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WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 14) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

WIR SIND DIE GUTEN!

Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 14)

von Detlef Hedderich und Marianna Müller

Zurück zu Teil 13

14.0

Nachdem ich beim Lagerfeuer angekommen bin, stellt sich der Fremde, den ich dort antreffe, als Biologe vor, der hier für ein Institut Forschungen betreibt. Er zeigt sich total verwundert ob meiner Geschichte, wie ich die letzten Tage auf diesem Planeten verbracht habe. Dass es auch bei seinen Leuten zum Ausfall ihrer funktechnischen Anlagen gekommen sei, bestätigt meine Vermutung, dass das Söldnerschiff tatsächlich eine ganze Reihe von Störsonden im Orbit positioniert haben muss. So bleibt mir nichts anderes übrig als mit dem Wissenschaftler in dem beengten Einbaum zu dessen Lager zu paddeln um von dort mittels einer Flugmaschine in eines der Lager zu gelangen, in dem sich eine Orbitalfähre befindet, mit dessen Hilfe ich mich zu meinem Jäger transportieren lasse.

Glücklicherweise blieb mein Einmannjäger unangetastet und so kann ich nach dem Umsteigen die Störsonden aufspüren und eine nach der anderen abschießen. Nachdem ich damit fertig bin, funktioniert auch der Funkkontakt zum und innerhalb des Planeten wieder. Anschließend sende ich eine Nachricht an die Portal-KI, die das Hyperraum-Tor kontrolliert, mit der Bitte, eine Nachricht an das VPS-Schiff SÃO PAULO zu senden. In dieser Nachricht bitte ich darum mich am Hyperraumportal dieses Systems zu treffen um mich dort aufzunehmen.

Ich hoffe einfach, dass SPSD-Polizeimeister José Ettena-Ikswotug Erfolge mit seinen Ermittlungen vorweisen kann, die er als vereidigter zeitweiliger ERK-Mitarbeiter vorweisen kann. Hoffentlich etwas, was ich noch nicht weiß, so dass wir uns wieder auf die Spur des Obersts begeben können. Da ich am Treffpunkt von der SÃO PAULO aufgenommen werde, kann ich es mir glücklicherweise ersparen, zu einem der Gasriesen zu fliegen, um meinen Treibstoff aufzufüllen. Ich lasse meinen Bordcomputer ausrechnen, ob unser Treibstoff ausreicht, um so stark zu beschleunigen, dass ich innerhalb von weniger als einem halben Tag dort erscheinen kann und dann zumindest so schnell unterwegs bin, dass die SÃO PAULO nicht zu stark ihre Geschwindigkeit verzögern muss, wenn es zu unserem Rendezvous kommt und mich das VPS-Schiff aufnehmen wird.

Mein Bordcomputer errechnet, dass wir nicht komplett auf Höchstbeschleunigung gehen können, denn dafür reicht mein Treibstoff nicht ganz. Aber dadurch, das ich nun keine Fähre und keine Rettungssonde mehr an Bord habe und kaum noch Treibstoff, ist mein Gesamtgewicht erheblich reduziert, so dass es nicht ganz so schlimm werden wird. Ich weiß ja wie mühselig und kostspielig es ist, ein so riesiges und schweres Schiff wie die SÃO PAULO abzubremsen und anschließend wieder auf Höchstgeschwindigkeit zu bringen, damit der nächste Hyperraumflug nicht ewig dauert.

Ich weiß nun, warum der Oberst ein solches System ausgesucht hat, um sich mir vom Leibe zu halten, denn in jedem fertigen Sonnensystem hätten die inneren bewohnbaren Planeten alle ein KI-Habitat besessen, so dass ich sofort Unterstützung schon beim Hinflug erhalten hätte. Sehr schlau vom Oberst. Es wäre zu überlegen auch die Systeme bereits mit KI-Habitaten auszustatten bevor die Planeten darin ihre Terraformingphase hinter sich gebracht haben. Aber ich bezweifele, dass man bei der VPS auf eine junge ERK-Beamtin hören wird. Wir werden sehen.

Nachdem ich mich nur noch wenige Flugstunden vom Hyperraumtor entfernt befinde und inzwischen aus dem letzten Loch pfeife, will sagen, dass die Treibstofftanks meines Jäger kurz davor sind, völlig entleert zu sein und meine Geschwindigkeit nur noch mit winzigen Portionen die Geschwindigkeit meines Jäger erhöhen, bin ich damit das Risiko eingegangen, in die Lage versetzt zu werden, nicht mehr aus eigener Kraft abzubremsen zu können.

 

Wie langsam ist die Lichtgeschwindigkeit zur Größe eines Sonnensystems tatsächlich?

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In einem Sonnensystem ist die Lichtgeschwindigkeit geradezu grotesk langsam mit ihren knapp 300.000 Kilometern, die sie in nur einer Sekunde zurücklegt, gerade auch wenn man bedenkt, dass dies auch die Obergrenze für die Kommunikationsgeschwindigkeit ist. Nichts mehr mit Telefonieren zwischen den Planeten und verschiedenen Monden und Stationen wenn die nicht gerade um ein und denselben Planeten sich bewegen. Dann heißt es: auf die nächste E-Mail warten.

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Das Video auf der unten angegebenen Seite (URL) macht einem das so richtig klar, alleine zu den Gesteinplaneten braucht eine Funkantwort von der Sonne (und im Milena-Universum damit vom Hyperraumtor links der Sonne und auf rechts der Sonne von den BASE-Plattformenmit und ihren künstlichen Welten unterhalb jeder Plattform, nicht zu vergessen von den BASE-Stationen zum militärischen Schutz des gesamten Sonnensystems) etwa 10 Minuten und zu den ersten Gasplaneten etwa 30 bis 40 Minuten. Wenn man also auf einer Station eines Gasplaneten-Mondes lebt oder stationiert ist, braucht jede E-Mail-Antwort diesen Zeitraum. Ganz anders wenn im Orbit eine getarnte KI-Station ihre Kreise zieht, dann kann man mit jedem anderen Objekt in der gesamten Milchstrasse, das ebenfalls über solch ein KI-Habitat verfügt, in Sofortzeit über den Quantenraum kommunizieren. Deshalb ist die Kooperation mit den KIs so wichtig, denn nur sie sind in der Lage, den Quantenraum wahrzunehmen.

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Schaut Euch das Video an, dann werdet ihr dieses Dilemma, dieses Problem, vollends verstehen und verinnerlichen können. Es lohnt sich diese Erkenntnis mal mit den eigenen Sinnen wahrgenommen zu haben! Gnädigerweise endet die Reise nach ca. 40 Minuten zwischen Jupiter und Saturn, sonst wären es viele Stunden bis zu den äusseren Gasplaneten. Und bis zum inneren und äußeren Rand des Kuipergürtels sprechen wir hier von einem halben bis ganzen Tag. (Im Milena-Universum muss man für solche Flüge innerhalb eines Sonnensystem das Ganz dann mit 100 multiplizieren, denn generell ist die Geschwindigkeit für die meisten Raumschiffstypen auf 1% LG limitiert!)

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Die nächsten anderen Sonnen sind bereits soweit entfernt, dass das Licht Jahre im einstelligen Bereich unterwegs ist. Einmal die Milchstraße durchquert, dazu braucht ein Lichtquant etwa 100.000 Jahre. (Im Milena-Universum muss man dafür selbst als Flug mit Höchstgeschwindigkeit durch den Hyperraum, Jahre veranschlagen) Und 500 Milliarden Jahre dauert es, um das gesamte beobachtbare Universum mittels Lichtquant zu durchqueren. Wenn man die Größe unseres Universums also als Maßstab nimmt, dann ist die Lichtgeschwindigkeit völlig indiskutabel, selbst für so was wie eine Schneckenpost.

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Quellen: http://www.seitvertreib.de/2015/02/02/lichtgeschwindigkeit-in-echtzeit-riding-light/

 

Der Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov aus dem Rostov-na-Donu-System hat sich aus seiner Fähre wieder in das Cockpit seines Jägers begeben und die Funkanlage so kalibriert, dass seine Stimme nicht wieder zu erkennen ist vom Oberbefehlshaber der Söldner am anderen Ende der Verbindung: „Hier spricht wieder Ihr Auftraggeber in meinem Einmannjäger im Hangar ihres Kampfkreuzers, der sich im Hangar Ihres Trägerschiffes befindet. Die Aktion hat bis jetzt genau meinen Wünschen entsprochen. Meinen Dank und mein Lob an Sie und Ihre Mitarbeiter.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Nichts zu danken, wir haben nur unsere Arbeit getan, für die Sie ja ausreichend in Vorleistung gegangen sind. Dafür danke ich ebenfalls und im Namen unseres Unternehmens. Wir werden sie darüber informieren, wenn von dem überwiesenen Guthaben 75 % aufgebraucht sind, damit Sie entweder nachladen können oder ihre Aktionen so planen, dass ihr Restguthaben ausreicht. Wie ausgemacht, werden wir nun ihren Jäger auftanken, was innerhalb des Hangars unseres Kampfkreuzers vonstatten geht. Sie hatten uns ja im Vorfeld darüber informiert, dass Sie anonym bleiben wollen und deshalb in ihrem Schiff verbleiben werden. Wenn Sie die entsprechende Optionen vornehmen und ihre Fähre wieder an ihr System des Jägers anschließen, wird auch Ihre Fähre mit aufgeladen was Treibstoff und Sauerstoff und Wasservorrat angeht.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Verstanden. Habe ich soeben veranlasst. Ich gebe Ihnen nun die Koordinaten, wohin wir als nächstes Reisen werden. Sind sie angekommen?“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Angekommen.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Wir werden am Zielpunkt das System verlassen. Ich gehe mal davon aus, dass Ihr Trägerschiff aufgetankt ist und auch die Konverter in Ordnung, so dass wir dann aus eigener Kraft ein anderes System anfliegen können, dass sich dort direkt in der Nachbarschaft in nur wenigen Lichtjahren befindet, was unsere Reise damit auf vier bis fünf Tage verlängern wird. Aber leider geht es nicht anders, weil die Hyperraumtor-KI der VPS sonst zweifelsfrei bestimmen könnte, was wir vorhaben. Was genau das ist, bekommen sie dann nach Verlassen unseres nächsten Zielsystems mitgeteilt.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Verstanden.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „In der Zwischenzeit möchte ich unsere nächste Aktion planen, bzw. vorbereiten und bräuchte daher Einblick in Ihr Waffenarsenal.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Natürlich. Das war ja die Voraussetzung ihrerseits für diesen Auftrag. Ich lasse jetzt eine Drohne an Ihr Schiff heranfahren, damit wir Sie solange mit ausreichend Nahrung und Getränken versorgen können. Haben Sie sonst noch irgendwelche Wünsche?“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Das wäre dann erstmal alles. Ich melde mich, sollte ich noch irgendwelche Wünsche haben.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Über unseren Gastzugang können sie in unserem Schiffsnetz alle diejenigen Archive öffnen, die wir für Sie freigeben haben.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Vielen Dank schon mal und Ende.“

Nachdem das Söldnerträgerschiff problemlos das KI-Hyperraumtor durchflogen hat und am anderen Ende durch ein ebenfalls von der VPS befehligtes Tor nach 22 Stunden problemlos austreten konnte, war Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov wirklich erleichtert. Wie schnell wäre die Reise zu Ende gewesen, wenn die VPS das gewollt und ihnen den Zugang zu den Toren verwährt oder sie am Empfängertor eine Flotte von Kampfraumern der VPS empfangen hätte. Zwar könnte das Trägerschiff die Distanz auch nur mit seinen Hyperraumkonvertern hinter sich bringen, doch für diese 22 Stunden Flugzeit durch das Tor, wäre für diese Strecke mit Konvertertechnik etwa 6 Monate zu veranschlagen gewesen. Ein Zeitraum, den sich der Oberst gar nicht hätte leisten können. Denn so ein vollbesetztes Trägerschiff hat seinen Preis.

Bei diesen Gedanken dachte er voller Sorge an seine Finanzen. Wenn das alles hier für ihn ein zufriedenstellendes Ende nehmen würde, wäre er selbst den Grossteil seines Vermögens los. Er war froh, dass er vorausgeplant und sein Geld über Mittelsmänner so verteilt hatte, dass er zwar an seine Ersparnisse herankam aber auch das hatte ihn finanzielle Opfer abverlangt, denn die Mittelsmänner, auf deren temporäre Konten das Geld von diesen anonym abgehoben wurden, verlangten ebenfalls ihren Obolus.

Jedem war klar, dass hier Gelder verschoben wurden, damit die etwaigen Pfändungsbefugten keinen Zugriff mehr auf diese Guthaben erhalten würden. Vorerst würde er sowieso nichts daran ändern können. Deshalb legte der Polizei-Oberst sich für einige Stunden aufs Ohr. Das Ganze hatte ihn doch erheblich ermüdet und ihn nicht nur körperliche, sondern auch emotionale Kräfte gekostet. An Folter und den Tod seiner jungen Ehefrau wollte und konnte Boris-Alexander nicht mehr denken und so kam dann auch irgendwann der erhoffte und schon lange überfällige Schlaf …

Wie man sich solche Söldner-Kampfkreuzer vorstellen kann, zeigt exemplarisch folgender Link ins Bilder-Archiv der Google-Suchmaschine im Internet:

https://www.google.de/search?q=Kampfkreuzer+-starwars&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwic2bbA2ZvMAhWsIMAKHRJoAm4Q_AUICCgC&biw=1010&bih=644&dpr=1#tbm=isch&q=Raumschiffmodelle+Kampfkreuzer+-starwars+-startrek+-star-trek+-pr

 14.5

Sollte das VPS-Schiff nicht eintreffen, werde ich hier wohl ewig meine Kreise ziehen, bis mich jemand aus dieser misslichen Lage befreit. Sicher, ich könnte meine Geschwindigkeit beibehalten und den letzten Saft aus meinen Steuerdüsen rausquetschen, die über einen eigenen Nottank verfügen, um mich um die Sonne herum zu schwingen. Aber wohin soll ich dann fliegen? Zurück zu einem der Planeten und dort mittels Atmosphärenbremsung meine Geschwindigkeit soweit reduzieren, dass ich dort landen kann?

Oder ich begebe mich mit meiner momentanen Geschwindigkeit ins Hyperraumtor, um dann in einem anderen System auszutreten, in welchem bereits eine nötige Infrastruktur mit besiedelten Planeten und BASE-Plattformen und -Kuppeln existiert. Aber auch dafür bräuchte ich einige Tage, denn meine Geschwindigkeit ist viel zu gering, als dass der Flug durch das Hyperraumtor momentan einen Sinn machen würde. Aber das kann ich ja auch immer noch machen. Ich werde noch mal bei der Hyperraumtor-KI nachfragen, die mir vielleicht jetzt genauere Daten geben kann, wann die SÃO PAULO hier eintreffen wird. Schliesslich bin ich nun nicht mehr so weit von ihr entfernt, so dass keine relativistischen Zeitverzögerungseffekte mehr über Gebühr dabei stören werden. Genau in dem Moment, als ich mich dazu aufraffen kann, die KI mit meiner Anfrage zu nerven, meldet sich die Hyperraumtor-KI von sich aus und teilt mir mit, dass das VPS-Schiff, auf das ich warte, genau in dem Moment hier eintreffen wird, d.h. aus dem Tor austreten wird, sobald ich mich vorraussichtlich in dessen Nähe befinden werde und dabei nur noch mit meiner erlangten Geschwindigkeit dort ankomme, ohne das meine Triebwerke weiter beschleunigen.

Im Weltraum ist es ja so, dass man eine einmal erlangte Geschwindigkeit beibehält. Anders als mit Flug- und Fahrzeugen in der Atmosphäre eines Planeten, in welcher das Beibehalten einer Geschwindigkeit es nötig macht, ständig einen Motor oder Triebwerk mit Treibstoff zu füttern.

Als endlich der erlösende Funkspruch der SÃO PAULO ankommt, die soeben aus dem Hyperraum-Tor ausgetreten ist, habe ich mich mit meinem Jäger und absolut leeren Tanks, bis auf einige wenige zehntausend Kilometer dem Hyperraum-Tor genähert. Das Problem wird sein, dass mein Jäger nicht wirklich seine maximale Beschleunigung erreicht hat, so dass die SÃO PAULO nach dem Austritt aus dem Tor eine wesentlich höhere Geschwindigkeit fährt als mein Jäger. Jetzt gibt es das Problem der Geschwindigkeitsanpassung der beiden Schiffe.

Normalerweise würde hier das wesentlich kleinere Schiff, nämlich mein Einmannjäger, zur Geschwindigkeit des wesentlich größeren Schiffes, der SÃO PAULO, aufschließen. Doch wie bereits gesagt, sind meine Treibstofftanks leer. Um dieses Problem zu lösen hat sich die SÃO PAULO auf den Weg gemacht, sich um die Sonne herum zu bewegen.

Damit dies ohne wesentliche Verluste machbar ist, wurde das Hyperraumtor von der KI so in seinem Gelenk gedreht, so dass die Austrittsseite des Tores nicht zu den inneren Planeten hin zeigt, wie das normalerweise der Fall ist, sondern in die Gegenrichtung, auf die linke Seite der Sonne zielt. Dadurch braucht die SÃO PAULO keinen Treibstoff für großartige Kurskorrekturen verschwenden, sondern kann seine hohe Austrittsgeschwindigkeit vorerst beibehalten und ein Swing-by-Manöver um die Sonne einleiten. Dieses Manöver erlaubt es der SÃO PAULO, seine Geschwindigkeit solchermaßen zu erhöhen, ohne dass dafür Treibstoff verbraucht werden müsste. Da die SÃO PAULO aber bereits mit ihrer bautechnischen Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist, kann sie sich nun den Luxus einer leichten Abbremsung leisten. Nur wenige Schubstöße reichen aus, um das große Schiff etwas langsamer zu machen. Später wird dann das Swing-by-Manöver bewirken, dass es sich diesen Geschwindigkeitsverlust wiederholen wird, ohne dass das noch mal Treibstoff kostet.

Auch meinen Jäger habe ich auf diesen Kurs gebracht, auf der linken Seite der Sonne werde ich der SÃO PAULO hinterher eilen. Allerdings bewege ich mich wesentlich langsamer als die SÃO PAULO und so werde ich ohne fremde Hilfe oder einer radikalen Abbremsung der SÃO PAULO niemals zu ihr aufschließen können. Deshalb hat die SÃO PAULO einen Schlepper, der praktisch nur aus Triebwerken, Tank, Cockpit und Haltevorrichtung besteht, ausgeschleust. Um dieses wesentlich kleinere Schiff abzubremsen, bedarf es nun einer viel geringeren Treibstoffmenge als wenn gleich die gesamte SÃO PAULO abbremsen würde.

Der Schlepper reduziert also seine Geschwindigkeit, so dass mein Jäger zu diesem Gefährt aufschließt. Nachdem durch kleinere Korrekturen der Schlepper synchron mit meinem Jäger vor mir herfliegt, fährt dieser einer Reihe von Haltevorrichtungen aus, die an meinem Jäger festmachen. Alle kleineren und größeren Schiffe besitzen solche Punkte, an denen sich ein Schlepper einklinken kann.

Als dies geschehen ist, beschleunigt der Schlepper wieder, um mit mir am Haken bis zur SÃO PAULO aufzuschließen. Durch diese Maßnahme hält sich der Treibstoffaufwand in Grenzen, so dass mein Jäger zusammen mit dem Schlepper von diesem in einen Hangar der SÃO PAULO manövriert werden kann. Die SÃO PAULO nutzt indes die Sonne um mittels Swing-by-Manöver maximale Fahrt aufzunehmen. Wenn sie dann wieder am Tor angekommen ist, wird sie mit voller Geschwindigkeit in das Hyperraumtor eintreten um mittels Hyperraumflug seinem nächsten Zielpunkt entgegeneilen. Dadurch wird der Zeitraum, während dem sich das Trägerschiff im Hyperraum befindet, erheblich verringert, da die Reisedauer innerhalb des Hyperraums für eine besteimmte Strecke davon abhängt, mit welcher Geschwindigkeit ein Flugkörper mittels Hyperraumtor in den Hyperraum eintritt. Auch für Flüge durch den Hyperraumflug gilt der Energieerhaltungssatz, einfache Physik nur transponiert auf Hyperraummaße.

Als ich mich aus dem Hangar in Richtung der Einsatzzentrale bewege, gehen mir doch einige Gedanken und Erinnerungsfetzen der letzen Tage durch den Kopf. Ich bin gespannt, was SPSD-Polizeimeister José Ettena-Ikswotug aus dem Sun-Sun-System herausfinden konnte bezüglich unseres Polizeioberst Boris-Alexander Korchinov aus dem Rostov-na-Donu-System.

 

Der englische Begriff Swing-by – auch Slingshot, Gravity-Assist (GA), Schwerkraftumlenkung, Gravitationsmanöver oder Vorbeischwungmanöver genannt – bezeichnet eine Methode der Raumfahrt, bei der ein relativ leichter Raumflugkörper (etwa eine Raumsonde) dicht an einem sehr viel größeren Körper (etwa einem Planeten) vorbeifliegt. Bei dieser Variante eines Vorbeiflugs wird die Flugrichtung der Sonde verändert, wobei auch deren Geschwindigkeit gesteigert oder gemindert werden kann. Die Bahn des Planeten wird wegen seiner deutlich größeren Masse nicht merklich verändert. Ein Swing-By-Manöver kann auch mit einer Triebwerkszündung kombiniert werden. Bei sehr nahen Vorbeiflügen kann unter Umständen eine deutlich höhere Effizienz des Treibstoffs erreicht werden (siehe Oberth Effect).

Fliegt eine Sonde durch das Gravitationsfeld eines Planeten, so wird sie durch die Anziehungskraft abgelenkt. Je nach den Bedingungen des Vorbeiflugs überträgt der Planet einen kleinen Teil seiner Bewegungsenergie zur Sonde oder umgekehrt. Das heißt, je nachdem, ob die Sonde vor oder hinter dem Planeten seine Umlaufbahn überquert, verringert oder erhöht sich ihre Geschwindigkeit in dem Bezugssystem, in dem sich der Planet bewegt. Es gelten die Erhaltungssätze für Energie und Impuls.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Swing-by

 

Dem Oberst ging wieder einmal so Einiges durch den Kopf, während er im Bauch eines der Kampfschiffe innerhalb seines Einmannjägers verbrachte, wobei das Kampfschiff der Söldner sich selbst im Bauch eines riesigen Trägerschiffes der Söldnerfirma befand, das für den Notfall mit einem Hyperraumkonverter ausgerüstet war, sollten keine Hyperraumtore der VPS nutzbar sein. Die Lage des Obersts war nicht gerade rosig zu nennen, denn zurück in sein Heimatsystem könnte er nicht mehr. Außerdem würde er sich – egal ob sein Vorhaben gelänge – für den Rest seines Lebens vor der VPS verstecken müssen. Mit dem Rest an Finanzen, über die er noch verfügte, war in Zukunft ein Leben wie bisher nicht mehr möglich. Bescheidenheit in allen Belangen würde die Zukunft des Obersts bestimmen. Aber das war ihm seine Rache wert. Wenn diese misslingen würde, wäre es auch schon egal. Dann würde sein Leben an dieser Stelle sowieso enden oder nichts mehr wert sein. Aber so weit wollte der Oberst nicht denken und so nahm er wieder Verbindung über das Kommunikationsnetzwerk des Trägerschiffs auf, um dem Oberbefehlshaber der Söldner darüber zu informieren, wie es nun weitergehen sollte. Er drückte einige Tasten und fragte: „Kann ich sprechen, sind alle maßgeblichen Leute zugegen?“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Natürlich.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Vielen Dank schon mal. Ich instruiere Sie jetzt darüber, wie wir weiter vorgehen werden.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Wir hören.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Wir werden nun mittels Konvertertechnik in ein angrenzendes Sonnensystem zu dem, in welchem wir uns derzeit befinden, mittels Hyperraumflug bewegen. Dieser Flug macht dann wohl auch den Großteil meiner Rechnung aus, denn das wird etwa 2 Wochen beanspruchen. Aber nur so ist es uns möglich, das Wissensnetzwerk der VPS-KIs außen vor zu lassen. Die Distanz zwischen den beiden Sonnensystemen ist minimal, aber wenn wir dieses System hier nach außen hin verlassen müssen um dann erst per Konverter in den Hyperraum einzutreten und am Rande de Empfängersystems das Selbe in umgekehrter Reihenfolge tun, ist dies die einzige Möglichkeit kein Risiko einzugehen und kostet eben seine Zeit. Der Eintritt und Austritt vom Hyperraum innerhalb eines Sonnensystems führt ja, wie Sie sicherlich selbst am Besten wissen, unweigerlich zu dem Effekt, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine der beiden Sonnen materialisieren. Aber darüber brauche ich Ihnen ja keinen Vortrag halten.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Das ist richtig. Was wird denn in dem Empfängersystem unser Ziel sein?“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Unser Ziel ist dort einer der großen Monde eines der Gasriesen. Aus diesem Grunde übermittle ich ihnen jetzt für diesen schon mal die Koordinaten. Angekommen?“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Angekommen.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Wir werden auf diesem Mond, der etwa 85 % der Masse der Erde besitzt, ein Habitat eines Drogenbosses eines Rauschgift-Syndikats angreifen. Sind alle Ihre Kampfraumer dahingehend getarnt und waffentechnisch bestückt und munitoniert?“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Ja. Das war ja eine Ihrer Vertragsvorausbedingungen. Ich möchte aber betonen, dass, wenn eines unserer Schiffe vom Abwehrsystems des Habitats dort vernicht oder auch nur beschädigt wird, das für Sie wirklich ziemlich teuer werden wird.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Das ist mir klar, deshalb instruiere ich Sie darüber, dass Sie bitte Ihre Kampfschiffe und auch Ihr Trägerschiff, welches wohl weiterhin in Bewegung bleiben wird, um den wichtigen und kostspieligen Bewegungsimpuls nicht zu verlieren, so weit wie nötig vom Ziel fernhalten, dass eine solche Beschädigung oder Vernichtung eines Ihrer Schiffe, die sich im Bauch Ihres Trägerschiffes befinden, unmöglich gemacht wird.

Oberbefehlshaber der Söldner: „Das ist möglich und auch technisch kein Problem. Allerdings ist damit nicht gewährleistet, dass wir das Abwehrfort des Habitats handlungsunfähig machen können um letztlich Bodentruppen einzusetzen.

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Versuchen sie es. Nur bitte opfern Sie keines der Leben Ihrer Männer. Und wenn es für Bodentruppen zu gefährlich ist, setzten Sie Kampfroboter ein. Ich habe in Ihrer Arsenalsliste gesehen, dass Sie ausreichend viele davon in den Beständen mit sich führen.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „So weit sich mir das erschließt, was sie mir da auftragen, muss ich wohl davon ausgehen, dass es sich hier offenbar nur um ein Scheingefecht handeln wird?“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Das kommt drauf an. Wenn es möglich ist den Sohn des genannten Mannes, meinetwegen mit oder ohne dessen Mutter in die Hände zu bekommen, dann werden Sie das bitte auch tun. Ist der Widerstand zu groß, nehmen Sie soviel Abstand wie nötig von diesem Abwehrfont und feuern Salve für Salve darauf. Wenn sie aber merken, dass das sowieso zu nichts führen wird, dann übertreiben Sie es bitte nicht, denn auch diese Waffen haben einen gewissen Wert, den ich bezahlen muss. Wenn es zum Bodentruppeneinsatz kommt und Sie das auch verantworten können, nehmen Sie ihre besten Männer. Und bitte achten Sie darauf, dass die Mutter und der Sohn nicht verletzt oder gar getötet werden. Alle anderen Verluste des Gegners sind mir egal und obliegen Ihrer Beurteilung.“

Oberbefehlshaber der Söldner: „Das werde ich so machen. Kann ich von der Lage ausgehen, dass Sie während des Angriffs auf das Mondhabitat nicht zugegen sein werden?

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Richtig. Und damit dieses Semi-Scheingefecht ihren Sinn nicht verfehlt, wird eines Ihrer Kampfschiffe mich zu einem der Gesteinsplaneten im Inneren Bereich des Systems bringen. Dort werde ich versuchen, einem anderen Familienmitglied des Syndikatschefs habhaft zu werden, welches sich dort auf einem der Planeten befindet. Wir werden während des Konverterfluges einen genauen Zeitplan ausarbeiten, denn die Distanz zwischen dem Mond des Gasriesen und den Inneren Planeten des Systems ist zu groß, um per Funk zu kommunizieren, dazu ist die Funk- bzw. Lichtgeschwindigkeit nicht schnell genug. Hinzu kommt, das auch ein e-mail-Verkehr nicht möglich ist, da dieser Mond laut Unterlagen über ein KI-Aussenposten der VPS verfügt und unsere e-mails deshalb mitlesen kann. Eine Verschlüsselung nütz dabei auch nichts, da diese VPS-KIs damit keine Probleme haben, das zu knacken. Damit würden wir ausserdem die VPS auf meine Fährte locken, die dann nur die VPS-KI meines Zieles darüber zu instruieren braucht um mich vielleicht abzufangen. Wenn die VPS in der Nähe des Mondes auftaucht, schleusen sie alle Kampfschiffe ein und verschwinden sie von dort Richtung äusserer Rand des Sonnensystems. Die VPS kann Sie dann bestimmt nicht mehr aufhalten oder einholen, wenn Sie dann mit Ihrem Trägerschiff in den Hyperraum verschwinden, sobald sie genügend Abstand vom Sonnensystem haben. Das Selbe gilt, wenn eine Schutzflotte des Syndikats auftauchen sollte, der Sie unterlegen wären oder die Situation so bedrohlich werden würde, dass Ihre Schiffe beschädigt oder vernichtet werden könnten.“

Oberbefehlshaber der Söldner:„ Verstanden. Sobald wir im Hyperraumflug mittels Konverter zum Zielsystem unterwegs sind, melde ich mich wieder, damit wir den Zeitplan ausarbeiten können.“

Polizei-Oberst Boris-Alexander Korchinov: „Einverstanden, Ende.“

 

Das Wort [Obolus] leitet sich ab von ὀβελός obelós „(Brat-) Spieß“.[1] Da Münzen anfänglich noch nicht rund und mit dem Bild geprägt wurden, sondern einfach kleine spitze Metallstückchen waren (Hacksilber), wurden sie ebenfalls als „Spieße“ bezeichnet. Aus dem griechischen Wort obolós wurde im Lateinischen der obolus, der als Entlehnung ins Deutsche gelangte. Der sprachlich verwandte Ausdruck Obelisk bezeichnet übrigens ebenfalls eine spießähnliche Form. Verbreitet findet man im Deutschen auch die Fehlschreibung „Obulus“. Neben der griechischen Münze wird als Obolus im übertragenen Sinn ein kleiner Geldbetrag, eine Gebühr, Spende, ein Trinkgeld oder Bestechungsgeld bezeichnet. Der Ausdruck findet sich zum Beispiel in der Redewendungseinen Obolus leisten wieder, was so viel bedeutet wie „einen Beitrag leisten“.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Obolus

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(Weiter zu Teil 15)
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Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Buchtipp der Autoren:

NOVA Science Fiction Magazin 24 (Kartoniert)

von Reckermann, Tobias / Stöbe, Norbert / Kemmler, Olaf / Tomaschek, Fabian / Sasarman, Gheorghe / Post, Uwe / Klöpping, Sven / Lauenroth, Frank / Salamé, Sami / Endres, Christian / Hammerschmitt, Marcus / Späni, Marc

Verlag: Amrun Verlag & Buchhandel
Medium:  Buch
Seiten:  200
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erscheint:  1. Halbjahr 2016 (frühestens: März 2016)
Sonstiges:  Bestell Nr.5212457
Maße:  210 x 140 mm
ISBN-10:  3958690696
ISBN-13:  9783958690691

NOVA Science Fiction Magazin 24.

Beschreibung

Ausgabe 24 des preisgekrönten SF Magazins mit folgenden Geschichten:

Uwe Post „Asgard-Fluktuationen“

Frank Lauenroth „In Dubio Pro Roboto“

Sven Klöpping „Elektrozombies in Berlin!“

Sami Salam‚ „Kiss’n’Kill“

Christian Endres „Fahrenheit 2451“

Marcus Hammerschmitt „Vor dem Fest“

Marc Spaeni „32 Minuten über Blainsburg“

Tobias Reckermann „Saphirblau“

Norbert Stöbe „Honeypot“

Olaf Kemmler „Ich erinnere mich an meinen Tod“

Fabian Tomaschek „Das letzte Gefecht der Atacama“

Gheorghe Sasarman „Die Quadratur des Kreises“ (Gaststory)

Außerdem ein Artikel von Frederic Brake über Science-Fiction-Kurzfilme und mehrere Nachrufe auf den verstorbenen Autor Wolfgang Jeschke.

Autor

Michael K. Iwoleit, geboren 1962 in Düsseldorf, lebt heute in Wuppertal. Seit 1989 ist er freier Autor, Übersetzer, Kritiker und Herausgeber vor allem im Bereich Science Fiction und Phantastik. In der Science-Fiction-Szene wurde Michael Iwoleit vor allem durch seine Novellen bekannt, für die er dreimal mit dem Deutschen Science Fiction Preis und zweimal mit dem Kurd Laßwitz Preis ausgezeichnet wurde. Einige seiner Erzählungen wurden ins Englische, Italienische, Kroatische, Polnische und Rumänische übersetzt. Außerdem hat er sich als Science-Fiction-Kritiker und als Mitherausgeber der Magazine Nova und InterNova einen Namen gemacht.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Storys unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

4 Comments

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  1. Kleines Zusatzrätsel: Wer erkennt von welchem Grafiker das Cover des Buchtipps am Ende des Storyteils stammt?

  2. Die Geschichte scheint sich langsam dem Ende zu nähern. Wie ich schon mal kommentierte: Die Methode zwei voneinander scheinbar unabhängige Geschichten langsam aufeinander zulaufen zu lassen, empfinde ich als eine sehr schöne Dramaturgie.

    Nicht nur die Subgenres sind verschieden – Abenteuer SF einerseits und Mafia Syndikate andererseits – sondern auch der Schreibstil. Die Die Zusammenhänge der Syndikatsgeschichte werden vielfach auf Dialogen aufgebaut, locker zu lesen, abgesehen von einigen Bandwurmsätzen im letzten Teil. Die Abenteuer- (im Busch, am Fluss) und SF- (Im All) Geschichte versucht in Ausführlichkeit wissenschaftliche Zusammenhänge zu beschreiben, was in Anbetracht der Komplexität nicht ganz einfach ist. Der Text wirkt dadurch manchmal trocken. Auflockernde Elemente würden hier nicht schaden, zB beim Zusammentreffen der Milena mit dem Biologen. Er hätte sie zum Hasenbraten einladen können oder bei einer Flasche Wein hätten sie sich unterhalten können. Auch die Darstellung der Spritprobleme hätte man auflockern können, indem Milena auch mal Gefühle zeigt: Frust über den fehlenden Sprit z.B.

    Aber mir ist schon klar, dass dadurch die Geschichte eine Dimension erreichen könnte, die nicht mehr angemessen wäre; für Autor und Autorin ist es sicherlich nicht ganz einfach da ein Mittelmaß zu finden.

    Aber die beiden werden das schon machen, bin gespannt, wie es weiter geht.

  3. Kannst du mal sagen welche Sätze ich aufteilen sollte wegen „abgesehen von einigen Bandwurmsätzen im letzten Teil“?

    „Auflockernde Elemente würden hier nicht schaden, zB beim Zusammentreffen der Milena mit dem Biologen.“ Genau das wollten wir nicht tun, weil das alles sowieso schon zu ausgewalzt sich entwickelte, und wir jetzt mal auf den Punkt kommen wollen.

  4. Niemand kann was zum Rätsel sagen?

    Kleines Zusatzrätsel: Wer erkennt von welchem Grafiker das Cover des Buchtipps am Ende des Storyteils stammt?

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