sfbasar.de

Literatur-Blog

Die Medienhype anlässlich des Coming-out von Thomas Hitzlsperger – auf dem Hintergrund eines Männlichkeitskultes – tiefenpsychogische Spekulationen von Bernd Holstiege

Das Coming-out des Fußballers Thomas Hitzlsperger beschäftigt die Nation und führt zu einer heftigen Erregung im Blätterwald. Viele Stimmen priesen den Heldenmut dieses Fußballers und äußerten ihre Dankbarkeit. Es sollte ein weiterer Schritt zur Anerkennung der Schwulen sein, ein starkes Zeichen gegen die Homophobie in unserer Gesellschaft. Dass dies ein Fußballer tat, war schon etwas Besonderes. Der Fußball gilt offenbar als die letzte Bastion der Männlichkeit und Heterosexualität trotz eines Herrn Wowereit „es ist gut so“ und eines Außenministers Herrn Westerwelle. Homosexualität hat im Fußball nichts zu suchen, und wenn – ist sie tief verpönt.

Dabei hatte er sich erst nach seiner Fußballkarriere geoutet, entging so den anzügliche Bemerkungen in der Umkleide und den Anfeindungen vor allem der gegnerischen Fans. Während seiner aktiven Fußballerzeit war ihm heftig davon abgeraten worden. Aber leise Stimmen wiesen darauf hin, dass dies keineswegs bedeute, dass die Homophobie besiegt sei. Ausgrenzung, Diskriminierung und Benachteiligung würden weiterhin eine Rolle spielen. Die Hype weist sogar auf den latenten Charakter der Antischwulentendenzen hin. Ansonsten wäre nicht so viel Aufhebens gemacht worden, und das Outen wäre gegenstandslos.

Die Homophobie ist in fast allen Kulturen seit Jahrhunderten tief verankert, wesentlich stärker als bei uns, und die Homosexuellen werden verfolgt. Sie ist sozusagen ins Kulturgut tief eingegraben. In Deutschland wurden die Homosexuellen im Dritten Reich umgebracht, und vor ca. 20 Jahren wurde erst der Paragraph 175 abgeschafft. Naturgemäß ist die Homophobie bei uns auf der unteren Ebene, der un – und vorbewussten Ebene, oder auch offen noch weit verbreitet. Es gilt ein Männlichkeitskult, überhöhter Kult, da andere sexuelle Ausrichtungen ausgegrenzt sind. Homosexuelle werden mit Schwäche und Unmännlichkeit in Verbindung gebracht und als Schwuchteln und Tunten stigmatisiert, obwohl das in seltenen Fällen so ist. Bei Massenveranstaltungen wie ein Fußballspiel wird diese untere Ebene des Verhaltens aktualisiert.

Als Reaktion auf die Diskriminierungen und im Kampf für die Gleichstellung zeigen die Homosexuellen zum Beispiel beim Christopher-Street-Day ein schrilles Verhalten, sozusagen ein Kontrapunkt und Protest gegen die Anpassung. Häufig wechselnder Geschlechtsverkehr, Darkrooms und Klappen sind bei ihnen verbreitet, so dass sie weiteren Vorschub zur Sündenbockfunktion und -strategie für die homophoben Tendenzen unterliegen. Andererseits ist dies ein Zeichen ihres gesteigerten Selbstbewusstseins, des Aufrechterhaltens ihrer Würde und ihrer inzwischen entwickelten Subkultur und, dass sie in unserer Kultur nicht mehr um ihr Leben fürchten müssen. Die Gesellschaft hat sich oberflächlich verändert im Sinne der Aufgeschlossenheit gegenüber einer andersartigen sexuellen Ausrichtung.

Doch eins vermisste ich im mir zugänglichen Blätterwald, nämlich den Hinweis, dass die Diskriminierungen und Anfeindungen zuerst einmal eine Schande der Anfeindenden selbst sind, und auf sie zurück fallen. Schließlich kommt das aus dem Mund der Vorwerfenden, und gibt somit zuallererst Zeugnis über ihre eigene Einstellung, ihre Schwulenfeindlichkeit. Eine Geste verdeutlicht diesen Umstand, der Zeigefinger zeigt offen nach vorne zum anderen, und drei Finger zeigen unter der Hand verdeckt und unsichtbar zurück. Je heftiger er mit dem Finger auf die Schwulen zeigt, desto nötiger hat er es. Nötig – warum? Daß er nichts damit zu tun haben möchte, weil er soviel damit zu tun hat, soviel Angst vor den Schwulen hat, der Homophobie. Dies Auslassen deute ich als latente Homophobie, indem Schwule nicht  gefördert werden, sich zu wehren. Die Homosexuellen sollen sozusagen die Diskriminierungen widerstandslos hinnehmen. Wie kommt es zur Homophobie?

Schließlich kommt der Mensch wahrscheinlich ohne eine festgelegte sexuelle Ausrichtung auf die Welt. Diese ist ein Kulturprodukt und zwar in ihrer Eindeutigkeit, weil viele Menschen sonst in Verwirrung geraten. Die Suche nach Eindeutigkeit und Klarheit sind eine Folge von Traumatisierungen, die häufig schon über Generationen geht. Ich erinnere nur, dass vor über 100 Jahren in den meist gelesenen pädagogischen Büchern des Orthopäden Schreber, der auch die Schrebergärten kreiert hat, die Erziehung darauf ausgerichtet war, der Wille des Kindes ist um jeden Preis zu brechen. Bedingungsloser, ja vorauseilender Gehorsam und damit der Verlust der Würde waren gefragt. Das setzt sich untergründig bis heute fort.

Weil die Kinder den Eltern glauben, das ist ihr Schicksal, entladen sich die Wut und der Haß auf die Erzieher auf Außenseitergruppen. Da die Sexualität zentraler Bestandteil des Menschen ist und der Fortpflanzung dient, ist sie besonders dem Diktat der Eindeutigkeit ausgesetzt. Bei jedem Menschen sind beide Seiten der Sexualität angelegt, aber eine Seite muß daraufhin verleugnet werden. Diese Seite wird aber besonders gefürchtet und an den anderen, die sie ausleben, stark bekämpft, der Homophobie. Man könnte auch Neid und Missgunst dahinter vermuten, dass die Schwulen etwas ausleben, was sich die anderen nicht gönnen und wovor sie Angst haben. Der Homophobe fürchtet also seine eigene Homosexualität. Ich erinnere mich, dass ein Patient mir bekannte, früher wäre er über die Schwulen hergezogen, jetzt müsse er zu seiner Schande gestehen, er habe selber homosexuelle Fantasien. Er konnte sich inzwischen die Fantasien eingestehen, da er überwiegend nicht schwul war.

Auf der anderen Seite wird ein Männlichkeitskult gepflegt, der alles andere als Schwäche, Weichei und Weibischsein auslegt und verfolgt. Normale menschliche Eigenschaften wie Schwäche, Weichsein, auch Verständnis für den anderen, Weinen, wenn etwas trauriges passiert ist, Schmerzen, Verzweiflung, Unentschlossenheit und Ambivalenz fallen diesem Ideal zum Opfer. Härte, Entscheidungsfreudigkeit, Klarheit und Eindeutigkeit haben höchste Priorität.

Jungen, die etwa gelegentlich Mädchenkleider anziehen, werden gehänselt und ausgelacht. Die Bezeichnung „Muttersöhnchen“ wird gefürchtet. Später lieben es Transvestiten, in Frauenkleidern aufzutreten, und Transsexuelle fühlen sich im falschen Körper, vertreten eine weibliche Identität, und lassen sich umoperieren. Lesben, weibliche Homosexuelle, die beim Anerkennungskampf unspektakulär im Kielwasser der Schwulen schwimmen, sind ja keine Männer. Es geht ja um den Männlichkeitskult, und da stellen Frauen keine so große Gefährdung dar.

Über die Hintergründe dieses Männlichkeitskults mache ich mir weiterhin so meine Gedanken. In einer Gesellschaft, in der die Männer um der Karriere willen ihre Zeit am Arbeitsplatz verbringen, sind die Kinder völlig den Müttern ausgeliefert, evtl. sind diese noch alleinerziehend, – ich möchte das nicht verallgemeinern, denn alleinerziehende Mütter können durchaus differenzíert und anerkennend erziehen – machen sich deren Weltbild zu eigen und sehen die Welt mit den Augen ihrer Mütter. Oft stimmen die Väter mit den Müttern überein, meiden so Dissonanzen und Streitigkeiten. Die typische Konstellation ist, nach außen vertreten die Männer die Familie, im Innenbereich herrschen die Mütter. Dann ist das Bild, Imago, der tadellose Ruf das Wichtigste, alles andere wird von Schmach, Schande und Feindseligkeit begleitet.

Wenn nun die Prägung von starken Verurteilungen, Ängsten, Angstmache und sogar von Misshandlungen begleitet ist, identifizieren sie sich umso mehr mit dem Aggressor, weil nämlich negative Erfahrungen wesentlich stärker gespeichert werden als positive. Sie sind von ihren Müttern geprägt, also Muttersöhnchen, und müssen in aller Heftigkeit diese Tatsache weit von sich weisen. Die Übernahme der verurteilenden Mütter erzeugt Aggressionen und, da diese sich in der eigenen Person befindet, sie mit ihr identifiziert sind, richten sie sich gegen die eigene Person. Es entstehen Autoaggressionen. Diese können sich u.a. als Depressionen, Angstzustände oder Schmerzzustände äußern.

Ich möchte eine Lanze für die Homophoben brechen. Schließlich können sie nichts dafür, dass sie seit Generationen in der Kindheit so sehr durch Verurteilungen bekämpft wurden, diesen Kampf verinnerlicht haben, und ihr Inneres nach außen bringen müssen. Sie sind ein Opfer ihrer Prägungen. Leider sind später andere ihre Opfer. Denn schließlich muss der Mensch zum Schutz vor der Autoaggression seine Aggressionen irgendwohin nach außen unterbringen. In unserer jüngeren Geschichte spricht der Holocaust eine deutliche Sprache. Dazu eignen sich bestimmte Gruppen hervorragend wie zum Beispiel die Homosexuellen und zwar in aller Eindeutigkeit, dass es nichts zu rütteln und deuteln gibt.

Copyright (C) 2014 by Bernd Holstiege

BUCHTIPP DER REDAKTION:

Degele, Nina
Fußball verbindet – durch Ausgrenzung

Verlag :      Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
ISBN :      978-3-531-18620-7
Einband :      Paperback
Preisinfo :      39,99 Eur[D] / 41,11 Eur[A] / 50,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 18.09.2013
Seiten/Umfang :      VIII, 217 S., VIII, 217 S. 3 Abb. – 21,0 x 14,8 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      2013. Aufl. 23.04.2013
Gewicht :      305 g

Fußball verbindet? Ja, aber immer auch durch Ausgrenzung. Denn Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft entsteht durch Abgrenzung von Anderen: Wir wissen, wer wir sind, wenn wir wissen, von wem wir uns unterscheiden. Fußball bietet dafür zahlreiche Arenen. Denn auch Schwule, Frauen und Nicht-Weiße kicken, wirklich willkommen in der heterosexuellen, weißen und männlichen Fußballmehrheit sind sie nicht. Alter, fehlende Gesundheit, Religionszugehörigkeit und falsche Klassenzugehörigkeit sind ebenso Anlässe für Ausschlüsse wie sexuelle Orientierung (Homophobie), Geschlecht (Sexismus) und Ethnizität/Nationalität/Religion (Rassismus). Wie solch unterschiedliche Formen der Ausgrenzung und Diskriminierung im Fußball zusammenhängen und wie sie wirksam werden, ist Gegenstand dieses Buchs.

Dr. Nina Degele ist Professorin für Soziologie und Gender Studies am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch 24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei eBook.de

ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Artikeln unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

8 Comments

Add a Comment
  1. Bin gespannt auf Eure Meinungen! 😉

  2. Den Ausführungen von Bernd Holstiege kann man nur zustimmen – er hat die Problematik genau erkannt und präzise dargelegt. Diskriminiert werden stets die schwächsten Mitglieder einer Gesellschaft, die keine Lobby haben, und Homosexuelle sind nicht die einzigen. Es wird zwar gern von Toleranz gesprochen, aber bis sie tatsächlich in den Betonköpfen ankommt …
    Der Buchtipp ist passend gewählt, schon in Hinblick auf die Erfolge der deutschen Fußballerinnen, die von der Öffentlichkeit weit weniger beachtet wurden und werden als die Spiele ihrer Kollegen, die so manche Schlappe einstecken mussten. In gewissen Bereichen wird auch die Frau noch immer als Mensch zweiter Klasse behandelt, u. a. bei den beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und dem Gehalt. Übrigens, schon gemerkt? Spricht in einer gemischten Diskussionsrunde eine Frau, wird ihr oft nicht zugehört. Redet ein Mann, wiederholt er sogar nur, was die Frau soeben sagte, sind alle still und spenden Beifall ob seiner klugen Äußerungen …

  3. Ich mache es kurz:

    Mann + Frau = Kind
    Mann + Mann = 0 Kind
    Frau + Frau = 0 Kind

    Wie könnte unsere Spezies also überleben?

    Nicht falsch verstehen: Jeder soll so sexuell aktiv sein, wie er möchte.
    Die Natur (meinetwegen auch Gott) hat aber etwas anderes vorgesehen.

    Werner

  4. Ich kann Irene da 100 prozentig zustimmen.
    Lieber Werner, wer mit wem das soll jeder für sich entscheiden.
    Außerdem gibt es auch in der Tierwelt durchaus gleichgeschlechtliche Beziehungen.
    Es geht darum das ich es toleriere aber für mich selber nie akzeptieren würde, das sind einfach verschiedene Welten.
    Sport sollte einfach für alle sein.
    …und wenn mir jetzt einer mit diesem Femen kommt, das ist absolut nicht tolerierbar. Halbnackte Weiber die während einer kirchlichen Zeremonie, an der auch Kinder teilnehmen, gegen was auch immer demonstrieren wollen nur eins, sich selber vermarkten.
    Gleichberechtigung bedeutet, jedenfalls für mich, Männer und Frauen haben die gleichen Rechte und Pflichten. Ich halte darum auch einem Mann die Tür auf, erwarte dies aber nicht unbedingt umgekehrt.
    Höflichkeit und eine gute Erziehung sind doch Grundvoraussetzung dafür, das die Menschen sich gegenseitig respektieren und ordentlich miteinander umgehen.

  5. Dr. Heinz-Theo Ullrichs

    Lieber Werner Karl, wir sind doch längst jenseits vom Aufbau der Natur. Wir sind in der Lage Menschen, ohne geschlechtliche Vereinigungen Menschen zu gebären. Damit ist deine Rechnung nicht mehr aktuell.

    Genauso wie die Sexualität ursprünglich der Fortpflanzung diente, ist ihr heutiger Sinn eher ein kommunikativer als ein artenerhaltender.

    Ausserdem schau doch mal, wie viele Menschen es auf diesem Planet inzwischen gibt! Ich glaube wir müssen uns keine Gedanken machen, ob der Mensch ausstirbt, weil er sich nicht fortplanzt, eher im Gegenteil, sind viel zu viele Menschen auf diesem Planeten.

    Ich bin der Meinung, dass die Sexualität einen neuen Sinn in der Kommunikation gefunden hat oder noch finden wird. Die Sexualität wird eines Tage komplett von der Fortpflanzung abegekoppelt sein, das ist nicht mehr aufzuhalten, auch wenn du das vielleicht nicht wahrhaben willst. Deshalb ist deine Rechnung einfach überholt! 🙂

  6. Es ist nicht meine Rechnung; es ist die Rechnung der Natur. Wenn wir uns in der Masse durch Kriege, Seuchen und Umweltvergiftung oder anderem Blödsinn deutlich dezimiert haben (und damit auch die – weltweit gerechnet – Handvoll Fortpflanzungsärzte und die dazu notwendige Technik verloren/vergessen sind), dann bleibt die spezieserhaltende Methode. Also wird diese „Rechnung“ niemals eingeholt, überholt oder antiquiert sein. Die Grundeigenschaften der Spezies Mensch bleiben erhalten, da kann man irgendwelchen modernen Schnickschnack nehmen, was man will. Der Mensch pfuscht hier herum und wird sicher auch dafür einmal die echte Rechnung der Natur präsentiert bekommen.

    Ich bin immer wieder erstaunt, bis in welche Schichten und Tiefen der Gesellschaft ein Fortschrittsglaube führen kann (hier Glaube an Fortpflanzungsmedizin).

    Das alles hat nichts mit meiner Toleranz gegenüber homosexuellen Leuten zu tun, habe ich ja oben schon erwähnt: sollen sie doch, jeder/jede ist hier ihres eigenen Glückes Schmied.

    Ach ja, noch was, lieber Herr Dr.: Sex ist immer noch die unangefochtene Methode Nr. 1 um Kinder zu zeugen. Ein minimaler Bruchteil wird durch medizinische Eingriffe gezeugt und das ist gut so. Dass Sex auch kommunikativ ist und dabei Spaß macht ist doch klar und positiv, logo.

    Werner 😉

  7. Du meinst: hier kocht der Chef noch selbst? 😉

  8. Jepp!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sfbasar.de © 2016 Frontier Theme