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Literatur-Blog

21.+22.8. Aileen P. Roberts liest auf dem Keltenfest in Pappenheim

Lesung auf dem Keltenfest in Übermatzhofen bei Pappenheim.

Samstag 21. August 17 Uhr: Dìonàrah – Das Geheimnis der Kelten

Sonntag 22. August 13 Uhr: Thondras Kinder

Der Eintritt zum Keltenfest und zur Lesung ist frei!

Sportgelände Übermatzhofen, 91788 Pappenheim

http://www.aileen-p-roberts.de

Updated: 9. August 2010 — 18:28

8 Comments

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  1. An alle Kelten-Fans,

    und Fans anderer historischer/mittelalterlicher/frühzeitlicher Szenarien:
    Der Boom, sich in seiner Freizeit in andere Zeitalter/Kulturen/Rollen einzufühlen, ist nicht nur ungebrochen, er hält unvermindert an und wächst. Ob das nach – Psychologenlesart nun eine Realitätsflucht ist – oder schlichtweg das Vergnügen, einfach mal was anderes als im Alltag zu tun, sei dahingestellt. Logischerweise praktizieren all solche Wikinger-, Western-, Kelten-, Römer-Fans ja nur die schönen Seiten solcher zurückliegenden Epochen. Das Lagerleben, urige Sauf- und Fressgelage – ohne eklige Ausschweifungen – wecken in uns doch den Wunsch nach dem Echten, Ursprünglichen, weg von Digital-Handys mit 1000 Funktionen, die keine Sau braucht.
    Dazu einfachere Kleidung als unbezahlbare Armanis, Hugo Boss oder andere Edel-Klamotten.

    Für diejenigen, welche das auch noch im Kino genießen wollen, sei „Centurion“ empfohlen, der Ende August in die Kinos kommt. Die Story: Eine Handvoll römischer Legionäre überlebt 117 n.Chr. einen Hinterhalt der britannischen Pikten (Vorläufer der Kelten) und muß hinter den feindlichen Linien ums Überleben kämpfen. In einer der Hauptrollen: Olga Kurylenko, das Schnuckelchen aus dem letzten James Bond-Film. Sie spielt eine finstere Pikten-Fürstin.

    Und was schreibt Cameo Flush in seinem Fantasy-Roman „Die Spiegelkrieger des Druiden“?
    Seine Erklärung dafür, warum um 180 n.Chr. die Pikten den römischen Hadrianswall in Britannien überrennen konnten. Die gleiche Epoche des römischen Imperiums, an der Schwelle zum Verfall in zwei Hälften. Die Pikten sind und waren bis heute ein mysteriöses, geheimnisumwittertes Volk. Wie konnten diese blaubemalten, tätowierten Barbaren die überlegenen Römer nicht nur zurückdrängen, sondern schließlich auch aus Britannien vertreiben? Sehr spannend, sehr blutig.

    Wir sind die ersten, die aus „Die Spiegelkrieger des Druiden“ eine Leseprobe auf sfbasar.de veröffentlichen werden. Und zwar VOR „Centurion“!

    Mit piktischen Grüßen
    galaxykarl ;-))

  2. Wäre doch ne tolle Idee wenn so ein Heer mal gurch ein Zeitloch in die Gegenwart käme und dadurch gleichzeitg von einem Prallschirm/Schutzschirm geschützt wäre, so dass sie unangreifbar wären für unser Militär. Wie würde sich unsere Welt verändern, wenn ein solches Heer in unser Leben einbrechen würde und kein Verständnis dafür hätte, dass wir von diesem Einhalt erbeten würden in ihrem Eroberungsgebaren.

    Wie wäre solch ein Szenario? Was meint Ihr?

  3. Hallo Detlef,

    im Prinzip kann man diesen Kulturschock in zahlreichen Zeitreise-Romanen in vielerlei Facetten nachlesen. Gerade bin ich total heiß auf „1632“ und ff. von Eric Flint (der auch mit David Weber an ein paar Honor-Harrington-Romanen geschrieben hat). Darin verschlägt es eine moderne amerikanische Kleinstadt, samt Schrotflinten-bewaffneter-Hinterwäldler-Amis – in den europäischen Dreißigjährigen Krieg. Soll recht gut sein, gibt´s aber leider noch nicht in einer deutschen Ausgabe.

    Und wenn der Weg umgekehrt wäre, also Truppen vergangener Epochen in die Zukunft, dann lies mal „Das verlorene Regiment“, ich glaube von William Forstchen oder eben auch David Webers „Die Excalibur-Alternative“ (römische Legion in der Zukunft).

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl

  4. Ich hasse „amerikanische Kleinstadt, samt Schrotflinten-bewaffneter-Hinterwäldler-Amis“-Filme und -Bücher, soas goutier ich nicht!

  5. Centurion hört sich interessant an! Werde ich mir sicher anschauen, ich hoffe, er läuft noch etwas länger, Ende August bin ich nämlich in Schottland.
    Ja, ja, die Pikten, ein wirklich interessantes Volk. Hatte ich erwähnt, dass mein Spitzname „Pictsie“ ist 😉

  6. Wenn ich mir die meisten Menschen um mich herum betrachte, wie sie sich so gebären, da drängt sich mir wirklich oft der Gedanke auf, ob sich soviel geändert hat seit diesen Zeiten? Von kulturellen Veränderungen oder Verbesserungen im Verhalten und Umgang miteinander ist oft bei den meisten Mitschenschen weit und breit nichts zu bemerken… Wenn die Strafandrohung und Konsequenzen unserer Gerichtsbarkeit nicht wäre, dann würde man sich immer noch so verhalten, jedenfalls die meisten unserer Mitmenschen, echt traurig!

  7. Das kenne ich Irene, das geht mir vor allem auf der Arbeit so. Dort meinen Leute, die keine Ahnung haben, sie wüssten alles besser, weil sie einfach in der Rangordnung und Verdienst besser stehen. Doch in Wirklichkeit sagt das überhaupt nichts darüber aus, wer mehr Ahnung von dem Job und der Materie hat!

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