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ALLE ARBEITSLOSEN UND 1-EURO-JOBBER DÜRFEN SICH FREUEN: Rezepte für preiswertes Kochen in Sicht! * KAUFTIPP DER REDAKTION: Steigenberger, Heide: Die 1-Euro-Küche für Genießer. Frisch gekocht muss nicht teuer sein.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “shape.de – Leckeres Essen muss nicht unbedingt teuer sein. Schon für einen Euro können Sie ein köstliches und vor allem gesundes Gericht zaubern. Geht nicht? Geht doch! Wir stellen Rezepte für günstige Mahlzeiten vor. (…)

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung) hier klicken!

Wie denken denn unserer Leser über dieses Thema? Wir freuen uns über jeden Eintrag in unseren Kommentaren! Wer seine Meinung hier abgibt erhöht ausserdem seine Chancen bei einem möglichen Preisrätsel zu diesem Titel!

BESTELLTIPP DER REDAKTION (ZUM BESTELLEN EINFACH AUF DAS COVER KLICKEN!):

Steigenberger, Heide
Die 1-Euro-Küche für Genießer

Frisch gekocht muss nicht teuer sein

Verlag :      Kneipp-Verlag
ISBN :      978-3-7088-0539-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      14,99 Eur[D] / 14,99 Eur[A] / 23,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 16.05.2011
Seiten/Umfang :      120 S., 40 farb. abb. – 23,0 x 23,0 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 06.09.2011

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Das Motto dieses Kochbuchs lautet: Frisch und gesund muss nicht teuer sein. Mit einem Euro pro Person lassen sich viele tolle Rezepte zaubern. Vor allem die Berücksichtigung von saisonalem Gemüse hält die Kosten niedrig. Kombiniert mit Reis, Nudeln, Fleisch oder Fisch entstehen daraus köstliche Kreationen voller Vitalität, die trotzdem satt machen. Mehr als 100 schnelle und preiswerte Familienrezepte machen dieses Buch zu einem unverzichtbaren Standardwerk. Zusätzlich gibt es viele nützliche Tipps zum Sammeln, Pflücken, Resteverwerten, Einkochen und Einfrieren. Aus dem Inhalt: Saisonkalender für Gemüse, Kräuter und deren Verwendung, Tipps zur Einkaufsplanung und Vorratshaltung.

Dr. Heide Steigenberger studierte Betriebswirtschaft und ist seit ihrer frühesten Jugend leidenschaftliche Köchin. So liebt sie es, immer wieder Neues auszuprobieren. Als Ehefrau und dreifache Mutter steht sie täglich vor der Herausforderung, gesundes Essen für ihre Familie auf den Tisch zu zaubern. Frisch kochen lautet die oberste Devise für ihre gesunde Vitalkost.

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Updated: 30. Dezember 2011 — 13:45

22 Comments

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  1. Ein Segen oder wieder mal Verarsche? Was meint Ihr? Sind 14,99 Eur für einen Arbeitslosen oder 1-Euro-Jobber überhaupt finanzierbar?

  2. Hab heute im Boulevard-TV einen Beitrag gesehen von der „Wuppertaler Tafel“. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit gibt es da für 1,– € sogar Leckerbissen (innerhalb des Verzehrzeitraumes) wie Lachs u.ä. Das braucht es so ein Buch nicht.

    Frau Aigner (unsere Bundesverbraucherministerin) hat feststellen lassen, das wir Deutsche pro Jahr Lebensmittel für 25 Milliarden in den Müll werfen.

    Lieber vernünftig einkaufen, vorplanen, nicht nach der Methode „das-sich-die-Balken-biegen“. Nachhaltigkeit beim Einkauf erfordert halt auch ein oder zwei graue Zellen …

    mgg
    galaxykarl 😉

  3. Leider sind ja die Strafen die weggeworfenen Lebensmittel einzusammel mit höheren Strafen belegt worden, weil man in unserer Gesellschaft nicht möchte, das sich arme Menschen davon ernähren. Also aus dem Augen aus dem Sinn?

  4. Das Problem ist ja nicht, ob ich mich hauptsächlich günstig ernähre. Ich habe es erlebt, wie eine Freundin in unserer Gymnastik-Gruppe gerne mit uns anderen anschliessend noch in die Kneipe gegangen wäre, doch sie sagte immer, dass sie keine Zeit dazu hätte. Irgendwann kam dann heruas, dass sie einfach keine Kohle dafür zur Verfügung hatte. Traurig in so einem Land. Sie wollte dann aber auch nicht als Arme dastehen oder sich von uns anderen durchfüttern lassen. Inzwischen ist sie auch aus der Gymnastikgruppe raus, da ihr nicht mal mehr das Geld dafür blieb. Die Arge hatte ihr 2 Monate alles gestrichen, weil sie sich bei einer Bewerbung so benommen haben solle, dass der Arbeitgeber den Eindruck gehabt haben solle, sie wollte den Job nicht annehmen, war aber alles nur ein Missverständnis. Trotzdem bleib die Arge hat und sie stand dann 2 Monate komplett ohne Geld da und nahm in der Zeit so viel ab, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde wegen Unterernährung. Was sagt ihr nun? Leben wir nicht in einem geilen Staat?

  5. Wenn mir das passiert wäre hätte ich die Sachbearbeiterin von der Arge durchs Büro geprügelt bis sie um Gnade gewinselt hätte, da wären mir alle Konsequenzen egal gewesen!

  6. Ist das eigentlich soziales Engagement als Wutbürger, wenn man so einem Beamten aufs Maul haut oder doch schon Brutalität?

    mgg
    galaxykarl 😉

  7. Wenn du eine Freundin hättest, der das passiert wäre, dann würdest du das nicht witzig finden!

  8. Hab ich gelacht? Und wenn du den Smilie so interpretiert haben solltest, dann wäre es sicher nur Galgenhumor gewesen.
    Kann mich an eine Begebenheit vor bald 19 Jahren erinnern. Eine Firma in der ich arbeitete und glücklich war, kam durch eine Wirtschafstflaute ins Straucheln. Wir waren damals zwei Meister in einer Abteilung und die Firma machte nach dem rasenmäherprinzip eine Kappung des Personals um 10% durch alle Abteilungen. Der andere Meister war mein Abteilungsleiter, ergo hat es mich erwischt. Zwar mit einer fetten Abfindung und 3 Monaten bei voller Weiterzahlung, aber meinen Traumjob war ich erst mal los. Brav wie ich bin, bin ich noch am gleichen Tag zum Arbeitsamt gedackelt und hab nach freien Stellen geforscht. Auf meine scheinbar etwas sehr motivierten Nachfragen hatte mich dann ein Beamter mit folgenden Satz plattgedrückt:
    „Was machen Sie denn für eine Hektik? Nun ruhen Sie sich doch erst mal aus. Sie bekommen ja mehr Arbeitslosengeld, als ich im Monat verdiene.“ Paff, das hat gesessen.
    Nachdem ich dann Luft geholt hatte, sagte ich ihm, dass ich nicht der Typ für die Couch sei und arbeiten möchte und ich nix dafür könne, dass er nichts anständiges gelernt habe. Paff, auch das hat gesessen. Von diesem Beamten habe ich nie wieder etwas gehört. Gottlob fand ich auf eigene Initiative dann rasch eine neue Anstellung.
    Wie du siehst, habe ich auch so meine Erfahrungen mit Beamten gehabt und vermeide den Kontakt, wo es nur geht.
    Also hab ich mich nicht über irgendwen lustig gemacht. Man rettet seinen inneren Frieden halt manchmal nur mit Galgenhumor und Kopfschütteln.

    LG Werner 😉

  9. Tolle Diskussion hier. Und nach der letzten Bermerkung von galaxy sage ich dann wohl besser: „Ich bin dann mal weg!“
    Ich finde so einseitige Sichtweisen der Dinge immer besonders toll. Vielleicht möchte sich einmal jemand von euch über mehrere Jahre hinter den Schreibtisch setzen bei einem Sozialamt, der Arge oder ähnlichen Institutionen. Danach sprechen wir uns noch einmal wieder. Ich wünsche viel Vergnügen und wer von euch dann noch Vertrauen in die Menschheit hat, der möge sich bei mir melden. Aber nach euren Aussagen werdet ihr dort sicherlich umzingelt sein von ehrlichen, arbeitswilligen, netten, unheimlich gut erzogenen und einfach unantastbaren Mitbürgern.

  10. Ich habe eine Freundin, die beim Sozialamt gearbeitet hatte bevor das alles zusammengelegt wurde. Die hat mir Sachen erzählt, da habe ich gedacht ich spinne. Daher kann ich Schlumeline verstehen wenn sie sagt unsereins sollte mal so einen Job machen, danach würden wir bestimmt auch anders reden.

    Auf der anderen Seite muß man sich natürlich fragen woher das kommt, dass die menschen so auf einander regieren und nicht freundlich miteinander umgehen. Ich bin da der Meinung, dass wir den Zwang rausnehmen sollten in unserer Gesellschaft, dann werden die Leute auch wieder frendlich miteinander umgehen. Und es soll mir hier jetzt keiner kommen und sagen: „Wenn wir das bedingulngsloe Grundeinkommen einführen, würde keiner mehr arbeiten wollen.“ Galaxy ist bestimmt nicht der einzige, der dann trotzdem arbeiten würde. Ausserdem könnte man neben dem Bedinungslosem Grundeinkommen jegliche zusätzliche Arbeit legalisieren, so das es praktisch keine Schwarzarbeit mehr gibt. Einfach eine Luxusmehrwertsteuer für gehobene Artikel, Erbschaftssteuer hoch, Reichensteuer hoch, Finanztransaktionssteuer auch auf alle Geldtransfergeschäfte einführen, nicht nur an der Börse etc und weg mit der Bürokratie bei Nebenjobs usw. Dann würde das auch alles funktionieren, dass haben viele viele Studien gezeigt, dass das funktionieren würde. Einzig der politische Mut fehlt. Ich bin in die Piratenpartei eingetreten weil wir alle diese Forderungen durchsetzen wollen. Man stelle sich mal vor, 60 % von allem in diesem Land einschliesslich Häuser, Gold und Geld gehört 10″% der Menschen und diese 10 % sind in den letzte Jahren um 20 % reicher geworden! Als ergo: Geld ist da es muß nur eingesetzt werden!

    Und bitte, keine alten argumentativen Vorureile und Zöpfe mehr jetzt hier als Erwiderung, das sind blos Ausreden!

  11. Ich für meinen Teil möchte jedenfalls nicht mehr länger in einer Zwangsgesellschaft leben und das auch meinen Mitmenschen nicht länger zumuten, denn genauso, wie man sagen kann, mach mal den Job bei der Arge kann man sagen, lass dich und dein Leben mal so fremdsteuern, dann kannst du gleich in den Knast gehen, da wirst du dann komplett fremdgesteuert und hast garnichts mehr über dein Leben zu bestimmen. Wär das will brauch ja nur eine Bank zu überfallen! Eine Win-Win-Situation, oder? 8:

  12. Ich hab nen Bekannten der gesundheitlich eingeschränkt ist.
    Der macht dann ab und zu 50+
    Da wird ein bißchen am computer rumgespielt, hauptsache man ist da.
    Das was sie den Leuten da am Computer beibringen das können heute doch sehr Viele viel besser.
    Irgend wie ABM, auch für die Leute die Anderen das vermitteln.

    Der Bekannte wurde zu einem Arbeitsvermittler geschickt der natürlich nur auf seine Provision aus war und nur meinte das was der Arzt da geschrieben hätte das wäre nur Quatsch.

    Angeblich ist ja genügend Arbeit da auch für die Älteren.
    Neuen Studien nach gehen aber immer mehr früher in Rente und bekommen dafür Abstriche.

    Beim Spiegelartikel ist ja ne schöne Tabelle zu finden. Wie kann man bei solchen Löhnen noch jemandem zum arbeiten motivieren? Und bei einigen dieser Berufen ist dann noch ne entsprechende Schulbildung gefordert. Ich kann Jeden verstehen der dann lieber nichts Arbeitet. Man geht ja schließlich arbeiten um Geld zu verdienen und nicht zum Spaß.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,806175,00.html
    Verdienste unter 6,50 Euro: Deutschland verkommt zum Billiglohnland
    Millionen Deutsche arbeiten für einen Hungerlohn. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamts zeigt nun: Der Trend trifft längst nicht mehr nur Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Auch Bäcker, Fleischer und Friseure im Westen müssen mit weniger als acht Euro pro Stunde auskommen.

    lothar

  13. Es wäre ja garnicht schlimm für 6,50 die Stunde zu arbeiten selbst für 3,50 die Stunde würde ich arbeiten wenn ich das zusätzlich zu sagen wir 1000 Euro bedingungslosem Grundeinkommen verdienen kann. Da ist ja nichts dagegen zu sagen. Es muß aber eben freiwillig sein ob ich das zusätzlich zum Grundeinkommen hinzuverdienen will. Da gebe ich Martina recht, das wäre gerecht und offenbar haben das schlaue Proffesoren durchgerechnet und behaupten doch tatsächlich, dass das geht. Vor allem deshalb, weil das die Wirtschaft so ankurbeln würde, dass der Staat sehr viel Geld mehr als jetzt über die Mehrwertsteuer einnehmen würde, so dass daraus der Unterschied zum heutigen Arbeitlosengeld sich finanzieren ließe und dabei sogar noch ein finanzieller Vorteil auch für den Staat entstehen würde gegenüber dem jetztigen System. Ich habe mal gegoogelt und gefunden, dass die Erhöhung der Kaufkraft von Menschen an den unteren Einkommensgrenzen dem Staat viel mehr einbringt, als wenn das Bevölkerungsgruppen verdienen, die es gar nicht ausgeben sondern Aktion davon kaufen. So wie es halt wie jetzt läuft. Das Geld für die zu geben, die es sofort ausgeben, das ist ja das geniale daran, das bringt Mehrwetsteuer im Übermaß und kurbelt zudem die Wirktschaft dermaßen an, dass dadurch sehr viele Arbeitsstellen entstehen, die ja dann auch für Niedriglohn funktionieren würde, da die Leute diese Jobs ja freiwillig zusätzlich machen würden um ihr Leben schöner zu machen.

    Der Quatsch, dass die Leute bei einem Grundeinkommen nicht mehr arbeiten würden ist je schon dahingehend unlogisch, weil 1000 Euro ja kein wirklich tolles Leben bedeutet. Aber 300 – 600 Euro mehr bedeutet dagegen schon ein viel besseres Leben und wenn ich dass dann machen kann weil und wenn ich es will, dann habe ich doch eine ganz andere Motivation. Gleichzeitig würden sehr viele Arbeitstellen schon deshalb enstehen, weil der Lohn ja dann als Zubrot zum Grundeinkommen garnicht so einen horrenden Stundenlohn bedingt.

    Wenn man googelt findet man alles, was darüber jemals gedacht und ins Internet gestellt wurde. Eigentlich ist das auch die einzig logische Erklärung! Aber man will es nicht, nicht weil man nicht glaubt, das es geht, sondern weil man den Bürgern von haus aus gernicht soviel Selbstbestimmung geben möchte. Es geht um Macht, die der Staat, die Arbeitgeber und die Obrigkeit über die da unten besitzt, das würde man ja aufgeben und davor hat man Angst, sozusagen die Zügel der Führung aus der hand zu geben. Der Staaat will nämlich gar keine mündigen Bürger, da liegt nämlich der Hase begraben.

  14. Liebe schlumeline,

    wenn ich von 10 Beamten-Erlebnissen 9 nur mit Galgenhumor und Kopfschütteln kommentieren kann, dann hat das nichts mit einer Diskriminierung von Beamten zu tun, sondern mit eigener, erlebter Erfahrung. Noch nicht einmal von Dritten oder Hörensagen, sondern Auge in Auge! Natürlich mag es fähige, effektive und verständnisvolle Beamte geben, aber aus meiner Erfahrung scheinen die sehr dünn gesäht zu sein. Ich nehme mal an, dass du selbst dieser Berufsgruppe angehörst oder beamtete Verwandte hast, sonst würdest du wahrscheinlich nicht so reagieren.

    Und ja, ich stelle mir die Arbeit mit Sozial-Schmarotzern sehr frustrierend vor und möchte selbst kein Beamter sein. Aber ich kann halt nur das schildern, was ich erlebt persönlich und erlitten habe. Gottlob waren meine Leiden mit Beamten sicherlich noch harmloser Natur, da habe ich schon ganz andere Sachen gehört und gelesen.

    Vielleicht sollte man wirklich auch bei Beamten ein Leistungsprinzip einführen und vor allem diese lebenslange Sicherheit des Arbeitsplatzes abschaffen. Das hat seit Urzeiten zu Arroganz, Gleichgültigkeit und Abgestumpftheit bei vielen (nicht allen!) Beamten geführt. Wenn – wie in der gesamten restlichen Arbeitswelt und Wirtschaft – jemand für seine Faulheit, seine mangelnden Fähigkeiten und seine schwache Leistung ebenso einstehen muss, wie andere Beamte für ihre Effektivität, Freundlichkeit – ja MENSCHLICHKEIT – entlohnt werden würden, würde sich das ganze Problem nach meiner Meinung nach schlagartig zum Positiven ändern.

    Und das kannst du eingeschnappt sein, was du willst, so sehe ich das. Und sicher viele Tausende andere Betroffene auch.

    Und um auch „die andere Seite“ in die Schranken zu weisen, bin ich für konsequente Streichung aller Leistungen bei Sozial-Schmarotzern und Kleinkriminellen, die unser immer noch gutes Sozialnetz schamlos ausnutzen. Fair ist fair.

    Vielleicht kannst du mir wenigstens zu den letzten beiden Abschnitten zustimmen.

    Mit galaktischen Grüßen an euch alle noch mal
    euer galaxykarl 😉

  15. Lieber Werner, vielleicht weißt du es nicht: aber die meisten Argemitarbeiter, die Kundenkontakt haben, sind inzwischen gar keine Beamten mehr. Die finden sich zu 100 % nur in den oberen Gehaltsrängen und Positionen. Daher ist er meiner Meinung nach müßig bei Arbeitslosenkontakten von Beamten zu sprechen. Meist sind diese Mitarbeiter städtische Angestellte und haben sich ihren Beruf bestimmt auch anders vorgestellt. Auf der anderen Seite denke ich (und das gilt auch für die Hartz4-Bezieher!) wie man in den Wald ruft, so schallt es in den allermeisten Fällen auch wieder heraus. Dein Erlebnis mit dem Mitarbeiter des Arbeitsamtes war bestimmt der Tatsache geschuldet, dass dieser Mann einfach irgendwann aufgehört hat an seiner Situation und die er Arbeitslosen grundlegend etwas ändern zu wollen, da er ständig von oben Druck bekomt und von unten Pöpeleien. Da ist man bestimmt schnell ideenlos bei solcher einer Tätigkeit…

  16. Um beim Thema zu bleiben:

    Galaxykarl sagt:
    Dienstag 27. Dezember 2011 um 19:41

    Hab heute im Boulevard-TV einen Beitrag gesehen von der “Wuppertaler Tafel”. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit gibt es da für 1,– € sogar Leckerbissen (innerhalb des Verzehrzeitraumes) wie Lachs u.ä. Das braucht es so ein Buch nicht.

    Im TV kommt vieles, was nicht unbedingt der realen Situation entspricht! Ich komme mit vielen Menschen in Berührung, die entweder in entsprechenden „Tafel“-Einrichtungen arbeiten oder sich dort einmal wöchentlich Lebensmittel holen. Da bekommt man so manches zu hören, was niemals Eingang in irgendwelche Medien, sei es TV, Zeitung oder Internet, findet!

    Oft bedienen sich die freiwilligen Helfer zuerst ausgiebig bei den gespendeten Lebensmitteln, sodass die besten Sachen gar nicht erst bei denen die stundenlang Schlangestehen ankommen. Sobald die Ware geliefert wird, erscheinen z. B. Festangestellte, die sich aus dem Lieferwagen heraus die schönsten Waren sichern. Danach folgen die Helfer in den Sortierräumen, die schleunigst dafür sorgen, dass das Brauchbarste bei ihnen landet.

    Die, oft unappetitlichen, Reste werden dann verteilt. Hat man Pech, zahlt man 2 Euro für 2 vergammelte Obststücke, nachdem man sich mehrere! Stunden in einer Warteschlange die Beine in den Bauch gestanden hat!! Waren, deren MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) überschritten sind, dürfen in Deutschland nach dem Lebensmittelgesetz wegen der eventuellen Gesundheitsgefährdung nicht weitergegeben werden, trotzdem passiert das regelmäßig, obwohl in dies in den Satzungen der verschiedenen Organisationen meist ausgeschlossen wird.

    Deine Aussage „Da braucht es so ein Buch nicht.“ offenbart mir die Arroganz des/der Besitzenden!

    Die meisten Menschen, die Hartz IV oder Grundsicherung erhalten würden niemals zu einer Lebensmittelausgabestelle wie die Tafeln gehen, was vielfältige Gründe hat. Scham wegen der eigenen Bedürftigkeit dürfte da die geringste Rolle spielen, eher solche Dinge wie die „Zwangsregistrierung“, die Tatsache, dass man nie sicher sein kann, etwas zu bekommen, obwohl man 4 und mehr Stunden gewartet hat. Nicht jeder will stundenlang an einem ganz bestimmten Wochentag darauf warten, dass er am Ende vielleicht doch nichts bekommt oder eben abgelaufene Lebensmittel zu erhalten. Viele stört auch die Organisation vor Ort oder die Verquickung von „Wohltätigkeit“ und Kirche. Das sind nur einige der Gründe warum man nicht zur „Tafel“ oder vergleichbaren Einrichtungen geht, es gibt bestimmt noch viele andere gute Gründe.

    Was machen also die Millionen derer, die sich nicht irgendwo anstellen und trotzdem irgendwie mit den paar Kröten, die ihnen zur Verfügung stehen auskommen müssen? Genaus diese Menschen dürften froh sein, über ein solches Buch, nur werden gerade diese Menschen auf dieses Buch verzichten, weil es einfach zu teuer ist! 15 Euro für ein Buch ist bei geringstem Einkommen eindeutig Luxus, Luxus den man sich höchstens schenken lassen kann!

    Insofern ist das Buch zwar „gut gemeint“, aber nicht wirklich für die ursprünglich angedachte Zielgruppe, nämlich Menschen mit Niedrigsteinkommen, geeignet.

  17. Liebe Ariana,

    Waren, deren MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) überschritten sind dürfen in Deutschland serwohl verkauft werden, doch automatisch übernimmt der Verkäufer jegliche Kosequenzen wenn es zu Erkrankungen nach Verzehr geht. Ausgenommen sind nur leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch und Käse etc. Konserven und Packungen dürfen auch nach Monaten noch verkauft werden mit der obigen Einschränkung.

    Was das Anstehen bei Tafeln angeht gibt es einen Grund, der kaum erwähnt wird. Die Empfänger, die Hartz 4 erhalten möchten nicht, dass Nachbarn sie bei der Tafel anstehen sehen. Das ist der häufigste Grund, warum so wenige Menschen mit Hartz 4 -Bezug dort anstehen, nicht weil sie zuviel Geld von der Arge bekommen, wie manche meinen.

    Der Oberhammer ist, dass ich von einer arbeitlosen Freundin gehört habe, dass ihr PAP (=persönlicher Ansprechpartner) bei der Arge sie aufforderte sich doch bei der Tafel zu bedienen, da ihr Geld des öffteren mal nicht pünktlich ankam und sie nachfragte, wie sie ihre 5 Kinder ernähren solle. Hammer, oder?

  18. Lieber Werner,

    ich bin durchaus nicht eingeschnappt, denke aber dennoch, dass du hier einer sehr eingeschränklten Sichtweise der Dinge unterliegst. Du lernst in deinem Job auch aus den Erfahrungen, die du über Jahre hinweg gemacht hast und ich kann dir versichern, dass die Erfahrung auf der anderen Seite des Schreibtisches dich lehren wird, dass ein Großteil und damit meine ich weit mehr als die Hälft der Leistungsbezieher durchaus nicht bereit ist sich wieder in das Arbeitsleben einzugliedern und den Weg aus Sozialhilfe oder Harz 4 zu finden. Der kleine Beamte oder wie Detlef hier zu Recht schreibt in den meisten Fällen der kleine Angestellte, der vielleicht eienn sicheren aber sicherlich auch schlecht bezahlten Job hat, führt nur das aus, was andere da oben, die übrigens von den nicht Arbeitenden auch an die Macht geschickt wurden, gerne so haben wollen.

    Vielleicht beschäftigst du dich aber bei der Aufstellung deiner Thesen, die ja landläufig weit verbreitet sind dann auch einmal mit der Frage in welchen Bereichen Beamte denn durchaus schlechter gestellt sind als alle übrigen Arbeitnehmer in unserem Staat. Das interessiert nämlich scheinbar keinen. Ich sage ja….hier wird nur einseitig geschaut so wie wir es auch im Fernsehen zu den unterschiedlichsten Themen immer mehr erleben. Schade, dass einfach so viele darauf hineinfallen.

    Und um auf die Lesitungsbezieher zurückzukommen: In den meisten Fällen sind es übrigens sogar die, die gar nicht bei der Behörde auffallen, die wirklich bedürftig sind. Das sind dann die, die sich nicht trauen nach zusätzlichen Leistungen zu fragen oder sich bei der Tafel anzustellen und wohl auch die, die man vermutlich am wahrscheinlichsten wieder in ein normales Leben zurückbringen würde. Denen würde ein solches Buch vielleicht helfen, aber sie würden Mühe haben es sich von ihrem Geld anzuschaffen. Andere sind dreister, aber die brauchen so ein Buch dann auch nicht. Die geben das für ihre Kinder gedachte Geld dann lieber für Zigaretten und Videos aus.

  19. Was hälst du vom bedingungslosen Grundeinkommen, Schlumeline? Denkst du auch wie viele, dass dann keiner mehr arbeiten will?

  20. Bedingungsloses Grundeinkommen = absolut schwachsinniges Unterfangen, Stuss!!!!!

    Woher kommt denn das Grundeinkommen, von wem soll es an ALLE bezahlt werden???

    Wer in unserem Staat zu faul ist zum arbeiten, sollte meiner Meinung auch keine Ansprüche auf irgend etwas haben.

  21. Yoda, ich glaube du hast nicht aufgepasst, wenn du die oben geposteten Kommentare gelesen hättest, dann wüßtest du, wie sich das finanziert. Ausserdem glaubst du wirklich, dass Professoren, die aufwändige Untersuchen vorgenomen haben zu dumm sind, diesen Aspekt nicht zu beachten? Ich selbst habe mehr als so eine Studie gelesen und kann dir versichern, dass sie funktionieren würde. An einigen dieser Studien waren auch Verhaltens- und Hirnforscher beteiligt, die ihre Hand dafür isn Feuer legen, dass die Leute wenn kein Zwang dahintersteht zusätzlich zum Grundeinkommen arbeiten würden. Am besten sollte man nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schiessen, und nur seine Vorurteile raus zu plären finde ich nicht gerade kostruktiv. Neinsager und Vermieser haben wir schon genug, was wir brauchen sind Leute mit neuen Idee und Mut diese einmal auszuprobieren. Man kann das mit dem Grundeinkommen ja erstmal in einer Stadt wie Hamburg oder Bremen ausprobieren, die ja wie ein Bundesland regiert werden. Dann kann man immer noch sagen, dass es nicht geht. Ich persönlich würde mein gesamtes Hab und Gut drauf verwetten, dass es funktioniert wenn nicht wieder dumme Bürokratie den Lauf blockieren würde.

  22. Um es nochmal deutlich zu sagen: es geht hier nicht darum, dass keiner mehr einen Finger bewegt, sondern es geht darum, dass man Menschen den Zwang nimmt nicht frei zu entscheiden wann und was sie für eine Arbeit annehmen werden. Und glaube mir alle Arbeitslosen nutzen jede Chance schwarz was dazu zu verdienen. Das Überleben mit den Beträgen die der Staat für die Unterprevilierten als ausrechend ansieht ist kein Auskommen mit dem man glück werden kann, das ist vollkommen unmöglich, das sagt einem doch der gesunde Menschenverstand. Die Idee mit dem Grundeinkommen ist ja auch gekoppelt daran, dass man den Leuten dabei auch erlaubt ihre bisherigen Schwarzarbeiten legal zu betreiben, denn wenn schalgartig alle Schwarzabreiter von heute auf morgen ihre Tätigkeiten einstellen würden, stände unsere Gesellschaft vor dem Aus! Der Sinn der dahintersteckt, Schwarzarbeit zu legaler Tätigkeit umzufunktionen hat sehr viele Vorteile und fast keine Nachteile, jedenfalls nur sehr wenige die man nicht lösen kann zum Vorteil aller. Ich denke einfach, es wird Zeit für einen Paradigmawechsel und unsere Gesellschaft von den unnötigen Zwängen und Bevormundungen zu befreien. Das heisst ja nicht, dass Hilfebedürftige keine Hilfe mehr erwarten dürfen, sondern nur, dass die Menschen, die keine Bevormunung benötigen diese auch nicht mehr zwangsweise verordnet bekommen. Was haben wir zu verlieren? So wie es jetzt läuft ist der Exitus absehbar, da wirst du mir sicher recht geben?

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