sfbasar.de

Literatur-Blog

Archiv für die 'Ratgeber' Kategorie

Albrecht Rissler. Zeichnen in der Natur – DREIMAL IM PREISRÄTSEL IM SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 18. Juni 2013

Albrecht Rissler
Zeichnen in der Natur

Edition Michael Fischer
ISBN: 978-3-86355-098-1
Malen & Zeichnen
Erschienen: 09.2012
Umfang: ca. 144 S. – 23,0 x 23,0 cm; Einband – fest (Hardcover)

www.edition-m-fischer.de/

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei eBook.de

Der Autor

Professor Albrecht Rissler, lebt und arbeitet in Heidelberg. Seine frühsten künstlerischen Erfahrungen machte er im Bildhaueratelier des Vaters. Nach einer Lehre als Dekorateur entwickelte er sein künstlerisches Talent. Über den zweiten Bildungsweg wurde Prof. Rissler zum Fachlehrer für musisch-technische Fächer. Freiberuflich arbeitete er als wissenschaftlicher Illustrator u.a. für das Umweltmagazin “natur”. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit war er von 1988 bis 2007 Professor für Zeichnen und Illustration an der Fachoberschule Mainz und seit 2005 Dozent an der Kunstakademie Bad Reichenhall.
(Quelle: Edition Michael Fischer)

Buch und Fazit

„Zeichnen in der Natur“ ist ein Buch, das dem Anfänger oder Fortgeschrittenen oder einfach jedem Interessierten vieles vermittelt, worauf beim Zeichnen im Allgemeinen und dem Zeichen in der Natur im Besonderen geachtet werden sollte. Es ist ein Lehrgang, der den Blick öffnet für das, was beim Zeichnen essentiell ist. Im Kapitel “Die Linie überwinden” ermuntert der Autor Wolfgang Rissler den Leser dazu, Objekte in der Natur möglichst ohne Linien darzustellen. Das ist insofern interessant, weil die meisten zuerst mit Umrisslinien zeichnen. In der Natur, so schreibt er, kommen jedoch nur Flächen vor. Warum also nicht versuchen, sich in einem ersten Schritt darauf zu konzentrieren. Später kommen einem solche Übungen zugute, wenn es um die Darstellung von Licht und Schatten, sowie die von Texturen und Schraffuren geht.

Rissler schreibt nicht belehrend und bevormundet nicht, er gibt Denkanstöße und regt vor allem zu eigenen Versuchen an. Er schreibt von seinen eigenen Erfahrungen passend zum Thema, stellt kunsthistorische Bezüge her und gibt vielerlei Tipps zu Versuchen mit verschiedenen Techniken und Werkzeugen. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf die Ausrüstung, die man, wie er sagt, “en plain air”benutzen kann.

Weitere Kapitel handeln von Bäumen und Sträuchern, der Landschaft, der Bildkomposition, und schließlich wird auch der Ausrüstung ein letztes Kapitel gewidmet. Man findet keine Schritt-für-Schritt-Anleitungen, sondern Anleitungen zum Experimentieren, zum genauen Beobachten und zum Üben. In vielen Beispielen finden sich Skizzen und Bilder des Autoren, sowie Material seiner Studenten und Kursteilnehmer.

Fazit

“Zeichnen in der Natur” spornt an, und man bekommt Lust, sich sofort mit Skizzenbuch oder Zeichenblock, mit Stift und Pinsel zu bewaffnen und unter freiem Himmel auf kreative Endeckungstour zu gehen. Der Text ist unaufdringlich im Stil, informativ und flüssig zu lesen. Ebenso lehrreich und interessant sind die zahlreichen Tipps. Die Zeichnungen des Autors zeugen von viel Erfahrung und Können und sind von sehr guter Qualität, nur die Fotos sind teilweise kontrastarm oder zu dunkel geraten. Schade, aber glücklicherweise kommt es in erster Linie auf die Zeichnungen an.

Empfehlen kann ich dieses tolle gebundene Buch uneingeschränkt jedem, der sich gerne zeichnerisch betätigt und in der freien Natur aufhält.

Copyright © 2013 by Michael Bahner

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei eBook.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wann erschien der Titel? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

Abgelegt unter Buchrezension, Bücher, Diskussionen, Kunst, Ratgeber, laufende Preisrätsel | Keine Kommentare »

Akademie weist Autoren den Weg in phantastische Welten!

Erstellt von Detlef Hedderich am 18. Juni 2013

Zum ersten Mal seit Gründung des Vereins 2011 rief die Phantastische Akademie, die sich der Förderung phantastischer Literatur im deutschsprachigen Raum verschrieben hat und jeder Jahr zur Leipziger Buchmesse den Literaturpreis SERAPH verleiht, zu einem Seminar-Wochenende für Jung-Autoren.

Ziel des Seminars war es, Einsteigern und unerfahrenen Autoren den Einstieg in das Genre zu erleichtern, sie vor Fehlern zu bewahren und Wissenslücken im Umgang mit Verlagen und Agenturen zu schließen.

Dazu hatte der Verein namhafte Fachleute aus allen Bereichen der Buchbranche vom 15.06.2013 bis zum 16.06.2013 nach Speyer geladen. Bestsellerautoren wie Christoph Lode und Christoph Hardebusch referierten über Weltenbau in der Fantasy und Lektorin und Autorin Kathleen Weise erläuterte Stolpersteine bei der Bewerbung mit dem eigenen Manuskript.

Doch nicht nur Wissenswertes rund um den eigenen Text, sondern auch alles im weiteren Zusammenhang, von der Selbstvermarktung bis zum Self Publishing, wurde abgedeckt. So konnte sich das internationale Publikum, das aus ganz Deutschland, Österreich und sogar der Schweiz angereist war, von Karla Paul (Lovelybooks) über die Tücken und Vorzüge von Social Media oder durch Tanja Karmann und Richard Haxel (Buchmarketing-Agentur Werkzeugs) über die Organisation und Durchführung eigener Lesungen informieren lassen.

Michelle Gyo (Lektorin bei Random House) und Oliver Graute (Verleger des Verlags Feder&Schwert) führten die Teilnehmer schließlich in die Arbeitsweise der Verlage ein und plauderten darüber, wie es ihnen bei der täglichen Arbeit ergeht.

Fazit der am Ende von allen Teilnehmern gelobten Veranstaltung war: Mehr davon!

Die Phantastische Akademie nimmt sich diese Aufforderung gerne zu Herzen und plant bereits jetzt Folgeseminare mit Schwerpunktthemen und natürlich auch Wiederholungen des bewährten Konzeptes für den Nachwuchs.

Wenn Sie mehr über die Seminare und die Arbeit der Phantastischen Akademie erfahren möchten, folgen Sie einfach dem Link: http://www.phantastische-akademie.de/seminare

Themen des zweitägigen Seminars:
• Exposé und Pitch – Worauf kommt es an?
Referentin: Kathleen Weise

• Buchhandel, Lesungen & Promotion – Phantastik on Tour
Referenten: Tanja Karmann und Richard Haxel

• Am Anfang erschuf der Autor Himmel und Erde – Weltenbau in der Fantasy
Referenten: Christoph Hardebusch und Christoph Lode

• Vom Manuskript zum Buchvertrag
Referenten: Julia Abrahams und Natalja Schmidt

• Phantastik im Jugendbuch
Referentin: Michelle Gyo

• Social Media und der Autor
Referentin: Karla Paul

• Wir veredeln die Wirklichkeit! – Wie arbeitet ein Phantastik-Verlag?
Referent: Oliver Graute

– Oliver Graute
1. Vorsitzender
Phantastische Akademie e.V.
Vogesenstraße 32; 68229 Mannheim
Telefon 0163/7207983
www.phantastische-akademie.de
www.seraph-literaturpreis.de

Abgelegt unter Diskussionen, Fantasy, Horror, News, Phantastik, Präsentation, Ratgeber, Science Fiction | Keine Kommentare »

Federwelt Nr. 100, Juni/Juli 2013 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren

Erstellt von Galaxykarl am 2. Juni 2013

Federwelt Nr. 100, Juni/Juli 2013 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren

(sfbentry)
Uschtrin Verlag, Juni/Juli 2013
Heft, 19 x 27 cm, 66 Seiten
Literatur
ISSN 1439-8362
Artikel & Interviews: Sandra Uschtrin
Layout & Satz: Vogt und Boerboom
Titelfoto und -collage: Carola Vogt und Peter Boerboom

www.federwelt.de
www.facebook.com/uschtrin.verlag/
www.boerboom-vogt.de

Wie unschwer schon auf dem Cover zu erkennen ist, feiert die Federwelt mit dieser Ausgabe ein Jubiläum: das 100. Heft! Und ich finde sowohl das neue Logo als auch das Feuerwerk dahinter mehr als passend und gelungen. Denn wieder einmal wird ein Feuerwerk an interessanten Beiträgen abgebrannt:

Natürlich darf auch in der Jubel-Ausgabe nicht das Thema fehlen, das uns alle beschäftigt: E-Books und ein passendes Marketing. In den Beiträgen „E-Books – Ihre Chance? Teil 3: Zurück zu Guttenberg …“ und „Von der Schnapsidee zum E-Book“ erfährt man Details, die man so auch noch nicht oder bisher nur angedeutet erfahren hat. Und sicher sind wir mit diesem sich rasch entwickelnden und verändernden Thema noch lange nicht durch. Als Autor gerade hier am Ball zu bleiben, sollte uns keine Ausgabe der Federwelt verpassen lassen.

Wer Fan von Daily Soaps und Telenovelas ist, sollte vielleicht den Artikel „Gute Unterhaltung mit Jens Schleicher, Folge 3: Akkordarbeit im Storydepartment“ nicht lesen. Als Zwangskonsument solch schrecklicher TV-Unterhaltung habe ich ohnehin den Eindruck, dass hier nach Schema F gefilmt wird und sich – egal, bei welcher Soap – Handlungen und Szenen sehr ähneln. Nichtsdestotrotz wird für angehende Drehbuchautoren diese Artikelserie interessant sein; ein kleines Lexikon mit speziellen Begriffen der Soap-Welt findet bei ihnen sicher Anklang; mich haben diese – natürlich Anglizismus–Bausteine eher in meiner Ablehnung solcher TV-Angebote bestätigt. Was nichts mit der Qualität von Jens Schleichers Artikel zu tun hat, sondern einfach nur mit dieser Form der TV-Unterhaltung.

Brandaktuell – weil bei jedem Buchprojekt immer und immer wieder anders – ist das Thema Exposé. In der 9. Folge der Textküche mit Gasch & Co. geht es um eine Aufgabe, die schon manchen Autor an den Rand des Wahnsinns gebracht hat: ein Exposé verfassen (Belletristik). Im Roman versucht man Spannung aufzubauen, nicht gleich am Anfang zu viel zu verraten, häppchenweise mit wohldosiertem Auf und Ab die Leser zu Tränen, Angstschweiß und Begeisterung hinzureißen, mit scheinbaren Erholungsphasen wieder auf den nächsten Höhepunkt vorzubereiten. Und im Exposé? Alles ganz anders. Völlig die „Hosen runterlassen“! Und das auch noch auf weniger als einer Handvoll Seiten. Ich finde, dies ist einer der besten Fixpunkte der Federwelt. (Anonym) Zu zeigen, was falsch ist, und von profunder Stelle aufgezeigt zu bekommen, wie man seine Chancen mit einem gelungenen Exposé verbessert und sich nicht gleich selbst abschießt.

Weitere gelungene Raketen dieser Ausgabe:
„Selbstmarketing, für Midlist-Autoren ein Muss“ von Titus Müller. Wirklich super!
„Reich werden: Kein Gewerbe für E-Book!“ von Goetz Buchholz. Sollte etliche E-Book-Autoren beruhigen.
„Lektoren-Wissen: nett zu haben oder unverzichtbar für AutorInnen?“ Interview mit Irene Rumler. Ich stimme für: unverzichtbar!
„Der Autorenrächer“ Glosse von Stephan Waldscheidt. Wie immer ein Schenkelklopfer. Wo kann ich meine Racheopfer anmelden und was kostet mich das? Hahaha.

Somit war auch die Jubiläumsausgabe wieder ein echter Kracher. Ich freu mich jetzt schon auf das Heft 200 … und alle anderen bis dahin.

Copyright © 2013 by Werner Karl
http://www.wernerkarl.org/

Abgelegt unter Allgemein, Biete, Diskussionen, Magazine, Ratgeber, eBooks | 4 Kommentare »

Susanne Weiss: Athene an der Spree – Berliner Spaziergänge in die Antike – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 26. Mai 2013

Susanne Weiss
Athene an der Spree – Berliner Spaziergänge in die Antike

Verlag Philipp von Zabern, Darmstadt/Mainz, 02/2013
PB, Sachbuch, Reise, Kunst, Architektur, Geschichte
ISBN 978-3-8053-4608-5
Titelgestaltung von HEILMEYERUNDSERNAU GESTALTUNG, Berlin
20 Zeichnungen und Karten im Innenteil von N. N.

www.zabern.de

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch 24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Berlin, die alte und nun ‚neue‘ Hauptstadt Deutschlands, ist eine Reise wert – wobei jeder die Stadt mit der wechselvollen Geschichte aus anderen Gründen bereist bzw. sie auf Spaziergängen nach anderen Gesichtspunkten erforschen will.

Susanne Weiss, Ethnologin, Religionswissenschaftlerin und Soziologin, produziert regelmäßig ein wissenschaftliches Magazin mit geschichts- und kulturbezogenen Texten, die die Anregungen für den vorliegenden ‚Reisebegleiter der etwas anderen Art‘ lieferten. „Athene an der Spree“ will weder ein umfassender Stadt- noch ein Architektur oder Kunstführer sein, sondern von allem ein Bisschen bieten. Nach subjektiven Empfinden stellte die Autorin für Spaziergänge sechs kürzere und längere Routen zusammen, die den interessierten Besucher an Bauwerken vorbeiführen, die ihre Vorbilder im antiken Griechenland und Rom haben.

Susanne Weiss beschreibt kurzweilig die jeweiligen Strecken, die auf kleinen Karten nachvollzogen werden können, in die auch die genannten Sehenswürdigkeiten eingetragen sind. Zu diesen erzählt sie viel Wissenswertes: Mythologie, Bedeutung und Bedeutungswandel, Geschichte und Architektur; weist zudem auf Museen und Ausstellungen mit passenden Themen hin und liefert Zitate aus Originalquellen. Ergänzt werden die Ausführungen durch kleine Abbildungen z. B. von Mischwesen, Skulpturen von Gottheiten, Säulen, Gebäuden.

Ein Spaziergang ist so aufgebaut, dass man den Weg zunächst auf einer illustrierten Karte ansehen kann. Der dazugehörige Begleittext weist auf die einzelnen Stationen hin und liefert zusätzliche Informationen zu den Objekten, an denen man vorbei kommt, und den Sammlungen, die in den Gebäuden besichtigt werden können, stets in Hinblick auf die antiken Wurzeln. Die Stationen, Themen und Museen sind durch Symbole gekennzeichnet und mit Querverweisen versehen. Besonderheiten, an anderer Stelle näherausgeführte Stichworte sowie Ausflüge in die weiter zurückliegende Geschichte/Mythologie, Auszüge aus anderen Werken u. ä. werden farblich hervorgehoben. Abschließend findet man ein Verzeichnis weiterführender Bücher, Adressen und Raum für eigene Notizen.

Nach der Lektüre sagt man Klasse-Buch! Die Wege möchte ich gern entlang gehen, die Sehenswürdigkeiten und Ausstellungen besichtigen. Dadurch, dass die Autorin verschiedene Bereiche gelungen mischt – Mythologie, historische Quellen, Geschichte, Kunst, Architektur – wird es nie langweilig, die Beschreibungen und Erklärungen zu lesen, denn die Texte sind nicht zu lang, beinhalten das Wesentliche, sind angenehm zu lesen und auch für Laien verständlich. Aufgelockert werden die Ausführungen durch Abbildungen, farblich abgesetzte Passagen und Querverweise. Insgesamt hinterlässt „Athene an der Spree“ einen sehr positiven Eindruck, so dass man den Titel allen Berlin-Reisenden empfehlen möchte, die mehr als die Shopping-Meile sehen wollen.

Copyright by 2013 © Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch 24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie viele Zeichnungen enthält der Band laut Rezensentin im Innenteil? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

Abgelegt unter Buchrezension, Bücher, Diskussionen, Kunst, Ratgeber, laufende Preisrätsel | Keine Kommentare »

Karen Gilbert: Natürlich pflegen & verwöhnen – Naturkosmetik selber herstellen – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 19. Mai 2013

Karen Gilbert
Natürlich pflegen & verwöhnen – Naturkosmetik selber herstellen

A Green Guide to Natural Beauty, GB, 2011
Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern, 02/2013
HC mit Schutzumschlag
Sachbuch, Kosmetik & Gesundheit, Handarbeit & Heimwerken
ISBN 978-3-7995-0738-7
Titelgestaltung von Finken & Bumiller, Stuttgart
Fotos im Innenteil von CICO Books 2011

www.thorbecke.de
www.karengilbert.co.uk

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Immer mehr Menschen, insbesondere wenn sie unter Allergien leiden, wenden sich ab von den industriell gefertigten, oft teuren Kosmetikprodukten, die viel versprechen und wenig halten, zudem mit Haltbarkeits-, Bindemitteln und anderen Substanzen versetzt sind, die eigentlich gar nicht da hinein gehören.

Nicht erst seit der „Hobbythek“ kommt man auf die Tipps und Tricks der Großmütter zurück, die das Haar mit Bier oder Zitronensaft spülten, spröden Haarspitzen und rauen Händen eine Ölkur angedeihen ließen, durch Essigwasser ein natürliches Deo erhielten etc., welche natürlich den zeitgenössischen Bedürfnissen angepasst werden.

Auf diesem Wissen basieren auch die Ideen von Karen Gilbert, die ihre Produkte über die Firma Neal’s Yard Remedies vertreibt. In „Natürlich pflegen & verwöhnen“ können Einsteiger und Personen, die sich mit dem Thema schon länger beschäftigen, viele interessante und nützliche Hinweise sowie Anleitungen für eine natürliche Gesichts- und Körperpflege entdecken. Bevor es losgeht mit dem Selbermachen, sollte man sich in Ruhe die Einleitung durchlesen. Hier erfährt man Wissenswertes über den Aufbau der Haut und die verschiedenen Hauttypen, die selbstverständlich unterschiedliche Pflegebedürfnisse haben, sowie über eine gesunde Ernährung, die ihren Teil dazu beiträgt, dass man eine schöne Haut und schönes Haar hat.

Ein weiteres Kapitel ist den Geräten und dem Zubehör gewidmet. Viele davon sind haushaltsübliche Gegenstände, doch will man regelmäßig Kosmetika herstellen, empfiehlt es sich, dafür eigene Gerätschaften zu besorgen, so dass Lebensmittel und Kosmetika getrennt bleiben. Wichtige Themen sind außerdem die Konservierungsmittel und Antioxidantien, ferner die richtige Lagerung und Haltbarkeit der Naturkosmetik.

Einige der hier erklärten Begriffe werden zusätzlich im Anhang zum Nachschlagen kurz definiert. Nützliche Adressen, wo man Zubehör und Zutaten, aber auch fertige Naturprodukte erstehen kann, runden das Buch ab. Der Kreativteil befasst sich mit milden Reinigungslotions, Gesichtspeelings und –masken, Pickel- und Lippenpflege, geht weiter zur Körperpflege in Form diverser Cremes und Massageöle, Hand- und Fußcremes. Eine eigene Rubrik ist den Seifen, Bade- und Duschölen gewidmet. Die verschiedenen Zutaten, die man für die Herstellung der beschriebenen Produkte benötigt, sind nur ausnahmsweise im Haushalt zu finden und müssen meist über den Fachhandel bezogen werden, wie z. B. Kakaobutter, Aprikosenkernöl, Aloe Vera, Milchsäure, Bienenwachs, Glycerin, Tensidcompounds, Konsistenzgeber, ätherische Öle. Das macht es notwendig, auch die Rezepturen aufmerksam zu studieren, damit man alle notwendigen Stoffe beisammen hat und gegebenenfalls auch die Reste davon sinnvoll verwertet, wenn sie nach dem Öffnen nur begrenzt haltbar sind.

Spätestens wenn man die Zutatenlisten und Anleitungen gelesen hat, wird einem klar, dass das Herstellen von Naturkosmetik nicht so einfach, schnell und preiswert geht. Sofort beginnen, kann man schon gar nicht, weil sehr viele Dinge erst beschafft werden müssen. Möchte man sich dennoch daran wagen, braucht man viel Freude an solchen Arbeiten, Zeit, Geduld und Sorgfalt, damit die Rezepte gelingen. Ist einem das Zusammentragen des Notwendigen, das präzise Abmessen, das akribische, zeitaufwändige Befolgen der Beschreibungen usw. zu mühselig, fängt man besser gar nicht erst damit an.

„Natürlich pflegen & verwöhnen“ ist ein informatives und schönes Buch, wenn man Spaß daran und Zeit dafür hat, natürliche und individuelle Kosmetikprodukte selbst herzustellen. Die Rezepte lassen sich, wenn man etwas mehr Erfahrung hat, leicht abwandeln. Fehlt einem die Geduld für das präzise Arbeiten und regelmäßige Kontrollieren der leicht verderblichen Cremes und Öle, ist man besser mit Großmutters Hausmitteln oder bewährten Produkten aus dem Handel beraten.

Copyright © 2013 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wann wird – laut Rezensentin – dem Leser klar, dass das Herstellen von Naturkosmetik nicht so einfach, schnell und preiswert geht? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!


GEWINNER: Mateo Rullmann, Hennig Edenhofer, Daria Denhardt – HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!

Abgelegt unter Buchrezension, Bücher, Diskussionen, Ratgeber, beendete Preisrätsel | 1 Kommentar »

Jung, Elmar: Alles wegen Dänen! Überleben mit Smørrebrød – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 14. Mai 2013

Jung, Elmar
Alles wegen Dänen!

Überleben mit Smørrebrød

Verlag :      Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN :      978-3-548-37504-5
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,99 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 13,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 08.05.2013
Seiten/Umfang :      ca. 304 S.
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      14.05.2013
Aus der Reihe :      Ullstein Taschenbuch 37504
Ullstein Sachbuch  37504

Es ist was los im Staate Dänemark! Als der Journalist Elmar Jung nach Dänemark zieht, erwartet er Carlsberg, Pølser und Smørrebrød – und vor allem Gemütlichkeit. Stattdessen erlebt er Kopenhagen zunächst als ziemlich raues Pflaster: Restaurantbesuche geraten zu Exkursionen in die Servicewüste, die Anmeldung seines Autos wird zur Herkulesaufgabe und auch sonst läuft in Hamlets Heimat längst nicht alles rund. Zum Glück gibt es Elmars Freundin Sara, die ihm doch noch zeigt, wie hyggelig das Leben mit Dänen sein kann.

Elmar Jung, geboren 1978, arbeitet seit 2009 als Skandinavien-Korrespondent in Dänemark, wo er u.a. für Die Welt und die Financial Times Deutschland schreibt. Mit seiner Freundin und seinem kleinen Sohn lebt er in Kopenhagen.

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Seit wann arbeitet der Autor als Skandinavien-Korrespondent in Dänemark? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!


GEWINNER: Margarita Flaskamp, Nelly Lehrbach, Hermann Mattlage – HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!

Abgelegt unter Bücher, Diskussionen, Humor, Ratgeber, Ullstein-Verlag, beendete Preisrätsel | 1 Kommentar »

Mann, Tobias: Hilfe, die Googles kommen! Mein Leben als Digital Dummy – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. April 2013

Mann, Tobias
Hilfe, die Googles kommen!

Mein Leben als Digital Dummy

Verlag :      Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN :      978-3-548-37453-6
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,99 Eur[D] / 9,30 Eur[A] / 12,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 23.04.2013
Seiten/Umfang :      ca. 272 S.
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      12.04.2013
Aus der Reihe :      Ullstein Taschenbuch 37453
Ullstein Sachbuch  37453

Macht Online-Shopping irre? Kann man den Sinn des Lebens googeln? Würde Jesus heutzutage die Bergpredigt twittern? Und warum taucht ein Shitstorm nie in der Wettervorhersage auf? Mit Witz und Tempo widmet sich Comedian Tobias Mann den unendlichen Weiten des World Wide Web – und schildert, wie uns Apple & Co. zur Evolution zwingen. Denn in der digitalen Welt muss man stets ein paar Pointen voraus sein. Und dafür ist Tobias Mann genau der richtige, ähm, Mann.

Tobias Mann ist seit 2005 auf den Bühnen Deutschlands unterwegs und bekannt für seine humoristisch-musikalischen Auftritte mit Klavier und Gitarre. Dabei rappt er den “Faust”, betrauert einen Frosch oder begräbt die FDP. 2008 wurde er u.a. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet, außerdem moderierte er im WDR die TV-Sendungen “Fun(k)haus” und “Mann an Bord”. Er lebt mit seiner Familie in Mainz.

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei eBook.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wann wurde der Autor mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!


GEWINNER: Mauro Scheffer, Egmund Schnatbaum, Johnas Henderson. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! DIE GEWINNTITEL WERDEN ZUGESCHICKT. WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONOSREN!

Abgelegt unter Bücher, Diskussionen, Humor, Ratgeber, Ullstein-Verlag, beendete Preisrätsel | 4 Kommentare »

EIN REIZVOLLES ANGEBOT – ein Artikel von Denis Mourlane

Erstellt von BusinessVillage am 12. April 2013

Wenn ich Ihnen das Angebot machen würde, dass Sie nie wieder in Ihrem Leben negative Gefühle wie Angst, Trauer, Ärger, Frustration, Niedergeschlagenheit, Schuld oder Scham empfinden müssten, Sie dafür aber auch nie wieder positive Gefühle wie Freude, Gelassenheit, Glück, Zuversicht, Liebe, Stolz oder Demut empfinden würden – würden Sie das Angebot annehmen?

Wir haben diese Frage in den vergangenen zehn Jahren weit mehr als 25.000 Menschen im Rahmen von Vorträgen und Trainings gestellt. Was glauben Sie, ist dabei herausgekommen? Die Antwort: Wir können die Zahl der Personen, die das Angebot angenommen hätten, an den Fingern einer Hand abzählen. Warum ist das so? Weil wir alle wissen, dass negative Gefühle nun einmal Teil des Lebens sind, dass sie uns erst ermöglichen genau das Gegenteil, nämlich positive Gefühle wertzuschätzen und weil sie eben auch nützlich sind. Denn Angst warnt uns davor, dass eine Gefahr besteht, Ärger zeigt, dass gerade unsere Rechte verletzt werden, Frustration, dass wir nicht genügend Ressourcen zur Verfügung haben, Schuld, dass wir die Rechte eines anderen Menschen verletzt haben, Trauer, dass wir etwas verloren haben, und Peinlichkeit, dass wir gerade an Ansehen verloren haben. Sie tun dies insbesondere in ganz vortrefflicher Weise, wenn wir in der Lage sind, wie eben beschrieben, akkurat zu denken, nicht in irgendwelche Denkfallen tappen und somit Dinge nicht überzogen sehen.

Ich kann Sie mit diesem eben gemachten Angebot nun aber nicht einfach so im Regen stehen lassen und möchte Ihnen daher ein anderes Angebot machen. Dieses Angebot lautet, zu lernen, die positiven Dinge, die uns im Leben widerfahren und wahrscheinlich permanent passieren, »einfach« häufiger und bewusster wahrzunehmen. Sie erinnern sich: Resilienz hat vor allem etwas mit Wahrnehmungsprozessen, mit Perspektiven, die wir einnehmen, und der Art, wie wir denken, zu tun. Auch dies ist eine Eigenschaft, die hoch resiliente Menschen ganz automatisch und somit unbewusst haben, und die natürlich einen starken Einfluss auf ihr Wohlbefinden, ihren Optimismus und damit ihren Erfolg ausüben. Sie sehen das, was sie haben und das Positive, das ihnen im Leben widerfährt.

Entsprechend ist Positivity auch nicht das, was viele darunter verstehen: sich alles rosarot anzumalen also zum Beispiel, obwohl Sie vielleicht gerade arbeitslos geworden sind, Ihr Partner Sie deswegen und aus ein paar weiteren Gründen verlassen hat und Sie sich eingestehen müssen, dass Sie ein Alkoholproblem haben, sich vor den Spiegel zu stellen und zwanzig Mal zu sich zu sagen, dass alles ganz toll ist, dass es Ihnen ganz toll geht und eigentlich noch nie besser ging. Dann würden Sie sich anlügen und ebenso inakkurat denken, also etwas zu positiv sehen. Positivity ist in einer solchen Situation etwas anderes. Es bedeutet, ehrlich zu sich zu sein, seine Anteile an der Situation ehrlich herauszuarbeiten, seine Gefühle zuzulassen, daran zu glauben, dass es durch das eigene Handeln besser werden kann, und vielleicht auch, seine Situation mit der von anderen Menschen zu vergleichen, die einen Weg aus solch einer misslichen oder einer vielleicht noch viel schlimmeren Lage gefunden haben, und auch dadurch seine eigene Situation etwas erträglicher zu machen. Bei hoch resilienten Menschen können wir solche Haltungen dann häufig an Sätzen wie »Es gibt Menschen, denen es noch viel schlechter geht als mir« ablesen. Willy Brandt ist ein solcher Mensch, der einerseits als Bundeskanzler, SPD-Vorsitzender und Friedensnobelpreisträger einen sehr hohen persönlichen und beruflichen Erfolg hatte, auf der anderen Seite aber als Kind und Jugendlicher den Krieg, Niederlagen, Armut und Verfolgung durchstehen musste. Er sagte gegen Ende seine Lebens: »Ich habe die Erfahrung bestätigt gesehen, dass es hoffnungslose Situationen kaum gibt, solange man sie nicht als solche akzeptiert.«

Hoch resiliente Menschen sehen also die positiven Dinge, die ihnen im Leben widerfahren, und führen außerdem positive Erlebnisse und die damit einhergehenden positiven Gefühle aktiv herbei. Sie erinnern sich vielleicht an die Liste der negativen, nicht-resilienten Gefühle und die Themen, die dahinterstecken, die ich Ihnen beim Emotionsradar vorgestellt habe. Genau die gleiche Liste gibt es auch für positive, wir nennen sie auch resiliente Gefühle, und ich möchte Sie daher einladen, auch einmal Ihr Radar für diese positiven Gefühle einzuschalten:

  • Wir erleben Freude, gar Glück, wenn gerade alles so ist, wie es sein soll, und wenn uns etwas für uns Schönes widerfährt.
  • Wir erleben Stolz, wenn wir gerade eine tolle Leistung erbracht haben.
  • Wir erleben Zufriedenheit und Dankbarkeit, wenn wir merken, dass wir alles haben, was wir brauchen.
  • Wir erleben Interesse und Neugier, wenn wir vor einer Herausforderung oder Situation stehen, die genau unseren Vorstellungen entspricht.
  • Wir erleben Liebe, wenn wir anderen Menschen Kraft geben und diese auch wieder zurückbekommen.
  • Wir erleben Ansehen und Respekt, wenn andere Menschen gut über uns denken.
  • Wir erleben Demut, wenn wir ein realistisches Selbstbild und gleichzeitig einen Blick für das Ganze haben.
  • Wir erleben Zuversicht und Gelassenheit, wenn wir der Überzeugung sind, dass sich die Dinge zum Guten wenden werden, und wir daran glauben, dass wir selbst auf unser Leben Einfluss nehmen können.
  • Wir erleben Leidenschaft, wenn wir genau das tun, was uns entspricht.
  • Wir erleben einen positiven Selbstwert nicht dann, wenn wir uns immer ganz toll finden, sondern dann, wenn wir uns mit unseren Stärken und unseren Schwächen, also so wie wir nun einmal gerade sind, erst einmal annehmen.

Wie häufig erleben Sie diese einzelnen Gefühle? Gibt es in Ihrem Leben vielleicht ein Gefühl, das Sie häufiger erleben könnten, wenn Sie einmal realistisch und ehrlich auf Ihr Leben schauen würden? Auch hier mache ich in Trainings und Coachings immer wieder die Erfahrung, dass diese Fragen die Menschen, die ich bei ihrer persönlichen Entwicklung unterstütze, sehr nachdenklich stimmen. Denn diese Fragen stoßen genau in die Kerbe der in der Einleitung dieses Buches formulierten These: Wir haben so ziemlich alles, was wir benötigen, um ein glückliches und erfolgreiches Leben zu führen, und selbst wenn uns das Schicksal nicht mit den Rahmenbedingungen gesegnet hat, die wir erst einmal für ein erfolgreiches Leben benötigen, zeigen uns die Beispiele vieler wahrscheinlich hoch resilienter Menschen, wie viele Möglichkeiten ganz einfach direkt in uns selbst stecken, um diesem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Wir tragen die Instrumente also permanent mit uns herum, müssen also »nur« lernen, sie zu benutzen.

Beispiel Uwe Hück

Ein diesbezüglich bemerkenswertes Beispiel ist aus meiner Sicht Uwe Hück, Betriebsratsvorsitzender und Aufsichtsratsmitglied der Porsche AG. Hück verlor im Alter von zwei Jahren seine Eltern durch einen Verkehrsunfall und wuchs in einem Kinderheim auf. Der gängigen Meinung folgend, hatte er als Sonderschüler somit erst einmal nur wenige Chancen, ein erfolgreicher Mensch zu werden. Heute ist er ein Mann, der die Zukunft eines äußerst erfolgreichen Unternehmens aktiv mitgestaltet. Im Titel seiner gerade erschienenen Autobiografie Volle Drehzahl – Mit Haltung an die Spitze kommt der Begriff Haltung daher sicherlich auch nicht zufällig vor und die Tatsache, dass er es allen »Kindern, die glauben im Leben keine Chance zu haben« widmet, zeigt: Auch bei ungünstigen Startbedingungen können wir enorm viel aus unserem Leben machen.

Was glauben Sie nun, was die Antworten sind, die die Menschen auf die Fragen nach den oben aufgelisteten positiven Gefühlen geben? Hier nur ein paar Beispiele: »Es stimmt schon, dass ich mir nie die Zeit nehme, mal auf meine Erfolge zu schauen und stolz darauf zu sein. Ich sehe das eigentlich als selbstverständlich an und gehe dann gleich zur Tagesordnung über«, »Es stimmt schon, dass ich viele Menschen um mich herum habe, die mir Kraft geben und mich auch respektieren. Ich denke nur nie daran«, »Es stimmt schon, dass ich einen Beruf habe, der mir sehr viel Spaß macht und in dem ich mich selbst verwirklichen kann« oder »Es stimmt schon, dass es mir eigentlich sehr gut geht, ich so ziemlich alles habe, was ich brauche«.

Denis Mourlane
Resilienz
Die unentdeckte Fähigkeit der wirklich Erfolgreichen
1. Auflage BusinessVillage 2012
232
Seiten
ISBN 978-3-86901919
24.80 Euro
Pressematerialien: http://www.businessvillage.de/presse-895

http://www.businessvillage.de/Resilienz/eb-895.html

Der Autor
Dr. Denis Mourlane ist ehemaliger Stipendiat der Christoph-Dornier-Stiftung, Diplom-Psychologe und psychologischer Psychotherapeut. Er unterstützt mit seiner Beratung seit über 10 Jahren internationale Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte. Er ist in Deutschland derzeit exklusiver Anbieter des Resilienztrainings, das an der University of Pennsylvania im Team des weltweit renommierten Prof. Dr. Martin Seligman entwickelt wurde. Dieses Training wurde von Dr. Andrew Shatté (“The resilience factor”) und Dean M. Becker an die Bedürfnisse von Unternehmen angepasst und wird seit über 10 Jahren v.a. in amerikanischen Unternehmen erfolgreich angewendet. Dieses wissenschaftlich fundierte Wissen und seine eigene langjährige Erfahrung in den Bereichen Wirtschaft und Psychologie machen Denis Mourlane zu einem der führenden Experten im Bereich Resilienz in Deutschland und Europa. Wir vom BusinessVillage-Verlag freuen uns sehr, dass er diese Erfahrung nun im Rahmen dieses Buches mit einer großen Leserschaft teilt. www.mourlane.com

Abgelegt unter Allgemein, Biete, Bücher, Diskussionen, Präsentation, Ratgeber | Keine Kommentare »

Ira König: Zitronengras und Rosenduft – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. April 2013

Ira König
Zitronengras und Rosenduft

Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG
ISBN-13: 9783799502375
Sachbuch
1. Auflage 02/2013
Hardcover, 88 Seiten

www.thorbecke.de
www.irakoenig.de/

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Die diplomierte Umwelt- und Gesundheitspädagogin, freie Food-Journalistin und Autorin Ira König war unter anderem für die Heinrich Bauer Media Group und das Verlagshaus Gruner und Jahr tätig. Bisher war mir ihr Name von diversen GU-Kochbüchern ein Begriff. Tatsächlich kamen seit 2009 unter anderem auch Bücher über den Klatschmohn-Verlag heraus. Oder über den Thorbecke Verlag. Ein Titel aus seinem Verlagsprogramm liegt gerade vor mir. Obwohl es nicht ums Essen geht, enthält es Rezepte und es darf fleißig gerührt oder geknetet und gewissermaßen abgeschmeckt werden. Gleich vorab: Zitronengras und Rosenduft ist eines der Bücher, das ich künftig sicher noch öfter zur Hand nehme, weil kleine Mitbringsel Freude bereiten und ich immer auf der Suche nach solchen bin. Die Autorin beschäftigt sich darin mit dem Thema Seife, Raumduft & Co. selber machen.

Die Gewichtung liegt dabei auf Seifenideen, die in Form von Kugeln, Pralinen, Blöcken, gegossen oder geknetet, als duftender Eyecatcher, Gebrauchsgegenstand oder als Kinderspielseife vorgestellt werden. Etwa gleich viele Seiten nehmen dann noch Anregungen für Massageöle, Badezusätze auf Meersalzbasis, Duschbäder, Potpourris und Duftsäckchen ein. Ganzseitige Fotos runden das Buch zusammen mit einem Register ab. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass die Anleitungen nicht einfach schwarz auf weiß gedruckt wurden, sondern unterschiedlich farbig. Abbildungen kleiner Seifenblasen unterstreichen die liebevolle Aufmachung des Buches.

Egal worum es sich letztlich handelt: Allen umgesetzten Ideen gemeinsam dürfte neben der Freude am Nachmachen, am Verschenken oder beschenkt werden auch der olfaktorische Genuss und die positiven Auswirkungen auf unser limbisches System sein. Immerhin können Gerüche motivieren und die Stimmung aufhellen, beruhigen, entspannen oder beleben. Wir verbinden Emotionen damit. Sie können auch unser Gedächtnis unterstützen.

Optische Leckerbissen sind die Anregungen allemal, egal ob ein Farbstoff verwendet wurde oder nicht. Manches Foto im Buch, wie etwa das der Mandel-Tonkabohnen-Muffins, sieht so appetitlich aus, dass zu hoffen bleibt, dass niemand aus Versehen hineinbeißt. Anderes lässt sich auf Anhieb als Seifenstück identifizieren. Der Sinn einer Müsliseife hat sich mir zugegebenermaßen noch nicht so richtig erschlossen. Vielleicht verbirgt sich ja ein Peelingeffekt dahinter. Andererseits sind manche Seifen grundsätzlich zu schön, um einfach zum Händewaschen benutzt zu werden und dienen als duftende Deko.

Eine harmonische Abstimmung der einzelnen Rezepte verhindert, dass ein zu großes Geruchswirrwar entsteht. Obwohl Gerüche sehr positiv auf uns wirken, kann bei manchen natürlich auch eher das Gegenteil eintreten. Die Autorin schlägt bei vielen der Rezepte naturreine Öle vor (also solche, die zu 100% aus der namensgebenden Pflanze gewonnen werden). Wer beim Kauf ätherischer Öle zudem auf Qualität (etwa das g&a-Zeichen) achtet und völlig auf künstliche Aromen verzichtet, kann gegenteilige Wirkungen vermeiden.

Die Seifenrezepte sind nicht zum selbst sieden, sondern werden mit Seifenflocken oder Gießseife hergestellt. Teilweise kommen, wie bereits erwähnt, Farbstoffe zum Einsatz. Das in den Duschbädern vorgeschlagene Betain ist ein mildes Waschtensid, das universell für alle Hauttypen geeignet ist. Hier finden auch natürliche Geldbildner Anwendung.

Während das Durchblättern des Buches zum Nachmachen verführt, birgt das Nachmachen der Rezepte Suchtpotenzial. Vermutlich werden mich bald alle verfluchen, wenn ich mit neuen Seifenstückchen oder Badesalzen ankomme. Doch probieren lohnt. Meine persönlichen Favoriten sind die frischen Zitruskugeln und die Honig-Hafermilchkugeln, die ich praktischerweise mit der Hand formen kann. Auch die im Buch enthaltenen Massageöle habe ich samt und sonders angemischt und ausprobiert. Das Echo war durchweg positiv.

Die Zutatenlisten sind nicht sehr groß, sodass sowohl für größere als auch kleinere Geldbeutel entsprechende Anregungen dabei sind. Die Zutaten insgesamt sind leicht erhältlich. Man findet sie teilweise im eigenen Haushalt (inkl. Garten oder Balkon) und der Natur, aber auch in Apotheken, teils in Supermärkten oder Drogerien und teils in Bastelgeschäften oder dem Internet. Die Anleitungen selbst sind in aller Kürze anschaulich und leicht nachvollziehbar beschrieben. Insgesamt betrachtet sind sie auch gut dazu geeignet, sie mit Kindern zusammen umzusetzen.

Fazit:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich glücklich darüber wäre, wenn das Buch bezüglich der Anregungen dicker ausgefallen wäre (einfach weil mein Bekannten-, Freundes- und Verwandtenkreis dann doch zu klein ist). Worüber ich mir jedoch sicher bin, ist die liebevolle Gestaltung des Buches. Die darin enthaltenen Anregungen werde ich künftig mit Sicherheit noch öfter nachmachen. Was mir persönlich jedoch ein wenig fehlt, ist eine Beschreibung der Wirkung der verwendeten Düfte. Das hätte das Ganze perfekt abgerundet.

Copyright ©, 2013 Antje Jürgens (AJ)

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wann genau erschien der vorliegende Band? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!


GEWINNER: Marlene Brownlee, Catharine Hinghaus, Ester Spillane. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!

Abgelegt unter Buchrezension, Bücher, Diskussionen, Ratgeber, beendete Preisrätsel | 1 Kommentar »

Claudia Hupprich: Wuselmanagement – Wie Sie Selbstsabotage vermeiden und den inneren Kritiker für sich gewinnen – JETZT DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von BusinessVillage am 10. April 2013

Jeder von uns kennt ihn, den „inneren Kritiker“. Er mischt sich ungefragt in unser Denken und Handeln ein. Er gibt uns vermeintlich wohlwollende Ratschläge und ermahnt uns, was wir müssen, nicht dürfen oder nicht können.

Der innere Kritiker erscheint wie ein guter Freund, der uns davor schützen möchte, Schiffbruch zu erleiden. Tatsächlich aber setzt er uns objektiv nicht vorhandene Grenzen und ist oft die Ursache für mentale Blockaden.

Dunkelseher, Zwergenmacher oder Druckmacher … Der innere Kritiker hat viele Gesichter. Auf hurmorvolle und unterhaltsame Weise zeigt Claudia Hupprich, welche Selbstsabotageprogramme in uns oft ablaufen, woher sie kommen und warum sie so hartnäckig sind.

Mit einer Reihe von einfach umsetzbaren und schnell wirksamen Praxistipps zeigt dieses Buch, wie Sie den inneren Kritiker für sich gewinnen können, um mentale Selbstsabotage in Zukunft erfolgreich zu stoppen.

Claudia Hupprich
Wuselmanagement
Wie Sie Selbstsabotage vermeiden und den inneren Kritiker für sich gewinnen
BusinessVillage April 2013

ISBN: 978-3-86980-2053
24,80€ [D] / 28,50 € [A] / 28,70 CHF UVP

http://www.businessvillage.de/Wuselmanagement/eb-915.html

Die Autorin

Claudia Hupprich ist Managementberaterin, Business Coach und Geschäftsführerin von consulting @ work. Sie unterstützt seit fast 20 Jahren erfolgreich Menschen, die sich in Veränderungsprozessen befinden oder sich in solchen befinden wollen. Zu ihren Kunden zählen gleichermaßen DAX-Unternehmen, mittelständische Unternehmen und Einzelpersonen.

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei eBook.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Seit fast wie vielen Jahren unterstützt die Buchautorin erfolgreich Menschen, die sich in Veränderungsprozessen befinden oder sich in solchen befinden wollen? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!


GEWINNER: Raul Wulfekammer, Teresa Wiechmann, Resi Kindmann. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!

Abgelegt unter Biete, BusinessVillage, Bücher, Diskussionen, News, Ratgeber, beendete Preisrätsel | 1 Kommentar »