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Archiv für die 'Lyrik' Kategorie

Federwelt Nr. 99, April/Mai 2013 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren

Erstellt von Galaxykarl am 3. April 2013

Federwelt Nr. 99, April/Mai 2013 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren

(sfbentry)
Uschtrin Verlag, April/Mai 2013
Heft, 19 x 27 cm, 66 Seiten
Literatur
ISSN 1439-8362
Artikel & Interviews: Sandra Uschtrin
Layout & Satz: Vogt und Boerboom
Titelfoto: Carola Vogt und Peter Boerboom

www.federwelt.de
www.facebook.com/uschtrin.verlag/
www.boerboom-vogt.de

Hier wieder die Beiträge, die mir am besten gefallen haben:

Liiert mit einem Autor / Der Part der Partnerin, Folge 2: Ulrike Kirchhoff
Schreiben und Familienleben sind zwei Dinge, die sich nicht unbedingt vertragen. Welche/r AutorIn kann hiervon nicht selbst ein Liedchen singen? Schreiben ist ein einsamer Beruf, viele müssen sich völlig abschotten und konzentrieren, jegliche Störung rollt den roten Teppich für soziale Konflikte aus. Wie man zu einer Lösung findet, die beides – Schreiben und Familie – in Einklang bringen kann, wird hier am Beispiel von Ulrike und Bodo Kirchhoff beschrieben. Ein Modell, das sicher nicht auf jeden passt.

Schreiben für Daily Soaps und Telenovelas, Teil 2: Die Entwicklung von Antagonisten
Das Böse ist immer und überall. Sowohl im realen Leben wie auch in Geschichten und Romanen. Jens Schleicher führt am Beispiel von Antihelden in Daily Soaps und Telenovelas auf, dass öfter der Antiheld im Gedächtnis des Publikums verhaftet bleibt, als der eigentliche Held; z. B. J. R. Ewing gegenüber dem eher faden Bobby oder moderner: Darth Vader als der anfänglich sehr blasse Luke Skywalker. Und der Antagonist ist nicht nur um des Bösen willen selbst böse, er hat auch Gründe dafür. Sie zu entwickeln, der Figur einzuverleiben, ist eine der Quellen für logische Handlungen und vielschichtige Konflikte. Ein super Beitrag, aufgrund dessen ich sofort meine aktuelle Arbeit einer entsprechenden Kontrolle unterzogen habe … und erfreut feststellen durfte, dass meine Finsterlinge nicht nur tumbe Schläger sind.

E-Books unter die Lupe genommen von Wolfgang Ehrhardt Heinold
Natürlich kann auch diese Ausgabe der Federwelt nicht ohne einen Beitrag zum Thema E-Book auskommen. Und das ist gut so, denn schließlich verunsichert aktuell (und wahrscheinlich noch sehr lange) kein Thema die Buchszene mehr. In diesem 2. Teil der Reihe geht es um Chancen, welche diese Publikationsform AutorInnen eröffnen kann. Der Titel des Beitrages lautet: „Zahlen, Trends und Prophetien unter die Lupe genommen“. Hier die einzelnen Punkte, die Sie sehr aufmerksam lesen – und dabei einen Teil der Angst vor E-Books verlieren – sollten:
Modell „Zielgruppenverlag“
Modell „Gigant ohne Geist“ Wer damit gemeint ist? Natürlich Amazon.
Modell „Fall der Preisbindung“
Modell „small is beautiful“
Modell „Der Buchhandel stirbt aus“ Leider fehlen hier die konkreten Beiträge.
Modell „E-Books in den USA“ Die Frage, ob diese Entwicklung auch in Deutschland stattfinden wird, bleibt leider ebenfalls ungeklärt.
Modell „Buchhandel in den USA“
Modell „Self-Publishing“

Kolumne: Vorlesen für Fortgeschrittene, Folge 39: Lampenfieber von Michael Rossié
Natürlich hat jeder Künstler Lampenfieber, wenn er einem zahlenmäßig mittleren oder größeren Publikum entgegentritt. Hier habe ich Balsam auf meine (typisch deutsche) Seele bekommen: Vorbereitung ist alles. Ein Mitglied einer Gruppe baumlanger Kanadier hatte einmal vor vielen Jahren mir lächelnd auf die Schulter geklopft und meine offensichtliche Nervosität mit folgenden Worten weggewischt: „You´re a german, you´re prepared!“ Stimmt. Einige kleine Dinge beachten und man kann sich auf den Vortrag selbst konzentrieren.

Ein Autor lässt die Hosen runter von Stephan Waldscheidt
Wo lässt man die Hosen runter? Nein, nicht im Schlafzimmer. Im Finanzamt! Stephan Waldscheidt hat hier mal eine Aufstellung seiner Einnahmen und Ausgaben als Schriftsteller für das Steuerjahr 2012 aufgelistet. Wenn Sie das lesen, werden Sie zwischen (Galgen) Humor und Entsetzen hin und hergerissen sein. Versprochen.

Weiterhin im Heft:
- Die bunte Welt der Pseudonyme
- Der Deutsche Literaturfonds
- Eine lyrische Stimme entwickeln
- Textküche, Folge 8: Humor; Zutatenliste
- Rezensionen: Digest; karawa.net
- Impulsbar: Personen beobachten und beschreiben
- Terminkalender
Und noch viel mehr …

Copyright © 2013 by Werner Karl
www.wernerkarl.org

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Federwelt Nr. 98, Februar/März 2013 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren

Erstellt von Galaxykarl am 9. Februar 2013

Federwelt Nr. 98, Februar/März 2013 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren

(sfbentry)
Uschtrin Verlag, Februar/März 2013
Heft, 19 x 27 cm, 66 Seiten
Literatur
ISSN 1439-8362
Artikel & Interviews: Sandra Uschtrin
Layout & Satz: Vogt und Boerboom
Titelfoto: Sandra Uschtrin

www.federwelt.de
www.facebook.com/uschtrin.verlag/
www.boerboom-vogt.de

Ich habe oft das Gefühl, dass angehende und sogar renommierte Autoren mit der Zeit unsichtbare Scheuklappen entwickeln, die ihnen auf lange Sicht nicht gut tun. Sich mit etwas anderem als mit der Schreibarbeit zu beschäftigen, scheint unter ihrer Würde zu liegen. Desto mehr freut es mich, wenn man z. B. in der FEDERWELT Beiträge findet, die man sich ganz genau ansehen sollte. In der Kolumne „Reich werden (mit Goetz Buchholz)” geht es diesmal um Vorsorge-Vorurteile. Die ach so geschmähte Riester-Rente ist besser als ihr Ruf. Zitat: „Aber solange es noch nichts Besseres gibt, ist es allemal besser als Hartz IV. Und vor allem besser, als gar nichts zu tun.“ Zitat Ende. Sic!

In den beiden Artikeln „neobooks entdeckt die Bestseller von morgen“ von Yvonne Keller und „E-Books unter die Lupe genommen“ von Wolfgang Ehrhardt Heinold kann man – wieder mal – Einblicke in den Bereich der elektronischen Bücher nehmen, die vielen AutorInnen Schrecken und Ängste bereiten, in Wahrheit aber (nur) ein weiterer Weg sind, sein Werk zu verbreiten.

Die Kolumne „Rezitationskurs … die Endung „ig“ hat sofort alle Sprachalarmglocken in mir erklingen lassen. Dass Worte wie König, Honig, wenig und zackig korrekt Könich, Honich, wenich und zackich ausgesprochen werden sollen, lässt selbst mein fränkisches Sprachgefühl laut protestieren. Ich konnte es nicht glauben und forschte im Ausspracheduden nach. Tatsächlich: Der Kolumnenautor hat recht! Mir ist aber noch kein Autor begegnet, der sich an diese – in meinen Ohren grässliche – Regelung gehalten hätte. Sollte ich einmal ein wenig fränkisch – wenich – vorlesen, dann werde ich das unübertroffene aweng verwenden.

Und auch AutorInnen haben ihre speziellen „10 Gebote beim Schreiben von Prosatexten“. Raymond Obstfeld listet sie auf und ich kann – zumindest für mich – in wahrem Glauben folgen.

Darüber hinaus bietet die FEDERWELT 98:
- Liiert mit einem Partner. Der Part der Partnerin (Folge 1: Sonja Moor)
- Interview mit der Bastei Lübbe Academy
- Schreiben für Daily Soaps und Telenovelas: Charaktere mit Charakter (neue Serie mit Jens Schleicher)
- Textküche: Spannung erzeugen
- Neu: Impulsbar (Treffende Vergleiche finden)
- Neu: Rechtskolumne mit Prof. Lutz
- Neu: Krimikolumne mit Glaser & Klönne
- Prosa und Lyrik aus Kurt Drawerts Darmstädter Textwerkstatt
- Kolumnen von Michael Rossié u.v.m.
- Terminkalender

Also wie immer eine vollgepackte Zeitschrift, die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.

Copyright © 2013 by Werner Karl
www.wernerkarl.org

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Sterz 106 ist erschienen – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kulturpolitik

Erstellt von Detlef Hedderich am 1. Februar 2013

STERZ
Zeitschrift  für  Literatur,  Kunst  und  Kulturpolitik
DI Gernot Lauffer Redaktion  A-8010  Graz  Mandellstraße 10
Liebe Freunde von Literatur und Kunst,
das Thema des nächsten Heftes ist wieder ein
grundsätzliches zum Wesen des Menschen:
Freundschaft.
Wir sind nun einmal soziale >Tiere<, und dabei mit
unserem sog. freien Willen die individuellsten in
Gottes großem Tiergarten, was sich in Bedeutung
und Intensität persönlicher Beziehungen zeigt.
Dazu abdruckbare Beiträge aller ARTen möglichst
gut, möglichst schön, möglichst bald, möglichst
nicht erst am 31. März. Die Anfreundung damit
dauert dann lange genug.
Also: je früher, desto besser für alle mit/über
STERZ Befreundeten.
Freundschaftlich grüßt
das STERZ-Team
Die Zeitschrift Sterz, Kreativmagazin im Format 29/39 cm, ist ein
Diskursforum für Lyrik, Prosa, Essay, wissenschaftliche Abhand-
lung, Bild(er)geschichten, Grafik, Fotografie u. a. m. Im Sterz tref-
fen Anfänger auf Meister, Liebhaber auf “Profis”, Interessierte auf
Kreative. Sterz erscheint seit 1977 vierteljährlich. Auf der Homepage
http:/sterz.mur.at finden sich die bisherigen Ausgaben, der aktuelle
und der zukünftige Sterz. Unter “HEISS” gibt es das Allerneueste.
Sterz wird über Abonnements auch außerhalb Deutschsprachiens
vertrieben sowie durch Handverkauf und im Buch- und Zeitschriften-
handel in Österreich. Im Sterz werden kreative Disziplinen zu einem
Gesamtkunstwerk vereinigt. Das SterzAugenmerk gilt aufstrebenden
Talenten. SterzBeiträge sollen etwa 6000 Zeichen haben. SterzEssays
sind mit Zwischentitel leichter lesbar. SterzBiografien wird großes
Interesse entgegengebracht: Einige Zeilen zur Person, individuell
und bunt. Texte in Kopien, auf 31/2 Zoll-Diskette oder über E-Mail:
zeitschrift@sterz.mur.at SterzGrafiken brauchen nicht unbedingt
auf ein Thema einzugehen. Sterz erhält sich aus den Abonnements,
dem Verkauf, den Inseraten und den Förderungen. Sterz trägt sich
gerade selbst und zahlt keine Honorare. Mitarbeiter erhalten drei
Belegexemplare. SterzAutoren behalten das Copyright. Sterz
veröffentlicht nur Erstdrucke. SterzThemen werden im Vorwort,
mittels “Vorlauf” und auf der Homepage angekündigt.
Übrigens: Sterz 106, Krise, ist erschienen und erregt
kritisches Staunen und freundliche Bewunderung:
Sterz 106-Titelgrafik: Christian KRI Kammerhofer
.

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Federwelt Nr. 97, Dezember 2012 / Januar 2013 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren

Erstellt von Galaxykarl am 2. Dezember 2012

Federwelt Nr. 97, Dezember 2012 / Januar 2013 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren

(sfbentry)
Uschtrin Verlag, Dezember 2012 /Januar 2013
Heft, 19 x 27 cm, 66 Seiten
Literatur
ISSN 1439-8362
Artikel & Interviews: Sandra Uschtrin
Layout & Satz: Vogt und Boerboom
Titelfoto: Sandra Uschtrin

www.federwelt.de
www.facebook.com/uschtrin.verlag/
www.boerboom-vogt.de

Bisher konnte ich in jeder Federwelt-Ausgabe – natürlich einschließlich dieser Nr. 97 – etwas für mich Neues entdecken und so manches Aha-Erlebnis genießen. Dazu gibt es immer genug zu lernen, siehe „Textküche: Folge 6 – Rückblenden“ mit Gasch & Co. und „Aus der Werkstatt des Schriftstellers: Das Aussehen“ (von Protagonisten, Anm. des Rez.) von Oliver Uschmann. Das ist ja auch der „Witz“ so einer Fachzeitschrift. Apropos Witz: Ich hab mich fast weggeschmissen vor Lachen bei den Kolumnen „Die Kummerecke“ (ich bin mir gar nicht sicher, ob sich jemand tatsächlich ernsthaft mit so einem Projekt beschäftigen wollte) und Stephan Waldscheidts „Too big to fail“. Hoffen wir nur, dass es in einem Verlag nicht wirklich so zugeht.

Der Artikel „Mein Jahreseinkommen beträgt …“ von Bestsellerautorin Nina George sollte mal von Leuten gelesen werden, die nicht selbst schreiben, besonders ab dem Abschnitt: „Schreib doch mal Harriet Potter und verleg dich bei Amazon!“ Und noch ein Beitrag zum lieben Geld: „Erfolg ist schön – Erfolgreiche AutorInnen und ihr Geld / Die reichsten AutorInnen“ von Heribert Hinrichs. Das Schreiben ein hartes Brot und für manche gar eine „brotlose Kunst“ sein kann, dürfte hinreichend bekannt sein. Was allerdings in Deutschland selbst bei regelmäßig publizierten AutorInnen unterm Strich herauskommt, ist schon sehr ernüchternd.

Das große Thema „Normvertrag mit Kommentar“ findet in dieser Ausgabe seinen Abschluss – Teil 6 – in den §§ 10: Verramschung, Makulierung, 11: Rezensionen, 12: Urheberbenennung, Copyright-Vermerk, 13: Änderung der Eigentums- und Programmstrukturen und last-but-not-least 14: Schlussbestimmungen.

Darüber hinaus ist das Heft wieder mal so richtig vollgestopft:
- Gisela Elsner – gestorben, vergessen
- Literaturarchive und Literaturnachlässe
- Monacensia, Interview mit Elisabeth Tworke
- Filme über Autorinnen und Autoren
- Rezitationskurs von Michael Rossié: Anmoderation
- Mein erster Autorenvertrag: Reimer Eilers
- Reich werden mit Goetz Buchholz: Vorschuss
- FEDERWELT-Jurypreis (und die Gewinnergeschichte im Heft)
- Terminkalender Wettbewerbe und Stipendien
und noch viel mehr …

Wieder ein rundum gelungenes Heft, dass mehr als genug Anregung bietet, um die eigene Schreibarbeit voranzutreiben. Denn auch wenn die Vor- und Weihnachtszeit hektisch sein kann: die „Stille Zeit“ hat doch so manche Stunde übrig, in der man sich seinen Texten widmen kann.

Copyright © 2012 by Werner Karl
www.wernerkarl.org

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Federwelt Nr. 96, Oktober / November 2012 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren

Erstellt von Galaxykarl am 5. Oktober 2012

Federwelt Nr. 96, Oktober / November 2012 – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren

(sfbentry)
Uschtrin Verlag, Oktober / November 2012
Heft, 19 x 27 cm, 66 Seiten
Literatur
ISSN 1439-8362
Artikel & Interviews: Sandra Uschtrin
Layout & Satz: Vogt und Boerboom
Titelfoto: Sandra Uschtrin

www.federwelt.de
www.facebook.com/uschtrin.verlag/
www.boerboom-vogt.de

Mein erster Blick auf das Cover von Nr. 96 hat mich gleich an Bart Simpson denken lassen. Und in beiden Fällen – Federwelt und Schule – ist Wiederholung ein probates Mittel, um etwas dauerhaft im Kopf zu verankern. Das Mantra „Ich darf kein Geld verschwenden!“ ist da sicherlich nicht der schlechteste Satz, den man sich immer wieder in Erinnerung rufen sollte. Insofern: Titelbild gelungen! Und …

In Zeiten moderner Technologie – sprich: Internet – sollte man den Artikel von Anke Gasch sehr aufmerksam lesen und befolgen. Ich hatte mich schon vor einiger Zeit mit der VG Wort beschäftigt, bin aber – wahrscheinlich wie viele andere Autoren – an der recht umständlichen Anmeldung gescheitert. Der anschließende Frust sollte uns alle nicht davon abhalten, diesen Weg, wenigstens ein kleines Geld zu verdienen, doch noch zu begehen. „Wissenswertes zur Verwertungsgesellschaft (VG) Wort und dem Wahrnehmungsvertrag“ ab Seite 44.

Jeder Autor gibt seinem Werk einen Titel, zumindest einen Arbeitstitel. Und auch hier kann man sich mehr Gedanken machen, als man vermuten könnte. Jedes Mosaiksteinchen, das einfach stimmig ist und passt, erhöht die Chancen, von einer Literaturagentur oder einem Verlag angenommen zu werden. „Die Titel“ ab Seite 11.

Der Teufel mag das Wort Weihwasser gar nicht hören. Für einen Autor ist es der Begriff Füllwörter. Wie ein Damoklesschwert schwebt dieses Urteil von Lektoren und Korrektoren über dem Haupt – nein, dem Geist – des Schreibenden. In Oliver Uschmanns Schreibwerkstatt – samt einem wirklich guten Link-Tipp – findet man Balsam für die Autorenseele auf Seite 29.

Es klingt wie eine Ergänzung zu meinem Artikel „Was kann ich tun, um ein berühmter Autor zu werden?“:
„Tipps zum Autorenmarketing“ ab Seite 22 und gleich im Anschluss „Checkliste für Lesungen und Buchevents“.

Wie immer bietet die Federwelt aber noch viel mehr und zum wiederholten Male bedauere ich, dass ich dieses Magazin viel zu spät entdeckt habe. Ich möchte es nicht mehr missen.

Copyright © 2012 by Werner Karl

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Schoenberner, Gerhard: Fazit. Prosagedichte. – BEI UNS ZWEIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. Mai 2012

Schoenberner, Gerhard
Fazit

Prosagedichte

Verlag :      Argument Hamburg
ISBN :      978-3-88619-488-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      17,90 Eur[D] / 18,40 Eur[A] / 25,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 14.07.2011
Seiten/Umfang :      192 S. – 18,8 x 12,4 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 06.2011

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

Die Gedichte, die dieser Band in einer Auswahl vorlegt, sind in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden. Der Zeitpunkt eines Ereignisses lässt also keine Rückschlüsse auf das Datum der Niederschrift zu. Neben spontanen Notaten stehen Erinnerungen, die erst nach Jahren ihre Form gefunden haben, Fragmente eines ungeschriebenen Tagebuchs. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich um Erstveröffentlichungen.

Das Buch, thematisch in zehn Kapitel gegliedert, hält keine strenge Chronologie ein, sondern erlaubt sich immer wieder zeitliche Sprünge. Die Spanne der Themen reicht vom ganz Persönlichen bis zu den Angelegenheiten der Gesellschaft, von Erfahrungen der NS-Zeit bis zu den Konflikten der Gegenwart.

Schoenberners Texte sprechen in wechselnden Tonlagen. Poetische Beschreibung und philosophische Betrachtung, lakonischer Bericht und ironischer Kommentar stehen gleichberechtigt nebeneinander. Sie zeigen den Autor als sensiblen Beobachter und streitbaren Einzelgänger, der Partei ergreift, aber sich von niemandem vereinnahmen lässt.

Gerhard Schoenberner, geboren 1931, Berliner Publizist und Schriftsteller der Nachkriegsgeneration, gehört zu den Pionieren einer Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Am Anfang steht sein Buch »Der gelbe Stern« (FAZ: »Ein Jahrhundertbuch«), das 1960 erschien, bis heute als Standardwerk gilt und immer wieder als Quelle zitiert wird. »Zeugen sagen aus«, eine chronologische Montage von Augenzeugenberichten, sowie weitere Bücher und Essays, große Ausstellungen und Filme folgten. Eine 12-teilige Fernsehserie über Ideologie und Propaganda lief in allen Dritten Programmen der ARD. Schoenberner war Leiter des Deutschen Kulturzentrums in Tel Aviv, Co-Vorsitzender der »Freunde der deutschen Kinemathek in Berlin«, Gründungsdirektor der Gedenkstätte »Haus der Wannsee-Konferenz« und wissenschaftlicher Berater der »Topographie des Terrors«, Kurator großer filmhistorischer Perspektiven und Gast zahlreicher ausländischer Universitäten. Er ist Träger des Leo-Eitinger-Preises der Universität Oslo und des BVK I. Klasse. Seine Prosagedichte, die er in diesem Band zum ersten Mal in einer Auswahl vorlegt, zeigen den Essayisten und Publizisten von einer anderen, sehr persönlichen Seite. In ihnen verbinden sich subjektive Lebenserfahrung und politisches Engagement, Kunst und Gewissen.

PRESSEINFORMATIONEN:
„Ein politischer Publizist als Lyriker: das lässt das Schlimmste befürchten. Was mit den Gedichten von Gerhard Schoenberner aber vorliegt, ist das Allerbeste – perfekt rhythmisierte Protokolle gesellschaftlicher Verwerfungen wie psychischer Erschütterungen. Ich kann nur gratulieren.“ Fritz J. Raddatz

Die Gedichte sind in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden. Das Buch, thematisch in zehn Kapitel gegliedert, hält keine strenge Chronologie ein, sondern erlaubt sich immer wieder zeitliche Sprünge. Die Spanne der Themen reicht vom Persönlichen bis zu Angelegenheiten der Gesellschaft, von Erfahrungen der NS-Zeit bis zu Konflikten der Gegenwart. Es sind Fragmente eines ungeschriebenen Tagebuchs, NS-Zeit, Krieg und Nachkrieg sind eigene Kapitel gewidmet. Die Verhältnisse auf der südlichen Halbkugel sind Thema, Fragen der Existenz, Begegnungen mit Landschaften, Liebe, Alter und Tod.

Der Ton ist elegisch, satirisch, zornig, heiter, zuweilen sachlich. Poetische Impressionen, Liebeserklärungen an Menschen und Städte, Erinnerungen an die Schrecken der Vergangenheit und nüchterne Protokolle gegenwärtiger Konflikte und Zustände stehen gleichberechtigt nebeneinander. Allen gemeinsam ist eine unsentimentale Schreibweise. Die assoziative Montagetechnik bringt geografisch entfernte Orte und disparate Ereignisse, analoge Erfahrungen und Bilder zusammen, deckt deren inneren Zusammenhang auf. Die meisten Gedichte enthalten autobiografisches Material – frei verwendet oder literarisch verschlüsselt.

Neben spontanen Notaten stehen bedrängende Erinnerungsbilder. Zornig aus Liebe, spöttisch aus Trauer, bewegt aus Freude, so lernen wir den Autor, einen sensiblen und genauen Beobachter, in seinen Gedichten kennen. Für immer von den Erfahrungen der Vergangenheit geprägt und gerade deshalb engagiert in der Gegenwart. Gerhard Schoenberner – ein streitbarer Humanist, der Partei ergreift, sich dabei jedoch von niemandem vereinnahmen lässt. Fazit – die rückhaltlose Aufrichtigkeit seiner Bilanz macht dieses Buch zu einer confessio humana.

*
Stumme Emigranten
Der Ring an meinem Finger
Der Sessel, auf dem ich sitze
Der Beckmann über dem Schreibtisch
Der Rosenholzschrank in der Ecke
Sie alle sind 1933 geflohen
Emigranten, die nach Jahrzehnten
zurückkehrten
Der Ring hatte den längsten Weg
Er war in drei Lagern, fünf Ländern
Und reiste bis New York und zurück

*
Zum Autor:
Gerhard Schoenberner (Jg. 1931), Publizist und Schriftsteller, war einer der Ersten, die bereits Ende der fünfziger Jahre gegen viele Widerstände mit der von Th. W. Adorno geforderten Aufarbeitung der Vergangenheit ernst machten. Am Anfang steht sein Buch „Der gelbe Stern“ (FAZ: „Ein Jahrhundertbuch“), das 1960 erschien, bis heute als Standardwerk gilt und immer wieder als Quelle zitiert wird.

Schoenberner war Leiter des Deutschen Kulturzentrums in Tel Aviv, Co-Vorsitzender der »Freunde der deutschen Kinemathek« und Gründer der Berliner Bürgerinitiative »Aktives Museum«, erster Direktor der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und Vizepräsident des westdeutschen P.E.N.-Zentrums (Writers in Prison-Beauftragter). Seine verschiedenen beruflichen und ehrenamtlichen Funktionen sowie vom Goethe-Institut vermittelte Vortragsreisen führten den Autor in alle Welt. Wie viele vor ihm, hat er erst spät den Schritt vom Essay zum Gedicht gewagt und sich damit eine neue Ausdrucksform erobert.

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

Preisrätsel 2 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!):  Wann sind die Gedichte in dem Band entstanden? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 200 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen!

Gewonnen hat: Sönke Kirner und Paul Weisert. Herzlichen Glückwunsch! Wir danken unserem Sponsoren und auch allen Teilnehmern.

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SCHNEE IN DER STADT – ein Gedicht von Ariana Lazar

Erstellt von Ariana Lazar am 6. Februar 2012

Schnee in der Stadt

Ein Gedicht
von
Ariana Lazar

Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Die Stadt trägt jetzt ein weißes Kleid.
Sieh, wie eine Braut ist sie geputzt,
die Straßen sind nicht mehr verschmutzt,
die Dächer tragen weiße Hauben,
und auch die Bäume, kaum zu glauben,
dass dies die selbe Stadt soll sein,
die hier jetzt glänzt im Lichterschein.

So schmutzig grau war’s gestern noch,
und dunkel wie ein tiefes Loch,
doch heute ist es strahlend hell,
nur leider geht die Pracht sehr schnell,
Und eins, zwei, drei wird aus der Braut,
dann wieder eine Stadt, ganz laut.
Und was der Schnee gnädig versteckt,
das wird dann wieder aufgedeckt.

Gedämpft alle Geräusche sind
und lachend ruft ein jedes Kind:
Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Endlich ist wieder Rodelzeit!
Hol schnell den Schlitten aus dem Keller,
und lauf doch mal ein bisschen schneller,
sonst ist der Schnee ja wieder weg
und auf der Straße liegt nur Dreck.

Fast alle Autofahrer fluchen,
schon wieder heißt es Auto suchen.
Man muss jetzt glatt die Bremsen nutzen,
und auch die Windschutzscheibe putzen.
Die Fußgänger sind sehr erfreut,
denn nur in dieser kurzen Zeit,
sieht man den Hundedreck nicht mehr
und ruhiger ist der Verkehr.

Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Ein funkelnd Glitzern weit und breit.
Der Winter hat die Stadt geschmückt
drum ruft so mancher Mensch verzückt:
Hurra! Hurra! Es schneit! Es schneit!
Willkommen weiße Winterzeit!

Copyright Text und Eingangsbild © by Ariana Lazar 2012

Bildrechte: “Alltagsgeschichten (en gros)” (Alltag3.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Alltag-100-minus170-0.jpg” (Originaltitel: Alltag3.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Kaufempfehlung der Redaktion:

Osterwalder, Markus
Bobo im Schnee


Verlag :      Rowohlt Taschenbuch
ISBN :      978-3-499-21583-4
Einband :      Paperback
Preisinfo :      4,95 Eur[D] / 5,10 Eur[A] / 7,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      16 S., 4-farb. – 15,0 x 15,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      03.03.2012
Aus der Reihe :      rotfuchs 21583

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

Sechs neue Pappbilderbücher von Bobo Siebenschläfer warten nur darauf, von kleinen Lesern selbst in die Hand genommen zu werden! Ob Bobo einen Schneemann baut, ein Museum kennenlernt, einfach mal zu Hause bleibt oder Weihnachten feiert alle kleinen Bobo-Fans werden sich über ihre Bobo-Bücher freuen.

Markus Osterwalder wurde 1947 bei Zürich geboren. Schriftsetzerlehre, Graphiker bei einem Schulbuchverlag in Paris, dann bei einem Hamburger Verlag für die Zeitschrift “Akut”. Mehrere Jahre Layouter beim “Zeitmagazin”, jetzt künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverlag in Paris. Autor eines Illustratoren-Nachschlagewerkes. Markus Osterwalder lebt in Arcueil bei Paris.

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Titel bei Booklooker.de
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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Storys unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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DER ROBOSAUGER – Ein Science-Fiction-Gedicht von Ariana Lazar

Erstellt von Ariana Lazar am 23. Oktober 2011

Der Robosauger

Ein Science-Fiction-Gedicht
von
Ariana Lazar

Oh weh, man hat die Enterprise stibitzt,
denn was da durch die Bude flitzt,
den Boden macht ganz Krümelrein,
ist Enterprise geschrumpft und klein.

Und auch der gute Kaptain Kirk,
vermutet stark, dass er verkehrt,
will lieber in den Weltenraum,
statt zu saugen unterm Gummibaum.

Klingonen denkt er, wär’n mir Recht,
doch da kennt er die Mieze schlecht,
der ist das Dingsbums sehr suspekt
verblüfft hopst sie ein Stück weit weg.

Das runde Ding ist keine Maus
und saust doch durch das ganze Haus.
Drum wird es böse angestiert
und danach heftig attackiert.

Der Kaptain auf den Bildschirm schaut,
da draussen ist es wirklich laut.
Statt schwarz sieht er nur grau in grau
und dieses Grau macht laut Miau.

Das wundert den Vulkanier sehr!
Wo kommt im All ne Katze her?
Darum zieht er still die Stirne kraus,
derweil das Raumschiff saust durchs Haus.

Die ganze Crew ist voll entsetzt,
sieht wie die Katz die Krallen wetzt.
Ein Jeder sieht sich schon im Grab,
da wendet sich die Katze ab.

Zeigt dieser blöden kalten Maus
nur noch den Po und geht hinaus.
Seufzend sinkt Kirk im Sitz zurück,
da hatten sie mal wieder Glück.

Wieso glaubst Du, das sei gelogen?
Die Enterprise ist fortgeflogen?
Dann muss es wohl was andres sein,
das flitzt durchs Haus und macht schön rein. :-)

Copyright © by Ariana Lazar 2011

Bildrechte: Coverillustration “roboter-cover1.jpg” (Originaltitel: robotwalk.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “robotwalk01gelbstark.jpg” (Originaltitel: robotwalk.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.


Kaufempfehlung der Autorin:

Meyer, Sibylle
Mein Freund der Roboter

Servicerobotik für ältere Menschen – eine Antwort auf den demografischen Wandel? Studie – 4/2011

Herausgegeben von VDE Verband d. Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. / VDI – Verein Deutscher Ingenieure e.V. BMBF/VDE Innovationspartnerschaft AAL / DKE Deutsche Elektrotechnische Kommission im DIN u. VDE
Verlag :      VDE VERLAG
Website: http://www.vde-verlag.de
ISBN :      978-3-8007-3342-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      29,00 Eur[D] / 29,90 Eur[A]
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Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 15.09.2011
Seiten/Umfang :      VI, 148 S. – 24,0 x 17,0 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      10.10.2011

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Die Servicerobotik stellt für Industrie und Gesellschaft in doppelter Hinsicht eine Zukunftsstrategie dar: sie verspricht attraktive ökonomische Wachstumsraten, neue Arbeitsplätze und gleichzeitig Antworten auf die Herausforderungen des demographischen Wandels.

Serviceroboter könnten die Lücke schließen zwischen einer kontinuierlich alternden Bevölkerung, der zunehmenden Zahl von hochaltrigen und unterstützungsbedürftigen Menschen, der rückläufigen Erwerbsbevölkerung und dem Mangel an Pflegekräften. Serviceroboter könnten – so die Vision – gemeinsam mit den älteren Menschen den Alltag bewältigen und sie unterstützen, länger unabhängig von menschlicher Betreuung zu leben.

Doch gibt es überhaupt attraktive Anwendungen für die Servicerobotik für ältere Menschen? Und wie müssten Roboterassistenten gestaltet sein, dass ältere Menschen diese Maschinen Zugang zu ihrer Privatsphäre einräumen?

Diese Studie untersucht die Frage, welche Voraussetzungen für die Akzeptanz der Robitik für Ältere erfüllt sein müssen. Sie enthält ausführliche bild- und videogestützte Präsentation von 18 unterschiedlichen Roboteranwendungen, die zunächst mit den Probanden ausführlich diskutiert wurden.

Dieses Vorgehen ermöglicht differenzierte Ergebnisse zur Akzeptanz sowie Schlussfolgerungen im Hinblick auf die weitere Entwicklung der Servicerobotik für Ältere.

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PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Schoenberner, Gerhard – Fazit. Prosagedichte.

Erstellt von Detlef Hedderich am 8. August 2011

Schoenberner, Gerhard
Fazit

Prosagedichte

Verlag :      Argument Hamburg
ISBN :      978-3-88619-488-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      17,90 Eur[D] / 18,40 Eur[A] / 25,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 14.07.2011
Seiten/Umfang :      192 S. – 18,8 x 12,4 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 06.2011

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Die Gedichte, die dieser Band in einer Auswahl vorlegt, sind in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden. Der Zeitpunkt eines Ereignisses lässt also keine Rückschlüsse auf das Datum der Niederschrift zu. Neben spontanen Notaten stehen Erinnerungen, die erst nach Jahren ihre Form gefunden haben, Fragmente eines ungeschriebenen Tagebuchs. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich um Erstveröffentlichungen.

Das Buch, thematisch in zehn Kapitel gegliedert, hält keine strenge Chronologie ein, sondern erlaubt sich immer wieder zeitliche Sprünge. Die Spanne der Themen reicht vom ganz Persönlichen bis zu den Angelegenheiten der Gesellschaft, von Erfahrungen der NS-Zeit bis zu den Konflikten der Gegenwart.

Schoenberners Texte sprechen in wechselnden Tonlagen. Poetische Beschreibung und philosophische Betrachtung, lakonischer Bericht und ironischer Kommentar stehen gleichberechtigt nebeneinander. Sie zeigen den Autor als sensiblen Beobachter und streitbaren Einzelgänger, der Partei ergreift, aber sich von niemandem vereinnahmen lässt.

Gerhard Schoenberner, geboren 1931, Berliner Publizist und Schriftsteller der Nachkriegsgeneration, gehört zu den Pionieren einer Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Am Anfang steht sein Buch »Der gelbe Stern« (FAZ: »Ein Jahrhundertbuch«), das 1960 erschien, bis heute als Standardwerk gilt und immer wieder als Quelle zitiert wird. »Zeugen sagen aus«, eine chronologische Montage von Augenzeugenberichten, sowie weitere Bücher und Essays, große Ausstellungen und Filme folgten. Eine 12-teilige Fernsehserie über Ideologie und Propaganda lief in allen Dritten Programmen der ARD. Schoenberner war Leiter des Deutschen Kulturzentrums in Tel Aviv, Co-Vorsitzender der »Freunde der deutschen Kinemathek in Berlin«, Gründungsdirektor der Gedenkstätte »Haus der Wannsee-Konferenz« und wissenschaftlicher Berater der »Topographie des Terrors«, Kurator großer filmhistorischer Perspektiven und Gast zahlreicher ausländischer Universitäten. Er ist Träger des Leo-Eitinger-Preises der Universität Oslo und des BVK I. Klasse. Seine Prosagedichte, die er in diesem Band zum ersten Mal in einer Auswahl vorlegt, zeigen den Essayisten und Publizisten von einer anderen, sehr persönlichen Seite. In ihnen verbinden sich subjektive Lebenserfahrung und politisches Engagement, Kunst und Gewissen.

PRESSEINFORMATIONEN:
„Ein politischer Publizist als Lyriker: das lässt das Schlimmste befürchten. Was mit den Gedichten von Gerhard Schoenberner aber vorliegt, ist das Allerbeste – perfekt rhythmisierte Protokolle gesellschaftlicher Verwerfungen wie psychischer Erschütterungen. Ich kann nur gratulieren.“ Fritz J. Raddatz

Die Gedichte sind in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden. Das Buch, thematisch in zehn Kapitel gegliedert, hält keine strenge Chronologie ein, sondern erlaubt sich immer wieder zeitliche Sprünge. Die Spanne der Themen reicht vom Persönlichen bis zu Angelegenheiten der Gesellschaft, von Erfahrungen der NS-Zeit bis zu Konflikten der Gegenwart. Es sind Fragmente eines ungeschriebenen Tagebuchs, NS-Zeit, Krieg und Nachkrieg sind eigene Kapitel gewidmet. Die Verhältnisse auf der südlichen Halbkugel sind Thema, Fragen der Existenz, Begegnungen mit Landschaften, Liebe, Alter und Tod.

Der Ton ist elegisch, satirisch, zornig, heiter, zuweilen sachlich. Poetische Impressionen, Liebeserklärungen an Menschen und Städte, Erinnerungen an die Schrecken der Vergangenheit und nüchterne Protokolle gegenwärtiger Konflikte und Zustände stehen gleichberechtigt nebeneinander. Allen gemeinsam ist eine unsentimentale Schreibweise. Die assoziative Montagetechnik bringt geografisch entfernte Orte und disparate Ereignisse, analoge Erfahrungen und Bilder zusammen, deckt deren inneren Zusammenhang auf. Die meisten Gedichte enthalten autobiografisches Material – frei verwendet oder literarisch verschlüsselt.

Neben spontanen Notaten stehen bedrängende Erinnerungsbilder. Zornig aus Liebe, spöttisch aus Trauer, bewegt aus Freude, so lernen wir den Autor, einen sensiblen und genauen Beobachter, in seinen Gedichten kennen. Für immer von den Erfahrungen der Vergangenheit geprägt und gerade deshalb engagiert in der Gegenwart. Gerhard Schoenberner – ein streitbarer Humanist, der Partei ergreift, sich dabei jedoch von niemandem vereinnahmen lässt. Fazit – die rückhaltlose Aufrichtigkeit seiner Bilanz macht dieses Buch zu einer confessio humana.

*
Stumme Emigranten
Der Ring an meinem Finger
Der Sessel, auf dem ich sitze
Der Beckmann über dem Schreibtisch
Der Rosenholzschrank in der Ecke
Sie alle sind 1933 geflohen
Emigranten, die nach Jahrzehnten
zurückkehrten
Der Ring hatte den längsten Weg
Er war in drei Lagern, fünf Ländern
Und reiste bis New York und zurück

*
Zum Autor:
Gerhard Schoenberner (Jg. 1931), Publizist und Schriftsteller, war einer der Ersten, die bereits Ende der fünfziger Jahre gegen viele Widerstände mit der von Th. W. Adorno geforderten Aufarbeitung der Vergangenheit ernst machten. Am Anfang steht sein Buch „Der gelbe Stern“ (FAZ: „Ein Jahrhundertbuch“), das 1960 erschien, bis heute als Standardwerk gilt und immer wieder als Quelle zitiert wird.

Schoenberner war Leiter des Deutschen Kulturzentrums in Tel Aviv, Co-Vorsitzender der »Freunde der deutschen Kinemathek« und Gründer der Berliner Bürgerinitiative »Aktives Museum«, erster Direktor der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und Vizepräsident des westdeutschen P.E.N.-Zentrums (Writers in Prison-Beauftragter). Seine verschiedenen beruflichen und ehrenamtlichen Funktionen sowie vom Goethe-Institut vermittelte Vortragsreisen führten den Autor in alle Welt. Wie viele vor ihm, hat er erst spät den Schritt vom Essay zum Gedicht gewagt und sich damit eine neue Ausdrucksform erobert.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!):  Wann sind die Gedichte in dem Band entstanden? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Sara Schade, Lisa Naumovich und Stephan Bresch. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Eben, Robert – Unerreichbar nah- Gedichtsammlung.

Erstellt von Detlef Hedderich am 19. Februar 2011

Eben, Robert
Unerreichbar nah

Gedichtsammlung

Verlag :      Books on Demand
ISBN :      978-3-8391-6725-0
Einband :      Paperback
Preisinfo :      6,50 Eur[D] / 6,70 Eur[A] / 11,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 60 S. – 19,0 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 21.07.2010
Gewicht :      73 g

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Gedichte über die Liebe, die Natur und deren Bewohner, über das Alltägliche und gezielte Kritik an unserer Gesellschaft. Unerreichbar nah. Ich sehe dich deutlich vor mir, sehe die Konturen deines Gesichts, den Glanz deiner Haare, das Leuchten deiner Augen. Deine Schönheit verzaubert mich. Als hättest du einen Zauberum mich gelegt, der michstets in deinen Bann zieht. Ich betrachte dichund mein Herz wird schwer. Denn was ich sehe, ist nur dein Foto, du bist unerreichbar und doch so nah. EICHENBLATT LITERATUR www.eben-robert.de

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Preisrätsel 3x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie lautet die Homepageadresse des Autoren?  (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Darius Fehr, Detlef Flurschuetz und Tanja Glück. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOR UND ALLEN TEILNEHMERN!

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