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Literatur-Blog

Piratenpartei laut Umfragen 6,5% bei Wahl am 18/10 in Berlin! * KAUFTIPP DER REDAKTION: Knipperts, Jan – Etablierungschancen und Einflussmöglichkeiten kleiner Parteien im politischen Geschehen Deutschlands.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “de.nachrichten.yahoo.com – Die Berliner Piratenpartei hat aktuellen Meinungsumfragen von ARD und ZDF zufolge gute Chancen, nach der Wahl am 18. September ins Abgeordnetenhaus einzuziehen. Dem ZDF-Politbarometer zufolge liegt die Partei bei 5,5 Prozent, laut einer Erhebung für die ARD-„Tagesthemen“ sogar bei 6,5 Prozent.(…) Die Berliner Piratenpartei lag in den Umfragen bereits seit einiger Zeit im Bereich von vier bis fünf Prozent. Sie tritt in ihrem Wahlprogramm für einen kostenlosen drahtlosen Internet-Zugang für alle ein, der zudem frei von staatlicher Kontrolle sein müsse. Der Landesverband verlangt zudem die Abschaffung der Regelstudienzeit an den Universitäten und die kostenlose Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Spitzenkandidat ist der 33-jährige Industrieelektroniker Andreas Baum.(…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)

BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Knipperts, Jan
Etablierungschancen und Einflussmöglichkeiten kleiner Parteien im politischen Geschehen Deutschlands

Verlag :      Verlag Dirk Koentopp
ISBN :      978-3-938342-28-2
Preisinfo :      22,80 Eur[D] / 23,50 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 11.06.2011
Seiten/Umfang :      VI, 230 S. – 21,0 x 14,8 cm
Produktform :      B: Buch
Erscheinungsdatum :      29.06.2011
Gewicht :      400 g

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Die vorliegende Studie liefert eine ausführliche Betrachtung der Situation kleiner Parteien in der Bundesrepublik.

Führen ein zunehmend unberechenbarer werdendes Wahlverhalten und eine abnehmende Bindungskraft der beiden Volksparteien zu neuen Chancen für Kleinparteien? Welche Rolle spielen die kleinen Parteien für das politische System Deutschlands? Was sind die Voraussetzungen für eine Etablierung und wie können sie trotz marginaler Wahlerfolge Einfluss ausüben?

Zunächst werden diejenigen Faktoren identifiziert, mit denen der Auf- oder Abstieg von Parteien aus der Forschungsliteratur erklärt wird. So entsteht ein theoretischer Rahmen für die Analyse der Chancen und Restriktionen sowie der Entwicklung kleiner Parteien. Diesen ergänzt eine ausführliche Betrachtung der Parteien Bündnis 90/ Die Grünen, Die Linke, NPD und der Piratenpartei Deutschland, durch welche typische Problemkonstellationen und Chancen für Kleinparteien auf dem Weg ihrer Etablierung im politischen System aufgezeigt werden.

„Die besondere Stärke vorliegender Studie sehe ich in der sorgfältigen Definition, Beschreibung und Typologisierung des Phänomens „Kleinparteien“ und ihrer besonderen Situation in der deutschen Parteiendemokratie. Hier leistet die Studie von Jan Knipperts Pionierarbeit.“ (Prof. Dr. Ralf Kleinfeld)

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Updated: 9. September 2011 — 20:54

40 Comments

Add a Comment
  1. Tragen die Piraten eigentlich dann auch im Parlament ne Augenklappe? 😉

  2. Der Kandidat der Piratenpartei für das Verteidigungsressort trägt ein Holzbein,
    der Kollege für das Sozialministerium eine Augenklappe,
    der Abgeordnete für Landwirtschaft hat ´nen Papagei auf der Schulter und
    der Spitzenkandidat für das Kanzleramt hat einen wallenden Rauschebart.

    Nur die Besten an die Macht! Und wer die Wahl verliert, wird auf die Planke geschickt.
    Alle politischen Gegner werden kielgeholt und die Parteifahne trägt zwei gekreuzte Knochen auf schwarzen Grund.

    Was sind wir doch für ein lustiger Staat, dass so eine Partei mehr Stimmen bekommt als die Gelben. Nun ja, bei dem Schmarrn von Parteiprogramm kein Wunder.

    Gute Nacht Freunde
    mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

    P.S. Man müßte eine Zukunftspartei gründen: Die Silbernen. Motto: Es muss nicht imme rGold sein, was glänzt. Programm: Umweltschutz durch Verlagerung aller Problemindustrien auf den Mond, samt Endlager Atommüll in einem sonst nutzlos herumliegenden Krater, Raumfahrt, Forschung und Entwicklung sauberer Kalter Fusion, Bildung als lebenslanges Grundrecht, Ausbau sämtlicher alternativer Energien, Wirtschaftswachstum durch Asteroiden-Schwerindustrie, Tourismus in die Umlaufbahn und zum Mars usw. usw. Wär doch cool. Wer will mitmachen?
    Verbannung von Neonazis in die Sahara, um dort die Solarparks von Sand abzustauben. Zu mehr sind diese Affen nicht zu gebrauchen.

  3. Und was machst du wenn der Mond eines Tages auf die Erde kracht, dann haben wir den ganzen Mist wieder hier unten? Du weißt dóch sicherlich, dass der Mond der Erde jeden Tag ein Stückchen näher kommt, und es eines Tages zum Eklat kommt? 🙁

  4. Also gut, schick den ganzen Müll zum Mond, ich hatte mich vertan, der Mond entfernt sich von der Erde: jedes Jahr um etwa 3,8 Zentimeter, dann verschwindet der ganze Müll eines Tages auf nimmer Wiedersehen! 🙂

  5. Die besser Lösung wär ja, den ganzen Atomscheiß in die Sonne zu werfen. Die ist selbst ein Schmelzreaktor und das Verhältnis von der Masse Müll zur Masse Sonne dürfte wie 1 Tropfen Salzwasser in alle Meere der Welt sein. Das einzige problem hierbei ist – wie auch der Transport zum Mond, ein sicherer Raketenstart ohne Gefahr, dass uns alles wieder auf den Kopf fliegt. Die Sonnenläsung wäre sogar die bessere, da man hierbei keine Landungstechnologie und Entladeprodzedur hätte.

    Trotz allem bin ich für den Stopp aller Atomkraftwerke und Aufbau von Ersatzenergiequellen. Parallel dazu aber die Froschung an der Kalten Fusion vorantreiben.

    mgg
    galaxykarl 😉

  6. Vielleicht erleben wir ja noch das Zeitalter des absoluten Energieüberflußes, dann wird man sehr befremdlich auf unsere Engerniediskussionen zurückschauen! Vielleicht finden Techniker auch noch eine total geniale Energiespeichertechnik, dann haben alle Verbrennungsmotoren ausgestunken! Wer weiß?

  7. In 5 Milliarden Jahren (plus/minus einige zig oder hundert Millionen Jahre) haben wir mehr als genug Wärme :D.

  8. Meinst du jetzt, weil sich die Sonne dann ausdehnt oder weil die Obelisken hier alles übernehmen?


  9. So, mal gucken, ob ich das kapiere mit dem XHTML ;-)

    Wenn ja:
    Bei den Politikern, die derzeit an der Macht sind, läuft doch eh schon der Großteil mit Scheuklappen herum. Und da bei den Grünen das Stricken nicht mehr IN ist, wäre ein Papagei doch eine nette, bunte Abwechslung. Zudem besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass besagter Papagei über einen IQ verfügt, der den vieler Abgeordneter weit übertrifft, was nicht zu unterschätzen ist. Holzköpfe und Rauschebärte sind auch schon zur Genüge im jetzigen Bundestag vorhanden, so dass sich im Grunde nur eins verändern würde:
    Der durchschnittliche Intelligenzquotient würde sich um mindestens das Doppelte erhöhen ;-)

    Mit sarkastischen Grüßen

    Ariana ;-)

  10. Genau verkehrt *lol*
    Das sollte „eingestrichelt“ erscheinen:

    Galaxykarl sagt:
    Freitag 9. September 2011 um 21:43

    Der Kandidat der Piratenpartei für das Verteidigungsressort trägt ein Holzbein,
    der Kollege für das Sozialministerium eine Augenklappe,
    der Abgeordnete für Landwirtschaft hat ´nen Papagei auf der Schulter und
    der Spitzenkandidat für das Kanzleramt hat einen wallenden Rauschebart.

    Ob ich DAS wohl noch lerne????

    Gruß

    Ariana

  11. JUCHUUUU 🙂 🙂

  12. @Corinna

    Ersteres, die Sonne hatte ich gemeint ;-).

  13. Wie beruhigend! 🙁

  14. Und was machen die Erdbewohner dann – sollte sie es noch geben – wenn noch immer kein Überlichtantrieb existiert, dann sind die doch absolut im Arsch!?

  15. Ja, was dann. Aber 5 Milliarden Jahre sind eine verdammt lange Zeit, so lange existiert in etwa unsere Sonne. Sicherlich kennst du die Vergleiche: sei das Alter der Erde ein Jahr, dann gäbe es die Werkzeug schwingenden(?) Menschenaffen seit dem 31.12. 20:00 Uhr, die Steinzeit begänne 3 Minuten und unsere Zeitrechnung 12 Sekunden vor Mitternacht.

    Bis man noch ein Jahr voll kriegt, können noch etliche Zivilisationen auf- und untergehen oder kann Leben die „Herrschaft“ übernehmen, das jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. Zumindest meiner ;-).

    Aber es ist auch genug Zeit, dass andere, nicht von Menschen verursachte Katastrophen die Erde heimsuchen: z.B. Meteore, nahe Supernovae.

    Wie sagt man so schön: da fließt noch viel Wasser den Rhein runter. Den wird’s in diesen Größenordnungen sowieso bald nicht mehr geben (Kontinentaldrift, Entstehung neuer Meere, Gebirge, Kontinente …).

    Vielleicht gibt’s die Menschen noch, vielleicht unsere Nachfahren oder eine ganz andere Spezies. Und die könnten sich nach ein bisschen mehr Wärme sehnen :-), wer weiß.

  16. Du meinst, es könnte sich eine Lebensform auf der Erde entwickeln oder aus dem Menschen hervorgehen, die eine solche Wärme garnicht so schlecht findet?

    Aber ich habe gelesen, dass es sogar möglich wäre, dass die Sonne dann die komplette Erde verdampft, dann wäre das aber eine sehr merkwürdige Lebensform, die könnte dann ja praktisch auch jetzt schon in unserer Sonne existieren, falls sowas möglich ist, oder?

  17. Mach dir keinen Kopf, Corinna. Selbst deine Enkel in der 1.000sten Generation werden dieses Problem nicht haben, da die Menscheit dann längst die Möglichkeiten hat, die Erde zu verlassen und auf vielen, sehr vielen anderen Planeten leben wird.

    mgg
    galaxykarl 😉

  18. Wie soll das denn gehen, wenn der Überlichtantrieb nicht erfunden wird?

  19. Auch mit Unterlicht-Antrieben kannst du im relativistischen Flug enorme Strecken zurücklegen. Kennt du nicht das Prinzip der Generationenraumschiffe? Ist ja schon ein eigenes Untergenre in der SF. Äh, bist du eine der wenigen Frauen, die SF liest?

    Und vielleicht durchbrechen wir nach der Schallmauer ja auch irgenwann mal die Lichtmauer.

    mgg
    galaxykarl 😉

  20. Ich halte Generationenschiffe für nicht finanzierbar! Ausserdem bezweifel ich, dass das funktionieren würde. Solche Dinger müssten gigantisch gross sein, und selbst dann ist es zweifelhaft.

    Versuche in USA in einem abgeschottetem Riesengewächshauskomplex haben gezeigt, dass das ganze viel viel schwieriger ist als man glaubt. Ich halte Generationeschiffe für nicht praktikabel!

    Ich würde immer für eine andere Lösung voten. Generationenschiffe kann man vielleicht mit Insekten machen, aber nicht mit Menschen, die halten das niemals aus!

  21. Wenn tatsächlich das Universum so gestrickt ist, dass die Übermittlung von Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit nicht möglich ist (außer schlechten Nachrichten natürlich ;-)), halte ich Generationenschiffe für eine gute Idee.

    Die müssen ja nicht sofort gebaut werden. In den nächsten Jahren oder Jahrzehnten halte ich das auch für ausgeschlossen. Aber hätte sich CC Ende des 15ten Jahrhunderts träumen lassen, dass Schiffe von der Größenordnung seiner Niña oder Pinta sich mitsamt der damaligen Expeditionsausrüstung heutzutage massenweise herstellen ließen. Frachtschiffe und -flugzeuge sind um ein vielfaches teurer.

    Oder stelle dir einen ausgehöhlten Asteroiden vor (als Hülle für ein Raumschiff). Groß genug, um in jeder Beziehung autark zu sein. Eine kleine Welt für sich. Die Antriebsenergie muss auch nicht so groß sein. Man hat ja Zeit.

    Kleinere Raumschiffe, die sich an die LG rantasten, brauchen eine ganze Menge Sprit. Je schneller sie werden, desto mehr brauchen sie. (Hat mit der Masse zu tun, die sie antreiben müssen. Die wird größer bei relativistischen Geschwindigkeiten.) Die großen Geschwindigkeiten sind aber hier nötig, weil sie ja nicht als Generationenschiffe ausgelegt sind. Bei hohen Geschwindigkeiten machen sich dann Effekte wie die Zeitdilatation bemerkbar, die – vereinfacht gesagt – die Zeit der Raumfahrer dehnen, sodass für diese subjektiv nicht soviel Zeit vergeht.

  22. In Russland hatte man doch auch so einen Test gemacht für bemannte Marsmissionen, oder? Aber mit einem halben Dutzend Hanseln lässt sich kein Generationenschiff bemannen.

    In der SF haben wir ja die Chance, Sachen zusammen zu spinnen, die heutzutage nicht denkbar wären. Und, wer weiß, manche Ideen überleben und lassen sich vielleicht irgendwann realisieren ;-).

  23. @Corinna: Also Geld wird dann keine Rolle mehr spielen, wenn die Existenz oder das nackte Überleben die Alternative ist. Und ja, Generationeraumschiffe sind eine schlechte Lösung, aber sie sind eine Lösung. Besser als Untergang.

    @Micha: Du sprichst mir aus der Seele. Frühere Entdecker hatten mit ihren beschränkten Mitteln trotzdem den Mut, eine Reise ins Ungewisse zu unternehmen. Und heute steht uns weitaus mehr Technik und Information zur Verfügung.
    Die Sache mit dem Asteroiden oder kleinen Monden hat noch den Pluspunkt, dass sie uns die Strahlung vom Hals halten würden. Und für den Antrieb muss man den Treibstoff nicht mit sich herumschleppen, sondern kann ihn entweder a. mit Sonnensegeln in reiner Energie aufnehmen, b. unterwegs mit eine Art Fronschaufeln aufnehmen oder schlichtweg mit Zubringerschiffen sozusagen nebenbei einsammeln und an der Oberfläche verhütten oder anderweitig verarbeiten.

    Und das, was alle Zukunftsforscher übersehen, ist der Einfallsreichtum (besonders unter Not/Zwängen/Bedarf) des Menschen. Weder die Gebrüder Wright hätten sich vorstellen können, dass wir mit Hunderten Passagieren an Bord von metallenen Flugzeugen in wenigen Stunden den halben Planeten umrunden können. Und Christoph Columbus würde wahrscheinlich ein modernes Kriegsschiff oder Luxusliner samt Navigationscomputer, Satellitenunterstützung, Radar, Echolot und all dem anderen Technikkram schlichtweg für ein Wunder oder Teufelswerk halten und niedersinken.
    Und wie gesagt: 5 Milliarden Jahre sind eine verdammt lange Zeit.
    Wenn wir uns nicht vorher selber umbringen, reichen uns einige läppische Hundert Jahre in diesem Entwicklungstempe und wir haben eine Raumfahrt, die den Namen wirklich verdient.

    mgg euer unverbesserlicher Optimist
    galaxykarl 😉

  24. Glaubt Ihr wirklich dass Menschen sowas schaffen, die sich nicht mal über solche einfach Dinge wie Bankenkrise und Treibhausgase einigen können? Ich glaube ds nicht dran, nicht die Menschen, oder sie müßten sich von grundauf ändern, dann dürfte man aber wohl nicht mehr von Menschen sondern von den NAchkommen der Menschen sprechen, die mit unsereins so gut wie nichts mehr gemein haben! Ich bleibe dabei, Eure Argument können mich nicht überzeugen, ich sehe was in der Welt passiert und denke: wo lebt Ihr denn, habt Ihr keine Augen im Kopf, seht Ihr nicht, dass die Menschen unfähig sind kleinste Einigungen hinzubekommen? Was für ein traurige Bild wir Menschen abgeben, daran möchte ich garnicht erst denken, wenn ich die Nachrichten sehe, dann möchte ich am liebsten ein Regenwurm sein oder etwas ähnliches! Sorry! 🙁

  25. Na wer wird denn so pessimistisch sein? Ich denke, das in einigen tausend Jahren sowie vom heutigen Menschen nicht mehr viel übrig sein wird, da er sich mit Sicherheit derart verändern wird, dass auch seine Verhaltensweisen andere sein werden, und vielleicht klappt es ja dann mit der Raumfahrt! Ich bin ja wie ihr wisst, sowieso der Meinung, dass der Mensch sich mit den Maschinen vereinen wird und sich auch KIs entwickeln werden, die dann soweiso das Ganze viel effizienter in die Wege leiten werden 🙂

  26. Oh je Martina, wir sind keineswegs blind.

    Die Palästinenser können sich nicht auf die Farbe von Scheiße einigen.
    Die Europäer hecheln den Befehlen der Großindustrie hinterher und verkaufen uns den Schwachsinn.
    Die Somalier massakrieren sich seit Jahrzehnten selbst.
    Die Russen schwelgen in Neo-Kapitalismus, dass selbst die (pleiten) Amerikaner blass werden.
    Die Israelis führen sich auf wie die Axt im Walde und pfeifen auf ein friedliches Nebeneinander.
    Die Afrikaner verzetteln sich in Bruderkriegen und Anarchie und werden so nie Frieden ernten.
    Die Japaner haben die nächsten 10.000 Jahr rund um Fkushima ganz anderes Sorgen.
    Die Südamerikaner killen ihre eigenen Kinder mit Todesschwadronen.
    Und über 60% aller katholischen Priester sind schwul oder pädophil (wie ich gestern aus zwei amerikanischen und holländischen Studien erfuhr). Seitdem untersagt der Vatikan aktuelle Studien.

    Hab ich noch jemanden vergessen? Hab ich nun alle Gruppierungen gegen mich aufgebracht?
    nein, das sind knallharte Fakten, so ist unsere Welt und wird wohl leider immer so chaotisch bleiben.

    Bin ich dir damit realitästnahe genug? Ich bin nicht blind, ganz im Gegenteil: Ich sehe und höre jegliche Information und bilde mir ein, zwei oder drei Informationen, die sich beeinflussen auch als solche Wechselwirkungen zu erkennen. Sind wir, du und ich, deswegen glücklicher? Sollen wir uns deswegen zurückziehen, am Weltelend zerbrechen und permanent mit einem Leidensgesicht herumlaufen?

    NEIN!

    Wir können nur das tun, was in unsere Macht steht:
    Durch unser Leben und Wirken einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft beitragen.
    Unsere Kinder so erziehen, dass sie keine Hooligans, Terroristen und Amokläufer werden.
    Unsere Arbeit und unsere Freizeit so gestalten, dass niemand dabei geschädigt wird, sondern Gutes erfährt (Uh, wie schmalzig, wie weltverbesserisch.) Verdammt, ja noch mal.

    Mich kotzen Leute an, die eine zerknüllte Zigarettenschachtel auf den Boden werfen, statt in den Mülleimer. Wenn du diese Vollpfosten ansprichst, sagen sie: „Ich alleine kann die Welt nicht retten.“ Recht haben sie. Aber wenn jeder seinen Müll so behandelt, wie´s sich gehört – oder ihn schon mal vorher vermeidet -, dann wird die Welt besser. Nicht schnell, aber stetig!

    Und ja, ich glaube an die Genialität, Felxibilität und die Anpassungsfähigkeit der Spezies Mensch.

    Die einen marschieren auf dem Mond rum, die anderen fressen sich noch gegenseitig auf. Die Menschheit ist nicht homogen, ist nicht gleichförmig und schon gar nicht intellektuell, gesellschaftlich, wirtschaftlich, bildungstechnisch auf einem Stand, sondern wir sind zersplittert in tausende kleine Gemeinschaften mit den unterschiedlichsten Ansprüchen und Interessen.

    Sollen wir wirklich Amazons-Indianer- die noch nie einen Weißen gesehen haben – in Schule stecken und ihnen Dinge beibringen, die sie nicht brauchen? Leider werden sie aussterben, weil skrupellose Menschen, nämlich WIR!, das Scheiß-Teakholz für die neue Küche haben wollen und wir ihren Lebensraum plattmachen. Denn gäbe es in den Industrienationen keine Nachfrage, könnten wir sie dort im abgelegenen Tal leben lassen.

    Doch wie lange? Bis ins Jahr 3.000? Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten, weil wir eben uns nicht einige sind. Solche kleinen Polulationen werden aussterben, werden assimiliert werden.
    Das ist so und wenn ich es nicht verhindern kann, muss ich es zähneknirschend hinnehmen.

    Aber in meinem Umfeld versuche ich Blödsinn abzuwehren und wenn es nur einen zrknüllte Zigarettenschachtel ist.

    Sich deswegen als Regenwurm verkriechen ist Aufgabe, ist Resignation. Und damit überläßt du den Schwachköpfen widerstandslos das Terrain. Mit mir nicht? Ich bin bestimmt alles andere als ein Opportunist, aber aufgeben war noch nie meine Devise.

    Mit äußerst galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  27. Herrgott, wenn mich ein Thema so richtig aufregt, produziere ich Tippfehler in einem Maße, das es mir selber graut. Ich bitte um Verzeihung.

    mgg
    galaxykarl 😉

  28. @ Martina Möchel
    Wer resigniert, ist nicht in der Lage etwas zu ändern! Resignation bedeutet Stillstand, ja Rückschritt! Nur weil man Träume und Zukunftsvisionen entwickelt ist man nicht gleich blind für das, was um einen herum vorgeht. Das Gegenteil ist meistens der Fall. Gerade WEIL man sieht, was in der Welt geschieht, entwickelt man Denkmodelle. Schon Da Vinci war bemüht mit seinen Erfindungen, die Welt um ihn herum zu verbessern.

    Außerdem sind, waren und werden es immer die Träumer und Querdenker sein, die die Impulse geben, Neues zu wagen.

    Und wie sagte schon meine Oma?

    Aufgeben ist nicht! 😉

    Gruß

    Ariana

  29. Hallo Ariana, herzlich willkommen im Club der Optimisten. Jetzt sind wir schon zwei.

    Und dein Oma hatte absolut Recht: Aufgeben ist nicht! Das ist gerade das, was dich am Ende siegen läßt. Niederlagen und Rückschlage wegstecken, daraus hoffentlich was lernen und es beim nächsten Mal vesser machen, neue Wege probieren. Wieder aufstehen und weiterkämpfen.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  30. Hallo Martina,

    du scheinst ja wirklich ein überzeugter Pessimist zu sein. Aber wenn ich mal ein bisschen sarkastisch fragen darf: Was sind denn Banken oder Treibhausgase? Werden die Nachrichten, die dich so verzweifeln lassen, durch den Busch getrommelt? 😉 (ist nicht böse gemeint)

    Wir unterscheiden uns sehr wohl von unseren Vorfahren – meinetwegen dem gemeinsamen Vorfahren von Menschen und Affen. Das, was wir (als Menschheit) zustande gebracht haben, ist alles durch eine komplexere Art der Problemlösung entstanden. Vor allem haben wir gegenüber unseren nächsten Verwandten einen riesigen Vorsprung in Punkto Werkzeuge. Dazu zähle ich alles Technische, also auch Schiffe, Flugzeuge, Toaster, Fernbedienung, aber auch Banken, Treibhausgase (ist eigentlich keine Erfindung) und TV.

    Bei so viel „Licht“ gibt es natürlich auch viel Schatten. Die ganzen Probleme und Kriege, die du und Galaxykarl angesprochen haben. Damit will ich diese Schattenseiten in keiner Weise verniedlichen oder als gegeben und hinnehmbar hinstellen. Ganz im Gegenteil. Aber es zeigt, dass wir zumindest fähig sind, solche komplexen Probleme zumindest im Ansatz zu erkennen, wenn wir auch nicht abschätzen können, welche Folgen etwaige Lösungsversuche nach sich ziehen.

    Die Probleme werden komplexer, aber auch das Denkvermögen der Menschen wird komplexer und die Erkenntnis. Leider nimmt offensichtlich die Komplexität der Probleme (oder unsere Erkenntnis darüber) stärker zu als unsere Fähigkeit, diese lösen zu können. Leute wie du zeigen uns doch, dass wir sehr wohl in der Lage sind, die Augen auf zu machen und den Finger dorthin zu legen, wo’s weh tut.

    Dass wir Generationenraumschiffe o.ä. irgendwann bauen werden, wenn es nötig ist, denke ich schon. Die Menschen werden dann auf einer viel höheren Ebene in der Evolution stehen – vielleich sogar eine Symbiose mit künstlichen oder gezüchteten Denkstrukturen eingegangen haben, wie Detlef gesagt hat.

    Aber das die Probleme weniger werden, glaube ich nicht. Heutige Probleme sind dann vielleicht Kinkerlitzchen. Und würden wir solche Wesen heute treffen, erschienen sie uns wie Götter. Aber deren Probleme werden nur komplexer und größer werden. Götter sind halt auch nur Menschen ;-).

  31. Ariana und Galaxykarl, ich bin völlig eurer Meinung. Packen wir die Probleme und Missstände an, die wir bewältigen können. Auch Kleines zählt (Zigarettenschachtel), sonst müssten wir tatsächlich an den großen Problemen, die durch das Fernsehen unsere Wohnzimmer überfluten, verzweifeln.

    Und noch was: schlechte Nachrichten werden vorwiegend aus dem Grunde verbreitet, weil sie sich besser verkaufen.

  32. Na, hoffen wir, dass wir nicht zum Trotz von einer plötzlich zündenden Supernova, einem Schwarzen Loch, Kometen oder Meteore vorher ausgelöscht werden. Darauf häten wir dann nämlich keinen Einfluß, egal wie negativ oder positiv wir uns einstimmen, oder sieht das jemand anders? Und vieles von diesen Dingern ist längst überfällig, wie ich mir versichern ließe. Ich bin daher nach wie vor der Meinung, das unsere Karten eher schlecht stehen als gut, das Ende unserer Sonne zu überleben oder überhaupt noch Tausend Jahre zu überstehen als Menscheit, dazu gibt es einfach zu viele Beispiele in der Natur, die zeigen, dass Tierarten gehen und kommen, und warum soll das mit der Menschheit anders sein? Ich sehe da gar keinen Grund, uns höher einzustufen als irgend ein anders Lebenwesen auf dieser Welt! Wenn wir ein Langlebigkeitrechts hätten, warum dann nicht auch andere Tierarten, die alle längst ausgestorben sind?

  33. Stimmt, gegen solche Naturkatastrophen werden wir auch in der jüngeren Zukunft machtlos sein. Dann kommt’s nur auf deren Ausmaße an. Überfällig stimmt bei vielen Sachen auch, nur sind Wahrscheinlichkeiten leider keine verlässlichen Größen :-(, d.h. man weiß nicht wann und wo was stattfindet.

    Ich bin definitiv nicht der Meinung, dass der Mensch auf der Liste der bedrohten Wesen steht – wenn man sich auf die Erde beschränkt und obige Katastrophen außen vor gelassen. Ganz im Gegenteil müssten wir uns eher mit weiterer Menschenmassenproduktion zurückhalten, damit auch noch Platz für andere auf der Erde bleibt. Wir sind keine Spezies in einer ökologischen Nische.

    Naja, wenn man es galaktisch betrachtet: wir brauchen Wasser, können nur in einem bestimmten Temperaturbereich existieren, vertragen kein Vakuum usw. usf. Vielleicht befinden wir uns tatsächlich auf einer Alienliste der Wesen, die vom Aussterben bedroht sind, und in einem kosmischen Naturschutzgebiet, das nur die Alien-Ranger für uns unerkannt betreten dürfen ;-).

    Ok, auch auf der Erde sind Viren, eine Vielzahl von Bakterien, aber auch eine Menge Insekten robuster als die Menschen. Höher habe ich die Menschen nur bezüglich ihrer Gehirnkapazität (Erkenntnis, Problemlösung, …) eingestuft. Ob das für ihr Fortbestehen von Vorteil ist, sei mal dahingestellt.

  34. Micha, saucoole Idee: „Vielleicht befinden wir uns tatsächlich auf einer Alienliste der Wesen, die vom Aussterben bedroht sind, und in einem kosmischen Naturschutzgebiet, das nur die Alien-Ranger für uns unerkannt betreten dürfen“. Schreib doch eine SF-STory darüber. Finde ich sehr klasse. Schade, dass wir hier halt den Schlussgag schon kennen. Aber für alle die anderen das draußen …?

    mgg
    galaxykarl 😉

  35. Menschen auf der Erde als behütetes Wild? Sehr lustige Idee! Ich würde eher sagen, die Alienranger halten uns für Schmarotzer, die die anderen Tierarten ausrotten und ausnutzen und sind am Überlegen, ob sie mal den Kammerjäger herschicken um uns aus der Leitung zu pusten, damit der Planet wieder in Ruhe seinem Geschäft nachgehen kann und Lebensformen hervorbringt, die nicht alles an sich reißen! 😉

  36. @Galaxykarl

    Sobald ich Zeit für die Muse habe und sie mich küsst, haha. Vielleicht fällt mir noch ein passender „Gag“ für den Schluss ein.

    @Martina

    Ist auch eine Möglichkeit, aber mir irgendwie zu tief in ideologischem Denken verwurzelt. (Der Mensch ist schlecht, ganz besonders die Weisen, und dort die Raucher oder Fleischesser.)

    Warum sind sie nicht Studienobjekt für eine Spezies, die trotz – oder besser: wegen eines zu großen Hirns sich die Erde nicht schon total einverleibt haben. Nur aus diesem Grund gibt’s die Menschen auf der Erde, diesem „Labor“ noch. Die Alien lachen über uns, wo sie doch schon etliche Planeten von zahmeren Wesen gereinigt haben, damit sie sich dort ausbreiten können. 😉

  37. Ich glaube das ist eher wie im Zoo, man beobachtet uns, kontaktiert uns aber nicht, weil man uns für galaktische Zootiere hält! Ha!

  38. Es gibt sie wirklich, die „Zoo-Theorie“, bzw. auch „Galaktischer Zoo“ genannt!

    Bei dieser Annahme wird vorausgesetzt, dass unter allen Zivilisationen in unserer Nachbarschaft ein Konsens darüber herrscht, eine Kontaktaufnahme zu uns zu vermeiden.

    Wer mehr darüber wissen möchte, klickt mal hier drauf: http://de.wikipedia.org/wiki/Fermi-Paradoxon

    Auch Prof. Harald Lesch hat mal darüber referiert:

    http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-zoo-2003-ID1208253000221.xml

    Oder unter :

    http://www.youtube.com/watch?v=4K8AdHDfw54

  39. vielleicht suchen sie ja auch weiter nach intelligentem Leben…

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