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WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 15) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

WIR SIND DIE GUTEN!

Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 15)

von Detlef Hedderich und Marianna Müller

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15.0

 

Als ich die Einsatzzentrale betrete, erwartet mich neben einigen maßgeblichen VPS-Spezialisten auch der SPSD-Polizeimeister José Ettena-Ikswotug aus dem Sun-Sun-System, der mir freundlich die Hand schüttelt. Eine Verhaltensweise, die mir selbst ziemlich fremd ist, da sich diese Art von Körperkontakt nur noch in einigen wenigen Sonnensystem erhalten hat, so wie offenbar im Sun-Sun-System, der Heimat des Polizeimeisters. Die anderen Anwesenden begrüßen mich zumeist mit einem Kopfnicken, so wie es bei der ERK geläufig ist und sich inzwischen auch bei der VPS zu etablieren scheint. José Ettena-Ikswotug erklärt mir, dass er bei seinen Ermittlungen glaubt, herausgefunden zu haben, dass der Oberst auf dem Weg ist, in den inneren Bereich eines Sonnensystems, in dem sich die Tochter eines Syndikatschefs aufhält mit dem der Oberst auf Grund seiner von den VPS-KIs mitgeschnittenen Telefonaten im Clinch steht, zu ermorden oder zumindest zu entführen vorhat.

Zwar hat der Oberst einige Sicherheitsvorkehrungen zu Hilfe genommen, doch da alle Telefonate von einem in ein anderes Sonnensystem immer über das KI-Netz via Quantenraum lauft, war es für die KIs letztlich ein Leichtes mittels der Informationsbruchstücke, die bei den Telefonaten des Obersts zusammenkamen, durch die Kombination verschiedener Szenarien, nur den Schluss zu ziehen, dass sich der Oberst für den Tod seiner jungen Frau, die offenbar im Auftrag dieses Syndikats zu Tode gefoltert wurde, zu rächen.

Eigentlich befindet sich das Habitat des entsprechenden Syndikatschefs auf einem Mond, der sich im Orbit des vermutenden Zielsystems des Oberst um einen der äußeren Gasriesen befindet und dort seine Kreise zieht, aber dessen Tochter lebt inzwischen bei einer entfernten Verwandten auf dem vierten Planeten des selben Systems, weil es nur dort die Möglichkeit gibt, die Ausbildung zu machen, die sich das Töchterchen wünscht.

Einer der VPS-Militärs wirft ein, dass man letztlich ein Unglück nur dadurch verhindern könne, wenn man die BASE des derzeitigen Systems dazu einsetzten würde, um zuerst die SÃO PAULO zum vierten Planeten des Zielsystems zu befördern und anschließen zu diesem Mond zu springen, falls es dort zu Auseinandersetzungen kommen würde, denn die Ermittlungen hatten ergeben, dass der Oberst offenbar ein Söldnerunternehmen beauftragt hat, ihn bei seinen Unternehmungen zu unterstützen.

Da der Oberst mittels der Syndikatsschiffe  zwar nicht in der Lage ist, so wie eine BASE das kann, mittel der KIs zeitsparend durch den Quantenraum zu springen, könnte man dadurch möglicherweise den Unstand ausgleichen, dass der Oberst einige Tage Vorsprung hat, auch wenn nicht zu erwarten ist, dass die Sache schon über die Bühne gegangen ist, da auch das Trägerschiff der Söldner viel Zeit damit zugebracht hat, seine wahren Absichten und sein Ziel zu verschleiern, in dem es mittels Hyperraumkonverterflug nicht immer die KI-Portale verwendet haben soll.

Eine Diskussion führt schließlich dazu, dass man die BASE des Zielsystems bereits jetzt das Habitat des Syndikatschefs auf dem Mond, der sich im Orbit um einen der äußeren Gasriesen befindet, aufsuchen lassen sollte. Dadurch wird der dortige BASE-Ring nahe der Sonne des Zielsystems frei, so dass die BASE des derzeitigen Systems, in dem wir uns im Moment befinden, dort hin springen kann, um die SÃO PAULO über diesen Weg zum vierten Planeten des Zielsystems zu bringen. Das würde sogar noch schneller gehen, als wenn die SÃO PAULO durch das hiesige Sprungtor den Weg ins andere System nehmen würde. Eine BASE kann zwar innerhalb eines Sonnensystems Quantenraumsprünge vollziehen, doch um von einem ins andere Sonnensystem zu springen, bedarf es der Hilfe eines BASE-Rings am Zielort. Da unser momentaner Standort kein benachbartes System ist, für dessen Sprünge eine BASE mit Fusionsenergietechnik ausreichen würde, sondern weiter von einander entfernt ist, bedarf es einer moderneren BASE, wie die hier vor Ort, die mittels Materie/Antimaterie-Generatoren funktioniert, um solche Entfernungen ohne Generationspausen und in Jetztzeit zurück zu legen. Glück gehabt.

Ein ziemlicher Aufwand um ein Kind zu retten, geht mir so durch den Kopf, und um eine militärische Auseinandersetzung am Habitat des Syndikatschefs auf dem Mond, der sich im Orbit um einen der äußeren Gasriesen befindet, zu verhindern. Doch anders ist es wohl nicht zu gewährleisten, damit man nicht zu spät an den Orten des Geschehens eintrifft. Die hiesige BASE wird die SÃO PAULO dann zeitverlustfrei zum vierten Planeten des Systems bringen, damit man das Mädchen noch retten können wird und möglicherweise auch um den Oberst gefangen zu nehmen.

Fusionsenergie ist im Kontext der Forschungspolitik die großtechnische Nutzung der Kernfusion zur Stromerzeugung. Die Aussicht auf eine praktisch unerschöpfliche[1] Energiequelle ohne das Risiko katastrophaler Störfälle[2] und ohne die Notwendigkeit der Endlagerung langlebiger radioaktiver Abfälle[3] ist die Motivation für langfristige, internationale Forschungsaktivitäten.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fusionsenergie

Antimaterieantrieb

Verwendung: Antrieb (T)

Die Energie für diesen Antrieb würde durch eine Paarvernichtung von Materie und Antimaterie geliefert werden. Bei diesem Prozess wird die gesamte Ruheenergie der Teilchen vollständig freigesetzt. Dabei wird in eine Wolke aus Materie ein wenig Antimaterie geschossen. Die Materie erhitzt sich dadurch enorm, Kernfusionsprozesse setzen ein und erhitzen die Materie weiter. Diese wird anschließend durch eine magnetische Düse ausgestoßen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Antriebsmethoden_f%C3%BCr_die_Raumfahrt

 

Polizei-Oberst Boris-Alexander: „Damit Sie davor geschützt werden, wer genau ich bin, bleibe ich wie gehabt im Bauch ihres Kampfkreuzers. Ich instruiere Sie jetzt darüber, wie wir weiter vorgehen werden.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Wir hören.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander: „Fliegen Sie bitte folgenden Inneren Planeten an, dessen Daten ich Ihnen soeben übermittelt habe. Nehmen Sie einen Parkorbit mit höchstmöglicher Geschwindigkeit ein, damit wir nach Erledigung den Bereich der Inneren Planeten so schnell als möglich verlassen können.

Ich werde meinen Jäger ebenfalls in einen Orbit steuern, der nicht ganz so hoch ist und nicht ganz so schnell wie der Ihre, damit es mir möglich ist, mit meiner Landefähre auf dem Planeten zu landen und wieder zu starten. Ich werde dabei die Tochter des Syndikatchefs, die sich dort auf einer Abenteuer-Ferienreise befindet, dabei haben und mit ihr zusammen wieder in meinen Jäger umsteigen und das Mädchen in der Landefähre gefangen setzen, anschließend schließe ich zu Ihnen auf, damit ich im Bauch Ihres Schiffes dieses Sonnensystem per Hyperraumtor verlassen kann und Sie mich in ein anderes System bringen, dessen Koordinaten Sie dann noch von mir erhalten werden. Dort schleusen Sie mich wieder aus und ich werde dann aus eigener Kraft in mein dortiges Versteck fliegen. Sie dürfen dann weiterfliegen um sich wieder in Ihren Stützpunkt zu begeben.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Verstanden. Wird alles so ablaufen, wie Sie es möchten.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander: „Sollte im Bereich des vierten Planeten die VPS aufkreuzen, verschwinden Sie einfach aus dem hohen Orbit und hoffen Sie, dass man sie am Sprungtor ohne Probleme passieren lässt.

Oberbefehlshaber der Söldner: „Verstanden. So wird es gemacht.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander: „Wenn es nötig wird, die Wahrheit zu sagen und alle Schuld auf mich abzuladen, dann tun Sie das, ich bin in dem Fall damit einverstanden.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Vielen Dank, wird dann im Fall der Fälle berücksichtigt. Und vielen Dank für Ihr selbstloses Verhalten in dem Fall. Wir wissen das zu schätzen und denken uns, was das für Sie zu bedeuten hat.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander: „Machen Sie sich keine Gedanken. In dem Fall bleibt mir sowieso nur noch ein Ausweg. Also los, halten Sie mich auf dem Laufenden was den Flug zum vierten Planeten angeht.“

 Oberbefehlshaber der Söldner: „Verstanden.“

Unter einer Entführung versteht man einen kriminellen Akt, bei dem eine Person oder Personengruppe, häufig auch ein Kind (daher engl. auch kidnapping) teilweise auch eine Sache (Flugzeugentführung) mit Gewalt oder heimlich an einen anderen Ort gebracht wird. Im Unterschied zu einer Geiselnahme, bei der das oder die Opfer in der Regel am eigentlichen Tatort festgehalten und vielleicht zusätzlich zur Deckung der Flucht benutzt werden, ist es das Kennzeichen einer Entführung, dass das Opfer unmittelbares und ausgesuchtes Ziel der kriminellen Handlung ist und seine Verbringung an einen anderen (geheimen) Ort bereits ursprünglich zur Tatausführung gehört.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Entf%C3%BChrung

 15.5

 Als die Sache entschieden wurde, wie nun vorgegangen wird, muss die SÃO PAULO nun ihr Swing-by-Manöver um die Sonne abbrechen und die hiesige BASE wird aus Ihrem BASE-Ring heraus einen kurzen Quantensprung verrichten, welcher sie hinter uns erscheinen lässt, damit Sie uns einfangen kann und die SÃO PAULO wird dabei im Inneren der BASE aufgenommen. Anschließen springt die BASE zurück in den BASE-Ring, da sie nur von dort aus in den BASE-Ring unseres Zielsystems springen kann nachdem die dortige BASE den Ring verlassen hat um selbst in die Nähe des Habitats des Syndikatschefs auf dem Mond  zu springen.

Inzwischen hat auch die KI des KI-Habitats des Mondes bestätigt, dass ein riesiges Söldnerträgerschiff dabei ist, Kampschiffe auszuschleusen um das Mondhabitat des Syndikatschefs anzugreifen. Die BASE wird also genau im richtigen Moment dort auftauchen und ihre Schlachtträgerschiffe ausschleusen und anschliessend mittels der BASE hinter das Södnerträgerschiff zu springen, sollte dieses sich entschließen, aus dem System zu flüchten.

Nachdem alles so geschieht, wie geplant wurde, verschwinden wir mit der  SÃO PAULO im Bauch der hiesigen BASE, die danach wieder in den BASE-Ring transmitiert, um von da aus im Zielsystem den BASE-Ring als Ankunftsportal zu verwenden, nach nur wenigen Minuten springt unsere BASE weiter in die Nähe des dortigen vierten Planeten. Als wir dort ankommen, schleust uns die BASE mit der SÃO PAULO aus und kümmert sich um das Söldner-Kampfschiff, das bei Erscheinen unserer BASE Anstalten macht, das Weite zu suchen. Doch gegen die Fähigkeiten einer BASE, die mittels ihrer KI im Inneren jederzeit dazu in der Lage ist, innerhalb eines Sonnensystem mittels Quantensprüngen jeden Kurs und Ort einzunehmen und dabei sich immer auch der Fluchtgeschwindigkeit des flüchtenden Schiffes anzupassen, hat der Gegner nicht wirklich eine Chance zur Flucht.

So kassiert unsere BASE das Söldnerkampfschiff ohne Gegenwehr, da die Verantwortlichen sich darüber klar sein dürften, das Ihre Gegenwehr die Sache nur noch schlimmer machen würde oder ihnen gar die Vernichtung droht. Inzwischen teilt uns unsere BASE mit, dass die BASE in der Nähe des Habitats des Syndikatschefs dessen Heim eingenommen und den Mann gefangen genommen hat und auch das Trägerschiff der Söldner daran  gehindert, seine Schiffe wieder einzuschleusen um die Flucht anzutreten. Das Trägerschiff wurde im Bauch der BASE dieses Systems festgesetzt und alle Verantwortlichen der Söldnerorganisation gefangen genommen.

Da inzwischen so gut wie jeder bewohnbare Planet oder Mond eines Sonnensystems im Orbit ein KI-Habitat hat um deren Kommunikation für den Bereich außerhalb eines Sonnensystems zu bewerkstelligen, war es auch im Falle des 4.Planeten so. Zeitverzögerungsfrei wurde von dort auf Anweisung des VPS-Rats die VPS-Soldaten, die im Inneren eines solchen Habitats stationiert sind, aufgefordert, die Tochter des Syndikatchefs vom Planeten zu holen und in das schützende KI-Habitat zu verfrachten. Somit hatte der Oberst also niemals eine wirkliche Chance, des Mädchens habhaft zu werden, denn das geschah schon vor dem Eintreffen des Söldnerschiffs. Und da das KI-Habitat eine Tarnfunkton besitzt, ist sie für den Oberst absolut unerreichbar, da er von den KI-Habitaten um jeden Planeten und Mond eines jeden Systems im Einflussbereich der VPS nichts weiß.

Am Ende ist es dann ein Einfaches dem Oberst habhaft zu werden und ihn schließlich zu verhaften. Ob es ihm letztlich ein kleiner Trost ist, dass man auch den Syndikatschef verhaften konnte und ihn für die Taten an der Frau des Oberst zu verurteilen, ist schwer zu beurteilen. Am Ende muss dann auch das Söldner-Unternehmen zahlen und Verantwortung in Form von Wiedergutmachungszahlungen und Verhaftungen seiner Führungsriege hinnehmen. In diesem Fall also ein voller Erfolg für die VPS und die ERK und namentlich eine Beförderung und saftige Lohnerhöhung für die junge Ermittlungsleiterin Milena Himiko Komore. Natürlich ist allen Beteiligten klar, dass trotz diesen Erfolges das Böse und Verbrecherische nicht komplett aus der Welt geschafft werden konnte und sich das Söldnerunternehmen als auch das Syndikat wieder erholen werden wird und auch die Korruption unter Mitgliedern Planetarer Polizeikräfte nicht dauerhaft ausgemerzt werden kann. Am Ende werden die freigewordenen Posten von nachrückenden Personen besetzt, die meinen, dass ein Eid auf die geltenen Gesetze, wie sier bei den Kräften der VPS und der ERK äußerst ernst genommen wird, nicht auch für sie gelten möge.

Wie man sich ein solches Trägerraumschiff vorstellen kann, zeigt folgende URL:

http://vignette2.wikia.nocookie.net/jedipedia/images/c/c8/Lusankya2.jpg/revision/latest?cb=20060711012052&path-prefix=de

 

EPILOG:

Schon kurz nachdem die fremde Frau mit dem Shuttle auf Sintonte 3 auf dem Kontinent Bahabas im südlichen Teil des Planeten ankommt, ist bereits eine Nachricht für sie hinterlegt. Auf Bahabas herrscht das ganze Jahr über Badewetter und der Planet ist ein Erholungsort der besonderen Art. Meist sind es Gutbetuchte, oder wie im Falle der Zielpersonen, ein Paar, dass vorgibt, Mitarbeiter im oberen Management eines der führenden Konzerne im Einflussbereich der Vereinten Planetensysteme zu sein.

Eigentlich ist es bloß ein Standard-Auftrag. Das vermeintliche Ehepaar hat sich einen Strandbungalow gemietet. Die fremde Frau freundet sich mit Ihnen beim Sonnenbaden an.

Als die Beiden die Fremde in ihr Strandhaus mitnehmen, um sie mit einigen Drinks und einem guten Essen zu verwöhnen, läuft im Kopf der fremden Frau bereits der Film ab, wie sie verfahren wird. In einem unbemerkten Moment tröpfelt sie etwas Nervengift in die Drinks der beiden, das sie nach und nach schläfrig macht und schließlich in eine tiefe Bewusstlosigkeit versinken lässt.

 Als die Fremde mit einem Moleküldraht ihre Köpfe vom Rumpf trennt, gibt es nicht einmal einen Tropfen Blut. Die Fremde verpackt die Köpfe jeweils, zusammen mit einigen Tropfen einer konservierenden Flüssigkeit, in eine Hochvakuumtüte und packt die Köpfe in eine große Reisetasche. Anschließend lässt sie im Jacuzzi Wasser ein und schüttet etwas verdichtete Säuretinktur hinzu, die die beiden kopflosen Rümpfe in wenigen Minuten vom festen Aggregatzustand in den flüssigen verwandelt. Anschließend kann sie die Überreste einfach durch den Abfluss entsorgen.

Nachdem sie alle ihre persönlichen Spuren und Reste ihrer DNA mit einem Neutralisator aus dem Strandhaus entfernt hat, reinigt sie noch die Zimmer und stellte den Urzustand des Domizils wieder her. Bevor sie geht, verriegelt sie das Haus vor unliebsamen Besuchern und macht sich auf den Weg zum Shuttle-Bahnhof.

Nachdem sie am Shuttle-Bahnhof ankommt, verstaut sie die Reisetasche mit den beiden konservierten Köpfen in ein Schließfach. Anschließend schickt sie den Schließfach-Code an ihren Auftraggeber, damit er durch einen Kurier die Tasche abholen lassen kann. Damit war die Angelegenheit für die Fremde erledigt und die Parität zu genüge hergestellt.

Aber davon weiß die Fremde selbst nichts. Auch nicht vom Hintergrund ihres Auftrages. Auch nicht von dem, was nun folgen würde. Ein anderer Fachmann würde sich um die Finanzen des Pärchens kümmern, um zumindest einen Teil der Kosten des schief gelaufenen Diels wieder herein zu holen. Aber davon weiß die Fremde ebenfalls nicht das Geringste. Was sie auch nicht weiß: Den Auftraggebern geht es in der Hauptsache gar nicht so sehr darum, an das Geld der beiden Verräter zu gelangen, sondern es geht den Syndikatschefs mehr darum, dass keiner, der sich mit der Organisation einlässt, glauben soll, mit einem solchen Verrat und Betrug davonkommen zu können. Sozusagen ein Nullsummenspiel und eine Warnung an all diejenigen, die mit einem solchen Gedanken spielen sollten.

Private Sicherheits- und Militärunternehmen

Ein privates Sicherheits- und Militärunternehmen (kurz PMC für Private Military Company oder Private Military Contractors) ist ein Wirtschaftsunternehmen, das von einem Staat oder einem Unternehmen beauftragt wird, in Kriegs- oder Krisengebieten militärische Aufgaben zu erfüllen. Dabei reicht die Bandbreite von Aufgaben, die den unmittelbaren Kampf zumindest nötig machen können (z. B. Personen-, Konvoi– oder Objektschutz) über die Beratung und Ausbildung von Soldaten bis hin zur Übernahme von Aufgaben, die mit dem militärischen Kampf nur mittelbar verbunden sind (beispielsweise Transportdienstleistungen, Verpflegung, aber auch Luftraumüberwachung).

In letzterem Aufgabengebiet, dessen Zuordnung in der Forschung umstritten ist, sind auch Dienstleistungsunternehmen eingebunden, die selbst keinerlei kämpfendes Personal bereitstellen. PMCs haben im letzten Jahrzehnt einen starken Aufschwung erlebt, unter anderem im Zusammenhang mit dem Irakkrieg. Diese Entwicklung wird von vielen Beobachtern aus politischen, aber auch ökonomischen Gründen kritisiert.

Copyright © 2016 by Detlef Hedderich und Marianna Müller

Bildrechte: DIE FRÜHEN FÄLLE DER MILENA HIMIKO KOMORE” (milena-antho-cover.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

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Buchtipp der Autoren:

Die Auftragskillerin (Kartoniert)
Kriminelle Kurzgeschichten
von Lüpkes, Sandra

Verlag: KBV Verlags-und Medienges
Medium:  Buch
Seiten:  230
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  November 2011
Maße:  179 x 121 mm
Gewicht:  193 g
ISBN-10:  3942446308
ISBN-13:  978-3942446303
Verlagsbestell-Nr.:  4242-30

Die Auftragskillerin

Die Liste der Mordopfer, die auf Sandra Lüpkes‘ Konto gehen, ist lang und umfassend und trotzdem läuft die Frau noch frei herum und freut sich des Lebens.
Warum?
Weil sie eine Auftragskillerin der literarischen Sorte ist. Wenn Städte und Gemeinden, Tourismusverbände oder Firmen fragen, ob sie ihnen nicht einen Mordfall auf den Leib schreiben will, ist sie dabei. Bewaffnet mit Phantasie, Sprachwitz und Neugierde wird sie zur professionellen Jägerin nach den Leichen in den Kellern der Bundesrepublik und darüber hinaus: sogar bis nach Argentinien zieht sich ihre Spur. Fingerabdrücke hinterlässt sie übrigens haufenweise, denn Lüpkes‘ Kurzkrimis sind einfach unverwechselbar.
Die besten Auftragsmorde sind in diesem Buch zusammengefasst wer würde dieser Frau da noch ernsthaft das Handwerk legen wollen?

Autor
Sandra Lüpkes, geboren 1971 in Göttingen, lebt in Ostfriesland und Münster, wo sie als freie Autorin, Sängerin und Kabarettistin arbeitet. 2005 war sie für den Friedrich-Glauser-Preis und 2004 für den VS-Preis“Das neue Buch“nominiert.
Als Referendarin leitet sie verschiedene Krimiseminare für Jugendliche und Erwachsene, unter anderem an der Bundesakademie in Wolfenbüttel.
Sie ist Mitglied im „Syndikat“ und bei den „Mörderischen Schwestern“.
Sie ist ausserdem in zweiter Ehe verheiratet wobei ihr Ex noch unter den Lebenden verweilt.

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