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Angeklagte Krebsärztin bringt sich mit Morphium um! * Kauftipp der Redaktion: Steffensen, Rainer – Zwischen Leben und Sterben. Alltag eines Arztes auf einer Palliativstation.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „Hannover/Bad Salzdetfurth (dpa) – Die Krebsärztin Mechthild B. hat sich mit einer Überdosis Morphium selbst getötet. Mit diesem Mittel soll sie auch den Tod von 13 Patienten verursacht haben. Die Medizinerin begründete ihren Schritt in einer Abschiedsmail an Freunde. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Kauftipp der Redaktion:

Steffensen, Rainer
Zwischen Leben und Sterben

Alltag eines Arztes auf einer Palliativstation

Verlag :      Dresdner Buchverlag
ISBN :      978-3-941757-29-5
Einband :      gebunden
Preisinfo :      17,90 Eur[D] / 18,40 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 208 S. – 21,0 x 14,8 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      Neuauflage 03.2011

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Ein junger Arzt tritt seine neue Stelle auf einer Palliativstation an. Dort erwarten ihn nicht nur ein neues Arbeitsumfeld und neue Kollegen, sondern im Besonderen auch große Herausforderungen. Täglich konfrontiert mit dem Ringen unheilbar kranker Patienten um ihr Leben, wird eine völlig neue Anforderung an das ärztliche Helfen gestellt.

Es werden Schicksale geschildert, die den jungen Mediziner an den Rand seiner physischen und psychischen Belastbarkeit führen. Die hierbei auftretenden Konflikte werden sowohl von der emotionalen als auch von der sachlichen Seite beleuchtet. Dabei entsteht ein objektiver Gesamteindruck, der den Leser für die besonderen Arbeits- und Lebensumstände auf einer Palliativstation sensibilisiert abseits jeglicher Sensationsheischerei und ohne den erhobenen Zeigefinger. Schonungslos und offen werden Betrachtungen über Ärzte, Pflegekräfte und Patienten angestellt, die schlussendlich gemeinsam einen Kampf ausfechten müssen, in dem der wirkliche Erfolg nicht messbar ist.

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Updated: 14. Februar 2011 — 18:57

11 Comments

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  1. Was meinen denn unsere Community-Autoren? Darf man aktive Sterbehilfe leisten?

    Die Lebensmittelindustrie, de Getränkehersteller und die Tabakinsdustrie dürfen das ja, wenn auch auf Raten!

  2. Definitiv: Ja! Wenn der Betreffende keine Aussicht auf Heilung hat, ein „Leben“ vor sich hat als dahinvegetierende Pflanze, als gebrochener Mensch, keine noch so geringe Lebensfreude mehr empfangen und verspüren kann – UND ER DIES KLAR UND DEUTLICH ALS SEINEN FREIEN WILLEN KUND TUT – ja, dann sollte ein Mensch – mit Hilfe – freiwillig aus dem Leid scheiden dürfen.

    Die Menschen, die ihm auf seinem letzten Gang zu Seite stehen, sollten logischerweise mehrere Ärzte, Hospiz-Mitarbeiter, Anwälte, Krankenschwestern sein und auch nach einem noch zu findenden System in ihrer Zusammensetzung rotieren, um Missbrauch auszuschließen.

    Mit irdischen Grüßen
    galaxykarl 🙂

  3. Schwierig wrd es wenn jemand vorher unterschreibt, dass er im Fall des Falles nicht beatmet werden soll. Wenn er aber in der Situation aufwacht, dann kann es sein, dass er seine Meinung geändert hat.

    Ich kenne jemand, der hat immer gesagt als er gesund war, dass er niemals im Rollstuhl leben wollte, lieber sterben.

    Als er dann nach einem Motorradunfall tatsächlich im Rollstzl landete war er plötzlich ganz anderer Meinung.

    Daran sieht man, daß das alles relativ sein kann!

  4. Drum prüfe, wer sich ewig (an einen Vertrag) bindet.

    Wenn er aufwacht, kann er ja seine – jetzt geänderte und aktuelle – Meinung kund tun, und alles ist wieder in Ordnung.

    mgg
    galaxykarl

  5. Oft ist der Schein mehr Sein oder das Sein mehr Schein!

  6. Noch´n Philisoph …

    mgg
    galaxykarl 😉

  7. Da sag ich nur: „Her mit dem Schein – haupsaches bares!“

  8. Eh, „bargeld lacht“? 😀

  9. Galaxy: Besser ein Poper als ein Ploper!

  10. In den 80ern gab´s Popper, und bei PR gibt´s Plophoser. Aber was im Himmel sind Poper oder Ploper?

    mgg
    galaxykarl ?-)

  11. Also mit eurem Ploper/Poper Problem kann ich euch leider nicht weiterhelfen 😉
    Aber was Detlefs Frage betrifft: Da stimme ich mit Galaxykarl überein.
    Obwohl es natürlich schwierig ist, sollte der Betreffende seine Meinung ändern und nicht mehr in der Lage sein, diese kundzutun … Aber ich glaube eher, der andere Fall wäre schlimmer, also, dahinvegetieren und nichts dagegen machen können.

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