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48-Jähriger soll mit Stieftochter acht Kinder gezeugt haben. * Kauftipp der Redaktion: Huser, Hoelle / Leuzinger, Romana – Grenzen. Prävention sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „AFP – Ein 48-jähriger Mann aus einem Dorf im Westerwald soll mit seiner Stieftochter acht Kinder gezeugt und jahrelang auch seine leibliche Tochter und einen Stiefsohn missbraucht haben. Der Mann muss sich vom kommenden Dienstag an wegen insgesamt 350 Sexualtaten vor dem Landgericht Koblenz verantworten… (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Kauftipp der Redaktion:

Huser, Hoelle / Leuzinger, Romana
Grenzen

Prävention sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Verlag :      KOHL VERLAG Der Verlag mit dem Baum
ISBN :      978-3-86632-286-8
Einband :      gebunden
Preisinfo :      24,80 Eur[D] / 25,50 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      140 S. – 29,7 x 21,0 cm
Produktform :      P: Kopiervorlage
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 02.2011
Gewicht :      600 g

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Oft werden Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, im Laufe ihrer Berufspraxis mit den Themen sexuelle Gewalt und Missbrauch konfrontiert. Auch wenn erste Reflexe oft „Bei uns gibt es sowas nicht!“ oder „Das muss ein Irrtum sein!“ lauten, bleibt Missbrauch ein Thema, das alle soziale und gesellschaftliche Schichten treffen kann.

Dieses topaktuelle Buch liefert neben grundsätzlichen Informationen auch typische Fallbeispiele und sieben Punkte zur präventiven Erziehung. So wird das Thema einfach veranschaulicht. Ausführlich wird darauf eingegangen, was im Verdachtsfall getan werden kann und wie man entsprechend intervenieren kann. Im Kopiervorlagenteil befinden sich Angebote für Kindergarten und Grundschule, für die Klassen 5-6 sowie für die Klassen 7-10. Ebenso sind Informationen zur Gestaltung eines Elternabends zu diesem wichtigen Thema enthalten.

Dem Werk sind eine aktualisierte Materialsammlung und mögliche Anlaufstellen in Deutschland beigefügt.

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Updated: 20. Februar 2011 — 18:55

8 Comments

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  1. Mit dem Thema sollte man ganz behutsam und besonnen umgehen und keine Pauschalurteile dazu abgeben. In Bekanntenkreis meiner Freundin wurde ein 38jähriger Mann von seiner ehmaligen Ehefrau beschuldigt, die 13jährige Stieftochter sexuell mißbraucht zu haben.

    Als die Sache vor Gericht ging, kam heraus, dass das Ganze nur ein Racheakt war und der Vorwurf nicht der Wahheit entsprach.

    Der dann geschiedene Mann wurde darauf zwar freigesprochen, doch seine Arbeitstelle hat er deshalb trotzdem verloren und nicht wieder bekommen und aus dem Haus mußte er auch ausziehen und sich eine neue Wohnung in einer anderen Stadt besorgen, da man trotz Unschuldsbeweis noch immer sehr schlecht über ihn sprach und mit dem Finger auf ihn zeigte, nach dem Motto: „na. irgenwas wird ja wohl dran gewesen sein…!“

    So kann man/frau auch Existenzen vernichten, weil der Vorwurf des sexuellen Mißbrauchs nur sehr schwer zu entkräften ist und letztlich praktisch in irgendeiner Form doch an einem haften bleibt.

    So grausam können Ehefrauen sein, wenn sie auf Rache sinnen…!

  2. Felis Breitendorf

    Ich denke, dass es sowas schon immer gegeben hat und nur das mediale Zeitalter einem das als ein „neues Phenomen“ verkauf will. Die Medien sind einfach Trittbrettfahrer, die sich überall draufstellen, man denke nur an die Ehefrau des Verteidigungsmonarchen auf RTL2!

    Ich finde Hilfe und Betroffenheit schon ok, aber Geisterjagt und Lynchjustiz wenig angebracht, man sollte niemals vergessen, dass es sich um eine unfreiwillige Prägung handelt, die man sich ja nicht ausgesucht hat.

    Hier sind nicht nur die Opfer Opfer, sondern die Täter sind auch Opfer, die leiden mit Sicherheit genauso unter ihrer Prägung, die sie wohl liebend gerne umtauschen würden.

  3. Ob Perversion oder angeborene – und unbewiesene – genetische oder erzogene Prägung: ist mir Scheißegal. In beiden Fällen hat dieser Abschaum seine Finger von anderen Menschen zu lassen!

    Klingt das radikal? Ja, und das ist gut so.

    Mir fehlt jegliches Verständnis für solche Typen und erst recht für jegliches entschuldigendes Psychogeplapper.

    Wenn sich das nicht behandeln und zuverlässig abstellen läßt, gehören solche Menschen unter ständige, geschlossene Aufsicht.

    Mit ernst gemeinten Grüßen
    galaxykarl :-I

  4. Werner, bestimmt würdest du anders sprechen, wenn du betroffen wärst, und eine solche Prägung hättest! Oder würdest du Selbstmord machen?

  5. Ich bin der Meinung, dass es hilfreicher wäre, solche Prägungen wissenschaftlich zu untersuchen, damit man sowas in der Zukunft ausschliessen kann. Rumschimpfen hilft zukünftigen Opfern wenig, da hilft es auch nicht, Tätern die Todestrafe zu verpassen. Sinvoller ist es, es erst garnicht zu einem ersten Fall kommen zu lassen, und das geht nur, wenn man weiss, warum und wodurch solche Prägungen entstehen, und wie man solche Prägungen vor vornherein nicht entstehen zu lassen, das ist mit Sicherheit möglich, wenn man das will und nicht nur darüber zu schimpfen!

  6. Bei Contergan hat man ja auch schnell herausgefunden und was dagegen gemacht und so gibt es sollche Fälle auch nicht mehr!

  7. Bei solchen Themen kochen bei mir immer die Emotionen. Wenn ich da an meine Kinder denke und mir dann vorstelle, wie andere mit ihren Kindern umspringen … dann packt mich auch die Wut.

    Aber Detlef hat recht, rumschimpfen hilft nur insofern, dass sich das Mütchen kühlt. Und „Lynchjustiz“ und die „gemäßigten“ Formen sind auch eine ganz üble Sache, vor allem nach dem Motto: lieber eine (Person) mehr verurteilen als eine zu wenig.

    Wissenschaftlich erforschen ok, aber nicht in der Nähe meiner Kinder!
    Da bin ich auch radikal(?) … jedenfalls bestimmt.

  8. Ich denke, dass man dieses Phenomen bisher nicht wirkich erforscht hat, weil man sich nicht traut die Wahrheit zu akzepieren: die latent vorhandene Vorlieben der meisten Menschen für solche Gelüste. Ich wäre gespannt, wie man so etwas verhindert oder ausmerzen will. Vielleicht kann man das mit Genmanipulationen?

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