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Literatur-Blog

Marianna Müller

DAS 10. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 40) von Felis Breitendorf, Ottilie von Schottenburg & Conchita Mendés

Der israelisch-palästinensische Konflikt ist ein Konflikt um Land, die Sicherheit von Grenzen und um die Staatlichkeit zweier Nationen und bildet den Kern des Nahostkonflikts. Der aktuelle Konflikt in der Region geht insbesondere auf die Auseinandersetzungen zwischen arabischen und jüdischen Nationalbewegungen, aber auch schon vor die britische Mandatszeit zurück. Die sich hauptsächlich aufgrund der anhaltenden Verfolgung von Juden konkretisierende zionistische Bewegung verursachte große jüdische Einwanderungswellen (Alija), die zum Ziel hatten, endlich die jahrhundertelange Diaspora in Palästina zu beenden. Dies führte jedoch zu einem immer stärker werdenden Konflikt zwischen Arabern und Juden in der Region, die beide Palästina als ihre rechtmäßige Heimstätte ansahen. Die Rückkehr nach Zion! Seit Ende des 19. Jahrhunderts geht in Erfüllung, wofür das jüdische Volk zweitausend Jahre lang gebetet hat. Gleichzeitig wird um die Teilung des Landes heftig gerungen.

SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Psychogenese – Dem Wahnsinn auf der Spur”

Das Thema lautet: Psychogenese. Was bedeutet Psychogenese? Zum einen beschreibt der Begriff die Entwicklung und Veränderung einzelner seelischer Fähigkeiten sowie der seelischen Struktur (Psyche) eines Menschen im Verlauf seines Lebens (Ontogenese). Zum anderen beinhaltet das Wort Psychogenese die Entstehungsgeschichte von psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen (auch Psychogenie genannt) sowie deren psychische Ursachen und Bedingungen. Denkbar sind hier unter anderem Geschichten über die Entwicklung vom Kind bis hin zum Erwachsenen, Storys über den Hintergrund von Verhaltensänderungen oder auch die Beschreibung einer psychischen Störung mit ihren Ursachen. Die Entwicklung einer Person/Gestalt bietet jedem Autor unendliche Möglichkeiten.

WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 15) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

Als ich die Einsatzzentrale betrete, erwartet mich neben einigen maßgeblichen VPS-Spezialisten auch der SPSD-Polizeimeister José Ettena-Ikswotug aus dem Sun-Sun-System, der mir freundlich die Hand schüttelt. Eine Verhaltensweise, die mir selbst recht fremd ist, da sich diese Art von Körperkontakt nur noch in einigen wenigen Sonnensystem erhalten hat, so wie offenbar im Sun-Sun-System, der Heimat des Polizeimeisters. Die anderen Anwesenden begrüßen mich zumeist mit einem Kopfnicken, so wie es bei der ERK geläufig ist und sich inzwischen auch bei der VPS zu etablieren scheint. José Ettena-Ikswotug erklärt mir, dass er bei seinen Ermittlungen glaubt, herausgefunden zu haben, dass der Oberst auf dem Weg ist, in den inneren Bereich eines Sonnensystems, in dem sich die Tochter eines Syndikatschefs mit dem der Oberst auf Grund seiner von den VPS-KIs mitgeschnittenen Telefonate im Clinch steht, zu ermorden oder zumindest zu entführen.

WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 14) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

Nachdem ich beim Lagerfeuer angekommen bin, stellt sich der Fremde, den ich dort antreffe, als Biologe vor, der hier für ein Institut Forschungen betreibt. Er zeigt sich total verwundert ob meiner Geschichte, wie ich die letzten Tage auf diesem Planeten verbracht habe. Dass es auch bei seinen Leuten zum Ausfall ihrer funktechnischen Anlagen gekommen sei, bestätigt meine Vermutung, dass das Söldnerschiff tatsächlich eine ganze Reihe von Störsonden im Orbit positioniert hat. So bleibt mir nichts anderes übrig als mit dem Wissenschaftler in dem beengten Einbaum zu dessen Lager zu paddeln um von dort mittels einer Flugmaschine in eines der Lager zu gelangen in dem sich eine Orbitalfähre befindet, mit dessen Hilfe ich mich zu meinem Jäger transportieren lassen kann.

WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 13) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

Bei der Jagd habe ich mir ein paar Kratzer geholt. Ich könnte also mein Mediset bemühen, um mir was auf die Wunden zu schmieren. Doch vorhin habe ich einen Baum gesehen, der mir helfen könnte. Das sind die herzförmigen Blätter und der glatte Stamm, die mir in Erinnerung geblieben sind bei einem Überlebenstraining der ERK. Es handelt sich um einen Drachenblutbaum. Er heißt so, weil sein Saft rot ist. Im Überlebenstraining der ERK hat man uns empfohlen nach einem solchen Baum die Augen offenzuhalten, sollte man irgendwelche Verletzungen davon getragen haben. Sein Harz ist antiseptisch und hilft bei der Wundheilung. Ich werde also mein Mediset für Notfälle aufheben und hacke nun mit meinem Spezialmesser auf den Stamm.

WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 12) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

Schließlich muss ich wohl doch irgendwann eingeschlafen sein, denn als mich ein Lichtstahl aus dem Höhleneingang weckt, fühle ich mich richtig gut und ausgeschlafen. Mein Rechner erklärt mir, dass ich wohl so um die 10 Stunden geschlafen haben dürfte. Ich bin nun trotz der Wenn das der Fall sein sollte, wird es mich durch akustische Signale wecken und leise in mein ComImplantat mich vor einer Bedrohung warnen. Dabei kann es auf Grund meiner Atmung fRaupenmahlzeit und meiner verwerflichen Gedanken was meinen Rechner angeht froh, dass ich das Gerät habe, denn es ist natürlich immer im Betrieb und die Möglichkeit, die seine vielen Kameraaugen, von denen mindestens eines immer unverdeckt sein dürfte, egal wo ich das Teil an mir befestigt habe, über mich zu wachen. Verbunden mit seiner unmenschlichen Fähigkeit, Geräusche zu orten und einzuschätzen, auch wenn sie nur sehr leise sind, kann ich beruhigt schlafen ohne Erwarten zu müssen, dass ich von einem großen Tier angegriffen werde.

WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 11) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

Ich werde nun ein Feuer machen. Piranhas muss man gut durchbraten, sagt mein Armbandrechner, da sich in ihrem Fleisch oft schädliche Parasiten befinden. Kein Wunder, bei dem was sie sich lebend und roh einverleiben. Ich habe in meinem Equipment einen zusammenklappbaren Becher, den man auch als kleinen Kochtopf verwenden kann. Ich schnitze mir also ein hölzernes Gestell unter dem ich ein kleines Feuer anzünde. Darin koche ich die beiden Palmwedel, die ich am Vortag mitgenommen hatte. Ich habe jetzt schon mehrmals das Wasser gewechselt, damit die Palmwedel richtig zubereitet sind, denn wie auch die Piranhas muss man im Urwald alles mehrmals kochen, damit es für Menschen verträglich und bekömmlich und auch wohlschmeckend wird. Die anderen Palmwedel, die ich mir noch abgeschnitten habe garen über dem Feuer in den hohlen Röhren von Bambusstücken.

WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 10) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

Schon nach kurzer Zeit habe ich gefunden, was ich gesucht habe. Ihre länglichen geraden Blätter eignen sich hervorragend dazu, daraus Sehnen für meinen Bogen zu machen. An den Seiten haben die Blätter eine Art Dornen, die ich abscheiden muss. Zum Glück besitzt mein Spezialmesser eine zusätzliche dünne äußerst scharfe Klinge, mit der das hervorragend geht. Jetzt muss ich das Stangenblatt öffnen. Dann trenne ich nach Anleitung meines Handrechners den fleischigen Teil von dem stabilen inneren Teil. Jetzt nehme ich die daraus heraus getrennten Fäden in den Mund und flechte sie. Durch das Flechten werden die Fäden stabiler und haltbarer. Auf dem Bogen müssen sie großem Druck standhalten. Unten am Bogen habe ich sie schon mit einer einfachen Schlaufe festgemacht.

WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 9) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

Nun lasse ich den Nebelwald hinter mir und betrete den riesigen Dschungel der Tiefebene. Mein Rechner erklärt mir, dass in diesem Regenwald im Jahr fast drei Meter Niederschlag auf die Erde prasseln. Und man würde hier über eine Millionen verschiedener Tier- und Pflanzenarten finden. Schließlich bleibe ich stehen und schaue mich um: Jetzt bin ich definitiv im Regenwald. Das erkennt man an den hohen Bäumen. Mein Handrechner spricht von einer Höhe von fast 25 Metern. Außerdem ist es hier unten viel, viel schwüler und deshalb ziehe ich einiges von dem, was noch immer nass an meinem Körper klebt, aus und habe nun nur noch den Overall an, unter dem ich nun komplett nackt bin. Ich befinde mich in einem Bachbett und hoffe, dass mich der Bach weiter in die Zivilisation führen wird.

WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 8) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

Ich mühe mich und die Leiter ist schon fast am richtigen Ort. Obwohl das Material ziemlich wenig wiegt, ist das Ding ganz schön schwer und unhandlich. Aber man sieht in einer solchen Situation was ein bisschen um die Ecken denken für Vorteile haben kann. Jetzt habe ich die richtige Stelle erreicht und schubse die andere Seite von dem Ding über den kleinen Fluss. Als sie drüben aufschlägt ist mir als wenn mir jemand mit voller Kraft in den Magen geschlagen hätte: Sie ist total kaputt gegangen dabei. Das ist ein Desaster! Beim Überleben klappt es halt nicht immer beim ersten Versuch. Zurück ans Reißbrett!

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