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Archiv für die 'Klett-Cotta' Kategorie

Knapp, Robert: Römer im Schatten der Geschichte. Gladiatoren, Prostituierte, Soldaten: Männer und Frauen im Römischen Reich. – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. Mai 2012

Knapp, Robert
Römer im Schatten der Geschichte
Gladiatoren, Prostituierte, Soldaten: Männer und Frauen im Römischen Reich

Klett-Cotta
ISBN 978-3-608-94703-8
Übersetzt von Ute Spengler
Umfang: 398 Seiten
Mit 30 Farbtafeln und weiteren s/w-Abbildungen
Hardcover
Erscheinungsdatum: 1. Aufl. 15.03.2012
Geschichte, Römisches Reich/Gesellschaft, Sozialwissenschaften

www.klett-cotta.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zum Autor:

Robert Knapp ist emeritierter Professor für Alte Geschichte in Berkeley, University of California. Er hat sich vor der Erforschung der Mittel- und Unterschichten insbesondere der Epigrafik und der römischen Geschichte der iberischen Halbinsel gewidmet.
(Klappentext)

Zum Buch:

Kein antiker Staat, kein Imperium, das diese Bezeichnung wirklich verdient hat, ist bekannter als das antike Römische Reich. Und natürlich kennen wir viele bekannte Namen von Imperatoren wie Cäsar, Caligula und Nero. Namen von Heerführern – ob erfolgreich oder nicht – wie Scipio und Varus, oder Philosophen und Politiker wie Seneca und Cicero. Aber sie alle sind nach heutiger Bezeichnung Prominente, die Elite, die dünne Oberschicht. Über ihr Leben und Wirken gibt es massenhaft überlieferte Literatur und Belege.

Doch wie sieht es mit den einfachen Menschen aus? Selbstverständlich machen sie wie bei jedem Volk die Masse der Bevölkerung aus. In vielen Filmen über diese Zeit erscheinen sie als Randfiguren. Seltene Ausnahmen wie Spartacus als Sklave und Gladiator, später als Aufständischer, zeigen aber im Film nicht das wahre Bild. Wie lebte das einfache Volk? Hier ist der Titel des Buches perfekt gewählt: „Römer im Schatten der Geschichte“.

Gewöhnliche Männer und Frauen, Arme, Sklaven, Freigelassene, Soldaten, Prostituierte, Gladiatoren (nicht die wenigen berühmten, sondern die Masse) und letztendlich auch die „Outlaws“, Banditen und Piraten. Wie sah ihr Tag aus? Was bestimmte ihr Leben, ihr Handeln? Welchen Regeln und gesellschaftlichen Zwängen unterlagen sie?

Fazit:

„Römer im Schatten der Geschichte“ gibt uns hier detaillierte und oft genug erstaunliche Einblicke. Die 30 farbigen Bildtafeln zeigen auch durch scheinbar nebensächliche Gegenstände, wie o. g. Bevölkerungsgruppen im Alltag gelebt haben. Bei der Lektüre dieses Buches verrückte sich von Seite zu Seite mein Bild über die antiken Römer. Robert Knapp ist für mich der Guido Knopp für das Thema Rom.

Copyright © 2012 by Werner Karl

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie viele farbigen Bildtafeln gibt es laut Buchrezension? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Hobbit-Gewinnspiel geht am 13.4. weiter – jeder kann noch mitmachen!

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. April 2012

Hobbit-Gewinnspiel – jetzt mitmachen – Bücher zum Hobbit
11. April 2012
Das Hobbit-Gewinnspiel geht am 13.4. weiter, und jeder kann sich noch anmelden und mitspielen!

Außerdem möchten wir auf unsere Ausgaben des Hobbits und unsere Bücher zum Hobbit hinweisen, die bei der Lösung der Gewinnspielfragen bestimmt hilfreich sind.

Mit herzlichen Grüßen

Johann Meiner
www.klett-cotta.de

Aktuelles
Das Hobbit-Gewinnspiel – am 13.4. beginnt die zweite Etappe – jeder kann auch jetzt noch einsteigen!
Wer die erste Runde verpasst hat, für den ist trotzdem nichts verloren – einfach noch schnell anmelden und mitspielen!
Wer jetzt einsteigt, kann die erste Etappe nachspielen und dann mit der zweiten weitermachen.

Alle Spieler, die die jeweilige Etappe durchgespielt haben, nehmen an der Verlosung am Ende der Etappe teil. Wer bis zum Ende des Quests dabei ist, hat die Chance, den Hauptgewinns nach der 9. Etappe zu gewinnen.

Die zweite Etappe startet am Freitag, 13.4.2012 um 13 Uhr!

» Infos rund um die erste Etappe des Hobbit-Quest

» Mehr zur glücklichen Gewinnerin der ersten Etappe

» Alle Infos zum Hobbit-Gewinnspiel unter: hobbitwelt.hobbitpresse.de
Der Hobbit – die Ausgaben und weitere Bücher
Bei Klett-Cotta gibt es mehrere Ausgaben von »Der Hobbit« – einmal die Textfassung und auch einen illustrierten »Hobbit«.
Ideal für junge Leser ist die Textfassung in großer Schrift.
Das E-Book beruht auf der Version ohne Illustrationen.

Viele Infos rund um den Hobbit bietet das Große Hobbit-Buch. Außerdem kann man sich schon auf eine Ausgabe mit Zeichnungen von Tolkien freuen.

Für die Kartographen unter euch:
Den Weg von Bilbo kann man mit der Karte von Wilderland verfolgen.

Damit bleibt keine Rätselfrage unbeantwortet.

» Der Hobbit – Alle Ausgaben und weitere Bücher
Neuer Newsletter: »Der Hobbit«
Ihr seid besonders interessiert an allen Informationen rund um die Verfilmung von »Der Hobbit«? Dann abonniert unseren neuen Newsletter »Der Hobbit« unter: » www.klett-cotta.de/newsletter.

Mit diesem Newsletter senden wir euch die aktuellsten Informationen über die Verfilmung von »Der Hobbit«, Gewinnspiele und Aktionen und Veranstaltungen des Verlages. Übrigens: Wir verlosen unter den Neuabonnenten unserer Newsletter jeden Monat einen aktuellen Bestseller!

Der Hobbit
» Zum Buch mit Leseprobe
J. R. R. Tolkien
Der Hobbit
In großer Schrift – das Leseerlebnis für Groß und Klein

Für viele Jungen und Mädchen ist »Der Hobbit« das erste größere Leseerlebnis. Diese Neuausgabe des Fantasy-Klassikers wendet sich mit ihrer freundlichen Ausstattung und der großen Schrift besonders an junge Leser.

Aus dem Englischen von Wolfgang Krege (Orig.: The Hobbit)
462 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-93864-7
17,95 EUR [D]

» Jetzt vorbestellen!
J. R. R. Tolkien, Douglas A. Anderson
Das Große Hobbit-Buch
Der komplette Text mit Kommentaren und Bildern
Der komplette Text des »Hobbit« mit Hintergründen aus dem Tolkien-Legendarium und reichem Bildmaterial, kommentiert von Tolkien-Forscher Douglas A. Anderson.

75 Jahre nach dem ersten Erscheinen des »Hobbit« liegt Andersons historisch-kritische Ausgabe zum ersten Mal auf Deutsch vor. Ein Meilenstein, der die zahlreichen literarischen Einflüsse der vielschichtigen Erzählung offenlegt, Personen, Schauplätze und Gegenstände erklärt und den visionären Autor gleichsam bei der Arbeit zeigt. Es enthält die Originalkarten und Farbtafeln, den Volltext mit »Die Fahrt zum Erebor« und vieles mehr.

»Faszinierend … macht aus dem >Hobbit< ein regelrechtes Tolkien-Handbuch!« Washington Post

Erscheinungstermin: 23. April 2012

Aus dem Englischen von Lisa Kuppler (Orig.: The Annotated Hobbit)
ca. 500 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen, ca. 200 Abb., 8 Farbtafeln, Großformat
ISBN: 978-3-608-93714-5
29,95 EUR [D]

» Jetzt vorbestellen!
Christina Scull, Wayne G. Hammond
Die Kunst des Hobbit
Ein Fest der Vorstellungskraft: die Bilder und Zeichnungen von Tolkiens Hand

J. R. R. Tolkiens kreative Gabe äußerte sich nicht nur in sprachlicher, sondern immer auch in bildlicher Form – von der schnellen Skizze bis zu visionären Landschaftsansichten.

Kenner freuen sich auf diesen prachtvollen Band, der Zeichnungen, Buchkunst und farbige Grafiken aus den 1930er-Jahren – der Entstehungszeit des »Hobbit« – in vorbildlicher Reproduktion vereint. Über 100 große und kleine Werke zeigen, wie Tolkien selbst sich seinen Hobbit-Helden Bilbo, den Drachen Smaug und viele weitere Personen und Schauplätze vorstellte.

Erscheinungstermin: 22. Juni 2012

Aus dem Englischen von Susanne Held (Orig.: The Art of the Hobbit)
128 Seiten, gebunden im Schuber, zahlreiche Illustrationen und Abbildungen, Großformat
ISBN: 978-3-608-93865-4
29,95 EUR [D]

Tolkien
» Buch & Leseprobe
J. R. R. Tolkien
Nachrichten aus Mittelerde
Gebundene Ausgabe
Die ideale Ergänzung zu »Silmarillion« und »Der Herr der Ringe«

Verstreute Nachrichten, vergessen geglaubte Geschichten aus Mittelerde und von der Insel Numénor – eine Fundgrube für Tolkien-Leser.

J.R.R. Tolkien hat die verstreuten Nachrichten aus Mittelerde und der Insel Númenor gesammelt, und sein Sohn Christopher hat sie chronologisch geordnet, mit Kommentaren versehen, Verweise und eventuelle Widersprüche zum »Herrn der Ringe« und dem »Silmarillion« notiert und so ein umfangreiches Geschichtenbuch zusammengestellt, eine Fundgrube für jeden Kenner Mittelerdes.

Mit Einleitung, Kommentar, Register herausgegeben von Christopher Tolkien, aus dem Englischen von Hans J. Schütz (Orig.: Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth)
11. Aufl. 2012, 720 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Register und Kommentar
ISBN: 978-3-608-93975-0
EUR 29,95 [D]

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DIE WISSENSCHAFT DECKT AUF: Auch ein kleiner Klapps in Kinderzeiten hat ungeheure negative Folgen im Leben eines Kindes! * BUCHTIPP DER REDAKTION: Müller-Münch, Ingrid: Die geprügelte Generation. Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen.

Erstellt von Detlef Hedderich am 2. März 2012

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “de.lifestyle.yahoo.com - Kinder können ihre Eltern schon manchmal an die eigenen Grenzen bringen — vor allem an die der Geduld und Selbstkontrolle. Wenn auch die zehnte Ermahnung auf taube Ohren stößt, kann so schon mal die Hand ausrutschen. Während körperliche Züchtigung früher als Teil der Erziehung angesehen wurde, hält sich auch die Meinung “Ein kleiner Klaps auf den Po hat noch niemandem geschadet” bis heute hartnäckig. Doch ist das wirklich so? (…)”

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung) hier klicken!

Wie denken denn unserer Leser über dieses Thema? Wir freuen uns über jeden Eintrag in unseren Kommentaren! Wer seine Meinung hier abgibt erhöht ausserdem seine Chancen bei einem möglichen Preisrätsel zu diesem Titel!

BESTELLTIPP DER REDAKTION (ZUM BESTELLEN EINFACH AUF DAS COVER KLICKEN!):

Müller-Münch, Ingrid
Die geprügelte Generation

Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen

Verlag :      Klett-Cotta
ISBN :      978-3-608-94680-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,95 Eur[D] / 20,50 Eur[A] / 27,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 27.02.2012
Seiten/Umfang :      ca. 284 S. – 21,0 x 13,3 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 22.02.2012
Gewicht :      446 g

Titel bei amazon.de
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Titel bei Libri.de

Ein Großteil der deutschen Nachkriegskinder ist ins Leben hineingeprügelt worden. Wie kam es dazu, dass Eltern zu Teppichklopfer oder gar Rohrstock griffen? Was wurde aus diesen Kindern, die lange Jahre ihres Lebens mit dem Gefühl durch die Welt gingen: Die Eltern mögen mich nicht, ich bin ein Nichts!

Erst nachdem bekannt wurde, dass in Heimen und Privatschulen Misshandlungen an der Tagesordnung waren, dass Geistliche Kinder mit Stöcken schlugen – erst seitdem wird offen über die damals an Kindern verübte alltägliche Gewalt geredet.

Fragen nach dem WARUM kommen auf: War es der Zeitgeist, der zu Watsch’n und einer Tracht Prügel verleitete? Hing es damit zusammen, dass die Väter traumatisiert aus dem Krieg zurückkehrten? Geschah dies alles in einer unsäglich brutalen Erziehungstradition? Mit einem Blick auf Gegenwart und Vergangenheit beschreibt dieses Buch, wie sich der Vertrauensbruch der Eltern auf die Biografie der Kinder ausgewirkt hat.

Wie die demütigenden Schläge die Gefühle, den Alltag und die Beziehungen einer ganzen Generation bis heute beeinflussen. Und ob die einst geprügelten Kinder als spätere Erwachsene diesen Eltern verziehen oder mit ihnen brachen.

Ingrid Müller-Münch Journalistin und Autorin. Sie war Korrespondentin der Nachrichtenagentur »Reuters« und der »Frankfurter Rundschau«, Redakteurin beim »Stern« und arbeitet heute hauptsächlich für den Westdeutschen Rundfunk«. Sie lebt in Köln.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln mit Pressemeldungen, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens 1 Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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Die Frankfurter Buchmesse 2011 – oder: die Geschichte eines (fast) perfekten Tages

Erstellt von Galaxykarl am 17. Oktober 2011

Die Frankfurter Buchmesse 2011
oder: die Geschichte eines (fast) perfekten Tages

06:00 Uhr Coburg

Pünktlichste Abfahrt mit zwei Bussen, vollgestopft mit dem fränkischen Kontingent der Büchersüchtigen; 100 Freunde des gedruckten Wortes, quer Beet durch alle Altersgruppen. Organisiert durch die Buchhandlung Riemann, Coburg. Es ist schweinekalt, aber die Damen der Buchhandlung sind hellwach, freundlich und kompetent. Teilnehmer checken, ein Survivalpack verteilen, bestehend aus Riemann-Stoffbeutel (der später noch eine wichtige Funktion erfüllen wird), Infomaterial zur Messe, Tagesablauf, Notfallnummern, ein Apfel, ein Schokoriegel als Energiespender und ein Stift.

07:15 Uhr

Wir erreichen die Autobahn und kurz darauf werden heißer Kaffee und Gebäck gereicht. Die Stimmung ist gut, unser Fahrer Steffen fährt, als würde er als Engel eine Wolke steuern und keinen Bus, so sanft schaukeln wir dahin. Mein Sitznachbar – ein älterer Herr – schweigt und ich will ihn nicht zur Morgenstunde zutexten und aus seiner Meditation oder seinen Gedanken reißen. Vielleicht geht er wie ich im Kopf schon den Tag durch: Hallenpläne, feste Zielpunkte, Termine, Ansprechpartner. Ich zücke meinen Terminkalender und versuche eine beste Route zu konstruieren.

08:30 Uhr

Nach einer freundlichen Begrüßung durch eine Mitarbeiterin der Buchhandlung ertönt eine Audio-Information der Frankfurter Messeorganisation. Professionell schildern abwechselnd eine männliche und eine weibliche Stimme, was auf uns zukommt, bzw. auf was wir zusteuern. Das Leitsystem und die Belegung der Messehallen werden erläutert und ich denke: Super, typisch deutsch. Wenn wir was können, dann organisieren. Und ich meine das nicht ironisch. Ich erinnere mich an frühere amerikanische Geschäftspartner, die dies kurz und prägnant formulierten: „You are a german, you’re prepared!“ Recht hatten sie.

09:10 Uhr

Wir treffen auf dem Messegelände ein: Einen gut gemeinten Rat, wir sollten doch unsere Mäntel im Bus lassen, ignoriere ich. Schließlich ist es immer noch schweinekalt. Ein kleiner Fußmarsch vom Parkplatz im kalten Schatten der riesigen Messegebäude zum Shuttlebus, der uns ins ferne Zielgebiet bringen soll, bestätigt mich in meiner Entscheidung. Später werde ich es bereuen.

09:20 Uhr

Mich trifft der Schlag: Massen von Menschen drängen sich schon vor den Gebäuden und Eingängen, die Rolltreppen sind Lindwürmer aus Tausenden Besuchern, die sich – ohne eine Lücke zu zeigen -, Etage für Etage noch oben wälzen. Dazwischen bunte Tupfer von Comic- und Manga-Fans, die an dem Cosplay-Wettbewerb teilnehmen oder sich einfach auch nur die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen, sich ein wenig exhibitionistisch zu verhalten.

Und dann hält mich nichts mehr auf. Bilde ich mich mir ein. Ich kämpfe mich durch dichte Menschenströme, garniert mit Kinderwagen, in denen vom Säugling bis zum Kleinkind alles vertreten ist. Was zur Hölle tun diese Eltern den Kindern an? Die Kinder sind jetzt schon genervt, müde, plärren und machen den Eltern und allen anderen Stress und ein Vorankommen schwer. Kaum hat man solche Stolpersteine überwunden, trifft man auf die zweite Kategorie von nervtötenden Besuchern: die mit einem Seekoffer großen Rollwägelchen ausgestatteten „Sammler“. Es wird alles eingepackt, was der Stand freiwillig – und wie ich beobachtet habe, auch unfreiwillig – hergibt. Eine weibliche Standbesatzung darauf angesprochen, lächelt und klärt mich auf: „Es wird immer geklaut, bei der Größe des Standes und dem Gedränge lässt sich das gar nicht vermeiden.“ Sie lächelt noch breiter: „Und je mehr unserer Bücher geklaut werden, desto mehr liegen wir mit unserem Angebot richtig.“ Ich bin baff. Sie lächelt immer noch, als sie mir eröffnet, dass dies in den Messekosten mit einkalkuliert ist. Und natürlich auch in den Buchpreisen. Na, super. Das war´s aber auch schon mit den kleinen Minuspunkten.

Denn ab jetzt pilgere ich von Stand zu Stand, bevorzugt bei den Verlagen, die uns, also den sfbasar und das Buchrezicenter mit Rezensions- und auch Verlosungstiteln ausstatten. Bei gut der Hälfte der Verlage ist meine Visitenkarte fast unnötig, man kennt uns. Ich freue mich, frage gezielt nach unseren Kontaktpersonen aus den Presse-, Vertriebs- und Marketingabteilungen und habe bei einem Drittel tatsächlich Glück, bei den anderen zwei Dritteln ist man freundlich und bereit, die aktuellsten Rezi-Wünsche aufzunehmen. Bin gespannt, ob die alle eintreffen. Einen guten Teil hätte ich auch mitnehmen können, aber wer will sich mit 30 Kilo Papier durch die Hallen kämpfen? Trotzdem kann ich bei einigen Titeln nicht Nein sagen und der Rucksack füllt sich zunehmend.

Mein Weg führt mich auch an den Stand von BoD, Book-on-Demand, Norderstedt. Ich mustere die Präsentation, als mich eine rattenscharfe blonde Mittdreißigerin anlächelt und fragt, was ich für einen Wunsch habe. Ich denke: Mädel, solche Fragen solltest gerade du nicht stellen und außerdem bin ich glücklich verheiratet. Sie schiebt, immer noch lächelnd, nach: „Kaffee oder Cappuccino?“ Letzteres. Bis zum Eintreffen der Pressedame versuche ich, in dem Angebot eine Linie, eine Struktur, ein Programm zu finden. Es gelingt mir nicht; dafür ist der Cappuccino erstklassig. Als die Dame schließlich auftaucht, beginne ich ganz locker mit einer Killerfrage: „Durch was unterscheiden Sie sich von den verteufelten DKZV (Druckkostenzuschussverlagen)? Sie holt Luft und spult ihr Programm ab: 39,– € für das „Grundpaket“, soll heißen: Erteilung einer ISBN-Nr. (die lt. meinem Kenntnisstand 78,– € kostet) und Listung in 1.000 (!?) Verkaufsplattformen á la Amazon, Booklooker, Buch24 usw. usw. Wir haben BoD-Titel rezensiert und brav auf solche Plattformen verlinkt und oft genug die Meldung bekommen: „Titel nicht bekannt / nicht verfügbar“. Woran das läge? Wir sind zu schnell. Aha, verständlich, schließlich mag es ein wenig dauern, einen neuen Titel in 1.000 Listen einzutragen. Wie viele Autoren werden von BoD betreut? Die Antwort hat mich umgehauen: 30.000! Zu dieser Zahl kein Kommentar, sie spricht für sich. Für die unter uns, die rechnen und noch nachdenken können.

Am Stand von Klett-Cotta stoße ich durch Zufall auf den Verantwortlichen für E-Books. Auf meine Frage, wie es in seinem Hause damit aussieht, bekomme ich die überraschende Aussage, dass gerade einmal 0,4 % des Geschäftes mit elektronischen Büchern stattfinden. Vielleicht liegt es hier auch am Genre, dass Klett-Cotta mit seiner elitären High-Fantasy Hobbit-Presse rund um das Werk von Tolkien bedient. Es passt einfach nicht, sich in epische Legenden und Schlachtenwelten zu begeben und dabei ein Ding aus Metall und Plastik auf dem Schoss zu haben. Bei anderen Verlagen mag dies anders sein. Wir Deutsche sind halt nicht die Amerikaner. In kleineren Städten gäbe es dort schon gar keine Buchhandlungen mehr, da der Bedarf über Verkaufsplattformen laufe und sich keine klassische Buchhandlung dort halten kann. In den Großstädten sieht es aber gottlob wieder anders aus. Der Rest ist eben dann elektronisches Lesefutter. Ich denke: glückliches Deutschland.

13:10 Uhr

Ein Blick auf die Uhr und der nächste Spurt beginnt. Um 13:30 Uhr darf ich Ralf Isau (Fantasyautor im Bereich Jugendbuch und Erwachsene) interviewen. Am verabredeten Stand ist er nicht, ach ja, der publiziert ja mittlerweile vorwiegend bei Randomhouse/cbj. Also wieder durch die ganze Halle zurück und ich komme leicht derangiert am Stand an. Die Pressedame erwartet mich schon und führt mich erfreulicherweise in ein kleines Kabuff, in dem wir vor den Blicken der Besucher wenigstens minimal abgeschirmt, das Interview in Ruhe abhalten können. Ich habe gerade noch ein paar Minuten Zeit mich wieder in Ordnung zu bringen und das Aufnahmegerät bereit zu machen, als er auch schon in Begleitung seiner Frau kommt. Ruhig, gelassen, sichtlich entspannt, trotz all der Hektik draußen. Er ist ein angenehmer Typ, das spüre ich in der ersten Minute. Das ganze Interview findet ihr (in Kürze) HIER.

Kaum fertig klingelt das Handy. Meines? Oder das der zig Leute um mich herum? Nein, meines. Die nächste Autorin, Nicole Steyer, fragt, wo ich stecke. Wieder durch die Halle, anderes Gebäude und da steht sie. Wir sprechen über ihre Kinderbücher, ihren 2012 erscheinenden Historienroman-Erstling bei Droemer-Knaur und die Verlagsbranche. Wir vereinbaren locker ein Interview und gehen gleich nach einem Gespräch mit einem Verlagsrepräsentanten zu einem verspäteten Mittagssnack ins Freie. Frischluft und ein bisschen weniger Menschen tun uns gut. Ich merke, wir sind Seelenverwandte, sie „tickt“ wie ich. Wir tauschen uns aus über Agenten, Lektoren, Marketing, Buchlesungen und all die Dinge, die nach dem Schreiben eines Rohtextes auf eine/n Autor/in zu rollen. Wer hier keine Wadelbeißernatur hat, wird scheitern, soviel steht fest.

15:45 Uhr

Die Zeit drängt; Nicole muss weg und ich hab auch noch fünf Verlage auf der Liste. Verdammt, in die Halle mit den Agenturen schaffe ich es nicht mehr. Egal, ich hab meine Agentur und scheinbar zu meinem großen Glück schon wieder eine Seelenverwandte in Form meiner Lektorin gefunden. Ne´ Rechtschreibfanatikerin wie ich. Ich entere die nun erfreulich dünner besetzten Rolltreppen und grinse über die ermatteten Messeopfer, die sich an allen Ecken und Enden zu Boden werfen und ihre Füße massieren oder erst mal durchatmen. Schnell noch ein Foto von einer Truppe Cosplay-Kandidaten gemacht. Ich zieh´ mein Programm fast im Laufschritt durch und ergattere noch ein paar Bücher für Recherchen zu Waffen, den Kelten, eines meiner Lieblingstiere, dem Wolf und eine Abhandlung über mittelalterliche Küche.

16:50 Uhr

Was hat man uns geraten? „Rechnen Sie mit langen Wegen zurück zum Parkplatz; wir fahren pünktlich ab.“ Die Drohung in den Worten war kaum zu überhören, wobei ich glaube, dass die Mädels der Buchhandlung Riemann eher einen Suchdienst engagieren würden, als ohne komplette Gruppe abzufahren. Ohne Stress komme ich rechtzeitig am Parkplatz an. Upps, wo ist der Bus? Auf jeden Fall nicht dort, wo er sein sollte. Ich blinzle ein wenig ratlos in die tief stehende Sonne. Da fallen mir ebenfalls verwirrte Leidensgenossen ins Auge. Sie tragen wie ich einen Riemann-Stoffbeutel bei sich. Aha, beim Mittagssnack auf dem Heyne-Empfang wurde das erwähnt. Verdammt, denn hatte ich aus Zeitgründen ausgelassen. Ausgerechnet Heyne! Nächstes Jahr passiert mir das nicht mehr, ich schwöre es. Nicht wegen der belegten Brötchen, sondern wegen der Chance, relevante Leute eines Verlages kennenzulernen.

17:30 Uhr

Die Uhr wird in Zukunft nach der Riemann-Zeit gestellt; geht genauer als die Atomuhr in Braunschweig. Die Stimmung ist locker und jeder hat was zu erzählen. Mein morgens noch stummer Nachbar entlarvt sich als pensionierter Notar, der schon 16-mal mit Riemann zur Buchmesse gefahren ist. Wir verfallen nach kurzer Zeit in ein angeregtes Gespräch zu E-Readern und E-Books. Frau Irmgard Clausen, die Chefin der Buchhandlung, stößt zu uns und sprüht vor Freundlichkeit und Fachwissen. Sie erkundigt sich nach unserem Tag und erntet allenthalben positive Äußerungen. Ich versichere ihr, dass sie mich jetzt auch in den nächsten 15 bis 20 Jahren an der Backe hat und kündige ihr diesen Bericht an. Ein Gläschen O-Saft mit oder ohne Prosecco verkürzt die Zeit bis zum Eintreffen in Coburg.

21:30 Uhr

Endlich Zuhause; ich gönne mir ein Dunkles, eine Dusche und sinke ins Bett. Anstelle von Schäfchen zähle ich Bücher, Bücher, Bücher …

Copyright © 2011 by Werner Karl

P. S. In dem Preis von 38,– € waren also die Hin- und Rückfahrt, die kleinen Verpflegungen, die Tageskarte und der Mittagssnack bei Heyne enthalten. Bücherherz, was willst du mehr?
P. P. S. Unter allen fett gedruckten Wörtern findet ihr Links zu den entsprechenden Namen.

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Hillenbrand, Laura – Unbeugsam. Eine wahre Geschichte von Widerstandskraft und Überlebenskampf.

Erstellt von Detlef Hedderich am 12. Oktober 2011

Hillenbrand, Laura
Unbeugsam

Eine wahre Geschichte von Widerstandskraft und Überlebenskampf

Übersetzt von Held, Susanne
Verlag :      Klett-Cotta
ISBN :      978-3-608-94624-6
Einband :      gebunden
Preisinfo :      22,95 Eur[D] / 23,60 Eur[A] / 32,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 23.09.2011
Seiten/Umfang :      519 S., ca. 40 Abb.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 09.2011
Gewicht :      882 g

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

Louis Zamperini, Sohn italienischer Einwanderer, wird vom jugendlichen Schlitzohr zum Mittelstreckenläufer von Weltrang.

Nach seinem fulminanten Schlussspurt beim Finale der Olympischen Spiele in Berlin 1936 beginnt seine Odyssee während des Zweiten Weltkriegs im Pazifik.

Er gerät mitten ins Inferno der Gefangenschaft, wo er Folter und Hunger erträgt und überlebt.

Laura Hillenbrand, die zurzeit erfolgreichste Sachbuchautorin der USA, erzählt mitreißend und erzeugt eine atemlose Spannung: den Flugzeugabsturz, die 47-tägige Irrfahrt im Schlauchboot durch den Pazifik, den Kampf gegen Haie, die Kriegsgefangenschaft unter einem der grausamsten Verbrecher des Zweiten Weltkriegs.

»Ein Meisterwerk des erzählenden Sachbuchs und eine außergewöhnlich bewegende Überlebensgeschichte« Wall Street Journal

Laura Hillenbrand, geboren am 15. Mai 1967 in Fairfax, Virginia, wuchs auf einer Ranch auf. Während des Studiums erkrankte sie an dem Chronischen-Erschöpfungssyndrom und wandte sich dem Schreiben von Essays und Büchern zu. Ihr erstes Sachbuch über das berühmteste amerikanische Rennpferd »Seabiscuit« wurde zu einem Weltbestseller.

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Welches Journal titelt: »Ein Meisterwerk des erzählenden Sachbuchs und eine außergewöhnlich bewegende Überlebensgeschichte«? Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Die Gewinner lauten: Angelika Borns, Magdalena Engelke und Andrea Gmelin. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

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Tad Williams ist im Oktober 2011 auf Lesereise in Deutschland und Österreich. Nächster Lesetermin: Donnerstag, 20.10.2011 Thalia Buch & Medien, Landstraße Hauptstraße 2a / 2b, Wien

Erstellt von Detlef Hedderich am 29. September 2011

Das große Fantasy-Epos “Shadowmarch” ist nun endlich abgeschlossen! – Vor wenigen Wochen ist Band 4 erschienen: “Das Herz” – und nach langer Zeit kommt Tad Williams mal wieder nach Deutschland und nach Wien. Alle Termine auf einem Blick:

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Donnerstag, 20.10.2011
Thalia Buch & Medien, Landstraße Hauptstraße 2a / 2b, Wien

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Sonntag, 23.10.2011, 21 Uhr
Deutsches Theater, Göttinger Literaturherbst,
Theaterplatz 11, Göttingen

*
Montag, 24.10.2011, 20 Uhr
Buchhandlung Decius, Hoher Weg 15, Hildesheim

*
Dienstag, 25.10.2011, 15 Uhr
Otherland Buchhandlung (Signierstunde)
Bergmannstraße 25, Berlin

*
Dienstag, 25.10.2011, 20 Uhr
Ballsaal Wirtshaus Max & Moritz, Oranienstraße 162, Berlin
(organisiert von der Otherland-Buchhandlung)

*
Mittwoch, 26.10.2011, 20 Uhr
Buchhandlung Weiland, Königstraße 67a, Lübeck

*
Donnerstag, 27.10.2011, 20.15 Uhr
Buchhaus Wittwer, Königstraße 30, Stuttgart

*
Freitag, 28.10.2011, 15.30 Uhr
Weltbild ECE-Alleecenter Hamm (Signierstunde)
Richard-Matthaei-Platz 1, Hamm

*
Freitag, 28.10.2011, 20.15 Uhr
Mayersche Buchhandlung, Schildergasse 31 – 37, Köln


Williams, Tad
Shadowmarch / Das Herz

Übersetzt von Holfelder-von der Tann, Cornelia
Verlag :      Klett-Cotta
ISBN :      978-3-608-93720-6
Einband :      gebunden
Preisinfo :      26,95 Eur[D] / 27,80 Eur[A] / 36,90 CHF UVP
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Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 28.09.2011
Seiten/Umfang :      878 S., mit Ktn
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 08.2011
Gewicht :      1130 g

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Vielfältig sind die Bedrohungen des Landes Eion. Von Norden dringt im Schutz undurchdringlichen Nebels ein Elbenheer vor, und im Süden schmiedet der machtbesessene Herrscher Sulepis Eroberungspläne. In diesen Wirren lastet auf Prinz Barrik und seiner Schwester Briony eine übergroße Aufgabe.

Eine riesige Elbenarmee überschreitet die Schattengrenze, und nichts scheint sie aufhalten zu können. Als Barrick in die Hände der heimtückischen Feinde fällt, ist Briony gezwungen, aus der Südmarkfeste zu fliehen.

Ist es das Schicksal der Völker Eions, zwischen den Armeen der Elben und des Autarchen zerrieben zu werden? Gelingt es Briony, in der Fremde Unterstützung zu finden, um den Thron zurückzuerobern? Und ist Barrick der Herausforderung gewachsen, die ihn immer weiter in die Schattenlande hineinführt …?

Ein echter Tad Williams: vielschichtig erzählt und voller Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Seine »Otherland«-Tetralogie ist eines der großen Meisterwerke der modernen Phantastik und wurde zum Weltbestseller. Mit der »Shadowmarch«-Trilogie knüpft er an seinen ersten großen Erfolg, die Saga um den »Drachenbeinthron«, an.

Tad Williams, 1957 in Kalifornien geboren, studierte in Berkeley und arbeitete anschließend in vielen verschiedenen Jobs – als Sänger, Schuhverkäufer, Zeitungsjunge, Radiomoderator, am Theater, beim Fernsehen, als Lehrer, in einer Computerfirma. Er schreibt neben Fantasy-Bestsellern Comics, Drehbücher und Hörspiele.

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Wirklich dreist: Cannabis an Wiener Ringstraße gepflanzt! * KAUFTIPP DER REDAKTION: Der Haschisch-Club – Ein literarischer Drogentrip.

Erstellt von Detlef Hedderich am 29. Juli 2011

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “de.nachrichten.yahoo.com / Wien (dapd). Das Wort “Drogenring” hat in Wien eine neue Bedeutung erhalten. Die Polizei der österreichischen Hauptstadt hat am Freitag an einer der meistbefahrenen Wiener Straßen – dem Ring – eine Reihe von dort gepflanzten Cannabispflanzen entfernt. Die Pflanzen standen auf einer 200 Meter langen Grünfläche an der dreispurigen Straße, die rund um das Zentrum Wiens führt. (…)”

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)

BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Der Haschisch-Club
Ein literarischer Drogentrip

Beiträge von Burroughs, William S / Freud S / Benjamin, Walter. Herausgegeben von Müller, Ulf / Zöllner, Michael
Verlag :      Tropen-Verlag Label von Klett-Cotta
ISBN :      978-3-608-50057-8
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,95 Eur[D] / 13,40 Eur[A] / 18,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 29.06.2011
Seiten/Umfang :      224 S., zahlr. Abb. – 19,0 x 14,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      5. Aufl. 03.2011
Gewicht :      298 g
Aus der Reihe :      cc – carbon copy books 15

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Von Marco Polos Schilderung des Geheimbunds der Assassinen oder Haschischi, die sich vor ihren Morden mit Drogen berauschten, hin zu Charles Baudelaires Entlarvung des Haschischrausches als künstliches Paradies. Von Fitz Hugh Ludlows mitreißenden Aufzeichnungen über seine einsamen Haschischesser-Experimente, hin zu Walter Benjamins euphorischen Erfahrungen mit dieser Droge in den Hafenkneipen von Marseille. Von Mark Twains wahnwitziger Idee, Kokapflanzer zu werden, hin zu Sigmund Freuds durch ein schlechtes Gewissen angetriebenem Sinneswandel gegenüber dem weißen Pulver. Von Aldous Huxleys vielschichtigen Beobachtungen im Meskalinrausch hin zu den Expeditionsberichten Henri Michauxs aus diesem Reich. Von Albert Hofmanns Schilderung des weltweit ersten LSD-Trips während einer Fahrradfahrt bis zur heutigen Drogenkultur, geprägt durch Autoren wie William S. Burroughs, Timothy Leary, Anaïs Nin und Tom Wolfe.

Mit diesem Lesebuch begibt man sich auf einen literarischen Drogentrip durch das Labyrinth des erweiterten Bewußtseins. Auf den Pfaden der großen Literaten schreitet man über die endlos weiten Plätze und blickt in die klaustrophobisch engen Kammern des berauschten Selbst, um sich seine eigene Landkarte des Bewußtseins zu entwerfen.

Michael Zöllner, geboren 1969 in San Sebastian. Studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Köln, daneben an der Düsseldorfer Kunstakademie freie Malerei und Buchgestaltung sowie Schriftentwurf in Den Haag. 1996 gründete er den Tropen Verlag, der Anfang 2008 Imprint von Klett-Cotta wurde. Zur Zeit ist er Verlegerischer Geschäftsführer von Klett-Cotta.

Leseprobe:
“Die letzten Worte konnte ich nur noch mit großer Mühe niederschreiben. Schon jetzt war es mir klar, daß Lysergsäure-diäthylamid die Ursache des merkwürdigen Erlebnisses vom vergangenen Freitag gewesen war, denn die Veränderungen der Empfindungen und des Erlebens waren von gleicher Art wie damals, nur viel tiefgehender. Ich konnte nur noch mit größter Anstrengung verständlich sprechen und bat meine Laborantin, die über den Selbstversuch orientiert war, mich nach Hause zu begleiten. Schon auf dem Heimweg mit dem Fahrrad – ein Auto war im Augenblick nicht verfügbar, Autos waren während der Kriegszeit nur wenigen Privilegierten vorbehalten – nahm mein Zustand bedrohliche Formen an. Alles in meinem Gesichtsfeld schwankte und war verzerrt wie in einem gekrümmten Spiegel. Auch hatte ich das Gefühl, mit dem Fahrrad nicht vom Fleck zu kommen. Indessen sagte mir später meine Assistentin, wir seien sehr schnell gefahren. Schließlich doch noch heil zu Hause angelangt, war ich gerade noch fähig, meine Begleiterin zu bitten, unseren Hausarzt anzurufen und bei den Nachbarn nach Milch zu fragen…”

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PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Avallone, Silvia – Ein Sommer aus Stahl (Roman)

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. Mai 2011

Avallone, Silvia
Ein Sommer aus Stahl

Roman

Übersetzt von Killisch-Horn, Michael von
Verlag :      Klett-Cotta
ISBN :      978-3-608-93898-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,95 Eur[D] / 20,60 Eur[A] / 29,90 CHF UVP
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Letzte Preisänderung am 16.05.2011
Seiten/Umfang :      414 S.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 05.2011

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Silvia Avallone schreibt die ergreifende Geschichte zweier italienischer Mädchen. Die beiden 13-jährigen Freundinnen Anna und Francesca heben sich durch ihre Schönheit und Lebenslust von der Tristesse des kleinen Küstenorts Piombino ab. Der Alltag dort ist geprägt von der Arbeit im nahe gelegenen Stahlwerk, von verkrusteten Lebensstrukturen und Frustration. Die Freundschaft der beiden Mädchen zerbricht, als die frühreife Anna eine Beziehung mit dem ehemaligen Kriminellen Mattia eingeht. Francesca, enttäuscht über den vermeintlichen Verrat durch die Freundin, gerät auf Abwege. »Ein Sommer aus Stahl« ist ein Roman über die großen Themen: Freundschaft, Liebe, Familie, Gewalt und Tod.

Silvia Avallone, 1984 in Biella geboren, lebt in Bologna, wo sie Philosophie studiert hat. »Ein Sommer aus Stahl« ist ihr erster Roman und hat sich über 300.000 mal in Italien verkauft.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie alt sind die beiden Freundinnen Anna und Francesca? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Anke Klütsch, Dominika Walkenbach und Carsten Brandt. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND AUCH ALLEN TEILNEHMERN!

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PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Smith, Roger – Staubige Hölle (Thriller)

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. Mai 2011

Smith, Roger
Staubige Hölle

Thriller

Übersetzt von Bürger, Jürgen / Torberg, Peter
Verlag :      Tropen-Verlag Label von Klett-Cotta
ISBN :      978-3-608-50210-7
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,95 Eur[D] / 20,60 Eur[A] / 29,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
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Letzte Preisänderung am 16.05.2011
Seiten/Umfang :      330 S.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      05.2011

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Robert Dell ist auf der Flucht. Seine Frau und Kinder sind auf grausame Weise umgebracht worden, er selbst steht plötzlich unter Mordverdacht. Dells einziger Verbündeter ist sein verhasster Vater, ein ehemaliger CIA-Killer und überzeugter Rassist, der gerade aus dem Gefängnis entlassen ist. Auf einem blutigen Roadtrip, der sie tief ins Landesinnere führt, machen Dell und sein Vater Jagd auf den wirklichen Mörder – und decken dabei eine Verschwörung auf, die bis in die höchsten Regierungskreise reicht. Immer weiter eskalieren Gewalt und Vergeltung, denn im Zeitalter der Post-Apartheid scheint ein Menschenleben nicht mehr viel wert zu sein.

Roger Smith, 1960 in Johannesburg geboren, ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent, lebt und arbeitet in Kapstadt. Während der südafrikanischen Apartheidjahre hat er das erste hautfarbenübergreifende Filmkollektiv gegründet. Daraus ist eine Reihe von wichtigen, international erfolgreichen Protestfilmen hervorgegangen. Sein Debüt »Kap der Finsternis« aus dem Jahr 2009 war ein großer internationaler Erfolg und wird in Hollywood verfilmt. 2010 erschien »Blutiges Erwachen«, beide Bücher standen wochenlang auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wann erschien »Kap der Finsternis«, ein weiterer erfolgreicher Titel des Autors? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Timm Ceburascho, Malte Dericay und John Eichen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND AUCH ALLEN TEILNEHMERN!

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Machtinstrument Sex: Die Lust steuert unsere Beziehung. Warum das so ist und wie wir Flauten vermeiden. * BUCHTIPP: Schnarch, David – Intimität und Verlangen. Sexuelle Leidenschaft wieder wecken.

Erstellt von Detlef Hedderich am 28. April 2011

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “cosmopolitan.de – Theresa Bäuerlein – In seinem neuen Buch „Intimität und Verlangen. Sexuelle Leidenschaft wieder wecken“ (Klett-Cotta) demontiert er [David Schnarch] die sexuelle Bettruhe nach Strich und Faden. Für ihn steckt dahinter immer ein psychologisches Liebesdilemma. Paare, bei denen die Sendepause im Bett zur Regel wird, haben demnach eine Beziehung, die nicht funktioniert. Und wenn sie ihr Sexleben nicht reparieren, kann sich das auch nicht ändern. (…)”

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)

BESTELLTIPP:

Schnarch, David
Intimität und Verlangen

Sexuelle Leidenschaft wieder wecken

Übersetzt von Kierdorf, Theo / Höhr, Hildegard
Verlag :      Klett-Cotta
ISBN :      978-3-608-94662-8
Einband :      gebunden
Preisinfo :      29,95 Eur[D] / 30,80 Eur[A] / 42,90 CHF UVP
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Letzte Preisänderung am 19.01.2011
Seiten/Umfang :      487 S.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 02.2011

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Auch Paare, die eine gute und lebendige Beziehung führen, kennen sie: die Langeweile im Bett, das schwindende Verlangen nach dem Partner. Müssen wir uns damit abfinden? Ist das der Preis für eine verlässliche und monogame Bindung? David Schnarch, Pionier der Sexualtherapie, verneint die Frage vehement und entfaltet hier seine in zahllosen Paartherapien beobachteten neuen Erkenntnisse: Sexuelles Verlangen entsteht im Kopf und hängt mit allen Verhaltensmustern in einer Beziehung zusammen. Mehr über unsere Sexualität zu wissen bedeutet, die Dinge ändern zu können: Mehr Nähe, tieferes Empfinden und eine erfüllende Sexualität sind möglich.

David Schnarch gilt als der führende Sexualtherapeut in den USA, wo er durch seine Publikationen, seine Radiosendungen und zahlreichen Vorträge einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Er ist Klinischer Psychologe, war Professor für Urologie an der Louisiana State University und ist Direktor des »Marriage and Family Health Centre« in Colorado. In Europa gilt er als »einer der richtungsweisenden Sexualtherapeuten« der Gegenwart (Ulrich Clement).

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