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Literatur-Blog

der neue Roman TROJANER von B. Lampe

Der Roman spielt an einem schwülwarmen Sommertag in Hamburg. Er hat über 1000 Seiten und beschreibt die Entwicklung verschiedener Bewohner, wobei das Hauptaugenmerk auf der Sprache liegt.


Eine Leseprobe:

Im Raumschiff war es eng und gemütlich. Ein bisschen wie im alten Flottbeker Kino, fand sie, nur dass es hier kein Popcorn gab. Aber bevor sie ihm ein Kompliment wegen der Einrichtung machen konnte, zauberte er eine große Tüte Popcorn aus der Kombüse. Dann flogen sie los. Zuerst ging es nach Alpha Centauri und von dort weiter über Beteigeuze nach Gamma Pegasi. Zwischendurch wurden sie zwar einmal beschossen, aber es war nur ein kleiner Bananenbomber, der keinen großen Schaden anrichtete.
Bei der Landung wurden sie von den Eingeborenen herzlich begrüßt, die die ganze Zeit schon auf sie gewartet hatten. Fanfaren tönten, bunte Luftballons stiegen in den Himmel und die planetaren Nationalfahnen wehten weithin über die Steppe. Sonja bekam einen leichten, herrlich duftenden Blumenkranz umgehängt und durfte ihren neuesten Steptanz vorführen, erst letzte Woche frisch in der Tanzschule gelernt. Leider waren die Eingeborenen, die aussahen wie große fette Hühner, geistig etwas beschränkt und hatten den fremden Usurpatoren, die in glänzenden Rüstungen aus feinstem Niobium-Edelstahl quixotegleich durch die Landschaft stolzierten, nicht viel entgegenzusetzen.
-Darum sind wir hier, sagte ihr Reisegefährte, der sich als Kader Abd el XX7/Y-11 vorgestellt hatte.
Er trug jetzt, wegen des Windes, wie er sagte, einen grünen Filzhut, unter dem sein Schrumpfkopf nicht so auffiel. Gewissenhaft baute er eine große gut geschmierte Maschine zusammen, die aussah wie eine Flugzeugturbine und mit der er die herumirrenden Metallgeschöpfe eins nach dem Anderen ansaugte und zerschredderte. Zwischendurch erwischte er leider manchmal auch ein paar der Hühner, und dann flogen ihre Federn in der Landschaft herum und die Turbine musste kurz angehalten und gesäubert werden, denn organischen Dreck vertrug sie überhaupt nicht.

Updated: 12. Juli 2012 — 16:53

5 Comments

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  1. Wo ist denn hier der Bestelllink zu dem Buch? Auf dem Cover leider auch nicht! Schade.

  2. Für mich hat die obige Beschreibung nichts mit der Leseprobe zu tun.
    Vielleicht kann der Autor den Inhalt ein klein wenig ausführlicher beschreiben oder die Leseprobe ein bisschen erweitern.

  3. Martina Möchel

    Da kann ich mich nur anschliessen. Ausserdem, wie soll man das Teil eigentlich bestellen können? 🙁

  4. Puh, wie kann man nur in so wenig Zeilen so viele Stilfehler (Absätze, wörtliche Rede, fehlender Zeileneinzug) einbauen? Dazu passiert hier in 15 Zeilen so viel – und wird nur vage angerissen – womit andere Autoren ganze Kapitel füllen. Soll das ein Klappentext sein? Ein Exposé? Wenn der ganze Roman so ist, passt die ganze Menschheitsgeschichte in 300 Seiten.
    Es sollen aber 1.000 Seiten sein und das Hauptaugenmerk liegt ausgerechnet auf der Sprache? Siehe obige Fehler ?! Nicht auf der Handlung? Nicht auf einer packenden Geschichte? Nicht auf interessanten Protagonisten?

    Nicht mein Ding!

    mgg
    galaxykarl

  5. Ich kann mir vorstellen, dass es Leser gibt, denen sowas gefällt. Andererseits ist es immer schwierig sich bei einem solch kurzen Text ein Bild zu machen mit dem man eine Beurteilung abgeben kann. Mir wird das nicht gelingen.

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