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Gleichheit und Gerechtigkeit – keinem darf es besser gehen – oder es droht ein Verrat an der gemeinsamen Sache. – Ein Essay von Bernd Holstiege. Buchtipp von Detlef Hedderich

Gleichheit und Gerechtigkeit – keinem darf es besser gehen – oder es droht ein Verrat an der gemeinsamen Sache.

Ein Essay

von

Bernd Holstiege

Der bereits erwähnte Versicherungsangestellte war in seiner Kindheit quasi in eine Zwangsjacke gesteckt wurden. Einerseits verinnerlichte er den Zwang und die Werte, war folgsam und brav, andererseits opponierte gegen den Zwang. Die Opposition war ein Leben lang auf die untere unbewusste Ebene verschoben worden, und er verspürte lediglich die Schmerzen, Verkrampfungen und Verspannungen. In diesen steckte sämtliche Wut und Hass auf die Erziehungsobjekte (Eltern) und auf sich selbst. Das war gleichzeitig die Bestrafung.

Dieser Zwang regierte ihn innerlich, da er ihn sich zu eigen gemacht hatte, und gleichzeitig musste er wütend auf die Objekte sein und sie von sich fernhalten, ein Leben lang fernhalten und nicht zu merken, dass sie schon drin sind. Das Fernhalten führte mangels Alternativen, z.B. durch eine positiv besetzte Bezugsperson, mit der er gute Erfahrungen hatte, also zu einer inneren Einsamkeit, zu einem Objektverlust. Die Schmerzen machten ihn darauf aufmerksam, dass irgendetwas in ihm los sei. In ihnen bewahrte er sich, sie bildeten den Kern seiner Identität, der Selbstbewahrung- und Selbstbehauptung. Ihm war außerdem in doppeltem Sinne die Selbstwahrnehmung abgesprochen worden“ du bildest dir das ein, reiß dich zusammen“, einmal aus seiner Sicht wahrzunehmen, was mit ihm geschieht und gemacht wird, zum anderen seinen Protest und seine Autonomie wahrzunehmen. Die unterdrückte Wut und der Hass auf die Anderen, noch mehr auf sich selbst, verhinderten zusätzlich, all das wahrzunehmen und machten ihn sozusagen blind, eine Seelenblindheit sich selbst gegenüber. Auf die unbewusste Ebene war es verlagert worden, da es für ihn selbstverständlich war, er es gar nicht anders kannte.

Nun war es den Eltern in ihrer Kindheit auch nicht besser als ihm ergangen. Sie hatten traditionell die gleichen Werte und Zwänge verinnerlicht. Es bestand also eine Gemeinsamkeit in der Selbstwahrnehmung, der Selbstbehauptung, den Zwängen und in der unterdrückten Wut, deren Ausbruch jederzeit befürchtet werden konnte. Tritt sie doch mal auf, muß sie sofort besänftigt werden, alles wieder gut sein. Das ist wie ein schützender Kokon, deswegen hatte er über einen Tunnelblick berichtet. An der gemeinsamen Sache hätte er durch die Selbstfindung dadurch in ihren und seinen verinnerlichten Augen Verrat begangen. Er wäre sozusagen ein Deserteur gewesen oder einer Ratte, die das sinkende Schiff verlässt. Eine Ratte wollte er nicht sein, er wollte nach den verinnerlichten Maßstäben der Gute sein, alles auf einer unbewussten, später bewußteren Ebene.

Es verband also die ganze Familie eine Gemeinsamkeit, eine Gleichheit in den Werten, den Zwängen und der Wutunterdrückung, und eine Veränderung, ein Anderssein hätte eine Ungleichheit und Ungerechtigkeit bedeutet. Er hätte es nämlich in Autonomie und Freiheit viel besser als seine Eltern gehabt, und die Gleichheit und Gerechtigkeit, das Wichtigste, die Grundlage des Menschen und im zwischenmenschlichen Bereich, wäre verloren gegangen. Eine Therapie, das Hin- und Erarbeiten seiner Autonomie, seiner Selbstbehauptung und Selbstwahrnehmung bedeutet einen solchen Verrat, das Verlassen seiner Wurzeln und eine Emporsteigen in ungeahnte Höhen.

Das sind alles von ihnen angenommene Realitäten, alle verhalten sich real nach diesen Bildern. Aber als ihm deutlich wurde, es waren Bilder und nur seine Ängste, verloren sie ihren Realitätscharakter. Das verschaffte ihm eine große Erleichterung. Er nahm aber auch seine Sperre wahr, daß es so bleibt, weil er langjährig so viele Opfer gebracht hat und sein gesamtes Weltbild zerbrochen wäre. Gegen Veränderungen versperrt er sich auch körperlich. Seine ganze Familie hat auf dem Altar der Ängste und der Harmonie sich aufgeopfert. Dann sagt er lieber, er verstehe das alles nicht. Das brauche er, erzählt er heute, um seine kindliche Unschuld zu bewahren, die Schuldzuschreibung abzuweisen und dass keiner merken soll, dass er böse ist. Andererseits hofft er immer noch wie ein Kind, dass die Mutter es wieder gut macht, ungeschehen macht. Wenn er sie jedoch anguckt, dann sieht er immer noch ihren schmerzvollen Blick, und die körperliche Abneigung gegenüber ihr richtet sich gegen ihn selbst.

Mit diesen verinnerlichten Bildern trat er in die Schule und kam in die Pubertät. Dort fühlte er sich als Außenseiter. Erst war er als werdender Mann böse, jetzt in den Augen der anderen ein Braver, ein Schwächling, Muttersöhnchen, Schlappschwanz. Sogar die Mutter merkte, dass mit ihm etwas nicht stimmte, und puschte ihn, endlich mit den Mädchen, an die er sich nicht rantraute, etwas anzufangen. Er verstand die Welt nicht mehr, was vorher galt, galt jetzt nicht mehr, und musste so tun als ob, da er sich zu sehr schämte, wie er ist, immer in der Angst, der wahre Kern werde entdeckt und bloßgestellt (Schamangst). Die Gleichheit in der Familie war zu einer Ungleichheit in der Altersgruppe geworden. Die neuen Regeln standen in Widerspruch zu den alten. Was vorher bös war, war jetzt gut. Aber er musste auf der inneren Ebene um Gerechtigkeit kämpfen, nämlich dass er recht hatte. So setzte sich der Kampf gegen die Gleichaltrigen in der Peergruppe und gegen die Eltern fort.

In der biblischen Schöpfungsgeschichte, dem Urmythos aller Christen, ist dieser Zusammenhang in einer Parabel sehr schön dargestellt. Das Essen von einem Apfel, ein erotisches Symbol, war von Gott mit der Vertreibung aus dem Paradies, das heißt zur Nähe Gottes, und der Erbsünde für alle Zeiten bestraft worden. Das bedeutete, vom Baum der Erkenntnis und frevelhafte Gottgleichheit. Gott nahm für sich in Anspruch, dass niemand seine Erkenntnisse haben und dadurch ihm gleich sein durfte. Genauso wenig darf das Kind seinen Arm gegen die Eltern erheben und ihnen widersprechen, eigene Erkenntnisse vertreten, denn dann würde es gleich sein. Wenn sich muslimische Mädchen sexuelle Freiheiten herausnehmen, die sich andere nicht herausnehmen, die Männer allerdings schon, werden sie u.U. mit dem Ehrenmord bestraft.

Die Macht der Gleichheit und Gerechtigkeit wurde also von Gott durchbrochen. Er hatte mehr Rechte als die Menschen. Deswegen ist er ja auch ein Gott. Gegen ihn aufbegehren, wurde mit der Erbsünde bestraft. Bei der biblischen Schöpfungsgeschichte handelt es sich allerdings um eine Parabel für die traumatisierte Familie. Die Vorgeschichte von Gott ist nämlich im Dunkeln, genauso wie die Eltern über ihre Vorgeschichte nicht berichten, und warum sie die Gebote und Verbote setzen. Es ist ja auch nur eine Parabel, wenn auch oft genug daran geglaubt wird. Die Eltern erheben zwar für sich den Anspruch, die Normen zu setzen, also nach dem Gleichheitsgrundsatz ungerecht zu sein, aber sie unterliegen selber den Normen. Die Kinder werden auch meistens Eltern. Darin sind sie wieder gerecht, und nur eine Ratte verlässt das sinkende Boot, wobei das sinkende Boot die traumatisierte Familie darstellt.

An der Grenze, all diese Regeln und Normen zu glauben, nach dem Glauben wird sich auch verhalten und somit der Glaube als Realität bestätigt, entsteht die Scham und die Angst vor der Scham. Zur Abwehr der Scham wird auch besonders intensiv auf den Normen beharrt, soweit sogar, dass sie von einem Gott kommen und Gesetze Gottes sind. Aber der Einzelne kann gar nichts dafür, ihm wurden sie schon von Kindesbeine sozusagen mit der Muttermilch eingeflößt und bestimmen ihn ein Leben lang.

Nachträglich kann er die Normen allerdings in das Reich der Phantasie verbannen, nachträglich sie als Bilder, seinen Glauben – Glauben heißt landläufig Nichtwissen – und Einstellungen anerkennen. Bilder sind ein Abbild der Realität, aber nicht die Realität selbst. Das schafft eine ungeheure Erleichterung, siehe obigen Patienten. Freiwillig, nicht unter Zwang, Zwang verschafft Opposition und eine Machtkampf, wenn auch vielfach auf der unteren Ebene, würde er viele Regeln anerkennen z. B. dass sein Recht an der Grenze zu anderen aufhört, diese auch ihre Rechte haben. Er hat trotzdem sich mit den vielen auseinander zu setzen, die vermeintlich die Wahrheit gepachtet haben, den Rechthabern, die im Besitz ihrer Form der Gerechtigkeit sind. Sei haben auch ein Lebensrecht, das beinhaltet eine Achtung ihrer Gerechtigkeit.

Die Wahrheit ist nämlich eine relative Größe und nicht eine absolute. Sie ist abhängig vom Standpunkt 1. des Beobachters, vom 2. beobachteten Gegenstand oder Menschen, also 3. der Perspektive, 4. vom Interesse, nach denen die Wahrheiten geformt werden, und 5. vom jeweiligen Zeitpunkt. Zu verschiedene Zeitpunkten hat Bewegung statt gefunden, und die Wahrheit sieht anders aus. Aber das erkläre mal einem Fundamentalisten, der von einer ewigen, immerwährenden Wahrheit ausgeht. Ein differenzierter Mensch wird auch anerkennen, dass es mit der Wahrheit so eine Sache ist, es folglich keine absolute Gleichheit und Gerechtigkeit geben kann, genauso wenig wie ein Mensch dem anderen im absoluten Sinne gleicht.

Die Überschrift gilt also für die traumatisierte Familie. Dieser Patient war schwer traumatisiert, wenn diese Tatsache auch nicht so leicht zu erkennen war. Aber seine Therapie dauert sehr lange, bis er zu diesen Erkenntnissen und Einsichten kommt. In anbetracht von 2 Weltkriegen mit Millionen Toten, einem Genozid an den Juden und anderen Gruppen, zerstörten Städten und unendlich viel Leid sind wir alle mehr oder weniger traumatisiert. Die Bevölkerung hat das alles mitgetragen, da sie vorher schon traumatisiert war, und über Jahre geschwiegen, da sie sich schämte. Ich erinnere nur an die Schreber’sche erzieherische Devise „der Wille des Kindes ist um jeden Preis zu brechen“, und das war nur eine Folge von früheren Verletzungen. Die Folgen haben wir alle zu tragen und zwar über die gesamte Krankheitspalette und in erneuten Konflikten. Dabei haben wir es noch relativ gut in anbetracht von noch größeren Konflikten, die wiederum auf uns zukommen werden.

Copyright (C) 2014 by Bernd Holstiege

Buchtipp der Redaktion:

Müller, Wolfgang Erich
Konzeptionen der Gerechtigkeit

Entwicklungen der Gerechtigkeitstheorie seit John Rawls

Verlag :      Kohlhammer
ISBN :      978-3-17-022501-5
Einband :      Pappe
Preisinfo :      34,99 Eur[D] / 36,00 Eur[A] / 46,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 09.05.2014
Seiten/Umfang :      256 S. – 23,2 x 15,4 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Produktform (detailliert) :      Pappband
Erscheinungsdatum :      08.05.2014
Gewicht :      391 g
Aus der Reihe :      Ethik – Grundlagen und Handlungsfelder Bd 7

Gerechtigkeit gilt als Kardinaltugend für ein gutes und richtiges Leben. Was aber bedeutet sie inhaltlich und wie lässt sie sich begründen? Der gedankliche Mittelpunkt der Darstellung ist die epochale Neubestimmung der Gerechtigkeit durch John Rawls. Seine Theorie der Gerechtigkeit hat zu vielen Diskussionen, Weiterführungen und Gegenentwürfen Anlass gegeben, die exemplarisch vorgestellt und vier Fragestellungen zugeordnet werden: Ist ein Gesellschaftsvertrag als Grundvoraussetzung der Theorie unabdingbar? Muss nicht die Gemeinschaft als Ort der Gerechtigkeitsvorstellungen stärker betont werden? Ist der Stellenwert, den Rawls der Gleichheit zuschreibt, angemessen? Gewährt er der Freiheit einen adäquaten Raum? Den Abschluss bildet ein argumentationsethischer situationsbezogener Ansatz.

Prof. Dr. Wolfgang Erich Müller lehrte Ethik / Systematische Theologie an der Universität Hamburg.

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch 24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei eBook.de

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7 Comments

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  1. Rotraud A. Perners Interessen sind weit gestreut – ebenso ihre Kompetenz breit gefächert. In ihrem neuen Buch versteht sie es, das Öffentliche mit dem Privaten zu verbinden und aufzuzeigen, wo Schnittstellen – und Reibeflächen – im Alltagsleben festzustellen sind: zwischen Recht und Gerechtigkeit, zwischen Gleichheitsanspruch und menschlicher Differenz, zwischen Liebe und Vernunft, zwischen Anpassung und Widerstand. Fast wird man an die alte Frage erinnert: Sollten Psychotherapeut/innen nicht auch Sozialrevolutionär/innen sein?

    Die Autorin zeigt sich als unabhängige Denkerin, die vieles in ihre stets wissenschaftlich determinierten Ausführungen zu integrieren versteht, dabei aber in keine Dogmen verfällt. Sie gibt Antworten, wo Antworten möglich sind, schärft aber vor allem den Blick auf jene brennenden Fragen, die (noch) offen sind: ein Aufruf an uns alle, je nach unserer Eigen-art und unserem Können unermüdlich weiterzukämpfen in Hinblick auf ein gelingendes, respektvolles Zusammenleben.

  2. Schon wieder ein abstruser Erguss von Herrn Holstiege.

    Hier ein Aufruf an alle Christen (ich bin keiner): Lest euch den Schwachsinn durch (ihr habt evtl. die christliche Geduld dafür) und sagt dem armen Mann doch mal, dass er völlig auf dem Holzweg ist. Als ehemaliger evangelischer Religionsschüler erinnere ich mich an etliche Dinge in der Bibel, die Herr Holstiege verfremdet und u.a. Gott vorwirft, seine göttlichen Rechte nur für sich selbst in Anspruch zu nehmen usw. usw.

    An alle andere Menschen mit Verstand appeliere ich, nicht auf solche Leute hereinzufallen. Wenn ihr den kürzesten Weg in die Klappsmühle sucht, dann begebt euch in die Hände solcher Psychologen. Herrgottimhimmel: was kann man tun, um so etwas zu unterbinden?

    🙁
    Werner

  3. Lieber Herr Werner, ich bin ja auch nicht der Meinung des Autors, finde aber, dass jeder das Recht haben sollte, seine Meinung zu äußern. Daher finde ich Ihre Haltung doch ziemlich reaktionär. Ein wenig mehr Toleranz anderen Meinugen gegenüber würde mir hier angebracht erscheinen. Man kann ja hier äussern, anderer Meinung zu sein, aber jemanden deshalb so runterzumachen und in die Ecke zum Schwachsinnigen zu stellen, zumal dieser Autor soweit ich weiß, behandelnder Psychotherapeut ist, finde ich ziemlich überzogen. Wie heißt es so schön: Argumente, Argumente, Argumente und keine Beschimpfungen! Man muß bei sowas wirklich nicht persönlich werden.

  4. Auch dieser Buchtip reizt zum Kauf. Das Thema in Form von politischen und tiefenpsychologischen Essays anzugehen schein mir der richtige Weg zu sein.

  5. Leider haben wir eine schlechte Nachricht: der Titel aus dem Buchtipp ist derzeit leider nicht bestellbar. Offenbar gab es Probleme beim Verlag damit. Wenn wir genaueres erfahren geben wir Bescheid!

  6. Da sich der vorherige Buchtipp als nicht lieferbarer Titel entpuppt hat, hier nun ein neuer Buchtipp zum Thema des Essays:

    Gerechtigkeit gilt als Kardinaltugend für ein gutes und richtiges Leben. Was aber bedeutet sie inhaltlich und wie lässt sie sich begründen? Der gedankliche Mittelpunkt der Darstellung ist die epochale Neubestimmung der Gerechtigkeit durch John Rawls. Seine Theorie der Gerechtigkeit hat zu vielen Diskussionen, Weiterführungen und Gegenentwürfen Anlass gegeben, die exemplarisch vorgestellt und vier Fragestellungen zugeordnet werden: Ist ein Gesellschaftsvertrag als Grundvoraussetzung der Theorie unabdingbar? Muss nicht die Gemeinschaft als Ort der Gerechtigkeitsvorstellungen stärker betont werden? Ist der Stellenwert, den Rawls der Gleichheit zuschreibt, angemessen? Gewährt er der Freiheit einen adäquaten Raum? Den Abschluss bildet ein argumentationsethischer situationsbezogener Ansatz.

  7. Möchte jemand, diesen Titel rezensieren? Bitte hier oder bei mir melden!

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