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RENO – Kapitel 3 – Eine Science-Fiction-Fortsetzungsgeschichte von Michael Bahner (sfb-Preisträger Platz 2 im Storywettbewerb 2/2012)

RENO

Kapitel 3

Eine Science-Fiction-Fortsetzungsgeschichte

von

Michael Bahner

Was bisher geschah …

Reno rappelte sich auf und machte aus Gewohnheit eine Geste, als wollte er den Schmutz abwischen. Natürlich half es nichts, der Anzug stand vor Dreck und Schlamm. Aber es half ihm, sich nach dieser sinnlosen Rauferei einen Hauch von Würde zu erhalten – trotz seines derangierten Äußeren, trotz ihres zu Klump geflogenen Raumbootes und trotz seiner wütenden Pilotin, die sich gerade keuchend und schwitzend aus dem Griff der schäbig grinsenden Wache befreit hatte.

Misstrauisch beobachteten die Soldaten, wie Reno seine Waffe aufhob. Er schob sie langsam ins Holster zurück. Sie wirkten entschlossen und erweckten nicht den Eindruck, als wäre ihnen körperliche Gewalt zur Erfüllung ihrer Aufgaben fremd – oder unerwünscht. Dann machte er einige Schritte auf den Soldaten zu, den Tschang als Neurofeedback-Sklaven benutzte. Sofort verstellten ihm zwei der anderen den Weg. Sie hielten ihre Waffen gesenkt, aber er rechnete sich keine Chancen gegen sie aus, jetzt, wo er kein Überraschungsmoment ausnutzen konnte. Es lag auch nicht in seiner Absicht, den Sklaven anzugreifen, obwohl er innerlich kochte. Er brannte darauf, sich an irgend etwas oder irgend jemandem abzureagieren, gerade weil Tschang überhaupt Sklaven benutzte.

Dieser Mistkerl.

Einen Augenblick hielt er inne, um sich zu sammeln und seine Erregung unter Kontrolle zu bringen.

„Herr Tschang! Sie sind widerrechtlich in den Orbit von Aladin I eingedrungen”, verkündete er laut und so offiziell wie es ihm möglich war angesichts seines Gegenübers, das immer wieder von spastischen Zuckungen geschüttelt wurde und in einem irren, nicht menschlichen Grinsen seine Zähne fletschte. Entweder war sein Neurofeedback-Implantat defekt oder die Verbindung gestört. Reno leierte schnell alle Verstöße herunter, an die er sich erinnern konnte. Lange konnte er den Anblick nicht mehr ertragen.

„Rrrch … gut … gut … aarrrchh”, röchelte der Sklave, sabberte zwischen zusammengebissenen Zähnen, schnarchte und verdrehte die Augen, bis man nur noch das Weiße sah. „Ich bekenne mich schuldig und werde ihnen selbstverständlich vorbehaltlos folgen. Wollen Sie mich jetzt festnehmen?”

Er schwenkte den Kopf suchend wie eine Radarschüssel hin und her, bis er das Wrack anvisiert hatte.

“Oh, wie ich sehe, bedarf Ihr Shuttle offensichtlich der einen oder anderen … äh … Reparatur.” Ein Röcheln stahl sich aus seinem Mund, das ursprünglich ein Lachen gewesen war.

“Darf ich Ihnen einstweilen meine Gastfreundschaft anbieten? Die Eskorte wird Sie beide zu meinem Landeplatz begleiten. Dort gibt es alles, was Sie in Ihrer jetzigen Situation benötigen und was Ihnen vermutlich verloren oder in den diversen Teilen Ihres Shuttles zu Bruch gegangen ist. Verpflegung, Kleidung, vielleicht eine Dusche? Nein, nein, das ist keine Bestechung, glauben Sie mir. Wie gesagt, lassen Sie es sich gut gehen und vergnügen Sie sich. Sie sind meine Gäste.”

Er brach ab und sackte zusammen, als hätte jemand den Stecker gezogen. Reno starrte ihn argwöhnisch an.

Gerade als er dachte, das Gespräch wäre beendet, schnellte der Sklave wie an Fäden gezogen in die Höhe und verkündete laut plärrend: “All… allerdings fürchte ich, dass weder mein Schiff noch die Kommunikationsanlage zurzeit betriebsbereit sind. So gerne ich sie Ihnen zur Verfügung gestellt hätte. Ich habe gerade mit dem Kapitän gesprochen, beides benötigt dringend Wartung. Es gibt offenbar auch irgendwelche magnetischen oder elektrischen Störungen. Sie vergeben mir, damit kenne ich mich nicht aus. Genaueres erfahren Sie von meinen Offizieren.”

Dann ertönte ein Laut wie aus einer verbeulten Orgelpfeife, während sich der Sklave vorbeugte, als müsste er sich übergeben.

„SCHLUSS JETZT!”, entfuhr es Reno, „Nur noch persönliche Kommunikation!”

“Ok, Großer, lassen wir ihn”, sagte Lena, die neben ihn getreten war.

Die Soldaten, die den Sklaven flankierten, schien dessen Zustand nicht im Geringsten zu stören. Der Sklave keuchte schwer, während Speichelfäden in seinen Mundwinkeln wippten. Dann gab er etwas von sich, was entfernt an ein Kichern erinnerte, wankte ein paar Schritte und kippte kopfüber zwischen die Büsche.

Tschang hatte die Verbindung unterbrochen.

***

“Ich gehe auf Kontrollgang”, sagte Mom Chao.

Der Kapitän wandte seine Aufmerksamkeit beiläufig vom Fernglas ab und nickte, während einer der Wachoffiziere dienstbeflissen salutierte und rief: “Kommandantin verlässt Brücke.”

Ohne sich um das Deckpersonal zu kümmern, ging Mom Chao auf den Gang hinaus, der entlang der Längsachse die oberen Beobachtungsräume der Himmelsglanz mit der Kommandokanzel verband. Ein Offizier und zwei seiner Leute folgten ihr. Als sie die Druckschleuse betraten, stülpten sie sich wortlos die Atemmasken über. Sie kletterten hinab zum oberen Waffendeck, vorbei an Munitionskammern und Gefechtsständen; weiter hinunter zu den Schleusen der Mannschaftsdecks, durch das untere Waffendeck, bis sie vor den Schotts standen, die zu den Kielräumen und den Seilkammern führten. Das Surren der Wellen und das tiefe Brummen der nahen Dampfkerne war hier viel stärker als auf dem Kommandodeck.

Die Fahrthöhe der Himmelsglanz betrug jetzt mehr als zehntausend Ellen. Die Luft war dünn und kalt, vor allem hier in den unteren Decks, wo es weder Heizung noch Luftdruckregulatoren gab. Ihr Atem bildete kleine Wölkchen.

Mom Chao zog die Wattierung ihres Kragens höher, bis sie den unteren Rand der Atemmaske bedeckte.

“Hier?” fragte sie stirnrunzelnd, zu leise, um die Schiffsgeräusche zu übertönen.

Hauptmann Hrinkel las es ihr von den Augen ab. Er überragte Mom Chao um einen guten Kopf, brachte es aber trotz seiner Größe, seiner massigen Gestalt und seiner wilden Erscheinung zustande, ihrem Blick unterwürfig zu begegnen.

“Ja, Herrin”, antwortete er, sein breites Gesicht nahe an ihren geröteten Wangen – zu nah.

Mom Chao widerstand jedoch dem Reflex, vor ihm zurück zu weichen. Ein verhaltenes Lächeln umspielte seine faltigen Augenwinkel.

“Dort lagern normalerweise Enterwerkzeug und Ballast.”

Dieser Tölpel soll sich unterstehen, mich in Gegenwart anderer mit Herrin anzureden. Für ihn wie für alle anderen bin ich die Kommandantin! Die Dienerin Kaiser Nangklaos, meines Vaters – dieses Heuchlers! Ich weiß von Spionen, die von den Lippen ablesen können. Wenn einer der beiden da hinten von dieser Sorte ist, wüssten sie sofort, dass der Hauptmann mir ergeben ist – und nur mir. Und wenn, ja, wenn die Atemmasken nicht unsere Worte verbergen würden.

Hrinkel schien die Gedanken der Kommandantin zu erraten, denn er beeilte sich zu erklären, die beiden Soldaten seien ihm treu ergeben und gäben ihr Leben für ihn und seine Herrin. Er wusste auch, sollte Prinzessin Mom Chao nur den leisen Verdacht hegen, er hinterginge sie, eine ihrer Klingen wäre nicht mehr als eine Schrecksekunde von seiner Kehle entfernt. Jederzeit. So, wie er dastand – groß und wuchtig wie ein Fels vor ihrer schlanken zerbrechlichen Gestalt – könnte sie ihn innerhalb eines Augenzwinkerns niederstrecken.

Er schluckte trocken, als sie sich zum Weitergehen wandte.

Während Hrinkels Männer das Schott sicherten, stiegen Mom Chao und der Hauptmann in die warmglänzende Tiefe. Der Lärm der Maschinen drang jetzt nur noch gedämpft zu ihnen herunter. Gut versteckt war achtern zwischen den kupfernen Wänden eine Stallung eingerichtet. Heizwasser gluckerte in behelfsmäßig verlegten Rohren und verbreitete mollige Wärme. Es roch nach Stroh und Ton und blutigem Fleisch, und über allem lag der schwere modrige Geruch der Exkremente und Ausdünstungen von Libellen. Vier große Tiere schabten und zuckten im Halbdunkel, die Flügel eng an die langen Körper geschmiegt. Die Facetten ihrer großen Augen warfen den Schein der wenigen Lampen vieltausendfach zurück, sie glitzerten wie riesige Diamanten. Ihre Mandibeln begannen zu klackern und schnappten leer in Richtung der Menschen, als sie ihre Witterung aufnahmen.

An der Seite befanden sich vier mit Leder überzogene metallene Zylinder festgeschnürt in Gurtzeug, mit dem sie an den Libellen befestigt werden konnten.

Vier Futterale für vier Himmelsmenschen.

“Werden sie groß genug sein für die Fremden? Und die Libellen, können sie die Last tragen bis zu den Grünen Zinnen?”

“Sicher, Herrin”, grollte der Hauptmann. “Die Späher und die Medien sind sich sicher, dass die Fremden in Gewicht und Größe uns entsprechen. Die Libellen werden es schaffen.”

Uns entsprechen? Mir oder dir, mein lieber getreuer Hrinkel, der du doppelt so viel wiegst wie ich in meiner stärksten Panzerung.

“Verbürgst du dich dafür?”

Hrinkel straffte sich und erwiderte entschlossen: “Mit meinem Leben!”

Womit sonst?

Mom Chao nickte, während sie eins der Futterale öffnete. Wie erwartet, befand sich in seinem gepolsterten Innern ein Neuroserph am Kopfende, dehydriert und durch eine Membran geschützt. Die Berührung mit einem lebendigen Organismus sollte das dünne Häutchen auflösen, und die kleine Meduse würde sich in der Luftfeuchtigkeit regenerieren. Sie war dann imstande, Angreifer oder Wesen, die ihr zu nahe kamen, mit ihren Giften zu töten oder ihnen viele Stunden unruhiger Träume zu verschaffen.

“Werden die Fremden das hier überleben?” Sie wies vage über die Gerätschaften.

Hrinkel stutzte. Keiner der Späher und keines der Medien konnte solche Informationen beschaffen.

“Wir werden sehen”, murmelte Mom Chao. Sie schloss das Futteral und atmete tief und zischend durch die Maske.

“Und um die restlichen Himmelsmenschen, die den Arachniden bis dahin nicht zum Opfer gefallen sind, wirst du dich persönlich kümmern. Bei solchen Einsätzen kommt es unweigerlich zum Kampf – muss es zum Kampf kommen! Mit den Fremden, den Arachniden … und leider wird keiner der Fremden dabei überleben.”

Sie blickte ihrem Hauptmann in die Augen.

“Keiner, von denen der Kaiser je erfahren wird.”

***

Der Soldat mit dem Neurofeedback-Implantat hatte sich wieder halbwegs erholt und bildete mit einem seiner Kameraden die Nachhut.

Das Gelände war hügelig, was sie aber wegen des mannshohen Bewuchses nicht unmittelbar erkennen konnten. Nur der Pfad, den die Soldaten von ihrem Lager eingeschlagen hatten und dem sie jetzt wieder zurück folgten, wies deutliche Steigungen und Gefälle auf.

An einer mit lockerem Kies bedeckten Stelle rutschte Reno über die Böschung und landete kaum zwei Meter tiefer in einem schmalen algengrünen Gewässer. Lena schlidderte hinterher, konnte sich aber gerade noch halten.

Um einen Bach handelte es sich offenbar nicht. Es war keinerlei Strömung auszumachen. Reno stand bis zur Hüfte im Wasser und versuchte, nachdem er die erste Überraschung überwunden hatte, sich an Wurzeln und knorrigen Geäst nach oben zu ziehen. Wer konnte schon wissen, welche Art Parasiten sich in dieser Brühe tummelten – und was sonst dort auf der Lauer lag.

“Hilf mir”, raunte er Lena zu.

“Wie soll ich das machen, ohne selbst rein zu fallen?”

Sie reckte den Kopf und rief den Soldaten zu: “Und was ist mit Euch, ihr starken Jungs? Könntet ihr vielleicht mit anpacken?”

Über ihnen auf dem Pfad grinsten die Söldner hämisch. Sie unterließen es allerdings, ihnen zu helfen. Es sei denn, sie dachten, zu kichern oder mit den Waffen zu fuchteln wäre hilfreich.

Plötzlich erstarrten sie.

Ein dumpfes Grollen weit unterhalb der Hörschwelle ließ den Boden erzittern, erzeugte ein Muster kleiner Wellen auf der Oberfläche des Tümpels. Ganz kurz nur hielt es an, dann war es schlagartig wieder verschwunden und die Kräuselungen des Wassers verebbt. Der Pfuhl lag still und modrig da wie zuvor, vielleicht noch stiller – aber jetzt schien er zu lauern.

Tier oder Maschine? Ein Erdbeben? fuhr es Reno im ersten Moment durch den Kopf. Aber als im nächsten Augenblick ein seltsames hohes Klackern und Zirpen zu hören war – fernes und nahes, wie Signale, Meldung und Antwort? – war diese Frage schnell vergessen, und sie machten, angestachelt und fokussiert vom Adrenalin, dass sie auf den Pfad zurück kamen.

Das Klackern und Zirpen verlor sich bald in Geräuschen, die in diesem Buschland offensichtlich normal waren und Wind, Flora und scheuer Fauna zuzuschreiben waren.

Die einzige Orientierung lieferten die Orter der Soldaten – Lenas und Renos waren seit ihrer Bruchlandung hinüber – und die Sonne, die aber schon die obersten Äste der verkrüppelten Bäume erreicht hatte.

In der Ferne – Reno hatte ja keine Ahnung, in welcher Entfernung sie tatsächlich standen – ragten riesige unregelmäßig geformte Spitzen in den Himmel. Was zuerst noch blaugrau und vibrierend von Dunst und Hitze kaum erkennbar gewesen war, erstarrte in der abkühlenden Luft und entflammte allmählich im Feuer der Abendsonne. Sie leuchteten wie die Zähne eines Riesen vor dem dunklen Osthimmel.

Auf vielen Welten gab es ähnlich merkwürdige Erscheinungen. In den meisten Fällen waren sie natürlichen Ursprungs. Reno fragte sich, ob diese Gebilde dort nicht vielleicht künstlich waren. Aber von wem erschaffen?

Das war allerdings nicht die einzige Frage, die ihm im Kopf herum ging. Ihr Landungsboot lag zerbröselt irgendwo im Morast, und sie beide, Lena und er, waren im Schlepptau der Soldaten auf dem Weg in das Lager dieses geheimnisumwitterten Magnaten Tschang. Mehr oder weniger als seine Gefangenen. Aber nur dort konnten sie mit der Orbitalstation Kontakt aufnehmen. Zumindest mussten sie es versuchen. Denn eins war Reno klar, dass sowohl Schiff als auch Kommunikation ausgefallen sein sollte, war nichts anderes als eine taktische Lüge. Tschang war nicht einer jener Typen, die sich ohne Zwang irgendeiner Obrigkeit unterwarfen. Sie konnten also nur hoffen, dass sich im Lager eine Gelegenheit ergab, das Kommando über das Schiff zu erlangen oder zumindest einen Funkspruch abzusetzen. Falls nicht, mussten sie beten, von den automatischen Trackern gescannt zu werden, die im tiefen Orbit ihre Bahnen zogen.

Als die Dämmerung hereinbrach, sie waren bereits über eine Stunde unterwegs, trieben die Soldaten plötzlich zur Eile. Entweder wussten sie nicht, was ihnen in der Dunkelheit begegnen könnte oder sie wussten es nur zu gut. In jedem Fall erschien es auch Reno und Lena vernünftig zu sein, so schnell wie möglich in den Schutz des Lagers zu kommen.

Nach einer weiteren Viertelstunde machten sie das bläuliche Schimmern eines Wallfeldes aus. Das Feld hatte einen Durchmesser von mindestens hundert Metern. Es war vollkommen undurchsichtig. Außer seiner ölig schillernden Oberfläche und dem sich darin spiegelnden dämmerungsgrauen Busch konnte man nichts erkennen. Links hinter dem Wall ragte der Umriss von Tschangs Raumschiff über dem schwarzen Buschland empor. Dicht an den Wall geschmiegt schien es diesen zu durchdringen. Und er bemerkte die heißen Triebwerksgase, in denen die dunklen Schemen der Vegetation flimmerten.

Ich fresse meine Stiefel, wenn Lena es nicht fertig brächte, das Ding sofort und auf der Stelle in Gang zu bringen und loszuzischen.

Aber solche Gedanken waren Makulatur, solange sie nicht an die Steuerung kamen.

Sie entfernten sich vom Schiff und gingen einige Meter am Feld entlang. Reno war beeindruckt, obwohl er es nie zugegeben hätte. Ein Feld dieser Klasse in dieser Größe hatte er noch nie gesehen.

Oder doch?

Ja, einmal. Aber das war sehr lange her.

Früher – in einem anderen Leben – hatte er ein Match in einem Hangar ausgetragen, dessen raumwärtige Öffnung durch ein ähnliches Feld geschützt gewesen war. Ein Spiel in den Docks der Hauptstreitkräfte von Hogg in einem hohen Orbit um den Hauptplaneten. Eine ganze Schar von Generälen und hohen Würdenträgern, die hohe Prominenz von Hogg und zugereiste VIPs waren unter den Zuschauern. Die Tore hätten genauso gut geschlossen werden können, aber dann wäre der Effekt, der Nervenkitzel, den man diesem erlesenen Publikum angedeihen lassen wollte, dahin gewesen. Natürlich hatte sich jede Person, auf deren Meinung auch nur das kleinste bisschen Wert gelegt wurde, gebührend beeindruckt gezeigt. Aber nichtsdestotrotz war es reine Prahlerei gewesen, eine Zuschaustellung ihrer technischen Möglichkeiten, ihrer Überlegenheit. Und für ihn und sein Team hatte es ein weiteres Neuro-Extend erfordert und letztlich, wegen der schnellen und unzureichenden Integration, auch beinahe den Sieg gekostet.

Aber seine Zeit beim Spinball war längst vorüber.

Als sie sich dem Wallfeld näherten, begann sich auf dessen Oberfläche ein Portal abzuzeichnen, wurde transparent und gab den Blick ins Innere einer Sicherheitsschleuse frei.

Außerhalb des Walls war die Luft noch erfüllt gewesen vom auffrischenden Wind und seinen fremden Gerüchen, von den Geräuschen ersterbender Tag- und erwachender Nachtaktivität. Im Inneren war alles wie verwandelt: die Kuppel, die das Wallfeld bildete, wurde von einem anderen, sehr fernen Blick in die Galaxis erhellt, von farbig schimmernden Nebeln und gleißend hellen Sternhaufen im Hintergrund, und einem exotischen und überaus beeindruckenden Planetenaufgang im Vordergrund. Der projizierte Planet war erst zur Hälfte aufgegangen, überdeckte aber beinahe zehn Grad am Himmel und setzte mit seinem Schein das Treiben unter der Kuppel effektvoll in Szene.

Auf der entfernten Seite ragte der goldene Rumpf der Kyrie Hyperion durch den Wall. Gestützt auf filigrane gebogene Stelzen sah er aus wie ein abgeschnittener glitzernder Käfer. Der gepfeilte Bug mit seiner gewölbten Pilotenkanzel, der vordere Teil der elegant geschwungenen Tragflächen für den Atmosphärenflug und die schmalen Zylinder der beiden Lifte, die beidseitig am Rumpf angebracht waren, befanden sich diesseits. Jenseits rauchten unsichtbar die Triebwerke.

Auf dem Platz vor dem Raumschiff standen mehrere Dutzend Menschen in Gruppen. Sie unterhielten sich und lachten, aßen und tranken und promenierten zwischen farbenprächtigen Pavillons und Zelten. Girlanden aus Lampions schmückten die Fassaden, bunte Wimpel und Fahnen an Stangen und langen Masten gaben dem Ganzen das Aussehen eines exotischen Basars. Das Treiben wurde untermalt von den fröhlichen Klängen einer Jazz-Kapelle. Hier war eine regelrechte Party im Gange.

Als sie die Wachen am Portal hinter sich gelassen hatten und bereits auf dem Weg an den geschmückten Zelten vorbei zum Raumschiff waren, wurden sie plötzlich von einer schrillen Stimme gestoppt.

“Halt, halt, warten Sie!”

Aus einer Gruppe vor einem der Pavillons hatte sich eine Frau gelöst. Sie war füllig, mit steil aufgetürmten silbernen Locken und wurde von einer bodenlangen Toga umweht, die ihre Proportionen mehr als dürftig verhüllte. Das leichte, durchscheinende Tuch ließ einen ungehinderten Blick auf ihren nackten Körper zu: die vollen wogenden Brüste, die bei jeder Bewegung erzitternden Falten ihres Bauches und die kegelförmigen Beine. Energisch und so schnell es für ihren Stand schicklich war eilte sie auf den Trupp zu – in der einen Hand ein kristallenes Gefäß, aus dem bei jedem Schritt Flüssigkeit schwappte, mit der anderem ihr Gewand raffend.

Die Soldaten sahen sich unschlüssig an.

“Habe ich Sie noch erwischt, Matrose”, schnaufte die dicke Frau völlig außer Atem und blickte einen der Soldaten, den sie für den Anführer hielt, zornig an.

“Frau Tekanawa, lassen Sie uns weiter gehen. Wir sind auf dem Weg zu Herrn Tschang.”

“Werden Sie bloß nicht frech, Matrose”, knurrte sie ihn an. Ihre Brüste reckten sich angriffslustig in die Höhe.

Schien es nicht so, als ob ihre Brustwarzen zu glitzern anfingen? Als ob das, was gerade noch tiefrosa war, jetzt metallisch schimmerte? Reno rieb sich die Augen, und Lena puffte ihn heftig in die Seite.

“Männer und ihr Testosteron induzierter Tunnelblick”, zischte sie.

“Nichts für ungut, aber solche Pilotenoveralls habe ich noch nie gesehen”, flüsterte er zurück. “Aber darum geht es gar nicht. Hast du nicht bemerkt, dass ihre … äh … ihre …”

“Für Sie ist mein Name immer noch Lady Tekanawa DeHogg”, herrschte sie den Söldner an. “Wenn Sie sich das nicht merken können, dann lassen Sie es sich in Ihr … Ihr Implantat drucken.” Das Wort spuckte sie regelrecht aus. “Und außerdem ist Lord Tschang überhaupt nicht mehr hier. Er ist fort, ausgeflogen und kommt erst sehr spät nach Hause. Inzwischen soll ich mich um unsere lieben neuen Gäste kümmern!”

Sie machte eine gezierte Geste mit der Hand und stellte eine unschuldige Miene zur Schau. Das schien den Soldaten kurzzeitig aus dem Konzept zu bringen. Geschickt nutzte Lady Tekanawa den Moment der Verwirrung, um dem Anführer ihr mittlerweile leeres Glas in die Hand zu drücken.

Der runzelte nur die Stirn, unterdrückte jedoch weitere Bemerkungen und konsultierte stattdessen sein Kommgerät.

“Und jetzt zu Ihnen …”

Mit einer erstaunlich behänden Drehung wandte sie den Soldaten den Rücken zu, flocht ihren Arm um Renos und umhüllte ihn mit ihrem betäubend süßen Parfüm.

“… Sie großer und ausgesprochen gut aussehender Kerl. Wie ich höre sind Sie Pirat und sie …”, sie warf einen kurzen, jedoch nicht ungnädigen Blick auf Lena, “… sie ist Ihre kleine Piratenbraut?”

“Ich bin nicht … wir sind keine …”, schnappte Lena aufgebracht.

Lady Tekanawa klimperte mit den Augen und formte entschuldigend einen Kussmund. “Nicht doch, Kleines, das war doch nicht so gemeint. Ich weiß doch, wen ich hier eingefangen habe”, damit blickte sie wieder zu Reno empor. “Sie sind Ritzo, der Recke von Parastar.”

“Mein Name ist Reno, Lady … äh …”

“Sage ich doch”, fuhr sie im Plauderton fort. “Und Sie, Matrose”, sie wandte sich wieder zornfunkelnd den säuerlich dreinblickenden Soldaten zu, “nehmen Sie endlich Ihre Küchenburschen und machen Sie, dass Sie an Ihre … Maschinen kommen … oder was auch immer. Aber halten Sie hier nicht Maulaffen feil.”

Damit zog sie Reno mit sich fort und winkte Lena, ihr zu folgen. Die Soldaten trollten sich murrend.

“Frau Tekanawa, wir müssen mit Herrn Tschang sprechen und vor allem …”

“Despina. Für euch, meine Hübschen, bin ich nur Despina. Wir sind schließlich Freunde, und ihr seid jetzt meine Mitverschwörer gegen diese erbärmliche Meute unsäglich tumber Toren.” Sie klimperte listig mit ihren Augen und ließ dann ein glockenhelles Lachen ertönen.

Fasziniert bemerkte Reno, wie der metallene Glanz ihren Brüsten entwich und diese, statt kampfbereit die Warzen zu recken, ihnen lustig wippend ihr Ziel wiesen.

“Ach jaa”, sang Despina gedehnt, “der Signore Tschang, unser aller zauberischer Zeremonienmeister”, wieder entfuhr ihr vor Entzückung ein klingendes Lachen. “Er ist einfach so verschwunden, stellt euch vor, ohne uns über seine Absichten in Kenntnis zu setzen. So ein alter Geheimniskrämer. Er sollte jedoch bald wieder hier sein! Das einzige, was er uns versprochen hat, ist eine Überraschung. Haach, seine Überraschungen, ihr Süßen”, sie fasste Lenas Arm und zog beide in verschwörerischer Eintracht zu sich heran, “die sind immer von ganz herrlich aufregender Art.”

Ihr massiger Leib zitterte vor Erregung.

“Aber vorher, müsst ihr euch stärken. Also, auf zur Gulaschkanone, ihr seht ja ganz blass aus.”

Das Grüppchen schlenderte auf einen Pavillon zu, der mit Fress-Fähnchen beflaggt war und in dessen Schutz Stewards mit turmhohen Kochmützen herrlich duftende Speisen kredenzten.

“Gibt es eine Möglichkeit, eine Kommverbindung … nach draußen zu machen?” Lena nagte skeptisch an etwas, das aussah wie eine Hähnchenkeule.

“Nach draußen! Was wollt ihr denn draußen? Papperlapapp, schaut euch um”, Despina breitete die Arme aus, “hier ist die Feier.”

In diesem Moment erschollen helle Fanfarenklänge. Die Musik der Kapelle verstummte. Das Partygeplauder und das Lachen erstarben. Alle Aufmerksamkeit war nach Osten gerichtet. Dort, wo vorher der virtuelle Planet über den Horizont gestiegen war, verschwamm die Projektion, das Wallfeld wurde durchsichtig und gab den Blick auf das im Flutlicht schmachtende Buschland frei.

Sechs mächtige Schimmel bahnten sich ihren Weg durch das Gehölz, kraftstrotzend und ungestüm an ihrem Geschirr zerrend. Die Leute reckten die Hälse, Ahs und Ohs waren zu hören. Die aufgeschreckte heimische Fauna keckerte, schrie und brüllte, duckte sich ängstlich oder floh panisch vor den fremden leuchtenden Wesen. Unter wildem Gewieher und mit sichtlicher Anstrengung zogen die Pferde einen glänzenden Streitwagen ins Licht, auf dem ein kleiner Mann stand. Aufrecht, das Kinn stolz erhoben, selbstgefällig lächelnd, hielt er die Zügel lässig in der Linken, hob triumphierend die Rechte und lenkte sein Gespann direkt auf die Versammlung zu. Sein markantes herrisches Portrait wurde auf beide Flanken der Öffnung im Wallfeld projiziert.

Aristoteles Robert Tschang.

Nette Inszenierung, dachte Reno, der zusammen mit Lena und Despina ein wenig abseits dem Schauspiel beiwohnte.

Hinter Tschangs Wagen brach von starken Tauen gezogen noch etwas aus dem Dunkel des Busches in den Kreis der Scheinwerfer: ein riesenhafter Berg aus Fleisch und Horn, drei säulenartige Beine im Dreck, drei schlaff aus der Seite baumelnd. Eine monströse Chimäre teils Büffel, teils Elefant. Staub wirbelte auf, als das Tier auf die trockene Lichtung vor dem Wallfeld gezerrt wurde und nebelte sowohl das Ungetüm, als auch den Streitwagen ein.

Einige Gäste hielten sich geziert Schnupftücher vor Nase und Mund, als der süßliche Geruch frischen Blutes heranzog. Ein Spalier aus Tschangs Soldaten hielt die Menge zurück und bildete eine Gasse bis unter den Scheitel des Wallfeldes.

“Sehr schön”, konstatierte Lena zu Reno gewandt, “jetzt kommt noch Wilderei dazu.”

“Wir werden uns darum kümmern, wenn wir wissen, wie wir hier raus kommen.”

Despina jauchzte “Huuh”, die leuchtenden Augen auf das tote Tier gerichtet.

Als die Pferde den Bereich des Wallfeldes erreichten, wurden ihre Konturen diffus und die Illusion löste sich auf. Ihr Wiehern verlor sich im Aufheulen des E-Grummans von Tschangs Kettenfahrzeug, das hinter dem kaum noch sichtbaren Hologramm des Streitwagens erschien.

Die Menge und die Soldaten wichen zurück, als Tschang aufdrehte und mit erhöhter Geschwindigkeit durch die Gasse brauste, den riesigen Kadaver im Schlepptau. Sein zufriedenes Lachen prangte von den Projektionen, war aber erst zu hören, nachdem das Heulen des Elektrotriebwerks verstummt war.

Beifall und Jubelgeschrei brandete auf, Hochrufe ertönten. Einen Moment sonnte er sich darin, dann hob er die Arme wie ein Dirigent und bat sich Ruhe aus.

Tschang begann mit seiner Rede. Bevor er aber den ersten Satz vollendet hatte, gab es einen scharfen Knall außerhalb der Kegel der Scheinwerfer. Dann wieder einen. Und noch einen! Berstendes Holz und peitschende Äste! Und mit einem Mal fing der Untergrund an zu beben, Teller und Tassen schepperten auf den Tischen. Die Partygäste sahen sich zunächst verwirrt um, und ergriffen dann die Flucht. Da sie allerdings nicht wussten, wohin sie flüchten sollten, hatte das Ganze etwas Regelloses an sich, etwas Verzweifeltes.

Reno und Lena und Despina tanzten mit im Reigen allgemeiner Panik, versuchten aber, nahe an die Innenseite des noch intakten Wallfeldes zu kommen. Dort erschien es ihnen am sichersten – wovor auch immer. Die Soldaten hatten sich unterdessen an der Öffnung des Wallfeldes gesammelt und spähten, die Waffen im Anschlag, angestrengt auf die Wand der hell erleuchteten Blätter und Hölzer. Ein paar machten sich hektisch an einem Feldprojektor zu schaffen und versuchten, die Öffnung wieder zu schließen.

Was Reno zuerst wahrnahm, war eine Walze aus undurchdringlichem Staub und Sand, Steinchen und Holzsplittern. Der Lärm wurde ohrenbetäubend. Dann brach die Stampede aus dem Dickicht, dutzende, hunderte der sechsbeinigen Kolosse, keuchend, mit hängenden Zungen, die weißen weit aufgerissenen Augen stur geradeaus gerichtet, strömten durch die Öffnung und überrannten das Wallinnere.

Im Grunde war der Ort nicht schlecht, den sich Reno, Lena und auch Despina zu ihrem Schutz ausgesucht hatten. Aber bevor die Tiere die Wallprojektoren zertrümmert hatten und so ihrer Falle wieder entkommen konnten, rannten einige von ihnen kreuz und quer durch das Lager, so auch dorthin, wo sich die Gruppe aufhielt.

Die verschmelzenden Schemen riesiger sechsbeiniger Büffel und der betäubende Gestank nach Moschus, Despinas schriller Schrei, Lenas vorgehaltene Pistole, die, neben der seinen, Salven dünner Laserblitze in die Schatten der heranstürmenden Tiere spuckte: die letzten Eindrücke brannten sich wie Schlaglichter in Renos Bewusstsein. Dann waren die Kolosse da. Ihr heißer Atem und der Staub drückten ihm die Kehle zu. Lena wurde zur Seite gestoßen, sie wirbelte herum und ihre Waffe traf Reno an der Schläfe.

Er nahm noch wahr, wie die kräftigen Hufen neben seinem Kopf aufschlugen, dann schwanden ihm die Sinne.

zur Fortsetzung …

zur Kapitelübersicht …

Copyright © 2012 by Michael Bahner

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Chet Morrow und seine Begleiter sind auf dem Weg zu der Heimatwelt der Makis. Da das Transmittersystem der Außerirdischen eine begrenzte Sprungweite hat, müssen die Menschen und die sie begleitenden Makis immer wieder Zwischenstation auf teilweise mehr oder weniger unwirtlichen Welten einlegen. Und so kommt es, wie es kommen muss – sie stranden auf einer Eiswelt!!!

Ohne technische Hilfsmittel und die Möglichkeit, über Funk Hilfe anzufordern, scheinen sie dem Tode nahe – aber dann treffen sie auf einen ebenfalls Gestrandeten. Dieser Sternenmischling hilft ihnen nach anfänglicher Zurückhaltung und für Chet Morrow eröffnet sich ein neues Kapitel in der Geschichte menschlicher Zusammenarbeit.

Sollte die Geschichte dieser Mischlinge und die Erkenntnis daraus der Menschheit eine neue Richtung aufzeigen…?

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18 Comments

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  1. Im Überschriftenkasten steht noch immer: „Kapitel 2“

    Bin schon ganz gespannt aufs Lesen! 😀

  2. Du bist wieder mal viiiiel zu schnell 😉

  3. Ach ja, den Buchtext habe ich von der Verlagsseite und nicht von Buchhandel.de. Da gab’s keinen. Ich hoffe, das ist ok.

    Uuuund ich muss noch ein paar kleine Formatierungen vornehmen 😉

  4. Habe ich dann auch gemerkt! 😉

  5. Echt geiles Titelbild vom Buchtipp, gefällt mir sehr gut! 😀

  6. Michael Bahner sagt: Ach ja, den Buchtext habe ich von der Verlagsseite und nicht von Buchhandel.de. Da gab’s keinen. Ich hoffe, das ist ok.

    DH: Na klar. Bin mal gespannt, was Herr Mohlberg sagen wird, wenn ich nach Verlosungsexemplaren frage. 😉

  7. @ Detlef

    Ich denke, du warst ganz gespannt aufs Lesen. Hast du jetzt schon? Die Geschichte ist doch kaum 2 Kilometer lang 😉

  8. Ich finde den Beitrag spannend, obwohl ich zugeben muß, dass ich manche Sachen nicht so ganz verstehe, das liegt aber wohl mehr an meiner Person, denn ich bin wohl nicht so auf dem neuesten Stand was SciFi angeht.

  9. Hallo Irene,

    manche Sachen habe ich erfunden ;-), andere – hoffte ich – ergeben sich aus dem Kontext.

    Spinball gibt’s natürlich (noch) nicht. In einer späteren Folge wollte ich das noch näher erklären, wenn es relevant wird. Ich fand die Idee ganz witzig, ein Ballspiel in einer rotierenden Arena im schwerelosen Raum zu veranstalten. (Muss schwierig sein, die Bahnkurven vorauszusehen. „Rotierend“ hatte ich noch nicht erwähnt, ist aber im Moment auch nicht wichtig.)

    Und z.B. das Wallfeld wird woanders Schutzschirm, Schutzfeld o.ä. genannt.

    Aber schreibe ruhig, was du nicht verstehst … muss ja nicht an dir liegen, kann auch meine „Betriebsblindheit“ sein ;-).

  10. Gabs es nicht schon mal einen SF-Film mit so einem ähnlichen Spiel?

  11. Mir fällt keiner ein, aber ich kenne auch nicht alle.

  12. Und Michael ist ja im Urlaub und wird sich bestimmt auch wundern, wenn er zurück ist und dann bemerkt, dass er gewonnen hat. 😉

  13. Christa Kuczinski

    😉

  14. Hier gibt es leider keinen Fortsetzunglink, warum nicht?

  15. Vergessen 🙁 Jetzt ist der Link drin.

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