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Literatur-Blog

SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Romantische LIEBESGESCHICHTEN der ungewöhnlichen Art”

Erstellt von Mona Mee am 2. Mai 2012

Romantische LIEBESGESCHICHTEN der ungewöhnlichen Art

sfbasar.de-Anthologie Band 14

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Liebe Freunde, liebe Besucher, liebe Leser,
in der Anthologie “Romantische LIEBESGESCHICHTEN der ungewöhnlichen Art” sammeln wir Beiträge und Kurzgeschichten unserer Autoren.

Heute kann ich Euch die ersten Beiträge für diese Anthologie bereits vorstellen. Das Thema ist die Liebe, die Liebe in allen ihren Erscheinungsformen und ihrem so unverwechselbarem Über-allen-Dingen-schweben. Die Liebe ist eine Kraft, die stärker ist als alles uns bekannte, selbst stärker als die stärksten Triebe. Oft sind es auch die kleinen Dinge, in denen uns die Liebe begegnet, die uns staunen lassen. Die Liebe beinhaltet das ganze Spektrum, welches das Leben für uns bereit hält und sie kann an den umwahrscheinlichsten Orten und zu ungewohnten Zeiten und zwischen völlig verschiedenen Wesen enstehen und stattfinden.

Liebe Autorinnen und liebe Autoren, bitte öffnet alle Sinne und schaut und horcht und merkt Euch das, wenn Euch die Liebe ob im täglichen Leben oder in Extremsituationen begegnet. Schreibt darüber, erzählt es nach oder phantasiert einfach eine Geschichte, die hier in unserer Anthologie erzählt werden möchte. Haltet also nicht hinterm Berg mit Euren Beiträgen und laßt uns zusammen diese Anthologie füllen, auf das auch alle anderen Leser und Besucher von sfbasar.de staunen können über das, was die Liebe in unserem Leben aus diesem machen kann.

Diese Anthologie soll dabei offenstehen für allerlei  Beiträge, Geschichten, Artikel, Leseproben und auch andere Formen der Literatur. Dabei sehe ich die Grenzen eher fließend zu anderen Themen. Ich werde also sehr großzügig mit der Beurteilung sein, ob eine Story hier hineinpasst oder vielleicht doch nicht so ganz. Habt Mut und bietet mir Eure Geschichten an, von denen Ihr meint, dass sie hier reinpassen. Aber genug der Worte. Lassen wir jetzt die Beiträge für sich sprechen:

DIE MUTPROBE – Science Fiction-Story von Carl Reiner Holdt

BUCHBESPRECHUNG: DIE WELLENTÄNZERIN von Tania Krätschmar – Rezension von Iris Gasper

LEIDENSCHAFTLICHE LIEBE – Eine Kurzgeschichte von Maria Nazira

LIEBESGLÜCK – Shortstory von Mona Mee

SILVESTER IN DEN HIGHLANDS – Jugend-Story von Aileen P. Roberts

SYRIA UND BAIRAL – eine dystopische Geschichte von Chiara Kaiser (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 2/2011)

BUCHBESPRECHUNG: VON DER NACHT VERZAUBERT – 1. Band der Trilogie von Amy Plum – Rezension von Iris Gasper

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Mona Mee

Bildrechte: Coverillustration “Liebesgeschichten” (liebesgeschichten.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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EINE GESCHLECHTSIDENTITÄTSSTÖRUNG IST KEIN ZUCKERSCHLECKEN! – eine Kurzgeschichte von Mona Mee

Erstellt von Mona Mee am 27. Februar 2012

EINE GESCHLECHTSIDENTITÄTSSTÖRUNG IST KEIN ZUCKERSCHLECKEN!

eine

Kurzgeschichte

von

Mona Mee

Wir leben in einem „Sozialen Brennpunkt“, so sagte es mir jedenfalls der Lehrer als ich mich vertrauensvoll an ihn wandte, da ich nicht wußte, wem ich vertrauen konnte. Ich wollte von ihm wissen, was er davon hält, dass ich gerne Kleider trage obwohl ich doch ein Junge bin und kein Mädchen.

Mein Lehrer hat dann nachgefragt, seit wann ich diese Wünsche hege. Da habe ich ihm die ganze Geschichte erzählt, davon, dass wir im 11. Stockwerk eines Hochhauskomplexes wohnen, der aus fünf mit einander verbundenen Gebäuden besteht, in dessen Innenhof sich Kinderspielplätze, Wäscheaufhängeleinen und Sitzbänke befinden. Unsere Mutter, die Alkoholikerin ist und immer pleite, da sie das ganze Geld versäuft, hat uns drei Kinder, meine beiden älteren Schwestern und mich, alleine groß gezogen nach dem unser Vater bei einem Autounfall ums Leben kam, als ich noch ein Baby war.

Die Geschichte fing damit an, dass meine Mutter meine ältere Schwester zu einem Nachbarn schickte, um dort den wöchentlichen Umschlag abzuholen. Was genau es damit auf sich hatte sollte ich erst sehr viel später erfahren. Jedenfalls war unsere ältere Schwester immer tränenverschmiert als sie von Herrn Erwin Schuster zurückkam, der im Gebäude im 14 Stock wohnt, das sich direkt zur linken neben unserem Hochhaus befand und wo man hin und zurück gelangen konnte, ohne auch nur den Fuß nach draußen zu setzen.

Als unsere ältere Schwester dann einen Freund hatte weigerte sie sich diese ominösen Botengänge zu verrichten und so schmiß meine Mutter sie einfach raus. So weit ich dann später erfahren hatte, ist sie zu ihrem Freund gezogen und hat sich nie wieder bei uns blicken lassen. Von diesem Moment an hatte meine andere Schwester den Weg zu Erwin Schuster zu erledigen, die diesen Botendienst ohne zu murren und ohne ersichtliche äußere Veränderung ihres Gemütszustandes erledigte und nach der Rückkehr stumm den Umschlag an unsere Mutter aushändigte, die diesen sofort an sich raffte.

Was der Umschlag beinhaltete darüber konnte ich bis zu diesem Zeitpunkt nur spekulieren. Fakt war, meine andere Schwester, die einzige, die noch bei uns wohnte, war irgendwann nicht wieder von der Schule zurückgekommen. Alle Versuche sie wieder zu finden blieben erfolglos. Zu dieser Zeit betrachtete mich meine Mutter immer häufiger, um mich dann eines Tage dazu zu zwingen, die alten Mädchenkleider meiner beiden Schwestern aus dem Keller zu holen und diese anzuziehen.

Zuerst dachte ich, das ganz wäre ein lustiges Spiel, doch sehr schnell wurde aus diesem Spiel ernst, denn sie schickte mich zu  Erwin Schuster den ominösen Umschlag abzuholen. Vorher bleute sie mir ein, dass ich mich bei diesem Nachbarn unbedingt als Mädchen aus zu geben und immer die Kleider meiner Schwestern zu tragen hätte. Würde ich verraten, das ich kein Mädchen wäre, dann würde es ordentlich Dresche geben und jede Menge Hausarrest und kein Essen.

So ging ich also pflichtbewußt in Mädchensachen angezogen zu meinem ersten Botenjob los. Als ich bei Erwin Schuster vor der Tür stand, war mir aber doch ziemlich mulmig zu mute denn ich wußte ja nicht, was mich hier erwarten würde. Ich hoffte jedenfalls darauf, dass ich mich nicht verplappern würde und mir der Mädchenname, den mir meine Mutter verpaßt hatte nicht entfallen würde.

Als die Tür aufging, öffnete mir ein dicker alter Mann, der im Rollstuhl saß und irgendwie ungepflegt aussah und auch ziemlich nach Schweiß stank. Er winkte mich rein und fragte mich ob ich einen Saft trinken mochte oder vielleicht etwas anderes. Er fragte mich nach meinen Hobbys aus, was mir ziemlich schwer zu beantworten fiel, denn beinahe hätte ich Fußball gesagt, was mich bestimmt verraten hätte. Mädchen und Fußball ging ja wohl  überhaupt nicht, daher sagte ich ihm, dass ich mich sehr für Pferde interessieren würde.

Nachdem ich den Saft getrunken hatte, fragte mich Herr Erwin Schuster, ob ich denn wüßte, was meine Aufgabe hier wäre und ob meine Schwestern oder meine Mutter mir erklärt hätten, was zu tun sei von meiner Seite aus. Ich schüttelte den Kopf und machte ein unschuldige Gesicht, so dass Erwin Schuster ein wenig zu lachen begann, verlegen wurde und es ihm offenbar ziemlich schwerfiel mir zu sagen, was er von mir wolle. Er erklärte mir daher erstmal, dass er seit seinem Unfall, bei dem ihm ein Auto über die Beine gefahren war, im Rollstuhl sitzen würde und nicht mehr laufen könne, er aber sehr wohl noch etwas im Unterkörper spüren würde und nicht wie bei einer Lähmung alles taub sei.

Wäre ich nach dem was nun auf mich zukam direkt am nächsten Schultag zu meinem Vertrauenslehrer gegangen, dann wäre es mir in den nächsten Jahren bestimmt anders ergangen. Auf der anderen Seite tat mir aber auch meine Mutter leid, die ohne das Geld – wie ich in der Folge erfuhr, was in dem ominösen Umschlag an sie ging – todunglücklich geworden wäre, wenn Sie ihren Alkoholkonsum nicht mehr hätte finanzieren können.

Mein Vertrauenslehrer war dann doch ziemlich blaß, als ich ihm weiter erzählte, dass Herr Erwin Schuster von mir das selbe verlangte wie bereits vorher von meinen Schwestern… Anschließend gab er mir den Umschlag mit dem Geld und für mich noch einen 5 Euro-Schein. Ich wischte mir den Mund ab und verließ seine Wohnung. Ich dachte darüber nach, was meine beiden Schwestern hatten erdulden müssen in all den Jahren…

Als mich mein Vertrauenslehrer unterbrach bei meinen Schilderungen und mich fragte, warum ich denn damit weiter gemacht habe, erklärte ich ihm, dass ich mich für meine Mutter verantwortlich gefühlt hätte und es nicht übers Herz gebracht habe sie im Stich zu lassen. Außerdem fing ich nach und nach Gefallen an meiner zweiten Existenz zu finden, wenn ich mich als Mädchen verkleidete und etwas total Verwerfliches und Verbotenes tat. Hinzu kam, dass ich mich sehr wohl fühlte in den Kleidern und öfter und öfter heimlich das Haus darin verließ um mich in der Öffentlichkeit zu bewegen.

Es war schon ein Gefühl von Macht, wenn ich mir vorstellte, wie Erwin Schuster reagiert hätte, wenn ich ihm gezeigt hätte, das ich überhaupt kein Mädchen war. Ich hatte ein zweites Leben hinzugewonnen, eines das absolut abartig und widerlich war aber dadurch auch einzigartig und spannend. Ob das irgend jemand verstehen würde? Jedenfalls hatte ich mich endlich auch jemanden anvertraut, denn das ist etwas, was einen fertig macht, wenn man niemanden hat, den man diese Geschichte erzählen kann.

Was draus geworden war? Meine Mutter ist inzwischen in einer Klinik für Alkoholkranke und Herr Erwin Schuster an einem Herzinfarkt verstorben – und er hat es nie erfahren, dass ihm ein Junge jahrelang behilflich war! Jetzt habe ich einen neuen Freund, der mich an die Hand genommen hat und mit mir spazieren geht in der Stadt. Es handelt sich um meinen Vertrauenslehrer, der mein Geheimnis zu unserem Geheimnis gemacht hat, und der meine Vorlieben akzeptiert und sich nicht blöd dabei vorkommt, wenn er einen Jungen an der Hand führt, der in Mädchenkleidern steckt…

-Ende-

Copyright © 2012 by Mona Mee


Kaufempfehlung der Autorin:

Vetter, Brigitte
Transidentität – ein unordentliches Phänomen
Wenn das Geschlecht nicht zum Bewusstsein passt

Im Buch blättern

Verlag :      Verlag Hans Huber
ISBN :      978-3-456-84842-6
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      24,95 Eur[D] / 42,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Seiten/Umfang :      346 S. – 21,8 x 14,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 14.04.2011

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In der uns vertrauten zweipoligen Geschlechter-Ordnung darf es nur Frauen oder Männer geben und dazwischen gar nichts. Da bleibt kein Platz für Menschen, die sich im biologisch falschen Körper fühlen und ihre Identität geschlechtskonträr empfinden. Bisher werden die Betroffenen als gestört betrachtet.

Doch ist es nicht bald an der Zeit, das öffentliche Bewusstsein darauf hinzulenken, dass es eine Vielfalt von Geschlechtsvarianten und Geschlechtsidentitäten gibt, die nicht alle krank sein können? Transidentität /Transsexualität ist ein komplexes Phänomen und wirft nicht nur bei den Betroffenen und Angehörigen viele Fragen auf.

Neben der umfassenden und gut verständlichen Darstellung transsexueller Erscheinungsweisen, Verläufe, Ursachen und geschlechtsangleichender Maßnahmen sowie ihrer Voraussetzungen bietet das Buch ausführliche Informationen über die rechtliche Situation, über geschichtliche Hintergründe, Kontroversen, Debatten und vieles andere mehr.

Es richtet sich an Betroffene und deren Angehörige, an Ärzte, Juristen, Sozialpädagogen, an Menschen anderer Berufe, die mit Transsexuellen in Kontakt sind, sowie an alle Interessierten, die sich aufgrund des neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstandes eine fundierte Meinung bilden wollen.

Durch ihre fachlich kompetente, neutrale Aufklärung holt die erfahrene Psychotherapeutin und bekannte Fachbuchautorin die Transsexualität aus der «Schmuddelecke» und dem Bereich des «Schrillen».

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FRAGEN AN DEN OPA – Shortstory von Mona Mee

Erstellt von Mona Mee am 7. Januar 2012

FRAGEN AN DEN OPA

Shortstory

von

Mona Mee

“Opa, was macht eigentlich das Wesen des Lebens aus?”

“Kleines, was meinst du mit dem Wesen des Lebens?”

“Ich meine damit, dass ich mich frage, was wir überhaupt sind und aus was wir eigentlich bestehen und wofür wir eigentlich leben und es die Welt gibt, usw.”

“Langsam, Kleines, dass sind sehr viele Fragen auf einmal!”

“Opa, wenn ich zum Beispiel in der Schule in Bio danach frage was Leben eigentlich ist, habe ich immer den Eindruck, dass das der Lehrer eigentlich auch nicht weiß und er nur so tut als wüßte er das! Er leiert dann einfach den Stoff runter, so wie er auch in meinem Schulbuch steht, aber das sind ja alles bloß Äußerlichkeiten, meine Frage kann der Lehrer mir damit auch nicht beantworten!”

“Schatz, der Lehrer kann dir doch auch nur das beantworten, was er sicher weiß und Euch Schülern lehren, was der Lehrauftrag hergibt!”

“Aber dann erfahre ich doch niemals, was Seele und Geist, was Materie und Energie wirklich sind!”

“Der Lehrer wird Euch doch sicherlich erklärt haben, dass die gesamte Welt wie wir sie um uns wahrnehmen aus Materie und damit aus Atomen besteht. Und diese Atome bestehen wiederum aus Atomkernen und Elektronen.”

“Ich glaube ja, Opa. Aber woher kommen diese Atome denn, das hat er uns nicht gesagt?”

“Das kann schon sein, dass solche Fragen in deiner Klasse noch nicht dran sind. Ich kann dir nur soviel dazu sagen, dass alle Atome, die uns umgeben, aus denen alles besteht, uns eingeschlossen nichts anderes sind als der Staub von anderen Sternen.”

“Wieso Staub, Opa? Ich dachte wir wären aus Erde entstanden, aus dem, woraus die Pflanzen wachsen?”

“Das stimmt schon, Kleines! Aber alles was uns umgibt und auch wir selbst sind nicht nur aus Erde, sondern wir sind auch aus Atomen, die schon mal Bäume, andere Tiere, Häuser und selbst schon mal andere Menschen aus der Vergangenheit waren, oder zumindest darin enthalten.”

“Aha, aber was hat das mit anderen Sternen zu tun?”

“Schatz, alle diese Atome müssen ja irgend woher gekommen sein. Und bevor es die Erde gab, da gab es die Atome ja auch schon aus denen hier alles besteht. Deshalb habe ich gesagt, dass diese Atome eben auch schon mal in anderen Planeten enthalten waren, oder in anderen Sternen oder Sonnen.”

“Verstehe. Also sind die Atome schon sehr alt und kommen aus dem Weltraum. Aber wie sind sie entstanden und warum?”

“Dazu mußt du erstmal wissen, dass Atome der Schwerkraft gehorchen und sich deshalb immer dorthin begeben, wo schon welche sind, da sie sich gegenseitig mit ihrer Schwerkraft anziehen. Aber auf der anderen Seite sind die Atome auch nicht wirklich feste Körper, sondern bestehen aus Energie, die eingefroren wurde.”

“Opa, du meinst eingefroren wie die Eiswürfel im Kühlschrank?”

“Atome sind eingefrorene Energie, die Informationen versenden. Die Energie die in Atomen steckt, die kannst du erahnen, wenn du weist, das diese Energie die gigantische Energie ist, die bei einer Atombombe freigesetzt wird. Diese Kraft ist die Bindungsenergie, die in den Atomen steckt, die Kraft, die die Kerne darin zusammenhält.”

“Das mit der Atombombe habe ich schon mal im TV gesehen, da haben die das auch mal erklärt. Wie groß sind denn aber die Kerne in den Atomen, Opa? Nehmen die sehr viel Platz im Atom ein?”

“Schatz, die Atome bestehen ja nicht nur aus Kernen sondern auch aus Elektronen die sich schalenartig um die Kerne bewegen.”

“Und diese Elektronen sind wie weit von den Kernen entfernt?”

“Also da wirst du jetzt bestimmt überrascht sein. Der Abstand zwischen den Atomkernen und den Elektronen ist gewaltig!”

“Wie groß denn, Opa?”

“Der ist 99,99 % und noch viele weitere Neunen hinter dem Komma von dem gesamten Raum des Atoms entfernt!”

“Aber dann ist ja das Atom eigentlich fast völlig leer!”

“Das stimmt, Schatz, das Atom – und das gilt für alle Atome, die sich nur durch die Menge der Kerne und die Menge der Elektronenschalen unterscheiden – ist praktisch ein fast leeres Gebilde, das einen winzigen Kern hat und noch winzigere Elektronen die um sie herumfliegen und sonst ist alles leer dazwischen!”

“Das ist aber sehr komisch, dann bestehen wir ja praktisch nur aus Luft.”

“Nicht Luft, kleines, denn Luft wären ja auch Atome, sondern praktisch aus leerem Raum und Kraftfeldern.”

“Opa, das kann ich fast nicht glauben und es mir noch weniger vorstellen!”

“Ich gebe die einfach mal eine Analogie dazu, ein Beispiel. Warst du schon mal im Kölner Dom?”

“Ja da waren wir mal mit unserer Klasse und da haben wir erfahren wann der Dom gebaut wurde und aus was.”

“Und wie fandest du, dass der Dom von seiner Größe her im Vergleich zu einem Menschen ist?”

“Opa, gegen einen Menschen ist der Dom riesig!”

“Stimmt, Kleines, und jetzt stell dir mal den Dom völlig ausgeräumt vor und genau in der Mitte wäre eine Fliege!”

“Du meinst nur eine einzige Fliege in dem supergroßem Dom?”

“Genau, Kleines!”

“Opa, diese Fliege wäre ja praktisch nichts im Vergleich zum Dom”

“Richtig, Schatz, diese Fliege, wäre dann etwa so groß wie der Kern in einem Atom”

“Bohhh!!”

“Also siehst du es vor dir?

“Ja!, Wahnsinn!! Und wo sind die Elektronen?”

“Die Elektronen fliegen außen um den Dom herum und sind so groß wie ein einziges Härrchen dieser Fliege!”

“Das ist ja irre, Opi!”

“Meine ich auch. So, jetzt mußt du aber los, sonst kommst du zu spät in die Schule!”

“Vielen Dank, Opa, das du mir das so toll erklärt hast! Darf ich das meiner besten Freundin erzählen?”

“Na klar, kleines, wenn sie dir das glaubt!”

“Machs gut, Opa, ich mach dann mal los!”

Das Mädchen gab ihrem Opa einen großen Schmatzer auf die Backe und schnappte sich ihre Schulsachen und war schon aus der Tür als der Opa ihr lächelnd nachschaute…

-Ende-

Copyright © 2012 by Mona Mee

Kaufempfehlung der Autorin:

Sarnow, Karl
Physik-Wissen

Jede Menge Extrawissen

Verlag :      Compact
ISBN :      978-3-8174-8715-8
Einband :      Paperback
Preisinfo :      4,99 Eur[D] / 5,20 Eur[A] / 7,60 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      ca. 96 S. – 19,0 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      03.2012

Der Band vermittelt zusätzliches Extra-Wissen zum Schulstoff, mit dem man den Lehrer beeindrucken kann. Beispielsweise wird nachgeforscht, was man unter dem Begriff Fischauge versteht, warum die Jupitermonde tanzen oder weshalb man zum Drucken vier Farben braucht.

In übersichtlichen Infokästen wird der zum jeweiligen Thema passende Schulstoff noch einmal aufbereitet. Comicartige Illustrationen ergänzen den Inhalt.

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DAS KORRIGIERTE LEBEN – Kurzgeschichte von Mona Mee

Erstellt von Mona Mee am 21. Oktober 2011

DAS KORRIGIERTE LEBEN


Kurzgeschichte

von

Mona Mee

Kennt Ihr das, wenn man am Rande seines Blickfeldes eine Bewegung zu sehen glaubt? Doch wenn man hinschaut, dann ist da einfach nichts. Absolut nichts! Ich schaue auf und sehe in den Mustern der Blümchentapete des Wohnzimmers meiner Mutter wie sich die Blumen bewegen, sich umgruppieren. Doch immer geschieht es am Rande meines Blickfeldes, niemals wenn ich direkt hinschaue, dann ist wieder Stillstand und die heimtückischen Blumenmuster grinsen mich an als wenn nichts gewesen wäre. Es ist grausam, so wie bei einem gebrochenen Bein, wenn es unter dem Gipsverband juckt wie verrückt, aber man nicht kratzen kann, weil der Gips so eng anliegt, dass oft nur eine lange Stricknadel, die man an der Innenwand des Verbandes entlang bis zur juckenden Stelle schiebt, die Qual lindern kann.

Ich schaue auf den großen TV-Apparat, der klobig mit seiner ganzen Wucht auf vier schmalen engen stelzenartigen langen Beinen steht. Meine Mutter steht auf Retro, daher war sie überglücklich als sie das alte Gerät aus den späten 60ern bei einem Antiquitätenhändler für eine wirklich unanständig hohe Summe erstehen konnte. Ich habe den Ton leise gedreht und sehe Politiker, die sich streiten, ob des finanziellen Aufwands, der entstehen wird, wenn man nicht endlich die Klimagesetze verabschiedet. Inzwischen ist die Erderwärmung dermaßen vorangeschritten, dass die Welt nicht mehr so ist wie zu Zeiten als das alte TV-Gerät, in das ich blicke, entstanden ist. Ich bin ziemlich genervt im Moment, denn auch die Bilder im TV scheinen zu spinnen.

Wenn ich einem der Politiker zuhöre und ihn anschaue, dann scheint es mir als ob sein Kopf ganz langsam anfängt zu schrumpfen und als bald so klein geworden ist, dass es ulkig aussehen würde, wenn das Ganze nicht so furchterregend wäre. Also schaue ich einfach auf mein Essen vor mir, in dem ich lustlos herumstochere, denn es ist nicht gerade mein Lieblingsgericht, denn auch bei der Essensauswahl und dem Kochen lebt meine Mutter ganz und gar in der Welt ihrer Urgroßmutter.

Sie liebt solche Gerichte, die man stundenlang im Dampfgarer totkocht, wo keine Vitamine und Vitalstoffe mehr vorhanden sind. Sauerkraut, Eisbein und Kartoffelbrei aus selbstgestampften Kartoffeln hatte mir Mutter in die Micro gestellt. Niemand macht so was mehr, niemand isst so was mehr zu heutigen Zeit. Nur meine Mutter, die hat ihre Freude an so was. Ich schaue in das Kraut und wenn ich kurz zur Seite oder auf blicke, dann  denke ich eine Bewegung darin vernehmen zu können. Ich bin ziemlich angenervt davon, dass jetzt sogar das Essen auf dem Tisch mich verrückt machen kann und so steche ich kraftvoll in das Kraut, doch zu meinem Schrecken, weicht es aus und ich steche ins Leere. Als ich kurz die Augen schließe und wieder auf den Teller schaue steckt meine Gabel aber doch in dem Zeug und ich frage mich, ob ich mir das wieder mal nur eingebildet habe.

Mir ist der Appetit vergangen und so trage ich den Teller in die Küche zurück. Als ich wieder ins Wohnzimmer gehen möchte, da kommt Mutter zur Wohnungstür herein und begrüßt mich. Sie fragt mich, wie es mir ginge und ich schildere ihr, dass ich offenbar irgendwelche Wahrnehmungsstörungen habe und ob sie mich nicht vielleicht zum Arzt bringen möchte. Doch meine Mutter nimmt mich kurz in den Arm und drückt mich ganz fest, dabei gräbt sie ihre Finger ihrer rechten Hand in meine Haare und plötzlich verschwindet die Welt…

Die Frau dreht mit dem Fingernagel ihres Zeigefingers vorsichtig den Korrekturbutton unter dem Haarschopf des Kindes weiter nach rechts um das Betriebsystem des Androiden neu zu starten. „So was blödes“, denkt sie, „hätte ich doch einfach mal auf meine Freundin Judie gehört und ein teureres Modell gekauft, dann müsste ich nicht ständig das Kind neu booten!“

-Ende-

Copyright © 2011 by Mona Mee

Kaufempfehlung der Autorin:

Wagner, Verena
Benny Blu – Roboter

Kluge Maschinen

Illustriert von Grothues, Angelika
Verlag :      Kinderleicht Wissen Verlag
ISBN :      978-3-86751-189-6
Einband :      geheftet
Preisinfo :      1,99 Eur[D] / 2,10 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 17.03.2011
Seiten/Umfang :      ca. 32 S. – 14,8 x 10,5 cm
Produktform :      B: Geheftet
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 01.04.2011
Gewicht :      42 g
Aus der Reihe :      Benny Blu Buch

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In der Reihe „Benny Blu Bambini“ erwarten schon die Kleinsten spannende und lustige Abenteuer zum Vor- und Selberlesen. Hinter den Türchen der „Bambini Lesekalender“ verstecken sich 24 Bambini-Bücher für den täglichen Lesespaß. Interessante Wissensfragen beantworte ich für euch in den „Benny Blu Lernbüchern“. Mit der „Benny Blu Bücherbande“ erleben wir spannende und unvergessliche Augenblicke. Und in der Fantasy-Saga „Benny Blu und die Geheimnisse Arkaniens“ ergründe ich zusammen mit euch die Geheimnisse der fantastischen Welt Arkanien.

Praktisch programmiert: Benny Blu entdeckt mit dir die geschickten Maschinen von heute und morgen. Was macht einen Roboter aus? Wer hat sie erfunden? Und welche Aufgaben haben sie?

Leseprobe

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LIEBESGLÜCK – Shortstory von Mona Mee

Erstellt von Mona Mee am 18. Juli 2011

LIEBESGLÜCK

Shortstory

von

Mona Mee

Ich trinke den Wein in kleinen Schlückchen. Linda schaut mich strahlend an und trinkt ebenfalls vom trockenen Roten. Ich sehe sie an und nehme ihre Hand in meine beiden Hände. Sie stellt kurz ihren Kopf schräg, grinst zufrieden und zieht hastig ihre Hand zurück um sich eine Zigarette aus ihrer Handtasche zu fischen.  Ich winke den Kellner herbei um zu bezahlen. Linda steckt sich eine Zigarette zwischen die Lippen und haucht mir zu: “Ich bin schon vor der Tür, hier darf man ja nicht rauchen!” Ich schaue sie an und nicke mit einem Lächeln im Gesicht. Sie küßt mir kurz auf den Mund und ist schon verschwunden.

Der Kellner erscheint, Italiener, passend zum Restaurant. Er schiebt mir seine Rechnung zu, ich zahle und gebe ihm ein reichliches Trinkgeld. Er blickt mir kurz in die Augen und schaut dann durch die Panoramascheibe nach draußen, wo Linda hastig an ihrer Zigarette zieht.

Er sagt zu mir: “Klasse Frau, mein Herr, ist es Ihre Geliebte oder sind Sie vielleicht nur verwandt mit ihr? Wenn Sie sie mir überlassen, dann gebe ich Ihnen fünfzig Prozent von diesem Restaurant. Ich habe fünf Restaurants und das wäre sie mir wert!”

Ich blicke ihn kurz an und sehe nach draußen und beobachte Linda, die ihren letzten Zug macht und die Kippe mit dem rechten Stiefelabsatz am Boden zerreibt. Ich antworte ihm: “Beides, mein guter, Sie ist meine Geliebte und sie ist mit mir verwandt! Sie ist meine Nichte! Und nein, ich würde sie nicht mal für tausend Restaurants hergeben, denn ich liebe Sie von ganzem Herzen!”

Wir schauen beide aus dem Panoramafenster und sehen Linda mir zuwinken, ihr zu folgen als sie bereits die Strasse überquert und auf der anderen Straßenseite unruhig mit dem behandschuhten Händen über den Kofferraum meiner Vespa streicht.

Ich sage dem Kellner noch, dass mir das Essen gut geschmeckt hat und ich bestimmt wieder kommen werde und ihm sein Angebot nicht verüble, denn ich weiß, dass Linda eine einzigartige Frau ist, für die es sich lohnt, ein Risiko einzugehen. Dann erkläre ich ihm noch, dass ich mich beieilen möchte, denn diese tolle Frau, die ich so liebe,  ist immer eilig unterwegs, kann einfach nicht ruhig dastehen, da sie getrieben wird von einer Unruhe, die einfach niemand verstehen kann, außer meiner Person. Vielleicht. Dann verlasse ich die Lokalität.

ENDE

Copyright (c) 2011 by Mona Mee

Bildrechte: “Liebesgeschichten” (Liebesgeschichten.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Subcover-Liebesgeschichten-minus-100-minus-100-100.jpg” (Originaltitel: Liebesgeschichten.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Kaufempfehlung der Autorin:

Kail, Angelika / Fasch, Christa
Zwischen Beziehungswunsch und Wunschbeziehung

Verlag :      Goldegg Verlag
ISBN :      978-3-902729-34-7
Einband :      gebunden
Preisinfo :      21,40 Eur[D] / ca. 22,00 Eur[A] / ca. 28,10 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      248 S., zahlr. Übungen u. Beisp. – 17,0 x 24,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      2., Neuauflage 08.2011
Gewicht :      419 g
Aus der Reihe :      Goldegg Leben und Gesundheit

Titel bei amazon.de
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Sehr viele Menschen sind auf der Suche nach der „großen Liebe“. Dabei fallen sie immer wieder auf „den falschen“ Partner herein und sind enttäuscht, wenn die Beziehung erneut in die Brüche geht. Unglückliche Singles fragen sich verzweifelt, was sie falsch machen, weil kein Partner bleiben will. Beziehungsberater und solche, die sich auf den Weg in eine neue Beziehung machen wollen.

Wer sich selbst nicht kennt, nicht loslassen kann und stereotype Verhaltensmuster nicht durchbricht, findet niemals zu echtem Liebesglück.

Die Autorinnen führen die LeserInnen behutsam zu sich selbst und helfen ihnen dabei, eine ehrliche Bilanz über ihre Beziehungen zu ziehen und ihren Selbstwert aufzubauen. Damit ist der erste Schritt getan, um sich neuen Erkenntnissen zu stellen und sich für eine neue Partnerschaft zu öffnen.

Singles, notorische Beziehungskiller, verlassene Partner und Scheidungskandidaten haben mit dieser Lektüre die Chance, sich selbst verstehen zu lernen und glücklich zu werden.

Jeder kann die Liebes-Stecknadel im Partner-Heuhaufen finden!

Mag. Christa Fasch ist als selbstständige Trainerin und Coach tätig und widmet sich den Themenschwerpunkten Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Veränderungsmanagement.

Mag. Angelika Kail ist selbstständige Trainierin, diplomierte Lebensberaterin und erfolgreiche Sachbuchautorin. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Selbstfindung, Bewusstseinsbildung und Klärung von Sinnfragen. Sie ist Autorin des Buches „Auf Samtpfoten zum Lebensglück. Leben wie eine Katze“.

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