sfbasar.de

Literatur-Blog

Drei Seiten für ein Exposé – Hans Peter Roentgen / PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR

Hans Peter Roentgen
Drei Seiten für ein Exposé

Sieben Verlag, 2010
Taschenbuch, Sachbuch, Schreibratgeber
ISBN 978-3-940235-90-9
Umfang: 198 Seiten
Umschlagdesign: Rainer Wekwerth Design

www.sieben-verlag.de
www.hproentgen.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

„Vier Fäuste für ein Halleluja“? Oder lieber „Drei Seiten für ein Exposé“? Ich bin der Meinung: „Vier Halleluja für ein gelungenes Exposé“. Aber langsam mit den jungen Pferden.

Wie Sie meiner Eingangsbemerkung unschwer entnehmen können, gefällt mir Roentgens Schreibratgeber. Das Ding ist klein, handlich, präzise und konkret. Genau das, was einem Autor unter allen anderen Ratgebern angenehm auffällt. Kein Herumeiern, keine schwammigen Empfehlungen, sondern echte Hinweise, Tipps und passende Beispiele aus dem wahren Verlags- und Autorenleben. Der Finger in der Wunde sozusagen.

Dass es allein mit einem möglicherweise gelungenen Text nicht getan ist, der automatisch zu einer Veröffentlichung und zu einem Autorenvertrag führt, dürfte jedem Menschen klar sein, der ernsthaft seine Texte in eine sinnvolle Reihenfolge bringen will. Doch wenn dann nun das Werk scheinbar fertig ist, wie verfährt man denn nun, um Agenten, Lektoren und Verlage „heiß“ zu machen auf das Meisterstück?

Ja, schön, ein Manuskript muss her, mit soundsoviel Normseiten, einer Vita und einem … Exposé. Aber wie soll das aussehen? Wie kurz oder wie lang? Was gehört rein und was-verdammt-noch-mal nicht? Roentgen gibt die Antworten und dazu noch mehr: Dass ein Exposé auch ein Werkzeug sein kann, sein Werk noch einmal ins brennende Licht des Scheinwerfers zu stellen, zu überprüfen, ob der Plot schlüssig ist, die Protagonisten und Antagonisten nur so und nicht anders handeln konnten, plötzlich Plotlücken auftauchen und überhaupt die eine oder andere Person eigentlich überflüssig ist.

Das Verfassen eines Exposés ist eben nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern auch die letzte Kontrolle des eigenen Textes auf Unstimmigkeiten, so kurz vor dem Abschicken an die Agentur oder den Verlag. Die Rettung in letzter Sekunde sozusagen. Und dass man sich mit einem schlechten Exposé – trotz tollen Romans – auch selbst abschießen kann, ist auch eine Tatsache. Denn die Verlage reduzieren ihr Lektorenpersonal und haben entsprechend weniger Zeit, eingehende Manuskripte auf Herz und Nieren zu prüfen. Sie verlassen sich mehr und mehr auf Literaturagenturen und deren Lektoren.

Ich habe die knapp 200 Seiten in wenigen Stunden gefressen und an mancher Stelle ein Aha-Leseerlebnis erfahren. Und dazu zwei Geistesblitze für mein aktuelles Romanprojekt. Mehr kann man nun wirklich nicht von einem Ratgeber erwarten. „Drei Seiten für ein Exposé“ gehört in jedes Autorenregal. Aber bitte nicht um dort zu verstauben, sondern um damit zu arbeiten. Es lohnt sich!

Copyright © 2011 by Werner Karl

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie viele Seiten stark ist der Band? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Sada Achtstetter, Daniel Lütjens und Martin Kächele. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

Updated: 1. April 2014 — 14:17

2 Comments

Add a Comment
  1. DIE GEWINNER LAUTEN: Sada Achtstetter, Daniel Lütjens und Martin Kächele. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sfbasar.de © 2016 Frontier Theme