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Archiv für die 'Buchrezension' Kategorie

Liz und Colin Murray: Das Keltische Baumorakel – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. August 2014

Liz und Colin Murray
Das Keltische Baumorakel

Königsfurt-Urania Verlag
ISBN 978-3-86826-756-3
Kelten, Orakel, Kartendeutung
Box mit 25 Orakelkarten, Begleitbuch/Anleitung
Paperback: Seiten/Umfang ca. 128 S., durchgängig farbig – 18,0 x 12,0 cm
Illustriert von Card, Vanessa

www.koenigsfurt-urania.com

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Vorwort

Da ich (leider) weder Druide bin, noch die Fähigkeit habe aus Karten Aussagen zu lesen, beschränke ich mich bei dieser Rezension auf die „greifbaren“ Aspekte.

Sie beleben Tausende von Fantasy-Romanen, wahrscheinlich Hunderte von Filmen, füllen ungezählte ernsthafte und sicher auch weniger glaubwürdige Abhandlungen in Büchern über ihr Tun und Wirken: die Druiden. Kinder und Teenager (und ein wenig in die Jahre gekommene Asterix-Fans) kennen natürlich Miraculix, den Druiden der Gallier. Die Engländer oder Briten werden ganz sicher zuerst an Merlin denken; wir restlichen Festland-Europäer – wenn überhaupt – an „moderne“ Druiden, die sich in Stonehenge oder an anderen mystischen Orten aufhalten, scheinbar geheimnisvolle Dinge tun und befremdliche Rituale vollziehen, deren Sinn nur Eingeweihte verstehen. Ob jeder der „aktuellen“ Druiden selbst versteht, was er da tut oder zumindest so tut, als würde er (oder sie) es verstehen, darf man sicher anzweifeln.

Historischer Hintergrund

Das ändert aber nichts daran, dass Druiden in vielen Gesellschaften wirklich gelebt haben und dort hochangesehene, vielleicht sogar gefürchtete Männer – und Frauen (!) – waren. Denn dass es auch weibliche Druiden gab, ist mittlerweile belegt. Die Blütezeit der Druiden liegt rund 2000 Jahre in der Vergangenheit … im von Römern besetzten Britannien, auf dem Kontinent im Gebiet der Gallier und anderen keltischen Stämmen in halb Europa. Wie wichtig die Druiden der damaligen Zeit waren, belegt allein schon die Tatsache, dass die Römer die Insel Mona – das Zentrum des britischen Druidenkultes – während ihrer Invasion Britannias zerstörten und fast alle Druiden niedermetzelten, um so den Britanniern, Pikten und Kaledoniern ihr religiöses Rückgrat zu brechen.

Die Kelten – die ja kein geschlossenes Volk oder eine einheitliche Zivilisation bildeten, sondern in eine Vielzahl von kleineren Völkern und Stämmen aufgeteilt waren – hatten meist männliche, aber eben auch weibliche Druiden, die als Wahrsager, Heiler, religiöse Führer, Berater und sogar als Politiker fungierten. Ihr Rat war in vielen Fällen ausschlaggebend für die Entscheidungen der Stammesfürsten und Könige.

Doch woher zogen sie ihre Weisheit? Woraus schöpften sie ihre Erkenntnisse?

Die exakte Beobachtung der irdischen Natur, der Tierwelt und des Himmels mit all seinen für die damalige Zeit zauberhaften Erscheinungen, ermöglichte es den Druiden, ein Wissen anzusammeln, das auf die uneingeweihten Bauern, Handwerker, Krieger und Anführer wahrlich magisch wirken musste. Ein Druide musste sich einer 9-jährigen Ausbildung unterziehen, bevor er in den Rang eines Meisters aufsteigen konnte. Neben den verschiedensten Künsten erlernten die Druiden auch eine geheime Zeichensprache, mit derer sie sich untereinander unterhalten konnten, ohne dass danebenstehende Personen die Gesten interpretieren konnten.

Das Keltische Baumorakel

Eine der Methoden, das Schicksal einzelner Menschen, evtl. sogar ganzer Gruppen vorherzusagen und zu deuten, ist das Keltische Baumorakel. Liz und Colin Murray führen die betreffenden Bäume gesondert auf und erklären deren Bedeutung, den realen floralen Hintergrund, sowie deren Auslegung. Sie geben anhand von Fallbeispielen eine Anleitung für jene, die sich mit dieser Art der Weissagung eingehender beschäftigen oder gar selbst zum Baumdeuter entwickeln möchten. Das kleine Handbuch bietet dazu auch eine kleine Einführung in die Ogham-Schrift und deren Wurzeln.

Es muss aber erwähnt werden, dass die Druiden nur auf mündlich überliefertes Wissen vertrauten und keine schriftlichen Dokumente oder Artefakte existieren, die einen tieferen Einblick in ihr tatsächliches Leben und Wirken erlauben würden. Einzig auf rund 300 Reliefsteinen – meist aus Britannien – sind Symbole, Runen und manchmal auch Ogham-Zeichen zu finden. Doch gerade dieses Fehlen umfangreicher Texte macht die Druiden umso faszinierender. Das Keltische Baumorakel ermöglicht uns einen winzigen Blick in diese vergangene Zunft. Und vielleicht erlaubt es einer/einem versierten Kartenleger/in doch Einblicke in Zeiten und Räume, die uns Unwissenden für immer verborgen bleiben werden …

Ach ja … tatsächlich hat mir das Keltische Baumorakel – zumindest das Begleitbuch – einige Informationen geliefert und bestätigt, die ich für “meine” Druiden in meinen Fantasy-Romanen recherchiert hatte. Wahrscheinlich hat es sogar dafür gesorgt, dass ich immer wieder Druiden als wichtige Romanfiguren einsetzen werde.

Copyright © 2014 by Werner Karl
www.wernerkarl.org

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Untot – Wiedergänger-, Gespenster-, Geister- & Zombiegeschichten”

Erstellt von Margret Schwekendiek am 14. August 2014

“Untot – Wiedergänger-, Gespenster-, Geister- & Zombiegeschichten

sfbasar.de-Anthologie Band 24

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Der Begriff Untot ist ein weit gefasstes Feld, wie schon die Unterschrift unter dem Titel zeigt. Fast jeder von uns kennt Grusel- und Geistergeschichten und kann sich recht einfach in die entsprechende Atmosphäre hineindenken. Ist die Geschichte gut, läuft uns beim Lesen ein wohliger Grusel über die Haut, und manchmal geht der Blick erschreckt hoch, wenn im Haus unerwartet ein Knacken zu hören ist. Neben Geistererscheinungen und harmlosen Gespenstern bieten sich auch die Gonger von der Nordseeküste als Thema an, genauso wie Weiße Frauen, kopflose Reiter oder die Arbeit eines Parapsychologen. Und selbst Engel kann man zu den Untoten zählen, denken wir dabei mal an Schutzengel oder solche, die an den immer gleichen Stellen auftauchen, um auf etwas aufmerksam zu machen. Es können aber auch gefallene Engel sein, die sich zwischen Himmel und Hölle herumtreiben. Ich würde mich freuen, wenn sich die Community heftig beteiligt, das Thema Untot bietet viel Raum für phantastische Geschichten. Ebenso freue ich mich über viele Kommentare zu diesem Thema.

Und jetzt die Beiträge, der neuste ist in rot gekennzeichnet:

AUFERSTANDEN (Leseprobe zu:) DER FÜRST DER SKORPIONE – Science Fiction-Roman von Marcus Hammerschmitt

BUCHBESPRECHUNG: AUFERSTEHUNG von Brian Keene – Rezension von Florian Hilleberg

AUS DEM TAGEBUCH EINES LEHRERS – Eine Kurzgeschichte von Irene Salzmann (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 2/2013 – geteilter Preis)

BUCHBESPRECHUNG: DARK LOVE von Lia Habel – Rezension von Alisha Bionda

BUCHBESPRECHUNG:
DARK LOVE von Lia Habel – Rezension von Yvonne Rheinganz

FILMBESPRECHUNG: DAS GRAUEN (Kanada 1980) – Regie: Peter Medak – Rezensiert von Michael Drewniok

FILMBESPRECHUNG: DEAD SET (GB 2008) – Regie: Yann Damange – Rezensiert von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DER LETZTE TAG von Adam Nevill – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DER MANN, DER ZU WEIT GING. GESPENSTERGESCHICHTEN von E. F. Benson – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE FLÜSSE VON LONDON (Peter Grant 1) von Ben Aaronovitch – Rezensiert von Alisha Bionda

NEU - DIE GEISTERSTAFFEL – Eine Science Fiction Kurzgeschichte von Miriam Kleve

BUCHBESPRECHUNG: DIE RÜCKKEHR (Niceville 2) von Carsten Stroud – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE STADT, DIE DAS ATMEN VERGAß von Kenneth J. Harvey – Rezensiert von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE UNTOTEN VON VERIDON von Tim Akers – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE ZOMBIES von Thomas Plischke – Rezension von Alisha Bionda

GEISTER LEBEN INTENSIVER – Eine Kurzgeschichte von Anna Breitzke

BUCHBESPRECHUNG: HAUS DER BÖSEN LUST von Edward Lee – Rezensiert von Elmar Huber

GESPENSTER, CHAOS – INVENTUR – Leseprobe aus dem Story-Reader “Gestorben um zu leben (SPUKVERWALTUNG OHG)” von Margret Schwekendiek

GRAUES LAND – Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman von Michael Dissieux

GRAUES LAND – Leseprobe (Teil 2) aus dem gleichnamigen Roman von Michael Dissieux

BUCHBESPRECHUNG: HAUNTED HOUSES – SPUKHÄUSER: ENGLISCHE GRUSELGESCHICHTEN von Anne Rademacher (Hrsg.) – Rezension von Irene Salzmann

LASST ALTE KNOCHEN SPRECHEN – Kurzgeschichte aus dem Story-Reader “Gestorben um zu leben (SPUKVERWALTUNG OHG)” von Margret Schwekendiek (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 2/2014 – gedrittelter Preis)

BUCHBESPRECHUNG: LEICHENFRESSER von Brian Keene – Rezension von Michael Drewniok

MIT ZÄHNEN UND KLAUEN – Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman von Craig DiLouie

NEW EDEN – Fantasy-Kurzgeschichte von Susan Ott (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 2/2013 – geteilter Preis)

PACK DEN ZOMBIE IN DEN TANK – Eine Kurzgeschichte von Anna Breitzke

POLTERGEIST – Phantastische Kurzgeschichte von Susan Ott

BUCHBESPRECHUNG: RETURN MAN von V. M. Zito – Rezension von Michael Drewniok

FILMBESPRECHUNG: STATIC – BEWEGUNGSLOS (USA 2012) – Regie: Todd Levin – Rezension von Michael Drewniok

STRASSENFUND – Eine visionäre Erzählung von Mona Mee

STRASSENFUND – Eine visionäre Erzählung (Überarbeitete Fassung) von Mona Mee und Anna Breitzke (Überarbeitung) (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 1/2014)

STRASSENFUND – Eine visionäre Erzählung (überarbeitete Fassung) von Mona Mee und Martina Müller (Überarbeitung)

FILMBESPRECHUNG: THE AWAKENING – GEISTER DER VERGANGENHEIT (GB 2011) – Regie: Nick Murphy – Rezensiert von Michael Drewniok

FILMBESPRECHUNG: THE CABIN IN THE WOODS (USA 2011) – Regie: Drew Goddard – Rezensiert von Michael Drewniok

FILMBESPRECHUNG: THE CHAIR (Kanada 2007) – Regie: Brett Sullivan – Rezension von Michael Drewniok

FILMBESPRECHUNG: THE HAUNTING OF HELENA (Italien 2012) – Regie: Christian Bisceglia u. Ascanio Malgarini – Rezensiert von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: THE NEW DEAD. Die Zombie-Anthologie von Christopher Golden (Hg.) – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: TOD IM BLAUSEE von Bernhard Borge – Rezensiert von Michael Drewniok

FILMBESPRECHUNG: WARM BODIES – ZOMBIES MIT HERZ (USA 2012) – Regie u. Drehbuch: Jonathan Levine – Rezensiert von Michael Drewniok

FILMBESPRECHUNG: ZOMBIES ANONYMOUS (USA 2006) – Regie/Drehbuch/Schnitt: Marc Fratto – Rezension von Michael Drewniok

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Außerdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muß das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Anna Breitzke

Bildrechte: Untot – Wiedergänger-, Gespenster-, Geister- & Zombiegeschichten” (Zeichnung untot.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

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Hickman, Tracy: Wayne of Gotham. Ein Batman-Roman – ZWEIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 13. August 2014

Hickman, Tracy
Wayne of Gotham

Ein Batman-Roman

Verlag :      Panini
ISBN :      978-3-8332-2874-2
Einband :      Englisch Broschur
Preisinfo :      12,99 Eur[D] / 13,40 Eur[A] / 19,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 11.11.2013
Seiten/Umfang :      320 S. – 21,5 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      16.06.2014

Der heimtückische Mord an Martha und Thomas Wayne markierte den qualvollen Moment, der aus dem Milliardärssohn Bruce Wayne den dunklen Ritter Batman machen sollte. Der Fledermausmann selbst hat den Fall längst zu den Akten gelegt und das Geheimnis seiner wahren Identität ist wohlbehütet. Doch als ein unerwarteter Gast Wayne Manor heimsucht und beginnt unangenehme Fragen zu stellen, wird Batmans Welt in Ihren Grundfesten erschüttert …

Bestseller-Autor Tracy Hickman dürfte den meisten Fantasy-Fans durch seine Arbeiten an Drachenlanze und Vergessene Reiche bekannt sein. Er arbeitete als Game Designer und Co-Autor an vielen Projekten des Dungeons&Dragons-Entwicklers TSR mit. Aus seiner Feder stammen über 30 Romane. Er lebt in St. George im US-Bundesstaat Utah.
www.trhickman.com

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BESPRECHUNG
Bruce Wayne und alle Einwohner Gothams erhalten eine Einladung zu einem Event, dessen Ort jedoch nicht genannt wird. Zeitgleich manipuliert jemand teils anständige Bürger wie Commissioner Gordon, teils psychopathische Schurken wie den Joker, die Batman bzw. seinem Alter Ego kryptische Botschaften zukommen lassen. Einer attraktiven Frau, die sich Amanda Richter nennt, gelingt es, in den gesicherten Garten von Bruce‘ verstorbener Mutter Martha einzudringen, ohne dass Alarm gegeben wird. Geheimnisvolle Dokumente tauchen auf, in denen angedeutet wird, dass Bruce‘ gleichfalls ermordeter Vater Thomas in dunkle Machenschaften verstrickt war, die von Butler Jarvis Pennyworth gedeckt wurden, bis dieser das schwere Erbe seinem Sohn Alfred übertrug.

Dass Alfred schweigt, obwohl Bruce die Wahrheit von ihm fordert, treibt einen Keil zwischen die Männer mit der Folge, dass Alfred entlassen wird. Auf sich allein gestellt versucht Bruce – nicht Batman! -, das Rätsel aus der Vergangenheit zu lösen und gerät in tödliche Gefahr.

Für gewöhnlich lassen es sich Comic-Autoren nicht nehmen, einen Roman über einen Helden zu schreiben, dessen Serie sie geholfen haben mitzugestalten. Diesmal versucht sich an „Batman“ Tracy Hickman, den man bislang als Autor diverser Bücher zu populären Brett- und PC-Games kennt (allen voran die „Dragonlance“-Reihe, die in den Augen vieler Rollenspieler Kult ist, von ‚normalen‘ Fantasy-Fans oft jedoch als Alternative zur Schlaftablette erachtet wird). „Wayne of Gotham“ ist sein erster Roman über eine Comic-Figur, doch da es auch diverse „Batman“-Games gibt, ist sich Tracy Hickman letztendlich treu geblieben – und hat sich gegenüber z. B. „Dragonlance“ deutlich gesteigert.

Die Handlung des Buchs spielt auf zwei Ebenen: im Gotham der Gegenwart (2014) und dem der 1950er Jahre (1953 – 1958). Akteure sind zum einen Bruce Wayne/Batman und Alfred Pennyworth sowie mehr oder minder bekannte Nebenfiguren bzw. Thomas Wayne, Martha Kane, Jarvis Pennyworth und jene Personen, die damals zu ihrem Umfeld zählten. Es tauchen in der Gegenwartshandlung einige namhafte Schurken in kleinen Szenen auf, doch Batmans Freunde und Verbündete werden nicht einmal erwähnt (Robin, Nightwing, Catwoman, Huntress, Azrael usw.).

Zunächst verlaufen die beiden Handlungsstränge getrennt voneinander, aber dem Leser ist natürlich klar, dass die Geschehnisse in der Vergangenheit Konsequenzen in der Gegenwart nach sich ziehen. Das Bild von Bruce‘ Eltern, das bei vielen noch auf dem 1940er-Jahre-Szenario beruht, wurde modernisiert, ja, auf den Kopf gestellt. Hier werden Thomas und Martha nicht als konservatives Paar geschildert. Thomas versuchte, der Fuchtel seines machtbewussten Vaters zu entkommen, indem er Arzt statt Unternehmer wurde, und doch trat er das Erbe an und nutzte die ihm gegebenen finanziellen Möglichkeiten zur Realisierung eines Traumes, der zu einem Albtraum wurde. Martha bemühte sich gleichfalls auszubrechen, indem sie als Party Girl von sich reden machte und sich mit den falschen Männern einließ. Tatsächlich ist sie mit einer Bitte der Auslöser jener Katastrophe, die Thomas Gewissensbisse verursachte und den Sohn der beiden Jahre später einholte.

Bruce wiederum ist ein Mann von 51 Jahren, der seinen Zenit bereits überschritten hat und mittels eines High-Tech-Anzugs und diverser Gadgets seine schwindenden Kräfte ausgleicht. Nach wie vor betrachtet er die Verbrechensbekämpfung als seinen ‚heiligen Kreuzzug‘, und er ist ein Einzelgänger. Als der Stein ins Rollen kommt, weiß er sofort, dass man ihm eine Falle gestellt hat und die Vergangenheit seiner Familie nicht dem entspricht, was er immer glaubte, auch aufgrund der heimlichen Arbeit von Jarvis und Alfred. Da er die Wahrheit herausfinden und Unbeteiligte retten will, lässt sich Bruce auf das perfide Spiel ein, das von einem Unbekannten geschickt inszeniert wird.

Dieser will nicht Batman – er weiß nicht einmal, dass Bruce und Batman ein und dieselbe Person ist -, sondern den bekannten Wayne-Sprössling, der infolgedessen auch die meiste Recherche betreibt und sich in heikle Situationen begibt, die für ihn ohne Anzug bedrohlich sind. Darum der Titel „Wayne von Gotham“, denn Batman steht hier nicht im Mittelpunkt, auch wenn er für relativ wenig (!) Action sorgt. Interessanterweise reflektiert Bruce kaum. Die Vergangenheitssequenzen und seine Nachforschungen sprechen für sich und ersetzen langwierige Überlegungen, die seinem Vater erlaubt sind. Das fällt nicht weiter auf, weil die Rückblenden gut greifen. Das Ende überrascht auf mannigfaltige Weise, auch wenn ein Aspekt davon vorhersehbar war und dem Autor die Option auf eine Fortsetzung offen hält.

Alles in allem ist „Wayne of Gotham“ ein spannender „Batman“-Roman, der die Weiterentwicklung von Tracy Hickman vor Augen führt und den Fans des „Dunklen Ritters“, die nicht ausschließlich auf Comics fixiert sind, ein kurzweiliges Lesevergnügen bietet, in dem nicht die Fledermaus, sondern der Mann Bruce Wayne im Fokus steht.

Copyright © 2014 by Irene Salzmann (IS)

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Nina Blazon: Der dunkle Kuss der Sterne – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. August 2014

Nina Blazon
Der dunkle Kuss der Sterne

cbt-Verlag, München, 02/2014
HC mit Schutzumschlag
All Age Fantasy, Romantic Mystery
ISBN 978-3-570-16155-5
Titelgestaltung von Kathrin Schüler unter Verwendung von Fotos von shutterstock/Marilyn Barbone
Autorenfoto von Isabell Grubert

www.cbt-verlag.de
www.ninablazon.de
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Canda lebt in Ghan. Sie ist eine der privilegiertesten Mitglieder ihrer Gesellschaft und soll schon bald mit ihrem zukünftigen Ehemann ein wichtiges Amt, das der Meghana, bekleiden. Doch als sie am Hochzeitsmorgen erwacht, ist alles anders. Von ihren vier Gaben fehlt ihr die der alles überstrahlenden Schönheit, für die Kriege geführt werden und die Menschen dazu bringt, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Ihr Verlobter Tian ist zudem verschwunden.

Die junge Frau kann einfach nicht glauben was mit ihr passiert. Eben war sie noch ein geachtetes Mitglied ihres Hauses, doch urplötzlich werden ihr alle Privilegien genommen. Sie wird eingesperrt, soll ihre übrigen Gaben für das Wohl der Stadt Ghan einsetzen – und das für den Rest ihres Lebens. Ein wahrer Albtraum beginnt für Canda. Diese entwickelt jedoch ungeahnte Kräfte und einen unglaublichen Freiheitsdrang. Canda gelingt die Flucht. Mit Hilfe eines jungen Mannes, den ihr die Herrscherin Ghans deren Nachfolgerin sie werden sollte, zur Seite stellt, macht sie sich an die Verfolgung ihres entführten Geliebten. Schnell erhärtet sich der Verdacht, dass es ausgerechnet der geliebte Mann war, der sie betrogen und ihrer Gabe beraubt hat. Auf ihrem Weg zu Tian trifft die junge Frau auf die Menschen, denen sie vorher keinerlei Beachtung geschenkt hat. Das einfache Volk von Ghan leidet große Not. Unmerklich verändert sich die Einstellung Candas zu Gunsten jener, und ihr Beschützer Amadar verursacht ihr Herzflattern.

Nina Blazon schafft es virtuos, die Geschichte der Bewohner Ghans aus der Sicht von Canda zu erzählen. Schnell kann sich der Leser einen Überblick über die Welt, in der die junge Frau lebt, verschaffen. Sehr schön wird die Entwicklung, die Canda während ihrer Abenteuer durchmacht, geschildert. Erst als sie merkt, dass sie Ihr ganzes Leben in einem goldenen Käfig wohnte und so ihr Denken stark beeinflusst wurde, beginnt sie, sich von ihrer Vergangenheit zu lösen. Tian ist hierbei eher eine Randfigur, der jedoch der Auslöser für Candas Misere ist. Er ist nicht der liebende Mann, der er vorgibt zu sein.

Als wundervoller und sehr attraktiver Gegenpart zu ihm wird Canda der mysteriöse  Amadar an die Seite gestellt. Er ist ebenfalls nicht frei, sondern an die Meghana, eine sehr suspekte Herrscherin der Stadt Ghan, gebunden. Womit es der Meghana gelungen ist, ihn zu ihrem willfährigen Sklaven zu machen, wird erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt. Außerhalb der Stadt Ghan trifft Canda auf normale Menschen, die in kargen Hütten leben und ihren Lebensunterhalt durch harte Arbeit verdienen. Einige dieser Protagonisten sind eine Gefahr für die junge Frau, andere helfen ihr und bieten sogar Freundschaft an. Zudem wird ihr die wahre Natur ihrer Gaben offenbart. Dies führt zum endgültigen Bruch mit ihrem alten Leben.

Leser die gerne in fantastischen Welten schwelgen und Geschichten mögen, die ein wenig Romantik enthalten, werden diese wundervolle Erzählung erst dann aus der Hand legen, wenn sie auch die letzte Seite verschlungen haben. Obwohl es sich bei diesem Titel um ein Jugendbuch handelt dürften sich auch ältere Leser gleich welchen Geschlechts bestimmt angesprochen fühlen. Wer von dem Schreibstil der Autorin und ihrer unglaublichen Fantasie fasziniert ist, dürfte sich ebenso für Titel von Tanja Heitmann interessieren. Die „Schattenschwingen“-Trilogie wäre an dieser Stelle erwähnenswert. Diese Geschichten haben ebenfalls einen fantastischen Hintergrund. Nina Blazons Roman ist für alle Träumer und romantische Wesen, die daran glauben, dass das Gute letztendlich siegt.

Copyright © 2014 by Petra Weddehage (PW)

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Laut Rezensentin schafft es Nina Blazon virtuos die Geschichte der Bewohner Ghans aus der Sicht von wem zu erzählen? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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Lee J. Ames: Sooooo viele Tiere zeichnen. Herausgegeben von Murray Zak – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. August 2014

Lee J. Ames
Sooooo viele Tiere zeichnen
Herausgegeben von Murray Zak

Edition Michael Fischer
ISBN: 978-3-86355-242-8
Malen & Zeichnen
1. Aufl. 07.2014
ca. 160 Seiten; 20,0 x 24,0 cm; mit 155 Zeichenvorlagen
Softcover mit Neon-Sonderfarbe

www.editionfischer.de

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Der Autor

Lee J. Ames, geboren 1921, begann seine Karriere in den Studios von Walt Disney und unterrichtete an der School of Visual Arts in New York sowie am Dowling College auf Long Island. Er leitete seine eigene Werbeagentur und illustrierte mehr als 150 Bücher, von Bilderbüchern bis hin zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Lee J. Ames starb am 3. Juni 2011.
(Quelle: Edition Michael Fischer)

Vorbemerkung

“Sooooo viele Tiere zeichnen” ist eine Zusammenstellung aus den Büchern “Draw 50 Animals”, “Draw 50 Baby Animals”, “Draw 50 Birds”, “Draw 50 Cats” und “Draw 50 Dogs” von Lee J. Ames, die erstmals bei Watson-Guptill Publications veröffentlicht wurden.

Das Buch

Tiere gehören zweifellos zu den schwierigeren Zeichenmotiven, schon allein deshalb, weil Tiere in freier Wildbahn im Allgemeinen scheu sind. Wenn nicht, gibt es meist gute Gründe, sie dennoch nicht zu nah an sich herankommen zu lassen. Darüber hinaus haben sie mit vielen Haustieren – sogar mit kleineren Kindern – gemein, dass sie ruhelos sind, launisch oder einfach unwillig. Keine guten Voraussetzungen, sich auf zeichnerischem Wege neue Motivwelten zu ergründen. Einen Ausweg bieten Zeichenbücher über Tiere wie das hier vorliegende.

In “Sooooo viele Tiere zeichnen” findet man eine von Murray Zak zusammengestellte Auswahl von 155 Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus der Feder des Zeichners Lee J. Ames und damit einen ansehnlichen Fundus von Vorlagen aus fast allen Bereichen des Tierreichs. Offenbar haben sich Herausgeber und Zeichner gedacht, wozu viele Worte machen, wenn doch nichts anschaulicher ist als das Bild selbst, und so geht es nach dem Vorwort ohne Umschweife zur Sache. Nichts als Zeichnungen, nicht die Spur eines erklärenden Text, der in diesem Fall tatsächlich völlig überflüssig gewesen wäre. Apropos Vorwort: wer es geschrieben hat, erfährt man erst nach einem Blick in eines der englischen Bücher. Es stammt vom Zeichner Lee J. Ames, auf den man im vorliegenden Buch seltsamerweise absolut keinen Hinweis findet – auf der entsprechenden Internetseite des Verlags jedoch schon.

Das Vorwort sollte man sich auf jeden Fall zu Gemüte führen, nicht nur weil es das einzige Stück Prosa im ganzen Buch ist, sondern weil der Zeichner hier einige recht nützliche Zeichentipps gibt. Beispielsweise eine Zeichnung im Spiegel betrachten. Dabei sind Fehler in der Linienführung (Schwungstriche) oder den Proportionen leichter erkennbar.

Der Hauptteil, 155 Seiten mit jeweils einer Schritt-für-Schritt-Vorlage pro Seite, ist unterteilt in die Kapitel “Wald, Feld und Flur”, “Bauernhof”, “Steppe und Savanne”, “Tropen und Urwald”, “Wasser, Meere und Pole”, sowie die tierspezifischen Kapitel “Hunde” und “Katzen” über die liebsten Haustiere der Menschen. Die einzelnen Phasenbilder sind exakte – nicht nur ähnliche! – Kopien des vorhergehenden Schrittes, dem jeweils ein paar weitere Linien hinzugefügt werden. Neue Linien werden fett dargestellt, die vorherigen blasser, bis sich im letzten Bild die fertige Zeichnung mit allen relevanten Linien in dunkler Farbe ergibt. Genauso muss es sein, so macht das Abzeichnen Spaß.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dennoch. Die einzelnen Vorlagen sind von sehr unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, was an sich natürlich völlig in Ordnung ist. Es gibt relativ einfache wie Streifenhörnchen, Kanninchen oder Pinguinjunges, die durch ihre wenigen, deutlich hervorgehobenen fetten Linien leicht abzuzeichnen sind; andere hingegen, darunter fast alle Vögel, sind nicht nur viel detaillierter (sind also mit viel mehr und feineren Linien dargestellt), sondern wirken auch insgesamt blasser, sodass man sehr genau vergleichen muss, um alte von neuen Linien zu unterscheiden. Es scheint, hier wurden größere Zeichnungen stärker verkleinert, um sie an das Druckformat anzupassen, was sich sowohl auf die Linienstärke als auch auf die Erkennbarkeit feinerer Details auswirkt. Dadurch werden vor allem die Vögel mit ihrem Federkleid zu einer echten Herausforderung. Hier hätte ich mir ein größeres Format gewünscht oder die Anleitung auf zwei oder mehr Seiten ausgedehnt. Außerdem finde ich die Neonfarbe, in der die Phasenbilder gedruckt sind, sehr gewöhnungsbedürftig.

Fazit

“Sooooo viele Tiere zeichnen” bietet reichlich tierisches Vorlagenmaterial zum Nachzeichnen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Wer sich weder an den neonfarbenen Zeichnungen noch an den teilweise winzigen Details stört, kann bei diesem Buch bedenkenlos zugreifen.

Copyright © 2014 by Michael Bahner

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Der Hauptteil des Buches hat laut Rezensent wie viele Seiten? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Lustige und satirische Geschichten”

Erstellt von Christa Kuczinski am 2. August 2014

“Lustige und satirische Geschichten”

sfbasar.de-Anthologie Band 20

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Wie der Titel – LUSTIGE UND SATIRISCHE GESCHICHTEN aus dem sfbasar – verrät, ist hier der Ort für Texte oder Geschichten, die dem Leser ein Lächeln entlocken.

Eine zufällige Begebenheit im Alltag, Gedankensplitter, die ein Eigenleben entwickeln, Bilder mit inspirierender Wirkung oder einfach nur eine Idee, die sich in eben eine ganz eigenwillige Richtung bewegt. Erfundene Geschichten, ebenso wie aus dem Leben gegriffene oder mit einem ernsteren Hintergrund, weisen sie lustige oder satirische Züge auf, sind immer willkommen.

Es gibt natürlich auch Grenzen des guten Geschmacks: Gewaltverherrlichende oder sexistische Texte, ob lustig oder satirisch sind nicht tolerierbar.

Das war es auch schon von meiner Seite aus, ich wünsche allen Lesern schöne Lesemomente und allen Autoren viel Spaß beim Verfassen toller Texte und Geschichten, von denen ich hoffe, dass Ihr sie mir schon bald anbieten werdet. ;)

Folgende Beiträge kann ich bisher anbieten, neu hinzugekommene sind rot makiert:

ADVENT, ADVENT, DER KOBOLD RENNT – Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte von Günther Kurt Lietz

AM ENDE STEHT DAS WORT – Eine Kurzgeschichte von Margret Schwekendiek

DAS ETWAS ANDERE INTERVIEW – Eine Kurzgeschichte von Petra Weddehage (sfb-Preisträger Platz 3 im Storywettbewerb 1/2013)

DIE-HAUEN-LAUFEN-UND-BETEN – Fantasy-Story von Günther Kurt Lietz

DRM – Shortstory von Susan Ott

DEUTSCHE BAHN RÜSTET AUF! – Realsatire von Mona Mee

EIN BISSCHEN BISSIG – Leseprobe aus dem gleichnamigen Roman von Barbara Wegener und H.L.Ween (Babsi Ween)

EXPEDITION INS BLAUE – Science Fiction-Story von Günther Kurt Lietz

BUCHBESPRECHUNG: FANTASTIK AG – EIN EPOS AUS DEN FERNEN LANDEN von Jan Oldenburg -  Rezension von Kevin Nixdorf

HABEN SIE ETWAS GEGEN ANTIAUTORITÄT? – Eine Kurzgeschichte von Irene Salzmann

BUCHBESPRECHUNG: INVADERS von Peter Ward – Rezension von Gunther Barnewald

FILMBESPRECHUNG: IRON SKY – WIR KOMMEN IN FRIEDEN – Regie: Timo Vuorensola Finnland/Deutschland/Australien 2012 – Rezension von Michael Drewniok

KONTAKT EINS – eine Science-Fiction-Geschichte von Leon Ferri

BUCHBESPRECHUNGEN: MEINE RUSSISCHE SCHWIEGERMUTTER UND ANDERE KATASTROPHEN von Alexandra Fröhlich – Rezension von Iris Gasper

NEU - NOVIZINNEN IN NOT – Shortstory von Tröpfchen Kakadu

PACK DEN ZOMBIE IN DEN TANK – Eine Kurzgeschichte von Anna Breitzke

PROFITABLE GRÜSSE – Eine Kurzgeschichte von Margret Schwekendiek

SYLVESTERFEIER – Eine Kriminalkurzgeschichte von Barbara Wegener (sfb-Preisträger Platz 3 im Storywettbewerb 4/2012)

TEQUILA EISGEKÜHLT – Textauszug des geplanten Romans (Teil 1) von Christa Kuczinski

BUCHBESPRECHUNG: TEUFEL AUCH! – EIN HÖLLISCHES LESEVERGNÜGEN von Jürgen Ludwig (Hrsg.) – Rezension von: Irene Salzmann

BUCHBESPRECHUNG: VERKEHRT! von Thorsten Nesch – Rezension von: Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: WAHRHEIT WIRD VÖLLIG ÜBERBEWERTET von Heike Abidi – Rezension von Iris Gasper

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Außerdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muß das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Christa Kuczinski

Bildrechte: Lustige und satirische Geschichten aus dem sfbasar” (Lustige-in-schwarz.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Daniela Feurer: Rätselspaß mit Silbenrätsel

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 29. Juli 2014

Daniela Feurer
Rätselspaß mit Silbenrätsel

Rätselspass – Silbenrätsel (2011)
Kohl-Verlag
ISBN 978-3-86632-069-7
Bildung
Erschienen 2013
Layout Kohl-Verlag
Umfang 32 Seiten

www.kohlverlag.de

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Inhalt & Fazit

In dem Kopiervorlagenband “Rätselspaß mit Silbenrätsel” finden sich 25 verschiedene Silbenrätsel für den Deutschunterricht, die auch fächerverbindend eingesetzt werden können.

Zu Beginn des Bandes wird zunächst einmal in den Arbeitsablauf mit dem Material eingeführt. Darauf folgt eine Kurzanleitung für Kinderhände, die  jeweils laminiert beigelegt werden sollte.

Im Fokus des Materials steht jeweils immer die Wörtersuche mit Hilfe verschiedener Silben und kleiner Rätseltexte. Dabei sollen immer zehn Wörter zusammengesetzt und erraten werden. Die Kopienvorlagen sind unabhängig voneinander einsetzbar und bauen nicht aufeinander auf. Somit kann man immer die wählen, die zum jeweiligen Klassenthema gerade passt. Abgedeckt werden unter anderem die Wortfelder Bauernhof, Lebensraum, Garten, Wald, Zoo, Stadt, Krankenhaus, Bibliothek, Baustelle und Einkaufszentrum um nur einige zu nennen. Auch zum Wortschatzaufbau kann das Übungsmaterial gut genutzt werden. Dem Einsatz auf der Freiarbeitstheke oder im Wochenplan steht ebenfalls nichts entgegen, da die Aufgabenstellung für die Lernenden klar sein dürfte.

Der Aufbau der Silbenrätsel ist immer gleich: Zuerst wird oben die Aufgabe gestellt die 10 Wörter zu finden, danach folgen die Silben und daran anschließend eine Tabelle mit den jeweiligen Rätseltexten. Für die Kinder steht ausreichend Platz zum Schreiben zur Verfügung. Die Arbeitsblätter sind durchnummeriert, sodass man gut den Überblick behält, welche man bereits eingesetzt hat. Optisch ansprechend werden die Arbeitsblätter durch kleine Grafiken.

Kurz um: Eine gelungene Ergänzung für den Deutschunterricht, die spielerisch den Wortschatz erweitert und etwas Knobelspaß in die Klasse bringt.

Copyright © 2014 by Yvonne Rheinganz

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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Gabriela Rosenwald: Lernwerkstatt: Von den Alpen bis zur Küste

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 29. Juli 2014

Gabriela Rosenwald
Lernwerkstatt: Von den Alpen bis zur Küste

Kohl-Verlag
ISBN 978-3-95686-558-9
Bildung
Erschienen 2014
Umschlagbild © Dickelbers, Tungsten, Michael Paul Gollmer & Kauk0r – de.wikipedia.org
Layout: CSPrint Consulting, Berlin
Umfang 75 Seiten

www.kohlverlag.de

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Inhalt & Fazit

In dem Kopiervorlagenband “Lernwerkstatt: Von den Alpen bis zur Küste finden sich viele verschiedene Arbeitsblätter, die sich gut in der Perspektive Raum im Sachunterricht verorten lassen. Der Fokus wurde in diesem Kopiervorlagenband mehr auf die geographischen Gegebenheiten gelegt. Flora und Faune bleiben weitestgehend außen vor und werden gegebenenfalls nur nebenbei erwähnt.

Das Buch wurde in zwanzig verschiedene Kapitel unterteilt. Es werden nicht nur die Alpen und Nord- und Ostsee behandelt, sondern auch andere Länder wie die Schweiz, Lichtenstein und Österreich. Gewässer werden ebenso behandelt wie Regionen und geben somit einen guten Grobüberblick über die einzelnen Regionen in Deutschland. Orientiert wird sich hierbei nicht an den Bundesländern, sondern die Regionen werden durch bestimmte Merkmale in den Fokus gerückt.

Die einzelnen Kapitel können isoliert voneinander behandelt werden. Somit lässt sich aus den einzelnen Abschnitten eine individuelle Werkstatt zusammenstellen, die gleich in einem Arbeitspass festgehalten werden kann. Die Werkstatt ermöglicht das Arbeiten in Einzel- und Partnerarbeit, aber auch Gruppenarbeit ist möglich.

Sehr abwechslungsreich waren die Aufgabenformate. Sie reichten von Suchseln über Kreuzworträtsel bis hin zu Puzzeln. Aber auch Karten durften beschriftet, Flaggen angemalt und Lückentexte bearbeitet werden. Ebenfalls gab es viele verschiedene Forscheraufträge und sogar die Gelegenheit ein szenisches Spiel umzusetzen.

Das Material war dank sehr vielen Bildern, Karten und sehr verschiedenen Sachtexten sehr anschaulich und überzeugte durch eine klare und strukturierte Aufgabenstellung, die gut zur Texterschließung und -bearbeitung der einzelnen Seiten beitrug.

Kurz um: Eine tolle Werkstatt, die nicht nur die einzelnen Regionen Deutschlands abdeckt, sondern auch einzelnen Nachbarstaaten behandelt.

Copyright © 2014 by Yvonne Rheinganz


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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Kurt Knolle: Die Maus im Zahlenhaus – Gesamtpaket

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 29. Juli 2014

Kurt Knolle
Die Maus im Zahlenhaus – Gesamtpaket

Kohl-Verlag
ISBN 978-3-86632-290-5
Bildung
Erschienen 1999
Layout COPS, Alsdorf
Umfang 6 Bände

www.kohlverlag.de

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Inhalt & Fazit

Mit den Kopiervoralgenbänden “Die Maus im Zahlenhaus – Gesamtpaket” erhält man umfassendes Fördermaterial für den Zahlenraum, der in der Grundschule angebahnt werden soll. Das Konzept besteht aus insgesamt sechs Heften, die in den Zehner-, den Zwanziger-, den Hunderter-, den Tausender-, den Hunderttausender und den Millionenzahlenraum untergliedert sind. Jedes Heft greift hierbei immer wieder Elemente des Vorgängerheftes auf und vermitteltet den Lernenden so Sicherheit trotz des stetig anwachsenden Zahlenraums.

Im Zehnerhaus finden sich 20 verschiedenen Aufgabenblätter, die nach und nach den Zahlenraum bis zwanzig erweitern. Die Zahlen und Anzahlen werden nach und nach trainiert. Die Zahlen als Ordnungszahlen werden thematisiert und auf gerade und ungerade Zahlen wird eingegangen. Sogar einfache Textaufgaben werden hier für die Kinder zusammengestellt. Hierbei wird immer wieder die Kraft der 5 und die Kraft der 10 genutzt. Jeder der Aufgaben wird immer ein süßes kleines Mauszitat vorangestellt. Die Aufgabenstellung findet sich immer unten auf dem Blatt und ist immer so formuliert, wie man sie den Kindern vorstellen sollte.

Im Zwanzigerhaus gibt es wieder zwanzig Aufgabenblätter zu bearbeiten. Hier wird gleich in die Arbeit mit Bausteinen eingeführt. Hier werden Türme gebaut und die Zwanzigermenge verschieden untergliedert. Zwanzigerhäuschen werden eingeführt und nach und nach aufgebaut. Sogar erste Knobelaufgaben wurden hier untergebracht. Auch werden die Strukturen innerhalb der Zahlentafel gekonnt angebahnt. Auch Reihenfolgen müssen erkannt und weitergeführt werden und die Lernenden müssen sich vorwärts und rückwärts im Zahlenraum bewegen. Zuletzt wird nach und nach zum Hunderterhaus hingeführt. An diesem Heft störte mich lediglich, dass das Zitat des Mäuschens seitlich auf den Kopiervorlagen zu finden war, dies macht das Lesen unnötig schwer.

Im Hunderterhaus ist die Maus dann bedeutend erwachsener geworden. Sie begrüßt die Kinder nur noch zu Beginn des Heftes. Auf die lustigen Einstiegssprüche muss man nun leider verzichten. Nun wird man gleich mit der Aufgabenstellung konfrontiert. Die Vorlagen sind so angelegt, dass nach und nach das Hunderterhaus erschlossen werden kann. So muss zunächst das Hunderterhaus beschriftet, dann bestimmte Zahlen herausgesucht werden. Man muss in verschiedenen Schritten vorwärtsschreiten. Gerade und ungerade Zahlen werden ebenfalls wieder aufgegriffen. Auch muss sich auf dem Hunderterfeld gekonnt bewegt werden. So wird nach und nach der Hunderter gefestigt.

Im Tausenderhaus darf man sich dann wieder über so manchen Spruch des kleinen Mäuschens freuen. Insgesamt hält es 25 verschiedene Kopiervorlagen für die fleißigen Lerner bereit. Zu Beginn wird noch einmal der Hunderter wiederholt. Erst dann folgt die Erweiterung um einen weiteren Hunderter. So wird dann auch nach und nach der komplette Tausender aufgebaut. Die Zahlen müssen in die Tafeln übertragen oder Wege beschritten und Zahlen bestimmt werden. Auch werden die Tafeln nach und nach zerlegt und wieder zusammengefügt. So wird nach und nach die Struktur bewusst gemacht. Erst danach müssen die Zahlen auf die einzelnen Hunderterhäuser verteilt werden. Ebenfalls müssen die Nachbarzahlen bestimmt werden oder Zahlenfolgen vervollständigt werden. Sogar kleine Textaufgaben sind wieder zu finden.

Im Hunderttausenderhaus wird auch das Arbeiten mit der Maus zunehmend abstrakter. Dies liegt aber an der Materie an sich, nicht am Material. Die Maus begrüßt auch hier die Kinder mit so manchem lustigen Spruch. Zu Beginn erfolgt die Wiederholung des Tausenders. Danach wird nach und nach der Zahlenraum aufgebaut. Erst wird nur um einen Hunderter erweitert, dann geht es in größeren Schritten vorwärts. Das Stellenwertsystem wird nun erst eingeführt. Die Stellen werden in verschiedenen Farben geschrieben. Auch das Lesen und Schreiben der Zahlen in Worten wird trainiert. Auch geht es nun um das Halbieren und das Verdoppeln. Unterschiede zwischen Zahlen müssen erkannt und benannt werden. Ebenfalls geht es wieder um Vorgänger- und Nachfolgerzahlen. Auch addieren und subtrahieren mit Schritten wird geübt. Am Ende steht ein leeres Haus, für das die Kinder eigene Übungsvorschläge einbringen können.

Im Millionehaus kommt die Maus ganz verändert daher. Sie erscheint nicht mehr im knuffig sympathischen Comicdesign, sondern kommt als Strichmännchenfigur daher. Auch auf die aufmunternden Sprüche muss man verzichten. Der Hunderttausender wird zu Beginn wiederholt, erst beim vierten von insgesamt 22 Arbeitsblättern wird der Millionenraum aufgebaut. Mit den Stellenwerten wird wieder gearbeitet, leider wird weder die Stellenwerttafel noch einmal verwendet, noch die Zahlen farbig markiert. Vorgänger und Nachfolger sind wieder einmal zu bestimmen und die Million entsprechen in Zehntausender-Schritten in eine Tafel einzutragen. Auch die Wort-Zahl-Übersetzung wird erneut trainiert und gerade und ungerade wieder aufgegriffen. In diesem Band wird nun auch auf Kombinatorik eingegangen. Die Blankovorlage findet sich auch am Ende dieses Bandes wieder.

Kurz um: Das Komplettpaket bietet viele verschiedene Zusatzübungen zum Aufbau des jeweiligen Zahlenraumes. Dabei blieben die Anforderungen und Aufgabenstellung immer ähnlich werden aber mit zunehmendem Zahlenraum etwas komplexer. Eine Bereicherung für den Mathematikunterricht..

Copyright © 2014 by Yvonne Rheinganz

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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Gisela Lemcke: Lange & kurze Selbstlaute

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 28. Juli 2014

Gisela Lemcke
Lange & kurze Selbstlaute

Kohl-Verlag
ISBN 978-3-95686-551-0
Bildung
Erschienen 2014
Layout Kohl-Verlag
Umfang 40 Seiten

www.kohlverlag.de

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Inhalt & Fazit

In dem Kopiervorlagenband “Lange & kurze Selbstlaute” finden sich 24 verschiedene Wortbildtrainings und 11 verschiedene Diktate rund um die langen und kurzen Selbstlaute. Im Band wird das Problem dadurch angegangen, dass zuerst auf die unterschiedlichen Wortbilder eingegangen wird. Ihre Erkennung wird über Arbeitsblätter trainiert, bei denen die besagten Wörter diskriminiert werden müssen. Erst dann wird zu den Diktaten übergegangen, bei denen Wörter mit kurzem und langem Selbstlaut unterschieden werden müssen.

Die Wortbildtrainings sind immer gleich aufgebaut. Es werden immer 180 verschiedene Wörter dargeboten, bei denen 20 Begriffe je Zeile erkannt werden müssen. Die Begriffe werden immer in Viererpäckchen verpackt, sodass die Kinder den Überblick auf dem Arbeitsblatt bewahren können. Sie müssen dann in jeder zwanziger Reihe die vorgegebenen Wortbilder markieren und ihre Anzahl an das Ende der Zeile schreiben. Alle Arbeitsblätter sind mit Name, Datum, Arbeitszeit und Fehlerfeld versehen. Für die Lehrkraft wird eine Kontrollliste bereitgehalten, die für jeden Lernenden angelegt werden kann. Hier können das Datum, die Fehler und die Arbeitszeit festgehalten werden.

Bei den Diktaten müssen immer falsche Begriffe im Text gefunden werden. Diese sind dann zu markieren und in eine Tabelle ins Heft einzutragen. Danach soll der Text geübt werden. Die Diktatformen Partnerdiktat, Dosendiktat, Puzzlediktat, Wendediktat, Schleichdiktat, Streifendiktat, Reißverschlussdiktat, Laufdiktat, Beuteldiktat und Schneeflockendiktat werden jeweils einem Text fest zugeordnet und genau für die Schüler erklärt. Die ersten beiden Aufgabenstellungen bleiben aber gleich und schaffen somit den Lernenden eine bekannte Struktur. So können die Wörter umfassend in Kontexten trainiert werden.

Kurz um: Ein Rechtschreibtraining zu den kurzen und langen Selbstlauten, das den Rechtschreibunterricht gut ergänzen kann.

Copyright © 2014 by Yvonne Rheinganz

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