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Literatur-Blog

Science Fiction

Empfehlung der Redaktion – Michael Springer: Masta – Science Fiction-Hörspiel

Das Hörspiel schildert in Form eines Expeditionsberichts das Leben auf einem anderen Planeten. Auf seinen kleinen Inseln leben untätig Wesen, deren jedes davon überzeugt ist, daß die ganze Welt sich in seinem Kopf befindet. Zunächst ist die Expedition erstaunt darüber, daß auf diesem Planeten überhaupt nicht gearbeitet wird. Das Rätsel löst sich erst, als das Meer untersucht wird: Es wimmelt von intelligenten Fischen, die im Dienst der Wesen auf den Inseln eine hochstehende Technik entwickelt haben. Die Widersprüche zwischen der Lebensweise der Fische und der ihrer Herren führen zu Aufständen, zur Spaltung der Fische in zwei Lager und zu einem hemmungslosen Wettrüsten.

Empfehlung der Redaktion – Das Wittgensteinprogramm von Philip Kerr Buch/Hörspiel

London, 2013: Gewalt ist an der Tagesordnung. Chief Inspector Jakowicz hat es mit einem neuen Serienmörder zu tun. Doch dieser ist anders: Er hat die Datenbank des Polizeicomputers angezapft, um die Namen potenzieller Mörder zu erfahren. Um sich zu rächen. Fieberhaft erarbeitet Jakowicz mit dem Computerspezialisten Chung und dem Philosophieprofessors Lang ein Täterprofil des Mannes, der unter dem Decknamen Wittgenstein sein mörderisches Unwesen treibt … – Ausgezeichnet mit dem Deutschen Kritikerpreis für den besten internationalen Kriminalroman!

DAS 10. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 39) von Felis Breitendorf, Ottilie von Schottenburg & Conchita Mendés

„Schatz, ich geh zu Charlie!“ Mit diesen Worten verabschiedet sich Georges Wolinski, Comiczeichner und Starkarikaturist der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, wie jeden Morgen von seiner Frau Maryse. Ein ganz alltäglicher Satz, und doch sollte er der letzte einer 47 Jahre dauernden, glücklichen Ehe sein. Als Maryse einige Stunden später an diesem 7.Januar 2015 ihr Handy einschaltet, hat eines der furchtbarsten Attentate des islamistischen Terrors bereits stattgefunden, zwölf Personen sind ermordet worden, Georges ist tot, mitten in Paris herrscht Krieg.

DAS 10. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 38) von Felis Breitendorf, Ottilie von Schottenburg & Conchita Mendés

Die junge Studentin Tugce Albayrak half im November 2014 zwei Mädchen in Not, die von mehreren Jugendlichen auf einer Damentoilette bedrängt wurden. Im Rahmen dieser Hilfeleistung zog sie die Aggression des späteren Täters auf sich. Er schlug Tugce Albayrak so hart, dass sie mit ihrem Kopf auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants aufschlug. Durch den Aufprall wurde Tugce schwer verletzt. Aus dem Koma wachte sie nicht mehr auf und verstarb an ihrem 23. Geburtstag. Tausende Menschen nahmen im Krankenhaus und auch später am Friedhof Abschied von Tugce. Doch was war das Geheimnis, dass tausende Menschen so großen Anteil an Tugces Schicksal nahmen? Tugces Mutter Sultan Albayrak erzählt in diesem Buch über das Leben ihrer Tochter, aber auch über die dramatischen Krankenhaustage.

Ray Bradbury S is for Space – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Die Erstausgabe dieser Sammlung von Geschichten Bradburys erschien 1966, ist somit mehr als 50 Jahre alt und gilt als großer Klassiker, da der Verlag Bantam Books in den USA es als Taschenbuch in hoher Auflage herausbrachte. Für den deutschen Leser ist es trotz vieler anderer Veröffentlichungen von Bradburys Storys hierzulande sehr interessant, enthält es doch die ein oder andere bisher in Deutschland unveröffentlichte oder nur in kleiner Auflage veröffentlichte Geschichte. Insgesamt findet der Leser hier eine Novelle und 15 Kurzgeschichten von guter bis überragender Qualität vor, getragen von Bradburys poetischem und doch sehr einfachem Stil und seiner grandiosen Fähigkeit, Gefühle beim Leser zu wecken und intensive Atmosphären zu kreieren.

DAS 10. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 37) von Felis Breitendorf, Ottilie von Schottenburg & Conchita Mendés

Der Konflikt in Israel/Palästina ist nur ein Höhepunkt in der Geschichte der Auseinandersetzungen im Nahen Osten. In ihm verflechten sich jahrhundertealte politische Interessen, mangelndes Verständnis zwischen Orient und Okzident sowie unterschiedliche soziale und ökonomische Lebensgrundlagen. Dazu spielen vorgeschobene wie tatsächliche Interessen dreier Weltreligionen eine große Rolle. Jerusalem, die Heilige Stadt, wurde zwei Völkern zum Inbegriff ihrer Nationalität, deren Ansprüche seit dem 20. Jahrhundert in erbittertem Widerstreit liegen.

DAS 9. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 36) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

PanPan-Isote ist sich sicher, dass eine Lebensform, ein Volk, das zu solchen Gedanken fähig ist, für die Gestaltwandler eine geeignete Basis darstellen um sich unerkannt unter dieses Volk zu mischen ohne etwas befürchten zu müssen. Selbst wenn die Menschen herausfinden, dass es sich hier um Gestaltwandler handelt, werden sie mit Sicherheit diese Wesen in ihrer Gemeinschaft aufnehmen und ihnen eine Chance zm Leben geben, ohne sie zu diskriminieren. Schnell gibt PanPan-Isote diese Gedanken an sein Datengehirn weiter um sich danach mit ruhigem Gewissen wieder in den Quantenraum zu begeben, seinem nächsten Ziel entgegen. – Wie sehr das Wesen sich hier in diesem Falle in den Menschen getäuscht hatte …

DAS 9. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 35) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Die meist zerlumpten Gestaltwandler werden inzwischen von uns per Mannschaftstransporter in unser Schiff gebracht, welches sich weit oben im Orbit um den Planeten befindet, um sogleich wieder Nachschub an Kampfmaschinen und Androiden zu laden und zum Planeten hinunter in die jeweilige Stadt zu fliegen. Somit haben unser Helfer und ich jede Menge zu tun. Schließlich haben wir nach Stunden unsere Bemühungen in dieser Stadt abgeschlossen. Es sind nicht nur einige Androiden dabei beschädigt worden, was aber alles reparabel ist und auch einige Gestaltwandler verletzt, aber die meisten Opfer gab es unter den Siedlernachkommen, was Tote und Verletzte betrifft. Somit machen wir uns in die nächste Stadt, welche dann auch von einem militärisch organisierten Regime regiert wird …

DAS 9. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 34) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Wir befinden uns in einem Hafenstädtchen und die Daten unserer Sonden haben dort eine Reihe von Gestaltwandlern über ihre Wärmeabstrahlungen ausfindig machen können. Offenbar hat man sich hier organisiert, denn die Infrarotaufnahmen zeigen einige Zusammenkünfte solcherart Strahlungsbilder, die nur diesen Schluss zulassen. Wir werden das Versteck dieser Leute ausfindig machen, denn einzeln, wäre das viel zu mühsam und zeitaufwendig. Aus diesem Grund begeben wir uns in den Untergrund, wo wir die Gestaltwandler vermuten. Dabei sind diese Leute nicht mal so dumm, denn vermutlich haben sie wohl schon begriffen, dass sie mit ihrer Andersartigkeit nicht hausieren gehen dürfen, wenn sie ihr Leben in Ruhe weiterleben wollen. Das wir nicht der Feind sind ist diesen Wesen natürlich nicht beizubringen, denn immerhin fußt ihr ganzes Leid und Elend auf Menschen, die sie als kopierte Wesen darstellen und sie eigentlich unsichtbar in der Menge machen sollte.

DAS 9. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE Episodengeschichte (Teil 33) von Felis Breitendorf & Conchita Mendés

Der Kapitän des Schiffes scheint ein anständiger Mann zu sein und gibt uns die Jobs. Mein Avatar soll in der Küche mit zupacken und der meiner Partnerin hat sich um die Pflege der beiden Windhunde des Kapitäns zu kümmern, auf die dieser offenbar eine Menge Herzblut legt. Dazu gehört es auch, die beiden Tiere hin und wieder abzuseifen und den Kajütenteil in dem diese untergebracht sind in Ordnung zu halten. Des Weiteren soll er im Kontakt mit mir, sich darum kümmern, dass seine beiden Lieblinge ihre entsprechende Fleischrationen erhalten, für die es im Lager einige extra gelagerte lebende Hühner und Katzenaffen gibt, die auf mich wirken, als würden sie selbst gerne mal an die Hühner herankommen, wenn man sie nur ließe. Damit die Tiere unterwegs nicht verhungern, wie sie da in ihren hölzernen Käfigen eingepfercht sind, war es auch einer der Pflichten diese durch Füttern am Leben zu erhalten.

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