AM ENDE STEHT DAS WORT – Eine Kurzgeschichte von Margret Schwekendiek

Sie sehen, liebe Zuschauer, es ist eine Art Geisteskrankheit, von der die Literaten befallen sind, und wir tun gut daran, sie wegzusperren, zu unser aller Bestem. Melden Sie jeden Verdächtigen der Book-Guard, um jede Gefahr gleich aus dem Verkehr zu ziehen. Unsere Sendezeit für diesen außergewöhnlichen Besuch ist nun um. Jason Low fuhr mit seinem Schwebegleiter nach Hause, verschloß alle Türen und Fenster, steckte sich Pfropfen in die Ohren, um die Dauerberieselung durch die nicht ausschaltbaren Monitore abzublocken. Dann öffnete er ein Geheimfach und nahm einen Gegenstand heraus. Wenig später glitt ein Lächeln auf sein Gesicht. In den Händen hielt er ein Buch, in dem er mit Vergnügen las: William Shakespeare „Viel Lärm um Nichts“.