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BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN – Mit dem Siegeszug der Piraten soll die Vision einer vom Arbeitszwang befreiten Gesellschaft Einzug in die Parlamente halten! * BUCHTIPP DER REDAKTION: Reitter, Karl: Bedingungsloses Grundeinkommen. kritik & utopie INTRO.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “http://www.heise.de – Das „bedingungslose Grundeinkommen“ ist keinesfalls eine neue Idee. Wer will, könnte wohl schon die öffentlichen Getreidespenden im antiken Rom als Vorläufer ansehen, während spätestens mit der „Sozialen Physik“ der französischen Frühsozialisten Charles Fourier und Henri de Saint-Simon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein konzeptueller Grundstein gelegt worden. So war für Fourier „Freiheit unmöglich“, so lange man „Sklave eines Mangels“ wäre. Folglich müsse jeder am „Reichtum“ beteiligt werden, woraus Fourier den bedingungslosen Anspruch eines jeden auf das „Minimum“ ableitete: jenes Maß an Gütern das volle materielle Unabhängigkeit zusichert. „Im Übrigen lasse man jeden arbeiten, aber jeden, wie er will, denn es ist eine Tatsache, dass jeder Mensch zu irgendeiner Tätigkeit Lust hat.“ Das ist insofern interessant, weil Saint-Simon als einer der wichtigsten Begründer der „Christlichen Soziallehre“ gilt, auf die sich die meisten konservativen Parteien Europas heute noch berufen. (…)”

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung) hier klicken!

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BESTELLTIPP DER REDAKTION (ZUM BESTELLEN EINFACH AUF DAS COVER KLICKEN!):

Reitter, Karl
Bedingungsloses Grundeinkommen

kritik & utopie INTRO

Verlag :      Mandelbaum
ISBN :      978-3-85476-609-4
Einband :      Englisch Broschur
Preisinfo :      10,00 Eur[D] / 10,00 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 01.12.2011
Seiten/Umfang :      ca. 140 S. – 19,0 x 12,0 cm
Produktform :      B: Buch
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 04.2012

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Dieses INTRO führt umfassend in die Debatten um das bedingungslose garantierte Grundeinkommen ein.

Karl Reitter zeichnet die internatio­nale Geschichte der Debatte nach und stellt die unterschiedlichen Zugänge zur Forderung nach einem Grundeinkommen dar. Neben den unterschiedlichen politischen Motivationen der BefürworterInnen wird auch der Kritik des Konzepts ausreichend Platz eingeräumt.

Der Autor verknüpft in seiner Begründung die Forderung nach dem Grundeinkommen mit der Analyse der aktuellen Krisen und gesellschaftlichen Umbrüche. Das Grundeinkommen erweist sich vor diesem Hintergrund als wesentliche Bedingung, die kapitalistische Gesellschaft zugunsten eines solidarischen Gemeinwesens zu überschreiten.

Ein kommentiertes Literaturverzeichnis, ein Überblick über bisherige Versuche, das Grundeinkommen ansatzweise zu realisieren, sowie Informationen über Netzwerke und Organisationen, die für das Grundeinkommen eintreten, komplettieren das Buch.

Karl Reitter ist Redakteur der Zeitschrift »grundrisse« sowie Dozent am Institut für Philosophie in Wien und Klagenfurt. Er veröffentlichte bereits zahlreiche Bücher zu sozialphilosophischen Themen und zum bedingungslosen garantierten Grundeinkommen, zuletzt 2011 im Verlag Westfälisches Dampfboot, »Prozesse der Befreiung. Marx, Spinoza und die Bedingungen eines freien Gemeinwesens«.

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Updated: 24. Mai 2012 — 14:13

37 Comments

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  1. Ihr wißt ja, dass das im Moment mein Lieblingsthema ist und ich dafür bin, aber wie ist Eure Meinung dazu?

  2. Bedenkt aber, dass wir alle in den reichen Ländern vom Schweiß und Blut der Tagelöhner und armen Seelen anderer Länder leben. Ob das die Schneiderinnen in Bangladesch sind, die quasi für alle Discounter hier produzieren oder der Salzschipper in Russland, der sich tagtäglich in den Salinen abrackert.

    Und alle, alle wollen ihr Stück vom Kuchen haben und ihren Lebensstandard ein bisschen heben, was bei manchen vielleicht heißt, jeden Tag mit Wasser und Brot versorgt zu sein. Ist auch verständlich.

    Dann sollten wir uns erst überlegen, ob wir uns die Dekadenz leisten können/wollen, für nichts und wieder nichts aus dem Sozialtopf zu schöpfen. Bedingungloses Grundeinkommen darf daher nie heißen: „ich kann mir leisten, was ich will.“

    Andererseits unterstelle ich dem Großteil der Bevölkerung einen guten Willen. Wenn also ein paar Nassauer dabei sind, dann sollten die nicht der Grund sein, den Sozialtopf zuzudrehen. Wichtiger ist, dass keiner, der, aus welchen Gründen auch immer, nicht genug erarbeiten kann (keine Lust gilt nicht!), in keinem Fall durch das soziale Netz schlüpfen darf.

  3. Das letzte „in keinem Fall“ war zuviel, sorry 😉

  4. Das ist Blödsinn, Micha! Das Bedinungslose Grundeinkommen wurde in 3. Weltländern mittels Sponsoren längst ausprobiert und hat sich bewährt, nur die Regierungen dort wollen das nicht, weil sie die selben Gründe für die Ablehnung haben wir unsere Regierungen im Westen: der Verlust der Kontolle seiner Bürger! Finanziell ist das alles machbar und sogar günstiger für die Regierungen, auch die in den armen Ländern. Es ist überhaupt keine Frage der Finanzierung, sondern die des Machterhaltes. Es haben längst viele Studien gezeigt, dass die Finanzierungen nicht der Klickpunkt sind, sondern der Warenstrom dafür, doch der wird sowieso weiterlaufen, produziert wird ja sowieso, das haben Erhebungen und Untersuchunge gezeigt.

  5. Wer mit dem Argument kommt, das ist nicht finanzierbar, der hat überhaupt keine Ahnung…

  6. Ich fordere: DAS BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN für alle Weltbürger. Waren (also Geld) sind dafür genügend vorhanden!

  7. Lothar Bauer, du hast dich doch auch damit beschäftigt! Sag mal was dazu, wenn dein internet hoffentlich bald wieder geht. 🙂

  8. Nenn doch mal bitte die Erhebungen, Untersuchungen und Studien, die du hier andeutest. Ich will Fakten, keine Behauptungen, die niemand nachprüfen kann.

    Schon mal vorweg: Ich bin der Meinung, dass alles im Chaos und in Anarchie versinken würde.

    Ich bin für ein ausreichendes Grundeinkommen … für alle die arbeiten. Es darf nicht sein, dass jemand 40 Stunden die Woche arbeitet und nicht davon normal leben kann. Hartz IV ist für mich der Beweis des Versagens der Politik. Wir alle – nämlich die Steuerzahler – subventionieren mit unseren Sozialbeiträgen die Gewinne der Unternehmer. Der 400-Euro-Jobber und der „Aufstocker“ schuftet und der Unternehmer macht Kasse. DAS MUSS AUFHÖREN!

    Die utopische Vision á la Star Trek, dass jeder nur noch das arbeitet, wozu er Lust hat und sich das weltweit schon so einpegeln wird, dass alles funktioniert und jeder satt wird, ist eine Utopie; eine schöne, aber eine unerreichbare.

    Es gibt immer einen Teil Schmarotzer (meinetwege so wenig, dass das eine solche Gesellschaft wohl verkraften mag). Aber was ist mit denen, die diesen dann ihr Nichtstun neiden? Und wenn Leistung nicht mehr durch irgendetwas entlohnt wird (Geld, Ansehen, Ruhm, Lebensqualität, Luxus), dann haben wir ganz schnell Verhältnisse wie in der DDR: Genug Geld, das nichts wert ist und keine Motivation, irgend etwas zu leisten.

    Welche Erfindungen kamen denn aus der DDR?
    Welche bahnbrechenden Ideen wurden dort gemacht?
    Was hat denn heute noch Bestand, was dort – und nirgends sonst auf der Welt – erfunden wurde?

    Eine Diktatur, eine Planwirtschaft und ein unmotivierendes Arbeitssystem sind eine Totgeburt, der Weg in Stagnation und Rückschritt. Die Geschichte beweist es!

    Leistung muss erbracht werden, dann kann sie anständig entlohnt werden.#
    Wer mehr leisten will, kann, darf, soll davon auch den Nutzen haben.
    In der Folge hat auch dann die Gesellschaft einen Nutzen davon.

    Ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ untergräbt das alles.

    mgg
    galaxykarl :-I

  9. Christa Kuczinski

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird nie zu erreichen sein. Die Menschen wünschen dich durchaus, Friede, Freude und meinetwegen auch Eierkuchen und das bitte so günstig…, ach was natürlich umsonst. Neid, Missgunst und weitere nette Eigenschaften wird es immer und hat es zu allen Zeiten geben. Egal wie gut es den Menschen geht, wer viel hat, besitzt nie genug…
    Auch wenn der Ansatz gar nicht schlecht ist, ist eine Umsetzung wirklich möglich, wenn Arme immer noch ärmer werden, die Mittelschicht juckts nicht und die Oberschicht sieht es sowieso völlig anders? Es fängt doch schon beim Kleinen an, Arbeiter werden in ihrem wohlverdienten Lohn gedrückt, ihr Potenzial wird bis an die Grenzen des Möglichen erschöpft… nur einer der Punkte…
    Nein, das wird leider nicht funktionieren.

  10. +galaxykarl

    Da hast du vollkommen Recht. Das bedingungslose Grundeinkommen würde die Abschaffung der Sklaverei bedeuten und damit für einen gerechten Arbeitsmarkt sorgen. Das würde eindeutig die internationale Sklaverei beenden – das kann und darf nicht sein.

    Nur wer Angst vor dem Verhungern und dem Verdursten hat, nur wer Angst um die Gesundheit seiner Liebsten hat, wer Angst hat alt und alleine krank in einem Hauseingang zu enden, der überzieht seine Fahrerkarte, macht die Beine breit, dealt mit Drogen, ackert ohne Sicherheitskleidung, schneidet Kindern Organe heraus, beschießt Schiffe vor Afrika, riskiert sein Leben im Krieg, klettert mit kaputten Knochen in Schwefelkrater, stirbt beim Abbau seltener Erden für Apple, schiebt unbezahlte Überstunden im dritten Job, stirbt weil er keine Krankenversicherung hat, und so weiter und so fort.

    Also glauben wir an den Kapitalmarkt, unterstützen die Banken in ihrem Kampf gegen den Welthunger bei Risikogeschäften, schlucken jedes Argument der Reichen und Mächtigen, kloppen Menschenrechte in die Tonne, beruhigen unser Gewissen bei der Mülltrennung, schütteln wegen der faulen Hartz-IV-Sau mitleidig den Kopf, sanktionieren die Armen und bieten mehr Kitas an, um die Frau mit einer Prämie an den Herd zu holen, und so weiter und so fort.

    Sorry, aber manche Sachen sind einfach nur Scheiße und Ignorant.

    Obwohl ich Detlef öfter mal Paroli biete, bin ich tatsächlich informierte und involvierter. Allerdings ist es sicherlich eine gute Sache, wenn er seine Messer wetzen kann. ^^

    Zum Einstieg:
    http://www.unternimm-die-zukunft.de/de/

    Zum Kotzen:
    http://www.golem.de/news/foxconn-manchmal-brechen-arbeiter-ohnmaechtig-zusammen-1204-91431.html
    http://www.golem.de/news/behind-the-screen-fuenfjaehrige-kinder-zerlegen-elektronikschrott-in-ghana-1204-91437.html
    http://www.golem.de/news/handy-rohstoffe-fuer-ein-paar-kruemel-gold-1204-91452.html

  11. Ich würde nicht gerade sagen das ich mich damit beschäftigt habe.
    Aber bedingungslos ist vielleicht zu viel des Guten.
    Jeder sollte ein Grundeinkommen beziehen ob man arbeitet oder nicht.

    Und dieses Grundeinkommen später zur sicher nicht zu üppigen Rente würde eine Altersarmut verhindern.

    Und Jeder sollte von seiner Arbeit entsprechend leben können.
    Staatlich subventionierte löhne sollte es nicht mehr geben.
    Wer seine Leute nicht entsprechend entlohnen kann sollte seine Firma eben dicht machen.

    Das ein solches mal realisiert wird glaube ich aber eher nicht.
    welche Parteien sollten solches den auf ihre Fahnen schreiben?

  12. Vielleicht beantwortet ja diese Buch Eure Fragen und Spekulationen über das Thema. Sollte man es nicht rezensieren?

  13. Galaxy

    Zu deinen Anmerkungen:

    Nenn doch mal bitte die Erhebungen, Untersuchungen und Studien, die du hier andeutest. Ich will Fakten, keine Behauptungen, die niemand nachprüfen kann.

    *****Das ist nicht ganz einfach, weil ich die nicht im Internet gegoelt habe sondern auf Vorträgen von Fachleuten war, die ihre Untersuchungen erklärt haben. Ich werde aber soweit mir das zeitlich möglich ist darauf verweisen, sollte ich davon was im Internet sehen.

    Schon mal vorweg: Ich bin der Meinung, dass alles im Chaos und in Anarchie versinken würde.

    ******Da bin ich anderer Meinung, ich halte das für ein primitives Totschlagargument.

    Ich bin für ein ausreichendes Grundeinkommen … für alle die arbeiten. Es darf nicht sein, dass jemand 40 Stunden die Woche arbeitet und nicht davon normal leben kann. Hartz IV ist für mich der Beweis des Versagens der Politik. Wir alle – nämlich die Steuerzahler – subventionieren mit unseren Sozialbeiträgen die Gewinne der Unternehmer. Der 400-Euro-Jobber und der “Aufstocker” schuftet und der Unternehmer macht Kasse. DAS MUSS AUFHÖREN!

    *****Da kann ich dir nur zustimmen.

    Die utopische Vision á la Star Trek, dass jeder nur noch das arbeitet, wozu er Lust hat und sich das weltweit schon so einpegeln wird, dass alles funktioniert und jeder satt wird, ist eine Utopie; eine schöne, aber eine unerreichbare.

    *****Da bin ich anderer Meinung. Wenn jeder ein BG erhält, wird derjenige auch arbeiten und sich noch was dazu verdienen, wer das nicht macht, der tut dies auch jetzt im alten system eigentlich nicht, bzw. seine erzwungene Arbeit ist so schlecht, weil er seinen Job ungern macht, dass das dem Volkswohl nicht hilft sondern schadet. Hier kommt das zu tragen, dass Leute, die zu etwas gezwungen werden, nicht wirklich hilfreiche Arbeit abliefern. Da habe ich eine Menge in Vorträgen gehört drüber, aber das sagt mir eigentlich schon der gesunde Menschen verstand. Aber egela ob es dir gefällt oder nicht, da die Menge an arbeit sich weiter reduzieren wird, wird es sowie nicht mehr möglich sein alle voll zu beschäftigen.

    Es gibt immer einen Teil Schmarotzer (meinetwege so wenig, dass das eine solche Gesellschaft wohl verkraften mag). Aber was ist mit denen, die diesen dann ihr Nichtstun neiden? Und wenn Leistung nicht mehr durch irgendetwas entlohnt wird (Geld, Ansehen, Ruhm, Lebensqualität, Luxus), dann haben wir ganz schnell Verhältnisse wie in der DDR: Genug Geld, das nichts wert ist und keine Motivation, irgend etwas zu leisten.

    *****Blödsinn. Wenn ein BG eingeführt würde, würde weniger Bürokratie nötig sein, daher würden schon mal viele Menschen garnicht arbeiten müssen. Diese Bürokratie jetzt ist ja nicht prouktiev sondern eine zusätzliche Arbeit, die nur Leid produziert. Ob beim Mitarbeiter der ARGE oder beim Arbeitslosen. Wenn du die DDR ansprichst ist der Vergleich unsinnig. Ändern würde sich ja am STrom und der MEnge der Warenströme nciht. Die werden sowieso produziert, auch ohne Arbeistlose. Und nur die Waren, die produziert werden sind ausschlggebend für ein BG nicht das Geld. Ergo sind alle deine Befürchtungen Makulatur!

    Welche Erfindungen kamen denn aus der DDR?
    Welche bahnbrechenden Ideen wurden dort gemacht?
    Was hat denn heute noch Bestand, was dort – und nirgends sonst auf der Welt – erfunden wurde?

    *****siehe oben!

    Eine Diktatur, eine Planwirtschaft und ein unmotivierendes Arbeitssystem sind eine Totgeburt, der Weg in Stagnation und Rückschritt. Die Geschichte beweist es!

    ******Siehe oben!

    Leistung muss erbracht werden, dann kann sie anständig entlohnt werden.#
    Wer mehr leisten will, kann, darf, soll davon auch den Nutzen haben.
    In der Folge hat auch dann die Gesellschaft einen Nutzen davon.

    *****Unsinn! Leistungserbringung hat nichts mit dem Zwang zu tun, der ausgeübt wird. Leistung wird besser freiweillig erbracht. Das sagt einem doch schon der gesunde MEnschenverstand, der bei diesem Thema offenbar vielen abhanden kommt.

    Ein “bedingungsloses Grundeinkommen” untergräbt das alles.

    ******Das ist wieder nur ein Totschlagargument, das lasse ich nicht gelten und werde ich nicht akzeptieren!

    mgg
    galaxykarl :-I

  14. Lothar

    Ich würde nicht gerade sagen das ich mich damit beschäftigt habe.
    Aber bedingungslos ist vielleicht zu viel des Guten.

    *****Das ist aber notwendig, das ist der richtige Weg, glaube mir.

    Jeder sollte ein Grundeinkommen beziehen ob man arbeitet oder nicht.

    *****Das meine ich auch.

    Und dieses Grundeinkommen später zur sicher nicht zu üppigen Rente würde eine Altersarmut verhindern.

    ******Richtig, reich macht das sowieso niemanden, ausser mach arbeitet was das Rentenpunkte bringt. Deshlab bin ich ja dafür die Schwarzarbeit zu legalisieren und so um zugestalten, dass man dafür auch noch Rentenpunkte zusätzlich sammeln kann, dann arbeiten selbst die, die nicht viel Lust haben, den SA wüden ja auch heute viele machen, nur trauen die sich nicht. Das die Leute arbeitsfaul sind stimmt nicht. Fast jeder würde auch SA machen, würde man ihn lassen! Ich würde sogar so weit gehen, die SA noch mi einem kleinen Zusatzbonus zu belohnen, dann würde sogut wie keiner in der Hängematte bleiben, und wenn doch, ist das egal, das muss eine freie Gesellschaft aushalten. Wer das dem anderen nicht erlaubt der das will, der trägt bei zu dieser Zwangsgesellschaft!

    Und Jeder sollte von seiner Arbeit entsprechend leben können.
    Staatlich subventionierte löhne sollte es nicht mehr geben.
    Wer seine Leute nicht entsprechend entlohnen kann sollte seine Firma eben dicht machen.

    *****meine ichauch.
    Das ein solches mal realisiert wird glaube ich aber eher nicht.
    welche Parteien sollten solches den auf ihre Fahnen schreiben?

    ********Das hat mit Parteien nicht viel zu tun. Diese Erkenntnis wird sich durchsetzten, wie die, dass man kein Menschenfleisch mehr verzehrt, ausser man ist geisteskrank. Genauso wird man das in einigen Jahren sehen, glaube mir!

  15. Christa

    Und da sagt Galaxy immer, ich wäre ein Schwarzseher für die Zukunft der Menschheit? 😉

    Kopfhoch, die Einsicht muß kommen oder es wird letztlich einen Bürgerkrieg geben in der westlichen WElt.

  16. Na, wer hat den Mut unter denen, die Rezensieren, dieses Buch auch mal zu besprechen.

    Ich werde es lesen und dann werde ich hier mal was zu sagen.

  17. Z.B.:
    „Das Bedinungslose Grundeinkommen wurde in 3. Weltländern mittels Sponsoren längst ausprobiert und hat sich bewährt, nur die Regierungen dort wollen das nicht …“

    Das beweist gar nichts, weil es nicht auf uns übertragbar ist. Suche dir ein paar arme Leute raus, die arbeitswillig sind, die in ihrer Gesamtheit den aktuellen Bedarf an Arbeitern/Spezialisten stellen, dann mag das (eine Zeitlang) funktionieren. Nehme dir alle Leute einer übersättigten Gesellschaft, die – und das ist so, daran lässt sich nicht rütteln – auf dem Rücken anderer Länder thront, dann, da bin ich mir sicher, bricht das System zusammen.

    Außerdem finde ich es bescheuert, andere Argumente (kontra BG) nicht zu akzeptieren, weil sie einem grad nicht ins Konzept passen. Das ist totalitär und ignorant. Die Pro-Argumente sind auch nicht besser. Solche Studien, falls sie denn bestätigt werden sollten, haben im Allgemeinen keine sehr große Signifikanz. Das heißt, sie können richtig sein, müssen aber nicht.

    Und die ganzen Probleme in der Welt sollen mit BG ausgelöscht werden? Ja, so einfach kann alles sein! Vielleicht würde es ja klappen, aber das ist reine Glaubenssache. Aber vorher müssten wir das mit Waffengewalt durchdrücken.

    Aber dann mal los, macht mal was. Und ich will nicht hören: „die und jene müssten, aber ich kann ja nichts ausrichten.“ Schlau reden ist mir zu billig.

    (Grml, sorry. Aber manches bringt mich auf die Palme.)

  18. Micha, wenn du so viele Beiträge dazu gesehen, soviel dazu gelsen und viele, viele Diskussionsrunden und Vorträge dazu besucht hättest, dann würdest du ganz anders darüber denken. Ich hatte vorher die selbe Meinung wie die meisten Leute: das ist nicht finanzierba, das scheitert daran, dass die Leute dann ALLE nicht mehr arbeiten und vieles vieles mehr, was einem da erstmal in den Sinn kommt. Aber diese Gegenargumente sind Teil der Meinungsmache der Mächtigen, der Geldsäcke, all dieser Leute, die uns an der Kandarre halten. Wir tanzen nach deren Pfeiffe und die lachen sich insgeheim noch kaputt über unsere Idiotie uns wie Schafe in einer Herde zu verhalten, die dann am Ende der Woche geschoren werden. Wir halten das für normal, schlimmer noch: für richtig, weil wir uns so daran gewöhnt haben, die Doktrin zu glauben, dass es uns nicht mehr möglich ist einmal ander zu denken. Die aufgeführten Leute, die uns beherrschen machen uns was vor, sie verarschen uns, und wir glauben, dass wir daran nichts ändern können. Es ist so einfach uns Stimmvieh, uns Schafe zu halten ohne dass wir aufmüpfig werden.

    All das, was mit dem BG zu tun hat, ist unabhängig von irgendwelchen Geldern oder Finanzen, die jemand aufwenden muß durch Arbeit, das will man uns blos weißmachen, aber so ist es nicht. Es geht doch garnicht um Geld, es geht darum, nicht unter Zwang etwas zu tun, was wir verabscheuen. Und der Mensch ist eben nicht faul von Natur aus, das redet man uns ein. Es ist genau anderherum: jeder Mensch hat vorlieben, die er gerne verwirklichen würde und die er beruflich anstreben würde, wenn man ihn blos ließe. Aber man läßt ihn nicht, man behauptet, er würde dann auf Kosten anderer leben, aber das ist falsch. Warum? Weil wir, wenn wir ein BG bekommen, nur das bekommen, was uns zusteht, was wir längst errabeitet haben, auch dann, wenn wir nicht ständig arbeiten. Ich gebe dir mal ein Beispiel: als Die Bahn, die Tele3kom und Post privatisiert wurden, da hat man etwas verkauft, was uns allen gehörte. Aber wir alle haben davon keinen Heller gesehen, Das haben sich die Mächtigen, die Reichen und die, die uns für dumm erklären behalten und unter scih aufgeteilt. WIR haben diesen Wert geschaffen, er gehört UNS! Warum sind dadurch aber nur eine Hand voll Leute mit unseren Werten, die wir erarbeitet haben so reich geworden? Und da gibt es Millionen solcher Beispiele, die zeigen, dass wir bereits über genügend Werte verfügen, die uns gehören, die wieder Werte generieren, aber man schliesst uns aus aus den System, daran zu profitieren. Man verarscht uns!

    Wenn nun jeder auf der Welt entsprechend des Lebensstandarts des jeweiligen Landes ein BG erhalten würde, um ein menschwürdiges Darsein zu bekommen, dann soll das nicht gehen? Warum? Wir alle auf der Welt leben doch nicht von dem Geld, das man dafür aufwenden würde. Meinetwegen geben einfach allen Gutscheine, die man einlösen kann um solch ein menschenwürdiges Darsein zu führen, Geld braucht man dazu gar nicht, denn die Waren, die Nahrung und vieles mehr was wir benötigen wird so wie so produziert, daran würde sich garnichts ändern. Einzig für Luxus müßte jeder selbst sich soviel hinzuverdienen, dass er sich das leisten kann, was er sich wünscht. Nur dann können die Firmen die Menschen nicht mehr verarschen. Warum, Ganz einfach: die Menschen könnten in dem Bereich arbeiten, der ihnen Spass machen würde, der sie erfüllt. Sie verdienen dann nicht mehr soviel die Stunde, wie jetzt, aber das ist egal, denn man kann uns nicht mehr dazu zwingen, Arbeiten zu machen, die wir nicht wollen, oder die gefährlich sind oder die unwürdig sind, oder die uns ankotzt. Keiner mehr! Das heißt, die firmen müßten nicht mehr soviel Stundenlohn bezahlen wie bisher, denn die Leute haben ja ihr BG, aber der Lohn müßte so hoch sein, das die Leute bereit dazu sind. Der Vorteil der Leute: man macht das was man gut findet oder etwas was man weniger gut findet, dann aber kaum noch jemand machen will, doch das würde dann natürlich jede Firma sehr hoch bezahlen, weil sie ja sonst niemanden mehr finden würden, der das macht, wenn der Job für alle Scheisse ist und der Stundenlohn nichts taugt.

    Das alles würde sich von selbst einpendeneln und jeder Job würde den Lohn bringen, den er wert ist, den er den Leuten wert ist, die den machen würden. Jetzt könnte man ja sagen: moment, dann will ja niemand mehr Krankenschwester werden. Das stimmt aber nicht: nur der Lohn wäre wesentlich höher als zum Beispiel der eines Autoverkäufers, weil das würden viel mehr menschen machen wollen, dadurch ist der Stunden lohn der Krankenschwester vielleicht doppelt so hoch. Es würde sich von selbst regen, denn wo es einen Engpass an Arbeitern gibt, dort steigt der Stundenlohn, dann finden sich wieder Leute, die das machen wollen, weil sie den Job zwar nicht gut finden, aber der so hoch bezahlt wird, dass sie ihn annhemen, weil sie eben sich mehr Luxus gönnen wollen, den sie bezahlen müssen.

    Das Proble dieser ganzen Diskussion ist: man kann sich das einfach nicht vorstellen, dass das funktioniert. Würde es aber, und viel verändern in der Welt müßte sich auch nicht, es müssten nicht plötzlich andere Techniken und Jobs her, sondern nur die Jobs, die so unwürdig sind, die keiner machen würde, wenn er sein BG bekommt, auch nicht bei seht guter Bezahlung, die würden verschwinden oder durch moderne Technik verändert werden. Alles andere wäre einfach eine Veränderung im Denken, in den Köpfen der leute. Es ist eine völlig neue Art damit umzugehen, die wir nicht gewohnt sind.

    Ich möchte hier nochmal auf den Link verweisen, den Günther bereits gepostet hat, dor wird das noch viel besser erklärt, als ich das könnte:

    http://www.unternimm-die-zukunft.de/de/

    Ich bin jedenfalls dabei das zu unterstützen. In jeder Hinsicht wo mir das möglich ist. Ich habe mit sehr vielen Leuten darüber gesprochen, und die meisten wurden dann doch sehr nachdenklich, wenn ich ihnen versucht habe auch noch die letzte Frage und Einwände zu beantworten. Das geht immer. Fragt mich einfach was!!!

  19. Ich kämpfe jedenfalls dafür, damit sich diese Zwangsgesellschaft in eine andere verwandelt, wenn auch nicht mit Waffen, so dorch mit Worten. Und das an jedem Ort und mit jedem Menschen, bei dem es mir angebracht erscheint. Wer einmal bei der ARGE mit dem Thema anfängt, der würde sich wundern wie viele Mitarbeiter selbst dort diese Idee garnicht so schlecht finden, aber nichts zu sagen haben in dieser Institution. Und wer selbst mal sein Geld dort erbetteln mußte und nur was bekommen hat, wenn er die Hsoen runtergelassen hat und sich totel entwürdigen lassen hat, der weiß, wo von ich rede, wenn ich ich diesbezüglich von einer Zwanggesellschaft rede!

    Es ist eine Schande, dass so ein reiches Land, in dem jedes Jahr der Reichtum um 5 bis 10 % steigt, die Verteilung derart gestaltet ist, dass Menschen hier beim Amt betteln müssen. Ich schäme mich für diesen Staat! (Nennt man glaube ich auch „femdschämen“)

  20. Die Definition von „Bedingungsloses Grundeinkommen“ ist mir nicht bekannt. Mir schwant, dass es mehrere Varianten je nach politischer Coleur gibt.

    Warum sollte jemand von der Gemeinschaft bedingungslos Geld (wahlweise Güter) bekommen? Bedingungslos: ohne jede Gegenleistung. Auch in einem Sozialstaat erwarte ich, dass es eine gewisse Balance zwischen Nehmen und Geben gibt.

    Woher soll das bedingungslose Geld kommen? Vom Staat? Der hat weniger als Null. Also bleibt der werktätige Steuerzahler oder der Privatier, dem man es ja so leicht abnehmen kann, per Gesetz. Geht es also wieder mal um das altbekannte Umverteilen von oben nach unten?

    Als Selbständiger im kleinen Familienbetrieb sehe ich das aber auch mit „gemischten Augen“: wer Geld hat, auch wenn es bedingungslos geschenkt ist, kann es ausgeben. Gerne bei uns. 😉 Wir leben quasi davon, dass Menschen nichts tuen und dadurch krank werden, psychich oder durch Bunkern von Kohlehydraten und anderen Genussstoffen.

    Aber legen wir doch einmal die Höhe des Bedingungslosen Grundeinkommens fest. Also … der durchschnittliche Erwachsene benötigt pro Monat 5 kg Brot, 50 Liter Flüssigkeit (Farb- und Geschmackszusätze werden vom BG nicht abgedeckt!), 2 Stangen Zigaretten, alle 6 Monate ein neues Handy … Kinder unter 14 brauchen nur die Hälfte Brot, Wasser, Zigaretten, Handys. Es sind schließlich kleine Menschen und somit niedriger zu beziffern. Merkt ihr was? Die Diskussion hatten wir erst kürzlich bei Hartz IV.
    Nun bin ich aber kein durchschnittlicher Erwachsener mit meinen 140 kg verteil auf 189cm Höhe. Das BG würde mir gut tuen, ich wäre recht schnell bei 100 kg. Ich würde gesunder und vielleicht produktiver. Aber wozu gesunder produktiver werden. Ich bekomme doch so schon alles zum Leben, ohne etwas dafür tuen zu müssen. Und noch schlimmer: Gesund würde ich nicht mehr in unserem Betrieb einkaufen. Ein Kunde weniger: Fail! Aber ich wäre fit und könnte Sport machen, eine Yacht kaufen und um die Welt fahren. Doch halt … wie viele Yachten pro Monat stehen einem Bedingungslosen Grundeinnehmer zu? Fail! Ich kann also doch nicht machen was ich will. Das BG würde mich in meinen Grundrechten auf selbstbestimmtes Leben einschränken. Ich würde also beim Verfassungsgericht Klage erheben und somit auch etwas für andere Menschen tuen. Ups. Aber eine Bedingung war das nicht, oder?

    Bedingungsloses Grundeinkommen im Sinne von bedingungslos Nehmen ohne zu eine Gegenleistung zu erbringen bedeutet, dass irgendjemand festlegen muß, was einem anderen (finanziell) zusteht. Und genau das ist der Grundfehler jeder Utopie: die Annahme zu wissen und schlimmer noch das Festlegen, was für einen anderen Menschen „gut“ ist. Letztlich ist jede utopische Idee dystopisch und zum Scheitern verurteilt.

    Und dennoch: ich glaube daran, dass im Falle eines BG die so oft von den Medien als Nichtsnutze und faule Säcke gescholtenen Hartz IV Empfänger und der (gewerbliche?) Bettler in unserer Geschäftsstrasse anfangen aufzublühen. Sie müssen nicht mehr ihr halbes Leben auf Ämtern mit Anträgen verbringen und können sich sozialen Aufgaben in ihrem Umfeld widmen oder endlich per Pinsel oder Tastatur den Großen Wurf vollbringen. Begleitet werden sie auch dabei von den ehemaligen Mitarbeitern der ARGE und sonstigen Hartz IV Verwaltern. Denn diese Verwaltungen braucht keiner mehr. Ihre Familien verlieren ihr bisheriges Einkommen und erhalten im Gegenzug das BG.

    Gruß
    Martin

  21. Also ich glaube nicht das es in meinen Leben noch erleben werde das es ein Grundeinkommen für alle Bürger geben wird.
    Ich bin jetzt 52 und hoffe das ich noch so 20-30 Jahre leben werde …

    Was ich mir wünsche und was ich vermute wie es sich noch entwickeln wird sind aber zwei paar Schuhe.

    Ich muß bis 66,6 Jahre arbeiten gehen bevor ich in meine volle Rente rein darf.
    Schaffe ich sicher als Handwerker nicht.
    Werde dann wohle eher arbeitslos und dann H4, wenns das dann noch gibt.
    Und meine Rente wird dadurch gekürzt weil ich früher in Rente gehen werde weil ich eben wegen diverser Gründe ( Alter, Krankheit …) keinen Job mehr bekommen werde.

    Ein Grundeinkommen und ein entsprechender Mindestlohn, was da so an Vorschlägen gemacht wird ist zu niedrig, wären natürlich optimal.

    Das sich immer was ändert ist mir auch klar.
    Nur ob es sich eher zum Guten oder Schlechten für den normalen Bürger wenden wird kann ich nicht sagen.

    Das die kleinen Leute gegen einander ausgespielt werden soll doch nur von den Machenschaften gewisser Kreise ablenken.
    Und die Meisten merken dies nicht.

    Die jetzige EU wie sich sich so entwickelt hat ist eine absolute Fehlplanung.
    Der europäische Gedanke wurde von diesen „Damen und Herren“ an die Wand gefahren.
    Und viele dieser Subjekte werden in späteren Geschichtsbüchern noch positiv erwähnt werden.

    Man denke nur an Kohl und die blühenden Landschaften im Osten.

    lothar

  22. Leute schaut Euch folgende Seite an und dann denkt nochmal nach:

    http://www.unternimm-die-zukunft.de/de/

  23. Christa Kuczinski

    Detlef @ Ich kämpfe jedenfalls dafür, damit sich diese Zwangsgesellschaft in eine andere verwandelt, wenn auch nicht mit Waffen, so dorch mit Worten. Und das an jedem Ort und mit jedem Menschen, bei dem es mir angebracht erscheint.

    Mach das, jeder von uns hat Träume und Visionen, um die es zu kämpfen lohnt!!!

  24. Sorry Detlef, alles was du anführst, ist mir zu Wischiwaschi. Im Grunde kannst du keinen einziges meiner Argumente stichhaltig entkräften.

    Und Micha hat Recht: Woher soll das Geld kommen für ein „bedingungsloses Einkommen“? Von denen die das System ausnutzen und nicht arbeiten? Von denen, die nicht mit Geld umgehen können und trotz Arbeit nur Geld aus dem System ziehen? Die Nimmersatten, die Noch-nicht-genug-Reichen? Schlichtweg die Verbrecher?

    Und wie soll das gehen? Nur in Deutschland? Völlig unrealistisch! Wenn überhaupt, ginge das nur global. Und das ist wirklich eine völlige Utopie. Wir bekommen es ja noch nicht mal in Deutschland hin, siehe Länderfinanzausgleich: Berlin leistet sich bei leeren Kassen kostenlose Kindergärten (was an sich bundesweit total geil wäre und ich mir wünschen würde) und wir Bayern zahlen dafür kräftig. Häh? Gehts noch?

    Auch europäisch ist das eine Utopie: Jetzt verlangen – oder denken zumindest die Euro-Finanzminister darüber nach -, dass alle Schulden Europas in einen Topf geworfen werden und alles daraus bezahlt werden soll. Völliger Humbug! Im Grunde heißt das, WIR zahlen die Schulden und den Lebenswandel anderer Länder, die vor Korruption und Misswirtschaft, mangelnden Steuerzahlungen und anderem Blödsinn (Geschwisterrente u.ä.) strotzen.

    Also vergiss dein „bedingungsloses Einkommen“ und schmeiß es in den gleichen Abfalleimer der Geschichte, in dem schon Tyrannei und Kommunismus (die Uhr für Nordkorea, Kuba und China tickt!)zurecht liegen.

    mgg
    galaxykarl :-I

  25. galaxykarl sagt:
    Samstag 26. Mai 2012 um 16:22 e

    Sorry Detlef, alles was du anführst, ist mir zu Wischiwaschi. Im Grunde kannst du keinen einziges meiner Argumente stichhaltig entkräften.

    ****Stell mir eine Frage, dann werde ich sie dir beantworten, nur du stellst keine Fragen sondern wiederholst lediglich Vorurteile, die du gausowenig beweisen und erklären kannst, welchen Sinn die haben sollen, sorry Galaxy, das ist mir einfach zu ignorant, wie du mir hier antwortest.

    Und Micha hat Recht: Woher soll das Geld kommen für ein “bedingungsloses Einkommen”?

    *****Liest du eigentlich was ich geschrieben habe dazu? Offenbar nicht. Ich habe doch längst erklärt, dass das BG nicht auf Kapital fußt sondern auf Warenströme, die unabhängig von virtuellem Geld hergestellt werden. Ausserdem haben wir 100 mal soviel Geld im Umlauf als die Menscheit derzeit benötigt. Auf dem Kapitalmarkt weiß man garnicht mehr wohin mit dem Geld, da es längst keinen Bezug mehr hat zum wirklich Gegenwert. Ergo fußt das Argument mit dem Geld nicht. Tut mir leid, diesen Einwand habe ich jetzt 3 mal erklärt, aber offenbar willst du mich garnicht verstehen? NOCHMAL: Das BG setzt sich lediglich aus den produzierten Waren zusammen, die völlig unabhängig sind vom Geld. Würde da Geld fehlen, dann kommt das aus dem Kapitalmarkt, weil der garnicht mehr weiß wohin er mit seinem Geld soll, wo er das überhauipt noch einsetzten kann. In wirklickeit haben wir zuviel und nicht zu wenig Geld im Kapitalmarkt. Warum willst du das nciht verstehen? Da aber bereits der Markt für Güter und waren längst abgekoppelt ist vom Kapitalmarkt, spiel da Geld überhaupt keine Rolle. Insgesamt wird sich doch an all dem was wir bekommen und wofür wir arbeiten nichts ändern: Produkte sind etwa auch 100 mal so viele vorhanden wie der Welt markt benötigt. Und wir alle leben von diesen Produkten, daran soll sich doch auch nichts ändern. Lediglich die Zwänge, die man Arbeitslosen etwa oder Geringverdiener aufbürdet , die sollen verschwinden. Du glaubst noch immer, dass die Arbeit, die man den obengenannten aufbürdet, würde für das Bruttosozalprodukt irgend eine Wirkung haben? Es gibt keine Wirkung durch die Arbeit oder nichtarbeit von Geringverdienern oder Arbeitslosen. Die Kosten, die das sozale Sicherungssystem hervorbringt werden aufgefressen davon, dass die Verwaltung und Bürokratisierung der geannten auf äusserst unefektive Weise gestaltet wurde. Hinzu kommt, dass die Politik, um die Menge der Geringverdiener, die ja eingeltich auch Halbtagsarbeitslose sind und die Vollzeitarbeitslosen verschleiern möchte. Dazu nimmt sie insegesamt mehr Geld in die Hand, als die Arbeitslosen selbst verbrauchen würden, wenn man Ihnen ein BG zukommenlassen würde und sie dazu auffordern würden die dann legalisierte Schwarzarvbeit zu betreiben.

    Aber das Gegenteil passiert: die Kosten für das Sozialsystem explodieren, weil man etwa Arbeitslose dafür bestraft nebenher zu arbeiten, also machen das nur noch die, die dieses Risiko, dafür bestraft zu werden, eingehen. Ergo verhindert man, das Arbeitslose nebenher arbeiten, was bedeutet, dieses Geld, was Arbeitslose sofort wieder für Waren ausgeben würden id den Geldkreislauf einfliessen, damit die Wirtschaft boomen lassen und dem Staat sehr viel Geld durch die Merhwertsteuer zukommen zu lassen. Ist das wirklich so schwer zu begreifen??

    Von denen die das System ausnutzen und nicht arbeiten?

    **** Was soll denn diese Frage? Die nicht arbeite, die tun es doch jetzt auch nicht oder produzieren damit unnötige Kosten im Gesundheitssystem und in der Ineffektivität mit der sie das tun. Warum soll das denn jemand tun? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das wenn auch die Scharzarbeit legaliserit würde, dass dann mehr wären als jetzt. Und wenn schon, das spielt überhaupt keine Rolle, denn diese Leute – selbst wenn sie arbeiten würden – kosten Geld, auch wenn sie arbeiten! Siehe oben! Das muss man doch begreifen?

    Von denen, die nicht mit Geld umgehen können und trotz Arbeit nur Geld aus dem System ziehen? Die Nimmersatten, die Noch-nicht-genug-Reichen? Schlichtweg die Verbrecher?

    Ich gebe die mal ein Beipeil von dem du vielleicht nichts weisst: Wenn ewa ein Arbeitsloser eine Massnahme machen muß, die ihn Krank macht und er unterm Strich in diesen 6 Monaten im Gesundheitssystem einen Schaden von 1000 Euro produziert (das ist nur ein Durchschnitt, ok?) und diese Massnahme dem Träger dieser Massnahme sagen wir pro Arbeitslosen 5000 Euro kostet, dann sind das neben den Kosten, die das Sozialsystem direkt an den Arbeitslosen in diesem halben Jahr bezahlt (inkl. Unterkunbft und Heizung etc.) etwa 4000 Euro (nur im Durchschnitt!) das sind dann 10000 Euro, die das kostet, aber nur 40 Prozent davon werden von dem Arbeitslosen wieder ins System zurückgeführt, mehr erhält er ja nicht. die 10 % ins Gesundheitssystem lassen wir mal unbeachtet, aber von den 50 % die der Träger erhält, wird dieser etwa nach Abzug seiner Kosten 20 – 30 % nicht wieder ins System zurückführen sondern ins Ausland oder ind den internationalen Geldmarkt verschwinden lassen. Und da diese Geld nicht versteuert wird, wenn das über die Börse läuft, erhält der Statt nichts davon, da es ja bislang keine MWST auf den Kapitalmarkt gibt. Ergo sind die Besitzer und Nutznießer dieser Träger, die die Arbeitlosen ausbeuten in dreifach Hinsich in meinen Augen Verbrecher. 1. lassen sie den Arbeitslosen für sich unter menschunwürdigen Bedingungen arbeiten und machen diesen Menschen damit auch noch körperlich und spychisch krank. 2. Kassieren sie die Kohle und leiten sie diese aus dem System, so dass sie für uns alle verloren sind. 3. behaupten sie, dass sie Gutmenschen sind, in Wirklickeit sind sie Ausbeuter.

    Und wie soll das gehen? Nur in Deutschland? Völlig unrealistisch!

    ******** Sei doch nicht so voreingenommen, warum soll das unrealistisch sein? Argumente Argument Argumente!!!!!!!!

    Wenn überhaupt, ginge das nur global.

    ******** Wieder so ein Totschlagargument! Denk mal nach: alles was global läuft wurde im kleinen in nicht im großen begonnen – alles!

    Und das ist wirklich eine völlige Utopie. Wir bekommen es ja noch nicht mal in Deutschland hin, siehe Länderfinanzausgleich: Berlin leistet sich bei leeren Kassen kostenlose Kindergärten (was an sich bundesweit total geil wäre und ich mir wünschen würde) und wir Bayern zahlen dafür kräftig. Häh? Gehts noch?

    ********Aha, weil sich Mieter streiten ist das also ein Grund mit einem anderen Land einen Krieg anzufangen, lächerlich!

    Auch europäisch ist das eine Utopie: Jetzt verlangen – oder denken zumindest die Euro-Finanzminister darüber nach -, dass alle Schulden Europas in einen Topf geworfen werden und alles daraus bezahlt werden soll. Völliger Humbug!

    *********Tut mir leid, dir fehlt es offenbar an WEitsicht!! Das eine hat mit dem anderen icht zu tun. Wir Bürger sind es, die das kapieren müssen: ES IST KEINE FRAGE OB EIN BG KOMMEN WIRD ODER NICHT, SONDERN NUR WANN. Setzt mal deinen gesunden Menschenverstand ein: wenn die automatisierung weiter geht , wir dman irgendweann keine Arbeit mehr haben, was machst du dann? Alle HArz 4??

    Im Grunde heißt das, WIR zahlen die Schulden und den Lebenswandel anderer Länder, die vor Korruption und Misswirtschaft, mangelnden Steuerzahlungen und anderem Blödsinn (Geschwisterrente u.ä.) strotzen.

    Blödsinn, es ist mehr Geld in der WElt und es sind mehr Waren in der Welt als nötig, die sind nur nicht vernünftig verteilt und werden nicht vernünftig eingesetzt weil einige wenige Kreis, die die Macht und das Geld inner haben diese alten Strukturen durchdrücken. Nur so können sie ihr Unrechtssystem weiter zu ihren Gunsten laufen lassen. Irgnedwann wird es aber einen Knall geben, dann platz den Leuten der Kragen, ob wir das noch erleben, weiß ich nicht, aber dieder Kanll wird kommen. Das ist einfach nciht zu widerlegen, das es soch nicht endlos weitergeht. ICh jedenfalls glaube an das, was ich fordere: das WELTWEITE BG!!!!!!!!

    Also vergiss dein “bedingungsloses Einkommen” und schmeiß es in den gleichen Abfalleimer der Geschichte, in dem schon Tyrannei und Kommunismus (die Uhr für Nordkorea, Kuba und China tickt!)zurecht liegen.

    Und du bist ein SF-Autor? Oh je, wo ist dein visionäres Vorstellungsvermögen, wo deine Hoffnung an die Klugheit des Menschen an sich? Hast du mir nicht immer vorgeworfen, ich würde in meinen Geschichten die Menschen vernichten, weil sie nicht würdig sind, von höheren Mächten verschont zu werden, weil nicht klug genug sind zu handeln um als Rasse oder Lebensform zu überleben?

  26. Ach nochwas, Werner, hast du mal den jetzt zweimal von mir und Günther geposteten Link angeschaut?

    Und warum antwortest du eigenltich nicht mal auf den Kommentar, den dir Günther als Antwort auf deinen gepostet hat?

  27. Zum Kommentar (10) von Günther.

    Hab ich irgendwo gesagt, dass ich ein Befürworter der Kapitalfuzzis bin?
    Hab ich auch nur ansatzweise etwas gutgeheißen, was mit Kinderarbeit und miesen Arbeitsbedingungen zu tun hat?

    Also bitte mir nicht etwas unterstellen, das verbitte ich mir!

    Ich sage das ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ illusorisch ist. Egal, welche System weltweit etabliert sind: Du kannst eines kippen, in einem Land eine Revolution machen, aber keine globale! Hier würde nur eine radikale Zäsur helfen: Eine weltweite Katastrophe, ein Atomkrieg oder eine Seuche. Der Rest der Menschheit hätte dann die Chance für einen Neubeginn.

    Das ist SF? Ja und Nein. SF bei Ja, denn nur so könnte es funktionieren und viele, viele SF-Romane haben dieses Thema – zumindest als Aufhänger – thematisiert. Nein, wenn ich daran denke, dass dieser Rest der Menschheit weltweit kommunizieren müsste – auch wenn alles zu Bruch gegangen ist -, sich auf ein BG-Modell einigen und es eben so beginnen. Da dies aber bei einem solchen weltweiten Desaster nicht der Fall sein dürfte, passiert Folgendes: Lokale Gruppen werden für sich irgendein System etablieren und höchstwahrscheinlich solche, die wir nicht wieder haben wollen: Tyrannei, Diktaturen, Feudalsysteme und dergleichen überholte Machtstrukturen mehr.

    Nicht ich bin der Ignorant, sondern ihr! Ihr seid naiv, wenn ihr glaubt, auch nur 1 Million Menschen für ein BG gewinnen zu können.

    Wie hat mal jemand über mich geurteilt: Ich sei ein realistischer Fantast! Recht hatte er.

    mgg
    galaxykarl

  28. galaxy, das hört sich verdächtig danach an, wie man vor dem Atomunglück in Japan in Deutschland vom Austieg gesprochen hat. Dennoch ist Deutschland als einziges LAnd auf der Welt ausgestiegen oder gerade dabei. Deiner Linie nach wäre das ja auch ein totaler Unsinn, da wir die einzigen sind weltweit, die aussteigen wollen. Was sagst du zu diesem Verlgeich. Trifft der oder nicht?

  29. Hallo, Ihr anderen, die noch überhaupt nichts dazu gesagt haben, habt ihr keine Meinung dazu?

  30. @Irene

    Sag mal, schmeißt ihr denn jetzt alles in einen Topf? Was hat denn der (von mir befürwortete) Atomausstieg mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu tun?

    Energietechnisch war früher jedes Land autark, entsprechend seinen Ressourcen. Später kamen „moderne“ Energieformen hinzu, die man weltweit verkauft (Kohle, Öl). Jetzt kommt man so langsam auf den (richtigen) Trichter, dass eine dezentrale Versorgung – und Energiegewinnung VOR ORT – weitaus kostengünstiger und umweltfreundlicher ist, als irgendetwas von A nach B zu transportieren; mit allen Risiken (Öllecks, Castortransporte).
    Nebenbei: Ein riesiges Solarkraftwerk in der Sahara wäre das Blödeste, was sich die Industrienationen antun könnten: Wir wären erpressbar und hingen von irgendwelchen Despoten ab, die dort die Hand drauf hätten. Eine militärische Alternative, sprich eine ganze Armee, um so eine riesige Anlage vor Terrorangriffen zu schützen ist doch unbezahlbar und würde auch nicht vor Raketenangriffen z.B. aus Iran schützen.

    D.h, dass die Zukunft hier idealerweise so aussehen wird, das die örtlichen und regionalen Gegebenheiten (Küste=Gezeitenkraftwerke, Georthermie dort wo sinnvoll, Windkraftanlagen Offshore und in „windigen“ Regionen oder auf Hügeln, Biogas in eher Agrar geprägten Landstrichen, Wasserkraftwerke an Flüssen und Staussen, Solarzellen auf allen sinnvollen Dachflächen, usw. usw) genutzt werden. Ein umweltfreundlicher Energiemix macht auch nicht von einer Energieart (fossile Brennstoffe oder Atom) abhängig. Jeder Art der Gewinnung ist sozusagen Risikiosplitting. Wenn die alle dann mit geeigneten Netzen gekoppelt sind, kann man locker mal den Ausfall des einen oder anderen kleinen Versorgers überbrücken. ALSO EINE JETZT SCHON MACHBARE ABER JEWEILS NATIONALE TECHNOLOGIE!

    Das BG – wie beReits erwähnt – ginge aber nur GLOBAL. Und damit hinkt dein Vergleich mit Atomausstieg so, wie ein einbeiniger Pirat.

    Fehlt nur noch, dass jemand das BG mit Wünschelrutengängen und Pendel herbeiblubbert. Also wirklich.

    mgg
    galaxykarl

    P.S. Und hier habe ICH mal Fakten genannt; konkrete Technologien, die da sind. Leider nur von den Eierschauklern der Politik nicht ernsthaft angegriffen werden, weil sie alle am Rockzipfel der Energielobby hängen. Pfui Teufel, kotzt mich Politik an!

  31. Dann passt es ja gut, dass alle diese Technologien nicht mehr unterstützt werden und diese Solarfimen u.ä. im Moment reihenweise pleite gehen in deutschland? (*vorsicht ironie*);)

  32. Wo hast du denn das wieder her? Ich meine, dass Alternativ-Technologien nicht mehr unterstützt würden. Dann mach mal deine (Regional)Zeitung auf oder das Radio. Ich bin im Jahr mehr als 50.000 km unterwegs und sehe dabei sehr viel und höre erst recht fast ständig lokale Sender und u.a. auch B2, B5 und Deutschlandradio. Es vergeht nicht eine Woche, in der nicht hier oder da eines der o.g. Projekte beschrieben und gemeldet wird, dass es den Ort oder einen Umkreis mit grüner Energie versorgt.

    Wenn du auf die Kürzung der Solarförderung ansprichst, dann sei dir gesagt, dass mittlerweile über 90% der Solarzellen aus China kommen und unser Staat nicht mit seiner Förderung die Chinesen auch noch dafür bezahlen will, dass sie deutschen Herstellern den Markt abnehmen. Das heißt doch aber nicht, dass Solaranlagen GAR NICHT MEHR gefördert werden, sondern nur eben weniger; und das Schrittweise abnehmend.

    Die Installation, die Wartung, den Betrieb und DEN ENERGETISCHEN NUTZEN behalten aber deutsche Firmen und natürlich auch der Betreiber, ob privat oder gewerblich.

    Dann stehen zwei Dörfer weiter einige Windkrafträder. Neueste Technologie: Die Windräder werden in Zukunft nicht mehr nur 30 Meter hoch gebaut, sondern 60-70 Meter hoch. Was eine Verdoppelung – im Idealfall sogar eine Verdreifachung – der Energieausbeute bedeutet. Also im Grunde nicht mehr Windkrafträder flächenüberdeckend als Angstbild der Bewohner, sondern effektivere. Und auch diese werden vom Staat gefördert. Nebenbei: Diese „hohen“ Windräder sind auf den Boden fast nicht mehr zu hören.

    Wenn es nach mir ginge, wäre es längst eine Bauvorschrift, dass jeder sinnvolle Quadratmeter Dachfläche mit Solaranlagen bedeckt sein muss. REgional Energie gewinnen, selbst verbrauchen und nur den Rest ins Netz einspeißen.

    Das ist Science-Fiction: Stell dir vor, fast jedes Dach in Deutschland hätte so eine Anlage. Die privaten Stromverbraucher bekämen ihren Strom von der Sonne: kostenlos! Und DAS ist der Knackpunkt, warum die Politik diese Bauvorschrift nicht längst erlassen hat. Sie hängt am Rockzipel der Energielobby, die dann nichts mehr verdienen würde. Wäre auch das Verteilernetz in staatlicher Hand, könnte auch über diese Hintertür die Energiewirtschaft uns nicht mehr über den Tisch ziehen.

    Die Technik ist vorhanden. Es fehlt allein am politischen Willen. Das ist Fakt.

    mgg
    galaxykarl

  33. Übrigens hat Lothar Bauer in seinem Kommentar (11) völlig recht.

    Es darf nicht sein, das jemand in Vollzeit schuftet und nicht davon leben kann. Die berühmte ostdeutsche Friseuse für 3,50 € die Stunde gibt es längst auch bei uns.

    Hier kommt meine rote Seele zum Vorschein: Ich bin generell für einen überlebensfähigen Mindestlohn. Das heißt aber nicht „bedingungsloses Grundeinkommen“, sondern dahinter steht eben eine normale Arbeitswoche mit ca. 40 Stunden.

    Und Firmen, die ihre Mitarbeiter gnadenlos ausbeuten, abzocken, mieseste Arbeitsbedingungen haben (siehe Günthers Links) gehören dichtgemacht. Und wer muss hier einschreiten? Richtig, die Politik. Und ich habe es schon mehrfach gesagt: Die trauen sich nicht, weil sie alle keine Eier in der Hose haben, feiges Pack! Die interessiert nur ihre Wiederwahl und danach ein lukrativer Job in genau den Firmen, die uns das Leben madig machen (können).

    Und ihr alle habt gesehen, wie viel man Menschen zumuten kann, bis sie sich aufraffen und sich gegen ein System wehren. Die DDR hat dazu 40 Jahre gebraucht, die arabischen Nationen noch viel länger.

    Es geht uns – als Masse – in Deutschland immer noch viel zu gut, als dass wir hier in ähnlicher Weise diese Idioten zum Teufel schicken würden.

    mgg
    galaxykarl

  34. Warum sagt es eigentlich keiner? Die Welt wäre ohne Ausbeuter doch wesentlich besser dran, oder Und warum bekämpft sie keiner wirklich? Gute Fragen?

  35. Hab ich doch gesagt: es geht uns noch zu gut. Ich greife erst zur Waffe, wenn meine Familie und mein Leben bedroht ist. Bin doch kein Amokläufer, sondern ein (wahrscheinlich viel zu) normaler Bürger.

    mgg
    galaxykarl 😉

  36. Das erinnert mich an was. Detlef hat mir mal erklärt, dass der Amerikaner alle Gesetze übertreten darf, wenn seine Familie bedroht ist, so hätte er das aus amerikanischen Filmen und Serien gelernt. Perfide sei dabei nur, dass das andere nicht dürfen, auch wenn deren Familien bedroht wären, denn nur die Protagonisten und nicht die Antagonisten hätten das Recht dazu. Das Wohl der Familien der Antagonisten ist scheißegal, die sind ja auch oft keine „richtigen“ Amerikaner. Mindestens von der Gesinnung her, oder sie sind Demokraten, die dürfen das dann auch nicht. Nur Angänger und Wähler der Republikaner, meinte Detlef. 😉 Siehst du das genauso? 😀

  37. Hier noch mal Fragen und Antworten zum Thema BG:

    http://www.unternimm-die-zukunft.de/de/zum-grundeinkommen/fragen-und-antworten/

    Hier die Fragen, die beantwortet werden:

    Wenn jeder ein bedingungsloses Grundeinkommen hat, würde dann noch jemand arbeiten?

    Ist das bedingungslose Grundeinkommen ein zusätzliches Einkommen?

    Geld ohne zu arbeiten? Wie kann es so etwas geben?
    Ist ein Grundeinkommen finanzierbar?

    Können wir sicher sein, dass Unternehmen die gesunkenen Lohnkosten auch in Form sinkender Preise weitergeben?

    Kommt es bei der Umstrukturierung des Steuerwesens nicht zu einer reinen Konsumsteuer zu Schmuggel in dramatischen Ausmaßen?

    Müssten Geringverdiener bei einem Anstieg der Mehrwertsteuer nicht einen prozentual höheren Anteil am Steueraufkommen als heute leisten?

    Müssten Unternehmen dann keine Steuern mehr zahlen?

    Wie stark steigen die Preise bei einer solch starken Mehrwertsteuererhöhung?

    Was ist mit der Inflation?

    Warum nehmen die Menschen nicht ihr Grundeinkommen und ziehen ins Ausland?

    Was ist mit den Arbeiten, die niemand tun will, die aber für unsere Gesellschaft wichtig sind?

    Welche Auswirkungen hat ein in dieser Weise wirkendes Grundeinkommen für die Wirtschaft insgesamt?

    Ist es nicht zynisch, Menschen einfach nur „mit Geld nach Hause zu schicken”?

    Berauben wir sie so nicht eines wesentlichen Lebensinhalts?

    Fallen alle anderen staatlichen Leistungen mit Einführung des Grundeinkommens weg?

    Kann man die geltenden Rentenversorgungsleistungen in das Grundeinkommen (als Transferleistung) einbeziehen?

    Einfach mal lesen!

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