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Archiv für die 'Buchrezension' Kategorie

Susanne Jung: Besser leben mit dem Tod oder Wie ich lernte Abschied zu nehmen – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. Mai 2013

Susanne Jung
Besser leben mit dem Tod
oder Wie ich lernte Abschied zu nehmen

Klett-Cotta
ISBN 978-3-608-94745-8
Sachbuch
Erschienen: 2013
Schutzumschlag: Rothfos & Gabler, Berlin
Druck und Bindung: Pustet, Regensburg
Umfang: 256 Seiten, gebundenes Buch mit Schutzumschlag
In Zusammenarbeit mit Nataly Bleuel

www.klett-cotta.de
www.susanne-jung-bestattung.de

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

Zur Autorin:

Susanne Jung war Vergoldemeis¬terin, ist um die Welt gereist und dann Bestatterin geworden. Weil sie vor dem Tod nicht mehr wegrennen wollte. Der war ihr zum ¬ersten Mal begegnet, als ihre Mutter starb, da war sie 19. Über ehrenamtliche Arbeit als Sterbebegleiterin kam sie zum ersten Mal in ein Bestattungsinstitut. Seitdem hat sie an die 800 Tote bestattet und sie sagt, sie habe in ihrem Leben nie so zufrieden gelebt. Sie lebt für ihren ungewöhnlichen Beruf, rund um die Uhr.

Zum Buch:

“Wer Verluste nicht in sein Leben integrieren kann, wird nicht wachsen, wird auch selbst unter Angst und Unfreiheit leiden. Ein guter Umgang mit dem Tod bezieht sich also aufs ganze Leben, auf unseren Umgang mit Trennungen und ¬Verlusten. Und wer im Leben mit sich, seiner ¬Familie und seinen Mitmenschen im Reinen ist, der kann auch besser in den Tod gehen. Oder andere gehen lassen.“

Susanne Jung erzählt aus ihrem eigenen Leben, in welchen sie selbst schon früh mit dem Tod der Mutter konfrontiert wurde. Und hiermit eine Serie der Begegnungen mit dem Tod beginnt. Sie erfährt weitere Verluste in der Familie und beschließt nach einer Lehre zur Vergolderin und ihrer Tätigkeit als Sterbebegleiterin sich für ein Bestattungsinstitut zu bewerben. Ihrem Vater zu gestehen, welchen Job sie ergriffen hat, ist ihr zunächst peinlich. Nach einiger Zeit macht sie sich selbstständig und versteht ihren Beruf nicht nur als Organisatorin einer Bestattung, sondern insbesondere als vertrauensvolle Begleitung vom ersten Moment bis zur eigentlichen Verabschiedung. Hierbei begegnet sie unterschiedlichen Menschen, von denen sie in ihrem Buch berichtet. Verschiedene Reaktionen, den Tod zu verarbeiten, junge und alte Menschen, Erlösendes und Trauriges. Doch alle Erzählungen haben eins gemeinsam: sie sind liebevoll. Und dies macht das Buch aus. Man verliert ein wenig den Schrecken vor dem Tod, denn er gehört zum Leben dazu. Auch wenn der Zeitpunkt nicht immer fair ist. Alle Geschichten sind mit einer kleinen Überschrift betitelt und geben einen kurzen Einblick in den Umgang mit dem oder der Verstorbenen.

Fazit:

Das Buch von Susanne Jung war für mich sehr interessant und aufschlussreich. Schon immer habe ich mich gefragt, was jemanden bewegt, Bestatter zu werden. Die meisten Menschen können mit diesem Beruf sicher nicht viel anfangen, meist hört man aussagen wie „Einer muss es ja machen“ oder „ Ein Beruf, bei welchem man nicht arbeitslos wird“. Warum man ihn aus Überzeugung macht, versteht vermutlich niemand. Nach diesem Buch kann ich es schon verstehen. Susanne Jung bezeichnet sich selber als eine Begleiterin der Hinterbliebenen. Und dies kommt in ihren Erzählungen sehr gut heraus. Sie vermittelt mir mit ihren schon fast schönen Geschichten über die Verstorbenen Menschen und ihren Freunden oder Familie, dass der Tod kein Tabuthema ist und natürlich zum Leben dazu gehört. Sie ist Bestatterin, Seelsorgerin und Organisatorin auf eine so verständnisvolle und ruhende Weise, dass man schon fast traurig sein kann, dass Berlin nicht in der Nähe liegt, falls man mal eine außergewöhnliche Begleiterin nach dem Tod eines lieben Menschen braucht.

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Für Leser, die neugierig sind und ein wenig die Furcht vor dem Tod verlieren möchten. Emotionale und sensible Geschichten, die mich sehr bewegt haben. Vielen Dank für den Einblick in ein Grauzonenthema jenseits von den üblichen Abläufen und dem Verdrängungsthema Tod!

Copyright © 2013 by Sandra Stockem

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wann erschien der Titel, in welchem Jahr? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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Steffen Wittig: Montag. Depri-Horst – Der unglückliche Briefträger 1 – VIERMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Mai 2013

Steffen Wittig
Montag
Depri-Horst – Der unglückliche Briefträger 1

THENEXTART, Chemnitz, 06/2012
Comic-Heft im Format A5, Schwarz-Weiß
Satire, Humor
ISBN 978-3-939400-39-4
Titelillustration und Zeichnungen von Steffen Wittig

www.thenextart.de
www.facebook.com/pages/TheNextArt-Verlag/174999752528255
www.depri-horst.de
www.steffenw-art.de/

Titel erhältlich bei Amazon.de

Stets im Clinch mit seinen Kollegen von der ‚Gute Post GmbH‘ liegen Horst, angestellt bei der ‚Böse Post GmbH‘, die Nerven blank. Wen wundert es da, wenn es bei der Zustellung mal zu einem unfallbedingten Todesfall kommt. Dass das Privatfernsehen ein Horrorszenario über eine Welt ohne Toilettenpapier ausstrahlt, tut ihr Übriges, und schon sind weder Zierflamingo noch Kleinkinder vor Horst sicher. Selbst das brillant geplante Lottoglück bleibt ihm versagt. Doch als Horst endlich wieder Lebensmut fasst, schlägt das Schicksal zu.

„Depir-Horst“ mit einem Wort: ‚grenzdebil‘. Vermutlich sind Horsts Abenteuer als ironischer Hieb auf politische Korrektheit, die Sensationsmache der (privaten) Medien, Schönheitswahn und sonstige Zeitgeisterscheinungen gedacht. Die Umsetzung ist einfach nur dämlich. Sowohl grafisch wie erzählerisch. Wer Freude hat an Rotz- und Hundehaufenwitzen, kann hier getrost zugreifen.

Copyright © 2013 by Elmar Huber (EH)

Titel erhältlich bei Amazon.de

Preisrätsel 4 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Stets im Clinch mit seinen Kollegen liegen Horst die Nerven blank. Angestellt ist er bei welcher Firma? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 400 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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Eva Hauck: Trommel, Drache, Bumerang – Projekte aus aller Welt für Kinder – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Mai 2013

Eva Hauck
Trommel, Drache, Bumerang – Projekte aus aller Welt für Kinder

(sfbentry)
Haupt Verlag, Bern (CH)/Stuttgart (D)/Wien (A), 03/2013
PB mit Klappbroschur
Sachbuch, Kinder-/Jugendbuch, Basteln & Handwerken
ISBN 978-3-258-60064-2
Titelgestaltung von Susanne Nöllgen/GrafikBüro, Berlin
Texte und Fotos im Innenteil aus verschiedenen Quellen
Zeichnungen im Innenteil von Susanne Nöllgen

www.haupt.ch
www.redaktion-360grad.de/

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei ebook.de

In „Trommel, Drache, Bumerang“ präsentiert Eva Hauck „Projekte aus aller Welt für Kinder“ zwischen ca. 4 und 14 Jahre. Dass die vorgestellten Ideen tatsächlich für junge Bastler nachvollziehbar sind, belegen Fotos von den Arbeiten verschiedener Kinder unterschiedlicher Altersgruppen.

Was zunächst sehr positiv an dem Buch auffällt, ist die Untergliederung nach Kontinenten und die ausführlichen Erklärungen, woher die Inspiration für die einzelnen Objekte stammt. Kindgerecht wird erläutert, welche Traditionen damit verbunden sind oder welche Bedeutung dem Gegenstand zukommt. Auch erfährt man, wie und mit welchen Mitteln diese Arbeiten in den Ursprungsländern durchgeführt werden. Danach erst wird eine vereinfachte und den Möglichkeiten des Bastlers angepasste Anleitung zur Herstellung des Objekts beschrieben. Eine Materialliste verweist auf die notwendigen Utensilien und Handwerksgeräte, und die Bastelanweisung wird mit Fotos, hin und wieder auch mit Zeichnungen veranschaulicht.

Für einige Handgriffe, z. B. Sägearbeiten, ist die Hilfe eines Erwachsenen oder eines älteren, geübten Jugendlichen erforderlich. Auch einige Anleitungen bedürfen zusätzlicher Erklärungen und einiger Probeläufe, denn was für die Autorin klar ist, gibt den weniger versierten Bastlern das eine oder andere Rätsel auf. Während das Anfertigen von (Druck-) Schablonen aus Moosgummi oder Pappe noch einfach ist, wird das Anfertigen von Drahtgerüsten für Perlentiere – „Um ein Perlentier herzustellen, musst du zuerst ein Drahtgerüst aus dickerem Draht in Form biegen (…). Hier siehst du das Drahtgerüst für das Nashorn von Seite 66/67.“ -  oder die Knüpftechnik für ein Handy-Bilum trotz Zeichnung nicht ausreichend beschrieben, im Falle des Drahtgerüsts eigentlich gar nicht. Die Abbildung lässt den Betrachter raten, wie der Draht wohl verlaufen mag.

Davon einmal abgesehen finden sich immer noch sehr viele interessante Projekte für alle Altersgruppen, die leicht nachvollziehbar sind und größere Kinder bestimmt dazu bewegen, die Vorschläge abzuwandeln und eigene Kreationen zu entwickeln, darunter der Bogolanstoff, die Love-Letters, die Origami-Kraniche, die Karpfenfahne, der bemalte Bumerang, die Weihnachtsherzen, die Millefiori-Ketten, das Patchworkkissen etc.

„Trommel, Drache, Bumerang“ ist ein interessantes Bastelbuch für kleinere und größere Bastler ab Kindergarten bis etwa Mittelstufe, das vor allem durch die Erklärungen zum Ursprung des Projekts und die zahlreichen schönen Fotos gefällt – zweifellos wird so mancher staunen über die fantasievolle Müllverwertung, wobei aus Waschmittelflaschen, Verschlüssen etc. erkennbare Tierköpfe werden, um nur ein Beispiel zu nennen. Der Titel ist sehr zu empfehlen für Pädagogen und Haushalte mit Kindern, die gern basteln und nebenbei ihren Horizont erweitern wollen.

Copyright © 2013 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Sofia Caspari: Die Lagune der Flamingos – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 3. Mai 2013

Sofia Caspari
Die Lagune der Flamingos

Bastei Lübbe
ISBN 978-3-404-16759-3
Belletristik / Liebe & Romantik
Erschienen 01.12.2012
Titelillustration: © getty-images/Nikki Bidgood;
© Demurez Cover Arts/Rene de Brunn; © Royal Asiatic Society,
London, UK/The Bridgeman Art Library; © shutterstock/javarman
Umschlaggestaltung: Kirstin Osenau
Landkarte: Reinhard Borner
Taschenbuch, 589 Seiten

www.luebbe.de
www.lesejury.de

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Titel erhältlich bei eBook.de

Die Autorin:

Sofia Caspari, geboren 1972, hat schon mehrere Reisen nach Mittel- und Südamerika unternommen. Dort lebt auch ein Teil ihrer Verwandtschaft. Längere Zeit verbrachte sie in Argentinien, einem Land, dessen Menschen, Landschaften und Geschichte sie tief beeindruckt haben. Heute lebt sie – nach Stationen in Irland und Frankreich – mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn in einem kleinen Dorf im Nahetal.

Das Buch:

In „Die Lagune der Flamingos“ entführt die Autorin Sofia Caspari ihre Leser nach Argentinien in den Zeitraum zwischen 1876 und 1890. Die Geschichte mehrerer Familien wird hier detailliert in unterschiedlichen Handlungssträngen, die zum größten Teil später zueinander finden, beschrieben.

Zunächst geht es um Annelie und ihre Tochter Mina. Annelie ist nach dem Tode ihres ersten Mannes auf ein Heiratsinserat hin von Frankfurt am Main nach Argentinien gekommen. Dort jedoch erwartet sie die Hölle. Ihr neuer Mann Xaver ist fordernd und gewalttätig und sein Sohn Philipp verhält sich ähnlich. Die Lebenssituation für Mina und ihrer Mutter wird unter den gegebenen Umständen immer unerträglicher und irgendwann nutzen die Frauen die Möglichkeit der Flucht. Mina hofft ihren Freund Frank, dessen Liebe ihr über alles geht, eines Tages wiederzusehen. Auch Frank wünscht sich das, aber er hat noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.

Neben den oben genannten Personen spielen auch Charaktere aus dem ersten Teil der Familiensaga eine Rolle. Hier begegnet der Leser unter anderem Anna und ihrer Familie, insbesondere der Tochter Marlena, die hier erfahren muss was Freundschaft und Liebe bedeuten und dass das Leben nicht immer nur wunderschön ist, auch wenn man keine finanziellen Sorgen hat.
Der Autorin ist es perfekt gelungen diese Geschichte sowohl für Kenner des ersten Bandes als auch für Neueinsteiger lebendig zu gestalten und niemand erhält zu viel Information oder muss das Gefühl haben etwas versäumt zu haben.

Sofia Caspari schildert Argentinien und seine Natur, die damalige Zeit und ihre politischen Probleme und die Lebensumstände der Menschen so, dass man das Gefühl hat diese Zeit mitzuerleben. Hier wird nichts verschönert, sondern stets sehr realistisch geschildert. So darf man mit den handelnden Personen leiden und sich des Lebens freuen, gerade so wie das Leben diesen eben mitspielt.

„Die Lagune der Flamingos“ macht einfach Lust auf mehr. Mehr Sonne, mehr Landschaft, mehr Liebe und Leid, mehr Argentinien. Wer das Buch zur Hand nimmt, sollte sich auf wundervolle Lesestunden fernab unseres Alltags einstellen.

Copyright © 2013 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei eBook.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wann erschien der Titel? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Die Abenteuer der Milena Himiko Komore”

Erstellt von Felis Breitendorf am 30. April 2013

Die Abenteuer der Milena Himiko Komore

sfbasar.de-Anthologie Band 33

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Liebe Besucher von sfbasar.de, liebe Leser unserer Homepage. Sicher haben sich einige von Euch schon des öffteren gefragt, was die Grafik unserer Seite, die eine untenherum unbekleidete Raumfahrerin mit einem Raumhelm in der linken Hand ihres künstlichen, cyborgartigen Arms zeigt, wohl zu bedeuten hat. Diese Anthologie soll nun ihre Geschichte, ihre Abenteuer, ihren Lebensweg in Form eines Episodenromanes schildern.

Alle Autoren, Community-Autoren und Fans unserer Seite sind herzlich dazu eingeladen, sich daran zu beteiligen. Wer gerne daran mitschreiben möchte, meldet sich bei uns. Oder wer seine Meinung dazu abgeben möchte oder einfach nur Verbesserungsvorschläge hat, kann unsere Kommentarfunktionen verwenden.

Es ist sehr begrüßenswert, dass mehrere Autoren an dem Projekt mitarbeiten. So werden die Mainstream-, die Hintergrundgeschichten bzw. der jeweilige Mythos von einem anderen Autoren verfaßt. Diese Teile wechseln sich im Cliffhangerprinzip ab. So wird sich der Leser sicherlich mit Freude wundern, wenn es stilistische Abweichungen und Abwechslungen gibt, welche bestimmt für die Gesamtgeschichte hilfreich sind und keine Langeweile aufkommen lassen.

Wer uns einfach nur loben möchte, der ist mit seiner Meinung natürlich erst recht willkommen! Wie auch immer, bitte nehmt teil daran, was unsere kleine Raumfahrerin so erleben wird! Die Buchrezensionslinks in dieser Anthologie lehnen sich leicht an die Tätigkeiten der Milena Himiko Komore an, die in Aktion tritt als Ermittlerin, Spezialagentin und mehr …

BUCHBESPRECHUNG: DANGEROUS DEAL von Andreas Schlüter – Rezension von Iris Gasper

DAS 1. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 1) von Felis Breitendorf (und Bella C. Moremo)

DAS 1. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 2) von Felis Breitendorf (und Bella C. Moremo)

DAS 1. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 3) von Felis Breitendorf (und Bella C. Moremo)

DAS 1. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 4) von Felis Breitendorf (und Bella C. Moremo)

NEU - DAS 2. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 5) von Felis Breitendorf (und Petra Weddehage)

(IN VORBEREITUNG) – DAS 2. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 6) von Felis Breitendorf (und Petra Weddehage)

(IN VORBEREITUNG) – DAS 2. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 7) von Felis Breitendorf (und Petra Weddehage)

(IN VORBEREITUNG) – DAS 2. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 8) von Felis Breitendorf (und Petra Weddehage)

(IN VORBEREITUNG) – DAS 3. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 9) von Felis Breitendorf (und Petra Weddehage)

(IN VORBEREITUNG) – DAS 3. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 10) von Felis Breitendorf (und Petra Weddehage)

(IN VORBEREITUNG) – DAS 3. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 11) von Felis Breitendorf (und Petra Weddehage)

(IN VORBEREITUNG) – DAS 3. ABENTEUER DER MILENA HIMIKO KOMORE – Episodengeschichte (Teil 12) von Felis Breitendorf (und Petra Weddehage)

HÖRBUCHBESPRECHUNG: DER AUTOMATISCHE DETEKTIV von A. Lee Martinez – Rezension von Florian Hilleberg

BUCHBESPRECHUNG: DIE PFORTE von Patrick Lee – Rezensiert von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: EIN VERHÄNGNISVOLLER AUFTRAG (Mary Quinn 1) von Y. S. Lee – Rezension von Irene Salzmann

BUCHBESPRECHUNG: SCHATTENFREUNDIN von Christine Drews – Rezension von Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: TODESRITUAL von Nick Stone – Rezension von Michael Drewniok

BUCHBESPRECHUNG: UNDERGROUND von Lee Child – Rezension von Michael Drewniok

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Felis Breitendorf, Bella C. Moremo und Petra Weddehage

Bildrechte: AbenteuerMilenaHimikoKomore” (AbenteuerMilenaHimikoKomore11.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Lykanthropie – Werwolfgeschichten aus dem sfbasar”

Erstellt von Margret Schwekendiek am 29. April 2013

Lykanthrophie – Werwolfgeschichten aus dem sfbasar

sfbasar.de-Anthologie Band 26

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Lykanthropie – dieser Begriff bezeichnet die Verwandlung vom Menschen in einen Wolf, damit kann man es auch als Mensch-Wolf-Sein definieren. Die tief verwurzelte Angst des Menschen vor dem Wolf beschäftigt Schriftsteller und andere kreative Köpfe schon seit vielen Jahren. Es gibt eine Reihe von bemerkenswerten Geschichten, Romanen und natürlich auch Filmen, die sich mit diesem Thema im weitesten Sinne beschäftigen. Dabei geht es um die Verwandlung an sich, unglückliche Werwölfe, die große Liebe zwischen Mensch und Wolf oder den Kampf gegen andere Fabelwesen. Auch das Aufziehen eines Kindes im Wolfsrudel, wie Kipling es im Dschungelbuch spannend beschrieben hat, bietet sich als Thema an. In Märchen geht es häufig um den großen bösen Wolf, und nur selten kommt er gut dabei weg. Warum nicht mal eines der alten Märchen nehmen und in eine moderne Form bringen? Ich könnte mir vorstellen, dass Rotkäppchen, aber auch der Wolf und die sieben Geißlein in einer anderen Fassung einen ganz besonderen Reiz besitzen.

Es wäre schön, wenn diese Hinweise eure Phantasie beflügeln und viele Wolfsgeschichten zusammenkommen. Ich freue mich darauf, wenn unheimliche, unheimlich schöne oder auch einfach nur skurrile Stories eine bunte Mischung mit dem Oberbegriff Wolf-Sein ergeben. Die Bandbreite der menschlichen Phantasie ist unerschöpflich und bringt eine Menge Lesespaß. Nun zu den Beiträgen:

FILMBESPRECHUNG: BLUE MOON – ALS WERWOLF GEBOREN (USA 2011) – Regie: Joe Nimziki – Rezension von Johannes Schäfer

DES TEUFELS MUSTERSCHÜLER – Kurzgeschichte von Margret Schwekendiek

BUCHBESPRECHUNG: DIE DUNKLEN WÄCHTER 3 – ZARTER MOND von Rachel Hawthorne – Rezension von Petra Weddehage

FILMBESPRECHUNG: DIE NACHT DER WÖLFE (Kanada 2010) – Regie: Philippe Gagnon – Rezension von Johannes Schäfer

BUCHBESPRECHUNG: DIE WERWÖLFE von Christoph Hardebusch – Rezension von Alexandra Balzer

HÖRBUCHBESPRECHUNG: DIE WERWÖLFE (Hörbuch) von Christoph Hardebusch – Rezension von Sandra Stockem

BUCHBESPRECHUNG: DUNKLES VERLANGEN – WOLF SHADOW 3 von Eileen Wilks – Rezension von Irene Salzmann

GELIEBTE ZWISCHEN DEN WELTEN – Kurzgeschichte von Anna Breitzke

BUCHBESPRECHUNG: HEIMKEHR – MERCY THOMPSON 1 von Patricia Briggs & David Lawrence – Rezension von Christel Scheja

BUCHBESPRECHUNG: UNDERWORLD 2: EVOLUTION – DER OFFIZIELLE ROMAN ZUM FILM von Greg Cox – Rezension von Irene Salzmann

BUCHBESPRECHUNG: RED RIDING HOOD – UNTER DEM WOLFSMOND von Leslie Johnson – Rezension von Yvonne Rheinganz

KARTENSPIELBESPRECHUNG: WERWÖLFE von Ted Alsbach – Rezension von Günther Lietz

WOLF – Kurzgeschichte von Margret Schwekendiek

BUCHBESPRECHUNG: WOLFENBLUT (Band 2) von Di Toft – Rezension von Iris Gasper

BUCHBESPRECHUNG: WOLFSFIEBER – KREATUREN DER NACHT/NIGHT CREATURES 4 von Lori Handeland – Rezension von Irene Salzmann

BUCHBESPRECHUNG: WOLFSGESANG von Lori Handeland – Rezension von Irene Salzmann

NEU - WÖLFIN DES LICHTS – Leseprobe (Teil 1) der Fantasy- Trilogie „Roseend“ von Christa Kuczinski

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Außerdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muß das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Margret Schwekendiek

Bildrechte: LYKANTHROPIE – Werwolfgeschichten aus dem sfbasar” (werwolfgeschichten.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

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Steyer, Nicole: Die Hexe von Nassau – FÜNFMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. April 2013

Steyer, Nicole
Die Hexe von Nassau

Roman

Verlag :      Droemer Knaur
ISBN :      978-3-426-51132-9
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,99 Eur[D] / 10,30 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 26.04.2013
Seiten/Umfang :      640 S. – 19,0 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      02.11.2012

Das Herzogtum Nassau im Jahr 1676: Hier lebt die junge Katharina mit ihrer Mutter in der Nähe der Stadt Idstein. Als Graf Johannes seine grausamen Hexen­verfolgungen beginnt, geraten die beiden Frauen in Gefahr. Katharinas Mutter wird hingerichtet. Und auch das Mädchen bleibt von Verdächtigungen nicht verschont, denn sie ist in das Visier des skrupellosen Henkers Leonhard Busch geraten. Dieser schreckt vor nichts zurück, um Katharina in seine Gewalt zu bringen.

Nicole Steyer wurde 1978 in Bad Aibling geboren und wuchs in Rosenheim auf. Doch dann ging sie der Liebe wegen nach Idstein im Taunus. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder begann sie zu schreiben, beschäftigte sich mit der Idsteiner Stadtgeschichte und begann zu recherchieren. Das Ergebnis dieser Recherchen ist ihr erster historischer Roman, der sich mit den Hexenverfolgungen in Idstein und Umgebung befasst.

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Das Buch spielt im Herzogtum Nassau in welchem Jahr? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 500 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!

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Linke, Maria: Nimm’s leicht – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. April 2013

Linke, Maria
Nimm’s leicht

Verlag :      Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN :      978-3-548-28489-7
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,99 Eur[D] / 9,30 Eur[A] / 12,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 23.04.2013
Seiten/Umfang :      ca. 320 S.
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      12.04.2013
Aus der Reihe :      Ullstein Taschenbuch 28489
Ullstein Belletristik  28489

So hatte Dani sich die Mitte des Lebens nicht vorgestellt: Hitzewallungen und Schlafstörungen machen ihr zu schaffen, die Figur entgleitet ihr, und auch stimmungsmäßig steht nicht alles zum Besten. Ihre Freundinnen sind sich einig – da hilft nur Fastenwandern! Mit Hafertee und viel Bewegung in einer ruhigen, beschaulichen Umgebung soll Dani wieder zu sich finden.

Gemeinsam machen sie sich auf in den Schwarzwald. Frische Luft ist reichlich vorhanden, von Ruhe und Beschaulichkeit kann jedoch keine Rede sein. Es gibt zwar nichts zu essen, dafür aber jede Menge Aufregung. Doch wider Erwarten amüsieren sich die Freundinnen prächtig – bis plötzlich Ninas exzentrische Mutter vor der Tür steht …

Maria Linke ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Übersetzerin und Redakteurin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln und fastet selbst gerne mal.

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Florian Herb: Männerwirtschaft – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. April 2013

Florian Herb
Männerwirtschaft

Ullstein
ISBN 978-3-548-28482-8
Belletristik
Erschienen: 15. Februar 2013
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Titelabbildung: © Finepic (Luftballon), Getty Images/ © Henglein
and Steets (Vespa, Vater, Sohn)
Taschenbuch, 256 Seiten

www.ullstein-taschenbuch.de

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Der Autor:

Florian Herb, 1971 in Berlin geboren, lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen im Allgäu. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit begeistert er sich für Musik, Fotografie, Film, Theater, den VFB Stuttgart und die Tücken des menschlichen Zusammenlebens.

Das Buch:

Marie und Götz sind ein glückliches Paar. Als sich Nachwuchs ankündigt und Marie ihren Mann damit überrascht, wird schnell klar, dass er es sein wird, der die Kinderbetreuung übernimmt und in den ersten Jahren für den Nachwuchs da ist. Wie soll es auch anders sein; denn Marie verdient eindeutig mehr Geld als Götz. Gesagt, getan, auch gegen die Meinung von Eltern und manchen Freunden. Für Götz beginnt mit der Schwangerschaft ein großes Abenteuer.

Der Autor, Florian Herb, befasst sich in seiner lockeren und fröhlichen Geschichte mit einem aktuellen Thema unserer Zeit. Wie ist es eigentlich wenn Väter die Rolle der Mutter übernehmen? Können sie es überhaupt und welche Probleme bringt das mit sich? Götz begleitet seine Frau durch die Schwangerschaft und ist ab dem ersten Schrei für seinen Sohn Tim da. Er gibt Fläschchen, füttert, wickelt, geht spazieren und nimmt sogar an Kursen mit seinem Sohn teil. Überall trifft er auf Frauen und selten oder besser gesagt gar nicht auf Männer.

Dieses Buch ist einfach herrlich realistisch und zeigt ganz deutlich: Männerwirtschaft geht! Nur müssen alle Beteiligten es eben auch wollen. Es macht Spaß die Geschichte zu lesen und in den Alltag von Götz und Tim abzutauchen. Diese beiden sind von Anfang an sympathisch und zaubern mit ihren Erlebnissen dem Leser immer wieder ein Lächeln ins Gesicht oder verursachen gar einen großen Lachanfall.

Nach dem Genuss der Geschichte fällt der Abschied schwer, denn es ist einfach zu schön um wahr zu sein mit Götz, Marie und Tim, die uns in diesem Buch ihren Alltag präsentieren, den viele von uns ähnlich, wenn auch möglicherweise mit einer anderen Rollenverteilung, kennen. Aber egal wie, in jeder Familie geht es eben um Liebe und Glück, Verständnis, Geld, Heim, Haus, Beruf, Kindergarten, Krankheiten und mehr. Und jede Episode im Leben ist es vermutlich wert sich an sie zu erinnern. Vielleicht gelingt das mit dieser Geschichte oder aber man genießt sie einfach nur so, weil sie voller Humor, aber auch voller Wahrheit steckt.

Copyright © 2013 by Iris Gasper

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DAS ULTIMATIVE EINKAUFSERLEBNIS – Shortstory von Petra Weddehage

Erstellt von Petra Weddehage am 26. April 2013

DAS ULTIMATIVE EINKAUFSERLEBNIS

Shortstory

von

Petra Weddehage

Eines Morgens stand es da auf unserem Festplatz, einfach so, wie von Zauberhand platziert. Ein riesiges buntes Zelt mit vielen blinkenden Lichtern und einem riesigen Werbeschild mit Leuchtreklame. Hier waren Wörter zu sehen wie: „Billig, Super, Absolut Genial, Rabatte, 10% auf alles!“ Die Leute strömten neugierig herbei.

Hübsche Frauen und Männer verteilten Luftballons und Bonbons, sowie Proben von Shampoo, kleine Lippenstifte und Lose. Da es ein Samstag und somit die ganze Familie zu Hause war, beschlossen meine Eltern mit mir und meinen Geschwistern zu dem Spektakel zu gehen, das sich fast vor unserer Haustür abspielte.

Mit leuchtenden Augen schauten Brigitte und Michael auf die leuchtenden, bunten Lampen. Sogleich bekamen wir süße Lutscher geschenkt und für jeden gab es einen Luftballon. Nun fühlte ich mich mit meinen 13 Jahren doch schon zu groß dafür und beschloss ihn später meiner Mutter zu geben. Die konnte derlei Dinge immer gut gebrauchen um damit einer Geburtstagsparty den richtigen Pfiff zu verleihen. Eine schöne, schlanke Frau gab mir einen kleinen Lippenstift und zwinkerte mir lächelnd zu. Ich fühlte mich sogleich verstanden, sie schien genau zu wissen, was ich gerade gedacht hatte. ´Nun ja´, dachte ich bei mir, ´das ist halt Verkaufsstrategie´. Dieses Thema hatten wir gerade in der Schule. Wir lernten wie die Werbung uns auch unbewusst beeinflusste.

Als ich mich gerade umdrehen wollte, fiel das Sonnenlicht auf die junge Frau und ihre Augen schienen rot aufzuleuchten. Das sah doch recht gruselig aus und ich bekam innerlich eine Gänsehaut. Ich tat es als Leuchteffekt ab wie bei den Fotos auf denen die Augen der Leute auch rot aufleuchteten wenn im falschen Licht fotografiert wurde. Dafür gab es ja Bildbearbeitungsprogramme.

Meine Mutter rief: „Luzia, nun trödle nicht so herum, komm, es gibt noch viel zu sehen.“ Eilig betraten wir das Zelt. Ich blieb mit offenem Mund stehen, so etwas hatte ich noch nie gesehen. Irgendwie wirkte das Zelt im Innenraum größer als es von außen zu sein schien. Es sah ein wenig aus wie auf dem Jahrmarkt. Überall gab es Verkaufsstände mit den interessantesten Kleidern und Accessoires zu bestaunen. Sogar ein Pferdekarussell und Essensstände waren aufgebaut. Viele kleine Kinder stürzten auf das Karussell zu, da das Fahren darauf umsonst war. Allerdings mussten sie jeweils ein neues Ticket ziehen. Dies erschien mir nur fair. So konnten auch andere Kinder damit fahren und die Pferde, Kutschen und andere fantasievolle Figuren, wie die entzückenden Einhörner und der gläserne Pegasus, waren nicht dauernd besetzt.

Meine Mutter stieß einen Schrei des Entzückens aus und stürzte sich auf ein Regal voller Schuhe. Unser Vater hatte inzwischen von einem der Mitarbeiter einen Einkaufswagen bekommen. Wir Kinder wurden mit Stofftaschen in verschiedenen Farben beschenkt. Darin waren je drei Lose. Neugierig öffnete ich eins davon. ´Ein Makeup Set plus ein Styling´, stand auf meinem einen Zettel. Auf dem anderen: ´Ein Outfit Deiner Wahl` und auf dem dritten Los: ´Ein cooles Handy`. Kurz verschwamm die Schrift vor meinen Augen doch ich konnte nicht erkennen was nun darauf stand. Ein leichter Schwindel erfasste mich, so jung und schon Kreislaufprobleme, das konnte ja heiter werden, dachte ich sarkastisch. Kurz darauf ging es mir wieder gut und ich war bereit, meine Gewinne zu nutzen. Ob Mama das mit meinen Haaren wohl erlauben würde?

Ich sah mich nach meiner Mutter um, die war ganz im Kaufrausch versunken und ihr Einkaufswagen war schon gut bestückt. Mein Vater sah mit einem seligen Lächeln zu mir. Er hatte ebenfalls einen großen Einkaufswagen den er vor sich herschob. Während meine Mutter ihrem Schuhtick frönte, hatte er sich auf Werkzeuge und Sportartikel gestürzt. So langsam wurde mir die Sache unheimlich, doch noch bevor ich meine Mutter fragen konnte, ob das mit dem Styling O.K. ging, war wieder die junge Frau vom Eingang bei mir. „Nun junge Dame, was hast Du den Schönes gewonnen.“, fragte sie mich freundlich. Verdattert reichte ich ihr meine Lose. Sie stieß einen freudigen Laut aus: „Nein was bist Du für ein Glückspilz. Lucrezia“, rief sie im Befehlston, „hier ist jemand für Dich!“

Sofort und damit meine ich wirklich augenblicklich sah ich eine weitere wunderschöne Frau mit dunklem Haar vor mir. Noch ehe ich mich wundern konnte, hatte sie mich schon mit in einen anderen Bereich genommen, der von einem rosa Vorhang verdeckt wurde. Dahinter verbarg sich ein fantastischer Anblick. Kleider, Schuhe, Hüte, Taschen und unglaublich viel Schmuck, sowie tolle Haarspangen und viele Kosmetika waren da zu bestaunen. Ruckzuck war ich von drei weiteren Damen umgeben, die mir helfen wollten, meinen Gewinn einzufordern. Während ich die Haare gewaschen bekam und von einer wundervollen, einschläfernden Musik berieselt wurde, begann ich mir keine Gedanken mehr darüber zu machen, was Mama wohl zu den Farbkombinationen in meinem Haar sagen würde, wenn ich fertig umgestylt war. Ich fühlte mich wie eine Prinzessin.

Als ich fertig war, sah ich mich erstaunt im Spiegel an. Meine zottigen braunen Haare glänzten in einem dunklen mahagonibraunen Ton und die sehr poppig rosa eingeschweißten Strähnen vervollständigten meine Frisur. Mein Haar floss in sanften Wellen meinen Rücken hinunter. Hier stutze ich kurz, war es nicht länger als vorher? Mein Haar war doch nur Schulterlang gewesen. Dazu sah das Makeup einfach super aus. Natürlich passend zu dem rosa Touch, der sich auch in meiner Garderobe wiederfand. Ein Kleid mit Spitzen und Rüschen in schwarz, mit rosa Stoffrosen besetzt und mit silbernen Fäden bestickt ließen mich wie eine Gothic Prinzessin aussehen. Dazu hatte ich schwarze Schuhe an, die ebenfalls mit silbernen Fäden durchwoben waren. Die dazu passende Handtasche und eine tolle Haarspange vervollständigten mein Outfit.

Dann ging es daran mein Handy auszusuchen. Schnell fand ich eins, das meinem neuen Aussehen entsprach. Die Farben passten ebenfalls zu meiner neuen Gestalt.

Zum Schluss wurde ich mit dem gesamten Team fotografiert. Lucrezia flüsterte mir zu: „Ab und an wirst Du eine Nachricht auf Deinem Handy von uns bekommen. Ich hab Dir eigens eine App aufgespielt. So weißt Du wo wir sind und kannst Dir ab und an ein paar Proben holen oder Dir von uns schicken lassen.“ Das fand ich aber sehr nett von ihr und bedankte mich artig. Hier verzog sie kurz ihr Gesicht als wenn ihr mein Dank gar nicht so recht war.

Ich betrat wieder den Innenraum des Zeltes und sah wie meine Familie auf mich zukam. Wie ich selber hatten auch sie ein neues Outfit und nette Spielereien bekommen.

Mama hatte zudem alles bezahlt was Papa und sie sich ausgesucht hatten. Meine Schwester hatte für ihre Spielzeugautos eine Garage und eine Waschanlage sowie allerlei Zubehör gewonnen. Mein Bruder eine Ritterburg samt Drachen und Rittern mit Burgfräulein und weiterem Schnickschnack. Dazu hatten alle ebenfalls ein Handy bekommen. Mein Bruder war völlig hin und weg, da seine Glücksfee ihm zudem noch Apps mit kostenlosen Spielen geladen hatte.

Mama und Papa waren gestylt und sahen aus wie Topmodels, die sich gleich zu einer exklusiven Party aufmachen wollten.

Mama meinte erfreut: „So billig habe ich noch nie eingekauft. Ich habe für alle genug Kleidung und Schuhe für das ganze Jahr bekommen und nicht einmal einen Bruchteil des eigentlichen Wertes bezahlt.“

Als wir das Zelt verlassen wollten waren da wieder die netten jungen Männer und Frauen. „Entschuldigen sie, bitte. Wären sie so nett uns kurz zu sagen wie es ihnen bei uns gefallen hat.“ Meine Mutter schielte auf ihre neue Uhr. Der junge Mann der meine Mama angesprochen hatte sagte sofort: „Natürlich bekommen sie dafür ein kleines Präsent von uns.“ So beantworteten meine Eltern die Fragen der Verkäufer und bekamen zum Schluss noch jeder eine riesige Tüte mit Lebensmitteln geschenkt. Wir Kinder bekamen ebenfalls neue Tüten mit allerlei Süßkram.

Da hörte ich wie gesagt wurde: „Wenn sie kurz hier unterschreiben würden damit wir ihnen auch weiterhin kostenlose Proben zusenden können!“ schlich ich mich an den Verkäufer ran. Der Zettel den die Verkäufer meinen Eltern hinhielten schien vor meinen Augen zu verschwimmen und neue Sätze erschienen. Ich las etwas wie: Drei Jahre Höllenqualen, vier Jahre Kohlenschippen, Eltern haften für ihre Kinder … doch schon veränderte sich die Schrift wieder. Ich wollte mir die Augen reiben und dachte gerade noch daran, dass ich ja Wimperntusche aufgetragen bekommen hatte.

Kurz darauf gingen wir nach Hause. Wir alle waren zufrieden und ich hatte den seltsamen Vorfall mit der Schrift schon vergessen. Von meinem Fenster aus konnte ich das Zelt blinken sehen. Leute strömten hinein und kamen mit zufriedenen Gesichtern wieder hinaus. Die Leuchtreklame blinkte wie verrückt und so konnte ich nicht schlafen. Irgendwann musste ich wohl doch eingenickt sein. Irgend etwas weckte mich und ich sah neugierig aus dem Fenster. Das Zelt leuchtete immer noch, aber was ich nun sah schien einem Alptraum entsprungen zu sein. Die netten jungen Frauen und Männer hatten auf einmal Hörner und Schwänze, ihre Haut war rot und ihre Augen leuchteten gelb. Die Leuchtschrift hatte sich ebenfalls verändert hier stand nun statt der protzigen einlullenden Werbung: „Jedes verschenkte Kleidungsstück: 1 Jahr Seelenqualen. Alle Proben: 5 Jahre Höllenqualen. Pro Handy: 2 Jahre Kohlenschüppen. Eltern haften für ihre Kinder. Tretet ein und … lasst alle Hoffnung fahren.“

Copyright (C) 2013 by Petra Weddehage.

Bildrechte: Coverillustration “Überraschungsgeschichten-der-besonderen-Art1.jpg ” () © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

BUCHTIPP DER REDAKTION:

Connolly, John
Das Portal der Dämonen

Übersetzt von Koob-Pawis, Petra
Verlag :      cbj
ISBN :      978-3-570-22371-0
Einband :      Paperback
Preisinfo :      7,99 Eur[D] / 8,30 Eur[A] / 11,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 16.01.2013
Seiten/Umfang :      320 S. – 18,3 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      14.01.2013

Medien :
Leseprobe(PDF)

Der 11-jährige Samuel ist eigentlich ein ganz normaler Junge, bis seinen gelangweilten Vorstadtnachbarn nichts Besseres einfällt, als ein wenig Dämonenbeschwörung zu üben. Das klappt dummerweise überraschend gut und nun sind die dämlichen Nachbarn nicht nur von Dämonen besessen, sondern diese fiesen Gestalten auch noch hinter Samuel und seinem Dackel Boswell her. Die waren nämlich unfreiwillige Zeugen, als die Hobby-Satanisten das Portal im Universum auftaten, durch das der finstere Lord nun seine Trupps in die Welt der Menschen entsendet. So muss Samuel nun den Untergang der Menschheit verhindern – irgendwie …

John Connolly, geboren in Dublin, wurde weltweit berühmt durch seine »Charlie Parker«-Thrillerserie. All seine Romane stürmten die Bestsellerlisten und als erster Nichtamerikaner gewann er den Shamus Award. »Das Portal der Dämonen« ist sein erstes Kinderbuch.

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