Federwelt Nr. 99, April/Mai 2013 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
Erstellt von Galaxykarl am 3. April 2013
Federwelt Nr. 99, April/Mai 2013 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren
(sfbentry)
Uschtrin Verlag, April/Mai 2013
Heft, 19 x 27 cm, 66 Seiten
Literatur
ISSN 1439-8362
Artikel & Interviews: Sandra Uschtrin
Layout & Satz: Vogt und Boerboom
Titelfoto: Carola Vogt und Peter Boerboom
www.federwelt.de
www.facebook.com/uschtrin.verlag/
www.boerboom-vogt.de
Hier wieder die Beiträge, die mir am besten gefallen haben:
Liiert mit einem Autor / Der Part der Partnerin, Folge 2: Ulrike Kirchhoff
Schreiben und Familienleben sind zwei Dinge, die sich nicht unbedingt vertragen. Welche/r AutorIn kann hiervon nicht selbst ein Liedchen singen? Schreiben ist ein einsamer Beruf, viele müssen sich völlig abschotten und konzentrieren, jegliche Störung rollt den roten Teppich für soziale Konflikte aus. Wie man zu einer Lösung findet, die beides – Schreiben und Familie – in Einklang bringen kann, wird hier am Beispiel von Ulrike und Bodo Kirchhoff beschrieben. Ein Modell, das sicher nicht auf jeden passt.
Schreiben für Daily Soaps und Telenovelas, Teil 2: Die Entwicklung von Antagonisten
Das Böse ist immer und überall. Sowohl im realen Leben wie auch in Geschichten und Romanen. Jens Schleicher führt am Beispiel von Antihelden in Daily Soaps und Telenovelas auf, dass öfter der Antiheld im Gedächtnis des Publikums verhaftet bleibt, als der eigentliche Held; z. B. J. R. Ewing gegenüber dem eher faden Bobby oder moderner: Darth Vader als der anfänglich sehr blasse Luke Skywalker. Und der Antagonist ist nicht nur um des Bösen willen selbst böse, er hat auch Gründe dafür. Sie zu entwickeln, der Figur einzuverleiben, ist eine der Quellen für logische Handlungen und vielschichtige Konflikte. Ein super Beitrag, aufgrund dessen ich sofort meine aktuelle Arbeit einer entsprechenden Kontrolle unterzogen habe … und erfreut feststellen durfte, dass meine Finsterlinge nicht nur tumbe Schläger sind.
E-Books unter die Lupe genommen von Wolfgang Ehrhardt Heinold
Natürlich kann auch diese Ausgabe der Federwelt nicht ohne einen Beitrag zum Thema E-Book auskommen. Und das ist gut so, denn schließlich verunsichert aktuell (und wahrscheinlich noch sehr lange) kein Thema die Buchszene mehr. In diesem 2. Teil der Reihe geht es um Chancen, welche diese Publikationsform AutorInnen eröffnen kann. Der Titel des Beitrages lautet: „Zahlen, Trends und Prophetien unter die Lupe genommen“. Hier die einzelnen Punkte, die Sie sehr aufmerksam lesen – und dabei einen Teil der Angst vor E-Books verlieren – sollten:
Modell „Zielgruppenverlag“
Modell „Gigant ohne Geist“ Wer damit gemeint ist? Natürlich Amazon.
Modell „Fall der Preisbindung“
Modell „small is beautiful“
Modell „Der Buchhandel stirbt aus“ Leider fehlen hier die konkreten Beiträge.
Modell „E-Books in den USA“ Die Frage, ob diese Entwicklung auch in Deutschland stattfinden wird, bleibt leider ebenfalls ungeklärt.
Modell „Buchhandel in den USA“
Modell „Self-Publishing“
Kolumne: Vorlesen für Fortgeschrittene, Folge 39: Lampenfieber von Michael Rossié
Natürlich hat jeder Künstler Lampenfieber, wenn er einem zahlenmäßig mittleren oder größeren Publikum entgegentritt. Hier habe ich Balsam auf meine (typisch deutsche) Seele bekommen: Vorbereitung ist alles. Ein Mitglied einer Gruppe baumlanger Kanadier hatte einmal vor vielen Jahren mir lächelnd auf die Schulter geklopft und meine offensichtliche Nervosität mit folgenden Worten weggewischt: „You´re a german, you´re prepared!“ Stimmt. Einige kleine Dinge beachten und man kann sich auf den Vortrag selbst konzentrieren.
Ein Autor lässt die Hosen runter von Stephan Waldscheidt
Wo lässt man die Hosen runter? Nein, nicht im Schlafzimmer. Im Finanzamt! Stephan Waldscheidt hat hier mal eine Aufstellung seiner Einnahmen und Ausgaben als Schriftsteller für das Steuerjahr 2012 aufgelistet. Wenn Sie das lesen, werden Sie zwischen (Galgen) Humor und Entsetzen hin und hergerissen sein. Versprochen.
Weiterhin im Heft:
- Die bunte Welt der Pseudonyme
- Der Deutsche Literaturfonds
- Eine lyrische Stimme entwickeln
- Textküche, Folge 8: Humor; Zutatenliste
- Rezensionen: Digest; karawa.net
- Impulsbar: Personen beobachten und beschreiben
- Terminkalender
Und noch viel mehr …
Copyright © 2013 by Werner Karl
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