500 PFUND KARTOFFELSALAT – Science-Fiction-Story von Werner Karl
Erstellt von Galaxykarl am Samstag 27. Februar 2010
500 PFUND KARTOFFELSALAT
Eine Science-Fiction-Story
von
Werner Karl
SNARP, machte das Monster und zuckte mit seinem weit aufgerissenen Maul nach Jane. Dem bildhübschen Mädchen quollen die Augen fast so weit aus dem Kopf, wie ihre Brustwarzen sich durch den zerfetzten Astronauten-Suit drückten. An den spärlichen Resten des futuristischen Suits klebten der Sabber des Monsters und einige genau platzierte Spritzer, welche die Vorzüge ihres Körpers geschickt betonten. SLURP. Mit diesem ekeligen Geräusch verschlang das Mistvieh das überaus wohl proportionierte Mädchen mit dichten, lockigen Haaren in einem Satz.
Tommy grinste, warf einen kurzen Blick auf seinen Vater und blätterte auf die nächste Seite.
Captain Terra hörte das Schlürfen und entfernte sich hastig von dem zweiten Untier, dass er soeben mit seinem Lasergewehr fein säuberlich in zwei Hälften zerschnitten hatte. Jetzt stürmte er mit beherzten Schritten seiner Partnerin zu Hilfe. „Verdammtes Vieh, lass sie sofort los!“, brüllte er und sah mit entsetzten Augen, dass die junge Frau nur noch mit den Beinen aus dem glitschigen Maul der Bestie ragte. Aber noch zappelten ihre Beine…
„Vergiss dein Frühstück nicht.“ ermahnte Tommys Vater den leise vor sich hin kichernden Jungen und trank ein
en Schluck Kaffee. Als er die Tasse absetzte, warf er einen missbilligenden Blick auf das knallbunte Heft, das sein Sohn in den Händen hielt.
„OK, Dad.“ sagte Tommy und biss ein kleines Eck von seinem Erdnussbutter-Brot ab.
Das Vieh musste Probleme mit seiner Beute haben, denn es stand still und machte würgende Geräusche. URRGH. UMPFFH. Captain Terra fluchte und warf das Lasergewehr beiseite…
„Richtig, Captain Terra, du würdest vielleicht Jane damit verletzen…“ murmelte Tommy zwischen zwei Kaubewegungen.
„Wie bitte? Ich hab dich nicht verstanden, mein Junge.“
„Ist schon OK, Dad, hab nur so für mich…“
MUMPFH erklang es aus dem scheußlichen Maul, Captain Terra hatte den Eindruck, dass Jane im Innern des riesigen Rachens mit Fäusten heftig um sich schlug. Tapferes Mädchen, dachte er und hatte eine neue Idee.
Tommy blätterte hastig um und hätte dabei beinahe sein Milchglas verschüttet. Es wackelte gefährlich, blieb aber dann doch stehen. Sein Vater legte seine Zeitung beiseite und trank seinen Kaffee aus. Ein kurzer Blick auf die Uhr, er hatte noch genügend Zeit für ein Gespräch.
„Hör mal, Tommy…“
Captain Terra grinste böse, als er hinter den Rücken der Bestie sprintete. Sein Körper strotzte vor Kraft und im Laufen schnappte er sich sein Lasergewehr vom Boden, schoss aber nicht damit auf die Bestie. Als er seine Position erreicht hatte, stieg er auf einen großen Felsbrocken, legte das Gewehr ab und wuchtete einen riesigen Stein hoch.
„Mann, hat der Kraft…“ Bewundernd blickte Tommy auf die unter dem ebenfalls zerrissenen Astronauten-Dress hervorquellenden Muskeln.
Captain Terra schleuderte mit aller Kraft den gewaltigen Stein an den Hinterkopf des würgenden Monsters, das sofort sein Maul aufriss und durch die Wucht des Treffers seine Beute freigab.
„Jetzt schnapp es dir!“ sagte Tommy laut und sein Vater sah auf die Szene im Heft.
Noch im Sprung vom Felsen schoss Captain Terra mit seinem Lasergewehr auf die Bestie und kommentierte das aufkochende Fleisch des Untiers mit einem gewaltigen „HAH!“
Befriedigt und mit sichtlich mehr Appetit griff Tommy nach seinem Frühstück. Mit glücklichem Strahlen sah er seinen Vater an.
„Gegen wen hat denn dein Captain Terra heute gekämpft?“ fragte dieser.
„Gegen die Plasma-Bestien von Salturia.“
„Salturia? Was ist das? Eine andere Welt?“
„Ja, Salturia ist die Hauptwelt des Plasma-Imperiums. Captain Terra versucht dort die feindliche Flotte zu vernichten.“
„Was, diese Glibberwesen haben Raumschiffe?“ Ungläubig griff er nach dem Heft und besah sich die Monster.
“Du glaubst doch nicht im Ernst Tommy, das Wesen, die aussehen wie 500 Pfund Kartoffelsalat, dazu fähig sind Raumschiffe zu bauen?“ Tommys Vater schüttelte den Kopf. Seiner Miene war anzusehen, dass er von der momentanen Lektüre seines Sohnes nicht begeistert war.
„Warum denn nicht? Das Salturianische Imperium existiert schon seit der Zeit, als unsere Vorfahren noch auf Mammuts zur Jagd gingen.“
„Tommy, das ist ein Comic, keine Realität. Du scheinst das mitunter zu vergessen. Es gibt keine Schlabber-Raumfahrer.“ Er deutete auf die knochenlosen Tentakel in einem Bild, die sich wie dünne Würmer über den Boden erstreckten. „Schau mal, mit solchen Extremitäten kannst du kein Feinwerkzeug bauen, das du aber brauchst, wenn du Computertechnologie, energetische Geräte oder auch wirksame Waffen bauen willst. Solche Wesen würden nie eine Ingenieurstechnik hervorbringen, welche sie dazu befähigt, ins All vorzustoßen.“
Tommys Vater musste es wissen, er war selbst Ingenieur. Tommy hatte mit einem letzten Schluck Milch hinuntergespült und blätterte einige Seiten zurück.
„Aber sieh doch, Dad. Da stehen die Raumschiffe der Plasma-Bestien…“
„Tommy, mein Gott, das haben sich die Zeichner einfallen lassen. Und schau mal genau hin. Siehst du die Masse der Monster, welche die Rampe hinunter gleiten? Das sind viel zu viele, um einen Raumflug – von wo nach wo auch immer – zu überstehen. Wenn die alle an Bord sind, ist da weder Platz für den Antrieb, noch für Lebensmittel und dergleichen mehr…“ Er schüttelte den Kopf. „Ich will dir ja den Spaß nicht verderben, aber dir sollte immer bewusst sein, dass sich das die Macher des Comics haben einfallen lassen. Logik, Realität, technische Machbarkeit, ja sogar die Gesetze der Physik sind denen völlig egal.“
„Oh, Scheiße – tschuldigung – Dad. Physik! Wir schreiben heute eine Arbeit.“ Sagte es, schnappte sich sein Lunchpaket und stürmte mit einem „Bye, Dad.“ aus dem Haus.
„Lass ihm doch seinen Spaß, Robert. Er weiß, dass das nur ein Comic ist.“ Tommys Mutter erhob sich mit nachsichtigem Lächeln und begann den Tisch abzuräumen.
„Ich hoffe es. Ich hoffe es sehr, Martha.“ Er gab ihr einen Kuss, zog sich sein Jackett an, nahm seinen Aktenkoffer und verlies ebenfalls das Haus.
Das Raumschiff war gigantisch und dennoch schwebte es völlig lautlos in die Atmosphäre des blau-weiß gesprenkelten Planeten hinab. Die energetisch und visuell wirksame Tarnvorrichtung arbeitete perfekt. Kein Impuls konnte geortet werden, kein Auge, kein Fernrohr, selbst mit der höchsten Auflösung, hätte es bemerken können. Trotzdem sank das riesige Fahrzeug auf der Nachtseite des Planeten der Oberfläche entgegen. Langsam, denn auch ein unsichtbares Objekt dieser Größe hätte bei schnelleren Bewegungen schlichtweg unnatürliche Luftbewegungen erzeugt und damit mögliche Beobachter misstrauisch gemacht. Doch nichts rührte sich in der Vorortsiedlung auf die es zuhielt, alle Gebäude waren dunkel. Alles schlief.
Für einen kurzen Zeitraum verharrte es still in der Luft und unbekannte Ortungsstrahlen durchpflügten unbemerkt die adretten Häuser, Garagen, Vorgärten und kleinen Parks. Als die Strahlen die kleine Polizeistation erreichten, blieben sie wiederum kurz stehen, zogen dann aber weiter. Das Schiff bewegte sich wieder und flog auf eine große Grünfläche zu, welche mit weißen, geraden Linien in Felder unterteilt war. Ein Gestänge bildete eine Art Tor, doch das Raumschiff zog ohne Reaktion darüber hinweg und landete ebenso lautlos auf der Wiese dahinter.
Die Herrscher sandten einen hypno-suggestiven Impuls aus und die Tech-Primaten reagierten sofort und öffneten ein Schott. Mit leise schmatzenden Geräuschen schob sich eine feucht glitzernde Rampe auf das Gras hinab und setzte fast lautlos auf. Ein Rudel der Tech-Primaten wartete stumpfsinnig am oberen Ende der Rampe, bis sich ein Trupp bewaffneter Kampf-Primaten auf der Wiese verteilte und nach allen Seiten sicherte. Der Anführer der Waffenträger blieb eine Sekunde stehen und sein Blick verlor für den gleichen Zeitraum an Klarheit. Doch sehr schnell verging dieser Augenblick und mit einem befehlenden Grunzen ging er an der Spitze einer Fünfergruppe auf das nächste Haus zu, das am Rande des Spielfeldes stand.
Erst als im weiten Umkreis fast einhundert der Soldaten zum Stillstand kamen, bewegten sich auch die Techniker und verließen vorsichtig das Schiff. Immer wieder blieben sie stehen, erhielten stumme Befehle und begannen dann mit ihrer Arbeit. Alles spielte sich fast lautlos ab. Außer gelegentlichen leisen Grunzlauten sprach niemand ein Wort. Kein Wunder, denn weder die Tech-Primaten, noch ihre bewaffneten Brüder waren der Sprache fähig.
Und dies war genau der Grund, warum Robert, Tommys Vater, keine Chance hatte. Er konnte wieder einmal nicht schlafen und hatte sich auf seine übliche Nachttour begeben. Immer, wenn ihn die Schlaflosigkeit quälte, machte er einen nächtlichen Spaziergang zum Footballfeld. Dort ging er von Position zu Position, spielte alte, berühmte Spiele in Gedanken durch, versetzte sich in die Rolle legendärer Spieler, wie etwa Jerome Bettis oder Daryl Johnston. Nach einiger Zeit machte ihn dies endlich müde und er konnte heimgehen und endlich Schlaf finden.
Heute jedoch…
Robert blieb verdutzt stehen, als er dunkle Gestalten am Rand des Footballfeldes stehen sah. Für einen Augenblick dachte er, noch ein Schlafloser würde einen Spaziergang machen, doch dann viel ihm auf, dass einige der Gestalten überlange Arme hatten, in denen sie Stöcke trugen. Robert machte ein paar Schritte auf sie zu und erkannte als Ingenieur mit einem Blick im fahlen Mondlicht, dass die Stöcke eine verteufelte Ähnlichkeit mit Gewehren hatten. Er versuchte noch sich umzudrehen, da griff ein fremder, überaus mächtiger Geist in seine Gedanken ein und blockierte in derselben Sekunde seinen Körper. Er stand wie vom Donner gerührt und konnte sich weder bewegen, noch einen Ruf ausstoßen.
Mit aufsteigender Angst blickte er auf eine schleimig wirkende Rampe, die hinter den Affenwesen, die er nun erkennen konnte, schräg hinauf auf ein erleuchtetes Rechteck führte, in dem nun Bewegung wahrzunehmen war. Seine Angst steigerte sich in schiere Panik, als sein Gehirn verarbeitete, was ihm seine Augen präsentierten. Ein Wesen, so unglaublich hässlich, das Robert sich geschüttelt hätte, wäre er zu einer Bewegung fähig gewesen. Von Tausenden nässenden, Warzen ähnlichen Auswüchsen übersät, schlabberte eine Ausgeburt der Hölle auf das obere Ende der Rampe zu und blieb mit wabbelnden Körpermassen stehen. Nein, es schob sich einige Zentimeter weiter, bevor der gewaltige Körper zum Stillstand kam. Das Wesen hatte angehalten, aber die Fett- und Weiß-der-Kuckuck-was-Massen bebten aber noch nach, vibrierend und zitternd. Robert war mit schrecklicher Nüchternheit klar, was er da vor sich sah: Ein Glied- und Knochenloses Ungetüm, das niemals von der Erde stammen konnte.
Salturianer, schoss es ihm durch den Kopf. Im gleichen Augenblick verwarf er natürlich diese Assoziation. Es gab kein Salturianisches Imperium! Aber nun begann das Schleimmonster die Rampe hinunter zu gleiten, nein, es schlitterte fast. Robert erkannte aber sofort, dass es seine wellenartigen Bewegung und seitlichen Schlenker bewusst ausführte. Die Ähnlichkeit mit dem eleganten Wedeln eines Skifahrers drängte sich ihm auf.
WAS IST EIN SKIFAHRER! donnerte eine brutale Stimme in seinen Kopf so laut auf, dass es ihm den Schädel auseinanderzusprengen drohte.
Anstelle einer Antwort, stöhnte Robert nur entsetzt auf, doch sein Unterbewusstsein lieferte dem Wesen die Antwort.
AAAHH, eine körperliche Ertüchtigung ohne Nutzen und Wert für eine Gesellschaft. Wir verstehen.
Robert fühlte sich missbraucht, ohnmächtig stemmte sich sein Intellekt gegen die sich in seinem Kopf breit machenden Gedanken. Ihm war völlig klar, dass dieser Angriff auf sein Selbst von dem Schlabberwesen auf der Rampe stammte, dessen Ende es nun erreicht hatte.
Wir gestatten unseren Tech-Primaten ab und zu ähnliche Tätigkeiten. Das erhält ihre körperliche Funktion. Sehr primitiv, sehr unnütz, aber manchmal notwendig.
Robert war zu nichts mehr fähig, als seinen Ekel in deutliche Gedankenbilder zu formen.
Du… ekelst dich vor uns? Warum? WIR sind die HERRSCHER! Du bist nicht viel anders als unsere Primaten-Sklaven. Wir setzen diese dummen Tiere für Arbeiten ein, zu deren Ausführung wir nicht geschaffen sind. ABER WIR HERRSCHEN! WIR DENKEN! Andere arbeiten für uns, sterben für uns und wieder andere…
Das Untier stand nun unmittelbar vor dem gelähmten Menschen.
…dienen uns als Nahrung.
Dachte es und verschlang mit einem einzigen lauten SLURP Tommys Vater.
- Ende -
Copyright © 2010 by Werner Karl
Bildrechte: “Skurrile Geschichte” (SKURILE GESCHICHTEN-SPIRALE-20110114083935-8edac2f8.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog
Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Skurrile Geschichte” (Originaltitel: 20110114083935-8edac2f8.jpg ) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.
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Samstag 27. Februar 2010 um 18:30
Sehr lustig, hat mir gut gefallen. Nur der Anfang, na ja… so waren wohl in den 50ern die Vorstellungen von Männern: Frauen kreischen, Männer retten! Schreib mehr davon!
Samstag 27. Februar 2010 um 23:05
Genial, vor allem das Ende.
Samstag 27. Februar 2010 um 23:14
Hallo Detlef,
das ist genau das Szenario, das mir vorschwebte: Eine klischeebeladene amerikanische Standardfamilie aus den Fünfzigern. Das war die Zeit, in der der Kalte Krieg begann und die – aus heutiger Sicht – zum Kult werdenden SF-Filme die Bedrohung aus dem Osten durch die Russen und die “Gelbe Gefahr” ins All verlegten. Ich sehe ihn förmlich vor mir, den erfolgreichen, bebrillten, kurzärmligen Ingenieur, dem nichts unmöglich scheint, der aber doch in seiner Denkweise gefangen ist, in starren Regeln der Physik. Das Robert unfähig ist über seinen Horizont hinaus weiter zu denken, sich andere Möglichkeiten vorzustellen, ist so typisch für diese Zeit.
Darüber hinaus bin ich ein großer Fan der alten s/w-Twilight-Zone-Serie aus den Sechzigern, die allesamt mit einer Überraschung endeten. Anything goes! Wie du siehst, habe ich mit Absicht Covers von Amazing Stories eingefügt, die genau die Tarzan/Jane und Beauty-and-the-beast und Captain America/Terra visualisieren. Heute würde das niemand mehr so machen, oder vielleicht doch?? Schau doch mal Jessica Alba in “Fantastic Four” oder Scarlett Johannson in “Die Insel” an. Die Schnuckelchen spielen doch genau die gleichen Rollen wie vor 50 Jahren. Das Grundprinzip hat sich also nicht wirklich geändert. Lediglich die Technik ist besser geworden.
Hat mir selber Spaß gemacht die Story zu schreiben.
mit galaktischen Grüßen
galaxykarl
Samstag 27. Februar 2010 um 23:29
Wie wäre es mal den Spieß umzudrehen: die Geschlechter zu vertauschen. Das wäre doch sicherlich ziemlich lustig oder?
Montag 1. März 2010 um 15:11
Interessante Geschichte!! Allerdings nicht gerade mein Lieblingsgenre. Und diese Glibberwesen…Igitt. Ich glaube da werde ich wohl demnächst auch von diesen Wesen verschlungen, oder???
Montag 29. März 2010 um 16:24
Auch wenn ich mit Glibber und Ufos nicht viel am Hut habe, das Ende gefällt mir.
Montag 29. März 2010 um 18:20
Hallo zusammen,
an Sabine:
die Rollen zu tauschen könnte ganz lustig sein; ein kreischender Mann, gerettet von einer toughen Frau. Würde wahrscheinlich aber irgendwie schwul rüberkommen und die Frau fährt doch wohl kaum auf ein homosexuelles Weichei ab…
Außer die Frau ist so von sich überzeugt und will ihn “heilen”, wenn ihr Jagdinstinkt erwacht ist. Aber das wäre eine ganz andere Geschichte.
an Katziane und Ati:
die Glibbvermonster sind ja auch ein Klischee, nämlich das unsägliche Bugeye-Monster, aus einer runden, blinkenden Untertasse steigend, nichts anderes im Sinn, als Menschen zu fressen… hahahah
An alle:
außer der Verbeugung vor “The Twilight Zone” macht mir als Vater natürlich die Selbstkritik und Forderung spaß, mehr auf die eigenen Söhne zu hören. Ich bin immer wieder erstaunt, wie erwachsen die Jungs manchmal daherkommen können; ernsthaft, sachlich, originell, erfrischend, einfach jung. Und Sekunden danach völlig albern und abgedreht.
mit galaktischen Grüßen
galaxykarl
Montag 29. März 2010 um 21:08
Huch, und ich dachte, das geht nur mir so…
Dienstag 28. September 2010 um 20:06
Wunderbare Geschichte.
Als ich sie gelesen habe, hab ich sie mir verfilmt und im Fernsehen in den 50ern ausgestrahlt, vorgestellt.
Vor einem kleinen Röhrenfernseher sitzen Papa mit kariertem Hemd und dicker dunkler Hornbrille, den Arm besitzergreifend um seine Frau gelegt. Sie, brünette, hochfrisierte Haare mit Stirnband, schlank mit einem rosafarbenen zweiteiligen Hosenanzug. Neben ihnen die zwei Kinder. Der Sohn, weißes Hemd, kurze Haare, schwarze Stoffhose, die Tochter, schulterlange brünette Haare, Stirnband, getupftes Petticoatkleid. Alle ganz vertieft in den Film, so dass sie sogar Hund Torry vergessen haben, der auf sein Abendessen wartet.
Dienstag 28. September 2010 um 20:57
@ Barbara
Aber hoffentlich alles in s/w ?!
Dienstag 28. September 2010 um 21:22
Aber sicher doch. Wie sonst. ^^
Sonntag 3. Oktober 2010 um 15:25
Sehr hübsche Geschichte.
, aber ich denke, dass das auf dasselbe raus läuft. (Vor allem der wunderbar gezeichnete Flash Gordon Comics von Alex Raymond kam mir da gleich in den Sinn.)
Den Anfang hatte ich allerdings für eine Comic-Lesung gehalten, sorry
Dass zum Schluss irgendein fieses Alien da steht und den armen Protagonisten anschleimt, war natürlich nicht unerwartet, aber die Art ihrer Interaktion äußerst amüsant. Da kann ich nur sagen: Guten Appetit.
Was mich allerdings noch interessiert hätte: essen die denn alles roh und ohne vorher auf die Nährwertangaben zu achten? (Wo stehen die eigentlich bei einem Ingenieur?) Vermutlich war das der Vorkoster … oder doch eher Zubereitungs-Primat, der das Essen vorverdaut, Gifte und Unverdauliches separiert und den Rest als – für Aliengeschmack – köstliches Mahl aufbereitet und portionsgerecht ausscheidet.
Glücklicherweise habe ich schon gegessen.
Sonntag 3. Oktober 2010 um 15:32
War ja doch ein Comic. Ich hatte mich beim Lesen der Kommentare selbst auf’s Glatteis geführt.
Sonntag 3. Oktober 2010 um 19:18
Hm, vielleicht sollte ich die Idee für einen Kurzfilm adaptieren. Uns fehlt noch ein Projekt für 2011.
Sonntag 3. Oktober 2010 um 19:40
Bist du da zufällig der Kameramann? Es gab ja schon mal einen bekannten Günni als Kameramann bei einer Showreihe von Jürgen von der Lippe, wenn mich nicht alles täuscht…?
Sonntag 3. Oktober 2010 um 20:03
Hahaha…
Micha und Barbara haben mich nun wirklich verstanden. Schwarz/Weiß ist exakt das, was ich mir bei der Story als Zuschauer/Leser vorgestellt habe. Dagegen aber die “echte” Geschichte in den knallbunten Farben der 50er-Jahre-Klamotten und klischeebeladenen – aber nichtsdestotrotz so realen – Holzhäuschen-Idylle amerikanischer Vorstädte. Und die Zeiten waren damals auch politisch Schwarz/Weiß, hier die guten Kapitalisten, dort die bösen Kommunisten.
Und Micha: Selbstveständlich hatten die Aliens ihr Universal-Ketchup dabei. Da schmeckt so ein leckerer US-Ingenieur gleich viel besser … hihihi!
Die Filmrechte sind natürlich käuflich zu erwerben, Mr. Taysal. Bitte treten Sie damit mit meinem Agenten in Hollywood in Verbindung. Mr. W.U.Cher wird gerne mit Ihnen die terra-weiten Rechte besprechen, auf Wunsch auch gerne die für die restlichen Planeten zukünftiger Kolonien des Solsystems.
Mit galaktischen Grüßen
) hahaha… Was bin ich heute wieder für ein Schelm (schöne Grüße in den Himmel, Heinz Erhard)
galaxykarl
Sonntag 3. Oktober 2010 um 20:19
Heinz Erhard kennt doch heutzutage sowieso keiner mehr!
Der war übrigens auch in s/w!!
Sonntag 3. Oktober 2010 um 20:26
Aber nur in den Anfangszeiten in s/w (Ein begnadeter Komiker. Wenn mir nur solche Texte einfallen würden. Aber der Mann war ein Arbeitstier und Perfektionist. Da fehlt mir noch etwas^^)
Sonntag 3. Oktober 2010 um 20:40
Dir fehlt ein Mann wie Heinz Erhard, oder was meintest du, Barbara?
Sonntag 3. Oktober 2010 um 20:57
*hehe* Nein. Mir fehlt diese Brillianz.
Aber ich arbeite daran
Sonntag 3. Oktober 2010 um 21:00
Ich versteh nur Bahnhof??!
Sonntag 3. Oktober 2010 um 21:05
Ich meine damit, dass Heinz Erhard einfach nur genial war.
Solch eine Klasse möchte ich auch einmal erreichen. So weit bin ich noch lange nicht.
Aber man muss sich hohe Ziele stecken^^
Sonntag 3. Oktober 2010 um 21:11
Du machst Comedy auf der Bühne oder vor der Kamera?
Sonntag 3. Oktober 2010 um 21:14
Ich versuche mich daran, sie zu schreiben.
Eine hohe Kunst, wenn es nicht peinlich werden soll^^
Sonntag 3. Oktober 2010 um 21:20
Das kannst du wirklich laut sagen!
Was bedeutet eigentlich “^^” ??
Sonntag 3. Oktober 2010 um 21:29
Das soll zwei hochgezognene Augenbrauen darstellen und schelmisches Lachen bedeuten^^
Sonntag 3. Oktober 2010 um 21:32
Aha, kannte ich bislang nicht.
So jetzt mach ich mal schluss, genug gearbeitet! Was interessantes dabei??
Montag 4. Oktober 2010 um 00:34
Bei einer Adaption umgehe ich die Filmrechte.
Na ja, schreibe ich halt zu einem anderen Thema ein Drehbuch.
Sonntag 10. Oktober 2010 um 10:23
Uää. Ich find die Glibberdinger immer noch eklig.
Obwohl ich nicht viel mit Science-Fiction am Hut habe gefällt mir die Geschichte. In meinem verrückten Kopf hoffe ich nämlich auch inständig, dass eines Tages irgendwas verücktes passiert und ich in ein parallel Unviersum gebeamt werde oder eben Außerirdische oder Elfen treffe oder so… Ich sollte weniger Fantasy lesen -.-
Gute Story!
Montag 11. Oktober 2010 um 08:29
Was rauchst du da?
Montag 11. Oktober 2010 um 20:17
Gar nichts
Das soll ein genervtes Gesicht darstellen, der Punkt signalisiert einen Mund und das darüber sollen die Augen sein. Ich weiß nicht ob das ein offizielles Zeichen ist, aber ich verwende es recht häufig^^
Montag 11. Oktober 2010 um 20:24
Ich trink jetzt erstmal einen Tee!
Dienstag 24. April 2012 um 20:33
[...] 500 PFUND KARTOFFELSALAT – Science-Fiction-Story von Werner Karl [...]
Samstag 15. September 2012 um 18:45
[...] NEU – 500 PFUND KARTOFFELSALAT – Science-Fiction-Story von Werner Karl [...]