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Literatur-Blog

Blick in die Zukunft: Die Welt im Jahr 2050! * BESTELLTIPP DER REDAKTION: Herausgegeben von Brendle, Christine – Unsere Welt 2050.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „Yahoo! Nachrichten – Fr., 1. Jul 2011 – In vierzig Jahren werden etwa zweieinhalb Milliarden mehr Menschen auf unserem Planeten leben. In Japan und Russland erblicken im Jahr 2050 voraussichtlich weniger Kinder das Licht der Welt als derzeit, im Westen Europas dafür umso mehr.  Das Land mit den meisten Einwohnern wird aller Wahrscheinlichkeit Indien sein. Diese und weitere Zahlenprognosen hat die amerikanische Volkszählungsbehörde „Bureau of the Census“ veröffentlicht. (…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)


BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Herausgegeben von Brendle, Christine
Unsere Welt 2050

Verlag :      Brendle, Christine
ISBN :      978-3-9812497-5-0
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,50 Eur[D] / 12,90 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 22.09.2010
Seiten/Umfang :      ca. 175 S. – 20,5 x 12,5 cm
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 17.09.2010
Gewicht :      198 g

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Ein Verlag macht Schule – Schüler machen ein Buch!

Werden wir einmal im Eis auf unsere Wiederkehr warten, werden wir auf den Mond oder sogar in die Zukunft reisen? Werden wir uns in Roboter verlieben und von Wackelpudding nur noch träumen können? Werden unsere Kinder dann im Reagenzglas gezeugt und – perfekt designet – in Brutmaschinen heranwachsen? Werden Atombomben unsere Erde erschüttern, oder werden wir unter tropischer Hitze leiden? Werden wir steinalt, oder gar ewig leben? Wachsen dann in Deutschland Zitrusfrüchte und ist unsere Erde 2050 ein Paradies oder die Hölle für uns?

29 Autoren zwischen 16 und 86 Jahren haben einen Blick in die Zukunft gewagt. Begeben sie sich mit ihnen auf eine spannende und phantasievolle Reise in das Jahr 2050.

Am Projekt waren folgende Schülerinnen und Schüler der Walther-Groz-Schule Ebingen beteiligt: Katharina Bodmer, Saskia Dett, Ines Dragon, Eva Hausding, Ann-Kathrin Kerst, Stephanie Längl, Franziska Lorch, Marc Mutter, Angelina Narr, Selina Sauter, Jacqueline Sauter, Rebecca Schick, Tobias Schlagenhauf und Anna Tittelbach…

Leseprobe:
„Ich werde die Verbände jetzt lösen. Anfangs werden Sie die neuen Eindrücke verwirren, aber das wird sich legen … Sind Sie bereit?“

Ich nickte, ohne die Richtung erkannt zu haben, aus der der Arzt sprach. Vier Tage lang hatte ich die Verbände nun tragen müssen und war wohl zu Recht etwas desorientiert, immerhin bedeckte der Verband beinahe meinen ganzen Kopf. Ich fühlte den Druck als mir routinierte Finger die Verbandsklammern öffneten. Irgendwoher erschallte die Stimme meiner Mutter.

„Du musst keine Angst haben, Caterine. Mommy ist hier.“

„Weiß ich doch“, nuschelte ich nervös und automatisch fand meine Zunge die kleinen spitzen Zähne, die seit kurzem meinen Mund säumten. Ich hatte mich schon ein halbes dutzendmal geschnitten und die „PHE’s“ der Klinik kamen gar nicht damit nach, mir Wundkleber mit Erdbeergeschmack zu bringen. Meine Zunge war rauer als zuvor, doch das war nicht unangenehm. Auf das Ziehen um mein Zahnfleisch, dort, wo mir die neuen Zähne gewachsen waren, hätte ich dagegen gerne verzichtet. Meine Mutter legte unterdessen ihre schmale Hand auf meine Schulter und drückte zu, als bräuchte ich jemanden, an den ich mich, wegen der schrecklichen Schmerzen, klammern könnte. Mal abgesehen davon, dass mir klammem momentan nicht möglich war, brauchte wohl meine Mutter gerade mehr Beistand als ich. Ich hatte keine wirklichen Schmerzen, nur diesen ständigen Druck und das Pulsieren an vielen Stellen meines Körpers. Es war, als wollte mein Leib die Grenzen, die ihm die Natur gesetzt und die ich nun erweitert hatte, noch mehr sprengen. Es hatte nicht halb so weh getan, wie ich angenommen hatte. Seit Jahren wurde dieser Routineeingriff durchgeführt, doch ich wusste, nur die wenigsten, die diesem Schönheitsideal folgten, hatten dieselben Gründe wie ich. Von alleine wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, mich so einem Eingriff zu unterziehen. Aber ich wollte es für ihn. Für uns. Samuel hatte mich gebeten, es nicht zu tun. Er würde mich auch so lieben, auch wenn wir nicht offiziell zusammen sein durften. Aber in diesem Punkt gab ich nicht nach. Wenn sie uns, so wie wir waren, nicht erlauben wollten, zusammen zu sein, dann musste es eben sein. Mein Menschsein war ein kleiner Preis für die Liebe. Als ich sagte, dass ich mich „splicen“ lassen würde, waren meine Eltern entsetzt. Sie fanden es unnatürlich und zu extrem. Warum ich mir nicht die Brüste vergrößern, oder ein Reflexionstattoo stechen lasse, fragten sie mich. Dabei tauschten sie über den Esstisch den typisch besorgten Blick, den man wohl erst nach 30 Jahren Ehe perfektioniert hat. Irgendwie verstand ich ihre altmodischen Bedenken. Immerhin waren sie beide Menschen und keiner von beiden hatte je mehr als gewöhnliche Nanoröhrenimplantate erhalten….

Leseprobe: Copyright 2010/2011 by Brendle Verlag – mit freundlicher Genehmigung.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln mit Pressemeldungen, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens 1 Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Updated: 3. Juli 2011 — 22:32

4 Comments

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  1. Bestellen, bestellen, bestellen! So ein tolles Projekt sollte „Schule“ machen, um mal ein Wortspiel zu bemühen! 😀

  2. ja wenn du Glück hast, steht das dann in 35 Jahren in nem schulinternen Arbeitsplan…

  3. Oder dient als Stoff im Jahre 2050 um zu zeigen, wie die Schüler damals irrten bei ihren Vorstellungen, wie das Leben 2050 sein würde.

  4. Ja, die meisten Zukunftsprognosen lagen meilenweit daneben.

    Konrad Zuse (ER war der Erfinder des ersten Computers und nicht Bill Gates!) prophezeite man, dass in Europa eventuell 10 bis 15 Konzerne existieren könnten, die seinen hausgroßen Rechner sich a. leisten und b. nutzen könnten. Und der hatte eine Leistung, die heute von einem 2-€-Taschenrechner aus China übertroffen wird.

    Einem Erfinder von Automobilen (weiß leider nicht mehr, wer hier gemeint ist) widersprach man, als er sein Vehikel als Durchbruch der Mobilität vorstellte: Es würde sich niemals gegen Pferdekutschen durchsetzen, da die Dinger stinken würden, man allenthalben in Drugstores Sprit kaufen müßte, ohnehin man von Millionen A´s nach B´s Straßen bauen müßte, von der ganzen Förderung und Herstellung von Sprit mal abgesehen.

    Jules Verne und Konsorten hat man ausgelacht, als sie von Rolltreppen, U- und Hochbahnen, U-Booten, Wolkenkratzern, Mondflügen und Glastürmen mit Tausenden Bewohnern schrieben.

    Und innerhalb einiger lächerlicher Jahrzehnte wurde alles Realität.

    All diese Verweigerer haben nur eines bewiesen: Ihre eigene Fantasielosigkeit.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

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