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WahnSinn – Die Aktuelle eXperimenta April 2015 ist online und kann hier abgerufen werden!

WahnSinn Die Aktuelle eXperimenta ist online und kann hier abgerufen werden: www.eXperimenta.de

Sie können die eXperimenta auch als Druckausgabe bestellen bei:
Print Service Listl in Bingen:  print-listl@gmx.de
Bitte geben Sie Ihre Postanschrift in der eMail an.

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

was ist denn eigentlich los, da draußen in der Welt? Die Globalisierung sollte uns doch ein Stück näher zusammen bringen. Offensichtlich aber geraten wir Menschen immer weiter auseinander.
Menschliches Zusammenleben in kleinen sozialen Einheiten ist heute schon zu einem komplexen System geworden, das mit dem Prädikat „besonders kompliziert“ bedenkenlos versehen werden darf. Kommunikationsebenen, die normalerweise menschliches Miteinander regeln, scheinen sich aufzulösen:

Wahnsinn …

… niemand spricht mehr mit niemandem
und keiner hört keinem mehr zu.

Nur die Sender monologisieren weiter fleißig vor sich hin, ohne die Erwartung, gehört zu werden.
Sendestörung.
Da gibt es kein Miteinander mehr. Die Kultur des Gegeneinanders – der Ellbogengesellschaft scheint sich etabliert zu haben. Es ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden, anders denkende oder andersartige Menschen auszugrenzen.
Soweit sind wir also gekommen.

Wahnsinn:
George Orwells „1984“ ist längst Realität geworden. Die Masse bewegt sich, besser noch: sie bewegt sich nicht. Eine Bewegungslosigkeit, die unaufhaltsam einem Ziel entgegensteuert, das wir nicht kennen oder aber nicht kennen wollen. Da ist es besser, sich mit den heimischen Fernsehabenden zu trösten, um sich nicht selbst zu begegnen – oder gar mit anderen gemeinsam etwas Kreatives zu unternehmen. Zwischen Salzgebäck und Bier lässt es sich für den Augenblick gut leben. Danach kommt dann vielleicht das Erwachen. Was dann kommt, das wissen Sie selbst am besten!

Ist doch Wahnsinn – oder?

Rüdiger Heins

www.ruedigerheins.de

Aufruf der eXperimenta Mitarbeiter(innen)

Die eXperimenta ist auf dem eigenen Portal (kostenlos) abrufbar. In den Jahren seit Bestehen, im Jahre 2003,  der eXperimenta gab es niemanden in der Redaktion,

der ein Honorar bekommen hat. Wir wollen das ändern, denn Qualität darf auch etwas kosten.

Im Augenblick arbeiten sechs Redakteur(innen)en und fünf Korrespondent(inn)en jeden Monat unendgeldlich an der redaktionellen Herstellung der eXperimenta.

Deswegen bitten wir darum, dass Sie von der Möglichkeit eines Solidaritätsabos Gebrauch machen:

Sie überweisen einmal im Jahr 24 €. Gerne können Sie auch mehr spenden.

Natürlich können Sie auch weiterhin die eXperimenta kostenlos abrufen, auch wenn Sie kein Solidaritätsabo haben.

Wir rechnen mit Ihrer Solidarität und hoffen auf Ihre Sepende!

Außerdem wollen wir den Anzeigenbereich ausbauen. Gerne nehmen wir Ihre Anzeige in unser Magazin auf. Auf Anfrage senden wir Ihnen eine Preisliste zu.

Die eXperimenta hat mehr als 18.000 Adressat(inn)en in der ganzen Welt.

Außerdem sind wir auf vielen Internetportalen vertreten.

Zu unseren Adressaten gehören auch Verlage, Sendeanstalten für Radio und Fernsehen und Zeitungs- und Zeitschriften Redaktionen.

Wir freuen uns auf Ihre Solidaritätspende

·         Kontonummer und Verwendungszweck:

·         ID Netzwerk für alternative Medien- und Kulturarbeit e.V.

·         Mainzer Volksbank

·         Konto: 295460018

·         BLZ: 55190000

·         IBAN: DE57 5519 0000 0295 4600 18

·         BIC: MVBMDE55

·         Verwendungszweck: »Solidarität mit der eXperimenta«

Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!
Ihre eXperimenta Redaktion

www.eXperimenta.de

Schreiben und Meditieren 17. bis 19. April 2015 im Kloster Himmerod

„Wie schreibe ich (m)ein Buch?“ 19. bis 21. Juni 2015 im Kunstzentrum Bosener Mühle

Weitere Seminartermine: www.inkas-institut.de.

1 Comment

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  1. Martina Müller

    WahnSinn Die Aktuelle eXperimenta ist online und kann hier abgerufen werden: http://www.eXperimenta.de
    Sie können die eXperimenta auch als Druckausgabe bestellen bei:
    Print Service Listl in Bingen: print-listl@gmx.de
    Bitte geben Sie Ihre Postanschrift in der eMail an.

    Editorial

    Liebe Leserinnen und Leser,

    was ist denn eigentlich los, da draußen in der Welt? Die Globalisierung sollte uns doch ein Stück näher zusammen bringen. Offensichtlich aber geraten wir Menschen immer weiter auseinander.
    Menschliches Zusammenleben in kleinen sozialen Einheiten ist heute schon zu einem komplexen System geworden, das mit dem Prädikat „besonders kompliziert“ bedenkenlos versehen werden darf. Kommunikationsebenen, die normalerweise menschliches Miteinander regeln, scheinen sich aufzulösen:

    Wahnsinn …

    … niemand spricht mehr mit niemandem
    und keiner hört keinem mehr zu.

    Nur die Sender monologisieren weiter fleißig vor sich hin, ohne die Erwartung, gehört zu werden.
    Sendestörung.
    Da gibt es kein Miteinander mehr. Die Kultur des Gegeneinanders – der Ellbogengesellschaft scheint sich etabliert zu haben. Es ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden, anders denkende oder andersartige Menschen auszugrenzen.
    Soweit sind wir also gekommen.

    Wahnsinn:
    George Orwells „1984“ ist längst Realität geworden. Die Masse bewegt sich, besser noch: sie bewegt sich nicht. Eine Bewegungslosigkeit, die unaufhaltsam einem Ziel entgegensteuert, das wir nicht kennen oder aber nicht kennen wollen. Da ist es besser, sich mit den heimischen Fernsehabenden zu trösten, um sich nicht selbst zu begegnen – oder gar mit anderen gemeinsam etwas Kreatives zu unternehmen. Zwischen Salzgebäck und Bier lässt es sich für den Augenblick gut leben. Danach kommt dann vielleicht das Erwachen. Was dann kommt, das wissen Sie selbst am besten!

    Ist doch Wahnsinn – oder?

    Rüdiger Heins

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