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Archiv für die 'Buchrezension' Kategorie

BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Kathrin Sprenger: 5 Minuten Mitmachgeschichten für alle Sinne

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 26. Januar 2015

Kathrin Sprenger
5 Minuten Mitmachgeschichten für alle Sinne

Don Bosco Medien Verlag
ISBN 978-3-7698-2093-5
Bildung, Kinder & Jugend
Erschienen 2014
Umschlagbild Liliane Oser, Atelier “Überm Wind”, Hamburg
Layout ReclameBüro, München
Illustrationen Martina Soanka, spankadesign, Datteln
Umfang 91 Seiten

www.donbosco-medien.de

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Autorenporträt

Kathrin Sprenger, Sozialpädagogin, Kunsttherapeutin und Heilpraktikerin mit eigener Praxis für Homöopathie, arbeitet in einer Behinderteneinrichtung in den Niederlanden.

Inhalt & Fazit

In dem Buch “5 Minuten Mitmachgeschichten für alle Sinne” finden sich vierundzwanzig verschiedenen Mitmachgeschichten, die alle Sinne mit einbeziehen.

Die Geschichten wurden in dem Buch in vier verschiedenen Kategorien untergliedert. Es gibt Geschichten für den Tastsinn (4), für die ganzheitliche Körpererfahrung (7), für den Hör- und Sehsinn (6) und natürlich auch für alle Sinne(7)

Bei jeder der Geschichten wird nicht nur der Titel, sondern auch der Inhalt kurz aufgeführt. Des Weiteren sieht man die benötigten Requisiten und die verwendete Methode auf einen Blick. So kann man sich schnell entscheiden, ob die Geschichte geeignet für das Stundenthema und die Zielgruppe ist..

Die Geschichten sind im Wortlaut abgedruckt. Innerhalb des Textes werden noch Handlungsvorgaben und zu erwartende Reaktionen der Kinder durch Kursivdruck angezeigt. Die Geschichten sind aus den unterschiedlichsten Bereichen und können vertiefend zu Themen wie Bäume oder unser Körper eingesetzt werden.

Besonders gut gefielen mir die vielen verschiedenen Illustrationen im Buch, die auf Folie kopiert oder eingescannt wunderbar den Text stützen können, sollte man Kinder mit Wahrnehmungsstörungen in der Klasse haben. Auch helfen sie den Kindern, sich die Handlungsträger besser vorstellen zu können. Auf dem Titel wurde angegeben, dass es sich um 5-Minuten-Geschichten handelt. Nach dem ich mir die Geschichten probegelesn habe, teile ich diese Einschätzung nicht so ganz. So muss man selbst testen, wie lang man für die jeweilige Geschichte braucht. Gerade bei Berufsanfängern wäre dieser Hinweis hilfreich gewesen, auch wenn alle Lerngruppen verschieden sind. So fehlt einfach ein wichtiger Orientierungspunkt. Schön hätte ich auch eine Zusammenfassung aller Requisiten gefunden, die man benötigt, um die Geschichten zu erzählen.

Kurz um: Viele schöne Geschichten, die sich gut in den Grundschulunterricht einbinden lassen, Themen vertiefen und ergänzen können.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

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Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Jonathan Litton: Mathe: total cool!

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 26. Januar 2015

Jonathan Litton
Mathe: total cool!

Carlsen Verlag
ISBN 978-3-551-25102-2
Bildung, Kinder & Jugend
Erschienen 2014
Übersetzer Inga Hübner
Herstellung Nicole Boehringer
Illustrationen Thomas Flintham
Lektorat Caroline Jacobi
Umfang 16 Seiten

www.carlsen.de

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Inhalt & Fazit

In dem Sach- und Bilderbuch für Kinder “Mathe: total cool!” finden sich viele mathematischen Phänomene kindgerecht erklärt. Eingegangen wird in dem Buch auf die Themen Zahlen, Geometrie, Wahrscheinlichkeiten, Abbildungen, Messen, Statistiken und auf Folgen und Reihen.

Die Aufmachung des Buches ist einfach großartig. Schon die erste Seite zieht einen mitten in das Reich der Mathematik. Die einzelnen Teilbereiche werden anschaulich erklärt und man bekommt sofort Lust auf mehr Mathematik gemacht. Hier leuchten kunterbunte Drachen in verschiedenen geometrischen Formen, man findet fleißige Ruderer und riesige Bäume. Bei jedem erneuten Lesen entdeckt man etwas Neues.

Gut ausgewählt waren die Phänomene zu den einzelnen Teilbereichen. Dreiecks- und Quadratzahlen wurden gut dargestellt und auf Primzahlen wurde eingegangen. Man konnte Würfelnetze kleben und Winkel falten. Auch ein eigenes Möbiusband konnte man entwerfen. Auf das Lottospielen wird eingegangen und Begriffe wie Dreh- und Spiegelsymmetrie werden gut erklärt. Sogar die Parallelverschiebung wird angesprochen. Sogar auf die Datenerfassung wird im Buch eingegangen.

Dabei ist alles stets fröhlich und bunt. Es gibt viele verschiedene Zeichnungen, verschiedene Zeichenstille, viel bunten Kästen, Klappen, Drehscheiben und Pop-ups. es gibt versteckte Türen und Zettelchen zum Herausziehen. Man braucht Stunden, um sich dieses Buch zu betrachten -und das ist auch gut so.

Kurz um: Ein fantastisches Buch rund um die wunderbare Welt der Mathematik.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Eckhard Berger: Künstler in die Klassen – Komplettpaket

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 26. Januar 2015

Eckhard Berger
Künstler in die Klassen – Komplettpaket

Kohl-Verlag
Artikel-Nr.: 40131
Bildung
Erschienen 2010
Layout Kohl-Verlag
Umfang 3 Bände mit je 70 Kopiervorlagen

www.kohlverlag.de

Titel erhältlich bei Kohl-Verlag

Inhalt & Fazit

Die Kopiervorlagenbände “Künstler in die Klassen – Komplettpaket” versprechen ausführliche Infotexte, Analysen zum Werk und viele verschiedene Fotos.

Unterteilt wurden die Drei Bände in unterschiedliche Zeitfenster. Der erste Band befasst sich mit den Künstlern vom Mittelalter bis hin zur Moderne. Der zweite Band widmet sich gänzlich der modernen Kunst. Der dritte Band rundet dann das Paket ab, indem er die Künstler der Moderne bis heute thematisiert.

In den Bänden sind viele verschiedene Künstler vertreten. So behandelt beispielsweise allein der zweite Band die Künstler Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Henri Rousseau, Umberto Boccioni, Georges Seurat, Gustav Klimt, Paula Modersohn-Becker und Kasimir Malewitsch. Im ersten band finden sich Größen wie Leonardo da Vinci und Vincent van Gogh wieder. Im dritten Band stellt sogar der Autor der Bände Eckhard Berger selbst eines seiner Kunstwerke vor.

Die Bände sind stets gleich aufgebaut und erleichtern so die Vorbereitung des Unterrichts. Die Bände können aufeinander aufbauend oder aber isoliert eingesetzt werden. Es findet sich immer ein Vorwort mit Arbeitsanleitung, in dem die einzelnen Symbole vorgestellt werden. Auch wird ein Arbeitsablauf vorgestellt, den auch gut fachfremde Lehrkräfte übernehmen können.

Bevor die Werke vorgestellt werden, gibt es eine ausführliche Biografie der jeweiligen Künstler, die von den Lernenden selbst erlesen werden können. Dann folgen verschiedene Bilder des Künstlers. Erst im Anschluss daran folgt das jeweilige Arbeitsblatt mit einem passenden Gestaltungsauftrag. Zu machen Künstlern gibt es mehrere Arbeitsaufträge.

Mache Arbeitsblätter sind rein schwarz-weiß gehalten und lassen sich gut kopieren. Manche hingegen sind in Farbe und sollten auch farbig kopiert werden. Gibt es in der Schule keinen Farbkopierer, sollte man die Bände besser als PDF bestellen. Die Gestaltungsaufgaben sind sehr vielschichtig und trainieren verschiedene Techniken und Arbeitsformen des Kunstunterrichts.

Kurz um: Ein gelungenes Paket, das einem die Planung des Kunstunterrichts ungemein erleichtert.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Kohl-Verlag

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Das Böse – Dämonen-, Exorzismus- & Teufelsgeschichten”

Erstellt von Martina Müller am 26. Januar 2015

Das BöseDämonen-, Exorzismus- & Teufelsgeschichten

sfbasar.de-Anthologie Band 38

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Liebe Leser und Besucher, liebe Autoren und Community-Autoren!

Das “Böse” ist uns allen bekannt. Das “Böse” ist in dieser Anthologie das Synonym für “Dämonen-, Exorzismus- & Teufelsgeschichten“. Als Dämonen wurden früher Wesen bezeichnet, die eine warnende oder mahnende Position bezogen und in Form von Geisterstimmen wahrgenommen wurden. Unter dem christlichem Einfluß wandelte sich diese Bedeutung dann bis zu ‚Teufel‘, ‚Satan‘, ‚Luzifer‘. Heute wird mit „Dämon” entgegen dem eher positiven Sinn des Ursprungswortes für die gemeinten Geistererscheinungen oder Geisteswesen ausschließlich ein solches „Wesen” bezeichnet, das nach allgemeiner Vorstellung Menschen erschreckt, bedroht oder ihnen Schaden zufügt, also in jeder Hinsicht als böser Geist erscheint, der zumeist im Auftrag des Teufels agiert.

Als Exorzismus wird in den Religionen die Praxis bezeichnet, vermeintliche Dämonen bzw. den Teufel, die in Menschen, in Tieren, in Orten oder in Dingen vermutet werden, “auszutreiben”. Wenn Menschen oder Tiere als betroffen angesehen werden, wird dies als Besessenheit bezeichnet. Der Exorzist behauptet bei seiner Tätigkeit in eine direkte Kommunikation mit dem unerwünschten Dämon zu treten, und durch dessen Beseitigung eine Befreiung oder Reintegration des „Besessenen” herbeizuführen. Die äußerlich erkennbare Form des Exorzismus reicht vom intellektuellen Dialog über das Gebet bis zum Tanz im Trancezustand.

Teufelsgeschichten soll für diese Anthologie das Synonym sein für alle Geschichten vom, über oder im Einflußbereich des Teufels. Aber auch als Synonym allen Bösen. Da der Teufel vor allem in der christlichen Religion als gefallener Engel angesehen wird, der gegen Gott rebellierte und seitdem die Welt heimsucht, sind auch alle Geschichten, von gefallenen Engeln mit einbezogen in diese Anthologie. Für wen sich noch Fragen stellen, ob seine Geschichte in diese Anthologie aufgenommen werden kann, der darf sich gerne an den bisherigen Einträgen orientieren oder einfach über die Kommentarfunktion an die Herausgeber wenden. Wir sind gespannt, was Ihr uns anbieten werdet.

Jetzt kommen wir zum bisherigen Inhalt dieser Anthologie und wünschen viel Spaß beim Goutieren der bisherigen Beiträge. Die neuesten sind mit “NEU” beschriftet, Rezensionen in Pink!:

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BUCHBESPRECHUNG: AETERNUM von Andrea Bottlinger – Rezension von Petra Weddehage

BUCHBESPRECHUNG: APARTMENT 16 von Adam Nevill – Rezension von Florian Hilleberg

BUCHBESPRECHUNG: APARTMENT 16 von Adam Nevill – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DÄMLICHE DÄMONEN von Royce Buckingham – Rezension von Günther Lietz

NEUE - HÖRSPIELBESPRECHUNG: DAS DING AUF DER SCHWELLE (Gruselkabinett 78) von H. P. Lovecraft, Marc Gruppe – Rezension von Florian Hilleberg

BUCHBESPRECHUNG: DAS PORTAL DER DÄMONEN von John Connolly. Rezension von: Petra Weddehage

DAS ULTIMATIVE EINKAUFSERLEBNIS – Shortstory von Petra Weddehage

BUCHBESPRECHUNG: DER EXORZIST [40TH ANNIVERSARY EDITION] von William Peter Blatty – Rezension von Michael Drewniok

NEU - DER GESANDTE – Mystery-Story von Cameo Flush

BUCHBESPRECHUNG: DER UNTERGANG DER HÖLLE (Hölle 2 – Horror TB 60) von Jeffrey Thomas – Rezenion von Florian Hilleberg

DIE GEFÄHRTIN – Leseprobe aus “Brannon mac Ruith – Dämon der Spiegelkrieger” von Cameo Flush

BUCHBESPRECHUNG: DIE TRAURIGE GESCHICHTE DER BRÜDER GROSSBART von Jesse Bullington – Rezensiert von Micheal Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: EINE VERSAMMLUNG VON KRÄHEN – Rezension von Michael Drewniok

GEISTER LEBEN INTENSIVER – Eine Kurzgeschichte von Anna Breitzke

BUCHBESPRECHUNG: HEXENLUST 2 von Sharon York – Rezensiert von Irene Salzmann

FILMBESPRECHUNG: HEARTLESS – Regie: Philip Ridley (GB 2009) – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: HORROR 2 – KLASSISCHE UND MODERNE GESCHICHTEN AUS DEM REICH DER DÄMONEN von Kurt Singer (Hg.) – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: IM MOND DES STYX von Alexander Lohmann – Rezension von Andrea Tillmanns

KATZENDÄMMERUNG – Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman von Arthur Gordon Wolf

LASST ALTE KNOCHEN SPRECHEN – Kurzgeschichte aus dem Story-Reader “Gestorben um zu leben (SPUKVERWALTUNG OHG)” von Margret Schwekendiek (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 2/2014 – gedrittelter Preis)

BUCHBESPRECHUNG: SOLOMONS THRON von Marc Olden – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: TEUFELSHERZ von Sabrina Qunaj – Rezension von Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: OKKULT von Peter Straub – Rezension von Armin Möhle

BUCHBESPRECHUNG: PANDÄMONIUM – DIE SCHWARZEN KÜNSTE (Band 1) – Rezension von Petra Weddehage

BUCHBESPRECHUNG: PANDÄMONIUM – DIE SCHWARZEN KÜNSTE (Band 1) – Rezension von Walter Gasper

FILMBESPRECHUNG: PARANORMAL ACTIVITY – DIE GEZEICHNETEN (USA 2014) – Regie u. Drehbuch: Christopher Landon – Rezension von Michael Drewniok

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Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Martina Müller & Felis Breitendorf

Bildrechte: “Das Böse” (Das Böse.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Zeitlinien – manchmal gehen Uhren anders”

Erstellt von Leon Ferri am 26. Januar 2015

“Zeitlinien – manchmal gehen Uhren anders”

sfbasar.de-Anthologie Band 17

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Liebe LeserInnen, liebe Community-AutorenInnen,

dass manche Uhren anders ticken zumindest als die eigene, weiß jeder, der schon mal morgens um sechs den Wecker ignoriert hat, nur um festzustellen, dass das penetrante Ding, kaum hat man sich einmal hin- und einmal hergewälzt, bereits sieben Uhr anzeigt. Oder der nervös aufs Lenkrad trommelnd die umgangssprachlich gefühlten Ewigkeiten darauf gewartet hat, dass die Ampel auf grün springt.

Aber das ist nicht das, was ich unter Zeitreisen im Sinne unserer Zeitlinien-Anthologie verstehe. Natürlich sind die eben erwähnten Dehnungen und Stauchungen der Zeit für uns Menschen höchst real, wenngleich nicht objektiv messbar. (“Entschuldige, Schatz, aber die Ampel hatte tatsächlich eine Viertelstunde Rot.”) In den Beiträgen zu dieser Anthologie dehnen und pressen wir die Zeit, fahren in die Zukunft (was wir genau genommen ständig tun) und in die Vergangenheit, verfangen uns in Zeitschleifen – und finden uns plötzlich in Parallelwelten! Aber was genau ist mit all dem gemeint?

Zeitreisen …

Gibt es Zeitmaschinen in Wirklichkeit oder sind es doch nur Hirngespinste von Science Fiction Autoren und weltfremden Wissenschaftlern? War da nicht noch was? Ach ja, die Relativitätstheorien von Einstein. Sie erlauben zumindest Zeitmaschinen, die in eine Richtung funktionieren, nämlich in die Zukunft. Sie nutzen die so genannte Zeitdilatation aus. (Sofern man schnell fliegende oder tief in einem Gravitationspotential ruhende Raumschiffe als Zeitmaschinen bezeichnen möchte.) Setzt man sich beispielsweise mit einer schnellen Rakete in Richtung Alpha Centauri (oder zu einem anderen Stern seiner Wahl) ab und kehrt nach einigen Jahren Raumschiffzeit wieder, wird man feststellen, dass seine Lieben, die auf der Erde Haus, Hof und Weinkeller gehütet haben, sehr viel schneller gealtert sind als man selbst. Das ist genau die Art, wie das so genannte Zwillingsparadoxon zustande kommt. Es gibt sogar Vorschläge von Wissenschaftlern, wie Reisen in die Vergangenheit möglich sein könnten. Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie zumindest lässt solche Lösungen zu. Ob sie aber in unserem Universum tatsächlich vorkommen oder sich möglicherweise technisch realisieren ließen, sei dahingestellt.

Ihr sollt aber keine Doktorarbeiten schreiben, bloß nicht. Wir AutorInnen haben es glücklicherweise einfacher. Wir sind nicht auf die Beschreibung der Gesetze unseres Universums im 21. Jahrhundert beschränkt – wir sind überhaupt nicht an irgendwelche Gesetze dieser Art gebunden. Die einzige Hürde, die sich uns in den Weg stellt, ist die Beschränktheit unserer eigenen Vorstellungskraft. Ich hoffe, diese Grenzen sind sehr sehr weit. Also, welcher Art auch immer eure Zeitmaschinen oder sonstigen Wege vor- und rückwärts durch die Zeit zu reisen sind, ich freue mich darauf.

… & Parallelwelten

Und was ist mit Parallelwelten gemeint, wie unterscheiden sie sich von den Alternativwelten? (Ihr könnt euch jetzt schon freuen: die Anthologie Steampunk – Retro-Science-Fiction & Alternativwelten wird es auch noch geben!) Was mir im Gespräch mit Detlef und nach längerem Grübeln immer klarer geworden ist: eine scharfe Grenze kann man im Grunde gar nicht ziehen.

1957 schlug ein junger amerikanischer Doktorand in seiner Dissertation eine neue Interpretation der Quantenmechanik vor: die so genannte Viele-Welten-Hypothese. (Sie umging einige Unschönheiten aus der immer noch vorherrschenden, aber von vielen Physikern als unbefriedigend empfundenen Kopenhagener Deutung.) Dieser junge Mann hieß Hugh Everett III. Hat der unsere Parallelwelten aus dem Hut gezaubert? Im Prinzip ja … oder auch nein. Gemäß Everetts Interpretation spaltet sich das Universum jedes mal auf, wenn ein quantenmechanisch unbestimmter Mischzustand in einen konkreten, messbaren übergeht. Alle möglichen Zustände werden dann gleichzeitig in verschiedenen parallelen Universen repräsentiert. Wenn beispielsweise ein radioaktives Isotop zerfallen könnte, entsteht ein Universum, in dem es zerfällt und eins, in dem es (noch) nicht zerfallen ist. Wenn wir davon ausgehen, dass unser Bewusstsein und etwas, was wir voller Stolz als den freien Willen bezeichnen, nicht außerhalb unseres Universum angesiedelt ist, so basieren möglicherweise auch unsere Gedanken und infolgedessen unsere Handlungen letztendlich auf quantenmechanischen Prozessen. Das heißt, für jede Entscheidung, die ich getroffen und für jede Handlung, die ich daraufhin ausgeführt oder unterlassen habe, gibt es in Everetts Multiversum eine alternative Welt, in der ich mich anders entschieden und in der ich infolgedessen anders gehandelt habe. Mein Leben hätte sich in jedem dieser Universen anders entwickelt. Aber nicht nur meins, sondern auch die Geschicke anderer Menschen, der gesamten Menschheit – einfach von allem! Das macht Alternativwelten wie die in Steampunk-Geschichten beschriebenen und andere durchaus plausibel. Soweit repräsentiert die Viele-Welten-Hypothese aber noch beide Varianten, sowohl die Alternativwelten als auch unsere Parallelwelten. Jetzt kommt der (zumindest für uns) entscheidende Punkt in Everetts Annahme: die verschiedenen Welten in seinem Multiversum stehen in keinem kausalen Zusammenhang mehr! Das bedeutet, man kann weder zwischen ihnen hin- und herspringen, noch irgendwelche Informationen zwischen ihnen austauschen.

Es scheint, als halte Everetts Theorie – und damit die moderne Physik – bis jetzt nur für die Alternativwelten eine passende Erklärung bereit. Alternativwelten wie die oft zitierte Erde, auf der Hitler den Zweiten Weltkrieg gewonnen hat oder wie in dem Roman Vandenberg von Oliver Lange beschrieben, in dem die Russen Amerika besetzen, sind Spielarten eines Was wäre, wenn-Szenarios. Eines Szenarios, das nicht notwendigerweise in der Zukunft spielt, sondern meistens in einer (alternativen) Vergangenheit oder auch Gegenwart. Alternativwelten genügen sich selbst, sie haben (wie in Everetts Interpretation) keinerlei Verbindung zu unserer Welt – und brauchen sie auch nicht. Im Gegensatz dazu sollen die Parallelwelten tatsächlich parallel zu unserer Welt, zu unseren heimischen Dimensionen existieren. (Ihr erinnert euch vielleicht an Gamma, den Freund von Micky Maus aus der vierten Dimension? In dieser Art beispielsweise.) Wichtig ist vor allem, diese Welten sollen untereinander in Kontakt treten können, durch Portale, Risse in der Raumzeit, Maschinen, Zauberei – auf welche Weise auch immer. Der Fantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt. Das impliziert natürlich, dass das keine reine Science Fiction-Anthologie sein wird. Alle Genres, die sich dieser Themen annehmen, sind gern gesehen – und gelesen.

Ihr, liebe Community-AutorInnen, seid hiermit herzlich eingeladen, eure Fantasie und eure Kreativität einzubringen, um dieses Experiment in Zeit und (“parallelen”) Räumen weiter zu spinnen und diese Anthologie mitzugestalten. Ganz explizit möchte ich an dieser Stelle auch euch, liebe LeserInnen, ermuntern, uns eure Ideen, Kritik und Anmerkungen mitzuteilen. Kein Gedanke ist zu verrückt.

Jetzt kann ich euch – und auch mir – nur noch viel Spaß wünschen beim Schreiben und Lesen.

Euer (auf’s Äußerste gespannte) Herausgeber Leon Ferri. Neue Beträge sind in Rot gekennzeichnet, neue Rezensionen in Pink!

ALMAKHAN – Fantasy-Märchen von Felis Breitendorf (NEUE FASSUNG!)

BERLIN-CENTRAL – Leseprobe aus dem Science Fiction-Roman “Time Travellers” von Margret Schwekendiek (sfb-Preisträger “Beste Leseprobe Herbst 2012″ – Geteilter Preis)

DAS HAUS MEINER ELTERN – eine fantastische Geschichte von Leon Ferri

DAS KROKODIL – Science-Fiction-Story von Werner Karl (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 1/2011)

BUCHBESPRECHUNG: DER QUANTENZAUBERER. WARP – BAND 1 von Eoin Colfer – Rezension von Iris Gasper

DIE EWIGEN STUDENTEN – Eine Kurzgeschichte von Irene Salzmann (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 1/2013 – Geteilter Preis)

DIE GESTOHLENE ZEIT – Leseprobe (Prolog) aus dem gleichnamigen Zeitreiseroman von Heike Eva Schmidt

NEU – DIE GESTOHLENE ZEIT – Leseprobe (Kapitel 1) aus dem gleichnamigen Zeitreiseroman von Heike Eva Schmidt

BUCHBESPRECHUNG: DIE NACHT DER MORLOCKS – DIE ZEITMASCHINE KEHRT ZURÜCK von K. W. Jeter – Rezension von Werner Karl

NEUE - BUCHBESPRECHUNG: DIE NEANDERTHAL-PARALLAXE von Robert J. Sawyer – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE TIME CATCHER von Richard Ungar – Rezension von Petra Weddehage

BUCHBESPRECHUNG: DIE ZEITMASCHINE von Herbert George Wells – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE ZEITMASCHINE KARLS DES GROßEN von Oliver Henkel – Rezension von Gunther Barnewald

BUCHBESPRECHUNG: HOURGLASS von Myra McEntire – Die Stunde der Zeitreisenden – Rezension von Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: HOUGLASS von Myra McEntire – Die Stunde der Zeitreisenden – Rezension von Irene Salzmann

BUCHBESPRECHUNG: IHRE GEBEINE von Howard Waldrop – Rezensiert von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: REBELLEN DER EWIGKEIT von Gerd Ruebenstrunk - Rezension von Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: SPIRALEN AUS DEM DUNKEL von Lloyd Biggle, jr. – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: SPLITTERWELTEN (Band 1) von Michael Peinkofer – Rezension von Petra Weddehage

FILMBESPRECHUNG: THE CALLER – ANRUFE AUS DER VERGANGENHEIT (GB/Puerto Rico 2010) – Regie: Matthew Parkhill – Rezensiert von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: TIMELESS von Alexandra Monir - Rezension von Yvonne Rheinganz

FILMBESPRECHUNG: TRIANGLE – DIE ANGST KOMMT IN WELLEN (GB/Australien 2009) – Regie: GB/Australien 2009 – Rezensiert von Michael Drewniok (und eine Kurz-Besprechung als Kommentar von Detlef Hedderich)

BUCHBESPRECHUNG: WO IST THURSDAY NEXT? von Jasper Fforde – Rezension von Armin Möhle

ZEITVERSCHIEBUNG – eine Kurzgeschichte von Bella C. Moremo

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Leon Ferri

Bildrechte: “Zeitlinien – manchmal gehen Uhren anders (Zeitlinien5.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Vintage – Steampunk-, Retro-Science-Fiction- und Alternativwelt-Geschichten”

Erstellt von Michael Bahner am 26. Januar 2015

“Vintage – Steampunk-, Retro-Science-Fiction- und Alternativwelt-Geschichten”

sfbasar.de-Anthologie Band 25

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

(…) In einer Wolke aus heißen Abgasen und wirbelndem Pulverschnee kommt der Cruiser zum Stehen, auf dem Parkplatz direkt vor dem Laden. Das gute Stück ist funkelnagelneu, vor knapp zehn Minuten hat er auch noch so ausgesehen. Und jetzt: bis zum Verdeck verspritzt von Dreck und Kacke aus den Straßen. Nichts mehr zu erkennen vom feuerroten, glitzernden Lack. Meine schöne Steam Lizzy wird erstmal eine Menge Streicheleinheiten brauchen, ein dampfendes Schaumbad und einen gehörigen Schuss Schmiermittel. Langsam senkt sie sich auf ihr ausgeklapptes Fahrwerk, pfötchensanft, begleitet vom sonoren Summen der Steam-Stream-Turbine – eine aufgemotzte Josh 100. Der Klang sträubt mir die Nackenhaare bis in die Spitzen, trotz der Kälte jagt er mir heiße Schauer über den Rücken, die mir den Bauch wärmen und die Lenden zum Glühen bringen. Währenddessen kämpfe ich mich durch den Schnee zum Schaufenster, fest verpackt in Trenchcoat, Schal und Handschuhe. Den Bogart bewahre ich mit der Rechten vor einem Rundflug über den Parkplatz. Hinter den beschlagenen Scheiben flimmern eine Reihe von Televisoren. Alle flackern synchron, sie zeigen dieselben Bilder, dasselbe Programm, milchig und trübe durch die Schicht kondensierter Wassertröpfchen. Aber natürlich erkenne ich ihn sofort: JFK mit dem Arm in der Schlinge. Oder sollte ich sagen: den Kopf? Sein geliebter Ford Spinup Roadster spinnt – haha, schönes Wortspiel! -, sackt auf einer Seite ab, und die Kugeln von diesem Karnickel, diesem Oswald the Rabbit oder so ähnlich, tackern den Fahrer aus dem Sitz. Gerade mal so dem Tod von der Schippe gesprungen. Möglicherweise ist was dran, dass er in der Sache Robert Zimmerman die Hände im Spiel hat. Er und das FBI sollen das Idol einer jungen aufmüpfigen politischen Bewegung gekidnappt und für ihre eigenen Ziele … naja … umerzogen haben, einen Typen, Zimmerman, der sich zusammen mit seiner schauerlichen Mundharmonika Bob Dylan nennt. Was ich in dieser Sache allerdings noch unternehmen werde, kann ich nicht sagen. Ich bin ein bisschen planlos … sagen wir uninspiriert, das hört sich besser an. (…)

Liebe LeserInnen, liebe Community-AutorenInnen,

was haben wir denn da? Die dampfgetriebenen Autos gehören zum Steampunk und die geschichtlich verdrehten, erdichteten beziehungsweise neu verwobenen Ereignisse in das Szenario einer Alternativweltgeschichte. Retro-Science-Fiction ist das alles: es gibt fliegende Autos, wir haben die Zeit rückwärts gedreht und befinden uns in einer Handlung in vergangenen Zeiten, die sich so allerdings nie zugetragen haben könnte. Was eine Alternativwelt von einer Parallelwelt unterscheidet, hat Leon Ferri bereits ausführlich und sehr anschaulich in seinem Editorial zur Zeitlinien-Anthologie beschrieben, deshalb möchte ich an dieser Stelle lediglich darauf verweisen. Nur so viel: bei Parallelwelten besteht die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Welten hin- und herzuspringen, bei Alternativwelten nicht. Das bedeutet, eine Alternativweltgeschichte spielt einzig und allein in einer alternativen Realität ohne Bezug zu anderen Welten. Prinzipiell sind also alle Steampunk-Geschichten gleichermaßen Alternativweltgeschichten. Retro-Science-Fiction-Geschichten wiederum können in unserer Welt spielen, müssen aber nicht. In ihnen werden vergangene Zeiten wieder lebendig. Allerdings sollten diese nicht zu lange zurück liegen. Am besten beschränken wir uns auf, sagen wir, die Epochen ab Anfang des 20. Jahrhunderts. Das hört sich jetzt ein bisschen restriktiv an – vielleicht ist es das, vielleicht auch nicht. Das sollte euch aber nicht davon abhalten, eure Geschichten für diese Anthologie zu nominieren. Diskutieren können wir immer noch darüber. Andere kennen sich in Steampunk-Universen bestimmt besser aus als ich, aber die Epochen dieser Geschichten liegen nach meiner Vermutung oft noch ein oder zwei Jahrhunderte davor! Ihr seht, ich habe reichlich Spielraum und Möglichkeiten, mir eure Geschichten einzuverleiben – euer Einverständnis vorausgesetzt.

Einem dieser drei Themen müssen eure Geschichten, Essays oder sonstigen literarischen Ergüsse also zuzuordnen sein. Da diese Begriffe an sich schon gemeinsame Schnittmengen implizieren (Steampunk- und in großen Teilen auch Alternativweltgeschichten sind per se im Thema Retro-Science-Fiction enthalten) und die Grenzen schon recht weit gesteckt sind, werdet ihr sicherlich keine Schwierigkeiten haben, in diese Vintage-Welten hinein zu finden.

Wieso, zum Kuckuck, heißt diese Anthologie eigentlich Vintage? Was ist Vintage überhaupt? Handelt es sich vielleicht um eine wochenendliche Fress- und Sauftour durchs Elsass, die von ortsansässigen Wirtsleuten und alkoholgeilen Tingelbrüdern und -schwestern nach dem letzten Viertele in weinseliger Eintracht aus der Taufe gehoben wurde, in dem Bestreben, unter anderem auch beider Sprachen zu vereinen? Auch wenn mir der Gedanke an das Bouquet eines würzigen Roten, der in kristallener Karaffe neben dampfenden Flammkuchen auf mich wartet, buchstäblich das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt, hat das leider nichts mit dieser Anthologie zu tun.

Zugegeben, ich musste erst recherchieren, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Da reichte es leider nicht, das betagte Englisch-Deutsch-Wörterbuch zur Rate zu ziehen, denn dort – im kleinen Gelben – fand ich nur die Weinlese. Erst im Internet wurde ich fündig und belehrt, dass es sich bei Vintage um eine Mode- bzw. Designrichtung handelt. Kleidung und Möbel wurden im Stil der 1930er bis 1970er Jahre angefertigt, in gewisser Weise in einem Retro-Look (Quelle: Wikipedia). Automobilisten haben den Begriff bereits auf Wagen ausgeweitet (Vintage Cars), die im Stil den Autos vergangener Jahrzehnte nachempfunden sind. Jetzt dehnen wir ihn noch weiter und packen alles rein, was … also … im Untertitel steht: Steampunk-, Retro-Science-Fiction- und Alternativweltgeschichten. Und warum machen wir das? Der Begriff Vintage ist kurz und griffig und weist im Wesentlich in die Richtung, die wir mit dieser Anthologie beschreiten wollen.

Liebe Community-AutorInnen, spitzt also die Bleistifte, schwärzt die Federn, entbröselt eure Tastaturen, lasst die Hirne qualmen, respektive dampfen, und rückt leeren Blättern und Festplatten zu Leibe.

Euer Herausgeber Michael Bahner … kann’s kaum erwarten. Neue Beträge sind in Rot gekennzeichnet, neue Rezensionen in Pink!

BUCHBESPRECHUNG: BONESHAKER von Cherie Priest – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DAS DOUBLE von Colin Forbes – Rezensiert von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DAS SERUM DES DOCTOR NICOLA von Petra Hartmann – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DAS ZEICHEN DES PHÖNIX – BOOKS & BRAUN von Pip Ballantine & Tee Morris – Rezension von Alisha Bionda

BUCHBESPRECHUNG: DAS ZWEITE GESICHT (Kai Meyer-Reihe 1) von Kai Meyer – Rezension von Elmar Huber

DER FALL DER GESTOHLENEN BROSCHE – Fantasy-Story von Günther Kurt Lietz

DER HUND – Science Fiction Story von Ralf Boldt

BUCHBESPRECHUNG: DER KURIOSE FALL DES SPRING HEELED JACK – BURTON & SWINBURNE 1 von Mark Hodder – Rezensiert von Andrea Tillmanns

BUCHBESPRECHUNG: DER KURIOSE FALL DES SPRING HEELED JACK – BURTON & SWINBURNE (BD. 1) von Mark Hodder – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DER QUANTENZAUBERER. WARP – BAND 1 von Eoin Colfer – Rezension von Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: DER WUNDERSAME FALL DES UHRWERKMANNES (Burton-&-Swinburne, Bd. 2) von Mark Hodder – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DER ZENSOR von Marcus Hammerschmitt – Rezension von Werner Karl

BUCHBESPRECHUNG: DER RITT AUF DER MASCHINE – STEAMPUNK EROTICS 2 von Alisha Bionda (Hrsg.) – Rezension von Elmar Huber

BUCHBESPRECHUNG: DIE JANUS-AFFÄRE – BOOKS & BRAUN 2 von Pip Ballantine & Tee Morris – Rezension von Alisha Bionda

DIE LOKOMOTIVE (Leseprobe:) Auftrag – Eine Erzählung von Marcus Hammerschmitt

BUCHBESPRECHUNG: DIE NEUEN HERSCHER – von Lyon Sprague de Camp und P. Schuyler Miller – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE RÄDER DER WELT von Jay Lake – Rezensiert von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE ZEITMASCHINE KARLS DES GROßEN von Oliver Henkel – Rezension von Gunther Barnewald

BUCHBESPRECHUNG: EIN QUANTUM TOD von Simon R. Green – Rezension von Petra Weddehage

BUCHBESPRECHUNG: ERINNERUNGEN AN MORGEN – STEAMPUNK 1 von Alisha Bionda (Hrsg.) – Rezension von Elmar Huber

BUCHBESPRECHUNG: GRAU – Eddie Russett 1 von Jasper Fforde – Rezensiert von Armin Möhle

BUCHBESPRECHUNG: IMMORALITY ENGINE – NEWBURY & HOBBES 3 von George Mann – Rezension von Alisha Bionda

NEU - Interview mit Anjès Pees von Velvet Dreams Fashion geführt von Petra Weddehage

FILMBESPRECHUNG: IRON SKY – WIR KOMMEN IN FRIEDEN – Regie: Timo Vuorensola Finnland/Deutschland/Australien 2012 – Rezension von Michael Drewniok

ISOLA LUCRETIA – Leseprobe aus dem gleichnamigen Science-Fiction-Kurzroman von Michael Pick

BUCHBESPRECHUNG: OSIRIS RITUAL – Hobbes & Newbury 2 von George Mann – Rezensiert von: Alisha Bionda

OTTERMAN´S – Leseprobe (Teil 1) aus dem Roman “Silenus” von Robert Jackson Bennett

OTTERMAN´S – Leseprobe (Teil 2) aus dem Roman “Silenus” von Robert Jackson Bennett

NEU – BUCHBESPRECHUNG: SAAT DES UNHEILS (Milkweed-Trilogie, Bd. 1) von Ian Tregillis – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: SILENUS von Robert Jackson Bennett – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: SILENUS von Robert Jackson Bennett – Rezension von Yvonne Rheinganz

UNNATURAL HISTORY – PAX BRITANNIA – Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman von Jonathan Green

UNNATURAL HISTORY – PAX BRITANNIA – Leseprobe (Teil 2) aus dem gleichnamigen Roman von Jonathan Green

VENEDIG AN EINEM WINTERTAG – Leseprobe aus dem Steampunk-Roman “Die zerbrochene Puppe” von Judith und Christian Vogt

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Michael Bahner

Bildrechte: “Vintage (Steampunk5.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

Covergestaltung: © 2012 by Michael Bahner

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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Gerline Wiencirz & Yayo Kawamura: Die ganze Welt der Lieder und Reime – Hausbuch für Große und Kleine

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 25. Januar 2015

Gerline Wiencirz & Yayo Kawamura
Die ganze Welt der Lieder und Reime – Hausbuch für Große und Kleine


arsEdition
ISBN 978-3-8458-0516-0
Kinder & Jugend
Erschienen 2015
Satz Janina Michna, München
Illustrationen Yayo Kawamura
Umfang 128 Seiten

www.arsedition.de

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Autorenporträt

Nach dem Gymnasium machte Gerline Wiencirz in der Universitätsbuchhandlung Bouvier in Bonn eine Lehre. Nach ihrer Aus- und Fortbildung zur Fachbuchhänderlin für Jura und Medizin, leitete sie die erste deutsche Kinder- und Jugendbuchhandlung Der kleine Laden, wo sie ihre große berufliche Leidenschaft für das Bilderbuch entdeckte. Bald machte sie sich als Lektorin selbständig, erhielt auch Übersetzeraufträge und begann schließlich mit dem Schreiben, welches heute ihr Hauptberuf ist.

Illustratorenporträt

Yayo Kawamura, geboren im Oktober 1967, aufgewachsen zwischen Deutschland und Tokyo, zog nach dem Mauerfall mitten ins bunte Berlin, wo sie Kommunikationsdesign studierte. Seit 2000 arbeitet sie als freischaffende Illustratorin für Zeitschriften und viele deutsche Kinder- und Jugendbuchverlage und hat inzwischen zahlreiche Bücher illustriert. Zusammen mit ihrem Mann, einer Tochter und einem Sohn lebt sie in Berlin.

Inhalt & Fazit

Das Kinderbuch “Die ganze Welt der Lieder und Reime – Hausbuch für Große und Kleine “ beinhaltet viele verschiedene Lieder und Reime zu verschiedenen Themenbereichen.

Das Buch wurde unterteilt in die großen Kapitel “Bei mir zu Haus”, “Draußen in der Natur”, “Spaß und Unsinn”, “Singen, Spielen, Tanzen”, “Die Welt um mich herum”, “Handwerk, Essen und Trinken”, “Der Sandmann ist da”, “Feste im Jahreslauf” und “Erzähl mir was”.

Die Auswahl der Lieder und Reime ist wirklich gelungen. Die Reime reichen vom simplen Abzählvers bis hin zu Eichendorfs Mondnacht. Die Lieder sind so gewählt, dass bekannte und eher unbekannte Lieder gut miteinander kombiniert wurden. Die Untergliederung in Unterkapitel brachte dem Buch sehr viel Struktur, so konnte man dank des Inhaltsverzeichnisses schnell ein passendes Lied oder einen passenden Reim auswählen.

Besonders gelungen waren die vielen wunderschönen Illustrationen, die unterstrichen, welche Inhalte über die Reime und Lieder vermittelt werden sollten. Auch hübschten sie die einzelnen Seiten auf und brachten die Kinder dazu besser hinzuschauen. Schön war auch, dass die einzelnen Kapitel durch eine zweiseitige Zeichnung eingeleitet wurden. Leider fehlte ein Farbregister zum schnellen Finden der Kapitel. Dafür gab es ein Verzeichnis der Autoren und Autorinnen und ein Verzeichnis der Lieder und Reime. So konnte man, wenn man den Titel kannte, schnell die richtige Seite finden.

Kurz um: Ein tolles Buch mit vielen verschiedenen Liedern und Reimen, die Jung und Alt Freude machen.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Amazon.de
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MIT DIESER KATEGORIE WILL SFBASAR.DE ELTERN UND LEHRER/INNEN DABEI UNTERSTÜTZEN, ALLE KINDER BESTMÖGLICHST IN ALLEN SCHULISCHEN BELANGEN ZU FÖRDERN. MEINUNGEN UND FEEDBACKS BITTE GERNE UNTER KOMMENTAR!

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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Wolfgang Hinrichs: Bildkarten Symbole der Weltreligionen

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 25. Januar 2015

Wolfgang Hinrichs
Bildkarten Symbole der Weltreligionen

Don Bosco Medien Verlag
EAN: 426017951 193 6
Bildung, Kinder & Jugend
Erschienen 2014
Umschlaggestaltung ReclameBüro, München
Layout ReclameBüro, München
Illustrationen ReclameBüro, München
Umfang 30 Karten + Begleitheft

www.donbosco-medien.de


Titel erhältlich bei Don Bosco Medien

Autorenporträt

Wolfgang Hinrichs, Theologe und Germanist, arbeitet als Religionslehrer an einer Fachoberschule für hörbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene in München.

Inhalt & Fazit

Die “Bildkarten Symbole der Weltreligionen” beinhalten zu den bekanntesten fünf Weltreligionen je sechs Symbolkarten in einer praktischen Aufbewahrungsschachtel. Zusätzlich zu den Symbolkarten gibt es ein Begleitheft, dass kurz die jeweilige Religion vorstellt, und aufzeigt, welche Symbole ausgewählt wurden.

Das Judentum ist mit der Menora, dem Davidstern, der Torah, der Kippa, der Mesusa und dem Sederteller vertreten. Im Begleittext wird kurz die Geschichte des Judentums erläutert und die Auswahl der Symbole erklärt. So wird auch beim Christentum vorgegangen. Beim Christentum wurden die Symbole Kreuz, Alpha und Omega, Fisch, Taufbecken, der gute Hirte und die Taube ausgewählt. Der Islam ist mit den Symbolen Hilal, Koran, Kalligraphie, Moschee, Misbaha und Kaaba vertreten. Der Hinduismus ist mit den Symbolen OM, Shiva, Ganesha, Abhaya-Mudra, Lotusblüte und heilige Kuh vertreten. Natürlich fehlt auch der Buddhismus nicht, der mit den Symbolen Rad der Lehre, Buddha, Endlosknoten, Khata, Mandala und Stupa aufwartet.

Alle Karten sind ausreichend groß und wurden schön illustriert. Auf der Rückseite der Karten finden sich immer die Erklärungen zu den jeweiligen Symbolen. Die einzelnen Weltreligionen wurden durch unterschiedliche Farben voneinander abgehoben. Die Texte sind recht kurz gehalten und können von Dritt- und Viertklässlern eigenständig erlesen werden.

Die Karten können in verschiedenen Kontexten in Religions-, Ethik-, und Sachunterricht eingesetzt werden. So können sie Gesprächsgrundlage im Kreis aber auch eine Unterstützung bei einer Stationenarbeit sein. Auch auf der Freiarbeitstheke können sie gut angeboten werden.

Kurz um: Sehr schönes Material zum Thema Weltreligionen.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Don Bosco Medien

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Tabu-Brecher”

Erstellt von Mona Mee am 22. Januar 2015

“Tabu-Brecher”

sfbasar.de-Anthologie Band 23

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Was bedeutet “Tabu“? – Schon Platon legte in seinem Werk „Der Staat“ 433 v. Chr. einzuhaltende Tabus fest. So solle der Dichter nichts entwerfen, was den Ideen des Gesetzlichen, Gerechten, Schönen und Guten entgegenstünde, noch solle ihm erlaubt sein, seine Schöpfung irgendeiner privaten Person zu zeigen, bevor er sie nicht den dazu berufenen Zensoren und Gesetzeshütern zugänglich gemacht habe und diese zufrieden gewesen seien.

Sigmund Freud erklärt das Tabu in seinem Werk „Totem und Tabu“ so: „Das Objekt des Begehrens ist häufig auch das Objekt, mit dem man nicht in Kontakt kommen darf. Dieser Kontakt darf oft nicht einmal auf metaphorische und intellektuelle Weise stattfinden.” Wenn man diesen Gedanken des Vaters des Psychonalayse folgt, dann gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Formen von Tabus: Handlungs- und Darstellungsverbote, Denk- und Sprechverbote. Das wohl bedeutendste Tabu ist vielleicht das Inzest-Tabu: Sexuelle Beziehungen zwischen Verwandten obliegen so gut wie in der gesamten Menschheitsgeschichte kulturübergreifend bis zum heutigen Moment einem strengen Tabu. Anthropologen bezeichnen das Inzest-Tabu als den Grundstein der menschlichen Zivilisation überhaupt, also ein positives Beispiel eines Tabus. Es gibt darüberhinaus Unmengen von Tabus, die gesellschaftlich, politisch oder religiös fundiert sind, die hier aufzuzählen den Rahmen dieses Editorials sprengen würde. Wer mehr über dieses Tema wissen möchte, dem sei hier folgender Titel empfohlen: Tabu und Tabubruch in Literatur und Film.

Was bedeutet denn nun der Titel “TABU-BRECHER”? Welche Tabus sollen für und in den Beiträgen dieser Anthologie gebrochen werden? Den Herausgebern ist natürlich bewußt, dass dies eine Gradwanderung ist und wir daher selbstverständlich jeden Beitrag vorher anschauen und jegliche verbotene Veröffentlichungen und diskriminierende Beiträge hier nicht veröffentlichen werden. Wo jetzt genau die Grenze liegt, was hier in diese Anthologie hineingehört und was nicht, ergibt sich am besten dadurch, dass man sich die bisherigen Beiträge anschaut und diese als Maß ansieht, was wir von den Autoren erwarten, die hier gerne ihre Beiträge aufgenommen haben möchten. Schauen wir also gemeinsam auf die bisherigen Beiträge dieser Anthologie – der neueste Beitrag ist gekennzeichnet:

BLOGEINTRAG:: 12.12.2012 – Penisverstümmelung wird Elternrecht – auf fachanwalt-fuer-it-recht.blogspot.de

ALTE TRADITIONEN HABEN AUCH IHR RECHT! – Eine Kurzgeschichte von Martina Müller

ARTIKEL 5 – Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman von Kristen Simmons

ARTIKEL 5 – Leseprobe (Teil 2) aus dem gleichnamigen Roman von Kristen Simmons

ARTIKEL: Beschneidung des männlichen Gliedes – weil das männliche Glied und damit der Mann etwas Böses und Gefährliches sind. Ergänzende Gedanken von Dr. Bernd Holstiege. Buchempfehlungen von Detlef Hedderich

ARTIKEL: Betrachtungen zum Begleitband “Haut ab! Haltungen zu rituellen Beschneidung” der Ausstellung im jüdischen Museum in Berlin – Eine Besprechung von Dr. Bernd Holstiege

BUCHBESPRECHUNG: BETWEEN LOVE AND FOREVER von Elizabeth Scott – Rezension von Irene Salzmann

DAS LEBEN: EINE HANDVOLL TON? – Eine Kurzgeschichte von Martina Müller


DAS SPÄTE ERBE DER ROTEN KHMER – ein Science Fiction-Szenarium von Felis Breitendorf

BUCHBESPRECHUNG: DER FALL PEGGY – DIE GESCHICHTE EINES SKANDALS  – Rezension von Petra Weddehage

DER NETTE NACHBAR VON NEBENAN (Urfassung) – eine obsessive Kurzgeschichte von Felis Breitendorf

BUCHBESPRECHUNG
: DER SPEZIALIST von Mark Allen Smith – Rezension von  Sabine Kettschau

BUCHBESPRECHUNG:
DER ZUCKERKREML von Vladimir Sorokin – Rezension von Gunther Barnewald

DIE DELIKATESSE (Überarbeitete Fassung) – eine phantastische Story von Felis Breitendorf

DIE GEFÄHRTIN – Leseprobe aus “Brannon mac Ruith – Dämon der Spiegelkrieger” von Cameo Flush

ARTIKEL: Die unheimliche (Volks-)Krankheit Depression – zum 5. Jahrestag des Suizids von Robert Enke – gesellschaftliche und kulturelle Aspekte und Spekulationen – ein Artikel von Bernd Holstiege. Buchtipp von Detlef Hedderich

BUCHBESPRECHUNG: DIE WEISSEN SCHATTEN DER NACHT von Sabine Klewe – Rezension von Iris Gasper

EIN HÄUFCHEN ELEND – Shortstory von Mona Mee

EINE GESCHLECHTSIDENTITÄTSSTÖRUNG IST KEIN ZUCKERSCHLECKEN! – eine Kurzgeschichte von Mona Mee (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 2/2012)

FACEBOOK-FREUNDINNEN FÜR IMMER! – Eine Kurzgeschichte von Mona Mee

BUCHBESPRECHUNG: FINKENMOOR von Myriane Angelowski – Rezension von Iris Gasper

ARTIKEL: Geschwisterehe -  Ist Inzest so traumatisch, daß er in allen zivilisierten Kulturen geächtet werden muß? – Karlsruhe entscheidet. – Ein Artikel von Bernd Holstiege unter Mitarbeit von Claudia Schulmerich

HABEN SIE ETWAS GEGEN ANTIAUTORITÄT? – Eine Kurzgeschichte von Irene Salzmann

ICH HATTE NOCH NIE EINE INTIME BEZIEHUNG ZU EINER FRAU – Eine Shortstory von Martina Müller und Ottmar Holdersen

PATCHWORKFAMILIENGLÜCK – Eine Kurzgeschichte von Mona Mee (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 4/2013 – geteilter Preis)

NEU - SIEBEN SCHWANGERE MÄDCHEN – Eine Shortstory nach leider wahren Begebenheiten von Tröpfchen Kakadu

BUCHBESPRECHUNG: TODESGEIL von Bryan Smith – Rezension von Rebecca Humpert

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Außerdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muß das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Summe über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A.
Mona Mee und Felis Breitendorf

Bildrechte: “Tabu-Brecher” (tes-tabu2.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Die frühen Fälle der Milena Himiko Komore”

Erstellt von Petra Weddehage am 20. Januar 2015

Die frühen Fälle der Milena Himiko Komore

sfbasar.de-Anthologie Band 34

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Liebe Autoren, Künstler, Maler, Gedichteschreiber…kurz und gut: An alle Liebhaber unserer kleinen Raumfahrerin.

Die vorliegende Anthologie “DIE FRÜHEN FÄLLE DER MILENA HIMIKO KOMORE – BEAMTIN IM DIENSTE DER EXTERNEN RAUMKONTROLLE DER VEREINTEN PLANETENSYSTEME” ist als Ergänzung zu der Anthologie “Die Abenteuer der Milena Himiko Komore” zu verstehen. Ist die Zuersterschienene noch als Episoden-Geschichte, die fortlaufend die Entwicklung unserer Protagonistin schildert, konzipiert, soll die vorliegende Ausgabe Abenteuer, bzw. Kriminalfälle der Protagonistin in Form von Kurzgeschichten präsentieren. Diese handeln zeitlich vor dem Geschehen der Episodengeschichte und machen es möglich, dass auch alle, die Lust dazu haben, sich daran beteiligen können.

Die junge Frau, Milena Himiko Komore, ist Beamtin und arbeitet als Ermittlerin für die externe Raumkontrolle (ERK). Sie untersucht Kriminalfälle oder klärt außersolare Probleme, für die Regierung der Vereinten Planeten (VPS). Dazu nutzt sie alle Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung stehen, mitunter ist sie auch als verdeckte Ermittlerin oder eingeschleuste Agentin tätig. Im Normalfall haben alle Planetensystem ihre eigenen Polizeibehörden. Die militärische Macht der VPS beschützt alle angeschlossenen Systeme durch die Stationierung eines Baseringes, in dem im Notfall die VPS eine ihrer riesigen Raumstationen (eine BASE) durch den Quantenraum schickt, in der sich eine ganze Armada an Kampfraumschiffen und anderen Gerätschaften befinden.  Die ERK ist hingegen sowas wie eine überregionale Polizei, wenn es um Fälle geht, die über ein Planetensystem hinausgehen und eher kriminalistische Fähigkeiten zur Lösung erforderlich machen und weniger militärische. Hier kommt auch unsere Protagonisitin zum Einsatz, die wir hier gerne in Form von Kurzgeschichten vorstellen möchten.

Natürlich sollen auch andere Formen neben der der Kurzgeschichte Eingang finden. Sei dies nun in Form eines Gedichtes, einer erotisch angehauchten Dark-Criminal-Story oder was sonst an kreativen Ideen in Euren Köpfen entstehen mögen.

Oder fühlt ihr Euch animiert, einen Song für Milena zu komponieren? Dann haut in die Tasten: Klavier, Computer oder Ähnliches. Danach her damit als Datenfile.

Ihr traut Euch nicht? Nur Mut, für diese Kurzgeschichten-Anthologie benötigt ihr eigentlich keine Vorkenntnisse. Wollt Ihr die trotzdem, dann schaut Euch einfach das Erste Abenteuer der zuerst erschienen Anthologie an. Bedenkt aber bitte immer: die Geschichten sollten zeitlich vor den Ereignissen der anderen Anthologie stattgefunden haben, was auch bedeutet, dass unsere Raumfahrerin noch nicht mit dem künstlichen Arm und dessen Fähigkeiten ausgestattet ist.

Wer unsicher ist, schreibt einen kurzen Kommentar, dann greifen wir Euch selbstverständlich unter die Arme. Ihr seit nicht alleine!

Die Herausgeber.

BUCHBESPRECHUNG: DER FALL PEGGY – DIE GESCHICHTE EINES SKANDALS  – Rezension von Petra Weddehage

BUCHBESPRECHUNG: DER WIDERSACHER von Michael Connelly – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE WEISSEN SCHATTEN DER NACHT von Sabine Klewe – Rezension von Iris Gasper

CUBA-LIBRE MIT EINEN SCHUSS GIN UND EINEM SPRITZER ANGOSTURABITTER – Science Fiction-Shortstory von Martina Müller

DAS SCHWEIGEN DES TODES – Auktoriale Science Fiction-Kriminalkurzgeschichte von Detlef Hedderich und Marianna Müller (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 3/2014 – gedrittelter Preis)

DIE PENGUS VON PARGON IV – Shortstory von Mona Mee

DIE VERLORENEN KOLONIEN – Science Fiction-Fortsetzungsgeschichte (Teil 1) von Detlef Hedderich und Cameo Flush

NEU - DIE VERLORENEN KOLONIEN – Science Fiction-Fortsetzungsgeschichte (Teil 2) von Detlef Hedderich und Cameo Flush

EIN DOPPELTER AUFTRAG – SF-Krimi von Martina Müller und Detlef Hedderich (sfb-Preisträger Platz 3 im Storywettbewerb 3/2013)

GLÜCKSBRUNN-ORBITAL – Sience Fiction-Kriminal-Satire von Mona Mee

HERZLICH WILLKOMMEN IM SONNENTAL AUF DEM PLANETEN SIGMA SOLARIS IM PLANETENSYSTEM KUPERNIKUS II – Eine Science Fiction-Kurzgeschichte von Petra Weddehage und Marianna Müller

MEIN NEUER JOB IN BAHABAS – Science Fiction-Kriminalkurzgeschichte von Detlef Hedderich

NEMESIS – eine Science-Fiction-Geschichte von Leon Ferrr (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 3/2014 – gedrittelter Preis)

BUCHBESPRECHUNG: PARASITEN (Christian Beyer 7) von Marina Heib – Rezensiert von Alisha Bionda

WIR SIND DIE GUTEN! – Science Fiction-Kriminalgeschichte (Teil 1) von Detlef Hedderich und Marianna Müller

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

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Das sfbasar.de-Team
i.A. Petra Weddehage und Detlef Hedderich

Bildrechte: DIE FRÜHEN FÄLLE DER MILENA HIMIKO KOMORE” (milena-antho-cover.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

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