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Literatur-Blog

Archiv für die 'beendete Preisrätsel' Kategorie

Bekker, Alfred: Herrschaft der Alten – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. März 2012

Bekker, Alfred
Herrschaft der Alten


Verlag :      edition zweihorn
ISBN :      978-3-935265-89-8
Einband :      Paperback
Preisinfo :      6,95 Eur[D] / 7,20 Eur[A] / 13,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      CXLVIII S. – 19,0 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 10.2011

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Die demographische Bombe ist geplatzt ein spannender Zukunftsroman um ein Land ohne Zukunft!

Deutschland im Jahr 2100. Benn und seine Freunde Sara, Nicolas und Bahar gehören einer verschwindend kleinen Minderheit an: Sie sind Jugendliche!

Längst wird drei Viertel der Bevölkerung von den Alten und Uralten gestellt und diese haben in allen Lebensbereichen die Herrschaft übernommen. Schulen sind schon vor einiger Zeit aus Kostengründen abgeschafft und durch Online-Kurse ersetzt worden der Großteil des Staatshaushalts wird schließlich für die Pflege und Versorgung der Hochbetagten verbraucht.
Damit aber die wenigen jungen Leute nicht scharenweise das konservative und innnovationsfeindliche Land verlassen, besteht Reisefreiheit erst ab dem 75. Lebensjahr.

Auch wenn das unmöglich scheint: Benn ist wild entschlossen, aus diesem landesweiten Gefängnis auszubrechen. Und er hat Glück! Die Auswirkung eines ungewöhnlich starken Sonnensturms, der die Erde trifft, eröffnet ihm und seinen Freunden die einmalige Chance zu einer dramatischen Flucht. Das Risiko, gefasst zu werden, ist hoch. Aber Benn weiß, dass seine Zukunft woanders liegt. Denn in über hundert anderen Ländern ist nichts so heiß begehrt wie die Jugend …

Alfred Bekker ist ein im Münsterland geborener und aufgewachsener Autor, der in fast allen Genres der Unterhaltungsliteratur tätig war. Er begann wie sein Romanheld mit Western-Romanen und wurde später Mitautor von “Jerry Cotton”. Außerdem schreibt er SF- und Fantasyromane sowie Kinder- und Jugendbücher.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): In welchem Jahr spielt der Roman? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Volker Lange, Catrin Krüger und Laura Braun. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Ewald, Günter: Auf den Spuren der Nahtoderfahrungen. Gibt es eine unsterbliche Seele? – BEI UNS FÜNF EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. März 2012

Ewald, Günter
Auf den Spuren der Nahtoderfahrungen

Gibt es eine unsterbliche Seele?

Verlag :      Butzon & Bercker
ISBN :      978-3-7666-1544-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,95 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 27,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      176 S., mit Schutzumschalg und Lesebändchen – 22,0 x 14,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 21.09.2011

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Der Seele mit wissenschaftlichem Rüstzeug nachgespürt. Was passiert, wenn wir sterben? Mit neuen Erfahrungsberichten.

Gibt es so etwas wie eine unsterbliche Seele? Nicht nur Theologen, auch viele Mediziner und Naturwissenschaftler sind dieser Meinung. Tatsächlich weist die Erforschung sogenannter Nahtoderfahrungen über ein rein diesseitiges Menschenbild hinaus und wird dabei durch die Quantenphysik unterstützt.

Günter Ewald hat für sein aktuelles Buch neue Nahtodberichte gesammelt und erklärt anschaulich die wissenschaftlichen Hintergründe einer erstaunlichen, auch in ihren religiösen Folgerungen bedeutsamen Entwicklung.

Günter Ewald, Dr. rer. nat., geboren 1929; Studium der Mathematik, Physik, Chemie und Philosophie; bis zu seiner Emeritierung 1994 Professor für Mathematik in den USA und in Bochum; Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu Tod und Auferstehung aus naturwissenschaftlicher Sicht. 1975-1989 war er Mitglied des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

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Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): 1975-1989 war der Autor Mitglied des Präsidiums von was ? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 500 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Mario Lohse, Olav Nelzow, Laura Rauer, Kevin Müller und Grit Sölter. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Bohnet Pleitgen (Ilja Bohnet & Ann-Monika Pleitgen): Kein Durchkommen. Nicola Rührmann 2 – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. März 2012

Bohnet Pleitgen (Ilja Bohnet & Ann-Monika Pleitgen)
Kein Durchkommen
Nicola Rührmann 2

Argument Verlag, Hamburg, 1. Auflage: 10/2010
TB, ariadne Krimi 1183
ISBN 978-3-86754-183-1
Titelgestaltung von Martin Grundmann unter Verwendung eines Fotos von Vangardiner

www.argument.de
www.ariadnekrimis.de
www.freitagsisstmanfisch.de/autoren.html
www.martingrundmann.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

1999, zehn Jahre nach „Freitags isst man Fisch“: Nicola Rührmann hat ihr Physik-Studium abgeschlossen und arbeitet am Hamburger Institut für Meteorologie. Im Rahmen des deutsch-spanischen CORVUS-Projekts wertet sie Satellitendaten aus. Der unerwartete Tod eines spanischen Forschers und das plötzliche Verschwinden eines Kollegen bringen Nicola dazu, Nachforschungen anzustellen. Dabei gerät sie an die hübsche Henry, ein Date, das auf einem Versehen beruht und das Nicola nur noch mehr Ärger einbringt. Es scheint abwegig, aber könnten Henry und ihr unbekannter Begleiter, der Nicola niederschlug, etwas mit den Vorfällen zu tun haben? Oder sind die Verdächtigen in den Reihen der Umweltaktivisten zu suchen? Dann werden auch noch die Daten des Vermissten aus der Datenbank gestohlen und gelöscht, ausgerechnet unmittelbar vor einem wichtigen TV-Auftritt der Meteorologen, bei dem es um ihr Renommee geht. Und im Kofferraum des Autos eines Kollegen liegt eine Leiche …

Nach dem großartigen Debüt-Roman „Freitags isst man Fisch“ von Dr. Ilja Bohnet und Ann-Monika Pleitgen, Sohn und Mutter, wartete man gespannt auf den nächsten „Nicola Rührmann“-Band: „Kein Durchkommen“. Die Handlung spielt erneut in Hamburg, aber zehn Jahre später. Die aufmüpfige Studentin ist nun etwas ruhiger geworden und arbeitet am Meteorologischen Institut, was Anlass genug für ihren Hauswirt ist, sie jeden Tag nach dem Wetter zu fragen, ein Running Gag, der sich nach einer Weile jedoch abnutzt. Noch immer ist die Protagonistin beiden Geschlechtern zugetan und verliebt sich auch diesmal in eine Frau; statt Kirsch-Wodka trinkt sie nun Havanna-Club und wirft die eine oder andere Pille ein, als ob sie nicht schon genug Albträume hätte.

In der Summe ist das schon ein bisschen zu viel des Guten, um Nicola zu einem Nicht-Spießer zu machen, denn es hätte durchaus genügt, an ihren politischen Aktivitäten und ihrer Belesenheit, aufgrund derer regelmäßig Zitate aus zeitgenössischen Büchern, Songs und Filmen eingebunden werden, festzuhalten. So geht in den Eskapaden der Hauptfigur leider das 90er Jahre-Flair etwas unter. Man mag sich beim Lesen an diese Zeit noch gut erinnern, insbesondere an den Umweltgedanke, der damals hoch gehalten wurde, doch anders als in ihrem Erstlingswerk, das die 80er Jahre lebendig werden lässt, will dasselbe Geniestück den Autoren mit diesem Roman nicht recht gelingen.

Auch die ständigen Einschübe aus einer fiktiven (?) Biografie, die an Ernest Hemingways „Wem die Stunde schlägt“ angelehnt ist und eine Mission während des Spanischen Bürgerkriegs schildert, sorgen zunächst nur für Verwirrung, wenngleich klar ist, dass hier irgendwo der Schlüssel zu allem verborgen sein muss, der dann offensichtlicher ist, als vermutet. In Folge hinterlässt das Buch einen zwiespältigen Eindruck, denn einerseits begleitet man die toughe, eloquente Heldin und ihre schrulligen Bekannten gern durch ihre Ermittlungen, welche zu einer überraschenden Lösung führen; doch andererseits meint man, dass etwas weniger Drumherum der Handlung mehr Tempo und Biss verliehen hätte. Allerdings hat das Autorenpaar die Messlatte mit „Freitags isst man Fisch“ auch sehr hoch angesetzt …

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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EINE ZWEITE REZENSION VON IRIS GASPER:

Bohnet Pleitgen
Kein Durchkommen

Argument Verlag
Ariadne Kriminalroman
ISBN 978-3-86754-183-1
Kriminalroman
1. Auflage 2010
Umschlaggestaltung: Martin Grundmann
Foto: © Vangardiner
Taschenbuch, 256 Seiten

www.argument.de
www.freitagsisstmanfisch.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zu den Autoren:

Ann-Monika Pleitgen, Managerin, Ehefrau und Co-Autorin des Schauspielers Ulrich Pleitgen, schrieb schon als Kind leidenschaftlich gern Kurzgeschichten. Ihr Sohn, der Physiker Dr. Ilja Bohnet, arbeitet am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY). Beim Schreiben des Kriminalromans Freitags isst man Fisch (Nikolas erster Fall, nominiert für den GLAUSER 2010 als bestes Debüt) entdeckten Mutter und Sohn ihre Autorenteam-Fähigkeiten und schufen die eigenwillige Krimifigur Nikola Rührmann. Ein dritter Fall soll folgen.

Zum Buch:

Wir schreiben das Jahr 1999 und Nikola Rührmann, genannt Nik oder Sput-Nik, ist älter geworden. Nach endgültigem Abschluss ihres Studiums arbeitet sie am Institut für Meteorologie in Hamburg in einer Arbeitsgruppe des CORVUS-Projektes. Leider läuft nicht alles nach Plan, denn der Satellit CORVUS liefert derzeit nicht mehr alle Messdaten, die erhofft und erwartet werden und darunter leidet vor allem die Arbeitsgruppe rund um Professor Rindeck, zu der auch Nikola gehört. Öffentliche Anfeindungen und Diskussionen über das Projekt und den Klimawandel an sich sind hier vorprogrammiert. Und dann verschwindet plötzlich Gerd, ein Kollege aus der Arbeitsgruppe und Nikola lässt sich von ihrem Chef überreden nach dem Kollegen zu suchen. Dessen Auffinden wäre natürlich auch wichtig, denn ohne ihn fehlen der Arbeitsgruppe weitere wichtige Daten und wie soll dann die Wetterwette gegen den berühmten Fernseh-Meteorologen Franz Seeler gewonnen werden?

Asphalt-Wilfried und Taxi-Christian sind natürlich auch mit von der Partie und unterstützen ihre alte Freundin wo sie nur können. Nur in Liebesdingen, da muss Nikola sich wohl selbst bemühen ihre Gefühle in den Griff zu bekommen. Die Trennung von Freundin Ulli liegt hinter ihr, aber Henri, die ganz plötzlich im Institut durch sonderbare e-mails auf sich aufmerksam macht, erweckt Nikolas weibliches Interesse. Schließlich liebt Frau Frau und diese Henri scheint schon wirklich klasse. Aber spielt sie vielleicht auf der gegnerischen Seite?

Mit „Kein Durchkommen“ nehmen die Autoren Bohnet/Pleitgen die politische Lage in Sachen Klimawandel unter die Lupe und verbinden dieses doch recht brisante Thema mit einer kriminellen Handlung.

Sehr lustig sind die immer wiederkommenden Einschübe in denen Nikola nach aktuellem und zu erwartendem Wetter befragt wird und in denen ihr Hauswirt wieder einmal Hilfe und Unterstützung benötigt.

Dieser Krimi ist keine leichte Kost. Er macht nachdenklich und fordert vom Leser  eigene Gedanken ein. Teilweise geht es sehr technisch zu, aber wenn man sich auf das Buch und seine interessante Geschichte einlässt, dann wird man gefangen genommen von der doch so anderen Sprache des Autorenduos und ein wenig auch von Hamburg, einer Stadt, die hier herbstlich und regnerisch daherkommt.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

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GEWONNEN HAT: Anita Peters, Kamilla Mayer und Miriam König. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Spitzer, Manfred: Nichtstun, Flirten, Küssen und andere Leistungen des Gehirns Reihe: Wissen & Leben – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. März 2012

Spitzer, Manfred
Nichtstun, Flirten, Küssen

und andere Leistungen des Gehirns Reihe: Wissen & Leben

Herausgegeben von Bertram, Wulf
Verlag :      Schattauer
ISBN :      978-3-7945-2856-1
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      ca. 19,95 Eur[D] / ca. 20,60 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Seiten/Umfang :      ca. 230 S., ca. 50 Abb., ca. 5 Tab. – 18,5 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 30.09.2011

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Ein Buch aus der Reihe “Wissen & Leben”!

Das Gehirn schläft nie, … sondern es lernt pausenlos, selbst im Schlaf. Es befähigt uns, knifflige Rätsel und komplizierte Rechenaufgaben zu lösen oder geschliffene Reden zu formulieren. Was aber tut unser Gehirn, wenn wir nichts tun? Und welche Rolle spielt es in unserem Liebesleben?

In 20 neuen Beiträgen widmet sich der Neurowissenschaftler, Psychiater und Philosoph Manfred Spitzer erneut seinem liebsten Forschungsobjekt dem menschlichen Gehirn.

Dabei spannt er den Bogen von der Wissenschaft vom Flirten über das Gehirn einer Mutter bis zur Gehirnforschung in der Fastenzeit. Außerdem geht er Fragen auf den Grund wie: Was ist Leben? Wer gewinnt den Showdown im Kampf Terminator gegen Schwarzenegger? Was hat Indiana Jones mit Anatomie zu tun? und vielen mehr …

20 neue Spitzer-Essays für die Pausen zwischen Flirten, Küssen und Nichtstun!

Inhaltsverzeichnis:
Was ist Leben?
In Gedanken sein… (und beim iPhone)
Die Wissenschaft vom Flirten
Sex, Liebe, Treue
Showdown im Kampf: Terminator gegen Schwarzenegger
Gut ist oben: Moral und Metaphern
Gehirnforschung zur Fastenzeit
Synapsen markieren zum Konsolidieren
Das Gehirn einer Mutter
Ess-Sucht
Indiana Jones vs. Anatomie

Kritik:
Die Hirnforschung ist und bleibt ein spannendes Thema und amüsant dazu, wenn sie von Manfred Spitzer präsentiert wird. Fundiert und unterhaltsam begleitet er uns durch die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung und erklärt so manches Phänomen und viele Zusammenhänge, die man so noch nicht gesehen hat. In: Buchhändler heute

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, war Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg, Gastprofessor an der Harvard-Universität und am Institute for Cognitive and Decision Sciences in Oregon. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft, der Lernforschung und Psychiatrie. Seit 1997 ist er Ordinarius für Psychiatrie in Ulm. Er ist Herausgeber des psychiatrischen Anteils der Zeitschrift ‘Nervenheilkunde’ und leitet das von ihm gegründete ‘Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen’ in Ulm. Er moderiert eine wöchentliche Fernsehserie zum Thema Geist und Gehirn.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, war Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik welcher Stadt? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Melanie Sachs, Julia Arntowsky und Knut Müller-Bedenknecht. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Michael Tietz: Apfeldiebe. – FÜNF EXEMPLARE BEI UNS IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. März 2012

Michael Tietz
Apfeldiebe

(sfbentry)
Bookspot Verlag
ISBN 978-3-937357-52-2
Roman
Erschienen mit 1.Auflage 2011
Umschlaggestaltung: Nele Schütz Design, München
Umfang: 464 Seiten, HC mit Schutzumschlag

www.bookspot.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zum Autor:

Michael Tietz ist gelernter Krankenpfleger, er lebt mit Frau, Sohn und Hund im Südschwarzwald. Sein 2009 ebenfalls im Bookspot Verlag erschienener Debütroman „Rattentanz“ avancierte zum Bestseller und wurde vom Ullstein Verlag als Taschenbuch herausgebracht, parallel hierzu erschien auch das Hörbuch. “Apfeldiebe“ ist das zweite Buch des Autors, ein dritter Roman ist in Arbeit.

Zum Buch:

Die “Apfeldiebe” sind fünf Jungs, die sich in ihren Sommerferien im kleinen Dorf Wittlekofen im Schwarzwald eine Beschäftigung suchen. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere und Eigenarten, lassen sich Max und sein jüngerer Bruder Timi, der Außenseiter Rufus und der ständig von allen unterdrückte Kasi auf Vorschlag von Alex auf eine interessant klingendes Spiel ein: Alex hat den Zugang zu unterirdischen Höhlen unter der nahe gelegenen Burgruine gefunden und lotst die Kinder mit gepacktem Rucksack zur Erkundung in diese. Was wie ein harmloses Kinderspiel aussieht, wird schon bald bitterer Ernst, als das so genannte Spiel außer Kontrolle gerät und sich die Fronten zwischen den Kindern verhärten.

Als plötzlich der einzige Ein- und Ausgang der Höhle und Teile der Decke einstürzen, müssen sie erkennen, dass nicht so einfach wie gedacht ist, diesen Ort wieder aus eigener Kraft zu verlassen. Das Unglück nimmt seinen weiteren Lauf, als sie unter den Steinmassen einen Jungen ihrer Gruppe tot auffinden und auch der kleine Kasi kann aufgrund des fixierten Hasses von Max sich seines Lebens nicht mehr sicher sein. Lediglich Leni, die kleine Schwester von Alex weiß, wo sie sich aufhalten könnten, doch dieser wurde von ihrem Bruder verboten, sie zu verpetzen. Und der alte Seiler, der kauzige Dorfbewohner mit seinem Schäferhund, hat sie auf ihrem Weg zur Ruine gesehen, doch warum sollte gerade er sich um den Verbleib von fünf rotznasigen “Apfeldieben” Gedanken machen?

Fazit:

Nach dem vorherigen Buch “Rattentanz” war ich sehr gespannt, was sich Michael Tietz in seiner neuen Geschichte einfallen lässt. Und ich wurde nicht enttäuscht, dreht sich doch auch dieses Buch erneut um Menschen in einer scheinbar ausweglosen Situation, nur dass es diesmal ein eingeschränkter Kreis von fünf Jungen ist, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und dies bietet ausreichend Explosionsstoff! Als Leser verfolgt man mit zunehmender Unruhe den zunächst idyllisch wirkenden Schauplatz und das zwar leicht ruppige Spiel der Kinder, aber erwartet nicht, dass die Beziehung zwischen diesen so wie hier geschrieben ausarten kann. Die beruht sicher auf die Vorgeschichte, die jedes Kind hat sowie auf einzelne Stärken und Schwächen, die klar ausgespielt werden. Sowie die extreme Situation des Eingesperrtseins und den Gedanken, an diesem Ort unaufgefunden sterben zu müssen, lässt sie in ihrer Panik extrem reagieren …

Das Schlimme ist hierbei eigentlich, dass diese Geschichte realistisch vorstellbar ist oder dass sie genau so stattgefunden haben könnte. Der Außenseiter, der Sonderling oder der Anführer, Mitläufer sowie  Kinder, die ihren eigenen Schmerz an anderen auslassen, sind wohl in dieser Gesellschaft keine Seltenheit. Hier wird dem Leser vor Augen geführt, was alles möglich ist, wenn sie zusammentreffen und sich in einer extrem belasteten Situation behaupten müssen!

Auch die Schreibweise vermittelt mir sowohl eine gute bildliche Vorstellungskraft über den Ort und die Jungen als auch eine stetig wachsende Spannung bis zum Schluss. Man fiebert mit den Kindern, den Hoffnungen, Schmerzen und Entbehrungen mit, und obwohl ich alles andere als einen doch noch relativ guten Ausgang erwartet habe, bin ich mit dem Ende doch sehr zufrieden. Es hinterlässt Spuren und auch Verluste, aber wirkt absolut nachvollziehbar, authentisch und auch länger nachhaltig. Denn wenn man ehrlich ist, kennt vermutlich jeder aus der Kindheit einen “Kasi” oder auch “Rufus”, den man früher nicht für voll genommen hat, oder einen “Alex” oder “Max” um die auch ich lieber einen großen Bogen geschlagen habe.

Ein tolles Buch, zudem ein ebenso toll gestaltetes Cover, das den Einblick in einen Apfel zeigt, mit welchem man bezogen auf die Geschichte, mehrere Assoziationen verbinden kann. Vielen Dank für die gute Unterhaltung!  Ich bin auf das neue Buch gespannt!

Das Buch “Rattentanz“ ist erhältlich als HC beim Bookspot-Verlag (ISBN 978-3-937357-37-9)
sowie als TB beim Ullstein-Verlag (ISBN 978-3-548283-93-7).

Copyright © 2012 by Sandra Stockem

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UND NOCH EINE REZENSION VON IRIS GASPER:

Michael Tietz
Apfeldiebe

Bookspot Verlag
ISBN 978-3-937357-52-2
Krimi / Belletristik
1. Auflage 2011
Umschlaggestaltung: Nele Schütz Design, München
unter Verwendung eines Motivs von Shutterstock
Hardcover mit Schutzumschlag, 464 Seiten

www.bookspot.de

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Zum Autor:

Michael Tietz ist gelernter Krankenpfleger, er lebt mit Frau, Sohn und Hund im Südschwarzwald. Sein 2009 ebenfalls im Bookspot Verlag erschienener Debütroman „Rattentanz“ avancierte zum Bestseller und wurde vom Ullstein Verlag als Taschenbuch herausgebracht, parallel hierzu erschien auch das Hörbuch. Apfeldiebe ist das zweite Buch des Autors, ein dritter Roman ist in Arbeit.

Zum Buch:

Rufus, Kasimir, Alex, Tim und Max, das sind fünf Kinder, sehr unterschiedliche Charaktere, die eines gemeinsam haben: Sie leben im Süden des Schwarzwaldes im kleinen Dorf Wittlekofen. Ein Dorf, in dem jeder jeden kennt, ob Ureinwohner oder Zugezogener. Wo es wenige Kinder gibt, da kreuzt sich deren Weg immer wieder und auch wenn man nicht unbedingt auf einer Wellenlänge liegt, so trifft man sich dennoch zum gemeinsamen Spiel. So also kommt es, dass sich die fünf Jungen aufmachen einen von Alex entdeckten Eingang in eine Höhle unter der nahe gelegenen Burgruine zu erkunden. Dieses Abenteuer jedoch birgt Gefahren in sich, von denen die Jungen überrascht werden. Gefahren, die einen Blick in die Seelen der Kinder möglich machen, ihren wahren Charakter zum Vorschein bringen.

Nur einer beobachtet, wie die Kinder sich aufmachen Richtung Burg und dabei die nahe gelegenen Wälder durchstreifen. Der kauzige, alte Gernot Seiler, der als Einsiedler lebt, kaum Kontakte hat und sich am liebsten im Wald aufhält. Einzig sein Hund Hasso ist ihm ein wichtiger und geliebter Begleiter. Der alte Mann und die Kinder, das sind zwei Welten, die nicht harmonieren. Die Kinder sind für Gernot Seiler ein Unruheherd, mit dem er nicht leben kann, sie spielen ihm Streiche, stehlen seine Äpfel und sind ihm einfach ein Dorn im Auge.

Doch nun wird das Schicksal dieser Menschen miteinander verbunden. Die Jungen werden in der Ruine verschüttet. Wird es eine Rückkehr von diesem als spannendes Abenteuer geplanten Ausflug geben?

Der Autor, Michael Tietz, präsentiert dem Leser hier seine Protagonisten sehr eindringlich. Jeder Charakter wird für sich einzeln vorgestellt, seine Vergangenheit, seine Gefühle und sein Leben werden eindringlich geschildert. So entstehen schnell Sympathien und Antipathien und hinterlassen nachhaltige Emotionen. Die Handlung ist stetig spannend und gewährt Einblicke in die Abgründe menschlichen Verhaltens. Eine Ausnahmesituation bringt Wesenzüge ans Tageslicht, die man vielleicht nicht vermuten würde, bringt Tatsachen ans Licht, die vielleicht besser verborgen geblieben wären. Hier unterscheiden sich die Kinder nicht von dem alten Mann. Sehr bildreich und detailliert ist der Schreibstil des Autors. Krasse Gegensätze werden hier sehr deutlich. Spannung baut sich hier weniger durch große Ereignisse als mehr durch die Aktionen und das Verhalten der einzelnen Charaktere auf.

„Apfeldiebe“ ist in sich einfach stimmig. Der Titel passt perfekt zur Geschichte. Das Cover mit dem abgebildeten Apfel passt zum Buch und zum Titel. Der Kern des Apfels kann hier als Eingang zur Höhle gesehen werden, entweder zur tatsächlichen Höhle unter der Burgruine oder zur Höhle im Innern eines jeden Menschen. Nach „Rattentanz“ hält auch das zweite Buch des Autors „Apfeldiebe“ was es verspricht: Spannung auf hohem Niveau und Menschen in extremen Situationen, denen sie nicht immer gewachsen sind.

Lieber Leser, treten sie ein in eine Geschichte, die unvorstellbare Dinge vorstellbar macht.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

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GEWONNEN HAT: Danny Heisler, Petra Stoletzky, John Musset, Volker Raschdorf und Ingo Schimanski. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Douglas Preston/Lincoln: Child Revenge. Eiskalte Täuschung. – BEI UNS DREIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. März 2012

Douglas Preston/Lincoln Child
Revenge – Eiskalte Täuschung

Originaltitel: Cold Vengeance (New York : Grand Central Publishing/Hachette Book Group USA 2011)
Übersetzung: Michael Benthack
Dt. Erstausgabe (geb.): Dezember 2011 (Droemer Verlag)
475 S.
ISBN-13: 978-3-426-19899-5
Als eBook: Dezember 2011 (Droemer Verlag)
ISBN-13: 978-3-426-41118-6

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Das geschieht:

Nachdem Aloysius Pendergast, Spezialagent des FBI, feststellen musste, dass Gattin Helen bei einem Afrika-Urlaub vor Jahren nicht zufällig von einem Löwen gefressen wurde, hat er die übliche Selbstkontrolle verloren. Unter Ausnutzung seines persönlichen Reichtums sowie unter Missbrauch diverser Dienstbefugnisse hat er einen privaten Rachefeldzug gegen Helens Mörder begonnen (s. Fever – Schatten der Vergangenheit).

Eine mysteriöse Macht – der „Bund“ – steckt hinter dem Anschlag, der gleichzeitig offenbart, dass Pendergast Helen, die dem „Bund“ eng verbunden war, nicht wirklich kannte. Über ihre Familie und ihre Vergangenheit hat sie selten gesprochen. Deshalb wird Pendergast überrascht, als er ausgerechnet Judson Esterhazy, Helens Bruder, ins Vertrauen zieht, denn dieser war an dem Mordkomplott beteiligt.

Um eine Entlarvung zu verhindern, lockt er den hartnäckig ermittelnden Schwager in eine Falle. Als dieser dem Tode geweiht scheint, informiert ihn Esterhazy, dass Helen noch lebt. Pendergast entkommt schwer verletzt. Esterhazy weiß, dass er sich einen unerbittlichen Todfeind gemacht hat, und wendet sich hilfesuchend an den „Bund“. Der geheimnisvolle Senor Fischer schickt seinen Ausputzer Falkoner los, der sämtliche losen Fäden kappen soll, die auf den „Bund“ hinweisen.

Falkoner nimmt sich Esterhazys an. Um Pendergast eine neue Falle zu stellen, entführen das Duo dessen Mündel Constance. Sie wird an Bord der Yacht „Vergeltung“ geschafft. Dort wartet eine bitterböse Schar schwer bewaffneter Männer auf den FBI-Agenten. Allerdings unterschätzt vor allem der arrogante Falkoner Pendergast, der zudem auf die Unterstützung einiger exzentrischer aber sehr talentierter Freunde zurückgreifen kann, wodurch er den Spieß mit spektakulärer Wirkung umzudrehen vermag …

„Einer wäre genug / aber zwei weitere kommen …“

Ring frei zur zweiten Runde eines Kampfes, bei dem die Kombattanten sich lange vor allem umtänzeln und nur selten einen Treffer landen: Mit „Fever – Schatten der Vergangenheit“ startete das Autorengespann Preston/Child 2010 die zweite Trilogie innerhalb ihrer Reihe um einen ganz besonderen FBI-Agenten namens Pendergast.

2004 bis 2006 hatten sie mit der „Diogenes“-Dreiteiler erstmals eine Sub- oder Mini-Serie lanciert und waren damit sehr erfolgreich gefahren. Zur Zufriedenheit der Leserschaft kam die erfreuliche Erkenntnis, dass sich eine Trilogie sehr viel einfacher umsetzen lässt als ein Einzel-Abenteuer, weil das dafür entworfene Konzept gleich drei Geschichten ermöglicht.

„… gieß‘ Wasser zur Suppe, heiß‘ alle willkommen!“

Diese Erkenntnis war willkommen, denn Preston/Child haben sich längst zu einer Zwei-Mann-Bestseller-Fabrik entwickelt. Regelmäßig legen sie jährlich einen neuen „Pendergast“-Thriller vor und schreiben ‚nebenher‘ fleißig Solo-Romane. 2011 starteten sie eine neue Serie um die unkonventionelle „Gideon Crew“. Sie versprechen aber fest, Pendergast deshalb nicht zu vernachlässigen.

Selbstverständlich bleibt solcher Aktionismus nicht ohne Folgen. Schon die Qualitätskurve der Pendergast-Reihe zeigte in den vergangenen Jahren eher nach unten. Preston/Child entwickelten quasi ein homöopathisches Rezept für den inhaltlich verdünnten Fortsetzungs-Bestseller, der unterhaltsam sein muss und minderwertig sein darf. Was wie ein Widerspruch klingt, erklärt sich, wenn man einen der neueren Bände liest. „Revenge“ reiht sich da deprimierend perfekt ein.

Ein Geheimnis geklärt, zwei neue aufgeworfen

Als typischer Preston/Child-Thriller bietet „Revenge“ eine Kette aufregender Episoden, die eher schlecht als recht durch eine künstlich nebulös gehaltene Hintergrundstory zusammengehalten wird. Wieder dreht sich die Handlung um ein Pendergast-Familienmitglied, und auch sonst schimmert der Copy-&-Past-Faktor des Geschehens deutlich durch.

Die Autoren suggerieren tolle Enthüllungen, halten sich diesbezüglich jedoch zurück; erste Kätzchen, die aus dem Plot-Sack gelassen werden, deuten Ungutes an. Ausgerechnet die Nazis werden erneut aus der Mottenkiste geholt. Nicht Hitler als Cyborg treibt sein Unwesen, sondern eine Art Dr.-Mengele-Klon. Dem ist gelungen, was die echten Nazis nach 1945 nie geschafft haben: Er hat einen „Bund“ gegründet, der nicht nur unerhört reich, mächtig und gefährlich ist, sondern auch geheim gehalten werden konnte. Selbstverständlich gibt es eine Art „Anti-Bund“, der den braunen Schurken Paroli bietet. Dass zu deren Prominenz ausgerechnet Helen Pendergast gehört, ist der Trivialität der Story geschuldet und geht im Gegensatz zu anderen, wesentlich gewichtigeren Ungereimtheiten in Ordnung.

Störend ist u. a. die Manie, ereignisreiche Episoden nicht nur simpel hintereinander zu flanschen, sondern sie dabei in die Breite zu treten. Wenn Pendergast in ein Sumpfloch fällt, weiten Preston/Child dies zu einem hundertseitigen Drama aus, dessen minuziös geschilderten Details der Geschichte weder helfen noch interessant geraten sind. Ähnlich ärgerlich auf das Schinden beschriebener Seiten getrimmt sind jene Kapitel, in denen das Autorenpaar längst abgehandelte Ereignisstränge wieder aufgreift. In „Revenge“ führen sie einen Reporter ein, der Pendergasts Spur durch jene Sümpfe Louisianas folgt, die wir in „Fever“ kennengelernt haben. Dabei findet er rein gar nichts Relevantes heraus und wird zu allem Überfluss urplötzlich aus dem Geschehen genommen – ein Lückenbüßer mit überflüssigen Erlebnissen.

Sie sind halt auch noch da

Auch viele jener Preston/Child-Romane, die nicht zur „Pendergast“-Serie gehören, teilen Schauplätze und Figuren. Es entsteht ein gemeinsames Handlungs-Universum, was die Leser enger binden soll. Da unser Autorenduo fleißig ist, wurde ihr Figurenpersonal recht kopfstark. Leser-Lieblinge haben sich herauskristallisiert, die gefälligst so oft wie möglich auftreten sollen.

Lieutenant Vincent D’Agosta von der Polizei New York gehört zu ihnen. Nachdem er in „Fever“ fast einem Gewehrschuss zum Opfer fiel, ist er jetzt wieder fit. Doch faktisch finden Preston/Child keinerlei Handlungsberechtigung für ihn. „Revenge“ käme problemlos ohne ihn aus. D’Agostas Präsenz beschränkt sich darauf, dem zeitweise untergetauchten Pendergast hinterher zu forschen, ohne dass dies die Ereignisse irgendwie beeinflussen würde. Einmal mehr produzieren Preston/Child vor allem bedrucktes Papier. Weitere Cameos sind noch sinnloser; für Laura Haywards Auftritt beispielsweise sparen sich die Autoren die Mühe, wenigstens einen Vorwand zu formulieren.

Es killt ein Bi-Ba-Butzemann …

Selbst wenn wir die unerquickliche Mutation des bisher eher raffinierten Agenten Pendergast zur unüberwindlichen Kampf- und Kill-Maschine unbeachtet lassen – auch ein Nah-Durchschuss der Brust per Jagdgewehr ist für ihn in seinem Zorn nur eine Fleischwunde –, belegt die Figurenzeichnung, dass Preston/Child-Thriller im Tümpel der Trivial-Unterhaltung endgültig den Grund erreicht haben. Die Bösewichte sind in der Tat Wichte. Da haben wir den Psychopathen Falkoner, die folterlustige Gerta, den prügelfreudigen Eberstark und eine Vielzahl tumb-teutonischer Klischee-Schlagetots, die Pendergast mechanisch niedermäht.

Irgendwie ins Geschehen gemogelt wird die alterslose Constance, die sich in ihrer Eindimensionalität zum Ärgernis entwickelt hat. Wieder findet sie einen Dummkopf – hier Dr. Ostrom –, den sie mit ihren ewiggleichen, dem Leser längst bekannten Andeutungen über ihre Herkunft beeindrucken kann. Als Preston/Child keine Verwendung mehr für sie haben, lagern sie Constance im Mount-Mercy-Sanatorium bis zum nächsten Einsatz zwischen.

Das kann ewig so weitergehen

Wenn der Leser dieses Buch zuklappt, hat er insgesamt 1000 Seiten eine Geschichte verfolgt, die Abwechslungsreichtum primär durch sprunghaften Schauplatzwechsel am Ende jedes Kapitels vorgibt. Was nützt indes eine globales Drama, wenn an jedem Ort der eifrig bereisten Welt Leerlauf herrscht?

Die lesende Mehrheit mag dies anders sehen. Preston/Child haben ihre Masche sehr schlau konstruiert. Ein Minimum an Handlung bei einem Maximum an Action, eingebettet in ein Umfeld, das wissenschaftlich recherchiert wirkt aber faktisch auf „Galileo“-Niveau verharrt, bietet Mainstream-Unterhaltung ohne störende Ecken und Kanten. Man kann Bücher wie „Revenge“ problemfrei im Halbschlaf lesen und sogar ganze Kapitel überspringen, ohne den Handlungsfaden zu verlieren; zumindest der kritische Leser fragt sich allerdings nach dem Sinn solcher Auto.exe-Lektüre. Bis sich Preston/Child mit der Massenfertigung ihrer Bestseller endgültig verzetteln, werden sie auf diese Weise eine Weile weitermachen können.

Autoren

Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts geboren. Er studierte ausgiebig, nämlich Mathematik, Physik, Anthropologie, Biologie, Chemie, Geologie, Astronomie und Englische Literatur. Erstaunlicherweise immer noch jung an Jahren, nahm er anschließend einen Job am „American Museum of Natural History“ in New York an. Während der Recherchen zu einem Sachbuch über „Dinosaurier in der Dachkammer“ – gemeint sind die über das ganze Riesenhaus verteilten, oft ungehobenen Schätze dieses Museums – arbeitete Preston bei St. Martin’s Press von einem jungen Lektor namens Lincoln Child zusammen. Thema und Ort inspirierten das Duo zur Niederschrift eines ersten Romans: „Relic“ (1994; dt. „Das Relikt – Museum der Angst“).

Wenn Preston das Hirn ist, muss man Lincoln Child, geboren 1957 in Westport, Connecticut, als Herz des Duos bezeichnen. Er begann schon früh zu schreiben, entdeckte sein Faible für das Phantastische und bald darauf die Tatsache, dass sich davon schlecht leben ließ. So ging Child – auch er studierte übrigens Englische Literatur – nach New York und wurde bei St. Martins Press angestellt. Er betreute Autoren des Hauses und gab selbst mehrere Anthologien mit Geistergeschichten heraus. 1987 wechselte Child in die Software-Entwicklung. Mehrere Jahre war er dort tätig, während er an den Feierabenden mit Douglas Preston an „Relic“ schrieb. Erst seit dem Durchbruch mit diesem Werk ist Child hauptberuflicher Schriftsteller. (Douglas Preston ist übrigens nicht mit seinem ebenfalls schriftstellernden Bruder Richard zu verwechseln, aus dessen Feder Bestseller wie „The Cobra Event“ und „The Hot Zone“ stammen.)

Selbstverständlich haben die beiden Autoren eine eigene Website ins Netz gestellt.

[md]

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Douglas Preston wurde in welchem Jahr in Cambridge, Massachusetts geboren? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Denise Bernd, Beata Lorenz und Viola Keller-Rüdingloh. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Dresen, Andreas: Das Buch des Hüters. – BEI UNS DREIMAL IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. März 2012

Dresen, Andreas
Das Buch des Hüters

Verlag :      Acabus Verlag
ISBN :      978-3-86282-053-5
Einband :      Paperback
Preisinfo :      12,90 Eur[D] / 12,90 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 21.12.2011
Seiten/Umfang :      224 S. – 20,0 x 14,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 12.2011
Gewicht :      320 g

Medien :
Autorenportraet(JPG)

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„Kommando 9. August. Wir befreien Sie vom Diktat des Stroms und der Herrschaft des Computers. Leben Sie natürlich.“ Diese Sätze leiten das Ende der uns bekannten Welt ein: Als radikale Umweltschützer die gesamte Stromversorgung zum Erliegen bringen, bedeutet dies eine Katastrophe für die Menschheit: Atomkraftwerke explodieren, Tiere beginnen sich gegen die Menschen zu richten und die Natur erobert die Erde zurück.

Hundert Jahre später fristen die Bewohner des industriellen Nordens ihr Leben in einer grauen Stadt voller Maschinen und Fabriken, während in der mittelalterlichen Gesellschaft von Panäa, dem verfeindeten Süden des Landes, alle technologischen Neuerungen verboten sind.

In dieser Welt bekommt Pejo, ein junger Mann aus dem Norden, auf einer Expedition in den Süden ein geheimnisvolles Buch von einem sterbenden Mädchen anvertraut. Schnell stellt Pejo fest, dass die Mächtigen sowohl im Norden als auch im Süden des Landes alles daran setzen würden, in den Besitz dieses Schriftstückes zu gelangen, und dass er zwischen die Fronten eines alten Krieges geraten ist. Auf seinem Weg durch den Süden, auf dem er Heilerinnen, Mutanten und gefährlichen „Viechern“ begegnet, muss er nicht nur Gefahren trotzen, sondern sich auch der Vergangenheit seines Landes und seinen eigenen Gefühlen stellen – denn nur so kann er am Ende die richtige Entscheidung treffen.

Andreas Dresen, Jahrgang 1975, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Aachen. Schon immer war er von fremden Welten fasziniert – von der wilden Atlantik-Küste Südirlands genauso wie von den Sagen und Legenden seiner Heimat. Bereits in seinem Debütroman „Ava und die STADT des schwarzen Engels“ – ebenfalls im ACABUS Verlag erschienen – findet sich eine fesselnde, gleichsam skurrile und charmante Mischung aus Fantasy-Elementen, klassischer Mythologie und einem scharfen Blick für die Kuriositäten der Gesellschaft und des Alltags.

In seinem neuen Roman „Das Buch des Hüters“ entwirft Andreas Dresen eine post-apokalyptische Welt zwischen seelenloser Industrialisierung und „Ökofaschismus“, in der sich neben Menschen auch Mutanten und gefährliche „Viecher“ tummeln. Ein fantastischer Roman über den verantwortungsvollen Umgang miteinander – spannend, unterhaltsam und außergewöhnlich erzählt.

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wer bekommt auf einer Expedition in den Süden ein geheimnisvolles Buch von einem sterbenden Mädchen anvertraut? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Marta Kranz, Kordula Pohanka und Torben Brüning. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Ransom Ruggs: Die Insel der besonderen Kinder. – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 14. März 2012

Ransom Ruggs
Die Insel der besonderen Kinder

Originaltitel: Miss Peregrine´s Home for Peculiar Children (2011)
München: Droemersche Verlagsanstalt 2011
PAN-Verlag Hardcover
ISBN 978-3-426-28368-4
Aus dem Amerikanischen von Silvia Kinkel
416 Seiten

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Schon als Kind bekam Jacob Portmann von seinem Großvater seltsame Geschichten erzählt über eine Art Waisenhaus auf einer einsamen Insel in Wales, wo nur Kinder und Jugendliche mit besonderen, magisch wirkenden Fähigkeiten beherbergt worden sein sollen. Zum Beweis hatte der Großvater dem kleinen Jakob wundersame Bilder gezeigt, auf denen z. B. ein schwebendes Mädchen oder ein scheinbar unsichtbarer Junge in sichtbarer Kleidung abgebildet waren. Als Jakob jedoch älter wurde, hatte er geglaubt, die Bilder als Fälschungen und Trickaufnahmen entlarven zu können, der Großvater, der als Kind vor den Nazis aus Polen erst nach Wales und dann in die USA hatte flüchten müssen, hatte sich immer mehr zurück gezogen und seine merkwürdigen Geschichten nicht länger erzählt.

Als Jakob 16 Jahre alt ist, findet er seinen Opa in einem Waldstück nahe des Hauses des alten Mannes, übel zugerichtet und sieht ein unheimliches Wesen, welches vom Tatort flieht. Der geschockte Jugendliche muß daraufhin erst einmal einen Psychiater aufsuchen, obwohl man ihm erklärt, dass wilde Hunde den Großvater angeblich zerfleischt hätten. Doch das erschreckende Wesen und die letzten Worte seines Opas lassen Jacob an dieser Darstellung zweifeln. Auch die mysteriösen Photographien im Besitz des alten Mannes gewinnen für Jacob wieder neue Bedeutung, vor allem die Frage ob sie wirklich Fälschungen sind.

Auf Anraten des Psychiaters reisen Jakob und sein Vater dann auch noch nach Wales, um dort die einsame Insel zu besuchen, auf der Miss Peregrines Haus stehen soll, so der Name der Frau, die dereinst die Kinder während des 2. Weltkriegs aufgenommen hatte. Jacob erfährt jedoch, dass das Haus bei einem Bombenangriff der Deutschen am 3. September 1940 teilweise zerstört und scheinbar alle Einwohner, außer Jacobs Großvater, getötet worden sind. In dem stark beschädigten Gebäude findet Jacob dann weitere Bilder von den damaligen Bewohnern und er stößt auf ein unglaubliches Geheimnis, denn die Kinder und Miss Peregrine (das englische Wort für Habicht) sind längst nicht so tot, wie der Jugendliche glaubt…

Ransom Riggs erzählt in seinem Erstling mit feiner Hand eine packende, wirklich unheimliche Geschichte, die durch Kreativität und Erzählfreude besticht. Unterstützt wird das Leseerlebnis durch die verwunderlichen Bilder, die der Autor im Buch präsentiert, welche die Geschichte fabelhaft illustrieren. Auch die Abgeschiedenheit und Einsamkeit der kleinen walisischen Insel beschreibt der Autor meisterhaft, wie überhaupt die ganze Atmosphäre des vorliegenden Buchs grandios gestaltet ist. Die interessanten Charaktere und die spannende Handlung leisten haben ebenfalls großen Anteil an der Faszination, die der Roman ausstrahlt. Großes Manko der Geschichte ist allerdings, dass leider auch Riggs einen großen, bösen Antagonisten braucht, um seine Erzählung weiter auszugestalten, was sehr schade ist, wird doch das Gut/Böse-Klischee hier wieder arg strapaziert und hatten doch die brillanten Einfälle des Autors Hoffnung gemacht, dies wäre nicht notwendig.

Insgesamt ist aber die hier erzählte Mär derart fabelhaft gelungen, dass man schon gespannt auf die Fortsetzung sein muss, denn leider endet das Buch mitten in der Geschichte, der Kampf gegen die “Verschwörer” beginnt damit erst so richtig. Aber egal, wenn Riggs sein hohes Niveau auch nur einigermaßen halten kann, dann darf man sich auf packende, und manchmal wahrlich überraschende Geschichten freuen, denn wie der Autor Altbekanntes hier neu verquirlt, ist wahrlich sensationell.

Copyright © 2011 by Gunther Barnewald

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EINE ZWEITE REZENSION VON YVONNE RHEINGANZ:

Autorenporträt

Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion. Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf. (Quelle: PAN)

Vorwort

Laut Autor ist der Titel “Die Insel der besonderen Kinder” der erste Band einer Reihe. Der zweite Band ist zur Zeit in Vorbereitung.

Zum Buch

Jacob ist ein 16 jähriger Teenager und soll Erbe eines großen Konzerns werden. Sein Großvater erzählt ihm schon seit seiner Kindheit Schauergeschichten. Doch nun ist Jacob erwachsen und glaubt nicht mehr an die Geschichten seines Großvaters. Dieser besteht aber darauf, dass er damals in einem Heim für Kinder mit besonderen Fähigkeiten gewesen sei. Jacobs Großvater wird immer absonderlich und behauptet schließlich die Monster wären hinter ihm her. Er glaubt seinem Großvater nicht, bis dieser auf mysteriöse Art und Weise stirbt und Jacob auf eine Reise schickt, die sein Leben für immer verändern wird …

Fazit

Die Geschichte konnte mich von Anfang an faszinieren. Die Erzählung aus der Ich-Perspektive machte jede Situation real und zog den Leser sofort in ihren Bann. Es erwartet einen ein Gesamtkunstwerk, welches sich in besonderer Weise aus Zeichnungen, alten Schwarz-Weiß-Fotografien und der schaurigen Geschichte rund um die Welt der besonderen Kinder zusammensetzt. Schon nach den ersten Seiten jagte mir das Buch Schauer über den Rücken und verursachte mir dauerhaft eine wahre Gänsehaut. Genial war, dass die Geschichte auf grandiose Weise zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1940 zu Zeiten eines Luftangriffs hin und her sprang. Dass als Handlungsort eine kleine Insel im vernebelten Vereinigten Königreich gewählt wurde, machte die Geschichte besonders atmosphärisch.

Auch die Konstellation der Welt zwischen Monstern, Menschen und den besonderen Kindern war gut ausgearbeitet und wirkte trotz aller surrealer Elemente, wie Zeitschleifen, lebensnah. Schnell konnte ich auch Jacob und die besonderen Kinder in mein Herz schließen und die Geschichte zusammen mit ihnen durchleiden. Dass die besonderen Kinder nicht als einheitlich gut dargestellt wurden, gefiel mir außerordentlich, da so einer Schwarz-Weiß-Welt einige Grautöne hinzugefügt werden konnten. So etwas macht eine Geschichte erst richtig realistisch. Schließlich lässt sich die Welt nicht in Gut und Böse aufteilen. Das offene Ende ließ den Leser mit den Monstern alleine und lässt einen auf einen spannenden zweiten Teil hoffen, der ein gutes Ende für die besonderen Kinder mit sich bringt.

Die besonderen Kinder setzten mir noch tagelang nach, und werden mich wohl noch wochenlang mit verriegelten Türen bei Abenddämmerung durch den Wald fahren lassen.

Ein Buch für jedermann, der sich gerne gruseln möchte und sich manchmal fragt, ob sich nicht doch so manches Monster unter den Menschen versteckt hält.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Jacob ist ein Teenager und soll Erbe eines großen Konzerns werden. Wie alt ist er? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Saskia Bressler, Janine Zielke und Udo Weiss. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Annette McCleave: Zärtlich wie ein Krieger. Wächter der Seelen 3. – BEI UNS DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 14. März 2012

Annette McCleave
Zärtlich wie ein Krieger
Wächter der Seelen 3

Surrender to Darkness, USA, 2011
Knaur Verlag, München, dt. Erstausgabe: 09/2011
TB mit Klappbroschur
Romantic Mystery, Urban Fantasy
ISBN 978-3-426-50889-3
Aus dem Amerikanischen von Barbara Imgrund
Titelgestaltung von ZERO Werbeagentur, München unter
Verwendung eines Motivs von Finepic, München

www.knaur.de
www.annettemccleave.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Jamie Murdoch ist ein „Wächter der Seelen“. Als er den Auftrag erhält, in Japan eine dunkle Reliquie, die den Mächten des Bösen nicht in die Hände fallen darf, in seine Obhut zu nehmen, sieht er darin einen Routine-Job, der seine Kriegerehre beleidigt: Kiyoko Ashida ist eine Freundin von Lena Sharpe, der Gefährtin seines Chefs Brian Webster, und sie weiß mehr über den ewigen Krieg zwischen Himmel und Hölle als die meisten Menschen. Warum also sollte sie sich weigern? Doch Jamie eckt, kaum am Ziel seiner Reise angekommen, überall an, und Kiyoko hat nicht die Absicht, ihn zu empfangen, da sie sich von Lena und Ihresgleichen verraten fühlt. Als es schließlich doch zu einer Begegnung kommt, sind Jamie und Kiyoko sofort von einander fasziniert, und schon die geringste Berührung genügt, um den Berserker in dem Krieger zu rufen, der die junge Frau als sein Eigentum betrachtet, was ihr sogar gefällt.

Es gibt aber noch mehr Überraschungen, die noch unangenehmer sind. Kiyoko benutzt den Tempelschleier, um Dämonen zu bekämpfen, und hat triftige Gründe, ihn nicht aufzugeben. Keiner ahnt, dass sich in die Reihen ihrer Getreuen ein gefallener Engel geschlichen hat, der die Reliquie verwenden will, um ganze Scharen von Dämonen auf die Erde zu senden …

Obwohl sich Annette McCleave große Mühe gibt, ihren Romanen eine richtige phantastische Handlung zu verleihen, so folgt sie leider immer dem gleichen Schema, das sich abzunutzen beginnt: Eine Nebenfigur aus „Gefährlich wie ein Engel“ und „Verlockend wie ein Dämon“ wird in den Mittelpunkt gerückt, während die vorherigen Protagonisten in die Helfer-Rollen abdriften.

Der Held lernt eine schöne Frau kennen, die das Schicksal für ihn bestimmt hat. Nach vielen Missverständnissen und der Beseitigung zahlreicher Hindernisse werden ihre erotischen Phantasien schließlich wahr. Die Romanze spielt sich vor einer zeitgenössischen Kulisse ab, in der die Mächte des Bösen die Erde und den Himmel erobern wollen. Allein wenige Eingeweihte wie die Seelenwächter stellen sich den Dämonen entgegen. Zu den Aufgaben jener, die keine Menschen mehr sind, gehört es auch, Reliquien zu beschützen, die in den falschen Händen viel Unheil anrichten können und stets zum Auslöser von Kampfhandlungen werden.

„Wächter der Seelen“ bietet diesen Inhalt bereits zum dritten Mal, nur mit anderen Charakteren, die letztlich auch den gängigen Archetypen entsprechen. Die Serie schenkt Leserinnen ab 15 Jahre, die den Mix aus Phantastik und Love-Story mögen, den Stoff zum Träumen. Wer davon nicht genug bekommen kann, wird durchaus spannend und soft erotisch unterhalten, doch wer höhere Erwartungen hat, Plot und Protagonisten betreffend, wird langsam ungeduldig. Die Autorin muss einfach mehr machen, als ihre Bücher nach dem Baukasten-System zusammenzusetzen, da der Verlauf vorhersehbar ist und immer weniger zu überraschen vermag.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Kiyoko benutzt den Tempelschleier, um was oder wen zu bekämpfen? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Vanessa Zitelmann, Anna Wolf und Lisa Schröder. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Mark Brandis 19 + 20: „Sirius-Patrouille“ (Audio-CDs VÖ 02.03.2012) BEI UNS VIER PACKS MIT DEN BEIDEN FOLGEN IM PREISRÄTSEL!

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. März 2012

Nikolai von Michalewsky Mark Brandis 19. Sirius-Patrouille (Teil 1 von 2)
Audio-CD

EAN: 0602527804194
Libri: 8326126
Laufzeit ca. 62 Minuten.
Universal Family Entertai

März 2012 – Audio-CD

Titel bei Libri.de (CD)

Nikolai von Michalewsky Mark Brandis 20: Sirius-Patrouille (Teil 2 von 2)
Audio-CD

EAN: 0602527804200
Libri: 8326134
Laufzeit ca. 50 Minuten.

Universal Family Entertai

März 2012 – Audio-CD

Titel bei Libri.de (CD)



Mark Brandis 19 + 20: „Sirius-Patrouille“ (VÖ 02.03.2012)

Zwischen den zwei Machtblöcken der Erde herrscht Eiszeit und jede unüberlegte Handlung kann zum Kriegsausbruch führen. Mark Brandis ist mit dem Raumkreuzer Invictus auf der Suche nach Weltraumpiraten, die diese Pattsituation für ihre verbrecherischen Zwecke ausnutzen. Mark Brandis weiß, dass er sehr subtil und diplomatisch vorgehen muss, um keinen interstellaren Zwischenfall zu provozieren. Doch dann wird er bei der Untersuchung eines Raumschiffswracks lebensgefährlich verletzt und der rücksichtslose Major Degenhardt übernimmt das Kommando…

Preisrätsel 4 x 2er Packs (Folge 19+21): Wer eines dieser Packs erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Mark Brandis ist mit dem Raumkreuzer welchen namens auf der Suche nach Weltraumpiraten? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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GEWONNEN HAT: Adrian Gardner, Sebastian Timoneda, Jan Siebel und Hilde Frühwirth. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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