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Literatur-Blog

Archiv für die 'Autorenporträts' Kategorie

Die Fee liest und hinter ihr steht ein Turm

Erstellt von Galaxykarl am 25. Oktober 2012

Die Fee liest und hinter ihr steht ein Turm
Autorenlesung von Aileen P. Roberts in Erlangen

www.aileen-p-roberts.de

Am Mittwoch, dem 24.10.12, las die Autorin in der Buchhandlung Thalia in Erlangen aus ihrem neuesten Fantasy-Roman „Der Feenturm“.

Die Geschichte beginnt mit zwei Rucksack-Touristinnen – Dana und Marita – unserer Gegenwart, die einen Trip nach Schottland in die Highlands unternehmen. Sie finden schnell Anschluss und gelangen auf ihrer Reise auch zu einem noch recht gut erhaltenen Broch, also einer Behausung der vorkeltischen Stämme, die hier vor Tausenden Jahren gelebt, gekämpft und geliebt hat.

Immer wieder hat eine der Frauen Visionen, welche ihr Bilder aus dieser Epoche eingeben. Schließlich befindet sich Dana plötzlich mittendrin: in einer Welt der Krieger, Druiden und Feen. Und aus der Ruine ist ein steinernes Bauwerk geworden, ein starker Turm der Schutz bietet … und Geheimnisse birgt: der Feenturm.

Aileen P. Roberts führt mit leicht nebelverschnupfter Stimme in die Geschichte ein und knapp 30 aufmerksame Fans und Zuhörer lassen sich von ihr in das Zeitalter der Picten, ihren Siegen und Verlusten leiten. Unterstützt durch mehrere Fotos, die per Beamer an eine Leinwand geworfen werden, fällt es leicht, sich in der grünen Landschaft diese Vorfahren der Kelten vorzustellen. Die Autorin liest, erklärt die passenden Fotos und verknüpft die Passagen der Leseproben geschickt mit kurzen Erläuterungen.

Kaum hat die Autorin die offizielle Lesung beendet, erheben sich die Finger von Neugierigen und Fans gleichermaßen. Man fragt nach Hintergründen der Geschichte und des Landes. Nach ihrem Arbeitsablauf und neuen Projekten, von denen es mehrere gibt. Alle Roberts-Fans dürfen sich nach diesem Einzelroman auf einen neuen Zweiteiler freuen, der „Das Land jenseits der Zeit“ heißen wird. Aktuell arbeitet Aileen P. Roberts mit ihrem Mann Stephan Lössl an einem gemeinsamen Projekt, von dem aber natürlich noch nichts verraten werden darf.

Von ihrem Verlag Goldmann seit einiger Zeit als Erfolgsautorin beworben, kann man dieser Ehrung nur zustimmen: Die Geschichte läuft flüssig und harmonisch, was auch die erkältungsbedingten Stocker nicht beeinträchtigen können. Das Publikum geizt nicht mit Applaus, besonders zum Schluss der Lesung und die Reihe der Fans, die sich nach einer Signatur im frisch gekauften Buch anstellt, ist erfreulich lang.

Und ein weiteres Indiz steht für den Erfolg der jungen Autorin: Die Lesung fand am Abend um 20:00 Uhr statt. Zutritt nur für Gäste mit Eintrittskarte. Kein Tagesgeschäft oder andere Ablenkungen, wie z. B. das Lesecafé, störten die sehr unterhaltsame und neugierig machende Veranstaltung.

Copyright © 2012 by Werner Karl

RUCKSACKTOUR – Leseprobe (Teil 1) aus dem Roman: “Der Feenturm” von Aileen P. Roberts

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Lazar, Ariana – Autorenporträt nach Art von Kuddelmuddelei

Erstellt von Ariana Lazar am 29. August 2012

Geboren

Wurde ich definitiv, denn sonst könnte ich hier nicht schreiben. Über das Wann gibt es jedoch unterschiedliche Angaben, je nach bevorzugter Quelle.

Verlässt man sich auf einige der mir nahestehenden Menschen, ist mein Geburtszeitpunkt irgendwo im Zeitalter der Dinosaurier anzusiedeln.

Ziehe ich hochoffizielle Dokumente zurate, ist ein Geburtsdatum irgendwann im Laufe des 20. Jahrhunderts wahrscheinlich. (Glücklichweise ist das 21.Jahrhundert noch jung!)

Die wohl zuverlässigste Quelle (die Autorin höchstselbst, also ich) schwanke in meinen Angaben ganz extrem, da ich in der Regel von einem Alter zwischen 16 und 120 Jahren ausgehe. Wobei die Zeitspanne durchaus Abweichungen in beide Richtungen zulässt und nicht zu eng gesehen werden sollte. 3.000 Jahre halte ich persönlich für leicht übertrieben, aber man sollte sich nie zu sicher fühlen, denn an einigen Tagen ist das Weltalter zu jung für mich.

Geburtsort

Legt man den Personalausweis als Quelle zugrunde, dürfte sich der Ort irgendwo in Deutschland befinden. Persönlichen Erfahrungen und Aussagen einiger Mitmenschen zufolge kämen jedoch auch Länder wie Italien, Spanien, Türkei, Polen sowie diverse andere Gegenden rund um den Globus infrage. Einige äußerten zwischenzeitlich die ernsthafte  Vermutung, dass ich nicht von dieser Welt, sondern außerirdischen Ursprungs sei. Ich muss gestehen, dass Letzteres mir oft am Wahrscheinlichsten scheint, vor allem, wenn ich mir meine Umgebung und die darin lebenden und höchst seltsam agierenden Personen näher betrachte.

Wohnort

Wenn ich das genau wüsste!

Versuchen wir uns dem Ort mit Logik zu nähern.

Nach allgemein anerkannt geltenden Regeln befindet sich mein Wohnort irgendwo in den unendlichen Weiten des Multiversums. Soweit herrscht selbst bei mir Klarheit.

Bei der Ortung des infrage kommenden Planeten bin ich mir jedoch keinesfalls so sicher, da mindestens zwei grundverschiedene Himmelskörper zur Auswahl stehen.

Lange war die Erde meine erste Wahl, das Verhalten der Eingeborenen lässt mich jedoch oft daran zweifeln. Sich häufende seltsame Ereignisse, die auf verhinderte Zauberei durch selbst ernannte Zauberer schließen lassen, führen dazu, dass ich die Scheibenwelt als Planeten nicht mehr ausschließen kann.

Dies wiederum erschwert mir die genauere Ortung meines derzeitigen Aufenthaltsortes, da beide Planeten über diverse Großstädte auf mehreren Kontinenten verfügen.

Fangen wir mit den Kontinenten an, das geht am schnellsten.

Bei der Erde dürfte derzeit Europa in Betracht kommen, lebe ich auf der Scheibenwelt kommt nur der namenlose Kontinent infrage, denn bei den anderen sehe ich keinerlei klimatische oder sonstige Übereinstimmungen. Damit wäre der Ort zumindest auf der Scheibenwelt geklärt, denn die einzige wirkliche Groß- und zugleich Hauptstadt dort ist Ankh-Morpork.

Europa bietet da wesentlich mehr Auswahl an Groß- und  zugleich Hauptstädten. Nach anteiliger Verrücktheit zu rechnen, dürften sowohl London als auch Berlin infrage kommen. Aufgrund des fehlenden Towers und der dazugehörigen Brigde komme ich zu dem Schluss, dass dann nur noch Berlin übrig bleibt.

Die Frage, ob nun Berlin oder doch Ankh-Morpork ist hiermit jedoch noch nicht endgültig geklärt, da sich beide Städte derart ähneln, dass mir eine Unterscheidung geradezu unmöglich erscheint, sofern man den Geruch außer Acht lässt. An manchen Tagen jedenfalls.

Damit wären jetzt Geburtsdatum, Geburtsort und Wohnort abgehandelt und wir können uns dem unerschöpflichen Feld der Ausbildung zuwenden.

Ausbildung

Schule(n) im klassischen Sinne habe ich tatsächlich mehrmals in unterschiedlichen Ausführungen zu verschiedenen Zwecken in einigen Lebensaltern besucht. Je nach Schulart, Schulzweck und Alter mit unterschiedlichem Erfolg. Auf besagten Schulen lernte ich lesen, schreiben, rechnen und noch ein paar andere Dinge, die man im alltäglichen Leben mehr oder weniger benötigt.

Doch eine Ausbildung beginnt bekanntlich nicht erst mit dem ersten Schultag, wie fälschlicherweise immer vorausgesetzt wird, sondern jede Ausbildung, auch meine, beginnt mit dem ersten und endet mit dem letzten Atemzug.

Das Leben ist ein unerbittlicher und harter Lehrmeister mit der Neigung zu schlechten Witzen und bösen Überraschungen und verfügt manches Mal über einen mehr als nur skurrilen Humor. Es ist das Leben, das einen lehrt, wie es zugeht auf der Welt und das Leben selbst lässt uns denken, wir würden im falschen Film sitzen oder auf einem unbekannten Planeten leben.

In den Jahren vor meinem ersten Schulbesuch und den vielen Jahren dazwischen und danach, lernte ich somit die wirklich wichtigen Dinge. Diese Ausbildung hält immer noch an, fordert mich heraus und wird wohl andauern, solange ich lebe.

Familie

Vorhanden. Wichtig. Notwendig. Unterstützend. Hilfreich. Witzig. Manchmal nervend oder lästig. Immer geliebt – kurzum Familie eben.

Damit können wir uns dem schwierigsten Punkt in diesem Porträt widmen, der

Biographie

Die Tatsache, dass ich geboren wurde, ist an sich unstreitig, wie oben bereits festgestellt wurde. Trotzdem existieren zwei unterschiedliche Versionen um diesen elementaren Vorgang.

Version eins zufolge waren an meiner Geburt sowohl meine Mutter als auch mein Vater beteiligt, obgleich dieser sich während meiner Geburt nicht im Kreißsaal befunden hat, was den damals üblichen Gepflogenheiten entsprach.

Version zwei, die sich auf die Annahme stützt, dass ich außerplanetarischen Ursprungs bin, sieht so etwas Simples wie eine normale Geburt als unwahrscheinlich an und favorisiert Entstehungsformen wie:
aus dem Ei geschlüpft, vom Himmel gefallen oder von Aliens vergessen (Ariana nach Hause telefonieren!), um die Meistvermuteten zu zitieren.

Üblicherweise beginnt zu diesem Zeitpunkt bei den meisten Lebensläufen eine Aufzählung der besuchten Schulen mit den üblichen Abschlüssen, gekrönt vom Studium der Germanistik, Literatur und/oder  des Journalismus (das gehört sich so, wenn man als Autor ernst genommen werden will!), gefolgt von der Auflistung etlicher Wirk- und Arbeitsstätten und natürlich den bisherigen Veröffentlichungen.

Hatte ich bereits erwähnt, dass „üblicherweise“ bei mir nicht vorkommt?  All dies hatte ich natürlich akribisch geplant, zumindest in meinen Träumen, doch blieb mir das Lotterleben als Studentin versagt, was in der Folge dazu führte, dass es mit den Traumjobs nichts wurde.

Stattdessen habe ich das Leben studiert, denn das kam bei mir massig vor und vor allem immer ungefragt dazwischen.

Aus diesem Grunde ziehe ich es vor, über diese(s) Kapitel meines Lebens den Schleier des Geheimnisses zu legen und es der Leserfantasie zu überlassen, sich selbst etwas auszudenken.

Sollten noch Fragen oder Unklarheiten bestehen, so werde ich mich bemühen diese so verwirrend zu beantworten, wie ich es bereits bis hierher getan habe.

Autorenseite:

Kuddelmuddelei

Kurzgeschichten:

Die Geschichte einer Suche Copyright © 2011

Die Korrektur der Disharmonie Copyright © 2011

Roswithas Geschenk Copyright © 2011

Das Gnadengesuch Copyright © 2012

Gedichte:

Der Robosauger Copyright © 2011

Schneee in der Stadt Copyright © 2012

Copyright Text und Bild © by Ariana Lazar 2012

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Karl, Werner – Autorenporträt

Erstellt von Galaxykarl am 29. August 2012

…mittlerweile ohne Schnauzer ;-) )

 Alles neu macht der … Karl

Mein brandneues Autorenporträt findet ihr hier:
www.wernerkarl.org

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Holdt, Carl Reiner – Autorenporträt

Erstellt von Carl Reiner Holdt am 19. Februar 2012

Carl Reiner ist nicht mein richtiger Name. Ich habe im Kloster schon Lyrik veröffentlicht und wollte nicht, dass sich meine Mitbrüder oder die Gäste mehr Gedanken darüber machten, wer denn die Dulzinea aus diesem oder jenen Liebesgedicht in Wirklichkeit sei, als sich auf das Gedicht einzulassen.

Als ich dann nach 20 Jahren aus dem Kloster austrat und heiratetet, habe ich aufgehört, Gedichte zu schreiben – ob da ein Zusammenhang besteht?

Jedenfalls habe ich den Kindskopf und Jule-Verne-Fan in mir die Zügel schießen lassen und einen Teil der vielen Ideen, die ich zu SCI-FI im Laufe der Jahrzehnte angesammelt hatte, zügig auf’s Papier gebracht.
Das Ergebnis hat mich selbst überrascht.
Der bisherige Verlauf der Veröffentlichung auch.

Ja, und jetzt bin ich hier und freue mich auf euch und wer weiß, vielleicht kann ich etwas von der Erfahrung aus den Lyrik-Foren mit einbringen?

Den Rest meiner Biographie könnt ihr ja unter meiner Buchveröffentlichung nachlesen…

Buchrezension von Werner Karl zu Carl Reiner Holdts “Gezeitenwechsel”
PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR MIT PERSÖNLICHER WIDMUNG DES AUTORS (!): Holdt, Carl Reiner – Gezeitenwechsel.
DIE EROBERUNG – Science Fiction-Story von Carl Reiner Holdt

Grüße, Carl

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Anschütz, Vera – Autorenporträt

Erstellt von Galaxykarl am 3. April 2011

Name: Vera Anschütz
Im Netz bekannt als: Darkangel1524
geb.: 05.05.1963
Geb.-Ort: Leipzig
Familienstand: in einer Beziehung
Beruf: Versicherungskauffrau (IHK) / Fachlageristin (IHK) / Ausbildung zum KEP
Tätigkeit: CCA

Hobbys: schreiben, lesen (alles was ihr unter die Finger kommt – Hauptsache, es fesselt sie spätestens von der 2. Seite an), aber auch Konzert- und Opernbesuche (Konzerte: von mittelalterlicher bis klassischer Musik)

Hintergrund: Während der Schulzeit mussten nach den Ferien immer Aufsätze geschrieben werden unter dem Motto „Wie habe ich meine Ferien verbracht“, da ihre Eltern mit ihr und ihren Brüdern sehr viel unternommen hatten, wurde diese Erlebnisse von den Mitschülern – von denen manche teilweise Leipzig nicht mal über die Stadtgrenze hinaus verlassen hatte – oft als „ausgedacht“ abgestempelt, sie fing an sich „langweilige“ Ferienerlebnisse auszudenken.

2002 bekam sie im Urlaub die Heftromanserie „Mark Tate“ aus dem Kelterverlag in die Hand, wo es in einem hieß, das Wilfried Hary diese Serie ab Herbst im eigenen Verlag herausbringt, sendete sie kurzerhand eine Lesestory ein und war über die schnelle Reaktion und der Anfrage, ob es noch mehr Storys gibt überrascht.

Lesungen:
- die 1. fand im Herbst 2004 im „YourPaperZone“ statt,
- bei verschiedenen Mittelalterspektakeln,
- im Rahmen eines VHS-Kurses im „Cafe Freakquenz“ (mit anderen Autoren zusammen),
- in Schkeuditz im „Alternativ Schwarz“,
- bei der „Schwarzlichtparty“ in der Villa,
- in Hohenstein-Ernsthal (WGT-Nachlesung),
- 2008 im Rahmen von „Leipzig liest“ im Kulturcafé Knicklicht Leipzig
- und seit 2005 regelmäßige Lesungen im Rahmen des Wave-Gotik-Treffen (WGT)

Veröffentlichungen (erhältlich siehe unten):
Juni 2003
„Wesen der Nacht“ Anthologie – Titelstory V. Anschütz  Hrsg. Wilfried Hary

Dezember 2003
„Nacht der Vampire“  Hrsg. Wilfried Hary

Januar 2006
„Die Bluthexe“ 7. Band der Unterreihen „Ranulf O’Hale trifft Verbündete und Feinde“ Hrsg. Thorsten Grewe

Dezember 2007
„Rücken an Rücken zu Angesicht“ Lyrik von Dorothea Starke, Franziska Otzowsky und Vera Anschütz

Juni 2010
„Es gibt kein Ende…“ 18. Band der Unterreihen „Ranulf O’Hale trifft Verbündete und Feinde“ Hrsg. Thorsten Grewe

Bestellen bzw. kaufen könnt ihr, Veras Veröffentlichungen:
per E-Mail: veras-buchladen@gmx.eu und beim WGT  (jedes Jahr in Leipzig zu Pfingsten) an ihrem Buchstand in der Hofdurchfahrt der Absintheria Sixtina

Internetpräsenz:
Bei Facebook und MySpace, sowie:
http://www.darkangel1524.de.vu/
http://www.veras-buchladen.de

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Hary, Wilfried A. – Autorenporträt

Erstellt von W. A. Hary am 23. September 2010

Die Webseite “Zauberspiegel” ist nicht nur mit die bekannteste und beliebteste ihrer Art (“ein lebendiges Fanzine der elektronischen Art” will ich es mal nennen), sondern bringt auch wirklich gut recherchierte Portraits. Der Beweis ist erbracht, denn jüngst erschien ein Portrait über – mich! Ich war zutiefst beeindruckt von der Genauigkeit und Ausführlichkeit – nicht nur von dem Foto, das mich in wesentlich “frischerem” Zustand zeigt. Nun, mit gegenwärtig knapp 63 Jahren ist man ja leider nicht mehr ganz so “taufrisch”…

Wer es sich trotzdem einmal ansehen möchte, der sei gern eingeladen, unauffällig diesem Link zu folgen.

Herzlich
Wilfried A. Hary
www.hary-production.de

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Lössl, Stephan – Autorenporträt

Erstellt von Galaxykarl am 12. September 2010

Kurzbiografie

Stephan Lössl wurde am 03.01.1969 in Erlangen geboren und wuchs in Kunreuth, einem kleinen Ort in der fränkischen Schweiz auf.

Einer Lehre als Industriekaufmann folgte später eine Ausbildung zum Lehrer für Tai-Chi-Chuan und Qi-Gong, sowie zum TCM-Ernährungsberater. Schon als Kind entwickelte er sein Interesse für Pferde, Reiten und asiatische Kampfsportarten. Da neben diesen Aktivitäten auch die fantastische Literatur ein wichtiger Bestandteil seiner Freizeitgestaltung war, lag es nahe, selbst mit dem Schreiben zu beginnen und Literaturseminare zu besuchen.

Sein Roman Synnivan – Das Buch der Flammen und Synnivan – Der Ruf des Blutes sowie der erste Band des Romans Die Feuer von Erenor – Im Schatten des Araaken ist mittlerweile abgeschlossen, der Folgeband hierzu ist in Arbeit.

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Holbe, Daniel – Autorenporträt

Erstellt von Galaxykarl am 8. August 2010

Daniel Holbe wurde 1976 im hessischen Friedberg geboren. Er studierte in Frankfurt am Main Sozialarbeit und arbeitet in diesem Berufsfeld.

Mit dem belletristischen Schreiben begann er im Herbst 2006 und im April 2009 schließlich erschien mit dem kirchenhistorischen Thriller “Die Petrusmünze” sein Debüt bei Rütten & Loening. Die Grundideen für sein erstes Buch trug er schon über viele Jahre hinweg mit sich und vereint hier nun sowohl sein privates geschichtliches Interesse als auch seine Liebe zu Südfrankreich.

Daniel Holbe lebt mit seiner Familie auf einer Hofreite im mittelhessischen Wetteraukreis.

Und das sagt der Autor zu seinem Buch und der Idee hierzu:

Als Frankreichliebhaber seit frühester Kindheit war es für mich einfach ein Muß, über ein Thema zu schreiben, welches Land und Leute ein Stück weit widerspiegelt. Wer einmal in Avignon aufmerksam durch die 700 Jahre alte Residenz der Päpste wandelt, der nimmt bei genauem Hinsehen selbst Teil an den Jahrzehnten der großen Kirchenspaltung. Blättert man dann in alten Aufzeichnungen und Überlieferungen, so fragt man sich mitunter irgendwann, wie es wohl wäre, wenn der Papstsitz noch heute in Avignon läge. Völlig abwegig jedenfalls ist diese Vorstellung nicht!

“Die Petrusmünze” ISBN 978-3-352-00766-8:
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Faszination Avignon – Auf den Spuren französischen Päpste

VON DANIEL HOLBE

Mit Avignon des 14. Jahrhunderts verbindet man die große Kirchenspaltung, die grausamen Kreuzzüge sowie die blutigen Templerprozesse. Und immer wieder taucht König Philipp IV. „le Bel“ („der Schöne“) als düsterer Drahtzieher auf. Doch es wäre ein großer Fehler, 70 Jahre Papsttum unter sieben verschiedenen Päpsten lediglich auf eine Art Marionettendasein im Dienste des französischen Königshauses zu reduzieren. Ebenso fragwürdig sind so manche Konziliarsbeschlüsse zur „Umtopfung“ der Kurie zurück nach Rom. Hier sollte man nämlich die durchaus weltlichen Interessen römischer Adels- und Handelsfamilien auch nicht einfach ignorieren.

Über (zu) viele Legislaturperioden hinweg hatte das höchste geistliche Amt seine Macht eigennützig überdehnt und sich dem ursprünglichen Zweck vollkommen entfremdet. Wäre die Zeit nicht reif gewesen für einen drastischen Wechsel, hätten es die Begleitumstände in den europäischen Machtstrukturen nicht ermöglicht, so wäre der Umzug nach Avignon nicht ohne weiteres möglich gewesen. Sicher profitierte der erste der sieben Päpste von der Gunst des französischen Königs, doch im Laufe der Jahre kamen und gingen noch sechs weitere Päpste, allesamt gelehrte und zum Teil hoch angesehene Männer – sowohl bei den Kardinälen als auch beim Volk.

Ohne die kirchenrechtlich äußerst fragwürdige Machtübernahme des Heiligen Stuhls durch den gewissenlosen Juristen Urban VI. hätte die Avignoner Linie noch einige weitere beeindruckende Päpste hervorbringen können. So jedoch wurden die Gegenspieler Urbans zu Gegenpäpsten und damit unfreiwillig zu Gestalten, welche im Laufe der Jahrhunderte kaum mehr als Hohn und Verachtung hinterließen. Selbst die Franzosen, welche sich heute durchaus mit kulturellen und historischen Vermächtnissen schmücken dürfen, die in Europa ihresgleichen suchen, urteilen ohne große Wertschätzung über jene Epoche vor 700 Jahren.

Genau hier setze ich in meinem Buch an.

Bei einem Aufenthalt in der Camargue im September 2006 nutzte ich die Zeit für ausführliche Recherchen in und um die beeindruckende Residenz der Päpste. Von Stallung über Gefängnis, von Kaserne über Waffendepot – das Gemäuer hat die Jahrhunderte überstanden, ohne seinen Anmut einzubüßen. Heute ist es zum großen Teil renoviert, wobei es noch zahlreiche Brüche und bauliche Sünden zu restaurieren gibt.

Es war nicht schwer, sich beim Durchschreiten der Gänge vorzustellen, wie es einst hier gewesen sein musste. Avignons Altstadt ist zeitlos. Selbst im Schein von Sonnenschirmen und Leuchtreklame, dem Lärm von Marktständen, Mofas und zahlloser Touristen umgibt einen die Würde der Geschichte. Hinzu kommt das besondere Licht, gerade das des Spätsommers, und die reifen Weinberge und duftende Kräuter und Lavendel. Mir war schon vor der Reise klar, dass es nun soweit sein würde mit meinem Buch – und tatsächlich schrieb ich am Abend des Besuches in Avignon bereits meine ersten zehn Seiten und begann sie mit dem Papst, der vom Balkon seines Palastes über die Stadt blickt und genau die Reize wahrnimmt, die auch mir zuteil wurden.

An einem der folgenden Tage besichtigte ich eine Weinkellerei, in der zu dieser Jahreszeit Hochbetrieb herrschte. Aus allen umliegenden Dörfern kamen kleine Traktoren mit überfüllten, süßlich duftenden Anhängern voller dunkelvioletter Trauben. Auch wenn ich ihren Dialekt kaum verstand, ich fühlte mit ihnen und erkannte an ihren zufriedenen Blicken, dass es ein guter Jahrgang werden würde. Übrigens war eine Woche zuvor ein wüstes Unwetter über die Region hereingebrochen und wahrscheinlich hatten die Bauern ihre Ernte bereits verloren gesehen. Das war um den Tag meiner Anreise gewesen – ich erinnere mich noch an Bilder eines Lokalsenders, der eine vom Orkan umgekippte Landmaschine zeigte.

Ganz in der Nähe, wenn man Avignon verlässt und durch die Weinberge nach Remoulins fährt, gelangt man auf ein weiteres Relikt der Geschichte. Ganze zwei Jahrtausende ist es her, dass die römischen Besatzer von Sklaven ein Aquädukt erbauen ließen. Eine Wasserleitung quer übers Land, deren beachtlichstes Teilstück der Pont du Gard ist, eine Brücke über das Flussbett des Flusses Gardon am Rande der Stadt. Im Schatten dieses Aquäduktes verbrachten meine Eltern einst ihre Hochzeitsreise und im Urlaub 2006 taten meine frisch vermählte Frau und ich es den beiden gleich. Wo, wenn nicht hier, sollte mein Protagonist seinen Besitz haben und die Geschichte ihren Lauf nehmen? Heute, 360 Seiten später, weiß ich, dass die Geschichte schließlich auch ihr Ende an diesem Ort findet. Mehr verrate ich nicht.

Von den Tagen in und um Avignon habe ich rund 400 Aufnahmen mit der Digitalkamera gemacht, damit ich die gesamte Atmosphäre an den heimischen Schreibtisch transportieren konnte. Dies ist mir nur zum Teil gelungen, doch ich habe bereits auf dem Heimweg gespürt, dass diese Erzählung nicht die letzte sein wird, die in dieser Region ihren Anfang nehmen wird.

“Die Petrusmünze” ISBN 978-3-352-00766-8:
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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Avide, Aveleen – Autorenporträt

Erstellt von Galaxykarl am 11. Juni 2010

Mein Name ist Aveleen Avide. Ich wurde 1965 geboren, lebe und arbeite als Autorin und Journalistin in München. „Seidene Küsse“, mein erster Band mit erotischen Kurzgeschichten, den ich zusammen mit einer Co-Autorin geschrieben habe, hielt sich bei Amazon.de über vier Monate auf Platz 1 der Erotik-Bestseller und war auf Platz 9 der Erotik-Bestseller 2007.

Im November 2009 erschien eine weitere Geschichte von mir bei Rowohlt in der Anthologie „Heiße Bescherung“.

Mein eigener Kurzgeschichtenband „Samtene Nächte“ erschien im Januar 2010, ebenfalls beim Rowohlt-Verlag und ist ebenfalls schon in der Top 100 der Erotik-Bestseller vertreten.

Über ein belletristisches Fernstudium bei der Schule des Schreibens kam ich zu meinem Traumberuf „Autorin“.

Was ich sonst noch leidenschaftlich gerne mache: Video-Interviews moderieren, bloggen, netzwerken, Workshops und Lesungen geben… Mich in hübsche Fummel werfen, Schuhe mit zehn Zentimeter hohen Absätzen anziehen und ausgehen. Tanzen und das sonnige Leben genießen. Ideen umsetzen.

So entstand mein Internetblog http://aveleen-avide.blog.de aus der Idee heraus, Schreiben und Journalismus, Interviews und Netzwerke zu verbinden: Ich interviewe Bestsellerautoren (Joy Fielding, Peter James, Sebastian Fitzek, Iny Lorentz usw.) zur Person und zu ihrem Schreiballtag. Ich bin und bleibe (hoffentlich) immer neugierig, offen und auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen. Außerdem berichtet ich auf meinem Blog über Lesungen und andere buchaffine Events.

Auf meinem Internetblog, in Twitter und Facebook könnt ihr miterleben, was in meinem Leben geschieht und was ich daraus mache. :-)

www.aveleen-avide.com
http://aveleen-avide.blog.de/2010/05/18/lesung-aveleen-avide-seidene-kuesse-blc-8615705/
http://lifestyle-aveleen-avide.blog.de
http://twitter.com/aveleenavide
http://www.facebook.com/profile.php?id=1678099370

Buchinfos:
Samtene Nächte: Erscheinungstermin 22.01.2010
http://www.amazon.de/Samtene-N%C3%A4chte-Geschichten-Aveleen-Avide/dp/3499252430/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1255070014&sr=1-1

Erotische Leckerbissen. Geschichten voll sinnlicher Überraschungen. In diesen verführerischen Geschichten nehmen sich Frauen, was sie begehren: Da verliebt sich eine Stripperin in einen reichen Araber. Eine Frau bekommt zu ihrem Geburtstag eine ganz besondere Tantra-Massage geschenkt. Ein Paar erfüllt sich im Urlaub eine lang gehegte Phantasie. Eine Kuschelparty im Roten Boudoir birgt selbst für Ginger noch Überraschungen. Und bei einem erotischen Lesezirkel macht Tanja ungeahnte sinnliche Erfahrungen.

Seidene Küsse: Erschienen 2006
http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=213440

Erotische Leckerbissen von zwei jungen Autorinnen: leidenschaftliche Momente in einem türkischen Dampfbad, lustvolle Treffen mit einem geheimnisvollen Unbekannten, zärtliche Küsse in einer dunklen Bar. Geschichten voll prickelnder Leidenschaft und Sinnlichkeit, die Lust auf mehr machen.

(Leseproben dürfen lt. Heyne-Vertrag nicht online gestellt werden. Aber man kann bei Heyne im Buch blättern.)
http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=213440

Heiße Bescherung: Erscheinungstermin 02.11.2009
http://www.rowohlt.de/buch/Heisse_Bescherung.01102009.2770460.html

Wenn es draußen kalt und dunkel ist, sorgen drinnen nicht nur die Kerzen am Weihnachtsbaum für prickelnde Wärme. Zehn erfolgreiche Erotikautorinnen beweisen es uns: In der schönsten Zeit des Jahres locken Versuchungen der ganz besonderen Art.

In „Heiße Bescherung“ sind u.a. erotische Kurzgeschichten von: Sophie Andresky, Corinna Rückert und Aveleen Avide.

Aveleen Avide: „Michelle und ihre Weihnachtsmänner“. Michelle hat einen sehr ausgefallenen sexuellen Wunsch, den sie Conny, ihrer besten Freundin, an einem Rotwein geschwängerten Abend anvertraut. Conny soll drei “Weihnachtsmänner” für Michelle finden, die bereit wären, Michelle ein ganz außergewöhnliches Abenteuer zu ermöglichen. Nur wenige Tage später liegt Michelle mit verbunden Augen auf ihrem Esszimmertisch und wartet… Werden wirklich drei als Weihnachtsmänner verkleidete Männer zu ihr kommen? Und werden sie ihre kühnsten Phantasien erfüllen? Mit Herzklopfen harrt sie der Dinge, die sie erwarten. Und die Spannung in ihr steigt mit jeder Minute mehr…

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Diechler, Gabriele – Autorenporträt

Erstellt von Galaxykarl am 30. Mai 2010

Gabriele Diechler, in Köln geboren, lebt nun mit ihrer Familie in Österreich in Seewalchen am Attersee

Persönliches:
Sie fragen nach meinen Wünschen, Träumen und Inspirationen.
Nun ja, dazu sage ich gerne etwas. Ich interessiere mich schon seit vielen Jahren für Quantenphysik, schwimme liebend gern in Seen, bin gern übermütig, esse – viel zu oft – Valrhona Schokolade (meine Lieblingsmarke) und koche sehr gern in meiner Küche mit Seeblick, da kann ich Kraft tanken. Ich schätze den Aufenthalt in der Natur, die Stille im Wald und im Wasser. Und dazwischen mache ich die Stadt unsicher, denn ich schaue mir mit großer Freude Kunst an (Malerei und Bildhauerei). Meine Lieblingsmaler sind Gerhard Richter, Arik Bauer und Eda Kadiric.

Als wichtigstes Thema empfinde ich die Liebe, sowohl privat, als auch beruflich. Ich trete sehr gern für die Liebe ein. Damit meine ich das wahre Wesen der Liebe, das ich auch immer wieder in meinen Büchern anklingen lasse. Liebe, die nicht urteilt, die Menschen verbindet und zeigt, dass es das Alleins gibt. Ich beobachte häufig die so genannte Liebe zwischen Mann und Frau. Doch hinter dem, was wir allgemein als Liebe bezeichnen und was viel eher Besitzanspruch ist, wartet die wahre, tiefe Liebe auf uns, die uns die Glückseligkeit nahe bringt und uns zeigt, wie groß, wie wahr der Mensch wirklich ist.

Zeitstrahl:
- 15.12.1961 in Köln geboren
- 1980 Fachhochschulreife und Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, zusätzlich Ausbildungen zur Versicherungskauffrau und Ernährungsberaterin
- ab 1996 Arbeit als Werbetexterin und Dramaturgin für Filmproduktionsfirmen (Satel-Film, Lisa-Film, ORF usw.)
- seit 1997 Arbeit als freie Drehbuchautorin (Mitglied im Verband deutscher Drehbuchautoren)
- 1999 „Seitensprung ins Glück“ für Lisa-Film, Wien, im Auftrag von ARD/Degeto, mit Michael Roll, Claudine Wilde, Herbert Schafmeister, Klausjürgen Wussow, Ausstrahlung 1.12.2000, 20 Uhr 15
- 2001, Kinderkrimi: „Arina & Rick tappen im Dunkeln“, erschienen im G & G Verlag, Wien, präsentiert mit Barbara Wussow in Wien, Prädikat: empfehlenswert (ausgezeichnet vom Bayerischen Jugendschriftenausschuss)
- 2002, „Arina & Rick in geheimer Mission“, erschienen im G & G Verlag, Wien, präsentiert auf der Leipziger Buchmesse
- 2002 „Auch Erben will gelernt sein“ für Graf-Film, im Auftrag von ARD/Degeto mit Hardy Krüger jun., Elmar Wepper, Michaela May, Marion Mitterhammer, Heinrich Schafmeister, Judy Winter, Barbara Schöne, Ausstrahlung 21.5.2003, 20 Uhr 15
- 2003 „Arina & Rick auf heißer Spur“, dritter Kinderkrimi, Präsentation auf der Leipziger Buchmesse
- 2003 Einladung zum BR, Auftritt in zwei Sendungen des „Schlawiner-Club“, als Autorin von „Arina & Rick“
- 2005 „Der Arzt vom Wörthersee“- Teil 1, für Graf-Film, im Auftrag von ARD/Degeto und ORF, mit Ulrich Reinthaller, Lara Joy Körner, Heinz Hoenig, Heio von Stetten, Wolfgang Fierek, Ausstrahlung 17. März 2006, 20 Uhr 15
- 2006 „Der Arzt vom Wörthersee“ – Teil 2, Schatten im Paradies, für Graf-Film, im Auftrag von ARD/Degeto und ORF, mit Ulrich Reinthaller, Lara Joy Körner, Heinz Hoenig, Heio von Stetten, Wolfgang Fierek, Ausstrahlung 02. März 2007, 20 Uhr 15
- 2007 „Prinzessin Lustig“, Kinderbuch für G & G – Verlag, Wien
- 2007 Pias neue Freundin (Beitrag in der Anthologie: Prinzessin gesucht!, erschienen im G & G-Verlag)
- 2007 „Der Arzt vom Wörthersee“ – Teil 3, Ein Wink des Himmels, Ausstrahlung Ostersonntag, 23. März 2008, ARD und ORF 2 sowie
- 2007 „Der Arzt vom Wörthersee“ – Teil 4, Ein Rezept für die Liebe, (Hauptrollen wie gehabt, neu: Erwin Steinhauer, Harald Serafin, Hary Prinz u. a, beide für Graf-Film, Klagenfurt, für ARD/Degeto und ORF, Ausstrahlung Freitag, 10. Oktober 2008, 20 Uhr 15, ARD und ORF 2
- 2007: Drehbuchentwicklung „Weil es mich nur einmal gibt“ (über Luttenberger/Klug), Kinofilm für Epo-Film, Wien
- 2008 „Die Knallfrösche“- Band 1 (Freundinnen auf den zweiten Blick) für den G & G-Verlag, Wien, erschienen Frühjahr 2008
- 2008 „Die Knallfrösche“ – Band 2 (Volle Fahrt für Michi) für den G & G-Verlag, Wien, erschienen Frühjahr 2009
- 2008 „Liebesbrief & Sommerküsse“, G & G-Verlag, Wien, erschienen im Juli 2009
- „Engpass“ – Kriminalroman, erschienen im Februar 2010 im Gmeiner-Verlag, Deutschland
- 2009 Auftragsarbeiten: „Ein Sach-Comic-Lesebuch: Dinosaurier“, für den G & G-Verlag, erschienen im März 2010
- 2009 „Geister ahoi!“, Märchenbuch für Groß und Klein, Auftragsarbeit für die Ship-Austria (Vereinigung österreichischer Schifffahrtsunternehmen), käuflich auf den Schiffen, präsentiert im April 2010, gemeinsam mit ZDF-Traumschiff-Kapitän Siegfried Rauch
- 2009 Lilly Schönauer:„Liebe außer Konkurrenz“, Filmentwicklung  für Graf-Film/Bavaria
- 2010 „Glaub mir, es muss Liebe sein“, Roman für den Gmeiner-Verlag, erscheint im Juli 2010
- 2010 „Verwerfungen“ (AT), Kriminalroman für den Gmeiner-Verlag, erscheint im Februar 2011
- 2010 „Himmelsstürme: Liebe kennt kein Gestern“, Teil 1 einer Trilogie (liegt bei der Agentur)
- 2010 „Mitten ins Herz“ (AT), Mädchenbuch ab 10, für arsEdition, München, erscheint im Herbst 2011
- Seit 2010 Mitglied im „Syndikat“, Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur
- Ferner zahlreiche Filmentwicklungen für deutsche und österreichische Produzenten

(unvollständige) Bibliographie:
Arina und Rick tappen im Dunkeln, Band 1, ISBN 978-3-7074-0110-3
Arina und Rick in geheimer Mission, Band 2, ISBN 978-3-7074-0128-8
Arina und Rick auf heisser Spur, Band 3; ISBN 978-3-7074-0156-1
Engpass, ISBN 978-3-8392-1042-0
Glaub mir, es muss Liebe sein, ISBN 978-3-8392-1107-6

Aktuelle Buchprojekte:
- „Die Magie der Sprache“ (Sachbuch), in Vorbereitung
- „Bliss“ (Psychothriller), in Vorbereitung
- „Zum Frühstück bei Gott“ (Roman), in Vorbereitung
- „Glaub mir, es muss Liebe sein“(Roman)

Leseprobe:
Auszug aus dem Roman:
„Glaub mir, es muss Liebe sein“

Ein spöttisches Lächeln umspielte seinen Mund, als er mich hineinbat. Ich ging durch den schmalen Flur ins Wohnzimmer. Der Erker mit den ewig heruntergelassenen Jalousien wirkte noch trauriger als beim letzten Mal. Wir waren in einer künstlichen Dämmerwelt eingeschlossen. In sein schlaffes Gesicht war Gier für die Ewigkeit gemeißelt. Das sah ich plötzlich ganz deutlich. Auf dem Tisch standen eine verchromte Thermoskanne mit Kaffee und eine Schale mit Zimtsternen. Zimtsterne im Oktober. Wahrscheinlich war ich hier so fehl am Platz wie das Gebäck.

Er erzählte, dass er überall schreibe. Im Auto, auf dem Flughafen, im Zug, in einer Diskussionspause, ja sogar im Parlament. Er schrieb seine Geschichten auf rechteckige Kärtchen, die er ins Jackett steckte. Sein Leben sei ein Haufen Short Storys. Manchmal verdreckt, manchmal verklebt, dazwischen geil und schräg und falsch, dann wieder richtig, viel zu richtig. „Die haben überall Platz und sind ungemein praktisch“, meinte er. Mit akkurater Minihandschrift bannte er seine Fantasie, vermischt mit seinem verqueren Leben auf Rechtecke. Zeile um Zeile holte er sein Innerstes hervor und teilte es diesen Karten mit.

Er las mir die Geschichte zweier Fremder vor, die sich am Flughafen begegneten. Ein Mann stieß mit einer Frau zusammen und so wurden sie aufeinander aufmerksam. Während sie voreinander standen, das Gepäck zwischen sich, überkam sie ein seltsames Gefühl, als wären sie einander bereits früher irgendwo über den Weg gelaufen. Es ist der Bruchteil einer Sekunde, den man als real registriert, ohne bewusst darüber nachzudenken. Die Geschichte war raffiniert aufgebaut. Die Handlung spielte auf zwei Ebenen. Das angehende Liebespaar kannte sich aus einem früheren Leben. Im Flugzeug nebeneinandersitzend, ahnten sie etwas von Nähe und Intimität und so weichten sie die aufgesetzte Distanz viel fliegender Erfolgsmenschen auf, die es mit einem kostenlosen Lächeln versuchen.

Ich merkte, wie er mich mit dieser Geschichte, Wort für Wort, in seinen Bann zog. Seine Stimme klang monoton und sonor, hob nichts hervor, ließ nichts unerwähnt. Gleichmäßig begleitete er das Liebespaar mit seiner Sprache, entführte mich gedanklich zum Flughafen, schließlich hinein in die Maschine, bis in die vorderste Sitzreihe, neben einen Mann, den ich noch vor wenigen Minuten als Fremden hätte bezeichnen müssen. Nach fünf weiteren Minuten sah ich den Fremden vor meinen geistigen Augen die fiktive Handlung nach vorne treiben, sah ihn die Fremde neben sich umgarnen, betören, verspielt erobern. Sein Bein stieß, nicht ganz zufällig, an ihres. Seine Stirn überzog sich mit Schweißperlen, fett aussehenden klebrigen Ausdünstungen.

Sein Blick rammte sich, durchaus gefühlvoll zwischendurch, aber gezielt in ihren. Und ihr Dekolleté spielte alle Stücke. Und während diese Geschichte, Rechteckseite um Rechteckseite an Tempo gewann, während zwei Fremde sich als angebliche Bekannte wiederzuentdecken versuchten, während meine Augen mit denen dieser Frau in Konkurrenz traten, wurde er zu diesem Fremden, löste sich seine Sprache von seinem Körper, trug das ausgesprochene Wort ihn hinaus, wie über einen Fluss ans andere Ufer und gesellte sich zu dieser ausgedachten Figur eines Mannes, der im Flieger neben einer schönen Frau sitzt.

Irgendwann war seine Geschichte zu Ende, war – mit einem angedeuteten Kuss, der erbärmlich selbstgefällig aber irgendwie auch rührend wirkte -, auf seinen Lippen zum Stillstand gekommen. Er legte die Karten beiseite und nahm stattdessen meine Hand. Mit seinem weichen, patschigen Daumen fuhr er meine Lebenslinie entlang und sah schließlich theatralisch seufzend auf.

„Ich war lange im diplomatischen Dienst in Asien.“

Anstatt näher auf das Gesagte einzugehen, betrachtete er erneut meine Hand, als sei ich aussätzig oder aus purem Gold, irgendwas von beidem, nickte hier und da, schüttelte dann den Kopf, sagte aber nichts mehr. Sein Gesichtsausdruck wirkte undurchdringlich. Mit seinen Augen konnte ich nichts anfangen. Es stand nichts darin geschrieben, das ich hätte entziffern können. Bis auf die Gier. Entweder war er der geborene Verführer, oder so unangreifbar, dass es schon gespenstisch wirkte. Ein Mann, der nichts von sich preisgab, außer seinen Geschichten. Nach längerem Schweigen erzählte er vom Essen beim polnischen Botschafter. Meinetwegen habe er auf das Dessert verzichtet. Gleich nach dem Hauptgang sei er in seine Wohnung gefahren, um mich zu empfangen.

„Warum haben Sie das getan?“, fragte ich.

Er erwiderte nichts darauf, stand stattdessen auf, holt die Einladung hervor und hielt sie mir hin.

„Ich habe mir von unserem Treffen selbstverständlich mehr erhofft, als von einem Dessert.“ Er griff nach einem Zimtstern und schob ihn sich in den Mund. Übersät mit Bröseln saß er da, direkt vor mir.

„Ich weiß nicht, ob ich Ihnen mehr bieten kann, als eine exzellente Crème Brûlée?“

„An der Hand einer Frau kann man ablesen, was sie sich vom Leben erhofft“, behauptete er kauend, ohne auf meine Worte einzugehen. „Das habe ich in Asien gelernt.“

Obwohl ich überrascht war, denn mit einer derartigen Aussage hatte ich nicht gerechnet, ließ ich mir meine Unsicherheit nicht anmerken. Er wollte, dass ich fasziniert aufhorchte, neugierig auf das, was er zu sagen hatte. Den Gefallen tat ich ihm nicht. Er lächelte das Lächeln eines Siegers, der nichts dafür getan hatte als Erster die Ziellinie zu passieren.

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