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Acht Tote und 131 teils schwer Verletzte auf der Autobahn A 19 * BESTELLTIPP DER REDAKTION: Bernsen, Oliver – Zeitbomben auf der Autobahn. Report.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „dapd – (…) An der Anschlussstelle Rostock-Laage waren rund 80 Autos ineinander gefahren. Auslöser des Massenunfalls war vermutlich eine plötzliche Sandwolke aufgrund des Sturms, die von einem frisch gepflügten Feld auf die Straße geweht wurde. Dadurch könnte die Sicht der Autofahrer erheblich eingeschränkt worden sein. Insgesamt waren laut Polizei rund Hundert Menschen in den Unfall verwickelt. (…)“

Pressemeldungen zum Unfall auf der A 19

BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Bernsen, Oliver
Zeitbomben auf der Autobahn

Report

Verlag :      edition ost
ISBN :      978-3-89793-238-8
Einband :      Paperback
Preisinfo :      16,90 Eur[D] / 17,40 Eur[A] / 30,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Seiten/Umfang :      ca. 232 S. – 21,0 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 07.2010
Gewicht :      295 g
Aus der Reihe :      Verlag am Park

Titel bei amazon.de

Kurzbeschreibung
Ein Unfall mit Totalschaden in Frankreich, den er knapp überlebt, versteht Oliver Bernsen als Zeichen des Himmels. Nach Jahren der Unrast kommt er zur Ruhe. Und beginnt seine Erfahrungen auf Europas Straßen, auf denen er für verschiedene Speditionen unterwegs war, ungeschönt aufzuschreiben. Sein Report offenbart, wie es hinterm Lenkrad zugeht. Von Romantik und Abenteuer, die Fernsehserien und andere Darstellungen suggerieren, ist dort nichts zu spüren. Es herrschen gnadenlose Hatz und eine Menschenschinderei, die man für undenkbar hält.

Buchrückseite
Bernsen hat Pädagogik studiert. Doch er will was von der Welt sehen, Spaß haben und »ehrliches Geld« verdienen. Er wird Trucker, nicht Lehrer. Doch bald merkt er: Der Spaß ist begrenzt, die Ausbeutung hingegen grenzenlos. Und das Geld ist auch nicht unbedingt »ehrlich« verdient. Systematisch werden Gesetze und Vorschriften unterlaufen. Das fängt mit überlangen Fahrten ohne Pause an und endet nicht bei Gütern, die eigentlich nicht befördert werden dürften. So wird der Lkw, den Bernsen steuert, zu einem Risiko auf der Autobahn, eine Zeitbombe. Und Bernsen ist kein Einzelfall. Ein Unfall mit Totalschaden in Frankreich, den er knapp überlebt, versteht Oliver Bernsen als Zeichen des Himmels. Nach Jahren der Unrast kommt er zur Ruhe. Und beginnt seine Erfahrungen auf Europas Straßen, auf denen er für verschiedene Speditionen unterwegs war, ungeschönt aufzuschreiben. Sein Report offenbart, wie es hinterm Lenkrad zugeht. Von Romantik und Abenteuer, die Fernsehserien und andere Darstellungen suggerieren, ist dort nichts zu spüren. Es herrschen gnadenlose Hatz und eine Menschenschinderei, die man für undenkbar hält.

Autor
Oliver Bernsen ist ein Pseudonym. Der Autor ist Jahrgang 1965, wuchs in der Grafschaft Benthein in Niedersachsen auf, studierte Pädagogik und Kunstgeschichte in Hannover und Osnabrück. Als Diplompädagoge arbeitete er mit Kindern, Jugendlichen, Behinderten und Asylanten. Drei Jahre war er Sampler bei Forschungsbohrungen im Ruhrgebiet. Zusatzausbildung als Maschinenbau-Mechaniker. Acht Jahre als Fahrer im internationalen Fernverkehr tätig. Auslandsaufenthalte u. a. in den USA. Seit 2007 ist er freiberuflicher Autor und Liedermacher.

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Updated: 9. April 2011 — 23:32

6 Comments

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  1. zu Zeitbomben auf der Autobahn: Bin selber jahrelang für eine Spedition im Münsterland im In- und Ausland gefahren! Fahren bis zur totalen Vernichtung! Gerade wenn man charakterlich schwach ist, ein Spielball der Disponenten. Psychofolter, genau wie in dem Buch beschrieben, moderne Sklaverei! Hatte nie meine Fahrzeiten in Ordnung! Habe einmal meine Meinung gesagt und gleich Rausschmiss erhalten, es gibt genug Neue die händeringend einen Job suchen und den Scheiss weitermachen. Gut das mal jemand die Zustände anprangert! Sollte man auch ins Fernsehen,(Stern TV oder Spiegel TV) bringen! Die A-Löcher kann man nicht oft genug anprangern! Die anderen (besonders die Schmuddelsachen)sind der normale Alltag! Das Buch sollte Pflichtlektüre werden.

  2. Hallo Paul, ich selbst bin als Kurierfahrer unterwegs gewesen und kann dir nur recht geben: ein Fahrerjob ist Psychoterror!

  3. Die sollen endlich die Fahrerassistenzsysteme zur Pflicht machen, damit wenigstens keine Unschuldigen mehr sterben müssen! Sekundenschlaf gehört doch zum alltäglichen Erlebnis der meisten Fernfahrer! Mich eingeschlossen! Da ticken wirklich täglich die „Zeitbomben“.
    Aber warum macht mans nicht! Wieder wegen dem schnöden Mammon! Kann den der Gesetzgeber da nicht mal was spendieren!
    Stattdessen bekommen die Griechen unsere Milliarden in den Hintern gesteckt und können frühzeitig in Rente gehen.
    Danke für soviel Solidarität!

  4. Ich hatte in meiner Fahrerzeit auch schon zwei mal einen Sekundenschlaf auf der Autobahn. Glück gehabt, dass ich rechtzeitig aufgewacht bin und nichts passiert ist. Danach habe ich keine Nächte mehr ausgelassen ohne Schlaf, zu gefährlich, ach wenn man als junger Mann damals das wohl nicht gleich so sah.

  5. Das Auto und die Straßen sind sozusagen mein dritter Arbeitsplatz neben Büro und Kunden. Ich fahre schlappe 50.000 km im Jahr und sehe so manchen Schwachsinn.

    Begriffe wie Reißverschlussverfahren, defensives Fahren und Toleranz kennen eh viele nicht mehr. Weiterhin scheinen ganze Fahrzeugflotten serienweise die Blinker ausgebaut zu haben, Sicherheitsabständ hält auch keiner und was an den Ein- und Ausfahrten der Autobahnen los ist, läßt mich täglich den Kopf schütteln. Da wird mit 50 km/h eingefahren und gleich auf die Überholspur gewechselt, da wird man mit 180 km/h noch vor der Ausfahrt überholt und da schafft es der Depp gerade noch, die Ausfahrt zu erwischen. Dass in der Gegenrichtung eines Unfalles die Gaffer beinahe selbst Unfälle verursachen, ist da noch die kleinste Sache. Permanente Linksfahrer mit 100 km/h, Fahren mit Fernlicht, zu hoch eingestellte Scheinwerfer, ungesicherte Ladung, und meine Lieblingsfreunde: Baustellenfahrzeuge mit gefühlten 200 km/h. Die Kerle haben vergessen, dass sie noch 3, 4 oder 5 andere mit drin sitzen haben, die vielleicht mit heiler Haut nach Hause wollen.

    Und wo bleibt da die Polizei?

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 🙂 (schon wieder ein Thema, wo man nicht lächeln kann)

  6. Die Polizei hält sich da raus, die schauen lieber Fußball auf der Wache, und wenn man als Bürger wegen Ruhestörung um 3:00 Uhr nachts anruft, sagen die einem, dass Ruhestörungen inoffiziell nicht mehr geahndet werden, weil das nicht mehr zeitgemäß sei, und wenn Fußball läuft, dann gibt es sowieso keine Ruhestörer, die haben nämlich dann einen Freifahrtschein für Rücksichtlosigkeit!

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