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Die Frankfurter Buchmesse 2012 – oder: die Geschichte eines entspannten Tages

Erstellt von Galaxykarl am 21. Oktober 2012

Die Frankfurter Buchmesse 2012
oder: die Geschichte eines entspannten Tages

In den letzten Jahren habe ich mich immer an den Publikumstagen ins Gewühl der Buchmesse gestürzt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Welche tollen Angebote hier mitunter ein lokaler Buchhändler anbietet, habe ich ja letztes Jahr beschrieben … und genossen. Dieses Jahr wollte ich mal die „andere“ Seite der Messetage, also die Fachbesuchertage kennenlernen.

Doch wer ist eigentlich Fachbesucher? Ich bin weder Verleger, Lektor, noch Literaturagent. Kein Grossist oder sonst wie Mitarbeiter in oder für einen Verlag. Akkreditierter Fachjournalist? Alles nicht. Und Autoren sind zwar auch Fachbesucher, aber eben auch keine Journalisten. Ich war nicht minder überrascht, als ich auf der offiziellen Website der Frankfurter Buchmesse unter dem Button „Akkreditierung“ folgendes Wort las: Blogger. Aha, die Buchbranche hat scheinbar endlich erkannt, was im Internet abläuft und auch diese „Berufssparte“ in ihre Arme geschlossen. Zumindest die Messeveranstalter. Dazu später ein wenig mehr.

Ich hangelte mich also Wochen vor der Messe durch diese Website und trug brav meine Daten ein. Dann der Punkt „Nachweis der journalistischen Tätigkeit“. Meinen die den Presseausweis? Hat ein Blogger nicht. Eine Kopie eines Arbeitsvertrages einschlägiger Firmen (s. o.)? Ebenso Fehlanzeige. Die Lösung war schlicht ein Schreiben unseres lieben Detlef Hedderich, der darin bestätigt, dass Herr Werner Karl Chefredakteur des www.buchrezicenters.de ist. Voilà, unterschrieben, eingescannt und als pdf-Datei in die Web-Akkreditierung eingegeben. Es hieß im Weiteren, dass die Messeleitung die Anträge prüfen wird, es wohl schon 14 Tage dauern könne. OK, sag ich mir, Geduld Werner. Welche Überraschung: Am zweiten Tag war die Bestätigung samt E-Mail und Code für eine Eintrittskarte in meinem E-Mail-Fach. Frechheit siegt, dachte ich mir und hab das Spielchen mit zwei meiner fleißigen Rezi-Bienchen wiederholt und genauso rasch Erfolg verzeichnen dürfen. Na, das lässt sich doch sehen. Oder?

05:45 Uhr

Meinen ausgedruckten Messe-Eintrittscode und eine Liste mit Terminen und fest geplanten Anlaufpunkten in der Tasche fahre ich los. Der Himmel ist stockfinster, aber klar und die Sterne und eine dünne Mondsichel versetzen mich fast in Schreiblaune für eine Nachtszene. Im Kopf spuken schon wieder Szenefetzen und Satzfragmente durcheinander und ich muss mich zwingen, nicht anzuhalten, um sie zu notieren. Im Radio wähle ich meinen Lieblings-Infosender und höre prompt Beiträge zur Frankfurter Buchmesse. Eine davon verursacht mir zwiespältige Gefühle: Die Umsätze für E-Books (also die elektronischen Bücher, nicht die Geräte; E-Reader) seien seit letztem Jahr um 240 % gestiegen. Wow, denke ich, bald kein Papier mehr? Ich liebe aber Bücher. Dann noch eine Info, die irgendwie in die gleiche Wunde hackt: Das amerikanische NEWSWEEK – vergleichbar mit unserem SPIEGEL oder FOCUS – wird nicht mehr in gedruckter Form erscheinen. Nur noch als Online-Magazin. Ein Grund für die Buchbranche Blogger und Online-Redakteure immer ernster zu nehmen?

8:30 Uhr

Der Verkehr verdichtet sich und statt glitzernder Sterne, glitzern nun Regentropfen auf meine Scheibe herab. Frankfurt zeigt sich trotzdem von seiner besten Seite. Die Besucher werden perfekt von der Autobahn ins nächste Parkhaus des Messegeländes geleitet. Super Beschilderung. Deutscher Perfektionismus. Ich darf mir noch nicht mal selbst eine Position im Parkhaus suchen. Ein freundlich winkender Mann in Leuchtrot steht nämlich am Ende der Rampe und zeigt lächelnd aber bestimmt auf einen Platz. Als ich das Auto abschließe, deutet er stumm auf eine Flut menschlicher Lemminge, der ich mich anschließe und nach wenigen Minuten Fußmarsch in einem Messeshuttle lande. Keine Chance sich zu verlaufen, denke ich und irre hier. Aber ich werde es erst beim Verlassen der Messe merken. Im Busshuttle telefonieren mindestens 50 % der Fahrgäste und ich weiß: alles ganz ganz wichtige Leute. OK, dann tue ich auch so, grinse mit einer Mischung aus freundlichem Spott und Belustigung und klingle nach meinen beiden Rezensentinnen, mit denen ich mich verabredet habe. Ich lasse es lange klingeln, trotzdem keine Antwort.

8:45 Uhr

Die Asiatin hinter dem Tresen lächelt milde, als ich frage, wo ich für meinen Code eine Eintrittskarte bekomme und weist mich mit akzentfreiem Deutsch darauf hin, dass das selbst ausgedruckte und mittlerweile etwas zerknitterte Stück Papier in meiner Hand bereits die Eintrittkarte sei. Aha, schon wieder ein Punkt, der die Papierflut auf der Welt eingrenzen hilft. Mit einem umwerfenden Lachen offenbart sie mir, dass auch der kostenlose Parkplatz damit gebucht wird. Nur beim Verlassen nicht vergessen, sich an der Parkhauskasse einen Plastikchip geben zu lassen. Schließlich bin ich ja akkreditierter Fachbesucher. Upps, hatte ich schon wieder vergessen.

9:00 Uhr

Ich betrete die erste Halle und stelle sofort auf den Treppenaufgängen, Rolltreppen und Fluren fest, dass die gefürchteten Massen der Publikumstage sich hier auf deutlich weniger Besuchermengen reduziert haben. Ich atme auf und stürze mich in die Gänge und Stände.

Klett-Cotta

Bei dem angekündigten Fantasy-Highlight des Jahres führt mich mein erster Weg in die Gralsburg der Fantasy. „Hobbit“-Cover allenthalben und ich freue mich schon jetzt auf das auf mittlerweile drei Filme ausgeweitete Kinoereignis, an dem kein Fantasy-Fan vorbeikommen dürfte. Ich habe das Buch natürlich schon lange gelesen und vertraue hier Peter Jacksons Akribie und Können, der wieder die Regie, wie schon bei den „Herr-der-Ringe“-Filmen, übernommen hat.

Piper

Nachdem mich vor gut zwei Jahren auch beim Schreiben das Fantasy-Fieber gepackt hat, muss man einfach diesen Verlag besuchen. Michael Peinkofer, Markus Heitz und andere deutsche Autoren sind zu meiner Freude mindestens genauso stark mit Büchern präsentiert, wie die noch vor einigen Jahren dominierenden angloamerikanischen Autoren. Ich versuche zu erfahren, wann die Gewinner des „Grannock“-Fantasy-Wettbewerbes (an dem auch ich teilgenommen habe) bekannt gegeben werden, kann aber niemand finden, der hier Bescheid weiß.

Bastei-Lübbe

Ich frage die Pressereferentin für Belletristik, ob man den amerikanischen Erfolgs-Autor David Weber (SF-Serien „Honor Harrington“ und „Nimue Alban“) für ein Interview per E-Mail Fragen zusenden könne. Schließlich müssen die hin und her übersetzt werden. Sie freute sich zwar über das Interesse, wusste es aber nicht und wird sich – hoffentlich – darum kümmern.

Goldmann

Apropos Erfolgsautor. Ich hab mich mit Aileen P. Roberts („Thondras Kinder“, „Weltennebel“ und ganz neu: „Feenturm“) verabredet. Die Leser des sfbasars und des Buchrezicenters dürften sie mittlerweile gut kennen. Die Dame hinter dem Tresen guckt ahnungslos, ein Herr checkt die Liste der Autoren: „Nein, die Autorin ist heute nicht da.“ Na, super. Ich dreh mich leicht gefrustet um und da steht sie und lacht glucksend, als ich ihr die Reaktion der Goldmann-Truppe erzähle. Nein, die wissen tatsächlich nicht, dass sie sich u. a. mit einer Fangruppe hier treffen will. Kaum ausgesprochen, kichert auch schon eine ganze Blase Fans hinter mir und wir entern gemeinsam eine Cafeteria und verteidigen die leicht zugige Ecke gegen Anstürme der ersten hungrigen Messebesucher. Ich lasse die Mädels die Autorin mit Fragen bombardieren und halte mich zurück. Hier hat die Autorin das Wort.

11:30 Uhr

Ich treffe meine Rezensentinnen Iris Gasper und Sandra Stockem und freue mich richtig, die Mädels mal im Real-Life zu sehen. Das Internet führt doch manchmal zu echten Kontakten und wir gehen gemeinsam zum Stand von Rowohlt. Durch einen Gang geteilt, reihen sich gediegene dunkle Holzregale, in denen natürlich alles steht, was das Leserherz erfreut. Die Beiden haben einen Kurztermin mit der Pressereferentin, Frau Kaufmann. Es geht natürlich um Rezi-Exemplare und den Unterschied von uns (Buchrezicenter) zu weniger seriösen Online-Rezi-Plattformen. Sie bestätigt die zuverlässige Arbeit unserer Truppe und sichert uns weitere Kooperation zu.

Droemer-Knaur

Anderer Verlag, gleiches Spiel: Frau Patricia Keßler kennt und schätzt uns ebenso, wie viele andere Verlage. Für mich bleibt unterm Strich: Korrekte und zuverlässige Arbeit setzen sich auf lange Sicht auch im Internet durch. Auch dazu dienen meinen Messebesuche. Den Verlagen Flagge und Kontinuität zu zeigen.

13:00 Uhr

Mir knurrt der Magen. Mein persönliches Survivalpack habe ich längst verputzt und getrunken. Mir steht der Sinn nach überteuerter Messeverpflegung. Aus Erfahrung weiß ich, dass Brötchen die schlechteste Wahl sind, weil immer labberig und ungenießbar. Also konsumiere ich Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat, das kann selbst der unqualifizierteste Cateringanbieter nicht vermasseln. Ich behalte Recht.

Den ganzen Nachmittag geht es noch so weiter. Ich treffe die Autorin Nicole Steyer, spreche mit ihr natürlich über das rechtzeitig zu Messe erschienene Buch „Die Hexe von Nassau“ und ihr nächstes Buchprojekt, das so geheim ist, dass sie selbst den Titel noch nicht verraten will. Überhaupt wird die Titelwahl zum Thema unseres Gesprächs und ich bin leicht bis milde geschockt, wie stark hier die Durchsetzungskraft eines Verlages ist. Auch rechtliche Fragen nach Titel-Ähnlichkeiten zu anderen Büchern sind ein Punkt, den ein Autor – und erst recht ein Verlag – beachten müssen.

14:45 Uhr

Mein nächster Termin findet im Lesezelt zwischen den Hallen 3 und 4 statt. Dort will ich mich mit der Autorin Emily Bold zu einem Live-Interview treffen. Sie publiziert seit Jahren ausschließlich online, ohne einen Verlag im Rücken und hat hier schon ein halbes Dutzend Romane veröffentlicht. Mir brennen mindestens zwanzig Fragen auf der Zunge und ich freue mich doppelt. Lt. ihrer Autoren-Website ist sie auch noch sehr attraktiv. Ich betrete das Lesezelt, gucke mich um und staune. Ganze Schulklassen drängen sich durch die Stuhlreihen und plappern heftig, aber lautstärkemäßig ziemlich diszipliniert und erwartungsfroh. Offensichtlich sind Schüler, die freiwillig lesen ein anderer Schlag als … ok, vergessen wir´s. Mein Blick fällt auf eine Bühne und ich verstehe: Die Jugendbuch-Autorin Isabel Abedi wird hier in wenigen Minuten aus Band 8 ihrer „Lola“-Reihe lesen. Um es kurz zu machen: meine Autorin erscheint nicht (ich erfahre später, dass sie an einer anderen Stelle auf mich gewartet hat) und ich werde durch die Lesung von Isabel Abedi und eingestreute Gitarrenstücke ihres Mannes mehr als entschädigt. Das Interview mit Emily Bold werden ich aber sicher nachholen. Versprochen.

Den Rest des Nachmittages verbringe ich mit der Suche nach Recherche-Büchern zu meinen Romanen, ab und an ein kurzes Hallo bei Verlagspartnern des Buchrezicenters und dann komme ich natürlich nicht umhin, eine alte Liebe aufflackern zu lassen: Plötzlich stehe ich am Stand des Pabel-Moewig-Verlages dem Chefredakteur Klaus Frick gegenüber. Natürlich geht es um die größte Science-Fiction-Serie der Welt: Perry Rhodan. Seit September 2011 hat ein Neuanfang begonnen, der sich nicht nur im Namen der neuen Serie – Perry Rhodan NEO – niederschlägt, sondern auch im Inhalt. Back-to-the-roots?, frage ich Herrn Frick und er bejaht und verneint gleichzeitig. Ja, zurück zum Anfang (und etwas näher zur realen Raumfahrt) und nein, an alle die glauben, die „Geschichte“ der Menschheit und PR würde so einfach noch mal erzählt. Definitiv keine Wiederholung, sondern völlig neue Abenteuer, näher an dem, was wir – real – über die Sterne, das Weltall und Raumfahrttechnik wissen und gelernt haben. Und natürlich eine wirkliche Chance für neue Fans der Serie, denen ein Einstieg in die Erstauflage einfach zu schwer fällt. Es werden sicherlich die Hauptprotagonisten wieder die Herzen der Fans erfreuen, aber auch neue Charaktere auftauchen.

Panini Comics / Panini Books

Ich traue meinen Augen nicht. Eine – zugegeben scharfe Dame – spreizt lasziv auf einem Poster ihre Beine. Der Titel des Buches lautet „BitchSM“. Kein Kommentar meinerseits. Später lese ich, dass die angekündigte und angeblich skandalträchtige Pressevorstellung eher verhalten abgelaufen ist. Angst vor der eigenen Courage?

16:00

Im Bereich der Wissenschaftsverlage finde ich eine Nachbildung des Antimaterie-Moduls aus dem Buch und Film „Illuminati“ von Dan Brown in einem Glaskasten. Schön gruselig. An einem anderen Stand präsentiert mir ein junger Programmierer eine Software, mit der man 3D-Animationen erstellen kann. Fühle mich fast wie in einem Scifi-Hardware-Laden. Ein Verlag, der sich auf exotische Sprachen spezialisiert hat, muss auch bei meiner Suche nach der Sprache der Picten passen; wird sich aber schlaumachen und sich ggf. melden. Schon wieder jemand. Mal seh´n, was solche Versprechen wert sind.

17:00 Uhr

Mein Gott, die Zeit rast auch an den Fachbesuchertagen und meine Füße und Knie melden sich und schreien nach einer weiteren Pause. Ich treffe Iris, Sandra und auch Aileen P. Roberts am Stand von Piper wieder. Happy Hour ist angesagt und wir schnappen uns erfrischende Drinks. Nach meinem Zweiten erkenne ich Wolfgang Hohlbein, der sich fast schüchtern und brav in die Reihe der Wartenden einreiht und sich ebenfalls einen Drink gönnt. Zu meiner Freude lassen ihn die anderen Gäste in Ruhe und er kann anstelle Autogrammwünsche zu erfüllen, sein Glas genießen. Die Mädels und ich vereinbaren, dass wir den Tag bei einem Abendessen ausklingen lassen und verabreden uns in einem Italiener, der angeblich nur 600 m Luftlinie von Messegelände entfernt liegt. Hört sich erst mal gut an. Iris hat reservieren lassen. Sonst keine Chance bei dem Betrieb.

17:45 Uhr

Zurück zum Auto. Messeshuttle, Chip holen und dann …? B1 habe ich gefunden. Aber das Parkdeck sieht vollgestopft ein wenig anders aus, als beinahe leer, als ich ankam. Die Auffahrrampe, die ich mir als Wegmarke eingeprägt hatte, ist nirgends zu sehen. Jede Richtung sieht aus wie die andere. So falsch kann ich aber nicht liegen und drücke auf meinen Autoschlüssel. Jepp, die Karre meldet sich mit einem freundlichen Doppelblinken, so als wollte sie mir zurufen: „Hey, hier bin ich!“ Und dann geht´s ab auf die Autobahn und anschließend in die Frankfurter Straßenschluchten. Natürlich verfranze ich mich und mein Navi wechselt den Ton und mault, warum ich diese Abfahrt nicht genommen habe. Nach Umwegen, die mir wie eine Expedition in unbekannte Gefilde vorkommen, finde ich den richtigen Weg … aber weder das Restaurant noch einen Parkplatz. Die Mädels sind schon dort und klingeln an; ich höre ihr Magenknurren durch die Freisprechanlage. Dann endlich: ein Parkplatz, von dem ich hoffe, dass es auch einer ist. Egal, mir hängt mittlerweile auch der Magen in den Kniekehlen.

19:00 Uhr

Nach dieser nervenzerfetzenden Parkplatzsuche – Frankfurt scheint mir eine einzige Baustelle zu sein, der Rest sind Einbahnstraßen, die auch noch vollgeparkt sind -, freuen wir uns auf ein entspanntes Abendessen und Fachsimpelei rund um Bücher und das harte Dasein als Autor. Dass die Karte –wenig überraschend – Messepreise auflistet, ist uns mittlerweile wurscht. Das Essen ist dafür einfach zu gut. Wir lachen und diskutieren, lästern über seltsame Menschen ab und fühlen uns einfach sauwohl. Und wieder geht die Zeit viel zu schnell vorbei. Hotelzimmer? Keine Chance; hätte ich schon vor einem Jahr buchen müssen. Also …

22:15 Uhr

Wir verabreden locker weitere Treffen, trennen uns leidlich erschöpft. Sicher hat jeder jetzt nur noch ein Ziel: nach Hause, unter die Dusche und ab in die Falle. Und nach der Messe ist vor der Messe. Während der Heimfahrt denke ich darüber nach, was ich nächstes Jahr unbedingt sehen will. Vielleicht doch früher ein Zimmer buchen … gähn. Upps, nur nicht einschlafen.

1:15 Uhr

Endlich: Ziel erreicht. Die Einzigen, die jetzt noch wach sind, sind meine beiden Haustiger, die mir um die Füße streichen und mit denen ich mir ein Gähn-Duell liefere. Ich gewinne und sinke in mein Kissen.

Copyright © 2012 by Werner Karl

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Jugendjury prämiert “Sieben Minuten nach Mitternacht” aus dem Hause cbj- und cbt-Verlag! – HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. Oktober 2012

Wir freuen uns, dass die Jugendjury vergangenen Freitag auf der Frankfurter Buchmesse in Anwesenheit des Autors Patrick Ness, des Illustrators Jim Kay und der Übersetzerin Bettina Abarbanell den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 an “Sieben Minuten nach Mitternacht” verliehen hat.

Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein unglaublich beeindruckendes Buch. Es handelt von der Verschlossenheit und Zerbrechlichkeit eines Jungen, der einen möglichen Verlust nicht akzeptieren will”, urteilt die Jugendjury über ihr Preisbuch 2012.

Weiter heißt es in der Begründung der jugendlichen Experten: “Patrick Ness erschafft mächtige sprachliche Bilder und Jim Kay liefert wundervolle Illustrationen. Dadurch entsteht eine perfekte Atmosphäre und Umgebung für diese traurige, berührende, teilweise aber auch unterhaltsame Geschichte.”

Der renommierte Jugendbuchautor Patrick Ness entwickelt in “Sieben Minuten nach Mitternacht” auf der Grundlage von Ideen und Skizzen der früh an Krebs verstorbenen vielfach ausgezeichneten Schriftstellerin Siobhan Dowd einen bewegenden Text vom Lieben und Abschiednehmen. Der Titel ist am am 29. August 2011 bei cbj erschienen.

“Sieben Minuten nach Mitternacht” war sowohl von der Jugendjury als auch von der Kritikerjury nominiert worden. Beide Preise sind mit 8.000 Euro dotiert.

Der vom Bundesfamilienministerium gestiftete Deutsche Jugendliteraturpreis wurde am 12. Oktober 2012 auf der Frankfurter Buchmesse von Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, verliehen.

Der einzige Staatspreis für Literatur in Deutschland wird seit 1956 jährlich für herausragende Kinder- und Jugendbücher vergeben und ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung zählt mit über 1.100 Gästen aus dem In- und Ausland zu den größten Veranstaltungen auf der Frankfurter Buchmesse.

Weitere Informationen zum Deutschen Jugendliteraturpreis, eine Übersicht über alle Preisbücher sowie die Langfassungen der Jurybegründungen finden Sie unter:  http://www.jugendliteratur.org/

Mit freundlichen Grüßen
Renate Grubert & Katharina Göring
Presse cbj- und cbt-Verlag

Ness, Patrick / Dowd, Siobhan
Sieben Minuten nach Mitternacht

Im Buch blättern

Illustriert von Kay, Jim. Übersetzt von Abarbanell, Bettina
Verlag :      cbj
ISBN :      978-3-570-15374-1
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,99 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 24,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 21.11.2011
Seiten/Umfang :      216 S., Mit s/w Illustrationen – 20,8 x 16,2 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      29.08.2011

Medien :

Leseprobe(PDF)

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Zwei große Erzähler – eine Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist.

Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber es ist nicht das Monster, das Conor fürchtet. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann. Dieser Traum, in dessen Herzen tiefstes Dunkel herrscht und wo im Abgrund ein Albtraumwesen lauert, bis dann ein Schrei die Nacht zerreißt …

Das Monster aber, das scheinbar im Garten hinter Conors Haus lebt, verkörpert etwas völlig anderes. Es ist uralt, wild und weise – es ist das Leben selbst. Und es ist gekommen, um Conor zu helfen. Doch auf welchen Weg Conor sich mit seinem gigantischen Freund begeben wird, ahnt er nicht. Er wird ihn hinab in die tiefsten Tiefen seiner Seele führen, er wird ihn in seinen Albtraum begleiten und dann wird er ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit. Denn nur wenn Conor sich dieser stellt, wird er das wahre Wesen des Lebens erkennen …

In »Sieben Minuten nach Mitternacht« schreibt Patrick Ness eine Idee seiner mit der Carnegie Medal und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Schriftstellerkollegin Siobhan Dowd weiter. Ihr früher, tragischer Krebstod verhinderte die Umsetzung ihrer Idee in eine eigene Geschichte.

Siobhan Dowd, in London geboren, stammte aus County Waterford, Irland, und verbrachte dort einen großen Teil ihrer Kindheit. Nach der Schulzeit in London studierte sie in Oxford und begann dort als Redakteurin für PEN International und als freischaffende Autorin zu arbeiten. Bereits ihr Debutroman kam auf die Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises, für ihr drittes Jugendbuch wurde sie mit Carnegie Medal ausgezeichnet. Nach schwerer Krankheit erlag Siobhan Dowd 2007 ihrem Krebsleiden.

Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children’s Book Award und war auf der Auswahlliste für die Carnegie Medal.

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Einladung zur Pressepräsentation und Lesung des frechen Debütromans “Mann zu verschenken” der TV-Schauspielerin Yvonne de Bark im Lesezelt auf der Buchmesse: Sonntag, 14.10.12 von 14.30 – 15 Uhr, danach Signierstunde im Signierzelt nebenan von 15-15.30 Uhr

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. Oktober 2012

Wir möchten alle Leser ganz herzlich einladen zur Pressepräsentation und Lesung des frechen Debütromans “Mann zu verschenken” der TV-Schauspielerin Yvonne de Bark im Lesezelt auf der Buchmesse: Sonntag, 14.10.12 von 14.30 – 15 Uhr (danach Signierstunde im Signierzelt nebenan von 15-15.30 Uhr)
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Yvonne de Bark liest aus www.solibro.de/mannzuverschenken Ort: Buchmessegelände Frankfurt am Main, Agora, Lesezelt, Freigelände zwischen Halle 3 & 4Veranstalter: Solibro Verlag in Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Frankfurter Buchmesse www.solibro.de/medientermine
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DAS BUCH: Yvonne de Bark: Mann zu verschenken. Roman. ISBN 978-3-932927-50-8, 12,80 Euro
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Freches Romandebüt der TV-Schauspielerin (Motorradcops, Der Fahnder, Alarm für Cobra 11, Soap Unter uns, Küstenwache, Marienhof u.v.a.). Eines Nachts, nach dem routinemäßigen Wochenendsex, wird der Enddreißigerin Bea schlagartig klar, dass sie ihren Mann nicht mehr liebt! Punkt! Aus! Eine Scheidung kommt allerdings nicht in Frage. Um weiterhin seelenruhig und mit allen erstrebenswerten Freiheiten wie die Made im Speck leben zu können, ersinnt sie einen verrückten Gedanken: Ihr Mann bräuchte eine Geliebte … www.solibro.de/mannzuverschenken
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Die Autoren des Droemer-Knauer-Verlages auf der Frankfurter Buchmesse vom 10. bis 14. Oktober 2012

Erstellt von Detlef Hedderich am 26. Juli 2012

Haben Sie Interesse an einem Gespräch mit unseren Autoren?

Rufen Sie uns an:

Sachbuch                                                                 Belletristik

Dr. Esther von Bruchhausen                                    Monika Neudeck

T: 089-9271-333                                                        T: 089-9271-141

SACHBUCH

Manfred Lütz BLUFF! Die Fälschung der Welt

Manfred Lütz, Bestsellerautor und Facharzt für Psychiatrie, entlarvt die Mechanismen, mit denen uns täglich eine Pseudorealität als Wahrheit verkauft wird. Sei es in der Wirtschaft, im Alltag, in der Politik. BLUFF! ist ein Aufruf, sich dem Bombardement der medial inszenierten Wirklichkeit zu entziehen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Er fordert auf, selbst zu denken, selbst zu fühlen und den existenziellen Dingen ins Auge zu schauen. Eine Anleitung, das eigene, das eigentliche Leben wiederzufinden.

Samstag, 13.10.2012

14 – 15 Uhr    Autor am Stand                         Halle 3.1 E 143

Markus Wehner Steinbrück – Biographie

Lohse und Wehner, ausgezeichnet als „Journalisten des Jahres“ für ihre Guttenberg-Biographie, nehmen sich den beliebtesten Oppositionspolitiker und potentiellen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück vor. Sie untersuchen seine Herkunft, seine großbürgerliche Sozialisation, die nicht zwangsläufig auf die SPD verwies, seine Lehrjahre bei Schmidt und Rau, sein Scheitern in NRW, seine Zeit als Finanzminister der Großen Koalition. Die politische und persönliche Biographie eines Ausnahmepolitikers.

Donnerstag, 11.10.2012

14 – 15 Uhr               Autor am Stand              Halle 3.1 E 143

Susanne Schmidt Das Gesetz der Krise

Susanne Schmidt, Kanzlertochter und Bankerin, warnt vor einer Unterhöhlung des Vertrauens in die Euro-Zone. Sie verteidigt die Idee eines starken Europas und einer gemeinsamen Währung. Sie beschreibt, wie es den Banken geglückt ist, eine Bankenkrise zunächst zu einer Euro-Währungskrise, dann zu einer Staatsschuldenkrise umzuinterpretieren. Schmidt plädiert für ein staatliches Investitionsprogramm, die Abkehr von der rigiden Sparpolitik und die Stärkung des Konsums durch höhere Gehälter, um alle am Wachstum zu beteiligen.

Donnerstag, 11.10.2012

15 – 16 Uhr          Autorin am Stand                               Halle 3.1 E 143

Werner Bartens Heillose Zustände

Bestsellerautor Werner Bartens, Mediziner und Journalist zeigt, warum  die Medizin die Menschen krank und das Land arm macht. Das Gesundheitssystem ist zu teuer und ineffizient, denn es setzt an den falschen Stellen an. Durch die Fokussierung auf die Apparatemedizin und durch die Zeitnot der Ärzte hält es die Patienten in einem latent kranken Zustand. Die Opfer sind: die Kranken, Steuerzahler, Pflegepersonal, Ärzte. Wer profitiert sind die Lobbyisten in der Medizin, die Pharma-Industrie und Ärztevertreter.

Freitag, 12.10.2012

15 – 16 Uhr               Autor am Stand              Halle 3.1 E 143

Claudia Langer Die Generation Man müsste mal

Der Menschheit bleiben nur noch fünf bis zehn Jahre, um eine Klimakatastrophe zu verhindern. Claudia Langer, Gründerin von utopia.de, der größten deutschsprachigen Community für Nachhaltigkeit, rechnet mit unserer „Man müsste mal“-Mentalität ab und verlangt entschieden danach, uns selbst zu ermächtigen und das Konsumverhalten zu verändern: Dass wir bewusste Kaufentscheidungen treffen, umweltfreundliche Produkte und faire Arbeitsbedingungen in aller Welt unterstützen. Nur Müll trennen und im Bio-Supermarkt einkaufen, reicht halt nicht.

Samstag, 13.10.2012

11 – 12 Uhr               Autorin am Stand           Halle 3.1 E 143

Christoph Quarch Flirten mit Gott

Was in der christlichen Dogmatik, Ethik und Spiritualität als „Liebe“ in Geltung steht, ist ein blutarmes moralisches Konzept, dem alle Aspekte von Sinnlichkeit, Leidenschaft und Eros verloren gegangen sind. Davon ist der Publizist Christoph Quarch überzeugt. Er ruft daher in seinem Buch Flirten mit Gott zu einer „Re-Erotisierung“ des Christentums auf. Denn, so Quarch, nur wenn Sinnlichkeit und Leidenschaft in der Beziehung zu Gott und Mensch wiederentdeckt werden, kann das Christentum zukunftsfähig bleiben.

Donnerstag, 11.10.2012

13 – 14 Uhr                         Autor am Stand  Halle 3.1 E 143

BELLETRISTIK

Paddy Richardson  Komm, spiel mit mir

Die kleine Schwester von Stefanie verschwindet während eines Badeausflugs spurlos. Jahre später behandelt Stefanie als Psychiaterin eine Patientin, deren Schwester ebenfalls vermisst wird. Eine Parallele ist auffällig. Beide Mütter hatten den gleichen Liebhaber: Edward Black. Paddy Richardson ist die Grand Dame der neuseeländischen Spannungsliteratur. Ohne reißerische Effekte schildert sie eine Familientragödie, die unter die Haut geht. Der Roman stand wochenlang auf Platz 1 der neuseeländischen Bestsellerliste.

Freitag, 12.10.2012

13 – 14 Uhr               Autorin am Stand           Halle 3.1 E 143

Sebastian Fitzek / Michael Tsokos Abgeschnitten

„Setzen Sie das Messer unter dem Kinn an, drücken es fest ins Fleisch und ziehen Sie es in einem Schnitt zum Brustbein nach unten.“

Linda ist Comiczeichnerin und hat noch nie ein Skalpell berührt. In der verlassenen Pathologie der Inselklinik auf Helgoland hat sie jedoch keine Wahl: Blickt sie dem Tod nicht ins Auge, sterben andere – darunter auch sie selbst. Deutschlands Star des Psychothrillers und Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner: Fiktion meets Realität. Das Resultat – ein Thriller der Extraklasse!

Freitag, 12.10.2012

16 – 17 Uhr    Autoren am Stand                    Halle 3.1 E 143

Liza Klaussmann Zeit der Raubtiere

Als Mädchen waren die Cousinen Nick und Helena unzertrennlich. Frisch verheiratet fiebern sie einem „aufregenden“ Leben entgegen. Zwölf Jahre später ist davon kaum noch etwas übrig. Als ein Mord in der Nachbarschaft die Familie erschüttert, flammen mit einem Schlag die halb vergessenen Sehnsüchte und Leidenschaften wieder auf.

Mit literarischer Finesse zeichnet Liza Klaussmann, die Ur-Ur-Ur-Enkelin von Herman Melville, ein Porträt der amerikanischen Gesellschaft und filetiert die Illusionen und Lebenslügen ihrer Protagonisten.

Freitag, 12.10.2012

12 – 13 Uhr               Autorin am Stand           Halle 3.1 E 143

Heinrich Steinfest  Das himmlische Kind

Durchnässt, frierend und auf der Suche nach Rettung, findet ein Geschwisterpaar Schutz in einer verlassenen Hütte im winterlichen Wald. Es gibt kein Essen, keinen Strom, keine Heizung, nur einen alten Ofen in der Ecke. Doch die 12-jährige Miriam weis sich zu helfen – auch als der kleine Elias krank wird. Sie fängt an, ihm eine Geschichte zu erzählen, eine Geschichte, die sie beide am Leben festhalten lässt. Heinrich Steinfest, mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, erzählt eine moderne Hänsel und Gretel-Geschichte.

Freitag, 12.10.2012

14 – 15 Uhr               Autor am Stand              Halle 3.1 E 143

Friedrich Ani / Quint Buchholz Mathilda & Giacomo

Mathilda ist verliebt. Als stolze Schwänin lebt sie auf einem See im Englischen Garten in München. Giacomo, so nennt sie ihren Angebeteten zärtlich, ist kein gewöhnlicher Schwan. Doch mit dem Objekt ihrer Begierde löst sie bei ihrer Familie Entsetzen aus. Für die Besucher des Englischen Gartens dagegen ist sie die Attraktion, denn Mathilda liebt ein Tretboot – und folgt ihm mit klopfendem Herzen über den ganzen See.

Grimme-Preisträger Friedrich Ani präsentiert einer dem wahren Leben frei nacherzählten Liebesgeschichte.

Samstag, 13.10.2012

13 – 14 Uhr               Autor am Stand              Halle 3.1 E 143

Iny Lorentz Feuertochter

Ciara, die Schwester eines rebellischen Clanoberhaupts, kehrt nach Jahren der Verbannung in ihre Heimat in Ulster zurück. Doch ihr Bruder und seine Männer wollen weiterhin für die Freiheit Irlands in den Kampf ziehen. Als Unterstützung rufen sie den deutschen Söldnerführer Simon von Kirchberg zu Hilfe. Er war Ciaras erste große Liebe, aber ist er noch der Mann, dem sie einst ihr Herz geschenkt hat? Das erfolgreiche Autorenpaar erzählt ein neues großes Abenteuer um Freiheit und Liebe.

Sonntag, 14.10.2012

13 – 14 Uhr    Autoren am Stand                    Halle 3.1 E 143

Simone Buchholz Eisnattern

Hamburg, kurz vor Weihnachten. Irgendwer verprügelt Obdachlose, die Männer liegen mal mehr, mal weniger bewusstlos in den Ecken des idyllischen Karolinenviertels. Dann verschwindet ein Teenagerpärchen. Staatsanwältin Chas Riley kriegt währenddessen zweimal Höchststrafe: Urlaub und Besuch von ihrer Mutter. Sie ermittelt trotzdem, findet ein uraltes Labyrinth – und hochmoderne Verwahrlosung.

Der vierte Fall der Staatsanwältin mit dem seltsamen Namen und dem großen Herzen. – laut BRIGITTE: „Eine der besten deutschen Krimi-Reihen!“

Samstag, 13.10.2012

12 – 13 Uhr    Autorin am Stand                     Halle 3.1 E 143

Mechtild Borrmann Der Geiger

Im Nachlass seiner toten Schwester findet Sascha Grenko nicht nur Hinweise auf ihren Mörder, sondern auch auf das verschollene Erbstück der Familie, einer Stradivari. Der Weg führt ihn nach Russland, auf die Spuren seines Großvaters, dem Geigenvirtuosen Ilja Grenko. Unter dem Vorwand, Fluchtpläne zu hegen, war er zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Die Stradivari verschwand an dem Tag seiner Verurteilung im Mai 1948. Der neue Roman, der mit dem Deutschen Krimipreis 2012 ausgezeichneten Bielefelder Autorin.

Freitag, 12.10.2012

11 – 12 Uhr               Autorin am Stand           Halle 3.1 E 143

Katharina Sulzbach Stutenparade

Zugegeben: Die Traumvilla mit Park im Vordertaunus, die eleganten Boutiquen und angesehenen Privatschulen wirken verlockend. Doch das Leben der drei Freundinnen Heike, Susanne und Claudia bekommt Kratzer: Nicht nur verhängnisvolle Affären und hässliche Scheidungen, sondern auch pubertierende Töchter und die Intrigen der exquisiten Nachbarinnen bringen ihre Welt ins Wanken. Aber die drei Ladies wissen sich zu helfen. Stutenparade ist die hessische Antwort auf Desperate Housewives.

Samstag, 13.10.2012

16 – 17 Uhr               Autorin am Stand           Halle 3.1 E 143

Jonas Winner Der Architekt

Der Berliner Stararchitekt Julian Götz ist angeklagt, seine Frau und seine beiden kleinen Töchter bestialisch ermordet zu haben. Indizien deuten auf ihn als Täter, doch er hat ein Alibi. Der junge Journalist Ben Lindenberger wittert seine Chance, mit einer spektakulären Geschichte über den Fall zu Ruhm zu gelangen, und stellt Nachforschungen an. Bald schon ist er nicht mehr Herr des Geschehens und gerät in einen Sog aus Machtgier, Intrigen, dunklen Geheimnissen und Begierden. Der Berliner Autor präsentiert ein fesselndes psychologisches Puzzle über menschliche Abgründe.

Samstag, 13.10.2012

15 – 16 Uhr               Autor am Stand              Halle 3.1 E 143

Unsere Autoren auf einen Blick

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Iny Lorentz                    18-19 Uhr          Signierstunde Hugendubel

Steinweg 12, Frankfurt

Friedrich Ani                  20 Uhr               Sparda-Bank, Frankfurt

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Christoph Quarch          13 – 14 Uhr        Autor am Stand       Halle 3.1 E 143

Markus Wehner             14 – 15 Uhr        Autor am Stand      Halle 3.1 E 143

Susanne Schmidt          15 – 16 Uhr        Autorin am Stand       Halle 3.1 E 143

Freitag, 12. Oktober 2012

Mechtild Borrmann        11 – 12 Uhr        Autorin am Stand    Halle 3.1 E 143

Liza Klaussmann           12 – 13 Uhr        Autorin am Stand    Halle 3.1 E 143

Paddy Richardson         13 – 14 Uhr        Autorin am Stand    Halle 3.1 E 143

Heinrich Steinfest          14 – 15 Uhr        Autor am Stand      Halle 3.1 E 143

Werner Bartens              15 – 16 Uhr        Autor am Stand       Halle 3.1 E 143

S. Fitzek/M. Tsokos      16 – 17 Uhr        Autoren am Stand   Halle 3.1 E 143

Simone Buchholz          19 Uhr               KrimiNacht im HBF, Rest. Cosmopoltan

Mod. Kathrin Fischer

Samstag, 13. Oktober 2012

Claudia Langer           11 – 12 Uhr     Autorin am Stand             Halle 3.1 E 143

Simone Buchholz       12 – 13 Uhr     Autorin am Stand             Halle 3.1 E 143

Friedrich Ani               13 – 14 Uhr     Autor am Stand                Halle 3.1 E 143

Manfred Lütz              14 – 15 Uhr     Autor am Stand                Halle 3.1 E 143

Jonas Winner             15 – 16 Uhr     Autor am Stand                Halle 3.1 E 143

Manfred Lütz              16 – 17 Uhr     Signierstunde Hugendubel, Steinweg 12

Katharina Sulzbach     16 – 17 Uhr     Autorin am Stand             Halle 3.1 E 143

Sonntag, 14. Oktober 2012

neobooks                  12 – 13 Uhr     Autoren im Gespräch        Halle 3.1 E 143

Iny Lorentz                 13 – 14 Uhr     Autoren am Stand            Halle 3.1 E 143

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Zwei Bücher von cbj/cbt “Sieben Minuten nach Mitternacht” und “Kopfschuss” im Rennen um den DJLP (Deutschen Jugendliteraturpreis) 2012! – Die Preisträger werden am 12. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verkündet!

Erstellt von Detlef Hedderich am 19. März 2012

Während der Leipziger Buchmesse am 15. März wurden die Nominierungen zum diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreis offiziell bekannt gegeben. Die neun Mitglieder der Kritikerjury haben 647 eingereichte Titel geprüft und in den Kategorien Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch je sechs nominiert.

In der Sparte “Kinderbuch” nominierten sowohl die Kritikerjury als auch die Jugendjurys den cbj-Titel “Sieben Minuten nach Mitternacht” von Patrick Ness.

Die Jugendjury nominierte außerdem den cbt-Titel “Kopfschuss” von Susann Vaught.

Die Preisträger werden am Freitag, dem 12. Oktober 2012, von Bundesministerin Dr. Kristina Schröder auf der Frankfurter Buchmesse verkündet.

Weitere Informationen zum DJLP und die Bekanntgabe aller Nominierungen finden Sie hier.

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Die Frankfurter Buchmesse 2011 – oder: die Geschichte eines (fast) perfekten Tages

Erstellt von Galaxykarl am 17. Oktober 2011

Die Frankfurter Buchmesse 2011
oder: die Geschichte eines (fast) perfekten Tages

06:00 Uhr Coburg

Pünktlichste Abfahrt mit zwei Bussen, vollgestopft mit dem fränkischen Kontingent der Büchersüchtigen; 100 Freunde des gedruckten Wortes, quer Beet durch alle Altersgruppen. Organisiert durch die Buchhandlung Riemann, Coburg. Es ist schweinekalt, aber die Damen der Buchhandlung sind hellwach, freundlich und kompetent. Teilnehmer checken, ein Survivalpack verteilen, bestehend aus Riemann-Stoffbeutel (der später noch eine wichtige Funktion erfüllen wird), Infomaterial zur Messe, Tagesablauf, Notfallnummern, ein Apfel, ein Schokoriegel als Energiespender und ein Stift.

07:15 Uhr

Wir erreichen die Autobahn und kurz darauf werden heißer Kaffee und Gebäck gereicht. Die Stimmung ist gut, unser Fahrer Steffen fährt, als würde er als Engel eine Wolke steuern und keinen Bus, so sanft schaukeln wir dahin. Mein Sitznachbar – ein älterer Herr – schweigt und ich will ihn nicht zur Morgenstunde zutexten und aus seiner Meditation oder seinen Gedanken reißen. Vielleicht geht er wie ich im Kopf schon den Tag durch: Hallenpläne, feste Zielpunkte, Termine, Ansprechpartner. Ich zücke meinen Terminkalender und versuche eine beste Route zu konstruieren.

08:30 Uhr

Nach einer freundlichen Begrüßung durch eine Mitarbeiterin der Buchhandlung ertönt eine Audio-Information der Frankfurter Messeorganisation. Professionell schildern abwechselnd eine männliche und eine weibliche Stimme, was auf uns zukommt, bzw. auf was wir zusteuern. Das Leitsystem und die Belegung der Messehallen werden erläutert und ich denke: Super, typisch deutsch. Wenn wir was können, dann organisieren. Und ich meine das nicht ironisch. Ich erinnere mich an frühere amerikanische Geschäftspartner, die dies kurz und prägnant formulierten: „You are a german, you’re prepared!“ Recht hatten sie.

09:10 Uhr

Wir treffen auf dem Messegelände ein: Einen gut gemeinten Rat, wir sollten doch unsere Mäntel im Bus lassen, ignoriere ich. Schließlich ist es immer noch schweinekalt. Ein kleiner Fußmarsch vom Parkplatz im kalten Schatten der riesigen Messegebäude zum Shuttlebus, der uns ins ferne Zielgebiet bringen soll, bestätigt mich in meiner Entscheidung. Später werde ich es bereuen.

09:20 Uhr

Mich trifft der Schlag: Massen von Menschen drängen sich schon vor den Gebäuden und Eingängen, die Rolltreppen sind Lindwürmer aus Tausenden Besuchern, die sich – ohne eine Lücke zu zeigen -, Etage für Etage noch oben wälzen. Dazwischen bunte Tupfer von Comic- und Manga-Fans, die an dem Cosplay-Wettbewerb teilnehmen oder sich einfach auch nur die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen, sich ein wenig exhibitionistisch zu verhalten.

Und dann hält mich nichts mehr auf. Bilde ich mich mir ein. Ich kämpfe mich durch dichte Menschenströme, garniert mit Kinderwagen, in denen vom Säugling bis zum Kleinkind alles vertreten ist. Was zur Hölle tun diese Eltern den Kindern an? Die Kinder sind jetzt schon genervt, müde, plärren und machen den Eltern und allen anderen Stress und ein Vorankommen schwer. Kaum hat man solche Stolpersteine überwunden, trifft man auf die zweite Kategorie von nervtötenden Besuchern: die mit einem Seekoffer großen Rollwägelchen ausgestatteten „Sammler“. Es wird alles eingepackt, was der Stand freiwillig – und wie ich beobachtet habe, auch unfreiwillig – hergibt. Eine weibliche Standbesatzung darauf angesprochen, lächelt und klärt mich auf: „Es wird immer geklaut, bei der Größe des Standes und dem Gedränge lässt sich das gar nicht vermeiden.“ Sie lächelt noch breiter: „Und je mehr unserer Bücher geklaut werden, desto mehr liegen wir mit unserem Angebot richtig.“ Ich bin baff. Sie lächelt immer noch, als sie mir eröffnet, dass dies in den Messekosten mit einkalkuliert ist. Und natürlich auch in den Buchpreisen. Na, super. Das war´s aber auch schon mit den kleinen Minuspunkten.

Denn ab jetzt pilgere ich von Stand zu Stand, bevorzugt bei den Verlagen, die uns, also den sfbasar und das Buchrezicenter mit Rezensions- und auch Verlosungstiteln ausstatten. Bei gut der Hälfte der Verlage ist meine Visitenkarte fast unnötig, man kennt uns. Ich freue mich, frage gezielt nach unseren Kontaktpersonen aus den Presse-, Vertriebs- und Marketingabteilungen und habe bei einem Drittel tatsächlich Glück, bei den anderen zwei Dritteln ist man freundlich und bereit, die aktuellsten Rezi-Wünsche aufzunehmen. Bin gespannt, ob die alle eintreffen. Einen guten Teil hätte ich auch mitnehmen können, aber wer will sich mit 30 Kilo Papier durch die Hallen kämpfen? Trotzdem kann ich bei einigen Titeln nicht Nein sagen und der Rucksack füllt sich zunehmend.

Mein Weg führt mich auch an den Stand von BoD, Book-on-Demand, Norderstedt. Ich mustere die Präsentation, als mich eine rattenscharfe blonde Mittdreißigerin anlächelt und fragt, was ich für einen Wunsch habe. Ich denke: Mädel, solche Fragen solltest gerade du nicht stellen und außerdem bin ich glücklich verheiratet. Sie schiebt, immer noch lächelnd, nach: „Kaffee oder Cappuccino?“ Letzteres. Bis zum Eintreffen der Pressedame versuche ich, in dem Angebot eine Linie, eine Struktur, ein Programm zu finden. Es gelingt mir nicht; dafür ist der Cappuccino erstklassig. Als die Dame schließlich auftaucht, beginne ich ganz locker mit einer Killerfrage: „Durch was unterscheiden Sie sich von den verteufelten DKZV (Druckkostenzuschussverlagen)? Sie holt Luft und spult ihr Programm ab: 39,– € für das „Grundpaket“, soll heißen: Erteilung einer ISBN-Nr. (die lt. meinem Kenntnisstand 78,– € kostet) und Listung in 1.000 (!?) Verkaufsplattformen á la Amazon, Booklooker, Buch24 usw. usw. Wir haben BoD-Titel rezensiert und brav auf solche Plattformen verlinkt und oft genug die Meldung bekommen: „Titel nicht bekannt / nicht verfügbar“. Woran das läge? Wir sind zu schnell. Aha, verständlich, schließlich mag es ein wenig dauern, einen neuen Titel in 1.000 Listen einzutragen. Wie viele Autoren werden von BoD betreut? Die Antwort hat mich umgehauen: 30.000! Zu dieser Zahl kein Kommentar, sie spricht für sich. Für die unter uns, die rechnen und noch nachdenken können.

Am Stand von Klett-Cotta stoße ich durch Zufall auf den Verantwortlichen für E-Books. Auf meine Frage, wie es in seinem Hause damit aussieht, bekomme ich die überraschende Aussage, dass gerade einmal 0,4 % des Geschäftes mit elektronischen Büchern stattfinden. Vielleicht liegt es hier auch am Genre, dass Klett-Cotta mit seiner elitären High-Fantasy Hobbit-Presse rund um das Werk von Tolkien bedient. Es passt einfach nicht, sich in epische Legenden und Schlachtenwelten zu begeben und dabei ein Ding aus Metall und Plastik auf dem Schoss zu haben. Bei anderen Verlagen mag dies anders sein. Wir Deutsche sind halt nicht die Amerikaner. In kleineren Städten gäbe es dort schon gar keine Buchhandlungen mehr, da der Bedarf über Verkaufsplattformen laufe und sich keine klassische Buchhandlung dort halten kann. In den Großstädten sieht es aber gottlob wieder anders aus. Der Rest ist eben dann elektronisches Lesefutter. Ich denke: glückliches Deutschland.

13:10 Uhr

Ein Blick auf die Uhr und der nächste Spurt beginnt. Um 13:30 Uhr darf ich Ralf Isau (Fantasyautor im Bereich Jugendbuch und Erwachsene) interviewen. Am verabredeten Stand ist er nicht, ach ja, der publiziert ja mittlerweile vorwiegend bei Randomhouse/cbj. Also wieder durch die ganze Halle zurück und ich komme leicht derangiert am Stand an. Die Pressedame erwartet mich schon und führt mich erfreulicherweise in ein kleines Kabuff, in dem wir vor den Blicken der Besucher wenigstens minimal abgeschirmt, das Interview in Ruhe abhalten können. Ich habe gerade noch ein paar Minuten Zeit mich wieder in Ordnung zu bringen und das Aufnahmegerät bereit zu machen, als er auch schon in Begleitung seiner Frau kommt. Ruhig, gelassen, sichtlich entspannt, trotz all der Hektik draußen. Er ist ein angenehmer Typ, das spüre ich in der ersten Minute. Das ganze Interview findet ihr (in Kürze) HIER.

Kaum fertig klingelt das Handy. Meines? Oder das der zig Leute um mich herum? Nein, meines. Die nächste Autorin, Nicole Steyer, fragt, wo ich stecke. Wieder durch die Halle, anderes Gebäude und da steht sie. Wir sprechen über ihre Kinderbücher, ihren 2012 erscheinenden Historienroman-Erstling bei Droemer-Knaur und die Verlagsbranche. Wir vereinbaren locker ein Interview und gehen gleich nach einem Gespräch mit einem Verlagsrepräsentanten zu einem verspäteten Mittagssnack ins Freie. Frischluft und ein bisschen weniger Menschen tun uns gut. Ich merke, wir sind Seelenverwandte, sie „tickt“ wie ich. Wir tauschen uns aus über Agenten, Lektoren, Marketing, Buchlesungen und all die Dinge, die nach dem Schreiben eines Rohtextes auf eine/n Autor/in zu rollen. Wer hier keine Wadelbeißernatur hat, wird scheitern, soviel steht fest.

15:45 Uhr

Die Zeit drängt; Nicole muss weg und ich hab auch noch fünf Verlage auf der Liste. Verdammt, in die Halle mit den Agenturen schaffe ich es nicht mehr. Egal, ich hab meine Agentur und scheinbar zu meinem großen Glück schon wieder eine Seelenverwandte in Form meiner Lektorin gefunden. Ne´ Rechtschreibfanatikerin wie ich. Ich entere die nun erfreulich dünner besetzten Rolltreppen und grinse über die ermatteten Messeopfer, die sich an allen Ecken und Enden zu Boden werfen und ihre Füße massieren oder erst mal durchatmen. Schnell noch ein Foto von einer Truppe Cosplay-Kandidaten gemacht. Ich zieh´ mein Programm fast im Laufschritt durch und ergattere noch ein paar Bücher für Recherchen zu Waffen, den Kelten, eines meiner Lieblingstiere, dem Wolf und eine Abhandlung über mittelalterliche Küche.

16:50 Uhr

Was hat man uns geraten? „Rechnen Sie mit langen Wegen zurück zum Parkplatz; wir fahren pünktlich ab.“ Die Drohung in den Worten war kaum zu überhören, wobei ich glaube, dass die Mädels der Buchhandlung Riemann eher einen Suchdienst engagieren würden, als ohne komplette Gruppe abzufahren. Ohne Stress komme ich rechtzeitig am Parkplatz an. Upps, wo ist der Bus? Auf jeden Fall nicht dort, wo er sein sollte. Ich blinzle ein wenig ratlos in die tief stehende Sonne. Da fallen mir ebenfalls verwirrte Leidensgenossen ins Auge. Sie tragen wie ich einen Riemann-Stoffbeutel bei sich. Aha, beim Mittagssnack auf dem Heyne-Empfang wurde das erwähnt. Verdammt, denn hatte ich aus Zeitgründen ausgelassen. Ausgerechnet Heyne! Nächstes Jahr passiert mir das nicht mehr, ich schwöre es. Nicht wegen der belegten Brötchen, sondern wegen der Chance, relevante Leute eines Verlages kennenzulernen.

17:30 Uhr

Die Uhr wird in Zukunft nach der Riemann-Zeit gestellt; geht genauer als die Atomuhr in Braunschweig. Die Stimmung ist locker und jeder hat was zu erzählen. Mein morgens noch stummer Nachbar entlarvt sich als pensionierter Notar, der schon 16-mal mit Riemann zur Buchmesse gefahren ist. Wir verfallen nach kurzer Zeit in ein angeregtes Gespräch zu E-Readern und E-Books. Frau Irmgard Clausen, die Chefin der Buchhandlung, stößt zu uns und sprüht vor Freundlichkeit und Fachwissen. Sie erkundigt sich nach unserem Tag und erntet allenthalben positive Äußerungen. Ich versichere ihr, dass sie mich jetzt auch in den nächsten 15 bis 20 Jahren an der Backe hat und kündige ihr diesen Bericht an. Ein Gläschen O-Saft mit oder ohne Prosecco verkürzt die Zeit bis zum Eintreffen in Coburg.

21:30 Uhr

Endlich Zuhause; ich gönne mir ein Dunkles, eine Dusche und sinke ins Bett. Anstelle von Schäfchen zähle ich Bücher, Bücher, Bücher …

Copyright © 2011 by Werner Karl

P. S. In dem Preis von 38,– € waren also die Hin- und Rückfahrt, die kleinen Verpflegungen, die Tageskarte und der Mittagssnack bei Heyne enthalten. Bücherherz, was willst du mehr?
P. P. S. Unter allen fett gedruckten Wörtern findet ihr Links zu den entsprechenden Namen.

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“Die Drachen-Attacke” – Alfred Bekker liest auf der Frankfurter Buchmesse im Forum Kinder- und Jugendbuch am 15.10.2011 von 16:15 – 16:45 Uhr!

Erstellt von Detlef Hedderich am 6. Oktober 2011

Das Abenteuer um den hochkultivierten Prinzen Candric, dessen Seele in den Körper des Ork-Barbaren Rhomroor versetzt wird,  geht weiter! Im dritten Band der Ueberreuter-Fantasy-Erfolgsreihe “Die Wilden Orks” erzählt Alfred Bekker wie Prinz Candric sich gemeinsam mit dem abtrünnigen Elbenmagier Asanil auf den Weg zur Drachenküste macht, um herauszufinden, warum es kaum noch versteinerte Dracheneier gibt …

Nach “Angriff” der Orks” und “Der Fluch des Zwergengolds” liegt mit “Die Drachen-Attacke” nun der dritte Band der Serie für junge Leser vor, der noch die Titel “Sturm auf das Elbenreich” und “Die Tricks der Trolle” im Frühjahr und Herbst 2011 folgen sollen.

Die Lesung findet auf der Frankfurter Buchmesse im Forum Kinder- und Jugendbuch am 15.10.2011 von 16:15 – 16:45 statt.

Näheres

Aktuelles Interview

Bekker, Alfred
Die Drachen-Attacke

Die wilden Orks

Illustriert von Schulz, Dirk
Verlag :      Ueberreuter, C
ISBN :      978-3-8000-5644-6
Einband :      gebunden
Preisinfo :      9,95 Eur[D] / 9,95 Eur[A] / 15,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 03.05.2011
Seiten/Umfang :      176 S., 1 Ktn. – 21,5 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      07.2011

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Prinz Candric ist gemeinsam mit dem Elbenkrieger Lirandil und dem Magier Asanil unterwegs zur Drachenküste, um herauszufinden, warum es kaum noch versteinerte Dracheneier gibt. Und dann kommt es wieder zum magischen Seelentausch zwischen Candric und dem Ork Rhomroor …

Im Körper seines Ork-Freundes begegnet der junge Prinz einer Horde uralter, riesenhafter Drachen, die ganz Athranor bedroht.

Alfred Bekker ist ein im Münsterland geborener und aufgewachsener Autor, der in fast allen Genres der Unterhaltungsliteratur tätig war. Er begann wie sein Romanheld mit Western-Romanen und wurde später Mitautor von “Jerry Cotton”. Außerdem schreibt er SF- und Fantasyromane sowie Kinder- und Jugendbücher.

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Meine Erlebnisse rund um die Frankfurter Buchmesse – von Barbara Wegener

Erstellt von Detlef Hedderich am 14. Oktober 2010

Meine Erlebnisse rund um die Frankfurter Buchmesse

080300Aoct10

Der Wecker klingelt, ich schwinge gut gelaunt meine Beine aus dem Bett und stürme lustig pfeifend ins Bad.

Naja, es war nicht ganz so.

Der Wecker klingelt – ich fluche. Stöhnend drehe ich mich auf die Seite und krieche aus meinem Bett, suche meine Gehhilfen und schleppe mich ins Bad.

Auch die kalte Dusche schafft es nicht wirklich, mich vollständig wach zu machen.

Dann Anziehen, raus aus dem Bad und Frühstück für die Familie bereiten.

Die Brötchen sind im Backofen, der Kaffee gluckert durch die Maschine.

080345Aoct10

Jetzt wird mein Mann geweckt.

„Noch 5 Minuten“, tönt es aus dem Schlafzimmer.

Ok. Ein Tag, wie jeder andere auch.

Meine Mutter ist mittlerweile auch aufgestanden. Sie war drei Wochen bei uns und wir bringen sie auf dem Weg nach Frankfurt wieder nach Gelsenkirchen zurück.

Der Frühstückstisch ist gedeckt und ich wecke meinen Sohn.

Er ist eindeutig ein Kind seines Vaters. Auch er will noch nicht aufstehen. Naja, wenigstens ist mein Mann mittlerweile im Bad.

080415Aoct10

Der Zeitungsbote war da. Wenigstens kam der pünktlich.

Die Familie sitzt am Frühstückstisch und wir essen schweigend. Irgendwie scheinen alle noch zu schlafen.

080450Aoct10

Ich kontrolliere noch einmal unser Gepäck. Alles ist da. Die Katzen streichen um meine Beine. Sie merken, dass irgendetwas passieren wird. Heute durften sie nicht raus.

Ich fülle also die Futter- und Wasserschalen und sperre die Tiere erst einmal in den Keller. Schwiegervater wird sich in den nächsten Tagen um sie kümmern.

080530Aoct10

Mein Mann steht laut fluchend vor dem Gepäckberg. Auch das ist jedes Mal so. Immer behauptet er, dass der Wagen für so viel Zeugs nicht groß genug ist und immer hat er Unrecht.

Er fährt also den Wagen vor und das Auto wird beladen.

Mein Schwiegervater ist mittlerweile auch da. Wir verabschieden uns, er verspricht nochmals, die Katzen nicht zu vergessen und wir steigen ein.

Ab geht es zu meiner Freundin, die wir nach Frankfurt mitnehmen wollen.

080600Aoct10

Dana steht schon vor dem Haus. Lutz blickt skeptisch auf ihre Taschen. Aber auch die finden noch Platz im Kofferraum. Dana quetscht sich zu meiner Mutter und meinem Sohn auf die Rückbank des Autos.

Und dann geht die Reise endlich los.

Bis Berlin müssen wir auf der Bundesstraße fahren. Es ist reiner Stress. Der Berufsverkehr staut sich hinter einem 25er. Autos mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 gehören verboten, verschrottet und eingestampft.

Nach 30 Kilometern biegt der Kerl endlich ab. Weiter geht’s.

080800Aoct10

- Autobahn. Freies Fahren. Wir kommen schnell voran. –
Reines Wunschdenken. Stockender Verkehr auf dem Berliner Ring. Wenn das so weiter geht, kommen wir erst in der Nacht an.

Baustellen – manch einer hat keine Ahnung, was ein Reißverschluss-System ist – auf der linken Fahrspur mit 50 fahren müssen. Mein Mann flucht, Sven und Meine Mutter schlafen auf dem Rücksitz und Dana amüsiert sich über Lutz.

081230Aoct10

Wider Erwarten sind wir schon in Gelsenkirchen. (Ich hatte eine Stunde länger eingeplant und bin mittlerweile soweit, ein neues Buch zu schreiben: „Die Autobahn – Unterwegs mit einem Choleriker“ ^^)

Wir wollen sowieso eine längere Pause einlegen und zeigen Dana die Veltins-Arena. Am Fan-Shop des S04 kann Lutz mal wieder nicht vorbeigehen.

081300Aoct10

So. Mutter ist daheim. Wir machen uns noch kurz frisch und weiter geht die Fahrt in Richtung Frankfurt.

Es ist Freitag, Feierabendverkehr, Baustellen, Lutz ist genervt, man kann sich also vorstellen, dass es eine angenehme Fahrt ist. *Ironie ende*

081700Aoct10

Das Navi hat uns zum Hotel in Butzbach geführt, in dem wir die nächsten zwei Tage übernachten werden.

Ich will nur noch so schnell wie möglich aus dem Auto.

Das Hotel Römer ist wirklich gut. Das Personal nett und hilfsbereit, die Zimmer ausgezeichnet.

Nach einer schnellen Dusche erkunden wir das Städtchen.

Die verwinkelten Gassen und alten Fachwerkhäuser sind einfach wunderschön.

Auch der Italiener, der uns vom Hotel empfohlen wurde, ist ausgezeichnet.

082000Aoct10

Lutz will noch ein Fußballspiel sehen und schaltet den Fernseher ein. Ich bekomme vom Spiel nichts mehr mit. Müde, glücklich und auch ein wenig aufgeregt wegen des morgigen Tages falle ich ins Bett und schlafe sofort ein.

090600Aoct10

Der Wecker hat noch nicht geklingelt, aber ich bin schon wach. Meine Männer – wir haben ein Dreibettzimmer – schnarchen noch leise vor sich hin.

Nachdem ich geduscht und mich angezogen habe, wecke ich die müden Krieger.

Meine Tasche für die Messe ist gepackt, die Parkerlaubnis und die Eintrittskarten stecken in der Außentasche und ich begebe mich erst einmal vors Hotel.

Es geht doch nichts über eine Zigarette an der frischen Luft, wenn noch fast niemand aufgestanden ist. Der Ort ist um diese Zeit noch sehr ruhig.

Lutz und Sven gesellen sich, laut gähnend, zu mir. Auch Dana ist schon aufgestanden.

090700Aoct10

Das Frühstücksbuffet ist hervorragend bestückt. Ich entscheide mich für Rühreier mit Schinken, Räucherforelle, Marmelade und Unmengen Kaffee.

090830Aoct10

Es geht los. Frankfurt, wir kommen.

Der Verkehr ist nicht so schlimm, wie erwartet und unser Navi lotst uns zielsicher zum Messegelände – und zum falschen Eingang.

Wir haben eine Parkerlaubnis für das Südtor und landen am Nordtor. Naja, einmal kurz überlegt und dann ums ganze Messegelände herum.

Das Südtor liegt vor uns, der Wachschutz kontrolliert die Parkerlaubnis und wir dürfen durch.

Im Parkhaus erwartet uns eine nette Dame, die uns genau erklärt, wie wir zu den Messehallen kommen.

Mit dem Fahrstuhl geht es hinunter zu Halle 4. Dort sitzen gelangweilt zwei Mitarbeiter des Messegeländes und scannen unsere Eintrittskarten.

Ich mag die Frankfurter Messe – ich kann kostenlos hinein und eine Begleitperson auch.

Mit dem Fahrstuhl geht es dann weiter ins Erdgeschoss.

Hier teilen wir uns auf.

Mein Kleiner will zu den Mangaständen, Lutz zu den englischsprachigen Büchern und Dana und ich wollen Halle 3 unsicher machen.

Wir kontrollieren noch einmal, ob alle Handys eingeschaltet sind und los geht es.

090930Aoct10

Halle 3 liegt vor uns. Der Messetag hat erst vor einer halben Stunde begonnen, aber es ist schon sehr voll. In der ersten Stunde fahre ich voller Hemmungen und sehr vorsichtig durch die Massen. Ich versuche auf alle Leute Rücksicht zu nehmen.

Mit dem Rollstuhl habe ich zwar den Vorteil, dass mir meine Füße am Abend nicht wehtuen werden, aber mit einer Augenhöhe von 1,25 m sehe ich nicht sehr viel von den Messeständen, zumal meine Augen fast ständig auf den Boden gerichtet sind, um einen Weg durch die Horden zu suchen.

Dann geb ich es auf. Wenn die Leute nicht aufpassen, sind sie an ihren blauen Flecken selbst Schuld.

Zunächst geht’s zu den Random House Ständen. Hier ist es sehr voll. Aber man hat hier auch an Rollstuhlfahrer gedacht. Ich kann problemlos auf die Podeste fahren. Das ist leider nicht bei allen Messeständen der Fall.

Das Handy klingelt. Sven erzählt freudestrahlend, dass er ein Autogram von Joscha Sauer bekommen wird. Er hat eine Signiermarke ergattert. Sven ist ganz aus dem Häuschen. Schließlich hat er extra sein „Selbstmord – Wie niedlich“ T-Shirt aus der NichtLustig-Kollektion angezogen. Jetzt muss ich zu ihm fahren, denn er braucht Geld, um sich den 5. NichtLustig Band zu kaufen. Sein eigenes Geld hat er für Naruto-Mangas ausgegeben. *seufz* Auf der Messe werden heute nur Bücher für Signierstunden verkauft und ….Mangas….

Ich kämpfe mich also durch die Menschenmassen zum Verkaufsstand der NichtLustig Bücher.

Ok. Wieder 12 Euro weg. Aber mein Kleiner strahlt wie ein Honigkuchenpferd. Das ist das Geld dann wert. Er hat einen Termin für nach 16 Uhr erhalten, setzt sich zu ein paar anderen Jugendlichen auf den freien Platz vor den Mangaständen und beginnt zu lesen.

Er ist also erst einmal versorgt.

Es ist eine merkwürdige Sache mit den Menschen. Sie entschuldigen sich, wenn ich ihnen über die Füße gefahren bin. Nicht, dass ich das absichtlich gemacht habe. Ich versuche vorsichtig zu fahren. Habe die Motorleistung auf das Minimum gedrosselt. Aber so ganz ohne Karambolage geht es doch nicht ab.

Mit Dana zusammen begebe ich mich dann (eine Spur blauer Flecken hinterlassend) zum Stand des Celtic Rose Verlags. Leider ist die Autorin Waltraud Grampp nicht da. Die Verlegerin nimmt aber meine Bestellung für „Leben in Waaseby“ auf (Verkauf ist ja erst Sonntag), verspricht mir es mir nach der Messe zuzusenden und dafür zu sorgen, dass die Autorin eine Widmung für meine Mutter hineinschreibt (schon wieder ein Weihnachtsgeschenk abgehakt^^).

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Jetzt wird es Zeit für mich zum Heyne-Stand zu kommen. Um 13 Uhr soll Markus Heitz dort signieren. Zumindest stand es so in seiner Page. Dana will zur gleichen Zeit zu einer anderen Signierstunde und so mache ich mich alleine auf den Weg.

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Am Heyne-Stand angekommen. Irritiert sehe ich mich um. Keine Schlangen vor den Tischen – kein Markus Heitz. Ich wende mich an einen Heynemitarbeiter. “Herr Heitz wird heute nicht erscheinen. Die Ankündigung auf seiner Page wurde anscheinend nicht geändert. Und nein, wir rechnen auch morgen nicht mit ihm.”

Das war dann wohl nichts.

Ziemlich sauer fahre ich aus der Halle. Dana braucht ja noch etwas länger, bis sie ihre Unterschrift hat und ich brauche eine Zigarette und einen Kaffee.

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Das Handy klingelt. Dana sucht mich. Wir verabreden uns im Eingangsbereich.

Es geht weiter. Dana kennt viele der Verlagsmitarbeiter und ich folge ihr, wie ein kleines Hündchen. Ich mache mir für Sonntag Notizen, damit ich effektiv alle Stände abklappern kann, bei denen ich Bücher kaufen will. Die Liste wird immer länger.

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Die Messe ist riesig. Trotzdem laufen wir plötzlich meinen Männern über den Weg, die auf dem Weg zur Signierstunde von Joscha Sauer sind. Plötzlich habe ich zwei dicke Plastiktaschen auf meinem Schoß. Mangas.

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Überall laufen verkleidete junge Leute herum, die diesen japanischen Comics entstiegen sein könnten. Immer wieder muss ich mit dem Weiterfahren warten, weil irgendein Reporter ein Foto von einem besonders gelungenen Kostüm und seinem Träger schießen will.

Besonders hübsch war ein kleines Mädchen in einem weißen Kleid mit Reifrock, einem weißen Hütchen, einem Rüschensonnenschirm und langen, roten Handschuhen.

Endlich haben wir den Stand erreicht und Sven reiht sich in die Schlange der Autogrammjäger ein.

Er hat die Nummer 76. Es sind noch 26 Personen vor ihm dran.

Joscha Sauer signiert die Bücher nicht nur, jeder erhält auch eine Zeichnung von ihm.

Das dauert.

Währenddessen fahren wir noch einige Messestände ab. Mein Gott, was es alles an Büchern gibt.

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Sven ruft an und berichtet, dass nur noch ein Mädchen vor ihm in der Schlange steht. Wir kehren also um und sind rechtzeitig da, um Fotos zu schießen.

- Joscha Sauer zeichnet in Svens Buch – Sven kniet vor dem Tisch, hält die Unterseite seines T-Shirts darauf und Sauer signiert das T-Shirt – Sven und Sauer lassen sich zusammen fotografieren.

Mein Sohn ist glücklich, ich bin müde, mir ist heiß und ich habe Hunger.

Es geht zurück zu Halle 4 und dann zum Auto.

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Den Rückweg nach Butzbach findet unser Navi problemlos. Wir verfrachten nur noch schnell unsere Büchertüten ins Zimmer und ab geht es zu „unserem“ Italiener.

Ich wage ein Experiment und bestelle kleine Schnitzelchen mit Meeresfrüchten in Tomaten-Weißweinsoße.

Es war eine ausgezeichnete Wahl. In dieses Lokal werden wir im nächsten Jahr wieder einkehren.

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Im Hotelzimmer angekommen, habe ich plötzlich furchtbare Kopfschmerzen. Zum Glück habe ich Kopfschmerzmittel dabei. Ich beschließe, früh zu Bett zu gehen (So früh wie hier in Hessen gehe ich sonst nie schlafen).

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Immer noch müde – die Kopfschmerzen sind glücklicherweise weg – gehe ich duschen. Meine Männer schlummern noch selig.

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Die Taschen sind schnell gepackt und Lutz und Sven sind auch schon auf. Gemeinsam mit Dana gehen wir frühstücken. Schade, dass das unser letzter Tag ist. Die Zeit ist viel zu schnell vergangen.

Das Zimmer wird bezahlt und wir fahren wieder zur Messe.

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Diesmal finden wir das Südtor sofort. Die Einfahrt ist problemlos und ab geht es, die Liste vom Vortag abzuarbeiten. Dana bekommt an vielen Verlagsständen Buchhändlerrabatt und so wächst der Tütenstapel auf meinem Schoß. Zur Nächsten Messe muss ich unbedingt ein Periskop mitnehmen. *gg*

Ich weiß nicht, ob ich es mir nur einbilde, aber die Menschen machen an diesem Tag größere Bögen um mich, so dass ich weniger Verletzte hinterlasse. Allerdings habe ich es geschafft, Dana über die Füße zu fahren (Der Arzt sagt, der mittlere Zeh des rechten Fußes ist gebrochen).

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Wehmütig sitze ich im Auto, als wir das Parkhaus verlassen. Schade. Die Messe war sehr interessant. Aber, wie sagt man – Nach der Messe ist vor der Messe. Man kann sich ja schon einmal auf Leipzig freuen.

Die Rückfahrt ist für Lutz sehr anstrengend. Wieder Schnarchbären, die mit 100 auf der linken Spur fahren, jede Menge Baustellen, Staus, auf der Bundesstraße dann ein Traktor, der 20 km vor uns her fährt und keine Chance, ihn zu überholen….

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Dana ist zuhause abgesetzt, wir sind auch wieder in der Heimat, die Katzen spielen verrückt, weil sie sich freuen, dass die Dosenöffner wieder da sind und ich taue schnell ein Chili auf.

Nach dem Abendessen wird der PC eingeschaltet und die Mails gecheckt. Oh, mein Gott. Was hat sich da alles angesammelt.

Dann beschließe ich noch eine Mail an Markus Heitz zu schreiben und ihm zu berichten, dass ich furchtbar enttäuscht war, ihn nicht auf der Messe zu treffen und kein Autogram von ihm bekommen habe.

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Mein eigenes Bett. Es geht doch nichts, über das eigene Bett. Männer und Katzen sind versorgt, das Wohnzimmer sieht aus, als wenn eine Bombe eingeschlagen wäre, aber das ist mir heute egal. Aufräumen und Wäsche waschen kann warten.

Müde schlafe ich ein.

Nachtrag:
Markus Heitz hat auf meine Mail geantwortet und sich entschuldigt. Er wird mir ein Buch als Entschädigung zukommen lassen.^^

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Am Samstag, 09. Oktober 17 Uhr liest Aileen P. Roberts auf der Buchmesscon in Frankfurt / Dreieich Ausschnitte aus ihren Fantasyromanen “Thondras Kinder – Die Zeit der Sieben” und “Am Ende der Zeit”

Erstellt von Aileen P. Roberts am 25. September 2010

Am Samstag, 09. Oktober 17 Uhr liest Aileen P. Roberts auf der Buchmesscon in Frankfurt/Dreieich Ausschnitte aus ihren Fantasyromanen “Thondras Kinder – Die Zeit der Sieben” und “Am Ende der Zeit”

Die Sieben, die einst von dem Kriegsgott Thondra auserwählt wurden, um den Untergang der Welt zu verhindern, sind endlich vereint. Doch sie wurden von denen verraten, die sie für Freunde hielten. Im Kampf gegen die finsteren Mächte brauchen sie nun Verbündete, die zu ihnen stehen. Schließlich lauern überall Gefahren, die nicht nur die Freundschaft der Sieben bedrohen, sondern auch die Liebe zwischen Rijana und Ariac …
Sie sind die sieben Auserwählten, bestimmt, die Welt zu retten. Doch die dunklen Mächte werden immer stärker …

www.buchmessecon.info

www.aileen-p-roberts.de

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Preisrätsel 5 x 1 Exemplar pro (3) Titel (also 15 Exemplare) aus den Novitäten 2009 vom SCRATCH Verlag Simon Czaplok

Erstellt von Detlef Hedderich am 6. November 2009

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2009 war es endlich soweit: Der SCRATCH Verlag konnte seine neuen Titel vorstellen und war selbst auf dem BuchmesseCon 2009 vor Ort.

2009_novitaeten-scratch-verlag als pdf-file

Das Ringen von Sterblichen und Halbgöttern wider Schattenwacht, den letzten Drachen Hevanors geht weiter! Autor Michael Thiel setzt die Geschichte der brisant gemischten Abenteurergruppe um Laura, Méra, Athonón, Srrig und Taren mit „Preis der Unsterblichkeit“ spannend fort.

Thiel, Michael
Preis der Unsterblichkeit

Schattenwacht-Zyklus 2
Illustriert von Scherwinski, Klaus / Bolla, Flavio / Schuchmann, Lydia. Umschlaggestaltung von Göde, Thorsten
Verlag :  SCRATCH Verlag
ISBN :  978-3-940928-01-6
Einband :  Paperback
Preisinfo :  9,95 Eur[D] / 10,95 Eur[A] UVP / 17,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :  D S., 3 Ill., 2 S. Ktn, 1 Lesezeichen – 18,0 x 11,5 cm
Erschienen :  1., Erstauflage 22.10.2009
Gewicht :  400 g
Aus der Reihe :  Aus der Welt der Erben von Theb Nor 2

Titel bei amazon.de lieferbar

Die naive Halbelfin Laura und der ausgebrannte Kriegsheld Athónon, ein Gnom voller Überraschungen, geraten in den Sog zerrütteter Halbgötter. Das hehre Ziel, den Imperator der feindseligen Chimärier zu stürzen, gerät für Laura mehr und mehr in den Hintergrund, während sie zu einer abgebrühten, düsteren Kriegerin reift und dem Wahnsinn der vier Halbgötter mit aller Gewalt zu entkommen versucht.

Mit “Preis der Unsterblichkeit” setzt Michael Thiel die Reise der eigenwilligen Heldentruppe fort, die nicht immer ganz so strahlend heroisch ihre Ziele verfolgt. Die Welt ist hart und das zeigt sich auch in diesem Band, wenn die Gruppe auf ihrem Weg tiefer ins Feindesland durch packend dargestellte Kämpfe geprüft wird.

Michael Thiel, geb. 1977 in Herford, schlug schon früh kreative Bahnen ein und spielte nach der Schule in einer Band. Kampfkunst war auch damals schon seine Leidenschaft und so trainierte er schon früh andere im Ninjutsu.

Seine Leidenschaft gipfelte in einem Studium der Sportwissen-schaften, das seine Kenntnisse noch vertiefte. So gerüstet begann er 2008 am Schattenwacht-Zyklus zu schreiben und eine komplette Fantasy-Welt zu entwickeln. Mit Lichtlos folgte 2009 der erste Roman in einer vollkommen anderen Welt.

Wer den Titel für unsere Schwesterseite: www.buchrezicenter.de rezensieren möchte, fordert den Titel kostenlos an unter: email: pr@scratch-verlag.de – bitte mit Verweis auf unsere Homepage damit Sie das Reziexemplar auch tatsächlich erhalten.

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Mit Jörg Olbrich ist jetzt auch noch ein komplett neues, aber nicht unbekanntes Gesicht an Bord. Der bereits in mehreren Anthologien veröffentlichte Autor widmet sich mit „Das Erbe des Antipatros“ endlich den längeren Geschichten.

Er entführt den Leser gekonnt in die Welt der Antike und lässt ihn die besondere Magie der größten Leistungen der Menschheit erfahren.

Olbrich, Jörg
Das Erbe des Antipatros

Illustriert von Bolla, Flavio / Schlicht, Christine. Umschlaggestaltung von Göde, Thorsten
Verlag :  SCRATCH Verlag
ISBN :  978-3-940928-04-7
Einband :  Paperback
Preisinfo :  9,95 Eur[D] / 10,95 Eur[A] / 17,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :  404 S., 3 Illustrationen, 1 Karte – 18,0 x 11,5 cm
Erschienen :  1., Erstauflage 22.10.2009

Titel bei amazon.de lieferbar

Während einer ganz normalen Klassenfahrt nach Athen passiert es. Der Abiturient Ralf hat einen Blackout, und als er wieder zu sich kommt, traut er seinen Augen nicht: Vor ihm erhebt sich das, was wir heute als die Pyramiden von Giseh kennen. Doch wie kann das sein? Warum sperrt man ihn ins Gefängnis und bezichtigt ihn der Sabotage? Er hat doch nichts getan, war bis vor Kurzem noch nicht einmal hier. Und was hat dieser Antipatros mit all dem zu tun? Wenn er überleben und in seine Zeit zurückkehren will, muss Ralf der Sache auf den Grund gehen und herausfinden, was gespielt wird.

Jörg Olbrich wurde 1970 im schönen Mittelhessen geboren, wo er noch heute mit seiner Frau und vier Kindern lebt. Beruflich umgibt er sich als Controller im Gesundheitswesen mit Zahlen, um sich in seiner Freizeit mit dem geschriebenen Wort zu befassen. Neben dem Lesen und dem Schreiben ist sein größtes Hobby die Freiwillige Feuerwehr, der er seit über 20 Jahren angehört.

Nach seiner ersten Veröffentlichung (Herbst 2003) in einem Kinderkalender hat er sich immer intensiver mit dem Schreiben beschäftigt und seitdem einige Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. 2009 folgt jetzt mit “Das Erbe des Antipatros” sein erster Roman.

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Auch in anderen Ländern und Zeiten geht es nicht minder spannend zu: Mit LICHTLOS entführt Michael Thiel den Leser in eine deutlich düstere Zukunft der Menschheit. Die Kreuzung von Magie und Technik hat einen neuen Feind heraufbeschworen, der sein bizarres Antlitz selbst in den entlegensten Winkeln des letzten Kontinents Dememnon zeigt.

Thiel, Michael
Lichtlos

Zeichnungen von Sonnwald, Jan-Henrik / Schuchmann, Lydia. Umschlaggestaltung von Göde, Thorsten
Verlag :  SCRATCH Verlag
ISBN :  978-3-940928-02-3
Einband :  Paperback
Preisinfo :  7,95 Eur[D] / 8,95 Eur[A] / 12,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :  CXCII S., 3 Illustrationen, 1 Karte – 19,0 x 12,0 cm
Erschienen :  1., Erstauflage 22.10.2009

Titel bei amazon.de lieferbar

Die hochmütige Kreuzung von Magie und Technik brachte die Tor-wesen in die Welt und die Seelen der Menschen. Vergebens schlägt die Natur im Todeskampf um sich. Vier Fraktionen kämpfen auf dem letzten Kontinent Dememnon um die Vorherrschaft, doch gegen den wahren Feind sind sie machtlos.

Von einem alternden Piraten, einem religiösen Fanatiker, einer gescheiterten
Magierin und einer technokratischen Verräterin hängt es jetzt ab, ob das Schicksal der Welt noch einmal gewendet werden kann oder die Menschen diesmal die Rechnung begleichen müssen.

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Pressemeldungen
Auch abseits der Romane geht es weiter. Der SCRATCH Verlag sicherte sich in 2009 die Rechte an der Rollenspielumsetzung des LICHTLOS – Universums sowie der Welt der Erben von Theb Nor. Für 2010 sind die ersten Teaser-Veröffentlichungen in Vorbereitung. Die Künstler Helge C. Balzer (LICHTLOS) und Flavio Bolla (THEB NOR) lieferten bereits erste Werke hierfür ab.

Leider gibt es aus dem Hörbuchbereich für 2009 keine guten Neuigkeiten mehr – zumindest was die Zeitplanung unserer Hörer angeht. Das neue Manuskript wurde bereits an das Studio versendet, aber die neuen CDs werden erst im nächsten Jahr erscheinen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht noch kein genaues Veröffentlichungsdatum fest, doch es freut uns, dass das Projekt fortgeführt werden kann!
Simon Czaplok

Zum Verlag
Der SCRATCH Verlag Simon Czaplok wurde 2007 von Simon Czaplok als Verlag für Fantasy, Science-Fiction und Historisches gegründet. Seitdem befindet sich der Verlag im kontinuierlichen Aufbau seines Sortiments mit Schwerpunkt im Bereich des fantastischen Romans.

Seit der Gründung ist das Ziel, den Markt nicht mit Massenware zu überschwemmen, sondern gezielt kleinere Projekte aufzugreifen und komplementär umzusetzen. Dabei wird der Blick nicht nur auf das Buchprodukt fokussiert, sondern auf das Produkt in seiner Gesamtheit Wert gelegt. Im Einzelfall bedeutet dies zwar längere Produktionsphasen, dafür gewinnt man jedoch intensive und persönliche Beratung und genügend Zeit, um überstürzte Entscheidungen zu vermeiden.

Der Schwerpunkt liegt im Segment Fantasy, und zwar im Taschenbuch-Bereich. Ausgewählte Künstler liefern hochwertige Illustrationen und immer wieder kreativen Input, um dafür zu sorgen, dass sich SCRATCH Verlag-Produkte von vielen anderen Kleinverlagen abheben.

Geschäftsführung
Simon Czaplok
Layout & Design
Thorsten Göde
Lektorat & Konzeption
André Krieg, Lektorat Wortliebe, Lektorat Sprachkunst
Illustrationen
Inga Renkhoff, Lydia Schuchmann, Flavio Bolla, Klaus Scherwinski, Jan Henrik Sonnwald

- Pressekontakt -
Fuhlsbüttlerstr. 127
D-22305 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 / 41 48 02 80
Fax: +49 (0)32 12 / 156 03 71

E-Mail: pr@scratch-verlag.de

Die Aufgabe zum Preisrätsel 5 x 1 Exemplar pro (3) Titel (also 15 Exemplare):

Preisrätsel 5 x 1 Exemplar je Titel (drei Titel also 15 Exemplare zur Verlosung): Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Aufgabe richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte “SCRATCH Verlag 2009”): Bitte nennen Sie zwei der Autoren, die bei SCRATCH veröffentlicht werden! Bitte noch mitangeben welchen der 3 Titel man gewinnen möchte. Sobald 50 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Die Gewinner lauten: Preis der Unsterblichkeit: Michaela Emmerich, Fred Hansen, Harald Bauer, Wilma Helfrich, Rolf-Kai Warmers; Das Erbe des Antipatros: Carmen Zeisberger, Angela Brecht, Erhard Rudloff, Siegfried Löcker, Dr. Lutz Becker; Lichtlos: Friedbert Süss, Udo Bründer, Michaela Gruchot, Mike Forster, Carola Stolz. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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