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HARTE NUMMER – MILENA HIMIKOS EROTISCHE ERLEBNISSE BEI DEN VENTARANERN – Shortstory von Daniel Sand

HARTE NUMMER – MILENA HIMIKOS EROTISCHE ERLEBNISSE BEI DEN VENTARANERN

Shortstory

von

Daniel Sand

Milena lag schwitzend und bis in die kleinste Faser ihres Körpers erregt unter der aufregenden Freudenspenderin. Die Ventaranerin mit der samtigen, maisgelben Haut bedeckte die junge Agentin der ERK zur Gänze. Trotzdem fühlte sie sich nicht schwer an, sondern eher wie eine Decke, warm und wohlig. Ein starkes Gefühl von Enge und Gefangenschaft bemächtigte sich ihr, doch eben das machte den Kick aus.

Die Raumfahrerin hatte schon viel von der Liebeskunst der Wesen von dem weit entfernten und geheimnisvollen Planeten Ventar gehört. Das Besondere an ihnen war, dass beinahe alle von ihnen doppelte Geschlechtsmerkmale trugen. Diese Zwitter gehörten laut Überlieferungen einer mutierten Menschenrasse aus der frühen Zeit der Kolonisierung an, jedoch hegten viele Bevölkerungsgruppen in den angrenzenden Raumgebieten beträchtliche Zweifel daran.

Ventar lag als einziger, mäßig bewohnbarer Planet in dem kleinen Sternensystem des Heitinger Klasters, 180 Lichtjahre fern ab jeglicher konventioneller Flugrouten. Bis zum heutigen Tag hatten diese einstigen Kolonisten keinen Kontakt zu ihrer alten Heimat gesucht. Der Heitinger Klaster besaß kein Hyperraumtor und die VPS sah sich nicht veranlasst, eines dort zu installieren, da es dir durchaus fremdartig anmutenden Humanoiden eher vorzogen, für sich zu sein, was auch mit ihrer einzigartigen Gabe zu tun hatte.

Nur wenige verließen ihre Heimat. Gut betuchte Exemplare wie die Familie von Stella, Milenas Liebessklavin, konnten sich ein eigenes Sternenschiff mit adäquaten Kälteschlaf Kammern leisten. Man schätzte, dass es heutzutage im Einflusskreis der VPS mit ihren unzähligen vernetzten Systemen maximal 500 Ventaraner gab.

Die meisten arbeiteten als Freudenspender oder im therapeutischen Bereich, da sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kundschaft über eine telepathische Brücke erahnen konnten. Eine Gabe, die in stark besiedelten Gebieten schnell zum Problem werden konnte, wenn zu viele Gedanken geballt auf den Empathen einprasselten. Nur ganz wenige besaßen die Fähigkeit, sich abzuschotten, zu schützen und nur auf ein Individuum zu konzentrieren.

Stella, ein absolut unpassender Name für ein Individuum ihrer Art. Sie arbeitete als Prostituierte auf dem Urlaubsplaneten Eden Prime, ein weiterer Brocken mitten im Nirgendwo des Alls. Zum Glück brauchte man vom nächstgelegenen VPS Planetensystem Wernberger Haufen, bestenfalls bekannt als rohstoffreiches Tagebau Gebiet, bis hierher gerade einmal eine Woche mit maximaler Unterlichtgeschwindigkeit. Besucher verirrten sich explizit nur dann in diesen Sektor, um von dem nachträglich errichteten, kleinen Raumhafen aus nach Eden Prime weiter zu reisen. Ein Sprungtor lehnte der Rat von Eden Prime bis heute strikt ab. Eben die Abgeschiedenheit dieses Ort erachtete das hiesige Klientel als besonders luxuriös. Das Konsortium aus gutbetuchten Investoren stimmte jedoch der Errichtung einer Basis für die Externe Raumkontrolle zu, um die wenigen bisher begangenen Verbrechen einzudämmen und aufzuklären.

Milena Himiko Komore kam also in doppelter Mission hierher. Zum einen Mal konnte sie sich einen Eindruck davon verschaffen, dass hier alles noch mit rechten Dingen zuging und das hiesige Kollegium seine Arbeit vernünftig verrichtete. Zum anderen konnte sie sich einen kleinen Urlaub gönnen nachdem sie einen zehrenden, kniffligen Fall erfolgreich aufklären konnte. Woher allerdings das ganze Geld für ihren kostspieligen Aufenthalt kam, sollte besser niemand fragen wollen.

Ein Urlaub auf Eden Prime war in jedem Fall teuer genug, dass es sich der planetare Rat erlauben konnte drei weitere, benachbarte Planeten mit gezieltem, kostspieligem Terraforming als künftige Urlaubsziele zu erschließen. Dabei sollte jeder eine individuelle, komplett voneinander unterschiedliche Charakteristik erhalten, um Gästen eine breite Palette an Vergnügungsmöglichkeiten zu gewähren.

Die junge Agentin freute sich auf die Auszeit auf dem grünen, durch Wettergeneratoren angenehm warmen Planeten. In erster Linie suchte sie jedoch Sex. Den Sex ihres Lebens, eine Erfahrung, die nicht jeder Mensch in seinem Leben machen würde oder ihn sich nicht leisten konnte. Und den Sex ihres Lebens bekam sie auch.

***

Während die Außerirdische verkehrt herum auf ihrer Kundin liegend ihren Kopf zwischen Milenas Beinen vergraben hatte, taumelte diese in einem Meer der Wollust hin und her. Immer wieder rieb sie ihre Nase an der verschwitzten, leicht rauen Haut der Liebesdienerin. Ihr Schweiß enthielt ein Aphrodisiakum, welches der erregten Agentin den Saft aus ihrer Scheide beinahe in Strömen heraus trieb. Trotzdem konnte sie sich nicht satt riechen. Mit verschwommenem Blick und leicht betrunken von dem betörenden Geruch, schaute sie sich die Geschlechtsmerkmale ihrer Gespielin an. Die Ventaraner waren ganz offensichtlich einst Menschen, jedoch hatte sich ihre Physiologie sehr stark verändert.

Zum Beispiel besaßen sie an den Knien und den Füßen, den Ellenbogen und der Wirbelsäule Ansätze einer weichen Schuppenpanzerung. Die Atmosphäre auf Ventar aktivierte also uralte, schlummernde reptilische DNA in den Siedlern. Weiterhin veränderten sich ihre Geschlechtsorgane. Jeder Ventaraner besaß sowohl eine Vagina, wie auch einen winzigen Penis, der im Ruhezustand an eine übergroße Klitoris erinnerte. Es war ihnen somit möglich, zur Paarung ihr Geschlecht zu verändern, je nachdem welchen Partner sie ausgewählt hatten.

Wegen dieser Andersartigkeit gab es auch viele Menschen, welche diese ethnische Bevölkerungsgruppe mieden und ihnen hinter vorgehaltener Hand sogar vorwarfen, Außerirdische oder regelrechte Launen der Natur zu sein.

Milena Himiko Komore fand aber eben dies ganz besonders reizvoll. In einem kleinen Vorgespräch berichtete Stella von ihrer weiblich dominanten Ausrichtung. Trotzdem fickte sie gerade eine Frau, die eigentlich gar keine war.

Sie nahm die Klitoris ihrer Partnerin in den Mund und saugte genüsslich daran. Zwischen ihren Beinen spürte sie einen zunehmenden Druck. Stellas lange Zunge, ihr primäres Kopulationswerkzeug, bohrte sich tief in die ebenso schwitzende Raumfahrerin und rang ihren ein gedrungenes Stöhnen ab. Durch die äußerliche Stimulation mit der gespaltenen Zunge hatte die Ventaranerin sie so stark erregt, dass ihre Schleimhäute im Inneren der Scheide stark anschwollen. Mit beinahe roher Kraft bohrte Stella ihre Zunge tief in sie hinein, bis knapp unter den Gebärmutter Hals.

Ich möchte schreien, explodieren, weinen, sterben… Jetzt… Aaah!

Eine derartige Lust hatte sie noch niemals erlebt und sie spürte, wie ihre Empfindung Stella weiter anspornte. Auch ihr Atem wurde immer schwerer Sie wand ihre Zunge in dem triefnassen Trakt hin und her wie zwei Würmer im Liebestanz. Wie konnte sie nur eine solche enorme Kraft in der Zunge haben?

Egal, mach’s mir. Gib’s mir, besorg’s mir. Ich gehöre dir!

Tausend Explosionen zerrissen ihren Unterleib, ein berauschendes Gefühl, dass einfach nicht enden wollte. Sie spürte keine Krämpfe oder Schmerzen, das Aphrodisiakum zeigte seine volle Wirkung. Auch Stella gefiel, was Milena mit ihr anstellte. Die Raumfahrerin saugte immer intensiver an der schwellenden Klitoris ihrer Geliebten, bis diese mit der Größe eines Daumens ihren gesamten Mundraum ausfüllte.

Stellas Lust mischte sich aus der Stimulation durch ihre Kundin und den starken Emotionen, die sie über die mentale Brücke empfing. Auch hatte sie noch keinen Gast, welcher dermaßen stark auf die Behandlung ansprach. Aus ihrer leicht bräunlich glänzenden Vulva sickerte ein klares Sekret, welches Milena aufgrund ihrer schnellen Atmung unwillkürlich in die Nüstern sog. Es roch blumig und süß, nicht so berauschend wie der Schweiß der Freudenspenderin, aber in jedem Falle erregend.

Die Raumfahrerin wusste nicht einmal mehr ihren Namen und taumelte schwindlig durch einen leeren Raum, der keine Struktur zu besitzen schien. Sie fühlte nur noch hilflose Geilheit, ein unaufhörliches Feuerwerk zwischen ihren Beinen, das sich von dort aus in alle Winkel ihres bebenden, brennenden Körpers erstreckte. Bis in ihre Fuß- und Fingerspitzen kribbelte, also krabbelte eine Armee von mikroskopisch kleinen Nanosonden durch ihr Nervensystem. Dazu mischten sich noch die Bewegungen von Stellas pochender Zungenmuskulatur. Sie lösten unkontrollierbare Zuckungen und gegenläufige Kontraktionen in Milena aus, ein unbeschreibliches Gefühl.

Sie kam; schon wieder. Und noch einmal. Dabei konnte sie nicht einmal mehr schreien vor Glück, da ihr Mund komplett ausgefüllt war mit dem voll erregierten Glied ihrer Liebesdienerin. Sie hatte vergessen, wie viele Orgasmen sie bereits gehabt hatte in den letzten zwei Stunden und es spielte auch keine Rolle. Milenas Arme wurden zu schwer, als dass sie Stellas Anus noch hätte länger liebkosen können. Auch erlahmte ihre Fähigkeit langsam, an dem pulsierenden Kitzler zu saugen.

Sie spürte, dass dies auch nicht länger nötig war. Das zuckende Fortpflanzungsorgan in ihrem Mund  wuchs urplötzlich an, schwoll an wie ein Penis kurz vor dem Erguss. Milena sehnte diesen Augenblick herbei. Sie hatte schon viel gehört über das Sperma der Ventaraner. Viele bezeichneten es als Droge mit halluzinogener Wirkung. Bürger, welche dieses Volk verachteten, berichteten gar von einer toxisch tödlichen Wirkung der Absonderung.

Egal, dachte sie sich. Gäbe es einen schöneren Tod?

Stellas Zungenbewegungen wurden langsamer und veränderten sich zu fordernden Stößen. Sie spürte den nächsten Orgasmus ihrer Kundin und wollte ihn zeitgleich mit ihrem eigenen provozieren. Doch davon bekam die Frau unter ihr nichts mit. Sie bestand nur noch aus Lust, spürte das Gewicht des nassen Leibes auf sich nicht mehr lasten, kein Gedanke wurde von ihrem Gehirn produziert, nur noch abgrundtiefe Lust.

Wie auch immer Stella einen an Fauchen erinnernden Schrei ausstoßen konnte, als sie kam, so geil war es für die beiden, als sie bis auf die Sekunde genau zur selben Zeit zum Höhepunkt kamen. Milena spürte es daran, dass der Kitzler ihr den kompletten Mundraum zusammen quetschte und eine warme Flüssigkeit und mittlerem Druck in ihren Rachen spritzte. Gierig schlang sie das wohlschmeckende Sekret mit letzter Kraft hinunter und versuchte, alles heraus zu saugen, was die Freudenspenderin ihr zu bieten hatte. Sie konnte gar nicht aufhören zu trinken.

Stellas Mund wurde ebenso besudelt, als eine flüssige Substanz aus der Harnröhre der Kundin schoss. Sie hatte zwar schon gehört, dass weibliche Menschen eine Ejakulation haben konnten, es aber persönlich noch nie erlebt. Leider schmeckte ihr Saft beinahe nach nichts, bestenfalls erinnerte es an den Nektar eine Honigblume.

Als der Taumel dieser sexuellen Explosion etwas abklang, konnte sie die Gefühle von Milena wieder bewusster erfassen. Die Befriedigung ihrer Kundin machte sie besonders glücklich. Nicht nur, weil sie wieder kommen oder zumindest anderen Menschen von dieser Erfahrung berichten. Nein, auch die Zufriedenheit, welche sie empfing, gab ihr selbst ein sehr befriedigendes Gefühl.

Die junge Raumfahrerin sank völlig erschöpft in sich zusammen. Die Droge aus dem Ejakulat schien ihre Wirkung zu entfalten und trug Milenas Verstand wie eine Feder in luftige Höhen. Ihr Körper schien viele Tonnen zu wiegen und noch mehr Nanosonden rasten in riesigen Wellen immer wieder durch ihre Adern. Obwohl ihr letzter Orgasmus schon vor mindestens eine Minute stattfand, hielt dessen Wirkung an. In gewaltigen Nachwehen spürte sie die andauernde Explosion ihres Unterleibs, wenn auch nicht mehr so mächtig, wie zum Zeitpunkt ihres Höhepunkts.

Das war also Geheimnis des ventaranischen Spermas. Es gaukelte einem einen permanenten Höhepunkt vor, der nicht nur im Augenblick stattfand, sondern erst allmählich über einen langen Zeitraum nachließ. Sollte man dieses Sekret irgendwie synthetisieren können und tatsächlich als eine Droge in Spritzen oder Ampullen abfüllen können, würde Milena auf jeden Fall zu den Stammkunden gehören.

Sie schwebte auf einer angenehmen Woge aus unermesslicher Geilheit, als der blutgefüllte Penis in ihrem Mund abschwoll und sich die lange, dicke Zunge aus ihrem Heiligtum zurückzog. Es fühlte sich an wie damals im Haus ihrer Eltern, nach einem langen Tag auf dem Spielplatz müde im Bett versunken von seiner Mutter zugedeckt zu werden.

Doch plötzlich drang wieder etwas in sie ein? Würde Stella ihr eine Bonusvorstellung gewähren? Schenkte sie ihr noch einen so fulminanten Orgasmus? Nein, denn die Freudenspenderin rollte von ihr herunter und drehte sich um ihre eigene Achse. Überrascht riss Milena ihre schweren Augenlider auf. Stella veränderte sich. Sie wand sich um sich selbst, wie ein nasses Handtuch, das man vor dem Aufhängen auswrang, um auch das letzte Tröpfchen Flüssigkeit aus ihm heraus zu quetschen.

Die gelbhäutige Ventaranerin sah zunehmend weniger wie ein humanoides Wesen aus, viel mehr wie ein Ding oder ein Fabelgestalt aus den Albträumen der Kinder. Und sie bohrte sich in Milenas Vagina. Anfangs war es noch erregend, doch das Gefühl wich schnell blankem Entsetzen. Wie ein Wurm vergrub sie sich in der hilflosen Raumfahrerin, die noch immer gelähmt war von dem Saft, den sie bis auf den letzten Tropfen geschluckt hatte.

Alle Kraft aufbringend hob sie den Kopf und musste dem Schauspiel hilflos zusehen. Schreiend vor Panik und dem immer größer werdenden Schmerz musste sie mit an sehen, wie der zopfartige Wurm, der ihr gerade noch den Sex ihres Lebens beschert hatte, immer tiefer in ihrem Körper verschwand. Stella rollte sich immer mehr zusammen, damit sie durch die maximal aufgeweitete Passage der weiblichen Scheide passte, trotzdem konnte das nicht mehr lange gut gehen. Sie würde ihren Unterleib sprengen, sie zerreißen. Milena schrie. Sie schrie um ihr Leben, versuchte vergeblich dieser Tortur zu entkommen.

Es misslang. Milenas schlanker Bauch hob sich bedrohlich an. In seinem Inneren musste es sämtliche Organe zerreißen, alle Knochen würden brechen. Das war also nun das Ende. Getötet nach dem geilsten Sex im Universum, auseinander gerissen von einem menschenfressenden Wurm. Milena rollte hin und her, jedoch nicht aus eigenem Antrieb. Der Parasit in ihr schüttelte sie nach allen Seiten, um seinem martialischem Werk Vortrieb zu verleihen.

Immer mehr transformierte sich das Ende des Wurms in etwas mechanisch, maschinelles. Vorbei war es mit der samtigen, maisgelben und sinnlich duftenden Haut. Stella verwandelte sich in einen Strang aus eisernen Drähten, Kabeln und flexiblen Streben, umschlossen von einem schwarzen Geflecht aus einem schimmernden Metall.

Hört dieser Horror denn nie auf? Das Monster, das Ding drang in ihre linke Schulterpartie ein. Dann, wie in einem Traum hörte Milena ein lautes Krachen im Ohr. Ein Knochen barst, Sehnen wurden gerissen, Bänder zerfetzt. Die Raumfahrerin konnte sich vor Entsetzen selbst nicht mehr schreien hören, nach Auswegen suchen, einer Flucht aus dieser Falle. So sah also der Todeskampf aus. Ihr sterbender, berstender Körper produzierte Unmengen Adrenalin, welches sie keine Schmerzen spüren ließ, sie betäubte für alles, was um sie herum geschah. Sie erlebte nur entsetzliche Angst, da sie mit ansehen musste, was ihr gegen ihren Willen widerfuhr. Sie kannte nicht einmal den Grund für diesen Angriff.

Mit einem nervenzerfetzenden Geräusch riss ihr linker Arm aus dem zerstörten Schultergelenk, ihre zähe und verschwitzte Haut brach blutunterlaufen auseinander und gab die Sicht frei auf rotes Fleisch. Und auf den Stella Wurm. Er schraubte sich elegant und mit maschineller Gnadenlosigkeit aus der klaffenden Wunde, während sich dünne Fasern ihres Laibs sich der Gefäße in Milenas Schulter bemächtigten, um Blutungen zu stoppen.

Innerhalb weniger Augenblicke, oder waren es Stunden, formte das Metallgeflecht die exakte, mechanische Kopie eines menschlichen Arms mit fünf Fingern, die er am Ende der Transformation zu einer Faust ballte. Die malträtierte Frau hörte sich lachen. Ihr Herz raste, sie hatte Schnappatmung und weinte ob dieser unwirklichen Tortur. Aber sie lachte. Es war kein befreiendes, fröhliches lachen, eher das dämonische Gelächter eines Besessenen. Sie …

***

… wachte schreiend auf und fuhr entsetzt in die Höhe. Dabei schlug sie sich ihren Kopf an der Decke der niedrigen Schlafkoje in ihrer billigen Economy Class Kabine an. Ein starker Schmerz durchfuhr ihren Schädel und sie rieb sich mit der rechten Hand hektisch die Stirn.

Was ist passiert? Wo bin ich? Es dauerte etwas, bis sie sich wieder orientieren konnte. Sie fand sich schweißnass auf der Pritsche eines kleinen, im Dunkeln liegenden Zimmers wieder und hatte geschlafen. Die Kabine konnte sich nur an Bord des Shuttles befinden, was sie von Eden Prima zurück zum Hafen im Wernberger Hafen brachte. Leider konnte sie sich neben diesem kostspieligen Trip nur diese Low Budget Unterkunft leisten. Aber sie würde reichen.

Ich habe geträumt, ein Albtraum. Wieder überkam sie Entsetzen. Mein Arm! Instinktiv und verängstigt griff sie nach ihrer linken Schulter, suchte das, was man ihr gerade mit brutalster Gewalt geraubt hatte. Als sie sich panisch an die linke Seite griff, fand sie einen Oberarm mit Trizeps und Bizeps vor, einen Ellenbogen und fünf gesunde Finger. Milena knetete jeden Zentimeter ihres Armes durch wie einen Kuchenteig am Sonntag morgen.

Alles da, dachte sie sich erleichtert. Sie ertastete warme, feuchte Haut, feine Härchen und die Kontraktionen ihrer eigenen Muskeln, die sie auch gezielt durch Neurostimulationen anspannen und entlasten konnte. Alles nur ein böser Traum! Langsam entspannte sie sich und musste lachen. Dieses Mal war es ein befreiendes, erlösendes lachen und auch jetzt kamen ihr wieder Tränen in die Augen, Tränen der Freude.

Unweigerlich musste sie an das denken, was Stella ihr am Ende der Behandlung gesagt hatte. Ja, der Sex hatte statt gefunden. Sie spürte ihre Zunge noch immer in ihrer Vagina, noch immer den Druck zwischen ihren Beinen. Alleine schon wenn sie sich den Sex wieder ins Gedächtnis rief, wurde ihr weißes Höschen wieder nass und ihr Kitzler begann erneut zu pochen. Milena schmeckte auch noch immer den Saft in ihrem Mund, welchen ihr ihre Freudenspenderin in den Mund geschossen hatte und welchen sie genüsslich getrunken hatte.

Doch sie erinnerte sich auch an die Warnung der Ventaranerin, sie solle doch auf dem Heimflug eine Schlaftablette nehmen, da das Sperma nach einigen Stunden teilweise heftige Nebenwirkungen entwickeln konnte. Töricht und jung wie sie war, schenkte sie der Warnung keinen Glauben, was sich, wie es sich offensichtlich heraus stellte, ein fataler Fehler gewesen war. Diesen Fehler würde sie nächstes mal nicht begehen. Oh ja! Nächstes Mal! Sie würde wieder dort hin fliegen, Stella wieder besuchen und dieses berauschende Erlebnis wiederholen.

Der Saft hatte ihr Höschen durchtränkt und lief an ihren Schenkeln entlang auf die Pritsche. Unweigerlich musste sie sich anfassen, den kribbelnden Kitzler reiben, das Feuer in ihren Lenden löschen. Mit ihrer linken Hand griff sie sich unter den dünnen Schlüpfer und gab sich ihrer Leidenschaft hin. Es dauerte nur wenige Minuten bis sie kam. Ein gewaltiger Orgasmus explodierte unter ihrem Bauchnabel und ließ sie einen weiteren, gedrungenen Schrei ausstoßen, ähnlich jenem, den sie unter ihrer Liebesdienerin von sich gegeben hatte. Dabei hatte sie nur noch im Kopf, dass sie jetzt am liebsten bei der gelben Schönheit sein wollte, unter ihr begraben und ihre gespaltene Zunge in ihr; bis zum Tod.

Zuckend kam sie zum Höhepunkt und wurde gleich darauf von einer enormen Müdigkeit erfasst. Milena Himiko Komore drehte sich auf die linke Seite, während ihre Finger noch immer in ihr steckten.

Du bist mein, dich gebe ich nicht her! Niemals! dachte sie sich und schlief selig ein.

-ENDE-
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Copyright © 2016 by Daniel Sand

Bildrechte: “Erotische Abenteuer – verschiedenster Welten” (Erotik-etwas-heller.jpg) © 2014 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

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BUCHTIPP DER REDAKTION:

Die Alien-Sicht (Kartoniert)
Akupunktur ist ein Spiel, Geld eine Illusion
von Sperber, Jochen

Verlag: Windsor Verlag
Medium:  Buch
Seiten:  324
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  August 2015
Maße:  221 x 156 mm
Gewicht:  510 g
ISBN-10:  1627844074
ISBN-13:  9781627844079

Die Alien-Sicht

Beschreibung
Hey! Was spielst du und wie? Wie tickst du und warum? Spielen Geist und Psyche mit dir oder kannst du dein Leben rational und frei gestalten? Die Sicht der Aliens wird deine Augen weit öffnen. Deine Welt in dir und da draußen wird nicht mehr so sein wie bisher. Sondern entschieden realistischer. Aliens erforschen die Erde. Sie geraten in alltägliche wie seltsame Situationen – in der Fußballarena, in der Schule, auf der Pferderennbahn oder im Einkaufszentrum. Ihre Erlebnisse und Begegnungen mit den Bewohnern sind Gegenstand einer Auswertung auf der Heimatbasis. Der Spiel-Code für der sozialen Evolution dieser Spezies wird unter psychologischen, soziologischen, wirtschaftlichen und anderen Aspekten entschlüsselt. Akupunktur und Geld sind nur zwei Spiele – von vielen. Der Leser gleitet von Erlebnissen der Aliens auf dem Blauen Planteten hinüber zu einem Wissenschaftsrat, der um die richtigen Erkenntnisse ringt. Er entscheidet selbst, ob die Ergebnisse zutreffen. Das ist ein anspruchsvolles Unterfangen.

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Updated: 8. Juni 2016 — 22:27

10 Comments

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  1. Auf des Messers Schneide zur Pornografie. Was meinen unsere Leser, Besucher und Community-Autoren zu diesem Werk von Daniel Sand?

  2. Absolut Porno. 🙂
    Tja Daniel das ist echt eine Offenbarung. Grins
    Immer interessant zu lesen, wie Männer meinen zu wissen, was Frauen wollen. 🙂

    Ansonsten gut geschrieben, sehr erotisch.

  3. Porno hin oder her: Geile Story! Mehr davon!

  4. Hallo Petra
    Ich weiss, dass ich nicht weiss was Frauen wollen. Aber da ich weiss, dass ich nicht weiss was Frauen wollen, weiss ich mehr als die Frauen, die nicht wissen was sie wollen.

  5. Grins,
    nettes Zitat Kollege Langhaus, hätte ich nicht besser formulieren können.

    Vielen Dank für das bis dato super positive Feedback. 🙂

    Was sagt denn Herr Hedderich dazu, dem ich die Story ja im Vorfeld schon grob vorgestellt hatte?

    <3

  6. Nachtrag: Echt PORNO finde ich das Musikvideo *lach*

  7. Der Boss sitzt mir gerade gegenüber und hebt seinen Daumen. Also volles Lob! 🙂

    Dabei hatte ich mir solche Mühe mit dem Video gegeben. Also mir gefällt es. Euch nicht? 🙁

  8. PORNO ist doch eine Floskel der Teenys, muss also nicht unbedingt negativ sein.
    Es ist spacig und abgehoben, hat mich zum schmunzeln gebracht, dowloaden oder ne CD davon würde ich mir allerdings nicht kaufen.

    Da stehe ich eher auf Soundtrack wie bei „Guardians of the Galaxy“ oder meiner neuen Lieblingsserie „Firefly“ 🙂

  9. Auch von mir Daumen hoch für das Video, liebe Martina.
    Hübsche weibliche Wesen, geile Szenen. Aber wo sind denn die männlichen Erotika? Ich finde, Du darfst Dir und Deinen Geschlechtsgenossinnen auch einen visuellen Schmaus gönnen!

  10. Woher meinst du denn zu wissen, Günter, dass ich auf männliche Erotika stehe? 🙂

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