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SENA (Teil 2) – Fantasy-Geschichte von Christa Kuczinski

Erstellt von Christa Kuczinski am 9. Januar 2013

SENA (Teil 2)

Fantasy-Geschichte

von

Christa Kuczinski

Zum vorherigen Teil

Das Kaminfeuer war längst in sich zusammengefallen. Verschlafen schaute Sena zu den Efeuranken hinauf, zwischen dessen Blättern sich ihr kleiner Freund befand. Die Neugier erwachte ebenso wie sie aus dem Dämmerschlaf und drängte Sena, diesen merkwürdigen Ort näher in Augenschein zu nehmen. Auf Zehenspitzen huschte sie aus dem Raum und überlegte, welche Richtung sie einschlagen sollte. Die gegenüberliegende Tür war geschlossen. Vermutlich handelte es sich um das Privatgemach des Alten und ihn wollte sie auf keinen Fall im Schlaf überraschen. Sie schlich den dunklen Gang zurück und folgte dem Lichtschimmer der durch das Astloch fiel.

Entschlossen drückte sie die Türklinke hinunter und schlüpfte hinaus in die Nacht. Feuchtkalte Luft schlug ihr entgegen. Mit hochgezogenen Schultern trat sie einen Schritt über die Schwelle. Der Kiesweg schimmerte im fahlen Mondlicht und legte eine Spur zu den Bäumen, die fast gänzlich mit der Dunkelheit verschmolzen. Sena wandte sich nach rechts, um einen kurzen Blick um die Hausecke zu riskieren.

„Das würde ich an deiner Stelle besser lassen.“

Sie wirbelte herum und sah sich dem Waldgeist gegenüber. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten.

„Musst du mich so erschrecken? Ich konnte nicht schlafen und wollte nur schauen, was sich auf der Rückseite befindet.“

„Junges Fräulein. Neugier mag ja außerhalb dieser Wälder von Vorteil sein, doch hier ist sie gänzlich fehl am Platz.“

„Mein Name ist Sena, wie du sehr genau weißt. Ich hatte bisher alles bestens im Griff.“

Der Waldgeist hielt ihrem herausforderndem Blick stand und konterte mit einem amüsierten Unterton in der Stimme: „Man merkt, dass du eher zu uns gehörst als zu ihnen. Vermutlich ist dein Dorf froh, dich endlich los zu sein.“

Fassungslos, solche Worte aus dem Mund eines Fremden zu hören, vergaß Sena jegliche Zurückhaltung: „Zwischen uns gibt es keinerlei Ähnlichkeit! Du bist wie der schrumpelige Baum, den ich heute Nachmittag gesehen habe und so garstig wie der Bienenschwarm, der an seinen Ästen hing!“

Sie war auf alles gefasst, nur nicht auf das laute Lachen, das den Waldgeist schüttelte. Mit offenem Mund starrte sie ihn an und nahm nur am Rande wahr, dass sich Hugin auf ihrer rechten Schulter niederließ.

„Was hast du mit ihm angestellt? Normalerweise ist Skog die Ruhe in Person.“

Trotzig reckte sie das Kinn vor und zog jedes Wort in die Länge. „Er hat mich beleidigt, das konnte ich unmöglich auf mir sitzen lassen.“

Skog japste, schüttelte den Kopf und revidierte: „Nein mein kleiner Freund, deine Kratzbürste hat mir das schönste Kompliment aller Zeiten gemacht. Sie sagte ich gliche diesem altem Baum, auf dem die Bienentraube momentan ihr Unwesen treibt.“

Hugin krächzte vor Begeisterung und verschluckte sich prompt. Mit einer wütenden Handbewegung wischte Sena den Vogel von ihrer Schulter und stolzierte mit erhobenem Kopf an Skog vorbei, zurück in die Behaglichkeit des Kaminzimmers. Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, warum sich die Welt die sie kannte, mehr und mehr in ein Irrenhaus zu verwandeln schien.

Zurück auf ihrem Schlafplatz, verschränkte sie die Arme hinter dem Kopf und sah nach oben. Der Lehmputz über ihr wies feine Haarrisse auf, die ihr zuvor nicht aufgefallen waren.

Sena hielt erstaunt die Luft an.

Eine monumentale Landkarte breitete sich gleichsam einem zerknitterten Blatt über die gewölbte Decke und lief an den oberen Rändern der Wände aus. Düstere Waldgebiete, zerklüftete Gebirgsketten, baumlose Ebenen und weite Meere flossen ineinander und bildeten ein faszinierendes Gemälde. Sie entdeckte die Umrisse eines mächtigen Baumes, dessen Wurzeln sich in alle Himmelsrichtungen erstreckten und alles zusammenzuhalten schien. Ihr fiel ein dicker Wurzelstrang auf, der in der Mitte auseinandergebrochen war und nun aus zwei Teilen bestand.

Merkwürdigerweise verspürte Sena keinerlei Beklemmung oder gar Angst, als die Reliefs zu Flimmern begannen, ein leises Summen ertönte, lauter wurde und ihren Kopf ausfüllte. Plötzlich fühlte sie sich schwerelos und tauchte in einen Kriegsschauplatz ein, den sie noch vor wenigen Minuten aus sicherer Distanz betrachtet hatte.

Beißender Brandgeruch stach ihr in die Nase und ein ekelhaft metallenes Aroma legte sich auf ihre Zunge. Kampfgeräusche vermischten sich mit Schmerzenslaute und verursachten ihr eine Gänsehaut. Angewidert, angesichts der Grausamkeit und Härte, mit der sich die Menschen bekämpften, drehte sie den Kopf zur Seite und betrachtete stattdessen schäumende Wellenbrecher, die gegen hohe, zerklüftete Klippen prallten. Ein feiner, salziger Nebel benetzte ihre Lippen und spülte den unangenehmen Geschmack aus ihrem Mund. Sie schloss die Lider und genoss die unerwartete Abkühlung.

Eine Aneinanderreihung sanfter Töne veranlasste Sena einen weiteren Teil der Karte in Augenschein zu nehmen. Fasziniert beobachtete sie, wie sich innerhalb weniger Sekunden aus vereinzelten Baumgruppen ein dichter Laubwald entwickelte. Goldfarbene Laternen blitzten zwischen dem Blätterwerk auf. Zitternde Glühwürmchen in der Nacht.

Ihr gefiel der Gedanke, dass es sich um solche handeln könnte. Sie folgte den winzigen Lichtern, die sich im Takt der einsetzenden Musik bewegten. Als die bittersüße Melodie schlagartig aussetzte, schlief Sena bereits tief und fest.

*

Sie erwachte durch einen sonderbaren Druck. Eine flauschige Kugel, die sich in Harmonie mit ihren Atemzügen hob und senkte, hatte es sich auf ihrem Bauch bequem gemacht. Verschlafen summte sie eine Weise, obgleich sie sich nicht daran erinnerte, wo sie diese gehört haben könnte und strich über das glänzende Gefieder des Vogels. Sie wusste, dass sie in der vergangenen Nacht überreagiert hatte. Doch diese Reise entwickelte sich zu einem gewagten Kopfsprung in unbekanntes Gewässer, ohne zu wissen wann sie wieder auftauchen würde. Nicht überblicken zu können was um sie herum geschah, ärgerte sie maßlos und ließ sie darüber hinaus unsicher werden. Ein unangenehmes Gefühl, das Sena so schnell wie möglich wieder loswerden wollte. Sie zog die Hand zurück und stützte sich mit dem Ellenbogen auf, ihre helle Stimme durchdrang die Stille: „Hugin?“

Der Rabe, der schon seit geraumer Zeit die unerwarteten Streicheleinheiten genoss, schob den Kopf unter dem Gefieder hervor und schaute seine Freundin aus dunklen Knopfaugen an.

„Schau mal nach oben. Weißt du, um welche Gebiete es sich hier handelt?“

Hugin plusterte sich kurz auf und krächzte verschlafen: „Das sind die neun Welten. Ihren Ausgangspunkt findest du im Weltenbaum.“

Sena legte die Stirn in Falten und entgegnete: „Du meinst, es gibt tatsächlich neun Welten und ich lerne sie alle kennen, wenn wir angekommen sind?“

„Nein. Ich sagte, der Ursprung liegt im Weltenbaum.“

Begriffsstutzig bohrte Sena nach: „Ich sehe nur eine Welt.“

Der Rabe ordnete sein Gefieder, indem er jede einzelne Feder durch seinen Schnabel zog und sagte: „Du siehst das Ganze aus einem völlig falschen Blickwinkel.“

Sie verkniff sich eine Erwiderung und wechselte das Thema.

„Gestern hast du mich davor gewarnt, nicht vom Pfad abzuweichen. Wieso eigentlich?“

Ihr Gesprächspartner spreizte die Krallen und antwortete mit einiger Verzögerung: „Ich hatte meine Gründe. Sicher ist dir aufgefallen, dass uns keine Tiere begegnet sind, abgesehen von den Wildbienen und der mickrigen Mücke. Derjenige, der den Pfad verlässt und sei es auch nur mit einer Fußspitze, wird sich im unüberwindbaren Labyrinth der Wälder wiederfinden, deren einziges Bestreben darin liegt, jeden Eindringling in die Irre zu führen.“

„Schön, dass ich davon erst jetzt erfahre!“

Ihre Stimme überschlug sich vor Entrüstung und Hugin machte sich bereit rechtzeitig aus ihrer Reichweite zu entkommen.

„So wie ich dich kenne, hättest du meine Warnung missachtet, nur um herauszufinden was passiert.“

Sie ignorierte seinen berechtigten Einwurf und flüsterte entsetzt: „Gestern Nacht wollte ich den Weg verlassen um zu sehen, was sich auf der Rückseite der Hütte befindet. Wenn Skog nicht gewesen wäre …“, ihr versagte die Stimme.

Mit weit aufgerissenen Augen schaute sie den Raben an. Dieser nickte und sprach ihren Gedanken aus: „Der Waldgeist hat dich vor einer großen Dummheit bewahrt. Und als Dank lieferst du dir mit ihm ein Wortgefecht vom Feinsten. Obwohl, ich glaube er hatte seine wahre Freude daran.“

Sena jedoch bekam den stolzen Unterton nicht mehr mit, da sie von Gewissensbissen gebeutelt wurde. Eine weitere Frage brannte ihr auf der Zunge: „Aus welchem Grund möchte Arkans verhindern, dass ihn jemand durchquert?“

„Es gibt Dinge, die du noch nicht erfahren musst. Nicht alles, was du siehst oder berühren kannst ist das, nachdem es aussieht. Die Bäume zum Beispiel sind in Wirklichkeit …“

ENDE

(wird fortgesetzt!)

Copyright (C) 2012 by Christa Kuczinski


Leseempfehlung der Autorin:

Anderson, Rebecca J.
Bryony

Rebellin unter Feen

Übersetzt von Ströle, Wolfram
Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-62545-6
Einband :      Paperback
Preisinfo :      7,95 Eur[D] / 8,20 Eur[A] / 11,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 27.11.2012
Seiten/Umfang :      ca. 336 S. – 19,1 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Produktform (detailliert) :      B102
Erscheinungsdatum :      01.11.2012
Aus der Reihe :      dtv Fortsetzungsnummer 85 62545

Lange schon hat das Feenvolk von Amaryllis seine magischen Kräfte verloren und sich zurückgezogen aus der Welt. Nur die junge Bryony will sich damit nicht abfinden. Sie möchte wissen, was ihrem Volk die Kräfte geraubt hat, und sie ahnt, es muss mit den Menschen zu tun haben. Soll sie sich mit einem Menschen anfreunden, um das Geheimnis zu ergründen? Vielleicht mit Paul, der von ihr, dem zarten Flügelwesen, fasziniert ist? Bryony weiß: So eine Freundschaft ist für eine Fee tabu. Aber sie sieht keinen anderen Ausweg. Das Schicksal der Feen ist mit dem der Menschen unauflösbar verknüpft.

Rebecca J. Anderson, 1970 in Uganda geboren, ist in Kanada aufgewachsen. Schon mit 12 Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Ontario, Kanada.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Storys unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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Jasper Fforde: Wo ist Thursday Next? – DREIMAL BEI SFBASAR.DE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 20. November 2012

Jasper Fforde
Wo ist Thursday Next?

One Of Our Thursdays Is Missing, GB, 2011
dtv, München, dt. Erstausgabe: 08/2012
PB, SF, Fantasy
ISBN 978-3-423-24915-7
Aus dem Englischen von Joachim Stern
Titelgestaltung von Balk & Brumshagen unter Verwendung eines Bildes von Markus Roost

www.dtv.de
www.jasperfforde.com
www.markusroost.ch

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei Libri.de

„Wo ist Thursday Next?“ ist der sechste Roman um die Jurisfiktion-Agentin Thursday Next.

Zuvor agierte Thursday Next in „Der Fall Jane Eyre“ (dtv Paperback 24379, 2004; dtv Taschenbücher 21014, 2007 und 21293, 2011), „In einem anderen Buch“ (dtv Paperback 24430, 2004; dtv Taschenbücher 21015, 2007 und 21294, 2011), „Im Brunnen der Manuskripte“ (dtv Paperback 24464, 2005; dtv Taschenbücher 21049, 2008 und 21295, 2011), „Es ist was faul“ (dtv Paperback 24568, 2006; dtv Taschenbücher 21050, 2008 und 21296, 2011) und „Irgendwo ganz anders“ (dtv Paperback 24758, 2009; dtv Taschenbuch 21297, 2011).

Die Romane sind in einer Parallelwelt angesiedelt, die sich nicht nur historisch von der unseren unterscheidet: England ist Republik, Wales ist selbstständig usw. usf. Vielmehr sind die Grenzen zwischen der Realität und der literarischen Fiktion durchlässig. So agiert Thursday Next als Agentin in beiden Welten, deckt Verschwörungen auf, löst diverse Probleme etc., sowohl in der BuchWelt, die alle Romane, Kurzgeschichten usw. umfasst, die jemals geschrieben wurden, als auch in der Realität. Das ist in der (phantastischen) Literatur ein einmaliges Konzept, das dem Autor Gelegenheit zu zahlreichen Anspielungen auf bekannte und weniger populäre Romane aus diversen Genres und zur Umsetzung zahlreicher origineller, amüsanter Ideen gibt. Mit dem Roman „Grau“ (Eichborn Verlag, 2011) wandte sich Jasper Fforde einem anderen Konzept zu und entwarf eine Welt, die unsere zukünftige sein kann und in der die gesellschaftliche Stellung ihrer Bewohner von ihrer Fähigkeit zur Farbwahrnehmung (sic!) abgehängt.

Die große Gefahr bei Zyklen besteht für den Autor darin, sich in den Romanen inhaltlich zu wiederholen und damit die Attraktivität seines Werkes für seine Leser zu vermindern. Dies war bereits bei dem fünften „Thursday Next“-Band, „Irgendwo ganz anders“, zu befürchten. Im vierten Buch, „Es ist was faul“, hatte der Autor einige (Neben-) Handlungsstränge, die sich durch die vorherigen Romanhandlungen gezogen hatten, zum Abschluss gebracht. Doch Jasper Fforde gelang es stets, eine gänzlich unabhängige, etwa eineinhalb Jahrzehnte nach „Es ist was faul“ angesiedelte Handlung zu kreieren, mit der er sein Universum etwas übersichtlicher gestalten konnte, das aber auch zwei offene Handlungsstränge zurückließ. Es drängt sich die Frage auf: Gelang dem Autor dieses Kunststück in „Wo ist Thursday Next?“ noch einmal? Oder griff er nur die nicht abgeschlossenen Handlungsstränge aus „Irgendwo ganz anders“ auf? Um es vorweg zu nehmen: ja! Und zwar noch besser als mit „Irgendwo ganz anders“, denn „Wo ist Thursday Next?“ wartet mit einem ungewöhnlichen Perspektivwechsel und einer gänzlich veränderten BuchWelt auf.

Die BuchWelt wurde einem „Großen Remake“ unterzogen, da sie zu unübersichtlich zu werden drohte. Nun ähnelt sie einer Insel – dem „Fiction Island“, dessen Karte auf den Umschlagseiten des Buches abgedruckt ist. Dort sind die SF, die Fantasy und der Horror Nachbarn, flankiert von den dogmatischen und den Abenteuerromanen, den Kinderbüchern usw. usf. Zwar spielt Thursday Next selbstverständlich auch in dem vorliegenden Roman die Hauptrolle, aber nicht die real existierende, sondern – die geschriebene. Die ersten fünf „Thursday Next“-Abenteuer existieren nämlich auch in der der BuchWelt, mit gewissen Abweichungen im Vergleich zu den Originalen allerdings.

In der BuchWelt ist die geschriebene Thursday Next im Gegensatz zu ihrem Vorbild keine Agentin der Jurisfiktion, dem Sicherheitsdienst der BuchWelt, sondern hat nur die Aufnahmeprüfung für den JUVD, den Jurisfiktion-Unfalldienst, geschafft. Da sie eine Zweitbesetzung für ihre Rolle in den „Thursday Next“-Büchern anheuern konnte, wird sie mit der Untersuchung des Absturzes eines Buches betraut (es kommt in der BuchWelt öfters vor, dass Romane ihren Standort verändern, aus verschiedenen Gründen). Ihr wird deutlich gemacht, dass sie die Untersuchung so schnell wie möglich und mit einem vorgegebenen Ergebnis zu Ende bringt soll, doch sie deckt Unstimmigkeiten auf (so fehlt dem abgestürzten Buch die ISBN …). Gleichzeitig wird ihr das Jurisfiktion-Abzeichen der realen Thursday Next zugespielt.

Die geschriebene Thursday Next beginnt damit, diese Spuren auf eigene Faust zu verfolgen. Der Verdacht, dass die reale Thursday Next verschwunden ist, verdichtet sich zur Gewissheit. Thursday Next – die geschriebene, versteht sich – unternimmt einen Ausflug in die RealWelt, in der sie auf Käseschmuggler, auf den Goliath-Konzern und auf ihre Fam…, pardon, auf die Familie ihres Alter Egos trifft, und wird anstelle der realen Thursday Next zu den Friedensverhandlungen entsandt, die einen Krieg zwischen den Scharfen Romanen und der FemLit verhindern sollen. Dort deckt sie eine Verschwörung gegen die BuchWelt auf.

„Wo ist Thursday Next?“ ist mit einer Leichtigkeit und Nonchalance geschrieben, die oft genug Ihresgleichen sucht. Viele Autorinnen und Autoren sind zu einer solchen Leistung auch nach einem halben Dutzend Romanen noch nicht fähig. Der Plot von „Wo ist Thursday Next?“ ist stimmig und der Handlungsablauf reibungslos; originelle und unverbrauchte Ideen, literarische Anspielungen, auch in der Science Fiction, und Situationskomik wechseln einander ab. Zwar arbeitet der Autor in dem Roman nicht zum ersten Mal mit einer Intrige, die die BuchWelt bedroht, und lässt erneut den einen oder den anderen Handlungsstrang unabgeschlossen zurück (so entkommt beispielsweise der Kopf der Verschwörung). Das ändert aber nichts daran, dass er mit „Wo ist Thursday Next?“ seinem doppelten Paralleluniversum einen gänzlich neuen, bemerkenswerten Baustein hinzugefügt hat, in dem zum ersten Mal die Handlung ausschließlich aus der Perspektive literarischer Figuren geschildert wird.

Wegen seiner Variationen ist der Roman für Leser, die die ersten fünf Romane (noch) nicht kennen, als Einstieg in die „Thursday Next“-Reihe geeignet.

Copyright © 2012 by Armin Möhle (armö)

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Titel erhältlich bei Libri.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Der wie vielte Band der „Thursday Next“-Reihe ist der vorligende Roman? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!
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GEWINNER: Gabi Ross, Dorit Stark und Hermanus Hadoll. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Wir bedanken uns bei allen Mitspielern und unserem Sponsoren!

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Sears, Michael: Am Freitag schwarz. Kriminalroman. – BEI UNS DREIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 30. Oktober 2012

Sears, Michael
Am Freitag schwarz

Kriminalroman

Übersetzt von Wallbaum, Susanne
Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-21409-4
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,95 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 15.10.2012
Seiten/Umfang :      ca. 432 S. – 19,1 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.11.2012
Aus der Reihe :      dtv Fortsetzungsnummer 20 21409
dtv Unterhaltung

Der Börsenmakler Jason Stafford saß zwei Jahre wegen unlauterer Finanztransaktionen im Gefängnis. Jetzt bekommt er von einem Finanzinvestor einen ungewöhnlichen Auftrag: Ein junger Trader, der angeblich bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen ist, hat im großen Maßstab betrügerische Geschäfte betrieben. Jason soll mit seinem Spezialwissen Licht in die Sache bringen. Zugleich fordert sein Privatleben größten Einsatz von ihm: Sein fünfjähriger Sohn ist Autist, und eine Spezialförderung, die der Kleine dringend braucht, kostet viel Geld. Es ist also lebenswichtig, dass Jason seinen neuen Job eine Weile behält. Doch was er dabei herausfindet, bringt ihn und seinen Sohn in größte Gefahr: Die Spuren führen zu einem Hedgefonds mit Vorliebe für Hochrisikogeschäfte – und der Bereitschaft, über Leichen zu gehen.

Michael Sears war Managing Director bei zwei Wall-Street-Unternehmen im Bereich Termingeschäfte, Anleihen- und Devisenhandel. Bevor er an der Columbia University seinen MBA machte, hat er als Schauspieler gearbeitet. Er ist verheiratet, Vater zweier Söhne und lebt heute in Sea Cliff, New York.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wessen fünfjähriger Sohn ist Autist? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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GEWONNEN HAT: Franz Fobbe, Carol Burkowski und Charlotta Scharlach. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOR GANZ HERZLICH.

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Lieneke Dijkzeul – Vor dem Regen kommt der Tod

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. November 2011

Vor dem Regen kommt der Tod
Lieneke Dijkzeul

dtv-premium
ISBN 978-3-423-24855-6
Thriller
Originaltitel: De geur van regen
Deutsche Erstausgabe 01.September 2011
Aus dem Niederländischen von Christiane Burkhardt
Umfang: 336 Seiten, kartoniert

www.dtv.de
www.lienekedijkzeul.nl

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Lieneke Dijkzeul hat bereits mehrere Romane veröffentlicht. Sie gilt als eine wichtigsten Kriminalautorinnen der Niederlande. Für ?Vor dem Regen kommt der Tod? wurde sie für den »Gouden strop«, die bedeutendste niederländische Krimi-Auszeichnung, nominiert.

Zur Handlung:

Renée Pettersen wird überfallen. Vor ihrer Wohnungstür. Sie hat ihren Angreifer nicht gehört. Doch sie ist Polizistin, kann sich wehren und versucht ihr Möglichstes, den Mann abzuwehren. Doch gegen sein Messer hat sie keine Chance. Er verletzt sie schwer, schneidet ihr Teile ihrer Haare und Kopfhaut ab und ritzt ihr die römische Ziffer I in den Bauch. Nachdem er sie zurück lässt, schafft sie gerade noch, ihren Chef Paul Vegter anzurufen…

Die Ermittlungen beginnen und man versucht verzweifelt, ein Motiv zu finden. Eine zweite Frau wird überfallen, die junge Studentin überlebt die Tortur jedoch nicht und wird ebenfalls mit einem Mal versehen: der römischen Ziffer II! Kommissar Paul Vegter scheint ein Muster zu erkennen: Alle Frauen sind attraktiv, alleinstehend und rothaarig. Doch der Täter nimmt seine Trophäen nicht mit sondern entsorgt sie in der Nähe des Tatortes. Was ist dann der eigentliche Grund der Skalpierungen?

Zudem zieht Renee bei Paul ein und er sieht sich mit der ungewohnten Situation einer jungen Frau in seiner Wohnung konfrontiert. Desweiteren lernt man John und seine Frau Vivienne kennen. Johns Geschäfte laufen schlecht, er spielt seiner Frau den liebevollen Ehemann vor und überlegt sich in seinen psychischen Wahnvorstellungen, wie er ? selbst mittel- und erfolglos ? einfach an das Geld seiner vermögenden Frau kommen kann…ohne sie weiter ertragen zu müssen!

Meine Meinung:

Der Thriller lebt von zwei parallelen Erzählsträngen. Auf einer Seite die verletzte junge Polizistin Renée und ihr Kollege Paul, der sich nach ihrem Angriff sehr um sie bemüht und kümmert. Leise entwickelt sich hier eine Liebesgeschichte zwischen beiden, mit großen Bedenken aufgrund des Altersunterschieds und dem immer währendem Blick auf die Ermittlungen. Der zweite Strang ist aus Sicht des Täters und seiner Frau  geschrieben. Hier erfährt man so langsam das eigentliche Motiv, warum die Frauen umgebracht werden (sollen) und schaut hinter eine scheinbar liebevolle Vorstadtfassade mit tiefem Abgrund! Und verfolgt als Leser die cleveren Gedankenstränge der Frau, die die dunkle Seite ihres Mannes zunächst nicht wahrhaben will, aber dann geplant versucht, ihn ohne eigenen Schaden auflaufen zu lassen. Doch sie begibt sich in eine gefährliche Situation…

Die Geschichte lebt von einer starken Ausdrucksweise, man erfährt viel über die Gedanken und Gefühle der Protagonisten. Dies lässt mir als Leserin intensive Einblicke zu, aber mindert leider auch etwas die Spannung im Lesefluss eines Thrillers, der sehr rasant mit dem Überfall und beschriebenen Kampf beginnt und dann jedoch etwas verhaltener fortgeführt wird. Der Ablauf ist sehr glaubwürdig, das Motiv des Täters fast banal und vorausschaubar, aber aus Sicht der Autorin auch so gewollt und nachvollziehbar. Nur das Ende des Buches kam mir etwas zu plötzlich und konstruiert vor.

Trotz kleiner Kritikpunkte fühle ich mich jedoch durch die Erstausgabe von Lieneke Dijkzeul sehr gut unterhalten und würde mich über weitere Fälle der niederländischen Autorin freuen. Auch das Cover finde ich als letzten Punkt sehr gelungen, es hat mich als erstes angesprochen! Es ist in der Farbgebung sehr schlicht, nur die roten Haare mit den kleinen Blutstropfen und der Titel spiegeln das Thema hier wieder und machen mich als Leserin neugierig auf einen spannenden Thriller!

Copyright © 2011 by Sandra Stockem

BESTELLUNGEN WERDEN GERNE ENTGEGENGENOMMEN UND ERHÖHEN DIE PREISGELDER FÜR UNSERE AUTOREN BEI UNSEREM STORYWETTBEWERB – EINFACH HIER KLICKEN:

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Der Thriller lebt von zwei parallelen Erzählsträngen. Auf einer Seite die verletzte junge Polizistin Renée und auf der anderen Seite wer genau? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

Gewonnen hat: Stefanie Acheo, Marcel Weber und Steffen Müller. Herzlichen Glückwunsch! Wir danken unserem Sponsoren und auch allen Teilnehmern!

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PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Deutscher, Guy – Du Jane, ich Goethe. Eine Geschichte der Sprache.

Erstellt von Detlef Hedderich am 26. September 2011

Deutscher, Guy
Du Jane, ich Goethe

Eine Geschichte der Sprache

Übersetzt von Pfeiffer, Martin
Verlag:  Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN:  978-3423346559
Originaltitel:  The Unfolding of Language (Verlag Wilhelm Heinemann 2005)
Einband:  Paperback
Preisinfo:  12,90 Eur[D] / 13,30 Eur[A] / 18,90 CHF UVP
Letzte Preisänderung am 05.07.2011
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende:  UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Seiten/Umfang:  20,8 x 13,5 x 3 cm
Produktform:  B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum:  01.02.2011

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Titel bei Booklooker.de
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Keine Sprachkommission hat die vielschichtigen Grammatiksysteme geschaffen oder ellenlange Wörterlisten angelegt, und auch von der Möglichkeit göttlicher Eingebung wollen wir einmal absehen. Aber wie kamen die Menschen dann von steinzeitlichen Äußerungen wie “Ich Tarzan, du Jane” zu den komplexen Sprachen der Gegenwart? Lebendig, geistreich und mit viel Witz vermittelt Guy Deutscher die neuesten Erkenntnisse der Sprachforschung.

Dr. Guy Deutscher ist in Tel Aviv aufgewachsen und hat Mathematik und Linguistik in Cambridge studiert. Er forscht an der Fakultät für Linguistik der Universität Manchester.

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Titel bei Libri.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Dr. Guy Deutscher ist in Tel Aviv aufgewachsen. Wo hat er Mathematik und Linguistik studiert? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Die Gewinner lauten: Alexander Wude, Christina Vortmüller und Ute Kuhr. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

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PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Henning Mankell – Der Chinese.

Erstellt von Detlef Hedderich am 25. April 2011

Henning Mankell
Der Chinese

Kinesen, Schweden, 2008
dtv, München, Nachdruck: 01/2011
TB, Krimi
ISBN 978-3-423-21203-8
Aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt
Titelgestaltung von Stephanie Weischer unter Verwendung eines Fotos von plainpicture

www.dtv.de
www.henningmankell.com/
www.mankell.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

„Der Chinese“ ist nach „Kennedys Hirn“ (u. a. als dtv-TB 21025) ein weiterer Kriminalroman, der in keinen Zusammenhang mit den „Wallander“-Romanen des bekannten schwedischen Autors steht. Wie bereits in „Kennedys Hirn“ beschränkt sich die Handlung in „Der Chinese“ nicht nur auf Schweden, sondern ist erneut Kontinente und erstmals Jahrhunderte übergreifend.

In dem schwedischen Dorf Hesjövallen, das aus einem Dutzend Häusern besteht, werden 18 Senioren und ein Junge mit einer Hiebwaffe getötet. Die Richterin Birgitta Roslin erfährt von dem Massaker und macht sich auf den Weg nach Hesjövallen, da sie vermutet, dass sich unter den Toten ihre Pflegeeltern befinden. Es fällt auf, dass die Toten miteinander verwandt sind. Birgitta Roslin entdeckt in einem der Häuser Tagebücher und Briefe, die das Leben eines Auswanderers im 19. Jahrhundert in den USA schildern. Die Richterin ermittelt, dass kürzlich seine Nachkommen ermordet wurden. Aufgrund weiterer Indizien bringt Birgitta Roslin einen Chinesen als Täter ins Spiel. Der Roman folgt bis hierhin einem gängigen Muster der Kriminalliteratur: Der Protagonist nimmt eigene Ermittlungen auf, deren Ergebnisse sich von denen der Polizei unterscheiden.

Im zweiten Teil von „Der Chinese“ wechselt Mankell den Kontinent und die Epoche. Er schildert die Erlebnisse eines chinesischen Brüder-Trios, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor der Willkür eines Großgrundbesitzers nach Kanton flieht. Einer der Brüder wird getötet, die übrigen zwei werden in die USA verschleppt, wo sie als billige Arbeitskräfte beim Eisenbahnbau eingesetzt und von einem Aufseher drangsaliert werden, in dem unschwer der Auswanderer aus Hesjövallen zu erkennen ist. Den Brüdern gelingt es, nach China zurückzukehren. Damit wird das Motiv für die Morde in der Gegenwart in den USA und in Hesjövallen klar: Rache für die eineinhalb Jahrhunderte zurückliegende Verschleppung. Damit könnte der Roman enden. Das würde jedoch nicht den Konventionen des Genres entsprechen, weil damit der Täter (bzw. sein Auftraggeber) der Strafe entgehen würde.

Birgitta Roslin kommen bei ihren Recherchen einige Zufälle zu Hilfe. Zuerst entdeckt sie in einem kleinen Hotel in Hudiksvall, einem Nachbarort von Hesjövallen, eine Videoaufzeichnung des mutmaßlichen Mörders. Wegen ihrer Krankschreibung hat sie die nötige Zeit, ihre Freundin Karin Wiman nach Peking zu begleiten. Birgitta Roslin nimmt einen Ausdruck der Aufnahme des Mörders mit, den sie einem jungen Mann zeigt, welchen sie vor einem exklusiven Hochhaus trifft. Sie wird überfallen und erregt das Interesse auf einer höheren Ebene der chinesischen Staatsmacht. Im vierten Teil von „Der Chinese“ stellt Mankell zunächst den Plan Chinas vor, sich einiger Millionen armer Bauern – und damit potentieller Unruhestifter – zu entledigen, in dem sie nach Zentralafrika umgesiedelt werden. Daran beteiligt ist auch der Auftraggeber des Mörders von Hesjövallen, ein neureicher Chinese namens Ya Ru. Als er nach dem Mord an seiner Schwester der Korruption angeklagt werden soll, vermutet er, dass seine Schwester Informationen an Birgitta Roslin (während ihres Peking-Aufenthaltes) weitergegeben hat, die ihn nun kompromittieren. Ya Ru reist nach Schweden.

Auch der eine oder der andere „Wallander“-Roman (wie „Die weiße Löwin“ [u. a. als dtv-TB 20150] und „Die Brandmauer“ [u. a. als dtv-TB 20661]) wies bereits eine Handlung auf, die internationale politische Dimensionen umfasste. Deshalb ist dieser Aspekt in „Der Chinese“ nicht überraschend, auch vom Ausmaß her nicht. Der Roman wirkt in seinen Schilderungen authentisch und stringent (von jenen Passagen im vierten Teil angesehen, in denen Mankell bzw. einer seiner Protagonisten über die politischen Absichten und die inneren Konflikte Chinas schwadroniert). Der Umfang des Handlungsbogens von „Der Chinese“ ist, sowohl geografisch als auch historisch, unter den Kriminalromanen Mankells einmalig und beeindruckend. Die Anzahl der zufällig anmutenden Ereignisse in dem Roman strapaziert zwar seine Plausibilität, sie führen aber nicht zu Widersprüchen in der Handlung, sondern sind erforderlich, so unwahrscheinlich sie im Einzelnen auch anmuten mögen, um das Geschehen fortzusetzen. Das spricht einerseits für eine gewisse Routine und schriftstellerische Meisterschaft des Autors, andererseits für Schwächen in seiner Handlungsführung, die in den „Wallander“-Romanen nicht vorzufinden sind (auch wenn sie natürlich ebenfalls ‚ihre‘ Zufälle aufweisen …).

„Der Chinese“ zeigt nach „Kennedys Hirn“ erneut, dass Mankell als Krimi-Autor am besten ist, wenn er über seinen Kommissar Wallander schreibt – bzw. schrieb, natürlich.

Copyright © 2011 by Armin Möhle (armö)

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Birgitta Roslin kommen bei ihren Recherchen einige Zufälle zu Hilfe, bitte einen nennen! (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Patrick Rüppel, Nils Brenner und Stefanie Arnold. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Jussi Adler-Olsen – Schändung. Der zweite Fall für das Sonderdezernat Q.

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. April 2011

Jussi Adler-Olsen
Schändung
Der zweite Fall für das Sonderdezernat Q.

Titel der dänischen Originalausgabe: Fasandraeberne
dtv premium
Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-423-24787-0
Thriller
Deutsche Erstausgabe 2010
Aus dem Dänischen von Hannes Thiess
Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen
Umschlaggestaltung: Wildes Blut, Atelier für Gestaltung, Stephanie Weischer
unter Verwendung von Fotos von plainpicture / Arcangel
Klappenbroschur, 460 Seiten

www.dtv.de
www.adler-olsen.de

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Zum Autor:

Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes. 1997 erschien sein erster Roman ›Alfabethuset‹.

Zum Buch:

Mit „Schändung“ präsentiert uns der Autor Jussi Adler-Olsen den zweiten Band rund um das Sonderdezernat Q, das unaufgeklärte Fälle aufgreift. Nach seinem Urlaub erwartet Carl Mørck vom Sonderdezernat eine eigentlich abgeschlossene Akte auf seinem Schreibtisch. Es geht um den Mord an einem Geschwisterpaar im Sommer 1987 deren bis zur Unkenntlichkeit misshandelte Leichen in einem Sommerhaus in Rørvig gefunden wurden. Die Ermittlungen, die sich auf eine Gruppe Eliteschüler eines Internats richteten, konnten erst Jahre später mit dem Geständnis eines der Schüler zum Abschluss gebracht werden. Der scheinbare Täter, Bjarne Thøgersen, sitzt auch heute noch im Gefängnis. Schnell wachsen nach Durchsicht der Akte bei Mørck Zweifel daran, ob man den richtigen Täter verhaftet hat und so nimmt er die Ermittlungen unterstützt von seinem Assistenten Hafez el-Assad und der neuen Kollegin Rose wieder auf. Schon kurz darauf macht sich in gewissen Kreisen Unmut über die neuen Ermittlungen breit, aber Mørck lässt sich nicht beirren und begibt sich und sein Team damit mehr und mehr in große Gefahr.

Die aus reichem Hause stammenden damals ebenfalls verdächtigen Mitschüler von Bjarne Thøgersen haben es zu etwas gebracht und sind heute einflussreiche Leute. Die Beziehungen von Ditlev Pram (Gründer einer Reihe von Privatkliniken), Torsten Florin (international bekannter Modedesigner) und  Ulrik Dybbøl Jensen (Analyst und Aktienhändler) bewegen sich bis in die höchsten Gesellschaftskreise. Die damals auch zur Clique gehörende Kirsten-Marie Lassen lebt heute als Obdachlose auf der Straße. Sie weiß zuvieles und das könnte ihr nun zum Verhängnis werden, denn nicht nur die Polizei will sie finden.

Der Autor schafft es einen grandiosen Spannungsbogen aufzubauen und das, obwohl eigentlich ganz klar ist, wer tatsächlich als Täter in Frage kommt. Die Rückblicke und die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven verschaffen Stück für Stück immer tieferen Einblick in die vergangenen Geschehnisse. Dieses Buch eröffnet einen Blick in die mögliche unendliche Grausamkeit menschlicher Seelen. Die Hintergründe der Tat dürften jeden Leser erschüttern und doch ist jedem das Thema nicht fremd: Menschen mit Macht und Geld nehmen sich was sie bekommen können und machen auch vor Recht und Gesetz nicht halt. Schließlich können Sie auch die Justiz steuern. Dabei jedoch haben die oder der Täter hier nicht mit dem eigenwilligen Ermittler Mørck gerechnet, der sich nicht so leicht unterbuttern lässt und auf seine ganz eigene Art und Weise ans Ziel gelangt.

Die Ermittler selbst wachsen der Leserschaft auch durch ihre ganz eigenen privaten Probleme, die in der Geschichte nicht zu kurz kommen, ans Herz und lassen Mørck und seine Kollegen umso menschlicher wirken.

Dem dänischen Autor Jussi Adler-Olsen gelingt auch mit „Schändung“ ein Thriller mit ganz besonderer Note, eine unglaubliche Geschichte, die den Blick in menschliche Abgründe möglich macht.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Welchen Beruf hat Ulrik Dybbøl Jense? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Claudia Walter, Reiner Karmann und Nicole Hasselberg. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

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PRESSE: Einigung über Urheberrechtsabgaben auf USB-Sticks erzielt / Buchempfehlung der Redaktion: “Urheber- und Verlagsrecht” Aus der Reihe: dtv Beck Texte 5538.

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. April 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “Global Press Schulemann-Maier: Über Urheberrechtsabgaben auf USB-Sticks und Speicherkarten hat jetzt der Hightech-Branchenverband Bitkom mit den Verwertungsgesellschaften eine Einigung erzielt. (…)”

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchempfehlung der Redaktion:

Urheber- und Verlagsrecht (UrhR)
Urheberrechtsgesetz, Verlagsgesetz, Recht der urheberrechtlichen Verwertungsgesellschaften, Internationales Urheberrecht

Einführung von Hans-Peter Hillig
Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-05538-3
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      13,90 Eur[D] / 14,30 Eur[A] / 22,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      XL, 568 S. – 19,1 x 12,4 cm
Erscheinungsdatum :      13., neu bearb. Aufl., Stand: 15. Dezember 2009 01.03.2010
Aus der Reihe :      dtv Beck Texte 5538

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Urheberrechtsgesetz, Verlagsgesetz, Recht der urheberrechtlichen Verwertungsgesellschaften, Internationales UrheberrechtTextausgabe mit einer ausführlichen Einführung und einem Sachverzeichnis, herausgegeben von Hans-Peter Hillig, Rechtsanwalt in Frechen bei KölnInhalt:Berner Übereinkunft, Rom-Abkommen, UrheberrechtsG, UrheberrechtsschiedsstellenVO, UrheberrechtswahrnehmungsG, VO über das Register anonymer und pseudonymer Werke, Kunstur-heberG (Auszug), TRIPS-Übereinkommen (Auszug), VerlagsG, Welturheberrechtsabkommen, WIPO-Übereinkommen/WCT, WPPT, TVe Jour nalisten/Redakteure, Norm-Verträge, Satellitensignale und rundfunk, Schutz von Fernsehsendungen, TV Film- und Fernsehschaffende, Verwertungsgesellschaften, EG-Richtlinien, Internationale Übereinkommen.

Zur Neuauflage: Die neue Auflage ist hochaktuell, denn sie enthält bereits die wichtigen Änderungen des Urheberrechtsgesetzes durch das “Gesetz zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums”, das am 4.Juli verkündet wurde und zum 1.September 2008 in Kraft tritt.

Durch dieses Gesetz wurden die Auskunfts-, Entschädigungs- und Haftungsansprüche neu gefasst sowie neu Ansprüche auf Vorlage und Besichtigung sowie auf Sicherung von Schadensersatzansprüchen in das UrhG eingefügt.

Neu aufgenommen in die Sammlung wurde die Satzung der TWF Treuhandgesellschaft Werbefilm mbH vom Februar 2008.

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 5 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Peter Probst: Blinde Flecken – Schwarz ermittelt

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. April 2010

Peter Probst
Blinde Flecken

Schwarz ermittelt

Verlag :  dtv
ISBN :  978-3-423-21195-6
Einband :  Paperback
Preisinfo :  8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 15,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :  ca. 256 S. – 19,1 x 12,0 cm
Erschienen :  01.02.2010
Aus der Reihe :  dtv Fortsetzungsnummer 20
dtv Unterhaltung 21195


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Eine Amokfahrt mit tödlichen Folgen. Ein Häftling, der sich in eine tickende Zeitbombe verwandelt. Enthüllungen im rechtsradikalen Milieu. Der Münchner Privatermittler Anton Schwarz ermittelt im braunen Sumpf

Tim Burger sitzt wegen einer Amokfahrt mit tödlichen Folgen im Gefängnis. Jetzt verdichten sich die Hinweise darauf, dass seine Entlassung kurz bevorsteht – und dass er ein Attentat plant. Rechtsanwalt Loewi wendet sich an den Privatermittler Anton Schwarz, weil er glaubt, dass Burger Werkzeug eines rechtsradikalen Netzwerks ist und die Amokfahrt einen antisemitischen Hintergrund hatte. Es ist der erste Fall für den Ermittler Anton Schwarz.

Informationen zum Autor:
Peter Probst, 1957 in München geboren, studierte Katholische Theologie, Germanistik und Italienische Literatur in seiner Heimatstadt und in Rom. Er war Regieassistent, Regisseur und Dozent an Filmakademien und schrieb seit 1982 etwa neunzig Drehbücher, vor allem für Fernsehspiele und Krimis wie den ‚Tatort’. Mit seiner Frau Amelie Fried hat er die Kinderkrimireihe ‚Taco und Kaninchen’ verfasst und an ihrem Bestseller ‚Schuhhaus Pallas – Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte’ mitgearbeitet. Seit der Gründung des Vereins „Lichterkette“ engagiert er sich gegen Ausländerfeindlichkeit und für Integration. Peter Probst lebt mit seiner Familie im Süden von München.

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Leseprobe und weitere Informationen zum Buch und Autor

Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie heisst der Münchner Privatermittler mit Vor- und Nachnamen, an den sich (im Buch) Rechtsanwalt Loewi wendet? Sobald 40 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Die Gewinner lauten: Matthias Albrecht, Frauke Zieker, Jörg Blumberg, Matthias Pahlke und Inge Wiese. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN AUCH UNSEREM SPONSOREN!

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dtv-Buchpremiere: Peter Probst “Blinde Flecken” 20. Januar 2010 im Literaturhaus München, Salvatorplatz 1 / Eintritt: Euro 8.-

Erstellt von Detlef Hedderich am 4. Dezember 2009

Peter Probst im Gespräch mit Rachel Salamander
am Mittwoch 20. Januar 2010 Beginn: 20:00
Ort: Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, 80333 München / Eintritt: Euro 8.- / 6.-
Karten: Literaturhandlung unter Tel. 089-280 01 35 oder im Literaturhaus unter Tel. 089-29 19 34-27
Veranstalter:  Deutscher Taschenbuch Verlag, Literaturhandlung, Literaturhaus München

Der Schriftsteller und Drehbuchautor Peter Probst liest aus seinem neuen, packenden Kriminalroman. Ein Krimi in bester ‚Tatort’-Manier – und der Auftakt zu einer Serie um den sympathisch-verkrachten Ex-Polizisten Anton Schwarz.

Probst, Peter
Blinde Flecken

Schwarz ermittelt
Verlag :  dtv
ISBN :  978-3-423-21195-6
Einband :  Paperback
Preisinfo :  8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 15,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :  ca. 256 S. – 19,1 x 12,0 cm
Erschienen :  01.02.2010
Aus der Reihe :  dtv Fortsetzungsnummer 20
dtv Unterhaltung 21195

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Eine Amokfahrt mit tödlichen Folgen. Ein Häftling, der sich in eine tickende Zeitbombe verwandelt. Enthüllungen im rechtsradikalen Milieu. Der Münchner Privatermittler Anton Schwarz ermittelt im braunen Sumpf

Tim Burger sitzt wegen einer Amokfahrt mit tödlichen Folgen im Gefängnis. Jetzt verdichten sich die Hinweise darauf, dass seine Entlassung kurz bevorsteht – und dass er ein Attentat plant. Rechtsanwalt Loewi wendet sich an den Privatermittler Anton Schwarz, weil er glaubt, dass Burger Werkzeug eines rechtsradikalen Netzwerks ist und die Amokfahrt einen antisemitischen Hintergrund hatte. Es ist der erste Fall für den Ermittler Anton Schwarz.

Informationen zum Autor:
Peter Probst, 1957 in München geboren, studierte Katholische Theologie, Germanistik und Italienische Literatur in seiner Heimatstadt und in Rom. Er war Regieassistent, Regisseur und Dozent an Filmakademien und schrieb seit 1982 etwa neunzig Drehbücher, vor allem für Fernsehspiele und Krimis wie den ‚Tatort’. Mit seiner Frau Amelie Fried hat er die Kinderkrimireihe ‚Taco und Kaninchen’ verfasst und an ihrem Bestseller ‚Schuhhaus Pallas – Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte’ mitgearbeitet. Seit der Gründung des Vereins „Lichterkette“ engagiert er sich gegen Ausländerfeindlichkeit und für Integration. Peter Probst lebt mit seiner Familie im Süden von München.

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