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MORGENGRAUEN – eine Kurzgeschichte von little_wonni

Erstellt von little_wonni am 6. April 2012

Morgengrauen


eine


Kurzgeschichte


von


little_wonni


Es war noch früh am Morgen, Tau lag auf den Grashalmen der Wiese und die ersten Sonnenstrahlen brachen sich golden ihren Weg durch das dichte Blätterdach. Sie trafen auf die Tautropfen, die daraufhin glitzerten wie Diamanten und das Licht in allen Farben des Regenbogens aufleuchten ließ. Die ersten Frühblüher reckten ihre Köpfe über das Gräsermeer und öffneten ihre Blüten der aufgehenden Morgensonne. Insekten erwachten mit Brummen und Flügelschlagen und begannen die Wiese zu beleben. Vogelgezwitscher wurde von Baumkronen heruntergetragen zusammen mit kleinen weißen Blütenblättern, die nun einen Teppich über der Wiese ausbreiteten. Sie sog die Luft ein, die so wunderbar nach Frühling roch und schon den Gedanken an einen heißen Sommer aufkeimen ließ. Ihr Blick erreichte nicht den Himmel sondern streifte das grüne Gräsermeer, das nun immer lebendiger wurde. Das Rascheln im Gras bemerkte sie über dem Schlagen der Insektenflügel nicht.

Dies war der mit Abstand grauenhafteste Mordschauplatz, dem sie sich jemals hatte stellen müssen. Dies lag aber nicht an der Leiche oder am Geruch von  Blut, der kupfrig frisch zu ihr herübergetragen wurde, sondern schlicht und ergreifend an der Szenerie, die sich vor ihr auftat. Den Blick abgewandt steckte sie Metallstäbe durch die grüne Grasdecke, verankerte sie in der Erde rund um den Tatort und befestige daran das flatternde gelbe Absperrband der Polizei. Erst dann raffte sie sich dazu auf, mit ihrem Kollegen das Mordopfer zu begutachten.

Sie war wunderschön in ihrem weißen Kleid, wie sie dort im Gras lag, umgeben von Frühlingsblumen, die gerade erst ihre Blüten geöffnet hatten. Ihr schwarzes Haar lag, wie ein dichter schwarzer Fellteppich hinter ihr ausgebreitet im grünen Gras. Ihre Hände waren unter ihren Kopf gebettet und sie lag auf der linken Seite in Embryonalstellung. Wenn man das Ganze von der anderen Seite betrachtete hätte man meinen können, sie hätte sich dort zu einem Schläfchen in das morgendliche Sonnenlicht gebettet. Aber von dieser Seite aus sah man, dass ihre grünen Augen weit offen standen und alles Leben daraus gewichen war. Sie blickte nur noch mit dem stumpfen Blick der Toten in die Ferne und ihre Haut glich weißem Marmor, durchzogen mit leuchtend blauen Linien. Überall hingen kleine rote Tupfer. In ihrem Gesicht, auf ihrem Kleid und auf den umliegenden Grashalmen. Dort leuchteten die roten Blutstropfen wie Rubine in der Morgensonne.

Ihr Kollege Sam fing ihren Blick auf und hielt in fest. Nun durfte sie keine Schwäche zeigen. Dies war zwar nicht ihr erster Tatort, aber die Kollegen warteten bei einem weiblichen Opfer immer noch darauf, dass sie in Tränen ausbrach oder sich erbrach. Also schluckte sie den Klos in ihrem Hals herunter und begann mit der Bestandsaufnahme.

Das Opfer war noch sehr jung. Laut dem Ausweis, den sie in ihrer Handtasche fanden, war sie gerade erst sechzehn geworden. Ihr Name war Eva Dawn und sie lebte nicht weit entfernt in einem dieser entzückenden kleinen Häuschen mit den weißen Gartenzäunen im Dahlienweg. Noch nie war es in dieser Gegend zu einem derartigen Vorfall gekommen. Vielmehr galt hier alles als sehr ruhig und idyllisch. Sie betrachtete die Wunde des jungen Mädchens und wandte sich an den herbeigerufenen Kollegen aus der Gerichtsmedizin.

“Todesursache und Zeitpunkt?”, fragte sie den weißhaarigen Kollegen, der gerade mit der Begutachtung der Leiche fertig geworden war.

“Nun ja liebe Kollegin, der vordere Teil ihrer Kehle fehlt gänzlich. Ich kann ihnen aber nicht sagen, ob sie verblutet oder erstickt ist. Auf jeden Fall hat sie noch gelebt, als man ihr die Kehle aufgerissen hat. Im umliegenden Gras sind viele kleinen Blutstropfen verspritzt. Sie hat wohl versucht weiterzuatmen und …”.

“Ich werde das Ganze ja dann in ihrem Bericht lesen”
, unterbrach sie in rüde, “Todeszeitpunkt?”

“Das Blut ist noch nicht eingetrocknet, also ist es nicht lange her. Auf einen Zeitpunkt möchte ich mich aber noch nicht festlegen. Die Wunde sieht aus, als hätte sie ein Tier gerissen. Allerdings kann es kein einheimisches Tier gewesen sein. Dazu ist die Wunde zu groß. Wir haben hier gerade mal Füchse, wenn’s hochkommt. Die rennen eher weg, wenn sie Menschen sehen”, stellte der Gerichtsmediziner mit einem Schulterzucken fest.

Stöhnend rieb sie sich die Schläfen. Dieser Fall würde komplizierter werden, als sie vermutet hatte …

WIRD FORTGESETZT…

>> Zum nächsten Teil <<

Copyright (c) 2012 by little_wonni

Bildrechte: Coverillustration “Fremdwesen01” (TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Fremdwesen01-100-minus101-100.jpg” (Originaltitel: TN-20110131041632-4c05fc6e.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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Cabot, Meg
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Gefährliche Träume

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Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 27.03.2012
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Erscheinungsdatum : 02.04.2012

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Auch Träumen kann gefährlich sein …

Jess ist ein impulsives und toughes Mädchen. Doch als sie plötzlich von merkwürdigen Träumen heimgesucht wird, ist sie zunächst verunsichert. Haben diese Träume etwas damit zu tun, dass sie kurz zuvor vom Blitz getroffen wurde? Und warum schwirren ihr plötzlich die Aufenthaltsorte vermisster Menschen im Kopf herum? Aber Jess schüttelt ihre Verwirrung schnell wieder ab und weiß, was zu tun ist: Die vermissten Menschen müssen gerettet werden! Dass das manchmal nicht so einfach ist und dass auch noch das FBI Wind von der Sache bekommt – damit hat sie nicht gerechnet …

Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana, und lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Katzen in New York City und Key West. Nach dem Studium hoffte sie auf eine Karriere als Designerin in New York und arbeitete währenddessen u. a. als Hausmeisterin in einem Studentenwohnheim. Mit großem Erfolg, denn immerhin ließ dieser Job ihr genügend Zeit, ihr erstes Buch zu schreiben. Inzwischen hat Meg Cabot mehr als 40 Romane verfasst und ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Welt. Ihre Plötzlich-Prinzessin-Romane wurden von Hollywood verfilmt.

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100 Jahre Biene Maja: Die überarbeitete und neu illustrierte Jubiläumsausgabe!

Erstellt von Detlef Hedderich am 4. April 2012

Die berühmteste Biene der Welt feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag!

Zu diesem Anlass erscheint am 09. April bei cbj die überarbeitete und neu illustrierte Jubiläumsausgabe des Klassikers von Waldemar Bonsels.

Waldemar Bonsels erfand 1912 mit der Biene Maja eine Figur, die noch heute Kinder und Erwachsene begeistert.

Die Geschichte über die kleine Biene, die aus ihrem Bienenstock mitten heineins ins Abenteuer fliegt, hat sich millionenfach verkauft, wurde auf die Bühne gebracht und erfolgreich verfilmt – ein Kinderbuchklassiker von Weltrang!

“Die Biene Maja und ihre Abenteuer” ist ein zeitlos schöner (Vor-)Lesespaß und ein Muss für jede Kinderzimmerbibliothek.

Die von Frakue Nahrgang überarbeitete Neuausgabe mit den zauberhaften llustrationen von Verena Körting eignet sich für alle großen und kleinen Biene-Maja-Fans!

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SENA – Fantasy-Kurzgeschichte von Christa Kuczinski

Erstellt von Christa Kuczinski am 2. April 2012

SENA

Fantasy-Kurzgeschichte

von

Christa Kuczinski

Dass sich ihr Leben grundlegend verändern würde, damit hatte das Mädchen seit langem gerechnet. Ob sie dazu bereit war, danach hatte sie niemand gefragt. Vermutlich hätte sie darauf auch nicht geantwortet.

Sena folgte dem ausgetretenen, mit grauen Kieselsteinen befestigten Pfad, der erst vor wenigen Tagen vom Unkraut befreit worden war. Sie passierte den breiten Kranz aus Steinen, die zu einer niedrigen Mauer aufgesetzt, den Dorfbewohnern in der kommenden Nacht als Feuerstätte und einzige Lichtquelle dienen würde. Fast wäre sie über einen Holzstapel gestolpert, dem sie gerade noch ausweichen konnte. Für einen Moment blieb sie stehen und ließ den Anblick der kleinen, zwischen hohen Bäumen gelegenen Lichtung auf sich wirken.

Einige Stunden vor dem großen Fest zur Mittsommernacht lag sie in aller Stille da. Es deutete nichts darauf hin, dass sich in Kürze der Platz mit den Bewohnern aus den umliegenden Dörfern füllen würde, die hier alljährlich den Wechsel der Jahreszeit willkommen hießen. Ein feingewobener Fächer aus Licht fiel über die Lichtung, durchbrach das dichte Blätterwerk der Bäume und ließ die Blattränder funkeln. Auf der freien Fläche, inmitten des niedergetrampelten vergilbten Grases, stand die uralte Esche an der Stelle, wo sie vor Jahrhunderten als winziger Steckling gepflanzt worden war. Die Sonnenstrahlen, die während ihrer Wanderung durch das Geäst von ihrer Stärke eingebüßt hatten, zauberten ein filigranes Netz zu Füßen des mächtigen Baumes, über dessen dicke Wurzelstränge sich der Boden leicht wölbt. Unter dem brüchig gewordenen braungefärbten Laub des Vorjahres, das sich im Laufe der Zeit in einem Umkreis von mehreren Metern verteilt hatte, raschelte es hin und wieder. Die langgezogenen Schatten der Bäume, deren Astspitzen sich berührten und zu einer Seite in einem Halbkreis angeordnet, die natürliche Grenze der Lichtung bildeten, fielen weit über den schmalen Bachlauf hinweg und verdunkelten für einen kurzen Moment, das an diesen Stellen träge vorbeifließende Wasser. Zur anderen Seite öffnete sich die Lichtung und gab den Blick auf eine Wiese und großflächig angelegte Felder frei. Die reifen hochaufgerichteten Ähren wogen sich im Wind, der auf freier Fläche an Kraft zunahm und das Stimmengewirr vieler Menschen mit sich trug. Sena war die Erste, die sich zur Mittagsstunde auf der Waldwiese eingefunden hatte. Sie achtete nicht auf die Dorfbewohner, die sich mittlerweile am Rande der Lichtung versammelten. Stattdessen ließ sie ihren Blick über die Wiese gleiten, dessen saftiges Grün sich mit den Farben der Wildblumen vermischten und ihr in der flirrenden Hitze des Tages, ein waberndes kompaktes Blütenmeer vorgaukelte. Dieser überwältigende Anblick ließ sie für einen Moment ihre Anspannung vergessen. Doch die schneidende Stimme ihre Bruders, der die Schönheit der Natur nur wenig zu schätzen wusste, brachte sie schlagartig in die Wirklichkeit zurück. Obwohl sie Zwillinge waren, standen sie sich nicht besonders nahe. Sena trug, im Gegensatz zu ihm, das Zeichen des zukünftigen Hüters in Form eines Muttermals auf ihrer Haut. Da dieses Erbe noch nie an ein Mädchen weitergegeben worden war, war Samet der festen Überzeugung, dass die Stellung als Hüter ihm gebühren würde. Und diese Einstellung teilten viele der Dorfbewohner.

Die Sonne hatte mittlerweile ihren höchsten Stand erreicht und noch immer war niemand in Sicht.

Das einsetzende Getuschel ließ Sena unmerklich zusammenzucken. Die Blicke der Menschen, die dem Mädchen gegenüber voller Zweifel und Ablehnung waren, brannten sich ihr in den Rücken und doch zeigte sie keinerlei Reaktion darauf. Eine Wahl durch die Dorfbewohner würde Senas Chance, zur Hüterin gewählt zu werden erheblich schmälern.

Der Schatten eines Vogels, der wie aus dem Nichts erschien und immer enger werdende Kreise über der Lichtung zog, ließ die Köpfe der Versammelten nach oben schnellen. Mit klopfendem Herzen beobachtete das Mädchen, wie der Vogel tiefer sank, um am Ende auf ihrer Schulter zu landen. Aufrecht stand sie da, während ein feines Lächeln ihre Mundwinkel umspielte. Weiche Federn streiften ihre Wange, als der Vogel über ihre Schulter trippelte und ihr ins Ohr zwickte. Der erlösende Satz ließ Senas Herz flattern: „Wir entscheiden uns für dich.“

Der Rabe spreizte die Flügel, flog auf und ließ sich auf einem der Äste nieder, zeitgleich fiel ein Sonnenstrahl durch das Geäst und markierte eine Stelle am Fuße des uralten Baumes.

Sena erwachte wie aus einem Traum. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlte sie sich als Teil eines Ganzen und dieses Gefühl war überwältigend. Verzückt starrte sie den Vogel an und trat in den Lichtkreis. Vor ihr lagen spiralförmig angeordnete Blumengirlanden, welche die Dorfkinder am frühen Morgen, als die vom Morgentau dampfende Wiese noch unter einer dichten Nebeldecke lag, gepflückt und anschließend gebunden hatten. Wildbienen, die sich durch den intensiven Duft angelockt fühlten, summten monoton um das Mädchen herum und ließen sich kurz darauf auf den welken Blüten nieder. Sena sank in die Knie und blinzelte in den Lichtkegel, die ihr kupferfarbenes Haar zum Leuchten brachte. Einige Strähnen kringelten sich um ihr herzförmiges Gesicht und ließen es ungewöhnlich blass erscheinen. Ihre Hand zitterte leicht, als sie den dicken wulstigen Stamm berührte. Mit einem kaum hörbaren Summen, flatterte der Rabe einen Ast tiefer: „Bist du bereit?“

Senas Stimme, normalerweise hell wie ein Windspiel, versagte ihren Dienst. Ein Blick aus moosgrünen Augen durchbohrte den Vogel, der daraufhin mit einem missmutigen Zirpen zwischen den dichten Blättern verschwand. Sena fand ihre Fassung wieder und sprang leichtfüßig auf. Mit einer raschen Bewegung klopfte sie sich das vertrocknete Laub von ihrer enganliegenden schwarzen Wildlederhose und zog sich ihr rotes mit bunten Perlen besetztes Oberteil zurecht. Warme Hände legten sich um ihre schmalen Hüften und zogen sie in eine innige Umarmung. Sie sah auf und hatte wie so oft, das Gefühl in einen Spiegel zu schauen. Ihre Mutter besaß die gleiche, mit winzigen Sommersprossen gesprenkelte Stupsnase und volle Lippen, die sich gerade um ein Lächeln bemühten. Ebenso zierlich gebaut wie sie, wirkte Sena mit ihren 14 Jahren neben ihr eher wie ein Kind. Doch ihr leichter schwingender Gang verriet, dass sie die Schwelle zur Erwachsenen schon bald überschreiten würde. Sena löste sich aus der Umarmung und trat einen Schritt zurück. Sie tastete nach dem Muttermal hinter ihrem rechten Ohr, das mit seiner ungewöhnlichen Form, schon kurz nach ihrer Geburt für eine Menge Aufregung gesorgt hatte. Die naturgetreue Nachbildung eines Eschezweiges wies sie zweifelsfrei als zukünftige Hüterin aus.

Jetzt war der Moment des Abschieds gekommen.

Sie würde sich in Begleitung des Vogels ins Reich des Weltenbaumes aufmachen und ihrer Bestimmung folgen. Seit Jahren hatte sie sich danach gesehnt und nun würde es endlich Wirklichkeit werden.

Sena schaute sich suchend um. Ein kurzer durchdringender Pfiff, ein leises Rascheln im Geäst und schon landete der Rabe elegant auf ihrer rechten Schulter, die ab jetzt sein bevorzugter Sitzplatz sein würde. Gemessenen Schrittes ging sie an den Dorfbewohnern vorbei, die in ihren Gesprächen innehielten, und vergaß beim Anblick ihrer Freunde, dass sie erwachsen wirken wollte. Hier und da zwinkerte sie ihnen spitzbübisch zu. Ihre Nase kräuselte sich und ließ winzige Sommersprossen tanzen. Doch Senas schelmisches Grinsen erstarb, als sie das verkniffene Gesicht ihres Zwillingsbruders wahrnahm. Ihre schön geschwungenen Augenbrauen zogen sich zusammen. Die grünen Augen tönten sich eine Nuance dunkler und blitzten unheilvoll auf. Dem vorwurfsvollen Blick eines Anwohners begegnete sie mit einem trotzigen Schulterzucken. Laut zeternd schwang sich der Vogel in die Lüfte und gab so das Zeichen zum Aufbruch.

Leichtfüßig lief Sena an den letzten Dorfbewohnern vorbei und auf den Wald zu. Der Wind blies ihr ins Gesicht und färbte ihre Wangen. Das zuvor ordentlich gescheitelte Haar ging in einem Feuerball auf, der sich nicht mehr eindämmen ließ. Sena sog gierig die vom Duft vieler Blüten gesättigte Luft ein, die nach purer Freiheit schmeckte und der sie durch überschwänglicher Gestik Ausdruck verlieh. Die zarte Gestalt des Mädchens tänzelte leicht wie eine Feder durch das kniehohe Gras.

Der Rabe schoss zum wiederholten Mal im Sturzflug zu ihr hinab, bevor er, mit sich zuspitzenden Spiralen in den Himmel stieß. Als sie den Waldsaum erreichten, blieb Sena stehen. Kurz vor dem Überschreiten der Grenze zu Arkans Wäldern kehrte Sena schlagartig in die Wirklichkeit zurück. Mit beschleunigtem Herzschlag, nun nicht mehr ausschließlich auf ihr ungestümes Verhalten zurückzuführen, klopfte gegen ihre Brust. Senas zartes ausdrucksvolles Gesicht verschloss sich, nur ihre Wangen glühten noch. Ab jetzt galt es, achtsam zu sein. Der einzige sichere Weg durch das dunkle Labyrinth lag zu ihren Füßen. Ein schmaler, von unzähligen Tieren ausgetretener Wildwechsel auf dem hier und da ein Büschel Unkraut wuchs. Sie schaute unsicher zurück und malträtierte ihre Unterlippe mit den Zähnen. Nun wirkte sie nicht mehr wie eine selbstbewusste Vierzehnjährige, sondern wie ein junges Kitz, das es zu seiner Mutter zog. Das weite, offene Land hinter ihr verhieß größtmöglichen Schutz.

Doch zu bleiben, diese Wahl stand ihr nicht zu.

Sie sah sich zaghaft nach ihrem Begleiter um, aber zwischen den tiefhängenden Ästen konnte sie ihn nirgends entdecken. Während sie noch zögerte, fuhr ihre Hand zur Schläfe hinauf, fing eine Haarsträhne ein, wickelte sie um einen Finger und ließ sie daran abgleiten. Erst als ihre Fingerkuppe das leicht erhobene Mal des Eschezweiges berührte, verspürte sie die Kraft, die sich wie ein warmer Regenschauer bis in ihre Fußspitzen ausbreitete. Sie schöpfte wieder Mut und schalt sich insgeheim einen Feigling. Mit zur Faust geballter Hand rief sie in Richtung der Bäume: „Du hast versprochen bei mir zu bleiben.“

Kaum ausgesprochen, spürte Sena, wie sich winzige Krallen in ihr Schulterblatt bohrten, bevor seidenweiches Gefieder über ihre Wange strich und sie zum Weitergehen animierte. Das Mädchen richtete ihren Blick endgültig nach vorne.

*

Seit Stunden schon folgte sie dem Pfad, der sich zwischen den dicht stehenden Bäumen verlor, und wich den tief hängenden Ästen aus, die ihr den Weg versperrten. Ein Rascheln gefolgt von einem leisen Knirschen, ließ sie zum wiederholten Male aufhorchen. Mittlerweile hatte sich Sena an die merkwürdigen Geräusche gewöhnt und doch konnte sie es nicht lassen, einen kurzen Blick zurückzuwerfen. Auch wenn ihr keine direkte Gefahr drohte, fühlte sie sich in diesem Wald alles andere als wohl.

Hinter ihr schloss sich der Weg. Die wuchtigen Stämme rückten zusammen und ihre riesigen trichterförmigen Blätter verkeilten sich ineinander, so dass sich eine undurchdringliche grüne Mauer bildete, bei der selbst eine Maus Schwierigkeiten hätte, hindurchzuschlüpfen. Nichts deutete mehr auf einen Durchgang hin. Die Wälder Arkans waren an Eigenwilligkeit kaum zu überbieten. Fortwährend verschob sich die Umgebung, als würde sich Sena nicht auf festem Grund, sondern durch eine Moorlandschaft bewegen. Zum Glück hatte das Mädchen in Hugin einen aufmerksamen Begleiter, der auf sie acht gab.

Sie schaute sich nach dem Raben um und entdeckte ihn auf einem Ast zu ihrer Rechten. Das normalerweise glänzende Gefieder hatte im hier herrschenden Zwielicht eine schmutzig graue Farbe angenommen. Ihre Blicke trafen sich. Hugin neigte den Kopf zur Seite und zwinkerte seiner Freundin amüsiert zu. Sena warf ihr langes Haar zurück. Eine lockige Strähne, die sich partout dagegen zur Wehr setzte, fiel ihr störrisch über das linke Auge, so dass sie mehrmals blinzeln musste. Die schrägen Töne des Vogels entlockte Sena ein Grinsen.

»Hör auf so zu lachen. Von Anstand hast du wohl noch nie etwas gehört.«

»Ach, gehört es sich etwa, wie wild in die Hände zu klatschen, um einen Schwarm Bienen zu vertreiben?«

»Ich habe vor Begeisterung geklatscht«

»Nach deinem Gesichtsausdruck zu schließen, eher in der Hoffnung, dass sie sich einen anderen Ast suchen würden.«

Das raue Krächzen baute sich zu einem Trompeten aus, der die Federspitzen seines Besitzers zum Vibrieren brachte.

»Okay, hier gebe ich dir Recht, aber mir meine Unwissenheit unter die Nase zu reiben, ist definitiv nicht anständig.«

Beleidigt marschierte Sena an Hugin vorbei und ignorierte sein aufmunterndes Pfeifen, das er ihr hinterherschickte.

Die Bäume, die, je tiefer sie in den Wald eindrangen, an Volumen zunahmen, bildeten mit ihren Ästen ein dichtes Spalier und verdeckten mit ihrem ausladenden Blätterwerk den Himmel, so dass nur hin und wieder ein Fetzen Blau zum Vorschein kam. Das Halbdunkel tauchte die Umgebung in ein ungesundes Grau. Verdorrtes Laub, Kiefernnadeln als auch dicke Moospolster dämpften zwar die Schritte des Mädchens, doch das gelegentliche Brechen dürrer Zweige unter Senas Füßen verriet ihre Anwesenheit in einem Gebiet, das kein Mensch mit Verstand, jemals betreten würde. Das unheimliche Raunen der Blätter, durch die der Wind strich, schien an Sena gerichtet zu sein. Sie musste gegen den unerklärlichen Drang ankämpfen, den Weg zu verlassen und Querfeld ein in das geballte Grün einzutauchen. Unterdessen wurde es immer dunkler. Dickicht, Bäume und Sträucher begannen, vor Senas Augen ihre Form zu verändern. Die Farnwedel rollten ihre Spitzen ein, das Laubwerk neigte sich ein Stück tiefer dem Boden entgegen und die Hecken krümmten sich und fielen nach einem langen Tag in aufrechter Haltung, in sich zusammen.

Sena fühlte sich ebenfalls erschöpft. Die Füße brannten mittlerweile höllisch, ihr Magen knurrte und erinnerte sie daran, dass seit ihrer letzten Mahlzeit, etliche Stunden vergangen waren. Sie verlangsamte ihr Tempo und blieb schließlich stehen.

»Hugin wie weit ist es denn noch? Wir können doch nicht ewig weiterlaufen. Und wieso gibt es in diesen Wald keinerlei Früchte oder wenigstens Pilze zu finden?«

Sena setzte sich im Schneidersitz auf den weichen Boden und verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust. Sie dachte gar nicht daran weiterzugehen. Ihr gefiederter Begleiter, der einige Meter vorausgeflogen war, machte eine Kehrtwendung und landete auf einem ihrer spitzen Knie.

»Arkans Wälder verwandeln sich ununterbrochen. Es bleibt ihnen keine Zeit um Nahrungsmittel zu produzieren. Alle Energie wird in Bewegung umgesetzt.»

»Ich verstehe nicht genau, was du damit meinst. Okay, das mit der Nahrung schon, doch warum sollte man sich freiwillig verändern wollen?«

Der Rabe schnappte nach einer Fliege, verspeiste sie und entgegnete »Der Wald beschützt die Heimat des Weltenbaumes. Wenn es so einfach wäre, dorthin zu gelangen, hättet ihr Menschen nichts anderes im Sinn als euch auch dort auszubreiten.«

»Sena neigte den Kopf zur Seite, wie es der Rabe so gerne tat und zwirbelte an einer ihrer Haarsträhnen.

»Ich verstehe, Veränderung bedeutet in diesem Fall Schutz?«

Hugin, der nicht gewillt war weitere Fragen zu beantworten, spreizte seine Flügel.

»Genug für heute, diese Mücke kann man nicht einmal als Vorspeise durchgehen lassen, auf auf…«

Grüne, von langen Wimpern umrahmte Augen taxierten den Vogel.

»Für dich dürfte eine Mahlzeit ja kein Problem sein. Insekten gibt es hier in Hülle und Fülle, doch was soll ich zu mir nehmen?«

Hugin, der mit seiner Geduld am Ende war, konterte »Du bist einfach zu ungeduldig, wir finden schon noch einen Unterschlupf für die Nacht. Vertrau mir, ich kenne mich in diesem Wald bestens aus. Es ist nicht mehr weit!«

Senas zuvor missmutig verzogenes Gesicht hellte sich schlagartig auf.

»Wieso hast du das nicht gleich gesagt?«

Bisher war sie seinen Anweisungen ohne Widerspruch gefolgt, doch je länger sie unterwegs waren um so mehr taute das Mädchen auf, was für ihren kleinen Begleiter nicht unbedingt zum Vorteil sein würde.

Der Pfad wurde zunehmend von der Dunkelheit verschluckt, so dass Hugin das Mädchen mehrmals ermahnen musste, den nunmehr leicht abfallenden Weg auf keinen Fall zu übertreten. Hinter der nächsten Biegung, blieb Sena bei dem unerwarteten Anblick, der sich ihr bot abrupt stehen.

Mit allem hätte sie gerechnet, einem Felsenvorsprung, unter dem man sich zusammenkauern konnte, oder, wider besseren Wissen, ein paar Sträucher mit saftigen Beeren, an denen sie sich satt essen würde.

Eine Hütte, welche die ganze Breitseite des Weges in Besitz nahm, damit hatte sie keinesfalls gerechnet. Vorsichtig näherte sie sich dem hell erleuchteten Blockhaus. Sie betrat den gerechten Kiesweg der nicht zum eigentlichen Weg zu gehören schien. Das laute Knirschen unter ihren Füßen hallte unangenehm in ihren Ohren wider. Neben der massiven Eichetür wuchsen zu beiden Seiten Rosenstöcke, die sich im Laufe der Zeit bis zum Vordach hinaufgearbeitet hatten. Ein leichter Wind kam auf und strich Sena durch das Haar, als ob er das Mädchen besänftigen wollte. Ein Weidenkorb voller Pfifferlinge, der nahe der Eingangstür auf einem Tisch stand, ließ Sena das Wasser im Mund zusammenlief. Hugin, der schon über ihren Kopf hinweggeflogen war, hatte sich auf einem der Korbhenkel niedergelassen und plusterte sich würdevoll auf.

»Na, habe ich dir zuviel versprochen? Hier wohnt Skog. Ich muss zugeben, er ist ein ungehobelter Bursche. Doch wem es gelingt seine Gunst zu erringen, dem wird ein kurzer Blick in seine Seele gewährt, die so weich, wie der Flaum eines Kükens ist.«

Skepsis breitete sich auf dem Gesicht des Mädchens aus, die bei dem Gedanken an einen Imbiss jedoch sogleich verschwand.

Sena wandte sich entschlossen der Tür zu, hob die Hand und ließ sie gleich darauf wieder sinken. Ein Klopfer in der Form eines Pfeils, der zu Boden wies, endete an einer winzigen kreisrunden Öffnung, die sich im unteren Teil der Tür befand. Verwundert schüttelte sie den Kopf »Ich soll zuerst anklopfen und danach durch dieses Loch kriechen? Dieser Ort wird ja immer merkwürdiger.»

Der Rabe hüpfte von seinem Sitzplatz, trippelte zum Astloch und lugte hinein. »Natürlich nicht! Schau her.«

Er rupfte sich eine lange Schwanzfeder aus, schnippte sie in die Öffnung und schaute seine Freundin erwartungsvoll an. Unwillkürlich griff Sena mit einem gequälten Gesichtsausdruck an ihren Haarschopf und brauchte einen Moment, bevor sie sich dazu durchringen konnte, seinem Beispiel zu folgen. Ein einziges geringeltes Haar lag in ihrer Hand, so dass Hugin missbilligend keckerte. Sena ignorierte ihn. Sie kniete sich vor das Astloch und blies es sachte hindurch. Mit einem leisen Quietschen öffnete sich daraufhin einen Spaltbreit die Tür.

»Hugin, du alter Gauner. Was treibst du dich um diese Zeit in meiner Heimat herum? Hat Od…«

»Skog, jetzt lass uns endlich rein!« unterbrach der Rabe die tiefe Stimme mit einem lauten Krächzen. »Hier draußen wird es langsam empfindlich kalt. Wenn auch nicht für mich, so doch für meine Begleitung.«

Sena trat perplex einen Schritt zurück. Vor ihr stand ein schmächtiges Kerlchen. Sie starrte gebannt auf sein wettergegerbtes Gesicht, in dem eine Knollennase dominierte, folgte den buschigen Augenbrauen, die eine große Ähnlichkeit mit dem Gestrüpp am Wegesrand aufwiesen, an denen sie im Laufe des Tages vorbeigekommen waren. Die hasselnussbraunen Augen zogen sich beim Anblick des Mädchens erstaunt zusammen, so dass sie ihren Blick senkte.

Nun schaute sie auf ein giftgrünes, an unzähligen Stellen geflicktes Baumwollhemd, unter dem sich ein enormer Bauch wölbte, der so gar nicht zu dem restlichen Körper passte und die Stoffnähte zu sprengen drohte. Die unfreiwillige Begutachtung endete bei den spindeldürren Beinen, die aus einer kurzen Hose wie altersschwache Äste hervorstachen.

Skog ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Er trat seitwärts und hielt dabei das kupferfarbene Haar dicht vor seine Augen.

»Rot, hm, selten ein so schönes Haar gesehen», brummte er zufrieden.

Hugin, der mittlerweile ungeduldig mit dem Schnabel klackerte, trieb die Begrüßung voran »Wie viele Menschenhaare hast du in deinem Leben überhaupt zu Gesicht bekommen?»

Skog warf ihm einen mürrischen Blick zu und bat seine Gäste mit einer ausholenden Handbewegung herein, während er weiter vor sich hingrummelte »Ha, ich kann sehr gut ein Menschenhaar von einem anderen unterscheiden und dieses bekommt einen besonderen Platz in meiner Sammlung.«

Er schaute kurz über die Schulter des Mädchens in die Schwärze der Nacht und fügte leise hinzu »Das Dunkel hat überall seine Augen und Ohren, neugierig ist es und allzeit bereit, die Unwissenden ins Verderben zu führen.»

Sena, die auf diesen merkwürdigen Empfang keine Antwort wusste, reagierte mit Schweigen.

Das Innere des Gebäudes zeugte von einem äußerst exzentrischen Baustil. Direkt neben dem Eingang, befand sich eine schmale Tür, die sie beim Vorbeigehen nur flüchtig wahrnahm. Der Gang, dessen extrem niedrige Decke bei Sena ein mulmiges Gefühl hervorrief, dehnte sich wie ein langgezogenes Gummiband etliche Meter aus ohne jegliche Unterbrechung durch weitere Türen. In immer gleichbleibenden Abständen hingen tropfenförmige Kerzenhalter an den Wänden, dessen dicke Kerzen einen intensiven Honigduft verströmten. Sie warfen ihr spärliches Licht auf einen Läufer, der den Boden bedeckte. In Erdtönen gehaltene Streifenmuster durchzogen das Gewebe. Sena beugte sich unauffällig zu Hugin hinab und flüsterte ihm zu: »Sind das alles Menschenhaare?«

»Nein, nur ein Bruchteil ist daraus gefertigt. Die Barthaare einiger Katzen, das Fell eines Pumas und noch vieler anderen Kreaturen sind ebenfalls vertreten.«

Sena grinste über das zweideutige Wortspiel und wurde gleich darauf wieder ernst.

»Der Waldgeist muss ja unglaublich alt sein«

»Älter, als du dir vorstellen kannst. Sein Leben begann mit dem ersten Baum, der an diesem Ort wuchs.«

Voller Ehrfurcht schritt das Mädchen auf Zehenspitzen über die gewobene Brücke, die kein Ende zu nehmen schien, und betrat den Raum, in den ihr Gastgeber verschwunden war.

Hier schlug die mollige Hitze eines Kaminfeuers zu der einen Großteil des Wohnzimmers einnahm. Skog schürte das Feuer und schaute bei ihrem Eintreten auf. Er nickte seinen Besuchern wohlwollend zu »Sucht euch einen Platz. Ihr müsst hungrig sein. Wie war doch gleich dein Name? Sena, richtig… Ich besorge uns etwas zu essen und dann unterhalten wir uns.«

Sie sah sich unschlüssig um. Eine unbequem aussehende Bank vor dem sich ein rustikaler Holztisch befand, wirkte nicht gerade gemütlich. Überhaupt sah das Zimmer äußerst merkwürdig aus. Die Wände waren mit Efeuranken überzogen, zwischen dessen Blätter sich Hugin niederließ. Der Fußboden bestand ausschließlich aus festgetretener Erde und nur die dicken vergilbten Moospolster, die den ansonsten blanken Boden an verschiedenen Stellen bedeckten, luden zum Verweilen ein. Sena ließ sich in der Nähe des Kamins nieder und streckte mit einem leisen Seufzer die Beine aus.  Ihr Gastgeber kehrte kurze Zeit später mit einer dampfenden Holzschüssel zurück. Ein aromatischer, würziger Geruch durchzog den Raum. Sena strich sich erwartungsvoll eine lockige Strähne hinters Ohr und setzte sich voller Erwartung auf. Skog reichte ihr das Gefäß und zog einen Löffel aus seiner linken Hosentasche. Während der Rabe an einem winzigen Apfelstück pickte, das der Waldgeist ihm in die Kuhle eines Efeublattes gelegt hatte, löffelte Sena die heiße Suppe und musste sich beherrschen, nicht auch noch die Schale auszulecken. Sie wandte sich stattdessen Skog zu, der mittlerweile ebenfalls auf einer Moosmatte saß, und sie beim Essen beobachtet hatte.

»Dieser Eintopf ist der beste, den ich jemals gegessen habe.«

Als ob er auf eine solche Antwort gewartet hätte, lächelte der Waldgeist, und entblößte dabei eine schiefe Reihe braungefärbter Zähne. Seine zahlreichen Falten vertieften sich und besaßen jetzt Ähnlichkeit mit einem filigranen Netz.

Hoffentlich verwandelt sich seine Nase nicht in eine Spinne, dachte Sena und blinzelte müde. Mit gefülltem Bauch, der Wärme des Feuers im Rücken und dem weichen Polster unter sich, fiel es ihr schwer die Augen geöffnet zu halten. Leise Stimmen wiegten sie in den Schlaf. So sehr sie sich auch bemühte dem Gespräch zu folgen, bekam sie doch nur Gesprächsfetzen mit, die keinerlei Sinn ergaben.

Hugins krächzender Tonfall war unverkennbar »Es hat schon angefangen… die Zeit läuft uns … Sie sind der Überzeugung … Befehl …«.

Dazwischen meldete sich das tiefe Timbre des Gastgebers, die Sena an einen behäbigen Bären erinnerte »Die Kleine ist anders … ihr Vater … so winzig…  Feindessohn… «

Zwei Augenpaare richteten sich auf das schlafende Mädchen, das sich auf der Matte zusammengerollt hatte. Senas seidiges Haar glänzte im Schein der flackernden Flammen wie flüssiges Kupfer.

Feine bläuliche Adern unter der elfenbeingleichen Haut ließen Sena fast durchsichtig erscheinen. Ein Menschenkind, dessen Aussehen in diesem Augenblick seine wahre Herkunft verriet.

(wird fortgesetzt!)

Copyright (C) 2012 by Christa Kuczinski


Leseempfehlung der Autorin:

Stroud, Jonathan
Valley – Tal der Wächter

Im Buch blättern

Übersetzt von Jung, Gerald / Orgaß, Katharina
Verlag :      cbj
ISBN :      978-3-570-40041-8
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,99 Eur[D] / 9,30 Eur[A] / 13,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 22.09.2011
Seiten/Umfang :      496 S. – 18,3 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      08.02.2011

Medien :
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Kurzbeschreibung:
Drei verfeindete Häuser, zwei fast furchtlose Helden, ein von Gott vergessenes Tal – und ein unfassbares Geheimnis.
Der junge wagemutige Hal und seine ungestüme Freundin Aud leben in einem weiten, friedlichen Tal, das umgeben ist von tiefen Wäldern und mächtigen Bergen. Doch der freundliche Schein trügt. Das Tal steht nämlich unter einem besonderen Bann: Alle Wege, die aus ihm herausführen, werden bewacht von mächtigen und bedrohlichen Fabelwesen, die jedem gefährlich werden, der sich ihnen nähert. Deshalb ist es nach dem Gesetz der Ahnen aufs Strengste verboten, einen Weg in die Welt außerhalb zu suchen. Gepackt von Neugierde und Abenteuerlust wagen Hal und Aud sich dennoch an die Grenzen ihres Tals. Nur ist das, was sie dort erwartet dunkler und gefährlicher als alles, auf das die Geschichten der Alten sie vorbereitet haben. Gefährliche Fabelwesen, alte Legenden und ein dunkles Tal voller Geheimnisse. Zwei starke Helden kämpfen gemeinsam gegen eine unsichtbare Macht …

Beschreibung
Drei verfeindete Häuser, zwei fast furchtlose Helden, ein von Gott vergessenes Tal und ein unfassbares Geheimnis …
Der junge wagemutige Hal und seine ungestüme Freundin Aud leben in einem weiten, friedlichen Tal. Doch der freundliche Schein trügt. Das Tal steht nämlich unter einem besonderen Bann: Alle Wege, die aus ihm herausführen, werden bewacht von mächtigen Fabelwesen, die jedem gefährlich werden, der sich ihnen nähert. Deshalb ist es aufs Strengste verboten, einen Weg in die Welt außerhalb zu suchen. Gepackt von Abenteuerlust wagen Hal und Aud sich dennoch an die Grenzen ihres Tals

Kritik:
“Strouds politische Fantasyromane sprengen Grenzen. [...] Nicht nur durch vielfältige Gegenwartsbezüge hebt sich Stroud von zahlreichen phantasielosen Fantasyautoren ab, sondern auch durch das lustvolle Spiel mit literarischen Genres – vom Schauerroman bis zum Politthriller.” Die Welt

Autoreninfo Stroud, Jonathan
Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern und den gemeinsamen Kindern Isabelle und Arthur in der Nähe von London.

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sfbasar.de-Story-Wettbewerb 2/2012 – Sponsoring durch den cbj/cbt-Verlag!

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. März 2012

Der cbj/cbt-Verlag hat uns freundlicherweise ein Buchpaket zur Verfügung gestellt, die der Gewinner der Story für den 6. Platz direkt vom Verlag erhalten wird. Wir danken dem Verlag – namentlich Frau Dr. Renate Gruber vom cbj/cbt-Verlag – für die Unterstützung. Vielen Dank dafür schon mal im Voraus. Jetzt aber zu den Titeln, die der Gewinner auf Platz 6 erhalten wird:

Tanja Heitmann
Schattenschwingen
- Die dunkle Seite der Liebe
Empfohlen ab 13 Jahre.
gebunden

ISBN: 3570160688
EAN: 9783570160688
Libri: 6145043
Empfohlen ab 13 Jahre.
cbt

März 2011 – gebunden – 445 Seiten

Titel erhältlich bei Libri.de

Klappentext:

Welten trennen sie, Liebe eint sieMila und Sam sind überglücklich: Nachdem er den Kampf gegen Asami gewonnen hat, kann Sam frei zwischen Sphäre und Menschenwelt hin und her wechseln! Damit ihr Versteckspiel endlich ein Ende hat, planen sie Sams offizielle Rückkehr nach St. Martin. Doch in der Sphäre brodelt es, und die Konflikte der Schattenschwingen greifen auf bedrohliche Weise auf die Menschenwelt über. Als ihre beste Freundin Lena von einer Schattenschwinge angegriffen wird, erkennt Mila: Ihre Familie und Freunde sind erst dann sicher, wenn die Trennung zwischen den beiden Welten wieder hergestellt wird. Mila fasst einen folgenschweren Entschluss: Wohl wissend, dass Sam sich einzig in der Sphäre wirklich lebendig fühlt, trennt sie sich von ihm …

Zur Vorgeschichte eine Buchrezension von Petra Weddehage:

Mila mag Sam, den besten Freund ihres großen Bruders Rufus. Dies beruht auf Gegenseitigkeit, und die beiden jungen Leute werden ein Paar. Die Eltern von Mila sind darüber nicht sehr glücklich, obwohl Sam ein freundlicher Junge ist. Tatsächlich könnte der Umgang mit ihm Mila in Gefahr bringen. Dies liegt an Sams cholerischem Vater, dem der Jugendliche mehr als einmal einen Aufenthalt in der Notaufnahme verdankt.

Mila weiß jedoch, dass Sam ein geheimnisvoller Schein umgibt. Jeder sucht seine Nähe. Das Mädchen selber hat die seltene Gabe, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Sie bemerkt, dass Sams Aura sich zu verändern beginnt. Sie strahlt nun regelrecht golden, und auch der Duft, der ihn umgibt, zieht sie an wie die Motte das Licht. Diese Tatsache scheint Sams Vater erst richtig ausrasten zu lassen.

Eines Tages kommt es zum Eklat, und Sam stürzt durch die Schuld seines Vaters von den Klippen ins Meer. Alle halten ihn für tot. Alle außer Mila. In einer Vision sieht sie, wie Sam um seine Freiheit kämpft, und mit ihrem besonderen Talent gelingt es ihr, eine spezielle Zeichnung anzufertigen. Trotz ihrer tiefen Überzeugung, dass ihre große Liebe noch lebt, aber in anderen Sphären wandelt, hat sie Angst, dass er den Weg zu ihr nie wieder zurückfindet.

Monate vergehen, und auf einmal steht Sam wieder vor ihr. Was er ihr erzählt, klingt unglaublich. Um alle Zweifel zu zerstreuen, nimmt er sie mit auf eine Reise in eine geheimnisvolle Dimension.

Tanja Heitmann ist bisher eher in der Belletristik-Szene für Erwachsene in Erscheinung getreten. Mit „Schattenschwingen“ wagt die Autorin ihre ersten Schritte in Richtung Jugendsektor. Der vorliegende erste Band der „Schattenschwingen“-Trilogie zeigt deutlich, dass sie genau den Geschmack der Zielgruppe trifft.

Obwohl die Titel gebenden „Schattenschwingen“ sehr an Wesen wie Engel erinnern, hat sie dieses Stichwort und die damit verbundenen Themen bewusst ausgeklammert. Dies erhöht den Reiz der Story um ein vielfaches. Mit fiebern und raten ist durchaus erwünscht. Die Protagonisten wirken glaubhaft und sehr lebendig. Mila, die gut behütete Tochter, die ihre ersten Schritte Richtung Erwachsenwerden durchlebt, besitzt zeichnerisches Talent und eine Gabe, alle Wesen, denen sie begegnet, zu durchschauen. Sam ist sich trotz seines gewalttätigen Vaters und eines keinesfalls leichten Lebens bewusst, dass er eigentlich nicht richtig in die Welt der Menschen passt. Um die Geschichte zu intensivieren, lässt Tanja Heitman beide Protagonisten abwechselnd die Geschehnisse erzählen. Teilweise kommt noch eine dritte Wesenheit vor, die von einer bedrohlichen Kreatur erzählt. Dies lässt den Roman noch phantastischer und reizvoller wirken.

Wer Mehrteiler wie „Evermore“ oder die „Bis(s“)-Reihe mag, wird sich mit dieser Geschichte absolut wohl fühlen. Eine Verfilmung der Story wäre eine Überlegung wert, da die Erzählung durchaus auch für jung gebliebene Erwachsene ihren Reiz hat. Tanja Heitmann überzeugt durch eine gängige Handlung mit packenden Höhen und Tiefen für die Protagonisten sowie einer gut durchdachten Story-Line. Der nächste Band wird daher sehnsüchtig erwartet.

Copyright © 2011 by Petra Weddehage (PW)

Titel erhältlich bei Libri.de


Peter Freund
Aventerra 07.
Laura und der Kuss des schwarzen Dämons
Empfohlen ab 12 Jahre.
gebunden

ISBN: 3570153827
EAN: 9783570153826
Libri: 5379776
Empfohlen ab 12 Jahre.
cbj

Titel erhältlich bei Libri.de

Dezember 2011 – gebunden – 516 Seiten

KLAPPENTEXT:
Noch spannender, noch darker, noch atemberaubender: Laura muss sich in dem schwarzen Dämon ihrer unheimlichsten Herausforderung stellen.

Einige Zeit ist vergangen, seit Laura ihr letztes Abenteuer bestehen musste. Sie ist jetzt siebzehn und hat ihre fantastischen Fähigkeiten – Gedankenlesen, Traumreisen und Telekinese – fast zur Vollendung gebracht. Laura hat alle Hände voll zu tun, um das internationale Schülertreffen aller Wächter-Internate vorzubereiten. Da braut sich eine Katastrophe zusammen, die zur größten Herausforderung der Wächter wird: Fünf Jugendliche erwecken einen unglaublich mächtigen Dämon, der in die Gestalt seiner Opfer schlüpfen kann. Er kennt nur ein Ziel: Laura und die Wächter des Lichts endgültig zu vernichten. Als Laura begreift, wie tödlich die Gefahr ist, bleibt ihr nur noch eines: Sie stellt sich dem Kampf um das Schicksal der Erde und ihres Schwestersterns Aventerra. Es ist ein Kampf um Lauras wahre Bestimmung – und um ihre Liebe.

Titel erhältlich bei Libri.de

Kathy Reichs
VIRALS – Tote können nicht mehr reden
‘Tempe Brennan’.
Empfohlen ab 13 Jahre.
gebunden

ISBN: 357015288X
EAN: 9783570152881
Libri: 6179380
‘Tempe Brennan’.
Empfohlen ab 13 Jahre.
Übersetzt von Knut Krüger
cbj

März 2011 – gebunden – 480 Seiten

Titel erhältlich bei Libri.de

KLAPPENTEXT:
Die vierzehnjährige Tory Brennan ist die Nichte der berühmten forensischen Anthropologin Tempe Brennan. Mit ihr teilt sie zwei Dinge: den Instinkt für Verbrechen – und den unbedingten Willen, diese aufzuklären …

Auf einer einsamen Insel findet Tory die vergrabenen Knochen eines vor etwa 30 Jahren verstorbenen jungen Mädchens. Torys Versuch, gemeinsam mit ihren Freunden die Identität des Mädchens zu lüften, erweist sich als gefährlicher als erwartet: Bei der Toten handelt es sich um die damals sechzehnjährige Katherine Heaton, deren Verschwinden nie aufgeklärt wurde. Die Spuren des Verbrechens reichen bis in die Gegenwart, bis in ein Labor, in dem wissenschaftliche Experimente mit dem gefährlichen Parvovirus vorgenommen werden. Tory und ihre Freunde infizieren sich mit dem Virus – und erlangen dadurch eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit, die ihnen bei ihren Recherchen zugute kommt. Denn der Mörder von Katherine Heaton tut alles dafür, dass das Verbrechen nicht ans Tageslicht gebracht wird…

Titel erhältlich bei Libri.de

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Zwei Bücher von cbj/cbt “Sieben Minuten nach Mitternacht” und “Kopfschuss” im Rennen um den DJLP (Deutschen Jugendliteraturpreis) 2012! – Die Preisträger werden am 12. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verkündet!

Erstellt von Detlef Hedderich am 19. März 2012

Während der Leipziger Buchmesse am 15. März wurden die Nominierungen zum diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreis offiziell bekannt gegeben. Die neun Mitglieder der Kritikerjury haben 647 eingereichte Titel geprüft und in den Kategorien Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch je sechs nominiert.

In der Sparte “Kinderbuch” nominierten sowohl die Kritikerjury als auch die Jugendjurys den cbj-Titel “Sieben Minuten nach Mitternacht” von Patrick Ness.

Die Jugendjury nominierte außerdem den cbt-Titel “Kopfschuss” von Susann Vaught.

Die Preisträger werden am Freitag, dem 12. Oktober 2012, von Bundesministerin Dr. Kristina Schröder auf der Frankfurter Buchmesse verkündet.

Weitere Informationen zum DJLP und die Bekanntgabe aller Nominierungen finden Sie hier.

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cbj lädt Christopher Paolini Mitte April nach Deutschland ein – Interviewtermine vom 14.-18. April 2012 möglich!

Erstellt von Detlef Hedderich am 13. März 2012

Christopher Paolini – Starautor der internationalen Bestseller-Saga “Eragon” – wird diesen April auf Europatournee gehen und mit einem Besuch in Deutschland starten. Großveranstaltungen finden statt in München, Köln und Berlin. Durch die Veranstaltungen führt Moderator Marc Langebeck. Als deutsche Stimme begleitet Andreas Fröhlich, Sprecher der Eragon-Hörbücher (cbj audio), alle Auftritte.

Sonntag, 15.04.2012: MÜNCHEN
Reithalle, Heßstrasse 132
Beginn: 18:30 Uhr
Kartenvorverkauf: alle Hugendubel-Filialen

Dienstag, 17.04.2012: KÖLN
Mayersche Buchhandlung, Schildergasse 31-37
Beginn: 20:15 Uhr
Kartenvorverkauf: alle Mayersche-Filialen

Mittwoch, 18.04.2012: BERLIN
Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30
Beginn: 19:00 Uhr
Kartenvorverkauf: Kino Babylon und unter www.ticketonline.com

Dies ist die einmalige Gelegenheit, Christopher Paolini persönlich zu treffen. Wer für sfbasar.de gerne ein Interview abhalten möchte bitte unter info@sfbasar.de melden, wir vermitteln dann den Termin! Alternativ kann auch ein Interview per e-mail stattfinden, bitte Kontakt mit der sfbasar.de-Redaktion aufnehmen! Termine sind möglich am 14.,15., 16., 17. und 18. April.

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cbj feiert 10 Jahre „Drache Kokosnuss” – und startet mit Merchandising-Produkten – Alle Produkte sind ab 26. März im Buchhandel erhältlich!

Erstellt von Detlef Hedderich am 13. März 2012

Dieses Jahr wird “Der kleine Drache Kokosnuss” 10 Jahre alt. Seit dem Erscheinen des ersten Bandes von Autor und Illustrator Ingo Siegner im Herbst 2002 hat sich der sympathische rote Drache mit der türkisfarbenen Mütze einen festen Platz im Herzen der Kinder erobert. Ende März erscheint bei cbj bereits der 17. Band.

Mittlerweile ist Kokosnuss mit über 1,5 Millionen verkauften Exemplaren der stärkste und bestverkaufte Character im Altersbereich ab 6 Jahren.

Diesen Erfolg feiert cbj mit der Einführung einer attraktiven, breiten Palette an Merchandising-Produkten rund um die bunte Welt von Kokosnuss. Über Plüschdrachen, Kindergartentaschen und Fingerpuppen bis zu Malbüchern, lustigen Pflastern und Rätselbüchern gibt es alles, was sich echte Kokosnuss-Fans wünschen. Alle Produkte sind ab 26. März im Buchhandel erhältlich.

Dazu cbj-Verlagsleiter Jürgen Weidenbach:

“Wir haben viele Briefe von Kindern, aber auch von Eltern und Erziehern bekommen, mit dem großen Wunsch, neben den Büchern endlich auch andere Kokosnuss-Produkte anzubieten. Nun ist es so weit.”

Weitere Informationen über den kleinen Drachen Kokosnuss und seine Welt finden Sie hier.

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Martin Scorsese verfilmt “Die Entdeckung des Hugo Cabret” (cbj) – DAS BUCH ZUM FILM BEI UNS DREIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 9. März 2012

Brian Selznick hat mit seinem Bestseller “Die Entdeckung des Hugo Cabret” (cbj)  im Jahr 2008 eine kunstvolle Mischung aus Erzähltext, Illustration und Cinematographie erschaffen. Es ist eine meisterhafte Verschmelzung von Lesen und Sehen. Ein Film zwischen zwei Buchdeckeln.

Der große Regisseur Martin Scorsese hat sich von der Geschichte des 12-jährigen Waisenjungen Hugo, der in den 1930er Jahren im Pariser Bahnhof lebt, verzaubern lassen und sich der Verfilmung des Werkes im 3-D-Format angenommen. Brian Selznick ist überzeugt, dass der von Ihm hoch geschätzte Regisseur seinen Roman sowie seine Illustrationen “wie kein anderer” inszenieren wird.

Nicht nur das Renommee von Oscar-Preisträger Scorsese, sondern auch die Starbesetzung – Jude Law, Sir Ben Kingsley, Christopher Lee, Sacha Baron Cohen – lassen auf einen filmischen Hochgenuss hoffen. “Hugo Cabret” startet in den USA noch dieses Jahr am 23. November. In den deutschen Kinos wird die Verfilmung ab dem 02. Februar 2012 zu sehen sein.

Kurz vor dem deutschen Filmstart erscheint bei cbj am 16. Januar das Buch zum Film. Es enthält Interviews mit allen wichtigen Mitgliedern der Filmcrew und den Schauspielern, ein Exklusivinterview mit Martin Scorsese, Biografien aller Stars, den Einblick in das Entstehen der Abschlussszene sowie umfassendes Material zur Geschichte des Kinos und Auszüge aus dem Originalbuch. Dies alles macht “Hugo Cabret – Der Film” zu einem wahren Schatz nicht nur für Cineasten.

Weitere Informationen zu Film und Buch inklusive Kinotrailer und Autoreninterview finden Sie hier.

Brian Selznick
Die Entdeckung des Hugo Cabret

The Invention of Hugo Cabret, USA, 2007
cbj-Verlag, München, 2/2008
HC, Jugendbuch, Mystery, Horror, 978-3-570-13300-1, 543/1995
Übersetzung aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
Titelbild und Innenillustrationen von Brian Selznick

www.cbj-verlag.de

Titel bei Libri.de

Inhaltsangabe: Hugo Cabret ist ein armer Waisenjunge zur Zeit der Weltwirtschaftskrise, der in Paris lebt und für sein Auskommen sorgen muss. Sein Vater war ein begabter Uhrmacher, der aber bei einem tragischen Brand in einem Museum ums Leben kam. Stattdessen nahm sein Onkel sich des Jungen an. Auch dieser war mit Uhren beschäftigt: Er war für die Wartung der Uhren im Pariser Hauptbahnhof zuständig – eine Arbeit, die fortan Hugo verrichten durfte.

Und so sieht denn auch sein Leben aus: tagein, tagaus harte Arbeit, um all die Uhren im Bahnhofsgebäude am Laufen zu halten. Und nicht einmal genug Geld, um sich etwas zu essen zu kaufen, geschweige denn…

Hugo hat da nämlich ein Geheimnis, er hütet sozusagen das Erbe seines Vaters und will es wieder richten. Nur leider kommt der wahre Eigentümer dieses Erbes Hugo auf die Schliche…

Historische Figuren anhand von fiktiven zu erklären und ihre Abenteuer erleben zu lassen, ist ein alter Kniff der Autoren eben jenes Genres. Historische Romane mit Bildern zu illustrieren, um der Geschichte vielleicht mehr Tiefe zu geben, das ist auch schon des Öfteren vorgekommen. Was allerdings Brian Selznick da abliefert, hat mit einem Roman nur noch gemeinsam, dass eine historisch belegbare Figur auftritt: die Filmlegende aus der Zeit, als die Bilder laufen lernten – Georges Méliès.

Was der Autor, der eigentlich Illustrator ist, sich da zusammen gesponnen hat, mag vielleicht noch einen gewissen humoristischen Wert besitzen; wirklich auf die Beine kommt sein erklärtes ‚Wunschkind’ dagegen nie, dazu wirkt dieses Experiment zu schwergängig.

Der Autor/Illustrator erzählt in Worten und Bildern (vor allen Dingen Bildern!) seine Geschichte um den fiktiven Waisenjungen Hugo und den desillusionierten Ex-Filmemacher Méliès. Letzterer hat im Bahnhof, in dem der Junge schuftet, nämlich ein Geschäft mit allerlei mechanischem Spielzeug. Was Selznick damit ausdrücken möchte, ist klar: Der frühere, gefeierte Star der ersten Leinwandfilme befindet sich auf dem absteigenden Ast.

Mélièr scheint es wirklich absolut daneben zu gehen, wenn ihm nicht einmal auffällt, dass Hugo sich quasi ständig im Bahnhof herumtreibt, oft genug mit einem Eimer voller Werkzeug.

Aber beim ersten Zusammentreffen der beiden (sowie auch später) beschimpft Mélièr den Jungen immer wieder als Tagedieb und Taugenichts. Und Hugo, natürlich ganz der verschüchterte, aber auch verstockte Junge am Rande der Pubertät, nimmt logischerweise vor einem alten Mann Reißaus, der ihm das Notizbuch seines Vaters stiehlt. Ihm fällt auch nicht mehr zu der ganzen Geschichte ein, als ‚Onkel Georges’ ständig lauthals zu beschimpfen, und das mehrmals über Tage, was natürlich auch wieder keinem der Nachbarn oder der Passanten auffällt – oh, lobenswerte gute, alte Zeit, in der wir alle noch keine Ohren zum Hören besaßen! (…) (RSch)

Titel bei Libri.de

Selznick, Brian
Hugo – Der neue Film von Martin Scorsese

Übersetzt von Miedler, Karin
Verlag :      cbj
ISBN :      978-3-570-15457-1
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,99 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 24,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 17.01.2012
Seiten/Umfang :      256 S., Mit Farbfotos – 22,7 x 15,0 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      23.01.2012

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Worte und Bilder erzählen eine atemberaubende Geschichte.

Martin Scorseses Film nach dem Bestseller »Die Entdeckung des Hugo Cabret« spielt in der faszinierenden Kulisse des Paris der 1930er-Jahre. Dort lebt der Held der Geschichte, der 12-jährige Waisenjunge Hugo, in den verborgenen Gängen hinter den Wänden des Pariser Bahnhofs. Als Hugo eines Tages einen mechanischen Mann entdeckt, findet er sich plötzlich in einem geheimnisvollen Abenteuer wieder, das sein Leben auf immer verändern wird.

Durchgehend vierfarbig, mit einer Einleitung des Autors, Auszügen aus dem Originalbuch, Interviews mit allen wichtigen Mitgliedern der Filmcrew und den Schauspielern, einem exklusiven Einblick in das Entstehen der Abschlussszene, umfassendem Material zur Geschichte des Kinos, Biografien aller Stars und einem Exklusivinterview mit Martin Scorsese.

Brian Selznick, geboren 1966 in New Jersey, ist ein vielfach preisgekrönter Illustrator und New York Times Bestsellerautor. Er arbeitete nach seinem Designstudium als Dekorateur in einer Kinderbuchhandlung und fand hier die Inspiration, um selbst zu Zeichenstift und Feder zu greifen. Brian Selznick lebt in New York und San Diego.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Welcher Regisseur verfilmt den zu verlosenden Titel? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Kinga Frühwacht, Hugo Fryder und Paulina Horvatin. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Karen Christine Angermayer: Wilma und das kleine Mäh. 20 Fünf-Minuten-Geschichten. BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 9. März 2012

Karen Christine Angermayer
Wilma und das kleine Mäh
20 Fünf-Minuten-Geschichten

cbj Verlag
ISBN 978-3-570-15293-5
Bilderbuch, Kinder & Jugend
Erschienen 2012
Titelbild Josef Hammen
Illustrationen Josef Hammen
Umfang 128 Seiten

www.cbj-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Autorenporträt

Karen Christine Angermayer, geb. 1975, ist Expertin für Leichtigkeit und Wirkung beim Schreiben. In Vorträgen, Workshops und Lesungen hilft sie Menschen und Unternehmen, ihr kreatives Potenzial für erfolgreiches Schreiben zu entwickeln. Die Autorin ist Mitglied der German Speakers Association (GSA) und lebt in Gundersheim/Rheinhessen.

Zum Buch

Wilma Wölkchen ist ein Schaf und lebt zusammen mit ihren Freunden auf einem kleinen Bauernhof außerhalb der Stadt. Dort erlebt sie viele lustige und auch unheimliche Abenteuer, bei denen sie sich so manches Mal auch den Unmut des Hofhundes zuzieht. Doch Wilma findet nicht nur für jedes Problem eine Lösung, sondern rettet auch die anderen Hofbewohner vor aufkommender Langeweile. Dass dabei nicht immer alles glatt läuft, stört Wilma nicht im Geringsten …

Fazit

Die Geschichten rund um das Schaf Wilma greifen viele Themen auf, mit denen sich Kinder im Vorlese- und Erstleseralter beschäftigen. Von Spielideen, wie Zirkus, Theater oder Tanzparty bis hin zu kritischeren Themen, wie etwa das Aussehen ist alles vertreten. Und auch eher philosophische Fragen sind zu finden, wie etwa “Gibt es Leben im Weltall”. Aber auch abstrakte Gefühle, wie etwa die Liebe, Angst und Freundschaft kommen nicht zu kurz. Die Länge der Geschichten ist genau richtig für das Konzentrationsvermögen für Kinder im Vorschulalter. Des Weiteren ist Wilma für Kinder eine wunderbare Identifikationsfigur und vermittelt alle Themen wirklich kindgerecht. Mit diesem Buch kann man seinem Kind nicht nur abstrakte Gefühle veranschaulichen, sondern auch viele neue tolle Spielideen entwickeln. Selbst Eltern werden  sich bei der ein oder andern Idee Wilmas das Schmunzeln nicht verkneifen können.

Kurz um: Ein Buch, das den Bücherschrank im Kinderzimmer wirklich bereichern kann.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wilma Wölkchen ist ein Schaf und lebt zusammen mit ihren Freunden auf einem kleinen Bauernhof außerhalb von was? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Oliver Dwolinski, Alexander Böck und Angelika Kaukemüller. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Patrick Ness ließt am 21. März aus seinem Buch “Sieben Minuten nach Mitternacht”

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. März 2012

Anlässlich der lit.COLOGNE wird Patrick Ness am 21. März in Köln sein und bei einer Veranstaltung für Schulklassen aus seinem Buch “Sieben Minuten nach Mitternacht” lesen.

Nach einer Romanidee der früh verstorbenen Autorin Siobhan Dowd entwirft Patrick Ness eine bewegende, erschütternde und zugleich tröstliche Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist.

Im Anschluss an die Veranstaltung steht der Autor ab 13:15 gern für Interviews zur Verfügung. Melden Sie sich bei uns, wenn wir einen Termin für Sie vereinbaren dürfen.

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Ness, Patrick / Dowd, Siobhan
Sieben Minuten nach Mitternacht

Im Buch blättern

Illustriert von Kay, Jim. Übersetzt von Abarbanell, Bettina
Verlag :      cbj
ISBN :      978-3-570-15374-1
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,99 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 24,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 21.11.2011
Seiten/Umfang :      216 S., Mit s/w Illustrationen – 20,8 x 16,2 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      29.08.2011

Medien :
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Zwei große Erzähler – eine Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist.

Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber es ist nicht das Monster, das Conor fürchtet. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann. Dieser Traum, in dessen Herzen tiefstes Dunkel herrscht und wo im Abgrund ein Albtraumwesen lauert, bis dann ein Schrei die Nacht zerreißt …

Das Monster aber, das scheinbar im Garten hinter Conors Haus lebt, verkörpert etwas völlig anderes. Es ist uralt, wild und weise – es ist das Leben selbst. Und es ist gekommen, um Conor zu helfen. Doch auf welchen Weg Conor sich mit seinem gigantischen Freund begeben wird, ahnt er nicht. Er wird ihn hinab in die tiefsten Tiefen seiner Seele führen, er wird ihn in seinen Albtraum begleiten und dann wird er ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit. Denn nur wenn Conor sich dieser stellt, wird er das wahre Wesen des Lebens erkennen …

In »Sieben Minuten nach Mitternacht« schreibt Patrick Ness eine Idee seiner mit der Carnegie Medal und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Schriftstellerkollegin Siobhan Dowd weiter. Ihr früher, tragischer Krebstod verhinderte die Umsetzung ihrer Idee in eine eigene Geschichte.

Siobhan Dowd, in London geboren, stammte aus County Waterford, Irland, und verbrachte dort einen großen Teil ihrer Kindheit. Nach der Schulzeit in London studierte sie in Oxford und begann dort als Redakteurin für PEN International und als freischaffende Autorin zu arbeiten. Bereits ihr Debutroman kam auf die Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises, für ihr drittes Jugendbuch wurde sie mit Carnegie Medal ausgezeichnet. Nach schwerer Krankheit erlag Siobhan Dowd 2007 ihrem Krebsleiden.

Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children’s Book Award und war auf der Auswahlliste für die Carnegie Medal.

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