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Archiv für die 'Buchrezension' Kategorie

Buchrezension von Thomas Folgmann: Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben (Thondras Kinder – Band 1) aus dem Goldmann Verlag, München, 6/2009

Erstellt von Detlef Hedderich am 31. August 2010

die-zeit-der-siebenAileen P. Roberts
Die Zeit der Sieben
Thondras Kinder 1

(sfbentry)
Goldmann Verlag, München, 6/2009
TB, Fantasy
ISBN 9783442470570
Umschlaggestaltung von UNO Werbeagentur, München
unter Verwendung eines Fotos von Getty Images/Chris Strong
Karte von e-map-studio, Margret Prietzsch

www.goldmann-verlag.de
http://www.aileen-p-roberts.de/

Seit Jahrhunderten werden immer wieder sieben Menschen vom Kriegsgott Thondra auserwählt. Diesen Sieben ist es gegeben, die Welt zu retten. Allerdings ist ihnen dies noch nie ganz gelungen, das Böse ist immer wieder auferstanden und erstarkt. Jahr um Jahr reisen Sucher sowohl der ‚Guten’ um den Zauberer Hawionn aus Camasann als auch der ‚Bösen’ um König Scurr, in dem der böse Geist des Zauberers Kââr wiedergeboren sein soll, durch die Lande. Sie sind auf der Suche nach Kindern und Jugendlichen, die besondere Fähigkeiten im Kampf aufweisen. Diese Kinder werden dann auf die jeweiligen Schulen gebracht und dort bis zu ihrem siebzehnten Lebensjahr ausgebildet. Erst dann kann sich zeigen, ob sie zu den auserwählten Sieben gehören.

Auf dem Weg nach Camasann wird ein Wagen mit noch ungeprüften Kindern von Scurrs Kriegern überfallen, und seine Insassen werden nach Ursann gebracht, wo sie gebrochen, geschliffen und zu unbarmherzigen Kampfmaschinen herangezogen werden. Insbesondere ein Steppenjunge, Ariac, wird hart gefordert, lässt sich aber lange nicht brechen. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit der kleinen Rijana, mit der er sich angefreundet und die er vor den bösen Kriegern versteckt hatte, hält ihn aufrecht. Rijana wiederum wird schlussendlich auf die Insel Camasann gebracht und erhält dort mit vielen anderen zusammen eine umfassende Ausbildung in einem freundlichen und freundschaftlichen Rahmen.

Leider wird dieser Rahmen aber viel zu wenig ausgefüllt. Anfangs hofft man noch darauf, dass sich die verschiedenen Charaktere – acht Freunde finden sich unter all den Jugendlichen und Kindern zusammen und bestehen die Ausbildung gemeinsam – aneinander reiben, gemeinsam wachsen und lernen. Doch von Kapitel zu Kapitel passiert in diesem ersten Teil, der Ausbildung, recht wenig. Auf Camasann ist man meist froh, hat viel zu Essen und lässt es sich gut gehen. Im Kontrast dazu lebt Ariac in Ursann ein Hundeleben, bekommt wenig zu Essen, und nur seine Ausdauer, seine schon vor der Verschleppung erlangte Zähigkeit hält ihn am Leben. Letztlich will der König natürlich auch testen, ob der Junge nicht eventuell ein Auserwählter und damit brauchbar sein könnte. Auch ein Grund dafür, dass Ariac überlebt, obwohl er dem Ausbilder immer ein Dorn im Auge ist.

Spannung hätte aufkommen können, als man Ariac zu überlisten versucht, ihm einen vermeintlichen Freund an die Seite stellt, der ihn aber dann doch nur verrät. Das alles wird in wenigen Sätzen abgehandelt, und schon geht es auch wieder nach Camasann, wo es gutes Essen gibt. Natürlich finden sich auch Ränkeschmiede, und der Leser bekommt mit, dass auf Camasann und im Reich der vermeintlich Guten überhaupt nicht alles Gold ist, was glänzt. Insbesondere nachdem die sieben Gefährten gefunden bzw. sich beim jährlichen Test gezeigt haben, wird dies im Verhalten des Königs Greedeon deutlich, der die Krieger bei sich behalten und zu seinen Zwecken einsetzen will. Ariac, der siebte der Sieben, stößt letztlich auch zur Gruppe, wird allerdings nicht wirklich als Mitglied anerkannt. Nur Rijanna hält zu ihm, und dann beginnt auch der Teil der Buches, der richtig Spaß macht und flott geschrieben ist.

Bis dahin beherrschte ein eher holpriger Stil die Erzählung, inhaltlich springt man von hier nach da, und es wird keine Nähe zu den Figuren aufgebaut. Die Hauptcharaktere entwickeln sich nicht wirklich weiter, außer dass sie Beziehungen aufbauen und sich, im Falle der Männer, Bärte wachsen lassen. Ariac, der sich mit Rijanna auf die Suche nach seinem Volk in seine Heimat, die Steppe, aufmacht, wird auf die Dauer zu stereotyp dargestellt. Gerade im Hinblick auf Rijanna, mit der ihn mehr als nur Freundschaft verbindet, hätte sich gerade diese Figur weiter entwickeln können.

Doch letztlich bleibt die Reise in die Steppe, die Suche nach Ariacs Stamm und das langsame Zusammenwachsen mit Rijanna ein unterhaltsamer und teilweise auch spannender Teil des Romans. Zu vorhersehbar bleibt zwar die Bewältigung der einen oder anderen ‚Gefahr’, zu unvermittelt erinnert meist Rijanna sich an Unterrichtsstunden und Themen, die ihnen genau im rechten Moment helfen, ungewisse Situationen zu einem für sie guten Ende zu bekommen. Außerdem sind beide hervorragende Kämpfer und können es, kommt es doch mal zu einer direkten Konfrontation, mit mehreren Gegnern locker aufnehmen. Aber insgesamt geht es in diesem Teil flott voran, man hat als Leser das Gefühl, eine gewisse Entwicklung miterleben zu können, ohne das wieder Jahre übersprungen werden. Und die Schilderungen von Reise und Landschaft legen nahe, dass auch der Autorin dieser Teil am Herzen lag.

Wenn es allerdings drei Tage regnet (und es regnet viel, wenn die Helden unterwegs sind!) und dann der Himmel aufzureißen scheint, scheint es dem Leser nicht ratsam, die Kleidung zum Trocknen aufzuhängen. Die Helden tun es, reiten weiter, und prompt regnet es wieder… oder doch immer noch? Zudem bleiben die restlichen fünf der sieben Krieger Thondras eher flach gezeichnet und tragen wenig zum Fortgang der Geschichte bei. Ein Verliebter, der aus Eifersucht unüberlegt handelt und dann nicht zu seinem Handeln steht, bildet die Ausnahme, zeigt aber auch sonst keine Ecken oder Kanten, die (s)einen Charakter hervorhöben. Dass weder im Klappentext noch in den biografischen Notizen zu lesen ist, dass es sich um einen ersten Teil handelt und die Geschichte somit nicht auf den hier vorliegenden sechshundert Seiten beendet wird, ist ein grobes Manko. Mittlerweile gibt es den zweiten und wohl auch abschließenden Teil der Saga, aber der Hinweis auf eine Fortsetzung hätte schon auf das erste Buch gehört.

Insgesamt hat Claudia Lössl a. k. a. Aileen P. Roberts mit „Thondras Kinder“ die Fantasy nicht neu erfunden, aber eine alte Idee in ein nettes Gewand gekleidet. Als Beiwerk gibt es auch Elfen, Orks, Zwerge und Finstergnome; sie dienen aber eher dem Hintergrund als der eigentlichen Geschichte. Das eine oder andere Mal hätte man ihr einen kritischeren Lektor gewünscht, denn der Stil ist anfangs recht gewöhnungsbedürftig. Hat man sich einmal eingelesen, geht es – manchmal zu – flott voran, und wenn in dem abschließenden zweiten Band, die Figuren etwas ausführlicher gezeichnet und dargestellt werden, ist die Lektüre der Geschichte ein durchaus lesenswerter Zeitvertreib.

Thomas Folgmann (ft)

Titel bei Amazon.de:
Die Zeit der Sieben

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Buchrezension von Sandra Stockem: Gabriele Diechler: “Glaub mir, es muss Liebe sein” aus dem Gmeiner Verlag, 1.Auflage erschienen am 12.07.2010

Erstellt von Detlef Hedderich am 30. August 2010

Gabriele Diechler
Glaub mir, es muss Liebe sein

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1107-6
(Frauen) Roman
1.Auflage 12.07.2010
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
Umfang: 276 Seiten, Paperback

www.gmeiner-verlag.de
www.gabriele-diechler.at

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zur Autorin:

Gabriele Diechler wurde 1961 in Köln geboren und lebt heute als erfolgreiche Drehbuchautorin in Seewalchen am Attersee. Neben ihrer Arbeit für ARD und ORF schreibt sie seit vielen Jahren Kinderbücher. Mit “Glaub mir, es muss Liebe sein” veröffentlicht sie ihren 2.Roman im Gmeiner-Verlag.

Zur Handlung:

Franziska verlässt mit ihrer 12-jährigen Tochter ihren Ehemann Thomas, der Ihr Vertrauen durch zwei Affären missbraucht hat. Sie kommt bei ihrem ehemaligen Schulfreund David unter, der zurück gezogen in einem Haus am Tegernsee lebt. Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, beginnt Franziska zu schreiben und erhält Aufträge für Drehbücher. Erfolgreich in ihrem Job, bereist sie mehrere Städte, um geeignete Plätze zu finden oder die Stimmungen in den entsprechenden Orten zu ihrer Inspiration auf sich wirken zu lassen.

So, wie sie in ihrem Job auf der Suche ist, sucht sie parallel immer wieder sehnsüchtig und rastlos für sich nach der Liebe und lernt hierbei einen Mann nach dem nächsten kennen. Doch Franziska erkennt meist schnell, dass diese  allesamt meist nicht für ihre Vorstellungen der Partnerschaft geeignet sind. Ihre Bekanntschaften unterscheiden sich sehr in ihrem Wesen, teils gerät sie an sehr verkorkste Existenzen und problembehaftete Einzelgänger, die Franziska letztendlich nicht das geben können, wonach sie sucht: Die große Liebe…

Mein Fazit:

Bisher kenne ich nur ein Buch von Gabriele Diechler aus dem Bereich Krimi. Hier wird jetzt von der Autorin ein bekanntes Thema aus einem anderen Genre aufgegriffen: Das Suchen und Finden der (großen) Liebe. Das Suchen scheint einfach, Finden ist jedoch ? wie könnte es auch anders sein ? schon einiges problematischer. Die Geschichte von Franziska ist eigentlich sehr melancholisch, denn man stellt sich des Öfteren die Frage, was die große Liebe wirklich ausmacht. Gibt es sie überhaupt? Die Schreibweise ist einfühlsam und sensibel, aber vermittelt mit Verlauf der Affären und des Kennenlernens männlicher Wesen auch ein wenig Hoffnungslosigkeit, bevor Franziska erkennt, was ihr selbst wichtig sein muss und fehlt, und worauf es hierbei wirklich ankommt. Die zahlreichen sehnsüchtigen Abenteuer von Franziska scheinen sie ihrem Ziel jedoch näher zu führen, ohne dass sie es selbst zunächst merkt. Denn die eigene Einsicht ist das größte Gut im Leben…

Für mich ist dieses Buch ein richtiger Frauenroman, liebevoll erzählt, aber auch den “Tatsachen ins Auge blickend”. Im Resümee ist es wirklich so, dass man erst sich selbst finden und kennen lernen muss, um glücklich sein. Sonst bleibt die Suche hoffnungslos. Doch wer hat dazu schon die Zeit und Muße? Daher musste ich an vielen Stellen doch schmunzeln, auch die Beschreibung und Charaktere von Franziskas zahlreichen Bekanntschaften sind sehr außer- und ungewöhnlich, aber auch leider erschreckend realistisch.

Weitere bisher erschienene Bücher im Gmeiner Verlag:
Engpass (Elsa Wegeners erster Fall) im Genre Kriminalroman, erschienen im Februar 2010

Copyright © 2010 by Sandra Stockem

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

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Buchrezension von Antje Jürgens: Mystisches Pendeln – Set Regula Elizabeth Fiechter aus dem Königsfurt-Urania Verlag (erschienen 2010)

Erstellt von Detlef Hedderich am 29. August 2010

Mystisches Pendeln – Set
Regula Elizabeth Fiechter

Königsfurt-Urania Verlag GmbH 04/2010
ISBN 978-3-868-26721-1
Esoterik, Kartenlegen, Pendeln
Set im stabilen Umkarton bestehend aus:
Buch, 128 Seiten 12 x 17 cm
je 36 Pendeltafeln und Mystic Lenormand-Karten
1 Pendel

www.koenigsfurt-urania.com
www.regula-elizabeth-fiechter.ch

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zur Autorin:

Regula Fiechter wurde 1958 in Bern geboren und wuchs auch dort auf. Sie lebt heute noch in der Schweiz, arbeitet als Malerin und Medium und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Wahrsagekarten. Nach ihren Vorgaben fertigte Urban Trösch in Eitempara-Technik das zu dem Set gehörenden Mystic Lenormand-Kartendeck und gestaltete auch das beigefügte Buch mit.

Zum Set:

Ich muss gestehen, dass dieses Set nicht das erste ist, das ich aus dem Hause Königsfurt-Urania erhalten habe. Deshalb hat mich die liebevolle und gute Ausführung nicht im Mindesten überrascht.

Doch zum Inhalt: Das messingfarbene Pendel liegt sehr gut in der Hand. Wer öfter mal mit Pendeln zu tun hat, weiß, dass dies bei Pendeln im Allgemeinen durchaus nicht immer der Fall ist. Kartendeck und Pendeltafen weisen dieselben, von der Autorin gestalteten, und von Trösch umgesetzten Motive, auf. Wobei das Motiv an sich bei den Tafeln natürlich etwas in den Hintergrund tritt, damit die eigentlichen Aussagen darauf klarer ersichtlich sind. Karten und Tafeln sind links oben von 1 bis 36 nummeriert. Rechts oben sind astrologische Hinweise eingearbeitet, die ebenfalls als Deutungshilfe herangezogen werden können.

Die Rückseiten von Karten und Pendeltafeln zeigen das Motiv, welches bereits auf dem Umkarton zu sehen ist. Die einzelnen Motive sind sehr detailliert und liebevoll ausgestaltet – Neugierige sollten wirklich eine Lupe in die Hand nehmen und sie sich einmal genauer betrachten. Mit dem Buch selbst verweist Fiechter zuerst auf die Ursprünge des Lenormand und führt Neulinge dann Schritt für Schritt ans Kartenlegen heran. Die Hinweise zur Deutung werden mit den ebenfalls im Buch enthaltenen Erläuterungen zu jeder der 36 Karten erleichtert. Danach folgt eine Heranführung ans Pendeln bzw. das Auspendeln der Karten mithilfe der Pendeltafeln. Was, in dieser Kombination, nicht allzu gewöhnlich ist und das Set zu etwas Besonderem macht.

Das Buch beschränkt sich auf das Wesentliche – dies dafür aber klar verständlich und leicht nachvollziehbar. Die Erfahrung von Fiechter, die sich bereits seit langer Zeit mit Lenormand beschäftigt, fließt sehr gut darin ein.

Meine Meinung:

Lohnt sich die Anschaffung? Ja – sowohl für Neulinge in diesem Bereich, als auch für diejenigen, die sich schon mit Kartenlegen und Pendeln beschäftigt haben. Wer sich von welchen Kartendecks angesprochen fühlt, ist ja immer eine recht persönliche Angelegenheit. Gleiches gilt natürlich für Pendel. Mich hat das Set angesprochen. Und – da sowohl Kartenlegen als auch Pendeln wunderbare Instrumente sind, sich selbst oder anderen bei der einen oder anderen Frage zu helfen bzw. Dinge klarer zu sehen, die man vorher so nicht sieht, aber doch schon im Inneren weiß, freue ich mich bereits darauf, das Set ausgiebig zu nutzen.

Copyright © 2010 by Antje Jürgens (AJ)

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

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Buchrezension von Iris Gasper: Aileen P. Roberts: Thondras Kinder – Die Zeit der Sieben (Goldmann/Fantasy 2009)

Erstellt von Detlef Hedderich am 23. August 2010

Aileen P. Roberts
Thondras Kinder – Die Zeit der Sieben

(sfbentry)
Goldmann/Fantasy
ISBN 9783442470570
Fantasy
Erschienen 2009
Umschlaggestaltung UNO Werbeagentur München
Umschlagfoto: Getty Images / Chris Strong
Karte: e-map-studio, Margret Prietzsch
Umfang 608 Seiten

www.goldmann-verlag.de
www.aileen-p-roberts.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der Autorin Claudia Lössl.  Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckte sie vor einigen Jahren durch ihren Mann. Als dieser mit der Arbeit an einem Buch begann, beschloss sie, sich ebenfalls als Schriftstellerin zu versuchen. Seither hat sie bereits mehrere Romane im Eigenverlag veröffentlicht und sich eine große Fangemeinde aufgebaut. Sie lebt mit ihrem Mann in Süddeutschland.

Zum Buch:

Thondras Kinder- Die Zeit der Sieben ist der erste von zwei Bänden rund um die Kinder Thondras. Fünf Männer und zwei Frauen sind es, deren Schicksal seit fünftausend Jahren miteinander verbunden ist. Immer wieder werden sie in gewissen Zeitabständen wiedergeboren um die Welt vor dem Untergang zu retten, aber immer wieder sind sie in der Vergangenheit gescheitert, oft auch durch einen Verräter in den eigenen Reihen. Nun wartet die Welt auf eine neue Zeit der Sieben. So sind sowohl der Zauberer Brogan, ausgesendet von König Greedeon als auch die Soldaten König Scurrs, immer auf der Suche nach Kindern, die gut mit Schwertern umgehen können, denn sie könnten eines der Kinder Thondras sein. So sollen sie schon in jungen Jahren im Schwertkampf geschult werden. Ob sie tatsächlich ein Kind der Sieben sind, zeigt sich jedoch nur einmal in ihrem Leben und zwar am 17. Geburtstag. Berührt einer der Sieben dann ein magisches Schwert, so wird es leuchten und damit zeigen, dass dieses Kind eines der Sieben ist.

Auf einer seiner Reisen trifft Zauberer Brogan auf Ariac, ein Steppenkind. Bereits die Wahrsagerin der Steppenleute sagt Ariac voraus, dass sein Schicksal mit dem der Sieben verwoben ist und so ist es dann auch. Auf seiner weiteren Reise nimmt Brogan noch mehrere Kinder mit, um sie auf Camasann zu schulen, unter anderem auch die kleine Rijana. Leider kommt es jedoch zu einem Überfall durch die roten Schatten König Scurrs, die alle Kinder mit zu sich nehmen. Nur Rijana kann sich mit Ariacs Hilfe verstecken. Die Ausbildung bei Scurr ist anstrengend und grausam und die jungen Leute werden dort unter härtesten Bedingungen zu Soldaten ohne eigenen Willen ausgebildet. Ariac hat dort sehr zu leiden, aber er behält seinen eigenen Kopf. Auf Camasann ergeht es Rijana viel besser. Sie lernt neue Freunde kennen und nach und nach stellt sich heraus, dass fast alle Freunde Rijanas und letztlich auch sie selbst zu den Sieben gehören.

Nun müssen die Sieben aber zueinander finden und das ist leichter gesagt als getan, denn Ariac, der unter der großen Beeinflussung König Scurrs kämpft, ist in den Augen der Anderen ein Feind und so behandeln sie ihn auch. Nur Rijana steht zu ihm und begibt sich mit ihm auf eine abenteuerliche Reise durch das Land. Sie begegnen faszinierenden Menschen und fantastischen Wesen und haben zwischen Zeiten der Ruhe so manches Abenteuer zu bewältigen. So werden Sie sich auf ihrer Reise auch der Frage stellen müssen, ob das was gut scheint auch wirklich gut ist und das was böse scheint auch wirklich böse ist, oder ob gut und böse hier nicht miteinander verschwimmen. Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse teilen Ariac und Rijana dann schließlich mit Falkann, Broderick, Saliah, Tovion und Rudrinn und gemeinsam wollen sie weitere Schritte in die richtige Richtung wagen.

Thondras Kinder – Die Zeit der Sieben – ist der Einstieg in eine fantastische Geschichte. Trotz der über 600 Seiten bleibt das Buch durchgehend interessant, wenn auch nicht immer spannend. Manche Beschreibungen sind sehr umfangreich und hätten eventuell gekürzt werden können, sie wirken aber keinesfalls störend und beeinflussen das Lesevergnügen nicht.

Das Buch ist ein All-Age Fantasy Roman und wird dieser Tatsache vor allem auch aus sprachlicher Sicht gerecht. Reine Fantasy für Erwachsene darf der Leser hier nicht erwarten. Die Karte zu Beginn des Buches ist ein hilfreicher Begleiter bei der Reise, die Ariac gemeinsam mit Rijana unternimmt. Die Handlung wird zwar im zweiten Band fortgesetzt, der erste Band lässt die Leserschaft aber dennoch mit einer halbwegs abgeschlossen Handlung zufrieden zurück.

Ich habe jede Seite des Buches genossen.

Copyright © 2010 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Buchrezension von Iris Gasper: Aileen P. Roberts Thondras Kinder – Am Ende der Zeit (Goldmann/Fantasy 2009)

Erstellt von Detlef Hedderich am 23. August 2010

Aileen P. Roberts
Thondras Kinder – Am Ende der Zeit

(sfbentry)
Goldmann/Fantasy
ISBN 9783442471430
Fantasy
1. Auflage Dezember 2009
Umschlaggestaltung: UNO Werbeagentur, München
Umschlagfoto: Getty Images / Chris Strong
Karte: e-map-studio, Margret Prietzsch
Umfang: 509 Seiten

www.goldmann-verlag.de
www.aileen-p-roberts.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der Autorin Claudia Lössl.  Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckte sie vor einigen Jahren durch ihren Mann. Als dieser mit der Arbeit an einem Buch begann, beschloss sie, sich ebenfalls als Schriftstellerin zu versuchen. Seither hat sie bereits mehrere Romane im Eigenverlag veröffentlicht und sich eine große Fangemeinde aufgebaut. Sie lebt mit ihrem Mann in Süddeutschland.

Zum Buch:

Thondras Kinder – Am Ende der Zeit ist der zweite Band rund um die Sieben, die Kinder Thondras, die ausgewählt wurden den Untergang der Welt zu verhindern.

In diesem Band nun sind sie vereint und gemeinsam wenden Sie sich gegen die, die vormals Ihre Freunde wahren, denn von Ihnen wurden Sie verraten. König Greedeon hat sich mit Scurr verbündet und so gilt es im Kampf gegen das Böse neue Verbündete zu finden. Im Gegensatz zum ersten Band der Reihe rücken nun auch die anderen Charaktere etwas in den Vordergrund und neben Rijana und Ariac werden nun auch Rudrinn, Tovion, Broderick, Saliah und Falkann konkreter dargestellt. Nach wie vor ist auch Falkann in Rijana verliebt, die sich aber zu Ariac bekannt hat.

Diese Liebesbeziehung wird jedoch auf eine harte Probe gestellt und mehr als einmal scheint es, als würde die Freundschaft und Kameradschaft der Sieben durch einen Verrat aus den eigenen Reihen zerbrechen und damit der Kampf gegen die finsteren Mächte aussichtslos sein. Genau so ist es schon viele Mal zuvor auch gewesen. Verbündete finden die Sieben bei den Steppenleuten, in Saliahs Elternhaus, bei den Piraten und vor allem auch bei den Elfen, Zwergen und noch anderen mutigen und fantastischen Wesen. Sie alle müssen lernen einander zu respektieren und aufeinander zuzugehen und nicht jedem von Ihnen fällt dies immer leicht.

Der Autorin gelingt in diesem Band eine schöne Mischung aus Liebesgeschichte, Fantasy und Abenteuer, sehr schön gewürzt mit einer Prise Humor. Auch für Leser, die den ersten Band nicht kennen, ist dieses Buch uneingeschränkt empfehlenswert, da zu Beginn die vorangegangenen Ereignisse immer wieder in die Erzählung mit einfließen. Die abschließende Schlacht ist natürlich der Höhepunkt der Erzählung und bringt die Geschichte zu einem fantastischen Höhepunkt.

Dieses Buch ist ein All-Age-Fantasy Roman und daher sowohl für jugendliche als auch erwachsene Leser empfehlenswert.

Copyright © 2010 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Buchrezension von Walter Gasper: Alfred Bekker: Der Krieg der Elben Band 3 (LYX-Verlag / Februar 2008)

Erstellt von Detlef Hedderich am 19. August 2010

Alfred Bekker
Der Krieg der Elben
Band 3

(sfbentry)
LYX-Verlag
ISBN: 9783802581427
High Fantasy
Februar 2008
Redaktion: Peter Thannisch
Karte: Daniel Ernle
Produktion: Susanne Beeh
Hardcover, 409 Seiten

www.egmont-lyx.de
www.alfredbekker.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Das Buch Der Krieg der Elben ist der 3. und letzte Teil der Elben-Trilogie von Alfred Bekker

Zum Buch:

Das Volk der Elben hat sich auf dem neuen Kontinent, Zwischenland genannt, inzwischen weit ausgebreitet. König Keandir wurde seinerzeit durch den Kampf mit dem so genannten augenlosen Seher von einer schwarzen Magie befallen (s. Band I. Das Reich der Elben). Diese gab er an seine Zwillingssöhne Andir und Magolas weiter. Während Andir sich immer mehr dem Studium seines Geistes und seiner elbischen Magie zuwandte und sich für die Regierungsgeschäfte als Thronfolger überhaupt nicht interessierte, ging es seinem Zwillingsbruder mit den Regierungsgeschäften nicht schnell genug. Durch die Hochzeit mit einer sterblichen Rhagarfrau gelangt er an ein kleines Königreich im Süden der Insel. Durch erbitterte Kriege und Bündnisse mit anderen Rhagarvölkern kann er sein Reich stark vergrößern. Um seinen Machthunger zu stillen, gab Magolas sich immer mehr der Finsternis hin. Erst recht, als das Leben seiner geliebten Ehefrau vor dem Ende steht. Er machte sich zu einem willigen Sklaven und Werkzeug von dem Herrscher Xaror, eine Kreatur der Finsternis und Bruder des augenlosen Sehers, um das Leben seiner sterblichen Frau durch einen magischen Trank zu verlängern, welchen er als Gegenleistung von Xaror erhält.

Selbst der Krieg gegen seinen Vater und sein gebürtiges Volk sowie seine eigenen Zwillinge Daron und Sarwen, welche durch dunkle Rituale Xaror später dienen sollen, setzt Magolas zwecks Lebenserhalt seiner geliebten Ehefrau aufs Spiel. Er schreckt vor nichts und niemanden zurück. Auch magische Artefakte für Xaror, welcher dieser für die Stärkung seiner finsteren Magie benötigt, um in die elbische Welt zurück zukommen, besorgt Magolas mit blutigen und kriegerischen Handlungen. So kommt es wie es kommen muss,  zu einer gnadenlosen und entscheidenden Schlacht zwischen den Elben, angeführt von König Keandir, und der Kreatur der Finsternis mit seiner Armee aus unglaublich schrecklichen und barbarischen tierischen Kriegern. Der Untergang der Elben scheint besiegelt zu sein und greifbar nahe, da nun auch noch Magolas gegen seinen Vater in den Krieg zieht.

Für Spannung hat Alfred Bekker mehr als genug gesorgt, erfand er doch immer neue gemeingefährliche Kreaturen der schwarzen Magie und Fantasieungeheuer, gegen die die Elben kämpfen mussten. Obwohl in dem spannungsgeladenen Buch viele blutige, schreckliche und ereignisreiche Schlachten beschrieben wurden, schaffte der Autor es immer wieder durch den geschickten Einsatz von schlachtenlosen interessanten Nebenschauplätzen dem Leser eine gewisse Ruhephase zu gönnen. Die Hauptprotagonisten wurden wieder durch den fantastischen und detailreichen Schreibstils zum Leben erweckt und entführten den Leser in eine andere Welt, eben in die Welt des Zwischenlandes. Aufgrund der Landkarte im Buch konnte der Leser die doch recht imposanten weiten Wege der Elben gut mitverfolgen.

Diese Trilogie kann ich nur jedem Fantasiebegeisterten empfehlen. Ist der erste Teil zwar noch etwas vage und vorsichtig, so kommt im zweiten Teil die spannende Handlung richtig in Fahrt. Dies hat der Autor für den dritten und finalen Teil übernommen und weiter gesteigert, sodass der Leser es kaum erwarten kann, das Ende lesend zu erreichen. Ich konnte das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen, es hat mich voll in den Bann der Elben gezogen.

Um am dem Leben der Elben weiter teilhaben zu können, hat Alfred Bekker den Elbenzwillinge Daron und Sarwen eine eigene Bücherreihe gewidmet. Aus der Reihe Elbenkinder sind bislang fünf Bücher für unsere jungen, Fantasie begeisterten Leser erschienen.

Copyright by Walter Gasper 2010

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US-Studie: Pubertät setzt bei Mädchen immer früher ein! / Redaktionstip: Elvira Duchnicki – mädchenstark! oder wie ich mich in dieser Welt zurecht finde – für Mädchen bis 13.

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. August 2010

PRESSEMLDUNG (ZITAT): “AFP – (…) Bereits im Alter von sieben Jahren entwickelten viele Mädchen Brüste sowie Behaarung im Schambereich, heißt es in einer Untersuchung von mehr als 1200 Mädchen in den USA, die am Montag im Fachjournal “Pediatrics” veröffentlicht wurde. (…)”

Gesamte Pressemeldung lesen.

Redaktionstip:

Elvira Duchnicki
mädchenstark!

oder wie ich mich in dieser Welt zurecht finde – für Mädchen bis 13

Verlag :      Set OFF Verlag
ISBN :      978-3-00-026514-3
Einband :      Paperback
Preisinfo :      14,80 Eur[D] / 15,30 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Zukünftige Preise :      Eur[D] gültig ab 07.09.2012: 7,80 / Eur[A] gültig ab 07.09.2012: 8,10
Seiten/Umfang :      ca. 132 S., Farbzeichnungen – 21,0 x 14,8 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 07.09.2009
Gewicht :      320 g


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Aus dem Gästebuch der WebSite: Ein sehr empfehlenswertes Büchlein. Als Opa von zwei kleinen Enkeln hätte ich mir dessen Herausgabe zu einer Zeit gewünscht, als meine Tochter noch Kind war. Ich denke, dass ‘MÄDCHENSTARK’ meiner Tochter verschiedenes hätte erzählen können, wozu ich nicht in der Lage war. Und auch ‘kleine’ Geheimnisse aufdecken bzw. behandeln kann, zu denen Eltern in der Regel keinen Zugang haben. Dieses Büchlein – so meine ich – ist mithin auch ein guter Haltegriff bei Problemen, mit denen sich Mädchen wie auch Jungen nur ungern an ihre Eltern oder Lehrer wenden möchten. (Gästebuch der Website maedchenstark.de)

Aus dem Gästebuch der WebSite: Ich bin selber Mama von einer kleinen Tochter sie ist jetzt erst 5. Ich habe mir das Buch durchgelesen und werde es ihr aufjedennfall, wenn sie älter zum lesen geben. Meine Nichte(11) liest das Buch gerade und ist total begeistert. Alleine dadurch, dass die Autorin die jungen Mädchen direkt anspricht und Themen in dem Buch behandelt werden über die viele Eltern leider bis heute nicht mit ihren Kindern reden. (Gästebuch der Website maedchenstark.de)

Wer küßt schon gerne Frösche ?? Ein Mädchenbuch für alle Situationen – lehrreich, direkt und witzig! Ein Aufklärungsbuch, das selbstbewußt und stark macht. Das ultimative Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk, das bei Jugendlichen für viel Gesprächsstoff sorgt. Es kann aber auch nicht schaden, wenn Erwachsene das Buch lesen… Weitere Infos unter: www maedchenstark.de SETOFF

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Buchrezension von Walter Gasper: Alfred Bekker – ”Im Zentaurenwald der Elben” (Elbenkinder Bd. 5) erschienen bei Schneider Buch (Egmont Verlagsgesellschaften mbH) im Juli 2010.

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. August 2010

Alfred Bekker
Im Zentaurenwald der Elben
Elbenkinder Bd. 5

(sfbentry)
Elbenkinder – Im Zentaurenwald der Elben 2010
Schneider Buch Verlegt durch die Egmont Verlagsgesellschaften mbH
ISBN 9783505125591
Jugendbuch Fantasie
Erschienen im Juli 2010
Umschlaggestaltung: hilden_design
Umfang 202 Seiten

www.schneiderbuch.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Das Buch „Im Zentaurenwald der Elben“ von Alfred Bekker aus dem SchneiderBuch-Verlag ist der fünfte Band der Reihe rund um die Elbenkinder. Diese Reihe soll sieben Bücher umfassen; fünf Bände sind bereits erschienen.

Zum Inhalt:

Die Elbenzwillinge Daron und Sarwen fliegen mit ihrem Riesenfledertier Rarax wilden Riesenfledertieren hinterher, um diese einzufangen und zu zähmen. Plötzlich verschwinden diese wilden Flugungeheuer in einem Wald. Daron und Sarwen sind neugierig und landen somit unweit dieser Landungsstelle. Mit dabei ist der Waffenmeister Thamandor mit seinen ruhmreichen Flammenspeeren. Sie befinden sich im Waldreich der Zentauren und werden plötzlich von Horden Waldgeister angegriffen und die ruhmreichen Flammenspeere werden fast vernichtet. Selbst vor dem Riesenfledertier Rarax machen die Geister nicht halt und schwächen das Tier derart, dass an eine Flucht nicht mehr zu denken ist. Verzweifelt suchen die Kinder nun nach der Heilpflanze.

Die Sinnlose als Stärkungs- und Heilungsmittel für Rarax. Hierbei begegnen sie den Faunen und werden von Ihnen zum Schutz gegen die Waldgeister in einen geheimen Wald geführt. Dort zeigt sich allerdings ein weiteres Problem. Der Nebelbaum, ein riesenhafter Baum, Heiligtum und Zufluchtsort der Faune, denn auf seinen Ästen liegen die Dörfer der Faune, droht existenzielle Gefahr. Die Waldgeister versuchen ihn zu zerstören, denn es bilden sich schon Risse im Stamm und der Baum droht zu stürzen. Die Elbenkinder und die Faune sind verzweifelt, denn sie müssen irgendwie versuchen, die Waldgeister zu besänftigen um einer weiteren Zerstörung Einhalt zu gebieten.

Fazit:

Alfred Bekker hat in diesem Buch das Wort Spannung wieder groß geschrieben. Ideen- und abwechslungsreich, aber keinesfalls blutrünstig und brutal, präsentiert sich dieses Buch. Genau das Richtige für junge Fantasieleser. Die Länge der einzelnen Kapitel ist wie für junge Leser gemacht und da der Autor sich immer wieder neue Charakteren und Besonderheiten des Elbenreiches einfallen lässt, gegen die oder mit denen unsere Protagonisten klar kommen müssen, erzielen die detailreichen und facettenreichen Beschreibungen eine wahre Lust auf das Lesen und lässt einen in die Welt der Elbenkinder eintauchen.

Für einen Neueinsteiger dieser Buchreihe wird wie in den vorangegangenen Bänden auch, nochmals kurz auf die besonderen Eigenschaften der Elbenkinder eingegangen, aber ohne das dies als Wiederholung zu sehen ist. Meine Meinung zu der Reihe „Elbenkinder“: Eine fantasievolle und spannungsreiche Buchreihe nicht nur für unsere jungen Leser. Was erwartet uns in dem nächsten Buch? Welche Abenteuer dürfen unsere Elbenzwillinge dann wieder erleben? Lassen wir uns von Alfred Bekker überraschen.

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Autorenporträt Daniel Holbe

Erstellt von Galaxykarl am 8. August 2010

Daniel Holbe wurde 1976 im hessischen Friedberg geboren. Er studierte in Frankfurt am Main Sozialarbeit und arbeitet in diesem Berufsfeld.

Mit dem belletristischen Schreiben begann er im Herbst 2006 und im April 2009 schließlich erschien mit dem kirchenhistorischen Thriller “Die Petrusmünze” sein Debüt bei Rütten & Loening. Die Grundideen für sein erstes Buch trug er schon über viele Jahre hinweg mit sich und vereint hier nun sowohl sein privates geschichtliches Interesse als auch seine Liebe zu Südfrankreich.

Daniel Holbe lebt mit seiner Familie auf einer Hofreite im mittelhessischen Wetteraukreis.

Und das sagt der Autor zu seinem Buch und der Idee hierzu:

Als Frankreichliebhaber seit frühester Kindheit war es für mich einfach ein Muß, über ein Thema zu schreiben, welches Land und Leute ein Stück weit widerspiegelt. Wer einmal in Avignon aufmerksam durch die 700 Jahre alte Residenz der Päpste wandelt, der nimmt bei genauem Hinsehen selbst Teil an den Jahrzehnten der großen Kirchenspaltung. Blättert man dann in alten Aufzeichnungen und Überlieferungen, so fragt man sich mitunter irgendwann, wie es wohl wäre, wenn der Papstsitz noch heute in Avignon läge. Völlig abwegig jedenfalls ist diese Vorstellung nicht!

“Die Petrusmünze” ISBN 978-3-352-00766-8:
Titel erhältlich bei Buch24.de
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Faszination Avignon – Auf den Spuren französischen Päpste

VON DANIEL HOLBE

Mit Avignon des 14. Jahrhunderts verbindet man die große Kirchenspaltung, die grausamen Kreuzzüge sowie die blutigen Templerprozesse. Und immer wieder taucht König Philipp IV. „le Bel“ („der Schöne“) als düsterer Drahtzieher auf. Doch es wäre ein großer Fehler, 70 Jahre Papsttum unter sieben verschiedenen Päpsten lediglich auf eine Art Marionettendasein im Dienste des französischen Königshauses zu reduzieren. Ebenso fragwürdig sind so manche Konziliarsbeschlüsse zur „Umtopfung“ der Kurie zurück nach Rom. Hier sollte man nämlich die durchaus weltlichen Interessen römischer Adels- und Handelsfamilien auch nicht einfach ignorieren.

Über (zu) viele Legislaturperioden hinweg hatte das höchste geistliche Amt seine Macht eigennützig überdehnt und sich dem ursprünglichen Zweck vollkommen entfremdet. Wäre die Zeit nicht reif gewesen für einen drastischen Wechsel, hätten es die Begleitumstände in den europäischen Machtstrukturen nicht ermöglicht, so wäre der Umzug nach Avignon nicht ohne weiteres möglich gewesen. Sicher profitierte der erste der sieben Päpste von der Gunst des französischen Königs, doch im Laufe der Jahre kamen und gingen noch sechs weitere Päpste, allesamt gelehrte und zum Teil hoch angesehene Männer – sowohl bei den Kardinälen als auch beim Volk.

Ohne die kirchenrechtlich äußerst fragwürdige Machtübernahme des Heiligen Stuhls durch den gewissenlosen Juristen Urban VI. hätte die Avignoner Linie noch einige weitere beeindruckende Päpste hervorbringen können. So jedoch wurden die Gegenspieler Urbans zu Gegenpäpsten und damit unfreiwillig zu Gestalten, welche im Laufe der Jahrhunderte kaum mehr als Hohn und Verachtung hinterließen. Selbst die Franzosen, welche sich heute durchaus mit kulturellen und historischen Vermächtnissen schmücken dürfen, die in Europa ihresgleichen suchen, urteilen ohne große Wertschätzung über jene Epoche vor 700 Jahren.

Genau hier setze ich in meinem Buch an.

Bei einem Aufenthalt in der Camargue im September 2006 nutzte ich die Zeit für ausführliche Recherchen in und um die beeindruckende Residenz der Päpste. Von Stallung über Gefängnis, von Kaserne über Waffendepot – das Gemäuer hat die Jahrhunderte überstanden, ohne seinen Anmut einzubüßen. Heute ist es zum großen Teil renoviert, wobei es noch zahlreiche Brüche und bauliche Sünden zu restaurieren gibt.

Es war nicht schwer, sich beim Durchschreiten der Gänge vorzustellen, wie es einst hier gewesen sein musste. Avignons Altstadt ist zeitlos. Selbst im Schein von Sonnenschirmen und Leuchtreklame, dem Lärm von Marktständen, Mofas und zahlloser Touristen umgibt einen die Würde der Geschichte. Hinzu kommt das besondere Licht, gerade das des Spätsommers, und die reifen Weinberge und duftende Kräuter und Lavendel. Mir war schon vor der Reise klar, dass es nun soweit sein würde mit meinem Buch – und tatsächlich schrieb ich am Abend des Besuches in Avignon bereits meine ersten zehn Seiten und begann sie mit dem Papst, der vom Balkon seines Palastes über die Stadt blickt und genau die Reize wahrnimmt, die auch mir zuteil wurden.

An einem der folgenden Tage besichtigte ich eine Weinkellerei, in der zu dieser Jahreszeit Hochbetrieb herrschte. Aus allen umliegenden Dörfern kamen kleine Traktoren mit überfüllten, süßlich duftenden Anhängern voller dunkelvioletter Trauben. Auch wenn ich ihren Dialekt kaum verstand, ich fühlte mit ihnen und erkannte an ihren zufriedenen Blicken, dass es ein guter Jahrgang werden würde. Übrigens war eine Woche zuvor ein wüstes Unwetter über die Region hereingebrochen und wahrscheinlich hatten die Bauern ihre Ernte bereits verloren gesehen. Das war um den Tag meiner Anreise gewesen – ich erinnere mich noch an Bilder eines Lokalsenders, der eine vom Orkan umgekippte Landmaschine zeigte.

Ganz in der Nähe, wenn man Avignon verlässt und durch die Weinberge nach Remoulins fährt, gelangt man auf ein weiteres Relikt der Geschichte. Ganze zwei Jahrtausende ist es her, dass die römischen Besatzer von Sklaven ein Aquädukt erbauen ließen. Eine Wasserleitung quer übers Land, deren beachtlichstes Teilstück der Pont du Gard ist, eine Brücke über das Flussbett des Flusses Gardon am Rande der Stadt. Im Schatten dieses Aquäduktes verbrachten meine Eltern einst ihre Hochzeitsreise und im Urlaub 2006 taten meine frisch vermählte Frau und ich es den beiden gleich. Wo, wenn nicht hier, sollte mein Protagonist seinen Besitz haben und die Geschichte ihren Lauf nehmen? Heute, 360 Seiten später, weiß ich, dass die Geschichte schließlich auch ihr Ende an diesem Ort findet. Mehr verrate ich nicht.

Von den Tagen in und um Avignon habe ich rund 400 Aufnahmen mit der Digitalkamera gemacht, damit ich die gesamte Atmosphäre an den heimischen Schreibtisch transportieren konnte. Dies ist mir nur zum Teil gelungen, doch ich habe bereits auf dem Heimweg gespürt, dass diese Erzählung nicht die letzte sein wird, die in dieser Region ihren Anfang nehmen wird.

“Die Petrusmünze” ISBN 978-3-352-00766-8:
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sfbasar.de-Flohmarkt: Suche SF-Heftserie “Sternenfaust” die Hefte 14, 25, 49 und 111. / Empfehlung der Redaktion: Alfred Bekker – Zur Neuauflage der Sternenfaust-Romane in Buchform.

Erstellt von Detlef Hedderich am 8. August 2010

Suche von der SF-Heftserie “Sternenfaust” die Hefte 14, 25, 49 und 111.

Angebote bitte an:

Wolfgang Oslislo
Im Wiesengrund 1
96049 Bamberg
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oder per e-mail an:
“Wolfgang Oslislo” <wolf.bamberg@googlemail.com>
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Vielen Dank schon mal!
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INFOS/EMPFEHLUNGEN DER REDAKTION:

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Sternenfaust
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Die Menschheit des Jahres 2251 befindet sich mit den meisten ihrer interstellaren Nachbarn im Frieden. Doch mit der Öffnung des Wurmlochs Alpha – einer Abkürzung zur anderen Seite unserer Galaxie – ändert sich das. Freunde werden zu Feinden, alte Gegner werden Verbündete – und sie alle streben die Kontrolle über das Wurmloch an. Keiner von ihnen ahnt, dass die Bedrohung am anderen Ende der Milchstraße größer ist, als sie sich vorstellen können…

Bis der Leichte Kreuzer Sternenfaust unter dem Befehl von Commander Dana Frost nach Transalpha aufbricht – und auf einen neuen Feind trifft!

Alfred Bekker – Zur Neuauflage der Sternenfaust-Romane in Buchform

100 Romane, ein Dutzend ergänzende Paperbacks – so weit hat es die Serie Sternenfaust inzwischen gebracht. Und nun begann im Herbst 2008 der Mohlberg-Verlag die Paperback-Nachauflage der Hefte von Nummer 1 an. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann und die wohl nur wenige der Serie zu Anfang zugetraut haben.

Handfestes Weltraumabenteuer, das war von Anfang an der wichtigste Bestandteil des Science Fiction-Konzepts, nach dem der Kosmos der Sternenfaust funktioniert.

Raumschlachten, Aliens, nachvollziehbare Raumtechnik und bizarre Kulturen – und das alles ohne den Balast einer langen Seriengeschichte, wie sie die Konkurrenten Ren Dhark und Perry Rhodan mit sich herumschleppen, deren Seriengrundlagen in der SF der 50er und 60er Jahre wurzeln.

Die Ausgangssituation ist denkbar einfach: Die Menschheit hat sich in einem Radius von 50 Lichtjahren im Weltraum ausgebreitet und ist auf außerirdische Zivilisationen gestoßen, die ihr nicht immer friedlich gegenüberstehen. Die Menschheitswelten haben sich zum Bund der Solaren Welten zusammengeschlossen und können nur mühsam unter dem Eindruck äußerer Bedrohungen zur Gemeinsamkeit finden – denn auf Grund der Tatsache, dass erst etwa 50 Jahre vor der Serienzeit Anno 2250 ein effektiver Überlichtantrieb entwickelt wurde, haben sich die Menschheitskolonien teilweise völlig autark entwickelt.

Die Serie beschreibt die Abenteuer des Leichten Kreuzers Sternenfaust unter dem Kommando von Captain Dana Frost. Die Romane erzählen davon, wie sich das junge Sternenreich der Menschheit zu behaupten versucht. Raumschlachten hatten dabei von Anfang an ein besonderes Gewicht.

Die ersten Romane der Serie waren antiquarisch schon fast unerschwinglich geworden und inzwischen machten sogar schon illegal verbreitete gescannte Versionen im Internet die Runde, sodass es höchste Zeit wurde, die Nachfrage der Leser nach einer Neuauflage zu befriedigen.

Die ersten Bände sind bis zum Erscheinen dieses Artikels längst erschienen. Jedes Paperback wird drei Hefte beinhalten, ein Paperback wird 17,90 EUR kosten, quartalsweise werden immer zwei Ausgaben zeitgleich erscheinen. Ein Vorwort von mir und eins vom Verlag runden jedes Paperback ab.

Tribute to Honor – oder: Ehre, wem Ehre gebührt

Es muss im Herbst 2004 gewesen sein, da saß ich in einem Büro der Verlagsgruppe Lübbe in Bergisch Gladbach dem Lektor Holger Kappel gegenüber, mit dem ich schon bei „Vampire“, „Bad Earth“ und „Schattenreich“ zusammengearbeitet hatte. Es ging um die geplante neue Science Fiction-Serie namens „Sternenfaust“. Holger Kappel hatte das Grundkonzept dafür erarbeitet und ich sagte ihm ganz ehrlich meine Meinung dazu. Den Hintergrund fand ich klasse, aber ich fand es keine gute Idee, eine Frau zur Hauptfigur zu machen. „Das geht nicht“, sagte ich. „Unsere männliche Zielgruppe läuft uns weg, weil sie dann Beziehungsdramen fürchtet.“

„Doch, Alfred, das geht schon – es hängt von der Umsetzung ab“, sagte mir mein Lektor dann und gab mir den ersten Band der Honor Harrington-Serie von David Weber. „Lies das hier, dann verstehst du, was ich meine.“

Ein paar Tage später saß ich im Flieger nach Wien. Der Carl Ueberreuter Verlag hatte mich zu seiner halbjährlichen Vertretertagung eingeladen, um das Buch „Verschwörung gegen Baron Wildenstein“, den Startband meiner Tatort Mittelalter-Serie vorzustellen, der in diesen Tagen übrigens bei dtv als Taschenbuch nachgedruckt wird.

Auf diese Weise hatte ich tatsächlich Zeit genug, den Weber-Roman zu lesen.

Der Titel lautete „Auf verlorenem Posten“. Als der Geschäftsführer des Ueberreuter-Verlages dieses Buch während einer der Pausen bei mir sah, sagte er zu mir: „Ja, aber hier bei uns im Ueberreuter-Verlag sind Sie auf keinen Fall auf verlorenem Posten!“ Recht hatte er, denn ich habe seitdem zehn Bücher für dieses Haus geschrieben.

Nachdem ich „Auf verlorenem Posten“ gelesen hatte, musste ich Holger recht geben. So konnte man es machen.

Nummer 1 musste dann aufgrund verschiedener verlagsinterner Umstände recht schnell geschrieben werden – was aber gut war, denn so gab es keine Möglichkeit lange darüber nachzudenken, wie irgendwelche Mini-Reich-Ranickis den Band in ihren Foren vielleicht zerreißen würden. Einen ganzen Nachmittag hatte ich zuvor mit Holger telefoniert. Ich hatte das Exposé für Band 1 verfasst und nun ging es darum, verschiedene (auch technische) Details zu klären und festzulegen. Das Wichtigste an einem Nummer 1-Band ist nämlich nicht, sich zu überlegen, was man schreibt, sondern sich darüber Gedanken zu machen, was man besser nicht schreibt, um die Serie nicht schon von Anfang an dramaturgisch zu töten. So haben wir gemeinsam den Hintergrund hier und da ergänzt oder modifiziert und dabei immer die Frage im Hinterkopf gehabt, welche Auswirkung das alles auf eine weitere Entwicklung hat. Fünf Tage habe ich an dem Roman geschrieben und ihm zunächst den Titel „Die erste Mission“ gegeben, den Holger dann in „Ein neuer Captain“ umgeändert hat.

Unter dem – dadurch frei gewordenen – Titel „Die erste Mission“ erschien dann ja bekanntermaßen mein erstes Sternenfaust-Hardcover im Zaubermond-Verlag.
Die Serie erreicht nun die magische Bandzahl hundert und erlebt jetzt sogar eine Zweitauflage im Mohlberg Verlag. Es ist lange her, dass eine SF-Serie das trotz aller Widrigkeiten geschafft hat.

Tote Götter und Legenden

Momentan sitze ich vor meinem Computer und schreibe an der Fortsetzung meiner Saga von der Drachenerde bei Egmont Lyx, deren erster Band bereits unter dem Titel „Drachenfluch“ erschienen ist und deren zweiter und dritter Teil als „Drachenring“ und „Drachenthron“ im März beziehungsweise September 2009 herauskommen werden. Die Romane spielen auf einem Planeten, an dessen Nachthimmel sich fünf Monde wie in einer Perlenkette aufreihen, denen der letzte und größte eines Tages herabstürzen und ihre Geschichte beenden wird.

Beim Schreiben denke ich des öfteren an einen anderen Planeten mit mehreren Monden zurück, die ich für die Serie Sternenfaust gestaltete…

Für den Roman „Planet der sieben Monde“ erfand ich die Toten Götter, die bis heute einen roten Faden durch die Serie bilden – und zwar sowohl durch die hundertbändige Heftserie, als auch durch die Prequel-Reihe der Sternenfaust Hardcover aus dem Zaubermond-Verlag, die so konzipiert sind, dass man sie der Heftserie voranstellen kann, um ein stimmiges Gesamtbild des Sternenfaust-Kosmos zu bekommen.

Die Toten Götter – diesen Namen gaben ihnen die Fischähnlichen Fash’rar. Sie selbst nennen sich die Erhabenen. Sie sind ein Volk, das bis vor eine Million Jahre weite Teile der Galaxis beherrschte und dann unter mysteriösen Umständen verschwand. Eine Reihe von Völkern gehen auf eine genetische Schöpfung der Toten Götter zurück oder betrachten sich als deren Nachfolger. Aber es ist unbekannt, wie die Erhabenen ausgesehen haben und wohin sie verschwanden.

Allerdings hinterließen sie überall in der Galaxis ihre Artefakte, doch bislang ist es niemandem so recht gelungen, die technischen Errungenschaften der Erhabenen für sich nutzbar zu machen.

Bei verschiedenen Gelegenheiten wurde ich gefragt, ob denn feststünde, wie der Strang um die Toten Götter irgendwann mal aufgelöst werden würde.

Ich kann das Geheimnis hier und heute gerne lüften: Es war alles von Anfang an so und nicht anders geplant.

Allerdings fürchte ich, wird das nichtmal ein tiefgläubiger Kridan für wahr halten…

Militarismus und Gekrakel

Da es die meisten Heftroman-Serien der letzten Jahrzehnte von der Zahl der Bände her nicht weit gebracht haben, trauten viele der Sternenfaust auch kein langes Leben zu. Wir hatten kaum Band 20 erreicht, da machte mir bereits ein Kleinverleger auf einem Con das Angebot, die Serie für ihn weiter zu schreiben, wenn sie bei Bastei eingestellt würde. Dass ich einmal von den ersten hundert Heftromanen dieser Serie über dreißig beigetragen und außerdem noch ein Dutzend Hardcover zu diesem Universum beigesteuert haben würde, darauf hätte ich selbst nicht gewettet. Schließlich hatte ich schon diverse Serien kommen und gehen sehen.

Bemerkenswert erscheinen mir bis heute die Reaktionen vor dem eigentlichen Serienstart.
Es war noch kein Band und keine Leseprobe erschienen, da musste ich mich schon auf Grund der Verlagsankündigung des Titels der Serie als Militarist und Gewaltverherrlicher beschimpfen lassen.

Vorwürfe, die manche reflexartig von sich geben, wenn gewisse Signalwörter vorkommen.

Aber Reflexe sind was Feines, sie zeigen im Fandom manchmal auch bei Totgeglaubten, dass sie noch leben. In diesem Fall trafen sie auch noch einen überzeugten Kriegsdienstverweigerer, der in den frühen Achtzigern als Schüler im Bonner Hofgarten gegen die Nachrüstung demonstriert hatte und sich nun nur die Augen reiben konnte.

Die Augen reiben kann man sich sicherlich auch bei den Cover-Darstellungen von Arndt Drechsler – allerdings weniger verwundert als vielmehr vor Bewunderung. Denn durch seine hervorragend dargestellten Weltraum-Motive hat Arndt ganz sicher entscheidenden Anteil daran, dass die Sternenfaust immer noch fliegt. Ich hatte das Glück, ihn mal auf der Buchmesse zu treffen. Es ging um das Titelbild zu Band 50, das natürlich etwas ganz Besonderes werden sollte. Ich hatte kurz vorher mit dem Lektor gesprochen und wusste daher: Der Roman drängte, das Bild drängte – und wie Arndt und ich uns im Gespräch schließlich gegenseitig offenbarten, war beides noch nicht einmal angefangen worden.

Wir redeten dann über den neuen Raumschifftyp, der eine Rolle spielen sollte und Arndt nahm einfach einen Kugelschreiber und ein Blatt und begann zu zeichnen. Gemeinsam entwickelten wir so eine bildliche Vorstellung.

Kunst kommt von Können – und das war selbst an Arndts Gekrakel schon deutlich geworden.

Dana Frost und der Papst

1978 schrieb ich einen Fantasy-Roman mit dem Titel AUF DER SUCHE NACH DHUM – DAS BUCH EDRO, den man als meine persönliche Hommage an Michael Moorcock auffassen kann – was auch einem Rezensenten später auffiel, der zu dem Schluss kam, dass Bekker und Moorcock eben beide keine großen Autoren seien. Kein Wunder , dass ihm der Roman nicht gefiel. In diesem Zusammenhag habe ich mir den negativ gemeinten Vergleich allerdings trotzdem gerne gefallen lassen. Der Roman erschien 2001 im Basilisk-Verlag und ein sehr viel wohlwollenderer Kritiker lobte in Unkenntnis des Alters, das das Manuskript hatte, dass ich da wohl auf aktuelle politische Ereignisse Bezug nehmen würde.
Die muss ich dann wohl Jahrzehnte vorausgesehen haben…

Man spricht ja nicht umsonst manchmal von der visionären Kraft, die Romane entfalten können.

Ähnlich erging es mir mit dem Ren Dhark-Sonderband IM DSCHUNGEL AUF GRAH, den manche auf den gerade aktuellen Krieg im Irak bezogen, obwohl er nachweislich vorher geschrieben wurde und sich Gemeinsamkeiten wohl einfach daraus ergaben, dass jede Besatzungsmacht – ob nun eines Landes oder eines ganzen Planeten – vor mehr oder weniger immer denselben Grundproblemen steht.

Am Anfang der Serie Sternenfaust spielte der Tod eines religiösen Anführers eine wichtige Rolle. Es ging um den Stellvertreter Gottes, den so genannten Raisa der vogelähnlichen Kridan, der zugleich Regent des Heiligen Imperiums war.

Der permanente Heilige Krieg, den die Kridan gegen die Menschheit und andere führen und der der Errichtung einer Göttlichen Ordnung dient, wurde für die Zeit des Interregnums traditionell unterbrochen. Dies ist der Grund des unerklärten Waffenstillstands zu Beginn der Serienhandlung.

In der vom Terror islamistischer Fundamentalisten geprägten Post-9/11-Zeit bezogen natürlich viele diese Serienhandlung darauf – manche mit dem Tenor: Muss das denn sein? Wir wollen SF ohne aktuelle Bezüge!

Doch wenige Monate später starb in der realen Welt tatsächlich ein religiöses Oberhaupt und die ganze Welt nahm Anteil an der Wahl des Nachfolgers. Die Rede ist natürlich vom Tod von Papst Johannes Paul II. – und ich wage mir gar nicht auszumalen, welche Verbindungslinien von den Lesern gezogen worden wären, wenn die Sternenfaust nur kurze Zeit später zu ihrer ersten Mission gestartet wäre …

Romanhefte bei Bastei

Ein neuer CaptainBand 1 Ein neuer Captain
Band 4 Planet der sieben Monde
Band 7 Der Prototyp
Band 10 Im Reich der Kridan
Band 13 Schlacht um die Wega
Band 15 Zwischen den Fronten
Band 18 Grüne Hölle
Im Reich der KridanBand 21 Mars-Parasiten
Band 23 Überfall der Sharaan
Band 25 Im Palast des verlorenen Wissens
Band 27 Angriff auf Wurmloch Alpha
Band 29 Jenseits des Wurmlochs
Band 30 Die letzte Chance
Band 32 Sieben dunkle Welten
Angriff auf Wurmloch AlphaBand 35 In den Höhlen der Ganador
Band 38 Rückzugspunkt Feuerwelt
Band 40 Invasion
Band 44 Kampf der Orsonen
Band 47 Notlandung auf Debrais VII
Band 50 Vergeltung
Band 51 Ins Herz des Feindes
Bis in den TodBand 54 Versklavt
Band 58 Im Zeichen der Erhabenen
Band 61 Die Entscheidungsschlacht
Band 62 Bis in den Tod
Band 68 Der schlafende Weise
Band 72 In Denuurs Reich
Band 77 Hort des Wissens
Sirius IIIBand 78 Der FLug der PHOENIX
Band 83 Kampf um Karalon
Band 89 Sirius III
Band 95 Mutawesis Hölle


Hardcover bei Zaubermond

Die erste MissionBand 1
Die erste Mission

Man schreibt das Jahr 2234. Die STERNENFAUST und die JUPITER laufen vom Stapel – zwei Leichte Kreuzer völlig neuen Typs. Kommandant der STERNENFAUST wird der junge ehrgeizige Commander Richard Leslie, die JUPITER hört auf den Befehl von Commander Stephan van Deyk. Die beiden Schiffe werden auf eine Mission in bisher unbekanntes Gebiet geschickt, dessen Bewohner von arachnoiden Wesen entführt und getötet werden.

Unvermittelt stecken die STERNENFAUST und die JUPITER in einer Auseinandersetzung galaktischen Ausmaßes – und bekommen es mit einem Feind zu tun, dem selbst das Star Corps nicht gewachsen zu sein scheint …

Vorstoß ins NiemandslandBand 2
Vorstoß ins Niemandsland

Zwei Jahre nach der ersten Mission der STERNENFAUST. Das Gebiet zwischen den Solaren Welten und dem nur erahnbaren und sich offenbar ständig ausdehnenden Kridan-Imperium wird inzwischen als »Niemandsland« bezeichnet. Admiral Rudenko unternimmt mit einem Flottenverband, der zum Großteil aus Leichten Kreuzern des neuen Typs besteht, einen erneuten Vorstoß in diese Zone.

Die STERNENFAUST unter Captain Leslie ist auch dabei. Der Auftrag lautet, aufzuklären und zu beobachten – doch dabei bleibt es nicht, als die STERNENFAUST auf den Eisplaneten Snowball stößt, der erstaunlicherweise von den Kridan gemieden wird …

Die Schlacht um Triple SunBand 3
Die Schlacht um Triple Sun

Das Jahr 2236: Der Kridan-Krieg spitzt sich zu. Die Solaren Welten werden durch das Bündnis mit den Xabong in eine direkte Konfrontation mit dem Heiligen Imperium verwickelt, das seine Grenzen permanent ausdehnt.

Seit ihrer Flucht vor den Kridan haben die Xabong auf den Planeten des Systems Triple Sun 2244 ein neues Reich errichtet und wappnen sich für den bevorstehenden Ansturm einer Kridan-Armada. Aber sie haben noch einen zweiten Gegner: die dreiarmigen Kshagir …

Die Kanonen von Dambanor IIBand 4
Die Kanonen von Dambanor II

Lieutenant Commander Dana Frost verschlägt es während ihrer Zeit als Erster Offizier der SURVIVOR auf den Planeten Dambanor II, auf dem – zur Zeit des ersten Kridan-Krieges – auch Commander Richard Leslie eine Mission zu erfüllen hatte.

Und beide Ereignisse scheinen in einem speziellen Zusammenhang zu stehen …

Msssarrrr!Band 5
Msssarrrr!

Die arachnoiden Msssarrr frönen einem bizarren Kult – sie verleiben sich die geistigen Kräfte anderer durch das rituelle Verspeisen ihrer Gehirne ein. Im Jahr 2236 tauchen die Spinnenwesen unerwartet im Sol-System auf.

Für die Menschheit beginnt ein verzweifelter Kampf. Leslie nimmt mit der STERNENFAUST Kurs auf einen legendären Doppelplaneten zwischen Sonne und Merkur, der seit seiner letzten Sichtung durch die Amerikaner Watson und Swift im Jahr 1878 verschwunden war …

Die letzten Tage der Solaren WeltenBand 6
Die letzten Tage der Solaren Welten

Die Menschheit droht zwischen den Angriffsfronten der Msssarrr und der vogelköpfigen Kridan zerrieben zu werden – aber die größte Gefahr kommt von innen. Eine Gruppe von Offizieren aus Geheimdienst und Star Corps leitet die letzten Tage der Solaren Welten ein, als sie im Augenblick der höchsten Gefahr die Kontrolle an sich reißt.

Unter ihnen ein ehrgeiziger junger Admiral namens Gregor Rudenko.
Doch auch die Verschwörer sind nur Schachfiguren in einem politischen Spiel, das noch ganz anderen Gesetzen gehorcht …

Stützpunkt Roter SternBand 7
Stützpunkt Roter Stern

Die sauroiden Starr propagieren zwar eine radikale Form der Demokratie, in der die Selbstbestimmung das höchste Gut ist – aber wenn es für das Arashlan darum geht, seine außenpolitischen Interessen durchzusetzen, gilt das nicht.

Während die Kridan die von der Msssarrr-Invasion geschwächten Solaren Welten an den Rand des Untergangs bringen, nutzen die sauroiden Starr die Gelegenheit zum Versuch, die Menschheit im Krieg gegen die J’ebeem auf ihre Seite zu ziehen – ein Vorgang, der auch Konsequenzen für den nächsten Auftrag der STERNENFAUST unter Commander Richard J. Leslie mit sich bringt …

Die Mönche vom SiriusBand 8
Die Mönche vom Sirius

Das Prospektorenschiff BERESANTO verschwindet im Braden-System. Auch das Schicksal des Leichten Kreuzers MARTIAN PRINCESS, der den Verbleib der BERESANTO aufklären soll, bleibt ungewiss.

Als die STERNENFAUST unter Commander Richard J. Leslie als Teil eines aus drei Schiffen bestehenden Flottenverbandes das System erreicht, wird sie sofort in verlustreiche Kämpfe verwickelt …

Raumkapitän Sun-TarinBand 9
Raumkapitän Sun-Tarin

Sun-Tarins gleichnamiger Großvater reiste vor einem Jahrhundert auf einer Erkundungsmission des Heiligen Imperiums in das Tau-Ceti-System. Als der Enkel Einsicht in das Datenmaterial des Großvaters bekommt, ist er erschüttert über die Grausamkeit und Barbarei der primitiven menschlichen Kolonisten, die 19 Jahre in einem Konvoi von unterlichtschnellen Raumschiffen von der Erde aus nach Tau Ceti gelangten, um dort ihr Gelobtes Land zu finden.

Die Hälfte von ihnen findet auf der langen Reise ihr kaltes Grab im All – aber auf diejenigen, die die Hölle dieser Reise überleben, wartet ein Schlaraffenland …

Kolonie der GeneticsBand 10
Kolonie der Genetics

Das Jahr 2238: Die Lage für die Solaren Welten im ersten Kridan-Krieg spitzt sich zu. Auf der Welt Galunda Prime lebt ein Wesen, welches das Zünglein an der Waage in diesem Kampf werden kann: ein Junge namens Simon Jefferson, der Methan atmen und Temperaturen bis zu 200 Grad unter Null aushalten kann – und doch nicht ahnt, welche entscheidende Rolle er für das Schicksal der Menschheit spielen wird …

Exodus der XabongBand 11
Exodus der Xabong

Einst wurden die geflügelten Xabong von den Kridan vertrieben. Am Rand des Niemandslandes zwischen den Solaren Welten und dem Heiligen Imperium der Kridan hat man ihnen einen Planeten überlassen. In dem verzweifelten Abwehrkampf, den die Menschheit gegen die vogelähnlichen Invasoren führt, sind die Xabong ihre einzigen Verbündeten.

Doch gerade diese Verbündeten kündigen im entscheidenden Moment ihre Loyalität auf. Ist es eine religiöse Erweckungsbewegung oder eine Verschwörung, die dafür sorgt, dass die Xabong ihre neue Heimat im Dambanor-System verlassen wollen und die verbündete Menschheit im Stich lassen …?

Weitere Informationen zu den Hardcovern bei Zaubermond!


Paperbacks bei Mohlberg

Ein neuer CaptainBand 1
Ein neuer Captain

Commander Dana Frost übernimmt im Jahre 2250 das Kommando über den Leichten Kreuzer STERNENFAUST. Das Raumschiff macht sich auf den Weg ins Allister-System. Mit an Bord ist der Geheimdienstler Jassan Brendup. Neue Verhandlungen mit den aggressiven vogelähnlichen Kridan stehen bevor, und die Crew der STERNENFAUST soll den Verhandlungsort sichern, bis die Botschafter eintreffen. Die Kridan beendeten unerwartet 11 Jahre zuvor den Krieg gegen die Menschen und zogen sich zurück. Was die Menschen nicht wissen: die Kridan taten es nicht aus Unterlegenheit. Eine religiöse und militärische Machtspaltung in ihren Reihen zwang sie dazu. Die religiöse Partei der Kridan ist verantwortlich für den momentanen Frieden, die militärische drängt auf einen Angriff und will die Verhandlungen zu einer Wiederaufnahme des Krieges missbrauchen.
Der Krieg mit den Kridan scheint unausweichlich, aber noch ist es nicht so weit – denken die Menschen des Jahres 2250.
Da werden Captain Dana Frost und die Crew der STERNENFAUST Zeuge, wie die vogelähnlichen Fremdwesen den Leichten Kreuzer NEW ORLEANS vernichten.

Botschafter Hutter, der Gesandte der Menschen auf Mantis VI, fordert die Präsenz des Star Corps, um ihn zu unterstützen. Doch da man die Mantiden auch nicht mit der Entsendung eines kampfstarken Dreadnoughts vor den Kopf stoßen will, schickt die Admiralität einen Leichten Kreuzer – die STERNENFAUST.

Band 2
Planet der sieben Monde

Die STERNENFAUST eskortiert Botschafter Paljanow in das Tardelli-System. Hier soll er mit den Bewohnern des Planeten Heptagon über einen Pakt verhandeln, der es den Solaren Welten ermöglicht, einen weit vorgeschobenen Horchposten zu installieren, um die Kridan auszuspionieren.
Doch Captain Dana Frost und ihre Crew werden bereits von den vogelähnlichen Außerirdischen erwartet…
Auf Heptagon trifft Dana Frost zum ersten Mal auf die Hinterlassenschaften einer uralten, machtvollen Zivilisation. Das dürft ihr nicht verpassen!

Der Weltenzerstörer wartete nur darauf, sich zu befreien. Er wollte seinen verderblichen Inhalt ausspeien und die Sterblichen in den Untergang führen. Nur ein Wesen hinderte ihn daran, Kalikora auszulösen und die Flammen zu befreien, die das Universum verbrennen sollten:
Auf der Suche nach dem verschollenen Forschungsraumer KALKUTTA erreichen Captain Dana Frost und ihre Crew das Gerohli-System. Auf dem dritten Planeten treffen Sie auf ein Wesen, das sich selbst »Wächter« nennt…

Commander Dana Frost, Captain der STERNENFAUST, erhält den Befehl, ins Sternstein-System zu fliegen. Dort gibt es Hinweise auf eine intelligente, der Menschheit noch unbekannte Rasse – die Chaarck. Mit diesen soll sie Kontakt aufnehmen. Der Empfang ist zunächst sehr freundlich. Doch da geraten die Mitglieder der STERNENFAUST-Crew zwischen die Fronten, und Dana Frost und ihre Offiziere Michael Tong und David Stein finden sich in der Gewalt der Rebellen wieder.

Der PrototypBand 3
Der Prototyp

Schnell ist es der Menschheit mithilfe der verbündeten Starr gelungen, eine neue Waffe zu entwickeln. Diese basiert auf Antimaterie, die die Wissenschaftler der Solaren Welten bislang nicht gut genug beherrschten, um einsatzfähige Waffen zu konstruieren. Die Sternenfaust wird abgestellt, die Entwickler beim Test der neuen Rakete zu unterstützen. Es scheint sich um einen Routine-Auftrag zu handeln …

Vom Oberkommando hat die Sternenfaust den Auftrag erhalten, Sarah Windsor, Mitglied des Hohen Rates, nach Wega 5 zu eskortieren. Dort soll sie mit hohen Abgeordneten über die Unabhängigkeit des Planeten verhandeln. Doch plötzlich sehen sich Captain Dana Frost und ihre Crew einem Flottenverband der Kridan gegenüber, die einen Überraschungsangriff starten, um Wega zu vernichten. Ein mörderischer Kampf beginnt …

Die Sternenfaust ist auf dem Weg nach ›Schmelzer 23‹, um den Planeten und seine Besonderheiten näher zu untersuchen. Mit an Bord ist der Entdecker Professor Dr. Schmelzer, ein egozentrischer Wissenschaftler, der mit seiner selbstherrlichen Art schon bald die gesamte Crew gegen sich aufgebracht hat. Was wie eine Routinemission beginnt, endet im Innern einer Welt, wie Captain Dana Frost und ihr Team sie noch nie gesehen haben.Die Bücher erzählen die Abenteuer der Besatzung des leichten Kreuzers Sternenfaust. Der zentrale Charakter der Serie ist dabei die Kommandantin des Schiffes, Captain Dana Frost. Der politisch-militärische Hintergrund, der zunächst durch einen andauernden Konflikt der Solaren Welten mit den vogelartigen Kridan geprägt ist, steht in den ersten Bänden im Vordergrund.

Im Reich der KridanBand 4
Im Reich der Kridan

Zum ersten Mal seit dem Bestehen des Imperiums der Kridan regt sich in seinem Inneren Widerstand gegen den Heiligen Krieg – so zumindest lauten die Informationen des Star Corps. Die Sternenfaust wird unter dem Kommando von Captain Dana Frost ins Reich der Vogelköpfigen gesandt, um diese Information zu überprüfen und gegebenenfalls Kontakt aufzunehmen. Kaum ist der Leichte Kreuzer am Ziel angekommen, tauchen immer mehr Kriegsschiffe der Kridan im System auf. War alles eine Falle? Ist ihre Tarnung aufgeflogen?

Ein neuer Auftrag führt die Sternenfaust erneut ins Sternstein-System, wo sie auf das Volk der Chaarck getroffen ist. Doch da entdeckt David Stein ein seltsames kristallines Objekt, das auf einer Umlaufbahn die Sonne umkreist.Handelt es sich um ein Raumschiff einer unglaublich weit fortgeschrittenen Zivilisation? Doch an Bord der Sternenfaust befindet sich auch ein Agent der J’ebeem. Er ist Der Verräter.

Sie sind ein Symbol für Frieden und Gemeinschaft der verschiedenen Rassen geworden – die Meisterschaften im Space-Surfen. Der Leichte Kreuzer Sternenfaust ist dazu abgestellt, bei diesem Ereignis die Ordnungskräfte zu unterstützen. Da wird an Bord ein schreckliches Verbrechen verübt!Die Bücher erzählen die Abenteuer der Besatzung des leichten Kreuzers Sternenfaust. Der zentrale Charakter der Serie ist dabei die Kommandantin des Schiffes, Captain Dana Frost. Der politisch-militärische Hintergrund, der zunächst durch einen andauernden Konflikt der Solaren Welten mit den vogelartigen Kridan geprägt ist, steht in den ersten Bänden im Vordergrund.

ISchlacht um die WegaBand 5
Schlacht um die Wega

Endlich ist es so weit. Das Star Corps ist bereit, gegen die Kridan zurückzuschlagen und den Vogelköpfigen das Wega-System wieder abzunehmen. Eine neue Waffe soll den Sieg ermöglichen. Der Leichte Kreuzer Sternenfaust erhält den Auftrag, antriebslos, und damit in den Weiten des Alls nahezu unsichtbar, in das System einzudringen. So soll unbemerkt ein Marine-Kontingent ausgeschleust werden, das die Ortungszentrale der Kridan zerstört, bevor diese das Eintreffen der Star Corps Flotte melden kann. Doch auf Wega Stranger ist nicht alles so, wie erwartet.

Die Kridan haben eine große Schlacht verloren, das Wega-System befindet sich wieder unter der Kontrolle der Solaren Welten. Doch es ist ein schaler Sieg. Überall sonst befinden sich die Vogelartigen auf dem Vormarsch und sind nicht aufzuhalten. Der Leichte Kreuzer Sternenfaust wird der Flotte von Vize-Admiral Igor Yamada eingereiht, um sich am Versuch zu beteiligen, die Kridan aufzuhalten.

Die Sternenfaust befindet sich im Territorium der Starr, eine einfache Mission nach den vergangenen Schlachten.Da greift eine Flotte der J’ebeem das System an, und Dana Frost und ihre Crew befinden sich zwischen den Fronten.

Im Labyrinth der toten GötterBand 6
Im Labyrinth der toten Götter

In der Nähe des Gredi-Systems sammelt sich eine große Flotte der J’ebeem. Die Sternenfaust wird ausgesandt, um mit den Shisheni, wie sich die Bewohner des fünften Planeten nennen, Kontakt aufzunehmen. Da greifen die J’ebeem an.

Druillet, der Planet der Spieler, ist ein Paradies für Glücksritter, gelangweilte Superreiche und – Verschwörer. Dana Frost und die Sternenfaust wurden abgestellt, um Valentina Duchamp, Agentin der Galaktischen Abwehr, bei deren Ermittlungen zu unterstützen. Die Spur führt zu Koordinaten im Weltraum, an denen sich eigentlich nichts befinden sollte. Doch kaum ist die Sternenfaust dort angelangt, ortet David Stein ein uraltes Artefakt, und Dana Frost findet sich wieder im Labyrinth der Toten Götter.

Um was für ein Objekt handelt es sich bei der seltsamen Spore, die die Sternenfaust im All entdeckt hat? Auf den ersten Blick scheint sie pflanzlich zu sein – doch sie enthält auch menschliche DNA!

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