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Literatur-Blog

Archiv für die 'Krimi' Kategorie

Alexa Hennig von Lange: Der Atem der Angst – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 24. Mai 2013

Alexa Hennig von Lange
Der Atem der Angst

cbt-Verlag, München, 1. Auflage: 03/2013
PB mit Klappbroschur
Jugendbuch, Thriller, Drama, Romance
ISBN 978-3-570-16092-3
Titelgestaltung von Zeichenpool,  München unter Verwendung von Motiven von Shutterstock
Autorenfoto von Thomas Koy

www.cbt-jugendbuch.de
www.alexahenningvonlange.de
www.zeichenpool.de
www.shutterstock.com

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Titel erhältlich bei ebook.de

Michelles kleine Schwester Leonie verschwindet spurlos aus der Sportstunde. Ein unbekannter Anrufer teilt dem entsetzten Teenager mit, dass Leonie nichts passieren wird, wenn sich Michelle an ihrer statt opfert. Kurz darauf ist auch Michelle wie vom Erdboden verschluckt. Ihr Freund Louis, der seine jüngere Schwester Isabel vor einigen Jahren auf ähnliche Weise verloren hat, lässt nichts unversucht, um Michelle zu finden. Sein Vater hatte sich für Isabel geopfert – vergeblich. Bis das Mädchen gefunden wurde, war es tot. Louis folgt einer Spur in den Wald und trifft dort auf Maya, die sich seit sieben Jahren in der Wildnis versteckt, weil ihr inzwischen verunglückter Vater befürchtet hatte, dass auch sie auf die Liste des Mörders geraten könnte. Zwar weiß Maya nicht viel, aber genug, um einige von Louis Fragen beantworten und das Verschwinden der Mädchen mit zurückliegenden Tragödien in Zusammenhang bringen zu können.

Zunächst liest sich „Der Atem der Angst“ wie ein konventioneller, recht brutaler Krimi, in dem Kinder entführt werden und man den Angehörigen verspricht, dass das Opfer freikommt, wenn ein anderer seine Stelle einnimmt. Dann fließt ein Hauch „Robinson Crusoe“ ein, denn nach dem ersten Vorfall dieser Art flohen Maya und ihr Vater aus dem Ort St. Golden und versteckten sich im Wald, damit „die Widerlichen“ sie nicht erwischen können. Dass sich an Komfort gewöhnte Stadtbewohner mehrere Jahre in der Wildnis durchschlagen, praktisch mit auf Steinzeit-Niveau gesunkenen Hilfsmitteln, lässt das Ganze unglaubwürdig wirken, da es logischer erscheint, wenn sich Vater und Tochter anderweitig abgesetzt hätten (Ausland, neue Identitäten), sofern sie nicht den Mut aufbrachten, die Polizei einzuschalten. In der Nähe zu bleiben und die Entdeckung zu riskieren, ist schlicht naiv, wenn nicht gar dumm. Allerdings hätte dann die Handlung nicht funktioniert, denn Louis und Maya, die beide eine Art Halbwissen besitzen, fügen gemeinsam das Puzzle zusammen, bei dem eine Tragödie in den Fokus rückt, die sich vor ihrer Geburt abspielte und die Konsequenzen für alle Beteiligten nach sich zog. Wie sich herausstellt, gibt es keineswegs nur einen Mörder, der sich rächen will – alles ist sehr viel komplizierter.

Und damit schon wieder unnötig verwinkelt, weil es den Erfolg der Recherche von zahlreichen Zufällen und scheinbaren Nebensächlichkeiten abhängig macht, die zusammen zwar die Lösung ergeben, jedoch andere Fragen aufwerfen, denen später nicht mehr nachgegangen wird wie das weitere Schicksal von ‚Niemand‘ und Leonie, die zwar überlebt, aber zweifellos traumatisiert ist und keine intakte Familie vorfindet. Die einzelnen Kapitel werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, mal aus der von Louis, dann aus der von Maya, von der Polizistin Heidi u. a. Auch dieses ‚Patchwork‘ trägt seinen Teil dazu bei, dass sich die Geschichte allmählich zu einem Bild formt. Nach der Lektüre fragt man sich, ob es wirklich notwendig war, den wahren Drahtzieher am Schluss so brutal reagieren zu lassen, da sich der Titel an Leser ab etwa 14 Jahre wendet.

„Der Atem der Angst“ ist ein durchaus spannendes Buch, aber vom Thema her nicht neu und stellenweise unnötig brutal, vor allem in Hinblick auf die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahre.

Copyright © 2013 by Irene Salzmann (IS)

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Für welche Zielgruppe welchen Alters empfielt die Rezensentin das vorliegende Buch? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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Richard R. Roesch: Pink Clover Club – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Mai 2013

Richard R. Roesch
Pink Clover Club

Sutton
ISBN 978-3-95400-160-6
Krimi
1. Auflage: 11.04.2013
Gestaltung und Satz: Sutton Verlag
Foto: Sebastian Holzbrecher
Taschenbuch, 224 Seiten

www.suttonverlag.de
www.sutton-belletristik.de

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Der Autor:

Richard R. Roesch, mit bürgerlichem Namen Volker H. Altwasser, ist in Greifswald geboren. Mittlerweile lebt und schreibt er in Rostock. 2011 wurde der Schriftsteller mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet und war für den Deutschen Buchpreis nominiert. „Pink Clover Club“ ist nach „French 75“ der zweite Fall für Pawel Höchst.

Das Buch:

Pawel Höchst, ehemaliger Seemann und gestandener Mann russischer Abstammung, hat sich als Privatdetektiv selbstständig gemacht. Derzeit lebt er alleine, nachdem er seiner Frau einen Fehltritt nicht verzeihen kann und Frau und Kinder verlassen hat. Während er mit seinem Büro in andere Räumlichkeiten umzieht, lassen neue Aufträge noch auf sich warten. Pawel schiebt das auf seine Popularität im Zusammenhang mit der Festnahme eines gesuchten Frauenmörders. Da kommt es ihm nur gelegen, dass Kriminalhauptkommissar Kurt Elliot ihn um Hilfe im Zusammenhang mit einem Todesfall bittet. Die prominente Frau Luise Temmen wurde in einem Hotelzimmer in Rostock tot aufgefunden. Auf den ersten Blick sieht es nach Selbstmord aus, aber dem ist wohl nicht so.

Pawel beginnt seine Ermittlungen und macht sich dafür auch ein Bild im Haus der Verstorbenen in Schwerin und im Umfeld der Toten. Dabei macht er die Bekanntschaft eines Hundes, der ihm zum treuen Begleiter wird und eines anderen Privatdetektivs, der Pawel auch einige Hinweise liefert.

„Pink Clover Club“ ist der zweite Kriminalroman des Autors Richard R. Roesch rund um den verschrobenen Detektiv Pawel Höchst, der mit seinem Verhalten und seinen Ansichten nicht gerade die Sympathien vieler Leser wecken wird. Dennoch ist es interessant seinen Ermittlungen zu folgen. Diese allerdings schreiten, so hat man den Eindruck, eher zufällig voran und Pawel selbst braucht kaum etwas dazu zu tun. Unterstützt wird er übrigens von Kevin, einem homosexuellen Polizisten in Ausbildung, der noch seinen praktischen Ausbildungsabschnitt absolvieren muss. Die Auflösung des Falles gelingt, die Hintergründe der Tat werden nachvollziehbar geschildert, aber am Ende bleiben zu viele Nebenschauplätze einfach ungeklärt. Das macht die Geschichte insgesamt gesehen einfach nicht rund und schmälert den Gesamteindruck. Auch Spannung will nicht so richtig aufkommen. An vielen Stellen plätschert die Handlung einfach nur dahin und nimmt nicht richtig Fahrt auf.

Unangenehme und verschrobene Protagonisten sind grundsätzlich sicher nicht verkehrt. Man muss ja als Leser nicht jeden Charakter einer Geschichte lieben, aber hier wird doch sehr viel mit Klischees gearbeitet und Pawel Höchst damit in eine Schublade gesteckt, die er vielleicht so extrem gar nicht verdient hat.

„Pink Clover Club“ ist mehr Roman als Krimi und eine sehr klischeebehaftete Momentaufnahme aus dem Leben eines Privatdetektivs.

Copyright © 2013 by Iris Gasper

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Steve Mosby: Schwarze Blumen – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 14. Mai 2013

Steve Mosby
Schwarze Blumen

Droemer Verlag
ISBN 978-3-426-19927-5
Thriller
Erschienen 03.Februar 2012
Originaltitel: Black Flowers
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Umschlagabbildung: FinePic, München
Umfang: 400 Seiten, kartoniert

www.droemer-knaur.de
www.theleftroom.co.uk

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Zum Autor:

Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Seit seiner Kindheit war Schreiben seine Leidenschaft. Mit “Der 50/50-Killer” gelang ihm der Durchbruch als hochklassiger Thrillerautor.

Zur Handlung:

Ein kleines verschwundenes Mädchen taucht wie aus dem Nichts auf der Promenade von Whitkirk wieder auf, nur eine Tasche in der Hand mit einer schwarzen Blume als Inhalt. Zudem spricht sie kaum. Auf dieses Ereignis stößt Neil Dawson, als er im Nachlass seines angeblich Selbstmord begangenen einen älteren Roman findet, der sich genau mit dieser Geschichte beschäftigt. Reiner Zufall oder ein bewusst gewählte Geschichte, die vielleicht gar keine ist, sondern die grausame Realität?

Als Neils Freundin jedoch verschwindet und ein Anrufer ihn aufklärt, er werde sie niemals wiedersehen, verfolgte er die entdeckten Spuren genauer und muss ebenso wie die ermittelnde Polizistin eine grauenvolle Entdeckung machen. Was ist hier real, was Einbildung? Was Gegenward, was Vergangenheit? Oder wird in der Zukunft vielleichte erst passieren? Ein Rätsel jagt das nächste, und alle verschwimmen in Auszügen aus dem Roman, den Neil bei seinem Vater entdeckt hat. Neil begibt sich auf die Suche nach dem unheilvollen Ort, wo er seine Freundin vermutet. Und von diesem auch das kleine Mädchen gekommen sein könnte …

Mein Fazit:

Gemäß dem Klappentext “Das Mädchen. Die Falle. Das Grauen.“ erwartet man einen fesselnden geheimnisvollen Thriller. Leider muss ich persönlich hier Abstriche machen. Die Grundidee ist interessant, die Umsetzung ist jedoch meines Erachtens durch viele Perspektiven- und Zeitsprünge verwirrend und durch einige Längen leider nicht voll ausgeschöpft. Aus der Geschichte hätte man mehr machen können. Sehr gut gefallen hat mir jedoch nach der eher zähen Erzählung das komplexe Ende, der sogenannte „Showdown“, der mich jedoch nicht komplett entschädigen konnte, weil ich mir die Zusammenhänge in der Story nochmal mühsam vor Augen führen musste. Die eigentliche Story ist für mich eher schwer zu durchschauen.

Zusammengefasst bin ich daher bezüglich einer Empfehlung hin- und her gerissen. Für mich persönlich hat sich nicht ganz das erfüllt, was ich mir von der Geschichte im Bezug auf einen spannenden Thriller versprochen habe. Geheimnisvoll sicher, doch bei mir benötigt das Spannungsaufkommen einen längeren Anlauf. Schade, aber vielleicht gefällt mir ein weiteres Buch des Autors besser. Potential ist auf jeden Fall vorhanden.

Copyright © 2013 by Sandra Stockem

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Dübell, Richard. Allerheiligen. Kriminalroman – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 13. Mai 2013

Dübell, Richard
Allerheiligen

Kriminalroman

Verlag :      Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN :      978-3-548-28486-6
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,99 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 13,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 08.05.2013
Seiten/Umfang :      ca. 416 S.
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      14.05.2013
Aus der Reihe :      Ullstein Taschenbuch 28486
Ullstein Belletristik  28486

Sakrisch guad: Mord und Totschlag in Landshut.

Da legst di nieder! Ein gefährlicher Geiselnehmer im idyllischen Landshut? Auch das noch. Kommissar Peter Bernward ist genervt: Sein Vater plagt ihn mit Vorträgen über Ahnenforschung. Die attraktive Kommissarin Flora Sander lässt ihn ständig abblitzen. Und jetzt behindern die arroganten Kollegen aus München auch noch seine Ermittlungen. Aber so leicht lässt sich ein niederbayerischer Dickschädel nicht von einer heißen Spur abbringen – und dann wird’s gefährlich …

Richard Dübell, geboren 1962, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen bei Landshut. Als Autor von historischen Romanen stürmt er seit Jahren die Bestsellerlisten. Mit Allerheiligen legt er nun seinen ersten Kriminalroman vor.
www.duebell.de

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Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Kommissar Peter Bernward ist genervt: Sein Vater plagt ihn mit Vorträgen über was? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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Gaylin, Alison: Aschebraut – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. April 2013

Gaylin, Alison
Aschebraut

Übersetzt von Hege, Uta
Verlag :      Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN :      978-3-548-28379-1
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,99 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 13,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 23.04.2013
Seiten/Umfang :      ca. 464 S.
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      12.04.2013
Aus der Reihe :      Ullstein Taschenbuch 28379
Ullstein Belletristik  28379
Ein Brenna-Spector-Krimi  2

Brenna Spector hat eine besondere Gabe: Sie kann sich an alles erinnern, jeden Moment ihres Lebens sehen, riechen, hören, schmecken. In ihrem Job als Privatdetektivin ist das ein Segen, für sie persönlich ein Fluch. Ihr neuester Fall: ein vermisstes Mädchen. Brenna gerät schnell in einen Strudel aus Obsessionen, Sex, Schuld und Mord – und privaten Alpträumen. Ist die Vermisste etwa Brennas vor Jahren spurlos verschwundene kleine Schwester?

Alison Gaylin lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in den USA. Aschebraut ist nach Dornröschenschlaf der zweite Teil der Serie um Brenna Spector, der Detektivin mit dem autobiographischen Gedächtnis.

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Titel erhältlich bei Buch 24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei eBook.de

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Jessica Kremser: Frau Maier fischt im Trüben – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. April 2013

Jessica Kremser
Frau Maier fischt im Trüben

Pendragon Verlag, Bielefeld, 07/2012
TB, Chiemgau-Krimi
ISBN 978-3-8653-2340-8
Titelgestaltung von Ute Zeißler, Bielefeld

www.pendragon.de/

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Titel erhältlich bei eBook.de

Frau Maier lebt allein und zurückgezogen am Ufer des Chiemsees. Dass heißt, so ganz allein ist sie eigentlich nicht, denn eine Katze leistet ihr ab und zu Gesellschaft. Frau Maiers Leben verläuft in ruhigen, geordneten Bahnen, und eigentlich ist sie recht zufrieden mit sich und ihrer Welt, obwohl die lastende Einsamkeit und ihre Vergangenheit ihr manchmal schwer auf dem Gemüt lasten. Die Eintönigkeit wird jäh unterbrochen, als Frau Maier eines frühen Montagmorgens am Ufer des Chiemsees, zwischen dem Schilf, eine Frauenleiche findet. Noch am Fundort der Leiche, die Frau Maier als Anita Graf identifiziert, hat die ältere Dame den Eindruck, beobachtet zu werden, doch niemand gibt sich zu erkennen.

Als die Polizei endlich eintrifft, die Frau Maier in Ermangelung eines Telefons erst umständlich über ihre Bekannte Elfriede Gruber, Filialleiterin der örtlichen Sparkasse, rufen lassen musste, ereilt sie der Schock ihres Lebens: die Leiche ist verschwunden. Kommissar Brandner zeigt wenig Begeisterung über diesen ‚Scherz‘ einer schrulligen alten Dame, die offensichtlich auf der Suche nach Aufmerksamkeit ist. Also hetzt er ihr den jungen, etwas unbeholfen wirkenden Polizeipsychologen Frank Schön auf den Hals, dem Frau Maier aber nur die kalte Schulter zeigt. Sie weiß, was sie gesehen hat, und sie ist fest entschlossen, den Fall auf eigene Faust zu lösen. Immerhin ist Anita Graf, die kürzlich erst aus den USA zurückgekehrt ist, um ihre Schwester zu besuchen, seit jenem Montagmorgen spurlos verschwunden. Und kurz nachdem Frau Maier begonnen hat, eigene Recherchen anzustellen, erhält sie nächtlichen Besuch von einem Unbekannten, der ihr unmissverständlich zu verstehen gibt, was die ältere Dame erwartet, wenn sie die Sache nicht auf sich beruhen lässt …

Krimis müssen nicht immer blutig und ernst sein. Sie müssen nicht mal gesellschaftliche Missstände aufdecken. Sie können auch einfach gut durchdacht und unterhaltsam sein. Wichtig ist eine sympathische, glaubhafte Protagonistin. Da stört es nicht einmal, wenn die Hauptfigur ihren Vornamen nicht preisgibt und einfach Frau Maier genannt wird. So geschehen im Krimi-Debüt der angehenden Schriftstellerin Jessica Kremser, die bislang als Redakteurin für diverse Zeitschriften gearbeitet hat. Wie viele gute Krimis, so beginnt auch der vorliegende Roman mit dem Fund einer Leiche, und ehe es sich Frau Maier versieht, ist sie selbst mitten drin in den Ermittlungen. Ältere Frau, die von der Polizei nicht ernst genommen wird und auf eigene Faust auf Mörderjagd geht. Klingt ein bisschen nach „Miss Marple“, oder? Aber weit gefehlt. Frau Maier fühlt sich nicht zur Hobby-Detektivin berufen, sondern will einfach nicht als schrullige und senile alte Frau hingestellt werden.

Obwohl der Roman durchaus seine amüsanten Momente hat und vor allen Dingen in den Dialogen mit dem Polizeipsychologen Frank Schön einen feinen Sinn für Humor besitzt, ist Frau Maier keine Witzfigur. Im Gegenteil, Jessica Kremser hat die alte Dame sehr einfühlsam geschildert, insbesondere ihre tiefe Zuneigung zu der Katze, deren Name ebenfalls nicht genannt wird, sofern sie denn einen besitzt. Als Frau Maier sich der Bedrohung durch den unbekannten nächtlichen Besucher bewusst wird, hadert sie bisweilen auch mit ihrem Schicksal, vor allem mit der Einsamkeit. Dadurch wird Frau Maier von einer  oberflächlichen Romanfigur zu einem Menschen mit Sorgen und Nöten. Tatsächlich nimmt die Hauptfigur derart viel Raum ein, dass die Handlung um Frank Schön im Mittelteil des Romans fast gänzlich zum Erliegen kommt, ehe er am Ende wieder stärker in Aktion tritt. „Frau Maier fischt im Trüben“ ist ein herrlich minimalistisch und lebendig geschriebener Dorfkrimi, der erfrischend zeitlos ist und gänzlich ohne modernen, technischen Schnickschnack auskommt. Frau Maier verzichtet auf Handy und Internet, ja, sie besitzt nicht einmal ein gewöhnliches Telefon. Dadurch wird sie nur noch bodenständiger und liebenswerter.

Dieser Krimi ist perfekt, um in unserer übertechnisierten und hektischen Gesellschaft einen Augenblick inne zu halten. Das Etikett „Chiemgau-Krimi“ ist allerdings lediglich ein Zugeständnis an den derzeitigen Regional-Krimi-Trend. Um an dem Roman seine Freude zu haben, muss man den Chiemsee nicht gesehen haben. Das erste Mal in der Verlagsgeschichte ziert ein Tier das Titelbild eines Krimis aus dem Pendragon Verlag. Frau Maiers Katze spielt zwar keine tragende Rolle, bringt den Fall aber letztendlich ins Rollen und ist für das emotionale Gleichgewicht der Heldin eine wichtige und unerlässliche Stütze. Ein schönes Titelbild, das wirklich hervorragend zum Titel passt.

„Frau Maier fischt im Tüben“ bietet ein ruhiges und gut durchdachtes Krimi-Debüt mit einer liebenswerten Heldin. Trotz der Etikettierung ‚Chiemgau-Krimi‘ ist der Roman kein weiteres Produkt der Regional-Krimi-Welle, sondern ein zeitloser und bodenständiger Unterhaltungsroman.

Copyright by 2013 © Florian Hilleberg (FH)

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Frau Maier lebt allein und zurückgezogen am Ufer welchen Sees? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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Gillian Philip: Das fünfte Mädchen – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 19. April 2013

Gillian Philip
Das fünfte Mädchen

The Opposite of Amber, GB, 2011
cbt-Verlag, München, 04/2013
TB, Jugendbuch, Thriller, Drama, Romance
ISBN 978-3-570-30832-5
Aus dem Englischen von Antoinette Gittinger
Titelgestaltung von init.büro für Gestaltung, Bielefeld unter Verwendung eines Fotos von Gettyimages
Autorenfoto von Bloomsbury

www.cbt-jugendbuch.de
www.gillianphilip.com

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch 24.de
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Ein Mörder geht um. Seine Taten folgen stets demselben Muster: Ein junges Mädchen, das sich prostituiert hat, wird getötet und ihre Leiche so abgelegt, das alle Spuren getilgt sind, wenn sie nach einer Weile gefunden wird. Nur einmal begeht er einen Fehler und ermordet ein Mädchen, das nach einem Streit lediglich von zu Hause fortbleiben wollte. Nach dem Tod der Mutter kümmert sich Jinn um ihre jüngere Schwester Ruby. Um über die Runden zu kommen, arbeitet Jinn im Mini-Markt, und Ruby hat eine Lehrstelle bei einem Friseur angenommen. Sie sind glücklich, so wie alles ist – doch dann taucht Jinns alter Schwarm Nathan wieder auf. Es heißt, er wäre nach einer Messerstecherei im Gefängnis gelandet und gerade frei gekommen.

Prompt nistet er sich im kleinen Haus der Schwestern ein und treibt durch seine Anwesenheit einen Keil zwischen die beiden. Nach einer Auseinandersetzung mit Ruby ziehen Nathan und Jinn aus. Die Schwestern sehen einander immer seltener, und Ruby findet bei Cameron, einem früheren Mitschüler, Trost. Es dauert nicht lang, bis Jinn für Nathan stiehlt, darum ihren Job verliert und sich schließlich unter dem Namen Jinx prostituiert, um das Geld aufzutreiben, das er für seine Dealer benötigt. Dann wird Jinn tot aufgefunden. Sie ist „das fünfte Mädchen“. Aber wer ist der Täter? Nathan mit seiner dubiosen Vergangenheit? Tom, der Jinn immer gern hatte und ein Kunde von Jinx war? Oder …?

Die Mordfälle sind kein großes Thema. Sie werden hin und wieder erwähnt, denn die Mädchen sollen vorsichtig sein, damit sie nicht die nächsten Opfer sind, aber das ist auch schon alles. So etwas steht in der Zeitung, es passiert irgendwo und irgendwem, jedoch nie einem selbst oder jemandem, den man kannte.
Der Schwerpunkt der Handlung liegt auf der sich verändernden Beziehung der grundverschiedenen Schwestern. Jinn ist extrovertiert und versucht, dem Leben das Beste abzugewinnen, trotzdem sie schon früh in die Mutterrolle schlüpfen musste. Ruby stand immer in ihrem Schatten, sah dies jedoch stets positiv, da sie ungern redet und keine Aufmerksamkeit auf sich lenken möchte. Ihre kleine Welt ist heil, bis Nathan sich einmischt. Jinn will sich nun nicht länger nur um Ruby kümmern, sondern ein neues Leben mit Nathan beginnen, der sie zwar zu lieben scheint, sich jedoch vor allem ins gemachte Nest setzt. Um ihn zu halten und ihm zu helfen, gerät Jinn immer mehr auf die schiefe Bahn, freiwillig, da er sie zu nichts zwingt. Sie zur Vernunft zu bringen ist unmöglich, da sie schon immer scharf auf Nathan war und er, wie sie meint, sie mehr braucht als Ruby. Diese wiederum möchte ihre Schwester nicht verlieren, schon gar nicht an einen Lump, für den sie Dinge tut, die einfach nicht richtig sind.

Aber es gibt noch etwas anderes, das Ruby beschäftigt: Ein Junge, Toms Bruder Alex, ist ihretwegen vom Dach gesprungen und hat schwer verletzt überlebt. Obwohl sie sich sagt, dass es seine Entscheidung war, macht sie sich Vorwürfe, da sie wusste, dass er sich in sie verliebt hatte und ihre unbedachten Worte ihn zu dieser Tat getrieben haben. Ist Schweigen dann nicht besser? Und gut schweigen kann sie zusammen mit Cameron, der geduldig wartet, bis sie soweit ist, sich ihm zu öffnen. In dieser Hinsicht gibt es eine Parallele zwischen den Schwestern. Jede von ihnen könnte mit einem netten Jungen zusammen sein, der sie liebt und mit ihr ein ‚normales‘ Leben führen würden. Beide jedoch sehnen sich nach etwas bzw. einem ‚Besseren‘, der attraktiver ist, mehr Aufregung verspricht, weniger vorhersehbar ist. Wie es scheint, können sie sich letztlich, nachdem sie ihre Wahl getroffen haben, nicht auf Nathan und Cameron verlassen. Oder sind die Jungen doch besser, als erwartet?

Als Jinn zu Jinx wird und Ruby aus ihrem Leben heraushalten will, damit sie nichts mit Nathans dubiosen Kumpanen zu tun bekommt, versucht Ruby immer noch, die Schwester zu retten, sogar wenn der Preis Nathan als Mitbewohner ist. Kurz darauf ist Jinn tot, Ruby glaubt, den Täter zu kennen und will Rache, doch per Zufall findet sie heraus, dass sie sich geirrt hat und gerät dadurch in Gefahr. Und erst jetzt wird die Handlung spannend. Zuvor wurde zu viel reflektiert, von Ruby, die so gut wie nie spricht und deshalb für seltsam gehalten wird. Man erfährt viel über ihre kleine Familie und ihr Denken. Der Roman ist tatsächlich mehr ein Drama als ein Thriller, da die Krimi-Elemente allein durch die seltenen Hinweise auf eine Mordserie in die Handlung gelangen und darauf vorbereiten, dass die Schwestern involviert werden. Der kurze Moment am Ende, als sich der Täter zu erkennen gibt, kann nicht darüber hinweg täuschen, dass „Das fünfte Mädchen“ in erster Linie eine Milieu-Studie ist über zerrüttete und exzentrische Familien sowie die scheinbar harmlos-netten Einzelgänger in einer kleinen britischen Ortschaft und den schnellen Weg abwärts, der ungeahnte Konsequenzen haben kann.

Der Titel wendet sich an Leserinnen ab 15 Jahre, die sich für ein realistisch inszeniertes, handlungsarmes Drama erwärmen können, das weniger Thriller ist, als der Klappentext verspricht. Dem jüngeren Publikum dürfte die Aufbereitung der Problematiken und die träge Romanze zwischen Ruby und Cameron, die im Kontrast zu der Hals über Kopf-Liebe von Jinn und Nathan steht, auf Dauer zu eintönig sein, zumal die Entwicklungen vorhersehbar sind.

Copyright by 2013 © Irene Salzmann (IS)

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Waffentod – Im Meer der Zeiten”

Erstellt von Cameo Flush am 15. April 2013

“Waffentod – Im Meer der Zeiten”

sfbasar.de-Anthologie Band 10

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Editorial

Liebe Besucher, liebe Leser, liebe Community-Autoren

Die Anthologie wächst – heute kann ich Euch neue Leseproben anbieten! Sämtliche Community-Autoren und solche, die es werden wollen, sind weiterhin aufgerufen, die Anthologie mit zahlreichen Beiträgen zu bereichern. Rückmeldungen in Form von Lob, Kritik oder Verbesserungsvorschlägen sind ausdrücklich erwünscht.

Der Titel dieser Anthologie lautet: WAFFENTOD

Der Tod ist Teil des Lebens und in der Regel dürfte ihm niemand entgehen können. Den Tod nicht durch Altersschwäche, durch Unfall oder Krankheit zu erleben, sondern durch den Einsatz einer Waffe, wird ebenso sicher niemand erleben wollen. Sicher? Was ist aber mit hoffnungslos Kranken? Ist Sterbehilfe – ob nun durch ein Medikament oder durch eine Waffe – nicht etwas, was der/die Leidende sich sogar erhofft? Oder ein stolzer Krieger, der nur ehrenvoll im Kampf sterben will, um dann an der Seite seiner Ahnen und Götter ein neues Dasein zu genießen? In allen Zeitaltern wurden Menschen durch Waffen getötet, ob barbarisch, modern oder futuristisch. In vielen Fällen dürfte so ein Waffentod eine Qual, eine Überraschung, ein Drama gewesen sein. In manchen Fällen eine Erlösung. Von all diesen Facetten soll diese Anthologie handeln.

Grundsätzlich ist hier jeder Beitrag, der sich mit dem Thema befasst, willkommen. Wir suchen nicht nur Geschichten sondern auch Gedichte, Leseproben und Artikel. Das Copyright der eingereichten Beiträge, unabhängig von der Art des Beitrags, muss wie immer beim jeweiligen Autor liegen.

Die zahllosen Beiträge unserer Community-Autoren erwarten wir ebenso gespannt, wie die Kommentare unserer Leser.

Euer Cameo Flush

Und jetzt zu den Beiträgen:

BOMBARDEMENT – Leseprobe 2 aus der Fantasy-Trilogie “Ninragon – Band 1: Die standhafte Feste” von Horus W. Odenthal

BROT UND SPIELE – Leseprobe aus dem historischen Roman “Marcus – Soldat Roms” von Michael Kuhn

NEU – DAS ENDE DER ERDE (irgendwann einmal) – Leseprobe (Teil 1) – aus dem Roman “Die Leere” von Rüdiger Uckert

IN VORBEREITUNG: DAS ENDE DER ERDE (irgendwann einmal) – Leseprobe (Teil 2) – aus dem Roman “Die Leere” von Rüdiger Uckert

DAS HERZ DER ZIVILISATION (Teil 1): IDIRIUM – Leseprobe aus der Fantasy-Trilogie “Ninragon” – Band 2: “Der Keil des Himmel” von Horus W. Odenthal

(IN VORBEREITUNG) DAS HERZ DER ZIVILISATION (Teil 2): DER ANGRIFF – Leseprobe aus der Fantasy-Trilogie “Ninragon” – Band 2: “Der Keil des Himmel” von Horus W. Odenthal

DAS LICHT DER STERNE – Fantasy-Kurzgeschichte von Aileen P. Roberts

DAS MÄDCHEN (Teil 1) – Leseprobe aus dem Fantasy-Roman “Der letzte Engel” von Zoran Drvenkar (sfb-Preisträger “Beste Leseprobe Winter 2012″)

DAS MÄDCHEN (Teil 2) – Leseprobe aus dem Fantasy-Roman “Der letzte Engel” von Zoran Drvenkar

(IN VORBEREITUNG) DAS MÄDCHEN (Teil 3) – Leseprobe aus dem Fantasy-Roman “Der letzte Engel” von Zoran Drvenkar

DAS TESTAMENT – Science-Fiction-Story von Werner Karl

DER STOFF, DER DIE GEDANKEN TRÄGT – Leseprobe aus dem Roman: “Die Papiermacherin” von Conny Walden.

BUCHBESPRECHUNG: DIE GANGS VON NEW YORK – von Herbert Asbury – Rezension von Michael Drewniok

DIE MACHT DER ASCHE – Eine Science Fiction Geschichte von Michael Bahner

DIE NEBEL VON MERAGON – Leseprobe von Stephan Lössl

FEINDKONTAKT – Leseprobe Teil 1 aus dem Science Fiction-Roman „Der Widerstand“ von David Weber

(IN VORBEREITUNG) FEINDKONTAKT – Leseprobe Teil 2 aus dem Science Fiction-Roman „Der Widerstand“ von David Weber

(IN VORBEREITUNG) FEINDKONTAKT – Leseprobe Teil 3 aus dem Science Fiction-Roman „Der Widerstand“ von David Weber

BUCHBESPRECHUNG: HINTER GOTTES RÜCKEN von Bastian Müller – Rezension von Irene Salzmann

IM FEUER – Leseprobe aus der Fantasy-Trilogie “Ninragon – Band 1: Die standhafte Feste” von Horus W. Odenthal

BUCHBESPRECHUNG: IM MOND DES STYX von Alexander Lohmann – Rezension von Andrea Tillmanns

JÄGER VERSUS MENSCH – SF-Kurzgeschichte von Günther Kurt Lietz

KREUZ UND PFAHL – aus: “Die Spiegelkrieger des Druiden” Fantasy-Roman von Cameo Flush

BUCHBESPRECHUNG: KRIEGSGEBIETE von Roland Spranger – Rezension von Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: PARANOIA – DER HINTERHALT – Band 1 von Trevor Shane – Rezension von Yvonne Rheinganz

BUCHBESPRECHUNG: RED SKY von Nate Southard – Rezension von Michael Drewniok

SKOTENPACK – aus: “Die Spiegelkrieger des Druiden” Fantasy-Roman von Cameo Flush

STONEHENGE – Leseprobe (Teil 2) aus dem gleichnamigen Band von Barbara Wegener

FILMBESPRECHUNG: The Hunter (Australien 2011) – Regie: Daniel Nettheim – Rezension von Michael Drewniok

ÜBERFALL AUF DER KURISCHEN NEHRUNG – Leseprobe aus dem Roman: “Die Bernsteinhändlerin” von Conny Walden.

BUCHREZENSION: VOM TODE VERWEST von Jesse Bullington – Rezension von Michael Drewniok

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:



Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Cameo Flush

Bildrechte: “Waffentod – Im Meer der Zeiten” (Waffentod41.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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Monika Feth: Spiegelschatten – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 13. April 2013

Monika Feth
Spiegelschatten

cbt-Verlag
ISBN 978-3-570-16114-2
Jugendroman ab 14 Jahre
Erschienen: 22.Oktober 2012
Umschlaggestaltung: init.büro für gestaltung, Bielefeld
Druck: GGP Media GmbH, Pößneck
Umfang: 480 Seiten, gebundenes Buch mit Schutzumschlag

www.cbt-jugendbuch.de
www.monika-feth.de

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Zur Autorin:

Monika Feth wurde 1951 in Hagen geboren, arbeitete nach ihrem literaturwissenschaftlichen Studium zunächst als Journalistin und begann dann, Bücher zu verfassen. Heute lebt sie in der Nähe von Köln, wo sie vielfach ausgezeichnete Bücher für Leser aller Altersgruppen schreibt. Der sensationelle Erfolg der “Erdbeerpflücker”-Thriller machte sie weit über die Grenzen des Jugendbuchs hinaus bekannt. Ihre Bücher wurden in über 20 Sprachen übersetzt.

Zum Buch:

Im Köln-Bonner Raum werden mehrere Männer ermordet. Die Vermutung, dass hier ein Serienmörder tätig ist liegt nahe, nachdem man feststellt, dass alle ermordeten Männer homosexuell waren. Der Mörder hinterlässt jedoch keine Spuren.  Die Volontärin Romy Berger recherchiert im Rahmen einer Story für die Zeitung Köln Journal und erkennt schnell, dass alle Opfer in irgendeiner Form mit ihrem Zwillingsbruder Björn bekannt waren. Da Björn selbst homosexuell ist, wird die Angst von Romy um ihren Bruder immer größer. Und die Bedrohung rückt näher, denn Björn könnte absehbar das nächste Zielobjekt sein. Und auch in Romys Beziehung gibt es einige Wirren. Ihr Freund Cal hat sich in eine Schauspielerkollegin verliebt und kann sich nicht entscheiden. Björns Privatleben ist mit einer schwierigen Beziehung mit dem introvertierten   Maxim gezeichnet, der scheinbar noch immer Kontakt zu seiner ehemaligen Freundin pflegt. Parallel ermittelt Kriminalkommissar Bert Melzig in den Mordfällen. Kann er helfen, den Täter zu finden?

Fazit:

Das Buch von Monika Feth ist in einem guten Stil geschrieben, jedoch kein Thriller, wie ich ihn erwartet hätte. Daher ist meine Meinung etwas zwiespältig. Die Geschichte ist zwar einerseits spannend geschrieben und auch nach der Auflösung des Täters klar nachvollziehbar, jedoch mir in einigen Teilen aufgrund des häufigen Perspektivenwechsels doch etwas verwirrend. Zudem hat mich die innere Stimme, die den Täter in eine ausführende Abhängigkeit treibt mehrmals irritiert. Auch hat mich die Suche nach dem Mörder aufgrund einiger Längen etwas vom flüssigen Lesen abgehalten. Das Ende als sogenannter „Show-down“ hat dies aber wieder etwas entschädigt.

Empfehlen würde ich daher persönlich dieses Jugendbuch schon, jedoch ist es vermutlich auch sinnvoll, vorher den „Teufelsengel“ von Monika Feth zu lesen, den ich leider erst als zweites Buch gelesen habe. Denn hier lernt man die Hauptpersonen Personen vorab schon einmal kennen.

Copyright © 2013 by Sandra Stockem

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wann genau erschien der vorliegende Band? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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Sabine Fink: Judasbrut – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 6. April 2013

Sabine Fink
Judasbrut

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1383-4
Krimi
Erschienen Februar 2013
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
unter Verwendung eines Fotos von © laforme / photocase.com
Paperback, 314 Seiten

www.gmeiner-verlag.de
www.sabine-fink.de

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei eBook.de

Die Autorin:

Sabine Fink, 1969 in Dortmund geboren, lebte in Köln, Braunschweig und Hongkong. Die gelernte Informatikerin war in der Erwachsenenbildung tätig. Heute arbeitet sie als freie Autorin in Mittelfranken und betreut Kinder und Jugendliche in einer Ganztagsschule. Sie treibt gern Ausdauersport und kümmert sich um Familie, Haus und Hund.

Das Buch:

An ihrem ersten Arbeitstag nach den gemeinsamen Ferien mit Tochter Franziska wartet auf die Erlanger Kommissarin Maria Ammon ein interessanter neuer Ermittlungsfall. Der bekannte Wissenschaftler Dr. Eichmüller liegt nach einem Ehestreit mit seiner Frau und einem daraus resultierenden Herzanfall in der Universitätsklinik Erlangen. Die Frau befindet sich auf der Flucht. Dr. Eichmüller wirft ihr vor, ihm mutwillig nicht geholfen und seine Herzbeschwerden sogar wissend noch verschlimmert zu haben. Kurz darauf verschwindet die Geliebte von Dr. Eichmüller spurlos. Auch hier scheint Eichmüllers Ehefrau Sara ihre Finger im Spiel zu haben.

Bei ihrer Ermittlungsarbeit erhält Maria Ammon unerwartete Hilfe von der Auszubildenden Michelle, die es für einen Praxisabschnitt von der Großstadt Köln ins Fränkische verschlagen hat. Michelle und Maria verstehen sich auf Anhieb und Maria bittet die junge Frau sich um den Tod einer Obdachlosen zu kümmern, der ebenfalls noch der Klärung bedarf. Zusätzlich nimmt Michelle natürlich auch an den Ermittlungen im Fall Eichmüller teil und findet unerwartete Dinge heraus.

Auch privat hat Maria viele Dinge zu klären. Da ist zum einen die Beziehung zu Olaf Richter, einem Staatsanwalt, mit dem sich Tochter Franziska nicht so gut versteht und zum anderen  hat Marias beste Freundin Nina gerade ziemliche Probleme, die mit einem Fremden zusammenhängen, dem Nina eher zufällig begegnet ist.

Die Autorin Sabine Fink präsentiert mit ihrem zweiten Roman rund um die Kommissarin Maria Ammon solide Krimikost mit sehr aktuellem Bezug. Sie bedient sich mehrerer Handlungsstränge, die eigentlich auf den ersten Blick in keinerlei Zusammenhang stehen. Ganz geschickt weckt sie Sympathien und Antipathien für bestimmte Charaktere beim Leser. Dieser ist geneigt ein schnelles Urteil darüber zu fällen wer hier gut oder böse ist, aber ob er damit richtig liegt? Der Krimi ist durchweg spannend und im Verlauf der Handlung hat man das Gefühl immer weniger den wahren Hintergrund der Ereignisse zu verstehen. Umso überraschender kommt dann das Ende daher.

Der Kriminalroman „Judasbrut“ wartet mit ein wenig Lokalkolorit auf, der aber so dezent gehalten wird, dass jeder nicht Ortskundige hier gut zurechtkommt. Außerdem ist das Thema des Krimis wirklich hochbrisant.

Copyright © 2013 by Iris Gasper

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Titel erhältlich bei eBook.de


Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wann erschien der vorliegende Roman? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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