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Die aktuelle eXperimenta November ist online:

Die eXperimenta wird ab der Novemberausgabe eine neue Crowdfunding Aktion starten. Mit dem Themenschwerpunk „Armut in Zeiten der Globalisierung“ möchten wir 2018 publizistisch auf Menschen aufmerksam machen, die sich in existentiellen Lebenssituationen befinden: Rentner, alleinerziehende Väter und Mütter, Pfandflaschensammler, Singles, Harz IV Aufstocker, Behinderte, obdachlose Menschen, Straßenkinder, Arbeitslose, Künstler und viele andere Existenz bedrohte Menschen, die am Rande der Armutsgrenze leben müssen. Wir möchten diese Menschen, im Abseits der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit ums tägliche Überleben kämpfend, nicht länger verschweigen.

Das neue Experimenta ist da: SOMMER-Ausgabe 2017 „SiebenMeilenstiefel“

Mitten im Sommer. Geht Ihnen das ebenso? Es scheint, als ob wir mit Sieben­Meilen­stiefeln durch das Jahr marschieren. Manchmal wünsche ich mir, die Zeit einfach anhalten zu können, dann wiederum bin ich froh, wenn etwas Zeit verstrichen ist. Gelegentlich sollten wir unsere Sieben­meilen­stiefel ablegen, um die Zeit einfach zu genießen. Probieren Sie das einmal aus. Begrüßen Sie den Tag, tun Sie sich etwas Gutes. Kochen Sie sich Ihr Lieblingsgericht, hören Sie schöne Musik, machen Sie einen Spaziergang in der Natur und ruhen Sie sich einfach nur aus. Wir sollten viel öfter die Zeit anhalten, um wieder zu uns zu finden. Immer nur äußere Bewegung behindert unsere innere Entwicklung hin zur Stille.

eXperimenta Ausgabe JUNI 2017: „SechsAdrig“

Liebe eXperimenta Leserinnen und Leser, in der April Ausgabe haben wir mit einer Crowdfunding-Aktion gestartet, bei der Sie dazu beitragen können, unsere redaktionelle Arbeit zu unterstützen. Wir möchten ab sofort die Arbeit der Redakteurinnen und Redakteure sowie der Illustrator(inn)en mit einer Aufwandsentschädigung belohnen. Sie helfen uns mit Ihrem Solidaritätsabo dabei. Mit fünfzig Euro pro Jahr signalisieren Sie Ihre Wertschätzung der eXperimenta. Falls Ihnen dieser Betrag zu hoch ist, können Sie gern auch weniger überweisen. Natürlich halten wir Sie auch nicht davon ab, die eXperimenta mit einem größeren Betrag zu unterstützen. Gerne können Sie auch von der Möglichkeit Gebrauch machen, eine Anzeige zu schalten. In jeder Ausgabe finden Sie unsere Anzeigenpreise. Die Anzeigengebühr kommt ebenfalls der Redaktion zugute. Der Abruf des Magazins bleibt weiterhin kostenlos.

Die aktuelle Mai-Ausgabe 2017 der eXperimenta ist erschienen!

Im Mai, genau vor 15 Jahren, erschien die erste Ausgabe, damals noch als studentisches Projekt mit dem Hintergrund, Menschen, die sich mit dem kreativen Schreiben beschäftigen, miteinander zu vernetzen. Damals wurde die eXperimenta als PDF-Datei im Anhang an insgesamt 82 Adressaten versendet. Die Redaktion, die sich aus sechs Student(inn)en des INKAS Instituts zusammensetzte, war noch sehr unerfahren, ja sozusagen jungfräulich. Mittlerweile hat die Redaktion sich mächtig verändert. Wir sind seit Jahren ein stabiles Team, mit einem strukturierten Aufgabengebiet, das sich vom redaktionellen Sichten der Texte über das Redigieren, bis hin zum Satz, dem Layout und auch der Pflege der Website erstreckt. Wir haben eine professionelle Redaktion, die sich sehen lassen kann. Mehr als 20.000 Abonennt(inn)en, die uns seit Jahren die Treue halten, bestätigen unser Konzept, das sich mit Kunst, Literatur und Gesellschaftsthemen beschäftigt …

Die aktuelle eXperimenta April 2017 ist online.

Was hat sich Gabi Kremeskötter nur dabei gedacht, als sie diese Einworttitel in die Redaktionsrunde gegeben hat? Zugegeben, für mich ist jede Ausgabe eine neue Herausforderung, weil ich zu den Menschen zähle, die von sich behaupten, mit Zahlen nichts zu tun haben zu wollen. Jetzt aber, in der vorliegenden Aprilausgabe, habe auch ich mein literarisches Feuer für Zahlen entfachen können. Wird doch das Erzählen von Zählen abgeleitet: Erzählen hat also etwas mit Zahlen zu tun. Damit sind wir in bester literarischer Gesellschaft. Paul Auster, beispielsweise, hat seinen jüngsten Roman mit über zwölfhundert Seiten, „4 3 2 1” genannt. Er erzählt in diesem Roman die Geschichte des Protagonisten Archibald Ferguson in vier verschiedenen Variationsmöglichkeiten (VierHändig) mit der Fragestellung: Was wäre wenn? Hier wird das Zählen der einzelnen Kapitel von Rückwärts in eine Erzählkulisse eingebettet, die sich zu einem fesselnden Gedankenspiel entfaltet.

Die aktuelle eXperimenta ist online und kann hier abgerufen werden

Liebe Leserinnen und Leser, warum haben wir nicht schon viel früher einmal eine komplette Ausgabe dem Nachwuchs gewidmet? Dies fragten wir uns in der Redaktion angesichts der zahlreichen Einsendungen zu unserer vorliegenden März-eXperimenta DreiKäsehoch. Die Wirkung unserer Themen, die 2017 ganz im Zeichen der Zahlen stehen, war uns bei
der Auslobung nicht bewusst. Umso schöner ist es anzusehen, wie die Jungen unter uns dieses Thema angehen. Ob im Familienverbund, wenn die Mutter und Kind im zahlreichen Schrift – und Malfundus stöbert, um uns Material einzusenden
oder der ein oder andere Autor in Erinnerungen an die eigene Kindheit schwelgt und eben dies zu Papier
bringt.

ZweiSamkeit – Die Februarausgabe der eXperimenta ist online:

Mit der Zweisamkeit ist das so eine Sache. Da sind Zwei, die Eins werden wollen, und doch – real betrachtet – immer nur Eins plus Eins bleiben können. Kernschmelze gibt es nur in der Physik und nicht jede Energie, die dadurch frei gesetzt wird, ist eine positive. Seit Menschengedenken gibt es Beziehungen zwischen Zweien. Partnerschaft in unserer modernen Gesellschaft scheint so selbstverständlich, dass sie individuell betrachtet, immer schwieriger zu realisieren ist, gerade weil doch alle anderen das so wunderbar hinzubekommen scheinen. Stellt sich jeder einmal selbst in Frage, im stillen Kämmerlein, in Diskussionen mit Freunden oder den medialen Social Communities, wird die Grenze deutlich, über die man dann doch nicht treten mag, kann, soll oder darf.

eXperimenta im Januar 2017

Die Zauber des Neuen, die Zauber des Unbekannten, schaffen neuen Welten Platz. Welten der Neugierde und der Freude: Das Neue ist auch die Veränderung. Manchmal wollen wir gar keine Veränderung, weil wir uns zu sehr an das Alte gewöhnt haben. Das Alte ist uns vertraut, das Neue … Versuchen sie es einmal: Lassen Sie das Alte einfach hinter sich und schaffen Sie Platz für unbekannte Kontinente des Lebens. Bereits die Ungewissheit des Unbekannten schafft Spannung – kreative Spannung. Viele gesellschaftliche Ereignisse liegen noch vor uns, von denen wir gar nichts wissen, wie sie aussehen. Vielleicht ist das Jahr 2017 auch eine Möglichkeit, die Karten neu zu mischen. Lassen wir das Alte hinter uns und wagen wir neue Wege in eine Zukunft des Miteinander und des Glücks ! Viel Freude im neuen Jahr wünscht Ihnen Rüdiger Heins.

ScheinHeilig – Die Dezemberausgabe der eXperimenta ist online:

Bereits der erste Gedanke, den ich mit dem Begriff Scheinheilig verbinde, ist negativ besetzt. Ich vermute mal, dass ich mit dieser Einschätzung nicht alleine bin, denn sonst würde die Verwendung des Wortes „Scheinheilig“ keine übereinstimmenden Assoziationen auslösen. Dabei erzeugen diese beiden Worte, wenn sie für sich alleine stehen eher eine positive Wirkung: der Schein und das Heilige ergeben auch einen Heiligenschein. Das klingt schon besser oder sollte ich sagen, spiritueller? Die Worte selbst sind eigentlich unschuldig. Es sind die Interpretationen, die wir in Begrifflichkeiten hineindeuten, um unser selbsterschaffenes Weltbild immer wieder zu bestätigen.

Die neue Ausgabe der eXperimenta HERBST 2016: HinterHaus ist jetzt auf unserer Homepage abrufbar!

Alltägliches besonders finden, wahrnehmen, was schon immer da war. Leben in einer Kleinstadt an der Mosel, für mich als gebürtige Norddeutsche seit Jahren ein spannendes Thema. Ich lebe dort, wo andere Urlaub machen, mein Alltag im Sommer ein permanentes Freizeitgefühl. Moselort, Weinbaugebiet, Jugendstilstadt. Ich lade Sie, liebe Leserinnen und Leser ein, die Winkel von Traben-Trarbach kennenzulernen. Die Hintertüren und Bruchsteinecken, Altes und Neues, das mir noch immer nicht alltäglich erscheint, sondern einzigartig, gerade auch oder weil durch mein Kameraobjektiv im Detail hervorgehoben. Doch spannen sämtliche beteiligten Autorinnen und Autoren den Bogen um ein Vielfaches weiter: Shakespeare, DaDa, Revolution und Widerstand, um nur einiges zu nennen.

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