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STERNENBRAUT LOVISA UND DER PLANET DER UNSTERBLICHEN – KAPITEL 1 – Eine Science-Fiction Erzählung von Miriam Kleve (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 3/2011)

STERNENBRAUT LOVISA

UND

DER PLANET DER UNSTERBLICHEN

KAPITEL 1

Science-Fiction Erzählung
von
Miriam Kleve

Die grünen Großsegel entrollten sich vollständig, bevor sich der Sonnenwind in ihnen sammelte. Lovisa Larsson, Kapitänin der SKUNKKALLA, stand in der Pflicht am Steuerstand und hielt mit ihren Händen das Steuerrad des Schiffs fest im Griff. Ihre langen blonden Haare waren zu Zöpfen gebunden und die kleine Stupsnase zuckte nervös in einem Meer aus Sommersprossen. Das linke Auge wurde von einer rosa Augenklappe verdeckt, auf der Strasssteine einen grinsenden Totenkopf bildeten.

Lovisa blickte aus dem Panoramafenster des Cockpits. Die Haltestreben von PORT ESPACE schoben sich mit zunehmender Geschwindigkeit nach hinten weg. Einige große Handelsschiffe und Kreuzer des Kaiserreichs lagen vor Anker und versperrten mit ihren gigantischen und klobigen Rümpfen den Weg.

Am Steuerstand blinkte plötzlich das Flaggensymbol. “Morle?” Die Datenflut auf dem linken Monitor verschwand und eine weiße Katze erschien. Das Fell war struppig und wies goldbraune und schwarze Flecken auf. Ein sanftes Schnurren drang über die Lautsprecher. “Morle, die kaiserliche Marine hat gemerkt, dass die SKUNKKALLA ihren Liegeplatz verlassen hat. Sende bitte ein Störsignal.” Eigentlich war das Signal dazu gedacht Piraten an Kommunikation und Sensorerfassung zu hindern, aber das Signal konnte auch gegen jedes andere Schiff eingesetzt werden.

Morle, die neue künstliche Intelligenz der SKUNKKALLA, bestätigte mit einem leisen Miauen und schon war ein statisches Rauschen zu hören. Die Marine würde ein paar Minuten brauchen, um das Signal zu filtern. In dieser Zeit musste der Antrieb aufgeladen sein oder Lovisa würde einem langen Aufenthalt im Kerker von PORT ESPACE entgegensehen. Gouverneur Luc Tailleur betrachtete die SKUNKKALLA als sein Eigentum, nachdem er Lovisas Vater und die gesamte Mannschaft über die Planke gehen ließ.

Lovisa hatte mit ansehen müssen, wie ihr Pappa und ihre Freunde jenseits der schützende Hülle des Raumhafens elend ums Leben kamen. Der Druck presste ihnen die Luft aus den Lungen, die Kälte ließ sie schockgefrieren und schlussendlich zerplatzten ihre Körper. Seitdem wurde Lovisa jede Nacht von grausigen Albträumen geplagt, in denen sie die letzten Minuten ihres geliebten Pappas immer wieder miterlebte.

Morle gab ein Mauzen von sich. Der Antrieb war aufgeladen und der Kompass zeigte den Kurs an. Lovisa musste nur noch an den Marineschiffen vorbei. Sie reffte die Segel und spielte mit dem Ruder. Ihr Vater hatte sie für ihre Risikobereitschaft oft gescholten, doch nun war er tot und Lovisa auf der Flucht. Um zu entkommen und Nils zu retten, musste sie Risiken eingehen. “Verzeih mir, Pappa.”, kam es leise über ihre Lippen.

Tailleur hatte die SKUNKKALLA aufbringen lassen. An Bord von Kapitän Larssons Schiff fanden die Kontrolleure einige Kisten Irish Ale. Das Getränk war zwar verboten, doch bei den Kauffahrern üblich und gerne getrunken. Die Kontrolleure drückten deswegen eigentlich ein Auge zu und bekamen meist zwei oder drei Flaschen des starken Gebräus zugeschanzt. Doch Tailleur hatte die Flaschen an Bord zum Anlass genommen, um die SKUNKKALLA nach PORT ESPACE schleppen und genau untersuchen zu lassen. Larsson hatte seinen beiden Kindern gegenüber versucht zuversichtlich und unbeeindruckt zu bleiben. Aber Lovisa spürte die Angst ihres Pappas. Und Nils ebenfalls. Nils war zu jung und deswegen hatte der alte Kapitän Larsson, am letzten Tag seines Lebens, nur Lovisa seine privaten Zugangscodes zur SKUNKKALLA verraten.

“Die Kreuzer der kaiserlichen Marine laden ihre Geschütze auf, Kapitän Lo.” Morles Ton war verspielt. Das künstliche Kätzchen war noch jung und unbekümmert. Seine Datenbank enthielt zu wenig Informationen, um Gefahren richtig einschätzen und entsprechend reagieren zu können.

“Ich weiß. Keine Panik.” Die SKUNKKALLA drehte sich stumm unter dem Rumpf eines der Handelsschiffe weg. Nur wenige Meter trennten sie voneinander. Niemand würde das Feuer eröffnen und riskieren den Händler zu treffen. Lovisa riskierte dagegen bewusst eine Kollision. Eine falsche Bewegung und die SKUNKKALLA wäre manövrierunfähig. Aber sie brauchte die Deckung.

“Ich habe keine Panik.” Morle gähnte. “Ich will spielen.” Plötzlich waren bunte Bälle auf dem Bildschirm zu sehen und wirbelten wild umher. In der Energiebalance gab es Schwankungen.

“Bitte nicht jetzt, Morle. Später. Wir müssen erst einmal hier weg und ich habe keine Mannschaft. Du bist deswegen jetzt meine Mannschaft.” Lovisas Stimme zitterte, Tränen standen in ihren Augen. Die Situation überforderte das Mädchen. “Komm schon, Morle, hilf mir noch ein wenig. Wir können später spielen.” Morle blickte vom Monitor aus beleidigt zu Lovisa, aber die Bälle verschwanden und die Energiebalance stabilisierte schlagartig.

Auf Gouverneur Luc Tailleurs Anweisung hin wurden die Kinder voneinander getrennt. Nils hatte gerade einmal angefangen Lesen zu lernen und war deswegen für den Dienst an Bord eines Schiffes noch ungeeignet. Tailleur hatte ihn auf eine Militärakademie geschickt, deren Namen aber verschwiegen. Lovisa sollte Küchendienst auf der MOUETTE verrichten, Tailleurs Schiff. Sie war ihm zu mager und zu widerspenstig, um Dienst zu schieben oder gar als gute Partie verheiratet zu werden. Tailleur konnte ohne weiteres entsprechende Anweisungen erlassen, denn immerhin hatte er die Vormundschaft über die beiden Larsson-Kinder erhalten. Dabei war Lovisa bereits alt genug, um ihren Pappa als Offizierin zu unterstützen. Und sie hatte dem fetten Gouverneur auch mit ihrer Flucht bewiesen, das sie kein Kind mehr war.

Die SKUNKKALLA zog jenseits des Handelsschiffes hoch und reckte den Bug Richtung freien Raum. Morle korrigierte Lovisas Manöver und verhinderte dadurch ein Wegtrudeln. Nun erst kam der schwierige Teil des Manövers. Die SKUNKKALLA musste sich weit genug von PORT ESPACE entfernen, um den Sprungantrieb aktivieren zu können. Von der Station weg und zum Sprungpunkt hin bekamen die Schiffe genug Gelegenheit, um die SKUNKKALLA mit einer Breitseite ihrer Kanonen wegzupusten. In den Abenteuerfilmen, die Lovisa so gerne sah, erschien die Sache immer einfach, doch in der Wirklichkeit war dem Mädchen elend zumute und sie widerstand nur schwer dem Drang sich zu übergeben.

Tailleur und seine Leute auszutricksen war einfach gewesen. Lovisa konnte sich auf der MOUETTE frei bewegen. Die Einen hielten sie für ein dummes Kind, das keine Gefahr darstellte, und die Anderen hatte Mitleid mit ihr und ließen Lovisa viele Freiheiten. Niemand hatte etwas dagegen, dass sie ihre Habseligkeiten von der SKUNKALLA holte. Die Zugangscodes zum Computersystem und Steuerung waren ja immerhin von Gouverneur Tailleur geändert worden. Dass es für den Notfall einen weiteren Satz Codes gab, damit hatte niemand gerechnet. Und selbst wenn, Lovisa hatte keine Mannschaft und die bisherige künstliche Intelligenz des Schiffs, ein übellauniger Hund mit Namen Linus, war gelöscht. Dafür hatte Tailleur gesorgt. Aber Lovisa kannte sich mit der SKUNKKALLA sehr gut aus und lud ihre Morle ins Computersystem des Schiffes. Für das virtuelle Kätzchen glich das alles nur einem Spiel. Und so legte sich Morle tief im Computersystem auf die Lauer, um dort auf Lovisa zu warten.

Das Mädchen drehte hektisch am Steuerrad und sah in den Weltraum hinaus. Sie versuchte einen unvorhersehbaren Kurs zu fahren, um dem Feuer der Kanonen auszuweichen. Aber niemand schoss auf die SKUNKKALLA. “Morle, was ist mit den Waffen der Kreuzer?”

“Geladen und ausgerichtet. Mindestens einhundert Kanonen haben uns im Visier.”

“Was?” Lovisa musste schlucken. Aber ihr Hals zog sich regelrecht zusammen und sie konnte nicht. Wie dumm sie nur war. Wie hatte sie nur glauben können, den Kanonen der Marine zu entgehen? Das Flaggensymbol blinkte wieder. Die Marine hatte das Störsignal vollständig gefiltert. Lovisa ignorierte den Kontaktversuch.

Die Larssons waren einfache Kauffahrer. Trotzdem kannten sie einige geheime Sprungpunkte, die auch von Piraten und Schmugglern genutzt wurden. Mit den persönlichen Codes ihres Pappas hatte Lovisa Zugriff auf diese Informationen. Und ihr Plan stand fest. Sie würde die SKUNKKALLA stehlen, Nils befreien und dann untertauchen. Damit wäre sie natürlich eine Piratin, aber das war Lovisa egal. Sie fühlte sich niemandem verpflichtet und vor allem das Kaiserreich hatte sie enttäuscht, denn bösartige Männer wie Gouverneur Luc Tailleur standen in seinen Diensten.

Lovisa hatte alles ganz genau geplant. Die Arbeiter bereiteten die SKUNKKALLA zum Verkauf vor und brachten dazu das Schiff von der Werft zu den Handelsdocks. Dort waren weniger Soldaten unterwegs. Und deswegen viel weniger Leute, die Lovisa kannten. Bei so vielen Besuchern auf PORT ESPACE ging sie einfach in der Masse unter. Mit ein wenig Glück und Verschlagenheit brachte sie Wertsachen aus Tailleurs Quartier auf die SKUNKKALLA. Der Gouverneur hatte einige Kostbarkeiten gehortet. Lovisa ging davon aus, dass er ebenso in den Besitz dieser Sachen gekommen war, wie er sich auch die Wertsachen der Larssons einverleibt hatte. Lovisa empfand es deswegen nur als gerecht, Tailleur zu bestehlen.

“Bereitmachen zum Sprung!” Lovisa war aufgeregt. Das war ihr erster eigener Sprung. Sie selbst hatte die Berechnungen durchgeführt und das Schiff auf Position geflogen. Eigentlich hätte ihr Pappa sie dabei begleiten und aufpassen müssen. Doch die Dinge lagen nun anders. Lovisa war fest davon überzeugt, dass ihr Pappa zusah und ganz fest seine beiden dicken Daumen drückte.

“Aye.” Morle bestätigte den Befehl und fuhr die Segel vollständig ein. “Waffenfeuer. Zwei Kanonen werden von der MOUETTE entladen.” Ein klagendes Mauzen war über die Lautsprecher zu hören. “Die Berechnung sagt an, dass das Waffenfeuer unsere Fahrrinne kreuzt. Das Handbuch empfiehlt in solchen Situation den Abbruch des Sprungs.”

Lovisa presste fest die Lippen zusammen. Ihr Pappa hatte davon erzählt. Sprang ein Schiff zu spät, glitt es ins Waffenfeuer, wurde getroffen und nahm schweren Schaden oder konnte sogar zerstört werden. Um solch einen Unfall zu verhindern, gab es eine Notabschaltung im Computersystem. Doch Lovisa hatte sie deaktiviert, um nicht durch irgendetwas aufgehalten zu werden. Wenn sie den schwarzen Punkt finden würde, dann käme sie aus dem System weg. Und jeder würde glauben die SKUNKKALLA sei im Waffenfeuer zerstört worden. Das Mädchen erinnerte sich gut an Pappa Larssons Worte, dass es eine großen Portion Glück mit ordentlich Schlagsahne bedurfte, um den schwarzen Punkt zu  finden. Der schwarze Punkt, jener sagenumwobene Augenblick, in dem alles möglich war. “Morle, Sprung!”

Das virtuelle Kätzchen fauchte freudig auf, dann schien sich das Universum um Lovisa zusammenzuziehen und sie in sich einzusaugen, nur um Lovisa wenige Augenblicke später wieder auszuspucken, eingetaucht in bittere Galle und einem ziehenden Schmerz, der unangenehm in jeder Zelle des Körper brannte. Lovisas Sinne waren für einen Augenblick vollständig von Eindrücken überflutet, dann klärte sich ihre Wahrnehmung und der Schmerz ließ nach. Ihre Beine knickten weg und Lovisa plumpste hart auf den Hintern. “Status?” Ihre Stimme war ein heißeres Krächzen. Sie musste husten.

“Alles Systeme online. Der Antrieb ist zwar entladen, aber der SKUNKKALLA geht es gut.”

Lovisa lachte befreit auf. Sie war Gouverneur Luc Tailleur und der kaiserlichen Marine entkommen. “Danke, Morle. Ohne dich hätte ich das nie geschafft.” Lovisa strich über den Monitor und Morle schnurrte zufrieden.

Die nächste Stunde verbrachte Lovisa damit die SKUNKKALLA zu prüfen. Sie setzte erneut die Großsegel, um den Antrieb so schnell wie möglich wieder aufzuladen. Morle kontrollierte dabei den Energiefluss, um ein frühes Ausbrennen der Energiezellen zu verhindern. Sie war jedoch ziemlich unerfahren. Dadurch kam es zu Energieschwankungen. Entweder Morle lernte schnell dazu oder der Antrieb würde nach drei oder vier weiteren Sprüngen kaputt sein.

Während die Segel der SKUNKKALLA die Energieteilchen des Sonnenwindes einfingen, um damit den Antrieb aufzuladen, machte Lovisa klarschiff. Es war einsam an Bord und das Mädchen ließ seiner Trauer und den Tränen freien Lauf. Aufzuräumen würde sie vielleicht etwas ablenken.

Lovisa durchstöberte die Beute, die sie von der MOUETTE mitgenommen hatte. Im Kopf rechnete sie aus, was die einzelnen Posten wert waren. Von einer großen und schweren Holzkiste erhoffte sie sich einen guten Gewinn. Die Kiste war poliert und sah antik aus. Schwere Verschlüsse hielten den Deckel an seinem Platz, der luftdicht abschloss. Zwar gab es ein Vorhängeschloss, aber Lovisa schlug es mit einem großen Kerzenständer einfach ab. Neugierig schob sie ihre Augenklappe hoch, um besser gucken zu können.

Der schwere Deckel kippte nach hinten weg und Lovisa konnte den Inhalt der Kiste begutachten. Sie war überrascht. Mit ihren großen blauen Augen starrte sie auf einen Jungen, vielleicht ein oder zwei Jahre älter als sie. Er lag lang ausgestreckt in der Kiste, die Augen geschlossen, die Hände auf der Brust gefaltet. Seine Haut war bleich, sein Haar dunkel. Der Junge tat keinen Atemzug, denn er war tot. Lovisa schluckte. Gouverneur Luc Tailleur war ein mordender Widerling. Lovisa streckte ihre Hand aus und streichelte mit dem Zeigefinger über die kalte Wange des Jungen. Selbst im Tode sah er süß aus.

Seufzend stand sie auf. Die Holzkiste war eine Stasiseinrichtung und gemacht, um die Verwesung aufzuhalten, dachte sie sich. Es gab keine sichtbaren Bedienelemente. Das Vorhängeschloss hatte wohl diese Funktion innegehabt, aber das lag zerschlagen am Boden. Lovisas Blick glitt suchend durch den Raum. Sie überlegte die Kiste an den Bordcomputer anzuschließen, damit Morle die Überwachung übernahm. Der Gedanke einen Toten an Bord zu haben bereitete dem Mädchen unbehagen. Ihr Blick kehrte zur Kiste zurück. Und die war leer.

Lovisas Herz setzte für einen Augenblick aus, dann begann es wie wild zu rasen. Eine bleiche Hand streckte sich über ihre Schulter und der dazugehörige Zeigefinger strich über Lovisas Wange. Sie machte einen Sprung nach vorne und wirbelte dabei herum. Mit an die Wand gedrücktem Rücken starrte sie den Jungen an, der nun ziemlich lebendig vor ihr stand. Seine Augen waren geöffnet und schwarz wie der Weltraum.

Der Junge lächelte freundlich, dann sprach er. Es war französisch, eine der alten Sprachen des Kaiserreichs. Dabei entblößte er seine weißen Zähne und überrascht stellte Lovisa fest, dass die Eckzähne länger und spitzer waren, als bei einem Menschen üblich. Die Worte des Jungen drangen dumpf an Lovisas Ohr heran, so als ob sie erst einmal durch eine Schicht Watte hindurch mussten. “Freut mich, dich kennenzulernen. Ich bin Bernard, Bernard Tailleur. Verzeih mir bitte meine Frage, aber ich bin sehr durstig. Hast du vielleicht etwas zu trinken für mich?”

“Morle, Eindringlingsalarm.” Lovisas Stimme war kaum mehr als ein Piepsen, doch die feinen Sensoren der SKUNKKALLA registrierten die Worte. Einer der Monitore im Raum flammte auf und Morle sprang fauchend herbei. Der Junge runzelte fragend die Stirn.

“Meine Sensoren nehmen keinen Eindringling wahr, Kapitän Lo. Du bist alleine Bord.” Morle machte einen freudigen Purzelbaum. “Ist das ein neues Spiel?.”

Lovisa fühlte ihren Puls rasen, dann wurde ihr schwarz vor Augen. Sie stürzte Richtung Boden und das Letzte was sie fühlte waren zwei starke Arme, die sie auffingen.

Nächstes kapitel

Copyright (c) 2011 by Miriam Kleve

Buchtipp der Autorin:

Brezina, Thomas C.
Ein Fall für dich und das Tiger-Team – Bd. 17

Piraten aus dem Weltall

Konzeption von Kintzel, Caroline / Fearn, Naomi
Verlag :      SchneiderBuch
ISBN :      978-3-505-12872-1
Einband :      gebunden
Preisinfo :      8,99 Eur[D] / 9,30 Eur[A] / 14,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      156 S., 40 schw.-w. Abb. – 18,7 x 12,6 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 08.09.2011

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Die Tiger können es kaum glauben: ein Ufo ist im Gruselwald gelandet! Doch die Außerirdischen, die mit grellen Lichtstrahlen auf die Erde gesandt werden, verschwinden genauso schnell, wie sie aufgetaucht sind. Biggi, Luk und Patrick ahnen noch nicht, dass die Wesen bald zurückkehren werden. Denn das Tiger-Team weiß zu viel …

Thomas C. Brezina schreibt spannende Krimis, romantische Abenteuer und lustige Familiengeschichten. Dabei erschafft er ganz eigene, unverwechselbare Welten. Er lädt seine Leser ein, ihn dabei zu begleiten und schickt sie auf viele wilde, wunderbar verrückte Reisen! Thomas C. Brezinas Romane wurden in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Er lebt in London und in Wien.

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Updated: 17. April 2012 — 19:32

23 Comments

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  1. Eigentlich war das Signal dazu gedacht (hier ein komma)

    Niemand würde das Feuer eröffnen und riskieren (hier ein komma)

    Nils hatte gerade einmal angefangen (hier ein komma)

    und verhinderte dadurch ein wegtrudeln (Gross)

    Das es für den Notfall einen weiteren Satz Codes gab (DASS)

    SEHR LUSTIG FINDE ICH: Neugierig schob sie ihre Augenklappe hoch, um besser gucken zu können.

    HAHA, EIN VAMPIR IST VOM COMPUTERSYSTEM NICHT ZU ENTDECKEN, WOHL ANALOG ZUM FEHENDEN SPIEGELBILD, NETTER GAG!

    Also, ich finde die Story spitze! Sie gehört ab sofort zu meinen Favoriten bei diesem Wettbewerb. Ich hoffe, sie gewinnt was, damit die Autorin motiviert ist, auch noch die Fortsetzungsteile hier zu posten!

    Was meinen denn die anderen Communityautoren dazu?

  2. So, Buchtipp ist drin, bitte mal Eure Meinung dazu!

  3. Pappa -> Papa (immer nur mit einem p) 😉 In einigen Sätzen könnte man auch „Papa“ durch „Vater“ ersetzen, das klingt besser 😉

    Das es für den Notfall einen weiteren Satz Codes gab, damit hatte niemand gerechnet. – > Da würde ich den Satzbau ändern in: „Damit, dass … “

    Ansonsten eine Rechtschreibprüfung vornehmen, es befinden sich, leider, doch einige Flüchtigkeits- bzw. Rechtschreibfehler im Text. (Und ich bin, zugegebenermaßen, gerade viel zu faul, um die hier zu korrigieren) 😉

    @Detlef

    Niemand würde das Feuer eröffnen und riskieren den Händler zu treffen. -> ist korrekt *duck* – > riskieren den Händler zu treffen – kann nicht alleine stehen und bildet daher mit dem Satzteil eine Einheit.
    Nils hatte gerade einmal angefangen Lesen zu lernen und war deswegen für den Dienst an Bord eines Schiffes noch ungeeignet. -> ist auch korrekt *duck* s.o.

    Nicht übel nehmen 😉

  4. Für eine Bewertung des Buchtipps komme ich nicht in Frage 😉 Altersgrenze definitiv überschritten 😉

  5. Warum soll ich was überl nehmen, ich gehe nur nach meinem Sprachgefühl…

  6. Wenn ich alles durch den Duden laufen lassen würde, wäre die Sache bestimmt anders, mache ich aber nicht, wie du siehst! Ich war ja sowieso eher für die alte Rechtschreibung und das dringt halt immer noch durch, aber warum soll ich das verheimlichen. Mein Sprachgefühl ist für mich wichtiger!

  7. Frage doch mal deine Cousine (oder sonst irgend jemand junges im familärem Umfeld), was den Buchtipp angeht, vielleicht will / kann die was dazu sagen? 🙂

  8. Hallo!

    Vielen, vielen lieben Dank für eure Tipps. Einige Sachen habe ich auch schon fleißig korrigiert – hihihi. 🙂

    Pappa mit „pp“ ist hier schon richtig. Das Wort benutze ich nämlich nicht als Begriff, sondern als Teil des Namens. Die Larssons stammen nämlich ursprünglich aus dem alten Schweden und deswegen Pappa. 🙂 🙂

    Das wird in Kapitel 2 etwas näher erklärt, genauso wie die Sonnensegel genau funktionieren und so. Ich wollte nicht Kapitel 1 komplett mit allen möglichen Sachen überfrachten. Einige Sachen sollen sich nämlich im Laufe der ganzen Geschichte entfalten und für ein Aha-Erlebnis sorgen.

    „Damit, dass“ kommt in Romanen irgendwie immer vor. Beim Lautlesen (übrigens toller Tipp vom Galaxykarl) fand ich die andere Fassung spannender und runder. Da habe ich mehr Melodie gespürt. 🙂 🙂

    Nochmals vielen, vielen lieben Dank. 🙂 🙂

  9. @Jademond

    Deine Hinweise zur Rechtschreibung streicheln meine Duden-Seele. Ich bin also nicht allein im Korinthenuniversum.

    @Miriam

    Mir gefällt die Geschichte bis dato auch; wenn da eben noch mehr kommt. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die eben keine abgeschlossene (kurze) Story einstellen, sondern einen Ausschnitt aus einem größeren Text oder Roman. Denn hierbei besteht nämlich die Gefahr, dass der Beitrag für unseren Wettbewerb nicht so positiv bewertet wird, wie er es verdient hat, weil sich eben der weitere Verlauf und das Ende nicht erschließen. Kurzgeschichten sind halt fertig und haben höhere Chancen auf Punkte.

    Schön, dass dir einer meiner kleinen Tipps hilft. Auch hier möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen zu betonen, dass ich die Tipps durchaus subjektiv erstelle und mich selbst dabei an der Nase ziehe. Gerade die nächsten Tipps praktiziere ich erst seit meinem letzten Roman und feile immmer noch daran. Die Feedbacks (mittlerweile zwei Absagen, aber mit positiven Aussagen über meine Schreibe und eine scheinbar ernst gemeinte Antwort) zeigen aber, dass der mühsame und steinige Weg voran in kleinen Schritten einem exakt die Beharrlichkeit abfordert, die zielführend und notwendig ist.

    @Detlef

    Sind ja nun doch fast ein Dutzend Stories geworden und vielleicht kommt auf den letzten Drücker noch die eine oder andere dazu.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  10. Ach noch was, Miriam

    Hast du dein Bild selbst erstellt? Passt ja sehr schön dazu. Hat durch seinen Strichcharakter so einen Retro-Look. Sieht wie ein Siebdruck-Plakat aus den Siebzigern aus.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  11. Da geht’s ja rasant zur Sache bei deiner Story. Diese Verbindung von Retro-Elementen (Schatzkiste, Steuerruder, Segel reffen, usw.) und Space Opera finde ich witzig :-).

    Die meisten Rechtschreibfehler kannst du sicherlich mit einer programmatischen Prüfung erschlagen. Bei den Kommaregeln habe ich auch ein bisschen Schwierigkeiten, zumal die neuen Kommaregeln irgendwie anders ticken als die vor z.B. 20 Jahren.

  12. Bei den Kommaregel habe ich mal ein bisschen rumgestöbert, weil ich es intuitiv so gemacht hätte wie Detlef. So, wie ich das jetzt verstehe, habt ihr beide recht, Jademond und Detlef. Z.B. bei „Niemand würde das Feuer eröffnen und riskieren(,) den Händler zu treffen.“ kann das Komma stehen (alt) oder nicht (neu), da es sich bei dem Anhängsel um einen erweiterten Infinitiv handelt – meiner Meinung nach ;-).
    Ebenso: „Nils hatte gerade einmal angefangen(,) Lesen zu lernen und …“.

    Ein Hoch auf die neuen Regeln: jede(r) kann seine Satzzeichen verstreuen, wie es ihr(ihm) gefällt 🙂

  13. Ganz so einfach ist das mit der deutschen Grammatik nicht 😉 Obwohl die neue Rechtschreibung mir bei einigen Worten extreme Schmerzen verursacht, man denke nur an Phantasie -> Fantasie (was bitte hat das mit Fanta zu tun???) und damit die Herkunft des Wortes ad absurdum führt, hat sich die Kommaregelung vereinfacht.

    Auch ich hatte anfangs durchaus meine Schwierigkeiten mit der neuen Kommasetzung, finde sie jedoch in den allermeisten Fällen sprachlich besser. Gerade beim „laut lesen“ bzw. vorlesen spürt man am ehesten, wo ein Komma angebracht ist, oder eben auch nicht. 😉

  14. Vielleicht bin ich einfach zu alt und eingefahren, was die neue Reglen angeht, lobe aber Besserung. 🙂

  15. An einige Sachen habe ich doch schon gewöhnt, wie beispielsweise das scharfe ’ss‘ :-).

    Aber was, Jademond, ist denn ein Fanta? Meinst du vielleicht Fantakopter oder Fantastrahler? Das kenne ich 😀

  16. Felis Breitendorf

    Ist das nicht die Orangenlimonade aus dem Hause Coca Cola?

  17. @Micha

    Da musste ich erst googeln! Comicserien gehören zwar zu meiner Kindheit, konnten mich jedoch nie beeindrucken, sondern dienten lediglich dazu, die Zeit „tot zu schlagen“ 😉

    @Felis

    Der Kandidat hat 100 Punkte 😉 *kicher*

  18. Schon klar 😉

  19. Felis Breitendorf

    „Prost!“

  20. @Galaxykarl

    Das Bild ist eine Collage aus verschiedenen Fotos, die ich mit einem Bildbearbeitungsprogramm zusammengefügt habe. Dann habe ich noch einen Filter benutzt, um den Retroeffekt zu bekommen. Freut mich, dass Dir das Motiv gefällt. 🙂 🙂

  21. Was für ein Lesespaß, da kann ich den verhassten Vampir auch verzeihen, wobei der in diesem Setting vielleicht sogar noch interessant werden könnte, solange er nicht glitzert *grusel*
    😉
    gefällt mir sehr gut, besonders Morle.
    Ich hoffe noch den Rest der Geschichte hier zu lesen.

  22. Geht mir genauso: ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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