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Archiv für die 'Knaur-Verlag' Kategorie

Árni Thórarinsson. Ein Herz so kalt. – BEI UNS DREIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 8. Mai 2012

Árni Thórarinsson
Ein Herz so kalt

Originaltitel: Daudi Trudsins
Verlag: Droemer Knaur
ISBN 978-3-426-19863-6
Genre: Krimi & Thriller
Erscheinungsjahr: 2011
Übersetzerin (aus dem Isländischen): Tina Flecken
Umfang 416 Seiten
Hardcover im Schutzumschlag

www.droemer-knaur.de

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zum Autor:

Árni Thórarinsson, geboren 1950, lebt in Reykjavík und arbeitet als Journalist für Zeitung, Radio und Fernsehen. Er gehört zu den Autoren, die in den neunziger Jahren den modernen isländischen Kriminalroman begründeten und ihn auf internationales Niveau brachten. Inzwischen sind sieben Romane mit dem Reporter Einar als Hauptfigur erschienen.
(Quelle: Verlag)

Zum Buch:

Es ist Sommer in Akureyri auf Island und für den kriminalistisch begeisterten Reporter der ortsansässigen Lokalpresse herrscht eine sogenannte Saure-Gurken-Zeit. Da kommt erst einmal ein Festival recht gelegen und dann ein geheimnisvoller Anruf eines selbsternannten Mediums noch viel mehr. Die Frau behauptet, in einem leer stehenden Haus würde es spuken. Doch als Einar mit dem Hauptkommissar in das Haus geht und den Hinweisen der seltsamen Frau folgen, finden sie keinen Geist, sondern eine tote junge Frau. Diese hat nicht, wie es den ersten Anschein macht, Selbstmord begangen, sondern wurde erwürgt. Und es kommt noch viel mehr mit dem Tod dieser jungen Frau ans Tageslicht, was einige Leute lieber mit ihr begraben hätten.

Fazit:

Island, oftmals erscheint es in Büchern und generell dunkel, trist, mysteriös und wild. So erfrischend anders allerdings kommt es uns in diesem Buch durch die Erzählweise von Arni Thorarinsson daher. Ich persönlich habe sehr viel schmunzeln müssen und habe mich oftmals gefragt, warum diese Geschichte als Kriminalroman deklariert wird. Es ist eher Beiwerk, dass ein Mord passiert oder gar zwei oder sonstige Straftaten. Beiwerk, das die liebevolle Beschreibung eines faszinierenden Landes untermalt und die Charakterisierung -ich gebe zu, mit ganz ganz vielen Klischees garniert- der nicht minder faszinierenden Menschen, die dort leben und wirken.

Allein der Umgang mit Alkohol, Drogen und Sexualität scheinen für manchen von uns vielleicht etwas befremdlich und zu locker. Doch wenn wir ehrlich sind, so manches Mal beneiden wir die “Nordlichter” genau um dieses Lockere, humorvolle, dieses “Easy-Going”. Die Figur in dem Buch, Einar, ist Vater einer 16jährigen Tochter, mit einem dunkelhäutigen Freund, die augenscheinlich auch schon das feucht-fröhliche Feiern für sich entdeckt hat. Und was macht Vater-Einar? Er versucht zaghaft, sein Töchterlein auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Aber wohlgemerkt: zaghaft!

Er selbst hat wohl schon mehr Probleme mit Alkohol gehabt, als ihm lieb ist und ist da wohl vorsichtiger. Aber auch sein Hobby, Straftaten hinterherzuspüren und aufklären zu wollen, ist nicht ganz ungefährlich. Gut, dass er mit dem Hauptkommissar da jemanden an seiner Seite hat, der ihm im Zweifel zur Seite steht. Alles in Allem würde ich sagen, dass die Geschichte mal etwas den Humor der Isländer zeigt, nicht nur das dunkle, mysteriöse, was sonst den Büchern aus der Region so anhaftet. Dafür bin ich dankbar.

Allerdings darf man keinen hochkarätigen Krimi erwarten, der ist hier in der Geschichte Nebensache. Eher wirft ein kauziger Journalist aus der Ich-Perspektive einen humorigen Blick auf sein Heimatland und deren Bewohner. Ich hatte mich vorher nicht mit dem Autor beschäftigt und wusste daher nicht, dass es schon einen Vorgängerband mit Einar gibt, aber ich denke, es könnte nicht verkehrt sein, den vielleicht vorher zu lesen, um Einars Geschichte noch besser zu verstehen.

Copyright © 2012 by Sabine Kettschau

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Weiterer Titel des Autors:
Todesgott (2008) ISBN: 978-3-426-19743-1

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Oftmals erscheint es in Büchern generell dunkel, trist, mysteriös und wild. Wo spielt der Roman? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Thomas Thiemeyer: David und Juna. Das verbotene Eden 1 – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 23. April 2012

Thomas Thiemeyer
David und Juna
Das verbotene Eden 1

PAN/Knaur Verlag, München, 08/2011
HC mit Schutzumschlag
Endzeit-SF, Fantasy
ISBN 978-3-426-28360-8
Titelgestaltung von ZERO Werbeagentur, München in Zusammenarbeit mit
Thomas Thiemeyer (Karte) und unter Verwendung von Motiven von iSrockphoto LP (Paar) und FinePic (Hintergrund)
Autorenfoto von die arge lola, Kai Loges + Andreas Langen
Mit Shakespeare-Zitaten aus „W. Shakespeare: Dramatische Werke“, 9 Bd.,
Berlin: Unger 1797 – 1810, übersetzt von August Wilhelm Schlegel, ergänzt und erläutert von Ludwig Tieck

www.pan-verlag.de
www.thiemeyer.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Nachdem Pharmakonzerne ein Virus entwickelten, dessen Gegenmittel sie teuer verkaufen wollten, gerät die künstliche Seuche prompt außer Kontrolle. Das Virus mutiert und macht Männer und Frauen zu Todfeinden. Die Zivilisation versinkt in Krieg und Chaos. Jahrzehnte später scheinen die Überlebenden zu einer Einigung gekommen zu sein, um den Fortbestand ihrer Art zu sichern: Während die Männer die Reste der alten Technologie und die schwindenden Ressourcen kontrollieren, halten sich die Frauen an die Natur, betreiben Ackerbau und Viehzucht. In regelmäßigen Abständen müssen sie Tribut in Form von Lebensmitteln und empfängnisbereiten Frauen an die Männer zahlen, um den brüchigen Frieden zu wahren.

Doch wegen Ereignissen, die lange zurück liegen, will Marcus Capistranus, der Inquisitor, den totalen Krieg und erlaubt den Kriegern der Heiligen Lanze, die Verträge zu brechen. Die maskierten Männer überfallen die Dörfer, plündern, brandschatzen, vergewaltigen und morden. Als sich die Frauen wehren, denn auch unter ihnen gibt es viele, die Schreckliches durchmachen mussten und der Ansicht sind, dass man die Männer ausrotten und nur einige Sklaven für die Zeugung von Kindern übrig lassen sollte, scheint der Inquisitor sein Ziel erreicht zu haben.

Womit er nicht rechnete, ist das unverhoffte Verständnis füreinander und das Keimen von Gefühlen zwischen dem Mönch David und der Brigantin Juna. Als Juna feststellt, wie grausam die Hardliner unter den Frauen Gefangene behandeln, setzt sie ihre eigene Zukunft aufs Spiel, um den jungen Mann, der die erhofften Informationen nicht geben kann, zu retten. Kann es sein, dass die alten Geschichten wahr sind, die behaupten, dass Frauen und Männer früher zusammengelebt haben und dass das Virus seine Kraft verloren hat? Aber wer wird ihnen glauben? Und wie kann der furchtbare Krieg verhindert werden, bei dem der Inquisitor eine geheime Maschine einsetzen will, gegen die die Frauen nicht die geringste Chance haben?

Frauen gegen Männer – das Thema ist alles andere als neu in der SF. Man denke an Filme wie „Sumuru – Planet der Frauen“ oder TV-Serien wie „Die Mädchen aus dem Weltraum“, an Romane wie Lothar Streblows „Planet der bunten Damen“ u. v. m. Gern beschreiben die Autoren ein Endzeit-Szenario, in dem die Frauen die Herrschaft übernahmen – das Gegenteil von der realen Gegenwart, die von Männern dominiert wird -, ein scheinbar friedliches System etablierten, wäre da nicht ein negativer Aspekt, nämlich die Unterdrückung der ‚armen Männer‘. Natürlich wird im Laufe der Handlung festgestellt, ohne sie geht es nicht. Ein Mann und eine Frau verlieben sich ineinander und zetteln eine Revolution an, nach der die ursprünglichen Verhältnisse wieder hergestellt sind.

Nicht viel anderes passiert in „David und Juna“, dem ersten Teil der „Das verbotene Eden“-Serie. Der Leser wird in eine nicht allzu ferne Zukunft entführt, in der sich die Frauen einem esoterisch angehauchten Göttinnen-Kult zuwandten und auf die Stufe von eisenzeitlichen Ackerbauern und Vierzüchtern zurückgefallen sind (wobei nie thematisiert wird, wie es ihnen – ohne moderne Technik – möglich ist, architektonische Meisterleistungen zu vollbringen und nicht stumpf werdende Schwerter herzustellen, mit denen man sogar noch kämpfen kann, nachdem man Unmengen Gestrüpp aus dem Weg hackte).

Die militanten, vorgeblich christlich orientierten Männer, die ein mittelalterliches Niveau (Hexenverfolgung) zu halten versuchen, hausen in verfallenden Städten (Köln), haben sämtliche Überreste der alten Zivilisation gehortet, verfügen jedoch nicht über die Kenntnisse, die alten Anlagen und Maschinen dauerhaft funktionsfähig zu halten – und doch benutzen sie Autos und Motorräder, die wenigstens 60 Jahre alt sind (wer selber einen Oldtimer bzw. einen älteren Wagen besitzt, weiß, wie viel Pflege dieser braucht, dass es z. B. nach einem altersbedingten Getriebeschaden nicht mehr viel zu reparieren gibt, von der Elektronik ganz zu schweigen, und rust never sleeps …). Der Autor spielt, was das Setting betrifft, mit Motiven, wie sie von der breiten Masse erwartet werden.

Auch die Charaktere entsprechen gängigen Archetypen, die so agieren, wie man es sich wünscht:
Juna ist die aufrechte Kriegerin, die sich nicht länger ausbeuten lassen, sondern wehren will, nachdem die Übergriffe der Männer zunehmend schlimmer werden. Aber sie kann differenzieren und begreift, dass nicht alle Männer automatisch ‚böse‘ sind und Feinde sein müssen. Auch auf Seiten der Frauen passieren Dinge, die nicht richtig sind. In Konsequenz trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. David ist ihr männliches Gegenstück. Er wuchs behütet in einem Kloster auf, lernte lesen und schreiben, erfreut sich heimlich an ‚verbotenen Büchern‘ wie „Romeo und Julia“, aus dem regelmäßig zitiert wird und das praktisch den jungen Leuten hilft, einen ersten gemeinsamen Nenner zu finden. Leider muss David ‚jemand Besonderes‘ sein. Er wird zum Retter bzw. Erneuerer aufgebaut – etwas halbherzig, vielleicht weil der Autor dies auf Verlangen des Verlags einfügte? Der Protagonist erkennt gleichfalls, dass der Weg des Inquisitors falsch ist und Frauen keine verachtenswerten Hexen sind.

Juna und David ist klar, dass sie als Paar weder bei den Frauen noch bei den Männern Aufnahme finden werden und man ihnen misstrauen wird. Doch irgendwo im Westen gibt es die mysteriöse Zuflucht, in der angeblich beide Geschlechter zusammenleben. Bevor sie dorthin aufbrechen, wollen sie noch den totalen Krieg verhindern, zu zweit gegen zwei Armeen. Und hier trägt der Autor wirklich dick auf. Die beiden setzen natürlich die geheime Maschine des Inquisitors ein. Sie funktioniert, David kann sie bedienen, der simple Plan geht auf. Wie schön!

Zweifellos ist Thomas Thiemeyer ein unterhaltsamer Schmöker gelungen, dessen Lektüre vor allem jungen Genre-Fans Spaß machen wird, während das reifere Publikum wohl so manches Mal eine Braue hoch ziehen dürfte. Die Handlung verläuft einfach zu glatt, ist zu vorhersehbar, um Spannung aufkommen zu lassen. Die Hauptfiguren wirken ‚naiv-gut‘ und müssen nicht allzu viele Hürden nehmen. Ihre Gegenspieler sind ‚eindimensional böse‘, allen voran der Inquisitor, Davids Jugendfreund und die Ratsherrin, die Junas Mutter entmachten will. Die Romanze von David und Juna bleibt clean und geht über ein paar Küsschen nicht hinaus; auch auf die Beziehungen zwischen den Frauen bzw. zwischen den Männern wird nicht weiter eingegangen.

„David und Juna“ darf man Lesern zwischen 12 und 18 Jahre empfehlen, die noch nicht viel auf dem Gebiet der Endzeit-SF gelesen haben und gespannt sein werden, was auf die Protagonisten noch zukommen mag, wenn sie sich auf die Suche nach der Zuflucht begeben. Die Weichen für die Fortsetzung sind gestellt.

Copyright © 2012 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Mitten in der Zeit des Umbruches und des Krieges treffen die Kriegerin Juna und der Mönch David aufeinander und müssen was feststellen? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Thomas Thiemeyer: Das verbotene Eden – David und Juna. – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 18. April 2012

Thomas Thiemeyer
Das verbotene Eden - David und Juna

PAN-Verlag, 2011
ISBN 978-3-426-28360-8
Kinder & Jugend
Umfang 4 60 Seiten

www.thiemeyer.de
www.pan-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zum Buch

Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Nach einem Virus, der sich über dem gesamten Globus verbreitete und die Menschen veränderte, leben beide Geschlechter in verbitterter Feindschaft zueinander. Beide Geschlechter geben natürlich jeweils dem anderen Geschlecht Schuld an diesem Zustand und Informationen über die Welt vor den “dunklen Jahren” sind rar. Während sich die Frauen in heidnische Bräuche zurückziehen und die Verbindung mit der Natur suchen, sind die Männer dem Christentum und der Technik zugetan. Die beiden Welten scheinen nicht miteinander vereinbar zu sein und die Kluft zwischen den Geschlechtern droht die Menschheit vollkommen auszulöschen.

Vereinbarungen werden gebrochen und Kriege entfacht. Mitten in der Zeit des Umbruches und des Krieges treffen die Kriegerin Juna und der Mönch David aufeinander und müssen feststellen, dass das andere Geschlecht gar nicht von Grund auf böse ist, wie es ihnen die Gesellschaft von jeher vermittelt hat. Sie verlieben sich ineinander und versuchen nun zwischen den Geschlechtern eine Brücke zu schlagen. Schließlich überwindet Liebe alle Hindernisse… oder?

Fazit

Dystopien sind groß im Kommen. Während sich viele Autoren im Bereich der Fantasy zwischen Geister und Elfen bewegen, kommt Thomas Thiemeyers “Das verbotene Eden” hervorragend mit einfachen Menschen aus. Zum einen gefiel mir die Idee, dass die Menschheit sich durch einen selbst verursachten, mutierten Virus fast selbst zugrunde richtet. Zum anderen war diese Idee realistisch und erschreckend gut umgesetzt. Hierzu trugen nicht nur in das Buch eingebundene Notizen bei, sondern auch der Schreibstil des Autors. Hier wurde nichts beschönigt oder zu blumig beschrieben.

Man fand sich in der veränderten Welt dieser Menschen wieder und wurde in ihren Alltag, in Freud und Leid eingebunden. Man wurde zum Nachdenken sowohl über die technisierte Welt  wie auch über den Sinn und Zweck von wirtschaftlichen Bedürfnissen und dem Streben nach Profit angeregt. Leider endet das Buch mit einem Cliffhanger, sodass mich das Ende nicht befriedigen konnte. Man erfährt weder etwas über David und Juna, noch etwas über den Fortbestand der Welt. Das Ende schreit förmlich nach einer guten Fortsetzung.

Insgesamt ein gutes Jugendbuch, das nicht nur was fürs Herz ist, sondern auch etwas für den Verstand.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Mitten in der Zeit des Umbruches und des Krieges treffen die Kriegerin Juna und der Mönch David aufeinander und was müssen feststellen? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Jenna Black: Rosendorn. – BEI UNS DREIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 18. April 2012

Jenna Black
Rosendorn

PAN Verlag
ISBN 978-3-426-28350-9
Roman
Originaltitel: Glimmerglass
Erschienen: 03.02.2012
Aus dem Amerikanischen von Christiane Meyer
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Umschlagabbildung: FinePic®, München
Umfang: 400 Seiten, broschiert

www.pan-verlag.de
www.jennablack.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zum Autorin:

Jenna Black studierte Anthropologie und Französisch an der Duke University in North Carolina. Sie arbeitete in unterschiedlichen Berufen, bevor sie als Autorin erfolgreich wurde. “Rosendorn” ist ihr erster Jugendroman.

Zum Buch:

Dana ist es gehörig satt, ständig mit ihrer Mutter umzuziehen, neue Schulen zu besuchen und sich zudem noch für die peinlichen Auftritte aufgrund ihrer Alkoholsucht zu schämen. Daher interessiert sie sich zunehmend für Ihren Vater, den sie noch nie kennen gelernt hat. Ihr Vater ist Bürger von Avalon, einer Stadt, in welcher Feen und Menschen zusammen leben. Dana, selbst halb Fee und halb Mensch, sehnt sich danach, in einer geregelten besseren Welt zu leben. In einer Kurzschlussentscheidung packt sie daher ihre Sachen und macht sich auf den Weg nach Avalon. Ihr Vater besetzt jedoch als Fee in Avalon eine mächtige politische aber nicht unproblematische Position. Als Dana in Avalon einreist, wird sie relativ schnell von ihrer intriganten Tante abgefangen, eingesperrt und muss erfahren, dass ihr Vater zurzeit aus eben diesen politischen Gründen im Gefängnis festgehalten wird. Und zudem Dana muss erkennen, dass sie sich in ihrer Naivität wohl überschätzt hat und in Avalon erst einmal herausfinden muss, wer wirklich Freund und wer Feind ist. Und dass ihre Identität sie gerade im politischen Treiben in Avalon des Öfteren in Lebensgefahr bringt. Denn als so genannter Faeriewalker ist sie eine begehrte Person mit ungeahnten Fähigkeiten …

Fazit:

Dieses Buch ist der erste Band einer Trilogie, die bereits im Englischen erschienen ist. Die Idee für diese Geschichte um die junge Dana ist weitestgehend gut und interessant geschrieben. Sie wird aus Danas Sicht erzählt und beschreibt die Zwischenwelt und die Beziehungen von Feen und Menschen sehr phantasiereich. Außer den vielen Intrigen und dem politischen Wirren lernt Dana auch den attraktiven Feenjungen Ethan und dessen Schwester Kimber kennen, der sie in eine kleine Liebesromanze verwickelt. Daher ist auch in dieser Richtung für Unterhaltung gesorgt!

Leider habe ich persönlich  nach diesem Buch nicht ganz abschließend verstanden, welche großen Schwierigkeiten mit der Rolle als Faeriewalker verbunden sind, ebenso konnte ich Danas Vater nicht eindeutig in eine gute oder böse Position einordnen. Da dies aber kein abgeschlossener Band ist und die Geschichte noch fortgeführt werden soll, wird sich dies sicherlich noch weiter klären. Zudem fehlte mir an einigen Stellen der Spannungsausbau. Hier steckt eindeutig mehr Potential in der Geschichte. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da es wohl eher junge Erwachsene anspricht, aber man findet nach einiger Zeit doch gut hinein.

Als Jugendbuch ist “Rosendorn” daher zu empfehlen, für an leichter Fantasy-Lektüre interessierte Erwachsene ebenso spannend und unterhaltsam! Sehr hervorzuheben ist das sehr schön gestaltete und auffällige Cover in den Farben rot und schwarz, mit den einzelnen fliegenden Rosenblättern, die sich aus einem wunderschönen roten Kleid lösen. Als Anmerkung: Ich hoffe, dass die Trilogie im Deutschen fortgesetzt wird, da der PAN-Verlag zukünftig gemäß Presse aufgelöst wird. Ansonsten wird man sich den Originalausgaben – wie schon erwähnt – widmen müssen (Band 2 – Shadowspell und Band 3 – Sirensong).

Copyright © 2012 by Sandra Stockem

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Jenna Black studierte Anthropologie und Französisch an welcher Universität in North Carolina? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Susan Hill: Die Frau in Schwarz. – BEI UNS FÜNFMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 18. April 2012

Susan Hill
Die Frau in Schwarz

Originaltitel: The Woman in Black (London : Hamish Hamilton 1983)
Übersetzung: Lore Straßl
Deutsche Erstausgabe: November 1993 (Knaur Verlag/TB Nr. 60200)
190 S.
ISBN-10: 3-426-60200-8
Neuausgabe: März 2012 (Knaur Verlag/TB Nr. 50220)
202 S.
ISBN-13: 978-3-426-50220-4
Als eBook: März 2012 (Knaur Verlag)
ISBN-13: 978-3-426-41248-0

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Inhalt:

In den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts wird der junge Anwalt Arthur Kipps von seinem Vorgesetzten in das Dorf Crythin Gifford an der nordostenglischen Küste geschickt. Dort ist in ihrem Heim und im stolzen Alter von 87 Jahren Mrs. Alice Drabbler verstorben. Vor der Testamentsvollstreckung soll Kipps vor Ort die hinterlassenen Papiere durchsehen.

Der junge Mann freut sich auf den Ausflug, obwohl das Novemberwetter ungemütlich und Crythin Gifford sehr abgelegen ist. Eel Marsh House, das Haus der seligen Mrs. Drabbler, liegt sogar ganz besonders einsam auf einem der Küste vorgelagerten, flachen Inselchen, das nur bei Ebbe über den Neunlebendamm erreichbar ist.

Wurde Kipps zunächst freundlich empfangen, werden die Bürger von Crythin Gifford verschlossen, sobald Eel Marsh House zur Sprache kommt. Vor allem leugnen sie, jene unheimliche, bis auf die Knochen abgemagerte Frau in schwarzer Kleidung zu kennen, die Kipps als Gast bei der Beerdigung von Mrs. Drabbler entdeckte und die ihm seither zu folgen scheint.

Ein erster Besuch von Eel Marsh House endet für Kipps nicht nur deshalb unerfreulich, weil er aufgrund dichten Nebels den Abend in dem alten Haus verbringen muss. Was er dort erlebt, erscheint ihm selbst im hellen Licht des nächsten Morgens kaum rational erklärbar. Als mutiger Engländer gedenkt er sich seiner Angst jedoch entschlossen zu stellen, obwohl man dringend davon abrät. Mit Proviant und einem Jagdhund kehrt Kipps ins Eel Marsh House zurück, um dort zu übernachten und dem Spuk auf den Grund zu gehen – eine Entscheidung, die er bald nicht nur bitter bereut, sondern die ihn das Leben kosten könnte …

Kurz & schmerzhaft oder lang & schmerzlos?

Eigentlich ist es nur Arthur Kipps, der keine Ahnung hat, was in Crythin Gifford und im Eel Marsh House vorgeht. Die Dörfler wissen es, und – dies ist noch bedeutungsvoller – der Leser weiß es auch. „Die Frau in Schwarz“ soll eine Hommage an die klassische englische Geistergeschichte sein, die in dem Jahrhundert vor dem II. Weltkrieg in ihrer Mischung aus Spannung, Stil und innerer Logik eine Meisterschaft erreichte, die sie noch heute ihr Publikum finden lässt. Auch als Vorlage für das Kino und Fernsehen des 21. Jahrhunderts werden sie weiterhin herangezogen – kein Wunder, denn alle Voraussetzungen für angenehm grausige Unterhaltung sind enthalten.

So ist es kaum verwunderlich, dass nach 1945 und bis in die Gegenwart neue Geschichten entstehen, die sich an den klassischen Storys orientieren. Susan Hill hat schon mehrfach auf deren Motivschatz zurückgegriffen. Sie nennt vor allem M. R. James (1862-1936), den König der ghost story, als ihren Meister (und zitiert eine seiner besten Geschichten als Kapitelüberschrift: „Pfeif, und ich werde zu dir kommen“). Anders als James erzählt sie ihre Spukstorys jedoch gern in Romanform. Wieso dieser nicht nur aber vor allem die Kurzgeschichte vorzog, macht uns Hill mit „Die Frau in Schwarz“ sicherlich unfreiwillig deutlich.

Mechanische Schrecken

Die klassischen Elemente sind sämtlich vorhanden – sogar dort, wo sie fehl am Platze sind und reiner Selbstzweck bleiben. So beginnt die Geschichte mit einer langen Einleitung, in der ein alter Arthur Kipps seine glückliche Gegenwart schildert. Diverse Figuren werden eingeführt, die spurlos verschwinden, sobald die eigentliche Handlung einsetzt; kein Wunder, denn sie spielt viele Jahre früher.

Schon diese Einleitung leidet unter einem künstlichen Unterton forcierten aber nur angeblichen Grauens. Hill schreibt aufdringlich: Jeder Satz scheint die Ankündigung drohenden Unheils förmlich zu atmen. Tritt es dann ein, kann es der geschürten Erwartungshaltung niemals gerecht werden.

Zudem fällt Hill nichts wirklich Überraschendes ein. „Die Frau in Schwarz“ zerfällt in Episoden, die für sich allein oft besser funktionieren als in der Gesamtheit. Manche Kapitel scheinen die Geschichte nur auf Länge zu bringen; so bleibt der gesamte Handlungsstrang um den Großgrundbesitzer Dailey belanglos: Was geschehen soll, geschieht auch ohne sein Zutun. Dailey bleibt eine überflüssige Randfigur.

Zorn als Dynamo des Schreckens

Der typische Protagonist einer Geistergeschichte ist ein Skeptiker. Es benötigt seine Zeit und eine Reihe eindeutig übernatürlicher Vorgänge, um ihn vom Spuk-Saulus zum Paulus zu bekehren. Arthur Kipps ist nach dem Willen von Susan Hill allerdings kein Fels in der Brandung, sondern eher ein Klotzkopf. Wenn es ganz klassisch umzugehen beginnt, weiß der Leser anders als der notorisch begriffsstutzige Kipps sofort, was geschieht und geschehen wird. Selbst der Grund für den Geisterspuk kann recht problemlos erraten werden. Später wühlt sich Kipps durch Mrs. Drabblers Papiere und enthüllt dabei Hintergründe, die genau dem Erwartungsbild entsprechen. Nur er benötigt wieder erstaunlich viel Zeit, um seine Schlüsse daraus zu ziehen.

Die malerisch unheimlichen Kulissen können nicht verhehlen, dass „Die Frau in Schwarz“ sogar weniger als Grusel-Klassik aus zweiter Hand ist: Hill imitiert und setzt Versatzstücke zusammen, die nicht wirklich zueinander passen. Dazu kommt die widersprüchliche Charakterzeichnung des Helden, der in dem einen Augenblick noch den wackeren Geisterjäger mimt, um im nächsten voller Panik aus Eel Marsh House zu flüchten – dies sogar ohne Sichtung eines Spuks.

Die Frau in Schwarz ist ein Klischee-Gespenst. Sie hat erlittenes und nie gesühntes Unrecht mit in den Tod genommen und rächt sich jetzt dafür. Hill bleibt vage, was die Beziehung zwischen dem Geist und Mrs. Drabbler betrifft. Dafür fädelt sie umständlich eine Rache ein, die nun den armen Kipps trifft. Wieder siegt im Vergleich M. R. James, der präzise begreiflich zu machen verstand, dass Geister prinzipiell böse sind und auch jene heimsuchen, die ihnen einfach nur in die Quere kommen. Bei Hill funktioniert dieser Twist überhaupt nicht, zumal er in Melodramatik ertränkt wird.

Spuk sollte erschrecken

Was dem armen Arthur Kipps im Eel Marsh House zustößt, ist wenig spektakulär. Hill geht sehr richtig davon aus, dass die richtige Grusel-Stimmung dies ausgleichen kann. Sie ist allerdings nicht sehr geschickt, sie entstehen zu lassen, zumal sie auf dem Standpunkt steht, man müsse in einer phantastischen Geschichte nicht alles erklären. Für eine ghost story gilt dies jedoch nicht. Folglich müssten wir Leser u. a. erfahren, wer das lange von Geisterhand behütete Kinderzimmer in Eel Marsh House verwüstet hat und wieso dies geschah.

Ohnehin irritiert es, dass nicht nur die Frau in Schwarz umgeht. Eine Geisterkutsche rattert mehrfach über den Neunlebendamm und versinkt im Meer. Die Frau und die Passagiere der Kutsche ignorieren einander vollständig. Wie lässt sich dies begründen? Wer pfeift und lockt Kipps‘ Hund damit in die sumpfigen Marschen? Die Frau in Schwarz ist es nicht. Warum folgt sie, die ihr Schicksal an Crythin Gifford und Eel Marsh House bindet, plötzlich Kipps nach London? Dies ist ausschließlich dem Finaleffekt geschuldet, dem es auf diese Weise jede Tragik nimmt.

So verbreitet Susan Hill nur oberflächliche Spannung. Allzu behauptet ist das Grauen, allzu gleichgültig lassen die Figuren (was sogar das Gespenst einschließt), allzu lang und mit unnötigen Abschweifungen zieht sich die Handlung hin, die M. R. James um drei Viertel gerafft und in eine richtig gute, böse, witzige Spukgeschichte verwandelt hätte. (Sehr zu empfehlen ist und ebenfalls an der Meeresküste spielt beispielsweise „Eine Warnung für die Neugierigen“ aus dem Jahre 1925.) In der Kürze liegt manchmal eben doch die Würze.

Geisterspuk in Fernsehen und Kino

Eine wiederbelebte Film-Firma brachte „Die Frau ins Schwarz“ 2012 in die Kinos. Das britische Studio „Hammer Films“, dem der Gruselfreund u. a. die zeitlos reizvollen „Dracula“-Filme mit Christopher Lee und Peter Cushing verdankt, hatte seine Pforten 1979 geschlossen. Der Name behielt seinen Wert und wurde 2007 zusammen mit dem Stock der klassischen „Hammer“-Filme vom niederländischen Fernsehmüll-Produzenten John de Mol erworben. Seit 2008 kommen wieder „Hammer“-Filme in die Kinos, die Stil mit Atmosphäre und Spannung verbinden sollen.

Für „Die Frau in Schwarz“ stand ein Budget in Höhe von 13 Mio. Dollar zur Verfügung. Die Hauptrolle übernahm Daniel Radcliffe, der sich nach dem Ende der „Harry-Potter“-Serie in neuen Rollen versucht. Da Susan Hills Vorlage für das 21. Jahrhundert ein wenig zu statisch war, wurde sie mit diversen Geisterattacken aufgepeppt. Allerdings ist „Die Frau in Schwarz“ alles andere als ein Effekt-&-Splatter-Spektakel. Trotzdem – oder gerade deshalb – spielte dieser Film das Vierfache seiner Produktionskosten ein und wurde damit zum bisher größten Erfolg der neuen „Hammer Films“. Die Kritikerstimmen waren verhalten aber überwiegend positiv.

Bevor Daniel Radcliffe von der rachsüchtigen Frau in Schwarz gepiesackt wurde, erlitt Adrian Rawlins als „Arthur Kidd“ erstmals 1989 dieses Schicksal. Zwar wurde „Die Frau in Schwarz“ ‚nur‘ als TV-Film umgesetzt, doch hielten hier die Veteranen Herbert Wise („Tales of the Unexspected“, „Inspector Morse“) als Regisseur und Nigel Kneale („Quatermass“-Serie) als Drehbuchautor die Fäden fest in der Hand. Die Fassung von 1989 hält sich enger an die Vorlage und gilt als moderner Klassiker der Fernseh-Phantastik.

Autorin

Susan Hill wurde 1942 im englischen Scarborough, North Yorkshire, geboren. Die Familie zog Ende der 1950er Jahre nach Coventry um. Hill studierte am King’s College in London Englisch. Noch bevor sie 1963 ihren Abschluss machte, veröffentlichte sie 1961 ihren Roman-Erstling „The Enclosure“, der aufgrund seiner sexuellen Offenheit großes Aufsehen erregte.

Hill arbeitete ab 1963 als Journalistin. In den 1970er Jahren heiratete sie, gründete eine Familie und etablierte sich als Autorin. Ihr mehrfach preisgekröntes Werk schließt ‚hohe‘ Literatur ebenso ein wie Kriminalromane (darunter eine mehrbändige, auch in Deutschland erfolgreiche Serie um den Polizeibeamten Simon Serailler), Geistergeschichten, Kinderbücher oder Autobiografien.

Jährlich erscheint durchschnittlich ein neuer Titel, den Hill seit 1998 meist in ihrem eigenen Verlag „Long Barn Books“ herausbringt. Die Autorin lebt und arbeitet heute in Cotswold, einem Distrikt der englischen Grafschaft Gloucestershire. Über ihre Aktivitäten informiert sie auf dieser Website.

[md]

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Titel bei Libri.de
Titel bei Booklooker.de

Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): In den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts wird der junge Anwalt Arthur Kipps von seinem Vorgesetzten wohin geschickt? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 500 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Die „FIFA-MAFIA“ erscheint am 2. Mai 2012 bei Droemer – Podiumsdiskussion: Freitag, 4. Mai 2012, 20 Uhr, Literaturhaus München mit Thomas Kistner, Albert Ostermaier und Günther Koch.

Erstellt von Detlef Hedderich am 14. April 2012

Rote Karte für die FIFA

Fußball ist die schönste Nebensache der Welt.

Für die FIFA aber geht es in der Hauptsache um Manipulation, Geld und Machterhalt.

Thomas Kistner deckt auf.

Die „FIFA-MAFIA“ erscheint am 2. Mai 2012 bei Droemer

Podiumsdiskussion: Freitag, 4. Mai 2012, 20 Uhr, Literaturhaus München

mit

Thomas Kistner, Albert Ostermaier und Günther Koch

„FIFA-Mafia“ ist die Kriminalgeschichte des weltgrößten Sportverbandes. Thomas Kistner  schildert, wie sich über die letzten vier Jahrzehnte unter dem aktuellen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter mafiöse Strukturen an der Spitze des Verbandes verfestigt haben.

Thomas Kistners akribische Recherchen verdeutlichen die bislang unbekannte Seite des Weltfußballs und seines Verbandes, wie den Verlust des Bälle-Symbols der FIFA, die besondere Vernetzung dieses Verbandes mit Interpol und Security-Firmen. Er skizziert die Entstehung eines global ausgerichteten Sport-Sicherheitsdienstes in Katar, berichtet von FBI-Ermittlungen rund um den Fußball und die Wettspielszene und von der Jagd auf eine CD mit sensiblen Bankdaten von hohen Fußballvertretern.

Interner FIFA-Briefverkehr belegt, wie die lukrativen Sportrechte an Freunde und Kollegen verschachert werden. Erhellend auch die Rolle Michel Platinis, heißer Kandidat für die Blatter-Nachfolge, der als französischer Fußballheroe enger mit Katar involviert ist, als man gemeinhin meint. Nun muss er zugeben, dass er selbst für die WM-Vergabe nach Katar votiert hat.

„FIFA-Mafia“ deckt die dunkle Seite dieses global auf Regierungsebene agierenden Verbandes auf und zeigt, warum nur internationale Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften dem Treiben der FIFA Einhalt gebieten können. Dieses Buch ist ein gedruckter Indizienprozess.

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Neobooks – Die Rache der Jägerin von Kelly Meding Roman. epub eBook oder: Format: Kindle Edition – BEI UNS FÜNF STÜCK IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 3. April 2012

Neobooks – Die Rache der Jägerin von Kelly Meding
Roman.
epub eBook
oder:
Format: Kindle Edition

EAN: 9783426404287
Titel bei Libri.de Format: EPUB
oder
Titel bei amazon.de Format: Kindle Edition
Roman.
Übersetzt von Simon Weinert
Knaur eBook

April 2012 – epub eBook – 500 Seiten

KURZINFO:
Evangeline ist eine der besten Jägerinnen von übersinnlichen Kreaturen – und sie dachte immer, dass sie auf der richtigen Seite kämpft. Das ändert sich, als ihre ehemaligen Verbündeten einen friedlichen Clan von Gestaltwandlern töten und auch die Jagd auf Evangeline eröffnen. Niemand glaubt, dass sie das lange überleben kann. Aber eine Frau wie Evangeline sollte man niemals unterschätzen -

PRESSEINFO:
„Die Rache der Jägerin“ ist der zweite magische Thriller von Kelly Meding nach „In drei Tagen bist du wieder tot“ – ein Muss für alle Urban-Fantasy-Fans, die Hochspannung lieben!

Schnell, actionreich, cool – Die Geschichte um Evangeline Stone, die toughe und doch sympathische Heldin geht nun weiter!

Nach dem Sieg über den machthungrigen Elfen Tovin hoffen Evangeline „Evy“ Stone und Wyatt Truman auf ruhigere Zeiten – doch da haben sie sich wohl zu früh gefreut. Kaum haben sie sich in die Wohnung von Chalice zurückgezogen, werden sie von dem unerwarteten Besucher Phin überrascht, der zu den Kauzlingen gehört und Schutz von Evy erbittet. Aus Gewissensgründen willigt sie ein – denn die Kauzlinge sind von den Triaden getötet worden, um Druck auf Evy auszuüben. Hätte sie sich damals gestellt, könnten viele von ihnen heute noch leben.

Evy verspricht Phin, die Verantwortlichen ausfindig zu machen, damit er sie ihrer gerechten Strafe zuführen kann. Ein Versprechen, das ihr und Wyatt einigen Ärger einhandelt – denn die Nachforschungen bringen sie nicht nur in höchste Gefahr, sondern sorgen auch dafür, dass sie sich immer näher kommen. Aber sind es wirklich Evys eigene Gefühle, oder reagiert nur ihr neuer Körper auf Wyatt? Könnte dies etwa bedeuten, dass Chalice wieder zum Leben erwacht und Evys Geist verschwinden lässt?

DIE AUTORIN:
Kelly Meding lebt in der Nähe von Ocean City in Maryland, USA. Sie arbeitet Teilzeit bei einem großen Möbelhaus, um ihre Rechnungen zu bezahlen, und schreibt in jeder freien Minute, um den Teilzeitjob möglichst bald aufgeben zu können.

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sfbasar.de-Story-Wettbewerb 2/2012 – Sponsoring durch den Droemer Knaur Verlag!

Erstellt von Detlef Hedderich am 28. März 2012

Der Droemer Knaur Verlag hat uns freundlicherweise ein Hardcover zur Verfügung gestellt, das der Gewinner der Story für den 7. Platz direkt vom Verlag erhalten wird. Wir danken dem Verlag recht herzlich für seine Unterstützung! Frau Patricia Keßler vom Droemer Knaur Verlag hat sich ausserdem bereit erklärt, bei der Abstimmung mit in der Jury die besten Storys zu bewerten. Vielen Dank dafür schon mal im Voraus. Jetzt aber zum Hardcover, das der Gewinner auf Platz 7 erhalten wird:

Minier, Bernard
Schwarzer Schmetterling

Psychothriller

Übersetzt von Schmidt, Thorsten
Verlag :      Droemer Knaur
ISBN :      978-3-426-19928-2
Einband :      Paperback
Preisinfo :      14,99 Eur[D] / 15,50 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 27.02.2012
Seiten/Umfang :      688 S. – 21,5 x 14,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.03.2012

Bei eisiger Dezemberkälte schweben zwei Arbeiter in einer Seilbahn zu einem Wasserkraftwerk in 2000 Meter Höhe. An der Bergstation machen sie eine verstörende Entdeckung: Ein riesiger, bedrohlich schwarzer Schmetterling scheint sich von den schnee- und blutbedeckten Felsen abzuheben. Ein Tierkadaver, grauenvoll inszeniert. Das Werk eines Wahnsinnigen? Am Tatort werden DNA-Spuren des hochintelligenten Serienmörders Julian Hirtmann gefunden. Doch dieser sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt einer hermetisch abgeriegelten psychiatrischen Anstalt. Wie konnte der gefährlichste Serientäter Europas am Tatort seine Spuren hinterlassen, obwohl er nie seine Zelle verlassen hat? Noch während Commandant Servaz und die junge Anstaltspsychologin Diane Berg versuchen, das Rätsel um den schwarzen Schmetterling zu lösen, wird der kleine französische Ort von einer kaltblütig inszenierten Mordserie erschüttert, die die Ermittler an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit bringt …

Bernard Minier, Jahrgang 1960, ist in den Ausläufern der Pyrenäen im Südwesten Frankreichs aufgewachsen. “Schwarzer Schmetterling” ist sein erster Roman, mit dem er nicht nur unterhalten, sondern auch ein Bild unserer Zeit zeichnen möchte. Er wurde dafür mit dem renommierten Prix Polar 2011 für den besten Roman ausgezeichnet. Bernard Minier lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in der Nähe von Paris.

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Krahlisch, Nancy: Seemannsbraut. Eine 40000 Kilometer lange Liebesgeschichte. – FÜNF EXEMPLARE BEI UNS IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. März 2012

Krahlisch, Nancy
Seemannsbraut

Eine 40000 Kilometer lange Liebesgeschichte

Verlag :      Droemer Knaur
ISBN :      978-3-426-65512-2
Einband :      Paperback
Preisinfo :      16,99 Eur[D] / 17,50 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 26.01.2012
Seiten/Umfang :      304 S. – 21,0 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      03.02.2012

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KLAPPENTEXT
Natürlich verliebt man sich im Studium. Wunderbar, wenn man den Mann fürs Leben trifft. Wie es ist, mit einem Nautik-Studenten zusammen zu sein, merkt Nancy allerdings erst, als sich Heribert für sechs Monate zum Praxissemester einschifft. Seither, seit zehn Jahren, weiß sie, was es heißt, eine Seemannsbraut zu sein. Heribert ist mittlerweile Offizier auf einem Handelsschiff und kann selten sagen, wann er nach Hause kommt. Vielleicht schon nach drei Monaten, vielleicht erst nach sechs. Und die Seemannsbraut Nancy ist längst Redakteurin in Berlin, lebt fast das ganze Jahr allein in einer zu großen Wohnung und hat manchmal ganz schlimme Sehnsucht. Nancy Krahlisch hat ihre Geschichte aufgeschrieben und die schönsten, unterhaltsamsten und dramatischsten Briefe von Heribert dazugestellt. Denn wenn einer durch einen Hurrikan fährt oder versucht, mit einem behäbigen Frachtschiff somalischen Piraten zu entkommen, dann kann er was erzählen.

PRESSETEXT
In Seemannsbraut beschreibt Nancy Krahlisch ihre außergewöhnliche Liebe und Fernbeziehung zwischen Berlin, Kap Horn und zurück. Während des Studiums verliebt sie sich in Heribert, einen Nautikstudenten. Solange er an Land Theorie lernt, ist alles kein Problem. Doch dann muss er sich für das Praxissemester einschiffen.

Heute, nach über zehn Jahren, weiß Nancy, was es heißt, eine Seemannsbraut zu sein. Heribert ist mittlerweile Offizier auf einem Handelsschiff und kann selten sagen, wann er nach Hause zurückkehrt. Vielleicht schon nach drei Monaten, vielleicht erst nach sechs.

Telefonieren und Emailen ist meistens nicht möglich. Und die Seemannsbraut Nancy lebt fast das ganze Jahr allein in einer zu großen Wohnung, und die Tatsache, dass über fünf Millionen Paare in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Fernbeziehungen leben, ist nur ein geringer Trost.

Nancy Krahlisch hat ihre Geschichte aufgeschrieben und schildert, wie es gelingen kann, eine Beziehung über eine solche Distanz über eine so lange Zeit aufrechtzuerhalten. Sie hat die schönsten, traurigsten und dramatischsten Briefe von Heribert dazugestellt. Denn wenn einer durch einen Hurrikan fährt oder versucht, mit einem behäbigen Frachtschiff somalischen Piraten zu entkommen, dann kann er was erzählen.

AUTORIN
Nancy Krahlisch, geboren 1979 im Süden Brandenburgs, studierte Journalistik in Bremen und Stoke on Trent/England. Während ihrer Ausbildung arbeitete sie unter anderem für das ZDF und den Stern. Seit 2003 wohnt sie in Berlin und ist Redakteurin bei der Berliner Zeitung. Nancy Krahlisch ist eine überzeugte Landratte. Nicht nur, weil ihr auf dem Wasser schnell übel wird. Der Liebe wegen durchkreuzt sie nun aber doch hin und wieder die Weltmeere.

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Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Die Seemannsbraut Nancy ist Redakteurin in welcher Stadt? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 500 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Ralf-Udo Jahnen, Nicola Donaca, Jeannette Retzbach, Dörte Mahnke und Elke Behling. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Elena Melodia: Nacht. Das Land der verlorenen Seelen 1. – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. März 2012

Elena Melodia
Nacht
Das Land der verlorenen Seelen 1

(sfbentry)
Buio, Italien, 2009
PAN/Knaur Verlag, München, 10/2011
HC mit Schutzumschlag
Horror, Urban Fantasy
ISBN 978-3-426-28333-2
Aus dem Italienischen von Karin Diemerling
Titelgestaltung von ZERO Werbeagentur, München unter Verwendung eines Motivs von FinePic, München

www.pan-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Alma ist 17 Jahre alt, und ihr bisheriges Leben verlief wenig glücklich. Der Vater verlässt die Familie und kümmert sich nicht um die Tochter. Der Stiefvater, dem Alma einen Bruder, Evan, und eine Schwester, Lina, verdank, bringt sich um, und seither ist Lina stumm. Alma überlebt als Einzige einen Autounfall, bei dem ihre beiden Freundinnen sterben. Seither hat sie eine kleine Narbe, Kopfschmerzen und Albträume. Da sie hübsch und ‚cool‘ ist, wird sie von den meisten anderen Schülern bewundert. Zusammen mit Naomi, Selina und Agatha bildet sie ein Kleeblatt, das füreinander einsteht. Als Selina durch ein Nacktfoto kompromittiert wird, üben die vier Rache an dem Jungen, der es heimlich geschossen und verbreitet hat. Dabei zeigt Agatha eine Grausamkeit, die alle erschüttert. Obwohl Adam teuer zahlen muss, stürzt Selina in eine tiefe Krise.

Wenig später ist es Naomi, die in Schwierigkeiten gerät, weil sie sich mit einem Jungen und einer Clique einlässt, die ein furchtbares Geheimnis hütet und dem ahnungslosen Mädchen schlimme Dinge antut. Allein Alma und Morgan, ein mysteriöser Mitschüler, der mehr weiß, als er verrät, ist es zu verdanken, dass Naomi noch lebt. Auch Agatha, die nach dem Tod ihrer Eltern bei einer schwer kranken Tante lebt, versucht Alma zu helfen. Doch Agatha zieht sich immer mehr zurück, wird aggressiver – und weshalb verbringt sie so viel Zeit mit dem Chemie-Lehrer? Alma bricht in das Haus von Agathas Tante ein und entdeckt Schreckliches. Und auch Alma selbst bleibt nicht von Ereignissen verschont, die sie ängstigen. Wieso träumt sie von grässlichen Morden und schreibt diese Visionen im Schlaf in einem Heft nieder? Wer sind die seltsamen Männer, die sie verfolgen? Was will Morgan ihr nicht verraten? Kann sie ihm wirklich vertrauen, oder stellt auch er eine Gefahr für sie dar? Und welche Rolle spielt der antiquiert wirkende Schreibwarenladen, in dem Alma das Heft und den Füller erstand?

„Nacht“ ist der Auftaktband einer erfolgreichen phantastischen Serie aus Italien – so wird für das Buch geworben. Leider findet man wenige Informationen über die Autorin und ihr Werk. Elena Melodia wurde in Verona geboren, wo sie auch heute noch lebt, und arbeitete für einen Jugendbuchverlag, bevor sie selbst zu schreiben anfing. Ihr Debut-Roman beginnt sehr geheimnisvoll. Man lernt zunächst die Hauptfiguren und ihre wichtigsten Bezugspersonen kennen, erfährt von merkwürdigen Vorkommnissen in der Vergangenheit und Gegenwart bzw. von Tragödien und ist sogleich mitten drin in einer komplexen Handlung. Im ersten Moment wirkt Alma kühl, unnahbar, arrogant und nicht wirklich sympathisch. Auch Leserinnen zwischen 15 und 18 Jahre, denen sie als Identifikationsfigur angeboten wird, dürften etwas irritiert sein, da Alma nicht der übliche schräge Außenseiter ist, sondern jemand, der selbstbewusst Beachtung entgegennimmt und keine Hemmungen hat, Ärger zu machen, beispielsweise die Strafaktion gegen Adam und die Mutproben, denen sich Schüler unterziehen müssen, die mit ihr befreundet sein wollen (ohne dass jene Namen erhalten, in die Handlung einbezogen werden und tatsächlich zu Freunden werden).

Als die Probleme eskalieren, beginnt Alma, sich zu verändern. Ihre Fassade bröckelt, sie wird emotionaler und sorgt sich um die Menschen, die ihr nahe stehen. Sie hat Angst, verliert ihre Überheblichkeit und ist auf die Hilfe anderer angewiesen, als sie selber in den Fokus Unbekannter rückt. Trotzdem bringt sie Steine ins Rollen und hat dabei viel Glück, z. B. als sie zu ermitteln beginnt und dabei das Wissen eines Polizisten und eines Journalisten nutzt und als sie in Agathas Haus eindringt. Almas Familie dient in erster Linie als Kulisse, ihre Freundinnen als Opfer und Morgan als ihr geheimnisvoller love interest, der mit jeder Antwort wenigstens drei neue Fragen aufwirft. Die Romanze bleibt harmlos und nimmt keinen großen Raum ein, teils weil Alma nicht recht weiß, was sie von Morgan halten soll, teils weil auch das Verhältnis der beiden wichtig für die Story ist und aus diesem Grund nicht zu schnell vorangetrieben wird. Darüber hinaus gibt es nur wenige weitere Figuren.

Zusammen mit Alma entdeckt der Leser viele Geheimnisse, die zum Spekulieren einladen. Vermutlich gibt es Zusammenhänge, die erst später deutlich werden. Die vagen Hinweise sind erst der Anfang und wecken die Neugier, so dass man gespannt auf die Fortsetzung wartet. Das Buch endet offen – und das ist unbefriedigend. Elena Melodia schreibt flüssig und zieht den Leser schnell in die Handlung hinein. Anfangs übertreibt sie es noch etwas mit den kryptischen, gewollt mysteriösen Formulierungen, doch je weiter die Autorin kommt, umso sicherer wird sie, die Handlung entwickelt sich kontinuierlich und ist schließlich auf solche Hilfen nicht mehr angewiesen.

Mystery-Freunde, die auf Vampire und Werwölfe verzichten können, werden fasziniert von diesem etwas anderen Thema sein. Man merkt, dass Elena Melodia von ihrer Arbeit geprägt wurde, denn eigentlich ist „Nacht“ ein Jugendbuch – oder für young adults, was die Zielgruppe besser beschreibt. Auch das reifere Publikum wird gut unterhalten, sofern es sich auf die jungen Protagonisten einlassen kann. Schätzt man Serien wie „House of Night“, „Evermore“, „Evernight“ oder „Vampire Academy, wird man auch an “Nacht” und den Folgebänden, die hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen, viel Freude haben.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

—-

UND NOCH EINE REZENSION VON YVONNE RHEINGANZ:

Elena Melodia
Nacht

Buio (2009)
PAN-Verlag
ISBN 978-3-426-283332
Fantasy, Kinder & Jugend
Erschienen 2011
Übersetzer: Karin Diemerling
Umfang 441 Seiten

www.pan-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Autorenporträt

Elena Melodia wurde in Verona geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Lebensgefährten und ihren beiden Hunden lebt. Nach einem Studium der Geisteswissenschaften arbeitete sie zunächst als Jugendbuchredakteurin in einem großen Verlag, bevor sie selbst unter die Schriftsteller ging. “Nacht” ist ihr erster Roman und der Auftakt zur erfolgreichsten italienischen Urban-Fantasy-Saga der letzten Jahre. (Quelle: Knaur)

Zum Buch

Alma ist eigentlich ein typischer Teenager: Sie ist genervt von ihrem Bruder, mag den neuen Freund ihrer Mutter nicht besonders und hängt mit ihren besten Freundinnen ab. Aber dennoch ist Alma anders. Seit einem furchtbaren Autounfall bei dem zwei ihrer besten Freundinnen starben, plagen sie mörderische Kopfschmerzen. Und auch von furchtbaren Albträumen wird sie in der Nacht heimgesucht. Dann verändert sich alles. Alma stellt fest, dass ihre Albträume Wirklichkeit werden, ihre Freundinnen distanzieren sich immer mehr und jeder scheint mit seinen eigenen Problemen beschäftigt zu sein. Sie wird verfolgt von seltsamen Männern mit Hütten und Sonnenbrille und dann ist da auch noch Morgan, der sie vor den Männern mit den Drachenzeichen warnt und sie beschützt. Er nennt sie die “Master”, noch bevor Alma erfahren kann, was es mit diesen Männern auf sich hat, verschwindet Morgan und Alma befindet sich in großer Gefahr…

Fazit

Ein Buch packend von der ersten Seite an. Bei dem man, mit dem Hauptprotagonist wächst, erzittert und sich mitreißen lässt. Die Geschichte jagte mir wahre Schauer über den Rücken. Nie konnte ich auch nur erahnen, was als Nächstes passieren würde. Immer wieder nahm die Geschichte eine atemberaubende Wendung und führte mich am Ende zusammen mit Alma an einen Fluss, der das Ende und die Anfänge aller Albträume bedeuten könnte. Selbst am Ende des Buches ließ einen die Autorin über die wahre Identität der “Master” im Dunkeln und auch das Schicksal des mysteriösen Morgan blieb unklar. Ein wahrhaft fulminanter Auftakt einer neuen Fantasy-Saga, der wirklich Lust auf mehr macht. Ich hoffe, dass noch viele weitere Bände folgen werden.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wo wurde Elena Melodia geboren? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Henning Schubert, Tina Pöhge und Mirko Quentmeier. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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