PUSH THE BUTTON … Leseprobe zu “Black Ice – Die Odyssee von Spacetrooper Beronice Savoy”, Science-Fiction Roman von Werner Karl
Erstellt von Galaxykarl am Samstag 1. Oktober 2011
PUSH THE BUTTON …
Leseprobe aus “Black Ice – Die Odyssee von Spacetrooper Beronice Savoy”
Science-Fiction Roman
von
Werner Karl
Koma Eins
Nur Sekunden, bevor die Wolke aus mindestens 200 Giftstacheln in ihr Fleisch schoss, drosch Beronice mit zusammengebissenen Zähnen auf den Knopf …
Koma Zwei (im Roman nachzulesen
)
Koma Drei
… nur um sofort nach Luft zu japsen. Aber unter Wasser ist das eine schlechte Idee. Beronice schluckte eiskaltes Wasser und augenblicklich stieg Panik in ihr hoch.
Ich muss an die Oberfläche!
Sie würgte den Schluck Salzwasser mühsam hinunter und noch bevor sie mit Schwimmbewegungen beginnen konnte, kroch die Kälte in ihren Körper.
Ich habe weniger als drei Minuten, dann wird die Kälte meine Muskeln erlahmen lassen.
Nur ein winziger Teil ihres Geistes beschäftigte sich mit der Tatsache, dass sie eben noch vor einem Sandsturm und einer Herde wildgewordener Viecher geflohen war. Der größte Teil ihres Verstandes konzentrierte sich auf die optimale Körperbewegung. Der Anflug von Panik verschwand und beinahe hätte sie verächtlich gegrinst. Ausholen, Arme, Beine. Sie blinzelte und ihre Augen nahmen über ihr helles Licht wahr.
So tief bin ich Gott sei Dank nicht. Ich kann es schaffen.
Ausholen, Arme, Beine. Die Kleidung und das Wenige an Ausrüstung, dass sie bei sich trug, zerrte an ihr. Doch ihre starken Muskeln waren dem Zug nach unten in die schwarze Finsternis überlegen.
Ich komme voran.
Sie hielt sich nicht damit auf, nach irgendwelchen Meerestieren Ausschau zu halten. Und wenn welche da wären, könnte sie es ohnehin nicht verhindern. Ausholen, Arme, Beine. Das Wasser hatte eine seltsame weißlich-trübe Farbe, wie Eierschaum mit einer Spur zu viel Eigelb darin. Nur unbewusst registrierte sie, dass sie langsamer aufstieg, als sie bei anderen, früheren Tauchgängen geschafft hatte. Das Wasser fühlte sich seltsam zäh an.
Na schön, wieder ´ne tolle Idee der Ausbilder. Aber mich macht ihr nicht fertig. Mit solchen Kinkerlitzchen nicht!
Beronice wäre in einem irdischen Meer aus dem Wasser geschossen, wie ein Korken aus der Sektflasche. Aber dieses Wasser hatte allem Anschein nach die Absicht, sie nicht mehr loszulassen. Wie ein lebendiger Körper hing es an ihr und nur die trainierte Kämpferin in ihr verhinderte, dass sie sich in ihr Schicksal ergab. Ein schwacher, aber nichtsdestotrotz eiskalter Wind ließ das Wasser in verhaltenen Wellen schwappen. Sie stabilisierte ihre Schwimmbewegungen und tanzte auf den Wellen wie besagter Sektkorken.
Das Zeug mag zäh sein, dafür trägt es aber weitaus besser als normales Meereswasser.
Sie reduzierte ihre Bewegungen auf ein Mindestmaß und unterdrückte den erneut aufkommenden Würgreiz.
Irgend etwas ist in der Brühe, dass mich zum Kotzen bringt.
Kaum hatte sie den Gedanken zu Ende gedacht, als es auch schon aus ihr hervorbrach. Ein Viertel Liter gelblich-trüber Flüssigkeit spritzte aus ihrem Mund und schwamm für wenige Sekunden auf dem taumelnden Wasser, bevor es sich mit dem Meer vermischte. Beronice spuckte noch zwei, drei Mal hinterher und schüttelte sich. Ihr war eiskalt, aber es war auszuhalten und auch ihre Muskeln schienen nicht so rasch auszukühlen, wie sie das noch vor wenigen Augenblicken befürchtet hatte. Sie war viel zu sehr Profi, als dass sie diesem Umstand auch nur eine weitere Sekunde Nachdenkens geopfert hätte.
Sie trat Wasser und versuchte zwischen den einzelnen Wellenbergen die nähere und mittlere Entfernung abzusuchen. Weitere Ausblicke blieben ihr verwehrt, denn die Luft unterschied sich nur in Nuancen von der Farbe des Wassers. Es war ihr unmöglich, den Horizont auszumachen. Nach dem vierten Stoß ihrer Beine, die immer schwerer wurden und sie nur mühselig ihre Kreisbewegung vollziehen ließen, sah sie einen dunklen Fleck vor sich.
Vielleicht drei Kilometer, vielleicht auch ein wenig mehr, dachte sie und begann unverzüglich, auf den Fleck zuzuschwimmen. Egal, was es war, es war besser als endloses Wasser und Kälte.
Beronice würde aus der Luft betrachtet einen seltsamen Anblick bieten. Eine zappelnde schwarzhäutige Frau in ebensolche schwarze Kleidung gehüllt. Das Meer kontrastierte hart mit ihr und jede ihrer Schwimmzüge drückte einen eisernen Willen aus, der das anhängliche Wasser mit Verachtung strafte. Zug um Zug arbeitete sie sich auf den Fleck zu, der langsam Konturen annahm, die sie jedoch noch nicht optisch auflösen konnte.
Sie hatte etwa die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht, als sie einen zweiten Fleck im Wasser wahrnahm. Ohne in ihren Bewegungen innezuhalten, versuchte sie, den deutlich kleineren Fleck zu betrachten.
Noch ein Prüfling?
Sie glaubte, so etwas wie einen Kopf und ab und an auch Hände und Arme zu erblicken, war sich aber nicht sicher. Die Entfernung zu ihr betrug mindestens 500 Meter und die vermutete andere Person hielt ebenfalls auf den großen Fleck zu, der sich jetzt als große Insel oder Spitze einer Landzunge aus dem trüben Dunst schälte.
Sie nahm ihre ganzen Kräfte zusammen und steigerte ihr Tempo.
Egal, was es ist, ich muss zuerst an Land! Die Prüfer werden kaum einen Rettungsschwimmer in diese Phase eingebaut haben, nur um mir das Leben leichter zu machen. Also ist es etwas, was mich entweder behindert, bedroht oder töten kann.
Als wollte ihr das Schicksal Recht geben, tauchte der Kopf ein wenig näher zu ihr und dem Land auf. Sie konnte für einen Moment einen guten Blick erhaschen und hatte augenblicklich ihren unfreiwilligen Schwimmpartner identifiziert.
Ein Plagajo!
„Scheiße“, fluchte sie und wurde für den geöffneten Mund mit einem erneuten Schluck Wasser belohnt, den sie aber sofort wieder ausspuckte. Für eine Sekunde überlegte sie, ob sie die hinderliche Kleidung – zumindest den Iso-Umhang – ausziehen sollte, damit sie schneller schwimmen konnte, entschied sich aber dagegen.
Zu ihrem Glück waren die Plagajos schlechte Schwimmer. An Land allerdings waren sie eine einzige Plage, was den ersten Teil ihrer menschlichen Bezeichnung erklärte. Die letzten drei Buchstaben standen für einen markerschütternden Laut, den sie bevorzugter Weise dann ausstießen, wenn sie angriffen. Und Plagajos griffen immer an.
Scheinbar hatte sie das halbintelligente Lebewesen noch nicht entdeckt, denn Beronice konnte zwischen ihrem eigenen Auf und Ab den Plagajo stur auf das Ufer zuhalten sehen. Er – es war der Größe nach zu urteilen ein männliches Exemplar – schwamm ein wenig schräg zu ihrer gedachten Linie. Offensichtlich hatte er sich für eine näher zu ihm ragende Spitze des Landes entschieden. Egal wie schnell sie schwamm. Der Plagajo würde vor ihr an Land gehen.
Beronice fluchte erneut – diesmal stumm – und konzentrierte sich auf perfekte Schwimmzüge und kräfteschonende Bewegungen. Wenn sie schon nicht als Erste das Ziel erreichen konnte, dann wollte sie wenigstens so viel Kraft behalten, wie es nur ging. Sie spürte, wie ihr Energievorrat rapide abnahm. Während sie die erfreulich kürzer werdende Distanz zum Land in Angriff nahm, erinnerte sie sich an diesen Teil ihrer Extraterrestrier-Schulung. Major Tyler Palmwoods nervende Stimme schien mit einem Mal in ihrem Kopf aufzutauchen.
„Ladies und Gentlemen, Mitglieder des 45.Batallions. Sie werden nun eine Spezies kennenlernen, von der Sie sich bald wünschen, nie von ihr gehört zu haben. Die gute Nachricht zuerst: Die Viecher sind nicht besonders intelligent und daher dürfte es hoffentlich noch einige 100.000 Jahre dauern, bis sie von selbst Raumfahrt entwickeln könnten und uns auch im All eine Plage werden. Ende des guten Teils.“
Er hatte an dieser Stelle ein wölfisches Grinsen gezeigt, dass von denjenigen, die ihn noch nicht kannten, falsch ausgelegt wurde. So als hätte er einen Scherz gemacht. Einige hatten tatsächlich gelacht, sei es, aus echter Belustigung, sei es, um ihn anzuschleimen oder einfach aus Nervosität. Major Palmwood ortete diese Rekruten mit einer Präzision, die einem modernen Radar alle Ehre gemacht hätte.
„Sie glauben, ich scherze?“ Zum Grinsen gesellte sich ein Fletschen seiner Zähne und mit langsamen Bewegungen knöpfte er sein Uniformhemd auf und schob das Funktions-Shirt nach oben. Die wenigen Lacher verstummten und es wurde mucksmäuschenstill im Saal. Die gesamte Brust sah aus, als wenn man ein Stück Fleisch durch einen Häcksler gejagt hätte. Anstelle von kräftigen Muskeln, die der Major am Rest seines Körpers im Überfluss besaß, kreuzten sich Narben und Wucherungen in einem chaotischen Muster von Halsansatz bis hinunter zum Gürtel. Mit einem Augenbefehl aktivierte er eine Video-Sequenz und auf dem zehn Quadratmeter großen 3D-Projektor erschien ein wackelndes Bild.
„Verzeihen Sie die schlechte Bildqualität, aber der Kamerad, dessen Helmkamera diese Aufnahmen machten, hatte anderes zu tun, als uns saubere Bilder zu liefern. Hinter ihm und mir war ein Plagajo her. Ein einziger.“ Er machte eine Pause und knöpfte sein Hemd wieder zu. „Am Beginn der Mission waren wir zu acht, am Ende war ich allein. Der Plagajo hat meine ganze Gruppe aufgerieben. Und das in weniger als zehn Minuten. Also: Ich rate Ihnen jetzt hübsch aufzupassen. Denn wenn Sie so einem Kerl begegnen, könnte es durchaus Ihr letzter Tag in diesem Universum sein …“
Er hatte unsere Aufmerksamkeit, erinnerte sich Beronice und hörte in einiger Entfernung einen verhaltenen Schrei.
„Aiiiijjoooo.“
Das Miststück hat es geschafft.
Beronice grinste ebenfalls grimmig und nicht wenig erleichtert, als ihre Beine endlich auf Widerstand stießen. Sofort ging sie in geduckte Haltung und blieb ganz flach an der Wasseroberfläche. Nach fünfzehn Metern hatte sie die schwache Dünung hinter sich gebracht und rannte immer noch geduckt auf eine Gruppe bernsteinfarbener Felsbrocken zu, die wie glatt poliert zu Hunderten den Strand säumten.
Sie warf sich zwischen drei größere Steine und gestattete sich ein Aufatmen. Mit hastigen Bewegungen legte sie alles Überflüssige an Kleidung ab. Nur noch mit der Funktionsunterwäsche und ihren wenigen Waffen ausgestattet, erlaubte sie sich eine halbe Minute Entspannung. In rasender Eile rieb sie ihren Körper mit dem Sand trocken. Es war ihr egal, dass winzige Steinchen ihre Haut ritzten. Hauptsache die Reibung trocknete sie und gab ihr ein wenig Wärme zurück. Als sie die hektische Prozedur beendet hatte, hatte sie auch ihren Atem wieder unter Kontrolle.
Danke Major. Sie waren zwar ein eiskaltes Arschloch, aber ein verdammt guter Ausbilder.
Millimeter für Millimeter schob sie ihren Kopf nach oben und hielt nach dem Plagajo Ausschau. Sie musste nicht lange suchen, denn er stand halb aufgerichtet fast genau an der Stelle, an der er an Land gegangen war.
Von seinem langen dunkelbraunen Fell tropfte immer noch das Wasser. Auch er schien ein wenig mitgenommen zu sein. Schwimmen war eben nicht seine Stärke. Wie ein Hund schüttelte er sich und die dicken Tropfen stoben wie eine Wolke nach allen Seiten. Er richtete sich vollends auf und Beronice bewunderte die Geschmeidigkeit des Lebewesens.
Warum schafft Gott einen drei Meter großen Haufen Muskeln, bis in die Haarspitzen vollgepumpt mit Aggressivität und Hunger?
Plagajos hatten immer Hunger. Es gab eigentlich wenig, was sie anderes taten, als jagen und fressen. Und auch jetzt schnüffelte es in der ihm unbekannten Luft auf der Suche nach Beute.
Was hatte Major Palmwood gesagt?
„Plagajos treffen wir auf vielen Planeten der Klasse M an, also leider genau der Art von Planeten, die auch für uns interessant ist. Wir wissen nicht, wie die Plagajos dort hingekommen sind. Aber die Tatsache, dass sie sich an die jeweiligen vorherrschenden Umweltbedingungen minimal angepasst haben, spricht meiner Meinung nach dafür, dass sie schon lange dort ausgesetzt oder angesiedelt wurden. Unsere Exo-Biologen streiten immer noch darüber, ob diese geringe Anpassung ein Zeichen für relativ kurze Verweildauer oder mangelnde Fähigkeiten darstellt. Ich – wie gesagt – bin der Meinung, dass die Plagajos viel zu perfekte Jäger sind, als dass sie es noch nötig hätten, sich groß zu verändern.“
An dieser Stelle hatte sich Beronice gemeldet und eine Frage gestellt.
„Trooper Beronice Savoy, Sir. Major, eine Frage bitte. Gibt es Hinweise darauf, wer dafür verantwortlich ist, dass die Plagajos nicht nur auf ihrem Heimatplaneten leben? Und warum wurden sie im All verteilt?“
„Gute Frage, Trooper Savoy. Zunächst einmal wissen wir nicht, von welchem Planeten sie stammen. Und wer sie ausgesetzt hat? Nun, auch das wissen wir nicht. Aber warum sollte man einen perfekten Jäger in eine andere Umwelt verfrachten? Zumal es auf allen Planeten – ich betone: auf allen -, wo wir bisher Plagajos antrafen, keine Wesen über ihnen in der Nahrungskette gibt. Nicht mehr.“
Er sah trotz der Entfernung von seinem Pult zu ihr sie mit einem Blick an, dass sie sich fühlte wie ein Pantoffeltierchen unter einem Mikroskop.
„Wenn ich einen Eid darauf ablegen müsste, wem ich diese Schandtat zutraue, dann fallen mir nur die Mazzar ein, Soldat. Sie machen sich einen Spaß daraus, andere erdähnliche Planeten mit dieser Pest zu infizieren. Und wenn die Plagajos alles gefährliche Getier – oder auch intelligentes Leben – gefressen haben, kommen die Mazzar und nehmen sich den Planeten. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Einen Beweis kann ich ihnen leider nicht liefern. Denn schließlich stehen wir im Krieg mit den Mazzar und wir haben keinen Zugang zu auch nur einem ihrer Planeten. Noch nicht.“
Bei den letzten beiden Worten hatte sein Blick einen Ausdruck angenommen, der Beronice einen Schauder über den Rücken laufen ließ. Sie hätte schwören können, dass in diesen beiden Worten ein ganzer Plan steckte. Und mit einer an ihre tiefsten Urinstinkte gemahnenden Ahnung, hatte sie gespürt, dass sie ein Teil dieses Planes war.
Beronice schüttelte den Kopf und vertrieb die Erinnerung.
Der Plagajo hatte sich in Bewegung gesetzt.
Und zwar genau in ihre Richtung.
Er schritt auf seinen Hinterbeinen langsam aber zielstrebig vorwärts und schnüffelte ununterbrochen in der Luft.
Beronice sog ihrerseits die Luft ein und versuchte zu ermitteln, ob sie irgendeinen verräterischen Duft von sich gab. Aber außer dem Geruch nach Salzwasser und irgendeiner Alge, die sie sich gemeinsam mit dem Sand auf die Haut gerieben hatte, roch sie nichts. Ihr Blick blieb an den winzigen Kratzern hängen, die ihr die kleinen Muschel- und Steinsplitter zugefügt hatten.
Verdammt! Kann das Mistvieh selbst diese winzigen Spuren Blut riechen? Auf diese Entfernung?
Sie machte sich nicht die Mühe, weiter darüber nachzudenken, sondern zog ihren Pulser. Das Magazin zeigte ein Viertel der Ladekapazität an.
Das sind 80 Bolzen.
Gerade als sie die Waffe überprüfte, stockte ihr das Blut in den Adern. Das Display zeigte zwar ordnungsgemäß den Ladestand an, doch eine zweite, weniger erfreuliche Botschaft auf dem winzigen Bildschirm ließ Beronice heiße Adrenalinschübe durch den Körper schießen.
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„Was zur Hölle …“, entfuhr es ihr laut und vor Wut hätte sie sich beinahe auf die Zunge gebissen. Ihr Kopf schoss für den Bruchteil einer Sekunde über den Rand des Bernsteinfelsens hinter dem sie lag.
Der Plagajo sah genau in ihre Richtung.
Natürlich hat das Vieh mich gehört!
Sie wusste nicht, ob auch er sie gesehen hatte, aber so dumm war er nun auch wieder nicht, dass er den dünnen Blutgeruch und das vage Geräusch nicht miteinander in Verbindung hätte bringen können.
Wieder reagierte sie mehr im Reflex, als durch Überlegung. Ihre Hände zerlegten innerhalb von fünf Sekunden die Waffe.
Viel kann nicht sein, überlegte sie fieberhaft und gleichzeitig spitzte sie die Ohren, ob der Plagajo schon auf sie zuraste. Aber noch blieb es still am Strand.
Ein Pulser ist viel zu gut konstruiert, als dass ihm das bisschen Salzwasser und Sand den Garaus hätte machen können.
Sie zwang sich, die Waffe zu inspizieren und nicht nach dem Plagajo Ausschau zu halten. Der erste Blick in den Lauf zeigte ihr sofort das Malheur. Das seltsam zähe Meereswasser hatte mit den Algen eine Sülze gebildet, die wie Kaugummi im Lauf festsaß. Schweiß trat ihr trotz der Kälte aus allen Poren.
Mit dem kleinen Finger stieß sie von hinten durch den Lauf und vorne quoll ein wenig von der Masse heraus. Sie schnappte mit zwei Fingern das heraushängende Ende und zog daran. Das Stück dehnte sich in die Länge und weigerte sich aus dem Lauf zu kommen. Sie zog stärker und mit einem leisen schmatzenden Geräusch schnalzte der Fremdkörper aus dem Lauf.
Ein Kontrollblick in den Lauf und rasend arbeitende Hände, die nach den Einzelteilen griffen, waren eine Sache von Augenblicken. Und sie hatte jetzt keine Zeit mehr, denn ihre Ohren meldeten kräftige Schritte im Sand. Scheinbar war sich der Plagajo seiner Sache nicht sicher, sonst wäre er längst in einen Spurt verfallen und würde im vollen Lauf auf sie zustürzen.
Sie hatte alle Teile wieder zusammen, als sie in tausendfach gewohnter Härte das Magazin mit einem Schlag in die Halterung donnerte.
Das kann er nicht überhört haben!, fluchte sie über sich selbst.
Nach dem Hitzeschub des Adrenalins erfasste sie nun eiskalte Berechnung. Ihr Gesicht gefror förmlich zu einer starren Maske.
Und jetzt schien auf einmal die Zeit stillzustehen.
Beronice kam es vor, als würde sie bis zum Hals in zähem Schleim stecken, als das grüne Licht der Waffe endlich aufleuchtete und sie sich gleichzeitig in eine bessere Position aufrichtete. Der fadendünne rote Strahl der Zielerfassung, den sie nur in ihrem HUD sehen konnte, wanderte scheinbar wie in Zeitlupe auf den Plagajo zu.
„Aaaaaiiijjoooo!“, drang sein Angriffssignal lang gezogen durch ihre Gehirnwindungen und auch der mathematische Teil ihres Hirns schien mit angezogener Handbremse zu arbeiten.
Bei durchgedrücktem Abzug und Dauerfeuer ist das Magazin in Sekunden leer! Wenn ich ihn dabei verfehle, war´s das. Wenn ich auf Einzelfeuer stelle, habe ich mehr Zeit zum Zielen.
Und er mehr Zeit, mich zu erwischen!
Sie traf eine Entscheidung.
Und plötzlich begann die Zeit wieder schneller zu laufen, nach ihrem Gefühl jetzt aber um das Zehnfache beschleunigt.
Ihr Gegner hatte sich auf alle vier Extremitäten herabgelassen und schoss über den Sand, als wollte er einen neuen Rekord in Menschenjagd aufstellen.
Beronice jagte einen Bolzen nach dem anderen aus dem Lauf und dort wo sie einschlugen, detonierte der Strand in einer feuerroten Fontäne, durchsetzt mit Hunderttausenden Steinsplittern, Sandkörnern und Dutzenden in blutige Fetzen zerspritzende Kleinlebewesen.
Doch der Plagajo war nicht umsonst ein gefürchteter Gegner. Er wich jedem der Bolzen aus, manchmal nur um Millimeter. Und er kam in Windeseile näher. Er hatte längst die halbe Strecke von seiner ursprünglichen Position zu ihrer überwunden.
250 Meter in weniger als zehn Sekunden!
Beronice konnte sehen, dass mehr als ein Bolzen durch sein Fell pfiff, aber nicht einmal konnte sie einen Treffer landen. Ihr Verstand teilte sich auf: der eine Teil zählte mit nüchterner Klarheit die abgegebenen Schüsse, der andere suchte nach Alternativen zu ihrer aktuellen Kampfmethode.
Doch den Spitznamen Black Ice trug Beronice nicht ohne Grund. Ihr blieb schlichtweg keine Zeit mehr, sich etwas anderes einfallen zu lassen, als den Plagajo abzuknallen. Also blieb sie ruhig stehen, ja, sie stoppte für zwei fürchterlich lange Sekunden den Beschuss und verwirrte damit den Angreifer.
Und prompt machte er einen Fehler.
Einen einzigen.
Aber Beronice genügte er.
Der Brocken aus Muskeln, Zähnen und eisenharten Knochen behielt für diese zwei Sekunden seine Richtung bei. Schnurgerade fegte er über den Strand.
80 Meter.
Drei letzte Sekunden.
Mit unheimlicher Ruhe zog Beronice den Abzug durch. In rasend schneller Folge schickte sie dem Plagajo fünf Pulserbolzen in die Brust. Schon die erste riss den Muskelberg auseinander wie ein Kind ein Weihnachtspaket. Die nachfolgenden verwandelten den Killer in einen fliegenden Berg aus Blut und Fleisch.
Beronice hatte sich nach dem letzten Schuss zu Boden geworfen, da der Plagajo selbst trotz seiner tödlichen Verletzung sie durch seinen Schwung erreichen würde. Sie wollte nicht von ihm erschlagen oder von seinen messerscharfen Klauen aufgeschlitzt werden. Sie lag kaum am Boden, als das tote Wesen schon über sie hinwegschleuderte.
Mehr aus Gewohnheit rannte sie hinter den nächsten Bernsteinfelsen in neue Deckung und blieb dort liegen. Trotz aller Coolness ging ihr Atem wie eine überbeanspruchte Pumpe. Ihr Blick fiel auf die Ladeanzeige des Pulsers.
Null. Bitte wechseln Sie das Magazin!
„Du machst mir Spaß. Woher soll ich hier ein neues Magazin hernehmen?“
Beronice richtete sich nach wenigen Sekunden auf und lugte um den Felsen herum. Der Plagajo bildete einen blutüberströmten unförmigen Haufen, für den sich scheinbar schon die ersten Interessenten einfanden. Der Sand bewegte sich und kleine blaugrüne Krabben marschierten auf den Leichnam zu.
„Na dann Mahlzeit, Freunde. Lasst es euch schmecken.“
Doch das Schicksal war hier noch nicht fertig mit der Frau. Wie um sie zu verspotten, sah sie hinter den Felsen zum Waldrand hin eine Steinsäule aufragen. Und auf der Mitte der etwa einen Meter hohen Säule leuchtete ein fluoreszierender Button. Einen krasseren Anachronismus konnte es an diesem Strand nicht geben.
Beronice warf noch einen Blick auf die Krabbenmahlzeit, dann schlenderte sie mit dem leeren Pulser in der Hand auf den Button zu.
Als sie ihn erreichte und ein wenig ratlos um sich blickte, sah sie im Meer Bewegung.
Mehr als dreißig Plagajos schwammen direkt auf sie zu.
Nur für eine Sekunde sah sie auf die leere Waffe, dann ließ sie sie fallen.
Push the button before you get killed!
„Ihr könnt mich mal!“, sagte sie und drückte auf den Knopf.
******
„Sie ist gut“, sagte der Ausbilder.
„Sind Sie sicher?“ Misstrauisch beäugte der Politiker die Anzeige der absolvierten Durchläufe. „Sie wäre jedes Mal gestorben, wenn sie den Korrekturbutton nicht gedrückt hätte.“
Der Ausbilder lächelte den Mann mitleidig an.
„Sie ist die Beste. Ich kann mich nicht erinnern, während meiner Dienstzeit einen besseren Soldaten die Tests durchlaufen zu sehen. Sie ist die Beste“, betonte er erneut.
„Aber sie ist immer in eine Situation geraten, in der ihr nur der Button den Hals rettete. In wirklichen Kampfsituationen wäre sie gestorben“, beharrte der Politiker und das Unverständnis ob des Lobes des Militärs verstärkte sein Misstrauen.
„Der Sinn der Tests ist nicht, die Prüfungen zu überleben …“
„Nein?“, unterbrach der andere und so langsam wurde der Drillsergeant ärgerlich.
„… sondern zu sehen, wie lange jemand in den einzelnen Situationen überlebt. Ein Soldat soll sich mit dem Gedanken an seinen Tod beschäftigen … und ihn akzeptieren und nicht daran verzweifeln. Solange er die ihm gestellte Aufgabe erfüllt. Hier ist es der Button und damit das nächste Level. Darüber hinaus zählt die Tatsache, dass der Proband kurz vor seinem unvermeindlichen Tod den Korrekturbutton überhaupt findet und betätigt. Bevor er stirbt. Dazu kommt noch die Kleinigkeit, dass der Proband in jeder Stufe – in jeder – seinen Beinahetod und sein scheinbares Versagen bei vollen Bewusstsein erlebt … und sich in der nächsten Stufe dessen auch vollends bewusst ist!“
So langsam dämmerte es dem Politiker.
„Es geht also nicht in erster Linie um militärisches Geschick …“
„Nein.“
„… sondern um psychische Robustheit. Kämpferwillen. Siegeswillen“ Er machte eine winzige Pause. „Um jeden Preis. Auch den seines eigenen Lebens.“
„Genau. Die Prüfungen sind so angelegt, dass niemand ein Level bis zum Ende übersteht. Das scheinbare Versagen, die Akzeptanz des möglichen eigenen Todes und dem Festhalten der Erfüllung eines gestecktes Zieles, sie sind der eigentliche Prüfstein.“
Beide schwiegen für lange Zeit und beobachteten, wie Beronice sich dem Ende dieses Level näherte. Eine Spionagekamera, nicht größer als eine Fliege, lieferte eine Nahaufnahme ihres Gesichtes: Konzentriert, erschöpft ja, aber mit ungebrochenem Willen, eiskalt.
Der Politiker bewegte sich verhalten und der Ausbilder war sich sicher, dass dem Mann gerade ein Schauer über den Rücken lief.
„Wie sagten Sie, sei ihr Spitzname in der Truppe?“
„Black Ice.“
„Ich verstehe.“ Er nickte und ihm war anzusehen, dass er für die Frau gleichermaßen Respekt und Mitleid empfand.
„OK, wir nehmen sie.“
Copyright © 2011 by Werner Karl
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Odyssee
Übersetzt von Voß, Johann Heinrich
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Erscheinungsdatum : 30.06.2010
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Die “Odyssee” ist eines der ältesten Meisterwerke der Weltliteratur und ihr Name längst zum geflügelten Wort avanciert. Erzählt wird die zehnjährige Irrfahrt des tapferen und schlauen Königs Odysseus, die im kleinasiatischen Troja beginnt und nach zahllosen gefahrvollen Abenteuern mit seiner Heimkehr nach Ithaka endet. In einem grandiosen Finale befreit er seine mutige und treue Gattin Penelope aus den Fängen ihrer aufdringlichen Freier und feiert das Wiedersehen mit seinem Sohn Telemachos.
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Samstag 1. Oktober 2011 um 19:31
Hallo Günni,
meine Leseprobe aus “Black Ice” tärgt den Story-Titel “Push the button …”. Soll also als Beitrag zu den Korrekturbutton-Stories betrachtet werden. Detlef sagt, da gäbe es ein Bildchen daüf. Kannst du das bitte bei Gelegenheit reinfummeln?
Vielen Dank und schönes (lange) Wochenende noch
mgg
galaxykarl
Samstag 1. Oktober 2011 um 19:52
Ach ja, das Fehlerteufelchen …
Schon wieder in der Nachschau 4 Tippfehler gefunden. Nun ja, für eine Leseprobe ist es OK; bevor das Ding irgendwann in Druck geht, mach ich noch eine Überarbeitung … dann noch eine … dann noch eine … und nach der 10. könnt´s einigermaßen passabel sein (seufz).
Das Leben eines Korinthenkackers ist nicht leicht, glaubt mir.
mgg
galaxykarl
Samstag 1. Oktober 2011 um 20:01
Besser als das Leben eines Kackvogels!
Samstag 1. Oktober 2011 um 20:02
Die Fehler kannst du ja korrigieren, solange du nichts am Überschriftenkopf änderst!
Samstag 1. Oktober 2011 um 20:39
Nicht übel für einen Korinthenkacker
Lieben Gruß
Ariana
Sonntag 2. Oktober 2011 um 02:01
“Science-Ficttion Roman von Werner Karl” – Hier ist ja wohl ein “t” zuviel, oder Herr Autor?
Sonntag 2. Oktober 2011 um 02:09
Habe den Fehler beseitigt, Frau Nachbarin!
Sonntag 2. Oktober 2011 um 08:49
Stimmt Martina, ich sollte aufhören mit Sonnenbrille zu schreiben. Aber wenn ich auf der Terrasse sitze, scheint mir immer die Sonne ins Gesicht; dreh ich mich um, seh ich den Monitor nicht mehr. Nehm´ ich ´nen Sonnenschirm, werd´ ich nicht braun. Wie man´s macht, ist es verkehrt.
Aber sag doch mal was zur Story selbst, deine Meinung interessiert mich doch.
mgg
galaxykarl
Sonntag 2. Oktober 2011 um 09:27
[...] Black Ice – Die Odyssee von Spacetrooper Beronice Savoy, Science-Fiction-Roman (in Arbeit) Leseprobe “Push the button …” siehe Rubrik Storys Danger Zone, Science-Fiction-Stories, Copyright © 1999-2010 als Ebook, 2010: ISBN [...]
Sonntag 2. Oktober 2011 um 21:47
Hier fehlt ein “es”:
Nur unbewusst registrierte sie, dass sie langsamer aufstieg, als sie (ES) bei anderen, früheren Tauchgängen geschafft hatte. Das Wasser fühlte sich seltsam zäh an.
Hier besser ein “e”:
Beronice würde aus der Luft betrachtet einen seltsamen Anblick bieten. Eine zappelnde schwarzhäutige Frau in ebensolch(E) schwarze Kleidung gehüllt.
Hier würde ich kein Komma setzen:
Sie hatte etwa die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht(,) als sie einen zweiten Fleck im Wasser wahrnahm.
Ansonsten finde ich die Leseprobe klasse, sie hat Dampf und Geschwindigkeit, einige Allgemeinplätze mehr hätte ich ebenso umschifft, wie du das erfreulicherweise schon erledigt hast, aber an sich finde ich das Ergebnis hervorragend! Sehr gut!
Sonntag 2. Oktober 2011 um 22:11
Die Leseprobe klingt interessant. Wenn der Rest des Buches auch so ist, ist es direkt lesenswert.
Sonntag 2. Oktober 2011 um 22:25
Xena, bist du die mit dem “Magischen Schwert”?
Sonntag 2. Oktober 2011 um 23:51
Phhh, da dachte ich, ich bin die einzige Korinthe hier, aber scheinbar gibt es doch noch mehr. hahaha.
Das es und das e füge ich gerne ein. Man ist halt als Autor relativ schnell textblind.
Wartet ab, bis das Ding fertig ist. Das wird saucool. Wenn ich nicht schon verheiratet wäre, würde ich um die Hand von Black Ice anhalten. Das ist der Typ Frau, auf den ich wirklich abfahre, hihi. Vielleicht habe ich deswegen so viel Spaß an dem Roman.
mgg
galaxykarl
Sonntag 2. Oktober 2011 um 23:54
Mach dir keine Hoffnungen, Detlef. Die Film-Xena ist lesbisch, da hast du keine Chance.
mgg
galaxykarl
Montag 3. Oktober 2011 um 00:15
Meine Buchempfehlungen:
http://www.amazon.de/Survival-Guide-Dieses-k%C3%B6nnte-Leben-retten/dp/3831016267/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1317593526&sr=1-1
oder:
http://www.amazon.de/Odyssee-Homer/dp/3866475365/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1317593658&sr=1-1
mgg
galaxykarl
Montag 3. Oktober 2011 um 00:19
Liebe Xena,
danke für dein Lob. Ich werde mich bemühen, aus den aktuellen 160 Seiten so ca. 500 saucoole “Black Ice”-Seiten zu erschaffen. Aber zuerst muss ich noch meinen Fantasy-Roman ins Reine bringen …
mgg
galaxykarl
P.S. Muss mir doch glatt einen Fantasygruß einfallen lassen … So was wie: “Möge dein Schwert genauso scharf sein wie dein Weib” … oder so ähnlich, hahaha.
Montag 3. Oktober 2011 um 02:32
Galaxy: wer weiß vielleicht habe ich ja doch einen weiblichen Kern und vielleicht stehe ich ja auch auf lesbische Schwertkämpferinnen?!
Montag 3. Oktober 2011 um 22:03
Buchtipp eingetragen, mal anschauen und bescheid sagen, ob gut so!
Dienstag 4. Oktober 2011 um 21:21
Wie sagt der (zufriedene) Franke? Passt scho!
Lieber Günther: Sehr feinsinnig von dir, einen schwarzen Button zu verwenden, haha. Dankeschön.
mgg
galaxykarl
Dienstag 4. Oktober 2011 um 21:23
Ich dachte das sagen die Bayern?
Dienstag 4. Oktober 2011 um 22:16
Nein, nein Detlef, die Bayern sagen: “Des is guat.”
Die Franken sagen als höchstes Lob wirklich: “Passdscho.” OK, ich hatte das d und die Schreibung in einem Wort weggelassen, um euch Restdeutschen das Lesen zu erleichtern.
mgg
galaxykarl
Mittwoch 12. Oktober 2011 um 17:06
[...] PUSH THE BUTTON … Leseprobe zu “Black Ice – Die Odyssee von Spacetrooper Beronice Savoy”, Sc… [...]
Dienstag 18. Oktober 2011 um 21:27
Mia gfällts
Und das ist eine eindeutige Steigerung von “Passd scho.”
Montag 31. Oktober 2011 um 12:55
Solide Aktion von echtem Schrot und Korn
.
Aber ich habe immer das Bild im Kopf, wie Beronice im Honig rumplanscht – wie Pu der Bär
.
Mittwoch 2. November 2011 um 01:22
Erinnert sich noch jemand an die SF-Agentenserie mit weiblicher Protagonistin von einem deutschen bekannten Fantasy-Autor namens Hohlbein die bei Bastei erschien in den 90ern glaube ich?
Mittwoch 2. November 2011 um 06:02
Nö, kenn ich nicht.
Micha: Eine Amazone, die im Honig plantscht? Klingt eher nach ´nem Club mit Spezialangebot als nach meiner SF-Helding. Außedem ist Honig beim Sex weniger prickelnd, als allgemein unterstellt wird. Das Zeug pappt doch wie Sau …
mgg
galaxykarl ;-P
Mittwoch 2. November 2011 um 10:58
Das hatte ich noch im Gedächtnis. Hatte sich irgendwie festgesetzt … und verselbstständigt
.
Mittwoch 2. November 2011 um 18:52
Gerade deshlab stehen ja viele Frauen drauf, auf Honig beim Sex!
Mittwoch 2. November 2011 um 20:22
@Micha
Jetzt versteh´ ich deinen Gedankengang. Nee, ich wollte mit der Beschreibung nur unterstreichen, dass meine Heldin sich in keinem irdischen Meer befindet. Ist aber schön, wenn solche Sätze beim Leser hängenbleiben; das sollen sie nämlich.
@Detlef
Nee, Honig lasse ich weg. Da gibt es besseres Naschwerk ..
mgg
galaxykarl
Mittwoch 2. November 2011 um 21:31
Lakritz?