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Literatur-Blog

Science Fiction

DAS 10. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 37) von Felis Breitendorf, Ottilie von Schottenburg & Conchita Mendés

Der Konflikt in Israel/Palästina ist nur ein Höhepunkt in der Geschichte der Auseinandersetzungen im Nahen Osten. In ihm verflechten sich jahrhundertealte politische Interessen, mangelndes Verständnis zwischen Orient und Okzident sowie unterschiedliche soziale und ökonomische Lebensgrundlagen. Dazu spielen vorgeschobene wie tatsächliche Interessen dreier Weltreligionen eine große Rolle. Jerusalem, die Heilige Stadt, wurde zwei Völkern zum Inbegriff ihrer Nationalität, deren Ansprüche seit dem 20. Jahrhundert in erbittertem Widerstreit liegen.

DAS 9. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 36) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

PanPan-Isote ist sich sicher, dass eine Lebensform, ein Volk, das zu solchen Gedanken fähig ist, für die Gestaltwandler eine geeignete Basis darstellen um sich unerkannt unter dieses Volk zu mischen ohne etwas befürchten zu müssen. Selbst wenn die Menschen herausfinden, dass es sich hier um Gestaltwandler handelt, werden sie mit Sicherheit diese Wesen in ihrer Gemeinschaft aufnehmen und ihnen eine Chance zm Leben geben, ohne sie zu diskriminieren. Schnell gibt PanPan-Isote diese Gedanken an sein Datengehirn weiter um sich danach mit ruhigem Gewissen wieder in den Quantenraum zu begeben, seinem nächsten Ziel entgegen. – Wie sehr das Wesen sich hier in diesem Falle in den Menschen getäuscht hatte …

DAS 9. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 35) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Die meist zerlumpten Gestaltwandler werden inzwischen von uns per Mannschaftstransporter in unser Schiff gebracht, welches sich weit oben im Orbit um den Planeten befindet, um sogleich wieder Nachschub an Kampfmaschinen und Androiden zu laden und zum Planeten hinunter in die jeweilige Stadt zu fliegen. Somit haben unser Helfer und ich jede Menge zu tun. Schließlich haben wir nach Stunden unsere Bemühungen in dieser Stadt abgeschlossen. Es sind nicht nur einige Androiden dabei beschädigt worden, was aber alles reparabel ist und auch einige Gestaltwandler verletzt, aber die meisten Opfer gab es unter den Siedlernachkommen, was Tote und Verletzte betrifft. Somit machen wir uns in die nächste Stadt, welche dann auch von einem militärisch organisierten Regime regiert wird …

DAS 9. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 34) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Wir befinden uns in einem Hafenstädtchen und die Daten unserer Sonden haben dort eine Reihe von Gestaltwandlern über ihre Wärmeabstrahlungen ausfindig machen können. Offenbar hat man sich hier organisiert, denn die Infrarotaufnahmen zeigen einige Zusammenkünfte solcherart Strahlungsbilder, die nur diesen Schluss zulassen. Wir werden das Versteck dieser Leute ausfindig machen, denn einzeln, wäre das viel zu mühsam und zeitaufwendig. Aus diesem Grund begeben wir uns in den Untergrund, wo wir die Gestaltwandler vermuten. Dabei sind diese Leute nicht mal so dumm, denn vermutlich haben sie wohl schon begriffen, dass sie mit ihrer Andersartigkeit nicht hausieren gehen dürfen, wenn sie ihr Leben in Ruhe weiterleben wollen. Das wir nicht der Feind sind ist diesen Wesen natürlich nicht beizubringen, denn immerhin fußt ihr ganzes Leid und Elend auf Menschen, die sie als kopierte Wesen darstellen und sie eigentlich unsichtbar in der Menge machen sollte.

DAS 9. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 33) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Der Kapitän des Schiffes scheint ein anständiger Mann zu sein und gibt uns die Jobs. Mein Avatar soll in der Küche mit zupacken und der meiner Partnerin hat sich um die Pflege der beiden Windhunde des Kapitäns zu kümmern, auf die dieser offenbar eine Menge Herzblut legt. Dazu gehört es auch, die beiden Tiere hin und wieder abzuseifen und den Kajütenteil in dem diese untergebracht sind in Ordnung zu halten. Des Weiteren soll er im Kontakt mit mir, sich darum kümmern, dass seine beiden Lieblinge ihre entsprechende Fleischrationen erhalten, für die es im Lager einige extra gelagerte lebende Hühner und Katzenaffen gibt, die auf mich wirken, als würden sie selbst gerne mal an die Hühner herankommen, wenn man sie nur ließe. Damit die Tiere unterwegs nicht verhungern, wie sie da in ihren hölzernen Käfigen eingepfercht sind, war es auch einer der Pflichten diese durch Füttern am Leben zu erhalten.

DAS 8. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 32) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Nachdem wir uns wieder am äußeren Rand des Sonnensystems der Südheimat befinden, tue ich es den anderen Mantaschiffen gleich und wir greifen mit unseren Hyperraumtorpedogeschützen aus dem Dunkel des unsichtbar machenden Schutzes unseres Mantaschiffe heraus einige der Trägerschiffe der Roboter-Kultur an. Ein Paar von ihnen waren gerade dabei, sich an einem der Gasriesen aufzutanken, andere ihre Kampfjäger und Schlachtschiffe aus- oder einzuschleusen. Die anderen VPS-Mantaschiffe haben sich derweil andere Trägerschiffe als Ziel gesucht, so dass wir es gleich mit mehreren Trägerschiffen zu tun haben, die wir eines nach dem anderen vernichten oder zumindest handlungsunfähig schießen. Anschließend schicken wir unsere Drohnen aus, damit diese sich um die Jäger der Roboter-Kultur kümmern …

DAS 8. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 31) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Da von Seiten der inneren Planeten immer weitere BASE-Stationen aus dem großen Transmittertor des Hauptplaneten austreten und in Richtung der äußeren Gesteinsplaneten und der beiden Asteroidenfelder strömen und sich für die Auseinandersetzung mit den großen Trägerschiffen der Roboter-Kultur bereitmachen, was auch für die Millionen an Jägern des Kollektivs gilt, die sich bislang in den unterirdischen Hangars der Gesteinsplaneten tief unter der Erde der Kontinente eingelagert, und von einem der Kontinentaltore geschützt sind, sind es nun genau diese, die hier jetzt ins Geschehen eingreifen, um das Blatt weiter zu unseren Gunsten zu wenden. Auf der Planetenoberfläche der nichtgeschützten Kontinente der jeweiligen Gesteinsplaneten stellen sich die inwzischen alle stark bewaffneten Robotereinheiten des Kollektivs dem Gegner, der mit seinen großen Landungsschiffen Unmengen von Kampfmaschinen ausschleust.

DAS ACHTE ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 30) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Die größere Unabhängigkeit könnte es einer rein technischen Intelligenz erlauben, ihre Recourcen dazu zu verwenden, um andere Lebensformen um sich herum zu vernichten um dadurch sich auch deren Güter einzuverleiben. Das biologische Erbe einer solchen Evolution ist für eine Roboter-Kultur von keiner grossen Bedeutung. Die genetischen Informationen (DNS), die an biologischen Lebensformen gebunden sind, müssen nicht für die kulturelle Evolution einer Kultur von Maschinen gelten. Die Erkenntnisse und Errungenschaften der nichttechnischer Organismen könnten (über den biologischen Tod der Organismen, die sie hervorbrachten, hinaus) aufbewahrt werden und müssen nicht mal verloren gehen. Diese Denkweise ist wohl auch der Hauptgrund, warum eine Roboterkultur plündernd durch die Sternensysteme zieht ohne dabei selbst ein echtes Unrechtsbewusstein zu entwickeln. Das kann nur eine biologische oder biotechnologische Kultur leisten und ihr Einhalt gebieten …

DAS 8. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 29) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Frruuggg programmierte zwei der letzten drei Fänger im Rondell seiner Arche um die beiden Verfolger auszulöschen. Frruuggg war das letzte seiner Art. Alle anderen Schiffe seiner Sippe waren von den Jägern der MARTURA-KONDIANZ restlos vernichtet worden. Die letzten 54 Archen-Schiffe waren über eine spezielle Rings-Kommunikation mit einander verbunden gewesen. Jedes dieser Schiffe war mit einem Königin-Gestaltwandler-Wesen und seinen unausgeschlüpften Eiern besetzt gewesen, die von der brennenden Heimatwelt Brruugggooos in alle Richtungen geflohen waren, von denen die Schlachtschiffe der MARTURA-KONDIANZ nichts übrig gelassen hatte. Damit wenigstens ein Königin-Wesen einen neuen Staat gründen konnte, irgendwo weit weg auf einem anderen Planeten, hatte man sich getrennt. Jede Arche versuchte sein Glück und trat in den Hyperraum ein, jedes in eine andere Richtung.

FRISCHE LUFT – SF-Kurzgeschichte von Günther Lietz

Die Straßen und Dächer des Viertels glänzten an diesem Abend im bunten Licht der allgegenwärtigen Neonreklamen, noch feucht vom Regenschauer der die Stadt am Nachmittag heimgesucht hatte. Der Verkehr floss zäh über die Trassen und Brücken der Stadt, die sich zwischen den gewaltigen wuchtigen Steinbauten wanden wie ein Schlangennest. Es gab scheinbar weder Anfang noch Ende, keine echte Streckenführung, keine Orientierung. In der Stadt wurde einst oft genug darüber gescherzt, dass einige Autofahrer niemals eine Abfahrt fanden und auf ewig dem wirren Straßenverlauf folgten. Heutzutage lachten aber immer weniger über diesen Scherz, denn man wusste ja nie…

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