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Archiv für die 'Lyrik' Kategorie

Schoenberner, Gerhard: Fazit. Prosagedichte. – BEI UNS ZWEIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. Mai 2012

Schoenberner, Gerhard
Fazit

Prosagedichte

Verlag :      Argument Hamburg
ISBN :      978-3-88619-488-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      17,90 Eur[D] / 18,40 Eur[A] / 25,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 14.07.2011
Seiten/Umfang :      192 S. – 18,8 x 12,4 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 06.2011

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Titel bei Libri.de

Die Gedichte, die dieser Band in einer Auswahl vorlegt, sind in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden. Der Zeitpunkt eines Ereignisses lässt also keine Rückschlüsse auf das Datum der Niederschrift zu. Neben spontanen Notaten stehen Erinnerungen, die erst nach Jahren ihre Form gefunden haben, Fragmente eines ungeschriebenen Tagebuchs. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich um Erstveröffentlichungen.

Das Buch, thematisch in zehn Kapitel gegliedert, hält keine strenge Chronologie ein, sondern erlaubt sich immer wieder zeitliche Sprünge. Die Spanne der Themen reicht vom ganz Persönlichen bis zu den Angelegenheiten der Gesellschaft, von Erfahrungen der NS-Zeit bis zu den Konflikten der Gegenwart.

Schoenberners Texte sprechen in wechselnden Tonlagen. Poetische Beschreibung und philosophische Betrachtung, lakonischer Bericht und ironischer Kommentar stehen gleichberechtigt nebeneinander. Sie zeigen den Autor als sensiblen Beobachter und streitbaren Einzelgänger, der Partei ergreift, aber sich von niemandem vereinnahmen lässt.

Gerhard Schoenberner, geboren 1931, Berliner Publizist und Schriftsteller der Nachkriegsgeneration, gehört zu den Pionieren einer Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Am Anfang steht sein Buch »Der gelbe Stern« (FAZ: »Ein Jahrhundertbuch«), das 1960 erschien, bis heute als Standardwerk gilt und immer wieder als Quelle zitiert wird. »Zeugen sagen aus«, eine chronologische Montage von Augenzeugenberichten, sowie weitere Bücher und Essays, große Ausstellungen und Filme folgten. Eine 12-teilige Fernsehserie über Ideologie und Propaganda lief in allen Dritten Programmen der ARD. Schoenberner war Leiter des Deutschen Kulturzentrums in Tel Aviv, Co-Vorsitzender der »Freunde der deutschen Kinemathek in Berlin«, Gründungsdirektor der Gedenkstätte »Haus der Wannsee-Konferenz« und wissenschaftlicher Berater der »Topographie des Terrors«, Kurator großer filmhistorischer Perspektiven und Gast zahlreicher ausländischer Universitäten. Er ist Träger des Leo-Eitinger-Preises der Universität Oslo und des BVK I. Klasse. Seine Prosagedichte, die er in diesem Band zum ersten Mal in einer Auswahl vorlegt, zeigen den Essayisten und Publizisten von einer anderen, sehr persönlichen Seite. In ihnen verbinden sich subjektive Lebenserfahrung und politisches Engagement, Kunst und Gewissen.

PRESSEINFORMATIONEN:
„Ein politischer Publizist als Lyriker: das lässt das Schlimmste befürchten. Was mit den Gedichten von Gerhard Schoenberner aber vorliegt, ist das Allerbeste – perfekt rhythmisierte Protokolle gesellschaftlicher Verwerfungen wie psychischer Erschütterungen. Ich kann nur gratulieren.“ Fritz J. Raddatz

Die Gedichte sind in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden. Das Buch, thematisch in zehn Kapitel gegliedert, hält keine strenge Chronologie ein, sondern erlaubt sich immer wieder zeitliche Sprünge. Die Spanne der Themen reicht vom Persönlichen bis zu Angelegenheiten der Gesellschaft, von Erfahrungen der NS-Zeit bis zu Konflikten der Gegenwart. Es sind Fragmente eines ungeschriebenen Tagebuchs, NS-Zeit, Krieg und Nachkrieg sind eigene Kapitel gewidmet. Die Verhältnisse auf der südlichen Halbkugel sind Thema, Fragen der Existenz, Begegnungen mit Landschaften, Liebe, Alter und Tod.

Der Ton ist elegisch, satirisch, zornig, heiter, zuweilen sachlich. Poetische Impressionen, Liebeserklärungen an Menschen und Städte, Erinnerungen an die Schrecken der Vergangenheit und nüchterne Protokolle gegenwärtiger Konflikte und Zustände stehen gleichberechtigt nebeneinander. Allen gemeinsam ist eine unsentimentale Schreibweise. Die assoziative Montagetechnik bringt geografisch entfernte Orte und disparate Ereignisse, analoge Erfahrungen und Bilder zusammen, deckt deren inneren Zusammenhang auf. Die meisten Gedichte enthalten autobiografisches Material – frei verwendet oder literarisch verschlüsselt.

Neben spontanen Notaten stehen bedrängende Erinnerungsbilder. Zornig aus Liebe, spöttisch aus Trauer, bewegt aus Freude, so lernen wir den Autor, einen sensiblen und genauen Beobachter, in seinen Gedichten kennen. Für immer von den Erfahrungen der Vergangenheit geprägt und gerade deshalb engagiert in der Gegenwart. Gerhard Schoenberner – ein streitbarer Humanist, der Partei ergreift, sich dabei jedoch von niemandem vereinnahmen lässt. Fazit – die rückhaltlose Aufrichtigkeit seiner Bilanz macht dieses Buch zu einer confessio humana.

*
Stumme Emigranten
Der Ring an meinem Finger
Der Sessel, auf dem ich sitze
Der Beckmann über dem Schreibtisch
Der Rosenholzschrank in der Ecke
Sie alle sind 1933 geflohen
Emigranten, die nach Jahrzehnten
zurückkehrten
Der Ring hatte den längsten Weg
Er war in drei Lagern, fünf Ländern
Und reiste bis New York und zurück

*
Zum Autor:
Gerhard Schoenberner (Jg. 1931), Publizist und Schriftsteller, war einer der Ersten, die bereits Ende der fünfziger Jahre gegen viele Widerstände mit der von Th. W. Adorno geforderten Aufarbeitung der Vergangenheit ernst machten. Am Anfang steht sein Buch „Der gelbe Stern“ (FAZ: „Ein Jahrhundertbuch“), das 1960 erschien, bis heute als Standardwerk gilt und immer wieder als Quelle zitiert wird.

Schoenberner war Leiter des Deutschen Kulturzentrums in Tel Aviv, Co-Vorsitzender der »Freunde der deutschen Kinemathek« und Gründer der Berliner Bürgerinitiative »Aktives Museum«, erster Direktor der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und Vizepräsident des westdeutschen P.E.N.-Zentrums (Writers in Prison-Beauftragter). Seine verschiedenen beruflichen und ehrenamtlichen Funktionen sowie vom Goethe-Institut vermittelte Vortragsreisen führten den Autor in alle Welt. Wie viele vor ihm, hat er erst spät den Schritt vom Essay zum Gedicht gewagt und sich damit eine neue Ausdrucksform erobert.

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Preisrätsel 2 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!):  Wann sind die Gedichte in dem Band entstanden? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 200 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen!

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SCHNEE IN DER STADT – ein Gedicht von Ariana Lazar

Erstellt von Ariana Lazar am 6. Februar 2012

Schnee in der Stadt

Ein Gedicht
von
Ariana Lazar

Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Die Stadt trägt jetzt ein weißes Kleid.
Sieh, wie eine Braut ist sie geputzt,
die Straßen sind nicht mehr verschmutzt,
die Dächer tragen weiße Hauben,
und auch die Bäume, kaum zu glauben,
dass dies die selbe Stadt soll sein,
die hier jetzt glänzt im Lichterschein.

So schmutzig grau war’s gestern noch,
und dunkel wie ein tiefes Loch,
doch heute ist es strahlend hell,
nur leider geht die Pracht sehr schnell,
Und eins, zwei, drei wird aus der Braut,
dann wieder eine Stadt, ganz laut.
Und was der Schnee gnädig versteckt,
das wird dann wieder aufgedeckt.

Gedämpft alle Geräusche sind
und lachend ruft ein jedes Kind:
Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Endlich ist wieder Rodelzeit!
Hol schnell den Schlitten aus dem Keller,
und lauf doch mal ein bisschen schneller,
sonst ist der Schnee ja wieder weg
und auf der Straße liegt nur Dreck.

Fast alle Autofahrer fluchen,
schon wieder heißt es Auto suchen.
Man muss jetzt glatt die Bremsen nutzen,
und auch die Windschutzscheibe putzen.
Die Fußgänger sind sehr erfreut,
denn nur in dieser kurzen Zeit,
sieht man den Hundedreck nicht mehr
und ruhiger ist der Verkehr.

Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Ein funkelnd Glitzern weit und breit.
Der Winter hat die Stadt geschmückt
drum ruft so mancher Mensch verzückt:
Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Willkommen weiße Winterzeit!

Copyright Text und Eingangsbild © by Ariana Lazar 2012

Bildrechte: “Alltagsgeschichten (en gros)” (Alltag3.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Alltag-100-minus170-0.jpg” (Originaltitel: Alltag3.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Kaufempfehlung der Redaktion:

Osterwalder, Markus
Bobo im Schnee


Verlag :      Rowohlt Taschenbuch
ISBN :      978-3-499-21583-4
Einband :      Paperback
Preisinfo :      4,95 Eur[D] / 5,10 Eur[A] / 7,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      16 S., 4-farb. – 15,0 x 15,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      03.03.2012
Aus der Reihe :      rotfuchs 21583

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Sechs neue Pappbilderbücher von Bobo Siebenschläfer warten nur darauf, von kleinen Lesern selbst in die Hand genommen zu werden! Ob Bobo einen Schneemann baut, ein Museum kennenlernt, einfach mal zu Hause bleibt oder Weihnachten feiert alle kleinen Bobo-Fans werden sich über ihre Bobo-Bücher freuen.

Markus Osterwalder wurde 1947 bei Zürich geboren. Schriftsetzerlehre, Graphiker bei einem Schulbuchverlag in Paris, dann bei einem Hamburger Verlag für die Zeitschrift “Akut”. Mehrere Jahre Layouter beim “Zeitmagazin”, jetzt künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverlag in Paris. Autor eines Illustratoren-Nachschlagewerkes. Markus Osterwalder lebt in Arcueil bei Paris.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Storys unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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DER ROBOSAUGER – Ein Science-Fiction-Gedicht von Ariana Lazar

Erstellt von Ariana Lazar am 23. Oktober 2011

Der Robosauger

Ein Science-Fiction-Gedicht
von
Ariana Lazar

Oh weh, man hat die Enterprise stibitzt,
denn was da durch die Bude flitzt,
den Boden macht ganz Krümelrein,
ist Enterprise geschrumpft und klein.

Und auch der gute Kaptain Kirk,
vermutet stark, dass er verkehrt,
will lieber in den Weltenraum,
statt zu saugen unterm Gummibaum.

Klingonen denkt er, wär’n mir Recht,
doch da kennt er die Mieze schlecht,
der ist das Dingsbums sehr suspekt
verblüfft hopst sie ein Stück weit weg.

Das runde Ding ist keine Maus
und saust doch durch das ganze Haus.
Drum wird es böse angestiert
und danach heftig attackiert.

Der Kaptain auf den Bildschirm schaut,
da draussen ist es wirklich laut.
Statt schwarz sieht er nur grau in grau
und dieses Grau macht laut Miau.

Das wundert den Vulkanier sehr!
Wo kommt im All ne Katze her?
Darum zieht er still die Stirne kraus,
derweil das Raumschiff saust durchs Haus.

Die ganze Crew ist voll entsetzt,
sieht wie die Katz die Krallen wetzt.
Ein Jeder sieht sich schon im Grab,
da wendet sich die Katze ab.

Zeigt dieser blöden kalten Maus
nur noch den Po und geht hinaus.
Seufzend sinkt Kirk im Sitz zurück,
da hatten sie mal wieder Glück.

Wieso glaubst Du, das sei gelogen?
Die Enterprise ist fortgeflogen?
Dann muss es wohl was andres sein,
das flitzt durchs Haus und macht schön rein. :-)

Copyright © by Ariana Lazar 2011

Bildrechte: Coverillustration “roboter-cover1.jpg” (Originaltitel: robotwalk.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “robotwalk01gelbstark.jpg” (Originaltitel: robotwalk.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.


Kaufempfehlung der Autorin:

Meyer, Sibylle
Mein Freund der Roboter

Servicerobotik für ältere Menschen – eine Antwort auf den demografischen Wandel? Studie – 4/2011

Herausgegeben von VDE Verband d. Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. / VDI – Verein Deutscher Ingenieure e.V. BMBF/VDE Innovationspartnerschaft AAL / DKE Deutsche Elektrotechnische Kommission im DIN u. VDE
Verlag :      VDE VERLAG
Website: http://www.vde-verlag.de
ISBN :      978-3-8007-3342-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      29,00 Eur[D] / 29,90 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 15.09.2011
Seiten/Umfang :      VI, 148 S. – 24,0 x 17,0 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      10.10.2011

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Die Servicerobotik stellt für Industrie und Gesellschaft in doppelter Hinsicht eine Zukunftsstrategie dar: sie verspricht attraktive ökonomische Wachstumsraten, neue Arbeitsplätze und gleichzeitig Antworten auf die Herausforderungen des demographischen Wandels.

Serviceroboter könnten die Lücke schließen zwischen einer kontinuierlich alternden Bevölkerung, der zunehmenden Zahl von hochaltrigen und unterstützungsbedürftigen Menschen, der rückläufigen Erwerbsbevölkerung und dem Mangel an Pflegekräften. Serviceroboter könnten – so die Vision – gemeinsam mit den älteren Menschen den Alltag bewältigen und sie unterstützen, länger unabhängig von menschlicher Betreuung zu leben.

Doch gibt es überhaupt attraktive Anwendungen für die Servicerobotik für ältere Menschen? Und wie müssten Roboterassistenten gestaltet sein, dass ältere Menschen diese Maschinen Zugang zu ihrer Privatsphäre einräumen?

Diese Studie untersucht die Frage, welche Voraussetzungen für die Akzeptanz der Robitik für Ältere erfüllt sein müssen. Sie enthält ausführliche bild- und videogestützte Präsentation von 18 unterschiedlichen Roboteranwendungen, die zunächst mit den Probanden ausführlich diskutiert wurden.

Dieses Vorgehen ermöglicht differenzierte Ergebnisse zur Akzeptanz sowie Schlussfolgerungen im Hinblick auf die weitere Entwicklung der Servicerobotik für Ältere.

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PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Schoenberner, Gerhard – Fazit. Prosagedichte.

Erstellt von Detlef Hedderich am 8. August 2011

Schoenberner, Gerhard
Fazit

Prosagedichte

Verlag :      Argument Hamburg
ISBN :      978-3-88619-488-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      17,90 Eur[D] / 18,40 Eur[A] / 25,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 14.07.2011
Seiten/Umfang :      192 S. – 18,8 x 12,4 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 06.2011

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Die Gedichte, die dieser Band in einer Auswahl vorlegt, sind in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden. Der Zeitpunkt eines Ereignisses lässt also keine Rückschlüsse auf das Datum der Niederschrift zu. Neben spontanen Notaten stehen Erinnerungen, die erst nach Jahren ihre Form gefunden haben, Fragmente eines ungeschriebenen Tagebuchs. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich um Erstveröffentlichungen.

Das Buch, thematisch in zehn Kapitel gegliedert, hält keine strenge Chronologie ein, sondern erlaubt sich immer wieder zeitliche Sprünge. Die Spanne der Themen reicht vom ganz Persönlichen bis zu den Angelegenheiten der Gesellschaft, von Erfahrungen der NS-Zeit bis zu den Konflikten der Gegenwart.

Schoenberners Texte sprechen in wechselnden Tonlagen. Poetische Beschreibung und philosophische Betrachtung, lakonischer Bericht und ironischer Kommentar stehen gleichberechtigt nebeneinander. Sie zeigen den Autor als sensiblen Beobachter und streitbaren Einzelgänger, der Partei ergreift, aber sich von niemandem vereinnahmen lässt.

Gerhard Schoenberner, geboren 1931, Berliner Publizist und Schriftsteller der Nachkriegsgeneration, gehört zu den Pionieren einer Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Am Anfang steht sein Buch »Der gelbe Stern« (FAZ: »Ein Jahrhundertbuch«), das 1960 erschien, bis heute als Standardwerk gilt und immer wieder als Quelle zitiert wird. »Zeugen sagen aus«, eine chronologische Montage von Augenzeugenberichten, sowie weitere Bücher und Essays, große Ausstellungen und Filme folgten. Eine 12-teilige Fernsehserie über Ideologie und Propaganda lief in allen Dritten Programmen der ARD. Schoenberner war Leiter des Deutschen Kulturzentrums in Tel Aviv, Co-Vorsitzender der »Freunde der deutschen Kinemathek in Berlin«, Gründungsdirektor der Gedenkstätte »Haus der Wannsee-Konferenz« und wissenschaftlicher Berater der »Topographie des Terrors«, Kurator großer filmhistorischer Perspektiven und Gast zahlreicher ausländischer Universitäten. Er ist Träger des Leo-Eitinger-Preises der Universität Oslo und des BVK I. Klasse. Seine Prosagedichte, die er in diesem Band zum ersten Mal in einer Auswahl vorlegt, zeigen den Essayisten und Publizisten von einer anderen, sehr persönlichen Seite. In ihnen verbinden sich subjektive Lebenserfahrung und politisches Engagement, Kunst und Gewissen.

PRESSEINFORMATIONEN:
„Ein politischer Publizist als Lyriker: das lässt das Schlimmste befürchten. Was mit den Gedichten von Gerhard Schoenberner aber vorliegt, ist das Allerbeste – perfekt rhythmisierte Protokolle gesellschaftlicher Verwerfungen wie psychischer Erschütterungen. Ich kann nur gratulieren.“ Fritz J. Raddatz

Die Gedichte sind in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden. Das Buch, thematisch in zehn Kapitel gegliedert, hält keine strenge Chronologie ein, sondern erlaubt sich immer wieder zeitliche Sprünge. Die Spanne der Themen reicht vom Persönlichen bis zu Angelegenheiten der Gesellschaft, von Erfahrungen der NS-Zeit bis zu Konflikten der Gegenwart. Es sind Fragmente eines ungeschriebenen Tagebuchs, NS-Zeit, Krieg und Nachkrieg sind eigene Kapitel gewidmet. Die Verhältnisse auf der südlichen Halbkugel sind Thema, Fragen der Existenz, Begegnungen mit Landschaften, Liebe, Alter und Tod.

Der Ton ist elegisch, satirisch, zornig, heiter, zuweilen sachlich. Poetische Impressionen, Liebeserklärungen an Menschen und Städte, Erinnerungen an die Schrecken der Vergangenheit und nüchterne Protokolle gegenwärtiger Konflikte und Zustände stehen gleichberechtigt nebeneinander. Allen gemeinsam ist eine unsentimentale Schreibweise. Die assoziative Montagetechnik bringt geografisch entfernte Orte und disparate Ereignisse, analoge Erfahrungen und Bilder zusammen, deckt deren inneren Zusammenhang auf. Die meisten Gedichte enthalten autobiografisches Material – frei verwendet oder literarisch verschlüsselt.

Neben spontanen Notaten stehen bedrängende Erinnerungsbilder. Zornig aus Liebe, spöttisch aus Trauer, bewegt aus Freude, so lernen wir den Autor, einen sensiblen und genauen Beobachter, in seinen Gedichten kennen. Für immer von den Erfahrungen der Vergangenheit geprägt und gerade deshalb engagiert in der Gegenwart. Gerhard Schoenberner – ein streitbarer Humanist, der Partei ergreift, sich dabei jedoch von niemandem vereinnahmen lässt. Fazit – die rückhaltlose Aufrichtigkeit seiner Bilanz macht dieses Buch zu einer confessio humana.

*
Stumme Emigranten
Der Ring an meinem Finger
Der Sessel, auf dem ich sitze
Der Beckmann über dem Schreibtisch
Der Rosenholzschrank in der Ecke
Sie alle sind 1933 geflohen
Emigranten, die nach Jahrzehnten
zurückkehrten
Der Ring hatte den längsten Weg
Er war in drei Lagern, fünf Ländern
Und reiste bis New York und zurück

*
Zum Autor:
Gerhard Schoenberner (Jg. 1931), Publizist und Schriftsteller, war einer der Ersten, die bereits Ende der fünfziger Jahre gegen viele Widerstände mit der von Th. W. Adorno geforderten Aufarbeitung der Vergangenheit ernst machten. Am Anfang steht sein Buch „Der gelbe Stern“ (FAZ: „Ein Jahrhundertbuch“), das 1960 erschien, bis heute als Standardwerk gilt und immer wieder als Quelle zitiert wird.

Schoenberner war Leiter des Deutschen Kulturzentrums in Tel Aviv, Co-Vorsitzender der »Freunde der deutschen Kinemathek« und Gründer der Berliner Bürgerinitiative »Aktives Museum«, erster Direktor der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und Vizepräsident des westdeutschen P.E.N.-Zentrums (Writers in Prison-Beauftragter). Seine verschiedenen beruflichen und ehrenamtlichen Funktionen sowie vom Goethe-Institut vermittelte Vortragsreisen führten den Autor in alle Welt. Wie viele vor ihm, hat er erst spät den Schritt vom Essay zum Gedicht gewagt und sich damit eine neue Ausdrucksform erobert.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!):  Wann sind die Gedichte in dem Band entstanden? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Sara Schade, Lisa Naumovich und Stephan Bresch. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Eben, Robert – Unerreichbar nah- Gedichtsammlung.

Erstellt von Detlef Hedderich am 19. Februar 2011

Eben, Robert
Unerreichbar nah

Gedichtsammlung

Verlag :      Books on Demand
ISBN :      978-3-8391-6725-0
Einband :      Paperback
Preisinfo :      6,50 Eur[D] / 6,70 Eur[A] / 11,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 60 S. – 19,0 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 21.07.2010
Gewicht :      73 g

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Gedichte über die Liebe, die Natur und deren Bewohner, über das Alltägliche und gezielte Kritik an unserer Gesellschaft. Unerreichbar nah. Ich sehe dich deutlich vor mir, sehe die Konturen deines Gesichts, den Glanz deiner Haare, das Leuchten deiner Augen. Deine Schönheit verzaubert mich. Als hättest du einen Zauberum mich gelegt, der michstets in deinen Bann zieht. Ich betrachte dichund mein Herz wird schwer. Denn was ich sehe, ist nur dein Foto, du bist unerreichbar und doch so nah. EICHENBLATT LITERATUR www.eben-robert.de

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Preisrätsel 3x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie lautet die Homepageadresse des Autoren?  (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Darius Fehr, Detlef Flurschuetz und Tanja Glück. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOR UND ALLEN TEILNEHMERN!

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NACHT FÜR NACHT *II* – Lyrik von Simone Wilhelmy

Erstellt von Simone Wilhelmy am 2. Februar 2011

…………………………….
Nacht für Nacht
…………………………….

Lyrik von
Simone Wilhelmy

Es sind die kleinen Freuden
heißt es
die das Leben ausmachen
und so suche ich
nacht für nacht
zwischen grauen Wolkenfetzen
und Sternstaub
der auf den Schneeflocken glitzert
nach etwas
dass nicht sofort
in meinen Händen schmilzt

es ist immer die Nacht
die mich sehnsüchtig macht
dabei vergesse ich
dass es das Licht ist
das mich sehen lässt


Copyright © 2010 by Simone Wilhelmy


Kaufempfehlung des Autorin:

Eben, Robert
Unerreichbar nah

Gedichtsammlung

Verlag :      Books on Demand
ISBN :      978-3-8391-6725-0
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Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 60 S. – 19,0 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 21.07.2010
Gewicht :      73 g

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Gedichte über die Liebe, die Natur und deren Bewohner, über das Alltägliche und gezielte Kritik an unserer Gesellschaft. Unerreichbar nahIch sehe dich deutlich vor mir, sehe die Konturen deines Gesichts, den Glanz deiner Haare, das Leuchten deiner Augen. Deine Schönheit verzaubert mich. Als hättest du einen Zauberum mich gelegt, der michstets in deinen Bann zieht. Ich betrachte dichund mein Herz wird schwer. Denn was ich sehe, ist nur dein Foto, du bist unerreichbar und doch so nah. EICHENBLATT LITERATUR www.eben-robert.de

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ARMER POET MIT HUND, FRAU UND SCHREIBMASCHINE – eine Kurzgeschichte von Detlef Hedderich

Erstellt von Detlef Hedderich am 6. Januar 2011

ARMER POET MIT HUND, FRAU UND SCHREIBMASCHINE

eine

Kurzgeschichte

von

Detlef Hedderich


Es klopfte an der Tür. Hank saß an seiner klapprigen alten Reiseschreibmaschine und brütete über ein Gedicht über drei Bankräuber. Er fragte: “Wer ist da?”

Von der Tür kam: “Ich bin es, Freddy vom Schnappsladen. Wollte mal meine Penunzen abholen.”

Hank hatte mit dem Tippen aufgehört und glotze vor sich hin, in der Hoffnung, daß ihm eine gute Erwiderung darauf einfallen würde. Doch dem war nicht so. “Ich habe keine Kohle, bin voll im Brand und ohne Hoffnung auf Besserung!”

Freddy antwortet von draußen: “Man Chinasky, mach doch mal die Tür auf, ich bin doch kein verdammter Penner,  der durch ne Tür quatschen muß!”

Ok, ok, dachte Hank, kann ja nicht schaden. Zu holen gab es hier eh nichts, und auf die Fresse hauen, würde ihm Freddy schon nicht. Jedenfalls nicht, wenn er ohne seine Jungs hier war. Was Hank hoffte.

Er schlurfte also zur Tür und ließ den Mann rein. Der zog sofort die Nase hoch und meinte zu Hank: “Man Chinasky, mach mal die Fenster auf, hier stinkt es ja wie in einem Pumakäfig!”

Hank hatte sich auf seinen Fernsehsessel gepflanzt, der vor dem TV-Tischchen stand, welcher aber leer war. Den Fernseher hatte er längst ins Pfandhaus geschafft und damit die letzte Bierration finanziert, wovon er nur noch drei Flaschen im Kühlschrank hatte, dann war die Kohle auch verbraucht.

Als er daran dachte, bekam er Durst und schlurfte zum Eisschrank, holte eine Flasche Bier raus, öffnete den Drehverschluß und nahm erstmal einen anständigen Schluck, bevor er wieder zum Sessel zurück schlurfte und sich reinplumpsen ließ, daß ihm der Schaum der Bierflasche bis an die Stirn spritzte. Unbeholfen wischte er die Tropfen mit der Hand weg und zog danach noch mal kräftig an seiner Pulle.

Freddy sah Hank angeekelt an und meinte: “Man Chinasky, du mußt unbedingt lüften, sonst verreckst du hier noch wegen Luftmangel!”

Hanks Antwort kam postwendend: “Ist noch keiner an schlechter Luft verstorben, erfroren aber schon! Die haben die Heizung abgestellt, weil keine Flocken dafür zur Verfügung standen.  Deshalb bleibt die Bude unbelüftet und wird warmgefurzt!”

“Man Chinasky, so kann man doch nicht leben”

“Man nicht”, antwortete Hank, “ich schon!”

“Chinasky, sprechen wir mal übers Geschäft! Du hast keine Kohle, was kannst du mir statt dessen geben. Ich hab dir wochenlang deine Rechnung angeschrieben und du Ratte läßt dich einfach nicht mehr blicken!”

Hank wußte darauf keine Antwort und zuckte nur mit den Schultern und nahm noch mal einen Schluck aus der Bierflasche.

Freddy ließ seinen Blick über die abgewohnten schäbigen Möbel gleiten und meinte: “Will dir ja nicht noch den Sessel unterm Arsch wegreißen, aber irgendwas mußt du mir heute schon mal anbieten!”

“Das mit dem Sessel kannste eh abhaken, der gehört dem Vermieter, wie alles hier in der Bude”, war seine obligatorische Antwort darauf.

Freddy schaute sich in dem Raum um, sah einen Sessel, ein abgewätzes Sofa und einen Beistelltisch und das leere TV-Tischchen. Sein Blick schweifte hinüber zu dem kleinen wackeligen Schreibtisch unter dem Fenster auf dem die alte Reiseschreibmaschine stand. Er fragte Hank: “Was ist mit der Schreibmaschine?”

“Wenn du willst, nimm sie mit, aber das ´R´ und das ´U´ klemmen, außerdem geht die Klingel nicht und das Farbband ist fast leer und fällt immer mal aus der Führung. Aber wenn es dich glücklich macht, pack sie ein und verkaufe sie.”

“Chinasky, was soll ich damit? Gleich hier am Haus in die Mülltonne klatschen?”

“Dann nimm doch eine Story, oder besser noch: ein paar Gedichte von mir mit. Vielleicht werd ich mal berühmt und du bekommst dann einen Haufen Knete, später mal!”

“Man, Chinasky, du glaubst doch nicht im Ernst, daß da jemals jemand was dafür bezahlt, für dein Geschreibsel?”

“Wofür mache ich das dann hier, die ganze Zeit?”

“Ist dein Leben, Chinsaky, ist ein freies Land und dein Leben, kannste mit machen, was du willst!”

Freddy schaute sich weiter um, so daß  er fast einmal ganz herum geschaut hatte in dem Raum, bis er kurz vorher auf einen Hundekorb blickte, der neben der Eingangstür stand, in dem ein magerer Kötter lag.

“Man Chinasky, die Töhle ist ja am verhungern, gib der doch mal was zu fressen”

“Hab nix, der bekommt ab und zu was von der alten Nachbarin aus dem Dritten. Die bringt ihm manchmal einige Knochen, wenn sie sich vorher eine Suppe daraus gekocht hat!”

“Chinasky, du alte Tierquäler!”

“Wenn du so ein Tierliebhaber bist, dann kannste mir den Kläffer ja abkaufen und dafür eine Flasche Schnaps locker machen und einen Teil der Rechnung streichen, aber ich sag dir auch: der wird es nicht mehr lange machen, da er schon sehr alt ist, außerdem hinkt er auf drei Beinen und ist auf dem linken Auge blind, deshalb mußt du deine Möbel umstellen, damit er nicht immer dagegen kracht. Außerdem furzt er den ganzen Tag, ist sozusagen meine Notheizung.”

Freddy schaute Hank an und schüttelte nur den Kopf. Schließlich ging sein Blick zurück auf die einzige andere Tür in dem Raum außer der Eingangstür.

“Was verbirgt sich dahinter?”, fragte er Hank, der zuckte wieder nur mit den Schultern und schlürfte den Rest aus seiner Pulle raus und meinte dann:

“Da pennt meine Alte, ist nur ein Bett, ein Schrank und eine Kommode drin, gehört alles dem Vermieter.”

Freddy war verdutzt: “Du alter, häßlicher, nichtsnutziger, versoffener Sack hast ne Frau?”

Hank antwortete: “Na klar, ist aber nicht besonders hübsch, mußte sie mir erst mal schönsaufen! Wenn du willst kannst du mal ne Runde drehen mit ihr, wenn es dich glücklich macht oder meine Rechnung ein wenig reduziert!”

“Man Hank, du würdest doch sogar deine Großmutter oder deine Mutter verkaufen, für ne Flasche”

“Geht nicht, sind beide schon tot”

Worauf Freddy verächtlich erwiderte: “Da können die aber froh sein, die glücklichen!”

Doch Hank verlor langsam die Contenance und wollte  Freddy festnageln: “Was jetzt, willst du nun einen wegstecken oder nicht?”

Freddy blickte erst die Tür zum Schlafzimmer an, dann Hank und wieder die Schlafzimmertür. Dann gab er sich einen Ruck und verschwand durch die Tür.

Nach 20  Sekunden kam er zurück und schnauzte Hank an: “Ok, ok, zeig mir noch mal den Hund…!”

ENDE

Copyright (c) 2011 by Detlef Hedderich

Kaufempfehlung des Autors:

Bukowski, Charles
Ein Maulwurf im Karton
Songs und Gedichte

Gelesen von Wameling, Gerd. Arrangiert von Weßbecher-Newman, Steffen. Gespielt von Hanks
Verlag :      steinbach sprechende bücher
ISBN :      978-3-86974-055-3
Preisinfo :      17,99 Eur[D] UVP / 18,20 Eur[A] UVP / 31,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      Laufzeit ca. 62 Min.
Produktform :      A: Audio-CD
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 07.2010
Audio-CD  -  Musikalische Inszenierung.  -  Sprache: Deutsch (Laufzeit: 62 Min.)

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ZUM 90. GEBURTSTAG: WAMELING MEETS BUKOWSKI!

Bukowski schreibt über das Komische und Tragische, das Sinnlose und Verrückt-Schöne in unserem Leben – er hat alles erlebt: Er kennt die Untiefen des Lebens und die Gipfel des Glücks, die Helden und Verlierer, die Einsamen und Suchenden auf der Schattenseite.

Ihnen gibt er immer wieder eine Stimme. Gerd Wameling bietet den Hörern durch seine poetische und gleichzeitig raue Interpretation dieser ausgewählten Bukowski-Gedichte ein unvergessliches Hörerlebnis. Durch die einzigartigen Kompositionen von Steffen Weßbecher-Newman eröffnen sich den Texten neue und ungeahnte Dimensionen.

Charles Bukowski wurde am 16. August 1920 in Andernach geboren. Er lebte seit seinem zweiten Lebensjahr in Los Angeles. Nach Jobs als Tankwart, Schlachthof- und Hafenarbeiter begann er zu schreiben und veröffentlichte weit über 40 Prosa- und Lyrikbände. Charles Bukowski starb am 9. März 1994 in San Pedro/L.A.

Gerd Wameling, geboren 1948 in Paderborn, ging 1974 an die Schaubühne in Berlin, deren Ensemble er fast 20 Jahre angehörte. Er spielte in diversen Fernseh- und Kinoproduktionen und ist einer der beliebtesten und bekanntesten deutschen Hörbuchsprecher.

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GLAS – Lyrik von Simone Wilhelmy

Erstellt von Simone Wilhelmy am 14. November 2010

…………………………….
Glas
…………………………….

Lyrik von
Simone Wilhelmy

Während ich wieder einmal die Splitter
einer zerbrochenen Freundschaft entferne,
denke ich darüber nach,
wie oft mein Herz sich noch der Bitterkeit erwehren kann,
die sich bei jedem neuen Bruch
tiefer hinein bohrt in die Unschuld.

Wie Kristall brach sich das trübe Licht in deinen Gefühlen,
die dann doch nur geschmolzener Dreck waren,
dünnes Glas, zerbrechlich, ohne Klang.

Copyright © 2010 by Simone Wilhelmy



Kauftipp der Redaktion:

Benedikt XVI. / Fries, H / Hahn, Ulla / Hurtz, Klaus
Dreiklang des Lebens

Glaube Hoffnung Liebe

Herausgegeben von Hurtz, Klaus
Verlag :      Kühlen, B
ISBN :      978-3-87448-328-5
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,80 Eur[D] / 10,10 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      LXIV S., zahlreiche farbige Abbildungen – 21,0 x 14,8 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      24.03.2010
Gewicht :      166 g

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Zur Einstimmung: Alle Menschen verbindet die eine Sehnsucht nach gelingendem Leben; letztlich ist jedes Leben ein Sehnen und ein Suchen nach den Antworten, die es stimmig, sinnvoll und lebenswert werden lassen. Und gerade in Zeiten persönlicher Bedrängnis oder gesellschaftlicher Krisen, in individuellen oder kollektiven Umbruchsituationen wird die Frage nach dem richtigen Grundton des Daseins besonders laut. Wie ist die große Harmonie zu finden, die das Leben in Einklang bringt mit sich selbst und der Welt? In einer globalen Weltordnung ist der Chor der Antworten vielstimmig. Doch die Weisheit unserer Ahnen bietet uns einen Dreiklang an, der in den einleitenden Einschüben des Rosenkranzgebetes enthalten ist: Glaube, Hoffnung, Liebe. Es ist gelebte Lebenserfahrung, dass der nicht fehlgehen kann, der sich diesem Dreiklang anvertraut; nicht umsonst spricht man deshalb von den drei göttlichen Tugenden. Und wo immer Glaube, Hoffnung, Liebe zur Grundmelodie eines Lebens wird, da ist das Leben in Fülle möglich. So liegt es nahe, diesen Grund(ant)worten nach zu meditieren. Hierzu boten sich die Texte an, die in dem Buch “Lebensgesätze” (1994) versammelt waren. Viel zu schnell ist das Büchlein vergriffen gewesen, doch da die Ausführungen nichts von ihrer Tiefe und Frische verloren haben, bin ich dankbar und froh, sie in dieser Form noch einmal vorlegen zu können. Klaus Hurtz

Klaus Hurtz, geboren 1955, ist Pfarrer in Mönchengladbach-Reydt und Studentenpfarrer an der Fachhochschule Niederrhein.Joseph Ratzinger wurde 1927 in Marktl am Inn geboren. Er war Professor für systematische Theologie in Freising, Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg und jüngster theologischer Berater auf des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65). 1977 wurde er Erzbischof von München und Freising. 1981 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der Glaubenskongregation. Am 19. April 2005 wurde er als erster Deutscher seit 482 Jahren auf den Heiligen Stuhl gewählt.Die promovierte Germanistin Ulla Hahn war Lehrbeauftragte an den Universitäten Hamburg, Bremen und Oldenburg, anschließend bis 1989 Literaturredakteurin bei Radio …

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„Reifkalte Nächte durchwacht” bei Mischwesen erschienen. Dirk Hack verdichtet in neoromantischer bis expressionistischer Art und Weise seine Betrachtungen über die «Welt».

Erstellt von Detlef Hedderich am 20. August 2010

„Reifkalte Nächte durchwacht”

ist beim Mischwesen-Verlag erschienen. Der Autor Dirk Hack verdichtet darin in neoromantischer bis expressionistischer Art und Weise seine Betrachtungen über die «Welt». Ausgeschmückt ist die Verssammlung mit passenden Graphiken und kurzprosaischen Einschüben. Einen kleinen Einblick in das Werk können Sie auf den folgenden Seiten erhalten: http://reifkaltenaechte.npage.de/ Bei Interesse hinterlassen Sie mir bitte unter: hackdirk@web.de eine Nachricht. Ein Flyer ist hier erhältlich.

«Und sind die Schatten noch so lang, sie zeigen stets gen Sonn’aufgang! »

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DIE LISTE DER GEHASSTEN – ein Gedicht von Felis Breitendorf / Buchtip der Redaktion: Hallgrímur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen.

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. Juni 2010

DIE LISTE DER GEHASSTEN

Ein Gedicht

von

Der Mann wacht auf und wähnt sich in einem Krankenzimmer.

Der Mann sieht, dass er durch Kabel und Schläuche verbunden an einigen Maschinen angeschlossen ist, die plötzlich hektische Geräusche von sich geben.

Der Mann schaut sich in dem Zimmer um und erkennt, dass es sich um ein 2-Bettzimmer handelt.

Der Mann erkennt, dass das Laken des Nachbarbettes unberührt scheint.

…………………………….

Die Tür öffnet sich und eine Krankenschwester erscheint im Zimmer, welche zuerst die Geräte zum Schweigen bringt um anschliessend seine Kissen aufzuschütteln und die Laken glatt zu streichen.

Die Tür öffnet sich erneut und ein wichtig dreinschauender junger Arzt erscheint um ihn zu begrüssen und ihm mit einer kleinen Taschenlampe in die Augen zu leuchten, was schmerzhaft ist.

Die Tür öffnet sich erneut und ein älterer Arzt im weissen Kittel erscheint um ihm zu eröffnet, dass das Glück auf seiner Seite gestanden habe um ihm anschliessend einige Fragen zu stellen, die der Mann allesamt nicht zu beantworten weiss.

Die Tür öffnet sich erneut und eine ihm fremd erscheinende ältere Frau in Strassenkleidung stürzt sich freudestrahlend auf ihn, um ihn mit Küssen zu bedecken und ihn dabei bei einem Namen zu nennen, den er nicht kennt.

…………………………….

Die Verwunderung ist groß als der Mann der  älteren Dame eröffnet, dass er sie nicht kennt.

Die Verwunderung der Ärzte ist groß als der Mann den Ärzten erklärt, dass er sich an keinen Unfall erinnern kann.

Die Verwunderung aller im Zimmer herumstehenden Personen ist groß als der Mann äussert, sich an überhaupt nichts zu erinnern.

Die Verwunderung des Mannes ist groß als er merkt, dass er sich nicht mal an seinen eigenen Namen erinnern kann.

…………………………….

Die Ärzte scheinen nicht zu wissen, was sie jetzt noch tun können, und versichern dem Mann, dass in den allermeisten Fällen irgendwann die Erinnerung zurückkehren würde.

Die ältere Dame verspricht den Ärzten, dass sie sich im Falle einer Entlassung des Patienten um diesen kümmern würde.

Die Schwester weiss nicht recht wie sie jetzt noch nützlich sein kann und verläßt daher das Zimmer.

Der Mann ohne Erinnerung ist stark verunsichert und hofft, dass die Zukunft ihm seine Erinnerungen zurückgeben wird.

…………………………….

Die ältere Dame pflegt den Mann in ihrer Wohnung, bekocht ihn, hilft ihm bei den täglichen Dingen und lächelt ihn ständig dankbar an.

Die ältere Dame erzählt dem Mann alles aus dessen Leben, was die Frau weiß, die sich seine Mutter nennt.

Seine Mutter schafft es, dem Mann ohne Erinnerung ein Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und Behaglichkeit zu geben.

Seine Mutter ist hocherfreut und überglücklich als der Mann anfängt, sich an einige Dinge zu erinnern, die er von seiner Mutter vorgetragen bekam.

…………………………….

Als der Mann mit langsam Stück für Stück zurückkehrenden Erinnerungsfetzen von seiner Mutter in seine eigene Wohnung gefahren wird, beschleicht ihn ein eigenartiges Gefühl beim Anblick seines Wohnhauses.

Als der Mann das Treppenhaus betritt, öffnen sich einige Türen und seine Nachbarn, an die er sich nur ganz dunkel erinnert, beglückwünschen ihn, den unverschuldeten Verkehrsunfall so gut überstanden zu haben, bei dem ihn ein Autofahrer umgefahren hatte, als der Mann – damls noch mit allen Erinnerungen – mit dem Fahrrad unterwegs war.

Als der Mann seine Wohnung betritt, kehren weitere Erinnerungen zurück und das eigenartiges Gefühl beim Anblick seines Wohnhauses kehrt zurück, stärker noch als zuvor und evoziert ein Gefühl einer bösen Vorahnung.

…………………………….

Nachdem der Mann sich langsam wieder eingelebt hat und weitere Erinnerungen zurückkehren, bemerkt er eine Erinnerung im hintersten Winkel seines Ichs, die er einfach nicht zu fassen bekommt.

Nachdem ihm einige Nachbarn erklären, dass es in der Nachbarschaft zu einer ganzen Reihe von Todesfällen gekommen war, die von der Polizei nicht aufgeklärt werden konnten, und dass er wohl Glück gehabt habe, genau zu diesem Zeitpunkt seinen Unfall erlitten zu  haben, da es sich bei den Todesopfern allesamt um Feinde des Mannes mit den zurückkehrenden Erinnerungen gehandelt habe, hat der Mann das Gefühl einen Pflock in den Bauch gestossen bekommen zu haben.

Nachdem der Mann sich wieder erinnert wie alles gekommen war und warum die Leute gestorben sind beschleicht ihn jetzt doch ein Gefühl von Schuld und Reue, denn diese Leute kamen durch den Mann mit den zurückgekehrenden Erinnerungen zu Tode.

Nachdem der Mann seine Kontoauszüge durchgeschaut hat, wobei eine immer wiederkehrende grössere Überweisung von ihm bislang immer wieder zurückgebucht wurde, wird ihm jetzt die Tragik der Sache klar, dass er diesmal den Tötungsauftrag seiner Feinde nicht aufhalten könnte, da er sich ja ohne Bewusstsein befand und auch hätte tot sein können, wofür dieser Dauerauftrag eine Versicherung war, dass im Falle seines Todes durch einen seiner Feinde, alle diese durch einen Auftragskiller erledigt werden.


Copyright (C) 2010 by


Buchempfehlung der Redaktion:

Hallgrímur Helgason
Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen

Roman

Übersetzt von Magnusson, Kristof
Verlag :      Tropen-Verlag Label von Klett-Cotta
ISBN :      978-3-608-50108-7
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,90 Eur[D] / 20,50 Eur[A] / 31,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 270 S.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      3. Aufl. 17.05.2010

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Eine einzigartige Mischung aus Spannung und Humor:

Es läuft nicht gut für Toxic. Um seiner Verhaftung zu entkommen, muss er einen Mann umbringen und dessen Identität übernehmen. Dummerweise handelt es sich dabei um einen amerikanischen Fernsehprediger … Hallgr¡mur Helgasons neuer Roman ist noch schneller, noch spannender und noch witziger als seine Vorgänger.

Eigentlich ist er Kroate, eigentlich lebt er in New York und eigentlich ist er kein Priester, sondern ein Auftragskiller mit 66 erfolgreich ausgeführten Morden. Doch einmal in Island angekommen, bleibt Toxic nichts anderes übrig, als die Rolle des Predigers zu spielen.

Mehr schlecht als recht absolviert er einen Auftritt in einer TV-Show und verliebt sich auch noch in die Tochter seiner Gastgeber. Bald schon droht er aufzu fliegen … Hallgr¡mur Helgason hat eine schräge Geschichte an den Rändern Europas geschrieben. “Der isländische Sommer ist wie ein Kühlschrank, den man sechs Wochen offen lässt. Das Licht ist die ganze Zeit an und das Gefrierfach taut, aber richtig warm wird es nie.”

Hallgr¡mur Helgason, geboren 1959, Studium der Malerei in München, Paris und New York, mehrere Ausstellungen. Arbeit als Zeichner eine Comic-Serie für eine isländische Zeitung. Danach Veröffentlichungen, auch Bühnenstücke. Sein Roman “101 Reykjav¡k” (auch verfilmt) erhielt 1998 den Nordic Council Prize. Sein Roman “Vom zweifelhaften Vergnügen, tot zu sein” erhielt den Isländischen Literaturpreis sowie den Literaturpreis der Isländischen Buchhändler.Kristof Magnusson, geb. 1976 in Hamburg, machte eine Ausbildung zum Kirchenmusiker, arbeitete in der Obdachlosenhilfe in New York, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavik. Seine Komödien ‘Der totale Kick’ und ‘Männerhort’ wurden in Berlin, Dresden, Köln und Bonn mit …

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