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Thariot: Exodus 2727 – Die letzte Arche – ZWEIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Thariot
Exodus 2727 – Die letzte Arche

Originalausgabe = dt. Erstausgabe: Dezember 2019 (S. Fischer Verlage – FISCHER/Tor)
Cover: Nele Schütz Design, München, unter Verwendung von Shutterstock/tsuneomp, Dotted Yeti, sdecoret
445 Seiten
ISBN 978-3-596-70447-7

von Gunther Barnewald


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Dieser Roman ist kein Debüt – der Autor hat schon zahlreiche E-Books veröffentlicht, doch als Printausgabe ist „Exodus 2727“ eine Premiere für den Mann, der sich Thariot nennt. Außerdem ist dieses Buch eine deutsche Erstveröffentlichung – eine, für die wohl kein Übersetzer notwendig war, denn der Autor lebt zwar auf Malta, schreibt aber deutsch.

Seine Geschichte spielt in einem gigantischen Raumschiff, das befruchtete menschliche Eizellen zu einem fernen, bewohnbaren Planeten transportieren soll. Mehrere menschliche Crews werden zur Überwachung aus einem Kälteschlaf geweckt.

Die aktuelle Crew hat angeblich sieben Jahre geschlafen, als sie nun zu ihrer ersten Schicht geweckt wird. Doch die diensthabende Ärztin Jazmin Harper hatte vor ihrem Wachwerden einen bizarren Traum von einem Notfall, der beinahe sämtlichen Crewmitgliedern das Leben kostete. Zum Glück stellt sich dies als induzierte Notfallsimulation heraus, die der Schiffscomputer – eine künstliche Intelligenz, die „Mutter“ genannt wird – in die Träume der Ärztin eingespeist hatte.

Aber warum findet Harper nach ihrem Erwachen Anzeichen dafür, dass dieser Notfall real war? Wieso entdeckt der leitende Techniker Denis Jagberg unglaubliche Alterungsprozesse an Schiff und Technik? Woher kommen die riesigen Staubberge?

Etwas ist faul an Bord, und als die KI immer mehr Aussetzer zeigt, wird Jazmin und Denis klar, dass die Mission in einem tödlichen Desaster zu enden droht …

Der ‚kriminalistische‘ Plot macht die Geschichte spannend und lesenswert. Die Charaktere sind nicht in allen Details überzeugend, aber doch einigermaßen glaubwürdig, die Atmosphäre an Bord des Schiffs wird anschaulich beschrieben.

Vor allem der geschickte Spannungsbogen hält die Leser bei der Stange. Wie bei einer Blüte entblättern sich immer mehr Geheimnisse und sorgen für ein immer bedrohlicheres Bild. Zwar ist der Plot nicht in sämtlichen Details glaubwürdig, was den Lesespaß zum Glück nur unwesentlich dämpft.

Das Ergebnis ist gute und vor allem spannende Unterhaltung; nicht mehr, aber auch nicht weniger: Lesefutter, das immerhin viele gängige Gut-Böse-Klischees umgeht und deshalb auch als SF-Krimi nicht so durchschaubar ist wie üblich.

Copyright © 2019 by Gunther Barnewald

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Updated: 22. Dezember 2019 — 16:50

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