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Müller, Andreas: Eigentlich wäreLernen geil – Wie Schule (auch) sein kann: Alles außer gewöhnlich

Müller, Andreas
Eigentlich wäre Lernen geil – Wie Schule (auch) sein kann: Alles außer gewöhnlich

Verlag: hep Verlag
Medium:  Buch
 LernCoaching,
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  2013
ISBN-10:  3039059262    
ISBN-13:  978-3039059263

www.hep-verlag.com

Eigentlich wäre lernen geil
Autorenporträt

Andreas Müller hat nach einigen Jahren der Lehrtätigkeit an einer Handelsschule und einem Studiengang in angewandter Psychologie (Berufsberatung) eine journalistische Laufbahn eingeschlagen. Dann zog es ihn wieder zurück in den Bildungsbereich. Er erwarb das Institut Beatenberg und baute es zusammen mit seinem Team zu einer der innovativsten Modellschulen auf. Andreas Müller plädiert für eine ®Freude am Lernen, die ein Leben lang anhält.¯ Und das gilt auch für ihn. Die Erkenntnisse seiner intensiven praktischen und theoretischen Auseinandersetzung mit den relevanten Fragen des Lernens in einer sich rasant verändernden Gesellschaft finden sich in mehreren Fachbüchern und einer großen Anzahl von weiteren Publikationen. Zudem ist Andreas Müller Leiter der Learning Factory, einer Organisation zur Unterstützung von Kompetenz- und Qualitätsentwicklungsprozessen in Bildungsinstitutionen.

Inhalt & Fazit

Mit dem Bildungsratgeber “Eigentlich wäre Lernen geil – Wie Schule (auch) sein kann: Alles außer gewöhnlich” aus der Reihe LernCoaching erschafft der Autor Andreas Müller eine Utopie von dem, was Schule auch sein könnte: ein Ort des Lernens.

In seinem Band zeigt er unverblümt die Schwachstellen des derzeitigen Schulsystems auf. Dabei nimmt er die überholten Lehrpläne, die falsche Vorstellungen von dem was Lernen ist und den Selektionsauftrag von Schule in den Blick. Unterteilt hat er diesen Band in drei Kapitel, die schon eine gewisse Provokation durch den Titel aufweisen.

Begonnen wird mit dem Kapitel “Ich verhelfe ihm zum Erfolg, dafür bin ich”. Schonungslos wird hier stures Auswendiglernen und das ewige Herunterleiern von gleichen Aufgaben an den Pranger gestellt. Aufgaben fernab der Schülerrealität werden hier aufgezeigt und Alternativen zu diesem Konzept von Unterricht werden angedeutet. Das zweite Kapitel “Wenn Schule wüsste, was die Schule weiß” definiert Lernen endgültig neu. Es wird hier auf Lernumgebungen eingegangen und Kompetenzraster werden dem geneigten Betrachter vorgestellt. Der Lernende wird hier nun als Zentrum des Unterrichts verankert und nicht wie üblich das Durchbringen des Stoffes. Das abschließende Kapitel “Vielfalt ist nur dort ein Problem, wo Einfalt herrscht” stellt die Individualität der Lernleistung in den Vordergrund und betrachtet, wie Einfalt zur Vielfalt umgestaltet werden kann.

Die einzelnen Kapitel wurden in Unterkapitel untergliedert und sind leicht zu lesen. Die Sprache ist so gehalten, dass man gerne liest. Man wird nicht – wie sonst üblich – von ellenlangen Zitaten und von unverständlichen Sätzen gequält. Schon am Schreibstil merkt man, dass dieses Buch anders ist. Abgehobene blaue Kästen fassen zentrale Aussagen gut zusammen und schaffen so ein gelungenes nebeneinander zweier Textstile. Man kann kurz nachlesen oder sich aber dem langen Artikel widmen.

Kurz um: Ein Buch, das in gelungener Weise über die Bildungslandschaft und ihre Hindernisse informiert und gekonnt Alternativen aufzeigt.

Copyright © 2016 by Yvonne Rheinganz

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