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BUCHREZENSION – Kling, Marc-Uwe: Die Känguru-Trilogie

Kling, Marc-Uwe
Die Känguru-Trilogie

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Verlag: Ullstein Taschenbuchvlg.
Medium:  Buch
Seiten:  976
Format:  Gebunden
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Dezember 2015
Sonstiges:  In Schuber

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ISBN-10:  3548376231
ISBN-13:  978-3548376233
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www.ullsteinbuchverlage.de

Inhalt & Fazit

Der Band “Die Känguru-Trilogie” enthält alle drei bekannten Geschichten von Marc-Uwe Kling und seinem Känguru.

Mit dieser Box kommen die bekannten Bücher in einem neuen Gewand daher. Die drei Bücher ergeben nun aneinandergelegt ein großes Cover, auf dem ganz klar zu erkennen ein trinkendes Känguru prangt. Die Box ist aus stabilem Karton und führt die Titel der drei Bücher auf der Seite auf. Selbstverständlich ist die Sammelbox an sich ein Anti-Terror-Anschlag des Asozialen Netzwerkes.

Die Känguru-Trilogie dürfte die Leserschaft spalten und Familien entzweien. Während andere die Episoden rund um das schnapspralinenessende Känguru für irre komisch halten, stufen andere Mitbürger diesen literarischen Erguss als puren Blödsinn ein, der den Untergang des Abendlandes herbeiführen dürfte. Da ich die Inhalte an dieser Stelle nicht verraten möchte, sei an dieser Stelle nur gesagt, dass den gewillten Leser hier alles erwartet was eine gut Daily Soap beinhaltet. Es gibt viele fantastische Cliffhanger, Personen die kommen und gehen und einen herausragend ausgearbeiteten Gegenspieler zum sozialistischen Känguru. Das Asoziale Netzwerk führt einen in den tiefen Untergrund der Anarchie und verleiht uns Einblicke in die Gedanken von Regimegegner, die sich gegen den Kapitalismus richten.

Dieser Sammelband ist schwer einzuordnen und schafft sich seine eigene Kategorie, die zwischen Werbung für Schnapspralinen und Kapitalismuskritik liegen dürfte.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen oder aber beim Kopfschütteln und in die Ecke stellen.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

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4 Comments

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  1. Das Känguru ist einfach Kult und wer da nicht mitlacht, der gehört der neoliberalen Bourgeoisie an oder ist gar direkt eines dieser Kapitalschweine, die den armen Säuen die sauer verdienten Trüffel klauen. 😉

    Aber mal in Ernst, ich kann das Känguru nur jedem empfehlen. Die Geschichten sind nämlich nicht nur lustig, sondern haben oftmals auch einen ernsten Kern. Das Känguru kann man einfach so wegschnabulieren oder auch reflektieren. Die beinahe eintausend Seiten sind geballter Zündstoff. Zumal, Ullstein hat mit der Box ja wohl einen ordentlichen Treffer gelandet. Ich kann mich an dem Design kaum satt sehen. An sich wird ja sparsam mit Farben umgegangen und wirkt die Box in der Ansicht recht schlicht, aber die gesamte Komposition ist einfach irre. Da komme ich glatt in Versuchung zuzuschlagen, obwohl ich die Geschichten schon kenne. Das Teil sieht einfach irre schick aus. Und ich mag schicke Boxen.

    Jetzt zu Weihnachten darin schmökern, nebenbei „Musik ist keine Lösung“ von Alligatoah hören, während auf dem Monitor das offene Feuer im digitalen Netflix-Kamin knistert … Weihnachten kann so dekadent schön sein. 😀

    Was ich allerdings nicht verstehe, ist das Zitat in Orange am Ende der Rezension. „Die Känguru-Trilogie“ ist doch kein Lernmittel. Hat da etwa jemand nicht aufgepasst und aus irgendeiner Vorlage kopiert? Hm? 😉

    Auf jeden Fall dem Känguru, den Kängurufreunden und dem Känguruland ein gesegnetes, frohes Fest! <3

  2. Ich kann dir nur in allem recht geben. Ich habe die drei Bücher alle gelesen, die Hörbuch-cd gehört und die Bühnenauftritte im TV gesehen. Einfach göttlich. Das Känguru ist nicht nur sehr lustig sondern untergräbt alles, wofür der Staat und sein Obrigkeitsgetuhe steht. Nichts davon lässt das Känguru gelten. Subversivität ist das, wofür das Känguru steht und das ist einfach herrlich.

  3. Du hast natürlich recht: ich habe den Hinweis auf Lernmittel entfernt!

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