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Literatur-Blog

Archiv für die 'Buchrezension' Kategorie

BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Matthias Morgenroth: Freunde der Nacht

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 28. August 2015

Matthias Morgenroth
Freunde der Nacht

Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-423-76116-1
Kinder & Jugend
Erschienen 2015
Umschlagbild Regina Kehn
Umschlaggestaltung Balk & Brumshagen
Layout Simone Horlacher
Illustrationen Regina Kehn
Umfang 155 Seiten


www.dtv-kinderbuch.de

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Autorenporträt

Matthias Morgenroth, geboren 1972, arbeitet, wenn er keine Bücher schreibt, als Journalist für den Rundfunk. Er lebt mit seiner Familie in München.

Illustratorenporträt

Regina Kehn, Jahrgang 1962, studierte Illustration an der Hochschule für Gestaltung in Hamburg. Seit 1989 arbeitet sie als freie Illustratorin für Zeitschriften und Kinderbuchverlage. Für ihre Illustrationsarbeiten erhielt sie die Bronzemedaille des Art Directors Club. Regina Kehn lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Hamburg.

Inhalt & Fazit

Der Kinder- und Jugendroman “Freunde der Nacht” erzählt eine schöne Geschichte zum Thema Freundschaft von einem etwas ungleichen Paar.

Jojo ist schon ewig mit Lea befreundet. Das birgt für ihn allerdings immer wieder allerlei Risiken und Schwierigkeiten. Denn Lea kommt immer wieder auf verrückte und aberwitzige Ideen. Dieses Mal möchte sie ihn zu einem Ausflug bei Nacht verleiten. Jojo ist zwar klar, dass so ein Ausflug durchaus gefährlich werden kann, dennoch schafft er es nicht, Lea zu widerstehen. Und so machen sie sich auf in die Dunkelheit des Mittsommerabends. Jojo steckt, ehe er es sich versieht, in einem riesigen Schlamassel und muss sich aufmachen Lea vor den Geschöpfen der Dunkelheit zu bewahren …

Die Geschichte der beiden Freunde ist schön erzählt und für Kinder gut verständlich formuliert. Die schönen Zeichnungen unterstreichen stets die Stimmung des Buches und stützen so den Text. Dank der zwei Hauptpersonen finden sich sowohl Jungen wie auch Mädchen in der Geschichte dieses Buches wieder. Die Figurenwelt ist so aufbereitet, dass einem Geschöpfe begegnen, die zwar erfunden, aber gut vorstellbar sind. So wird das Buch lebendig, aber nicht allzu gruselig für Kinder.

Kurz um: Ein schöner Roman, der viele Kinder im Grundschulalter ansprechen dürfte.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

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MIT DIESER KATEGORIE WILL SFBASAR.DE ELTERN UND LEHRER/INNEN DABEI UNTERSTÜTZEN, ALLE KINDER BESTMÖGLICHST IN ALLEN SCHULISCHEN BELANGEN ZU FÖRDERN. MEINUNGEN UND FEEDBACKS BITTE GERNE UNTER KOMMENTAR!

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Fantasia – 100 inspirierende Motive aus dem Tier- und Pflanzenreich – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Martina Müller am 26. August 2015

Fantasia – 100 inspirierende Motive aus dem Tier- und Pflanzenreich

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Edition Michael Fischer
ISBN: 978-3863553647
Malen & Zeichnen
Erschienen im Juni 2015
128 Seiten; 226 x 220 mm
Kartoniert

www.emf-verlag.de

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Das Buch

Ein „Ausmalbuch für Erwachsene“? Da wird man schon neugierig, denn so etwas kennt man eigentlich nur in der Variante für Kinder. Die Vorlagen erinnern entfernt an Mandalas, aber nur deshalb, weil sie bekannte Motive (oder Motive, die man meint zu erkennen) mit abstrakten Mustern kombiniert oder symmetrische Konturen mit feinen Ornamenten überzieht, die nur dem ersten Eindruck nach spiegelbildlich sind. Im Gegensatz zu den bekannten „Kinder-Mandalas“ sind die Strukturen viel detailreicher und die Motive fantasievoll ausschweifend und nicht beschränkt auf einfache, sich wiederholende Formen; außerdem gibt es keine „Kreismotive“.

Das Ausmalen der Motive soll der Entspannung dienen. Genauso wie das Kolorieren von Mandalas Kinder entstresst, soll das vorliegende Buch auf Erwachsene wirken nach dem Motto: „Farbe rein, Stress raus“. Das das Ausblenden des Alltagsärgers im Allgemeinen nicht so einfach funktioniert, ist klar. Trotzdem kann es sehr beruhigend sein, sich auf eine Tätigkeit zu konzentrieren, von der nichts abhängt, die leicht bewältigbar ist und – egal welchen Grad künstlerischer Unbegabtheit man sich andichtet – teils wunderschöne Ergebnisse produziert. Auf ein paar Seiten hat man auch die Möglichkeit, ein bisschen kreativer zu werden und darf Muster fort führen und Motive vervollständigen.

Insgesamt gibt es 100 Motive aus der Welt der Tiere und Pflanzen. Einige davon sind doppelseitig angelegt, wobei diese wegen des Falzes nicht schön bis zur Mitte ausgemalt werden können. Schade – aber bloß nicht stressen lassen deswegen! Realistisch anmutende Strukturen von Blättern und Blüten wechseln sich ab mit abstrakt tätowierten Büffeln oder Pferden, die winzigen Schraffuren eines Vogelgefieders mit der tapetenartigen Gleichförmigkeit einfacher Strichzeichnungen von Insekten und Blumen.

Fazit

Die Ausmalbilder in „Fantasia“ eignen sich vielleicht nicht gerade zur Entspannung von Menschen, die den ganzen Tag vor dem Bildschirm oder über Bücher gebeugt zubringen müssen. Trotzdem ist was dran an dem Motto: „Stress raus, Farbe rein“. Die teils surrealen Motive auszumalen, entspannt ungemein, macht Spaß, und obendrein vergeht die Zeit wie im Flug.

Copyright © 2015 by Michael Bahner

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Im Gegensatz zu den bekannten „Kinder-Mandalas“ sind die Strukturen viel detailreicher und die Motive fantasievoll ausschweifend und nicht beschränkt auf einfache, sich wiederholende Formen; außerdem gibt es welche „Motive“ nicht im Buch laut Rezensent? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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Zygmunt Bauman: Retten uns die Reichen? – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Martina Müller am 22. August 2015

Zygmunt Bauman
Retten uns die Reichen?

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Does the Richness of the Few Benefit Us All? (2013)
Herder Verlag
ISBN 978-3-451-31565-7
Bildung, Sachbuch
Erschienen 2015
Übersetzer Antje Korsmeier
Umschlaggestaltung Designbüro Gestaltungssaal
Umfang 127 Seiten


www.herder.de

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Inhalt & Fazit

In dem politischen Diskurs “Retten uns die Reichen?” stellt der Autor die Frage, nach der Gerechtigkeit und der Ungleichverteilung in der Welt.

Das Buch wurde in die vier großen Kapitel “Ungleichverteilung heute”, “Warum finden wir uns damit ab?”, “Lügen, die den sozialen Zusammenhalt gefährden” und “Worte gegen Taten: eine nachträgliche Überlegung” unterteilt.

Jedes Kapitel setzt unterschiedliche Schwerpunkte versucht aber stets die provokante Frage des Buchtitels zu beantworten. Beim ersten Kapitel wird die Ungleichverteilung anhand vieler wirtschaftlichen Studien belegt. Stets werden die einfachen Arbeitergehälter mit denen von Managern verglichen. Auch die Verteilung des Vermögens auf die Weltbevölkerung wird angesprochen. Auch die Thesen der Wirtschaft zu dieser Ungleichverteilung finden sich im Band. Auch wird sich intensiv damit auseinandergesetzt, weshalb wir überhaupt eine derartige Ungleichverteilung akzeptieren und nicht sofort auf die Barrikaden gehen.

Besonders gut gefiel mir das Kapitel “Lügen, die den sozialen Zusammenhalt gefährden” da hier auf die verschiedenen Wirtschaftsmythen eingegangen wird, die sich mittlerweile in der alltäglichen Politik verselbstständigt haben. So wird auf den stetigen Wirtschaftswachstum eingegangen, auf den steigenden Konsum, auf die Natürlichkeit der sozialen Ungleichheit und auf die Konkurrent als Schlüssel zur Gerechtigkeit. Die Thesen, die hier aufgestellt werden, sollten wirklich jeden zum Nachdenken über unser derzeitiges Wirtschafts- und Gesellschaftssystem bringen.

Interessant war auch das letzte Kapitel, das sich damit beschäftigte, weshalb wir eigentlich dauerhaft unseren eigenen Wertvorstellungen zuwiderhandeln und dies nicht einmal bewusst wahrnehmen.

Kurz um: Ein Buch zum Nachdenken, das sich gekonnt mit aktuellen politischen Debatten zum Thema Wirtschaft auseinandersetzt.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

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Flumeri & Giacometti: Die Zutaten der Liebe – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Martina Müller am 21. August 2015

Flumeri & Giacometti
Die Zutaten der Liebe
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Originaltitel: L’amore è un bacio di dama (2013)
Rütten & Loening
Aufbau Verlag GmbH & Co. KG
ISBN 978-3-352-00684-5
Belletristik / Liebe & Romantik
Erschienen: Mai 2015
Aus dem Italienischen von Verena von Koskull
Einbandgestaltung: Büro Süd, München
Klappenbroschur, 272 Seiten


www.aufbau-verlag.de

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Das Autorenteam:

Elisabetta Flumeri & Gabriella Giacometti sind seit langem ein kreatives und kochbegeistertes Autorenteam, das sich schon an Radioformaten und Drehbüchern erprobt hat. “Die Zutaten der Liebe“ ist ihr erster gemeinsamer Roman.

Das Buch:

Margherita ist nicht gelernte Köchin, aber sie kocht aus Leidenschaft. Dieses Gen wurde ihr wohl von der verstorbenen Mutter, die einst in Margheritas Heimat ein Lokal führte, vererbt. Als Margherita erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, sie darüber hinaus Probleme mit dem Job bekommt und die Kündigung der Wohnung droht, beschließt sie kurzerhand ihr Leben zu verändern und verlässt die Stadt und damit auch ihren Ehemann Francesco. Der Weg führt sie zurück in die alte ländlich geprägte Heimat nach Rocafitta. Doch auch dort ist nicht alles eitel Sonnenschein. Der Vater hat finanzielle Sorgen und Margherita muss schnellstmöglich einen Job finden. Eigentlich kommt ihr da das Angebot ihres Jugendfreundes Matteo wie gerufen, aber im neuen Job trifft Margherita auf den kühlen Geschäftsmann Nicolas Ravelli und der ist ihr schon zuvor einmal über den Weg gelaufen und dabei nicht gerade in guter Erinnerung geblieben.

„Die Zutaten der Liebe“ ist ein heiterer Roman, der nicht nur köstliche Gerichte, sondern selbstverständlich auch eine prickelnde Liebesgeschichte beinhaltet. Wer kann denn schon der schönen Köchin Margherita widerstehen? Kaum einer und genau deshalb stehen auch alte und neue Verehrer Schlange und buhlen um Margheritas Zuneigung. Für wen aber wird sie sich entscheiden?

Dieses Buch ist rundum ein Wohlfühlbuch. So wie Titel und Cover schon auf den ersten Blick versprechen ist hier gute Unterhaltung garantiert. Der Leser darf sich an Lust und Liebe in Bezug auf Essen und mehr erfreuen und sich ganz dem typischen südländischen Lebens- und Urlaubsgefühl hingeben.

Wer dann im Anschluss Lust hat Margheritas tolle Rezepte einmal selbst auszuprobieren, kann das anhand der abgedruckten Rezepte am Ende des Buches gerne tun und sich dabei an die fröhliche Geschichte des Autorenduos Flumeri & Giacometti erinnern.

Altbekannte Zutaten wundervoll ummantelt und perfekt zusammengefügt. „Die Zutaten der Liebe“ sind ein wirklich angenehmer Genuss.

Copyright © 2015 by Iris Gasper

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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Donna Gephart: Tod durch Klopapier

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 20. August 2015

Donna Gephart
Tod durch Klopapier

Death by Toilet Paper (2014)
cbt Verlag
ISBN 978-3-570-16341-2
Kinder & Jugend
Erschienen 2015
Übersetzer Sabine Hübner
Umschlaggestaltung Geviert, Grafik & Typografie
Umfang 287 Seiten

www.cbt-buecher.de

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Autorenporträt

Donna Gephart hat die meiste Zeit ihrer Kindheit in der Northeast Regional Library in Philadelphia verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in South Florida, wo sie schreibt, Kayak und Fahrrad fährt, Parks und Strände erkundet und Buchläden und Büchereien besucht. Sie ist eine beliebte Rednerin an Schulen, bei Konferenzen, in Büchereien und auf Festivals.


Inhalt & Fazit

Der Kinder- und Jugendroman “Tod durch Klopapier” spricht viele verschiedene gesellschaftliche Themen an, die so manches Kind durchaus beschäftigen dürften.

Die Geschichte des Buches ist zwar einfach aber wirklich sehr plastisch dargestellt. Nach dem Tod des Vaters sind Ben und seine Mutter auf sich allein gestellt. Die Geldsorgen der Familie werden immer größer, da Bens Mutter ihr Studium noch nicht erfolgreich abschließen konnte. Deshalb muss sie nun in einer Fast-Food-Kette jobben um die Familie über Wasser zu halten. Leider langt das Geld hinten und vorne nicht. Ben versucht, mit verschiedenen Gewinnspielen und mit dem Verkauf von Schokoriegeln, die Familienkasse aufzubessern. Leider funktioniert das eher schlecht als recht, sodass er schlussendlich viele zweite Preise in Preisausschreiben gewinnt, mit denen eigentlich keiner so richtig etwas anzufangen weiß. Auch der Verkauf der Schokoriegel läuft nicht rund und bringt ihm am Ende sogar Ärger in der Schule ein. Als dann noch Bens Großvater ins Spiel kommt, der immer mehr vergisst, droht das ganze Familienleben aus den Fugen zu geraten …

Die Geschichte spricht somit viele verschiedene Themen an. Es kann thematisiert werden, wie es Kindern geht, die in Armut aufwachsen müssen. Auch können die Probleme von Alleinerziehenden hier gut nachvollzogen werden. Das Thema Pflege und Altersvorsorge wird ebenfalls in diesem Rahmen angesprochen. Die Krankheit Demenz wird hier für Kinder nachvollziehbar beleuchtet. Dank des Hauptprotagonisten Ben können sich die Kinder auch schnell in die Geschichte einfinden und sie durch ihn durchleben. Der Sprachstil ist einfach genug gehalten, dass Kinder den Text eigenständig erlesen können. Für unbekannte Begriffe ist sogar extra ein kleiner Glossar angefügt worden. Dennoch sollte gerade wegen der Inhalte mit den Kindern über das Buch gesprochen werden. Hier bieten sich viele Möglichkeiten der Anschlusskommunikation mit Erwachsenen.

Kurz um: Ein herzzerreißendes Jugendbuch, das jeden mitreißt und viele Menschen zu Tränen rühren dürfte.

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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – I. Schmitt-Menzel: Frag doch mal … die Maus! Erstes Sachwissen – Flughafen

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 19. August 2015

I. Schmitt-Menzel
Frag doch mal … die Maus! Erstes Sachwissen – Flughafen

cbj Verlag
ISBN 978-3-570-15920-0
Kinder & Jugend
Erschienen 2014
Konzept Kursiv Verlag
Illustrationen Lukas Schnell
Mausillustrationen Ina Mertens
Umfang 16 Seiten

www.cbj-verlag.de

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Inhalt & Fazit

Das Kindersachbuch “Frag doch mal … die Maus! Erstes Sachwissen – Flughafen” beinhaltet viele verschiedene Informationen zum Thema Flughafen für Kinder ab dem dritten Lebensjahr.

Die Aufmachung des Buches ist äußerst kindgerecht. Es gibt viele verschiedene Klappen zum Nachschauen und Staunen, zum Entdecken und Erkunden. Einzelne Begriffe werden dadurch vermittelt, dass zu einzelnen Bildbestandteilen der passende Fachwortschatz dazugeschrieben wurde. So können Eltern nach und nach mit den Kindern gemeinsam einen Fachwortschatz zum jeweiligen Thema aufbauen. Die Sätze wurden kurz gehalten und sind stets so formuliert, dass sie gut verständlich sind. Sie können mühelos vorgelesen oder von etwas geübteren Lesern und Leserinnen selbst erlesen werden. Gut gefiel mir die Orientierung des Buches an verschiedenen Leitfragen, die durchaus auch so hätten von Kindern gestellt werden können. Hierdurch werden die Kinder sicher durch das Buch geführt und von Thema zu Thema geleitet.

Die einzelnen Themen wurden so ausgewählt, dass sie verschiedene Aspekte des Flughafens beleuchten. So können die Kinder nicht nur lernen, was es alles auf der Besucherterrasse zu bestaunen gibt, sondern auch, was es alles so in einer Flughafenhalle zu bewundern gilt. Die Vorgänge beim Start des Flugzeuges werden ebenso beleuchtet, wie die beim Landen. Auch das Innenleben eines Flugzeuges für Kinder wird enträtselt. Es werden auch Einblicke in die Wartung und Instandhaltung der Flugzeuge gewährt. Gut gefiel mir, dass zum Schluss noch einmal auf die verschiedenen Flugzeugarten eingegangen wird.

Kurz um: Ein schönes Sachbuch zum Thema Flughafen, dass den Kindern die Vorgänge dort gut veranschaulichen kann.

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Paradigmenwechsel – Storys vom Anderssein und neuen Sichtweisen”

Erstellt von Martina Müller am 19. August 2015

“Paradigmenwechsel – Storys vom Anderssein und neuen Sichtweisen”

sfbasar.de-Anthologie Band 40

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Liebe Leser und Besucher, liebe Autoren und Community-Autoren!

Ein Paradigma (Pl. Paradigmen oder Paradigmata) ist eine grundsätzliche Denkweise. Seit dem späten 18. Jahrhundert bezeichnet Paradigma eine bestimmte Art der Weltanschauung oder eine Lehrmeinung. Der Begriff wurde von Georg Christoph Lichtenberg eingebracht.[1] Als Paradigma kann auch eine (wissenschaftliche) Schule bezeichnet werden: Beispiele für eine solche „grundlegende Weltsicht“ sind das geozentrische Weltbild oder das heliozentrische Weltbild.

Paradigmen spiegeln einen gewissen allgemein anerkannten Konsens über Annahmen und Vorstellungen wider, die es ermöglichen, für eine Vielzahl von Fragestellungen Lösungen zu bieten. In der Wissenschaft bedient man sich in diesem Zusammenhang auch oft Modellvorstellungen, anhand derer man Phänomene zu erklären versucht. Der amerikanische Wissenschaftstheoretiker Thomas S. Kuhn definiert in seinem Buch Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen ein „wissenschaftliches Paradigma“ als:

  • das, was beobachtet und überprüft wird
  • die Art der Fragen, welche in Bezug auf ein Thema gestellt werden und die geprüft werden sollen
  • wie diese Fragen gestellt werden sollen
  • wie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung interpretiert werden sollen

Der Ausdruck Paradigmenwechsel wurde 1962 von Thomas S. Kuhn geprägt und bezeichnet in dessen wissenschaftstheoretischen und wissenschaftshistorischen Schriften den Wandel grundlegender Rahmenbedingungen für einzelne wissenschaftliche Theorien, z. B. Voraussetzungen „in Bezug auf Begriffsbildung, Beobachtung und Apparaturen“,[1] die Kuhn als Paradigma bezeichnet.

In der Umgangssprache wird von „Paradigmenwechsel“ öfter in unspezifischerem Sinne gesprochen. Entweder sind dann für besonders wichtig gehaltene wissenschaftliche Entwicklungen gemeint oder beispielsweise ein Wechsel der Lebenseinstellung (etwa grundlegende Werte betreffend) oder auch Umbrüche in anderen lebensweltlichen oder fachlichen Zusammenhängen.

Kuhns Ansatz stellt eine radikale Reaktion auf das Problem der Falsifikation bzw. der Ideen des Falsifikationismus (und auch des Verifikationismus) dar. Andere Wissenschaftstheoretiker haben versucht, auch in Reaktion auf Kuhn, an Grundideen des Falsifikationismus festzuhalten und dessen Erklärungsschemata weiterzuentwickeln.

Was den Begriff “Sichtweisen” angeht steht dieser in der Begrifflichkeit für eine Meinung. Unter einer Meinung wird in der Erkenntnistheorie eine von Wissen und Glauben unterschiedene Form des Fürwahrhaltens verstanden.

Nach einer verbreiteten philosophischen Begriffsverwendung ist das Meinen ein Fürwahrhalten, dem sowohl subjektiv als auch objektiv eine hinreichende Begründung fehlt. Dadurch unterscheidet sich das Meinen vom Glauben und vom Wissen. Von Glauben spricht man, wenn jemand eine Aussage für wahr hält, ihre Wahrheit also subjektiv als gesichert erscheint, obwohl der Glaubende keine objektiv zureichende Begründung dafür angeben kann. Der Unterschied zum Wissen besteht darin, dass der Wissende nicht nur von der Wahrheit der Aussage überzeugt ist, sondern auch über eine objektiv zureichende Begründung dafür verfügt. Diese Abgrenzung der drei Begriffe ist allerdings in der Philosophie nicht allgemein anerkannt, insbesondere hinsichtlich der Unterscheidung von Meinung und Glauben. In englischen Texten wird diese Unterscheidung nicht vorgenommen; belief kann sowohl mit „Meinung“ als auch mit „Glaube“ übersetzt werden. Hinzu kommt, dass in der Alltagssprache oft nicht zwischen „Meinung“, „Glaube“ und „Überzeugung“ unterschieden wird. Weder alltagssprachlich noch fachsprachlich hat sich eine einheitliche Begriffsverwendung durchgesetzt. (Quelle: wikipedia.de)

Was wir mit dieser Anthologie erreichen wollen, ist, für viele bekannte aber auch unbekannte Dinge, für die es bereits eine Meinung oder angeblich eine Erkenntnis gibt, zu zeigen, dass diese nicht unumstößlich sein muß. Etwas von einer anderen Seite aus zu betrachten ist dabei die Hauptaufgabe dieser Publikation, zu zeigen, dass da noch viel mehr ist, als man normalerweise annimt.

Wer glaubt, einen Beitrag für dieses Werk liefern zu können, meldet sich bei der Redaktion (Impressum), den Herausgebern oder einfach im Kommentarteil von “Paradigmenwechsel”.

Jetzt aber zum Inhalt dieser Anthologie und wir wünschen viel Spaß beim Goutieren der bisherigen Beiträge. Die neuesten sind mit “NEU” beschriftet:

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EIN GANZ NORMALER ARBEITSTAG – Eine Shortstory von Petra Weddehage

EIN TOTGELIEBTER POET – Gedanken von Daniel Sand

ES: FMJ – Gedanken von Daniel Sand

ETWAS BÖSES – Gedanken von Daniel Sand

FORMAT C:/… – Science Fiction-Story von Peter Wiegel

TAUSEND FEUER – Gedanken von Daniel Sand

NEU – TRIVIALITÄTEN – Gedanken von Daniel Sand

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Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Summe über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Martina Müller & Detlef Hedderich

Bildrechte: “Paradigmenwechsel – Storys vom Anderssein und neuen Sichtweisen” (Zeichnung-Paradigmenwechsel-684×1024.jpg) © 2014 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – I. Schmitt-Menzel: Frag doch mal … die Maus! Erstes Sachwissen – Baustelle

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 19. August 2015

I. Schmitt-Menzel
Frag doch mal … die Maus! Erstes Sachwissen – Baustelle

cbj Verlag
ISBN 978-3-570-13959-2
Kinder & Jugend
Erschienen 2010
Konzept Kursiv Verlag
Illustrationen Marlit Peikert
Mausillustrationen Ina Mertens
Umfang 16 Seiten

www.cbj-verlag.de

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Inhalt & Fazit

Das Sachbuch zum Entdecken und Staunen “Frag doch mal … die Maus! Erstes Sachwissen – Baustelle” führt interessierte Kinder sehr detailliert in das Baugewerbe ein.

Zu Beginn können die Kinder in Erfahrungen bringen, was überhaupt eine Baustelle ist. Hierbei lernen sie nicht nur die ersten Baugeräte kennen, sondern auch die ersten Bestandteile einer soliden Schutzkleidung. Handschuhe, Schutzhelm und Sicherheitsschuhe heben wichtige Aspekte der Arbeitskleidung hervor. Weiteres erfahren die Kinder an konkreten Projekten. So lernen sie, wie ein Keller betoniert und ein Haus gemauert wird. Auch das Decken eines Daches und das Verputzen eines Hauses können sie hautnah miterleben. Auch in den Straßenbau können sie reinschnuppern. Es wird kindgerecht erklärt, wie eine Straße betoniert und eine Brücke gebaut wird. Bei allen Bauprojekten lernen die Kinder spezifische Arbeitsgeräte kennen.

Das Buch bietet Kindern neben vielen wichtigen Sachinformationen und mausschlauen Zusatzinformationen viele verschiedene Klappen zum Blättern und Selbstentdecken. Die Sprache ist dabei stets kindgerecht, da die Sätze kurz sind und Bezeichnungen, die Kindern nicht so geläufig sind, genau erklärt werden. Dank der toll gestalteten Bilder werden alle Informationen noch einmal zusätzlich untermauert. Ein kleines Memoryspiel ermöglicht Eltern Berufsbezeichnungen und Namen von Baugeräte mit Kindern spielerisch zu trainieren. Für ein häufiges Betrachten gibt es noch ein kleines Suchspiel am Ende des Bandes.

Kurz um: Ein schönes Buch zum Thema Baustelle, das gut thematisch gegliedert viele wichtigen Informationen vermittelt.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Amazon.de
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BÜCHER FÜR SCHULKINDER AUF SFBASAR.DE – Sönke Held & Tanja Pütz: Frühe Bildung – Montessori von Kindern und Wissenschaftlern erklärt

Erstellt von Yvonne Rheinganz am 19. August 2015

Sönke Held & Tanja Pütz
Frühe Bildung – Montessori von Kindern und Wissenschaftlern erklärt

Herder Verlag
ISBN 978-3-451-32670-7
Bildung
Erschienen 2014
Dauer 75 Minuten
Umfang 1 DVD

www.herder.de

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de


Autorenporträt

Sönke Held ist Filmproduzent und -regisseur mit Schwerpunkt Wissenschaft, Musikfilm und Künstlerporträt.

Professor Tanja Pütz lehrt “Erziehung und Bildung im Kindesalter” an der Fachhochschule Kiel, Schwerunkt Reformpädagogik; Theoriedozentin in Montessori-Ausbildungskursen.

Inhalt & Fazit

Die DVD “Frühe Bildung – Montessori von Kindern und Wissenschaftlern erklärt “ stellt für Laien verständlich das Konzept der Montessori-Pädagogik für die Kinder in der Entwicklungsphase von 0-6 Jahren dar.

Dank des Films gewinnt man Einblicke in unterschiedliche Einrichtungen, in denen die Montessori-Pädagogik aktiv umgesetzt wird. Hierfür stehen in den Beiträgen nicht nur nationale, sondern auch internationale Beispiele zur Verfügung. So kann man sich auch einen kleinen Einblick darüber geben lassen, wie die Montessori-Pädagogik außerhalb Deutschlands angepasst praktiziert wird.

Die verschiedenen Bereiche der Montessori-Pädagogik werden im Film angesprochen. Der interessierte Laie erfährt so vieles über mathematische und sprachliche Inhalte, die bereits im Kindergarten vermittelt werden. Gerade die gezeigte Alltagspraxis, in der die Kinder die Welt erkunden wurde besonders hervorgehoben und als wichtig herausgestellt. Sehr schön fand ich, dass gut herauskam, wie in dieser pädagogischen Strömung das Kind als Individuum betrachtet wird, dass mit seinen besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten besonderer Förderung bedarf. Auch die kritische Einstellung zu den ganzen Frühförderprogrammen wurde gut herübergebracht und brachte einen durchaus zum Nachdenken.

Kurz um: Eine durch und durch sehenswerte DVD, die einem gute erste Einblicke in die Strukturen der Montessori-Pädagogik vermittelt.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Zeitlinien – manchmal gehen Uhren anders”

Erstellt von Leon Ferri am 18. August 2015

“Zeitlinien – manchmal gehen Uhren anders”

sfbasar.de-Anthologie Band 17

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Liebe LeserInnen, liebe Community-AutorenInnen,

dass manche Uhren anders ticken zumindest als die eigene, weiß jeder, der schon mal morgens um sechs den Wecker ignoriert hat, nur um festzustellen, dass das penetrante Ding, kaum hat man sich einmal hin- und einmal hergewälzt, bereits sieben Uhr anzeigt. Oder der nervös aufs Lenkrad trommelnd die umgangssprachlich gefühlten Ewigkeiten darauf gewartet hat, dass die Ampel auf grün springt.

Aber das ist nicht das, was ich unter Zeitreisen im Sinne unserer Zeitlinien-Anthologie verstehe. Natürlich sind die eben erwähnten Dehnungen und Stauchungen der Zeit für uns Menschen höchst real, wenngleich nicht objektiv messbar. (“Entschuldige, Schatz, aber die Ampel hatte tatsächlich eine Viertelstunde Rot.”) In den Beiträgen zu dieser Anthologie dehnen und pressen wir die Zeit, fahren in die Zukunft (was wir genau genommen ständig tun) und in die Vergangenheit, verfangen uns in Zeitschleifen – und finden uns plötzlich in Parallelwelten! Aber was genau ist mit all dem gemeint?

Zeitreisen …

Gibt es Zeitmaschinen in Wirklichkeit oder sind es doch nur Hirngespinste von Science Fiction Autoren und weltfremden Wissenschaftlern? War da nicht noch was? Ach ja, die Relativitätstheorien von Einstein. Sie erlauben zumindest Zeitmaschinen, die in eine Richtung funktionieren, nämlich in die Zukunft. Sie nutzen die so genannte Zeitdilatation aus. (Sofern man schnell fliegende oder tief in einem Gravitationspotential ruhende Raumschiffe als Zeitmaschinen bezeichnen möchte.) Setzt man sich beispielsweise mit einer schnellen Rakete in Richtung Alpha Centauri (oder zu einem anderen Stern seiner Wahl) ab und kehrt nach einigen Jahren Raumschiffzeit wieder, wird man feststellen, dass seine Lieben, die auf der Erde Haus, Hof und Weinkeller gehütet haben, sehr viel schneller gealtert sind als man selbst. Das ist genau die Art, wie das so genannte Zwillingsparadoxon zustande kommt. Es gibt sogar Vorschläge von Wissenschaftlern, wie Reisen in die Vergangenheit möglich sein könnten. Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie zumindest lässt solche Lösungen zu. Ob sie aber in unserem Universum tatsächlich vorkommen oder sich möglicherweise technisch realisieren ließen, sei dahingestellt.

Ihr sollt aber keine Doktorarbeiten schreiben, bloß nicht. Wir AutorInnen haben es glücklicherweise einfacher. Wir sind nicht auf die Beschreibung der Gesetze unseres Universums im 21. Jahrhundert beschränkt – wir sind überhaupt nicht an irgendwelche Gesetze dieser Art gebunden. Die einzige Hürde, die sich uns in den Weg stellt, ist die Beschränktheit unserer eigenen Vorstellungskraft. Ich hoffe, diese Grenzen sind sehr sehr weit. Also, welcher Art auch immer eure Zeitmaschinen oder sonstigen Wege vor- und rückwärts durch die Zeit zu reisen sind, ich freue mich darauf.

… & Parallelwelten

Und was ist mit Parallelwelten gemeint, wie unterscheiden sie sich von den Alternativwelten? (Ihr könnt euch jetzt schon freuen: die Anthologie Steampunk – Retro-Science-Fiction & Alternativwelten wird es auch noch geben!) Was mir im Gespräch mit Detlef und nach längerem Grübeln immer klarer geworden ist: eine scharfe Grenze kann man im Grunde gar nicht ziehen.

1957 schlug ein junger amerikanischer Doktorand in seiner Dissertation eine neue Interpretation der Quantenmechanik vor: die so genannte Viele-Welten-Hypothese. (Sie umging einige Unschönheiten aus der immer noch vorherrschenden, aber von vielen Physikern als unbefriedigend empfundenen Kopenhagener Deutung.) Dieser junge Mann hieß Hugh Everett III. Hat der unsere Parallelwelten aus dem Hut gezaubert? Im Prinzip ja … oder auch nein. Gemäß Everetts Interpretation spaltet sich das Universum jedes mal auf, wenn ein quantenmechanisch unbestimmter Mischzustand in einen konkreten, messbaren übergeht. Alle möglichen Zustände werden dann gleichzeitig in verschiedenen parallelen Universen repräsentiert. Wenn beispielsweise ein radioaktives Isotop zerfallen könnte, entsteht ein Universum, in dem es zerfällt und eins, in dem es (noch) nicht zerfallen ist. Wenn wir davon ausgehen, dass unser Bewusstsein und etwas, was wir voller Stolz als den freien Willen bezeichnen, nicht außerhalb unseres Universum angesiedelt ist, so basieren möglicherweise auch unsere Gedanken und infolgedessen unsere Handlungen letztendlich auf quantenmechanischen Prozessen. Das heißt, für jede Entscheidung, die ich getroffen und für jede Handlung, die ich daraufhin ausgeführt oder unterlassen habe, gibt es in Everetts Multiversum eine alternative Welt, in der ich mich anders entschieden und in der ich infolgedessen anders gehandelt habe. Mein Leben hätte sich in jedem dieser Universen anders entwickelt. Aber nicht nur meins, sondern auch die Geschicke anderer Menschen, der gesamten Menschheit – einfach von allem! Das macht Alternativwelten wie die in Steampunk-Geschichten beschriebenen und andere durchaus plausibel. Soweit repräsentiert die Viele-Welten-Hypothese aber noch beide Varianten, sowohl die Alternativwelten als auch unsere Parallelwelten. Jetzt kommt der (zumindest für uns) entscheidende Punkt in Everetts Annahme: die verschiedenen Welten in seinem Multiversum stehen in keinem kausalen Zusammenhang mehr! Das bedeutet, man kann weder zwischen ihnen hin- und herspringen, noch irgendwelche Informationen zwischen ihnen austauschen.

Es scheint, als halte Everetts Theorie – und damit die moderne Physik – bis jetzt nur für die Alternativwelten eine passende Erklärung bereit. Alternativwelten wie die oft zitierte Erde, auf der Hitler den Zweiten Weltkrieg gewonnen hat oder wie in dem Roman Vandenberg von Oliver Lange beschrieben, in dem die Russen Amerika besetzen, sind Spielarten eines Was wäre, wenn-Szenarios. Eines Szenarios, das nicht notwendigerweise in der Zukunft spielt, sondern meistens in einer (alternativen) Vergangenheit oder auch Gegenwart. Alternativwelten genügen sich selbst, sie haben (wie in Everetts Interpretation) keinerlei Verbindung zu unserer Welt – und brauchen sie auch nicht. Im Gegensatz dazu sollen die Parallelwelten tatsächlich parallel zu unserer Welt, zu unseren heimischen Dimensionen existieren. (Ihr erinnert euch vielleicht an Gamma, den Freund von Micky Maus aus der vierten Dimension? In dieser Art beispielsweise.) Wichtig ist vor allem, diese Welten sollen untereinander in Kontakt treten können, durch Portale, Risse in der Raumzeit, Maschinen, Zauberei – auf welche Weise auch immer. Der Fantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt. Das impliziert natürlich, dass das keine reine Science Fiction-Anthologie sein wird. Alle Genres, die sich dieser Themen annehmen, sind gern gesehen – und gelesen.

Ihr, liebe Community-AutorInnen, seid hiermit herzlich eingeladen, eure Fantasie und eure Kreativität einzubringen, um dieses Experiment in Zeit und (“parallelen”) Räumen weiter zu spinnen und diese Anthologie mitzugestalten. Ganz explizit möchte ich an dieser Stelle auch euch, liebe LeserInnen, ermuntern, uns eure Ideen, Kritik und Anmerkungen mitzuteilen. Kein Gedanke ist zu verrückt.

Jetzt kann ich euch – und auch mir – nur noch viel Spaß wünschen beim Schreiben und Lesen.

Euer (auf’s Äußerste gespannte) Herausgeber Leon Ferri. Neue Beträge sind in Rot gekennzeichnet, neue Rezensionen in Pink!

ALMAKHAN – Fantasy-Märchen von Felis Breitendorf (NEUE FASSUNG!)

BERLIN-CENTRAL – Leseprobe aus dem Science Fiction-Roman “Time Travellers” von Margret Schwekendiek (sfb-Preisträger “Beste Leseprobe Herbst 2012″ – Geteilter Preis)

FILMBESPRECHUNG: COHERENCE – NICHTS IST ZUFALL (USA 2014) – Regie u. Drehbuch: James Ward Byrkit – Rezensiert von Michael Drewniok

DAS HAUS MEINER ELTERN – eine fantastische Geschichte von Leon Ferri

DAS KROKODIL – Science-Fiction-Story von Werner Karl (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 1/2011)

BUCHBESPRECHUNG: DER QUANTENZAUBERER. WARP – BAND 1 von Eoin Colfer – Rezension von Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: DER ZEITFAKTOR von Rex Gordon – Rezension von Michael Drewniok

DIE EWIGEN STUDENTEN – Eine Kurzgeschichte von Irene Salzmann (sfb-Preisträger Platz 1 im Storywettbewerb 1/2013 – Geteilter Preis)

DIE GESTOHLENE ZEIT – Leseprobe (Prolog) aus dem gleichnamigen Zeitreiseroman von Heike Eva Schmidt

DIE GESTOHLENE ZEIT – Leseprobe (Kapitel 1) aus dem gleichnamigen Zeitreiseroman von Heike Eva Schmidt

BUCHBESPRECHUNG: DIE NACHT DER MORLOCKS – DIE ZEITMASCHINE KEHRT ZURÜCK von K. W. Jeter – Rezension von Werner Karl

BUCHBESPRECHUNG: DIE NEANDERTHAL-PARALLAXE von Robert J. Sawyer – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE TIME CATCHER von Richard Ungar – Rezension von Petra Weddehage

BUCHBESPRECHUNG: DIE ZEITMASCHINE von Herbert George Wells – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: DIE ZEITMASCHINE KARLS DES GROßEN von Oliver Henkel – Rezension von Gunther Barnewald

BUCHBESPRECHUNG: HOURGLASS von Myra McEntire – Die Stunde der Zeitreisenden – Rezension von Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: HOUGLASS von Myra McEntire – Die Stunde der Zeitreisenden – Rezension von Irene Salzmann

BUCHBESPRECHUNG: IHRE GEBEINE von Howard Waldrop – Rezensiert von Michael Drewniok

MULTIVERSUM – DER AUFBRUCH – Leseprobe (Teil 1) aus dem gleichnamigen Roman von Petra Mattfeldt

NEU – MULTIVERSUM – DER AUFBRUCH – Leseprobe (Teil 2) aus dem gleichnamigen Roman von Petra Mattfeldt

IN VORBEREITUNG - MULTIVERSUM – DER AUFBRUCH – Leseprobe (Teil 3) aus dem gleichnamigen Roman von Petra Mattfeldt

BUCHBESPRECHUNG: REBELLEN DER EWIGKEIT von Gerd Ruebenstrunk - Rezension von Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: SPIRALEN AUS DEM DUNKEL von Lloyd Biggle, jr. – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: SPLITTERWELTEN (Band 1) von Michael Peinkofer – Rezension von Petra Weddehage

FILMBESPRECHUNG: THE CALLER – ANRUFE AUS DER VERGANGENHEIT (GB/Puerto Rico 2010) – Regie: Matthew Parkhill – Rezensiert von Michael Drewniok

FILMBESPRECHUNG: THE HOUSE AT THE END OF TIME (Venezuela 2013) – Regie: Alejandro Hidalgo – Rezensiert von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: TIMELESS von Alexandra Monir - Rezension von Yvonne Rheinganz

NEU – TOTGESCHRIEBEN IM LETZTEN ABSATZ – Eine Story von Daniel Sand

FILMBESPRECHUNG: TRIANGLE – DIE ANGST KOMMT IN WELLEN (GB/Australien 2009) – Regie: Christopher Smith – Rezensiert von Michael Drewniok (und eine Kurz-Besprechung als Kommentar von Detlef Hedderich)

BUCHBESPRECHUNG: WO IST THURSDAY NEXT? von Jasper Fforde – Rezension von Armin Möhle

ZEITVERSCHIEBUNG – eine Kurzgeschichte von Bella C. Moremo

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Summe über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Leon Ferri

Bildrechte: “Zeitlinien – manchmal gehen Uhren anders (Zeitlinien5.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

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