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Literatur-Blog

RENO – Kapitel 6 – Eine Science-Fiction-Fortsetzungsgeschichte von Michael Bahner

RENO

Kapitel 6

Eine Science-Fiction-Fortsetzungsgeschichte

von

Michael Bahner

Was bisher geschah …

Ihre Augen waren groß – ungewöhnlich groß -, selbst für eine Eingeborene wie Reno sie schon in den Streams aus der ersten Missionarswelle gesehen hatte. Beiderseits des schmalen Grats, der ihre Nase formte, lagen sie wie dunkle Seen, und unter ihnen wölbten sich die hohen, stark ausgeprägten Wangenknochen wie bei allen Einheimischen.

Gespannt verfolgte sie jede seiner Bewegungen, achtete auf das kleinste Zucken seiner Muskeln und die Veränderungen seines Mienenspiels, auch wenn sie sich darüber im Klaren war, diese nicht deuten zu können. Dabei gab sie sanfte und beruhigende Laute von sich, die klangen wie nicht enden wollendes Katzenschnurren; sie formte Worte, sprach zu ihm, versuchte ihn zu locken, ihm zu gefallen durch den Klang ihrer Stimme. Die Sirene der alten irdischen Sagen mussten auf diejenigen, die sich ihnen näherten, ein ähnliche Wirkung gehabt haben. Reno verstand nicht, was sie sagte, was sie zu sagen versuchte, aber ihr Blick und ihre anmutigen einladenden Gesten signalisierten ihm: ›Komm zu mir. Lass dich fallen. Wirf alle Last von dir. Ich werde dir gefügig sein, ich gebe mich dir hin.‹

›Vorsicht, mein Freund‹, dachte Reno, ›dieses Kätzchen hat Krallen – und noch einen Dolch im Gewand.‹

Und wenn er etwas gelernt hatte in den langen Jahren seiner harten, von vielen Rückschlägen gebeutelten Karriere in den Spinball-Arenen, dann war es das: lasse dich nicht von Äußerlichkeiten oder Worten täuschen – schon gar nicht bei einer Frau. Absichten konnte man aus der Spannung des Körpers lesen, seiner Stellung zum Gegner, der Position von Armen und Beinen. Nur daran erkannte man dessen Ziele, nicht an dem, was er zu tun vorgab. Das konnten weder die wattierten Beinkleider noch der Lederwams oder das mütterliche Gehabe dieser Amazone verbergen. Und das mochte bei diesen Wesen hier genauso sein wie bei jedem anderen Menschen.

»Ruhig … Freund … Stein / Stock weg … keine Gefahr …«, flüsterte der Übersetzer seines Anzugs, während Reno langsam, Schritt um Schritt, Mom Chaos Aufforderung folgte.

Einige Grundbegriffe und einfache Satzregeln hatte die Translations-KI bereits von ersten Begegnungen mit den Bewohnern übernommen vor der Proklamation des Tabus über Aladin I. Prospektoren und – da es sich herausgestellt hatte, dass Wesen existierten, die auf den Weg des Wahren Glaubens geführt werden mussten – Missionare waren die Ersten gewesen, die den Planeten und dessen Bodenschätze erkundet und mit den Einwohnern Kontakt aufgenommen hatten. So lange, bis sich herausgestellt hatte, dass der Planet politisch oder strategisch oder aufgrund seiner Ressourcen für die Regierung von größter Wichtigkeit war. Niemand derer, die von der Oberfläche und aus dem System vertrieben wurden, hatte eine Ahnung, welcher Art das Interesse der Regierung tatsächlich war. Nicht einmal die Weltenhüter, die seitdem die Sphäre von Aladin I gegen Infiltration abschirmten, wussten Bescheid.

Reno veränderte behutsam den Griff, mit dem er sein Gewehr festhielt, damit er es bei einem Angriff gegebenenfalls als Schlagwaffe einsetzen konnte. Die drei Krieger, die die Frau flankierten – es bestand für ihn kein Zweifel, dass sie die Anführerin war -, hoben ihre Waffen, als er auf weniger als zehn Schritt herangekommen war. Im Hintergrund zeterten und fauchten die riesigen Fluginsekten, wirbelten Wolken von Staub auf, reckten immer wieder die Köpfe, starrten für einen Moment mit ihren diamantglitzernden Augen auf Reno und zuckten wieder zurück.

›Lena! Ich darf sie nicht im Stich lassen. Ich muss ihr nach. Aber allein schaffe ich es nicht gegen diese verdammten Spinnen … das wäre Selbstmord! Meine einzige Chance ist, diese Leute dazu zu bringen, mir zu helfen.‹

Mit dem Kopf nickte er in Richtung der Grube und rief der Anführerin zu: »Ich muss meine Gefährten retten. Helft mir. Bitte!«

»Nicht an diesem Ort … die Achtbeinigen sind … nicht kompatibel / zu stark / tödlich … du erhältst Hilfe … nur von den fliegenden Jägern …«

Je länger die neuronalen Algorithmen des Übersetzers arbeiteten, desto strukturierter und verständlicher wurden die Sätze. Dennoch vermittelten sie ihm nicht das, was er sich erhofft hatte. Nur Beschwichtigungen und Gerede. Er wollte jetzt los, sofort, die Insektenbrut in Stücke schießen bis der Lauf glühte, sie zertrampeln, zerhacken und falls er die Gelegenheit fand, sie in die Luft sprengen. Das und noch mehr forderte der Zorn des aufgestauten Adrenalins in ihm und die Bilder von der hilflosen entschwindenden Lena. Aber was hatte er erwartet? Hoppla, jetzt kommt der große Fremde mit den schönen Augen. Selbstmordaktion? Was soll´s. Auf geht´s mit Karacho durch die Linien der Spinnen. Idiotisch!

»Vertraue uns, vertraue mir. Denn ich bin die Herrin / Königin / Befehlshaberin der Zinnen der Grünberge.«

Eine seltsame Mischung aus Moschus und einem Geruch, der ihn an ein Lavendelfeld erinnerte, umströmte ihn, fremd und betörend, und bremste seinen Handlungsdrang. Er musste von dieser Frau kommen, die ihn lockte, die offensichtlich versuchte, jeden seiner Sinne zu betäuben. In ihren runden Augen sah er bereits den Widerschein des Kriegsgetümmels, so nah war er ihr.

Dann weiteten sie sich plötzlich, fixierten etwas hinter ihm und über ihm und begannen wie Katzenaugen zu glimmen. Eines der lodernden Geschosse der Spinnen rollte fauchend aus der Höhe auf sie zu. Reno und die Krieger duckten sich instinktiv. Die Feuerkugel donnerte über sie hinweg, ihre Hitze brannte wie glühende Kohlen auf seiner Haut. Nicht weit entfernt schlug sie ins Gebüsch ein, das augenblicklich in Flammen aufging. Während noch ein Schauer von brennenden Tröpfchen auf sie herabregnete, der an sich nicht viel Schaden anrichtete, außer den Libellen einen gehörigen Schrecken einzujagen, bemerkte Reno im Augenwinkel eine schnelle Bewegung.

Ein flüchtiger Gedanke an Gefahr durchzuckte ihn, an etwas, das ihm bei seinem ersten Profispiel beinahe das Leben gekostet hätte.

***

Im Orbit über den glitzernden Meeren von Perlmutt II fand das erste Spiel statt, das seine Mannschaft, die Hogg Hex, in einem anderen Sternensystem austragen durfte, nachdem sie in die Weltenliga aufgestiegen waren.

Zwischen hermetisch verschlossenen Baracken und heruntergekommenen Habitaten verbarg sich eine schmucklose Arena ohne Stil und Komfort; ein kahler Zylinder dilettantisch bepinselt mit zackigen Krallen, schwarzen Augen, deren Pupillen in einer Pfütze von neoleuchtendem Orange schwammen, spritzendem Blut, rot und braun und dazwischen das Emblem ihres Gegners in phosphoreszierender Farbe: das Zeichen der Hungrigen Raptoren. Angeflanscht war die Spin-Röhre an ein Gewimmel von baufälligen Containern, Kränen, Schleusen und Tunneln, die hauptsächlich aus Kollisionsscharten und korrodierten Flächen zu bestehen schienen, zusammengehalten von einem undurchdringlichen Gewirr von Kabeln, Tauen und wie zufällig hingeworfenen und verschweißten Trägern. Als Raumport war es kaum noch zu erkennen. Die Umkleiden waren schäbig, die Duschen fleckig, die Gestalten, die sich auf den Gängen rumtrieben und offenbar zum Personal gehörten, abgerissen, finster und einsilbig mit Ausnahme des Managers, der übertriebene Freundlichkeit zur Schau stellte, als er ihnen die Räumlichkeiten zeigte. Er stank nach einem billigem Pheromoncocktail, süß und schwer, und vermittelte durchweg den Eindruck, als hätte er die letzten Stunden damit zugebracht, sich in Drogen zu wälzen und einen ganzen Puff durchzuvögeln.

Soweit waren die Gegebenheiten also als ganz normal zu bezeichnen, die ein frisch avanciertes Spinball-Team bei seiner Profipremiere erwartete. Für die Neuen die Luschen, die um ihr Leben kämpften, um nicht abzusteigen. Zum Glück gab es unter den Sponsoren der Hogg Hex ein paar äußerst finanzkräftige Unternehmen, die sie, koste es, was es wolle, an die Spitze bringen wollten. Das bedeutete, die Küche war hervorragend, ebenso die ärztliche Betreuung – und der Drill bestialisch. Eins der ersten Dinge, die man ihnen noch vor dem Spiel eingeschärft hatte, war, dass man einen durchtrainierten Körper haben musste, schnelle Reaktionen, scharfe Sinne, großes Durchhaltevermögen, einen wachen Geist – und viel Glück. Diese Voraussetzungen sollten sie davor bewahren, das erste Spiel zumindest ohne tödliche Verletzungen zu überstehen. Und sie waren in jeder Beziehung hervorragend in Form, zumindest waren sie fest davon überzeugt.

Die erste Kilosekunde hatten sie überstanden, und es war bisher noch kein Tor gefallen. Nicht dass Reno auch nur einen Moment das Gefühl gehabt hätte, die Raptoren hätten sich große Mühe gegeben.

Bis jetzt.

Ein Pass vom Main Skinner seiner Mannschaft, der an der Skin, der Außenwand der Arena, stürmte und verteidigte. Der Ball beschrieb eine Ramp Helix wie aus dem Bilderbuch, eine Spirale, die eng begann, sich rasch aufweitete und in eine Gerade überging. Die rotierenden Spinball-Arenen hatten ihre ganz eigene Physik und prägten fliegenden Objekten einige recht seltsame Flugbahnen auf, die den Gesetzen von Trägheit und Corioliskraft folgten, je nachdem, ob sich der Spieler im freien Fall befand oder mit der Arena rotierte.

Die Bahn des Balles streckte sich immer weiter, wie erwartet. Reno hatte ihn so gut wie sicher. Das war einfach, zu einfach.

Der Schlag kam unerwartet von der Seite und war so stark, dass er ihm beinahe den Arm brach. Er hatte den gegnerischen Stürmer nicht mal richtig kommen sehen, nur ein unbestimmtes Flirren an der Peripherie seines Gesichtsfelds blieb ihm in Erinnerung. In den Rängen brandete Jubel auf. Aber Reno bemerkte ihn kaum, als er versuchte, sich mit einem Salto auf Abstand zu bringen. Mitten in der Drehung erhielt er einen zweiten Stoß gegen die Rippen, der so gewaltig war, dass ihm die Luft wegblieb. Blitzschnell landete der Raptor weitere Schläge gegen Brustbein, Lenden und Genitalien. Wären die Bereiche nicht gepanzert und gepolstert gewesen, hätte er sich schon hier und jetzt von der Welt verabschieden können. Trotzdem hatten die Hiebe so viel Wucht, dass ihm Hören und Sehen verging. Er verlor völlig die Orientierung, wusste nicht in welche Richtung er sich verteidigen sollte. An einen Gegenangriff war nicht mehr zu denken.

Dann explodierte sein Kopf unter dem Angriff von zwanzig Pneumohammern im gleißenden Schein einer Batterie Flutlichter. Mit seiner geschärften Ellenschiene spaltete der Raptor Renos Helm direkt über dem Nasenbein und trieb die Klinge noch ein Stück in den Schädel. Eine anthrazitfarbene Klinge aus irgendeiner gehärteten Kohlefaser, kein Metall, das die Detektoren der Schiedsrichter aufgespürt hätten. Komisch, dass ihm gerade dieses Detail auffiel, bevor ihm schwarz vor Augen wurde.

Leblos trudelte er durch die Arena auf das gegnerische Tor zu; ein hundert Kilo schweres Stück Blut besudeltes Fleisch.

Wie der Raptor den Schwung seines letzten Schlages nutzte, das Drei-Pfund-Ei auffing, und wie er dieses mit mehr roher Gewalt als Raffinesse ins Tor bugsierte, registrierte Reno nicht mehr.

Er erwachte erst wieder im Lazarett. Mit drei gebrochenen Rippen und einem Schulterbruch, mehreren Prellungen und einer gut geflickten Hirnläsion war er noch vergleichsweise glimpflich davon gekommen. Andere hatten nicht so viel Glück gehabt, allerdings hatte keiner von ihnen wirklich irreparable Schäden davon getragen.

Das erste was sie während dieses Spiels gelernt hatten, auch wenn sie sich dessen erst nach den Wundbehandlungen und OPs bewusst wurden, war, dass alles, was man mit seinem Körper in langwieriger und qualvoller Mühe auf konventionelle Art anstellte, um ihn zu stählen, in der Profiliga einen alten Scheiß nützte. So waren sie völlig hilflos inmitten solcher Rammböcke und Knochenbrecher. Und heute hatten sie nur eines der schlechtesten Teams zu sehen und vor allem zu spüren bekommen. Es gab allerdings eine Alternative und das waren die Extensions: Implantate, die gezielt einzelne körperliche Funkionen verstärkten und erweiterten. Ihr erstes Profispiel war ihre Initiation gewesen, jetzt ging es darum, ihren Aufstieg zu verteidigen und besser zu werden als die anderen. Im Lazarett waren die Spieler noch total stoned von den Endorphinen, die man ihnen als Schmerzhemmer verpasst hatte. Stoned und – wie Reno erst bemerkte, als er wieder etwas anderes machen konnte, als apathisch die Deckenfliesen über seiner Liege anzustarren – erweitert mit Sichtfeldsplittern, Reaktionsraffern, einer taktischen KI, die ihre Ergebnisse direkt auf die Netzhaut projizierte inklusive Flugbahnen und Markierung gegnerischer Schwachstellen, die, wenn man einen Treffer landete, nicht als Foul gewertet würden, und noch mehr technischem Schnickschnack. Tatsächlich hatten sie sich nun buchstäblich mit Haut, Haaren und ihrer Seele an ihre Sponsoren verhökert, die all die teuren Extensions bezahlten.

Als seine Karriere viele Eigenjahre später beendet war, begnügte man sich damit, seine Extensions zu deaktivieren und zu verschlüsseln. Sie wieder aus seinem Körper zu entfernen, wäre zu teuer gewesen, und die Hersteller erhoben nur Lizenzabgaben auf aktivierte Implantate. Es schien also unmöglich jemals wieder davon zu profitieren.

***

Dennoch geschah es genau in diesem Augenblick.

Innerhalb des Bruchteils einer Sekunde erwachte eins dieser alten Implantate zu neuen Leben, und Renos Schulter und Kopf zuckten zur Seite genau in dem Moment, als die Hiebwaffe des großen bärenhaften Kriegers durch die jetzt leere Luft sang. Der Hüne kam aus dem Gleichgewicht, taumelte, und bevor er sich neu orientieren konnte, landete Reno mit dem Gewehr ein paar gezielte Schläge auf dessen Arm, Schulter und Rücken. Der Hüne ließ die Waffe fallen, sank stöhnend und fluchend auf die Knie. Soviel verstand Reno auch ohne seinen Übersetzer zu konsultieren.

›Nicht ganz regelkonform‹, dachte Reno schnaufend, ›aber sauber abgecheckt.‹

Flink wie ein Wiesel und beschleunigt durch die Impulse seiner Implantate setzte er über den Krieger hinweg, wich einem Speer aus, der von der Flanke kam und rollte über die rechte Schulter ab. Eine geschickte Finte, ein schneller Schlag mit dem Ellenbogen gegen die Schläfe ließ die Amazone benommen schwanken und in seine Arme sinken – und bewahrte ihn vor der Bekanntschaft mit ihrem Stilett.

Es war ihm ein Leichtes, ihr den Dolch zu entwinden, bevor sie wieder zur Besinnung kam, und ihn ihr an die Kehle zu setzen. Vielleicht hätte es eine Möglichkeit gegeben, sich auf andere Art zu verständigen und zu einer friedlichen Einigung zu kommen, von der beide Seiten profitiert hätten. Aber jetzt waren die Würfel gefallen. Beim Vergleich ihrer mittelalterlichen Waffen mit seinem Sturmgewehr wähnte er den Vorteil deutlich auf seiner Seite, wenn er auch nicht alles, was sie in ihren Gürteln und Halftern trugen, identifizieren konnte. Seine Gefangennahme wäre in dieser Situation vor allem für Lena die denkbar schlechteste Alternative gewesen. Also musste er diese Entwicklung so gut es ging ausnutzen. Mit Gewalt erreichte er im Moment nichts, da er sich nicht sicher sein konnte, dass diese Leute sich einschüchtern ließen und ihn nicht in eine Falle lockten, wenn sie überhaupt kapierten, was er von ihnen wollte. Der Typ, den er niedergeschlagen hatte, der gerade wieder aufstand und fluchend das Blut betrachtete, das er vom Kinn abgewischt hatte, sah auch nicht aus, als ließe er sich einschüchtern. Jede Verzögerungen konnte Lena zum Verhängnis werden, es musste ein Plan her. Und zwar schnell.

Der erste Gedanke, den er in der Eile hatte, war, die Beine in die Hand zu nehmen und diese wilde Horde hinter sich zu lassen. Aber nicht allein. Okay, das war jetzt sein Plan: abhauen und Zeit gewinnen, um Lena zu retten. Zeit, die er nicht hatte. Was für ein Scheißplan!

»Halt«, rief er drohend. »Bleibt schön, wo ihr seid. Ich werde mit eurem hübschen Mädel einen kleinen Ausflug machen. Ihr seid mir ein bisschen zu handgreiflich, also bleibt brav hier und ihr geschieht nichts.«

Die Krieger begriffen, dass sie Mom Chao nicht befreien konnten, ohne sie zu gefährden. Sie hielten ihre Waffen weiterhin zum Angriff bereit, ihre Augen glühten vor Zorn. Dennoch sahen sie regungslos zu, wie Reno seine Geisel zu der Gruppe Libellen zerrte. Er stieß sie an eins der Tiere und machte ihr damit klar, sie solle aufsteigen. So katzenhaft flink sie sich auf den langen Sattel schwang, so unbeholfen hangelte er sich hinter ihr hinauf.

»Hey-ya, hey-ya«, brüllte Reno wie ein wildgewordener Cowboy und feuerte ein Salve direkt vor die Beine der anderen Libellen, um sie zu verscheuchen. Sie duckten sich erschreckt, rührten sich aber ansonsten nicht von der Stelle.

»Drecksviecher«, zischte er und schulterte sein Gewehr. Gleich darauf gab er Mom Chao ein Zeichen, und ihr Fluginsekt erhob sich mit ihnen in die Lüfte. In weitem Bogen umflogen sie das Schlachtfeld und hielten dann auf die Himmelsglanz zu.

»Wir müssen ihnen nach«, schrie einer der Krieger und wollte sich schon auf sein Flugtier schwingen.

»Nein«, befahl Hauptmann Hrinkel barsch. »Die Herrin weiß, was sie tut. Es ist ihr Plan. Unsere Aufgabe ist es, noch weitere Himmelsmenschen zu finden.«

›Ich hoffe, dass sie es weiß‹, dachte er grimmig, während er die Stelle an seinem Arm rieb, an der ihn der Himmelsmann mit dem Schaft seiner Schusswaffe getroffen hatte. ›Sie hat etwas vor mit diesem Mann, und mir schwant, es hat nicht nur etwas mit seinen Kenntnissen über Himmelsmaschinen oder überhaupt etwas mit unserem ursprünglichen Plan zu tun. Mein Vertrauen und mein Leben hat sie schon, aber ich will ihr mehr geben als das, und dieser Mensch wird sie mir nicht streitig machen.‹

»Los, dort hinten scheint sich eine Gruppe in einer Mulde verschanzt zu haben. Beeilt euch«, bellte der Hauptmann. »Wir müssen unseren Auftrag ausführen und dann sehen, dass wir wieder hier wegkommen. Die Achtbeinigen lassen sich nicht ewig beschäftigen.«

Rasch verschwanden die Gestalten der eingeborenen Krieger zwischen den dichten Schwaden, mit denen die Brände der Feuerkugeln das Schlachtfeld überzogen.

***

Renos Libelle gewann schnell an Höhe, und bald wurden die Schläge ihrer Flügel gleichmäßiger. Der Wind rauschte ihm in den Ohren, und die Luft wurde kälter, obwohl die Sonne bereits höher gestiegen war und gierig den morgendlichen Dunst aufsog.

Der Himmel war immer noch erfüllt von den Spuren der Spinnengeschosse, die auf das Luftschiff abgefeuert wurden. Obwohl sie versuchten, möglichst viel Abstand zu halten, mussten sie ein paar Mal riskante Ausweichmanöver fliegen, um nicht in den Schweif der Feuerkugeln zu geraten oder von brennenden Bruchstücken getroffen zu werden.

Es war nicht weiter verwunderlich, dass sie die Libelle nicht bemerkten, die aus einer Luke des unteren Flugdecks in den rauchige Luft startete. Auch wenn sie beobachtet hätten, wie diese sich über die langgestreckte Gashülle der Himmelsglanz erhob und dort zur Orientierung ein paar Kreise zog, sah es wie ein gewöhnlicher Erkundungsflug aus um Schäden festzustellen oder eine besondere Art der Aufklärung oder ähnliches. Selbst als die Libelle in den Gleitflug überging und sich mit wenigen Kilometern Abstand an Renos und Mom Chaos Fersen heftete, hätten sie ihr keine Beachtung geschenkt, so sehr war jeder von ihnen mit den eigenen Gedanken beschäftigt und den Möglichkeiten und Risiken, die dieser Flug mit sich bringen konnte. Überdies war der Verfolger in dieser Entfernung nicht mehr als ein kleiner dunkler kaum erkennbarer Fleck am dunstigen von Kriegswolken erfüllten Horizont. Ganz unmöglich, den Reiter zu erkennen, der sich an den Rücken seiner Libelle geschmiegt festhielt, einerseits um zu verhindern, dass er entdeckt wurde, andererseits um den Luftwiderstand zu verringern und so die geringere Reichweite seiner kleinen Libelle auszugleichen.

War die Sorge des Kaisers tatsächlich berechtigt, dass ihn die Tochter seiner dritten Konkubine hinterging und einen Umsturz plante? Was hatte sie mit dem Himmelsmenschen vor? Vor allem durfte er nicht in ihre Gewalt geraten, bevor er dem Kaiser berichtet hatte, was zu berichten war.

Er nahm sein Fernrohr aus der Satteltasche und suchte den Himmel hinter sich ab. So weit er erkennen konnte, gab es niemanden, der ihn verfolgte oder denselben Weg eingeschagen hatte. Hauptmann Hrinkel und zwei weitere Männer waren bei ihr gewesen, als er sie aus einer Öffnung hatte starten sehen, die zu den verschlossenen und von Hrinkels Leuten kontrollierten Räumen führte. Es gab sicherlich mehr Spione wie ihn auf dieser Mission, nur wusste keiner vom anderen. Das war typisch für den Kaiser. Außer ihm persönlich oder einem seiner Vertrauten durfte er, Keron, keine Informationen weitergeben.

›Die Anrede Herrin‹, überlegte er, ›war der Schlüssel gewesen.‹ Dieses kleine Wort, das Hrinkel der Kommandantin gegenüber verwendet hatte, hatte Keron den entscheidenden Hinweis gegeben und ihn veranlasst, den Hauptmann zu überwachen. Mom Chao war zornig über Hrinkels unbedachte Bemerkung gewesen. Sie war klug und vorsichtig und hatte sogar den Gerüchten über Spione Glauben geschenkt, die von den Lippen lesen. Nur hatte sie nicht vermutet, dass sich hinter der blassen Erscheinung eines Öl verschmierten Röhrenklopfers ein Spion verbergen könnte, der aus offensichtlichem Grund stundenlang in einem kaum kniehohen Dampfrohr ausharrte, das direkt über der geheimen verschlossenen Tür verlief. Das Gas hatte er umgeleitet, aber nachschleichen hatte er ihnen nicht können, da zwei von Hrinkels Leuten den Eingang unmittelbar neben seinem Versteck gesichert hatten. Hrinkel war genau von dem Schlag, den Mom Chao brauchte, wenn sie tatsächlich eigene Machtpläne verfolgte. Er war treu wie ein Hund, erschreckend und gefährlich. Wie gut, dass er offenbar mit anderen Dingen beschäftigt war, als seiner Herrin und diesem Himmelsmenschen zu folgen.

»Wohin fliegen wir?«, brüllte Reno gegen das Donnern des Windes.

Mom Chao drehte sich stirnrunzelnd zu ihm um; ein Büschel ihres dunklen Haars flatterte quer über ihrem Gesicht. Erst nachdem er ihren Kopf gegen seinen Anzug gepresst hatte (weiß der Himmel, was ihr in diesem Moment durch den Kopf ging) und die KI seine Worte übersetzt und ein paar Mal geduldig wiederholt hatte, klärte sich ihre Miene und wich einem Blick, in dem Reno etwas Spöttisches zu erkennen glaubte. Vielleicht waren Datenbank und Algorithmen noch nicht so weit, eine stimmige Übersetzungen zu liefern, oder er hatte wirklich etwas Komisches gesagt.

Mom Chao lachte, und es klang im Sturm, der sie umwehte, wie der ferne Schrei eines Vogels.

»Wohin?« wiederholte sie schreiend, indem sie ihren Kopf gegen sein Revers presste, wo sie den Übersetzer vermutete, und öffnete abermals den Mund zu einem kaum hörbaren Gelächter. »Haben mich die Worte deiner Brust getäuscht? Oder bist du nun selbst der Meister, und bestimmst das Ziel unseres Fluges? Aber gut, sage du mir, wohin du mich führen möchtest.«

Reno starrte eine Weile wütend auf ihren Hinterkopf. Er hatte gute Lust, sie vom Sattel zu stoßen. Und warum? Weil sie Recht hatte, mit dem, was sie sagte. Weil sie genau das an das Tageslicht gefördert hatte, was er seit ihrer Flucht versucht hatte zu verdrängen: die Tatsache, dass er keinen Plan hatte, dass er nur ziellos einer idiotischen Eingebung folgte und vor seinen Ängsten davonlief; dass er vorgab, Macht über sie ausüben zu können, indem er ihr mit dem Stilett drohte; dass er sich der Vorstellung verweigerte, was passierte, wenn er sie damit verletzte oder tötete. Jetzt saß er hinter ihr auf dem Rücken dieses Rieseninsekts mehrere hundert Meter über dem Boden, und hatte keine Ahnung, wie er dieses Flugtier steuern konnte. Eine unbedachte hektische Bewegung und er musste sich keine Gedanken mehr darüber machen – oder ein wohl kontrollierter Tritt gegen sein Bein, der ihn über die Seite des Sattels beförderte.

Wie hatte er sich nur in eine so verfahrene Situation bringen können? Ihm wurde jäh bewusst, dass er es nur der Bereitwilligkeit Mom Chaos, seiner Geisel, zu verdanken hatte, dass sein Abenteuer noch kein tragisches Ende gefunden hatte. Aber diese Einsicht machte ihn nur noch zorniger auf sich selbst. In Wirklichkeit war er der Gefangene und dieser Kriegerin, hinter deren Leder bewehrten Schultern er sich vor dem Fahrtwind zu ducken versuchte, auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Das ist wirklich tragisch, verdammt‹, dachte er, ›und die Tatsache, dass ich mich immer weiter von Lena entferne; und dass ich immer noch keinen Schimmer habe, wie ich sie aus den Klauen dieser Monster befreien kann mit diesem haarigen Biest zwischen meinen Beinen und diesem durchtriebenen Weib vor mir.‹

Jetzt bemerkte er, dass er das Stilett immer noch krampfhaft umschlossen in der Hand hielt. Schnell ließ er es in einer Tasche seines Anzugs verschwinden.

Mehrere Stunden waren sie bereits über die karge Graslandschaft geflogen, als Reno in einer Entfernung von wenigen Klicks die schlanken fanfarenartigen Gebilde bemerkte, die ihm schon gestern aufgefallen waren, als sie von Tschangs Leuten verschleppt worden waren.

»Was sind das für Türme?« rief Reno und wies Mom Chao die Richtung.

Die Augen der Kriegerin wurden wieder zu azurnen Seen, die sich anschickten, Reno in die Tiefe zu ziehen. Ihre Haare klatschten ihm ins Gesicht, als sie sich zu ihm beugte.

»Die Theokarraman«, verkündete sie, als ob es sich um etwas handelte, was Reno kennen müsste. »Die Tempel der Arachniden.« Dann fuhr sie fort: »Diese Türme, wie du sie nennst, sind Teil der Festungen, die von den Wesen bewohnt werden, die deine Gefährten verschleppt haben. Wozu sie genau dienen wissen wir nicht. Wir nennen sie Tempel, weil sie die einzigen sichtbaren Bauten sind, die wir von ihnen kennen, und es Zeiten gibt, zu denen sie an ihrer Basis ausschwärmen und heidnische Rituale abhalten. Die Basis ist immer stark bewacht, ihre Kränze kaum.«

»Kränze?«

»Der Kranz ist der Einlass, die Öffung ganz oben am Gipfel eines Tempel. Man kann es von hier aus nicht ermessen, aber der Kranz ist so groß, dass er einen leichten Ponton aufnehmen könnte.«

»Aha«, meinte Reno nur, dem dieser Begriff nichts sagte.

»Ein kleines Luftschiff ohne eigenen Antrieb, das zehn Krieger tragen kann,« klärte sie ihn auf, und wieder setzte sie dieses seltsame hinterlistige Grinsen auf.

Wenn sie schon im Krieg mit diesen Spinnen standen, hätten sie doch längst ungehindert mit einer Flotte ihrer Pontons durch die ungesicherten Kränze in die Festungen eindringen und diese Brut auslöschen können. Und wenn sie noch nicht auf diese Idee gekommen waren, dann konnte es wenigstens er und einige ihrer Krieger versuchen, um Lena zu retten. Das sagte er ihr.

Diesmal lachte sie nicht, sondern kickte der Libelle kurz in die linke Flanke und zog kräftig an den Riemen, die hinter den riesigen Facettenaugen den Körper des Insekts umspannten. Sofort drehte die Libelle ab und hielt, während sie mit schwerem Flügelschlag immer höher stieg, auf den nächsten der Tempel zu.

Bald erkannten sie Strukturen, Leitern oder Netze, die rings um die Öffnung, den Kranz, zu kleinen schwarzen Löchern einige zehn Meter unterhalb des Gipfels führten. Mom Chao nannte sie ›Wachhöhlen‹, sagte aber, dass sie aus Erkundungsflügen ihrer Libellen wüssten, dass sie sie immer leer vorgefunden hatten. An manchen Stellen ragten Sporne hervor wie steinerne, steil in den Himmel gereckte Nasen; einen bis mehrere Meter dick waren sie dort, wo sie aus dem Fels traten, und manche mochten doppelt so lang sein wie ihre Libelle; an ihren Enden flatterte ein Fetzen Stoff fast waagerecht in der strammen Brise, der aussah wie ein willkürlich zerschnittener Teppich ohne erkennbares Muster. Hier, nahe des Gipfels, fielen die Wände fast senkrecht ab, unmöglich sie zu erklimmen oder von dort abzusteigen. Selbst über die Netze schien das in dieser Höhe ein halsbrecherisches Vorhaben zu sein. Der starke Wind würde eine gefahrlose Annäherung an die Seiten des Kamins mit Sicherheit verhindern, gleich mit welcher Art Luftfahrzeug. Je näher sie dem Kranz kamen, umso stärker wehte ihnen ein feuchtwarmer Luftstrom entgegen, der eine Vielzahl absonderlicher Gerüche mit sich trug. Reno drängten sich Bilder von verrottetem Fleisch und vergorenen Früchte auf, und am liebsten hätte er Mom Chao sofort aufgefordert wieder abzudrehen. Aber der Gedanke an Lena, an seine eigene Unzulänglichkeit und an diese Frau, die er hatte in seine Gewalt bringen wollen und die ihm seine Machtlosigkeit und seine Abhängigkeit deutlich gemacht hatte, hielten ihn davon ab. Der Strom wurde wärmer und feuchter und noch Ekel erregender. Als sie sich beinahe über der Öffnung befanden, wurden sie plötzlich von einem starken Aufwind gepackt, der sie in wenigen Sekunden zwanzig oder dreißig Meter über den dunklen Schlund empor hob.

Mom Chao machte Reno auf etwas aufmerksam, was sich im Inneren dieses Loches befand: etwas flatterndes, glänzendes, das kreuz und quer die Dunkelheit durchmaß und sich schließlich in der Tiefe verlor.

»Deine Idee ist nicht neu. Vor sehr langer Zeit, vor vielen hundert Jahreszeitenwechseln, im ersten Reich der Dynastie, der auch der Kaiser angehört, so sagt eine Legende, soll es eine Gruppe wagemutiger Abenteurer gegeben haben – bezeichne sie meinetwegen als Helden -, die genau das versucht haben sollen, was du vorgeschlagen hast.« Als sie die Legende benannte, benutzte sie einen Begriff, den die KI seines Anzugs mit ›Kamikaze-Angriff‹ oder ›Himmelfahrtskommando‹ übersetzte.

Reno blickte eine Weile schweigend in den stinkenden, lichtlosen Schlund. Mom Chaos Ausführungen der Kamikaze-Legende hörte er nicht mehr, während er an Lena dachte und an die einzige Möglichkeit, sie zurück zu holen. In seinen Gedanken vermischten sich Bilder von Pontons, die durch das Innere der Türme sanken, Waffen strotzend, bemannt mit Hundertschaften von eingeborenen Kriegern, den Lichtspuren seiner Gewehrsalven in die unergründlichen Tiefen folgend, die treffsicher jedes Netz, das ihnen den Weg versperrte, durchtrennten, und nahmen Gestalt an in Form eines neuen Plans.

Fortsetzung folgt …

zur Kapitelübersicht …

Copyright © 2014 by Michael Bahner

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Buchtipp des Autors:


Mike Shepherd
Kris Longknife: Die Invasion

Bastei Lübbe
ISBN : 978-3-404-20764-0
Taschenbuch, 511 Seiten
Erschienen am 18.07.2014

Nachdem Kris Longknife an einer Verschwörung beteiligt war, nehmen ihre Vorgesetzten ihr jegliche Befehlsgewalt über die Kriegsflotte. Doch dann startet eine außerirdische Spezies völlig unerwartet eine Invasion. Kris tut, was sie tun muss: Sie widersetzt sich sowohl der Regierung als auch dem Militär. Und zieht mit ihrer angeschlagenen Flotte in die Schlacht …

Mike Shepherd, a.k.a. Mike Moscoe, ist ein amerikanischer Science Fiction Autor, der bereits für einen Nebula Award nominiert war. Er lebt in Vancouver, und da sein Vater in der Navy war, ist Shepherd schon seit Kindesbeinen mit dem Militär vertraut. Das macht ihn zu einem guten Kandidaten für die Art von SF die er heute schreibt.

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12 Comments

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  1. Ich habe mal das von dir beschriftete Cover oben dran gesetzt. Wenn du einverstanden bist, mach ich das auch bei allen anderen teiln. Was meinst du? Und sollch ich alle drei Variationen verwenden oder nur diese Coverversion?

  2. Ja, ich bin einverstanden. Vielen Dank 🙂

    Hoffentlich gefällt dir die neue Episode … und allen anderen natürlich auch 😉

  3. Werd sie noch lesen im Laufe des Monats und meine Meinung hier posten!

  4. Wann machst du den Buchtipp?

    Habe jetzt alle 6 Teile mit Eingangbild versehen, sieht doch besser aus, oder?

  5. Sehr nette Geschichte. Erinnert mich ein wenig an Drachenreiter und ähnlichen Genremischungen zwischen Fantasy und SF. Aber nicht uninteressant, das der Held offenbar keinen Plan hat …

  6. Schön, dass dir die Geschichte gefällt 🙂

    Den Buchtipp mache ich heute abend oder morgen.

  7. Soll ich mall für den Titel aus dem Buchtipp versuchen eine Leseprobe für unseren nächsten Award zu bekommen? Wer ist alles dafür, bitte melden!

  8. Wäre cool 🙂

  9. Für die einzelnen Kapitel von Reno habe ich unter der Geschichte Download-Links für epub bzw. mobi-Dateien bereitgestellt. Wer also ein entsprechendes Gerät hat tut sich damit leichter 🙂

    Viel Spaß damit :-). Falls irgendwas nicht funktioniert, schreibt einfach einen Kommentar.

  10. @ Detlef

    Den Spenden-Button (mit input-Tag und so) kann ich nicht speichern. Ich habe den Link „zur Kapitelübersicht“ eingefügt und dann war er wegen. Ebenso ist es mir bei den anderen Reno-Kapitel passiert: das Einfügen funktioniert, aber nach dem aktualisieren ist das Input-Tag rausgeschnipselt.

    Das ist vermutlich eine Sache von Rechten und Rollen, also ich darf das gar nicht. Das würde aber bedeuten, selbst wenn du, Detlef, den wieder reinmachst, wird er wieder rausgeschmissen, sobald ich das Dokument in die Hand nehme und aktualisiere

    Vielleicht weiß der Günther mehr.

  11. Habe Sie alle ausgetauscht, schau mal, ob sie wieder funzen!

    Glaube nicht, das deine Befürchtungen stimmen! Speicher doch einfach mal Teil 6 neu ab, nachdem du irgendwo ein leezeichen eingefügt hast und sag mal bescheid!

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