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Archiv für die 'Buchrezension' Kategorie

Bohnet Pleitgen (Ilja Bohnet & Ann-Monika Pleitgen): Kein Durchkommen. Nicola Rührmann 2. – BEI UNS DREIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. Mai 2012

Bohnet Pleitgen (Ilja Bohnet & Ann-Monika Pleitgen)
Kein Durchkommen
Nicola Rührmann 2

Argument Verlag, Hamburg, 1. Auflage: 10/2010
TB, ariadne Krimi 1183
ISBN 978-3-86754-183-1
Titelgestaltung von Martin Grundmann unter Verwendung eines Fotos von Vangardiner

www.argument.de
www.ariadnekrimis.de
www.freitagsisstmanfisch.de/autoren.html
www.martingrundmann.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

1999, zehn Jahre nach „Freitags isst man Fisch“: Nicola Rührmann hat ihr Physik-Studium abgeschlossen und arbeitet am Hamburger Institut für Meteorologie. Im Rahmen des deutsch-spanischen CORVUS-Projekts wertet sie Satellitendaten aus. Der unerwartete Tod eines spanischen Forschers und das plötzliche Verschwinden eines Kollegen bringen Nicola dazu, Nachforschungen anzustellen. Dabei gerät sie an die hübsche Henry, ein Date, das auf einem Versehen beruht und das Nicola nur noch mehr Ärger einbringt. Es scheint abwegig, aber könnten Henry und ihr unbekannter Begleiter, der Nicola niederschlug, etwas mit den Vorfällen zu tun haben? Oder sind die Verdächtigen in den Reihen der Umweltaktivisten zu suchen? Dann werden auch noch die Daten des Vermissten aus der Datenbank gestohlen und gelöscht, ausgerechnet unmittelbar vor einem wichtigen TV-Auftritt der Meteorologen, bei dem es um ihr Renommee geht. Und im Kofferraum des Autos eines Kollegen liegt eine Leiche …

Nach dem großartigen Debüt-Roman „Freitags isst man Fisch“ von Dr. Ilja Bohnet und Ann-Monika Pleitgen, Sohn und Mutter, wartete man gespannt auf den nächsten „Nicola Rührmann“-Band: „Kein Durchkommen“. Die Handlung spielt erneut in Hamburg, aber zehn Jahre später. Die aufmüpfige Studentin ist nun etwas ruhiger geworden und arbeitet am Meteorologischen Institut, was Anlass genug für ihren Hauswirt ist, sie jeden Tag nach dem Wetter zu fragen, ein Running Gag, der sich nach einer Weile jedoch abnutzt. Noch immer ist die Protagonistin beiden Geschlechtern zugetan und verliebt sich auch diesmal in eine Frau; statt Kirsch-Wodka trinkt sie nun Havanna-Club und wirft die eine oder andere Pille ein, als ob sie nicht schon genug Albträume hätte.

In der Summe ist das schon ein bisschen zu viel des Guten, um Nicola zu einem Nicht-Spießer zu machen, denn es hätte durchaus genügt, an ihren politischen Aktivitäten und ihrer Belesenheit, aufgrund derer regelmäßig Zitate aus zeitgenössischen Büchern, Songs und Filmen eingebunden werden, festzuhalten. So geht in den Eskapaden der Hauptfigur leider das 90er Jahre-Flair etwas unter. Man mag sich beim Lesen an diese Zeit noch gut erinnern, insbesondere an den Umweltgedanke, der damals hoch gehalten wurde, doch anders als in ihrem Erstlingswerk, das die 80er Jahre lebendig werden lässt, will dasselbe Geniestück den Autoren mit diesem Roman nicht recht gelingen.

Auch die ständigen Einschübe aus einer fiktiven (?) Biografie, die an Ernest Hemingways „Wem die Stunde schlägt“ angelehnt ist und eine Mission während des Spanischen Bürgerkriegs schildert, sorgen zunächst nur für Verwirrung, wenngleich klar ist, dass hier irgendwo der Schlüssel zu allem verborgen sein muss, der dann offensichtlicher ist, als vermutet. In Folge hinterlässt das Buch einen zwiespältigen Eindruck, denn einerseits begleitet man die toughe, eloquente Heldin und ihre schrulligen Bekannten gern durch ihre Ermittlungen, welche zu einer überraschenden Lösung führen; doch andererseits meint man, dass etwas weniger Drumherum der Handlung mehr Tempo und Biss verliehen hätte. Allerdings hat das Autorenpaar die Messlatte mit „Freitags isst man Fisch“ auch sehr hoch angesetzt …

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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EINE ZWEITE REZENSION VON IRIS GASPER:

Bohnet Pleitgen
Kein Durchkommen

Argument Verlag
Ariadne Kriminalroman
ISBN 978-3-86754-183-1
Kriminalroman
1. Auflage 2010
Umschlaggestaltung: Martin Grundmann
Foto: © Vangardiner
Taschenbuch, 256 Seiten

www.argument.de
www.freitagsisstmanfisch.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zu den Autoren:

Ann-Monika Pleitgen, Managerin, Ehefrau und Co-Autorin des Schauspielers Ulrich Pleitgen, schrieb schon als Kind leidenschaftlich gern Kurzgeschichten. Ihr Sohn, der Physiker Dr. Ilja Bohnet, arbeitet am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY). Beim Schreiben des Kriminalromans Freitags isst man Fisch (Nikolas erster Fall, nominiert für den GLAUSER 2010 als bestes Debüt) entdeckten Mutter und Sohn ihre Autorenteam-Fähigkeiten und schufen die eigenwillige Krimifigur Nikola Rührmann. Ein dritter Fall soll folgen.

Zum Buch:

Wir schreiben das Jahr 1999 und Nikola Rührmann, genannt Nik oder Sput-Nik, ist älter geworden. Nach endgültigem Abschluss ihres Studiums arbeitet sie am Institut für Meteorologie in Hamburg in einer Arbeitsgruppe des CORVUS-Projektes. Leider läuft nicht alles nach Plan, denn der Satellit CORVUS liefert derzeit nicht mehr alle Messdaten, die erhofft und erwartet werden und darunter leidet vor allem die Arbeitsgruppe rund um Professor Rindeck, zu der auch Nikola gehört. Öffentliche Anfeindungen und Diskussionen über das Projekt und den Klimawandel an sich sind hier vorprogrammiert. Und dann verschwindet plötzlich Gerd, ein Kollege aus der Arbeitsgruppe und Nikola lässt sich von ihrem Chef überreden nach dem Kollegen zu suchen. Dessen Auffinden wäre natürlich auch wichtig, denn ohne ihn fehlen der Arbeitsgruppe weitere wichtige Daten und wie soll dann die Wetterwette gegen den berühmten Fernseh-Meteorologen Franz Seeler gewonnen werden?

Asphalt-Wilfried und Taxi-Christian sind natürlich auch mit von der Partie und unterstützen ihre alte Freundin wo sie nur können. Nur in Liebesdingen, da muss Nikola sich wohl selbst bemühen ihre Gefühle in den Griff zu bekommen. Die Trennung von Freundin Ulli liegt hinter ihr, aber Henri, die ganz plötzlich im Institut durch sonderbare e-mails auf sich aufmerksam macht, erweckt Nikolas weibliches Interesse. Schließlich liebt Frau Frau und diese Henri scheint schon wirklich klasse. Aber spielt sie vielleicht auf der gegnerischen Seite?

Mit „Kein Durchkommen“ nehmen die Autoren Bohnet/Pleitgen die politische Lage in Sachen Klimawandel unter die Lupe und verbinden dieses doch recht brisante Thema mit einer kriminellen Handlung.

Sehr lustig sind die immer wiederkommenden Einschübe in denen Nikola nach aktuellem und zu erwartendem Wetter befragt wird und in denen ihr Hauswirt wieder einmal Hilfe und Unterstützung benötigt.

Dieser Krimi ist keine leichte Kost. Er macht nachdenklich und fordert vom Leser  eigene Gedanken ein. Teilweise geht es sehr technisch zu, aber wenn man sich auf das Buch und seine interessante Geschichte einlässt, dann wird man gefangen genommen von der doch so anderen Sprache des Autorenduos und ein wenig auch von Hamburg, einer Stadt, die hier herbstlich und regnerisch daherkommt.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): In welchem Jahr spielt der Roman? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Andrew Grey: Liebe gegen jede Regel – BEI UNS FÜNF EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. Mai 2012

Andrew Grey
Liebe gegen jede Regel

Love means … no shame, USA, 2009
Cursed Side, München, 02/2012
TB, Belletristik, Gay-Romance
ISBN 978-3-942451-06-2
Leseprobe aus Katja „LibbyReads” Kobers „Harlekin” + Leseprobe aus Ally Blues „Sehnsucht“/695
Aus dem Amerikanischen von Cursed Side
Titelillustration von Sheng Chen

www.cursed-side.de
www.andrewgreybooks.com

Titel erhältlich bei amazon.de

Nach dem Tod seines Vaters gibt Geoff seine Stelle als Buchhalter in Chicago auf und kehrt auf die elterliche Farm zurück. Nach anfänglicher Skepsis, ob dieses Leben das richtige für ihn sei, fügt er sich immer besser in den ländlichen Alltag ein, hat Freude an der Arbeit und den täglichen Ausritten. Auch mit Len, dem Lebensgefährten seines Vaters, der für ihn die Stelle des zweiten Elternteils innehat, und mit den Angestellten kommt er bestens zurecht. Eines Tages taucht der junge Eli auf der Farm auf. Er ist ein Amish, den seine Gemeinde auf Wanderschaft geschickt hat, damit er die „Englischen“ und ihre Unaufrichtigkeit kennenlernt und nicht länger gegen die Regeln seiner Glaubensbrüder aufbegehrt. Eli hilft bei der schweren Geburt eines Fohlens und rettet dadurch zwei Pferden das Leben. Dankbar bietet Geoff ihm einen Job an.

Schon bald wird aus Dankbarkeit mehr. Geoff mag seinen neuen Mitarbeiter, scheut jedoch davor zurück, über eine Beziehung mit einem Angestellten auch nur nachzudenken, vor allem da er in Sorge ist, wie Eli darauf reagieren würde, wüsste er, dass sein Arbeitgeber homosexuell ist. Umgekehrt gibt sich Eli große Mühe, Geoff zu gefallen, was dieser durchaus bemerkt, aber nicht falsch interpretieren möchte. Schüchtern umkreisen sie einander, bis Geoff endlich den Mut fasst, sich Eli zu offenbaren …

„Liebe gegen jede Regel“ schildert die romantische Liebesgeschichte zweier junger Männer, die in verschiedenen Welten leben und einen Mittelweg finden müssen, was ihnen durch Aufgeschlossenheit und Neugierde auf der einen, sowie viel Verständnis und Einfühlungsvermögen auf der anderen Seite und dem Umstand, dass das Farmleben, den Gewohnheiten der Amish entgegenkommt, erleichtert wird. In Folge liest sich der Roman sehr idyllisch. Er konzentriert sich auf die beiden Hauptfiguren, die erst ihre persönlichen Probleme in den Griff bekommen müssen, bevor sie reif für diese Liebe sind: Geoff kannte bislang nur Sex ohne Liebe, sein Vater ist gerade gestorben, er muss sich entscheiden, ob er sein bisheriges Leben weiterführt oder auf der Farm einen Neuanfang wagt. Eli fügte sich stets den Konventionen seiner Gemeinde, obwohl er manche Dinge kritisch sieht und früh erfahren musste, dass er weder von seinem strengen Vater noch von anderen Glaubensbrüdern und –schwestern Gehör erwarten darf. Aus Rücksicht auf seine Angehörigen, die sonst mit ihm bestraft würden, schwieg er lange über seine geheimsten Wünsche.

Schritt für Schritt gehen Geoff und Eli aufeinander zu, nehmen immer Rücksicht und geben intime Geheimnisse Preis. Darüber hinaus passiert – nichts. Nicht einmal die Einstellung der Amish wird mehr, als für die Handlung notwendig, thematisiert oder zum Konfliktpunkt gemacht. Und trotzdem liest man das Buch voller Faszination, weil die Protagonisten sympathisch sind, sie das Herz des romantischen Lesers bzw. der Leserin berühren und man wissen möchte, ob es ein Happy End gibt trotz der unterschiedlichen Anschauungen und anderer Hürden. Die Konflikte halten sich tatsächlich in Grenzen. Missverständnisse und Eifersüchteleien werden schnell bereinigt. Die Aggressionen seitens der ‚Schwulen‘-Hasser gehen glimpflich aus, vermutlich glimpflicher als in der Realität. Letztlich gibt es selbst unter den Amish Menschen, die der Ansicht sind, dass das persönliche Glück wichtiger ist als der Kadavergehorsam und ein unglückliches Leben innerhalb der Gemeinde.

Es gibt Probleme, die die Beziehung von Geoff und Eli fast zerstören, aber dem Autor ist nicht an einem Übermaß an Realismus und Spannung gelegen, so dass es bei kleinen Intermezzos bleibt, aus denen die Beteiligten gestärkt hervor gehen. Andrew Grey beschreibt eine Liebe, wie er sie für sich und andere ersehnt, unabhängig vom Geschlecht. Darum ist auch das Umfeld der Protagonisten tolerant; ihnen wird sogar der Rücken von Personen gestärkt, von denen sie es gar nicht erwartet hätten. Man gönnt ihnen das und wünscht sich automatisch dasselbe für alle Menschen. Interessant ist auch, dass der Autor weniger derb schreibt, als man es von vielen seiner Kollegen gewohnt ist. Seine Wortwahl, die Art und Weise, wie er auf die Gefühle der Charaktere eingeht, sein Stil … das alles wirkt fast feminin. Tatsächlich findet man so manche Slash-/Yaoi-Fic einer Autorin, die ihre Figuren sehr viel grafischer und deftiger in Szene setzt.

„Liebe gegen jede Regel“ ist ein unaufdringliches, romantisches Buch mit einer Geschichte, die fast zu schön ist, als dass sie sich in der Realität so ereignen könnte. Es geschehen keine dramatischen Dinge, doch sind die Hauptfiguren derart liebenswert, dass man an ihrem Schicksal Anteil nimmt, man erfahren möchte, ob sie alle Hürden meistern und ihr Glück finden. Der Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Protagonisten und nicht auf expliziten Szenen. Die Romantik rangiert weit vor dem Drama oder gar dem Realismus. Das mag zwar wirklichkeitsfremd scheinen, doch haben die meisten schon genug mit dem grauen Alltag zu tun, so dass sie froh sind, wenn sie nach Feierabend schöne, optimistische Geschichten lesen dürfen.

Mag man Liebesromane mit Happy End, unabhängig vom Pairing – in diesem Fall boy x boy -, wird man von diesem Titel sehr angetan sein.

Copyright © 2012 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei amazon.de

Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Nach dem Tod seines Vaters gibt Geoff seine Stelle als Buchhalter in Chicago auf und kehrt wohin zurück? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 500 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Skurrile Geschichten”

Erstellt von Susan Ott am 10. Mai 2012

“Skurrile Geschichten”

sfbasar.de-Anthologie Band 15

mit Beiträgen der Community-Autoren

des Literatur-Blogs “sfbasar.de”

Liebe Freunde, liebe Besucher, liebe Leser, liebe Community und vor allem liebe Freunde  des Bizarren, Schrägen und Absonderlichen.

Die Freude, witzige, eigenwillige und schräge Geschichten zu schreiben, bracht mich dazu diese Anthologie zu betreuen. „Skurrile Geschichten“ fasst all jene Erzählungen zusammen, die dem Leser einen nicht zu erwartenden Ablauf, eine nicht alltägliche Beschreibung bieten.

Fast immer kann man einen Funken Wirklichkeit entdecken und verlässt diese Geschichten mit einem Lächeln auf den Lippen.

Also liebe Leser, liebe Besucher und liebe Autoren und Community-Autoren, schreibt etwas, von dem ihr glaubt, dass es einen Berührungspunkt dazu gibt, so das Euer Werk in diese Anthologie aufgenommen werden sollte. Neben Prosa und Lyrik nehmen wir gerne auch anderweitige Texte mit in diese Ausgabe, wenn sie in irgendeiner Form dazu passen. Nur Mut, und nun greift zur Feder oder Tastatur, denn wir hoffen auf Eure Unterstützung. Von unseren Lesern und Besuchern der Seite hoffen wir auf Feedback, direkt in dem entsprechenden Beiträgen in Form von kurzen Kommentaren oder auch direkt hier in diesem Editoral, das ebenfalls Raum für jede Menge Kommentare bietet. Das wäre wirklich hilfreich nicht nur für die beteiligten Autoren sondern auch für uns als Herausgeber, damit wir uns ein Bild machen können, was warum gewünscht wird und was nicht und warum nicht, was uns bei weiteren Anthologien helfen kann, die richtigen Themen zu finden. Aber genug der Worte. Lassen wir jetzt die Beiträge zum Themenkreis: “Skurrile Geschichten” sprechen:

DIE DAMPFNUDELQUETSCHE – Eine phantastische Erzählung von Günther Kurt Lietz

GÖTTER DES OLYMP – Kurzgeschichte von Susan Ott

JACK, DAS SOCKENMONSTER – ein unvollendeter Roman von Yvonne Rheinganz

BUCHBESPRECHUNG: SAG NIEMALS NIE von Dan Wells – Rezension von Yvonne Rheinganz

BUCHBESPRECHUNG: SCHLURI SCHLAMPOWSKI UND DIE SPIELZEUGBANDE von Brigitte Endres – Rezension von Iris Gasper

ZEIT ZU GEHEN – Shortstory von Susan Ott

Liebe Community-Autoren: Weitere Beiträge sind erwünscht und sollen diese Anthologie ergänzen. Wir planen bei genügend Beiträgen, diese Anthologie hier auch als PDF-File zusammen mit einem Spendenbutton (für kleine Beträge zum jeweiligen Storywettbewerb) anzubieten. Ausserdem planen wir davon ein ebook und am Ende vielleicht sogar eine Printausgabe erscheinen zu lassen! Es liegt ganz an euch und eurer Teilnahme an den Anthologien! Wer also teilhaben möchte, der schreibt eine Geschichte oder einen Sachbeitrag zum Thema und stellt ihn bei uns als Artikel oder Story ein. Bei einer Story kann diese auch an den Storywettbewerben teilnehmen, muss das aber nicht zwingend! Wir hoffen auf eure Hilfe!

Liebe Besucher, Leser und Unterstützer unseres Literaturblogs, wenn Ihr unseren Autoren ein wenig Unterstützung bieten möchtet, so gibt es jetzt die Möglichkeit eine kleine Spende über den unten stehenden Button per Paypal in die Kasse einzuzahlen, aus der dann die Preisgelder für die Gewinner des nächsten Storywettbewerbs mitfinanziert werden:

Herzlichen Dank auch im Namen aller unserer Autoren!

Das sfbasar.de-Team
i.A. Susan Ott

Bildrechte: Coverillustration “SkurileGeschichten1.jpg ” (SKURILE GESCHICHTEN-SPIRALE-20110114083935-8edac2f8) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

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Anika Beer: Als die schwarzen Feen kamen. – BEI UNS DREIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 8. Mai 2012

Anika Beer
Als die schwarzen Feen kamen

cbj Verlag
ISBN 978-3-570-40147-7
Fantasy, Kinder & Jugend
Erschienen 2012
Titelbild Kathrin Schüler
Umfang 447 Seiten

www.cbj-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Autorenporträt

Anika Beer ist ein Herbstkind des Jahres 1983 und wuchs in der Bergstadt Oerlinghausen am Teutoburger Wald auf. Die Welt der fantastischen Geschichten begleitet sie seit frühester Kindheit: Sie lernte mit 3 Jahren lesen, im Alter von 8 bekam sie eine Schreibmaschine und fing an, erste Geschichten zu schreiben. Anika Beer begeistert sich für Kampfkunst und fremde Kulturen und lebte nach dem Abitur einige Zeit in Spanien, bevor sie in Bielefeld eine Stelle an der Universität annahm. „Als die schwarzen Feen kamen“ ist ihr erster Jugendroman.

Zum Buch

Die 15 jährige Marie hat vor vielen Jahren ihren Vater verloren, seinen Tod aber niemals richtig überwunden. Nun lebt sie zusammen mit ihrer Mutter in Hamburg. Seit dem Tod ihres Vaters plagen sie plötzlich auftretende Anfälle, die sie nur schwer abwenden kann. In der Schule ist sie eher unscheinbar und versteckt sich hinter ihren selbstbewussten Freundinnen. Kein Wunder, dass ihre Welt kopfsteht, als sie von dem geheimen Schwarm ihrer Freundinnen, Gabriel, aus heiterem Himmel angesprochen wird. Doch Gabriel bringt ihr keine frohe Botschaft. Er hat in ihrem Schatten etwas Dunkles und Grauenhaftes entdeckt. Bei dem Versuch ihr zu helfen gerät nicht nur Gabriel, sondern auch Marie und alle, die ihr nahestehen in Gefahr …

Fazit

Diese Geschichte hat alles, was ein modernes Märchen braucht: ein dunkler Turm, schwarze Feen und ein geheimnisvoller Prinz. Aber auch die Verbindung zur Realität und Gegenwart wird nicht verloren. Hier findet man all das, was junge Mädchen beschäftigt: beste Freundinnen, Jungs und Ärger mit den Eltern. Die Gefühle auf beiden Seiten der Geschichte scheinen gleich: Angst vor dem Verlassenwerden, Alleinsein und Veränderung. Wunderbar vermischen sich Märchenwelt und Realität und lassen einen so manchmal an der eigenen Wirklichkeit zweifeln. Genial umgesetzt fand ich die Idee der lebendigen Schatten, die in Symbiose mit den Menschen leben und sich an deren Trauer und Ängsten nähren. Interessant fand ich hierbei, dass die Schatten so unmenschlich waren und direkt aus Albträumen zu entspringen schienen. Die Figuren der Geschichte zogen mich sofort in ihren Bann. Die verschüchterte Marie, oder der verlassene Schattenseher Gabriel, waren vollkommen lebensecht. Man glaubte, ihnen jeden Augenblick auf der Straße begegnen zu können. Hinzu kam eine gute Darstellung über die Macht von Träumen, Wünschen und der eigenen Fantasie.

Ein rund um gelungenes Jugendbuch, für alle Fans von modernen Märchen.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Die 15 jährige Marie hat vor vielen Jahren ihren Vater verloren, seinen Tod aber niemals richtig überwunden. Nun lebt sie zusammen mit ihrer Mutter in welcher Stadt? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Hilary Duff: Elixir – Band 1. – BEI UNS DREIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 8. Mai 2012

Hilary Duff
Elixir
Band 1

Elixir (2010)
cbt Verlag
ISBN 978-3-570-16141-8
Mystery, Liebe & Romantik, Kinder & Jugend
Erschienen 2012
Übersetzer Eva Hierteis
Titelbild Kevin Twomey
Umfang 319 Seiten

www.cbt-jugendbuch.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Autorenporträt

Hilary Duff ist ein Multitalent. Bekannt geworden als Schauspielerin in diversen Kinofilmen und TV-Serien, ist sie mittlerweile eine mehrfach mit Platinalben ausgezeichnte Sängerin. Nebenbei entwickelte sie eine Kollektion für DKNY und ein Parfüm für Elizabeth Arden. Zudem engagiert sie sich bei einer Wohltätigkeitsorganisation, die bedürftige Kinder mit Nahrungsmitteln unterstützt. Elixir ist ihr erstes Buch.

Zum Buch

Clea Raymond führt bisher ein Leben im Rampenlicht. Da ihrer Mutter eine bekannte Politikerin ist und ihr Vater ein weltbekannter Chirurg wird sie schon seit ihrer frühsten Jugend von Paparazzis verfolgt. Sie ist von dem ganzen Trubel so entnervt, dass sie ihre Mutter dazu überredet sie zu Hause unterrichten zu lassen. Hierdurch wird sie aber auch von ihrer besten Freundin getrennt. Um dies wieder gutzumachen, begibt sich Clea zusammen mit ihr auf eine Reise quer durch Europa. Da Cleas Leidenschaft dem Fotografieren gehört, schießt sie dort Unmengen an Fotos. Als sie diese in der Heimat auswertet, fällt ihr auf, dass auf ihren Bildern immer die mysteriösen Schemen eines fremden Mannes zu sehen sind. Doch als ihr dieser Mann dann auch noch in ihren Träumen begegnet, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Schließlich vertraut sie sich ihrem Freund Ben an, der sie dann mit einem Geheimnis über ihrer Vergangenheit konfrontiert, das sie vollkommen aus der Fassung bringt und sie direkt in die Arme des Fremden treibt …

Fazit

Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, auch wenn er mich stellenweise doch sehr an die “Evermore”-Reihe erinnerte. Zwei Seelenverwandte, die sich nie bekommen, weil das Mädchen stirbt und ein Freund, der immer wieder in den Leben der Beiden auftaucht, um sich auch das Mädchen zu schnappen. Hinzu kommt noch ein mysteriöses Lebenselixier, das das ewige Leben verspricht, und bei dem Tod des Unsterblichen seine Seele der Verdammnis preisgibt. Als dann noch verschieden farbige Blumen im Buch auftauchten, konnte man bestimmte Parallelen wirklich nicht mehr wegreden.

Kurz um: Den Leser erwartet wieder einmal eine Dreiecksbeziehung, Liebe die alle Zeit überdauert, Seelenverwandtschaft und eine Abwandlung des Vampirmythos, die leider schon einmal da gewesen waren. Dennoch war das Buch gut geschrieben und legte durch die vielen Ort- und Zeitwechsel ein rasantes Tempo für den Leser vor. Gut gefiel mir auch, dass das Ende der Story sehr offen war und alle möglichen Fortsetzungen zuließ. Ich bin gespannt, wie sich die Buchreihe weiterentwickelt und wie die Autorin die Entwicklung ihrer Charaktere vorantreibt.

Ein insgesamt guter Auftakt, einer neuen Jugendbuchreihe, die Aktion und Romantik vereint.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wo wird Clea Raymond unterrichtet? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Árni Thórarinsson. Ein Herz so kalt. – BEI UNS DREIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 8. Mai 2012

Árni Thórarinsson
Ein Herz so kalt

Originaltitel: Daudi Trudsins
Verlag: Droemer Knaur
ISBN 978-3-426-19863-6
Genre: Krimi & Thriller
Erscheinungsjahr: 2011
Übersetzerin (aus dem Isländischen): Tina Flecken
Umfang 416 Seiten
Hardcover im Schutzumschlag

www.droemer-knaur.de

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zum Autor:

Árni Thórarinsson, geboren 1950, lebt in Reykjavík und arbeitet als Journalist für Zeitung, Radio und Fernsehen. Er gehört zu den Autoren, die in den neunziger Jahren den modernen isländischen Kriminalroman begründeten und ihn auf internationales Niveau brachten. Inzwischen sind sieben Romane mit dem Reporter Einar als Hauptfigur erschienen.
(Quelle: Verlag)

Zum Buch:

Es ist Sommer in Akureyri auf Island und für den kriminalistisch begeisterten Reporter der ortsansässigen Lokalpresse herrscht eine sogenannte Saure-Gurken-Zeit. Da kommt erst einmal ein Festival recht gelegen und dann ein geheimnisvoller Anruf eines selbsternannten Mediums noch viel mehr. Die Frau behauptet, in einem leer stehenden Haus würde es spuken. Doch als Einar mit dem Hauptkommissar in das Haus geht und den Hinweisen der seltsamen Frau folgen, finden sie keinen Geist, sondern eine tote junge Frau. Diese hat nicht, wie es den ersten Anschein macht, Selbstmord begangen, sondern wurde erwürgt. Und es kommt noch viel mehr mit dem Tod dieser jungen Frau ans Tageslicht, was einige Leute lieber mit ihr begraben hätten.

Fazit:

Island, oftmals erscheint es in Büchern und generell dunkel, trist, mysteriös und wild. So erfrischend anders allerdings kommt es uns in diesem Buch durch die Erzählweise von Arni Thorarinsson daher. Ich persönlich habe sehr viel schmunzeln müssen und habe mich oftmals gefragt, warum diese Geschichte als Kriminalroman deklariert wird. Es ist eher Beiwerk, dass ein Mord passiert oder gar zwei oder sonstige Straftaten. Beiwerk, das die liebevolle Beschreibung eines faszinierenden Landes untermalt und die Charakterisierung -ich gebe zu, mit ganz ganz vielen Klischees garniert- der nicht minder faszinierenden Menschen, die dort leben und wirken.

Allein der Umgang mit Alkohol, Drogen und Sexualität scheinen für manchen von uns vielleicht etwas befremdlich und zu locker. Doch wenn wir ehrlich sind, so manches Mal beneiden wir die “Nordlichter” genau um dieses Lockere, humorvolle, dieses “Easy-Going”. Die Figur in dem Buch, Einar, ist Vater einer 16jährigen Tochter, mit einem dunkelhäutigen Freund, die augenscheinlich auch schon das feucht-fröhliche Feiern für sich entdeckt hat. Und was macht Vater-Einar? Er versucht zaghaft, sein Töchterlein auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Aber wohlgemerkt: zaghaft!

Er selbst hat wohl schon mehr Probleme mit Alkohol gehabt, als ihm lieb ist und ist da wohl vorsichtiger. Aber auch sein Hobby, Straftaten hinterherzuspüren und aufklären zu wollen, ist nicht ganz ungefährlich. Gut, dass er mit dem Hauptkommissar da jemanden an seiner Seite hat, der ihm im Zweifel zur Seite steht. Alles in Allem würde ich sagen, dass die Geschichte mal etwas den Humor der Isländer zeigt, nicht nur das dunkle, mysteriöse, was sonst den Büchern aus der Region so anhaftet. Dafür bin ich dankbar.

Allerdings darf man keinen hochkarätigen Krimi erwarten, der ist hier in der Geschichte Nebensache. Eher wirft ein kauziger Journalist aus der Ich-Perspektive einen humorigen Blick auf sein Heimatland und deren Bewohner. Ich hatte mich vorher nicht mit dem Autor beschäftigt und wusste daher nicht, dass es schon einen Vorgängerband mit Einar gibt, aber ich denke, es könnte nicht verkehrt sein, den vielleicht vorher zu lesen, um Einars Geschichte noch besser zu verstehen.

Copyright © 2012 by Sabine Kettschau

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Weiterer Titel des Autors:
Todesgott (2008) ISBN: 978-3-426-19743-1

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Oftmals erscheint es in Büchern generell dunkel, trist, mysteriös und wild. Wo spielt der Roman? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Catherine Spanks: Böse NachtGeschichten. – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. Mai 2012

Catherine Spanks
Böse NachtGeschichten

Verlag DES – Das Erotische Sekretariat
1.Auflage, März 2012
Erotik & Sexualität
ISBN 978-3-9434-8109 9
Taschenbuch, 155 Seiten
Coverfoto: istockphoto.com
Covergestaltung: Das Erotische Sekretariat

www.d-e-s.de
www.das-erotische-sekretariat.de
www.facebook.com/daserotischesekretariat

Zur Autorin:

Catherine Spanks ist ein Pseudonym, unter dem die Autorin seit längerem erotische (SM) Geschichten und seit ca. 2 Jahren ebensolche Bücher veröffentlicht. Der gewählte Name ist Programm.

Zum Inhalt:

Sex ist selbstredend die schönste Sache der Welt. Wenn die Beteiligten in Allem übereinstimmen. In der Zahl der Teilnehmer und mit dem Ablauf aller vollzogenen Handlungen. Jedes Paar – oder jede andere Zahl – setzt hier für sich die Regeln und Grenzen. Wenn die Beteiligten sich ohne Scham oder andere Hemmnisse darüber austauschen können und wollen. Das wäre der Idealfall.

Doch leider ist gerade Sex fast nie eine einfache und erst recht nicht eine wie von Zauberhand von selbst stattfindende Sache. Wünsche, Vorstellungen, Fantasien des angeblich Normalen verändern sich im Laufe der Jahre bis hin zum … Außergewöhnlichen … oder zum Perversen. Ein erfülltes Sexleben hat seine Hochs und Tiefs. Und wer hat für sich nicht schon mal an dieses oder jenes gedacht … und sich nicht getraut, es seinem Partner zu gestehen oder vorzuschlagen. Das Zusammenleben von Menschen gehört zu den kompliziertesten Dingen auf der Welt. Und der passende Sex dazu erst recht.

Und so erleben wir als Leser dieser 6 NachtGeschichten eine kleine Auswahl an Begebenheiten, die vielleicht auch schon in unseren Köpfen herumgespukt sind. Bei einigen Stories ist man überrascht, andere sind vorhersehbar, wieder andere sind von der Sexpraktik nicht mein Ding, vielleicht aber die Erfüllung für andere. Aber alle Stories sind wirklich erotisch. Also: Ziel erreicht.

Nur frage ich mich, wo die Grenze liegt zwischen Erotik, Sex und Pornografie. In allen Geschichten geht es richtig zur Sache und ich werde den Gedanken nicht los, dass die Geschichten nicht „Erotik für Frauen“ sind, so wie dies der Verlag anpreist, sondern eher Männerfantasien. Denn welche Frau will schon freiwillig …? Nein, ich verrate nichts, lesen Sie es selbst. Mann und Frau oder am besten zusammen. Nach der letzten Seite sah ich auf die Uhr und hab mich gefragt, wann meine Frau endlich nach Hause kommt …

Zum Cover:

Selbstredend muss so ein Taschenbuch eine Hochglanzlackierung haben, denn das erwartet man schließlich. Für einschlägige Magazine ist das ein Muss. Aber für ein Taschenbuch hätte auch eine Teillackierung des Fotos genügt. Und wenn es nur gewesen wäre, um sich von Schmuddelmagazinen angenehm abzusetzen. Andererseits passt es gut zum SM-Touch einiger Geschichten. Das Bild stammt aus einem legalen Fotoarchiv und ist passend gewählt.

Copyright © 2012 by Werner Karl

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Knapp, Robert: Römer im Schatten der Geschichte. Gladiatoren, Prostituierte, Soldaten: Männer und Frauen im Römischen Reich. – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. Mai 2012

Knapp, Robert
Römer im Schatten der Geschichte
Gladiatoren, Prostituierte, Soldaten: Männer und Frauen im Römischen Reich

Klett-Cotta
ISBN 978-3-608-94703-8
Übersetzt von Ute Spengler
Umfang: 398 Seiten
Mit 30 Farbtafeln und weiteren s/w-Abbildungen
Hardcover
Erscheinungsdatum: 1. Aufl. 15.03.2012
Geschichte, Römisches Reich/Gesellschaft, Sozialwissenschaften

www.klett-cotta.de

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Zum Autor:

Robert Knapp ist emeritierter Professor für Alte Geschichte in Berkeley, University of California. Er hat sich vor der Erforschung der Mittel- und Unterschichten insbesondere der Epigrafik und der römischen Geschichte der iberischen Halbinsel gewidmet.
(Klappentext)

Zum Buch:

Kein antiker Staat, kein Imperium, das diese Bezeichnung wirklich verdient hat, ist bekannter als das antike Römische Reich. Und natürlich kennen wir viele bekannte Namen von Imperatoren wie Cäsar, Caligula und Nero. Namen von Heerführern – ob erfolgreich oder nicht – wie Scipio und Varus, oder Philosophen und Politiker wie Seneca und Cicero. Aber sie alle sind nach heutiger Bezeichnung Prominente, die Elite, die dünne Oberschicht. Über ihr Leben und Wirken gibt es massenhaft überlieferte Literatur und Belege.

Doch wie sieht es mit den einfachen Menschen aus? Selbstverständlich machen sie wie bei jedem Volk die Masse der Bevölkerung aus. In vielen Filmen über diese Zeit erscheinen sie als Randfiguren. Seltene Ausnahmen wie Spartacus als Sklave und Gladiator, später als Aufständischer, zeigen aber im Film nicht das wahre Bild. Wie lebte das einfache Volk? Hier ist der Titel des Buches perfekt gewählt: „Römer im Schatten der Geschichte“.

Gewöhnliche Männer und Frauen, Arme, Sklaven, Freigelassene, Soldaten, Prostituierte, Gladiatoren (nicht die wenigen berühmten, sondern die Masse) und letztendlich auch die „Outlaws“, Banditen und Piraten. Wie sah ihr Tag aus? Was bestimmte ihr Leben, ihr Handeln? Welchen Regeln und gesellschaftlichen Zwängen unterlagen sie?

Fazit:

„Römer im Schatten der Geschichte“ gibt uns hier detaillierte und oft genug erstaunliche Einblicke. Die 30 farbigen Bildtafeln zeigen auch durch scheinbar nebensächliche Gegenstände, wie o. g. Bevölkerungsgruppen im Alltag gelebt haben. Bei der Lektüre dieses Buches verrückte sich von Seite zu Seite mein Bild über die antiken Römer. Robert Knapp ist für mich der Guido Knopp für das Thema Rom.

Copyright © 2012 by Werner Karl

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie viele farbigen Bildtafeln gibt es laut Buchrezension? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Christian Hannig: Tagebuch aus Totemland – Auf alter Goldspur zu den Indianern Kanadas. – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PEISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. Mai 2012

Christian Hannig
Tagebuch aus Totemland – Auf alter Goldspur zu den Indianern Kanadas

Donat Verlag, Bremen, 04/2011
PB, Sachbuch, Reise
ISBN 978-3-938275-85-6
Titelgestaltung von hofAtelier Toni Horndasch, Bremen
Farb- und SW-Fotos im Innenteil von Christian Hannig und David Seven Deer
Karte von N. N.

www.donat-verlag.de

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Ein Sachbuch liest sich nie so unterhaltsam wie ein Roman – denkt man. Aber schon nach wenigen Zeilen von „Tagebuch aus Totemland“ wird man von Christian Hannigs Bericht gepackt und blättert voller Interesse Seite für Seite um. Der Autor hält sich nicht damit auf, lang und umständlich zu beschreiben, was er für seine Radtour von Vancouver entlang dem Stolo und den K‟Shia bis nach Prince Rupert und die Queen Charlotte Islands an Vorbereitungen traf und an Equipment zusammenstellte. Stattdessen erläutert er den Grund für seine Reise: das Buch von David Seven Deer, „Die Menschen an meinem Ufer“, und seine Telefonate mit dem Verfasser – dann geht es auch schon los.

Es ist, als säße man Christian Hannig gegenüber, und er würde von seinen Erlebnissen erzählen. Er konzentriert sich auf die Eindrücke, die ihn motivierten und beeindruckten, auf die Gespräche mit den Menschen und Tieren (!) und gibt so manche Anekdote wortwörtlich wieder, dank der präzisen Einträge in seinem Reisetagebuch, in dem sich auch einige Bekanntschaften durch Notizen verewigten.

Kurzweilig erzählt der Autor vom Schwierigkeitsgrad der Strecke, von Land und Wetter, Flora, Fauna und vor allem den Menschen. Die Städte der Weißen sind uninteressant für ihn. Weitaus mehr reizen ihn die Spuren der frühen Siedler und insbesondere der Indianer. Immer bemüht, nirgends anzuecken und die Regeln einzuhalten, gelingt es ihm, Kontakte zu knüpfen und die Gastfreundschaft mehrerer Native People zu erfahren. Auf diese Weise sammelt er Eindrücke, gelangt an Orte und erfährt von Dingen, die den konventionellen Touristen verschlossen bleiben.

Das Rad, betont Christian Hannig immer wieder, ist das beste Verkehrsmittel, um in angemessener Zeit Entfernungen überwinden zu können und gleichzeitig Plätze zu erreichen, an denen Autos vorüberfahren oder die für sie unerreichbar sind. Ganz gefahrlos ist diese Art zu reisen natürlich nicht, aber sein Fahrrad hält, das Wetter spielt mit, und die Bären haben Hunger auf anderes.

Schwerpunktthema ist die Kultur der Indianer, die am Verschwinden ist, denn die alten Leute – die Archive der jeweiligen Stämme – sterben, und es gibt immer noch den Rassismus, der die Möglichkeiten der Native People einschränkt, auch wenn sie ihre Traditionen wieder ausüben dürfen. Es ist schon so viel zerstört worden, viel Wissen ging unwiederbringlich verloren. Wem Christian Hannigs Sympathien gehören, ist eindeutig. Zwar geht er nicht übermäßig ins Detail, dafür gibt es andere Bücher, aber man kratzt ein wenig an der Oberfläche der Problematik, so dass man eine vage Vorstellung erhält und sich bei Bedarf mit weiterführenden Büchern versorgen kann.

„Tagebuch aus Totemland“ ist eine interessante Lektüre für Globetrotter, die abseits der ausgetretenen Touristik-Pfade unterwegs sein und Kanada von einer etwas anderen Seite kennen lernen wollen. Man findet hier keine Tipps i. d. S., denn der Autor geht davon aus, dass Radler wissen, worauf es ankommt. Dafür verweist er auf reizvolle, geschichtsträchtige Orte und weckt die Hoffnung auf einmalige Erlebnisse, die wahr werden können – sofern man mit Respekt in diesem Land unterwegs ist. Das Buch ist sehr lebendig geschrieben und wird durch zahlreiche Fotos abgerundet – eine wirklich kurzweilige, informative Lektüre!

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Schwerpunktthema des vorliegenden Buches ist wessen Kultur? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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Veronica Roth: Die Bestimmung. – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. Mai 2012

Veronica Roth
Die Bestimmung

Originaltitel: Divergent
cbt in der Verlagsgruppe Random House
ISBN 978-3-570-16131-9
Kinder- und Jugendbuch
Erschienen: 19. März 2012
Aus dem Amerikanischen von Petra Koob-Pawis
Umschlaggestaltung: UNO Werbeagentur München
Umschlagmotiv: Faction Symbol Art © 2011 by Rhythm and Hues
Design/Jacket Art and Design by Joel Tippie
Hardcover mit Schutzumschlag: 480 Seiten
Altersempfehlung ab 14 Jahren

www.cbt-verlag.de
www.die-bestimmung.de
www.veronicarothbooks.blogspot.de

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Zur Autorin:

Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing. Im Alter von nur 20 Jahren schrieb sie während ihres Studiums den Roman, der später “Die Bestimmung” wurde, und mit dem sie in den USA auf Anhieb die Bestsellerlisten stürmte.

Zum Buch:

Beatrice lebt in der Zukunft, in einer Stadt, die den Städten von heute ähnlich scheint, in der das Leben aber anders ist. Die Menschen sind aufgeteilt in fünf verschiedene Fraktionen. Es gibt Altruan – die Selbstlosen, Candor – die Freimütigen, Ken – die Wissenden, Amite – die Friedfertigen und Ferox – die Furchtlosen. Beatrice und ihre Familie gehören zu den Altruan. Als Kinder besuchen Beatrice und ihr Bruder Caleb mit Kindern anderer Fraktionen gemeinsam die Schule. In ihrem 16. Lebensjahr müssen sich alle Schüler einem Eignungstest, der Zeremonie der Bestimmung, unterziehen. Bei diesem Test wird festgestellt für welche Fraktion man sich eignet. Er soll aber nur bei der Entscheidung helfen, denn die Wahl der endgültigen Fraktion trifft jeder Schüler für sich und unabhängig vom Ergebnis des Eignungstests. Die Wahl stellt eine hohe Belastung dar, denn mit der Entscheidung für eine andere Fraktion ist auch die Trennung von Familie und Freunden verbunden. Bei Beatrice ist der Verlauf des Eignungstests sehr ungewöhnlich und das Ergebnis für ihre Wahl auch nicht sehr hilfreich. Die junge Frau ist unsicher welcher Fraktion sie sich anschließen soll, entscheidet sich aber für die Ferox.

In ihrer neuen Fraktion muss sie eine Initiationsphase durchlaufen. Es stellt sich heraus, dass es bei den Ferox 20 Neuanfänger gibt, 11 aus den eigenen Reihen und 9 aus ursprünglich anderen Fraktionen. Die Ferox nehmen aber insgesamt nur 10 der Anwärter in ihre Reihen auf, so dass 10 Anwärter am Ende als Fraktionslose enden. Mit dieser Aussage ist der Kampf unter den Anwärtern eröffnet. Wer kann beweisen, dass er furchtlos ist, furchtlos im Kampf, furchtlos in besonderen Lebenssituationen und auch in der Lage seine eigenen Ängste zu bekämpfen und eventuell zu beherrschen?

Mit „Die Bestimmung“ entführt und die Autorin Veronica Roth in die Zukunft und in ein schönes und schreckliches Szenario zugleich. Der Leser lernt diese Welt in erster Linie aus Sicht der Ferox und teilweise auch aus Sicht der Ken und der Altruan kennen. Neben den Kämpfen innerhalb der Fraktion der Ferox, brodelt es auch zwischen den Fraktionen und Beatrice gerät in einen Strudel von Emotionen, Intrigen und Machtspielereien.

Die Protagonistin, aber auch alle übrigen Charaktere dieses Buches werden sehr detailliert beschrieben und so fällt es dem Leser leicht Zu- und Abneigungen gegenüber einzelnen Personen zu entwickeln. Hier steuert die Autorin ganz gezielt die Vorstellung der Leserschaft und schafft es in einem anderen Moment wieder die Handlung in eine Richtung zu bewegen mit der niemand gerechnet hat. So wird auch schon einmal der Freund zum Feind und vielleicht umgekehrt.

Spannung und Furchtlosigkeit begleiten diese Geschichte, die aus dem Blickwinkel von Beatrice und damit in der Ich-Form geschrieben ist. Besonders schön sind auch die ersten Gefühle von Zuneigung und Liebe hier zu Papier gebracht, die wohl in jeder Welt das Leben junger Leute verändern.

„Die Bestimmung“ ist als Auftakt einer Trilogie geplant. Ein dystopischer Roman, der seinesgleichen sucht. Eine absolute Leseempfehlung für junge Leser ab 14 Jahren und Erwachsene. Wer im Leben seine Bestimmung noch nicht gefunden hat, der findet sie vielleicht hier oder kommt zu einer ganz anderen Erkenntnis über den Sinn des Lebens.

Copyright © 2012 by Iris Gasper

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EINE WEITERE REZENSION VON Yvonne Rheinganz:

Autorenporträt

Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing. Im Alter von nur 20 Jahren arbeitete sie während ihres Studiums den Roman, der später “Die Bestimmung” wurde und mit dem sie in den USA auf Anhieb die Bestsellerlisten stürmte.“ (Quelle: cbt)

Zum Buch

Beatrice ist gerade 16 Jahre alt geworden und muss nun den Test über ihre Bestimmung ablegen. Doch leider ist der Test bei ihr nicht eindeutig und drei der fünf Fraktionen kommen für sie infrage. Doch in der Welt in der Beatrice lebt ist jede Fraktion gleichbedeutend mit einem bestimmten Lebensstil, der mit unterschiedlichen Moral- und Wertevorstellungen verknüpft ist. Die Fraktion zählt in dieser Welt mehr als alles andere. Sie steht über Freunden und Familie und bestimmt über die eigenen Lebensziele. Beatrice ist verzweifelt, denn in ihrer Welt gelten die Unbestimmten als gefährlich. Also muss sie ihre Bestimmung verbergen, und wählt eine Fraktion, von der sie nicht weiß, ob sie die richtige für sie ist …

Fazit

Dieses Buch zog mich sofort in seinen Bann. Besonders gut gefiel mir die Idee, die Nationen nach den unterschiedlichen Begabungen, Moral- und Wertevorstellungen einzuteilen. Schnell erfuhr der Leser die Vor- und die Nachteile einer geteilten Welt. Genial empfand ich die Vorstellung, dass nur die Selbstlosen die Regierungsgeschäfte leiten durften, da es vollkommen im Gegensatz zum heutigen System steht. Gut verwoben in dem Buch waren auch die Ängste und die charakterliche Entwicklung eines durchschnittlichen Jugendlichen, der sich von den Eltern abgrenzt, sich an Freunden orientiert und am Ende eine eigene Persönlichkeit entwickelt.

Alle Protagonisten hatten Ecken und Kanten und waren somit unheimlich lebensnah. Die Geschichte rund um die Prägung für die eigene Fraktion, war spannungsgeladen und actionreich, zeigte aber auch, wie schnell sich die Menschen manipulieren und entsprechend umpolen lassen. Der Schluss konnte wunderbar aufzeigen, dass die meisten Konflikte aus unterschiedlichen Wert- und Moralvorstellungen heraus entstehen, und konnte so sogar das derzeitige Weltgeschehen widerspiegeln.

Ein Buch, das Gegenwart und Zukunft fantastisch miteinander verknüpft, zum Nachdenken anregt und einen vollkommen in seinen Bann zieht.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

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