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Literatur-Blog

SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Mutanten”

Erstellt von Martin Ott am 24. März 2013

“Mutanten”

sfbasar.de-Anthologie Band 11

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Editorial

Liebe Freunde, liebe Besucher, liebe Leser,
in der Anthologie “Mutanten” sammeln wir Beiträge und Kurzgeschichten unserer Autoren.

“Mutanten” – Geschichten * Abenteuer * Erlebnisse - aus dem Alltag, aus der biologischen Nische, aus dem Genlabor, vom Esstisch. Spontane Mutation vs. Evolution? Was ändert sich am Menschen, wenn er nur noch genmanipulierte Nahrung zu sich nimmt? Sind Mutationen krank? Machen Mutationen krank? Kommen Mutanten besser durchs Leben oder leben besser im Zirkus? Gendefekt – Strafe oder  Segen?

Diese Anthologie ist offen für Geschichten, Artikel und weitere literarische Formen. Der Protagonist ändert sich oder etwas in seiner Welt. Oder der Leser verändert anschließend etwas in seiner Welt.

Inhaltsverzeichnis

1–9–11–20–300–2020 – Eine Science Fiction-Kurzgeschichte von Werner Karl

COMICBESPRECHUNG: A GOD SOMEWHERE von John Arcudi – Rezension von Elmar Huber

BUCHBESPRECHUNG: DAS DUNKLE (Midnighters 2 ) von Scott Westerfeld – Rezension von Irene Salzmann

DAS LETZTE LIED – Eine Kurzgeschichte von Chiara Kaiser

BUCHBESPRECHUNG: DIE UNSICHTBARE BARRIERE von Clifford D. Simak – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: ICH SEHE DEIN GEHEIMNIS – CLARITY 1 – Rezension von Irene Salzmann

IM ABSEITS (Teil 1) – Leseprobe Kapitel 1 aus: “Gambler-Zyklus 1 – Der Angriff” von Susanne Gavénis

IM ABSEITS (Teil 2) – Leseprobe Kapitel 1 aus: “Gambler-Zyklus 1 – Der Angriff” von Susanne Gavénis

IM ABSEITS (Teil 3) – Leseprobe 1. Kapitel – aus: “Gambler-Zyklus 1 – Der Angriff” von Susanne Gavénis

BUCHBESPRECHUNG: NACH DEM EINSCHLAG. Rage 1. von Arvid Nelson – Rezension von Britta van den Boom

NEU - NEUE FRONTEN (Teil 1) – Leseprobe 1. Kapitel aus: “Gambler-Zyklus 2 – Countdown” von Susanne Gavénis

(IN VORBEREITUNG) - NEUE FRONTEN (Teil 2) – Leseprobe 1. Kapitel aus: “Gambler-Zyklus 2 – Countdown” von Susanne Gavénis

(IN VORBEREITUNG) - NEUE FRONTEN (Teil 3) – Leseprobe 1. Kapitel aus: “Gambler-Zyklus 2 – Countdown” von Susanne Gavénis

ZERRISSENE HERZEN -  Story von Werner Karl

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Martin Ott

Bildrechte: Coverillustration “Mutanten” (Mutanten6.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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AUGENBLICKE – eine Kurzgeschichte von Martin Ott

Erstellt von Martin Ott am 11. Oktober 2012

AUGENBLICKE

eine Kurzgeschichte

von

Martin Ott

Am Ufer eines Teiches befinde ich mich in der Hocke, an demselben Punkt, an dem ich in der letzten Zeit immer häufiger angekommen bin. Der Platz scheint reserviert, scheint auf mich zu warten.

Die Gedanken gleiten über das Wasser und tauchen hinein. Hinein unter die Oberfläche zu den Augen des Spiegelbildes.

Schaue ich anderen Menschen in die Augen, erhalte ich ein tief gehendes Bild von ihnen. Doch manchem kann ich nur bis eine Handbreit vor die Augen blicken. Dann stoße ich auf eine unsichtbare Wand und dahinter ist Nichts. Totale Leere. Als ob mein Gegenüber gar nicht da wäre.

Wellen ziehen vorüber.

Auch in mir spüre ich eine Leere, wieder und wieder. Etwas fehlt in mir, ohne dass ich es genauer fassen könnte. Erst in der letzten Zeit scheint dieses Etwas eine Form anzunehmen und auch zeitlich näher zu kommen. Wenn ich nur dahinter käme, was es ist. So sehr ich auch suche, wieder und wieder gelange ich an diesen Punkt. Alleine komme ich hier nicht weiter.

Diesmal aber nickt das Spiegelbild mir zu und ich höre eine Stimme. »Weiter vorne im Park ist eine Nachricht!«

Mein Blick steigt auf, vom Wasser zum nahe gelegenen Weg, und trifft eine hochgewachsene Gestalt. Im Gegenlicht der Mittagssonne ist sie nur schemenhaft zu erkennen. Sie hebt langsam den Arm und deutet in Richtung des Weges. »Dort!«

Der Hinweis fühlt sich natürlich an. Aber wer ist diese Gestalt? Gebannt schaue ich ihr nach, wie sie blasser werdend davon wandelt. Ich wage nicht hinterher zu rufen, aber ihr Name erscheint in meinen Gedanken. Sie hat mich seit meiner Geburt begleitet und geht nun zu einem anderen.

Ich erhebe mich, nehme meinen Rucksack und gehe langsam in Richtung »Dort«.

Der Park ist nahezu leer. Der Weg führt weg vom Teich durch Anlagen und Wiesen zu einem Wäldchen. Ich gehe hinein, und erreiche eine Lichtung mit einem Pavillon.

Es ist gleich, in welcher Richtung ich gegangen wäre. Alle Wege führten mich hier her, geht mir durch den Sinn. Menschen jeden Alters gehen umher oder sitzen auf Bänken und halten Picknick. Gelegentlich kommen Paare aus dem Gebäude.

Interessiert betrete ich den Pavillon und sehe eine lange Wand mit beschriebenen Zetteln. Ich trete heran, doch ich kann nichts lesen.

Eine Frau nähert sich und wünscht mir einen Guten Tag.

Ich grüße zurück.

Sie ist einen halben Kopf kleiner als ich. Ihre Haare sind bräunlich und wellig. Ich habe sie noch nie gesehen.

Die Frau deutet auf einen Zettel an der Wand. Ich kann immer noch nichts lesen. Doch jetzt spüre ich jenes Etwas, das in mir fehlt, zum Greifen nahe. Ich fühle, dass ich angekommen bin, am richtigen Punkt in Raum und Zeit. Werde ich von hier tatsächlich weiterkommen?

»Diese Nachricht,« sagt sie, »haben wir beide in unserem früheren Leben hier aufgehängt.«

Langsam erinnere ich mich: Ja, ich hatte mich verabredet.

Ich schaue der Frau in die Augen, hinter die Augen, und kann dort lesen wie in einem Buch.

Wir wollten uns in diesem Leben wieder treffen, denn wir gehören zusammen. Immer.

Zaghaft umarmen sich unsere unbekannten Körper. Wir würden noch viel Zeit haben uns wieder kennenzulernen.

Hand in Hand begeben wir uns hinaus zu einer Bank. Wir öffnen die Rucksäcke und teilen unser Picknick. Danach legen wir uns in der Nähe auf eine Wiese, sie in meinem Arm, und wir träumen in der Sonne.

Irgendwann schmerzte der Arm. Ich blinzelte, aber die Sonne war wohl schon untergegangen. Ich versuchte, den Arm zwischen meiner Frau und der warmen Matratze herauszuziehen. Meine Frau?

Es dämmerte.

Der Wecker zeigte 6 Uhr früh und würde gleich klingeln. Ich blickte auf meine Frau, mit ihren hellen glatten Haaren und hielt sie etwas fester. Wer war die andere in dem Traum? Ich hatte sie tatsächlich noch nie gesehen. Meinen Arm ließ ich, wo er war – ließ ihr noch die letzten 10 Minuten Schlaf. Wir hatten vor zwei Jahren geheiratet. Und ich glaube, nein, jetzt endlich weiß ich warum.

In dem Augenblick, in dem ich meine Frau das erste Mal sah, fühlte ich mich – vollständig.

Beim Frühstück bat ich sie, am Abend mit mir in den Park zu fahren, an dessen Neugestaltung sie im vergangenen Jahr maßgeblich mitgewirkt hatte.

Unsere Augen trafen sich. Ihr Blick war süßsauer. »Wieso interessierst du dich für meine Arbeit? Hast Du schlecht geschlafen?«

»Lass uns gemeinsam einen Zettel aufhängen,«, sagte ich, »auf dem wir uns für das nächste Leben verabreden. Dort!«

Ihr Blick hellte sich auf. Sie schaute tiefer in meine Augen. Dahinter. Und dann sagte sie »Das ist das erste Mal, dass Du mir sagst, dass Du mich liebst.«

- Ende -

© Martin Ott, 2011, öffentliche Lesung “Lange Lohmarer Lesenacht” im Juni 2011.

Bildrechte: Besinnliche Momente und Reflexionen” (Besinnlich-die-zweite.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

“Augenblicke” ist erhältlich im eBook:

Bibliotheca Forticana – Kurzgeschichten

von Martin Ott

Phantastik – Romantik – Horror

Inhalt:
Mein Abend mit David Martín
Erntezeit
Die Granate
Augenblicke

Privatedition im August 2012, 1. Ausgabe
bei www.forticus.de
Download per klick als epub Datei oder PDF Datei

ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Storys unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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ERNTEZEIT – eine kurze Erzählung von Martin Ott

Erstellt von Martin Ott am 23. Juli 2012

ERNTEZEIT

eine kurze Erzählung

von

Martin Ott

Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. [...]
Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der
Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. [...]
(Artikel 14 Absatz 3 Grundgesetz)

Der Höhepunkt der Grundschulzeit waren die Klassenfahrten im vierten Schuljahr. Sie führten auf einen Ponyhof, in ein Landschulheim oder ein gut ausgestattetes Zeltlager und fanden in der Woche vor den Herbstferien statt. Früher hießen diese Ferien Kartoffel- oder Leseferien. Die Kinder hatten zwei Wochen keinen Unterricht und gingen mit den Lehrern auf die Felder und in die Weinberge. Jeder musste mit anpacken und seinen Beitrag leisten. Eine zweizügige Volksschule mit acht Jahrgängen brachte es immerhin auf rund 500 zusätzliche Erntehelfer, überlebenswichtig für die Dorfgemeinschaft. Später hatte man das Gesetz geändert. Aus den Kartoffelferien wurden die Herbstferien und diese außerhalb der Erntezeit angesetzt. Kinderarbeit störte die Entwicklung und freie Entfaltung. Auch der Schulunterricht hatte sich verändert. Frontalunterricht gab es nicht mehr und Lehrer und Lehrerinnen bereiteten die Kinder in liebevoller Weise auf ihre Aufgaben in der Gesellschaft vor. Aus den modernen Schulen kamen die Kinder um 17 Uhr fröhlich und entspannt nach Hause.

Am Elternabend vor der Fahrt stellte die Klassenlehrerin den Schulpsychologen, die Betreuer und die Berater vor, die mitfahren würden. Im Wechsel erläuterten diese dann den Ablauf der  Woche. Die Kinder würden verschiedene Dienste übernehmen, in vorgegebenen Situationen einzeln oder in Gruppen Aufgaben lösen, Ergebnisse vortragen und an schriftlichen Tests teilnehmen.

“Natürlich sollen Spiel und Spaß dabei nicht zu kurz kommen“, unterstrich die Lehrerin.

Am Ende der Fahrt würden dann Beobachtungen und Ergebnisse ausgewertet und unter Berücksichtigung der vergangenen Jahre eine Profilentwicklungsprognose erstellt.

“Aus dieser Prognose“, fasste der Psychologe zusammen, “geht hervor, welchen Weg Ihr Kind nach dem vierten Schuljahr einschlagen wird.“

Das bisherige Tuscheln der Eltern ging über in ein lautes Durcheinander. Dies alles war den Eltern längst klar, und selbstverständlich hatten sie das Recht, diese Entscheidung anzufechten. Die Medien berichteten ausführlich über solche Einzelprozesse. Diese quälten sich über Monate hin und bedeuteten letztlich die Wiederholung des Schuljahres.

Als die Eltern sich wieder beruhigten, verteilte die Klassenlehrerin einige Merkblätter und ein Formular. Kaugummi und Handys waren verboten. In echten Notfällen würde sie sich melden und für den Fall der Fälle stehe ein Arzt am Ort  rund um die Uhr zur Verfügung.

“Die Gesundheitskarte geben Sie bitte direkt bei Fahrtantritt am Bus ab“, sagte sie freundlich aber bestimmt, “ohne Karte keine Mitfahrt.“

Auf der Karte wurden nicht nur alle medizinischen Daten von Geburt an gespeichert. Sie enthielt auch alle Zeugnisse, Gutachten und Beurteilung zur geistigen und sozialen Entwicklung.

Die Lehrerin nahm das Formular und hielt es hoch.

“Und dies sind die Einverständniserklärungen, die wir von Ihnen benötigen. Oben zur Teilnahme an den Aktivitäten, in der Mitte der Zugriff auf die Gesundheitskarte und unten die Erlaubnis zur Spende von Organen und Körperteilen. Bitte unterschreiben Sie hier unten und geben Sie das Blatt ihrem Kind spätestens übermorgen mit in die Schule.“

Eine Verneinung war nicht vorgesehen, zum Wohle des Kindes und der Allgemeinheit.

Den letzten Tag verbrachten die Familien gemeinsam zu Hause. Alles lag eingepackt im Flur, die Dokumente obenauf. Die Themen der letzten Schulwochen wurden noch einmal durchgesprochen und letzte Hinweise zum Benehmen gegeben. Die Kinder tobten ausgelassen und konnten es kaum erwarten. Natürlich wussten sie, dass am Ende der Woche über ihre Zukunft entschieden wird. Aber das Ende des Schuljahres schien weit weg. Und dann werden sie neue Freunde finden. So war das eben. Eltern und Großeltern versuchten ihre Anspannung zu überspielen.  Ein bis zwei Kinder pro Klasse würden am Ende der Klassenfahrt zur Ernte ausgewählt und nicht zurückkommen. In diesem Falle erhielten die Eltern eine Urkunde, eine deutlich besser bezahlte Arbeitsstelle in einer anderen Stadt, eine großzügigere Wohnung und das Recht auf ein zweites Fahrzeug.

* * *

“Die Gesellschaft braucht Denker und Lenker, aber auch solche, die ohne zu fragen
zuverlässig zupacken und mitarbeiten, und so ihren optimalen Beitrag zum
Gemeinwohl leisten. Die Profilentwicklungsprognose kann nachweisen, dass der zu
erwartende Beitrag bezogen auf die körperlichen oder geistigen Möglichkeiten
suboptimal sein wird und sich durch die Ernte unter dem Strich ein größerer Nutzen
zur Steigerung des Gemeinwohls ergibt. Durch dieses international anerkannte
Verfahren werden junge Menschen zum Wohle der Allgemeinheit als Persönlichkeit
oder als einzelne Teile optimal in die Gesellschaft eingegliedert.“
(Quelle: Ministerium für Integration,  Elternbrief “Klassenfahrten im vierten Schuljahr“)

- Ende -

© Martin Ott, 2008, erschienen in den Andromeda Nachrichten des SFCD, AN Nr. 223, Oktober 2008

Bildrechte: Coverillustration “Evolution. – Menschheitsgeschichten” (http://www.chaosrigger.org/pixel02/upload/2011/02/06/20110206232618-23a74ac6.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Cyborgs01-89-minus-114-minus54.jpg ” (Originaltitel: 20110206232618-23a74ac6.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Buchtipp von Yvonne Rheinganz:

Rabisch, Birgit
Duplik Jonas 7

Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-78081-0
Einband :      Paperback
Preisinfo :      6,95 Eur[D] / 7,20 Eur[A] / 9,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 05.07.2011
Seiten/Umfang :      ca. 192 S. – 19,1 x 12,2 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      16. Auflage, August 2011
Aus der Reihe :      dtv pocket 78081

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Jonas ist ein Duplik. Er lebt mit vielen anderen Dupliks in einem sogenannten Hort, abgeschottet von der Welt, und muss nichts anderes tun als Sport treiben, sich richtig ernähren und auf seine Gesundheit achten. Nur eine Bedrohung gibt es in diesem idyllisch anmutenden Leben: den FRASS.

Eine Krankheit, die plötzlich und unbemerkt auftritt, die alle Organe befallen und die nur mit der sofortigen Entfernung des jeweiligen Körperteils »geheilt« werden kann. Die grausame Wirklichkeit, die dahinter steckt, ahnt keiner der Dupliks: Sie sind genetische Zwillinge von in der »normalen« Welt lebenden Menschen und müssen jederzeit als Ersatzteillager fungieren. Eines Tages ist auch Jonas vom FRASS befallen.

Birgit Rabisch wurde 1953 in Hamburg geboren, studierte Soziologie und Germanistik und arbeitet als VHS-Dozentin. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne. Neben Lyrik und einem Krimi hat sie die Romane ›Sonjas Logbuch‹ und ›Möglichkeit der Liebe‹ veröffentlicht. ›Duplik Jonas 7‹ (dtv pocket plus 78081) ist Birgit Rabischs erstes Kinderbuch und wurde mit dem Umweltliteraturpreis NRW ausgezeichnet.

Titel erhältlich bei Amazon.de
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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Storys unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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DIE GRANATE – eine kurze Geschichte von Martin Ott

Erstellt von Martin Ott am 23. April 2012

Die Granate

eine kurze Geschichte

von

Martin Ott

Er stand neben dem Bett in voller Montur.

Als sie aus dem Bad auf ihn zukam, fühlte er ihre Augen auf seiner Hose. Er schob den Hut ins Gesicht und raunte, “Das ist keine Knarre, das ist eine Granate!” Sie setzte sich auf die Bettkante, schaute zu ihm auf und ergriff seine Gürtelschnalle.

Am Morgen tastete er das Bett neben sich ab. Sie war nicht da und aus dem Bad war nichts zu hören. Hatte er geträumt? Oder hatte er es endlich geschafft, die Frau fürs Leben zu finden. Er stand auf und sah erwartungsvoll in die Küche. Doch dort war sie nicht.

Schließlich bemerkte er einen Zettel auf dem Nachttisch und dann las er in unbekannter Handschrift: “Rohrkrepierer”. Er rannte ins Bad und grub heulend das Gesicht in die Hände.

Nach einer Weile nahm er vom Toilettenpapier und wischte die Tränen weg, atmete tief durch und fing an zu suchen.

Im Arzneischrank nach Aspirin. Leer.

In der Wohnzimmerbar griff er nach der Wodkaflasche. Leer.

In der Küche zog er das kleine Messer aus dem Holzblock. Er hielt inne.

Ruhig ging er zurück ins Schlafzimmer und setzte sich auf die Bettkante. Dorthin, wo sie in der Nacht gesessen hatte. Er beugte sich nach seiner Hose, nahm die Granate heraus und zog den Stift.

- Ende -

© Martin Ott, 2011

Bildrechte: Coverillustration “Überraschungsgeschichten-der-besonderen-Art1.jpg ” () © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Überraschungsgeschichten-der-besonderen-Art1.jpg” (WEIHNACHTSGESCHICHTEN-60-minus-60-0-20110114100400-0d964f2a) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Buchtipp des Autors zur Literaturform Microfiction:

Markus Walther: Kleine Scheißhausgeschichten
68 kurze Geschichten

Verlag: Acabus
ISBN-13: 9783941404649
Einband: broschiert
Preisinfo: € 11,90 [D]
Umfang: 155 Seiten, 20 x 14 cm
Erscheinungsdatum: 1. Auflage, 20.09.2010

Kurzbeschreibung
Warum verschwinden immer wieder Socken in Waschmaschinen? Was hat man mit Godzilla gemacht, nachdem er besiegt wurde? Warum gibt es die Zahnfee und den Weihnachtsmann nicht mehr? Zu welcher genauen Uhrzeit ist das Ende der Welt? Dies Zwischendurchlektüre beantwortet in 68 Kurz- und Kürzestgeschichten die wirklich wichtigen Fragen dieser Welt und ganz nebenbei auch einige der Unwichtigen.

Über den Autor
Markus Walther, geboren 1972 in Köln, lebt seit 2006 mit seiner Frau und zwei Töchtern in Rösrath. Der Schwerpunkt seiner schriftstellerischen Arbeit liegt in der Gattung der Kurz- und Kürzestgeschichte.

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MEIN ABEND MIT DAVID MARTÍN ODER WARUM ICH GERNE SEINE BIOGRAFIE LESEN WÜRDE – Rezensionsgeschichte von Martin Ott

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Januar 2012

MEIN ABEND MIT DAVID MARTÍN

ODER

WARUM ICH GERNE SEINE BIOGRAFIE LESEN WÜRDE

Rezensionsgeschichte

von

Martin Ott

Vor kurzem bat mich eine Freundin, einen ihrer Bekannten zu empfangen. Ich müsse mir unbedingt die unglaubliche Geschichte seines Lebens anhören. Eigentlich war mein Terminkalender für dieses Jahr bereits geschlossen. Die letzten Tage des Jahres wollte ich entspannen und mir kein weiteres Mal “Wenn sie das hören, wird nichts mehr so sein, wie es einmal war” antun. Zu oft waren mir irgendwelche Leute als weltbeste Erzähler empfohlen worden. Doch ihr Vortrag hatte die Anmut eines Fachreferates. Schließlich gab ich dem Drängen der Freundin nach. Ich kannte ihren kritischen Umgang mit neuen Geschichten. Sie würde mir schon nicht irgendwen ins Haus schicken.

Zwei Tage später, am Abend des Fünfundzwanzigsten, stand im gelben Licht der Straßenlaterne ein junger Mann von vielleicht dreißig Jahren vor der Tür. Er nannte den Namen unserer Freundin und stellte sich selbst als David Martín vor. Und als ob er sich für sein Aussehen entschuldigen wollte, bestand er noch auf der Türschwelle auf der Tatsache, 45 Jahre alt zu sein. Dass er in den letzten 15 Jahren nicht gealtert sei, hinge mit seiner Lebensgeschichte zusammen. Er stamme aus Barcelona und hätte viele Jahre vom Schreiben einer Romanserie gelebt. Ich bat ihn in meine bescheidene Bibliothek, wo die eicherne Standuhr gerade ihre 20 Schläge tat und öffnete eine Flasche Gran Reserva.

Ohne Umschweife begann Don Martín, von seiner Zeit als 17-jähriger Nachrichtenredakteur zu erzählen. Sein damaliger Vorgesetzter war der Ansicht, verschwenderisch gebrauchte Adjektive und Adverbien seien etwas für Perverse. Von blumiger Prosa befallene Redakteure wurden mit mehrwöchigem Verfassen von Todesanzeigen kuriert. Sein Name war Don Basilio Moragas. Wer denkt hier nicht an Basilisken und deren mordenden Blick? Basilio erkannte, dass der junge David zu anderem als Journalismus berufen schien, und förderte ihn wohlwollend. So erhielt er für eine Romanserie einen langfristigen Vertrag, dessen Inhalt dem charakteristischen Aussehen der dubiosen Verleger in nichts nach stand. Er mietete sich in ein verrufenes Haus ein, das seit langem verlassen war, und schrieb viele Jahre Tag und Nacht, um den Vertrag zu erfüllen.

Später, im Alter von 28 Jahren hatte sich sein Pseudonym einen Namen im Blätterwald der Kioske gemacht. Da erhielt Martín von einem anderen Verleger das Angebot, ein Buch zu schreiben, mit dem sich eine neue Religion begründen ließe. Ein Schwerpunkt war dabei das Wir-Gefühl der Auserwählten, welches letztlich nur durch ein Feindbild erreicht werden könne, in dem alles Unreine der eigenen Gruppe in eine andere Gruppe hinein projiziert würde. Die Arbeit daran konnte er aber erst aufnehmen, nachdem sich seine bisherigen Verleger auf mörderische Weise veranlasst sahen, ihn aus dem Knebelvertrag zu entlassen. Regelmäßig traf er den neuen Auftraggeber, um den Fortgang der Arbeit zu besprechen. Martín schilderte diese Dialoge derart lebendig, dass ich mich schon an der Diskussion beteiligen wollte und ganz in Gedanken ein drittes Glas bereitstellte. Doch der Patron, wie Martín ihn nannte, nuckelte ständig an Zuckerstückchen, wie ein Drei-Groschen-Detektiv an seinem Zigarrenstummel, und würdigte mich keines Blickes.

Ganz anders Don Martín. Gelegentlich unterbrach er seinen Bericht, um mir an passender Stelle ergänzende Einblicke in seine Kindheit zu gewähren oder zum Glas zu greifen. Dabei gestattete er mir Fragen zum Handwerk eines Schriftstellers. Hatte ich mir doch an der Umsetzung eigener Ideen schon die Zähne ausgebissen und dadurch meinen beruflichen Weg in zweifelhafter Richtung beeinflusst.

Einigen Fragen entgegnete er meisterhaft durch erzählerische oder szenische Formulierungen. Manche Geschehnisse könne man aber auch einfach nicht besser darstellen, so sagte er, als sie getreu zu berichten: der Patron zum Beispiel erschien zu ihren Treffen wechselnd in komplett weißer wie auch in komplett schwarzer Kleidung. Und im Laufe der Erzählung fügten sich manche der von Martín zusammenhanglos eingestreuten Oberflächlichkeiten wie von selbst zusammen. Dabei erreichten sie eine Tiefe, in der sie dem Grauen in meinem Innersten in die engelsgleichen Augen schauten.

Doch waren die Berichte von David Martín in süffiger Atmosphäre auch noch so spannend, in vielen seiner Beschreibungen war die Anzahl plakativer nichtssagender Adjektive scheinbar größer als die Anzahl der Nomen. So konnte ich seine Haupt- und Nebenfrau nur mit Mühe anhand des Alters unterscheiden. In meiner Erinnerung blieben sie beide flach. Und so wunderte es mich auch nicht wirklich, als er von einer Begegnung mit weniger wohlwollenden Kritikern erzählte. Bei einem Überfall ritzten sie ihm ihre Meinung mit einem schmutzigen Messer in die Brust.

Nach dem dritten Glas Tempranillo waren wir zum vertrauten Du übergegangen. Da öffnete er sein Hemd, um mir die Narben jenes Vorfalles zu zeigen. Davids Stern war deutlich zu sehen.

In dem einen Jahr seiner Auftragsarbeit für den Patron kam es zu mehreren ebenso mysteriösen wie grausamen Todesfällen. Und fast wäre dabei nicht nur das Werk, sondern auch David selbst im biblischen Alter von 30 Jahren vollendet worden. Das monumentale Grabmal war bereits fertig gestellt und sein Todesjahr eingemeißelt.

Ein Polizeiinspektor versuchte ihm nachzuweisen, der Patron sei reine Einbildung und David selbst sei für die Todesfälle verantwortlich. Schließlich floh er nach Frankreich und lebte von der Summe, die für den Abschluss des Auftragsbuches vereinbart worden war.

Als die Bibliotheksuhr zur 23.Stunde schlug, hatte ich den Eindruck, viel länger mit meinem Freund David zusammengesessen zu haben. Wir verabschiedeten uns herzlich und er überreichte mir seine Memoiren als Manuskript. Da erlaubte ich mir noch eine Frage zur Schwierigkeit, die richtigen Bücher zu finden. Das Problem war ihm bekannt und er versicherte mir aus eigener Erfahrung, es sei nicht der Leser, der ein Buch aussucht, sondern das Buch wähle sich seinen Leser aus.

Am nächsten Morgen köpfte ich mit stählerner Klinge ein rohes Ei, um den Kater gütig zu stimmen, als sich die Freundin sorgenvoll meldete. Warum ich gestern nichts von mir hätte hören lassen? Sie behauptete steif und fest, David hätte bereits vorgestern kommen sollen und sie konnte mich gestern den ganzen Tag nicht erreichen. Mit ungläubigem Blick starrte ich auf die Datumsanzeige der Bibliotheksuhr. Hatte ich hier mit David nicht drei, sondern siebenundzwanzig Stunden verbracht? Ich dankte ihr für den interessanten Gast und versicherte, dass alles in Ordnung war. Ich wüsste nur einfach nicht, wo meine Zeit geblieben sei.

Nachdem ich das Manuskript in den letzten Tagen noch manches Mal in die Hand genommen habe, stehe ich weiter unter dem Eindruck seiner fesselnden Erzählkunst. Das Werk trägt den Titel “Das Spiel des Engels” und als Pseudonym hat sich David den Namen Carlos Ruiz Zafón überlegt.  Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. Ich habe wieder Spaß daran, mir Geschichten anzuhören. Und hat David doch einiges über die Inhalte seiner Schauerromane erzählt, halte ich nun mit seinen Memoiren das authentische Zeugnis seiner Meisterschaft in Händen: seine Autobiographie, abgefasst als grauenhaften Schundroman. Ob ich das Manuskript doch noch irgendwann lese? Ich denke, ich werde es nach den Feiertagen einem meiner Lektoren geben. Der Zafón könnte in unsere Sparte “Meister-Biographien” passen.

Aktennotiz des Lektors: »Das Spiel des Engels« von Carlos Ruiz Zafón ist bereits im Fischer-Verlag erschienen.

-Ende-

Copyright © 2011 by Martin Ott

Buchtipp des Autors:

Ruiz Zafón, Carlos
Das Spiel des Engels

Roman

Übersetzt von Schwaar, Peter
Verlag :      Fischer Taschenbuch
ISBN :      978-3-596-51181-5
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,99 Eur[D] / 13,40 Eur[A] / 20,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 19.01.2011
Seiten/Umfang :      ca. 720 S. – 19,0 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 08.06.2011
Aus der Reihe :      Fischer Taschenbibliothek 51181

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

›Das Spiel des Engels‹ erklomm Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und behauptete sich über 40 Wochen lang auf der Liste!

Barcelona in den turbulenten Jahren vor dem Bürgerkrieg: Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts aufzulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät – und in welchen Strudel furchterregender Ereignisse …

Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Fantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige. In eine Welt, die vom diabolischen Wunsch nach ewiger Schönheit regiert wird.

Carlos Ruiz Zafón wurde am 25. September 1964 in Barcelona geboren und besuchte dort die Jesuitenschule Sarri…. Beruflich war er später zunächst in einer Werbeagentur tätig. 1993 erhielt der damals 29-Jährige für seinen ersten Roman einen Jugendliteraturpreis. Seit 1994 lebt er in Los Angeles, arbeitet als Drehbuchautor und schreibt für die spanischen Tageszeitungen El Pa¡s und La Vanguardia.

Peter Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren, Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Redakteur beim Zürcher Tages-Anzeiger, seit 1987 freier Journalist und Übersetzer. Er lebt in Barcelona.

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