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BUCHREZENSION – Pratchett, Terry: Alles Sense – Ein Scheibenwelt-Roman

Pratchett, Terry
Alles Sense – Ein Scheibenwelt-Roman

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Originaltitel:  Reaper Man
Verlag: Manhattan
Medium:  Buch
Seiten:  317
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Oktober 2011
Maße:  216 x 138 mm

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ISBN-10:  3442546966
ISBN-13:  978-3442546961

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www.manhattan-verlag.de

Autorenporträt

Terry Pratchett, geboren 1948, fand im zarten Alter von 13 Jahren den ersten Käufer für eine seiner Geschichten. Der kleine Mann mit dem großen schwarzen Schlapphut zählte zu den erfolgreichsten Autoren Großbritanniens und ist einer der populärsten Fantasy-Autoren der Welt. Seit 1983 schrieb er Scheibenwelt-Romane. Er war zweifellos der Autor mit dem skurrilsten ehemaligen Beruf: Terry Pratchett war jahrelang Pressesprecher für fünf Atomkraftwerke beim Central Electricity Generating Board. Nach eigener Auskunft hatte er nur deshalb noch kein Buch darüber geschrieben, weil es ihm ja doch keiner glauben würde. Seinen Sinn für Realsatire hat der schrille Job jedenfalls geschärft. Von seinen Scheibenwelt-Romanen wurden weltweit rund 75 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 37 Sprachen übersetzt. Für seine Verdienste um die englische Literatur wurde ihm sogar die Ritterwürde verliehen. Umgeben von den modernsten Computern (und so durch ein Stück Schnur mit dem Rest der Welt verbunden) lebte Terry Pratchett mit seiner Frau Lyn bis zu seinem Tode 2015 in der englischen Grafschaft Wiltshire.

Inhalt & Fazit

Mit dem Roman “Alles Sense – Ein Scheibenwelt-Roman” hält man ein weiteres Paradestück aus der Scheibenwelt in Händen.

Bei diesem Titel handelt es sich um eine Neuauflage in einer neuen Übersetzung. Die alte konnte ich im Vergleich hierzu noch nicht lesen, deshalb kann ich nur die vorliegende Übersetzung beschreiben. Die Sprache wurde recht modern gewählt und es wurden viele verschiedene Fußnoten eingesetzt. Ich persönlich fand alles gut und flüssig lesbar, man konnte als Leser gut in die Geschichte einsteigen. Vom Layout des Bandes war ich nicht ganz so überzeugt – schließlich ist die Scheibenwelt ein eher mittelalterliches geprägtes Konstrukt. Da gefiel es mir nicht, dass das Cover ein eher comichafter Tod schmückte. Das wurde auch dadurch nicht besser in das Cover ein Lesezeichen zum Abtrennen zu integrieren – auch wenn mir diese Grundidee durchaus gefiel.

Für die, die den Roman nicht kennen sei hier noch einmal der Inhalt in kurzen Worten wiedergegeben:

Der Tod hat eine eigene Persönlichkeit entwickelt. Dies wird ihm aber nicht zugestanden und deshalb soll er nun sterben. Von diesen Aussichten ist der Tod natürlich nicht begeistert und er versucht mit allen Mittel die verblieben Zeit auszunutzen. Dabei macht er allerlei neue Erfahrungen, die vom Träumen bis hin zur Erschöpfung reichen. Da der Tod nun mit sich selbst beschäftigt ist, geht es in der Scheibenwelt drunter und drüber. Die Lebensenergie staut sich und alles Mögliche wird lebendig, was eigentlich tot sein sollte. Darunter auch der Zauberer Windle Poons. Dieser versucht natürlich, das Rätsel um die Abwesenheit des Todes zu lösen …

Kurz um: Der Roman hat alles, was man aus der Feder Terry Pratchetts erwartet. Viel Humor, fantastische Wendungen und Verwicklungen. Ein großartiger Lesespaß für alle Fans der Scheibenwelt und für die, die es noch werden wollen.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

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