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Literatur-Blog

SCHWARZE TRÄUME – Eine Science-Fiction-Kurzgeschichte von Michael Bahner

Erstellt von Michael Bahner am Donnerstag 28. Oktober 2010

SCHWARZE TRÄUME

Eine Science-Fiction-Kurzgeschichte

von

Michael Bahner

„Ich bin gespannt, was er uns Geheimnisvolles zeigen will.“

Jürgen, Karin und ich hatten uns im hinteren Teil der Wirtschaft einen freien Tisch gesucht, vom Schankraum abgegrenzt durch ein niedriges Geländer. Wir wollten ungestört sein, wegen … ja, weswegen eigentlich? Irgendwie, wenn auch stillschweigend, hatten wir diesem Treffen einen konspirativen Charakter zugesprochen, und das einzig und allein aus dem Grund, den Peter angedeutet oder, besser gesagt, verschwiegen hatte mit dem ihm eigenen konspirativen „Hmhmmm“. In Wirklichkeit waren wir an diesem Tisch nicht weniger beobachtet als an den anderen, was bei dem stets hohen Geräuschpegel im Storchen auch nicht nötig war. Aber wir waren im Begriff, einer Verschwörung beizuwohnen – und wenn es nur um die neuesten pikanten Anekdoten über unsere Dozenten ging -, und unsere symbolische Abgrenzung sollte diesem Umstand Rechnung tragen.

Die Bedienung hatte wie immer ein Lächeln auf den Lippen, was nicht verwunderlich war, denn wir waren schon ein paar fesche junge Männer. Karin konnte guten Gewissens als Mann gerechnet werden. Wenn ihr Gesicht hinter dem schwarzen Pony verschwand, was oft geschah, waren wir einfach drei Kerle; und da sie stets einen weiten Strickpullover trug, waren letztendlich alle sichtbaren Hinweise auf ihr Geschlecht getilgt.

„Na, ihr Hübschen,“ tönte Peters Tenor, „habt ihr schon bestellt?“

Peter begann, von seiner Amerika-Reise zu erzählen, von der er letzte Woche zurück gekommen war. Der Flug nach New York, wie er von dort nach North Dakota gecruised war – stilecht in einem 69er Chevy -, und so weiter und so fort. Die meisten Geschichten hatte er uns schon auf dem Campus erzählt. Jetzt waren wir gespannt darauf, zu erfahren, welchem Zweck diese mysteriöse Zusammenkunft diente. Zugegeben, Peter war ein großer Erzähler vor dem Herrn, wenn auch mit Sicherheit manches mehr dem Wunsch als der Wirklichkeit entsprang; aber er hielt uns hin, er piesackte uns. Und das Schlimmste war, dass sein Grinsen immer breiter wurde, je öfter wir ihn baten, endlich mit seinem Geheimnis rauszurücken.

Als die Bedienung unsere Weizen brachte, ließ er, freilich immer noch von einem Ohr bis zum anderen strahlend, einen höchst bedeutsamen Moment verstreichen, bis sie wieder verschwunden war. Jürgen nahm ihm schnell das Bier weg. Und damit war der Augenblick gekommen, da er aufgab, nicht ohne Triumph in den Augen.

„Ein indianischer Fliegenfänger?“ stellte Jürgen belustigt fest, während Karin und ich leicht enttäuscht unser Bier konsultierten, leider ohne dadurch tiefere Erkenntnis zu erlangen.

„Ein Traumfänger,“ korrigierte Peter, fügte aber schnell hinzu: „aber kein gewöhnlicher! Kennt ihr die Legende der Entstehung des Traumfängers?“

Mach schon!“, ermahnten wir ihn im Chor.

„Schon gut. Nur so viel: Es gibt verschiedene Legenden von allen möglichen Indianerstämmen in Amerika. Eine spezielle besagt, dass alles Gute aus den Träumen im Netz hängen bleibt und für denjenigen erhält, dessen Schlaf bewacht wird. Alles Schlechte aber verschwindet durch das Loch in der Mitte.“

Und der Peter ist ein Schaaaf“, intonierte Karin glucksend.

„Am nächsten Morgen werden sie von den frühen Sonnenstrahlen ausgelöscht.“

„Und du hast hier deinen schlechten Traum gefangen und willst ihn uns vorführen“,  konstatierte ich und wedelte mit dem Finger vor dem Netz im Innern des Traumfängers herum.

„Also, darauf kann ich jubelnd verzichten“, kicherte Karin und spülte mit ihrem Bier nach. Beipflichtend hoben wir – außer Peter – die Gläser und besiegelten unser Einverständnis ebenfalls mit einem kräftigen Schluck.

Peters gefaltete Hände umzäunten schützend sein kostbares Kleinod, während er uns mit einem höchst jovialen Lächeln gewähren ließ. Dann nahm er es auf und drehte es vorsichtig zwischen Daumen und Mittelfinger, während sein Zeigefinger über dem Gespinst gestikulierte. „Das Besondere – das Außergewöhnliche – an diesem Stück ist, dass sich in seinem Zentrum …“ Sein Zeigefinger kreiste über der Mitte. „… dort befindet sich …“, wieder dämpfte er verschwörerisch die Stimme, so dass wir gezwungen waren – sehr zu unserem Missfallen -, uns noch weiter zu ihm über den Tisch zu beugen. „… ein Schwarzes Loch!“

Karin prustete und spülte mit Bier nach, während Jürgen und ich Peter mit hämischen Bemerkungen bedachten.

„Ich denke, du bist Physiker“, sagte ich, „und da lässt du dir so einen Blödsinn aufschwatzen?“

„Beweise mir, dass es nicht stimmt!“ erwiderte er schnippisch und provozierte damit postwendend unseren einmütigen und gerechtfertigten Widerspruch. Schließlich, da er es sofort einsah, überlegten wir gemeinsam, wie wir weiter vorgehen wollten.

„Es ist sowieso prinzipiell nicht möglich.“ Damit begann Karin, uns darüber aufzuklären, dass so ein Schwarzes Loch gar nicht existieren konnte. „Erstens, wegen der Entropie.“ Sie ersparte uns nähere theoretische Einzelheiten aus ihrer Vorlesung – war es die über Allgemeine Relativitätstheorie gewesen oder über Kosmologie? – und belehrte uns stattdessen in anschaulichen populärwissenschaftlichen Metaphern.

„Aus diversen Gründen muss ein Schwarzes Loch Strahlung abgeben. Der Mechanismus, seinerzeit von Hawking auf ein solides mathematisches Fundament gestellt, hat mit Vakuumfluktuationen am Ereignishorizont zu tun. Am Ereignishorizont“ – dargestellt von Karins Bierdeckel – „verwandeln sich spontan entstandene virtuelle Teilchen-Antiteilchen-Paare in reale Teilchen oder Antiteilchen.“

Für das eine beschrieb sie mit dem Fingernagel einen Bogen vom Rand des Bierdeckels zu dessen Mitte, und das andere bewegte sich auf dem Tisch entlang Karins Finger zum Bierglas hin.

„Ein Partner verschwindet, während sich der andere außerhalb des Horizontes entfernen und dadurch dem Schwarzen Loch Masse entziehen kann. Je kleiner es ist, desto schneller zerstrahlt es. Da die Masse deines Loches extrem klein sein müsste – sieht ja nicht besonders schwer aus! -, dürfte es nur sehr kurze Zeit existiert haben“, schloss sie ihren Vortrag, während wir noch andächtig lauschten.

„Das heißt, du hast auch keine Idee, wie wir einen Beweis hin bekommen“, stellte Peter trocken fest.

„Zweitens …“

„Dann schaut jetzt mal genau hin.“

Mit den Händen bildete er eine Hohlkugel, in deren Innerem sich der Traumfänger befand. Durch eine Öffnung zwischen seinen Daumen lugte er hinein, was ihm nach wenigen Augenblicken wieder ein befriedigtes Lächeln auf das Gesicht zauberte. Dann versuchten wir der Reihe nach, dasselbe Kunststück zu vollbringen. Nur, was hatte er gesehen? Jürgen entfuhr nach einer Weile ein anerkennender Pfiff; Karin gab mir den Traumfänger schließlich wortlos weiter, völlig in Gedanken versunken.

Als ich endlich, erregt vor lauter Neugierde, meine nervösen Hände und den Ring soweit organisiert hatte, dass das Netz weitgehend abgeschattet war, spähte ich mit angehaltenem Atem durch die kleine Lücke. Zunächst sah ich nichts, und ich vermutete schon, dass sich die anderen einen Jux mit mir gemacht hatten. Doch dann, als ich den restlichen Lichtschimmer dadurch ausgesperrt hatte, dass ich mein Beobachtungsinstrument unter den Tisch hielt, blitzte es plötzlich im Augenwinkel. Ich fixierte die Stelle, und da war tatsächlich ein schwaches Glimmen wie das Licht eines Sterns, das durch die Atmosphäre in Bewegung gerät. Weil ich zuerst meinen Augen nicht traute, blinzelte ich ein paar Mal und veränderte den Blickwinkel, soweit das bei diesem rudimentären Versuchsaufbau möglich war. Aber das Ergebnis war dasselbe. Wir hatten eine echte Entdeckung gemacht – nein, genau genommen war es Peters Entdeckung, die wir lediglich bestätigten.

Eine gewisse Erregung überkam mich, als ich wieder in die Runde blickte. „Es leuchtet. Das Schwarze Loch leuchtet!“

Jürgen prostete Peter zu, der mit einem äußerst zufriedenen Gesichtsausdruck den Ring wieder vor sich hin legte. „Toller Trick, mein Lieber. Aber jetzt sag mal ehrlich, wie bringst du das fertig?“

Bevor er etwas erwidern konnte, sagte Karin: „Mal angenommen, da wäre wirklich so etwas wie ein Schwarzes Loch in deinem Netz. Bei seiner geringen Masse wäre der Wirkungsquerschnitt so klein, dass es mit nichts wechselwirken könnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass es mit irgend etwas anderem zusammenstieße, wäre verschwindend gering.“

„Ich denke, das ist so ein Spielzeug mit statischer Elektrizität oder so“, beharrte Jürgen, ohne von der Speisekarte aufzuschauen.

„Das nächste ist: was hält dein Schwarzes Loch denn hier drin fest?“ fuhr Karin unbeirrt fort. „Es müsste sich eigentlich schnurstracks ohne jeden Widerstand zum Erdmittelpunkt und dann weiter bis nach … nach …“

„Neuseeland“, soufflierte ich leise.

„… Neuseeland bewegen und immer hin und her pendeln.“

„Indianische Magie“, antwortete Peter ungerührt und zuckte mit den Achseln.

Ich hob beschwichtigend die Arme. „Wir sollten weitere Experimente machen und uns nicht zu sehr von der Theorie verwirren lassen.“

Karin warf mir einen entgeisterten Blick zu. „Was? Experimente machen ohne Theorie, ohne Regeln? Hast du vielleicht eine Wünschelrute dabei?“

Autsch! Damit war ich mindestens zwei Punkte auf ihrer Trivialitätsskala gestiegen.

„Ich meine, wir sollten erst messen, dann rechnen“, erwiderte ich lahm, was mir auch nicht mehr als ein abschätziges Augenrollen einbrachte.

Inzwischen bestellte Jürgen noch ein Bier und einen Flammkuchen; wir übrigen folgten seinem Beispiel, wobei Karin zu ihrem Bier einen griechischen Salat bestellte, „… mit viel Peperoni, bitte“ – was dem weiteren Verlauf der Dinge eine entscheidende Wendung geben sollte.

„Warum, übrigens, strahlt unser Schwarzes Loch?“ fiel Jürgen ein. „Materie fällt hinein und verschwindet einfach auf Nimmerwiedersehen.“

„Vielleicht, wenn Teilchen nahe genug an den Ereignishorizont heran kommen, werden die Gezeitenkräfte so groß, dass Elektronen und Atomkerne auseinander gerissen werden“, riet ich aufs Geratewohl. „Heißes Plasma“, fügte ich hinzu und wedelte theatralisch mit den Armen.

„Und das strahlt ordentlich“, ergänzte Jürgen strinrunzelnd. „Vielleicht sogar zu sehr. Aber wir haben doch nur das schwache Licht gesehen.“

„Durch die Rotverschiebung kann der harten Strahlung ziemlich viel Energie entzogen werden“, Karin zuckte mit den Achseln. „Aber … ich weiß nicht. Das gefällt mir nicht so richtig.“

Als die dampfenden Flammkuchen und der Salat serviert waren, erstellten wir mampfend und knurpsend eine Liste der Anwendungen, die sich aus dem Schwarzen Loch bauen ließen, Ehrungen und Preise, die  wir bekämen. Und natürlich sponnen wir in unserer Fantasie, wie unser Glücksbringer das Insigne einer neuen Macht darstellte, unserer Macht – naiv, aber nach unserem fortgeschrittenen Bierkonsum überaus amüsant. Messer und Gabel waren unsere Zauberstäbe, mit denen wir lachend Staubsauger und Müllschlucker erschufen; Müllaufbereitungsanlagen funktionierten wir zu Müllzerstörungsanlagen um; Atommüll ließen wir mit einem Streich unseres Zaubernetzes verschwinden. Verloren gegangene und nicht ersetzbare Ressourcen? Fröhlich pfiffen wir darauf und prosteten uns zu.

Nach einer Weile hatte Karin den Einfall mit der exotischen Materie, die möglicherweise das Schwarze Loch stabilisierte. Sie war immer noch irritiert, dass es nicht schon längst nach Hawkings Voraussage zerstrahlt war. Gleichzeitig konnte die exotische Materie auch dafür herhalten, ein Wurmloch zu einem weit entfernten Ort im Universum offen zu halten. Damit war unter grölendem Gelächter die Idee des Alientelefons geboren, und wir schickten sofort, den Traumfänger wie ein Mikrofon haltend, blödsinnige Ansagen zu den Sternen.

Doch immer noch fehlte uns der endgültige Beweis, dass es sich tatsächlich um ein Schwarzes Loch handelte.

„Jetzt kommt ein feines Fresschen.“ Aus einer Laune heraus griff ich mir ein Speckstückchen und hielt es in die Mitte des Netzes. Amüsiert beobachtete Peter meine Aktion, während Karin nur glucksen konnte mit einem Salatblatt als Knebel. Plötzlich erstarrte sie mitten in der Kaubewegung; Peter legte sein letztes Stück Flammkuchen unberührt auf den Teller zurück; und Jürgen glotzte mit großen Augen auf meine Hand. Das Speckstück war verschwunden!

Ich brachte nur ein kleinlautes Kichern zustande, dann drehte ich beide Hände um, hob den Traumfänger auf, um zu schauen, ob ich es nicht verloren hatte.

Es folgten weitere Speckstückchen, dann kleine Teigbrocken und ein Sträußchen Petersilie von Jürgens Gemüse-Deko; Karin spendierte einen Zwiebelring, ein Blättchen Öl verschmierten Salat und eine dunkle Olive – mit Kern!

Wir waren völlig aus dem Häuschen. Es war echt, ein wahrhaftiges Schwarzes Loch, gefangen in einem albernen Netz aus Darmschnur. Peter thronte zutiefst befriedigt auf seinem Stuhl. Ich wusste, dass er sich diebisch freute, uns dieses unvergessliche Ereignis beschert zu haben, nur konnte er noch nicht erahnen, wie unvergesslich es noch werden sollte.

Und Karin? Ihr machten die letzten Erkenntnisse wirklich zu schaffen, denn offensichtlich hielt sich die Physik dieses Schwarzen Loches überhaupt nicht an die Physik in unseren Büchern. Sie überlegte fieberhaft hin und her, schrieb mit einer Peperoni unsichtbare Formeln in den Salat und schüttelte immer wieder den Kopf. Indessen waren wir drei abermals dazu übergegangen, Zukunftspläne zu schmieden.

An das, was dann geschah, kann ich mich nur noch bruchstückhaft erinnern.
Abgelenkt durch unsere Diskussion, bemerkte ich beiläufig, wie Karin die Peperoni – ihren Schreibgriffel – zum Netz des Traumfängers führte. Im nächsten Moment war alles in schmerzendes Weiß getaucht, das sich in meine Haut, meine Augen und meinen Kopf brannte; Elefanten auf meiner Brust; den Bruchteil eines Lidschlags die Sonne, die auf mich ein stürzte – dann öffnete ich vorsichtig die Augenlider.

Ich befand mich in einem Mehrbettzimmer der Schnarrenberg-Klinik. Die Explosion hatte großes Aufsehen erregt. Wir waren als Brandstifter und Bombenleger abtransportiert und ins Krankenhaus geschafft worden. Dies hatte man uns während unserer Bewusstlosigkeit angelastet und auch noch als die Ärzte uns zusammen flickten.

Später wusste das Tagblatt zu berichten, dass von der Polizei ein terroristischer Hintergrund nicht ausgeschlossen wurde, wobei wir nur die Opfer waren. Natürlich war das Unsinn. Sie konnten nicht mal ein Streichholz gefunden haben, aber was sollten sie auch sagen? Und wir schwiegen selbstverständlich, denn man hätte uns mit Sicherheit sofort in die Psychiatrische Klinik verlegt.

Unser sagenhaftes Experiment jedoch konnten wir nie wiederholen. Peters Traumfänger war nun nicht mehr als ein indianisches Schmuckstück, und auch die anderen, die wir in der Zeit danach besorgten, waren nicht mehr als leidlich dekorativer Firlefanz, der nicht einmal seinen ursprünglichen Zweck erfüllte, denn bis heute verfolgt es uns im Traum – unser kleines Schwarzes Loch.

Ende

Copyright (C) 2010 by Michael Bahner

Bildrechte: Coverillustration “TräumeundVisionen” (20110122082624-7f63d0a3.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “TräumeundVisionen100-minus141-0.jpg” (Originaltitel: 20110122082624-7f63d0a3.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

Leseempfehlung des Autors:

Susskind, Leonard
Der Krieg um das Schwarze Loch

Wie ich mit Stephen Hawking um die Rettung der Quantenmechanik rang

Übersetzt von Griese, Friedrich
Verlag :      Suhrkamp
ISBN :      978-3-518-42205-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      29,90 Eur[D] / 30,80 Eur[A] / 43,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      541 S.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 06.10.2010
Gewicht :      727 g

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Wenn etwas in einem Schwarzen Loch verschwindet, geht es dann für immer verloren? Stephen Hawking, der berühmte britische Physiker, und Leonard Susskind, Physiker und Theoretiker aus den USA, gerieten über diese Frage in Streit. Hawking vertrat die These, dass alles, was je von einem Schwarzen Loch verschluckt worden sei, nicht wiederkehren könne. Wäre dem wirklich so, würde das unser ganzes Verständnis des Universums von Grund auf erschüttern, hielten Leonard Susskind und der niederländische Physiker Gerald t’Hoofd dagegen. Mehr als drei Jahrzehnte dauerte der Streit der Wissenschaftler über das Phänomen der Schwarzen Löcher.

Leonard Susskinds Buch Der Krieg ums Schwarze Loch ist eine anschauliche, dramatische Expedition durch die Welt der modernen Physik und die galaktischen Weiten. Der weltweit angesehene Forscher erläutert darin, wie aus einer der spannendsten Auseinandersetzungen in der Quantenmechanik ein neues Paradigma, der genauso merkwürdig und revolutionär wie Heisenbergs Unschärferelation ist.

„Leuchtend und unterhaltsam.“ The Los Angeles Times

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46 Kommentare zu “SCHWARZE TRÄUME – Eine Science-Fiction-Kurzgeschichte von Michael Bahner”

  1. Detlef Hedderich sagt:

    Gut gemacht, das mit der Editorarbeit. Bin jetzt zu müde, werde sie aber noch morgen oder so lesen und was dazu sagen.

    Vielleicht kann ja einer der anderen Community-Autoren von sfbasar.de mal was dazu als Kommentar schreiben!??

  2. Galaxykarl sagt:

    Lieber Michael,

    herzlich willkommen bei sfbasar. Wie ich finde, ein gelungener Auftakt. Die Geschichte hat mir gefallen, auch wenn ich kein Freund der Hawking´schen Theorie bin, das sich aus virtuellen Teilchen reale Teilchen bilden sollen. Scheinbar bist du – ob bewußt oder unbewußt – ebenso ein Freund der Science Fiction Kurzgeschichte wie ich. Denn dein Ende hat so den Geschmack der Twilight Zone … Am Ende verschwinden alle Beweise für die Existenz des Phantastischen und die Menschheit muss weiter so leben wie bisher.

    Ein paar Kleinigkeiten des schreiberischen Handwerks sind mir aufgefallen, sind aber nicht so wichtig.

    Noch mal, herzlich willkommen und weiter so!
    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-) )

  3. Günther Lietz sagt:

    Hi!

    Willkommen im Team. :)

    Deine Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Vor allem das ausgewählte Ambiente ist so faszinierend anders. Da bekomme ich richtig Lust auch mal wieder ein wenig SF hier einzustellen. Aber erst mal den aktuellen Wettbewerb mit meiner Katzenstory abwarten, bevor ich neue Pläne schmiede. ;)

    Genial finde ich übrigens die Idee mit den Speckstückchen und am Ende die Peperoni. Das ist einfach mal was anderes. Klasse! :) :)

  4. Felis Breitendorf sagt:

    Das hört sich ja an, wie die Zutaten für eine Pizza!

  5. Micha sagt:

    Vielen, vielen Dank für die herzliche Aufnahme :-) :-)

    Und dass euch die Geschichte gefallen hat, freut mich natürlich ungemein :-D , vor allem, weil sie mein erstes kreatives Werk seit vielen Jahren ist.

    @Galaxykarl
    Der Geschichte habe ich ganz bewusst diese “Twilight-Note” gegeben, es hat sich einfach angeboten. Ich wollte nicht künstlich Raumschiffe und fremde Planeten erschaffen, um diese an sich einfache Idee in einen Rahmen zu packen. (Kann man natürlich auch, keine Frage.)
    Aber ich bin trotzdem(?) ein SF-Fan, ich lese fast nichts anderes und habe schon ein paar Ideen – die eine oder andere braucht auch ein Raumschiff oder einen fremden Planeten ;-)
    Wenn dir übrigens was auffällt bezgl des “schreiberischen Handwerks”, dann bin ich ganz offen dafür. Meine Schreiberfahrung ist noch klein und dementsprechend mein Lernpotenzial groß :-)

    @Günther Lietz
    Meine Frau hatte die Idee, ein Schwarzes Loch mit Pizza zu füttern. Und daraus ergab sich dann die Peperoni :)

    @Felis Breitendorf
    Flammkuchen ist keine Pizza. Wenn aber der Flammkuchen zu lange im Ofen bleibt, verschwimmen die Grenzen, und heraus kommt – ein Schwarzes Loch ;-)

  6. Micha sagt:

    @Detlev Hedderich
    Ich habe die Leseempfehlung reingestellt, es ist allerdings jetzt keine Belletristik. Ich hoffe, das ist so ok.

  7. Galaxykarl sagt:

    @Micha

    Handwerk: Auslaufende Sätze, Pausen, Eintritt in einen Hörbereich mit … erfordern einen Leerraum vor oder nach einem Wort. Lediglich wenn ein Wort unvollständig ist, schließen die drei Punkte direkt an.

    Langsam öffnete sich die Tür zum Keller …
    “Wer sind Sie? Was tun Sie überh…”
    “… mit viel Peperoni …”

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-) )

  8. Detlef Hedderich sagt:

    Hallo Micha, schreib mich doch bite nicht mit einem “v”, das wäre so, als ob ich zu dir statt Micha – Michi sagen würde!

    Habe deinen Buchvorschlag nun reingestellt, deine Story werd ich noch lesen, kam noch nicht dazu, hab schon wieder Stress mit meinen Nachbarn, kann keinen klaren Gedanken fassen so sehr randalieren die… – muss wohl erst jemanden mal so richtig verdreschen, damit Ruhe und Respekt einkehrt!!

  9. Micha sagt:

    Hallo Detlef,

    tut mir leid, das “v” war ein Schnellschreibfehler. Ist mir sofort aufgefallen, nachdem ich das losgeschickt hatte. Und dann war’s schon zu spät.

  10. Micha sagt:

    @Galaxykarl

    Danke für die Info.
    Dass ich die “…” direkt ohne Leerzeichen hinter ein vollständiges Wort gepackt habe, hatte einen Grund. Im OpenOffice (OO) hatte ich das zuerst so wie es korrekt ist inklusive Leerzeichen. Da die Silbentrennung bei mir ausgeschaltet ist (das ruckelt und zuckelt immer so fies, und macht mich beim Schreiben ganz kirre), sind an disen Stellen ganz hässliche Abstände entstanden. Daher habe ich sie einfach direkt ans Wort geklebt ;-)

    Aber du hast völlig recht, wenn der Text veröffentlicht wird, sollte er auch richtig gesetzt sein.

  11. Galaxykarl sagt:

    @Micha

    Apropos Silbentrennung. Ich muss zugeben, da bin ich nicht ganz auf dem Laufenden. Seit der letzten Rechtschreibreform – die sehr viele Verbesserungen gebracht hat – könnte ich das K… bekommen, wenn ich manche Trennungen sehe. Allerdings war ich bislang zu faul oder zu beschäftigt, um nachzusehen, ob folgende Trennungen im Sinne des Erfinders (Duden) sind:

    Mot-
    orad

    Leberw-
    urst

    usw. usw.

    Es ist doch hoffentlich nicht korrekt, mitten in einem Wort zu trennen, nur weil die Zeile zuende ist? Keine Silbentrennung mehr? Kein gesundes Wortgefühl? Kein Sprachrythmus? Kein natürlicher Lesefluss. Ich zucke bei solchen Trennungen und suche nach meinem Beißholz. Was soll die Sch… ?

    Wer von meinen lieben Sprachpuristen kann mich denn hierzu auf den Stand der Dinge bringen?
    Oder sind o.g. Beispiele nur schrecklichste Schlamperei?
    Wer gibt mir denn den Glauben an eine saubere Sprache wieder?

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-) )

  12. ati sagt:

    Also ich bin kein Purist, aber ich sehe das eher als Schlamperei an. Das sieht ja fürchterlich aus. Tut zwar vieles in der neuen Rechtschreibung, aber ich glaube wirklich nicht, dass die beiden Beispiele sooo getrennt werden.

  13. Felis Breitendorf sagt:

    Wozu trennen? Wozu soll trennen gut sein. Und wer das unbedingt verlangt, der soll ein Trennprogramm entwickeln und dazwischenschalten, dass sich selbst aktualisiert. Mir ist meine Lebenszeit zu wertvoll um sie mit solch einem Mist zu verschwenden!

  14. Galaxykarl sagt:

    @Ati,

    neee, das waren nur Beispiele. Aber dem Sinn nach drücken sie meine Verwirrung aus, wenn ich solche Trennungen sehe.

    @Felis,

    ich weiß, du schreibst, wie dir der Finger über das Tastaturfeld huscht. Hauptsache es funzt, nicht wahr? Ich bin aber nicht so. Ich halte es wie Ati – und hoffentlich viele andere – für Schlamperei und Dilletantismus, außerdem eine Unhöflichkeit gegenüber dem Empfänger einer Nachricht, ja, auch einer Email!

    Das ist genauso, als wenn mich auf der Straße einer so anspricht: “Ey, Alder, was gehdd?”
    Was glaubst du, welche Antwort der von mir bekommt?
    Und schlimmer noch: Welchen Eindruck der bei mir hinterläßt. Auch wenn´s ihm wurscht ist.
    Das Schlimmste allerdings ist, das solche Typen gar nicht merken, wie assi sie sind.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-) )

  15. Felis Breitendorf sagt:

    Ich habe auch nichts gegen Genauigkeit, da hast du mich wohl falsch verstanden, aber ich sehe nicht ein, dass ich meine Zeit und Ressourcen für etwas vergeude, was eine von Menschen geschaffene Technik viel besser kann.

    Das ist wie beim Geschirrspüler: das kann kein Mensch so genau und mit so geringem Wasserverbrauch wenn er von hand spült, wie ein Geschirrspüler! (Das hat sogar Stiftung Warentest bestätigt, dass von handspülen Wasserverschwendung ist!)

    Also habe ich für Argumente wie: “ich kann mein bisschen Geschirr auch von Hand spülen” kein Verständnis wenn gleichzeitig behauptet wird, das würde sparen.

    Solche Antworten bringen mich auf die Palme: Warum wollen manche Leute nicht einsehen, dass sie unökonomisch und unrentabel agieren?

    Da habe ich einfach kein Verständins dafür, das halte ich für purres sturres Ignorantetum.

    Eine Ausnahme kann ich akzeptieren: jemand macht das einfach gerne und sieht es als eine Art Zen an, mit der hand zu spülen, ok, aber nur dann!

  16. Micha sagt:

    Also bei einer Email habe ich auch keine Probleme mit “dezent” verteilten unabsichtlichen Fehlerchen. Sie sollten halt nicht Sinn entstellend sein ;-)

    Allerdings bekomme ich manchmal geschäftliche Notizen – in Halbsätzen und die noch falsch geschrieben. (Vermutlich mit dem Kopf gegen die Tastatur geklopft :-( ) Dann brauche ich länger zum Entziffern und Nachfragen als der Absender zum Schreiben. Das bringt mich auf die Palme.

    Aber, Galaxykarl, richtig kreativ wäre doch eine Trennung:

    Leberv-
    vurst

    ;-) Damit ließe sich gleich noch eine neue Duden-Generation verhökern.

    Ich denke aber, dass Software das mitnichten (wie schreibt man das jetzt schon wieder?) immer richtig macht. Bei dieser Masse an Regeln (neu/alt) und Ausnahmen (dito) und Mischformen. Habt ihr alle eure Rechtschreibprüfung/Silbentrennung/Thesauren angeknipst? Ich könnte wetten, dass Word, OOffice, KOffice usf. auch verschiedene Ergebnisse liefern.

    Dann also doch wieder in guter alter Manier den Text bis zum Abwinken durchforsten, publizieren – und sich dann, wie gehabt, schwarz ärgern über die obligatorischen peinlichen Fehler, die man dennoch übersehen hat ;-) (Murphy lässt grüßen!)

  17. Felis Breitendorf sagt:

    Der Duden bräuchte doch nur über das Internet einen Dinst zur Silbentrennung anbieten, den dann alle benutzen könnten und die Sache wäre geritzt und es kämen auch keine Unstimmigkeiten mehr auf, wenn sich alle darauf einigen würden. Bei der deutschen Fernsehnorm aht man sich doch auch geeinigt, warum nicht auch bei sowas! Da fällt mir ein: wer keine Probleme hat, der macht sich welche.

  18. Felis Breitendorf sagt:

    Dienst meine ich natürlich – scheiss Tastatur!

  19. Galaxykarl sagt:

    Hahaha, OK, OK, ich geb’ mich geschlagen.

    Hassu Duden, muddu lesen. Das mit den verschiedenen Rechtschreibfunktionen in verschiedenen Schreibprogrammen kann ich nicht überprüfen. Ich schreibe seit Jahr und Tag nur mit Word. Hatte früher auch mal Lotus 123, aber irgendwie war das nicht für große Textmengen ausgelegt, so weit ich mich erinnere. Wahrscheinlich sind die heutigen Programme fast identisch.

    Apropos. In diesem Zusammenhang muss ich Felis (schon wieder) Recht geben, und ich habe dazu schon oft mit meinem Schwieger-Dad diskutiert (der war mal Programmierer). Was spräche denn dagegen, wenn es global nur ein perfektes Schreibprogramm gäbe, ein solches auch bei Tabellenkalkulation oder auch bei einem Emailprogramm. Die Anforderngen und Wünsche der User wären doch weltweit gleich, wenn wir mal von 4000 chinesichen Schriftzeichen u.ä. absehen. Jeder Autor will doch alles mögliche an Funktionen haben. Und bei der Tabellenkakulation müßte es doch noch einfacher sein. Mathematik ist doch global gleich. Warum also zig verschiedene Programme, die uns alle vorgaukeln, das eine sei einen Furz besser als das andere. Das zieht uns doch nur Geld aus der Tasche.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-) )

  20. Günther Lietz sagt:

    Weil es das “Volksprogramm” (glücklicherweise) nicht geben kann und geben wird. Die Anforderungen und Wünsche der Benutzer sind weltweit unterschiedlich. Würde alles in ein Programm gepackt, Du hättest einen aufgeblasenen Giganten, der nur teilweise nutzbar ist. Und dann steht noch die Frage der Finanzierung eines solchen Programms im Raum, ebenso die Frage der Innovation. Viele kommerzielle Produkte erführen keine Weiterentwicklung ohne die Konkurrenz aus dem Open-Office-Bereich. Wobei viele kostengünstige und kostenlose Programme heutzutage nur angeboten werden, um eine bestimmte Marktposition einzunehmen, bevor dann irgendwann eine Art von Gegenleistung verlangt wird.

  21. Micha sagt:

    Ganz recht, Günther. Jedes Programm hat Vor- und Nachteile, und ebenso hat jeder seine Vorlieben und Sachen, auf die er verzichten kann. Die Komplexität eines solchen Superduper-Programmes würde jeden Benutzer, aber vor allem Software-Architekten und -Entwickler an ihre Grenzen bringen.
    So ist für jeden Geschmack etwas dabei: Editoren für die minimalen Erfordernisse von CM-Systemen bis hin zum Textsatzsystem oder Entwicklungsumgebungen, die Rechtschreibung für ihre integrierte Dokumentation anbieten.
    Klar wird damit Geld verdient, und natürlich werden manchmal unnötigerweise Programme abgespalten, mit denen extra Kohle gemacht wird. Dafür gibt’s dann die Konkurrenzprodukte.
    Und perfekt könnte so ein Programm meiner Meinung auch niemals sein, dazu ist, wie gesagt, die Komplexität zu groß.
    Ich bin auch auch aus der Software-Branche und weiß, dass manche Anforderungen mit einem simplen “if”-Statement nicht getan sind. Oft muss man wirklich die Ärmel hochkrempeln und tief in der Daten-Gülle rumsuchen, bis man ein einigermaßen akzeptables Ergebnis präsentieren kann.

    Ein Duden-Dienst wäre eine gute Alternative für Rechtschreibung, Trennregeln deutscher Texte. Doch Bertelsmann will dann auch mit mischen und andere auch; und jeder hat dann was, was der andere nicht anbietet.
    Und die Dudensuche kostet jetzt auch schon :-(

  22. Micha sagt:

    Mist, ich habe aus Versehen den CAPTCHA Code ins Webseiten-Feld eingetragen. Liegt vielleicht an meiner neuen Brille, mit der das Sehen doch noch ein bissl anstrengt ;-)

  23. Taysal sagt:

    Es gibt doch Duden Plugins für Word, OO und Papyrus. Auch mit Stilkontrolle.

  24. Micha sagt:

    Wenn Galaxykarl mit dem perfekten Programm nur die Rechtschreibkontrolle (und verwandtes) gemeint hat, dann ist das richtig und das Plugin ausreichend. (Aber auch kostenpflichtig ;-) )

    Ärgerlich halt, wenn man OO einsetzt, das doch nichts kostet (zumindest jetzt noch) :-(

  25. Felis Breitendorf sagt:

    Ich finde es traurig: wir schicken Sonden zum Mars (na ja die funktionieren zwar auch oft nicht) doch einen Servicedienst zu bezahlbaren Kosten, der meine Tete nach den Rechtschreibregeln, die ja eistieren, überarbeitet, gibr es noch immer nichts. So wird das nichts mit Menschen zum MArs zu befördern oder Städt in der Tiefsee bauen oder Plantagen auf dem Mond oder Obst in der Aktis, obwohl…

  26. Felis Breitendorf sagt:

    meine : Texte nicht Tete! (mein X klemmt!) und : existieren (wieder das blöde X

  27. Galaxykarl sagt:

    Felis, mein lieber …

    Ist doch klar, warum dein X klemmt. X steht doch für “falsch”, also “ausgeixt”.
    Dafür gibt es doch den schönen Buchstaben V. Man macht doch ein V-Häckchen, wenn etwas OK ist.
    Also lass doch in Zukunft alle X weg und benutze statt dessen nur noch V. Denk dir dazu auch noch: “Hurra, Victory”.

    Und schon haben wir die Tastatur kreativ benutzt und das Rechtschreibprogramm in den Wahnsinn getrieben.

    Bei Gelegenheit musst du mir noch erklären, was eine Rechtschreibfunktion mit einer Marsreise zu tun hat. Kannst du damit gültige Tickets für einen Raumflug erstellen? Bitte, schick mir auch eins.

    Mit galaktischen Grüßen (was bin ich heute wieder für ein Schelm, bin ich doch)
    galaxykarl ;-) )

  28. Detlef Hedderich sagt:

    Ich glaube eher, das kommt vom Essen am Arbeitsplatz, dann krümmelt es und am Ende klemmen die Tasten…

  29. Detlef Hedderich sagt:

    Hallo Ati, was ist denn mit deiner Anfrage beim Autor geworden, bei uns als Community-Autor einzusteigen?

  30. Detlef Hedderich sagt:

    Hallo Ati, das war natürlich komplett falsch! Ich meinte natürlich den Autor Lutz Rocktäschel!

  31. ati sagt:

    @detlef: Was meinst du jetzt genau? Mir fehlt gerade irgendwie der Durchblick.

  32. Helmut Brenner sagt:

    Ich glaube er meinte, dass du Lutz Rocktäschel als Community-Autor einladen solltest, soweit ich das richtig verstanden habe.

  33. Ati sagt:

    Ah so, na ja, wenn er noch nicht hier ist, wird er nicht mehr kommen, nehme ich an.

  34. Detlef Hedderich sagt:

    Was schade ist…

  35. ati sagt:

    Tja, leider.

  36. Felis Breitendorf sagt:

    Woran lag es denn, Ati?

  37. Detlef Hedderich sagt:

    Na also, hat doch super geklappt! War doch einfach, oder?

  38. Detlef Hedderich sagt:

    Echt klasse deine Story, sehr lustig. Sie transportiert so nebenbei eine ganze Menge Wissen, aber ich glaube, dass das von den meisten Lesern nicht verstanden wird, wenn gar honoriert.

    Dennoch drücke ich dir alle Daumen! Wenn auch nicht zu fest, will ja nicht mein kleines Schwarzes Loch in meiner Linken zerquetschen! ;)

  39. Micha sagt:

    Ja, das befürchte ich auch :-( . Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

  40. Simone Wilhelmy sagt:

    Na das nenn ich mal eine anspruchsvolle Geschichte.
    Ich geb zu alles hab ich nicht verstanden, aber das muss ich auch nicht. Sie ist gut geschrieben, sie flüssig.
    Warum fliegt das Ding eigentlich bei ner Peperoni in die Luft? Gibt es einfach Dinge in der Welt, die sogar zu scharf für eine Naturgewalt, wie ein schwarzen Loch, zu scharf sind? Nicht, dass es was an der Geschichte ändert *g* ist reine Neugierde.

    Allerding, das Ende ist mir suspekt. Wieso kommt die Polizei direkt auf die Hauptfiguren? Wenn es doch keine Spuren gab. Wurden sie sowieso verdächtigt? Gab es Zeugen, die gesehen haben, wo die Explosion ihren Ursprung hat? Waren sie die einzigen in der Bude? Konnte der Ursprung örtlich präsise auf ihren Tisch zurück geführt werden? Weil sie Physiker sind?

    Warum überhaupt noch ein neues Thema einführen?

    Trotzdem, mit hat es gefallen, ein bisschen knackiger dürfts aber sein. :D

  41. Micha sagt:

    @Simone
    Danke für die Kritik. Schön, dass dir die Geschichte gefallen hat. :-)

    Es ist ja eine SF-Geschichte, und da mischen sich eben Fakten, Spekulation und reine Fiktion. Wo genau die Grenze hier verläuft, weiß ich auch nicht ganz genau, bzw. sie ändert sich je nach persönlichem Wissensstand und Stand der Wissenschaft (bei mir zurzeit täglich ;-) ). Dass gerade die Peperoni der Katalysator zu einem großen Knall ist, fand ich nur witzig. Zuerst wollte ich die Geschichte in Anlehnung an “Some like it hot” so ähnlich nennen wie “Some don’t like it hot”. Aber das funktioniert im deutschen so nicht (hot und spicy hot …).

    Aber vielleicht findet irgendwann ein Physiker heraus, dass das mit den Peperonis tatsächlich wahr ist ;-)

    Das Ende … ja, da hast du recht. Dass gerade die Hauptfiguren beschuldigt wurden, ist nicht auf den ersten Blick nachzuvollziehen. Ehrlich, die Polizei hat keine Gründe für ihre Beschuldigungen genannt. Ich nehme an, sie konnten das Zentrum der Explosion ermitteln.

    Es war auch nicht als neues Thema gedacht, sondern nur als Abschluss – naja, vielleicht ein bisschen ausgelatscht.

    Achso: was meinst du mit “knackiger”?

  42. Simone Wilhelmy sagt:

    ich hab mir nochmal mein Posting durchgelesen und … oh mein gott, ich sollte um diese Uhrzeit nichts mehr schreiben und doch tue ichs wieder :)

    knackiger. damit mein ich straffer, man könnte es etwas kürzen.
    Das Ende fällt mir da ein, kannst auch mit dem Knall aufhören, finde ich und zwischendurch … weil die Geschichte ja sehr dialoglastig ist, wirkt es manchmal etwas schwaflig.
    Aber das ist jetzt nur Feinschliff.
    Bis auf das Ende, was ich wie gesagt nicht ganz nachvollziehen kann und mich deshalb aus dem Lesefluss reisst, ist die Geschichte gut zu lesen.

  43. Micha sagt:

    Achso, verstehe.
    Dialoglastig stimmt schon, das war so gewollt. Das Thema ist zwar nicht schwierig, denke ich, aber eben recht speziell, und deshalb wirkt es vielleicht mitunter ein bisschen schwafelig ;-)

    Trotzdem möchte ich es nicht kürzen. Es gehört schon alles dazu (ich hatte sowieso schon einiges gestrichen).

    Das Ende finde ich so ganz in Ordnung. Die Story driftet ja ein bisschen ab in die Twighlight Zone. Da wollte ich das Ganze wieder in einen authentischen Kontext setzen.

  44. Simone Wilhelmy sagt:

    ist ja deine Geschichte, wobei ich das Ende eben nicht authentisch finde. *g* bin ja schon ruhig :)

  45. Felis Breitendorf sagt:

    Was meinst du, passt die Story in meine Anthologie “Träume und Visionen”?

  46. sfbasar.de » Blog Archiv » SFBASAR.DE-ANTHOLOGIE (mit Themenschwerpunkt): “Träume und Visionen”” sagt:

    [...] NEU = SCHWARZE TRÄUME – Eine Science-Fiction-Kurzgeschichte von Michael Bahner [...]

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