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Literatur-Blog

Interviews

eXperimenta im Dezember 2017

In einer Welt, in der Kriege, Hungersnöte, Umweltkatastrophen, Terroranschläge, Seuchen und vieles andere mehr auf der Tagesordnung stehen, bedarf es Menschen, die mit ihrer spirituellen Energie Licht ins Dunkel bringen. Künstler und Künstlerinnen tragen mit Worten, Bildern oder musikalischen Klängen dazu bei, Unsichtbares sichtbar zu machen. Josef Beuys war so ein (Künstler) Schamane, der mit seinen Installationen aus Filz und Fett Rituale vollzogen hat, die vordergründig als „moderne Kunst“ wahrgenommen wurden, letztendlich aber als schamanische Reisen verstanden werden können. Vielleicht ist Kunst auch ein Ausdruck davon, schamanisches Wissen mit der Sprache des 20. und 21. Jahrhunderts auszudrücken.

Das Schiff – Hörbuch – Ungekürzte Ausgabe: Andreas Brandhorst (Autor)

Seit tausend Jahren schicken die intelligenten Maschinen der Erde lichtschnelle Sonden zu den Sternen. Sie sind auf der Suche nach den Hinterlassenschaften der Muriah, der einzigen bekannten und längst untergangenen Hochkultur in der Milchstraße. Bei der Suche helfen die Mindtalker, die letzten sterblichen Menschen auf der Erde – nur sie können ihre Gedanken über lichtjahrweite Entfernungen schicken und die Sonden lenken. Doch sie finden nicht nur das technologische Vermächtnis der Muriah, sondern auch einen alten Feind, der seit einer Million Jahren schlief und jetzt wieder erwacht.

Die aktuelle eXperimenta November ist online:

Die eXperimenta wird ab der Novemberausgabe eine neue Crowdfunding Aktion starten. Mit dem Themenschwerpunk „Armut in Zeiten der Globalisierung“ möchten wir 2018 publizistisch auf Menschen aufmerksam machen, die sich in existentiellen Lebenssituationen befinden: Rentner, alleinerziehende Väter und Mütter, Pfandflaschensammler, Singles, Harz IV Aufstocker, Behinderte, obdachlose Menschen, Straßenkinder, Arbeitslose, Künstler und viele andere Existenz bedrohte Menschen, die am Rande der Armutsgrenze leben müssen. Wir möchten diese Menschen, im Abseits der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit ums tägliche Überleben kämpfend, nicht länger verschweigen.

eXperimenta für Oktober 2017 ist da!

Die eXperimenta wird ab der Novemberausgabe eine neue Crowdfunding Aktion starten. Mit dem Themenschwerpunk „Armut in Zeiten der Globalisierung“ möchten wir 2018 publizistisch auf Menschen aufmerksam machen, die sich in existentiellen Lebenssituationen befinden: Rentner, alleinerziehende Väter und Mütter, Pfandflaschensammler, Singles, Harz IV Aufstocker, Behinderte, obdachlose Menschen, Straßenkinder, Arbeitslose, Künstler und viele andere Existenz bedrohte Menschen, die am Rande der Armutsgrenze leben müssen. Wir möchten diese Menschen, im Abseits der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit ums tägliche Überleben kämpfend, nicht länger verschweigen.

Die aktuelle Mai-Ausgabe 2017 der eXperimenta ist erschienen!

Im Mai, genau vor 15 Jahren, erschien die erste Ausgabe, damals noch als studentisches Projekt mit dem Hintergrund, Menschen, die sich mit dem kreativen Schreiben beschäftigen, miteinander zu vernetzen. Damals wurde die eXperimenta als PDF-Datei im Anhang an insgesamt 82 Adressaten versendet. Die Redaktion, die sich aus sechs Student(inn)en des INKAS Instituts zusammensetzte, war noch sehr unerfahren, ja sozusagen jungfräulich. Mittlerweile hat die Redaktion sich mächtig verändert. Wir sind seit Jahren ein stabiles Team, mit einem strukturierten Aufgabengebiet, das sich vom redaktionellen Sichten der Texte über das Redigieren, bis hin zum Satz, dem Layout und auch der Pflege der Website erstreckt. Wir haben eine professionelle Redaktion, die sich sehen lassen kann. Mehr als 20.000 Abonennt(inn)en, die uns seit Jahren die Treue halten, bestätigen unser Konzept, das sich mit Kunst, Literatur und Gesellschaftsthemen beschäftigt …

Die aktuelle eXperimenta April 2017 ist online.

Was hat sich Gabi Kremeskötter nur dabei gedacht, als sie diese Einworttitel in die Redaktionsrunde gegeben hat? Zugegeben, für mich ist jede Ausgabe eine neue Herausforderung, weil ich zu den Menschen zähle, die von sich behaupten, mit Zahlen nichts zu tun haben zu wollen. Jetzt aber, in der vorliegenden Aprilausgabe, habe auch ich mein literarisches Feuer für Zahlen entfachen können. Wird doch das Erzählen von Zählen abgeleitet: Erzählen hat also etwas mit Zahlen zu tun. Damit sind wir in bester literarischer Gesellschaft. Paul Auster, beispielsweise, hat seinen jüngsten Roman mit über zwölfhundert Seiten, „4 3 2 1” genannt. Er erzählt in diesem Roman die Geschichte des Protagonisten Archibald Ferguson in vier verschiedenen Variationsmöglichkeiten (VierHändig) mit der Fragestellung: Was wäre wenn? Hier wird das Zählen der einzelnen Kapitel von Rückwärts in eine Erzählkulisse eingebettet, die sich zu einem fesselnden Gedankenspiel entfaltet.

HANNI – Eine Short Story von Rüdiger Heins

Detrois schien wieder nüchtern zu sein. Er stand am Fenster und träumte vor sich hin. Ruckartig öffnete er einen Flügel des Fensters, lauschte dem entfernten Rauschen der Nahe, während Hanni die Schuhe von ihren Füßen in den Raum schleuderte. Der Fluss lag ruhig in seinem Bett. Ab und zu hörte Detrois ein sanftes Gluckern, das sich harmonisch in die Melodie der Landschaft einfügte. Der Mond, der in einem zarten Buttergelb über dem Flussbett stand, warf mit seinem Schein eine lange Lichtsäule, die bis in die Mitte des Flusses hineinreichte. Zart spielten die Wellen mit diesem Funkeln, verwandelten sein Spiegelbild in bizarre Formen. Bäume, die am Ufer standen, bildeten mit ihren Ästen fantastische Strukturen. Sie erinnerten ihn an die Riesen aus alten Märchen, die ihn durch die verwunschenen Träume seiner Kindheit begleiteten …

eXperimenta im Januar 2017

Die Zauber des Neuen, die Zauber des Unbekannten, schaffen neuen Welten Platz. Welten der Neugierde und der Freude: Das Neue ist auch die Veränderung. Manchmal wollen wir gar keine Veränderung, weil wir uns zu sehr an das Alte gewöhnt haben. Das Alte ist uns vertraut, das Neue … Versuchen sie es einmal: Lassen Sie das Alte einfach hinter sich und schaffen Sie Platz für unbekannte Kontinente des Lebens. Bereits die Ungewissheit des Unbekannten schafft Spannung – kreative Spannung. Viele gesellschaftliche Ereignisse liegen noch vor uns, von denen wir gar nichts wissen, wie sie aussehen. Vielleicht ist das Jahr 2017 auch eine Möglichkeit, die Karten neu zu mischen. Lassen wir das Alte hinter uns und wagen wir neue Wege in eine Zukunft des Miteinander und des Glücks ! Viel Freude im neuen Jahr wünscht Ihnen Rüdiger Heins.

ANDERSRAUM – Eine Fantasy-Geschichte der ungewöhnlichen Art von Michael Bahner (II)

Charlotte schreckte aus ihrem Schlaf auf und griff nach ihrem Selbst-Kristall. Ohne Nachklang war sie sofort hellwach. Offenbar hatte sie bei ihrem letzten Aufenthalt im Andersraum einen gewaltigen Fehler gemacht. Leise stand sie auf und untersuchte ihre Talismane, die sie in der weltlichen Unordnung zwischen ihren unzähligen Habseligkeiten in einem raffinierten Muster versteckt hatte. Ihr fein gestricktes Netz zwischen ihnen war unversehrt; nicht umsonst hatte sie darauf viele Wochen verwendet. Hastig blickte sie in den Andersraum … – [Autor] kurze anmerkung – ich habe in der folgenden geschichte eine geheime botschaft versteckt. wer sie findet, weiß was zu tun ist. und wer sie findet, hat zuviel zeit. [/autor]

Die eXperimenta für April 2016 – „AnaLogie“ ist jetzt auf unserer Homepage abrufbar!

Das Analoge Zeitalter geht zu Ende, und die digitale Veränderung hat sich bereits flächendeckend auf unserem Planeten ausgebreitet. Von den grasbedeckten Hütten in Papua Neu Guinea, über die schottischen Highlands bis zu den Bankentürmen in Frankfurt am Main oder in New York sind die Menschen digital miteinander vernetzt. Das digitale Zeitalter ermöglicht uns bisher ungeahnte Möglichkeiten der Kommunikation. Wir sind überall und an jedem Ort erreichbar. Aber was bedeutet digitale Erreichbarkeit, wenn die (analoge) menschliche Nähe verloren geht? – Es scheint so, dass wir zu der letzten Spezies der Generation Analog gehören. Wir sind sozusagen analoge Dinosaurier, die vom Aussterben bedroht sind …

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