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Literatur-Blog

MORGENGRAUEN II – eine Kurzgeschichte von little_wonni

Erstellt von little_wonni am 20. April 2012

Morgengrauen II


eine


Kurzgeschichte


von


little_wonni

>> Zum vorherigen Teil <<

Kaum war die Sonne über den Horizont gekrochen erwachte Brandon. Er hatte nicht nur einen widerlich altkupfrigen Geschmack in seinem Mund, sondern auch noch etliche Haare. Ächzend fischte er die Haare aus seinem Mund und steckte sie zu den anderen fettig verfilzten Strähnen auf seinem Kopf. Ein Blick nach unten bestätigte ihm schon das, was er längst befürchtet hatte: Er war vollkommen nackt und rund um mit Dreck beschmiert. Also hatte er es gestern Abend nicht mehr rechtzeitig nach Hause geschafft. Nun konnte er sich auf die Suche nach seinen Kleidern begeben. Erfahrungsgemäß fanden die sich immer innerhalb eines 3-Kilometer-Radiuses rund um die Stelle an der er aufwachte.

Von Gebüsch zu Gebüsch huschend bahnte er sich seinen Weg durch den Park, welchen er als den wiedererkannte, der sich schräg gegenüber seiner Bar befand. Er war seinem Ziel also so nah gewesen und hatte es dennoch nicht mehr geschafft. Endlich fand er seinen Kleider in einer kleinen Grillhütte wieder, die erstaunlicherweise nicht von irgendwelchen Pennern belagert war.
Schnell schlüpfte er hinein. Nun konnte er wenigstens nicht mehr als Exebitionist verhaftet werden. Allerdings sollte er sich doch schnellstmöglich entweder eine Regenpfütze suchen oder schnell durch den Park in Richtung seiner Bar laufen. Beides barg das Risiko in diesem Zustand gesehen zu werden. Er konnte es sich nicht leisten mit weiß der Himmel was für Flecken im Gesicht, aufgefunden zu werden.

Als sein Blick, dann auf die alte Grillasche fiel, schienen alle seine Probleme gelöst. Schnell schmierte er sich sein Gesicht, Hände und Arme mit der Asche ein. Besser war es einem Camoflage-Militär-Junkie zu gleichen , als einem gemeingefährlichen Irren. Dann machte er sich auf den Heimweg, der nur wenige Minuten beanspruchen sollte.
Alles war ungemein friedlich. Die Vögeln sangen in den Bäumen, Insekten flogen durch das grüne Gras und die ersten Blumen öffneten ihre Kelche im Morgenlicht.Doch zum Verweilen und durchschnaufen blieb ihm keine Zeit.

Den ganzen Weg durch den Park schaffte er ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen. Schnell lief er über die Straße und kam endlich vor seiner Bar an. Zitternd steckte er den Schlüssel ins Türschloss, als ihm jemand von hinten an die Schulter fasste.
Zuerst wollte er einfach die Tür aufschließen, sich nicht herumdrehen, einfach hineingehen und die Tür von der anderen Seite wieder verschließen. Seine dunkelbeschichteten Barfenster hätten seinen Anblick bestimmt genug verzerrt, dass sein Aufzug nicht aufgefallen wäre. Doch dann erkannte er den Geruch wieder, den er seit Monaten vermisst hatte. Wunderbar blumig stahl sich der Geruch in seine Nase. Eigentlich hatte er schon den Glauben daran verloren, ihr jemals wieder zu begegnen. Die kleine Elfe aus dem Park hatte also endlich den Weg zu seiner Bar hinter sich gebracht. Aber irgendetwas war dieses Mal anders. Unter dem Blumenduft schien der Gestank von Verfall zu lauern.

“Willst du nun deinen eklig-siffigen Mantel zurückhaben oder nicht?” fauchte sie ihn an.

Seufzend gab er seinen Plan auf und drehte sich zu ihr herum und fauchte zurück: “Vier Monate sind aber auch eine verdammt lange Zeit um einen Mantel, den man nicht ausstehen kann zurückzugeben!”

“Wenn man auf seine Scheiß-Visitenkarte auch mal eine richtige Adresse draufschreiben würde, oder sowas hochmodernes wie eine Telefonnummer, müsste man nicht ewig auf seinen Krempel warten!”

Er musterte sie von oben bis unten. Sie war verdammt dünn geworden,  ihre Haare glichen einem Krähennest und ihre Haut war durcheinend wie Pergamentpapier. Tiefe Schatten unter den Augen und ihre aufgesprungenen Lippen erweckten den Eindruck, dass sie seit Tagen nicht einmal mehr Wasser zu sich genommen habe. Das Leben schien ihr die letzten paar Monate übel mitgespielt zu haben. Beunruhigend fand er auch, die beiden riesigen Tragetaschen, die sie mit sich herumschleppte und an die sie sich klammerte, als hinge von ihnen ihr Überleben ab.

Er nahm ihr den Mantel in dem Augenblick ab, als sie zu Boden stürzte.

WIRD FORTGESETZT…

Copyright (c) 2012 by little_wonni

Bildrechte: Coverillustration “Fremdwesen01” (TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Fremdwesen01-100-minus16-100.jpg” (Originaltitel: TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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Auch Träumen kann gefährlich sein …Jess ist ein impulsives und toughes Mädchen. Doch als sie plötzlich von merkwürdigen Träumen heimgesucht wird, ist sie zunächst verunsichert. Haben diese Träume etwas damit zu tun, dass sie kurz zuvor vom Blitz getroffen wurde? Und warum schwirren ihr plötzlich die Aufenthaltsorte vermisster Menschen im Kopf herum? Aber Jess schüttelt ihre Verwirrung schnell wieder ab und weiß, was zu tun ist: Die vermissten Menschen müssen gerettet werden! Dass das manchmal nicht so einfach ist und dass auch noch das FBI Wind von der Sache bekommt – damit hat sie nicht gerechnet …

Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana, und lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Katzen in New York City und Key West. Nach dem Studium hoffte sie auf eine Karriere als Designerin in New York und arbeitete währenddessen u. a. als Hausmeisterin in einem Studentenwohnheim. Mit großem Erfolg, denn immerhin ließ dieser Job ihr genügend Zeit, ihr erstes Buch zu schreiben. Inzwischen hat Meg Cabot mehr als 40 Romane verfasst und ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Welt. Ihre Plötzlich-Prinzessin-Romane wurden von Hollywood verfilmt.

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RÜCKKEHR MIT HINDERNISSEN V – eine Fantasy-Kurzgeschichte von little_wonni

Erstellt von little_wonni am 15. April 2012

Rückkehr mit Hindernissen V


eine


Fantasy-Kurzgeschichte


von


little_wonni

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“Machs kurz, ich hatte noch keinen Kaffee!”, knurrte es auf der anderen Seite der Leitung.

Scheiße. Paul Smith vor dem ersten Kaffee ans Telefon zu holen, grenzte an Selbstmord. Gerüchteweise waren allein deswegen schon dutzende Leute gestorben.

“Ich kann auch noch mal später …”
, setzte er an.

“Wenn du jetzt auflegst, reiße ich dir erst recht den Arsch auf! Wach ist wach! Also was willst du? Und wehe es ist nicht wirklich wichtig.

“Ich brauchen jemanden vom psychologischen Dienst …”

“Dann ruf doch die Psycho-Spaken an! Was habe ich da mit zu schaffen?”, blaffte Paul.

“Es darf keiner vom richtigen psychologischen Dienst sein. Ich hab hier eine verwirrte Elfe, mit Menschenohren, die Dirk gerade erzählt, dass ihr Bruder sie in einen Frosch verwandelt hat.”

“Sicher das Es ne Elfe ist? Könnte doch auch ne normale Bekloppte sein.”

“Nee, die ist ganz sicher echt. Keiner kann nach unserem Duschzeug riechen, wie ne Blumenwiese. Kannst du mir nun helfen?”

“Oh Mann, was interessiert die dich überhaupt? Ihr glaubt doch sowieso keiner.”

“Das ist mein Job, Paul!”

“Schön, schön ich organisier was. Aber eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten …”

Sam rollte mit den Augen. Er kannte Pauls “kleine Gefälligkeiten” zu genüge.

“Okay abgemacht. Aber bitte gleich. Dirk rastet schon vollkommen aus und …”

Er hörte nur noch ein tuten in der Leitung. Solang er denken konnte, beendete Paul Smith so seine Telefonate. Er rieb sich die Schläfen und versuchte das mittlerweile geifernde Brüllen seines Kollegen auszublenden. Chancenlos. Er loggte sich in den Computer ein, um nachzuschauen, was die Kleine verbrochen hatte. Hausfriedensbruch, tätlicher Angriff und Beleidigung. Bei ihrer Verhaftung hatte sie Dirk eine Tasche zwischen die Füße geworfen und er hatte sich auf die Nase gelegt. Deshalb war er also so ungehalten. Er schaute auf die Uhr. Erst kurz vor acht. Das konnte eine lange Nacht werden. Der Gang zur Kaffeemaschine schien ihm die letzte Rettung zu sein. Schnell brühte er zwei Tassen dieses schrecklichen Gesöffs, das sie hier Kaffee nannten, und machte sich auf den Weg ins Verhörzimmer. Auf dem Gang traf er auf eine verführerische Rothaarige, die ihm aus lasergrünen Augen zuzwinkerte, sich lasziv auf dem Empfangstresen räkelte und mit ihrem Goldkettchen spielte, von dem ein Kreuz herabhing.

Kaum sah sie ihn, stieß sie sich vom Tresen ab und kam mit wogenden Schritten auf ihn zu. Sie wickelte sich eine ihrer Locken um den Finger und begann am Ausschnitt ihrer Bluse entlangzufahren. Als sie nur noch einen Wimpernschlag von ihm entfernt war, beugte sie sich vor und flüsterte ihm ins Ohr.

“Psychologischer Dienst, Sie hatten angerufen”, säuselte sie und lehnte sich wieder zurück.

“Äh, nein eigentlich hatte ich nicht …”, er stockte, als die lasergrünen Augen ins Eisblau wechselten und sich die Sünde auf zwei Beinen ein hämisches Grinsen nicht verkneifen konnte. Also beehrte ihn Paul heute persönlich. Das würde verdammt teuer werden.

“Sei nett zu Blondi!”
, raunte er Paul gerade in dem Moment zu, als Dirk die Tür des Verhörzimmers aufriss.

Dieser war über und über puterrot und seine Haare standen in alle Richtungen von seinem Kopf ab, als hätte er sie in reiner Verzweiflung gerauft. Der Anblick der Rothaarigen, kühlte zwar nicht unbedingt sein Gemüt, lenkte ihn aber von seiner Wut auf die Verrückte ab. Sein Kollege setzte ein Lächeln auf, welches einen 400-Watt-Strahler gekonnt in den Schatten stellte.

“Was hat uns denn die Sitte da Schönes mitgebracht?!”

Sam befürchtete schon das Schlimmste, als Paul einen Ausweis aus seinem Ausschnitt herausfischte, eine Augenbraue hochzog und seinem Kollegen den Ausweis direkt vor die Nase hielt.

“Oh”, war dessen Kommentar “Eva Adams, psychologischer Dienst. Tut mir Leid Ma’ am. Ich geh dann mal unsere Verrückte holen. McGrey hol doch schon mal ihr Gepäck.”

Als Paul mit den zwei Tragetaschen und der Handtasche zurückkam, hatte Dirk die kleine blonde Elfe gerade auf den Flur bugsiert und an Paul übergeben. Die schluchzte nun herzerweichend und murmelte immer wieder, dass sie nicht verrückt sei. Auf ihrer Stirn hatte sich mittlerweile eine ordentliche Beule gebildet. Dirk hatte sie wohl nicht besonders sanft in das Polizeiauto einsteigen lassen. Er übergab der Elfe ihre Handtasche, die diese an sich drückte, als sei es ein Rettungsanker und reichte Paul die zwei Tragetaschen.

“Sie kann auch eine nehmen”
, säuselte er mit seiner nervtötenden hohen Stimme. Also reichte er dem Häufchen Elend auch noch eine der schweren Tragetaschen und wurde so sein letztes bisschen Verantwortung für diesen Fall los. Er blickte ihr nach, während sie mit hängenden Schultern und eingezogenem Kopf hinter Paul hertrottete.

Paul war in einem schwarzen Lieferwagen mit seitlichen Schiebetüren gekommen. Er öffnete die Türen und warf die Tragetasche seitlich ins Auto. Die Elfe folgte seinem Beispiel und warf die zweite Tasche genau neben die erste und drehte sich zu ihm herum.

“Sie machen einen ganz schrecklichen Fehler …”, begann Dahlia zu jammern.

Für solche Diskussionen hatte er definitiv keinen Nerv. Er war lange genug nett zu der Elfe gewesen, die es einfach nicht geschafft hatte im entscheidenden Augenblick die Klappe zu halten. Also versetzte er ihr einen kräftigen Stoß gegen die Schultern, sodass sie durch die geöffnete Schiebetür flog und an die Seitenwand des Lieferwagens krachte.

Das Letzte was Dahlia sah, bevor sie bewusstlos wurde, waren lasergrüne Augen, die in ein berauschend leuchtendes Eisblau wechselten. Dann wurde alles um sie herum schwarz .

Das Ende?


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Bildrechte: Coverillustration “Fremdwesen01” (TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Fremdwesen01-100-minus33-100.jpg” (Originaltitel: TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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Liebe, Gefahr und Magie – die mitreißende Hexensaga geht weiter!

In letzter Minute wird Morgan von Bree und Robbie aus dem brennenden Haus gerettet, doch Cal und seine Mutter sind bereits spurlos verschwunden. Wie hatte Morgan sich nur so in Cal täuschen, wie seine Liebe für echt halten können? Er hatte einzig und allein ihre mächtige Hexenkraft gewollt. Und trotzdem vermisst Morgan ihn. Doch als sie schwarze Magie in ihrer Nähe spürt, fürchtet sie Cals Rückkehr. Hunter geht den dunklen Zeichen nach, und was er dabei entdeckt, wirft Morgans Weltbild völlig aus der Bahn …

Cate Tiernan wuchs in New Orleans auf und studierte russische Literatur an der New York University. Sie arbeitete zunächst in einem renommierten Verlag in New York, bevor sie beschloss, selbst Schriftstellerin zu werden. Ihre Hexenserie “Das Buch der Schatten” ist ein riesiger Erfolg und wurde in mehrere Länder verkauft; ein Kinofilm ist in Arbeit. Heute lebt Cate Tiernan mit ihrem Mann, zwei Töchtern und zwei Stiefsöhnen, einem Pudel und vielen Katzen in North Carolina.

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RÜCKKEHR MIT HINDERNISSEN IV – eine Fantasy-Kurzgeschichte von little_wonni

Erstellt von little_wonni am 14. April 2012

Rückkehr mit Hindernissen IV


eine


Fantasy-Kurzgeschichte


von


little_wonni

>> Zum vorherigen Teil <<

Das war definitiv, die beschissenste Woche ihres ganzen verdammten Lebens. Dabei war ihre Woche noch keinen ganzen Tag alt und sie wusste noch nicht einmal was für ein Wochentag gerade war. Gerne hätte sie dafür alle Schuld ihrem Bruder in die Schuhe geschoben, aber hier hatte sie sich alleine reingeritten.

Die alte Frau hysterisch anzuschreien und mit Kleidungstücken aus ihrer Tasche zu bewerfen, war ihr zunächst wie eine richtig gute Idee vorgekommen. Dies fand aber ein jähes Ende, als die zum Hörer griff und die Polizei anrief. Hätte sie in dem Moment schnell genug geschaltet und wäre das Universum auch nur ein bisschen auf ihrer Seite gewesen, hätte sie es noch schaffen können sich aus dem Staub zu machen. Da aber das Universum im Moment vollkommen gegen sie arbeitete, war die nächste Polizeistreife gerade mal einen Block entfernt gewesen und fing sie am Hauseingang ab, als sie gerade mit den verbliebenen Kleidern in ihren Tragetaschen flüchten wollte.
Das Entgegenwerfen der Tragetasche wurde ihr dann auch noch als Widerstand gegen die Staatsgewalt gewertet und bescherte ihr gleich eine Fahrt ins Polizeirevier. Zu allem Übel hatte sie sich beim Einsteigen auch noch den Kopf angehauen und hatte nun üble Kopfschmerzen. Verzweifelt versuchte sie den Polizisten klarzumachen, dass nichts von dem ganzen Schlamassel ihre Schuld war, was sich aber als mehr als schwierig herausstellte, da sie  von den vielen Treppenstufen aus der Puste war.

“Wie oft soll ich Ihnen das jetzt noch erklären? Nichts von dem, was passiert ist, war meine Schuld! Meinen Bruder sollten sie verhaften, diesen elenden verlogen Mistkerl. Schließlich hat er mich …”

“Ja, ja in einen Frosch verwandelt”
, begann er entnervt. “Das hatten wir schon Miss Bloodstone. Und ich wiederhole mich da wirklich ungern: Zum einen haben wir ihren Bruder nicht in der Wohnung von Frau Rosenberg vorgefunden, also kann er nichts mit der Sache zu tun haben. Frau Rosenberg hat uns mittlerweile bestätigt, dass er vor 7 Monaten aus ihrem gemeinsamen Apartment ausgezogen ist. Er erwähnte auch gegenüber Frau Rosenberg, dass sie und ich zitiere an dieser Stelle “auf einem ganz komischen Trip wären und nicht mehr alle beisammen hätten”. Und zum anderen gibt es keine Menschen, die andere in Frösche verwandeln können!”, endete er brüllend.

“Er ist ja auch ein Elf! Die können zaubern. Und ich konnte auch zaubern, wenn ich meine Ohren noch hätte, würde ich sie auf der Stelle in einen Frosch verwandeln, damit sie mal sehen wie sehr sie sich irren!”
brüllte sie zurück.

In dem Moment öffnete sich die Tür des Befragungszimmers und ein anderer Polizist steckte seinen Kopf durch die Tür. Braune Haare, braune Augen und von der großen Nase einmal abgesehen, ziemlich niedlich.

“Brauchst du auch einen Kaffee, Dirk?”

“Ja bitte, Sam! Und ruf mir jemanden vom psychologischen Dienst.”

“Wieso, was haben wir denn?”, fragte der Braunhaarige.

“Das Übliche kurz vor Vollmond. Hausfriedensbruch, tätlicher Angriff und ach, ja einen bösen Bruder, der sie in einen Frosch verwandelt hat”
, sagte er und zog wissend die Augenbrauen nach oben, “Außerdem sollst du mich in der Dienstzeit nicht mit meinem Vornamen ansprechen.”

“Ja das könnte ein Grund sein den psychologischen Dienst anzurufen, Herr Petersen, Sir!”, frotzelte Sam und verschwand durch die Tür.

“McGrey gibt mir bei den Spätschichten wirklich den Rest”
, murmelte er und schaute Dahlia noch einmal mit einem resignierten Blick an, “Noch einmal von vorne Miss Bloodstone… ”

Dahlia war völlig am Ende. Ihr Kopf tat so unheimlich weh und pochte unaufhörlich. Sie war nicht in der Lage auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Wenigstens hatten sie sie im Beisein einer Polizisten duschen lassen, sodass sie jetzt nicht mehr den ganzen Schmutz vom Tümpel in den Haaren hatte und ihre Füße wieder schneeweiß waren. Auch hatten sie ihr erlaubt frische Kleidung aus ihrer Tasche zu kramen. Sie trug jetzt einen schwarzen Rock der Handbreit über den Knien endete und eine rote Bluse.
Allerdings verbesserte ihr frisches Aussehen, die Laune des grauhaarigen Polizisten nicht. Vielmehr schien es ihn noch wütender zu machen, als er eh schon war.

“Mein Bruder hat mich in …”, setzte sie erneut an.

“Ich werde mir den Scheiß nicht noch einmal anhören!”, rastete Dirk Petersen nun vollkommen aus.

Sam McGrey hörte die Wutschreie seines Kollegen, durch 2 Bürowände und die geschlossene Tür. Er musste etwas unternehmen, bevor sein Kollege die Kleine endgültig plattmachte. Leider fiel ihm für die Lösung dieses Problems nur eine Person ein. Er griff zum Telefon. Dieser Anruf würde ihn teuer zu stehen kommen …

FORTSETZUNG FOLGT…

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Bildrechte: Coverillustration “Fremdwesen01” (TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Fremdwesen01-100-minus55-100.jpg” (Originaltitel: TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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Liebe, Gefahr und Magie – die mitreißende Hexensaga geht weiter!

Morgan ist geschockt: Mit einer klaffenden Wunde in der Kehle ist Hunter die Klippe hinuntergefallen. Hat er den Sturz in den eiskalten Fluss überlebt? Der Gedanke, womöglich für den Tod eines Menschen verantwortlich zu sein, lastet sehr auf Morgan. Doch nicht nur das – Cal gesteht ihr, dass er genau wie sie von den Woodbanes abstammt und davon schon sein Leben lang gewusst hat. Warum hat er sie angelogen? Als sich Morgan in ihrem Hexenzirkel nicht mehr sicher fühlt, sucht sie entschlossen nach Antworten …

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RÜCKKEHR MIT HINDERNISSEN III – eine Fantasy-Kurzgeschichte von little_wonni

Erstellt von little_wonni am 13. April 2012

Rückkehr mit Hindernissen III


eine


Fantasy-Kurzgeschichte


von


little_wonni


>> Zum vorherigen Teil <<

Nun war es offiziell: Ihr Leben war nur noch eine einzige große Katastrophe. Zunächst einmal hatte es sie etliche Minuten und einige Tränen gekostet, den Taxifahrer dazu zu überreden, sie in ihrem Zustand ins Taxi steigen zu lassen. Zugegeben, auch sie fand den fleckigen Mantel nicht besonders vertrauenerweckend und ihre mittlerweile schwarzen, nackten Füße schmeichelten ihr auch nicht besonders, aber normalerweise ließ man ein Mädchen in Not doch immer ins Taxi.
Sie hatte ihr Selbstvertrauen gerade damit verarztet, dass der Taxifahrer entweder schwul oder halbblind sei, als ihr siedendheiß einfiel, dass sie gar kein Portmonee dabei hatte. Schnell begann sie unter den misstrauischen Blicken des Taxifahrers den Mantel zu durchwühlen.

Was sie da zu Tage beförderte nagte wirklich an den letzten kümmerlichen Resten ihres schon sehr verstümmelten Nervenkostüms. Neben einer abgetrennten Hasenpfote fand sie ein blutverschmiertes Taschentuch, die Visitenkarte und ein Klappmesser in der einen Manteltasche. Aus der anderen fischte sie jede Menge Tabakkrümel und Zigarettenstummel, eine tote Maus (Ihhh) und 50 Dollar in kleinen Scheinen, was ihre Rettung war. Sie wollte gerade den ganzen Müll im Aschenbecher entsorgen, als sie den Blick des Taxifahrers auffing, der ihr verkündete, dass er gleich jegliche Toleranz gegenüber seinem Fahrgast verlieren würde. Mit spitzen Fingern steckte sie also die ganzen Hinterlassenschaften zurück in die Manteltasche und hielt lächelnd das kleine Bündel mit den Geldscheinen hoch. Dies veranlasste den Taxifahrer dazu, sie wenigstens nicht aus dem Taxi zu werfen. Er verlegte sich stattdessen darauf, sie böse anzustarren.

Vor ihrer Haustür angekommen, bezahlte sie dem Taxifahrer zähneknirschend 30 Dollar inklusive Trinkgeld. Dieser bedankte sich dafür, indem er sie schnellstmöglich aus dem Taxi jagte und mit quietschenden Reifen davon fuhr.

Bekannterweise macht das Unglück nie vor der eigenen Haustür halt. Sie musste feststellen, dass an der Türklingel weder ihr Name, noch der ihres Bruders zu finden war. Also beschloss sie kurzerhand, bei ihrer uralten und schon ziemlich klapprigen Nachbarin Frau Rosenberg zu klingeln. Sie wollte gerade aufgeben, nachdem diese nach dem fünften Sturmklingeln immer noch nicht geöffnet hatte, als der Türsummer betätigt wurde. Die Gegensprechanlage schien wieder einmal kaputt zu sein, denn aus ihr drang nur ein unverständliches Rauschen.

Warum hätte auch der Fahrstuhl funktionieren sollen, dachte sie sich, nachdem sie sich die sieben Stockwerke bis zu dem Apartment von Frau Rosenberg hochgequält hatte. Keuchend und schnaufend kam sie endlich an der Tür an.

“Hast dir ganz schön Zeit gelassen! Ich hab ja nicht den ganzen Tag Zeit hier herumzustehen und auf dich zu warten”, wurde sie krächzend begrüßt.

Im Hintergrund hörte sie in kaum ertragbarer Lautstärke irgendeine dieser furchtbaren Quizshows, mit denen alte Menschen ihren Lebensabend zu verschwenden schienen. Sie holte gerade Luft und setzte zum Reden an, als sie von Frau Rosenberg unterbrochen wurde.

“Kommst jetzt rein und nimmst deinen Krempel mit oder soll ich ihn der Heilsarmee spenden? Der steht mir schon seit Monaten in den Füßen rum. Mach! Ich will meine Quizshow nicht verpassen. Und bleib mit deinen dreckigen Füßen und dem Hippie-Aufzug bloß auf der Flurmatte.”

“Wie meinen Krempel …”, setzte sie gerade an, als die Alte sich herumdrehte und in ihrer Abstellkammer verschwand.

Im nächsten Augenblick krachten ihr zwei große Tragetaschen und ihre Handtasche vor die Füße.

“Hat dir dein Bruder da gelassen”
, teilte ihr die Alte mit, “hat gemeint du würdest bestimmt kommen und es holen, wenn du von deinem Back-to-the-Nature-Tripp zurück bist. Haste ja wohl auch nötig bei dem Aufzug! Netter junger Mann übrigens und so adrett gekleidet. Ganz im Gegensatz zu anderen Leuten.”

Wäre die Frau nicht so alt und zerbrechlich gewesen, hätte Dahlia an dieser Stelle ihren letzten Rest Beherrschung verloren. Anstatt sie anzubrüllen und ihren Bruder als rücksichtloses Arschloch zu titulieren, atmete sie mehrmals tief durch.

“Das wird jetzt aber nicht so’ n Mediationskrams, oder wie der Mist heißt in meinem Flur, junge Dame. Das kannste nämlich draußen machen, wegen dir habe ich schon fast meine ganze Quizshow verpasst.”

Es blitzte rot am Rande ihres Gesichtfeldes auf …

FORTSETZUNG FOLGT…

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Bildrechte: “Alltagsgeschichten (en gros)” (Alltag3.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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Dunkelste Gedanken, böseste Absichten – es gibt nichts, was der unsterbliche Krieger Amun als Hüter des Dämons der Geheimnisse nicht lesen und damit auch manipulieren könnte. Diese Fähigkeit ist auch bei anderen unsterblichen Gestalten sehr begehrt. Selbstauferlegte Isolation scheint Amuns einziger Ausweg zu sein, um sich vor den Qualen der fremden Geheimnisse zu schützen.
Doch die Versuchung, sich wider alle Vernunft der Welt zu öffnen, wird immer größer, als er die betörende Haidee kennenlernt – eine Dämonen-Jägerin, die geschickt wurde, um Amun zu töten …

New York Times- und USA Today-Bestsellerautorin Gena Showalter gilt als Shooting Star am romantischen Bücherhimmel des Übersinnlichen. Ihre Romane erobern nach Erscheinen die Herzen von Kritikern und Lesern gleichermaßen im Sturm. “Die Herren der Unterwelt” gelten als ihre bislang stärkste Serie.

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RÜCKKEHR MIT HINDERNISSEN II – eine Fantasy-Kurzgeschichte von little_wonni

Erstellt von little_wonni am 8. April 2012

Rückkehr mit Hindernissen II


eine


Fantasy-Kurzgeschichte


von


little_wonni

>> Zum vorherigen Teil <<

Da hatte er ihr eine Frage gestellt, die sie sich selbst nicht beantworten konnte. Immerhin war es schon 7 Monate her, dass ihr Bruder sie in eine Amphibie verwandelt hatte. Sicherlich hatte er sich schon längst aus dem Staub gemacht. Aber das durfte sie sich nun ganz sicherlich nicht anmerken lassen.

“Klar hab ich eines! Ich werde auch gleich mit dem Taxi dorthin fahren. Mein Bruder wartet schon auf mich. Wir sind um drei zum Kaffee verabredet.”

Der Fremde hob leicht die linke Augenbraue und atmete tief ein. Sein abschätzender Blick machte SIE noch ganz irre.

“Schon klar, Kleine”
, antwortete er leicht amüsiert, “dann würde ich mich an deiner Stelle mal beeilen. Wir haben schon halb fünf durch …”

Ein Schreck fuhr ihr in die Glieder. Er wusste, dass sie log. Und schlimmer noch, er wusste, wo sie waren, sie hingegen hatte nicht den geringsten Schimmer. Sie befanden sich zwar nun auf einem Weg, aber sie wusste nicht, wohin er führte oder wie weit sie vom Rest der Zivilisation entfernt waren. Hier könnte er sie einfach ins Gebüsch zerren und unaussprechliche Dinge mit ihr anstellen. Kein Mensch war unterwegs, keiner würde ihr helfen oder ihre Schreie hören. Andererseits, wenn er ihr etwas hätte tun wollen, hätte er ihr dann seinen Mantel …

“Jetzt mach dir mal nicht gleich ins Hemd! Wäre echt schade um meinen schönen Mantel. Gleich um die Ecke rum führt der Weg aus dem Park raus. Ich bring dich nur schnell zum Taxistand!
” unterbrach er ihr Gedankenkarussell.

Klasse! Der Kerl war also ein Lügendetektor und Gedankenleser in einem. In diesem Moment bogen sie um die Ecke und sie konnte einen Blick auf das Schild des nur wenige Meter entfernten Taxistandes erhaschen. Erleichtert atmete sie auf und bereute es noch im selben Augenblick.
Natürliches hatte es der Typ bemerkt und grinste nun übers ganze Gesicht. Wenn er sie jetzt auch noch auslachte, müsste sie sich ernsthaft darüber Gedanken machen, ihm die Augen auszukratzen. Zu seinem Glück entschied er sich gegen einen Lachanfall. Anscheinend hatte er ihre wütend entgleisenden Gesichtszüge bemerkt. Stattdessen griff er in die löchrige Hosentasche seiner Jeans und zog ein dreckfleckiges Stück Papier heraus und überreichte es ihr.

“Meine Karte. Falls du dein Zuhause nicht mehr findest. Und natürlich um mir meinen Mantel zurückzugeben!”
Dann zwinkerte er ihr zu, drehte sich um, bahnte sich seinen Weg quer durch das Gebüsch am Wegesrand und war wie vom Erdboden verschwunden, bevor sie sich auch nur eine Antwort darauf hatte überlegen können.

Sie zuckte mit den Schultern und betrachtete sich den Fetzen Papiere etwas genauer, den er ihr in die Hand gedrückt hatte.

Als Kontaktadresse hatte er ihr also eine Bar angegeben. Sie beschloss, sich Zeit zulassen, bis sie den Mantel zurückbrachte. Für eine schmierige Kneipe brauchte sie nämlich echt ein besseres Nervenkostüm. Schnell schob sie die Karte mit spitzen Fingern in eine der Manteltaschen.

FORTSETZUNG FOLGT…

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Copyright (c) 2012 by little_wonni

Bildrechte: Coverillustration “Fremdwesen01” (TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Fremdwesen01-100-166-100.jpg” (Originaltitel: TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.


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Sie wollen Gutes und sind doch zum Bösen verdammt: die Herren der Unterwelt. Sechster Teil der preisgekrönten Lords of the Underworld-Serie von New York Times Bestseller-Autorin Gena Showalter.Er darf alles, nur eins ist ihm bei Todesqualen verboten: die Wahrheit zu sagen. Gideon ist der sechste Herr der Unterwelt, und in ihm haust der Dämon der Lüge.
Und so wie er selbst Wahres nicht benennen darf, so erkennt er bei anderen sofort die Lüge. Bis er auf Scarlet trifft, eine ebenfalls unsterbliche Seele. Sie behauptet, seine Frau zu sein: der Mensch, den er einst geheiratet und leidenschaftlich geliebt hat. Doch so wenig Gideon sich erinnern kann, so wenig deutet darauf hin, dass Scarlet lügt.
Im Gegenteil: In ihrer Gegenwart flammt in Gideon ein längst vergessenes Verlangen neu auf. Doch er darf ihm nicht nachgeben, denn damit würde er Scarlet in tödliche Gefahr bringen …

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MORGENGRAUEN – eine Kurzgeschichte von little_wonni

Erstellt von little_wonni am 6. April 2012

Morgengrauen


eine


Kurzgeschichte


von


little_wonni


Es war noch früh am Morgen, Tau lag auf den Grashalmen der Wiese und die ersten Sonnenstrahlen brachen sich golden ihren Weg durch das dichte Blätterdach. Sie trafen auf die Tautropfen, die daraufhin glitzerten wie Diamanten und das Licht in allen Farben des Regenbogens aufleuchten ließ. Die ersten Frühblüher reckten ihre Köpfe über das Gräsermeer und öffneten ihre Blüten der aufgehenden Morgensonne. Insekten erwachten mit Brummen und Flügelschlagen und begannen die Wiese zu beleben. Vogelgezwitscher wurde von Baumkronen heruntergetragen zusammen mit kleinen weißen Blütenblättern, die nun einen Teppich über der Wiese ausbreiteten. Sie sog die Luft ein, die so wunderbar nach Frühling roch und schon den Gedanken an einen heißen Sommer aufkeimen ließ. Ihr Blick erreichte nicht den Himmel sondern streifte das grüne Gräsermeer, das nun immer lebendiger wurde. Das Rascheln im Gras bemerkte sie über dem Schlagen der Insektenflügel nicht.

Dies war der mit Abstand grauenhafteste Mordschauplatz, dem sie sich jemals hatte stellen müssen. Dies lag aber nicht an der Leiche oder am Geruch von  Blut, der kupfrig frisch zu ihr herübergetragen wurde, sondern schlicht und ergreifend an der Szenerie, die sich vor ihr auftat. Den Blick abgewandt steckte sie Metallstäbe durch die grüne Grasdecke, verankerte sie in der Erde rund um den Tatort und befestige daran das flatternde gelbe Absperrband der Polizei. Erst dann raffte sie sich dazu auf, mit ihrem Kollegen das Mordopfer zu begutachten.

Sie war wunderschön in ihrem weißen Kleid, wie sie dort im Gras lag, umgeben von Frühlingsblumen, die gerade erst ihre Blüten geöffnet hatten. Ihr schwarzes Haar lag, wie ein dichter schwarzer Fellteppich hinter ihr ausgebreitet im grünen Gras. Ihre Hände waren unter ihren Kopf gebettet und sie lag auf der linken Seite in Embryonalstellung. Wenn man das Ganze von der anderen Seite betrachtete hätte man meinen können, sie hätte sich dort zu einem Schläfchen in das morgendliche Sonnenlicht gebettet. Aber von dieser Seite aus sah man, dass ihre grünen Augen weit offen standen und alles Leben daraus gewichen war. Sie blickte nur noch mit dem stumpfen Blick der Toten in die Ferne und ihre Haut glich weißem Marmor, durchzogen mit leuchtend blauen Linien. Überall hingen kleine rote Tupfer. In ihrem Gesicht, auf ihrem Kleid und auf den umliegenden Grashalmen. Dort leuchteten die roten Blutstropfen wie Rubine in der Morgensonne.

Ihr Kollege Sam fing ihren Blick auf und hielt in fest. Nun durfte sie keine Schwäche zeigen. Dies war zwar nicht ihr erster Tatort, aber die Kollegen warteten bei einem weiblichen Opfer immer noch darauf, dass sie in Tränen ausbrach oder sich erbrach. Also schluckte sie den Klos in ihrem Hals herunter und begann mit der Bestandsaufnahme.

Das Opfer war noch sehr jung. Laut dem Ausweis, den sie in ihrer Handtasche fanden, war sie gerade erst sechzehn geworden. Ihr Name war Eva Dawn und sie lebte nicht weit entfernt in einem dieser entzückenden kleinen Häuschen mit den weißen Gartenzäunen im Dahlienweg. Noch nie war es in dieser Gegend zu einem derartigen Vorfall gekommen. Vielmehr galt hier alles als sehr ruhig und idyllisch. Sie betrachtete die Wunde des jungen Mädchens und wandte sich an den herbeigerufenen Kollegen aus der Gerichtsmedizin.

“Todesursache und Zeitpunkt?”, fragte sie den weißhaarigen Kollegen, der gerade mit der Begutachtung der Leiche fertig geworden war.

“Nun ja liebe Kollegin, der vordere Teil ihrer Kehle fehlt gänzlich. Ich kann ihnen aber nicht sagen, ob sie verblutet oder erstickt ist. Auf jeden Fall hat sie noch gelebt, als man ihr die Kehle aufgerissen hat. Im umliegenden Gras sind viele kleinen Blutstropfen verspritzt. Sie hat wohl versucht weiterzuatmen und …”.

“Ich werde das Ganze ja dann in ihrem Bericht lesen”
, unterbrach sie in rüde, “Todeszeitpunkt?”

“Das Blut ist noch nicht eingetrocknet, also ist es nicht lange her. Auf einen Zeitpunkt möchte ich mich aber noch nicht festlegen. Die Wunde sieht aus, als hätte sie ein Tier gerissen. Allerdings kann es kein einheimisches Tier gewesen sein. Dazu ist die Wunde zu groß. Wir haben hier gerade mal Füchse, wenn’s hochkommt. Die rennen eher weg, wenn sie Menschen sehen”, stellte der Gerichtsmediziner mit einem Schulterzucken fest.

Stöhnend rieb sie sich die Schläfen. Dieser Fall würde komplizierter werden, als sie vermutet hatte …

WIRD FORTGESETZT…

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Copyright (c) 2012 by little_wonni

Bildrechte: Coverillustration “Fremdwesen01” (TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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Cabot, Meg
Missing
Gefährliche Träume

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Letzte Preisänderung am 27.03.2012
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Erscheinungsdatum : 02.04.2012

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Auch Träumen kann gefährlich sein …

Jess ist ein impulsives und toughes Mädchen. Doch als sie plötzlich von merkwürdigen Träumen heimgesucht wird, ist sie zunächst verunsichert. Haben diese Träume etwas damit zu tun, dass sie kurz zuvor vom Blitz getroffen wurde? Und warum schwirren ihr plötzlich die Aufenthaltsorte vermisster Menschen im Kopf herum? Aber Jess schüttelt ihre Verwirrung schnell wieder ab und weiß, was zu tun ist: Die vermissten Menschen müssen gerettet werden! Dass das manchmal nicht so einfach ist und dass auch noch das FBI Wind von der Sache bekommt – damit hat sie nicht gerechnet …

Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana, und lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Katzen in New York City und Key West. Nach dem Studium hoffte sie auf eine Karriere als Designerin in New York und arbeitete währenddessen u. a. als Hausmeisterin in einem Studentenwohnheim. Mit großem Erfolg, denn immerhin ließ dieser Job ihr genügend Zeit, ihr erstes Buch zu schreiben. Inzwischen hat Meg Cabot mehr als 40 Romane verfasst und ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Welt. Ihre Plötzlich-Prinzessin-Romane wurden von Hollywood verfilmt.

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RÜCKKEHR MIT HINDERNISSEN – eine Fantasy-Kurzgeschichte von little_wonni

Erstellt von little_wonni am 2. Januar 2012

Rückkehr mit Hindernissen


eine


Fantasy-Kurzgeschichte


von


little_wonni

>> Zum vorherigen Teil <<

Es war kalt, nass und sie fror. Außerdem war es dunkel, sie bekam keine Luft mehr und in ihrem Mund breitete sich hartnäckig der Geschmack nach brackigem Wasser aus. Prustend und hustend durchbrach sie die Wasseroberfläche, nur um sich kalte Windböen um die Ohren pfeifen zu lassen. Zunächst war sie vollkommen orientierungslos. Sie sah Bäume, mit bunten Blättern, ein paar Steine und wenige Wasserpflanzen. Daraus schloss sie, mitten in einem Tümpel gelandet zu sein. Nach wenigen Zügen hatte sie eine Stelle erreicht, an der sie stehen konnte. Soweit so gut. Nun stand sie vor einem anderen Problem: Sie hatte keine Kleider. Und das nächste Problem kündigte sich gerade mit einem Räuspern an.

“Fuck!”, war der erste klare Gedanke, der sich den Weg durch ihr Hirn bahnte, als sie ihren Blick in die Richtung des Räusperns wand.

Was sie dort sah, beruhigte sie nicht unbedingt. Am Rand des Teiches stand ein Penner, zumindest glaubte sie, dass es einer war, und grinste sie unverschämt anzüglich an.

“Ist es nicht etwas zu kalt, um nackt zu baden? Immerhin haben wir schon Ende Oktober.”

Super, rauchige Whiskystimme. Also auch noch ein Säufer. Blanke Wut brach sich ihre Bahn, als sie begriff, dass sie 7 Monate verloren hatte, nackt in einem Tümpel stand und von einem schmierigen Obdachlosen begafft wurde.

Ein Fluch verließ ihre Lippen und traf den Fremden – NICHT. Kein Windhauch, kein Glitzerstaub. Sie faste sich irritiert an die Ohren. Immer noch schön rund. Mist! Ihr Bruder hatte also recht behalten. Wütend funkelte sie den Fremden an, der weiterhin unverhohlen grinste.

“Was war DAS denn? Bist du so eine New Age Spinnerin? Verbundenheit mit der Erde, Karma, Zaubersprüche und der ganze Quatsch?”

Resigniert schüttelte sie den Kopf und fauchte ihn an: “Du könntest mir wenigstens aus dem eiskalten Tümpel heraushelfen, anstatt rumzustehen und dämlich zu grinsen!”

Seine linke Augenbraue schoss in die Höhe. Die wurde auch noch durch eine Narbe geteilt. Ein Schläger also auch noch. Sein Grinsen wurde zusehends breiter.

“Ich würde nichts lieber tun, als dir aus dem Tümpel herauszuhelfen.” Sein Blick wanderte Richtung Wasseroberfläche.

“Ok, ich habs mir anders überlegt! Dreh dich rum und gib mir deinen Mantel” zischte sie.

“Wieso sollte ich dir meinen Mantel …!”
, setze er an kam aber nicht weit.

“Tu es einfach!”, schrie sie vollkommen entnervt.

Seufzend drehte er sich um und hielt seinen Mantel Richtung Teich. Der Spinner trug unter dem Mantel nur ein T-Shirt und das bei gefühlten 5°C Außentemperatur. Sie watete zum Rand des Teiches griff sich den Mantel und schlüpfte hinein. Nun stand sie auf nassem Gras, gespickt mit spitzen Steinen. Super. Ganz große Klasse. Ihr schwang ein Mantel um die Fußknöchel, der einen Geruch ausströmte, der irgendwo zwischen nassem Iltis und Katzenpisse einzuordnen war. Undefinierbare Flecken zogen sich über den gesamten Mantel. Sie wollte gar nicht wissen was diese braunen Kupferfarbenen waren, das grün war wohl aller Wahrscheinlichkeit nach Gras. Wenigstens war der Mantel warm. Langsam hörte das Zähneklappern auf und sie konnte sich endlich auf etwas anderes konzentrieren, als ihre Körpertemperatur.

Nun konnte sie sich ihren Retter etwas genauer anschauen. Aber auch der zweite Blick war wenig schmeichelhaft. Schwarze Ränder unter den Fingernägeln. Brr. Haare an dem Armen, strähnige, vermutlich rote Haare bis zu den Schultern. Einen mehr als 3-Tage-Bart im Gesicht, in dem etwas Klebriges hing, das man sich nicht genauer betrachten wollte. Super, mega eklig. Ranzige, schwarze Boots und eine blaue, zerrissene Jeans, die dem Mantel im Aussehen Konkurrenz machte, komplettierten das Bild. Säufer, Schläger oder Penner, mit etwas Pech vielleicht ein geisteskranker Irrer. Ihre Bilanz fiel da nicht besonders schmeichelhaft aus.

Mit unheimlich, grün-funkelnden Augen blickte er sie an: “Hast du denn ein Zuhause kleines Mädchen?”

FORTSETZUNG FOLGT…

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Bildrechte: Coverillustration “Fremdwesen01” (TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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Die Herren der Unterwelt 6

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Letzte Preisänderung am 05.07.2011
Seiten/Umfang :      464 S. – 18,6 x 12,5 cm

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Sie wollen Gutes und sind doch zum Bösen verdammt: die Herren der Unterwelt. Sechster Teil der preisgekrönten Lords of the Underworld-Serie von New York Times Bestseller-Autorin Gena Showalter.

Er darf alles, nur eins ist ihm bei Todesqualen verboten: die Wahrheit zu sagen. Gideon ist der sechste Herr der Unterwelt, und in ihm haust der Dämon der Lüge.
Und so wie er selbst Wahres nicht benennen darf, so erkennt er bei anderen sofort die Lüge. Bis er auf Scarlet trifft, eine ebenfalls unsterbliche Seele. Sie behauptet, seine Frau zu sein: der Mensch, den er einst geheiratet und leidenschaftlich geliebt hat. Doch so wenig Gideon sich erinnern kann, so wenig deutet darauf hin, dass Scarlet lügt.
Im Gegenteil: In ihrer Gegenwart flammt in Gideon ein längst vergessenes Verlangen neu auf. Doch er darf ihm nicht nachgeben, denn damit würde er Scarlet in tödliche Gefahr bringen …

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KORREKTUR MIT FOLGEN – eine Fantasy-Kurzgeschichte von little_wonni

Erstellt von little_wonni am 9. Oktober 2011

Korrektur mit Folgen


eine


Fantasy-Kurzgeschichte


von


little_wonni


Endlich ging ihr lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Ewig hatte sie auf diesen Moment hingespart, hatte jeden Cent zwei oder gar dreimal umgedreht und ihr junges Leben nur mit dem Nötigsten verbracht.

Ab und an hatte sie sich sogar das Essen versagt, nur um diesen Augenblick schneller zu erreichen. Nun würden alle ihre Qualen ein Ende haben. Niemand würde sie jemals wieder schräg von der Seite anschauen oder sie gar verspotten. Sie Esel oder Häschen nennen, oder sie sogar mit dem niedlichen kleinen Elefanten aus einem berühmten Disneyfilm vergleichen. Ihr Blick wanderte nach oben zu dem untersetzten Mann mit der grünen Maske.

“Können Sie noch etwas fühlen, Miss Bloodstone?”, er zog fragend die Augenbrauen hoch bis zum Rand seiner OP-Haube.

Fast hätte sie daraufhin genickt, aber ihr war eingeschärft worden ihren Kopf bloß nicht zu bewegen. Also brachte sie lediglich ein zittriges “Ja” über die Lippen.

Der Arzt nickte zufrieden und begann an ihr herumzuschneiden. “Eine Stunde, vielleicht zwei dann haben Sie es auch schon hinter sich.”, versicherte er ihr.

Er behielt recht, allerdings war die Zeit nach der Operation viel schlimmer als die Operation selbst. Zunächst einmal musste sie eine Woche mit einem furchtbar hässlichen Kopfverband herumlaufen, was natürlich erst recht dazu führte, dass die Leute sie anstarten, als würde ein kleines grünes Männchen ihren Weg kreuzen.

Zum Glück konnte sie den Verband nach einer Woche, durch ein ansatzweise modisches Stirnband ersetzen. Dieses musste sie nun über einen Monat hinweg lang tragen, sodass alles in der gewünschten Form blieb, auch nachts durfte sie es nicht ablegen, vielmehr würde es sie noch viele Monate nachts begleiten. Wenigstens war sie im Moment Single, denn diesen Aufzug hätte sie wirklich niemanden auf Dauer zumuten wollen.

Die Tortur war nach sechs Monaten überstanden. Nun würde sie nie wieder Hüte oder Kopftücher tragen müssen. Sie konnte sich auch das erste Mal in ihrem Leben die Haare kurz schneiden, wenn ihr der Sinn danach stand und das wichtigste von allem: Keiner nahm mehr Notiz von ihr. Man starrte sie nicht mehr an und rief ihr auch nicht mehr irgendwelche dummen Sprüche hinterher. Sie war für Andere vollkommen von ihrem Schirm verschwunden. Nur Eine unter Vielen.

Das Problem war nur, dass sich das auch auf ihren Job übertrug. Seit der Korrektur hatte sie keiner mehr für einen Modeljob gebucht. Keine Katalogfotos, keine Werbefotos und erst recht keine Kampagnen oder Laufstegjobs, wie sie sich vor der Korrektur erhofft hatte. Früher hieß es immer, sie sei ein zu spezieller Typ, deshalb können sie nicht für die großen Designer laufen gehen. Nun hieß es sie sei zu gewöhnlich, habe ein Allerweltsgesicht, mit dem man nicht Interessantes anfangen könne.

Dahlia stand verzweifelt vor dem Spiegel. Sie verstand die Menschen einfach nicht, erst war sie zu außergewöhnlich und dann wieder zu normal. Eine kleine Korrektur und sie hatte sich ihre Karriere für dieses Leben wieder einmal verdorben.

“Du hast es also wieder einmal geschafft”, tönte es da von hinten.

“Du sollst dich nicht immer in mein Zimmer schleichen!” fauchte sie ihren Bruder an.

“Stell dich nicht so an Schwesterherz, ein oder zwei Jahrhunderte und deine Ohren sehen wieder aus wie früher.”

Entsetzt blickte sie in an: “Nur eins, zwei Jahrhunderte? Du hattest mir versichert sie würden in maximal 5 Jahren wieder nachwachsen, sollte es mir nicht gefallen!”

Er grinste sie an: “Man kann sich ja auch mal in der Zeit vertun – ich meinte natürlich Elfenjahre. Außerdem was willst du tun? Mich in einen Frosch verwandeln?”

Die Idee schien gut zu sein, und so beschloss sie, diese gleich in die Tat umzusetzen. Nur funktionierte es nicht – kein Windhauch, kein Glitzerstaub, nichts.

Das kalte Grauen überfiel sie und sie blickte ihren Bruder mit weit aufgerissenen Augen an.

“Oh, vergaß ich das etwa auch zu erwähnen? Eine Elfe ohne Ohren ist so zauberbegabt wie ein stinkender Mensch und übrigens gegen Zauber genauso resistent …”

Die Welt schrumpfte und der letzte klare Gedanke ,den sie fassen konnte, war, dass die Fliege an der Zimmerdecke echt lecker aussah …

WIRD FORTGESETZT…

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Seiten/Umfang :      ca. 520 S.- 18,6 x 12,5 cm

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Erscheinungsdatum : 1. Auflage 10.08.2011

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Sie trug keine Schuhe, und als sie mit nackten Füßen über einen Stein stolperte und hinfiel, ergoss sich das dunkle Haar über ihr Gesicht. Ihre Hände zitterten, als sie sich eine Strähne aus der Stirn strich.

Schon seit längerem fühlt sich Aeron von einer unsichtbaren Macht beobachtet. Der unsterbliche Krieger und Hüter des Zorn-Dämons fürchtet, es könnte sich um einen gefallenen Engel handeln – gesandt, um ihn zu töten. Umso verwirrter ist Aeron, als plötzlich eine wunderschöne Frau aus Fleisch und Blut vor ihm steht. Olivia offenbart ihm, dass sie dem Himmel entsagt und das Leben einer Sterblichen gewählt hat, weil sie nicht ihn umbringen, sondern sein Herz für sich gewinnen möchte.

„Unglaublich!!!!!!!!!!!! Das bislang beste Buch der Serie.“ Laurie, USA

New York Times und USA Today Bestseller-Autorin Gena Showalter gilt als neuer Shooting Star am romantischen Bücherhimmel des Übersinnlichen. Ihre Romane erobern nach Erscheinen die Herzen von Kritikern und Lesern gleichermaßen im Sturm. Mit den Herren der Unterwelt gelang Showalter der internationale Durchbruch.

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FEINDGEBIET – eine Kurzgeschichte von little_wonni (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 3/2011)

Erstellt von little_wonni am 17. Juli 2011

Feindgebiet

eine

Kurzgeschichte

von

little_wonni


Es herrschte eine gedrückte Stimmung bei der abendlichen Zusammenkunft.
Sie hatten wieder jemanden geholt. Diesmal nur wenige Behausungen von der ihren entfernt.

Jedes Jahr um diese Zeit begann das Morden. Sie kamen nicht bei Nacht, wie man es von mordlüsternen Monstern erwartet hätte. Sie kamen zu allen Zeiten, in der Morgendämmerung, bei hellstem Mittagslicht, im Abendrot und brachten dabei stets den Tod, Schrecken und Verzweiflung. Manchmal löschten sie ganze Familien aus, ein anderes Mal hatten sie es nur auf den Nachwuchs abgesehen. Sie ließen bei ihren stetigen Angriffen einfach kein Muster erkennen.

Es waren die schrecklichsten Kreaturen, die einem begegnen konnten. Feuerrotes Haar am ganzen Körper, spitze, krallenartige Klauen, messerscharfe Zähne und Augen wie Kohle.
Die Behausungen konnten einem auch keinen Schutz bieten. Meist brachen sie bei ihren Angriffen die Wände auf, zerfetzten sie, als seien sie aus Papier.
Jedes Knacken ließ einen zusammenfahren und jagte einem den Puls in die Höhe. Windige Tage wie der Heutige waren für Jedermann die Hölle. Denn dann hörte man sie nicht kommen. Die Schreie der Wachen gingen im Wind unter und stetiger Blätter und Blütenregen raubte einem die Sicht. Wenn dann auch noch Regen einsetzte, kam wahre Weltuntergangsstimmung auf.
Aber trotz der stetigen Gefahr musste man sich den Widrigkeiten des Lebens stellen. So war seine Schwester heute wild entschlossen auszugehen.

“Ich werde nicht hier sitzen und auf meinen vielleicht eventuell baldigen Tod warten!”, schnauzte sie gerade meine Mutter an, die völlig verzweifelt in der Ecke hockte. “Du bist noch nicht so weit”, wisperte sie mit ihrer piepsigen Stimme. “Und ob ich so weit bin! Bis zu Blue sind es nur 5 Meter und all meine Freundinnen sind auch schon unter der Haube”, schimpfte sie und zupfte an ihrem blauen Kleid herum. “Nicht so laut”, ermahnte sie meine Mutter, “Du wirst noch deinen kleinen Bruder wecken.” “Wecken? Wie sollte man den denn wecken? Der ist doch noch stocktaub. Außerdem solltest du ihn nicht immer wie ein rohes Ei behandeln”, zeterte sie weiter. “Aber er ist doch…” setzte meine Mutter an, kam aber nicht dazu, den Satz weiterzuführen.

Denn in diesem Moment war meine Schwester schon im böigen Wind gefangen, auf dem Weg zu ihrem Liebsten.

Also blieb es einmal mehr mir überlassen meine Mutter zu beruhigen. Ich setzte gerade zum Sprechen an, als es kam. Es brach durch die Wände und fletschte seine fürchterlichen Zähne. Verzweifelt versuchte ich, es von seinem widerlichem Treiben abzuhalten. Das Blut meiner Mutter glänzte auf seinem weißen Latz im Sonnenlicht, das durch das Loch hereinfiel und helle Lichtpunkte in das triste Schlachtfeld malte. Ich erstarrte und stellte mich in meiner Not einfach tot. Ich musste dabei zusehen, wie es mit meinem Bruder in seinem blutigen Maul abzog und fiel in Ohnmacht.

“Schau mal Papa, was macht denn das Eichhörnchen da oben in dem Nest von den Blaumeisen”, sagte das kleine Mädchen, das gerade durch den Park lief.
“Hmpf, wird sich wohl ein Vogelei holen”, antwortete der Vater.

ENDE


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Bildrechte: Coverillustration “Schwarze Katzen” (20110205113353-e67c2f3d.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Schwarze-Katzen-400×600-41-minus-150-41.jpg” (Originaltitel: 20110205113353-e67c2f3d-400×600.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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Noël, Alyson
Riley – Das Mädchen im Licht -

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Letzte Preisänderung am 03.05.2011
Seiten/Umfang :      192 S. – 20,6 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      08.02.2011

Medien :
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Witzig, frech und einzigartig – Riley nimmt es mit jeder verlorenen Seele auf!

Riley Bloom hat einen ganz neuen Lebensabschnitt vor sich – den Tod. Durch einen Autounfall wurde sie aus dem Leben gerissen und von ihrer Schwester Ever getrennt. Ein Abschied, der ihr so schwerfiel, dass sie noch eine Weile als Geist auf der Erde blieb. Aber da auch das schönste Geisterleben einmal ein Ende haben muss, überquerte Riley schließlich die Brücke ins Jenseits. Nur kann sie dort leider auch keine Ruhe finden, denn vom großen Rat wird ihr eine besondere Aufgabe zugeteilt: Sie soll auf der Erde verlorene Seelen einfangen. Und ausgerechnet der langweiligste Junge, dem sie je begegnet ist, wird ihr dabei zur Seite stehen. Riley hat sich das irgendwie anders vorgestellt. Zum Glück hält der Tod noch so einiges für sie bereit …

Witzig, frech und einzigartig – Riley nimmt es mit jeder verlorenen Seele auf.

Alyson Noël ist eine preisgekrönte Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Mit ihrer auf inzwischen sechs Teile angelegten Serie »Evermore« stürmte sie auf Anhieb nicht nur die internationalen sondern auch die deutschen Bestsellerlisten und eroberte unzählige Leserinnenherzen. Die Übersetzungsrechte für ihre Bücher wurden bisher in 35 Länder verkauft und auch die Filmrechte schnell vergeben. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien.

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SCHNEEWITTCHEN – eine Kurzgeschichte von little_wonni (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 2/2011)

Erstellt von little_wonni am 16. Januar 2011

SCHNEEWITTCHEN

eine

Kurzgeschichte

von

little_wonni


Sie stand auf dem abgelegenen, schneebedeckten Parkplatz am Waldrand und bohrte ihre pechschwarzen Riemchensandalen in den Schnee. Ein Bild der reinen Unschuld. Haut wie Porzellan, ebenmäßige Gesichtszüge, blutrote Lippen und wallendes, lockig schwarzes Haar. Die kleinen weisen Schneekristalle verfingen sich in ihren Haaren und malten wunderbar flauschig-weise Tupfer. Ihr rotes bodenlanges Kleid aus italienischer Seide flatterte im Wind, im Gleichklang mit ihrem roten Seidenschal. Wunderschöne Handschuhe aus schwarzer Spitze rankten sich an ihren Armen empor und endeten kurz über dem Ellbogen. Ein Haarreif besetzt mit klar-glitzernden Kristallen bändigte ihre wilde Lockenmähne und hielt die lästigen Haarsträhnen aus ihrem Gesicht fern. So stand sie da und wartet.

Die Sonne war gerade untergegangen und malte noch einen zartrosa Schleier an den unteren Himmelsrand. Einige Papierfetzen flogen über den Parkplatz und blieben an einem schwarzen Lieferwagen hängen. Äste knarrten im Wind und die Stille der Nacht begann sich über den Parkplatz zu senken. Noch immer stand sie da. Allein. Die ersten Geschöpfe der Nacht regten sich, ein paar Nachtfalter umkreisten die einzige Laterne des Parkplatzes und die ersten Fledermäuse drehten ihre Runden. In der Nähe schrie eine Eule und man konnte das Knirschen ihrer Beute im hohen Schnee hören. Was sie wohl jagte? Ratte oder Maus? Oder doch ein junges Kaninchen. Die Temperatur sank und es bildeten sich erste Eiskristalle auf der Scheibe des Lieferwagens. Noch immer kein Mensch weit und breit. Die Kälte zog ihr bereits in die Knochen und ließ sie zittern.

Da endlich bog ein Auto auf den einsamen Parkplatz. Und was für ein Auto. Ein rubinroter restaurierter Mustang mit silber-blitzenden Felgen. Er parkte neben dem schwarzen Lieferwagen und stellte den Motor aus. Die Autotür öffnete sich und ein blonder Hüne quälte sich aus dem Auto. Beachtliche 1,95m, blonde Haare und eisblaue Augen. Außerdem ein bezaubernd heller Teint und furchtbar altmodische Frisur. Seine Haare band er hinten im Nacken mit einem schwarzen Lederband. Dafür gaben die Klamotten einiges her. Schwarze Lederhosen, rotes Hemd und schwarze Stiefel. Passend zu den Ledersitzen des Mustangs und dessen Lackierung. Zögernd sah er sich um und erblickte die bleiche Schönheit mit den langen ebenholzfarbenen Haaren. Das Bild einer französischen Schönheit aus dem vergangenen Jahrhundert suchte sich unweigerlich den Weg in seinen Kopf. Der Wind drehte sich und blies ihren Duft zu ihm hinüber. Herb, süßlich – fast wie Veilchen, mit einem unterschwelligen Aroma, das er nicht zu deuten vermochte. Er ging noch etwas näher heran und blieb kurz vor ihr stehen und blickte tief in ihre glänzenden Augen. Ein schüchternes Lächeln stahl sich auf sein Gesicht und er trat noch einen Schritt näher an die Schönheit heran.

Der perfekt romantische Augenblick, nach dem sich jedes Mädchen sehnte. Sie kräuselte ihre sanften tiefroten Lippen, klimperte verführerisch mit ihren langen schwarzen Wimpern und fragte ihn: “Ich nehme an, du bist mein Halloween-Blind-Date?” Es verschlug ihm die Sprache, ihre Stimme war süß wie Honig und schickte ihn endgültig auf Wolke sieben. Er musste sich mehrmals räuspern, bis er überhaupt einen Satz zustande brachte. “Wenn du Snowwhite_1890 bist, kann das durchaus sein!” Im nächsten Augenblick hätte er sich ohrfeigen können, ein perfekter Moment, zunichtegemacht von einem Satz. Doch sie schien sich an dieser etwas holprigen Gesprächseröffnung gar nicht zu stören. “Dann musst du wohl Sandman_1990 sein”, erwiderte sie und gab ihm so zu verstehen, dass sie diese Gesprächseröffnung nicht vollends verschreckt hatte.
Also hatte er mal wieder mehr Glück als Verstand bewiesen. “Das 1890 war aber ein Tippfehler, oder?”, fragte er sie um ein ungezwungenes Gespräch zu beginnen. Darauf folgte ein atemberaubender Augenaufschlag ihrerseits. “Möglich”, sagte sie mit einem leisen Kichern. Mit einer so kurzen Antwort hatte er nicht gerechnet, normal plapperten Mädchen immer gleich drauflos. Er war leider kein Mann großer Worte. Von vielen und intelligenten leider auch nicht. “Ja, also, ähhmm,”, stammelte er, “ich hab dein Blumenbukett ihm Kofferraum liegen. Die Farbe kannst du dir aussuchen, ich habe rote und weiße Rosen besorgt.”

Schon machte er einen Schritt in Richtung Auto. Schnell hakte sie sich bei ihm unter. “Und ich hatte schon befürchtet, dass du mir einen Apfel ansteckst.” scherzte sie und versuchte mit seinen langen Schritten mitzuhalten. Er runzelte die Stirn: “Das geht doch gar nicht! Ist doch viel zu schwer so ein Apfel.” Temperatur und IQ schienen sich also langsam anzugleichen. Wurde Zeit, dass er wieder ins warme Auto kam. Ihm viel nicht auf, dass sie in der Eiseskälte keine Jacke trug, und verschenkte damit einen weiteren Punkt. Er umrundete mit ihr gerade den Kofferraum, um zu dem mittlerweile fast erfrorenen Blumenbukett zu gelangen, als die Laterne erlosch und sie in Dunkelheit getaucht wurden. Er quittierte diesen Umstand mit einem wirklich männlichen Aufschrei, bis er sich an seine schöne Begleiterin erinnerte und sich zusammenriss. Er drehte sich um, um ihr in die Augen schauen zu können und erstarrte, als er sich mit ihr, Nasenspitze an Nasenspitze wiederfand. Sie hatte viel näher an ihm gestanden, als er jemals vermutet hätte. “Ich hoffe du hast keine Angst im Dunkeln”, stotterte er und grinste sie verlegen an.

“Ganz und gar nicht. Ich mag die Dunkelheit. Es ist alles viel romantischer im Sternenlicht”, raunte sie ihm ins Ohr. Sofort rann ihm ein Schauer über den Rücken und seine männlichen Instinkte begannen sich zu melden. Leider waren diese in der engen Lederhose nur allzu offensichtlich. Das bemerkte auch die schöne Unbekannte, ließ sich davon aber überhaupt nicht stören. Ein süffisantes Lächeln eroberte ihre Lippen und sie schmiegte sich eng an den verdatterten Jungen. “Was würdest du von einem unvergesslichen Kuss halten?”, flüsterte sie. Ihre Lippen streiften dabei sein Ohr und vertrieben die letzten kümmerlichen Reste seines Verstandes. “Hier?”, japste er.  Sie nestelte an den Knöpfen seines Hemdes und legte Brust und Hals frei. “Hier!”, hauchte sie an seine Lippen und wanderte mit tausend kleinen Küssen seinen Hals hinab bis hin zur Halsbeuge. Dort begann sie genüsslich zu saugen. Er machte sich noch Gedanken um den Knutschfleck, den er am nächsten Tag verbergen musste, als alles um ihn herum schwarz wurde.

Mit einem Krachen schloss sie die Türen ihres schwarzen Lieferwagens. Erschrocken fuhren einige Vögel aus dem Schlaf und stoben davon. Die Laterne hatte wieder leise brummend ihren Dienst aufgenommen. Sie öffnete die Fahrertür des Lieferwagens und klopfte den Schnee von ihren schwarzen Riemchensandalen. Sie klappte den Spiegel herunter und tupfte ihre Lippen mit einem Taschentuch ab. Ein Traum aus weiser Spitze, mit einem liebevollen Monogramm bestickt. Leuchtend ein rubinroter Fleck auf weisem Grund. “Passend zum Mustang”, dachte sie und lehnte sich in den gepolsterten Sitz ihres Lieferwagens. Dieses gute Stück besaß sie nun schon seit gut 20 Jahren. Ausgestattet mit getönten UV-undurchlässigen Scheiben, einer Scheibenheizung und einem Laderaum ohne Fenster. Perfekt für ihre Bedürfnisse. Sie startete den Motor und lenkte den Wagen auf einen kleinen versteckten Pfad in den Wald.

ENDE


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Bildrechte: Coverillustration “Märchen.jpg” (Originaltitel: nixe01.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Märchen-72-5-100.jpg” (Originaltitel: nixe01.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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Letzte Preisänderung am 15.12.2010
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Das Abenteuer um Darian und Faye geht weiter …

Nach all der vergangenen Aufregung in meinem Leben bin ich auf dem besten Weg, in die heile Familienidylle abzutauchen, endlich Ruhe zu haben.

Lagat, der Mörder meiner Schwester Julie, ist vernichtet. Darian Knight, der wohl begehrteste, und auch ungewöhnlichste Junggeselle Englands, weicht nicht mehr von meiner Seite. lück, Zufriedenheit, Ruhe. Eine Zeit lang sieht es danach aus. Genau gesagt, drei Wochen lang sieht es danach aus. Es ist ja so zerbrechlich.

Plötzlich kommen sie wieder, die mir inzwischen verhassten Träume, meine inneren Alarmsignale. Und wieder ist ein Mitglied meiner Familie bedroht. Sofort machen wir uns auf den Weg zum Big Apple. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich die Ereignisse nicht bereits kurz nach unserer Landung in New York überschlügen.

Was in England begann, nimmt hier seinen Verlauf. Härter, bösartiger und perfider, als wir es jemals vermutet hätten. Etwas, das vor vielen Jahrhunderten prophezeit und niedergeschrieben wurde, kommt seiner Erfüllung näher. Und es offenbart Wendungen durch eine Vergangenheit, die fast in Vergessenheit geraten wäre.

Nun wird sich zeigen, ob das unerbittliche Training und das zermürbende Büffeln uralter Wälzer unter Darians wachsamen Augen Früchte trägt. Ob es mich wirklich vorbereiten konnte auf das, was nun vor mir liegt?

Aber eines ist gewiss:

Die Entscheidungen, die man mir abverlangt, betreffen nicht nur meine Zukunft!

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