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Archiv für die 'Veranstaltungen' Kategorie

Pierre Bonnard (Ausstellung: Fondation Beyeler, Riehen/Basel 29.1.–13.5.2012) – BEI UNS FÜNFMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. Mai 2012

Pierre Bonnard

Herausgegeben von Fondation Beyeler / Küster, Ulf. Erläuternder Text von Benesch, Evelyn / Beyer, Andreas / Ferretti Bocquillon, Marina / Hesse, Fiona / Kono, Michiko / Küster, Ulf / Söntgen, Beate. Vorwort von Keller, Samuel / Küster, Ulf
Verlag :      Hatje Cantz Verlag
ISBN :      978-3-7757-3264-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      49,80 Eur[D] / 51,20 Eur[A] / 68,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 08.02.2012
Seiten/Umfang :      176 S., 120 farbige Abb. – 31,7 x 28,2 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 06.02.2012
Gewicht :      1682 g

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Sinnlich, flirrend, glühend: Die spektakulären Farbwelten des Pierre Bonnard!

Prachtvolle Präsentation der Interieurs, Gartenbildern und Boulevardszenen des Post-Impressionisten!

Die Publikation widmet sich retrospektiv Pierre Bonnard (1867–1947), einem der faszinierendsten Maler der Moderne. Als hervorragender Kolorist verfolgte er das Ziel, sämtliche Sinneseindrücke durch Farbe auszudrücken. Seine bevorzugten Sujets fand er in seinem persönlichen Umfeld, wobei seine Häuser in der Normandie und an der Côte d’Azur eine besondere Rolle spielten; in ihnen fand er die Konstellationen und Anregungen, die er für seine Farbkompositionen benötigte. Der Katalog zeigt ein veritables “Maison imaginaire de Bonnard” und präsentiert seine bevorzugten Themen, denen er sein Leben lang treu blieb. Mit rund 60 Gemälden, aus internationalen Museen und Privatsammlungen, mit den berühmten Szenen von Badenden, Ansichten aus seinem Garten, Alltagsdarstellungen sowie dem bunten Treiben auf den Pariser Strassen, gibt er eine neue Übersicht über Bonnards Werk und künstlerische Entwicklung. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-3265-9)

Ausstellung: Fondation Beyeler, Riehen/Basel 29.1.–13.5.2012

Prof. Dr. phil. Andreas Beyer war bis Herbst 2003 Leiter des Instituts für Kunstgeschichte an der RWTH Aachen, ist seit 2009 Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris und hat jetzt die Professur Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Basel inne.

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Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Der Katalog präsentiert rund wie viele  Gemälde des Künstlers? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 500 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Turner Monet Twombly: Later Paintings. – BEI UNS FÜNF EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. Mai 2012

Turner Monet Twombly
Later Paintings

Beiträge von Widoff, Jo. Herausgegeben von Moderna Museet, Stockholm. Erläuternder Text von Lewison, Jeremy
Verlag :      Hatje Cantz Verlag
ISBN :      978-3-7757-3000-6
Einband :      gebunden
Preisinfo :      39,80 Eur[D] / 40,90 Eur[A] / 53,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 02.12.2011
Seiten/Umfang :      272 S., 151 Abb. – 28,7 x 22,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 21.10.2011
Gewicht :      1542 g

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Die Spätwerke dreier großer Erneuerer der Malerei im Vergleich!

J. M. William Turner (1775–1851), Claude Monet (1840–1926) und Cy Twombly (1928-2011) zählen zu den bedeutendsten Malern der letzten 150 Jahre. Sie galten jeweils als radikale Künstler, erweiterten die zu ihren Zeiten gültigen Grenzen der Malerei und waren zunächst umstritten. Der Band konzentriert sich auf das Spätwerk der Maler – Arbeiten von besonderer Leichtigkeit und Intensität, da die Ansprüche an Oberfläche und Vollendung sich mit der Gelassenheit des Alters wandeln. Die Künstler betrachten für sie zentrale Themen mit Abstand erneut, wobei ein klares Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit ihr Schaffen durchzieht. Der Band stellt die Modernität von Turner und Monet in den Vordergrund und demonstriert gleichzeitig die starke Anziehungskraft, die klassizistische Tendenzen auf Twomblys Spätwerk ausüben. Betrachtet wird auch das keinesfalls Mitte des 19. Jahrhunderts erloschene Interesse an der Romantik und am Erhabenen.

Ausstellungen: Moderna Museet, Stockholm 8.10.2011–15.1.2012 | Staatsgalerie Stuttgart 11.2.–28.5.2012 | Tate, Liverpool 22.6.–28.10.2012

Joseph Mallord William Turner, wurde 1775 in London geboren und lebte dort bis zu seinem Tod 1851. Er studierte seit 1789 an der Royal Academy, wo er mit 15 Jahren erstmals ausstellte, 1802 Mitglied wurde und 1807 eine Professur übernahm. Der frühen Anerkennung seiner Malerei an der Akademie stand die Ablehnung seines Spätwerks gegenüber, das erst in dem Kunstkritiker John Ruskin einen Fürsprecher fand und vor allem später von den Impressionisten bewundert wurde.

Claude Monet, geb. 1840 in Paris, ist der berühmteste Vertreter des französischen Impressionismus. 1883 zog der Künstler nach Giverny. Hier entstanden die wunderbaren Gartenansichten und berühmten Seerosenbilder. Er wurde jedoch sein ganzes schöpferisches Leben lang von Selbstzweifeln gequält. Mehr als irgendein anderer Maler maß er einem der Grundsätze des Impressionismus Bedeutung bei: dem Betrachter den Eindruck von Licht und Emotion zu vermitteln. Er sagte ‘Die Techniken sind unterschiedlich. Die Kunst bleibt sich gleich: eine gewollte und einfühlsame Umschreibung der Natur: Ich kämpfe und ringe mit der Sonne. Man müßte mit Gold und Edelsteinen malen.’

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Christopher Paolini schließt seine Lesereise in Deutschland mit Erfolg ab!

Erstellt von Detlef Hedderich am 24. April 2012

München, 23. April 2012. Eben noch haben sie lautstark den Saal gestürmt und energisch um die besten Plätze gekämpft. Jetzt hängen 400 glänzende Augenpaare mucksmäuschenstill an den Lippen des jungen Mannes auf der Bühne und lauschen gebannt seinen Ausführungen auf Zwergisch. Seine zwergische Aussprache, sagt er, sei um einiges besser als seine elfische, denn da habe er einen grauenhaften Akzent.

Die Rede ist von niemand anderem als Christopher Paolini, dem Autor der internationalen Bestseller-Saga “Eragon” – in Deutschland erschienen beim cbj-Verlag. Zum Erscheinen des vierten und letzten Bandes “Eragon – Das Erbe der Macht” geht der 28jährige auf Europatournee und hat am vergangenen Wochenende mit drei Lesungen in München, Köln und Berlin den Auftakt gesetzt. Folgen werden Amsterdam, Barcelona, Madrid, Paris, Prag, Mailand, Turin und Rom.

Bestens gelaunt, schwungvoll und stets mit offenem Ohr für alle Fragen und Kommentare seiner Leser, begeisterte Christopher Paolini die insgesamt über 1000 Fans in den ausverkauften Häusern von Hugendubel, der Mayerschen Buchhandlung und Thalia. Das Publikum war dabei so vielfältig wie Paolinis Fantasy-Welt Alagaësia: Vom blutjungen Eragon-Leser, der mit seinen acht Jahren bereits alle vier Bände verschlungen hat, über den 15jährigen Profi mit Spezialwissen, der sich an einem eigenen Fantasy-Roman versucht, bis hin zum erwachsenen Fan, der die Saga zusammen mit seinen Kindern liest.

Zusammen mit Moderator Marc Langebeck, der gekonnt durch alle Veranstaltungen führte, und Andreas Fröhlich, dem sympathischen Sprecher der Eragon-Hörbücher (cbj audio), stellte der Autor den finalen Drachenreiter-Band vor und ging ausführlich auf alle Fragen der Fans ein. Und davon gab es viele. Egal ob spezielle inhaltliche Fragen zur Welt von Alagaësia, Anmerkungen vermeintlich logischer Fehler oder die Bitte um Tipps für junge Autoren – Christopher Paolini beantwortete jede einzelne Wortmeldung im Detail. Am Ende jeder Lesung nahm er sich mehrere Stunden Zeit fürs Signieren, damit jeder seine geliebten Bücher mit der begehrten Unterschrift in Händen halten konnte.

Den Fans wird der Abend sicher als etwas ganz Besonderes im Gedächtnis bleiben. Nicht zuletzt, weil sie ihren Star als sympathischen jungen Mann kennenlernen durften, der sich aufrichtig für sie interessiert. An einen bestimmten Satz des Autors werden sie sich jedenfalls ganz bestimmt erinnern: “Wait for book five!”

Ja, es wird einen fünften “Eragon”-Band geben, in dem Christopher Paolini nach Alagaësia zurückkehren und einige der offen gebliebenen Handlungsstränge aufnehmen wird. Bevor er sich jedoch diesem Thema widme, so der Autor, werde er ein ganz anderes Buchprojekt in Angriff nehmen. Man darf also gespannt sein.

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Steffen Volkmer – interviewt von Werner Karl

Erstellt von Galaxykarl am 16. April 2012

Steffen Volkmer – interviewt von Werner Karl

Herr Steffen Volkmer ist für Presse- und Public Relations im Comic-Bereich der Panini-Verlags GmbH, Stuttgart zuständig. In der zweimonatlich erscheinenden Panini-Vorschau werden Comic-Fans umfassend über alle Neuerscheinungen aus dem Verlagsprogramm informiert. Längst hat die Vorschau die Grenze von reiner hauseigener Vorankündigung gesprengt, sondern bietet Szene-News, Infos zu Filmadaptionen, Events (wie z. B. den Erlanger Comic-Salon, in diesem Jahr vom 07.06. bis 10.06.2012), ganzseitige Leseproben, die Backlist, Händler-Adressen, Sammelfiguren und und und …

www.paninicomics.de
www.paninicomics.de/module/html/static/18/pv43.pdf

sfbasar: Herr Volkmer, Sie sind bekennender und begeisterter Comic-Fan und Sammler und dabei trotzdem – oder erst recht? – ein ernsthafter und erwachsener Mann. Wie nimmt heute Ihre Umgebung, also die Familie, Freunde und Nachbarn, Ihre Arbeit wahr?
SV: Also, ganz ehrlich „ernsthaft und erwachsen“ war eigentlich noch nie mein Ding. Das klingt mir schon viel zu langweilig, um es auch nur ausprobieren zu wollen. „Kreativ und etwas ausgeflippt“ gefällt mir deutlich besser. Von daher bin ich in meinem Umfeld eher ein Sonderfall und werde auch als solcher wahrgenommen. Aber ich verschaffe mir über mein Wissen, mein Auftreten und meine Erfahrung schon den notwendigen Respekt und kann mich in der Regel auch in einer Gruppe von Anzugträgern ganz gut behaupten. Da greift tatsächlich das „erst recht“ Prinzip: Menschen, die in der Comic-Branche arbeiten, werden ganz gerne unterschätzt und punkten dafür umso extremer. Um erfolgreich Comics zu machen und zu vermarkten, braucht man – wie überall in der Unterhaltungsbranche – einiges an Hintergrundwissen. Comics zu mögen und viele davon zu lesen ist wirklich nicht ausreichend.

sfbasar: Waren früher Comics ausschließlich für Kinder und Jugendliche gedacht, gibt es seit vielen Jahren, ja Jahrzehnten, eine wachsende Fangemeinde im Erwachsenenalter. Trägt dies zur Anerkennung des Comics bei oder werden diese Erwachsenen als ewige Kinder betrachtet?
SV: Genau genommen waren Comics nie für Kinder gedacht. Obwohl es natürlich Comics für Kinder gibt, ist das Medium schon immer ein sehr erwachsenes gewesen. Wenn man sich die frühen Superhelden-Comics oder die Klassiker der franko-belgischen Schule wie zum Beispiel „Tim und Struppi“ anschaut, ist das doch sehr erwachsen. Nicht einmal die frühen Micky Maus-Comics waren wirklich kindgerecht. Aber in Deutschland hat man Comics wegen dem hohen Bildanteil gerne mit Bilderbüchern gleichgesetzt und dazu noch als verdummenden Schund abgetan. Ein national-geschichtliches Problem im Übrigen, da die Comics nach dem Weltkrieg als Kulturgut der Siegermächte zu uns kamen und von der Erwachsenengeneration als solche abgelehnt wurden, weswegen sie nur von der gegen ihre Eltern rebellierenden Jugend gelesen wurden. Comic als Kunstform hat hier erst in den letzten 10 bis 20 Jahren langsam Anerkennung gefunden und ist trotzdem immer noch weit davon entfernt, so akzeptiert zu sein, wie in den USA, Frankreich oder Japan – aber es wird besser.

sfbasar: Wo wir schon bei den Erwachsenen sind. Etliche Alben und Serien sind äußerst brutal (Punisher, Conan, Spawn), blutrünstig (Nekron, American Vampire, Jennifer Blood, The Walking Dead), sexistisch (Mangas, Manara, Black Cat) bis hart an der Grenze zur Pornografie. Und die genannten Beispiele sind nur einige aus der aktuellen Vorschau. Gibt es für Comics keine Altersbeschränkung, eine FSK-Angabe ähnlich wie bei Filmen?
SV: Comics zeigen keine Abbildung des Realen, wie Fotos und haben keine realen Protagonisten, wie Spielfilme. Sie sind die Verbindung von schreibender und bildender Kunst und damit Büchern und Gemälden näher als dem Film. Damit werden sie zurecht auch wie Bücher behandelt, für die es ja auch keine FSK-Angabe gibt, sondern bestenfalls Leser-Empfehlungen. Solche Altersempfehlungen schreiben die Verlage heute in der Regel auch auf ihre Comics, wo notwendig. Zudem wird über den Preis und die Vertriebsart gesteuert, an welche Käuferschaft sich ein Band richtet.  

sfbasar: Viele Comics sind wahre Kunstwerke und die Zeichner sind – zumindest in der Comic-Szene – berühmte Personen, doch außerhalb der Szene völlig Unbekannte. Würde man sie auf der Straße treffen, würde sich kein Mensch nach ihnen umdrehen. Was glauben Sie könnte der Grund dafür sein, dass diese Könner von der „normalen“ Bevölkerung nicht wahrgenommen werden? Leidet das Medium Comic immer noch unter dem Stempel Schund und kann o.g. Anteil an Erwachsenen hier immer noch nichts an diesem Vorurteil ändern?
SV: Wie bereits erwähnt, ist in Deutschland das „Schund“-Denken noch immer ein, wenngleich geringer werdendes, Problem. Aber auch in anderen Ländern werden Comic-Macher eher selten auf der Straße erkannt. Das ist aber kein auf die Comic-Szene bezogenes Phänomen, sondern eine Frage, wie jemand in der Öffentlichkeit steht und wie groß die Fangemeinde ist … Mal ehrlich: Wie viele Buchautoren, Regisseure oder Fotografen gibt es, die auf offener Straße erkannt werden? Erkannt werden die, deren Gesichter von den Medien transportiert werden und die davon leben: Das sind in erster Linie Schauspieler, Musiker und Models. Und selbst bei denen kommt es noch auf die Größe der Fangemeinde an. Und da hat auch die Comic-Szene ihre Superstars: Wenn zum Beispiel Simpsons-Erfinder Matt Groening irgendwo auftaucht, wird er immer erkannt.

sfbasar: Mir ist schon oft aufgefallen, dass viele Cover von den Könnern der zeichnenden Zunft geschaffen werden und wirklich atemberaubende und fantastische Bilder präsentieren, der Inhalt aber – ja, wie soll ich sagen? – von der 2. oder 3. Garde ausgefüllt wird. Sicher geschieht dies aus Kostengründen. Ähnlich war und ist dies bei Walt-Disney-Filmen und anderen Comic-Verfilmungen. Dort fällt es aber nicht auf, da eine gewisse Qualität immer gewahrt wird. Der Unterschied bei den gedruckten Comics ist aber oft gravierend. Ist das nicht Betrug am Kunden? Außen hui und innen pfui?
SV: Covergestaltung und Inhaltsgestaltung bei Comics sind zwei unterschiedliche Kunstformen innerhalb desselben Mediums, die jeweils von Spezialisten ausgeführt werden. Natürlich sind Cover ein Verkaufsargument und sollen bereits beim ersten Hinschauen ansprechen, das ist bei Büchern und Musikalben ja nicht anders. Die Zeichner, die die Innenseiten der Comics machen, sind aber alles andere als 2. und 3. Wahl. Sie haben das Können, Geschichten sequenziell und dynamisch umzusetzen. Wer Covers macht, ist eher ein Kunstmaler. Wann immer Comics ganz in einem solchen Stil gemacht wurden, waren sie zumeist statisch und zum unterhaltenden Lesen eher ungeeignet. Die Innenseiten folgen der Vorgabe, dass Bild, Text und Soundwords zu einer Einheit verschmelzen sollen – das kann ein „Gemälde“, auf dem das Auge betrachtend ruht, zumeist gar nicht erfüllen. Die Bilder sind also genau das, was sie sein sollen. Zudem liegt „gefallen“ ja immer auch im Auge des Betrachters.

sfbasar: Apropos Kosten. Hefte sind ja noch relativ preisgünstig, Alben, Hardcover und Sonderausgaben können aber unter Umständen so richtig ins Geld gehen. Ist dies der Zielgruppe Erwachsene geschuldet oder hat das nur etwas mit dem erzielbaren Gewinn zu tun?
SV: Preise sind zu einem Teil zielgruppenorientiert. Tatsächlich geht es bei den meisten Auflagen aber gar nicht anders, damit überhaupt ein kleiner Gewinn für den Verlag herausspringt. Comics sind wirklich ein aufwändig und teuer zu produzierendes Produkt.

sfbasar: Ein kräftiger Teil der Comics – wenn nicht gar der größte – wird durch Superhelden gestellt. Die Anzahl muskelstrotzender Heroen ist schier unendlich und von vielen gibt es auch noch Varianten. Zählt ein normaler Mensch nichts mehr? Kann ein normal Sterblicher denn keine Identifikationsfigur für Teenager und Erwachsene sein? Konkret: Ist es nur der Anblick dicker Muckies und praller Brüste und nicht mehr eine spannende Story, die einen Käufer zu einem Album greifen lässt?
SV: Da ist eigentlich die gesamte Aussage hinter der Frage falsch: Zum einen decken die Superhelden nicht den größten Teil der Comics ab, zum anderen sind sie selten Identifikationsfiguren für Teenager – da kommen wohl eher Bart und Lisa Simpson oder einige Manga-Helden in Frage, die nun wirklich nicht mit Traummaßen dienen können. Superhelden sind Popkultur und Zeitgeistspiegel. Die Künstler folgen natürlich Trends und Idealen der Gesellschaft. Schaut man sich die Superhelden in den 60er/70er Jahren an, so hatten die komplett andere Körper, andere Klamotten und andere technische Mittel. Außerdem muss einer der Fiktion den Anschein des Möglichen zu gegeben werden, damit sie funktionieren kann: Einem 200 Kilo Spider-Man würde niemand abnehmen, dass er sich am Netz von Hausdach zu Hausdach schwingt.

sfbasar: Dann mal eine Frage zu Handlungssträngen. Ein Superheld stirbt und die ganze Fangemeinde ist entsetzt. Logisch, dass der Held in einer der nächsten Ausgaben auf wundersame Weise wieder auftaucht, unverändert, geläutert, ins Gegenteil verkehrt, was auch immer. Aber er kehrt wieder. Wie oft lässt sich das wiederholen, bis es unglaubwürdig wird. Bis selbst Fans abwinken und sich anderen Helden zuwenden?
SV: Vermutlich nie. Die Fans wollen ja gar nicht, dass ihr Held stirbt. Aber er muss sich wandeln und ändern, damit man immer wieder neue Geschichten mit ihm erzählen kann. Genaugenommen sind Helden-Epen ja nichts anderes als Soaps mit Action.

sfbasar: Ähnlich befürchte ich dies bei Cross-Overn, also Auftritten von Helden in anderen Serien. Das Batman und Superman sich kennen, ist eine alte Sache. Und die Verquickung von Iron Man, Wolverine, Thor, Captain America und Konsorten zu den Avengers hat ja auch den Sprung in die Kinos geschafft. Haben Sie – oder die Zeichner, Verlage und Filmemacher in USA und anderswo – nicht Angst, dass sich das alles zu einem Brei vermanscht, den evtl. recht bald keiner mehr sehen will?
SV: Kaum. Wer in einer WG lebt, muss sich irgendwann begegnen und dann entweder etwas miteinander machen oder gegeneinander. Ob die WG da eine Studentenbude oder ein Universum ist, spielt keine Rolle … Aber es bietet immer Ansätze für neue Geschichten.

sfbasar: Brandaktuell wird in der Panini-Vorschau # 43 (Mai/Juni 2012) ein Relaunch des kompletten DC-Universums als DAS Sensations-Ereignis des Jahres behandelt. Ist das eine Konsequenz aus dem in der vorigen Frage angesprochenen Handlungschaos? Alles neu macht der Mai? Zurück auf Anfang? Konkret: Versprechen sich die Comic-Schöpfer dadurch nur neue Kundschaft oder ist wirklich mit neuen – und übersichtlicheren – Geschichten zu rechnen?
SV: Der Trend ging in den letzten Jahren tatsächlich zu immer komplexeren Geschichten, die immer nerdiger wurden und nur noch von wenigen Fans durchblickt werden konnten. Allerdings hatte sich die Fangemeinde da auch ein wenig isoliert. Dank der zahlreichen guten Verfilmungen hat sich die Leserschaft inzwischen wieder breiter aufgestellt, viele interessieren sich wieder stärker für die Superhelden. Dem trägt der Relaunch Rechnung, indem er Möglichkeiten für Neueinsteiger in die Geschichten bietet. Außerdem wurden die Helden optisch leicht überarbeitet, um zeitgemäßer zu sein und die Kreativen können ihre Geschichten losgelöst von alten Bürden erzählen, was zu wirklich erfrischenden Storylines geführt hat.

sfbasar: Die Synergie-Effekte von Buch/Film/Game/Comic sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden und sicher will sie niemand mehr missen. Ich habe aber den Eindruck, dass gerade hier die 2. oder 3. Garde an Autoren mehr gequält eine Handlung zusammenstrickt, als eine wirklich spannende Story zu erzählen. Stecken die in dem Dilemma fest, dass sie sich an die oft dürren Handlungen von Baller-Spielen halten wollen oder müssen? Ein Fan wird doch akzeptieren, dass die Szene aus dem Spiel stammt, die Story aber eine eigene – und eben möglicherweise fantastischere und spannendere – Geschichte erzählt, als es das Baller-Originial je vermocht hätte.
SV: Die Frage erscheint mir reichlich konstruiert, um die Qualität der Geschichten generell herabzuwürdigen. Das ist sicher nicht der Fall. Es gibt wie in jedem Medium natürlich bessere und schlechtere Storys – dass nun aber Medien übergreifende Geschichten per se schlechter sein sollen, ist soweit ich das beurteilen kann nicht richtig.

sfbasar: Moderne TV-Serien wie LOST, Fringe, sogar 24, die Endlos-Serie Stargate, leiden m. M. nach darunter, dass sie zu keinem Ende kommen. Es ist für Zuschauer schlichtweg unbefriedigend, wenn eine anfangs spannende Serie sich nicht auf irgendeine Art und Weise auflöst, erfüllt. Die Erscheinungsperioden von einer Sendung wöchentlich deckt sich einigermaßen mit dem Erscheinungsmodus von gleichartigen Comicserien. Hier die angepeilte Kundschaft bei der Stange zu halten, wird in Zeiten massenhafter Veröffentlichungen immer schwieriger. Z. B. hat man bei „Game of thrones“ zu dem Trick gegriffen, alle 10 Folgen der ersten Staffel an einem Wochenende zu bringen. Verlage lösen dieses Problem manchmal mit dem gleichzeitigen oder sehr raschen Erscheinen einer Trilogie oder Miniserie. Liegt hier eine Chance, verlorenes Publikum zu einem überschaubaren Kauf zu animieren?
SV: Die Veröffentlichungsart hat in Deutschland eher etwas mit den Vertriebswegen und Verkaufskoordination zu tun. Außerdem ist hierzulande das Tradepaper-Format (gerne auch als Sammelband bezeichnet) die beliebteste Comic-Art bei den Lesern, das hat sich über die Jahre so entwickelt, und die enthält eh schon mehrere Teile einer Serie.

sfbasar: Die Tricktechnik in Filmen ist mittlerweile so fantastisch, dass alles, was sich ein Kreativer vorstellen kann, auch filmisch realisiert werden kann. Bei Zeichnungen – ja, wirklichen Comic-Kunstwerken – war dies schon immer der Fall. Trotzdem erschlägt einen sowohl im Film als auch im Comic das Bild. Die Handlung und eine gute und nachvollziehbare Geschichte scheint immer mehr in den Hintergrund zu treten. Oft ist man geplättet vom Bilderrausch und fühlt sich trotzdem hinterher leer und ausgelaugt. Wie läuft aus ihrer Erfahrung die Zusammenarbeit von Zeichner und Texter? Diskutieren die vorher einen Plot, die Handlung, verschiedene Handlungsstränge, ein Auf und Ab der Story? Oder malt einer drauflos und hofft, dass jemand daraus eine Story strickt?
SV: Die in der Frage enthaltene Kritik kann ich so nicht teilen und ist wieder enorm generalisierend. Sicher ist aber, dass sich die Kreativen im Comic-Business sehr genau und viel absprechen, zumindest soweit ich das kennenlernen dürfte.

sfbasar: Jetzt mal eine Frage, die Ihnen vielleicht nicht gefallen wird: Seit einigen Jahren wird ein Gratis-Comic-Tag veranstaltet. Mit 30 angekündigten Titeln! Ich bin sicher kein Schmarotzer und habe mich gewundert, wie sich die Verlage so etwas leisten können. Ich habe letztes Jahr einen teilnehmenden Comicladen besucht und mir die angebotenen Hefte angesehen … und war maßlos enttäuscht. Anstelle irgendeines kompletten Heftes (auf ein Album hatte ich ja gar nicht gehofft oder es erwartet) fand ich kleine dünne Heftchen vor, die mehr oder weniger erweiterte Werbeprospekte waren. Der Inhalt hatte mitunter einige gute Seiten, trotzdem war es eben nicht mit den üblichen Heften und Alben vergleichbar. Warum macht man sich diese Mühe, enttäuscht manche Kunden und gibt nicht – sagen wir mal – unverkaufte, ältere  Exemplare als Gratis-Heft aus? Meinetwegen pro Kunde nur 1 Exemplar. Das wäre doch fair und sie würden sich die Druckkosten diese Extraheftchen sparen.
SV: Der Gratis-Comic-Tag ist eine Promotion-Aktion der Verlage für den Handel und für die Szene. Dabei geht es auch um die Vorstellung neuer Themen und darum, durch ein konzertiertes Event den Zulauf zu den Comic-Shops anzukurbeln. Das Ganze ist sehr erfolgreich und hat bisher fast nur positive Reaktionen von allen Seiten, insbesondere der Fans hervorgebracht, sonst hätte man den GCT nicht weitergemacht. Aber natürlich kann man es niemals allen recht machen.

sfbasar: Wie stehen Sie, bzw. der Panini-Verlag zur aktuellen Internet-Diskussion um ausgehebelte Urheberrechte und kostenlosen Zugang zu allem? Wenn die Kreativen nicht für ihre Arbeit bezahlt werden, wird es bald keine Kreativen mehr geben; sie werden verhungern. Oder sehen Sie das ganz anders?
SV: Leider wurde das Internet zu Beginn als „Free Content“-Plattform aufgebaut. Daher ist es für die User sehr schwer, sich an Bezahlsysteme zu gewöhnen. Trotzdem vertreten wir natürlich den Standpunkt, dass man für eine erbrachte Leistung auch im Net entlohnt werden sollte. Dabei darf aber die generelle Freiheit im Internet aber nicht beschnitten werden. Es geht nun darum, die Fans nach und nach umzugewöhnen und funktionierende Bezahl- und Sicherungssysteme für die Inhalte zu entwickeln. Staatlich verordnete Verbote und Beschneidungen, die viel zu leicht zu einer generellen Kontrolle führen, sind nach meiner Ansicht der falsche Weg.  

sfbasar: Konkret: Gibt es in Ihrem Genre Comic illegale Internet-Nutzung, Missbrauch und Verbreitung, die Sie rechtlich verfolgen?
SV: Es gibt einzelne Fälle, aber keinen der uns betrifft. Die Comic-Branche allgemein ist davon bislang noch weitestgehend verschont. Zum einen wohl, weil bei der Fangemeinde der Sammelwunsch recht hoch ist, zum anderen gibt einem ein eingescannter Comic nur wenig Lesefreude. Das ist schon anders als bei anderen Medien.

sfbasar: Wie sehen Sie die Zukunft des gedruckten Comics? Interaktive Hefte á la Harry-Potter-Zeitungen mit bewegten Bildern? Oder elektronische Bücher, also E-Books? Überhaupt: Ein E-Book kann ich ohne rechtliche Probleme nicht weiterverkaufen, noch nicht einmal auf einem Trödelmarkt; ein gedrucktes Heft oder Album schon. Geht mein E-Reader kaputt, geht jeglicher Inhalt verloren und ich müsste mir alle meine Comic-Alben neu kaufen. Wer tut sich das ernsthaft an? Ist das wirklich die Zukunft?
SV: Es gibt für Comics noch wenig wirklich gute „Reader“ … um einen Comic richtig genießen zu können, muss man seine eigene Lesegeschwindigkeit haben. Das funktioniert bislang eigentlich nur, wenn man den Comic in der Hand hält und blättern kann. Aber die technische Entwicklung geht weiter und es wird immer mehr e-Comics geben und auch Weiterentwicklungen, die Zwischendinge zwischen klassischem Comic und Animation sind, speziell fürs Net. Und auch die Fangemeinde für digitale Comics wird wachsen, da gibt es keine Zweifel. Persönlich glaube ich aber, dass im Comic-Genre eine funktionierende Koexistenz von Print und Digital möglich ist, sich vielleicht sogar Synergien ergeben. Ansätze dafür gibt es bereits, aber man muss abwarten, was sich da in den nächsten Jahren tut.

sfbasar: Herr Volkmer, herzlichen Dank für Ihre sehr aufschlussreichen Antworten. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.
SV: Gerne. Danke.

Copyright © 2012 by Werner Karl und Steffen Volkmer

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Die „FIFA-MAFIA“ erscheint am 2. Mai 2012 bei Droemer – Podiumsdiskussion: Freitag, 4. Mai 2012, 20 Uhr, Literaturhaus München mit Thomas Kistner, Albert Ostermaier und Günther Koch.

Erstellt von Detlef Hedderich am 14. April 2012

Rote Karte für die FIFA

Fußball ist die schönste Nebensache der Welt.

Für die FIFA aber geht es in der Hauptsache um Manipulation, Geld und Machterhalt.

Thomas Kistner deckt auf.

Die „FIFA-MAFIA“ erscheint am 2. Mai 2012 bei Droemer

Podiumsdiskussion: Freitag, 4. Mai 2012, 20 Uhr, Literaturhaus München

mit

Thomas Kistner, Albert Ostermaier und Günther Koch

„FIFA-Mafia“ ist die Kriminalgeschichte des weltgrößten Sportverbandes. Thomas Kistner  schildert, wie sich über die letzten vier Jahrzehnte unter dem aktuellen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter mafiöse Strukturen an der Spitze des Verbandes verfestigt haben.

Thomas Kistners akribische Recherchen verdeutlichen die bislang unbekannte Seite des Weltfußballs und seines Verbandes, wie den Verlust des Bälle-Symbols der FIFA, die besondere Vernetzung dieses Verbandes mit Interpol und Security-Firmen. Er skizziert die Entstehung eines global ausgerichteten Sport-Sicherheitsdienstes in Katar, berichtet von FBI-Ermittlungen rund um den Fußball und die Wettspielszene und von der Jagd auf eine CD mit sensiblen Bankdaten von hohen Fußballvertretern.

Interner FIFA-Briefverkehr belegt, wie die lukrativen Sportrechte an Freunde und Kollegen verschachert werden. Erhellend auch die Rolle Michel Platinis, heißer Kandidat für die Blatter-Nachfolge, der als französischer Fußballheroe enger mit Katar involviert ist, als man gemeinhin meint. Nun muss er zugeben, dass er selbst für die WM-Vergabe nach Katar votiert hat.

„FIFA-Mafia“ deckt die dunkle Seite dieses global auf Regierungsebene agierenden Verbandes auf und zeigt, warum nur internationale Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften dem Treiben der FIFA Einhalt gebieten können. Dieses Buch ist ein gedruckter Indizienprozess.

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Neue Lesungstermine Argument Verlag mit Ariadne vom 18. April bis 31 Mai 2012

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. April 2012

HAMBURG
Muss eine sinnvolle und beliebte Veranstaltung wie die „Hamburger Lesetage“ in den Händen eines Konzerns liegen, der mit seinen Aktivitäten die Gesundheit aller bedroht?
Der Verlag sagt: Ja zu Lesetagen in Hamburg, Nein zu Vattenfall. Deshalb findet vom 18. bis 27. April zum zweiten Mal die Aktion „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen“ statt. Argument/Ariadne beteiligt sich mit drei Veranstaltungen:

Sonntag, 22. April, 16 Uhr
Frauke Turm liest aus ZUGESCHANZT – der Krimi um den Wasserturm
Bis 2006 tobte im Schanzenviertel die Auseinandersetzung um den Wasserturm, idyllisch gelegen im schräge-bunten Sternschanzenpark. ZUGESCHANZT ist ein quirliger Stadtteilkrimi und eine Momentaufnahme der politischen Entwicklung.
Die Autorin Frauke Turm, pensionierte Gerichtsreporterin, lebt vor Ort und hat die vertraute Schanzen-Realität mit fiktiven Handlungssträngen gemischt. Mit seinen verschrobenen, höchst menschlichen Figuren und subtilen Pointen ist ZUGESCHANZT ein bissig-liebenswürdiger Milieuroman (fast) aus dem wahren Leben – ein kriminalistisches Stück Stadtteilgeschichte.
Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 Hamburg, Eintritt frei
Infos: http://www.lesetage-selber-machen.de/

Montag, 23. April, 19:30 Uhr
CRIME MEETS BREL
Ein musikalisch-szenischer Abend mit Bohnet Pleitgen & Ulf Jensen
Das Duo Bohnet Pleitgen (Mutter & Sohn) schreibt gemeinsam Krimis. Ihre Serie ist eine in Dekaden getaktete Hamburg-Chronik um die coole Physikerin Nik Rührmann. Hier lesen sie erstmals aus allen 3 Teilen, und Ulf Jensen spielt und singt Jacques Brel.
Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 Hamburg, Eintritt frei
Infos: http://www.lesetage-selber-machen.de/

Dienstag, 24. April, 19 Uhr
LINKE VERLAGE IN HAMBURG – WAS GEHT? Moderiert von Rolf Becker
Das politische Buch hat in Hamburg tradierte Adressen mit bewegter Geschichte. Lutz Schulenburg von der Edition Nautilus, Gerd Siebecke vom VSA: Verlag und Else Laudan von Argument/Ariadne erzählen von ihren Gratwanderungen zwischen Idealismus und Professionalität, sprechen über Spezialisierung und Wandel und diskutieren aktuelle Optionen des Publizierens und Vernetzens. Ein geschichtsbewusster Austausch über Gegenwart und Zukunft des linken Büchermachens in dieser Stadt.
Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 Hamburg
Infos: http://www.lesetage-selber-machen.de/

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BERLIN
Freitag, 11. Mai, 18 Uhr
Dominique Manotti: EINSCHLÄGIG BEKANNT
Im Rahmen der „Nuits du polar“, Eintritt frei
INSTITUT FRANÇAIS BERLIN, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin
Infos: http://www.institutfrancais.de/berlin/termine-610/termine-1659/events-625/les-nuits-du-polar,18913.html

FREIBURG
Samstag, 12. Mai, 14 Uhr
„Das lesende Rathaus“:
Krimilesung mit Dominique MANOTTI
Kooperation der Stadtbibliothek Freiburg und der Öffentlichen Bibliothek von Mulhouse
Die Lesung ist zweisprachig, Eintritt frei
Neues Rathaus, Rathausplatz 2, 79098 Freiburg

FREUDENSTADT
Donnerstag, 31. Mai, 18:30 Uhr
Christine Lehmann: TOTENSTEIGE
Beim Frauennetzwerk Region Freudenstadt e.V.
Café Pause, Marktplatz 65, 72250 Freudenstadt
Karten-Tel.: 074 41/8 56 06

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Im Rahmen der Leipziger Buchmesse wurde zum ersten Mal von der Phantastischen Akademie der Preis für phantastische Literatur SERAPH verliehen.

Erstellt von Detlef Hedderich am 20. März 2012

Mit Sekt und Seraph-Torte wurden die Preisträger der beiden Kategorien „Bestes Buch“ und „Bestes Debüt“ 2012 gebührend gefeiert.

Der mit 2000 Euro dotierte und von den Stadtwerken Leipzig gesponserte und überreichte Förderpreis für das Beste Debüt ging an die gebürtige Frankfurterin Nina Maria Marewski, deren Erstling „Die Moldau im Schrank“ im Schweizer Bilgerverlag erschien. Ihr Debüt überzeugte die Jury mit einer Erzählung, die den Leser „auf eine beinahe obsessive Entdeckungsreise in einen alternativen Lebensentwurf“ mitnimmt. „Aus der Geschichte einer Frau von Nebenan auf der einen Seite und dem mit bestechendem Einfühlungsvermögen geschriebenen Portrait einer verstörten Seele auf der anderen Seite entsteht ein faszinierendes Leseerlebnis.“

Die Ehrung für das „Beste Buch“ des Jahres wurde dem langjährige Underground-Autor Christian von Aster mit seinem Buch „Der letzte Schattenschnitzer“ zuteil. Der beim Stuttgarter Verlag Klett-Cotta erschienene Titel, konnte sich unter den schwergewichtigen Mitbewerbern durch seine Originalität und das hohe sprachliche Niveau bei der Jury behaupten. Überreicht wurde der Preis, eine sechsflügelige, schwarze Engelsstatue, von dem Autor Boris Koch, der ein langjähriger Freund und Weggefährte des Preisträgers ist.

Bei der anschließend gut besuchten Preisträgerlesung in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Leipzig zeigten die beiden Autoren, dass sie nicht nur gut schreiben können, sondern auch in der Lage sind, ihr Publikum zu unterhalten.. Christian von Aster, der seit Jahren unter anderem auf Kleinbühnen unterwegs ist, gilt als Geheimtipp unter Literaturfreunden des schrägen schwarzen Humors.

Die Phantastische Akademie wertet die gestrigen Veranstaltungen als vollen Erfolg und Anreiz, ihre Arbeit fortzuführen.

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Zwei Bücher von cbj/cbt “Sieben Minuten nach Mitternacht” und “Kopfschuss” im Rennen um den DJLP (Deutschen Jugendliteraturpreis) 2012! – Die Preisträger werden am 12. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verkündet!

Erstellt von Detlef Hedderich am 19. März 2012

Während der Leipziger Buchmesse am 15. März wurden die Nominierungen zum diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreis offiziell bekannt gegeben. Die neun Mitglieder der Kritikerjury haben 647 eingereichte Titel geprüft und in den Kategorien Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch je sechs nominiert.

In der Sparte “Kinderbuch” nominierten sowohl die Kritikerjury als auch die Jugendjurys den cbj-Titel “Sieben Minuten nach Mitternacht” von Patrick Ness.

Die Jugendjury nominierte außerdem den cbt-Titel “Kopfschuss” von Susann Vaught.

Die Preisträger werden am Freitag, dem 12. Oktober 2012, von Bundesministerin Dr. Kristina Schröder auf der Frankfurter Buchmesse verkündet.

Weitere Informationen zum DJLP und die Bekanntgabe aller Nominierungen finden Sie hier.

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cbj lädt Christopher Paolini Mitte April nach Deutschland ein – Interviewtermine vom 14.-18. April 2012 möglich!

Erstellt von Detlef Hedderich am 13. März 2012

Christopher Paolini – Starautor der internationalen Bestseller-Saga “Eragon” – wird diesen April auf Europatournee gehen und mit einem Besuch in Deutschland starten. Großveranstaltungen finden statt in München, Köln und Berlin. Durch die Veranstaltungen führt Moderator Marc Langebeck. Als deutsche Stimme begleitet Andreas Fröhlich, Sprecher der Eragon-Hörbücher (cbj audio), alle Auftritte.

Sonntag, 15.04.2012: MÜNCHEN
Reithalle, Heßstrasse 132
Beginn: 18:30 Uhr
Kartenvorverkauf: alle Hugendubel-Filialen

Dienstag, 17.04.2012: KÖLN
Mayersche Buchhandlung, Schildergasse 31-37
Beginn: 20:15 Uhr
Kartenvorverkauf: alle Mayersche-Filialen

Mittwoch, 18.04.2012: BERLIN
Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30
Beginn: 19:00 Uhr
Kartenvorverkauf: Kino Babylon und unter www.ticketonline.com

Dies ist die einmalige Gelegenheit, Christopher Paolini persönlich zu treffen. Wer für sfbasar.de gerne ein Interview abhalten möchte bitte unter info@sfbasar.de melden, wir vermitteln dann den Termin! Alternativ kann auch ein Interview per e-mail stattfinden, bitte Kontakt mit der sfbasar.de-Redaktion aufnehmen! Termine sind möglich am 14.,15., 16., 17. und 18. April.

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Sonntag, den 18.03.2012 um 12:00 Uhr präsentiert Universal Music Family Entertainment / Karussell die Kinderhörspielserie “Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ auf der Leipziger Buchmesse!

Erstellt von Detlef Hedderich am 12. März 2012

Liebe Hörspielfreunde, anlässlich der Leipziger Buchmesse möchten wir Sie herzlich einladen, „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ etwas näher kennen zu lernen.

Universal Music Family Entertainment / Karussell präsentiert die Kinderhörspielserie “Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ auf der Leipziger Buchmesse!

Termin: Sonntag, den 18.03.2012 um 12:00 Uhr

Ort: Hörspiel-Arena, Halle 3

Erfahren Sie von Autorin Kati Naumann, Produzent Tobias Künzel und Regisseur Tom Deininger mehr über die Entstehung und Hintergründe der Serie „Monika Häuschen“ und erleben Sie eine humorvolle LIVE-HÖRSPIEL-LESUNG mit den Sprechern Kathrin Bachmann, Steffen Lukas, Tobias Künzel und Tom Deininger!

Seit 2008 geht die kleine Schnirkelschnecke Monika mit ihrem besten Freund, dem Regenwurm Schorsch, und dem vielgereisten und gelehrten Graugänserich Günter auf Entdeckungsreisen im Garten. Dabei lernen sie verschiedenste Spezies der Tierwelt und deren Vorlieben, Gewohnheiten und Fähigkeiten kennen, bringen sich aber auch immer wieder in knifflige Situationen. Nach ausgiebiger Erforschung ihrer tierischen Gartengäste – von Käfern, Spinnen und Ameisen bis zu Störchen, Schlangen und Maulwürfen – finden die drei Freunde stets eine clevere Lösung und können sich wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung widmen: der Nahrungsaufnahme zarter Salat- und Löwenzahnblättchen.

Die Macher der Hörspielserie sind ein eingespieltes Team und haben mit „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ eine überaus lustige, unterhaltsame und zugleich wissensvermittelnde Marke geschaffen, die Kinder ab 3 Jahren, die mehr über ihre unmittelbare Umwelt wissen möchten, aber auch Erwachsene begeistert. Die Autorin Kati Naumann schärft mit ihren Geschichten den Blick für die kleinen Dinge in der Natur und charakterisiert und personifiziert ihre Tierfiguren so gekonnt, dass man jede Folge immer wieder hören möchte. Mit viel Witz, Charme und Faktenreichtum geht Kati Naumann (u. a. Autorin für die ZDF-Sendung „1, 2 oder 3“) in Monikas Gartenabenteuern all den Fragen nach, die neugierige und naturinteressierte Kinder spannend finden. Dabei öffnet sie ihnen und uns stets aufs Neue den Blick für die kleinen Lebewesen in unserer nächsten Umgebung.

Seit Oktober 2008 hat Universal Music bereits 23 „Monika Häuschen“- Hörspielfolgen veröffentlich und davon über 180.000 Tonträger verkauft. Weitere zwei Folgen werden am 25. Mai 2012 veröffentlicht.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich zu oben genanntem Termin auf der Buchmesse eine kleine und unterhaltsame Pause mit „Monika Häuschen“ und ihren Freunden und Machern gönnen und in der Hörspiel-Arena vorbeischauen!

Im Anschluss an die knapp einstündige Veranstaltung stehen Ihnen alle Beteiligten gerne noch für Interviews* zur Verfügung.

* Wer für sfbasar.de solch ein Interview machen möchte, meldet sich kurz bei uns per e-mail unter info@sfbasar.de, wir stellen dann den Kontakt her!

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