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Wohlleben, Peter: Die Gefühle der Tiere – Von glücklichen Hühnern, liebenden Ziegen und träumenden Hunden. Ein Plädoyer für Respekt und Achtsamkeit

Wohlleben, Peter
Die Gefühle der Tiere – Von glücklichen Hühnern, liebenden Ziegen und träumenden Hunden. Ein Plädoyer für Respekt und Achtsamkeit

Pala-Verlag
Medium:  Buch
Seiten:  160
Format:  Gebunden
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Oktober 2014
ISBN-10:  3895663379
ISBN-13:  978-3895663376

www.pala-verlag.de

Die Gefühle der Tiere
Autorenporträt

Peter Wohlleben studierte an der Fachhochschule Rottenburg Forstwirtschaft. Nach 23 Jahren kündigte er seine Beamtenstelle bei der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz, um seine Vorstellungen von einer ökologischen Waldbewirtschaftung in der Gemeinde Hümmel umsetzen zu können.

Inhalt & Fazit

Das Buch „Die Gefühle der Tiere – Von glücklichen Hühnern, liebenden Ziegen und träumenden Hunden. Ein Plädoyer für Respekt und Achtsamkeit“ beschäftigt sich unter verschiedenen ethischen Gesichtspunkten mit unserem Umgang mit Tieren.

Unterteilt wurde es in die folgenden Kapitel:

0. Vom Glück, mit Tieren zu leben
1. Dumpfe Kreaturen oder fühlende Wesen?
2. Neues aus dem Oberstübchen
3. Tiere im Reich des Menschen
4. Mehr Achtsamkeit mit Tieren
5. Verhungern aus Mitleid?
6. Rücksichtnahme – ein praktischer Versuch
7. Epilog
8. Der Autor

Wie schon aus den einzelnen Kapitelüberschriften zu ersehen ist, werden verschiedene Aspekte im Umgang zwischen Mensch und Tier beleuchtet. Hierbei teilt uns der Autor seine Ansichten zum Thema Gefühlswahrnehmung von Tieren mit. Auch auf die Intelligenz der Tiere geht er gezielt ein. Des Weiteren erläutert er verschiedene Vorurteile der Menschen, wie die der blöden Ziegen oder aber die des bösen Wolfs.

Die einzelnen Kapitel wurde noch einmal in verschiedene kleinere Unterkapitel untergliedert. So konnte man das Buch abschnittweise lesen und zwischen durch auch einmal seine Inhalte verdauen. Der Schreibstil dürfte für manche Menschen etwas gewöhnungsbedürftig sein, da manchmal recht weit ausgeholt wird. Schade fand ich, dass sich immer wieder auf Untersuchungen bezogen wurde, ohne diese als Quelle anzugeben. So hätte man noch einmal in den Originalschriften stöbern können.

Interessant war die Darstellung des Autors am Ende des Buches. Hier erwartet man fast einen Aufruf zum Fleischverzicht und den Übergang in die Welt der Frutarier. Dem ist aber erstaunlicherweise nicht so. Vielmehr definiert er unnötig grausame Handlungen als verabscheuenswert, lässt aber das Töten als natürlich erscheinen.

Kurz um: Ein Buch für Menschen, die einen etwas anderen Blick auf die Tiere und die Tierhaltung richten möchten.

Copyright © 2016 by Yvonne Rheinganz

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