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STERNENBRAUT LOVISA UND DER PLANET DER UNSTERBLICHEN – KAPITEL 6 – Eine Science-Fiction Erzählung von Miriam Kleve

STERNENBRAUT LOVISA

UND

DER PLANET DER UNSTERBLICHEN

KAPITEL 6

Science-Fiction Erzählung
von
Miriam Kleve

Trotz ihrer Aufregung steuerte Lovisa die SKUNKALLA mit sicherer Hand zur großen Orbitalstation, die im geostationären Orbit des Planeten  Illthanséa kreiste. Die Station wirkte wie ein gewaltiger Kraken, dessen metallische Fangarme in den Weltraum hinausragten. So saugten sie die kosmische Energien auf, mit der die Station betrieben wurde.

Lovisa und ihre Mannschaft waren erstaunt über die Größe der Station. Und trotz dieser Größe gab es keine Lebewesen. Es war niemand da, der die Sternenbraut-Mannschaft in Empfang nahm. Es war Bernard, der seine Freunde zielsicher zum nächsten Schott führte. Dort lag ein Dingi bereit, um vom Orbit aus auf den Planeten zu gelangen. Das kleine Gefährt bot nur Platz für sechs Leute.

„Warst du hier schon einmal?“ flüsterte Lovisa dem Vampyrjungen zu. „Es ist immerhin dein Heimatplanet.“

Bernard schüttelte den Kopf. „Nein. Aber trotzdem weiß ich genau wo wir sind. Ich kenne den Weg.“

Die Sternenbraut blickte verstohlen zu Bernard hinüber, während sie das Dingi klarmachte. Die Augen des Jungen hatten sich verändert und einen glitzernden, goldenen Glanz bekommen. Auch die Farbe seiner Haut wirkte nun kräftiger und schimmerte leicht golden. Bernard hatte sich verändert. Und Lovisa wusste nicht, ob zum Guten oder Schlechten.

„Neugier. Woher kommt dieses Wissen?“ Terminal nahm auf einem der bequemen Sitze Platz. Die Menschmaschine sah unverhohlen Bernard ins Gesicht. Mit ihren feinen Sensoren tastete sie den Vampyrjungen ab.

„Ich weiß es einfach. Es ist, als ob die Station mit mir reden würde. Aber ohne Worte. Zuletzt hatte ich diese Verbindung, als ich auf dem Weg zur Erde war.“

„Wo begann deine Reise?“ hakte Lovisa nach. Wenn Bernard nicht von  Illthanséa stammte, dann musste er woanders zuhause gewesen sein.

Doch Bernard zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Mir fehlt die Erinnerung daran. Aber ich habe das Gefühl, es wissen zu müssen.“

Slim schnaubte. „Papperlapapp. Hört auf in den Erinnerungen zu buddeln.“ Der alte Mann klopfte mit den Knöcheln seiner linken Hand gegen die Steuerkonsole des Dingis. „Feinste Arbeit. Funktioniert wohl mit einem Karabulsensorwindsteuermodul. Aber wo, beim rostigen Drehschraubenverbieger, ist die Steuerung? Irgendwie muss der ganze Kasten doch zu fliegen sein.“ Slim kratzt sich ratlos am Kopf.

„Kein Problem“, sagte Bernard und lächelte. Er setzte sich und legte den Gurt an. „Festhalten. Es geht los.“ Er schloss die Augen, der kleine Hangar öffnete sich und das Dingi dockte ab. Mit zunehmender Geschwindigkeit rast es auf den Planeten zu.

Lovisa sah mit großen Augen aus den Bullaugen hinaus. Illthanséa war ein wunderschöner Planet, der beim Landeanflug seine ganze Pracht entfaltete. Es gab schimmernde Meere die in den Farben des Regenbogens erstrahlten. Gewaltige Kreaturen, den irdischen Walen gleich, tauchten aus den Fluten auf und blickten mir ihren großen Augen neugierig empor. Gigantische Gebirge aus glitzerndem Stein spiegelten die Sonne wider. Es gab fruchtbare Ebenen, über die Herden gewaltiger Tiere streiften, denen zwei Hörner auf der Nase wuchsen und die ein dichtes grünes Fell trugen. Alles wirkte friedlich.

Die Städte des Planeten bildeten ein feines, weltumspannendes Spinnennetz, das sich harmonisch mit der Landschaft verwob. Auf der Nachtseite von Illthanséa erstrahlten Lichter wie ein eigenes Sternenmeer. Es war wunderschön. Lovisa dachte daran, dass dort unten Millionen oder gar Milliarden von Vampyren lebten. Doch als sie landeten, war da niemand.

Das Dingi steuerte die größte und prächtigste der Städte an. Sie wurde Thanaséa genannt. Es war der Regierungssitz des Planeten. Das prächtigste Gebäude lag im Zentrum der Stadt. Ein Palast aus Kristall, Gold und Edelsteinen. Sämtliche Bauten waren filigran und offen gestaltet. Es war wie das schönste Juwel in einer ganzen Truhe voller Juwelen.

„Arbeitet deine Großmutter für die Königin?“ Lovisa war neugierig. Der Planet war so aufregend. Illthanséa war atemberaubend, einfach wunderbar. Ebenso die Aussicht, weitere Vampyre wie Bernard kennenzulernen.

Der Vampyrjunge sah Lovisa an und sein Lächeln war dabei faszinierend anziehend. Das galt auch für seinen goldenen Blick. Die Sternenbraut schloss die Augen und atmete tief durch. Augenblicklich verschwand die beinahe magische Anziehungskraft des Vampyrs. Was ist nur los mit ihm, fragte sich Lovisa in Gedanken.

„Mach dir keine Sorgen“, antwortete Bernard und Lovisa wusste nicht, ob er ihre Frage oder ihre Gedanken damit beantwortete. „Mein Großmutter ist die Königin von Illthanséa.“

Slim, Terminal und Lovisa sahen erstaunt zu Bernard. Daran hatte niemand von ihnen gedacht. Für sie war er einfach nur ein Freund. Aber offensichtlich steckte mehr in im, als sie alle dachten. Immerhin stammte er aus einer Königsfamilie.

Sanft setzte das Dingi auf und das Schott öffnete sich. Die Sternenbraut-Mannschaft stieg aus. Im Inneren war der Palast um ein vielfaches imposanter.

Wie in einem Traum folgte Lovisa Bernard, der sie zielsicher durch die Gänge des riesigen Bauwerkes führte. Am Ende ihres Wegs stand die Sternenbraut-Mannschaft im Thronsaal. Und erneut fiel Lovisa auf, dass keine anderen Vampyre zu sehen waren. Alles wirkte ausgestorben. Alles wirkte tot.

Im Zentrum des Thronsaals saß die Königin von Illthanséa. Lovisa hatte einen gewaltigen Thron oder zumindest einen prächtigen Sessel erwartet. Dazu grimmige Soldaten und eifriges Personal. Doch die Königin saß auf einem einfachen Stuhl. Und sie war vollkommen alleine.

Es war eine kleine, alte Frau. Sie trug ein schwarzes Kleid aus einem filigranen Stoff. Ihr einziger Schmuck war eine feine silberne Kette, an der ein Anhänger aus schwarzem Stein hing. Geformt wie ein Tropfen. Der Blick der Königin war freundlich, aber mit einem harten Zug.

Als sie Bernard erblickte, erlaubte sie sich kurz ein Lächeln. Der Vampyrjunge rannte mit einem freudigen Schrei auf seine Großmutter zu. Er fiel ihr um den Hals und drückte sie an sich. Schwach erwiderte die Königin die Umarmung.

„Bernard, was sollen unsere Gäste denken“, tadelte sie ihn und der Junge löste sich schweren Herzens von ihr.

„Entschuldige, Großmutter. Ich bin so froh, dich zu sehen. In meinem Kopf dreht sich alles. Meine Erinnerungen kommen und gehen. Es ist ganz merkwürdig.“

„Ich weiß, mein Liebling. Ich weiß. Illthanséa führt ein Update durch. Unsere Datenbanken versuchen dich mit allen wichtigen Informationen zu füttern. Aber im Laufe der Jahrhunderte wurden sehr viele Daten gesammelt. Das überfordert dich etwas. Ich ändere die Einstellungen.“

Die Augen der Königin blitzen in einem goldenen Feuer auf. Für einen kurzen Augenblick fiel Bernard in eine Starre, dann lächelte er. „Danke. Das ist viel besser.“

Nun lächelte die Königin erleichtert und drückte schwach Bernards Hand. „Willst du mir nicht deine Freunde vorstellen?“ fragte sie und deutete in Richtung von Slim, Terminal und Lovisa.

„Natürlich!“ rief Bernard aus. Er war ganz aufgeregt und die Grundregeln von Sitte und Anstand waren ihm entfallen. Doch nun war er wieder der höfliche und gut erzogene Vampyrjunge, als den ihn die Sternenbraut-Mannschaft kannte.

„Das ist Slim, unser Mechaniker. Terminal, die kluge Menschmaschine. Und Lovisa, die Sternenbraut. Sie hat mich gefunden und aufgeweckt. Meine Freunde, darf ich vorstellen: Königin Isabella von Illthanséa, Herrscherin der Vampyre und Hüterin des Wissens. Meine Großmutter.“

Slim und Lovisa sahen verlegen zu Boden. Der alte Mechaniker deutete eine Verbeugung an, während Lovisa einen Knicks versuchte. Keiner von ihnen wusste, wie sich einer waschechten Königin gegenüber verhalten wurde.

Königin Isabella lachte leise. „Keine Angst vor Umgangsformen. Die Zeiten, in denen sich vor mir verbeugt wurde, die Zeiten sind vorbei.“

„Das ist mir schon aufgefallen“, sagte Bernard mit trauriger Stimme. „Ich habe keinen anderen Vampyr gesehen. Was ist passiert?“

Die Augen der Königin erstrahlten golden und Bernard fiel in Starre. Königin Isabella streichelte sanft über seine Hand, dann sah sie Lovisa an.

„Mein Kind, ich bin froh, dass du Bernard aus seinem Schlaf erweckt hast. Und ich bin froh, dass ihr alle ihm so gute Freunde seid. Mein Enkel kann gute Freunde gebrauchen. Freunde die ihm beistehen, aber auch vor Fehlern bewahren und ihn beschützen. Seid ihr solche Freunde?“

Lovisa sah erschrocken zu Bernard. Es wirkte, als wäre eine Maschine einfach abgestellt worden. Sie verstand nicht, was hier geschah. Es dauerte einen Augenblick, dann rang sie sich zu einer Antwort durch. „Wir sind die besten Freunde. Ich würde niemals etwas machen, was Bernard verletzt.“ Ihre Augen funkelten wütend. „Was haben Sie mit ihm gemacht?“

Die Königin sah plötzlich müde aus. „Ich habe ihn in den Ruhemodus versetzt. Das ist besser für Bernard. Es schützt ihn. Illthanséa übertrug bereits mehr Daten, als gut für ihn war. Aber ich konnte rechtzeitig eingreifen. Es wird kein Schaden zurückbleiben.“

Die Menschmaschine ratterte. „Begreifen. Bernard ist mit dem Planeten vernetzt. Schlussfolgern. Bernard ist wie Terminal.“

„Ja, ein wenig“, erklärte Königin Isabella. „Wir Vampyre waren technisch schon immer weit entwickelt. Und irgendwann dachten wir, Meister der Technik zu sein, die wir wiederum für unfehlbar hielten. Aber wie kann etwas unfehlbar sein, das von einem Volk mit Neigung zur Selbstüberschätzung geschaffen wurde?“ Sie seufzte.

„Ich verstehe das nicht“, gab Lovisa zu. Die Sternenbraut war verwirrt und um Bernard besorgt.

„Wir sind, wie Terminal zutreffend schlussfolgerte, eine Art Cyborg. Eine Art Menschmaschine. In dem Blut eines Vampyrs fließen sich reproduzierende Naniten. Kleine Roboter und Schaltkreise, die uns um ein vielfaches leistungsfähiger machen.

Vampyre sind auch in der Lage mit anderen Maschinen Kontakt aufzunehmen und sie Kraft ihrer Gedanken zu manipulieren. Manchmal reicht es aus in ihrer Nähe zu sein, manchmal müssen wir sie berühren. Im Herzen von Illthanséa befndet sich ein gewaltiger Computer, mit dem jeder Vampyr auf dem Planeten verbunden ist. Wir können jederzeit Daten herunterladen und auch hochladen. Fast alles geschieht automatisch, um uns Arbeit abzunehmen. Und genau deswegen gibt es kein ‚uns‘ mehr.“ Der Blick der Königin verfinsterte sich vor Trauer.

Slim nickte. Er kannte sich mit Maschinen und Computern aus. Er verstand, was die Königin zu erklären versuchte. „Bei allen ratternden Zahnrädern des Universums. Das sind einfach zu viele Daten. Kein uns bekanntes Lebewesen kann mit so viel Informationen umgehen. Da muss einem ja das Hirn durchbrennen.“

Königin Isabella nickte. „So etwas in der Art ist geschehen. Wir wurden krank. Und es war uns unmöglich, den Planeten zu stoppen. Immer wenn wir versuchten einen Fehler zu beheben, entstanden zwei andere. Das System war zu komplex und seine Strukturen im Laufe der Zeit gewachsen, dass eine nachträgliche Korrektur scheiterte. Wir waren dem Untergang geweiht.“

Lovisa wurde blass. Es gab gar kein Volk der Vampyre mehr. Bernard war beinahe alleine. Wie sie. Genau wie Lovisa gab es nur noch einen Verwandten, ein einziges Familienmitglied. Alle andere waren ihm mit Gewalt geraubt worden. Die Sternenbraut schluckte schwer. „Weil Sie den Computer im Herzen von Illthanséa nicht abschalten können, haben Sie Bernard in einen Ruhemodus versetzt. Wie einen Computer.“

„Das stimmt“, gab die Königin traurig zu. „So gerne ich ihn um mich habe, sein Leben will ich nicht gefährden. Als es zur Katastrophe auf dem Planeten kam, konnten nur einige wenige Vampyre fliehen. Meine Tochter,  mein Schwiegersohn und Bernard gehörten dazu. Sie waren auf einer Forschungsreisen. Bernards Mama war schon immer neugierig. Das rettete ihnen das Leben. Der Abstand zu ihrer Heimat. Obwohl, für die Erwachsenen war es bereits zu spät. Aber Bernards Nano-Systeme waren noch unbelastet. Sein Vater löschte so viele Daten wie möglich und versetzte ihn erst einmal in den Ruhezustand. Leider kam meine Tochter nicht mehr dazu, Bernard zu erwecken. Und ich war hilflos, denn die Ereignisse auf Illthanséa nahmen meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch. Ich rettete so viele Leben wie möglich, in dem ich sie alle in Starre fallen ließ. Für Jahrhunderte war ich die einzig wache Vampyrin des Universums. Bis Bernard auftauchte.“

Lovisa ergriff Bernards Hand und hielt sie fest. „Was wird denn nun aus ihm?“ Sorge schwang in ihrer Stimme mit. „Er kann doch nicht ewig schlafen.“

Die Königin schüttelte den Kopf. „Das stimmt. Ihr müsst Bernard von hier fortbringen. Er darf nie mehr zurückkehren. Ich werde einige Daten in seinem Kopf löschen müssen. Und mit ein wenig Glück, fügt ihm das keinen Schaden zu. Auf jeden Fall wird es seine Persönlichkeit verändern.“

„Glück? Schaden? Persönlichkeit verändern?“ Der Griff Lovisas um Bernards Hand verkrampfte sich unmerklich. „Gibt es keine andere Möglichkeit?“

„Die Trennung vom Illthanséa-Netz und die Hoffnung, dass sein Verstand die bisher heruntergeladenen Daten und reaktivierten Erinnerungen verarbeitet. Aber das ist viel zu unsicher.“

Lovisa nickte schweren Herzens. „Ich verstehe, Sie wollen auf Nummer sicher gehen und jegliches Risiko vermeiden.“ Die Sternenbraut sah zu Bernard. Ihr Herz wurde ganz schwer, bei dem Gedanken ihn auch noch zu verlieren. Aber auch bei dem Gedanken, dass er plötzlich jemand ganz anderes sein könnte. Bernard war jetzt Teil ihrer Mannschaft auf der SKUNKALLA, ein Teil ihrer Familie. Und vielleicht sogar ein Teil von etwas ganz anderem, das Lovisa kaum beschreiben konnte, weil diese Gefühle neu für sie waren.

Sie atmete tief durch. „Sie gehen vielleicht kein Risiko ein, aber ich. Und ich glaube fest daran, dass Bernard alles versuchen würde, um er selbst zu bleiben.“

Königin Isabella sah Lovisa überrascht an. Ihre Stimme bekam einen ungehaltenen Ton. „Dir ist sicherlich bewusst, dass mir die Macht eines ganzen Planeten zur Verfügung steht, oder? Du verlangst von mir, dass Leben meines Enkels zu riskieren?“

Lovisa machte entschlossen einen Schritt vor. Eine ungewohnte Härte schlich sich in ihre Stimme, die Slim und Terminal aufhorchen ließ. „Ja! Genau das! Wenn Sie Bernards Persönlichkeit verändern, dann ist es nicht mehr Bernard. Weder Ihrer, noch meiner. Das ist so gut, wie ihn zu töten. Aber wenn Sie ihn vom Netz trennen und wir ihn mit uns nehmen, dann hat er wenigstens eine Chance zu überleben und Bernard zu bleiben.“

Die Vampyrin reckte energisch das Kinn vor. Wütend dachte sie über Lovisas Worte nach, dann stand sie auf und machte ebenfalls einen Schritt vor. Die Sternebraut und die Königin der Vampyre standen sich gegenüber. Ihre Nasenspitzen berührten sich fast.

„Ich werde …“, kam es leise über die Lippen von Königin Isabella, als ihre Augen plötzlich aufflammten. Das Licht war so grell, das Lovisa geblendet ihren Kopf wegdrehen musste.

„Was habt ihr getan?“ schrie die Königin aus und drehte sich zu einem der großen Fenster des Thronsaals. Sie sah zum Himmel hinauf. Die Blicke der Sternenbraut-Mannschaft folgten ihr, doch es war nichts zu sehen. Aber niemand von ihnen hatte die feinen Sinne eines Vampyrs oder war gar mit dem Computer Illthanséas verbunden. Was sich dort draußen befand, war außerhalb ihrer Wahrnehmung.

„Schiffe der kaiserlichen Marine. Dutzende. Sie fliegen in Formation.“ Königin Isabella ballte ihre Fäuste. „Wer wagt es mich zu stören?“

„Gouverneur Luc Tailleur“, hauchte Lovisa und erstarrte. Es mochte sein, dass Königin Isabella die Macht eines ganzen Planeten besaß, aber das Kaiserreich bestand aus tausenen von Planeten und die Kreuzer der kaiserlichen Marine besaßen eine gewaltige Kampfkraft.

„Tailleur?“ rief die Königin aus und drehte sich wieder zu Lovisa um. „Ein Nachfahre der königlichen Familie? Niemals! Das würde ich spüren.“

„Er hat meinen Vater getötet, den Pappa unseres Schiffs“, erklärte die Sternenbraut hastig. „Und meinen kleinen Bruder Nils entführt. Er hat mich wie eine Sklavin gefangen gehalten. Ich konnte fliehen, mein Schiff zurückstehlen und habe dabei auch Bernard gefunden. Der Gouverneur ist ein bösartiger Mann. Er kennt keine Skrupel.“

Königin Isabella legte die Stirn in Falten. „Die Flotte funkt mich an. Dieser Gouverneur Luc Tailleur verlangt von mir, landen zu dürfen. Ich soll mich ergeben.“ Ihre Augen blitzen mehrmals auf, dann seufzte sie schwer. „Diese Flotte ist mir ebenbürtig. Die Soldaten des Planeten liegen in Starre. Seit Jahrhunderten wurde keines unserer Schiffe mehr gestartet. Und es ist mir ein Rätsel, wie dieser Mann unsere Sensoren und Abwehrtricks überlisten konnte. Ich werde seinem Wunsch vorerst nachkommen.“

Lovisa schrie entsetzt auf: „Nein! Das dürfen sie nicht!“

Königin Isabella drehte sich zur Sternenbraut um. „Niemand droht der Königin von Illthanséa. Niemand stellt sich ihren Befehlen entgegen. Niemand.“

Lovisa ahnte, dass die Vampyrin nicht nur den Gouverneur, sondern auch sie meinte. Und diese Ahnung sorgte für Unbehagen.

„Gehen wir auf das obere Flugdeck. Ich will diesen Mann nicht in meinem Thronsaal haben.“ Unmut lag in der Stimme der Königin.

Terminal setzte sich in Bewegung und hob Bernard mühelos vom Boden hoch. Vorsichtig trug die Menschmaschine den Vampyrjungen hinter der Königin her. „Beruhigend. Ich werde mich um ihn kümmern.“

Lovisa knurrte leise vor sich hin, während Slim und sie ebenfalls der Königin folgten. Die Sternenbraut ließ sich ein wenig zurückfallen. Sie aktivierte ihren Kommunikator. Morles Bild tauchte auf dem kleinen Monitor auf. „Mauz? Wolle?“

„Später“, antwortete die Sternenbraut leise. „Morle, hör mir genau zu. Wir haben ein Problem und ich brauche deine Hilfe.“ In knappen Worten erklärte Lovisa dem virtuellen Kätzchen ihren Plan. Sie hoffte, dass Morle alles verstand und richtig umsetzte. Davon hing vielleicht ihr aller Überleben ab.

Als sie das Flugdeck erreichten, setzten gerade drei Transporter zur Landung an.  Gouverneur Tailleur brachte schwer bewaffnete kaiserliche Soldaten mit, die sofort ausschwärmten. Die Männer trugen schwere Kampfpanzerungen, vollelektronische Schutzhelme und Lasergewehre. Sie bildeten um Königin Isabella und die Sternenbraut-Mannschaft einen Halbkreis.

Jetzt stieg auch Tailleur aus. Er trug einen altmodisch geschnitzten Anzug und aus seinen weiten Puffärmeln ragten feine Spitzentaschentücher hervor. Sein Gesicht war blass geschminkt. Die Backen hatte er allerdings rot gepudert. Lovisa dachte, dass er lächerlich aussah. Königin Isabella teilte die Meinung und tat das mit einem verächtlichem Schnauben kund.

„Was fällt ihnen ein, einfach hier hereinzuplatzen?“ fragte sie. Nur schwer konnte die Königin ihren Zorn unterdrücken. „Und vor allem, was erdreisten sie sich den Namen meiner Familie zu tragen? Sie sind nie und nimmer ein echter Tailleur!“

„Schuldig. Und zwar in allen Punkte.“ Der Gouverneur grinste schlecht gelaunt und verbeugte sich vor Isabella. „Sie sehen bezaubernd aus. Und was Ihre Frage angeht, so habe ich jedes Recht. Immerhin bin ich derjenige, der die Soldaten auf seiner Seite hat.“

Gouverneur Luc Tailleur winkte einem seiner Leute, der daraufhin in einen Kommunikator sprach. Weitere Soldaten kamen aus einem der Transporter. In ihrer Mitte führten sie einen kleinen Jungen mit sich, der einen weißen Matrosenanzug trug. Nils!

Lovisa schrie spitz auf und ihr wurden die Knie weich. Nils! Endlich sah sie ihn wieder. Er war blass und wirkte eingeschüchtert. Aber es schien ihm gut zu gehen. Wenigstens Äußerlich.

Als Nils seine große Schwester sah, hellt sich seine Miene auf. Er wollte vorstürmen, aber die Soldaten hielten ihn zurück. Tränen der Freude, der Wut und der Angst rollten über sein kleines Gesicht.

„Ich kann auch entgegenkommend sein. Wenn ich bekomme, was ich will“, erklärte Gouverneur Tailleur. „Obwohl mir diese Göre große Probleme bereitet hat. Aber Dank ihr war ich in der Lage endlich das Rätsel um den schlafenden Jungen zu lösen, den meine Vorfahren vor Jahrhunderten in seiner Kiste fanden.“

„Wahrscheinlich haben Sie die Kiste irgendwo gestohlen!“ fauchte Lovisa giftig. „Ihnen traue ich alles zu.“

Tailleur zuckte nur mit den Schultern. „Das ist mir egal, Kleine. Wie nennst du dich jetzt? Sternenbraut? Das ich nicht lache. Was für eine Albernheit. Jedenfalls bin ich auf deiner Spur geblieben. Und siehe da, dir sind Sachen gelungen, die mir unmöglich waren. Du hast den Jungen aufgeweckt und das führte mich wiederum nach Illthanséa.“

Erneut gab der Gouverneur einen Wink und die Soldaten ließen Nils endlich los. Er rannte sofort auf seine Schwester zu und beide fielen sich weinend in die Arme. Der kleine Junge schluchzte aus ganzem Herzen. Lovisa strich ihm beruhigend übers Haar.

Gouverneur Tailleur und Königin Isabella beobachteten die beiden regungslos einen kurzen Augenblick, dann richteten sie ihre Aufmerksamkeit wieder aufeinander. „Und der Name?“ wollte die Vampyrin wissen.

„Eine Verehrung vor ihrem Geschlecht und Ausdruck meines Wunsches zu sein, wie Sie es sind. Unsterblich. Oder anders gesagt, beinahe unsterblich.“

Die Königin nickte. „Ich verstehe. Eigentlich lag das alles auf der Hand. Und Sie können es sich erlauben, mir zu drohen. Denn ansonsten würde Sie uns alle töten und Illthanséa vernichten.“

Der Gouverneur nickte. „Sie sind sehr klug, Hoheit. Ich denke Sie sind klug genug, um meinen Wunsch, meine Forderung, zu erfüllen.“

„Nein, das dürfen Sie nicht!“ schrie Lovisa und machte einen Sprung auf Königin Isabella zu. „Bitte, er würde noch mächtiger. Und bereits jetzt ist er eine Plage für alle. Er bringt nur Leid und Unglück über alle.“

Königin Isabella drehte sich zu Lovisa und ihre Augen bekamen einen sanften Goldschimmer. „Glaubst du, deine Kommunikation mit der SKUNKALLA wäre mir unbemerkt geblieben? Auf diesem Planeten geschieht nichts ohne meinen Wunsch oder meinen Befehl. Mir und meinem Volk kann dieser Mann nicht mehr drohen. Die Vampyre sind bereits tot. Deine Worte, kleine Sternenbraut, haben mich das erkennen lassen. Nur für einen von uns Vampyren gibt es noch Hoffnung. Und ich sehe in deinen Augen, dass du dich um diesen einen Vampyr kümmern wirst. Um das zu sehen, ist keine Technik nötig.“

Lovisa schluckte. Sie verstand, worauf die Königin hinauswollte. „Und was sage ich Bernard?“

„Die Wahrheit.“ Königin Isabella beugte sich vor und gab Lovisa einen sanften Kuss auf die Stirn. Dann löste sie die Halskette mit dem schwarzen Stein von ihrem Hals und legte sie der Sternenbraut um. „Wir nennen es das Herz der Vampyre. Es gehört zum Erbe unserer Familie. Ich will, dass du es von nun an trägst, mein Kind.“

„Es wäre mir eine Ehre“, erklärte Lovisa tapfer. „Es wird nicht mehr lange dauern.“

„Ich weiß.“ Die Vampyrin lächelte traurig. „Es gäbe noch so viel zu sagen, so viel zu erklären. Aber Bernard und du müsste jetzt einige Geheimnisse ohne meine Hilfe lüften. Doch ich bin sicher, ihr werdet das gemeinsam schaffen.“

„Was plaudert ihr da so lange?“ keifte Gouverneur Tailleur ungehalten. „Ich habe nicht ewig Zeit.“

Königin Isabella drehte sich zu ihm um. „O doch. Ich werde Ihrem Wunsch entgegenkommen. Aber nur, wenn Sie meinen Enkel und seine Freunde verschonen.“

„Natürlich“, schoss es über Tailleurs Lippen und allen war bewusst, dass er log. Trotzdem ging Königin Isabella auf ihn zu, richtete sich auf die Zehenspitzen und gab ihm jeweils einen Kuss auf die linke und die rechte Wange.

Der Gouverneur sah die Königin ungehalten an. „Was soll das? Lassen sie uns in ein Labor gehen oder was auch immer Sie machen müssen, damit ich ein Vampyr werde.“

„Oh, die Prozedur ist ganz einfach. Ich muss nur einen Teil der in mir enthaltenen Naniten auf Sie übertragen. Das ist gerade geschehen.“ Die Augen der Königin flammten golden auf. Am Horizont zeichnete sich ein Punkt ab, der schnell immer größer wurde. Die SKUNKALLA war in einem rasanten Anflug.

„Was soll das?“ herrschte Tailleur die Königin an und stieß sie brutal von sich. „So haben wir nicht gewettet. Die Mannschaft bleibt hier, als Unterpfand, dass Sie allen meinen Befehlen folge leisten.“

„Niemals!“ rief Lovisa aus, hob Nils hoch und rannte mit ihm auf die freie Kante des Flugdecks zu. „Leben Sie wohl!“ rief die Sternenbraut aus und sprang in die Tiefe.

Slim und Terminal sahen ihrer Kapitänin fassungslos nach. „Da juckt mich doch der Schlappschrauber unterm Hut!“ rief Slim aus und rannte dann ebenfalls los. „Die Kleine wird schon wissen, was sie macht.“

„Zuversicht. Davon ist auszugehen.“ Laut ratternd folgte Terminal dem alten Mechaniker, Bernard noch immer in den Armen tragend.

„Haltet sie auf!“ befahl der Gouverneur seinen Männern. „Erschießt sie!“

Stattdessen gingen die Soldaten in die Knie und rissen sich die Helme vom Kopf. Einige von ihnen versuchten mit den modernen Lasergewehren das Feuer zu eröffnen, aber keine der Waffen gab einen Schuss ab.

„Ich werde Sie töten und den ganzen Planeten plündern. Jeden einzelnen Stein werde ich umdrehen, bis ich das Geheimnis der Unsterblichkeit in den Händen halte!“

„Das habe ich mir gedacht“, erklärte Königin Isabella. „Aber Sie verstehen nicht, was uns Vampyre ausmacht. Aber wie sollten Sie auch, Sie sind keiner von uns. In ihrem Blut pulsieren jetzt zwar die Naniten, aber sie sind alle unter meiner Kontrolle. Eebenso wie die technischen Spielereien, die Sie mit auf meinen Planeten gebracht haben.

Mit Hilfe meiner Nanotechnik kann ich Ihre Gedanken lesen, lieber Gouverneur. Und was ich erfahre, lässt mich schaudern. Sie sind eine Gefahr für das ganze Universum. Sie und noch mehr. Das kann ich nicht zulassen.“

Die Königin der Vampyre blickte zum Rand des Flugdecks. Morle hatte die SKUNKALLA gerade rechtzeitig unterhalb der Kante in Stellung gebracht, so das die Sternenbraut-Mannschaft auf die Oberseite des Raumschiffs springen konnte. Sie waren gerade dabei durch die Luke ins Innere zu klettern.

Königin Isabella seufzte. „Ich habe in Ihren Gedanken die Zugangscodes für die Kreuzer gefunden und damit die wichtigen Systeme blockiert. Zusammen mit dem Schutzschirm des Planeten ist die SKUNKALLA für Ihre Leute unsichtbar. Sozusagen ein Vampyrschiff. Sobald die Sternenbraut das System verlassen hat, werde ich Illthanséa und seine Geheimnisse vernichten. Das ist die einzige Möglichkeit, damit die Macht des Planeten nicht missbraucht werden kann.“

„Dann werden Sie alle Bewohner des Planeten töten“, knurrte Gouverneur Tailleur.

„Was denn für Bewohner?“ fragte die Vampyrin schnippisch. „Sehen Sie sich doch um. Es gibt niemanden mehr. Unsere Existenz ist wie der Tod. Das habe ich heute erkannt. Für keinen von uns macht die Zerstörung des Planeten einen Unterschied. Nur für Sie, für Ihre Soldaten und für mich.

Es gibt nur wenige Lebewesen im Universum, die in der Lage sind die Macht eines Vampyrs zu brechen. Und gerade ist Ihnen jemand entkommen, der diese Macht besitzt. Oder was glauben denn Sie, warum Lovisa Bernard wecken konnte, aber Ihrer Familie das in all der Zeit nie gelang, Tailleur?“ Königin Isabella lachte herzlich und befreit auf. „Ich bin sicher, mein Enkel ist in guten Händen. Und Sie in den meinen.“

***

Die grünen Großsegel entrollten sich vollständig, bevor sich der Sonnenwind in ihnen sammelte. Lovisa Larsson, Kapitänin der SKUNKKALLA, stand in der Pflicht am Steuerstand und hielt mit ihren Händen das Steuerrad des Schiffs fest im Griff. Ihre langen blonden Haare waren zu Zöpfen gebunden und die kleine Stupsnase zuckte nervös in einem Meer aus Sommersprossen. Das linke Auge wurde von einer rosa Augenklappe verdeckt, auf der Strasssteine einen grinsenden Totenkopf bildeten. Um den Hals der Sternenbraut lag eine feine silberne Kette, an der ein schwarzer Stein baumelte, der wie ein Tropfen geformt war.

Bernard stand neben ihr und beiden blickten aus dem Panoramafenster. Slim und Nils waren im Maschinenraum und reparierten einen der Generatoren. Terminal hatte sich in ihr Quartier zurückgezogen. Morle war bei ihr und spielte mit der Menschmaschine. Irgendwie war es Terminal tatsächlich gelungen, ein Knäuel virtueller Wolle aufzutreiben.

Das Letzte was sie vor dem Sprung aus dem System gesehen hatten, war ein großes Aufblitzen Illthanséas, bevor der Planet regelrecht explodierte und tosende Energiewellen in sämtliche Richtungen rasten. Die Kreuzer der kaiserlichen Marine führten im letzten Augenblick einen Notsprung durch, um ihr Leben zu retten. In dem ganzen Chaos war es der SKUNKALLA tatsächlich gelungen, unbemerkt zu fliehen.

Bernard war vor einigen Stunden wieder aufgewacht. Er hatte die Nachricht von der Zerstörung seiner Heimat und dem Tod seiner Großmutter äußerlich gefasst aufgenommen. Aber Lovisa wusste, das es in seinem Inneren ganz anders aussah. Doch derzeit war sie nicht in der Lage, ihm den Trost zu spenden, den er brauchte. Dafür waren die Wunden noch zu frisch.

Still standen sie beieinander und blickten in die unendlichen Weiten des Weltraums hinaus. Sie sprachen kein Wort, sondern hielten sich nur bei der Hand. Irgendwann legte Lovisa ihren Kopf auf seine Schulter. Stille. Mehr brauchte es derzeit nicht, während die SKUNKALLA zu neuen Abenteuern flog. Und mit ihr an Bord Lovisa die Sternenbraut und ihre tapfere Mannschaft.

ENDE

Copyright © 2011, 2012 by Miriam Kleve, all rights reserved
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Updated: 15. November 2012 — 14:12

6 Comments

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  1. Bitte noch den Buchtipp reinstellen, Günther!

  2. Was sagen die Fans der „STERNENBRAUT“?

  3. Toll, es wird also Fortsetzungen geben? 😉

  4. Huhu! 🙂 🙂

    Danke das einer von euch den Buchtipp gemacht hat. Den habe ich glatt vergessen. 🙁 🙁

    Ich hoffe der Abschluss gefällt euch allen. Enden sind ja verdammt schwer. Ich habe da lange herumgrübeln müssen. Geht euch das auch so?

    An Detlef: Ich weiß noch nicht ob ich eine Fortsetzung schreibe. Das kommt ganz auf den Erfolg der Story an. Wenn die Leute mehr von der Sternenbraut möchten, dann habe ich da noch ein paar Abenteuer in der Schublade. Aber ich habe ja auch noch gaaanz viele andere Sachen. 🙂 🙂 🙂

    Erst einmal abwarten, was für einen Platz Lovisa diesmal im Wettbewerb entert. Es sind ja mal wieder ganz viele tolle Storys im Wettbewerb. Ein paar meiner Lieblinge sind (endlich) wieder dabei und auch ein paar Neue, die ich ebenfalls dolle mag. Huiuiui!!! Das wird diesmal schwer. 🙂 🙂 🙂

  5. Ist ruhig hier geworden ohne meine Mama und ihre Freunde, oder? 🙁

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